Jobs in Nürnberg: Glänzende Aussichten in Franken

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Nürnberg fliegt manchmal unter dem Radar, während die bayerische Landeshauptstadt München ungeteilte Aufmerksamkeit genießt. Doch Kenner wissen, dass Nürnberg erstens mehr fränkisch und weniger bayerisch ist. Und dass es zweitens trotzdem in der ersten Liga der wirtschaftlich stärksten Städte des Landes mitspielt. So finden Sie Jobs in Nürnberg…

Jobs Nürnberg: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Nürnberg ist die alte Kaiserstadt, Fürth die Arbeiterstadt. Darauf beruht die Rivalität der beiden Franken-Städte. Während aber Nürnberg ökonomisch noch immer gut dasteht, ist vom Ruhm des Wirtschaftswunders in Fürth nicht mehr viel übrig. Zwei Leuchttürme der alten Bundesrepublik, Versandhändler Quelle und Elektro-Konzern Grundig, existieren in ihrer alten Form nicht mehr.

Die Nürnberger erfreuen sich derweil an ihrer Altstadt, die nach dem Krieg wiederaufgebaut wurde und heute ein echtes Schmuckstück ist. Hier wechseln sich Bauten der Romanik, Gotik, Renaissance und Barock ab.

Beliebte Wohngegenden sind Teile der Gartenstadt, von Röthenbach, Gostenhof, Rosenau oder Wöhrd. In der Südstadt ist es günstiger, hier gibt es ein gemischtes Publikum aus alteingesessenen Arbeiterfamilien, Migranten und Studenten. Als Villenvorort ist Erlenstegen im Nürnberger Osten bekannt.

Arbeitsmarkt in Nürnberg

Bei 7,4 Prozent lag die Arbeitslosenquote der Stadt Nürnberg im Januar 2016. Seitdem ist sie kontinuierlich zurückgegangen – bis auf 5,3 Prozent im November 2018. Mittlerweile sind weniger als 15.000 Nürnberger arbeitslos.

Im Umland ist die Arbeitslosigkeit sogar noch niedriger. So lag sie in den Landkreisen Mittelfrankens zur Jahresmitte 2018 unter drei Prozent. In ganz Mittelfranken gab es im September 2018 rund 34.400 Arbeitslose. Drei Jahre zuvor waren es noch fast 50.000.

Für Beschäftigungswachstum sorgen in Nürnberg vor allem unternehmensnahe Dienstleister, darunter IT-Dienstleister, Transport- und Logistikunternehmen, Gastgewerbe und Gesundheitswirtschaft.

69 Prozent der Betriebe sehen laut Umfrage im Fachkräftemangel das größte Risiko für die Entwicklung des eigenen Unternehmens. Jeder dritte Betrieb kann Stellen mittelfristig nicht besetzten. Für jeden, der Jobs in Nürnberg sucht, sind das gute Nachrichten…

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Laut Gehaltsatlas 2018 der Bundesagentur für Arbeit (die ihren Hauptsitz in Nürnberg hat) beträgt das Medianeinkommen für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsort in Nürnberg haben, 3.470 Euro brutto im Monat. Zum Vergleich: In Erlangen liegt es bei 4.633 Euro, in Fürth dagegen nur bei 3.221 Euro. Wer im Nürnberger Land arbeitet, bringt im Median 3.143 Euro nach Hause.

Akademiker mit Arbeitsort Nürnberg kommen sogar auf 5.204 Euro, Arbeitnehmer, die in Nürnberg wohnen (aber evtl. im Umland arbeiten), auf 3.285 Euro.

Die Kaufkraft pro Einwohner liegt in Nürnberg laut Michael Bauer Research bei 24.310 Euro. Das ist weniger als in den Nachbargemeinden. In Fürth sind es über 25.000, in Erlangen sogar über 28.000 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Nürnberg

Über ein Unternehmen, das stellvertretend für Nürnberg steht wie Daimler für Stuttgart, verfügt die Stadt nicht. Dafür gibt es die Kleinstadt Herzogenaurach in unmittelbarer Nähe und die hat gleich drei: die Sportartikel-Riesen Adidas und Puma sowie Automobilzulieferer Schaeffler.

Nürnberg selbst hat das, was man als einen gesunden branchenmix bezeichnet. IT-Dienstleister Datev sitzt in Nürnberg, es gibt das MAN-Werk, einen Flughafen, viele Versicherungen…

Das sind die größten Arbeitgeber in Nürnberg:

  • Siemens
  • Datev
  • Bosch
  • Diehl
  • Nürnberger Versicherung
  • Hofmann Personal
  • N-Ergie
  • Fürst Gruppe
  • Dorfner
  • Feser & Graf Gruppe
  • GfK
  • VAG Verkehrs Aktiengesellschaft
  • Verlag Nürnberger Presse
  • Semikron International
  • Leoni AG
  • Electrolux Hausgeräte
  • Sellbytel Group
  • BU Holding
  • BNP Paribas
  • Staedtler Mars
  • Albrecht Dürer Airport
  • Rödl & Partner
  • Engelhardt und Co. Sicherheit
  • Leistritz AG
  • TeamBank AG
  • Universa Versicherungsgruppe
  • Baumüller Gruppe
  • Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft
  • Arndt Sicherheit und Service
  • Aufzugswerke Schmitt und Sohn
  • Conti Temic Microelectronic
  • Ergo Direkt
  • MAN
  • Sparkasse Nürnberg

Karriereaussichten und Wirtschaft in Nürnberg

Grundsätzlich profitiert Nürnberg von seiner guten Infrastruktur. Die Stadt hat einen eigenen Flughafen, ein Güterverkehrs- und Logistikzentrum und die Messe. Die Nürnberg-Messe zählt gar zu den 15 größten Messegesellschaften der Welt und beschäftigt weltweit rund 930 Mitarbeiter. 2017 führte sie insgesamt 177 Veranstaltungen durch – viele davon in Nürnberg. Die vielen Besucher kurbeln auch den Tourismus, Gast- und Hotelgewerbe in der Stadt an.

Von 2011 bis 2017 wuchs das Bruttoinlandsprodukt in Mittelfranken stärker als im bayerischen Schnitt. Auch das Nürnberger lag mit 4,4 Prozent über dem ganz Bayerns (3,9 Prozent). Im mittelfränkischen Vergleich aber liegt Nürnberg hinten. So wuchs die Nachbarschaft deutlich stärker, vor allem Fürth mit 7,5 Prozent, aber auch Erlangen (5,7 Prozent), Schwabach (5,4 Prozent) und Ansbach (4,9 Prozent).

Rückläufig ist in Nürnberg die Zahl der Gründungen. Im Jahr 2017 wurden rund 15.400 Gewerbe angemeldet, 2009 waren es noch fast 20.000. Den größten Zuwachs gab es im Bereich der wissenschaftlichen, technischen und sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen.

Die meisten Industriebeschäftigten in Mittelfranken haben derweil diese Branchen:

  • Elektrische Ausrüstung
  • Maschinenbau
  • DV-Geräte, elektronische und optische Erzeugnisse
  • Metallerzeugnisse
  • Nahrungs- und Futtermittel
  • Kraftwagen- und Kraftwagenteile
  • Gummi- und Kunststoffwaren

Im Städteranking 2018 von IW Consult landete Nürnberg von 71 untersuchten Großstädten auf einem guten 20. Platz. In der Unterkategorie Arbeitsplatzversorgung landete man sogar auf Rang 7. Das bedeutet übersetzt: Jobs in Nürnberg sind vorhanden – und zwar reichlich.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Vorweg: Nürnberg gehört nicht zu den teuersten Städten Deutschlands. Und das, obwohl es zu den prosperierenden Metropolen im Süden des Landes zählt und damit ein natürlicher Kandidat sein müsste. Laut Financescout24 nehmen die ersten fünf Plätze München, Stuttgart, Frankfurt, Freiburg und Heidelberg ein.

In Heidelberg liegen die Lebenshaltungskoten 17 Prozent über dem Bundesschnitt. Aber: Nürnberg befindet sich nur knapp unterhalb des Heidelberger Niveaus.

Die Kaltmieten in Nürnberg bewegen sich laut Immowelt je nach Wohnungsgröße zwischen durchschnittlich 9,70 Euro und 17,40 Euro pro Quadratmeter. Sie sind – Sie haben es bereits geahnt – in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

Die Mietpreise von Reihenmittelhäusern und Doppelhaushälften aber gehen in Nürnberg mittlerweile wieder zurück. Sie lagen im Herbst 2018 teilweise unter dem Niveau des Frühjahrs 2018. Das war auch in anderen bayerischen Städten wie Ingolstadt, Regensburg, Bamberg oder Rosenheim der Fall.

Teurer als Nürnberg ist im Übrigen Nachbar Erlangen. Für den Quadratmeter einer Eigentumswohnung mussten in Erlangen zuletzt im Schnitt 3.500 Euro gezahlt werden, in Nürnberg waren es nur 3.000 Euro, in Fürth 2.800 Euro. Auch bei Ein- und Zweifamilienhäusern liegt Erlangen mit 3.300 Euro je Quadratmeter an der Spitze, dahinter folgen Fürth (3.200 Euro) und Nürnberg (3.100 Euro).

Geographisch gehen die drei Städte fast fließend ineinander über. Wer also ein berufliches Zuhause in Nürnberg sucht, könnte auch über ein privates in Fürth oder Erlangen nachdenken.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Nürnberg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Nürnberg suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Nürnberg finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Nürnberg finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Nürnberg finden Sie hier.
  • Die IHK Nürnberg für Mittelfranken finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft für Mittelfranken finden Sie hier.
  • Jobs in Nürnberg finden Sie hier.
[Bildnachweis: Angeles Antolin by Shutterstock.com]

Jobs in Köln: Hier geht es zum Dom

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Das kölsche Lebensgefühl schätzen nicht nur die Kölner selbst, sondern auch viele Zugezogene. Vor allem für Medienleute ist die Domstadt so etwas wie ein Sehnsuchtsort. Jobs in Köln gibt es zudem in Logistik und Tourismus, Finanzen und Gesundheit, Industrie und Handel. So finden Sie den richtigen…

Jobs Köln: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Einmal im Jahr platzt Köln aus allen Nähten. Der Karneval lockt Besucher aus ganz Europa an den Rhein, verwandelt die Millionenstadt in eine einzige Partymeile.

Indes: Das stimmt nicht. In Köln ist eigentlich immer Party. Auf den Ringen zum Beispiel und in der studentischen Südstadt.

Dass Köln heute eine schöne Stadt sei, lässt sich nur mit sehr viel Phantasie behaupten. Das historische Stadtbild verliert sich im Krieg, ersetzt wurde es durch Zweckmäßigkeit – mit historischen Einsprengseln.

Ihre Stadtteile bezeichnen die Kölner als Veedel. Die Veedel verteilen sich auf neun Bezirke. Ehrenfeld und das Belgische Viertel sind bei Studenten, Partygängern und Kreativen beliebt. Auch Lindenthal ist eine angesagte Wohngegend, Rodenkirchen wiederum zählt zu den nobleren Gegenden.

Aber: Von 26 „gefährlichen Orten“ in Nordrhein-Westfalen, die die Polizei 2018 als solche identifiziert hat, befinden sich 15 in Köln. Dazu zählen zum Beispiel der Ebertplatz nordwestlich der Altstadt, die Vergnügungsmeile am Ring oder der Wiener Platz in Mülheim.

Arbeitsmarkt in Köln

Die Arbeitslosenquote in Köln bewegte sich in den vergangenen Jahren stets um die 50.000-Personen-Marke. Mittlerweile sind nur noch 43.700 Kölner arbeitslos gemeldet (Stand: Oktober 2018). Die Arbeitslosenquote beträgt damit 7,4 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit November 1992.

Das sind aber immer noch vergleichsweise schwache Werte. Zum Vergleich: Deutschlandweit liegt die Arbeitslosenquote bei 4,9 Prozent. Und sogar in ganz Nordrhein-Westfalen, das strukturschwache Regionen wie das Ruhrgebiet umfasst, ist die Arbeitslosenquote mit 6,4 Prozent insgesamt deutlich unterhalb der Kölner.

Dazu gibt es fast 60.000 unterbeschäftigte Arbeitnehmer in Köln. Die Quote liegt bei 9,9 Prozent – auch das ein vergleichsweise schlechter Wert.

Für gut Ausgebildete ist es dennoch kein Ding der Unmöglichkeit, einen Arbeitsplatz in der Stadt zu finden – vorausgesetzt, der Lebenslauf stimmt. Ganz im Gegenteil. So sagte Stadtdirektor Stephan Keller in einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger im November 2018, dass „der Arbeitsmarkt in Köln völlig leergefegt“ sei. Demnach sind allein in der Stadtverwaltung 1.700 Stellen unbesetzt, unter anderem bei…

  • Feuerwehr
  • Gebäudewirtschaft
  • Ordnungsdienst
  • Wohnungsamt
  • Personalamt
  • Ausländeramt

Vor allem MINT-Stellen können schwer besetzt werden, auch im Bereich Sicherheit und Überwachung werden dringend neue Kräfte gesucht.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Generell kann sich das Gehaltsniveau in Nordrhein-Westfalen sehen lassen. Das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften beträgt in NRW laut Stepstone-Gehaltsreport 2018 59.765 Euro. Höher ist es nur in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern.

Im Einzelfall kommt es auf Branche, Standort und Unternehmensgröße an. So verdienen Berufseinsteiger laut gehalt.de in Kölns Nachbarstadt Leverkusen im Schnitt 53.195 Euro – so viel wie in keiner anderen Stadt in ganz Deutschland. Das dürfte vor allem am Bayer-Konzern liegen.

