Jobs in Nürnberg: Glänzende Aussichten in Franken

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Nürnberg fliegt manchmal unter dem Radar, während die bayerische Landeshauptstadt München ungeteilte Aufmerksamkeit genießt. Doch Kenner wissen, dass Nürnberg erstens mehr fränkisch und weniger bayerisch ist. Und dass es zweitens trotzdem in der ersten Liga der wirtschaftlich stärksten Städte des Landes mitspielt. So finden Sie Jobs in Nürnberg…

Jobs Nürnberg: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Nürnberg ist die alte Kaiserstadt, Fürth die Arbeiterstadt. Darauf beruht die Rivalität der beiden Franken-Städte. Während aber Nürnberg ökonomisch noch immer gut dasteht, ist vom Ruhm des Wirtschaftswunders in Fürth nicht mehr viel übrig. Zwei Leuchttürme der alten Bundesrepublik, Versandhändler Quelle und Elektro-Konzern Grundig, existieren in ihrer alten Form nicht mehr.

Die Nürnberger erfreuen sich derweil an ihrer Altstadt, die nach dem Krieg wiederaufgebaut wurde und heute ein echtes Schmuckstück ist. Hier wechseln sich Bauten der Romanik, Gotik, Renaissance und Barock ab.

Beliebte Wohngegenden sind Teile der Gartenstadt, von Röthenbach, Gostenhof, Rosenau oder Wöhrd. In der Südstadt ist es günstiger, hier gibt es ein gemischtes Publikum aus alteingesessenen Arbeiterfamilien, Migranten und Studenten. Als Villenvorort ist Erlenstegen im Nürnberger Osten bekannt.

Arbeitsmarkt in Nürnberg

Bei 7,4 Prozent lag die Arbeitslosenquote der Stadt Nürnberg im Januar 2016. Seitdem ist sie kontinuierlich zurückgegangen – bis auf 5,3 Prozent im November 2018. Mittlerweile sind weniger als 15.000 Nürnberger arbeitslos.

Im Umland ist die Arbeitslosigkeit sogar noch niedriger. So lag sie in den Landkreisen Mittelfrankens zur Jahresmitte 2018 unter drei Prozent. In ganz Mittelfranken gab es im September 2018 rund 34.400 Arbeitslose. Drei Jahre zuvor waren es noch fast 50.000.

Für Beschäftigungswachstum sorgen in Nürnberg vor allem unternehmensnahe Dienstleister, darunter IT-Dienstleister, Transport- und Logistikunternehmen, Gastgewerbe und Gesundheitswirtschaft.

69 Prozent der Betriebe sehen laut Umfrage im Fachkräftemangel das größte Risiko für die Entwicklung des eigenen Unternehmens. Jeder dritte Betrieb kann Stellen mittelfristig nicht besetzten. Für jeden, der Jobs in Nürnberg sucht, sind das gute Nachrichten…

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Laut Gehaltsatlas 2018 der Bundesagentur für Arbeit (die ihren Hauptsitz in Nürnberg hat) beträgt das Medianeinkommen für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsort in Nürnberg haben, 3.470 Euro brutto im Monat. Zum Vergleich: In Erlangen liegt es bei 4.633 Euro, in Fürth dagegen nur bei 3.221 Euro. Wer im Nürnberger Land arbeitet, bringt im Median 3.143 Euro nach Hause.

Akademiker mit Arbeitsort Nürnberg kommen sogar auf 5.204 Euro, Arbeitnehmer, die in Nürnberg wohnen (aber evtl. im Umland arbeiten), auf 3.285 Euro.

Die Kaufkraft pro Einwohner liegt in Nürnberg laut Michael Bauer Research bei 24.310 Euro. Das ist weniger als in den Nachbargemeinden. In Fürth sind es über 25.000, in Erlangen sogar über 28.000 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Nürnberg

Über ein Unternehmen, das stellvertretend für Nürnberg steht wie Daimler für Stuttgart, verfügt die Stadt nicht. Dafür gibt es die Kleinstadt Herzogenaurach in unmittelbarer Nähe und die hat gleich drei: die Sportartikel-Riesen Adidas und Puma sowie Automobilzulieferer Schaeffler.

