Lebenslauf schreiben: Muster für Aufbau, Struktur, Formulierungen

Der Lebenslauf ist das Herzstück jeder Bewerbung. Ohne (tabellarischen) Lebenslauf keinen Job – in den meisten Fällen ist diese Formel korrekt. Bewerber sollten vor allem darauf achten, dass hier alle relevanten Qualifikationen und Fähigkeiten für das Stellenangebot zur Geltung kommen. Und sie sollten im Hinterkopf haben, dass Personalentscheider meist nicht viel Zeit haben, um Bewerbungen zu lesen und deshalb rigoros aussortieren müssen. Einen überzeugenden Lebenslauf schreiben zu können, ist zwar keine Raketenwissenschaft. Ein paar Punkte sollten Sie dabei aber trotzdem beachten. So besticht ein guter Lebenslauf vor allem durch Übersichtlichkeit, Struktur und die perfekte Akzentuierung. Alles, was Sie wissen müssen, damit Ihr Lebenslauf in der Bewerbung überzeugt…

Lebenslauf schreiben: Was wichtig ist

Der Lebenslauf soll Ihre Qualifikation für die ausgeschriebene Position herausstellen. Dazu zählen Ihre Ausbildung, Kenntnisse, Erfahrungen und Erfolge.

All das stellen Sie in einem möglichst übersichtlichen Profil zusammen. Mehr als zwei DIN-A4-Seiten sollte der Lebenslauf nicht umfassen.

Das ist Ihre grundlegende Aufgabe. Sie ist schwierig, aber nicht unmöglich. Achten Sie auf ein angemessenes Layout und eine gute Struktur. Das gilt selbstredend nicht nur für das Lebenslauf schreiben, sondern für die gesamte Bewerbungsmappe.

Lebenslauf: So sieht das Layout aus

Der tabellarische Lebenslauf hat sich längst durchgesetzt. Er ist übersichtlich, klar strukturiert und kann so das Profil des Bewerbers schärfen. Man könnte ihn im Netz-Jargon sogar als Listicle bezeichnen – als Liste, auf der die interessantesten Informationen sofort ins Auge springen.

Tatsächlich ist der Lebenslauf der wichtigste Bestandteil der gesamten Bewerbung. Personaler lesen ihn oft als Erstes – obwohl ja eigentlich das Anschreiben obenauf liegt.

Durch einen kurzen Blick auf den Lebenslauf kann man sofort sehen, ob der Bewerber die notwendigen Qualifikationen mitbringt – zumindest die formellen. Darum: Legen Sie bei der Gestaltung Ihres Lebenslaufs allergrößte Sorgfalt an den Tag.

Wichtig ist, dass Sie alle relevanten Informationen zur Ausbildung berücksichtigen, Ihre besonderen Kenntnisse, Zertifikate und Hobbys. Natürlich auch Ihre Soft Skills, sofern Sie für die Stelle wichtig sind.

Lebenslauf Formalia: Diese sind zu beachten

  • Aufbau

    Der tabellarische Lebenslauf ist Usus. Das bedeutet: links die Zeitangaben, rechts die Fakten. Und verzichten Sie auf optische Spielererein. Dafür empfindet kein Personaler Wertschätzung. Sie sammeln Fakten und wollen Übersichtlichkeit herstellen – alle Ablenkungen stören da nur!

    Kleiner Einwand: Wenn Sie sich für eine sehr kreativen Beruf oder initiativ bewerben, dann dürfen Sie mutiger sein. Schließlich geht es ja darum, überhaupt erst die Aufmerksamkeit des Personalers zu gewinnen. Bei einer „gewöhnlichen“ Bewerbung aber: die einzelnen Stationen Ihres Werdegangs nur mit Stichworten beschreiben.

  • Inhalt

    Keine Anrede, kein Gruß und auch keine Kommentare und persönliche Anmerkungen. Dafür gehört das in Ihren Lebenslauf:

    • Persönliche Daten: Vorname, Nachname, Geburtstag, Geburtsort, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail, Familienstand, Staatsangehörigkeit.
    • Berufserfahrung: Ihre letzte bzw. aktuelle Station kommt nach oben. Chronologisch bewegen Sie sich jetzt nach hinten – und führen Ihre beruflichen Stationen auf, die weiter in der Vergangenheit liegen. Absolventen können ihre Studienschwerpunkte benennen, Arbeitssuchende ihre besonderen Kenntnisse.
    • Qualifikationen: Hier gehören relevante Weiterbildungen hin, Zertifikate, EDV- und PC-Kenntnisse, Sprachen und Führerschein – zum Beispiel.
    • Ausbildung: Bitte auch den möglicherweise geleisteten Wehr- und Zivildienst nicht unterschlagen.