Köln selbst taucht nicht in den Top Ten auf – im Gegensatz zu Erlangen, München, Stuttgart, Wolfsburg, Frankfurt, Ulm, Ludwigsburg, Hamburg und Bremen. Kleiner Einwand: Das Ranking stammt von 2016, ist also nicht mehr taufrisch, lässt aber dennoch Rückschlüsse zu.

Beispiel: Bei den Juristen nimmt Köln einen Spitzenplatz ein. Berufseinsteiger verdienen laut gehalt.de-Daten im Schnitt 58.457 Euro – das ist Platz 7 deutschlandweit. Allerdings sind mit Düsseldorf und Bonn zwei Nachbarstädte für Juristen noch attraktiver.

Noch besser schneidet Köln bei IT-Führungskräften ab. Die Stadt belegt im Kienbaum-Vergütungsreport 2018 Platz zwei – vor Frankfurt, München und Stuttgart. Das Gehaltsniveau für IT-Führungskräfte und Spezialisten beträgt in Köln 114 Prozent des Bundesschnitts. Kleiner Wermutstropfen: Die ewigen Rivalen aus Düsseldorf zahlen noch besser (116 Prozent).

Wichtige Arbeitgeber in Köln

Das sind laut IHK Köln die größten Arbeitgeber der Stadt:

  • Ford
  • Stadtwerke Köln
  • Rewe Group
  • Universitätsklinikum Köln
  • AXA
  • Lanxess AG
  • Kliniken der Stadt Köln
  • WDR
  • Kölner Verkehrsbetriebe
  • RWE Power AG
  • Sparkasse KölnBonn
  • UPS
  • RheinEnergie AG
  • Gothaer
  • Mediengruppe RTL
  • TÜV Rheinland
  • Talanx
  • Kreissparkasse Köln
  • Generali Group
  • Ineos
  • Deutz AG
  • Kinder- und Familienhilfen Michaelshoven
  • Lufthansa
  • Wieprecht Gebäude- Management und Reinigungs-Service
  • DEVK
  • Flughafen Köln/Bonn
  • AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln
  • DuMont Mediengruppe
  • Marienborn
  • Rheinische Zeitungs-Zustellgesellschaft Köln
  • Shell Deutschland Oil
  • Basell Polyolefine
  • W.I.S. Sicherheit + Service
  • St. Elisabeth Krankenhaus
  • Strabag AG
  • NKT Group
  • KPMG
  • Central Krankenversicherung
  • NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation

Karriereaussichten und Wirtschaft in Köln

Köln ist Domstadt. Köln ist Karnevalsstadt. Aber Köln ist vor allem auch eine Medienstadt. Am Rhein tummeln sich Verlage und Sender, Agenturen und Produktionsfirmen. Im TV-Geschäft mischt die Stadt, Homebase von Ex-Comedian Stefan Raab, ganz vorne mit.

Insgesamt zählt die Medienwirtschaft nach Angaben des IHK Köln 43.600 Beschäftigte. Das sind 4,3 Prozent aller Erwerbstätigen im IHK-Bezirk Köln.

Unternehmen und Selbstständige setzen knapp 10 Milliarden Euro im Jahr um. Damit wird über ein Viertel des Branchenumsatzes Nordrhein-Westfalens im IHK-Bezirk Köln umgesetzt. Summa summarum lässt sich sagen: Wer „irgendetwas mit Medien“ machen will, für den könnte Köln so etwas wie die Startrampe sein.

Darüber hinaus ist das Wirtschaftsprofil der Stadt bunt. Einzelhändler Rewe sitzt in Köln, es gibt ein großes Ford-Werk und eine Vielzahl an Versicherern. Auch ist Köln ein logistischer Knotenpunkt in Nordrhein-Westfalen – und natürlich ein Touristenmagnet. Den vielen Gästen, die Dom, Karneval, Schokoladenmuseum und Stadtmauer bewundern wollen, arbeiten Heerscharen von Gastronomen, Hotels, Souvenirverkäufern und Brauereien zu.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Köln ist für Mieter ein teures Pflaster – aber auch für Bauherren. Im Stadtteil Bayenthal ist es mit durchschnittlich 1,19 Millionen Euro am teuersten, ein neues Haus zu bauen. In Lindenthal kostet ein Haus 1,02 Millionen Euro. Der Durchschnittspreis für ein Haus in Köln beträgt 780.000 Euro. Das besagt der Marktbericht des Immobilienmaklers Roland Kampmeyer. Dafür hat er die Werte von Ein-, Zweifamilien-, Reihenhäusern und Doppelhaushälften in den 86 Stadtteilen ausgewertet.

Am günstigsten ist es in Godorf im Kölner Süden mit durchschnittlich knapp 510.000 Euro. Eine Eigentumswohnung ist mit 4.110 Euro pro Quadratmeter in Lindenthal am kostspieligsten. Den höchsten Preisanstieg gab es zuletzt in Stadtteilen wie Flittard und Gremberghoven, nicht aber in Top-Wohngebieten wie Müngersdorf und Hahnwald.

Die Kaltmiete beträgt in Köln laut Kampmeyer aktuell 10,54 Euro pro Quadratmeter. Für Studenten ist die Domstadt ebenfalls sündhaft teuer. Für eine 30-Quadratmeter-Wohnung werden laut IW-Studentenwohnpreisindex 431 Euro im Schnitt fällig. Teurer ist es nur in München, Frankfurt und Heidelberg.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Köln selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Köln suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Köln finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Köln finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Köln finden Sie hier.
  • Die IHK Köln finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer zu Köln finden Sie hier.
  • Jobs in Köln finden Sie hier.
[Bildnachweis: S.Borisov by Shutterstock.com]

Jobs in Stuttgart: Ihr Weg ins Wirtschaftswunderland

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Nach Jobs in Stuttgart muss man eigentlich gar nicht lange suchen. Sie liegen gefühlt an jeder Ecke herum. Im Ernst: Die Unternehmen der Stadt sind für jede fähige Fachkraft dankbar. Jobs in Stuttgart gibt es für Ingenieure und Informatiker, für Kreative und Rechenkünstler…

Jobs Stuttgart: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Das Land der Tüftler. Das Land der Erfinder. Das Land der Hidden Champions. Schwabenland. Einen Weltmarktführer findet man hier gefühlt an jeder Ecke.

Stuttgart hat Höhen und Tiefen – aber nur geographisch gesehen. Die Stadt ist sehr hügelig, Anhöhen und Täler wechseln sich ab. Ökonomische Täler hat sie hingegen lange nicht mehr gesehen.

Stuttgart ist extrem wohlhabend – und sehr grün. Da gibt es den Schlossgarten im Stadtzentrum, den Rosensteinpark im Norden oder den großen Wildpark im Westen. Der Westen ist es auch, in dem sich die Studenten der Stadt wohl fühlen. Nach Norden hin steigen die Mieten an, nach Osten fallen sie ab.

In Stuttgart lassen sich Wirtschaft und Kultur miteinander verbinden – zum Beispiel im Mercedes-Benz-Museum, in dem die gesamte Automobilgeschichte wieder auflebt. Ein Teil von ihr wird, wer die passenden Jobs in Stuttgart findet…

Arbeitsmarkt in Stuttgart

In Stuttgart gehört das Wörtchen Vollbeschäftigung zum Alltagsvokabular. Die Region ist eher bekannt für ihr ständiges Wehklagen. Man finde einfach keine Fachkräfte mehr, so schallt es vom Neckar herüber. Für jeden, der Jobs in Stuttgart sucht, muss das wie Musik klingen.

Tatsächlich gibt es nach offizieller Statistik nur 13.500 arbeitslose Stuttgarter. Damit ergibt sich eine Arbeitslosenquote von 4,0 Prozent im November 2018 – noch niedriger als der ohnehin schon historisch tiefe Bundesschnitt von 4,8 Prozent. Nur 2,6 Prozent beziehen Hartz IV, der Rest Arbeitslosengeld I. Die Chance, eine neue Stelle zu finden, darf man guten Gewissens als groß bezeichnen…

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Vollzeitbeschäftigte kommen in Stuttgart laut Gehaltsatlas der Bundesagentur für Arbeit auf ein Mediangehalt von 4.351 Euro. Das bedeutet: Die eine Hälfte von ihnen liegt über diesem Wert, die andere Hälfte darunter.

Damit gehört die Landeshauptstadt zu den wenigen Städten in Deutschland mit einem Wert jenseits der 4.000 Euro. Mit einem akademischen Abschluss liegt der Median sogar bei rund 5.600 Euro. Ungelernte kommen auf beachtliche 3.140 Euro. Auch für diese Gruppe gilt: Die 3.000er-Marke knackt sonst kaum eine Stadt oder ein Kreis in Deutschland.

Absolventen starten in Stuttgart nach Angaben von gehalt.de mit durchschnittlich 50.385 Euro ins Berufsleben. Juristen kommen sogar auf 61.733 Euro.

Ohnehin ist Baden-Württemberg ein Land der Gutverdiener. Fach- und Führungskräfte verdienen nirgends besser als hier – außer in Hessen. Während der Durchschnittsverdienst am Main laut Stepstone-Gehaltsreport 63.353 Euro beträgt, sind es in Baden-Württemberg 62.096 Euro. Alle anderen Bundesländer – Bayern inklusive – liegen dahinter.

Stuttgart mit seinen großen Unternehmen darf sich dies zu großen Teilen auf die Fahnen schreiben. Ein wahres Paradies ist Stuttgart für Ingenieure: Fahrzeug- und Maschinenbau sind omnipräsent – und die Gehälter extravagant. Ingenieure verdienen hier laut gehalt.de mit 81.640 Euro im Schnitt so gut wie nirgendwo sonst in Deutschland. Zum Vergleich: In München sind es rund 79.000 Euro, in Köln 69.000 Euro und in Berlin nur 58.000 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Stuttgart

Stuttgarts Unternehmen sind kaum zu zählen. Schon gar nicht, wenn man das Umland noch mit einbezieht. Da gibt es Kärcher in Winnenden oder die Allgaier Werke in Uhingen. Göppingen, Bönnigheim, Waiblingen, Ehningen, Ditzingen – hier schlägt das Herz der deutschen Wirtschaft.

Das sind die wichtigsten Unternehmen aus Stuttgart:

  • BAM Deutschland AG (Bauwirtschaft)
  • Bauknecht Hausgeräte (Elektrotechnik)
  • Daimler AG (Automobil)
  • Dekra SE (Prüfgesellschaft)
  • Deutscher Sparkassenverlag
  • DIW Instandhaltung (Industriedienstleistungen)
  • Porsche (Automobil)
  • Drees & Sommer (Beratung)
  • E. Breuninger (Einzelhandel)
  • Ebner Stolz Mönning Bachem Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
  • Ed. Züblin AG (Bauwirtschaft)
  • Ernst & Young (Wirtschaftsprüfung)
  • Ernst Klett AG (Verlag)
  • EvoBus (Automobil)
  • Fichtner Gruppe (Ingenieurdienstleistungen)
  • Friedrich Scharr KG (Energiehandel)
  • GFT Technologies SE (IT-Dienstleistungen)
  • Hallesche Krankenversicherung
  • Verlagsgruppe Holtzbrinck (Medien)
  • Koch, Neff & Volckmar (Buchgroßhändler)
  • Landesbank Baden-Württemberg (Finanzen)
  • Lapp Holding AG (Elektrotechnik)
  • LBS Landesbausparkasse Südwest (Finanzen)
  • Exyte AG (Anlagenbau)
  • Mahle GmbH (Automobilzulieferer)
  • McKesson Europe AG (Pharmagroßhandel)
  • Mercedes-Benz Bank AG (Finanzen)
  • Motor Presse Stuttgart (Medien)
  • Robert-Bosch-Krankenhaus (Gesundheit)
  • Scholpp Montage (Industriemontage)
  • Sika Deutschland (Chemie)
  • Sparda-Bank Baden-Württemberg eG (Finanzen)
  • Stuttgarter Straßenbahnen AG (Verkehr)
  • Südwestbank AG (Finanzen)
  • Südwestdeutsche Medien Holding GmbH (Medien)
  • SV SparkassenVersicherung
  • Takkt AG (Versandhandel)
  • Trelleborg Sealing Solutions Germany (Dichtungen)
  • TÜV SÜD (Prüfgesellschaft)
  • Vinzenz von Paul Kliniken (Gesundheit)
  • Volksbank Stuttgart eG (Finanzen)
  • VPV Versicherungen
  • WGV-Gruppe (Versicherung)
  • WISAG Sicherheit & Service Süd (Sicherheit)
  • Wolff & Müller Gruppe (Bauwirtschaft)
  • Wüstenrot & Württembergische AG (Finanzen)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Stuttgart

Stuttgart zählt ohne jeden Zweifel zu den absoluten Top-Adressen der europäischen und deutschen Wirtschaft. Dafür muss man gar nicht auf das Städteranking von IW Consult schauen, bei dem die Stadt Rang drei von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland einnimmt.

Insgesamt sind dies die vier zentralen Branchen des Wirtschaftsstandortes Stuttgart:

  • Fahrzeugbau
  • Maschinenbau
  • Informationstechnologie
  • Kreativwirtschaft

Die Region Stuttgart zählt laut IHK nicht weniger als 1.660 Industriebetriebe, in denen 331.000 Menschen beschäftigt sind. In Baden-Württemberg ist jeder fünfte Betrieb des verarbeitenden Gewerbes in der Region Stuttgart angesiedelt. Im Schnitt hat jedes Industrieunternehmen in Sttugart 490 Mitarbeiter. Zum Vergleich: In Ludwigsburg sind es nur 157.

Die zahlenmäßig stärkste Branche ist der Maschinenbau mit 350 Betrieben. Die meisten Mitarbeiter beschäftigen aber die Automobilhersteller. Allein im Mercedes-Benz-Werk in Untertürkheim schaffen rund 20.000 Menschen.