Nürnberg selbst hat das, was man als einen gesunden branchenmix bezeichnet. IT-Dienstleister Datev sitzt in Nürnberg, es gibt das MAN-Werk, einen Flughafen, viele Versicherungen…

Das sind die größten Arbeitgeber in Nürnberg:

  • Siemens
  • Datev
  • Bosch
  • Diehl
  • Nürnberger Versicherung
  • Hofmann Personal
  • N-Ergie
  • Fürst Gruppe
  • Dorfner
  • Feser & Graf Gruppe
  • GfK
  • VAG Verkehrs Aktiengesellschaft
  • Verlag Nürnberger Presse
  • Semikron International
  • Leoni AG
  • Electrolux Hausgeräte
  • Sellbytel Group
  • BU Holding
  • BNP Paribas
  • Staedtler Mars
  • Albrecht Dürer Airport
  • Rödl & Partner
  • Engelhardt und Co. Sicherheit
  • Leistritz AG
  • TeamBank AG
  • Universa Versicherungsgruppe
  • Baumüller Gruppe
  • Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft
  • Arndt Sicherheit und Service
  • Aufzugswerke Schmitt und Sohn
  • Conti Temic Microelectronic
  • Ergo Direkt
  • MAN
  • Sparkasse Nürnberg

Karriereaussichten und Wirtschaft in Nürnberg

Grundsätzlich profitiert Nürnberg von seiner guten Infrastruktur. Die Stadt hat einen eigenen Flughafen, ein Güterverkehrs- und Logistikzentrum und die Messe. Die Nürnberg-Messe zählt gar zu den 15 größten Messegesellschaften der Welt und beschäftigt weltweit rund 930 Mitarbeiter. 2017 führte sie insgesamt 177 Veranstaltungen durch – viele davon in Nürnberg. Die vielen Besucher kurbeln auch den Tourismus, Gast- und Hotelgewerbe in der Stadt an.

Von 2011 bis 2017 wuchs das Bruttoinlandsprodukt in Mittelfranken stärker als im bayerischen Schnitt. Auch das Nürnberger lag mit 4,4 Prozent über dem ganz Bayerns (3,9 Prozent). Im mittelfränkischen Vergleich aber liegt Nürnberg hinten. So wuchs die Nachbarschaft deutlich stärker, vor allem Fürth mit 7,5 Prozent, aber auch Erlangen (5,7 Prozent), Schwabach (5,4 Prozent) und Ansbach (4,9 Prozent).

Rückläufig ist in Nürnberg die Zahl der Gründungen. Im Jahr 2017 wurden rund 15.400 Gewerbe angemeldet, 2009 waren es noch fast 20.000. Den größten Zuwachs gab es im Bereich der wissenschaftlichen, technischen und sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen.

Die meisten Industriebeschäftigten in Mittelfranken haben derweil diese Branchen:

  • Elektrische Ausrüstung
  • Maschinenbau
  • DV-Geräte, elektronische und optische Erzeugnisse
  • Metallerzeugnisse
  • Nahrungs- und Futtermittel
  • Kraftwagen- und Kraftwagenteile
  • Gummi- und Kunststoffwaren

Im Städteranking 2018 von IW Consult landete Nürnberg von 71 untersuchten Großstädten auf einem guten 20. Platz. In der Unterkategorie Arbeitsplatzversorgung landete man sogar auf Rang 7. Das bedeutet übersetzt: Jobs in Nürnberg sind vorhanden – und zwar reichlich.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Vorweg: Nürnberg gehört nicht zu den teuersten Städten Deutschlands. Und das, obwohl es zu den prosperierenden Metropolen im Süden des Landes zählt und damit ein natürlicher Kandidat sein müsste. Laut Financescout24 nehmen die ersten fünf Plätze München, Stuttgart, Frankfurt, Freiburg und Heidelberg ein.

