Bewerbungsschreiben: Aufbau, Beispiele, Tipps

Das Bewerbungsschreiben ist nichts, wovor man Angst haben müsste. Aber Respekt. Im Bewerbungsschreiben kommt Ihre Motivation für den Job richtig zum Ausdruck – oder eben nicht. Wichtig ist vor allem das Textliche. Ob Ihr Bewerbungsschreiben zündet, entscheidet sich daran, wie Sie den Text aufbauen, welche Schwerpunkte Sie setzen und wie geschickt Sie formulieren. Wir helfen Ihnen dabei…

Bewerbungsschreiben: Das ist wichtig

Was Sie nicht tun sollten: Einfach nur die Highlights Ihrer bisherigen Berufslaufbahn herunterrattern. Gießen Sie also nicht einfach Ihren Lebenslauf in einen Fließtext. Redundanzen vermeiden!

Besser Sie machen dem Adressaten im Bewerbungsschreiben klar, was Ihre Motivation für die ausgeschriebene Stelle ausmacht: Warum Sie sich beworben haben, warum Sie der richtige Kandidat für die Stelle sind und warum das Unternehmen Sie nehmen sollte… Sowas.

Das sogenannte AIDA-Modell bietet dafür einen sehr guten Orientierungsrahmen:

  • Attention: Aufmerksamkeit erzeugen.
  • Interest: Interesse wecken.
  • Desire: Den Wunsch auslösen, mehr über Sie erfahren zu wollen.
  • Action: Die Einladung zum Vorstellungsgespräch initiieren.

Bewerbungsschreiben: Die Basics

Das Bewerbungsschreiben ist für den Gesamteindruck Ihrer Bewerbung enorm wichtig. Es sollte in einer vollständigen Bewerbungsmappe obenauf liegen – egal, ob es sich um eine normale oder um eine Kurzbewerbung handelt.

Was Sie sich bewusst machen sollten: Mit dem Bewerbungsschreiben können sie sich positiv von anderen Bewerbern abheben. Wie Sie sich ausdrücken, welche Schwerpunkte Sie setzen – das zeigt dem Personaler, mit was für einer Persönlichkeit er es zu tun hat.

Hier müssen Sie Interesse wecken und den Grundstein für den Bewerbungserfolg legen. Darum wichtig: Das Bewerbungsschreiben muss übersichtlich, prägnant und natürlich frei von Grammatik- und Rechtschreibfehlern sein.

Formal gesehen umfasst das Bewerbungsschreiben eine Seite, maximal zwei Seiten. Achtung: Bei einer Bewerbung per E-Mail ist die Mail selbst das Anschreiben. Den tabellarischen Lebenslauf und Ihre Zeugnisse hängen Sie dann als PDF-Dokument an. Ein Deckblatt können Sie beifügen, ist aber im Grunde überflüssig.

So können Sie Ihre Bewerbungsmappe aufbauen:

Bewerbungsmappe Aufbau Bewerbungsschreiben Grafik

  1. Bewerbungsschreiben (Anschreiben)
  2. Mappe
  3. Deckblatt
  4. Lebenslauf
  5. Zeugnisse
  6. Referenzen, Arbeitsproben, Zertifikate

Bewerbungsschreiben: Der Aufbau

Eine Umfrage ergab vor einiger Zeit, dass Bewerber durchschnittlich 74 Minuten lang an ihrem Anschreiben sitzen. Das ist viel Zeit. Um die Dauer zu verkürzen, orientieren Sie sich einfach an unseren besten und wichtigsten Tipps:

Bewerbungsschreiben Aufbau Muster Vorlage

Wir leiten Sie Schritt für Schritt durchs Bewerbungsschreiben – von der Einleitung über den Hauptteil mit Bezugnahme bis hin zum Schlussteil. Hier geht’s los:

  • Einleitung des Bewerbungsschreibens

    Ihr stärkstes Argument gehört ganz an den Anfang. Beginnen Sie also ruhig mit einem Big Bang. Ihre Motivation für genau diesen Job müssen Sie ohne Verzögerung darlegen – gerne auch mit einem originellen Satz.

    Auch sollte sofort klar werden, dass Sie sich mit dem Unternehmen, seinen Produkten, Services, Unternehmenskultur beschäftigt haben. Flechten Sie aktuelle Zahlen ein oder einen Bezug zu Presseberichten. Aber auch bitte hier kurz und bündig – nicht länger als drei bis vier Zeilen.

    Übertreiben Sie es nicht damit, dem Unternehmen Honig um den Bart zu schmieren. Eine Löffelspitze Honig ja, aber kein ganzes Glas.

    Grundsätzlich gilt: Emotionen wirken. Sie mögen nüchtern betrachtet der perfekte Kandidat sein und alle Fakten korrekt darstellen. Wenn dem Personaler aber – im übertragenen Sinne – Ihre Nasenspitze nicht gefällt, sinken Ihre Chancen dramatisch. Das gilt querbeet für alle Berufsbilder.

