Jobs in Landshut: Im schönen Niederbayern

jobs in landshut

Landshut liegt vor den Toren Münchens. Alleine diese Tatsache lockt die eine oder andere Fachkraft hinterm Ofen hervor. Tatsächlich ist die Lebensqualität in Niederbayern phänomenal. Und Jobs in Landshut gibt es ebenfalls nicht zu knapp. Kleine Betriebe und große High-Tech-Unternehmen arbeiten hier Seite an Seite. Sie alle wissen ihren Standort zu schätzen, kennen aber auch seine große Schwäche…

Jobs Landshut: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Die Landshuter Altstadt hat genau das, was Touristen aus Fernost oder Übersee in Europa suchen. Mittelalterliche Tore und Mauern, Barockgiebel und Satteldächer, alte Rathäuser und Kirchen. Hoch oben thront die Burg Trausnitz mit ihrem Schlosspark, dem Herzogsgarten.

Durch die Stadt fließt die Isar – durch ein Meer aus Gotik, Renaissance und Barock. Eine Filmkulisse könnte kaum attraktiver sein.

Wem es hier in Niederbayern zu idyllisch ist, der darf aber auch gerne Reißaus nehmen. In einer Stunde ist man mit dem Auto in München.

Die Nähe zur Landeshauptstadt hat aber auch ihre Schattenseiten. Die Immobilienpreise in Landshut befinden sich im Steigflug. Wer ein gut gefülltes Konto hat, zieht herauf auf den Hofberg oder Moniberg. Das sind die Toplagen der Stadt – ein herrlicher Ausblick inklusive.

Junge Leute zieht es eher ins Nikolaiviertel. Stark zugelegt in der Gunst der Landshuter haben zuletzt Piusviertel, die Münchnerau und das Klötzlmüllerviertel.

Arbeitsmarkt in Landshut

Mit über 70.000 Einwohnern ist Landshut gar nicht so mickrig. Ohne Beschäftigung sind davon nur 1.850 Personen. Die Arbeitslosenquote lag im Januar 2019 bei 4,6 Prozent – leicht über dem Durchschnitt in Bayern von 3,3 Prozent. Im Januar 2017 hatte die Quote in Landshut zuletzt bei 5 Prozent gelegen.

Im Umkreis sieht die Lage sogar noch deutlich besser aus. So weist die Bundesagentur für Arbeit im Januar 2019 für ihren Bezirk Landshut eine Arbeitslosigkeit von 3,0 Prozent aus – weniger als der bayerische Durchschnitt. Kleiner Wermutstropfen: Zum ersten Mal seit dem Februar 2018 sprang sie wieder über die 3-Prozent-Marke.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Bayern boomt. Das gilt auch für die Gehälter. Das Durchschnittsgehalt beträgt im Freistaat laut gehalt.de 47.295 Euro brutto im Jahr. Höher ist es nur in Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg.

Absolventen steigen nach der Uni in Bayern mit 48.535 Euro ein, Azubis nach der Ausbildung mit 32.368 Euro.

In der Stadt Landshut verdient ein Vollzeitarbeitnehmer 3.140 Euro monatlich. Das ist das von der Bundesagentur für Arbeit ermittelte Medianeinkommen. In der gesamten Region Landshut beträgt das Medianeinkommen 3.096 Euro. Für ganz Deutschland liegt es bei 3.209 Euro.

Zum Vergleich: In der Region München sind es 4.227 Euro. Median bedeutet: Die eine Hälfte der Gehälter liegt über diesem Wert, die andere Hälfte darunter.

Wichtige Arbeitgeber in Landshut

Dominiert wird die Landshuter Wirtschaft von BMW. In Landshut hat der Konzern sein Kompetenzzentrum für Leichtbau und Elektromobilität errichtet – eine Zukunftstechnologie. Hier entstehen Fahrzeugkomponenten für sämtliche BMW-Modelle.

Weniger bekannt ist Ebm-Papst, das Motoren und Ventilatoren herstellt. In aller Munde sind dagegen die Zwiebäcke von Brandt. Das Landshuter Brandt-Werk ist eines von nur vieren in ganz Deutschland. Die Schott AG hat in Landshut eine Produktionsstätte für elektronische Verpackungen.

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Landshut:

  • BMW Group
  • Ebm-Papst
  • Brandt
  • Schott AG
  • Asis (Anlagenbau)
  • Urzinger (Textil)
  • B/E Fischer Aerospace
  • Sauter (Facility Management)
  • Mipa (Lacke)
  • Stadtwerke Landshut
  • Hochschule Landshut
  • Axalta Coating Systems
  • Staatliches Bauamt Landshut
  • Birkenstock Cosmetics
  • Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd
  • Cine Project (Kinotechnik)
  • Klann Packaging (Verpackungen)
  • GSS Group (Sicherheitsdienst)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Landshut

Niederbayern wächst. Um 40 Prozent hat sich der Wert der produzierten Waren und Dienstleistungen in der Region von 2005 bis 2017 auf 43,6 Milliarden Euro erhöht. Das ergibt pro Erwerbstätigem einen Wert von 66.705 Euro.