    All das bringen Sie in eine Reihenfolge. Und achten Sie darauf, Lücken zu füllen. Große Lücken könnten den Verdacht entstehen lassen, Sie wollten peinliche Stationen vertuschen. Lücken im Lebenslauf sind ein gefundenes Fressen für Personaler, um im Vorstellungsgespräch gezielt danach zu fragen.

  • Zeit

    Lückenlosigkeit ja, zeitliche Pedanterie nein. Soll heißen: Monatsangaben reichen im Lebenslauf vollkommen aus. Sie müssen Ihre Stationen nicht auf den Tag genau dokumentieren. Beispiel:

    06/2014 – 06/2017 Ausbildung zur Bankkauffrau in der Kreissparkasse Darmstadt

    Achten Sie aber darauf, keine großen Lücken im Lebenslauf zu lassen. Die werfen Fragen auf – und werden vom Personaler im Jobinterview todsicher zur Sprache gebracht. Von einer Lücke spricht man aber erst ab drei Monaten. Wenn sie also zwei Monate auf Weltreise waren – geschenkt.

  • Tabus

    Was Sie unbedingt weglassen sollten:

    • Familieninfos: Früher üblich: Vater: Oberstudienrat, Mutter: Hausfrau. Der Berufsstand Ihres Vaters oder Ihrer Mutter – er spielt keine Rolle.
    • Hobbys: Sind Ihre Privatsache. Sie sollten Freizeitbeschäftigungen nur ausführen, wenn sie einen direkten Bezug zur Stelle haben und Ihre Fähigkeiten unterstreichen.
    • Gehaltsvorstellungen: Geld ist ein Thema für die Gehaltsverhandlung – und unter Umständen auch fürs Bewerbungsschreiben.
    • Weltanschauung: Religiöse oder politische Ansichten gehören ganz sicher nicht in den Lebenslauf – auch eine mögliche Parteizugehörigkeit sollten Sie nur erwähnen, wenn es einen direkten Bezug zur Position hat.
    • Ballast: Grundsätzlich sollten Sie beim Lebenslauf schreiben darauf achten, diesen frei von jeglichen Informationen zu halten, die für den Job irrelevant sind. Motto: Weniger ist mehr.
  • Schluss

    Achten Sie darauf, den Lebenslauf auch gewissenhaft abzuschließen. Versehen Sie ihn also mit Ort, Datum und Unterschrift – das kann man als Echtheitssiegel interpretieren, welches bezeugt, das Ihre Angaben der Wahrheit entsprechen.

    Beachten Sie bitte auch: Falsche Angaben im Lebenslauf können auch nach Ablauf der Probezeit noch zur fristlosen Kündigung führen. Seien Sie also sorgfältig – und liefern Sie kein Futter für den Fall, dass Ihr Arbeitgeber sie später loswerden will.

Lebenslauf schreiben: So wichtig ist die Optik

Kleider machen Leute, sagt man. Im Falle einer Bewerbung trifft das natürlich auch zu – ebenso für das Lebenslauf schreiben. Laut einer Erhebung von Bochumer Wissenschaftlern ist die Optik von Bewerbungsschreiben und Lebenslauf für Personalverantwortliche ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Nur 16,2 Prozent der Befragten fanden die eingereichten Bewerbungen als optisch ansprechend. Das dürfen Sie als gute Nachricht verstehen: Mit einer schön aufbereiteten Bewerbung landen Sie relativ einfache Bonus-Punkte.

Fangen Sie bei der Formatierung an. 65,3 Prozent der befragten Personaler legen Wert auf eine Formatierung nach DIN 5008. Viel wichtiger ist ihnen aber, dass das Anschreiben nicht mehr als eine Seite umfasst. Das betonten 84,1 Prozent. Was Sie unbedingt vermeiden sollten – und können: Rechtschreib- und Grammatikfehler finden 65,4 Prozent schlimm.

Exakt genauso viele wünschen sich, dass der Lebenslauf übersichtlich ist. Darum ist der tabellarische Lebenslauf nach amerikanischer Form für 76,5 der beliebtere. Sie fangen also mit der aktuellen Position an und arbeiten sich dann chronologisch rückwärts. Auch erwünscht: Kurze Stichpunkte zu den wichtigsten Aufgaben und beruflichen Erfolgen. Das ist für 72 Prozent wichtig.

Und noch ein Tipp aus erster Hand: Fertigen Sie ein optisch ansprechendes Deckblatt an. Das ist absolut kein Muss, aber 31,8 Pozent der Personalentscheider vergeben dafür Pluspunkte. Übrigens: Optisch ansprechend bedeutet nicht, möglichst viele Verschnörkelungen und Verzierungen einzubauen. Klarheit und Übersichtlichkeit sind Trumpf – und ein erzeugter Mehrwert.