    Darum: Legen Sie ein wenig Leidenschaft an den Tag, was das Anschreiben angeht. Es ist gar nicht so schwer. Im Anschreiben müssen Sie vermitteln, welche Projekte Sie wie und warum erfolgreich abgeschlossen haben – und warum Sie das für die ausgeschriebene Stelle qualifiziert.

    Darum elementar wichtig: der erste Satz. Vermeiden Sie Einleitungssätze aus dem Standard-Baukasten wie „Hiermit bewerbe ich mich…“ Das ist öde und klingt bürokratisch. Und es sagt über Sie: Ihnen ist kein guter erster Satz eingefallen.

    Das gleiche gilt für althergebrachte Floskeln wie „Mit großer Freude habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen…“ Austauschbar, beliebig, unpersönlich. Noch schlimmer: „Ich bin team- und konfliktfähig…“ Das ist jeder – zumindest steht dieser Satz in gefühlt jeder Bewerbung.

    Aber wie kann man stattdessen ins Anschreiben starten? Zum Beispiel, indem Sie anhand eines konkreten Beispiels klarmachen, dass Sie Talent und Leidenschaft mitbringen.

    Als Absolvent können Sie Studienschwerpunkte oder Praktika in den Vordergrund rücken, als Berufserfahrener bisherige Positionen und absolvierte Projekte.

    Aber nehmen Sie bitte unbedingt von Zitaten bekannter Geistesgrößen Abstand. Fremdschämgefahr! Sie sind es, der sich bewirbt, nicht Goethe, Schiller oder Hemingway.

  • Einleitungssätze: Das sind gute Formulierungen

    Optimal: Auf persönliche Art und Weise schnell zum Punkt kommen. Wenn Sie mit dem Personaler bereits Kontakt hatten, sollten Sie unbedingt darauf Bezug nehmen. So bauen Sie Distanz ab und unterstreichen erste Gemeinsamkeiten.

    Aber das ist kein Muss. Steigen Sie mit einem Satz ein, der die Beweggründe Ihrer Bewerbung darlegt – oder Ihre Begeisterung für Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens. Ihre Motivation für den Job ist das wichtigste Element des Anschreibens. Gleich an den Anfang damit!

    Zum Beispiel so:

    Sehr geehrter Herr Mustermann,

    schon seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit XX. Als ich Ihre Stellenanzeige sah, war mir sofort bewusst: Die Stelle passt perfekt zu mir. Diese Position ist genau die Herausforderung, nach der ich schon lange gesucht habe…

    Frechheit siegt. Das gilt nicht für jede Bewerbung, für manche aber schon. Natürlich kommt es auch auf die Persönlichkeit des Personalers an. Mag er es sachlich oder schätzt er eine Prise Humor?

    In diesem Zusammenhang nochmal der Hinweis: Unterschätzen Sie die Macht der Emotionen nicht. Humor spricht Emotionen an. Man kann es also gerne auch mal so versuchen:

    Sehr geehrte Frau Mustermann,

    Sie sind auf der Suche nach einem erfahrenen und kreativen Entwickler, für den Leidenschaft, Leistungswille und Organisationstalent mehr sind als bloß Worthülsen? Ihre Suche hat heute ein Ende: Hier bin ich!…

    Zugegeben, das ist kühn. Manche würden sogar sagen: dreist. Aber Chuzpe ist definitiv erfolgversprechender als übergroße Bescheidenheit.

    Apropos: Speziell Männer sollten nicht zu bescheiden auftreten. Das gefällt Personalverantwortlichen gar nicht, wie Laurie Rudman von der Rutgers University in New Jersey vor einiger Zeit herausgefunden hat. Es lässt sie schwächer, unambitionierter und unsicherer wirken.

    Es gibt aber noch weitere Alternativen für einen guten Einstieg. Zum Beispiel den Storytelling-Ansatz:

    Sehr geehrter Herr Mustermann,

    mit dem Fahrrad sind es von meiner Tür bis zur Firmentür exakt 15 Minuten. Ich habe die Zeit genau gestoppt. Das bedeutet: Während die Kollegen noch im Stau stehen, könnte ich morgens der erste im Büro sein…

    Auch das ist witzig, bietet aber gleichzeitig einen echten Mehrwert. Natürlich handelt es sich in allen Fällen nur um Anregungen. Schreiben Sie diese bitte nicht wörtlich ab. Denn Personaler sind keine Idioten. Wer eine außergewöhnliche Formulierung vorfindet, könnte ihren Ursprung ja auch mal googeln.

    Sie müssen im Bewerbungsschreiben schon Ihren eigenen Stil und Ihren eigenen Einleitungssatz finden, der auch zum Rest des Anschreibens passt. Ganz ohne eigene Leistung und Hirnschmalz geht es leider nicht.