In diesen Industrien sind die meisten Stuttgarter beschäftigt:

  • Kraftwagen- und teile
  • Maschinenbau
  • Metallerzeugnisse
  • Elektrische Ausrüstungen
  • Nahrungs- und Futtermittel
  • Gummi- und Kunststoffwaren
  • DV-Geräte, Elektronik, Optik
  • Reparatur/Installation von Maschinen
  • Chemische Erzeugnisse

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Im November 2018 trauten einige User ihren Augen nicht. Im Netz wurde eine Zehn-Quadratmeter-Wohnung in Stuttgart angeboten – für nicht weniger als 450 Euro im Monat. Und da waren die Nebenkosten noch gar nicht mit drin. Die Wohnung kostete somit 45 Euro pro Quadratmeter.

Ein Kuriosum, das zeigt, wie angespannt der Wohnungsmarkt in Stuttgart mittlerweile ist. Für Wohnungen in der Stuttgarter Innenstadt liegt der Durchschnittspreis bei Neuvermietungen laut Immoscout24 bei 13,94 Euro pro Quadratmeter. Im Stuttgarter Westen, dem teuersten Innenstadtbezirk, sind es sogar 14,60 Euro.

Immowelt berechnet durchschnittliche Kaltmieten – je nach Wohnungsgröße – von 10,40 Euro bis 15,10 Euro pro Quadratmeter. Demnach stieg der Preis für Wohnungen bis 40 Quadratmeter von durchschnittlich 10,90 Euro im Jahr 2011 auf 15,60 Euro im Jahr 2017 an.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Stuttgart selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Stuttgart suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Stuttgart finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Stuttgart finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Stuttgart finden Sie hier.
  • Die IHK Region Stuttgart finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Region Stuttgart finden Sie hier.
  • Die Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart finden Sie hier.
  • Jobs in Stuttgart finden Sie hier.
[Bildnachweis: mezzotint by Shutterstock.com]

Jobs in Düsseldorf: Ihre Zukunft am Rhein

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Manchmal steht Düsseldorf im Schatten seines rheinischen Bruders Köln. Das ist üblicherweise im Karneval oder im Fußball so. Dabei ist Düsseldorf eine Macht – kulturell und wirtschaftlich. Die Stadt ist ein Anziehungspunkt für Startup-Gründer und Medienschaffende, Händler und Investoren. Alles, was Sie über Jobs in Düsseldorf wissen müssen…

Jobs Düsseldorf: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Früher war Düsseldorf der Schreibtisch des Ruhrgebiets. Heute ist es weit mehr als das, ein regionales Wirtschaftszentrum, Hotspot für Mode und Handel, Versicherungen und Startups.

Der imposante Kö-Bogen ist drauf und dran, dem Rheinturm den Rang als oberstes Wahrzeichen der Stadt den Rang abzulaufen. Dann gibt es da noch den trendigen Medienhafen, die elegante Königsallee sowie die Altstadt, die als längste Theke der Welt Eingang in die rheinische Folklore gefunden hat. Düsseldorf ist ein Shopping-Paradies und wegen seines Flughafens logistischer Knotenpunkt.

Arm an gehobenen Wohngegenden ist die Stadt ebenfalls nicht. Zu nennen wären etwa Niederkassel und Oberkassel, Angermund und Kaiserswerth. Hipper ist das schon das studentische Flingern. Beliebte Wohngegenden sind zudem Derendorf, Bilk oder Benrath. Günstiger wird es in Oberbilk und Wersten, völlig verrufen sind Eller und Garath im Düsseldorfer Süden.

Arbeitsmarkt in Düsseldorf

Wenn die Nachbarn aus dem Ruhrgebiet zu ihrem reichen Nachbarn nach Süden schauen, müssten sie vor Neid rot anlaufen. Düsseldorf ist in einer geradezu luxuriösen Situation, wenn man die Stadt mit Oberhausen, Duisburg oder Gelsenkirchen vergleicht.

Das gilt erst recht in Bezug auf den Arbeitsmarkt. Im November 2018 betrug die Arbeitslosenquote in Düsseldorf 6,5 Prozent. In der 600.000-Einwohner-Stadt gibt es nicht mehr als ca. 21.000 Arbeitslose. Und es sind nur 2.000 mehr als in Gelsenkirchen – einer Stadt, die mit 260.000 nicht einmal die Hälfte der Düsseldorfer Einwohnerzahl aufweist.

Auch zeichnet sich die Region Düsseldorf nach Zahlen der NRW-Bank durch eine sehr hohe Arbeitsplatzdichte aus. So kamen im Jahr 2016 auf 100 Einwohner fast 71 Erwerbstätige. In keiner anderen Region Nordrhein-Westfalens ist die Arbeitsplatzdichte ähnlich hoch. Gute Aussichten also für einen imposante, professionellen Lebenslauf.

Im Sommer 2017 gab es 594.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte – 66.400 mehr als zehn Jahre zuvor. Neue Jobs in Düsseldorf entstanden seitdem fast ausschließlich im Dienstleistungssektor.

Viele neue Jobs in Düsseldorf entstanden hier:

Alleine im Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen waren 2018 rund 28.000 Menschen mehr beschäftigt als noch 2008. Neue Jobs in Düsseldorf wurden auch im Gesundheits- und Sozialwesen (Erzieher), in Reinigungs-, Wach- und Sicherheitsunternehmen aufgebaut.

Im verarbeitenden Gewerbe gingen dagegen Jobs in Düsseldorf verloren. Auch Finanz- und Versicherungsdienstleister bauten in den letzten zehn Jahren 2.700 Stellen ab.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Düsseldorf verdient ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer 3.882 Euro monatlich. So sagt es der Gehaltsatlas 2018 der Bundesagentur für Arbeit. Akademiker kommen sogar auf über 5.200 Euro. Bei den Angaben handelt es sich jeweils um das Medianeinkommen. Die eine Hälfte liegt darüber, die andere Hälfte darunter.

Zum Vergleich: In Köln sind es 3.696 Euro, in Duisburg nur 3.467. Düsseldorf liegt sogar knapp über der Provinzmetropole Bonn. Die verspricht ein Mediangehalt von 3.857 Euro.

Vor allem für Juristen lohnt sich der Berufseinstieg in Düsseldorf. Hier können sie laut gehalt.de mit Einstiegsgehältern von über 62.000 Euro rechnen. Höher sind sie nur in Frankfurt am Main.

Für IT-Führungskräfte ist Düsseldorf das Eldorado. Ihr Gehaltsniveau liegt laut Kienbaum-Vergütungsreport 2018 bei 116 Prozent des bundesweiten Durchschnitts. So hoch ist es in keiner anderen Stadt.

Wichtige Arbeitgeber in Düsseldorf

Von den 265 größten Familienunternehmen Nordrhein-Westfalens sitzen nach Berechnungen des Portals Die deutsche Wirtschaft 21 in Düsseldorf – mehr als in jeder anderen Stadt. Dahinter kommen Köln (15), Bielefeld (11), Essen (9) und Mönchengladbach (8).

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Düsseldorf:

  • Henkel (Konsumgüter)
  • Daimler (Automobil)
  • Metro AG (Großhandel)
  • Metro Cash & Carry (Handel)
  • Ceconomy (Elektronikhandel)
  • Droege Group (Beratung & Investment)
  • SMS Group (Anlagenbau)
  • C&A (Mode)
  • Intersnack Gruppe (Lebensmittel)
  • Peek & Cloppenburg (Mode)
  • Ergo Group (Versicherung)
  • Rheinmetall AG (Rüstung)
  • GEA Group (Anlagenbau)
  • Adecco Personaldienstleistungen
  • Uniper SE (Energie)
  • Gerresheimer AG (Spezialglas)
  • Vodafone (Telekommunikation)
  • Klüh Service Management (Facility Management)
  • DIS AG (Personaldienstleister)
  • Parfümerie Douglas (Einzelhandel)
  • Sonepar Deutschland (Elektrogroßhandel)
  • Air Liquide (Industriegase)
  • Targobank (Finanzen)
  • Arag SE (Versicherung)
  • Sitel Group (IT-Dienstleister)
  • Vallourec Deutschland (Stahlrohre)
  • HSBC Trinkaus & Burkhardt (Finanzen)
  • Rheinbahn AG (Verkehr)
  • Electronic Partner (Handel)
  • Provinzial Versicherung
  • Alltours Flugreisen (Tourismus)
  • McKinsey (Unternehmensberatung)
  • Flughafen Düsseldorf (Logistik)
  • Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (Immobilien)
  • Information und Technik Nordrhein-Westfalen IT.NRW (IT-Dienstleister)
  • L’Oreal Deutschland (Kosmetik)
  • Rheinischer Sparkassen- und Giroverband
  • Ketchum Pleon (Werbung/PR)
  • AT Kearney Deutschland (Unternehmensberatung)
  • QVC Handel
  • Victoria Lebensversicherung AG
  • Teekanne GmbH (Lebensmittel)
  • Handelsblatt Media Group
  • Huawei Technologies Deutschland
  • Trivago (IT-Unternehmen)
  • Portigon (Finanzen)
  • Deloitte Consulting
  • NRW Bank
  • Rheinische Post (Medien)
  • Stadtwerke Düsseldorf
  • Arla Foods (Lebensmittel)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Düsseldorf

Düsseldorf ist eine Dienstleistungsstadt. 81,7 Prozent aller Beschäftigten sind im Dienstleistungssektor tätig. 81,3 Prozent der regionalen Bruttowertschöpfung entfielen zuletzt auf die Dienstleistungsbereiche.

Die meisten Düsseldorfer arbeiten im Handel – über 90.000 Menschen. Immerhin haben die Handelsriesen Metro und Ceconomy ihren Sitz am Rhein, außerdem Unternehmen wie Douglas oder Electronic Partner.

Vor allem in diesen Branchen kann man in Düsseldorf Karriere machen:

  • Handel
  • Mode
  • Kreativwirtschaft (Werbung)
  • Kommunikation
  • Medien
  • Finanzen/Versicherungen
  • Unternehmensdienstleistungen
  • Messe
  • Telekommunikation
  • Chemie

Viele Branchen, in denen die Altersgruppe zwischen 25 und 40 dominiert. Das wirkt sich auch auf die Altersstruktur aus. Düsseldorf ist eine vergleichsweise junge Stadt.

Und eine, in es große Konkurrenz gibt.Jeder Vierte hat einen akademischen Abschluss in der Tasche. Darunter sind viele selbstständige Rechts- und Steuerberater, Ingenieure, Werber und Marktforscher.

Das verarbeitende Gewerbe ist in der Stadt relativ schwach ausgeprägt. Das heißt aber nicht, dass es nicht vorhanden wäre. In der Region gibt es immerhin rund 150 Hersteller von Metallerzeugnissen mit mindestens 20 Beschäftigten. Der Maschinenbau ist mit 73 Betrieben vertreten. Und das Daimler-Werk, in dem Mercedes-Sprinter produziert werden, ist auch noch da.

Pro Kopf erwirtschaften die Düsseldorfer ein BIP von 79.600 Euro. Das ist spitze in Nordrhein-Westfalen. Zum Vergleich: Der nahe Kreis Mettmann kommt nur auf ein BIP pro Kopf von 38.900 Euro.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Düsseldorf gilt als teure Stadt, hat bisweilen sogar den Ruf einer Luxus-Stadt. Kaum verwunderlich also, dass die Mieten nicht gerade günstig sind. Von 2014 bis 2017 stiegen die Mieten laut Wohnungsmarktbericht 2018 der Stadt Düsseldorf in allen Wohnungsgrößen in Mehrfamilienhäusern weiter an.

Die Mieten in Wohnungen zwischen 65 und 80 Quadratmeter wuchsen um 11,8 Prozent, die in Wohnungen von 95 bis 110 Quadratmetern sogar um 12,3 Prozent. So betrug die mittlere Nettokaltmiete für Wohnungen von 65 bis 80 Quadratmeter 9,55 Euro. 2014 lag dieser Wert noch bei 8,56 Euro.

Hinzu kommt, dass der Wohnungsbau in der Stadt nur schleppenp vorankommt und auch Bauland immer teurer wird. 2017 stiegen die Preise für unbebaute Grundstücke um 7,9 Prozent.

Laut Immobilienplattform Immowelt betragen die Durchschnittsmieten in Düsseldorf – je nach Wohnungsgröße – zwischen zehn und zwölf Euro pro Quadratmeter. Single-Wohnungen findet man vor allem in Pempelfort, Derendorf, Stadtmitte und Friedrichstadt.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Düsseldorf selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Düsseldorf suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Düsseldorf finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Düsseldorf finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Düsseldorf finden Sie hier.
  • Die IHK Düsseldorf finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Düsseldorf finden Sie hier.
  • Die Wirtschaftsförderung Düsseldorf finden Sie hier.
  • Jobs in Düsseldorf finden Sie hier.
[Bildnachweis: RossHelen by Shutterstock.com]

Jobs in Dresden: Wie Sie in Elbflorenz heimisch werden

Jobs in Dresden

Dresden hat, wovon viele Städte nicht zu träumen wagen: Arbeitsplätze und günstige Wohnungen. Die Stadt verbindet Kultur und Moderne, große Oper und kleine Mikrochips. Doch ist wirklich alles Gold, was in der Dresdner Altstadt glänzt? Wo Sie Jobs in Dresden finden…

Jobs Dresden: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Dresden steht für die Semper-Oper, für Frauenkirche, Zwinger und ganz große Kultur. Daran ändert auch nichts, dass die berühmt gewordene Waldschlößchenbrücke dem Elbtal den Titel als Unesco-Welterbe zunichte machte.

Kultur hat die Stadt im Überfluss – sie ist aber auch wirtschaftlich auf dem aufsteigenden Ast. Der etwas sperrige Nickname Silicon Saxony kommt nicht von ungefähr, Dresden ist Hochburg der Mikrochip-Industrie.