In Heidelberg liegen die Lebenshaltungskoten 17 Prozent über dem Bundesschnitt. Aber: Nürnberg befindet sich nur knapp unterhalb des Heidelberger Niveaus.

Die Kaltmieten in Nürnberg bewegen sich laut Immowelt je nach Wohnungsgröße zwischen durchschnittlich 9,70 Euro und 17,40 Euro pro Quadratmeter. Sie sind – Sie haben es bereits geahnt – in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

Die Mietpreise von Reihenmittelhäusern und Doppelhaushälften aber gehen in Nürnberg mittlerweile wieder zurück. Sie lagen im Herbst 2018 teilweise unter dem Niveau des Frühjahrs 2018. Das war auch in anderen bayerischen Städten wie Ingolstadt, Regensburg, Bamberg oder Rosenheim der Fall.

Teurer als Nürnberg ist im Übrigen Nachbar Erlangen. Für den Quadratmeter einer Eigentumswohnung mussten in Erlangen zuletzt im Schnitt 3.500 Euro gezahlt werden, in Nürnberg waren es nur 3.000 Euro, in Fürth 2.800 Euro. Auch bei Ein- und Zweifamilienhäusern liegt Erlangen mit 3.300 Euro je Quadratmeter an der Spitze, dahinter folgen Fürth (3.200 Euro) und Nürnberg (3.100 Euro).

Geographisch gehen die drei Städte fast fließend ineinander über. Wer also ein berufliches Zuhause in Nürnberg sucht, könnte auch über ein privates in Fürth oder Erlangen nachdenken.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Nürnberg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Nürnberg suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Nürnberg finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Nürnberg finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Nürnberg finden Sie hier.
  • Die IHK Nürnberg für Mittelfranken finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft für Mittelfranken finden Sie hier.
  • Jobs in Nürnberg finden Sie hier.
[Bildnachweis: Angeles Antolin by Shutterstock.com]

Jobs in Dresden: Wie Sie in Elbflorenz heimisch werden

Jobs in Dresden

Dresden hat, wovon viele Städte nicht zu träumen wagen: Arbeitsplätze und günstige Wohnungen. Die Stadt verbindet Kultur und Moderne, große Oper und kleine Mikrochips. Doch ist wirklich alles Gold, was in der Dresdner Altstadt glänzt? Wo Sie Jobs in Dresden finden…

Jobs Dresden: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Dresden steht für die Semper-Oper, für Frauenkirche, Zwinger und ganz große Kultur. Daran ändert auch nichts, dass die berühmt gewordene Waldschlößchenbrücke dem Elbtal den Titel als Unesco-Welterbe zunichte machte.

Kultur hat die Stadt im Überfluss – sie ist aber auch wirtschaftlich auf dem aufsteigenden Ast. Der etwas sperrige Nickname Silicon Saxony kommt nicht von ungefähr, Dresden ist Hochburg der Mikrochip-Industrie.

Die Dresdner Altstadt ist wunderschön – auch zum Wohnen. Als gute Wohngegend für Familien gilt Bühlau. Erschwinglich ist es in der Äußeren Nordstadt, in Striesen, Löbtau und der Südvorstadt.

Jetzt fehlt nur noch der passende Job…

Arbeitsmarkt in Dresden

67,1 Prozent der Dresdner Unternehmen sehen laut IHK-Umfrage im Fachkräftemangel das größte wirtschaftliche Risiko. Dahinter folgte der Punkt Arbeitskosten – mit nur 48,5 Prozent. Auch in Sachsen ist fähiges Personal rar geworden.

Im November 2018 sank die Zahl der Arbeitslosen in Dresden auf einen neuen Tiefstand – 16.500 Menschen waren nach Angaben der Agentur für Arbeit ohne Job. Das waren so wenige wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr.