    Einstiegsformulierung: So bitte nicht!

    Einstiegsformulierung: So bitte nichtWie Sie nicht einsteigen sollten? Hier ein paar Beispiele:

    • Abschluss

      Dass Sie über einen ganz tollen Abschluss verfügen, sieht der Personaler schon in Ihrem Lebenslauf. Die Ausbildung bringen Sie bitte im Lebenslauf unter, nicht im Anschreiben. Natürlich ist ein guter Abschluss ein echtes Argument, aber im Anschreiben sollten Sie mehr Wert auf Ihre Motivation und Ambitionen legen.

    • Ziele

      Ihre Ziele gehören ins Bewerbungsschreiben, natürlich. Aber nicht unbedingt die Ziele, die über die angestrebte Position und das Unternehmen hinausgehen. Ihre Karrierepläne bringen Ihnen nur Pluspunkte, wenn sie mit den Zielen des Arbeitgebers deckungsgleich sind, wenn er selbst auch etwas davon hat.

    • Rückblick

      Auf gar keinen Fall schreiben Sie, warum der alte Job zum Schluss unerträglich für Sie war. Das mag zwar als unterschwelliges Kompliment für Ihren neuen Arbeitgeber in spe gemeint sein, wirkt aber nicht wie eines. Sie setzen sich vielmehr negativ als Querulant und Nörgler in Szene.

  • Hauptteil im Bewerbungsschreiben

    Der Hauptteil sollte nicht allein aus Aufzählungen bestehen. Sie sollten die wesentlichen Stärken und Kompetenzen herausstellen, die für diesen Job wichtig sind – und nur die. Qualität geht in diesem Fall vor Quantität.

    Konzentrieren Sie sich im Bewerbungsschreiben auf die persönlichen Qualifikationen, Ihre Soft Skills. Die sind vielen Personalern besonders wichtig.

    Es ist allerdings wirklich schwer, die eigenen Soft Skills so ganz ohne Phrasendrescherei herauszuarbeiten. Aber erstens nicht unmöglich und zweitens auch extrem wichtig für den Erfolg Ihres Bewerbungsschreibens. Was nicht gut ankommt sind typische Floskelsätze und Ich-Formulierungen wie zum Beispiel:

    • Ich bin verantowrtungsbewusst
    • Ich bin ein Machertyp.
    • Ich bin teamfähig.
    • Ich bin kommunikativ.
    • Ich bin hochmotiviert.

    Eintönig, beliebig und auch egozentrisch. Drehen Sie den Spieß lieber um.

    Denn viele Bewerbungsschreiben enthalten solche Ich-Formulierungen. Für Sie ist das eine große Chance, sich von der Masse abzuheben. Und zwar so: Beschreiben Sie ganz kurz ein Projekt, in dem Ihre Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke zum Ausdruck kam und entscheidend zum Erfolg beigetragen hat. Am besten formulieren Sie natürlich so, dass Ihre Kommunikationsstärke schon im Bewerbungsschreiben selbst sichtbar wird.

    Beispiel:

    Im Rahmen meiner vorherigen Tätigkeit habe ich das Projekt XY aus der Taufe gehoben und federführend geleitet. Die Kollegen habe ich dafür gewonnen, indem ich… Das Projekt war ein voller Erfolg und konnte in sechs Wochen erfolgreich abgeschlossen werden.

    Ein anderes Beispiel:

    Als in meinem früheren Betrieb ein Produktionsausfall drohte, konnte ich durch die schnelle Kontaktaufnahme und Vermittlung mehrere Teammitglieder dafür gewinnen, nach Feierabend und am Wochenende kurzfristig auszuhelfen. Das Szenario eines größeren Produktionsausfalls konnte ich so noch viele weitere Male abwenden.

    Das muss aber in den Kontext passen. Erfahrene Personaler erkennen es, wenn Sie Massenanschreiben formulieren und dann nur noch die Namen austauschen.

    Und achten Sie darauf, dass die Kompetenzen und Anekdoten, die Sie erzählen, auch wirklich einen Bezug zum ausgeschriebenen Job und der Stellenanzeige haben. Wenn nicht, dürfen Sie sich über eine Absage nicht beschweren.

  • Unternehmensbezug im Bewerbungsschreiben

    Stellen Sie stets eine Verbindung zwischen sich und dem Unternehmen her. Welchen Mehrwert bieten Sie Ihrem Wunscharbeitgeber?

    Sie wollen, dass der HR-Verantwortliche merkt, dass Sie so etwas wie der natürliche Kandidat für die Stelle sind. Einen Bezug zum Unternehmen können sie schon im Einstiegssatz herstellen – oder erst später. Dafür gibt es keine festen Vorgaben.