Die Dresdner Altstadt ist wunderschön – auch zum Wohnen. Als gute Wohngegend für Familien gilt Bühlau. Erschwinglich ist es in der Äußeren Nordstadt, in Striesen, Löbtau und der Südvorstadt.

Jetzt fehlt nur noch der passende Job…

Arbeitsmarkt in Dresden

67,1 Prozent der Dresdner Unternehmen sehen laut IHK-Umfrage im Fachkräftemangel das größte wirtschaftliche Risiko. Dahinter folgte der Punkt Arbeitskosten – mit nur 48,5 Prozent. Auch in Sachsen ist fähiges Personal rar geworden.

Im November 2018 sank die Zahl der Arbeitslosen in Dresden auf einen neuen Tiefstand – 16.500 Menschen waren nach Angaben der Agentur für Arbeit ohne Job. Das waren so wenige wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr.

Die Arbeitslosenquote lag damit bei 5,6 Prozent. Aber: Ein Teil der neuen Stellen ist zum Winteranfang auf den Weihnachtsmärkten zu verzeichnen gewesen – und damit ein temporäres Phänomen. Auch der Einzelhandel zog angesichts des Weihnachtsshoppings an.

In ganz Sachsen gibt es freie Stellen vor allem hier:

  • Zeitarbeit
  • Verarbeitendes Gewerbe
  • Gesundheits- und Sozialwesen

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Mit den Top-Gehältern in Westdeutschland kann Dresden nicht mithalten. Nach Angaben von gehalt.de verdienen Berufseinsteiger mit akademischem Abschluss in Dresden durchschnittlich 39.499 Euro. Das ist etwas mehr als in Leipzig und etwas weniger als in Berlin. In Städten wie München, Stuttgart oder Frankfurt liegt das Startgehalt dagegen bei gut und gerne 50.000 Euro.

Sachsen ist Niedriglohnland. Während Fach- und Führungskräfte laut Stepstone-Gehaltsreport in Hessen jährlich über 63.000 Euro im Schnitt verdienen, sind es in Sachsen nur 45.201 Euro. Immerhin liegt Sachsen damit vor allen anderen östlichen Bundesländern – aber erstens nur hauchdünn und zweitens nur dann, wenn man Berlin herausrechnet. In der Hauptstadt beträgt der Vergleichswert 52.325 Euro.

Und während IT-Fachkräfte in Sachsen laut Stepstone nur rund 51.000 Euro verdienen, sind es in Hessen 71.100 Euro – satte 20.000 Euro mehr. Die Diskrepanz wird auch im Kienbaum-Vergütungsreport deutlich. So liegt das Gehaltsniveau von IT-Führungskräften in Dresden, Leipzig und Halle nur bei 89 Prozent des deutschen Durchschnitts – so niedrig wie in keiner anderen Metropolregion. Sogar im Ruhrgebiet liegt das Gehaltsniveau bei 101 Prozent, in Berlin bei 95.

Wichtige Arbeitgeber in Dresden

Bosch zieht derzeit ein neues Halbleiter-Werk in Dresden hoch, das von der Bundesregierung finanziell unterstützt wird. Der Mikrochip-Standort Dresden wird so weiter gestärkt.

Daneben produzieren auch Konkurrent Globalfoundries, Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline Biologicals, Maschinenbauer Von Ardenne und Leuchtdioden-Hersteller Novaled in der sächsischen Landeshauptstadt.

Das sind weitere wichtige Arbeitgeber in Dresden:

  • Volkswagen Sachsen (Automobil)
  • Technische Werke Dresden (Kommunale Dienstleistungen)
  • Globalfoundries Management Services (Halbleiter)
  • T-Systems Multimedia Solutions (Software)
  • Karosseriewerke Dresden (Automotive)
  • Cyberport (IT-Handel)
  • Preh Car Conect (Automotive)
  • Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
  • F6 Cigarettenfabrik/Philip Morris
  • Elbe Flugzeugwerke
  • DDV Mediengruppe (Medien)
  • Siemens AG

Karriereaussichten und Wirtschaft in Dresden

Dresden gilt als das Silicon Saxony. Die Stadt wirbt stolz damit, dass jeder zweite in Europa gefertigte Chip aus Dresden komme. Insgesamt arbeiten 48.000 Mitarbeiter in 15.000 Unternehmen im Bereich der Mikroelektronik.

Auch im Bereich der Nanotechnologie ist die Sachsenstadt ein wichtiger Standort. 100 von 1.000 Unternehmen in Deutschland sitzen in Dresden.

Die Biotechnologie wiederum profitiert von den ortsansässigen Forschungseinrichtungen. Neben der TU Dresden gibt es hier das Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik, das DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien, das Leibniz-Institut für Polymerforschung und das Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien.

Auf diese drei Bereiche setzt die Stadt besonders:

  • Mikroelektronik/IKT/Software
  • Nanotechnologie/Neue Werkstoffe
  • Life Sciences/Biotechnologie

Speziell Frauen können in Dresden den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere legen. Die weibliche Beschäftigungsrate ist in Dresden so hoch wie nirgendwo sonst in Deutschland – im Ranking von IW Consult landet Dresden in dieser Kategorie auf Platz eins von 71 untersuchten Städten. Auch ältere Arbeitnehmer finden vergleichsweise leicht Jobs in Dresden. In dieser Kategorie ist Dresden Dritter.

Insgesamt belegt Dresden im Städte-Ranking Platz 29 von 71. Im Zukunftsindex liegt man sogar auf Position 13.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Der Mietspiegel für 2019 zeigt es deutlich: Die Mieten in Dresden steigen. So ist die ortsübliche Vergleichsmiete seit 2016 um 6,4 Prozent gestiegen – von durchschnittlich 6,09 Euro auf 6,48 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: In München muss man 11,23 Euro zahlen, in Freiburg 8,56 Euro, in Hamburg 8,44 Euro und in Mannheim 7,05 Euro.

Vor allem kleine und große Wohnungen wurden deutlich teurer. Für kleine Wohnungen mit weniger als 40 Quadratmetern und solche mit mehr als 85 Quadratmetern sind die Mieten tendenziell höher als für mittlere Wohnungen. Insgesamt geht der Anteil an preiswerten Wohnungen in Dresden zurück.

Insbesondere für neuere Wohnungen steigt der Preis. So liegt der Quadratmeterpreis für Wohnungen der Baujahreskategorie ab 1990 schon bei durchschnittlich 7,28 Euro pro Quadratmeter. Wohnungen, die von 1946 bis 1990 gebaut wurden, kosten dagegen nur 6,02 Euro pro Quadratmeter.

Insgesamt liegen laut Mietspiegel nur noch sieben Prozent der Wohnungen bei 4,99 Euro oder weniger pro Quadratmeter. Zwischen fünf und sechs Euro kosten 28 Prozent. Für zehn Prozent der Wohnungen werden dagegen schon über acht Euro pro Quadratmeter fällig.

Laut Immobilienportal Immowelt müssen Mieter in Dresden ja nach Wohnungsgröße zwischen 7,00 Euro und 8,50 Euro pro Quadratmeter zahlen.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Dresden selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Dresden suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Dresden finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Dresden finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Dresden finden Sie hier.
  • Die IHK Dresden finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Dresden finden Sie hier.
  • Jobs in Dresden finden Sie hier.
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Jobs in Dortmund: So finden Sie einen

Jobs in Dortmund

Bei Dortmund denkt man an Bier und Borussia. Doch gibt es hier neben Brauereien und Stadion noch andere schöne Orte, die entdeckt werden wollen. Und es gibt Jobs in Dortmund, die dem Image der Arbeiterstadt so gar nicht gerecht werden. So finden Sie Jobs in Dortmund…

Jobs Dortmund: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Dortmund ist die Stadt mit dem größten Bevölkerungswachstum im Ruhrgebiet. Bis 2025 soll die Bevölkerung um 5,1 Prozent wachsen – das ist umso erstaunlicher, weil fast alle Nachbarstädte schrumpfen. Hagen, Bottrop und Unna verlieren allesamt je über acht Prozent ihrer Bevölkerung. Außer Dortmund wächst im Revier voraussichtlich nur Essen.

Das Wahrzeichen der Stadt ist das Dortmunder U, ein von einer Brauerei errichtetes Hochhaus. Andere sagen, es sei die gelbe Wand im Westfalenstadion. Tatsächlich soll der ruhmreiche BVB für manchen Anhänger ein Grund sein, ganz nach Dortmund zu ziehen.

Die zwei Enden des Spektrums bilden wohl die Gartenstadt im Dortmunder Osten und die Nordstadt. In Ersterer kann man an schicken Villen und Häuschen entlangspazieren, bis man an der Galopprennbahn wieder herauskommt. Die Nordstadt dagegen hat sich ihren Ruf als Drogenumschlagplatz mühsam erarbeitet. Sie gilt mittlerweile als einer der Crime-Hotspots im ganzen Land.

Dortmund liegt strategisch günstig. Das Ruhrgebiet im Westen, das Rheinland im Süden, das Sauerland im Osten und das Münsterland im Norden. Für die Freizeitplanung der Dortmunder bietet das reichlich Optionen.

Arbeitsmarkt in Dortmund

In der Dortmunder Agentur für Arbeit ist man zufrieden. Die Arbeitslosigkeit in der Stadt rutschte im Oktober 2018 unter die magische Zehn-Prozent-Schwelle. Im November lag die Arbeitslosenquote noch immer bei 9,8 Prozent.

Was in anderen Landesteilen ein Alarmsignal wäre, ist für Dortmund eine gute Nachricht. Eine einstellige Arbeitslosenquote war hier noch vor wenigen Jahren völlig undenkbar. Rund 30.000 Arbeitslose gibt es heuer, zum Jahresbeginn 2016 waren es noch über 37.000.

In diesen Wirtschaftszweigen arbeiten die meisten Dortmunder – in dieser Reihenfolge:

  • Öffentliche Verwaltung, Erziehung, Unterricht, Gesundheits- und Sozialwesen: ca. 110.000
  • Handel, Gastgewerbe, Verkehr: ca. 105.000
  • Freiberufliche, wissenschaftliche, technische und sonstige Dienstleistungen: ca. 65.000
  • Produzierendes Gewerbe: ca. 57.000
  • Baugewerbe: ca. 19.000
  • Kunst, Unterhaltung, Erholung, Private Haushalte usw.: ca. 16.000
  • Finanz- und Versicherungsdienstleistungen: ca. 14.000
  • Information und Kommunikation: ca. 12.000

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Mit Jobs in Dortmund verdient man gar nicht so übel. Das Medianeinkommen für Arbeitnehmer, die in Dortmund arbeiten, liegt laut Bundesagentur für Arbeit bei 3.315 Euro.

Zum Vergleich: In Köln sind es 3.696 Euro, in Düsseldorf sogar 3.882 Euro. Im Ruhrpott-Vergleich steht Dortmund deutlich besser da. Essen kommt zwar noch auf 3.451 Euro, aber Bochum nur auf 3.273 Euro, Oberhausen auf 3.272 Euro, Gelsenkirchen auf 3.242 Euro und Bottrop sogar nur auf 3.149 Euro. Das Medianeinkommen bei den in Dortmund wohnhaften Arbeitnehmern (die auch außerhalb ihren Arbeitsplatz haben können) liegt bei 3.224 Euro.

Erstaunlich: Das Gehaltsniveau für IT-Führungskräfte liegt in Dortmund laut Kienbaum-Vergütungsreport 2018 bei 107 Prozent des bundesweiten Durchschnitts – und damit sogar noch vor Stuttgart, Nürnberg oder Hamburg.

Wichtige Arbeitgeber in Dortmund

Hier sind alle Arbeitgeber, die laut IHK Dortmund mehr als 200 Mitarbeiter beschäftigten:

  • Dortmunder Energie- und Wasserversorgung
  • Verizon Deutschland (Telekommunikation)
  • Elmos Semiconductor (Halbleiterhersteller)
  • Peag Holding (Transfergesellschaft)
  • EDG Entsorgung
  • Kath. St.-Johannes-Gesellschaft (Pflege)
  • Continentale (Versicherung)
  • Caritas-Altenhilfe Dortmund
  • Arvato Direct Services (IT-Dienstleister)
  • Städtische Seniorenheime Dortmund
  • Wilo (Pumpenhersteller)
  • Medienhaus Lensing
  • Amprion (Übertragungsnetzbetreiber)
  • RGM Facility Management
  • Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA
  • Prokundo (Versicherungen)
  • KHC Westfalenhallen
  • Koch Personaldienstleistungen
  • Dula-Werke Dustmann (Innenausbau)
  • Objektcontrol Sicherheitsdienste Vogt
  • Transgas Flüssiggas Transport und Logistik
  • Thyssengas GmbH
  • Diakonische Pflege Dortmund
  • Luftfahrtgesellschaft Walter
  • Winkelmann Recycling
  • Givaudan Deutschland (Duftstoffe)
  • Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt
  • Ebbinghaus Automobile

Karriereaussichten und Wirtschaft in Dortmund

Strukturwandel ist im Ruhrgebiet ein geflügeltes Wort. Auch Dortmund ist längst zu einer Service- und Dienstleistungsstadt geworden.

Das Verarbeitende Gewerbe trägt im gesamten Ruhrgebiet 16,2 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei. In Dortmund sind es nur 10,5 Prozent. Von 2007 bis 2016 wuchs der Dienstleistungsbereich in Dortmund um 27,6 Prozent. Höher war die Dynamik nur in Bochum, das im gleichen Zeitraum ein Plus von 33,6 Prozent aufwies.

Von rund 230.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Dortmund arbeiten 190.000 in Dienstleistungsberufen und „nur“ 41.000 in der Industrie. 10.000 Menschen sind allein im Finanz- und Versicherungssektor aktiv.