Die Arbeitslosenquote lag damit bei 5,6 Prozent. Aber: Ein Teil der neuen Stellen ist zum Winteranfang auf den Weihnachtsmärkten zu verzeichnen gewesen – und damit ein temporäres Phänomen. Auch der Einzelhandel zog angesichts des Weihnachtsshoppings an.

In ganz Sachsen gibt es freie Stellen vor allem hier:

  • Zeitarbeit
  • Verarbeitendes Gewerbe
  • Gesundheits- und Sozialwesen

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Mit den Top-Gehältern in Westdeutschland kann Dresden nicht mithalten. Nach Angaben von gehalt.de verdienen Berufseinsteiger mit akademischem Abschluss in Dresden durchschnittlich 39.499 Euro. Das ist etwas mehr als in Leipzig und etwas weniger als in Berlin. In Städten wie München, Stuttgart oder Frankfurt liegt das Startgehalt dagegen bei gut und gerne 50.000 Euro.

Sachsen ist Niedriglohnland. Während Fach- und Führungskräfte laut Stepstone-Gehaltsreport in Hessen jährlich über 63.000 Euro im Schnitt verdienen, sind es in Sachsen nur 45.201 Euro. Immerhin liegt Sachsen damit vor allen anderen östlichen Bundesländern – aber erstens nur hauchdünn und zweitens nur dann, wenn man Berlin herausrechnet. In der Hauptstadt beträgt der Vergleichswert 52.325 Euro.

Und während IT-Fachkräfte in Sachsen laut Stepstone nur rund 51.000 Euro verdienen, sind es in Hessen 71.100 Euro – satte 20.000 Euro mehr. Die Diskrepanz wird auch im Kienbaum-Vergütungsreport deutlich. So liegt das Gehaltsniveau von IT-Führungskräften in Dresden, Leipzig und Halle nur bei 89 Prozent des deutschen Durchschnitts – so niedrig wie in keiner anderen Metropolregion. Sogar im Ruhrgebiet liegt das Gehaltsniveau bei 101 Prozent, in Berlin bei 95.

Wichtige Arbeitgeber in Dresden

Bosch zieht derzeit ein neues Halbleiter-Werk in Dresden hoch, das von der Bundesregierung finanziell unterstützt wird. Der Mikrochip-Standort Dresden wird so weiter gestärkt.

Daneben produzieren auch Konkurrent Globalfoundries, Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline Biologicals, Maschinenbauer Von Ardenne und Leuchtdioden-Hersteller Novaled in der sächsischen Landeshauptstadt.

Das sind weitere wichtige Arbeitgeber in Dresden:

  • Volkswagen Sachsen (Automobil)
  • Technische Werke Dresden (Kommunale Dienstleistungen)
  • Globalfoundries Management Services (Halbleiter)
  • T-Systems Multimedia Solutions (Software)
  • Karosseriewerke Dresden (Automotive)
  • Cyberport (IT-Handel)
  • Preh Car Conect (Automotive)
  • Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
  • F6 Cigarettenfabrik/Philip Morris
  • Elbe Flugzeugwerke
  • DDV Mediengruppe (Medien)
  • Siemens AG

Karriereaussichten und Wirtschaft in Dresden

Dresden gilt als das Silicon Saxony. Die Stadt wirbt stolz damit, dass jeder zweite in Europa gefertigte Chip aus Dresden komme. Insgesamt arbeiten 48.000 Mitarbeiter in 15.000 Unternehmen im Bereich der Mikroelektronik.

Auch im Bereich der Nanotechnologie ist die Sachsenstadt ein wichtiger Standort. 100 von 1.000 Unternehmen in Deutschland sitzen in Dresden.

Die Biotechnologie wiederum profitiert von den ortsansässigen Forschungseinrichtungen. Neben der TU Dresden gibt es hier das Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik, das DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien, das Leibniz-Institut für Polymerforschung und das Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien.