    Voraussetzung: Sie verfügen tatsächlich über die ausreichenden Qualifikationen, wollen und können sich einbringen und integrieren. Diese persönlichen Vorzüge in Verbindung zum Unternehmen und zur ausgeschriebenen Stelle zu bringen, das ist der Königsweg.

    Auch hier ist Selektion gefragt, denn mehr als fünf bis sieben Zeilen Platz haben Sie dafür nicht. Nochmal daher der Rat: Unterlassen Sie es, Aufzählungen aneinanderzureihen. Klasse schlägt Masse, nicht umgekehrt. Setzen sie Höhepunkte und spitzen Sie zu. Kein Personaler interessiert sich für zielloses Geschwafel.

    Die Erfolge, die Sie in der Vergangenheit errungen haben, können Sie besonders gut einsetzen. Beschreiben Sie – anhand von konkreten Beispielen oder Zahlen – wie Sie welches Problem gelöst haben:

    • Was haben Sie in welcher Zeit wo geschafft?
    • Wie sehr konnten Sie den Umsatz, Gewinn, Fehlerquote, Verkauf etc. verbessern?
    • Wie viele Kollegen haben Sie dabei geführt?
    • Wie viele neue Kunden haben Sie gewonnen?

    Ein Beispiel:

    Seit mehr als 15 Jahren entwickle und verkaufe ich Lösungen im Bereich der… Da ich die Verkaufsprozesse zielgerichtet optimiert habe, konnte ich den Absatz in meiner Zeit als Key Account Manager bei der Firma XY um XX Prozent steigern. Auch die Kundenzufriedenheit verbesserte sich zeitgleich von XX auf XX Prozent.

    Tipp: Recherchieren Sie zuvor in den Medien, welche Qualifikationen und Kompetenzen einem Arbeitgeber in dieser Position besonders wichtig sind. Wer dies im Bewerbungsschreiben gut antizipiert, verbessert seine Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch deutlich.

  • Schluss: So endet das Bewerbungsschreiben

    Das Ende bilden Ihre Gehaltsvorstellung und der frühestmögliche Eintrittstermin – sofern diese Angaben verlangt werden. Bedanken Sie sich im Schlusssatz für das Interesse und sagen Sie, dass Sie sich über einen Vorstellungstermin freuen – ohne dabei wie ein Bittsteller aufzutreten. Dahinter setzen Sie eine vernünftige Grußformel und Ihre Unterschrift.

    Sollte es in Ihrem Lebenslauf Lücken, Unterbrechungen, Jobwechsel, Kündigungen oder Ähnliches geben, dann erwähnen Sie diese ruhig – aber kurz. Und stellen Sie sich darauf ein, dass Sie der Personaler dazu im Jobinterview noch genauer befragen wird.

    Prinzipiell sollten Sie dabei freundlich, offen, motiviert klingen. Nicht nur der erste Eindruck entscheidet, auch der letzte.

    Dazu gehört auch eine Prise Selbstbewusstsein, denn schließlich sind Sie der genau richtige Kandidat für exakt diese Position. Sie haben etwas anzubieten: Ihre Kompetenzen, Motivation, Leistungsbereitschaft und und und. Das Unternehmen sollte das merken.

    Dennoch begehen viele Jobkandidaten im Bewerbungsschreiben einen kleinen, aber entscheidenden Fehler. Sie verfallen in den Konjunktiv.

    • „Ich würde Ihnen in einem Vorstellungsgespräch gerne mehr von mir erzählen.“
    • „Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.“
    • „Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mich zum Bewerbungsgespräch einladen würden.“

    Der Punkt ist: Ein Konjunktiv schwächt die gesamte Aussage ab. Das mag bescheiden und sympathisch klingen, ist aber nicht zielführend. Auch bei einem Unternehmen ist es nicht so, dass es „seinen Blick gerne in die Zukunft richten würde“. Es richtet seinen Blick in die Zukunft.

    Sie zweifeln damit Ihre eigenen Fähigkeiten an und machen sich klein. Darum: Am Schluss kein Konjunktiv!

    Viel besser: Das, was man in der Werbesprache als Call-to-Action bezeichnet.

    Studien belegen, dass Verbraucher auf Aufforderungen positiv reagieren. Sie klicken auf den Artikel, wenn man sie dazu animiert, Sie rufen die Hotline an, wenn man es Ihnen vorschlägt, Sie kommentieren, wenn man Sie dazu auffordert. Nutzen Sie daher auch in Ihrer Bewerbung so einen Call-to-Action.