Im Ruhrgebiet leben weniger Akademiker als in anderen Wirtschaftsregionen. Insgesamt stellen sie 13,2 Prozent der Bevölkerung. In Dortmund liegt die Quote aber leicht darüber – genauso wie in Essen und Bochum. Ein Grund dürfte die TU Dortmund sein.

Und dennoch: Im Städteranking 2018 von IW Consult belegt Dortmund von 71 deutschen Großstädten nur Platz 62. Das Fazit muss wohl lauten: Bärenstark ist Dortmund nur in der Bundesliga.

Mut macht aber das Zukunftsranking, in dem die Stadt immerhin auf Rang 44 zu finden ist. Gründe: Die Technische Uni produziert viele MINT-Absolventen, von denen der eine oder andere auch da bleibt. Es werden zahlreiche Patente angemeldet, die Ingenieursquote ist hoch – und die Unternehmen sind für die Industrie 4.0 gut aufgestellt.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt in Dortmund laut Immowelt zwischen 6,80 Euro und 8,60 Euro kalt – je nach Wohnungsgröße. Demnach fielen die Mietsteigerungen in den vergangenen Jahren vergleichsweise moderat aus. 2011 musste man für Wohnungen mit einer Fläche von bis zu 120 Quadratmetern 5,30 Euro zahlen, 2017 waren es 6,60 Euro.

Dass Dortmund eine günstige Adresse zum Wohnen ist, zeigt auch der IW-Studentenwohnpreisindex. Demnach kostet eine 30 Quadratmeter große Wohnung im Ruhrgebiet 280 Euro im Schnitt. Das ist günstiger als in Greifswald, Jena oder Kiel. In Frankfurt werden für eine vergleichbare Unterkunft 499 Euro fällig, in München sogar 635 Euro.

Die Postbank rät den Dortmundern direkt zum Kauf einer Immobilie. Es gebe Regionen in Deutschland, in denen der durchschnittliche Kaufpreis bis zu fünf Prozent unter den örtlichen Mieten liege, rechnete die Bank im November 2018 vor. Das sei zum Beispiel in ländlichen Gebieten Ostdeutschlands der Fall – aber auch in Städten wie Göttingen, Leipzig und eben auch Dortmund.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Dortmund selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Dortmund suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Dortmund finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Dortmund finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Dortmund finden Sie hier.
  • Die IHK zu Dortmund finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Dortmund finden Sie hier.
  • Jobs in Dortmund finden Sie hier.
[Bildnachweis: Christian Mueller by Shutterstock.com]

Jobs in Bremen: Wie Sie an der Weser Ihr Glück finden

jobs in bremen

Bremen ist für so manchen die kleine Stiefschwester Hamburgs. Vor allem ist sie sehr bescheiden. Als Großstädter fühlen sich die Bremer nur bedingt. Für sie ist ihre Heimat mehr ein Dorf mit angeschlossenem Flughafen und eingebauter Straßenbahn. Dabei hat Bremen eine ganze Menge zu bieten. Hier finden Sie Jobs in Bremen…

Jobs Bremen: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Es gibt die Bremer Stadtmusikanten. Es gibt den Roland. Und es gibt Otto Rehhagel. Arm an Legenden ist die Stadt Bremen sicher nicht.

Doch der Ruhm verblasst. Heute ist die alte Hansestadt nicht mehr für ihre Prosperität bekannt. Bremen hat die mit Abstand höchste Pro-Kopf-Verschuldung aller Bundesländer – rund 32.000 Euro. Damit wiegt die Bürde jedes Bremers fast doppelt so schwer wie die eines Hamburgers. Und Hamburg liegt mit fast 18.000 Euro wohlgemerkt auf Platz zwei der Schuldenkönige.

Bremen ist klein und kompakt, keine Stadt der weiten Wege. Im Norden der große Bürgerpark und der Stadtwaldsee. Im Süden die historische Innenstadt mit den Ortsteilen Ostertor und Steintor, die auch das Viertel genannt werden. Hier fühlen sich die Studenten der Stadt zuhause. Gutbürgerlich geht es in Schwachhausen zu. Als problematisch gelten Gröpelingen und Walle im Nordwesten.

Arbeitsmarkt in Bremen

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich in Bremen positiv – ähnlich wie im Rest des Landes. So wenig Arbeitslose wie im November 2018 gab es im kleinsten Bundesland zum letzten Mal kurz nach der Wiedervereinigung.

Die schlechte Nachricht: Die Arbeitslosenquote ist trotzdem noch immer sehr hoch. Sie liegt bei 9,3 Prozent — das ist wesentlich höher als im Bundesschnitt. Rund 33.300 Bremer sind ohne Arbeit, ein Großteil von ihnen bezieht Hartz IV. Mit eingerechnet sind dabei die Bremerhavener, die offiziell zum Bundesland Bremen gehören. Nimmt man nur die Stadt Bremen in die Rechnung, liegt die Arbeitslosenquote bei 8,9 Prozent – auch das ist eine hohe Quote.

Offene Stellen gibt es in Bremen laut Agentur für Arbeit momentan vor allem in:

  • Baugewerbe
  • Gastgewerbe
  • Logistik

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Wer in Bremen in Vollzeit arbeitet, kann mit einem monatlichen Mediangehalt von 3.445 Euro rechnen. Die eine Hälfte verdient also mehr, die andere weniger. Das geht aus dem Gehaltsatlas der Bundesagentur für Arbeit hervor. Das ist ein ziemlich guter Wert.

Er relativiert sich aber, wenn man auf den Mediangehalt der Menschen schaut, die in Bremen wohnen (aber nicht zwingend auch in Bremen arbeiten). Deren Gehalt beträgt nur 3.199 Euro im Schnitt.

Fach- und Führungskräfte verdienen in Bremen laut Stepstone-Gehaltsreport 2018 rund 56.200 Euro im Jahr – und damit nur rund 1.000 Euro weniger als ihre Hamburger Pendants. Bremen liegt aber vor Niedersachsen, Schleswig-Holstein und allen östlichen Bundesländern einschließlich Berlins. In den übrigen Bundesländern schneiden Fach-und Führungskräfte finanziell besser ab.

Gute Aussichten haben in Bremen Ingenieure. Sie kommen im Schnitt auf über 67.000 Euro pro Jahr. Im Vergleich der Bundesländer ist das ein sehr guter Wert. Aber: In anderen Städten wie Stuttgart oder Frankfurt kommen Ingenieure gut und gerne auf über 80.000 Euro.

Vergleichsweise schlecht schneidet Bremen im Marketing (46.000 Euro) und in IT-Berufen ab. Mit durchschnittlich 57.000 Euro verdienen Bremer IT-Fachkräfte weniger als in Brandenburg, Berlin und Niedersachsen.

Alles in allem können Absolventen in Bremen laut gehalt.de mit einem Einstiegsgehalt von 44.280 Euro rechnen. Damit belegt Bremen im Städtevergleich einen Mittelplatz.

Wichtige Arbeitgeber in Bremen

Der Daimler-Stern leuchtet nicht nur über Stuttgart – er leuchtet auch über Bremen. Das Mercedes-Benz-Werk im Stadtteil Seebaldsbrück ist der größte private Arbeitgeber Bremens. 12.500 Mitarbeiter sind hier beschäftigt, allein 2017 rollten 420.000 Fahrzeuge vom Band.

Bremens Motto könnte lauten: Zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Denn Autos, Flugzeuge und Schiffe sind für die heimische Wirtschaft von überragender Bedeutung.

Das sind einige der größten Arbeitgeber in Bremen:

  • Daimler (Mercedes-Benz-Werk)
  • BLG Logistics Group AG & Co. KG
  • ArcelorMittal (Stahl)
  • Airbus
  • SWB AG (Umwelttechnologie)
  • Gesundheit Nord gGmbH Klinikverbund Bremen
  • Bremer Straßenbahn AG
  • Elko Sicherheit
  • AWO Bremen
  • Atlas Elektronik
  • Anheuser-Busch InBev (Lebensmittel)
  • Sparkasse Bremen AG
  • RDE Rheinmetall Defence Electronics (Rüstung)
  • Lear Corporation (Autozulieferer)
  • Fr. Lürssen Werft (Schiffbau)
  • Team Neusta (IT-Dienstleistungen)
  • Stute Logistics (Logistik)
  • Nehlsen AG (Entsorgung)
  • ThyssenKrupp System Engineering (Ingenieurdienstleistungen)
  • OHB SE (Luft- und Raumfahrt)
  • AOK Bremen/Bremerhaven

Karriereaussichten und Wirtschaft in Bremen

In Bremen weht ein frischer Wind. Den Eindruck gewinnt der neutrale Beobachter beim Blick auf die nackten Zahlen. So ist Bremen 2017 von allen Bundesländern am stärksten gewachsen – um 3,3 Prozent. Der Durchschnitt lag bundesweit bei 2,2 Prozent. Zum dritten Mal in Folge war das Bremer Wirtschaftswachstum überdurchschnittlich gut.

Weltweit gilt die Mobilität als Zukunftsbranche. In Bremen ist sie schon für die Gegenwart existentiell wichtig. Autos, Schiffe und Luftfahrt machen rund 70 Prozent an der Industrieproduktion aus. Auch der Bausektor ist für die Stadt wichtig.

Stark aufgestellt ist Bremen in diesen Bereichen:

  • Automobilindustrie
  • Maritime Wirtschaft und Logistik
  • Windkraft
  • Luft- und Raumfahrt

Allerdings gelten die protektionistischen Tendenzen rund um den Globus als Gefahr – speziell für Bremen, das viele seiner Industrieerzeugnisse exportiert. Das ist nicht die einzige Herausforderung. Die Handelskammer Bremen machte im Dezember 2017 in einem Lagebericht eine Vielzahl an Problemen aus. Dazu zählte sie die…

  • kritische finanzielle Situation der öffentlichen Haushalte
  • verbesserungswürdige Bildungs- und Familienpolitik
  • überfällige Steigerung der Qualität der Dienstleistungen von Ämtern und Behörden
  • Notwendigkeit eines wachsenden Wohnungsmarktes
  • Probleme des inhabergeführten Einzelhandels in Innenstädten und Randgebieten

Ihr Fazit: Durch Bremen müsse der sprichwörtliche Ruck gehen. Auch im Städteranking von IW Consult landete Bremen nur auf Platz 42 von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

In Bremen sind die Mieten in den vergangenen zehn Jahren um 32 Prozent gestiegen. Auch nach Einführung der sogenannten Mietpreisbremse ging die Entwicklung weiter. So stiegen die Mieten in den drei Jahren nach Einführung des Gesetzes genauso stark wie in den drei Jahren davor – um jeweils 14 Prozent. Das zeigen Daten der Plattform Immowelt.

2012 lag die durchschnittliche Miete noch bei 6,30 Euro pro Quadratmeter. 2015 betrug sie 7,20 Euro und 2018 lag sie bereits bei 8,20 Euro.

Wer günstig leben will, zieht am besten in die Schwesterstadt Bremerhaven um. Laut Financescout 24 sind die Lebenshaltungskosten in Bremerhaven so niedrig wie in keiner anderen Großstadt Deutschlands.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Bremen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Bremen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Bremen finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Bremen finden Sie hier.
  • Die Handelskammer Bremen finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Bremen finden Sie hier.
  • Die Wirtschaftsförderung Bremen finden Sie hier.
  • Jobs in Bremen finden Sie hier.
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Jobs in Hannover: Hier gibt es sie

jobs in hannover

Hannover hat den Löwen im Stadtwappen. Und als Landeshauptstadt auch das niedersächsische Ross. Das passt gut, denn Hannover hat Biss und PS. Die Stadt vereint mehr Top-Unternehmen, als so mancher ahnt. Jobs in Hannover finden Sie hier…

Jobs Hannover: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Wir können alles – sogar hochdeutsch. So müsste der Slogan von Hannover eigentlich lauten. Die Stadt ist ein – vielfach unterschätzter – Hort von Top-Unternehmen und Unternehmern, Bundeskanzlern und Sehenswürdigkeiten.

Aber einen guten Leumund hat sie trotzdem nicht. Sie gilt als öde, langweilig, längst nicht so lebenswert wie Hamburg oder Köln. Warum eigentlich?

Tatsächlich ist nicht alles Gold, was rund um die Herrenhäuser Gärten glänzt. So ist Hannover laut Polizeilicher Kriminalstatistik die zweitgefährlichste Stadt in ganz Deutschland. Noch mehr Straftaten gibt es nur in Frankfurt.

Doch ist Hannover schöner als sein Ruf. Das prachtvolle Neue Rathaus thront über dem Maschpark. Die Altstadt hat Charme. Der herrliche Maschsee liegt mitten in der Stadt. Partylöwen freuen sich jedes Jahr auf das Schützenfest Hannover, das als weltweit größtes gilt.

Ökonomen wiederum geht beim Blick auf das Messegelände das Herz auf. Eine große Nummer hat die Stadt aber verloren. Die legendäre Computermesse Cebit wurde 2018 zum letzten Mal ausgetragen.

Arbeitsmarkt in Hannover

Seit 2010 befindet sich die regionale Wirtschaft in einem robusten Aufschwung. So sagt es zumindest die IHK Hannover. Tatsächlich sind seitdem 150.000 neue Arbeitslätze geschaffen worden. Zum ersten Mal wurde dadurch die Marke von einer Million sozialversicherungspflichtig Beschäftigter übersprungen. 2010 waren es erst 850.000.

Gewachsen sind insbesondere Industrie und Baugewerbe. Seit 2010 wuchs die Zahl der Industriearbeitsplätze um 17.000 auf jetzt 167.000 Stellen. Das gesamte Hannoveraner Umland profitierte von diesem Trend – mit Ausnahme des Landkreises Hildesheim.