Auf diese drei Bereiche setzt die Stadt besonders:

  • Mikroelektronik/IKT/Software
  • Nanotechnologie/Neue Werkstoffe
  • Life Sciences/Biotechnologie

Speziell Frauen können in Dresden den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere legen. Die weibliche Beschäftigungsrate ist in Dresden so hoch wie nirgendwo sonst in Deutschland – im Ranking von IW Consult landet Dresden in dieser Kategorie auf Platz eins von 71 untersuchten Städten. Auch ältere Arbeitnehmer finden vergleichsweise leicht Jobs in Dresden. In dieser Kategorie ist Dresden Dritter.

Insgesamt belegt Dresden im Städte-Ranking Platz 29 von 71. Im Zukunftsindex liegt man sogar auf Position 13.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Der Mietspiegel für 2019 zeigt es deutlich: Die Mieten in Dresden steigen. So ist die ortsübliche Vergleichsmiete seit 2016 um 6,4 Prozent gestiegen – von durchschnittlich 6,09 Euro auf 6,48 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: In München muss man 11,23 Euro zahlen, in Freiburg 8,56 Euro, in Hamburg 8,44 Euro und in Mannheim 7,05 Euro.

Vor allem kleine und große Wohnungen wurden deutlich teurer. Für kleine Wohnungen mit weniger als 40 Quadratmetern und solche mit mehr als 85 Quadratmetern sind die Mieten tendenziell höher als für mittlere Wohnungen. Insgesamt geht der Anteil an preiswerten Wohnungen in Dresden zurück.

Insbesondere für neuere Wohnungen steigt der Preis. So liegt der Quadratmeterpreis für Wohnungen der Baujahreskategorie ab 1990 schon bei durchschnittlich 7,28 Euro pro Quadratmeter. Wohnungen, die von 1946 bis 1990 gebaut wurden, kosten dagegen nur 6,02 Euro pro Quadratmeter.

Insgesamt liegen laut Mietspiegel nur noch sieben Prozent der Wohnungen bei 4,99 Euro oder weniger pro Quadratmeter. Zwischen fünf und sechs Euro kosten 28 Prozent. Für zehn Prozent der Wohnungen werden dagegen schon über acht Euro pro Quadratmeter fällig.

Laut Immobilienportal Immowelt müssen Mieter in Dresden ja nach Wohnungsgröße zwischen 7,00 Euro und 8,50 Euro pro Quadratmeter zahlen.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Dresden selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Dresden suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Dresden finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Dresden finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Dresden finden Sie hier.
  • Die IHK Dresden finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Dresden finden Sie hier.
  • Jobs in Dresden finden Sie hier.
[Bildnachweis: Oleksiy Mark by Shutterstock.com]

Jobs in Leipzig: So finden Sie eine Stelle

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Leipzig steht oft im Schatten von Berlin oder Dresden. Doch diese Zeiten nähern sich offenbar ihrem Ende. Die Stadt in Sachsen hat Riesensprünge gemacht und gilt als Boomstadt. Hier finden Sie Jobs in Leipzig…

Jobs Leipzig: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Geheimtipp und Alternative zu Berlin – das ist Leipzig. Doch aus dem Top Secret droht ein offenes Geheimnis zu werden. Leipzig wird immer beliebter und zur Boomtown.

Stellvertretend für diese Entwicklung steht auch Fußball-Bundesligist RB Leipzig. Für viele ein Retortenverein, der mit Millionen gepäppelt wird. Für die Leipziger ein Grund zum Stolz. RB ist mittlerweile fester Bestandteil des Oberhauses und ein ernstzunehmender Konkurrent für München, Frankfurt und Berlin. Eine Entwicklung mit Symbolcharakter?

Nicht-Leipzigern dürfte vor allem der Name Connewitz schon einmal begegnet sein. Der Stadtteil im Süden gilt als linksalternativ, laut und punkig. In den sanierten Altbauten von Gohlis fühlen sich vor allem Familien wohl. Beliebte Wohngegenden sind auch das Musikviertel, Lindenau und Plagwitz.