    Fordern Sie den Arbeitgeber aktiv auf, etwas zu tun, das Ihren Wünschen entspricht. Das könnte etwa so aussehen – ganz ohne Konjunktiv:

    • „Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.“
    • „Habe ich Sie überzeugt? Dann freue ich mich auf ein persönliches Kennenlernen.“
    • „Kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie noch weitere Fragen haben.“
    • „Sehr gerne überzeuge ich Sie auch in einem persönlichen Gespräch von mir.“

    Oder ist Ihnen das irgendwie unangenehm? In diesem Fall schließen Sie einfach mit Ihrem möglichen Eintrittstermin: „Ich kann Ihnen bereits zusagen, die Stelle am xx. November anzutreten.“

    Auch so unterstellen Sie natürlich, dass Sie den Job auch bekommen. Ein Psychospielchen – keine Frage, aber kein wirkungsloses.

Schulabbruch und Co.: Wie erkläre ich eine kritische Phase?

Schulabbruch und Co.: Wie erkläre ich eine kritische Phase im BewerbungsschreibenDas Leben ist kein… na, Sie wissen schon. Vielleicht haben Sie die Schule abgebrochen oder das Studium geschmissen oder zweimal hintereinander die Stelle verloren. Sicherlich gibt es dafür gute Gründe, aber wie erklären Sie die dem Personaler?

Das könnte schwierig werden, denn speziell in Deutschland wird Zeugnissen und Zertifikaten allergrößtes Vertrauen entgegengebracht. Wer seine Fähigkeiten nicht schriftlich nachweisen kann, bekommt den Job in der Regel nicht. Und das, obwohl formelle Abschlüsse oder Zeugnisse in vielen Berufen gar nicht notwendig wären.

Behalten Sie das im Hinterkopf, wenn Ihnen Zeugnisse oder Ähnliches fehlen: Sie müssen Ihre Fähigkeiten nachweisen. Das können Sie aber auch auf andere Art und Weise, mit Referenzen und Arbeitsproben zum Beispiel.

Beispiel: Sie bewerben sich auf einen Job, für den das Abitur eine Voraussetzung ist. Nun haben Sie aber „nur“ das Fachabitur, bringen aber sonst alle notwendigen Kompetenzen mit. Was tun Sie? Richtige Antwort: Trotzdem bewerben. Auch in den Unternehmen gibt es selbstverständlich Spielraum.

Kein Kandidat erfüllt 100 Prozent der Bedingungen. Also nur Mut, wenn es bei Ihnen bisweilen nur zu 90, 80 oder auch 70 Prozent reicht. In solchen Fällen wird es umso wichtiger, Ihre Motivation richtig herauszuarbeiten. Wie heiß sind Sie auf den Job? Welche Soft Skills haben Sie? Wenn Sie die gut vermitteln, ohne gleichzeitig alle formellen Voraussetzungen zu erfüllen, stehen Ihre Chancen gar nicht mal schlecht.

Dann könnte – zusätzlich zum Bewerbungsschreiben – auch ein Motivationsschreiben genau das richtige Format sein, um Sie dem Job näherzubringen. Aber Vorsicht: Rechtfertigen Sie sich darin nicht, sondern bieten Sie dem Arbeitgeber etwas an.

Anschreiben: Formalitäten

Die kreative Ader voll zur Entfaltung bringen – schön, aber nicht immer erfolgversprechend. An einigen Grundregeln und Formalitäten kommt man nur schwer vorbei.

Grundsätzlich eine gute Wahl: eine Bewerbung nach DIN 5008. Das macht die Sache für den HR-Verantwortlichen einfacher und übersichtlicher – Pluspunkt!

Diese Grundregeln sollten Sie im Anschreiben beachten:

  • Papier: Am besten nehmen Sie hochwertiges, kein einfaches Kopierpapier. Bei den Blättern darauf achten, sie nicht durch Flecken, Knicke oder Eselsohren zu verunstalten. Auch gut: Scharfer Laserdruck,der nicht verwischt.
  • Schrift: Bitte keine extravagante Schnörkelschrift im Bewerbungsschreiben wählen! Das wirkt immer latent affektiert und ist schwieriger zu lesen. Besser sind Schriftarten wie Helvetica, Verdana, Times oder Georgia.
  • Schriftgröße: Merken Sie sich die 11-13-15-Regel. Fließtext hat die Schriftgröße 11. Datum, Adressen und Zwischenüberschriften haben eine 13-Punkt-Schrift – gerne auch gefettet. Die 15-Punkt-Schrift ausschließlich für Ihren Name im Kopf jeder Seite vewenden. Übrigens: Mit den krummen Größen heben Sie sich von anderen Bewerbern ab. Die meisten greifen nämlich auf die Standardeinstellung von Word zurück: 12.
  • Zeilenabstand: Der sollte im Bewerbungsschreiben immer einheitlich sein – und zwar auf sämtlichen Seiten. Das gilt auch für Einzüge, Linie und den Seitenrand. Schön luftig ist ein eineinhalbzeiliger Linienabstand – und zwei Zentimeter Seitenabstand links und rechts.
  • Länge: Mehr als eine Seite sollten Berufseinsteiger nicht fürs Anschreiben verfassen. Bei älteren Berufserfahrenen dürfen es auch mal zwei Seiten sein. Aber: Immer kompakt, kurz und präzise bleiben.
  • Satzbau: Vermeiden Sie Schachtel- und Relativsätze, die über mehrere Zeilen gehen. Kurze Hauptsätze wirken stärker. Versuchen Sie, viele Verben zu verwenden. Das gilt nicht für Adjektive und komplizierte Wortungetüme, die auf -ung, -heit oder -keit enden.
  • Individualität: Schreiben Sie die gleiche Bewerbung nie zweimal. Personalverantwortliche erkennen, ob Sie sich Mühe oder eine faulen Lenz gemacht und das Bewerbungsschreiben einfach kopiert haben.