Kostenlose Lebenslauf-Vorlagen als Gratis-Download

Um Ihnen beim Gestalten, Formulieren und Strukturieren des Lebenslaufs zu helfen, haben wir hier für Sie ein paar Lebenslauf-Vorlagen als WORD-Datei erstellt, die Sie sich absolut kostenlos hier herunterladen können. Einfach auf das Vorschaubild klicken…

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Lebenslauf: So formulieren Sie ihn

Ihre beruflichen Stationen sollten im Lebenslauf nicht mehr als zwei Seiten umfassen. Das würde auch dem vorrangigen Ziel zuwiderlaufen: Übersichtlichkeit herstellen, einen schnellen ersten Eindruck ermöglichen.

In der Kürze liegt die Würze – dennoch sollten Sie von Abkürzungen von Firmennamen oder einem einzelnen Stichwort zu einer Berufsstation absehen. Das wäre wiederum ZU kurz.

Ein Vorteil: Schon die richtige Struktur hilft Ihnen, Übersicht zu schaffen und den Lesefluss zu erleichtern. Sie sollten vor allem Ihre Kenntnisse und Qualifikationen in einheitlicher Form präsentieren.

Das ist wichtig:

  1. Unternehmen: Wo waren Sie tätig? Um welche Art von Unternehmen handelte es sich?
  2. Position: Wie war Ihre Positionsbezeichnung im jeweiligen Unternehmen?
  3. Aufgaben: Was haben Sie dort gemacht und welche Erfolge haben Sie vorzuweisen?

Versuchen Sie auch, Lücken im Lebenslauf adäquat zu füllen. Damit sind Zeiträume gemeint, in denen Sie keiner Beschäftigung nachgingen, nicht in Aus- oder Weiterbildung waren. Bei einer Lücke, die länger als zwei Monate dauert, schöpfen Personaler den Verdacht, dass Sie arbeitslos waren. Das ist zwar keineswegs verwerflich, hinterlässt aber – leider Gottes – bei manchen einen negativen Eindruck.

Füllen Sie Lücken also nach Möglichkeit mit…

  • Glaubwürdigen Fakten
  • Einer ehrlichen und klugen Erklärung

Denn es gibt sehr viele Lücken, die einen nachvollziehbaren Hintergrund haben – und bei jedem auf Verständnis stoßen. Zum Beispiel:

  • Krankheit

    Eine längere Erkrankung ist nichts, was man beim Lebenslauf schreiben kaschieren müsste. Sie müssen die genaue Krankheit (zum Beispiel Krebs) im Übrigen auch nicht nennen – das ist Teil Ihrer Privatsphäre. Auch die Pflege eines erkrankten Angehörigen gehört in diese Kategorie.

    Sie grenzen also nur den betreffenden Zeitraum ein und formulieren etwa so: „Auszeit wegen gesundheitlicher Probleme, mittlerweile vollständig genesen und einsatzbereit“. Oder: „Pflege der schwer erkrankten Mutter.“

  • Berufseinstieg

    Der Einstieg in den Beruf ist meist härter als ein späterer Umstieg. Berufseinsteiger können mit einer Schonfrist von bis zu sechs Monaten rechnen, für die der Personaler Verständnis aufbringt.

    Noch besser: Sie füllen die Zeit mit einem Praktikum oder einer Weiterbildung. Völlige Untätigkeit kommt nie gut an.

  • Studienwechsel

    Das Studium brechen noch immer sehr viele junge Leute ab. Mit falschen Erwartungen gestartet, das kann passieren. Bevor Sie einen anderen Studiengang belegen können, müssen Sie sich aber wieder bewerben, auf einen freien Platz warten und die Formalitäten klären. Das beansprucht Zeit – und ist eine plausible Erklärung für eine längere Lücke im Lebenslauf.

    Das gilt auch, wenn Sie das Studium ganz abbrechen und sich anderweitig orientieren. Aber: Alle paar Semester sollten Sie Ihr Studienfach nicht wechseln – das wäre ein Zeichen von völliger Planlosigkeit.

  • Arbeitslosigkeit

    Wer für kürzere Zeit arbeitslos war, muss das nicht verschweigen. Schließlich sind sie ja hinterher wieder in einer neuen Firma untergekommen.

    Füllen Sie die Lücke dann aber nicht mit „arbeitslos“, sondern formulieren Sie es dynamischer. Dass Sie aktiv auf Arbeitssuche, sich bemüht und Engagement an den Tag gelegt haben.

Lebenslauf schreiben: So formulieren Sie berufliche Stationen

  1. Lebenslauf Position: Arbeitgeber

    Sie schreiben die korrekte und vollständige Firmenbezeichnung. Also nicht Transformer, sondern Transformer GmbH.

    Auch der Firmensitz ist eine wichtige Information – beziehungsweise der Standort, an dem Sie tätig waren. Darum: Transformer GmbH, Betriebsstätte Recklinghausen.