Das höchste Pro-Kopf-Einkommen hat die Stadt Landshut mit 25.615 Euro. Das ist deutlich mehr als etwa im Landkreis Freyung-Grafenau, der „nur“ auf 19.906 Euro kommt. Von der Kaufkraft profitieren unter anderem Einzelhandel, Nahrungsmittel- und Gesundheitsbranche.

Die meisten Jobs gibt es in Niederbayern in diesen Wirtschaftszweigen:

  • Kraftwagen
  • Maschinenbau
  • Metallerzeugnisse
  • Baugewerbe
  • Tourismus

Die Betriebe selbst sind mit ihrem Standort größtenteils zufrieden. In einer IHK-Standortumfrage gaben sie dem Standort Landshut im Schnitt die Note 2,1. Könnten sie noch einmal wählen, würden sich 82,3 Prozent von ihnen erneut für Landshut entscheiden.

Zu den großen Stärken der Stadt zählen demnach die Energieversorgung, die Anbindung ans Fernstraßennetz und das regionale Straßennetz. Außerdem punktet die gesamte Region mit ihren Freizeitmöglichkeiten, Sport, Schule und Fachhochschulen.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Landshut ist eine kostspielige Adresse. Der durchschnittliche Mietpreis lag 2018 nach Angaben der Plattform Immowelt bei 10,00 Euro kalt. Von den 108 deutschen Mittelstädten mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern haben nur elf ein höheres Mietpreisniveau.

Viele davon liegen im Speckgürtel der großen Metropolen: Bad Homburg bei Frankfurt, Norderstedt bei Hamburg, Esslingen bei Stuttgart. Auch Landshut gehört angesichts seiner Nähe zu München in diese Kategorie.

Von 2011 bis 2017 ist der Quadratmeterpreis für kleine Wohnungen (bis 40 qm) in Landshut sogar von 8,40 Euro auf 12,40 Euro in die Höhe gesprungen.

Vergleichsweise günstig sind Wohnungen zwischen 120 und 140 Quadratmetern. Für sie werden 8,80 Euro pro Quadratmeter fällig. Anders sieht es für kleine Wohnungen aus. Wer in einem Zimmer mit weniger als 20 Quadratmetern zuhause ist, zahlt Immowelt zufolge aktuell 20,30 Euro pro Meter (Stand: Februar 2019).

Der Kaufpreis für eine Immobilie betrug 2018 sogar 3.950 Euro. Von 108 untersuchten Mittelstädten in Deutschland waren nur zwei teurer: Konstanz und Rosenheim.

Vom großen Nachbarn München ist man damit aber weit entfernt. In der Landeshauptstadt werden schon mal 6.500 Euro für den Quadratmeter verlangt. Da wohnt es sich in Landshut erheblich günstiger – es sind ja auch nur 70 Kilometer bis nach München.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Landshut selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Landshut suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst. Hier gibt’s Jobs in Landshut:

  • Ihr Finanzamt Landshut finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Landshut-Stadt finden Sie hier.
  • Die IHK Niederbayern finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz finden Sie hier.
  • Jobs in Landshut finden Sie hier.
[Bildnachweis: Sodemikan by Shutterstock.com]

Jobs in München: Ihre Karriere in der Weltstadt

jobs in muenchen

München hat alles. Spitzenunis, innovative Unternehmen, Weißbier und blauen Himmel. So viele Top-Arbeitgeber wie die Bayernmetropole kann keine andere Stadt des Landes aufweisen. Wer Karriere machen will, ist in München an der richtigen Adresse. Ein Spitzengehalt gibt es für Jobs in München obendrauf. Wenn da nur dieser eine kleine Makel wäre…

Jobs München: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Beim Blick auf das Ranking des Economist gab es 2018 eine kleine Überraschung. München landete in der Liste der lebenswertesten Städte der Welt auf Platz 21 von 140. Im Prinzip ist das eine erstklassige Platzierung, doch die Münchener sind Besseres gewohnt.

Denn wo München ist, ist vorne. Die Wirtschaft kann vor Kraft kaum laufen. Der FC Bayern ist seit Jahrzehnten das Maß aller Dinge im deutschen Fußball und das Oktoberfest das wohl bekannteste Volksfest der Welt.

München ist exklusiv. München ist teuer. München ist schön. In den Biergärten im Englischen Garten lässt es sich aushalten. Die Lust auf Luxus kann man in der Maximilianstraße befriedigen, kleine und große Leckereien auf dem Viktualienmarkt einkaufen. Zum Ski fahren ist es nicht weit, Berge und Seen liegen in der unmittelbaren prachtvoll-bayerischen Umgebung.

Doch das Leben in München hat seinen Preis. Nicht wenige, die sich an den Stadtrand verabschieden. Käufer müssen mitunter 10.000 Euro für den Quadratmeter auf den Tisch legen. Wer es sich leisten kann, zieht nach Haidhausen-Süd, an den Gärtnerplatz, nach Ludwigvorstadt, Schönfeldvorstadt oder an die Südseite des Englischen Gartens.

Beliebt sind auch die Obere Au, Augustenstraße, der Josephplatz und die Gegend um die Universität. Als Problemviertel gelten Neuperlach, Berg am Laim, Milbertshofen und Riem. Kritisch ist es zudem in Ramersdorf, Moosach, Hasenbergl, Blumenau, Neuaubing und in der Schwanthalerhöhe.