Bewerbungsschreiben Checkliste: Das muss alles rein

Bewerbungsschreiben ChecklisteNochmal zum Schluss und damit Sie nichts vergessen: Das alles gehört in Ihr Bewerbungsschreiben – sortiert von oben bis unten:

  • Adresse des Absenders mit Namen, Telefonnummer, E-Mail-Adresse
  • Datum der Fertigstellung (rechts)
  • Adresse des Empfängers mit Firma, Vor- und Zuname
  • KEIN Bewerbungsfoto (kommt in den Lebenslauf)
  • Betreff
  • Persönliche Anrede
  • Einstieg und Einleitungssatz
  • Kurzdarstellung
  • Unternehmensbezug
  • Hinweis auf sonstige Kenntnisse wie Fremdsprachen (sofern vorhanden)
  • Hinweis auf Referenzen wie Ansprechpartner aus früheren Jobs
  • Hinweis auf Kündigungsfristen und möglichen Eintrittstermin
  • Spanne der Gehaltsvorstellungen (wenn verlangt)
  • Abschlusssatz und Grußformel
  • Unterschrift
  • Anlagen wie Lebenslauf, Zeugnisse, Zertifikate
[Bildnachweis: Roman Samborskyi by Shutterstock.com]

Motivationsschreiben: Aufbau, Beispiele, Formulierungen, Tipps

Das Motivationsschreiben ist in vielen Fällen kein Must-Have, aber ein Nice to have: Es kann maßgeblich dazu beitragen, dass man den Studienplatz, das Stipendium oder den Job bekommt. Das Motivationsschreiben ist dem Bewerbungsschreiben ganz ähnlich, allerdings persönlicher und auch tiefgründiger. So können Sie mit einem Motivationsschreiben punkten

Motivationsschreiben Definition: Was ist das?

Motivationsschreiben Definition: Was ist das?Das Motivationsschreiben ist nur manchmal Bestandteil einer Bewerbung. Bei der Vergabe um Studienplätze, Stipendien oder Au-Pair-Plätze allerdings muss der Bewerber seine Motivation schon deutlich häufiger darlegen – in der Regel per Motivationsschreiben.

Das Motivationsschreiben bildet traditionell die Dritte Seite der Bewerbung. Oder anders: Seite Drei der Bewerbung.

Zur Erklärung: Die ersten beiden Seiten der Bewerbung bestehen aus Anschreiben und Lebenslauf. Beide können unter Umständen natürlich auch mehr als jeweils eine Seite umfassen. Das Motivationsschreiben könnte man daher als Bonus bezeichnen.

Motivationsschreiben: Die Inhalte

Das Motivationsschreiben kann zwei unterschiedliche Aufgaben haben – je nach Stellenprofil und Bewerbungsablauf:

  1. Motivation

    Besonders häufig wird das Motivationsschreiben als Ergänzung zum Bewerbungsschreiben genutzt. Dabei können Argumente untergebracht werden, die gewissermaßen nicht mehr ins Anschreiben gepasst haben. Auch kann der Bewerber wichtige Stationen im Lebenslauf betonen und noch einmal deutlich machen, inwiefern und warum er der genau richtige Kandidat für die ausgeschriebene Stelle ist.

  2. Kurzprofil

    Die zweite Variante ist seltener, kann aber auch sehr sinnvoll sein. Dabei liefert das Motivationsschreiben eine Art Zusammenfassung der Top-Argumente und Kompetenzen des Bewerbers. Damit sind nicht nur die Kernkompetenzen gemeint, sondern im Prinzip auch alle weiteren, die der Bewerber im Laufe seiner schulischen und beruflichen Ausbildung bis dato erworben hat. Hier ist also auch Platz für Kenntnisse und Skills, die nicht unmittelbar mit der Stelle zu tun haben, aber dennoch Pluspunkte bringen können.