Arbeitsmarkt in Leipzig

Eine Arbeitslosenquote von 6,1 Prozent (Stand: November 2018) kann sich durchaus sehen lassen. Noch vor wenigen Jahren lag die Quote in Leipzig deutlich darüber. 2013 gab es in der Stadt über 28.000 Arbeitslose, heute sind es nur noch rund 18.000.

Das hört sich alles sehr gut an. Doch ist Leipzig – im innersächsischen Vergleich – keineswegs Spitze. Erzrivale Dresden hat eine Arbeitslosenquote von 5,6 Prozent und ist in dieser Statistik besser als Leipzig. In ganz Sachsen liegt die Quote laut Arbeitsagentur sogar nur bei 5,4 Prozent.

Dabei zieht Leipzig auch Arbeitskräfte aus dem Umland an. Fast 100.000 Menschen pendeln für ihre Jobs in Leipzig in die Messestadt.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Wie im Rest der Republik steigen auch in Leipzig die Löhne. So lag das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen 2017 bei 1.767 Euro. Das waren 66 Euro mehr als im Vorjahr. So sagt es der Sozialreport 2018.

Das persönliche Medianeinkommen lag demnach im Jahr 2017 bei 1.328 Euro netto – das waren 48 Euro mehr als im Vorjahr. Am meisten verdienen die 35- bis 49-Jährigen. In dieser Altersgruppe liegt das persönliche Medianeinkommen bei 1.663 Euro netto.

Zugleich sank der Prozentsatz der Leipziger, die als relativ einkommensarm gelten, auf 16,8 Prozent. Im Durchschnitt müssen die Haushalte in Leipzig 30 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Wohnungsmiete aufwenden.

Die Entwicklung ist zwar positiv. Top-Gehälter verdient man in Leipzig aber definitiv nicht. Laut Gehaltsplattform gehalt.de sind die durchschnittlichen Einstiegsgehälter für Absolventen in Leipzig nicht konkurrenzfähig. Hier betragen sie im Schnitt 37.075 Euro – das ist sogar deutlich weniger als in Dresden (39.499 Euro) und Berlin (40.079 Euro).

Mit den besten Adressen in Westdeutschland kann die Stadt erst recht nicht mithalten. Von einem Einstiegsgehalt um die 50.000 Euro, wie es in Frankfurt, Stuttgart oder München üblich ist, können die Leipziger nur träumen.

Und auch IT-Führungskräfte verdienen in Leipzig vergleichsweise schlecht. Laut Kienbaum-Vergütungsreport beträgt ihr Gehaltsniveau gerade einmal 89 Prozent des deutschen Durchschnitts. Selbst in kleinen Gemeinden im Westen mit weniger als 50.000 Einwohnern ist die Lohntüte voller.

Wichtige Arbeitgeber in Leipzig

Die Leipziger Firmenlandschaft ist in letzter Zeit arg gebeutelt worden. IT-Dienstleister Comparex AG wurde im Oktober 2018 vom Schweizer Wettbewerber Software One übernommen. Energiedienstleister Innowatio musste schon 2017 Insolvenz anmelden. Auch das Siemens-Werk in Leipzig-Plagwitz steht seit längerer Zeit bedrohlich nah an der Klippe.

Auf der anderen Seite gibt es ja noch DHL, das in Leipzig/Halle seit 2008 das größte Drehkreuz innerhalb seines globalen Netzwerks aufgebaut hat. Amazon baute in Leipzig schon 2006 ein riesiges Logistikzentrum. Und im BMW-Werk Leipzig wird der BMW i3 gebaut. Ein Elektroauto, das US-Pionier Tesla in Zukunft Paroli bieten soll.