Insgesamt weist die Bundesagentur für Arbeit für Hannover rund 39.000 Arbeitslose aus. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 6,3 Prozent (Stand: November 2018).

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Mit Wolfsburg kann Hannover nicht mithalten. In der VW-Stadt beträgt der durchschnittliche Bruttolohn laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit satte 4.622 Euro. Das ist in Niedersachsen der beste Wert – und in Deutschland Rang drei hinter Erlangen und Ingolstadt.

Auch die Braunschweiger verdienen besser als die Hannoveraner. Bei ihnen stehen im Schnitt 3.438 Euro auf der Lohnabrechnung. In der Region Hannover sind es 3.387 Euro. Damit liegt die Landeshauptstadt allerdings deutlich vor Helmstedt und Oldenburg (jeweils 2.720 Euro pro Monat) und vor dem Landkreis Lüchow-Dannenberg (2.700 Euro). Das niedersächsische Schlusslicht ist Wittmund in Ostfriesland mit 2.685 Euro monatlich.

Im Vergleich mit anderen Bundesländern liegen die Arbeitnehmer in Niedersachsen mit ihrem Bruttoverdienst im Mittelfeld der 16 Bundesländer. 3.087 Euro im Monat bedeuten in der Endabrechnung Platz sieben.

Gute Löhne winken in Hannover speziell für Betriebswirten. Laut gehalt.de verdienen sie im Schnitt 47.291 Euro – und damit nur etwas weniger als ihre Kollegen in Ulm oder München, wo mit 51.320 Euro die besten Gehälter deutschlandweit gezahlt werden.

Ingenieure liegen dagegen nur im Mittelfeld. Sie können in Hannover mit 69.500 Euro pro Jahr rechnen. Das sind über 10.000 Euro weniger als in München oder Frankfurt, aber eben auch über 10.000 Euro mehr als in Berlin. Für IT-Führungskräfte liegt das Gehaltsniveau laut Kienbaum-Vergütungsreport bei 105 Prozent des deutschen Durchschnitts.

Als Fazit lässt sich festhalten: Die Gehälter in Hannover sind keineswegs spitze, aber sehr solide.

Wichtige Arbeitgeber in Hannover

Wenn Wolfsburg eine Erkältung hat, dann hustet auch Hannover. Immerhin betreibt Volkswagen in der Landeshauptstadt ein Nutzfahrzeug-Werk. Die gute Nachricht trotz aller Querelen bei VW ist: Das Unternehmen hat der Stammbelegschaft eine Jobgarantie bis 2028 ausgesprochen. In Hannover soll von 2022 an neben konventionell betriebenen Fahrzeugen auch ein neuer Elektro-Bulli produziert werden.

Volkswagen ist dabei nur eines von zahlreichen großen Unternehmen, die in Hannover tätig sind. Das sind laut Auswertung der Nord LB die größten Unternehmen Hannovers:

  • Continental AG
  • TUI AG
  • Talanx (Versicherung)
  • Hannover Rück (Versicherung)
  • Johnson Controls Power Solutions Europe (Batterienhersteller)
  • Volkswagen Nutzfahrzeuge
  • TÜV Nord
  • Nord LB
  • VHV Versicherung
  • Klinikum Region Hannover
  • Agravis Raiffeisen AG (Agrarhandel)
  • Stadtwerke Hannover AG
  • VGH Versicherung
  • Wabco Holding (Automobilzulieferer)
  • MTU Maintenance Hannover (Flugzeugtriebwerkwartung)
  • Nexans Deutschland (Kabelhersteller)
  • Kone (Aufzüge, Rolltreppen)
  • GP Günter Papenburg AG (Baugewerbe)
  • Nds. Wach- und Schliessgesellschaft Eggeling u. Schorling KG (Personen- und Objektschutz)
  • Sparkasse Hannover
  • Solvay Deutschland (Chemie)
  • Concordia Versicherungsgruppe
  • Dirk Rossmann GmbH (Handel)
  • Edeka Minden-Hannover-Stiftung (Großhandel)
  • Sonepar Deutschland/ Region Nord-Ost (Handel)
  • Toto-Lotto Niedersachsen (Lotterie)
  • Madsack Mediengruppe (Verlag)
  • Delticom AG (Einzelhandel)
  • Bahlsen Gruppe (Lebensmittel)
  • CG-Gruppe (Chemie)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Hannover

Zu den erfolgreichsten Städten zählt die Landeshauptstadt laut IW-Consult nicht. In Niveauranking belegt Hannover nur den 31. Platz von 71 untersuchten Städten. Schlecht schneidet sie insbesondere im Bereich der Gründungen ab.

Die Region Hanover ist vor allem ein El Dorado für Versicherer (Hannover Rück, Talanx, VHV, VGH…) und Handelsunternehmen (Rossmann, Edeka…). Ihr Profil ist insgesamt aber bunt gemischt. Reifenmacher Continental hat hier seinen Sitz, genauso wie Reiseveranstalter TUI und Kekshersteller Bahlsen.

Medienschaffenden ist die Madsack-Gruppe ein Begriff, Lottospielern Toto-Lotto Niedersachsen. Auch die Messe Hannover ist trotz des Cebit-Aus noch ein Branchenriese.

In diesen Branchen bietet Hannover die besten Perspektiven:

  • Automobilwirtschaft
  • Finanzdienstleistungen
  • Gesundheitswirtschaft
  • Medien- und Kreativwirtschaft
  • Messe- und Kongresswesen
  • Produktionstechnik
  • Energiewirtschaft
  • Logistik
  • Unternehmensnahe Dienstleistungen (z.B. Steuerberater, Unternehmensberatung)

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

In den vergangenen zwei Jahren ist die ortsübliche Vergleichsmiete in Hannover um durchschnittlich 6,1 Prozent gestiegen. Sie liegt jetzt bei 6,91 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter. Im Jahr 2017 lag der Wert noch bei 6,51 Euro. Diese Zahlen gehen aus dem Mietspiegel der Stadt hervor.

Der Spitzenwert für eine Wohnung, die nach 2010 gebaut wurde, mindestens 85 Quadratmeter groß ist und sich in guter Wohnlage befindet, liegt demnach bei 14 Euro.

Im Vergleich mit anderen Großstädten ist Hannover damit eine günstige Stadt zum Wohnen. So liegt die durchschnittliche Vergleichsmiete in München bei 10,22 Euro, gefolgt von Stuttgart, Köln und Hamburg. Hannover liegt in dieser Rangliste auf Platz elf vor Dresden, Duisburg, Dortmund und Leipzig. In Leipzig beträgt der Wert nur 4,86 Euro.

Beliebte Wohngegenden in Hannover sind innenstadtnahe Viertel wie Eilenriede, Wülferode oder Isernhagen-Süd.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Hannover selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Hannover suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Hannover finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Hannover finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Region Hannover finden Sie hier.
  • Die IHK Hannover finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Hannover finden Sie hier.
  • Die Wirtschaftsförderung Hannover finden Sie hier.
  • Jobs in Hannover finden Sie hier.
[Bildnachweis: Roman Sigaev by Shutterstock.com]

Jobs in Leipzig: So finden Sie eine Stelle

jobs in leipzig

Leipzig steht oft im Schatten von Berlin oder Dresden. Doch diese Zeiten nähern sich offenbar ihrem Ende. Die Stadt in Sachsen hat Riesensprünge gemacht und gilt als Boomstadt. Hier finden Sie Jobs in Leipzig…

Jobs Leipzig: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Geheimtipp und Alternative zu Berlin – das ist Leipzig. Doch aus dem Top Secret droht ein offenes Geheimnis zu werden. Leipzig wird immer beliebter und zur Boomtown.

Stellvertretend für diese Entwicklung steht auch Fußball-Bundesligist RB Leipzig. Für viele ein Retortenverein, der mit Millionen gepäppelt wird. Für die Leipziger ein Grund zum Stolz. RB ist mittlerweile fester Bestandteil des Oberhauses und ein ernstzunehmender Konkurrent für München, Frankfurt und Berlin. Eine Entwicklung mit Symbolcharakter?

Nicht-Leipzigern dürfte vor allem der Name Connewitz schon einmal begegnet sein. Der Stadtteil im Süden gilt als linksalternativ, laut und punkig. In den sanierten Altbauten von Gohlis fühlen sich vor allem Familien wohl. Beliebte Wohngegenden sind auch das Musikviertel, Lindenau und Plagwitz.

Arbeitsmarkt in Leipzig

Eine Arbeitslosenquote von 6,1 Prozent (Stand: November 2018) kann sich durchaus sehen lassen. Noch vor wenigen Jahren lag die Quote in Leipzig deutlich darüber. 2013 gab es in der Stadt über 28.000 Arbeitslose, heute sind es nur noch rund 18.000.

Das hört sich alles sehr gut an. Doch ist Leipzig – im innersächsischen Vergleich – keineswegs Spitze. Erzrivale Dresden hat eine Arbeitslosenquote von 5,6 Prozent und ist in dieser Statistik besser als Leipzig. In ganz Sachsen liegt die Quote laut Arbeitsagentur sogar nur bei 5,4 Prozent.

Dabei zieht Leipzig auch Arbeitskräfte aus dem Umland an. Fast 100.000 Menschen pendeln für ihre Jobs in Leipzig in die Messestadt.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Wie im Rest der Republik steigen auch in Leipzig die Löhne. So lag das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen 2017 bei 1.767 Euro. Das waren 66 Euro mehr als im Vorjahr. So sagt es der Sozialreport 2018.

Das persönliche Medianeinkommen lag demnach im Jahr 2017 bei 1.328 Euro netto – das waren 48 Euro mehr als im Vorjahr. Am meisten verdienen die 35- bis 49-Jährigen. In dieser Altersgruppe liegt das persönliche Medianeinkommen bei 1.663 Euro netto.

Zugleich sank der Prozentsatz der Leipziger, die als relativ einkommensarm gelten, auf 16,8 Prozent. Im Durchschnitt müssen die Haushalte in Leipzig 30 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Wohnungsmiete aufwenden.

Die Entwicklung ist zwar positiv. Top-Gehälter verdient man in Leipzig aber definitiv nicht. Laut Gehaltsplattform gehalt.de sind die durchschnittlichen Einstiegsgehälter für Absolventen in Leipzig nicht konkurrenzfähig. Hier betragen sie im Schnitt 37.075 Euro – das ist sogar deutlich weniger als in Dresden (39.499 Euro) und Berlin (40.079 Euro).

Mit den besten Adressen in Westdeutschland kann die Stadt erst recht nicht mithalten. Von einem Einstiegsgehalt um die 50.000 Euro, wie es in Frankfurt, Stuttgart oder München üblich ist, können die Leipziger nur träumen.

Und auch IT-Führungskräfte verdienen in Leipzig vergleichsweise schlecht. Laut Kienbaum-Vergütungsreport beträgt ihr Gehaltsniveau gerade einmal 89 Prozent des deutschen Durchschnitts. Selbst in kleinen Gemeinden im Westen mit weniger als 50.000 Einwohnern ist die Lohntüte voller.

Wichtige Arbeitgeber in Leipzig

Die Leipziger Firmenlandschaft ist in letzter Zeit arg gebeutelt worden. IT-Dienstleister Comparex AG wurde im Oktober 2018 vom Schweizer Wettbewerber Software One übernommen. Energiedienstleister Innowatio musste schon 2017 Insolvenz anmelden. Auch das Siemens-Werk in Leipzig-Plagwitz steht seit längerer Zeit bedrohlich nah an der Klippe.

Auf der anderen Seite gibt es ja noch DHL, das in Leipzig/Halle seit 2008 das größte Drehkreuz innerhalb seines globalen Netzwerks aufgebaut hat. Amazon baute in Leipzig schon 2006 ein riesiges Logistikzentrum. Und im BMW-Werk Leipzig wird der BMW i3 gebaut. Ein Elektroauto, das US-Pionier Tesla in Zukunft Paroli bieten soll.

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Arbeitgeber in Leipzig:

  • VNG Verbundnetz Gas AG
  • Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV)
  • Comparex AG (IT-Wirtschaft)
  • Mitteldeutscher Rundfunk (Medien)
  • Universitätsklinikum Leipzig
  • Energy2market (Elektrizitätshandel)
  • Leesys – Leipzig Electronic Systems (Elektronik)
  • Axpo Deutschland (Elektrizitätshandel)
  • Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft
  • Amazon
  • BMW
  • DHL
  • Städtisches Klinikum St. Georg
  • Leipziger Verkehrsbetriebe

Karriereaussichten und Wirtschaft in Leipzig

Leipzig ist eine dynamische Stadt. Das haben die Leipziger schwarz auf weiß. Im Dynamikranking von IW-Consult belegte die Stadt einen sehr respektablen 13. Platz von 71 untersuchten deutschen Großstädten.

Leipzig glänzt durch niedrige Gewerbesteuersätze und zahlenmäßig wenige Hartz IV-Empfänger – in beiden Kategorien landete die Stadt sogar auf Platz eins. Pluspunkte gab es auch für die Steuerkraft, die Beschäftigungsentwicklung, die weibliche Beschäftigungsrate, eine niedrige Jugendarbeitslosigkeit und den geringen Anteil an Schulabgängern ohne Abschluss.

Die Stadt ist als Messestadt bekannt – und für ihr Völkerschlachtdenkmal. Der Tourismus boomt in Leipzig, allein 2017 wurden 1,71 Millionen Gäste gezählt.

Wirtschaftspolitisch setzt Leipzig auf diese fünf Cluster:

  • Automobil- und Zulieferindustrie
  • Gesundheitswirtschaft und Biotechnologie
  • Energie und Umwelttechnik
  • Logistik
  • Medien- und Kreativwirtschaft

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Die Leipziger Haushalte wenden im Durchschnitt 30 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Gesamtmiete der Wohnung auf. Gut möglich, dass dieser Anteil weiter steigt.