Arbeitsmarkt in München

Seit 25 Jahren waren in München noch nie so viele Menschen in Arbeit wie 2018. Insgesamt 840.000 Münchener gehen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Das sind 16 Prozent mehr als 2012.

Die Beschäftigungsquote liegt bei 61,8 Prozent und damit über dem Bundesschnitt von 57,3 Prozent. Sie gibt den Anteil an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an der erwerbsfähigen Bevölkerung an.

Demgegenüber sind nur rund 33.000 Münchener arbeitslos. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent. München lag damit im Januar 2019 nur knapp über dem bayerischen Schnitt von 3,3 Prozent, aber klar unter dem gesamtdeutschen von 5,3 Prozent.

Neue Jobs in München entstanden zuletzt vor allem im Informations- und Kommunikationsbereich, im Handel, Erziehungs- und Gesundheitswesen. Auch das Bau- und Gastgewerbe sind auf der Suche nach Mitarbeitern.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

München ist ein teures Pflaster. Aber München zahlt auch gut. Das Durchschnittsgehalt liegt nach Angaben der Plattform gehalt.de bei 55.980 Euro brutto im Jahr. Von allen Landeshauptstädten ist das der zweitbeste Wert – hinter Stuttgart.

Für IT-Fachkräfte ist München ebenfalls eine exzellente Wahl. Für sie liegt das Gehaltsniveau laut Robert Half bei 111 Prozent des deutschen Durchschnitts. Stuttgart kommt auf 110 Prozent, Frankfurt sogar auf 112 Prozent. Unter dem Schnitt liegen Hamburg (99 Prozent) und Berlin (92 Prozent).

Ingenieure können laut gehalt.de in München sogar mit 79.439 Euro rechnen – deutlich mehr als in Nürnberg, Köln, Hamburg oder Berlin. In Stuttgart, Frankfurt und Erlangen springen Ingenieure hingegen über die 80.000-Euro-Marke.

Ohne München sähe auch das Durchschnittseinkommen in Bayern nicht so glänzend aus. Würde man München aus der Rechnung herausnehmen, beträgt es rund 39.000 Euro. Mit München sind es über 48.000 Euro.

Das Medianeinkommen in München beträgt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 4.169 Euro. Damit gehört die Stadt zu den wenigen in ganz Deutschland, die die 4.000-Euro-Marke knacken. Speziell für eine Metropole ist das eine erstaunliche Leistung.

Wichtige Arbeitgeber in München

München (plus Umgebung) ist der Sitz von gleich sechs DAX-Unternehmen: Allianz, BMW, Munich Re, Siemens, Infineon und Wirecard. Dazu kommt Linde, das seinen Sitz aber offiziell nach Dublin verlegt hat. Das ist einsame Spitze. Die Liste an namhaften Arbeitgebern lässt sich aber beliebig fortsetzen.

Das sind die größten Arbeitgeber in München:

  • Accenture
  • Allianz AG
  • Bayerische Landesbank
  • BMW Group
  • BSH Hausgeräte
  • Airbus
  • E.ON
  • Flughafen München
  • Hubert Burda Media
  • Unicredit/Hypovereinsbank
  • IBM Deutschland
  • Infineon Technologies
  • Langenscheidt Verlag
  • LHI Group
  • Linde AG
  • MAN AG
  • McKinsey
  • Messe München
  • Microsoft Deutschland
  • Munich Re
  • Telefonica Deutschland Holding
  • Philipp Morris GmbH
  • Real I.S. (Immobilien)
  • Rohde und Schwarz (Elektronik)
  • Roland Berger (Unternehmensberatung)
  • Siemens AG
  • Swiss Re
  • Boston Consulting Group
  • TÜV Süd
  • Wacker Chemie
  • Wirecard
  • Constantin Film
  • Bavaria Film
  • Bayerischer Rundfunk
  • Süddeutscher Verlag
  • McDonalds Deutschland
  • Bilfinger Industrial Services
  • Osram Licht AG
  • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung
  • Knorr-Bremse (Automotive)
  • TDK Electronics
  • BayWa (Mischkonzern)
  • Aton GmbH (Beteiligungsgesellschaft)
  • Giesecke und Devrient (Sicherheitstechnik)
  • Stadtwerke München
  • Technische Universität München
  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • MTU Aero Engines
  • ADAC
  • FTI Group (Touristik)
  • Allgeier SE (Personaldienstleistungen)

Karriereaussichten und Wirtschaft in München

In keiner anderen deutschen Stadt findet man so leicht Arbeit wie in München. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Umzugsunternehmens Movinga von Ende 2018. Dafür hat Movinga Daten der OECD ausgewertet: Wie viele Menschen in der Stadt eine Stelle haben, wie viele Unternehmen neu gegründet wurden, aber auch wie viele Migranten einen Job haben und wie hoch das verfügbare Einkommen ist.

München liegt hier vor Hamburg, Stuttgart und Frankfurt. Sogar im internationalen Vergleich kann München Städte wie Calgary, London und Singapur auf Distanz halten. Lediglich Boston landet im Ranking vor den Bayern. „Die bayerische Landeshauptstadt zeichnet sich durch prestigereiche Universitäten, den hohen Lebensstandard und die Ansammlung zahlreicher multinationaler Konzerne aus“, heißt es.