Letztlich dient das Motivationsschreiben dazu, die Arbeit des Personalers leichter zu machen. Denn im besten Fall bietet es eine Übersicht über Eckdaten, Argumente und Kompetenzen. So hilft es, Zeit zu sparen. Das sollten Sie im Hinterkopf haben, wenn Sie Ihr Motivationsschreiben verfassen…

3 wichtige Tipps

3 wichtige Tipps fürs MotivationsschreibenZu Aufbau, Formulierungen und Inhalten des Motivationsschreibens kommen wir gleich noch. Darüber hinaus sollten Sie aber in jedem Fall diese drei Tipps beherzigen:

  1. Rechtschreibung im Motivationsschreiben

    : Verwenden Sie die Rechtschreibprüfung. Alternativ oder ergänzend können Sie auch jemanden Korrektur lesen lassen. Ein oder mehrere Tippfehler können den überzeugendsten Inhalte wieder zunichte machen.

  2. Formatierung des Motivationsschreibens

    : Wechseln Sie nicht zwischen mehreren Schriftarten hin und her. Das kann leicht passieren, wenn man etwa einzelne Textbausteine aus anderen Dokumenten übernimmt. Das bedeutet im Klartext: Die Schriftart, die Sie im Motivationsschreiben nutzen, sollte die gleich sein, die Sie im Anschreiben und tabellarischen Lebenslauf verwendet haben. Und: Auch die Schriftgröße sollte identisch sein.

  3. Aussagekraft des Motivationsschreibens

    : Bringen Sie Ihre Argumente kurz und prägnant auf den Punkt. Kein endloses Gelaber! Am besten kurze Hauptsätze ohne viele Adjektive. Dabei dürfen Sie ruhig persönlich und in Ich-Form schreiben.

Motivationsschreiben: So bauen Sie es auf

Sie wollen im Motivationsschreiben authentisch sein, sich gleichzeitig in ein gutes Licht rücken, ohne sich aber selbst zu beweihräuchern. Eine Herkulesaufgabe. Wenn Sie diese mit Bravour bestehen, steigen Ihre Chancen auf den Job. Dann kann das Motivationsschreiben der aussagekräftigste und kreativste Part der gesamten Bewerbung sein.

Das Schöne: Formale Vorgaben existieren für das Motivationsschreiben nicht. Sie können frei formulieren und designen. Zwei Varianten haben sich bislang etabliert:

  • Aufzählungen

    Sie verzichten auf einen Fließtext, wie Sie ihn im Anschreiben verfasst haben. Stattdessen arbeiten Sie mit Stichpunkten, die Sie mit Schlüsselbegriffen und sogenannten Keywords besetzen, also Begriffen, die im Stellenangebot genannt wurden. Vorteil: Der Personaler kann sich blitzschnell einen Überblick verschaffen, dass Sie auf die Stelle passen. Diese Variante bietet sich auch für Menschen an, die kreatives Schreiben nicht unbedingt zu ihren Top-Fähigkeiten zählen. Allerdings sollten Sie trotzdem darauf achten, auf Allerweltsfloskeln und allzu abgedroschene Vokabeln zu verzichten. Außerdem ist eine Aufzählung deutlich unpersönlicher. Wer einen Menschen emotional fangen will, arbeitet vielleicht lieber mit…

  • Fließtext

    Das Motivationsschreiben in Fließtextform ist persönlicher, aber auch unübersichtlicher. Achten Sie darauf, den Text in (möglichst kurze) Absätze zu gliedern, ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Hilfreich können Zwischenüberschriften und gefettete Stichmarken sein (so wie in diesem Artikel).

Und noch ein Hinweis: Auch eine Mischform aus Fließtext und Aufzählung ist denkbar. Beispiel: Sie beginnen und schließen mit einem Absatz in Fließtextform und schieben eine Aufzählung dazwischen (auch wie in diesem Artikel).

Motivationsschreiben Muster: Beispiele kostenlos herunterladen

Um Ihnen einen besseren Überblick zu geben, haben wir beide Varianten als Mustervorlage und PDF für Sie hier zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt. Einfach auf die Bilder klicken und das PDF herunterladen.

Motivationsschreiben-Mustervorlage BeispielMotivationsschreiben-Mustervorlage Beispiel

Ansonsten besteht ein Motivationsschreiben vor allem aus diesen Elementen:

Überschrift der Seite 3

Die (Haupt-) Überschrift können Sie einfach als Motivationsschreiben betiteln. Daran ist nichts falsch. Im Gegenteil, der Empfänger weiß sofort, woran er ist und was er oder sie gleich lesen wird.

Sie können die Überschrift aber auch persönlicher gestalten, wenn Sie mögen, und den Personaler durch eine Frage oder Aussage neugierig machen. Zum Beispiel so:

  • Über mich
  • Das ist mir wichtig
  • Was mich auszeichnet
  • Meine Talente und Erfahrungen
  • Warum ich?
  • Das qualifiziert mich für die Stelle
  • Darum bin ich der Richtige
  • Was ich mitbringe

Einleitung

Der erste Eindruck entscheidet. Das gilt auch für das Motivationsschreiben. Wenn Sie richtig in die Einleitung starten, ist viel gewonnen. Wenn Sie dagegen hohle Phrasen dreschen, könnten sich der Personaler schon gelangweilt abwenden.