Mit dem Zuzug aus In- und Ausland gerät der Wohnungsmarkt immer stärker unter Druck. Immerhin wuchs Leipzig 2017 um über 10.000 Menschen. Zwischen 2012 und 2017 ging die Einwohnerzahl sogar in allen Leipziger Ortsteilen nach oben. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Haushalte um 10,5 Prozent auf 335.466.

Dennoch müssen die Mietpreise in Leipzig auf einen Münchener oder Frankfurter noch immer paradiesisch niedrig wirken. So lag die durchschnittliche Nettokaltmiete laut Kommunaler Bürgerumfrage 2017 bei 5,62 Euro pro Quadratmeter. Für die Gesamtmiete inklusive Heizungs- und sonstiger Nebenkosten musste man 7,77 Euro pro Quadratmeter aufwenden.

Seit 2013 stiegen die Gesamtmieten im Bestand um etwa 7,5 Prozent. Deutlich stärker kletterten in diesem Zeitraum die Angebotsmieten in Leipzig, nämlich um 25 Prozent auf 6,59 Euro pro Quadratmeter. Immobilienportal Immowelt gibt für Leipzig aktuelle Kaltmieten (November 2018) von durchschnittlich 6,50 Euro bis 9 Euro pro Quadratmeter an.

Wie billig Leipzig noch immer ist, verdeutlich auch ein Blick in den IW-Studentenwohnpreisindex. Mit einem Durchschnittspreis von 262 Euro für eine 30-Quadratmeterbude rangiert Leipzig auf Platz 17 von 18 untersuchten Städten. Noch günstiger ist das Studentenleben nur in Magdeburg.

Zum Vergleich: In München werden für eine 30-Quadratmeter-Wohnung 635 Euro fällig. Das ist weit mehr als Doppelte. Aber auch in Greifswald, Jena oder Kiel ist das studentische Preisniveau höher als das Leipziger.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Leipzig selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Leipzig suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Leipzig finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Leipzig finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Leipzig finden Sie hier.
  • Die IHK zu Leipzig finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer zu Leipzig finden Sie hier.
  • Jobs in Leipzig finden Sie hier.
[Bildnachweis: Jakob Fischer by Shutterstock.com]

Jobs in Essen: So finden Sie eine Stelle im Revier

jobs in essen

Essen war schon immer ein Schwergewicht der deutschen Wirtschaft. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Eine reine Malocherstadt aber ist Essen nicht mehr. Fast jeder Fünfte Erwerbstätige hat einen Hochschulabschluss. So finden Sie Jobs in Essen…

Jobs Essen: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Die Stadt Essen ist eine der ganz großen, alten Adressen der deutschen Industrie. Thyssenkrupp, RWE und Eon haben hier ihren Sitz. Noch immer sind fünf der 50 größten deutschen Unternehmen in der Ruhrstadt zuhause.

Doch droht Essen den Anschluss zu verlieren. Die Industrie-Dinosaurier kämpfen gegen den Lauf der Zeit, heuer ist die Stadt eher für Clan-Gewalt denn für wirtschaftliche Innovationen berühmt.

Essen droht zu einem Industriemuseum zu werden, über dem die altehrwürdige Villa Hügel im Süden thront. Die Zeche Zollverein im Nordosten ist bereits zum Industriedenkmal mutiert.

Trotzdem ist Essen eine wachsende Stadt. Bis 2025 soll die Einwohnerzahl laut Prognose der NRW Bank um 3,6 Prozent steigen. Damit ist Essen neben Dortmund die einzige Ruhrgebietsstadt mit einer wachsenden Bevölkerung.

Und ihre Einwohner sind noch immer recht wohlhabend. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf beträgt in Essen 41.500 Euro. Zum Vergleich: In der kleinen Nachbarstadt Bottrop ist es mit 21.200 Euro gerade einmal die Hälfte.

Wenn nur der negative Trend nicht wäre: So sank das BIP pro Kopf in Essen seit 2011 um 2,6 Prozent…

Arbeitsmarkt in Essen

Das Ruhrgebiet ist das Sorgenkind Westdeutschlands. Daran hat auch die Stadt Essen ihren Anteil. Über 30.000 Essener waren im November 2018 arbeitslos – und das in Zeiten von grassierenden Fachkräfteengpässen.

Die Arbeitslosenquote beträgt satte 10,2 Prozent. Angesichts nahender Konjunkturdellen müsste jedem Essener schon beim Blick auf die nackten Zahlen Angst und Bange werden. Zum Vergleich: Deutschlandweit liegt die Arbeitslosenquote bei 4,8 Prozent.

Auch die Unterbeschäftigungsquote befindet sich auf einem hohen Niveau – bei offiziell 14,7 Prozent. Das heißt: die Essener wollen mehr arbeiten, können aber nicht.

All das heißt aber nicht, dass Stellensuchende in Essen nicht fündig würden. Im Gegenteil – angesichts zahlreicher großer Unternehmen und des fortschreitenden Strukturwandels gibt es hier längst nicht mehr nur Jobs für Arbeiter, sondern auch Perspektiven für Akademiker

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Eine Faustregel lautet: Je größer das Unternehmen, desto höher die Gehälter. Für die Erwerbstätigen in Essen sind das eigentlich ganz wunderbare Aussichten. Immerhin sitzen hier einige der größten Unternehmen des ganzen Landes.

Auf der anderen Seite ist das Ruhrgebiet eine strukturschwache Gegend. Hohe Arbeitslosigkeit, wenig Konkurrenz um Arbeitskräfte – das drückt die Löhne. Beispiel Ingenieure: Während Ingenieure in Stuttgart laut gehalt.de im Schnitt 81,640 Euro verdienen, sind es in Essen lediglich 67.099 Euro. Essen rangiert im Städtevergleich weit hinten – sogar noch hinter Mannheim, Nürnberg, Hannover, Bielefeld und Paderborn.

Trotzdem können Fachkräfte in Essen gute Löhne erwarten. Laut Stepstone-Gehaltsreport 2018 verdient eine Fach- und Führungskraft in Nordrhein-Westfalen fast 60.000 Euro im Schnitt – mehr als in Hamburg. Den Schnitt heben vor allem die Städte – Köln, Düsseldorf, Bonn, Münster, aber eben auch Essen.

Wichtige Arbeitgeber in Essen

Wer hätte das gedacht? Fünf der 50 größten Unternehmen Deutschlands kommen aus Essen. Darunter sind die drei DAX-Konzerne RWE, Eon und Thyssen-Krupp.

Laut Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft sind zudem acht der 100 und 15 der 500 umsatzstärksten Firmen hier beheimatet – eine beeindruckende Quote. Die Brenntag AG ist dabei schon mit eingerechnet. Der Chemiehändler bezog Ende Oktober 2018 seine neue Firmenzentrale im Essener Grugacaree. Brenntag ist einer von vier Essener Unternehmen im MDAX. Die anderen sind Evonik, Hochtief und Innogy.

Das sind die wichtigsten Unternehmen in Essen:

  • RWE
  • ThyssenKrupp
  • Eon
  • Innogy
  • Evonik
  • Hochtief
  • Brenntag
  • Aldi Nord
  • Schenker
  • Noweda
  • Deichmann
  • Steag
  • Karstadt
  • Medion
  • Funke Mediengruppe

Karriereaussichten und Wirtschaft in Essen

Essen ist noch immer eine Industriestadt. Laut heimischer Wirtschaftsförderungsgesellschaft sind 200 Industrieunternehmen und produzierende Handwerksbetriebe mit jeweils 20 und mehr Beschäftigten hier beheimatet. Das produzierende Gewerbe beschäftigt 44.100 Mitarbeiter, davon sind rund 41.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Daneben sind Gesundheit, IuK-Technologien, Energietechnik und Ressourceneffizienz wichtige Stützen der Stadt. Denn trotz seines industriellen Kerns ist Essen längst auch eine Dienstleistungsstadt. 86 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten im Dienstleistungssektor, nur knapp 14 Prozent im produzierenden Gewerbe.

Essen profitiert von kurzen Wegen und einer bunten Hochschullandschaft. Neben der Universität Duisburg-Essen gibt es noch die private FOM Hochschule, die Private Kunsthochschule und die Folkwang Universität. Immerhin 17 Prozent der Beschäftigten haben einen Hochschulabschluss. Eine reine Arbeiterstadt ist Essen schon lange nicht mehr.

Auch werden nur noch 8,6 Prozent der Wertschöpfung nach Angaben der NRW Bank durch die Industrie generiert. Damit ist der Industrieanteil in Nordrhein-Westfalen nur in Bonn und Münster geringer. Während der Rest des Ruhrgebiets wenig produktiv ist, weisen einzig Essen und Duisburg eine überdurchschnittliche Produktivität auf – und einen ausgeprägten Erfindergeist.

So ist die Patentintensität in der Stadt Essen (174 Patente) verhältnismäßig hoch und wird nur von wenigen Teilregionen NRWs übertroffen. Zum Vergleich: In Oberhausen hat es zuletzt nur 17 Patente gegeben.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Das Szene-Viertel Essens heißt Rüttenscheid. Cafés, Bars und Bio-Supermärkte prägen das Bild im südlichen Staddteil. Zu einer Gentrifizierung ist es bislang aber nur in sehr geringem Maßsatab gekommen. Noch immer ist Rüttenscheid eine der beliebtesten Wohngegenden Essens.

Auch die Nähe zum schönen Baldeneysee ist ein Pluspunkt. Wer es sich leisten kann, zieht direkt ins noble Bredeney.

Generell ist Essen eine Stadt mit ausgeprägtem Nord-Süd-Gefälle. Der Norden gilt als sozialschwach, hier reiht sich ein sozialer Brennpunkt an den nächsten. Dem Essener Süden geht es deutlich besser. Viele Essener sprechen sogar schon von einer „geteilten Stadt“.

Die Mieten können daher auch sehr stark variieren. Insgesamt bewegt sich der Quadratmeterpreis für die Kaltmiete laut Immowelt in Essen zwischen sieben und acht Euro. Gestiegen sind die Mieten demnach in den vergangenen Jahren nur moderat.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Essen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Essen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Essen finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Essen finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Essen finden Sie hier.
  • Die IHK Ruhr finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Essen finden Sie hier.
  • Die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft finden Sie hier.
  • Jobs in Essen finden Sie hier.
[Bildnachweis: A G Baxter by Shutterstock.com]

Jobs in Rostock: Wie Sie an der Ostsee fündig werden

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Der Ruf Rostocks ist nicht immer der beste. Trist, grau, wenig einladend soll sie sein. Doch die Stadt kann auch ganz anders. Ihr schöner Ostseestrand lockt Touristen an, die günstigen Wohnungen neue Bewohner und die altehrwürdige Uni Studenten. Rostock hat Konjunktur. Hier gibt es Jobs in Rostock…

Jobs Rostock: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

In Rostock-Warnemünde haben im November 2018 die Arbeiten für den Bau des neuen Kreuzfahrtterminals begonnen. Für den Tourismus in der Ostseestadt ist das eine gute Nachricht.

Warnemünde ist das Rückzugsgebiet der Rostocker – und es liegt nur einen Steinwurf entfernt. Das studentische Leben spielt sich derweil in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt ab. Für seine Plattenbausiedlungen ist Toitenwinkel bekannt. Auf der Kröpeliner Straße im Stadtzentrum treffen sich die Flaneure und Shopper.

Hier und da weht einem hanseatisches Flair um die Ohren. Denn Rostock ist – wie Hamburg, Bremen und Lübeck auch – eine alte Hansestadt. Davon zeugt auch das Rathaus, dessen Bauhistorie bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht.

Arbeitsmarkt in Rostock

In Rostock gibt es nach offiziellen Angaben insgesamt rund 13.600 Arbeitslose (Stand: November 2018). Rund 9.500 von ihnen beziehen Hartz IV. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,3 Prozent und liegt nur knapp über dem Bundesschnitt von 4,9 Prozent.

Dabei sind Stadt und Landkreis zusammengerechnet. Fächert man beide auf, dann steht in der Hansestadt selbst eine Arbeitslosigkeit von 7,3 Prozent zu Buche, im Landkreis sind es 5,4 Prozent.

Erfreulich: In letzter Zeit fanden auch ältere Arbeitnehmer über 55 Jahren häufiger wieder einen Job. Die Arbeitslosigkeit dieser Altersgruppe sank im Vergleich zum Vorjahr um über zehn Prozent, die der Langzeitarbeitslosen um 8,7 Prozent.

Fast 2.000 Arbeitslätze waren in Rostock zum Jahresende 2018 unbesetzt. Insbesondere diese Branchen suchen Mitarbeiter:

  • Zeitarbeit
  • Verarbeitendes Gewerbe
  • Gastronomie
  • Handel
  • Gesundheits- und Sozialwesen
  • Bauwesen
  • Logistik

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Dass die Löhne in Rostock nicht zur Spitzenklasse zählen, ahnt man schon. Sie sind es aber nicht einmal innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns.

So verdienen Arbeitnehmer in Schwerin laut dem Gehaltsatlas der Statistik-Ämter durchschnittlich 2.419 Euro brutto im Monat – das ist Platz eins in Mecklenburg-Vorpommern. Das hohe Niveau ist vor allem auf die öffentliche Verwaltung zurückzuführen, die in der Landeshauptstadt angesiedelt ist. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim dagegen steht mit 2.001 Euro ganz hinten im MV-Ranking.

Und Rostock? Mit 2.386 Euro im Schnitt liegt die Stadt immerhin auf Rang zwei des nordostdeutschen Bundeslands. Aber: Bezieht man nur die Jobs in der Produktion (Energiewirtschaft, Bau, Industrie) in die Rechnung mit ein, dann liegt Rostock mit einem Durchschnittsverdienst von 2.937 Euro pro Monat klar an der Spitze. In Schwerin sind es mit 2.683 Euro deutlich weniger, im Landkreis Ludwigslust-Parchim sogar nur 2.283 Euro.