Dem ist im Prinzip nichts hinzuzufügen. München ist unter anderem in diesen Branchen Spitze:

  • Automobilindustrie
  • Banken und Versicherungen
  • Biotechnologie
  • Einzelhandel
  • Energie
  • Gesundheitswesen
  • IT-Industrie
  • Medien
  • Messewesen
  • Tourismus
  • Unternehmensberatung
  • Verkehr und Logistik

Von den rund 840.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in München üben offiziell 42,3 Prozent eine komplexe Tätigkeit aus. Dafür ist meist ein Hochschulstudium erforderlich. Zum Vergleich: In ganz Bayern beträgt die Quote 26,8 Prozent, in Deutschland 25,4 Prozent.

So ist es auch keine Überraschung, dass München im Städteranking 2018 von IW Consult auf Platz 1 von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland landet. Überall sammelt die Stadt Bestnoten: Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt, Lebensqualität, Forschungsstärke, kreative Dienstleistungen…

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Das ist die Kehrseite der Medaille: München ist nach nahezu allen Parametern, die man zugrunde legen kann, die teuerste Stadt Deutschlands.

Zum Beispiel für Studenten. Eine 40 Quadratmeter große Wohnung kostet laut Immowelt 790 Euro. Das ist im Vergleich mit 68 anderen Studentenstädten ein exorbitant hoher Wert. Auf Platz zwei liegt Frankfurt am Main mit 530 Euro, gefolgt von Stuttgart mit 500 Euro. Am unteren Ende der Skala befinden sich Chemnitz und Cottbus, wo man nur 190 Euro auf den Tisch legen muss.

Das bedeutet: Für das Geld, das man in München für eine Wohnung braucht, bekommt man in Cottbus vier!

Im Median betrug die Kaltmiete 2018 in München laut Immowelt 18,10 Euro. Das war ein Anstieg von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch in diesem Ranking folgt Frankfurt mit 13,90 Euro abgeschlagen auf Platz zwei, hat aber seinerseits einen großen Abstand zu den nachfolgenden Städten.

Für kleine Wohnungen müssen Münchener oft schon über 20 Euro pro Quadratmeter zahlen, bisweilen auch mehr als 30 Euro.

Und der Trend dürfte anhalten – auch für Käufer. So sollen die Kaufpreise von Eigentumswohnungen in München laut Immowelt-Prognose bis 2030 um 60 Prozent steigen. Damit würde die Landeshauptstadt die 11.000-Euro-Marke pro Quadratmeter knacken. In Frankfurt – der zweitteuersten Stadt – werden es „nur“ 7.000 Euro sein. Auf diesem Niveau befindet sich München aktuell.

Dabei haben die Kaufpreise schon in den vergangenen zehn Jahren in München um 154 Prozent angezogen.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in München selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in München suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in München finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit München finden Sie hier.
  • Das Jobcenter München finden Sie hier.
  • Die IHK München und Oberbayern finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer für München und Oberbayern finden Sie hier.
  • Jobs in München finden Sie hier.
[Bildnachweis: Oleksiy Mark by Shutterstock.com]

Jobs in Paderborn: Wo viele Talente gefragt sind

jobs in paderborn

Mit einer IT-Hochburg verbindet man den Namen Paderborn nicht unbedingt. Dabei ist die Informationstechnologie hier seit den Zeiten eines Heinz Nixdorf zuhause. Auch im Möbelverkauf sind die Ostwestfalen Spitzenklasse. Und von Nahrungsmitteln, Bier und Säften. Im Maschinenbau sowieso und in der Logistik. Welcher Job darf es für Sie sein? Hier geht es zu den besten Jobs in Paderborn…

Jobs Paderborn: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Die 150.000-Einwohner-Stadt in Ostwestfalen gilt vor allem als eines: erzkatholisch. In Wahrheit ist auch Paderborn längst zu einem religiösen Schmelztiegel geworden – Protestanten, Muslime und Atheisten inklusive.

Einendes Wahrzeichen der Stadt bleibt aber der Paderborner Dom, der schon seit 1000 Jahren an seinem Platz steht. Schmuckvoll sind auch das städtische Rathaus und Schloss Neuhaus.

Nostalgiker mit technischer Ader werden im Heinz Nixdorf Computermuseum beglückt, das sich in der Nähe des Padersees befindet. Die Pader, die dem See seinen Namen gibt, gilt als Deutschlands kürzester Fluss. Übrigens: Hier führt auch eine beliebte Joggerstrecke zwischen Innenstadt und Schloss Neuhaus vorbei.

Beliebte Wohnlagen finden sich in Elsen, Delbrück, Schloss Neuhaus und Sande. Ein richtiges Problemviertel, das diesen Namen verdient, gibt es in Paderborn zum Glück (noch) nicht.

Arbeitsmarkt in Paderborn

Die Prognosen für den Arbeitsmarkt in Deutschland sind weiterhin gut. Für Paderborn stellt sich die Lage etwas anders dar. Für das Jahr 2019 rechnet die örtliche Arbeitsagentur mit zusätzlichen 1.500 Arbeitslosen.