  2. Lebenslauf Position: Firmenbeschreibung

    Weitere Infos, die von Interesse sind: Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens, die Mitarbeiterzahl und die (mögliche) Zugehörigkeit zu einem nationalen oder internationalen Konzern. Das kann etwa auch signalisieren, dass Sie in einem Unternehmen gearbeitet haben, in dem die Amttsprache Englisch war.

    Aber nicht ausufernd schreiben, am besten so: 12.000 Mitarbeiter weltweit, rund 250 am Standort Recklinghausen.

  3. Lebenslauf Position: Funktion

    Welche Position haben Sie im Unternehmen bekleidet? Das sollte auf den ersten Blick klar werden.

    Aber: Immer mehr Positionsbezeichnungen ähneln Fantasiegebilden. Wenn das bei Ihnen auch der Fall war, dann dürfen Sie es der HR-Abteilung durchaus die Arbeit abnehmen – und den Begriff in einen verständlichen deutschen Begriff überführen. Beispiel: Sie geben nicht Ihren ehemals offiziellen Titel Logistics Supervisor an, sondern Leiter interne Logistik.

    Andere Möglichkeit, falls sich der Begriff nur schwer oder gar nicht übersetzen lässt: Sie ergänzen ihn durch eine kurze Beschreibung in Klammern. Also zum Beispiel so: Deal Handler (Koordination der Warenströme).

    Andererseits gibt es mittlerweile eine Vielzahl an englischen Positionsbezeichnungen, die landläufig bekannt sind. Ein Beispiel: der Social Media Manager. Übersetzung oder Erklärung überflüssig (oder sogar peinlich, weil sie dem Adressaten Ahnungslosigkeit unterstellt).

  4. Lebenslauf Position: Verantwortungsbereich

    Nicht nur Ihre formelle Position ist wichtig, auch die Inhalte. Was haben Sie denn als Logistics Supervisor den ganzen Tag gemacht? Und über welche Erfolge und Ergebnisse durfte sich Ihr Arbeitgeber freuen?

    Beispiel:
    Leiter interne Logistik
    Verantwortlich für für Absackanlage, Lager, Kommissionierung, Entsorgung und Produktionsplanung
    16 Mitarbeiter
    Aufbau der neuen Logistikabteilung
    Aufbau einer rollierenden Absackreihenfolgeplanung mit Leistungsdokumentation
    Verdreifachung der Absackleistung durch Einführung eines Vollkontischichtsystems
    Einführung eines TPU-Recycling-Konzepts, dadurch Kostenreduzierung um 35 Prozent

    Nochmal: Keine Prosa, sondern kurze und prägnante Ansagen im Telegrammstil. Nur Stichpunkte! Irrelevantes oder semi-Wichtiges gerne auch weglassen.

Lebenslauf schreiben: Hier passieren Fehler

Kennen Sie das? Am Anschreiben feilen Sie tagelang, formulieren hin und her, stecken viel Energie hinein. Den Lebenslauf aber haken sie hinterher schnell nach Schema F ab. Credo: Copy and paste – passt schon. Fehler!

Seien Sie in punkto Lebenslauf schreiben genauso sorgfältig wie beim Anschreiben – oder sogar noch pingeliger!

Der Lebenslauf ist vermutlich der wichtigste Einzelbestandteil Ihrer Bewerbung. Hier zeigt sich, ob Sie den Cut machen – oder vorab aussortiert werden. Erst im nächsten Schritt wird das Anschreiben interessant.

Diese Fehler beim Lebenslauf schreiben sollten Sie vermeiden:

  • Keine Belege für Kenntnisse und Qualifikationen vorweisen
  • Lücken im Lebenslauf lassen
  • Für den Job irrelevante Angaben (zum Beispiel früheres Schülerpraktikum) einfügen
  • Zu wenige (konkrete) Angaben über bisherige Tätigkeiten und Berufen machen
  • Keine Zahlenbeispiele für angebliche Erfolge nennen
  • Übertriebene Sprachkenntnisse anführen
  • Unpassende Hobbys angeben

Diese Fehler im Lebenslauf kommen bei Layout und Gestaltung oft vor:

  • Übertriebenes Design
  • Zu viel Text und zu lange Ausführungen bei einzelnen Berufsstationen
  • Unübersichtliches Layout
  • Altes Bewerbungsfoto
  • Peinliche Anpassung des Layouts an das Firmendesign
  • Uneinheitlichkeit zwischen Anschreiben und Lebenslauf

Lebenslauf schreiben: Ist Schummeln erlaubt?

Darauf gibt es nur eine Antwort: Nein!

Bei falschen Zeugnissen oder gekauften Doktortiteln handelt es sich nicht um Bagatellen, sondern um Betrug. Wer der Urkundenfälschung überführt wird, riskiert eine fristlose Kündigung – auch dann, wenn Sie die Stelle schon sehr lange innehaben. Auch zivilrechtliche Konsequenzen sind nicht ausgeschlossen. Darum: Bleiben Sie ehrlich.