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Arbeitgeber in Leipzig:

  • VNG Verbundnetz Gas AG
  • Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV)
  • Comparex AG (IT-Wirtschaft)
  • Mitteldeutscher Rundfunk (Medien)
  • Universitätsklinikum Leipzig
  • Energy2market (Elektrizitätshandel)
  • Leesys – Leipzig Electronic Systems (Elektronik)
  • Axpo Deutschland (Elektrizitätshandel)
  • Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft
  • Amazon
  • BMW
  • DHL
  • Städtisches Klinikum St. Georg
  • Leipziger Verkehrsbetriebe

Karriereaussichten und Wirtschaft in Leipzig

Leipzig ist eine dynamische Stadt. Das haben die Leipziger schwarz auf weiß. Im Dynamikranking von IW-Consult belegte die Stadt einen sehr respektablen 13. Platz von 71 untersuchten deutschen Großstädten.

Leipzig glänzt durch niedrige Gewerbesteuersätze und zahlenmäßig wenige Hartz IV-Empfänger – in beiden Kategorien landete die Stadt sogar auf Platz eins. Pluspunkte gab es auch für die Steuerkraft, die Beschäftigungsentwicklung, die weibliche Beschäftigungsrate, eine niedrige Jugendarbeitslosigkeit und den geringen Anteil an Schulabgängern ohne Abschluss.

Die Stadt ist als Messestadt bekannt – und für ihr Völkerschlachtdenkmal. Der Tourismus boomt in Leipzig, allein 2017 wurden 1,71 Millionen Gäste gezählt.

Wirtschaftspolitisch setzt Leipzig auf diese fünf Cluster:

  • Automobil- und Zulieferindustrie
  • Gesundheitswirtschaft und Biotechnologie
  • Energie und Umwelttechnik
  • Logistik
  • Medien- und Kreativwirtschaft

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Die Leipziger Haushalte wenden im Durchschnitt 30 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Gesamtmiete der Wohnung auf. Gut möglich, dass dieser Anteil weiter steigt.

Mit dem Zuzug aus In- und Ausland gerät der Wohnungsmarkt immer stärker unter Druck. Immerhin wuchs Leipzig 2017 um über 10.000 Menschen. Zwischen 2012 und 2017 ging die Einwohnerzahl sogar in allen Leipziger Ortsteilen nach oben. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Haushalte um 10,5 Prozent auf 335.466.

Dennoch müssen die Mietpreise in Leipzig auf einen Münchener oder Frankfurter noch immer paradiesisch niedrig wirken. So lag die durchschnittliche Nettokaltmiete laut Kommunaler Bürgerumfrage 2017 bei 5,62 Euro pro Quadratmeter. Für die Gesamtmiete inklusive Heizungs- und sonstiger Nebenkosten musste man 7,77 Euro pro Quadratmeter aufwenden.

Seit 2013 stiegen die Gesamtmieten im Bestand um etwa 7,5 Prozent. Deutlich stärker kletterten in diesem Zeitraum die Angebotsmieten in Leipzig, nämlich um 25 Prozent auf 6,59 Euro pro Quadratmeter. Immobilienportal Immowelt gibt für Leipzig aktuelle Kaltmieten (November 2018) von durchschnittlich 6,50 Euro bis 9 Euro pro Quadratmeter an.

Wie billig Leipzig noch immer ist, verdeutlich auch ein Blick in den IW-Studentenwohnpreisindex. Mit einem Durchschnittspreis von 262 Euro für eine 30-Quadratmeterbude rangiert Leipzig auf Platz 17 von 18 untersuchten Städten. Noch günstiger ist das Studentenleben nur in Magdeburg.

Zum Vergleich: In München werden für eine 30-Quadratmeter-Wohnung 635 Euro fällig. Das ist weit mehr als Doppelte. Aber auch in Greifswald, Jena oder Kiel ist das studentische Preisniveau höher als das Leipziger.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Leipzig selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Leipzig suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Leipzig finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Leipzig finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Leipzig finden Sie hier.
  • Die IHK zu Leipzig finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer zu Leipzig finden Sie hier.
  • Jobs in Leipzig finden Sie hier.
[Bildnachweis: Jakob Fischer by Shutterstock.com]