Grund: Das Paderborner Möbelunternehmen Finke, Wellemöbel in Bad Lippspringe sowie die britischen Streitkräfte entlassen Arbeitskräfte in großem Stil.

Das bedeutet aber nicht, dass sich der Arbeitsmarkt in Paderborn in einem schlechten Zustand befände. Im Gegenteil, die Arbeitslosenquote lag über das Jahr 2018 bei durchschnittlich 5,1 Prozent. Im März 2018 gab es knapp 118.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Kreis – so viele wie noch nie und rund 2.350 mehr als ein Jahr zuvor. Vor allem die Jungen finden immer öfter einen Job. Die Arbeitslosigkeit bei den Unter-25-Jährigen lag 2018 bei nur 4,3 Prozent.

Neue Jobs entstehen vor allem in der Elektro- und Metallbranche. Im Einzelhandel gehen sie tendenziell zurück – auch wegen des Erfolgs der Online-Händler.

Die meisten Beschäftigten arbeiten in Paderborn in diesen Bereichen:

  • Fahrzeug- und Maschinenbau
  • Metallbranche
  • Gesundheitswesen
  • Einzelhandel

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Nordrhein-Westfalen liegt das Gehaltsniveau knapp über dem deutschen Schnitt. Nach Angaben der Plattform gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt in NRW 45.360 Euro jährlich.

Nach der Uni steigen Absolventen mit durchschnittlich 46.513 Euro in den Job ein. Für Azubis geht es nach Lehre mit 31.020 Euro los.

Ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle kommt in Paderborn auf 3.077 Euro im Monat. Diesen Wert hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Es handelt sich nicht um den Durchschnittswert, sondern um den Median.

Für ganz Deutschland beträgt das Medianeinkommen 3.209 Euro. Die Gehälter in Paderborn liegen sogar noch hinter denen seiner Nachbarn in Ostwestfalen zurück. So verdient man in Minden-Lübbecke 3.097 Euro, in Lippe 3.185 Euro, in Gütersloh 3.177 Euro, in Warendorf 3.201 Euro und in Bielefeld sogar 3.310 Euro. Nur Höxter (2.901 Euro) und Steinfurt (2.976 Euro) lässt Paderborn hinter sich.

In vielen Berufen winken aber auch in Paderborn erstklassige Gehälter. So verdienen Ingenieure laut gehalt.de in der Region Bielefeld/Paderborn fast 68.500 Euro im Jahr – mehr als in Hamburg, Bremen und Berlin.

Wichtige Arbeitgeber in Paderborn

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Paderborn:

  • Atos (IT-Dienstleister)
  • Diebold Nixdorf (IT-Dienstleister)
  • Benteler International AG (Automotive)
  • Comprion (Telekommunikation)
  • Siemens AG
  • Gebr. Lödige Maschinenbau
  • Glasmalerei Peters
  • Lightpower (Bühnenbeleuchtung)
  • Bremer AG (Bauunternehmen)
  • Claas Landmaschinen
  • Deutsche Bahn AG (Fahrzeuginstandhaltung)
  • Dspace (Engineering)
  • Hartmann International (Logistik)
  • Universal Transport Michels (Logistik)
  • Möbel Finke
  • Stute Nahrungsmittelwerke
  • Radio Hochstift Paderborn
  • Universität Paderborn
  • Fachhochschule der Wirtschaft
  • St. Vincenz Krankenhaus
  • Brüderkrankenhaus St. Josef
  • Krankenhaus St. Johannisstift
  • BahnBus Hochstift
  • Junfermann Verlag
  • Klingenthal Gruppe (Mode)
  • Lektora Verlag
  • MBG-Gruppe (Getränke)
  • Paderborner Brauerei
  • Periscope (Elektronik)
  • Rosier-Holding (Automobilhandel)
  • Schöningh Verlag
  • Sparkasse Paderborn-Detmold
  • ADU-Gruppe (Facility Management)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Paderborn

Heinz Nixdorf war ein gebürtiger Paderborner. Das Schaffen des Computerpioniers wirkt bis heute nach. Die Informationstechnologie hat noch immer einen großen Stellenwert in Paderborn – was man angesichts des ländlichen Charakters nicht unbedingt ahnen kann. Mit Geldautomatenbauer Diebold Nixdorf und Atos sind zwei international agierende IT-Unternehmen in Paderborn vertreten. Ein großer Player in der Stadt ist zudem Automobilzulieferer Benteler.

Daneben ist die ökonomische Struktur erstaunlich bunt. Mehrere kleine Verlage haben ihren Sitz in Paderborn, Möbel- und Nahrungsmittelhersteller, Mode- und Bauunternehmen.