Das heißt nicht, dass Sie Ihrem Arbeitgeber in spe jedes Geheimnis auf die Nase binden müssen. Was Sie im Lebenslauf zum Beispiel NICHT erwähnen müssen:

  • Chronische Krankheiten, die keinen Einfluss auf den Job haben
  • Aufenthalte in einer Suchtklinik

Gegen kosmetische Eingriffe ist also nichts einzuwenden – so lange Sie bei der Wahrheit bleiben. Die kann etwa so aussehen:

Wenn Sie schon nicht für den Marktführer geabreitet haben, dann eben für „eines der fünf größten Unternehmen der Branche“. Auch damit darf man ruhig ein wenig angeben.

PS: Mehr dazu finden Sie auch im Youtube-Kanal der Karrierebibel.

[Bildnachweis: Dmitry A by Shutterstock.com]

Bewerbung: Aufbau, Formulierungen, Beispiele für die perfekte Bewerbung

Eine gute Bewerbung ist der Türöffner zum Traumjob. Und es ist keine Hexerei, überzeugende Bewerbungsunterlagen zusammenzustellen. Mühsam aber ist es sehr wohl. Denn dazu gehören das Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Anlagen und Zeugnisse. Außerdem wollen Formalien berücksichtigt werden, Muster und Vorlagen. Und: Jede Bewerbung sollte individuell sein. Nehmen Sie folgende Anregungen daher als groben Orientierungsrahmen – aber nicht als Vorlage zum Abschreiben. Alle Tipps für eine perfekte Bewerbung

Bewerbung: Das gehört hinein

Ohne Bewerbung kein Job – diese Formel ist in den allermeisten Fällen richtig. Wer nach der Schule oder Uni durchstarten oder einen Branchenwechsel vollziehen will, kommt an einer sauber ausgearbeiteten Bewerbung nicht vorbei.

Bedenken Sie: Die Bewerbung ist zugleich Ihre erste Arbeitsprobe. Wer sich schon hier keine Mühe macht, wird sie sich im neuen Job auch nicht unbedingt machen. Oder? Diesen Eindruck könnte ein Arbeitgeber zumindest gewinnen.

Die Bewerbung ist der erste Schritt auf dem Weg zur neuen Stelle. Er ebnet Ihnen im Optimalfall den Weg zum Vorstellungsgespräch – und zum Job.

Eine gute Bewerbung setzt sich aus mehreren Mosaiksteinen zusammen. Wer sie richtig und gekonnt aneinanderlegt, erhöht seine Chancen. Drei Bausteine sind dabei besonders wichtig:

  1. Das Bewerbungsschreiben bzw. Anschreiben
  2. Der Lebenslauf
  3. Die Anlagen wie Zeugnisse, Referenzen, Zertifikate

Alles zusammen kommt in eine Bewerbungsmappe und wird an das Unternehmen verschickt.

Merke: Diese drei Elemente sind bei einer klassischen Bewerbung unabdingbar. Bitte lassen sie davon nichts weg. Es sei denn, Sie verfassen eine Kurzbewerbung oder eine Online-Bewerbungsmappe.

Sie können die Bewerbung allerdings noch weiter aufhübschen. Indem Sie eines der folgenden Elemente hinzufügen:

  • Deckblatt mit Übersicht
  • Bewerbungsfoto im Lebenslauf
  • Nachweise über berufliche Weiterbildungen, sofern relevant
  • Führerschein-Kopie, sofern verlangt
  • Führungszeugnis-Kopie, sofern verlangt
  • Referenzen

Bewerbung: Anschreiben

Viele Personaler überfliegen zunächst den Lebenslauf, um schnell zu prüfen, ob ein Bewerber die Grundvoraussetzungen mitbringt.

Das Argument lässt sich also nicht von der Hand weisen, dass der Lebenslauf und nicht das Bewerbungsanschreiben der wichtigste Part einer Bewerbung ist.

Wer die Vorauswahl nicht übersteht, fliegt raus – da kann das Anschreiben noch so überzeugend sein.

Wenn Sie aber die erste Runde meistern, kommt es in hohem Maße auf das Anschreiben an. Der wichtigste Tipp vorweg: Der Inhalt des Schreibens muss überzeugen.

Der Text zählt, nicht das ausgefeilte Design, eine besonders originelle Farbwahl oder eine kreative Schriftgestaltung. Sparen sie sich die Mühe (es sei denn vielleicht, Sie streben einen grafisch-künstlerischen Job an)! Bringen Sie im Bewerbungsschreiben Ihre Motivation für die angestrebte Stelle zum Ausdruck. Das ist der Wesenszug eines guten Anschreibens.

Kleiner Hinweis: Viele verwechseln das Anschreiben daher mit dem Motivationsschreiben. Das aber ist noch mal etwas anderes.