Das verdient man in Mecklenburg-Vorpommern:

  • Schwerin: 2.419 Euro
  • Rostock: 2.386 Euro
  • Landkreis Nordwestmecklenburg: 2.167 Euro
  • Landkreis Mecklenburgische Seenplatte: 2.133 Euro
  • Landkreis Vorpommern-Greifswald: 2.072 Euro
  • Landkreis Rostock: 2.020 Euro
  • Landkreis Vorpommern-Rügen: 2.012 Euro
  • Landkreis Ludwigslust-Parchim: 2.001 Euro
[Bruttolohn aller Beschäftigten im Schnitt pro Monat, Quelle: Statistisches Amt]

Wichtige Arbeitgeber in Rostock

Der größte Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern ist die Kreuzfahrtgesellschaft Aida Cruises. Sie beschäftigt rund 9.600 Menschen. Auf Platz zwei folgt Windenergiehersteller Nordex mit rund 5.200 Arbeitnehmern.

Das sind laut NordLB-Analyse die größten Arbeitgeber in Rostock:

  • Aida Cruises (Kreuzfahrt)
  • Nordex (Windenergie)
  • Universitätsmedizin Rostock
  • Liebherr-MCCtec Rostock (Maritime Krantechnik)
  • Sixt (Autovermietung)
  • Dussmann Service (Facility Management)
  • Reederei F. Laeisz
  • RSAG Rostocker Straßenbahn AG
  • Ostsee-Sparkasse Rostock
  • Stadtwerke Rostock AG
  • WIRO Wohnen in Rostock (Wohnungsbau)
  • GGP-Gruppe (Gesundheitswesen)
  • Wach- und Sicherungsdienst in Mecklenburg
  • EEW Special Pipe Constructions (Wasserversorgung)
  • Enercon (Windenergie)
  • Bau-Rein Rostock (Gebäudereinigung)
  • Eurawasser Nord (Wasserversorgung)
  • Deutsche Hotel und Resort Holding
  • Ecovis-Gruppe (Steuer-, Rechts-, Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung)
  • DOT GmbH (Medizintechnik)
  • Vedo Rostock (Call Center)
  • Unternehmensgruppe Ferdinand Schultz Nachfolger (Kraftfahrzeugbranche)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Rostock

Die ganz große Nummer ist Rostocks Wirtschaft nicht. Aber zu den größten Sorgenkindern des Landes zählt sie ebensowenig.

Im Städteranking von IW Consult liegt Rostock immerhin auf Rang 44 von 71 untersuchten Städten. In der Unterkategorie Wirtschaftsstruktur reicht es allerdings nur zu Platz 58. Im Zukunftsranking belegt Rostock Platz 45, im Dynamikranking Position 48.

Rostock ist nicht der Leuchtturm des Nordens, aber die Stadt hat ihre Nischen. Vor allem für die Tourismusindustrie und erneuerbare Energien ist Rostock eine gute Adresse. Letztere profitieren besonders von der Nähe zur traditionsreichen Universität Rostock, die schon Anfang des 15. Jahrhunderts gegründet wurde.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Rostock ist nicht gleich Rostock. Während die schicken Altbauquartiere heiß begehrt sind, wollen viele aus den Plattenbausiedlungen am Stadtrand einfach nur weg.

Zehn Euro Kaltmiete pro Quadratmeter sind hier zwar noch eine Seltenheit, in den guten Wohngegenden aber durchaus realistisch. Nach Zahlen der Marktforschungs- und Beratungsgesellschaft Empirica haben die durchschnittlichen Angebotsmieten, die in Wohnungsanzeigen im Internet zu finden sind, über die vergangenen fünf Jahre in Rostock um fast ein Drittel auf 7,63 Euro pro Quadratmeter zugelegt.

Dazu trägt auch das Bevölkerungswachstum bei. Heute leben wieder 208.000 Menschen in der Stadt. Vor 16 Jahren war Rostock kurzzeitig unter die magische Schwelle von 200.000 gefallen.

Dennoch ist Rostock für Mieter deutlich günstiger als vergleichbare Städte in Westdeutschland. Laut Immowelt-Daten sind die Mieten seit 2011 nur sehr moderat gestiegen – teilweise sogar gefallen. Vor allem für größere Wohnungen bis 120 Quadratmeter müssen Mieter mehr zahlen. 2011 gab es sie noch für 7,10 Euro, heute kosten sie 9,10 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Rostock selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Rostock suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr zuständiges Finanzamt in Rostock finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Rostock finden Sie hier.
  • Das Hanse-Jobcenter Rostock finden Sie hier.
  • Die Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock finden Sie hier.
  • Die IHK zu Rostock finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern finden Sie hier.
  • Jobs in Rostock finden Sie hier.
[Bildnachweis: Salvador Aznar by Shutterstock.com]

Jobs in Frankfurt: Alle Infos und Tipps zur Stellensuche am Main

Jobs in Frankfurt

Zwischen Wolkenkratzern und Fachwerkhäusern – kaum eine andere Stadt in Deutschland bietet so viele Kontraste wie Frankfurt. Wirtschaftlich steht und fällt sie mit der Finanzindustrie. Der Brexit soll neue Finanz-Jobs an den Main holen, doch sind gerade Frankfurts Banken Sorgenkinder. Welche Branchen bieten in der Hessenmetropole noch Perspektiven? Hier gibt es Jobs in Frankfurt…

Jobs Frankfurt: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Frankfurt ist eine Stadt mit vielen Gesichtern. Die funkelnden Bankentürme hier, die Verwahrlosung rund um den Hauptbahnhof dort. Gegensätze, die die Hessenstadt für die einen so anziehend, für die anderen ungenießbar machen.

Speziell der Brexit dürfte Frankfurt weiter verändern. Bis zu 10.000 Stellen sollen von London an den Main verlagert werden. Das sorgt für weiteren Beschäftigungsaufbau, Wohlstand und Kaufkraft auf der einen, zunehmende Gentrifizierung auf der anderen Seite. Schon jetzt sind die Mieten auf Top- Niveau.

Das betrifft Studentenviertel wie Bockenheim genauso wie beliebte Wohngegenden wie Ostend, Griesheim und Bornheim. Als heißes Pflaster gilt Höchst.

Ein grundsätzliches Problem für alle Frankfurter ist die Lärmbelastung durch den Flughafen. Für die Kommunalpolitik ein Dauerbrenner, aber auch für die Wohnungssuche ein nicht zu unterschätzendes Kriterium.

Arbeitsmarkt in Frankfurt

Der Frankfurter Arbeitsmarkt ist deutlich robuster als jener in anderen deutschen Großstädten – zum Beispiel in Berlin oder Köln. 20.000 Frankfurter sind offiziell arbeitslos gemeldet, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,0 Prozent (Stand: Oktober 2018). Die Quote liegt fast exakt auf dem bundesdeutschen Durchschnitt. Und: Im Vergleich zum Vorjahr sind sogar 16 Prozent weniger Langzeitarbeitslose gemeldet.

Noch besser ist die Lage im Frankfurter Umland. Der Hochtaunus- und der Main-Taunus-Kreis befinden sich mit einer Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent nahe der Vollbeschäftigung. Laut IHK-Umfrage wollen 27 Prozent der Unternehmen im IHK-Bezirk Frankfurt am Main weiter Beschäftigung aufbauen, nur zwölf Prozent wollen Stellen reduzieren.

Ohne gute Ausbildung aber stehen die Chancen schlecht. Die sozialversicherungspflichtigen Stellen auf dem Arbeitsmarkt Frankfurt bestehen nur zu einem Anteil von 12,5 Prozent aus Jobs, für die kein beruflicher Bildungsabschluss vonnöten ist. Zwei Drittel der Kunden des Jobcenters Frankfurt aber konkurrieren um diese Stellen für Ungelernte.

Für 27 Prozent der Stellen wiederum benötigt man einen akademischen Abschluss, für 44 Prozent eine Berufsausbildung.

Viele offene Stellen gibt es in Frankfurt in diesen Bereichen:

  • Verkehr, Logistik
  • Tourismus, Hotel-, Gaststättengewerbe
  • Verkaufsberufe
  • Schutz, Sicherheit, Überwachung
  • Mechatronik, Energie, Elektroberufe
  • Informatik und andere ITK-Berufe

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In nahezu allen Ländervergleichen liegt Hessen beim Gehalt vorne. Das liegt vor allem an der Stadt Frankfurt. Sie verfügt über besonders finanzkräftige Branchen (Banken) und treibt den Schnitt damit nach oben.

Laut Stepstone-Gehaltsreport 2018 verdienen Fach- und Führungskräfte in Hessen im Schnitt 63.353 Euro – das ist der Top-Wert. In den Bereichen Personalwesen, Marketing, Vertrieb, IT, Einkauf und Logistik sowie Finanzen liegt Hessen jeweils an der Spitze.

Es gibt aber Ausnahmen: Fachkräfte in der Pflegebranche verdienen in Hessen 37.813 Euro im Schnitt – deutlich weniger als in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen. Auch für Ingenieure und andere technische Berufe ist Hessen laut Stepstone nicht erste Wahl. Allerdings berechnet die Gehaltsplattform gehalt.de für Ingenieure in Frankfurt ein Durchschnittsgehalt von 81.039 Euro – von den großen Städten ist nur Stuttgart lukrativer.

Für Juristen wiederum ist Frankfurt erste Wahl. Sie haben mit 62.841 Euro laut gehalt.de am Main die höchsten Einstiegsgehälter deutschlandweit. Geisteswissenschaftler starten in Frankfurt mit 38.052 Euro ins Berufsleben – auch das ist ein vergleichsweise guter Wert.

Fächerübergreifend können Absolventen in der Mainmetropole mit einem Startgehalt von 49.835 Euro im Schnitt rechnen – das ist der sechstbeste Wert hinter Leverkusen, Erlangen, München, Stuttgart und Wolfsburg.

Für Fach- und Führungskräfte in der IT-Branche beträgt das Gehaltsniveau in Frankfurt laut Kienbaum 113 Prozent des deutschen Durchschnitts – nur in Düsseldorf und Köln ist es höher.

Wichtige Arbeitgeber in Frankfurt

Frankfurt steht synonym für Finanzen. Bekannt ist die Stadt auch für ihren gigantischen Flughafen, der vielen Menschen Beschäftigung gibt.

Was viele aber nicht wissen: Für die Lebensmittelbranche ist Frankfurt ebenfalls ein zentraler Ort. So haben die beiden Food-Multis Nestlé und Ferrero ihre Deutschland-Zentralen an den Main gelegt.

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Arbeitgeber in Frankfurt:

  • Lufthansa
  • Deutsche Bahn
  • Fraport
  • Deutsche Post
  • Commerzbank
  • Deutsche Telekom
  • Continental
  • DZ Bank Gruppe
  • Deutsche Bank
  • Siemens
  • Helaba
  • Stadtwerke Frankfurt
  • KfW Bankengruppe
  • Allianz
  • Deka Bank
  • Pricewaterhouse Coopers
  • Infraserv (Chemie, Pharma)
  • Wisag (Facility Management)
  • All-Service Dienstleistungen (Gebäudemanagement)
  • Securitas Deutschland (Sicherheit)
  • Nestlé Deutschland
  • Ferrero Deutschland
  • Zürich Beteiligungs-AG
  • KPMG
  • UPS
  • Ing-Diba
  • Deutsche Börse
  • Samson AG (Mess- und Regeltechnik)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Frankfurt

Frankfurt ist eine Bankenstadt. Und das bleibt vorerst auch so. Nach einer PWC-Umfrage ist der Standort vor allem für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister attraktiv. Diese Unternehmen sind demnach auch für Arbeitnehmer in Frankfurt am attraktivsten. Dahinter folgen die Immobilienwirtschaft sowie die Handels- und Konsumgüterbranche.

Alles in allem lässt sich festhalten: Frankfurt zeichnet – trotz der Dominanz der Finanzindustrie – eine große Branchenvielfalt, reichhaltige Jobangebote und ein gutes Gehaltsniveau aus.

Für diese Branchen ist Frankfurt laut Umfrage ein attraktiver Standort:

  1. Banken, Versicherungen, Finanzdienstleistungen
  2. Immobilienwirtschaft
  3. Handel und Konsumgüter
  4. Transport und Logistik
  5. Tourismus
  6. Telekommunikation, IT
  7. Medien
  8. Start-ups, Digitalwirtschaft
  9. Chemische Industrie
  10. Gesundheitswesen und Pharmaindustrie

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Frankfurt ist die drittteuerste Großstadt des Landes. Die Lebenshaltungskosten sind laut Financescout um 24 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt. Nur in München und Stuttgart lebt man noch teurer.

Einen Großteil des Einkommens verschlingen die Mieten. Der Quadratmeter kostet kalt zwischen 12,20 Euro und 15,10 Euro im Schnitt – je nach Wohnungsgröße. Auch Kaltmieten jenseits der 18 Euro pro Quadratmeter sind keine Seltenheit.

Der IW-Studentenwohnpreisindex veranschlagt für eine 30-Quadratmeter-Wohnung in Mainhattan 499 Euro. Das ist Platz zwei im Städtevergleich. In München kostet eine vergleichbare Wohnung sage und schreibe 635 Euro. Heidelberg auf Platz drei liegt mit 437 Euro abr schon ein ganzes Stück hinter Frankfurt.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Frankfurt selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Frankfurt suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Frankfurt finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Frankfurt finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Frankfurt finden Sie hier.
  • Die IHK Frankfurt am Main finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main finden Sie hier.
  • Die Wirtschaftsförderung Frankfurt finden Sie hier.
  • Jobs in Frankfurt finden Sie hier.
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