Sie sollten also nicht mit Floskeln beginnen wie: „Mit großer Freude…“, „Ich interessiere mich sehr für…“ oder „Ich habe Ihre Anzeige gelesen…“

Allerdings sollten Sie auch nicht ZU kreativ sein, sondern zügig zum Punkt kommen, etwa so:

Ich möchte unbedingt Zahnmedizin studieren, weil ich mich schon immer für dieses Fach begeistert habe.

Oder so:

Eigenverantwortliches Arbeiten ist eine meiner größten Stärken. Das habe ich bereits als Werkstudent in der Firma XY und als Trainee in der ABC GmbH bewiesen…

Hauptteil

Im Motivationsschreiben wiederholen Sie bitte nicht einfach nur Punkte aus dem Anschreiben. Sie müssen vielmehr andere, neue Akzente setzen.

Das schließt nicht aus, schon erwähnte Stärken und Erfahrungen noch einmal ausführlicher darzustellen und etwas weiter auszuholen. Oder Sie könnten eine wichtige Episode in Ihrem Leben kurz schildern, die Ihre Persönlichkeit hat reifen lassen.

Diese Fragen sollte die dritte Seite beantworten:

  • Warum wollen Sie den Job oder das Stipendium?
  • Warum sind Sie genau der richtige Kandidat dafür?
  • Was unterscheidet Sie von anderen Bewerbern?
  • Warum begeistern Sie sich für die Stelle oder Herausforderung?
  • Warum sollten Sie gefördert werden?

Schluss

Ganz wichtig zum Schluss: Betteln und flehen Sie nicht! Daher sollten Sie unbedingt auf Formulierungen verzichten wie: „Ich würde mich freuen, wenn Sie mich zum Vorstellungsgespräch einladen.“ Oder: „Hoffentlich höre ich von Ihnen“ bzw. „Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.“

Das ist eindeutig zu devot und kleinmachend. So klingt niemand, der von sich überzeugt und selbstbewusst ist. Besser ist es, an dieser Stelle auf jeden Konjunktiv zu verzichten und noch einmal den Dialog zu suchen und ein Angebot zu machen. Zum Beispiel so:

Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören.

Gerne erzähle ich Ihnen noch mehr über mich in einem persönlichen Gespräch.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann freue ich mich darauf, Sie persönlich kennenzulernen.

Umfang und Aufbau des Motivationsschreibens

Prinzipiell sollte das Motivationsschreiben eine DIN A4-Seite nicht überschreiten, da es sonst zu ausladend und ausschweifend wird. Der Personaler will sich einen besseren Überblick verschaffen, keine ellenlange Texte lesen.

Bitte noch hierauf achten: Das Motivationsschreiben umfasst wie Anschreiben und Lebenslauf auch einen Briefkopf mit Namen, Adresse, Telefonnummer, E-Mail des Absenders sowie – rechtsbündig – das Datum.

Und es ist an den Empfänger persönlich gerichtet. Statt „Sehr geehrte Damen und Herren…“ also lieber „Sehr geehrte Frau Schmitz…“ schreiben (zur Not: Ansprechpartner recherchieren!). Das zeigt im Übrigen, dass es sich um ein individuell zugeschnittenes Anschreiben handelt, das nicht aus der Konserve kommt und massenhaft verschickt wird.

Motivationsschreiben: Was dagegen spricht

Dieses Argument ist nicht von der Hand zu weisen: Wozu ein Motivationsschreiben, wenn es eh nur redundante Informationen enthält? Bläht das Motivationsschreiben die Bewerbung künstlich auf, ist es tatsächlich kontraproduktiv. Es erleichtert dem Personaler nicht die Arbeit, sondern erschwert sie.

Aus diesem Grunde sollten Sie nur dann auf ein Motivationsschreiben setzen, wenn…

  • es der Arbeitgeber ausdrücklich verlangt
  • es einen inhaltlichen Mehrwert bietet beziehungsweise bieten kann

Motivationsschreiben: 5 häufige Fehler

Achten Sie außerdem darauf, die größten Fehler im Motivationsschreiben zu vermeiden. Diese – das wissen wir aus Erfahrung – kommen gar nicht so selten vor. Weniger gut ist also, wenn Ihr Motivationsschreiben…

  • mehr als eine DIN-A4-Seite umfasst und damit zu lang ist.
  • für die Stelle irrelevante Informationen und Fähigkeiten enthält.
  • nicht mehr als eine Wiederholung ohne Mehrwert ist.
  • Thesen aufstellt, statt Belege und Beweise zu liefern („Ich bin teamfähig“).
  • nicht wie ein Plädoyer klingt, sondern wie eine Rechtfertigung.
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