Ganz wichtig: Das Anschreiben ist nicht dazu da, um ausschließlich die Höhepunkte des Lebenslaufes zu wiederholen. Der Lebenslauf liegt ja bereits vor, im Anschreiben sollten und müssen Sie also andere Akzente setzen. Kein Personalverantwortlicher will sich Ihre beruflichen Stationen zweimal anhören.

Vielmehr sollten Sie zum Ausdruck bringen – am besten sprachlich gewandt – warum Sie die Stelle unbedingt wollen und warum Sie der beste Kandidat dafür sind.

Versetzen sie sich dabei in die Rolle des Unternehmens: Wo sind seine Vorteile, wenn es Sie einstellt? Warum sollte es sich für Sie entscheiden?

Schon der erste Satz sollte passen. Mit dem Einstieg fesseln Sie den Personaler, machen ihn neugierig auf Sie. Also lieber nicht langweilige Standardfloskeln verwenden wie „Hiermit bewerbe ich mich…“. Sondern lieber so etwas wie:

Sehr geehrte/r Frau/Herr XY,

schon seit geraumer Zeit befasse ich mit intensiv mit _____________. Als ich Ihre Stellenanzeige vom _____________ sah, wusste ich: Diese Stelle habe ich schon immer gesucht. Die Perspektive, aber auch die Herausforderungen, die diese Position bietet und abverlangt, begeistern mich…

Wichtig: Das Anschreiben muss übersichtlich, prägnant, frei von Rechtschreibfehlern sein. Und es sollte Interesse wecken und sich von anderen Bewerbern abheben.

Was Sie auf keinen Fall tun sollten: einen negativen Einstieg wählen. Indem Sie zum Beispiel betonen, wie schlimm Ihre aktuelle Stelle ist oder warum Ihr alter Chef so ein Kotzbrocken war. Das mag bisweilen als Kompliment für den Arbeitgeber in spe gemeint sein, kommt aber nicht so an.

Bleiben Sie positiv: Was Sie wollen, was Sie können, was Sie anbieten.

Und denken sie logisch. Ein Absolvent, der frisch von der Uni kommt, hat zwangsläufig noch keine jahrelange Berufserfahrung. In diesem Fall betonen Sie also Ihre Studienschwerpunkte und -leistungen. Inwiefern kann das, was Sie in der Uni gelernt oder gemacht haben, Ihrem neuen Arbeitgeber nützlich sein? Darum geht es.

Denn die Faustregel lautet: Unternehmen stellen Spezialisten ein. Menschen, die etwas ganz Bestimmtes können.

Als Absolvent aber hat man meist noch Generalisten-Status. Und bitte nicht in Understatement verfallen. Nach dem Motto: Ich bin ein armer Student und will doch nur einen Job. Das wäre grundfalsch. Sie sind hervorragend ausgebildet, bringen Talent, Potenzial und Wissen mit.

Haben Sie dagegen schon mehrere Berufsjahre auf dem Buckel, dann richten Sie Ihren Blick auf erfolgreich absolvierte Projekte. Was haben Sie konkret für Ihr altes Unternehmen geleistet? Welche Erfolge haben Sie vorzuweisen? Und wie könnten Sie das in der neuen Stelle wiederholen – oder sogar toppen?

Ein ganz grundsätzlicher Tipp: Lassen Sie sich mit dem Anschreiben ruhig ein paar Tage Zeit. Eine oder mehrere Nächte drüber schlafen, den Text liegenlassen und mit einem frischen Blick verbessern, ein weiteres Mal mal liegenlassen und dann vollenden.

Am besten so viel Zeit nehmen, dass am Ende jeder Satz sitzt wie eine Eins.

Das sind die Faustregeln bei einer Bewerbung

  • Anschreiben sollte nicht länger als zwei Seiten sein.
  • Individuelle Bewerbungsschreiben erstellen, die auf den jeweiligen Arbeitgeber zugeschnitten sind.
  • Aktiv formulieren, mehr Verben nutzen, weniger Substantive.

Bewerbung: Lebenslauf

Sie können den Lebenslauf chronologisch oder amerikanisch verfassen. Das bleibt Ihnen überlassen.

Die amerikanische Variante zeichnet sich dadurch aus, dass die aktuelle Position zuerst genannt wird. Sie entwickelt sich mehr und mehr zum Standard, weil sie es einfacher macht, das Profil des Bewerbers schnell zu erfassen. Die letzte Position hat nun einmal eine größere Aussagekraft als irgendein Praktikum, das man ganz am Anfang mal absolviert hat.

Aber denken Sie daran: Personaler widmen nur Buchteile ihrer Zeit einer Bewerbung. Die Umfragen geben zwischen zwei und vier Minuten an – mehr Zeit haben auch Sie nicht, um ihn oder sie von sich zu überzeugen.

Darum müssen Sie das Wesentliche möglichst prominent platzieren. Das kann bedeuten, unnötige Platzfüller wie ein Praktikum auch mal wegzulassen oder wichtige Tätigkeiten mit einigen Stichworten näher zu beschreiben.