Mit 150.000 Einwohnern ist Paderborn ohnehin größer, als man gemeinhin vermutet. Das bringt eine Vielzahl von Verwaltungsaufgaben mit sich. Paderborn hat sogar eine eigene Universität. Die Uni Paderborn bildet vornehmlich Naturwissenschaftler und Ingenieure aus. Daneben sitzt die Fachhochschule der Wirtschaft und eine Katholische Hochschule. Es gibt ein Amts- und auch ein Landgericht. Und 15 Kilometer südwestlich liegt der Flughafen Paderborn/Lippstadt.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Noch ist Paderborn vergleichsweise günstig. Aber die Preise steigen und steigen. Und sie steigen deutschlandweit nur in wenigen Städten so rasant wie in Paderborn. Von 2008 bis 2018 erhöhten sich die Mietpreise im Landkreis laut Immowelt um durchschnittlich 42 Prozent. 2008 wurden pro Quadratmeter noch 5,30 Euro fällig, 2018 schon 7,50 Euro.

Und ein Ende ist nicht absehbar. Im Stadtgebiet verteuerten sich die Mieten von 2017 auf 2018 noch einmal um stolze zehn Prozent – von 7,30 Euro auf 8,00 Euro. Von 79 Großstädten, die Immowelt untersucht hat, war der Preisanstieg nur in Berlin, Bottrop, Erlangen, Heidelberg und Heilbronn größer. Dahinter folgt schon Paderborn auf Platz 6 von 79.

Trotzdem ist das Leben in Paderborn nicht sündhaft teuer. Wer zum Beispiel in Paderborn 50.000 Euro jährlich verdient, müsste in München über 84.000 herausschlagen, um auf den gleichen Lebensstandard zu kommen. So sagt es der Vergleichsrechner von Financescout24. Die Transportkosten sind in München demnach um 163 Prozent höher, Sport- und Freizeitangebote immerhin um 12 Prozent.

In Wahrheit ist Paderborn von allen größeren Städten in Nordrhein-Westfalen die günstigste. Sogar in Duisburg, Herne oder Wuppertal ist das Leben nach Angaben von Financescout24 mit höheren Ausgaben verbunden.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Paderborn selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Paderborn suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Paderborn finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Paderborn finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Kreis Paderborn finden Sie hier.
  • Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld finden Sie hier.
  • Jobs in Paderborn finden Sie hier.
[Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

Jobs in Gütersloh: Miele, Medien und mehr

jobs in guetersloh

Ostwestfalen gilt als Hochburg der Hidden Champions. Die Gütersloher Riesen verstecken sich aber gar nicht. Sie sind für jedermann sichtbar. Da ist zum einen Waschmaschinenproduzent Miele, zum anderen Medienkonzern Bertelsmann. Beide ködern Fach- und Führungskräfte mit einer Vielzahl an Jobs in Gütersloh. Und dann ist da ja noch die örtliche Nahrungsmittelbranche…

Jobs Gütersloh: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Die Stadt Gütersloh spielt im Leben vieler Deutscher eine große Rolle – ohne, dass sie es ahnen würden. Wenn man abends die dreckige Wäsche in die Waschmaschine steckt und sich dann mit einer Zeitschrift aufs Sofa setzt, dann steckt in vielen Fällen ein Gütersloher dahinter.

Waschmaschinenhersteller Miele und Medienkonzern Bertelsmann sind die zwei Schwergewichte der städtischen Wirtschaft, die weit über Gütersloh herausragen. Die Stadt selbst wird von nicht wenigen als tiefste Provinz verspottet, dabei liegt Gütersloh in einem sogenannten Verdichtungsraum. Nach Bielefeld sind es nur 20 Kilometer. Auch Münster, Paderborn, Osnabrück und Dortmund mit dem ganzen Ruhrgebiet im Rücken sind nur einen Katzensprung entfernt. Immerhin hat Gütersloh ein Theater und mehrere Museen – und den Teutoburger Wald vor der Haustür.

Auf dem Immobilienmarkt verspricht der geplante Abzug der britischen Streitkräfte bis 2020 ein wenig Erholung. Auch in der Gütersloher Innenstadt soll vermehrt gebaut werden, um den Flächenverbrauch auf der grünen Wiese zu reduzieren.

Ein eigenes Dorf ist Avenwedde-Amt. Der Stadtteil liegt im Grünen, hat Geschäfte, Kindergärten, Schulen – und ist trotzdem per Fahrrad gut von der Innenstadt aus erreichbar. Das Gleiche gilt für Isselhorst, das direkt neben Avenwedde im Norden Güterslohs liegt. Auch Kattenstroth und das innenstadtnahe Gebiet um Mohns Park sind beliebte Wohngegenden.

Arbeitsmarkt in Gütersloh

7.637 Arbeitslose gab es im Dezember 2018 im Kreis Gütersloh. Die Arbeitslosenquote betrug 3,7 Prozent – das ist der niedrigste Wert seit 25 Jahren. Vor allem ältere Menschen über 50 Jahre haben zuletzt häufiger wieder eine Stelle gefunden.

Zum Jahresbeginn 2019 stieg die Arbeitslosenquote leicht auf 4,0 Prozent – was aber üblicherweise auf die kalte Jahreszeit zurückgeführt wird. So waren im Januar 2019 knapp 8.500 Gütersloher ohne Job.

Alles in allem steht die 100.000-Einwohner-Stadt glänzend da. Ihre Arbeitslosenquote liegt sogar unter dem Bundesdurchschnitt. Deutschlandweit betrug diese 5,3 Prozent im Januar 2019.