Prinzipiell bietet sich ein tabellarischer Lebenslauf an, weil er sehr übersichtlich ist. Die wichtigsten Daten können hier schnell erfasst werden.

Das sind die wichtigsten Formalia

  • Aufbau

    Beim tabellarischen Lebenslauf gehören die Zeitangaben nach links, die Fakten nach rechts. Keine optischen Experimente. Der Lebenslauf ist eine reine Faktensammlung.

  • Inhalt

    In die Bio gehören zwingend hinein:

    • Persönliche Daten wie Name, Geburtstag, Geburtsort, Anschrift, Familienstand, Staatsangehörigkeit
    • Berufserfahrung
    • Qualifikationen, Weiterbildung, besondere Kenntnisse, Fähigkeiten, Sprachen
    • Ausbildung, auch ein evtl. geleisteter Wehr- oder Ersatzdienst

    Ordnen Sie alles zeitlich sauber ein und reihen es – möglichst lückenlos – aneinander. Sonst erwecken Sie den Eindruck, peinliche Stationen kaschieren zu wollen.

  • Zeitangaben

    In der Regel sind Monatsangaben ausreichen, Beispiel:
    07/2009 – 06/2011 Ausbildung zur Bankkauffrau in der Kreissparkasse Elmshorn.

  • Tabus

    Was NICHT in den Lebenslauf gehört, sind diese Punkte: Familieninformationen wie der Berufsstand der Eltern, Gehaltsvorstellungen (gehören, sofern verlangt, ins Anschreiben), religiöse und politische Ansichten sowie sonstige Informationen, die für die angestrebte Stelle komplett überflüssig sind.

  • Schluss

    Wenn Sie Ihren Lebenslauf schreiben, schließen Sie diesen bitte ganz formell mit Ort, Datum und Ihrer Unterschrift ab. Achtung: Falsche Angaben können auch nach der Probezeit noch dazu führen, dass Ihnen fristlos gekündigt wird. Darum: Sorgfalt, auch bei Details und Formalitäten.

Ein Bonus-Tipp: Sie können berufliche Stationen am besten mit der AHA-Methode beschreiben. AHA setzt sich zusammen aus:

  • Aufgabe: Welche berufliche Herausforderung haben Sie schon gemeistert? Welches Projekt, welche Personalie?
  • Handlung: Wie haben Sie das Problem gelöst, welche Maßnahmen ergriffen?
  • Abschluss: Wie sehr haben Sie dem Unternehmen damit geholfen? Können Sie das vielleicht auch in Zahlen ausdrücken?

Beispiel:

Ich habe zuletzt als Führungskraft in der Fertigung gearbeitet und dabei Prozesse in Gang gesetzt, die zu einer deutlichen Verbesserung im Betriebsablauf führten. Dadurch konnten die Produktivität um insgesamt 15 Prozent gesteigert und die Kosten um zwei Millionen Euro gesenkt werden.

Wichtig ist dabei auch die Sprache, in der Sie schreiben. Darum: Formulieren Sie nicht zu passiv. Wer passiv formuliert, wirkt auf den Personaler auch so.

Hören Sie sich doch mal diesen Stichpunkt an:

Erarbeitung der Weiterbildungspläne anhand der Entwicklungsziele des Unternehmens und der Mitarbeiter

Erstens versteht man auf Anhieb gar nicht, was dieser Satz konkret bedeuten soll. Schuld ist der Nominalstil. Zweitens suggeriert die Vokabel „Erarbeitung“, dass hier jemand am Werk war, der lediglich auf Anweisung von oben, aber nicht aus eigenem Antrieb aktiv geworden ist.

Sie sehen: Wer passiv formuliert, kann kaum gewinnen.

Nun das Gegenbeispiel:

Fortbildungskonzept der GmbH umstrukturiert
Lehrgangspläne für die Belegschaft konzipiert

Wir haben nun zwei aktive Verben, den Satz umgestellt und dadurch sofort ein attraktiveres Gesamtbild. Die beiden Stichpunkte klingen ganz danach, als habe der Autor sehr dynamisch die Initiative ergriffen und den Laden regelrecht umgekrempelt. Finden Sie nicht auch?

Darum noch mal der Reminder: Reihen Sie in der Bewerbung nicht einfach Ihre beruflichen Stationen aneinander. Sagen Sie, was Sie aktiv angeschoben, entwickelt, zu Ende gebracht haben. Präsentieren Sie sich als jemand, der engagiert ist, selbstständig arbeitet und Eigeninitiative an den Tag legt.

Nutzen Sie vermehrt Verben, um Aktivität zu signalisieren. Immerhin sind Verben ja auch als Tuwörter bekannt. Noch besser, Sie verwenden Verben, die nicht abgegriffen oder beliebig sind.