Neue Jobs in Gütersloh gibt es vor allem hier:

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Gehaltsniveau in Nordrhein-Westfalen liegt minimal über dem gesamtdeutschen Schnitt. Nach Angaben der Plattform gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt in NRW 45.360 Euro brutto im Jahr.

Uni-Absolventen steigen mit 46.513 Euro in den Beruf ein, Azubis nach ihrer Lehre mit 31.020 Euro.

In Gütersloh verdient ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle laut Bundesagentur für Arbeit 3.177 Euro im Monat. Das ist der Median, bei dem die eine Hälfte mehr und die andere Hälfte weniger verdient.

Der Gütersloher Wert liegt über dem von Herford (3.055 Euro) oder Paderborn (3.077 Euro), aber hinter Bielefeld (3.310 Euro). Noch weiter westlich in Münster verdienen Arbeitnehmer sogar 3.432 Euro. Auch in Dortmund liegen die Gehälter mit 3.315 Euro darüber.

Insgesamt verdient man in Gütersloh also leicht unterdurchschnittlich. Tatsächlich liegt das Medianeinkommen in ganz Deutschland bei 3.209 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Gütersloh

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Gütersloh:

  • Miele
  • Bertelsmann SE
  • Territory (Medien)
  • Friedrich Amtenbrink (Stahlhändler)
  • Bio-Circle Surface (Oberflächentechnik)
  • Karl Brandt KG (Großhandel)
  • Güth und Wolf (Textil)
  • Unternehmensgruppe Hagedorn (Altlastensanierung)
  • Maas Naturwaren
  • Marten Vertriebs GmbH (Nahrungsmittel)
  • Mestemacher (Großbäcker)
  • Modus Consult AG (IT-Dienstleister)
  • Pfleiderer (Holzwerkstoffe)
  • Reply AG (IT-Dienstleister)
  • Hermann Sewerin GmbH (Gasmessgeräte)
  • Strenge GmbH (Arbeitsschutz)
  • Alfons Venjakob GmbH (Möbel)
  • Wertkreis (Soziale Dienstleistungen)
  • Gustav Wolf GmbH (Seile)
  • Westaflex (Haustechnik)
  • Volksbank Bielefeld-Gütersloh

Karriereaussichten und Wirtschaft in Gütersloh

Miele und Bertelsmann prägen das Wirtschaftsprofil der Stadt. Beide zusammen decken eine große Bandbreite an Karriereperspektiven ab.

Miele richtet sich an diejenigen, die die neue Generation Waschmaschinen entwickeln, bauen, vermarkten und verkaufen wollen. In Gütersloh ist der Stammsitz von Miele. Hier sind Verwaltung, Vertrieb, Logistik und Gerätefertigung angesiedelt.

Was Eltern interessieren könnte: Seit dem 1. März 2018 gibt es hier auch die erste Miele-Kita.

Miele hat im Februar 2019 unter anderem diese Fachkräfte gesucht:

Zur Bertelsmann-Gruppe gehören unter anderem die RTL Group, Gruner und Jahr, Arvato und BMG – ein buntes Medienportfolio. Bei Bertelsmann kommen auch Kreative und Medienschaffende an Festanstellungen – keine Selbstverständlichkeit. Diese Kräfte suchte Bertelsmann im Februar 2019:

Gäbe es Miele und Bertelsmann nicht, würde Gütersloh für seine Nahrungsmittelbranche bekannt sein. Zu den Nahrungsmittelherstellern zählen etwa Maas, Marten und Mestemacher. Friesland Campina hat sich aus dieser Riege verabschiedet. Die Niederländer machten 2018 ihre Molkerei in Gütersloh dicht.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Das ostwestfälische Preisniveau ist nicht vergleichbar mit dem in den großen Metropolen. Aber die Preise steigen auch hier. So haben sich die Mietpreise im Landkreis Gütersloh in zehn Jahren um 26 Prozent verteuert. Laut Immowelt kostete der Quadratmeter im Jahr 2008 noch durchschnittlich 5,30 Euro. 2018 waren es bereits 6,70 Euro.

In Bielefeld betrug der Anstieg im gleichen Zeitraum 22 Prozent, in Paderborn sogar 42 Prozent. In beiden Städten liegt der Quadratmeterpreis aber schon bei über sieben Euro. Im Vergleich mit Städten wie Frankfurt ist das noch günstig. Am Main werden pro Quadratmeter 13,80 Euro fällig.

Der Kaufpreis beträgt in Gütersloh Immowelt zufolge 2.380 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt die Stadt im Mittelfeld.