Empfehlenswerte Verben sind zum Beispiel:

  • umsetzen
  • realisieren
  • verbessern
  • modifizieren
  • optimieren
  • beschleunigen
  • organisieren
  • entwickeln
  • integrieren
  • konzertieren
  • moderieren
  • koordinieren
  • führen
  • initiieren
  • managen

Das sind aber nur Vorschläge. Es gibt selbstverständlich noch viele weitere Verben, die Ihnen in Ihrer Bewerbung gut zu Gesicht stehen. Grundsätzlich also: Nutzen Sie aktive Sprache! Sie wertet Ihre Bewerbung auf.

Bewerbung: Welche Anlagen gehören rein?

Ja, Anlagen mögen lästig sein. Aber sie sind mehr als eine Formalität, mehr als nur Beiwerk. Sie rund Ihre Bewerbung ab und können sogar entscheidend sein. Denn sie reichern Ihre Bewerbung mit etwas ganz Wesentlichem an: Beurteilungen neutraler Dritter.

Zu den Anlagen zählen vor allem:

  • Arbeitszeugnisse
  • Bescheinigungen und Zertifikate
  • Referenzen und Empfehlungsschreiben

All diese Schreiben werden nicht von Ihnen verfasst, sondern von jemandem, der Ihre Leistung – möglichst neutral – zu bewerten hatte. Sie können dem Personaler also wertvolle Einsichten und Einblicke in Ihren Charakter, Ihr Arbeitsverhalten und Ihre Fähigkeiten liefern.

Im besten Fall stimmen die Aussagen und Noten in den Anlagen mit Ihrem Selbstbild, das Sie in der Bewerbung vermittelt haben, überein.

Auch hier bitte wieder auf die Form achten: Die Anlagen nicht als lose Blätter zu den restlichen Unterlagen stopfen, sondern ein Anlagenverzeichnis anfertigen.

Dieses platzieren Sie ans Ende des Anschreibens, aber nicht in den Lebenslauf. Alternativ können Sie es auch ins Deckblatt integrieren.

Erfassen Sie die Anlagen chronologisch – also nicht nach Art der Anlage, sondern nach dem Zeitraum. Zeugnisse, Zertifikate und Referenzen in der Reihenfolge ihres Erwerbs anordnen.

Bewerbung: Wie viele Anlagen sollen rein?

Anlagen sollen dem Personaler als Beleg dafür dienen, dass Ihre eigenen Angaben korrekt sind. Und sie können zusätzliche Informationen beinhalten. Das kann insbesondere bei Absolventen hilfreich sein, die ja noch nicht über umfangreiche Berufserfahrung verfügen.

Sie müssen also nicht jede Anlage zwingend in die Bewerbung einbauen, sondern nur die, die belegen, dass Sie die erforderlichen Qualifikationen für die Stelle besitzen.

Selbst Ihr Abiturzeugnis ist kein Muss, sofern Sie ein bestimmtes Alter erreicht und Ihr Hochschulzeugnis beigefügt haben. Als Richtwert können Sie sich 30 Jahre merken. Ab dann haben die Abi-Noten keine wirklich herausragende Aussagekraft mehr.

Auch Praktika oder Zertifikate aus Branchen, die mit Ihrer aktuellen nicht das Geringste zu tun haben, können Sie gerne unterschlagen. Beispiel Führerschein: Dass Sie einen haben, ist nur wichtig, wenn Sie ihn für den Job auch brauchen. Das trifft auf Taxifahrer zu, auf Vertriebler oder Reporter – auf auf viele andere hingegen nicht.

Falls das Unternehmen diese Nachweise dennoch sehen will, können Sie sie außerdem immer noch nachreichen.

Trotz allem gilt: Bewerbungsunterlagen sollten stets vollständig sein. Dazu zählen:

  • Arbeitszeugnisse
  • Hochschulabschlusszeugnis
  • Berufsausbildungszeugnis
  • Zeugnis über den letzten Schulabschluss

Wie schon gesagt, das Schulzeugnis kann ab einem bestimmten Alter – und bei Vorhandensein eines Hochschulzeugnisses – entfallen.

Falls Sie nun über äußerst viele Anlagen verfügen – weil sie zum Beispiel sehr häufig den Job gewechselt haben – können Sie aussortieren. Denn der Personaler will sich nicht durch ein dickes Kompendium kämpfen, sondern sich einen schnellen Überblick verschaffen.

Darum noch diese Hinweise, damit Ihre Bewerbung nicht ausufert:

  • Mehr als drei qualifizierende Arbeitszeugnisse müssen Sie Ihrer Bewerbung nicht beifügen.
  • Die aktuellsten Zeugnisse auswählen.
  • Den Nachweis über die höchste (Hoch)Schulausbildung wählen.
  • Nicht mehr als zwei (möglichst aktuelle) Referenzen angeben.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Bewerbung!

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