Besonders teuer sind kleine und große Mietwohnungen. Für kleine Wohnungen von bis zu 20 Quadratmetern werden pro Meter schon 12,60 Euro gefordert, Wohnungen mit mehr als 120 Quadratmetern kosten 9,50 Euro. Günstiger wird es für Wohnungen, die zwischen 40 und 120 Quadratmeter groß sind.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Gütersloh selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Gütersloh suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Gütersloh finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Gütersloh finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Gütersloh finden Sie hier.
  • Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Gütersloh finden Sie hier.
  • Jobs in Gütersloh finden Sie hier.
[Bildnachweis: nitpicker by Shutterstock.com]

Jobs in Regensburg: Mekka für Techniker und Kreative

jobs in regensburg

Regensburg überzeugt einfach alle. Die Touristen lieben die Altstadt, Dom und Steinerne Brücke. Informatiker lieben die Universität, Halbleiter- und Sensorik-Unternehmen den Standort. Einheimische und Zugezogene können sich aus einem prall gefüllten Korb bedienen. Es gibt Jobs in Regensburg für Logistiker, Biotechnologen, Maschinenbauer. Sogar Künstler und Kreative können sich über einen Mangel an Jobs in Regensburg nicht beklagen…

Jobs Regensburg: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Kaum eine Altstadt ist so schön wie die von Regensburg. Das findet auch die Unesco, die sie 2006 zum Welterbe ernannte. Vom Krieg wurde die Altstadt weitgehend verschont. Fast 1.000 historische Gebäude stehen noch immer an ihrem angestammten Platz.

Heute zieht es Heerscharen von Touristen durch die Altstadt, meist zu Fuß, manchmal auch mit dem Segway. Über die Donau führt die berühmte Steinerne Brücke, ein mittelalterliches Monument. Das zweite Wahrzeichen der Stadt sieht man schon von Weitem. Der Regensburger Dom stammt aus der Gotik und kann es sogar mit seinem Kölner Pendant aufnehmen. Weniger berühmt ist das Golfmuseum, das bei Anhängern des Sports aber durchaus Begeisterungsstürme auslöst.

Die Stadt zählt zu den Reichen und Schönen des Landes. Das macht die Wohnungssuche kompliziert. Das Eigenheim kostet schon mal 4.000 Euro pro Quadratmeter.

Wachsen soll die Stadt vor allem im Westen, im Bereich des Güterbahnhofs. Viele Einwohner zieht es noch weiter westlich, in den Stadtteil Prüfening.

Seinen Zenit überschritten hat dagegen der Sallerner Berg im Norden. In den 70er Jahren war der Stadtteil extrem angesagt. Die Bungalows bieten zwar noch immer einen tollen Ausblick auf die Stadt, sind aber in die Jahre gekommen. Außerdem stört der Lärm der nahen Bundesstraße 15.

Arbeitsmarkt in Regensburg

Für eine 150.000-Einwohner-Stadt sind 3.100 Arbeitslose nicht sonderlich viele. Die Arbeitslosenquote in Regensburg lagt damit im Januar 2019 bei 3,6 Prozent – für eine Großstadt ein hervorragender Wert.

In ganz Bayern waren 3,3 Prozent arbeitslos, in Deutschland 5,3 Prozent. Wie gesund der regionale Arbeitsmarkt ist, zeigt auch die Quote für den Umkreis. Im gesamten Bezirk Regensburg der Bundesagentur für Arbeit lag die Arbeitslosenquote im Januar 2019 nur bei 2,3 Prozent.

In diesem Fall kann man wohl wirklich von Vollbeschäftigung sprechen…

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Bayern können Arbeitnehmer mit Top-Gehältern rechnen. Das Durchschnittsgehalt im Freistaat liegt laut gehalt.de bei 47.295 Euro brutto pro Jahr. Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg sind die einzigen Bundesländer mit noch höheren Gehältern.

Das Einstiegsgehalt für Uni-Absolventen liegt in Bayern bei durchschnittlich 48.535 Euro, das für Azubis nach der Ausbildung bei 32.368 Euro.

Auch die Stadt Regensburg winkt mit erstklassigen Löhnen. So beträgt das Medianeinkommen für einen sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten 3.676 Euro. Das ist deutlich mehr als im Rest des Landes. Das Medianeinkommen für ganz Deutschland liegt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 3.209 Euro.

Und auch innerhalb Bayerns steht Regensburg sehr gut da. Städte wie Bamberg, Bayreuth, Passau, Fürth, Würzburg, Rosenheim und auch Nürnberg kommen bei Weitem nicht an das Regensburger Niveau heran.

Nur München, Ingolstadt und Erlangen überbieten Regensburg. Diese drei weisen sogar ein Medianeinkommen von mehr als 4.000 Euro auf.

Wichtige Arbeitgeber in Regensburg

Sechs Millionen Fahrzeuge hat BMW seit dem Bau 1986 aus seinem Regensburger Werk ausgeliefert. Insgesamt beschäftigt der Konzern an diesem Standort rund 9.000 Mitarbeiter. Hier werden die drei- und fünftürigen Versionen des BMW 1er, der BMW X1 und X2, der BMW 2er Gran Tourer, die BMW 3er Limousine, die BMW M3 Limousine, das BMW 4er Cabriolet sowie das BMW M4 Cabriolet gebaut.

Mit Infineon, Continental und Siemens haben sich noch drei weitere DAX-Unternehmen in Regensburg angesiedelt. In der Chipfabrik von Infineon arbeiten 2.500 Menschen. Continental forscht, entwickelt und produziert in Regensburg mit 8.000 Fachkräften. Siemens ist sowieso schon ewig da – seit über 100 Jahren.

Das sind die größten Unternehmen in Regensburg:

  • Andritz Fiedler (Maschinenbau)
  • AVL Software and Functions
  • BMW AG
  • BSH Hausgeräte
  • CipSoft (Online-Games)
  • Continental Automotive
  • Dallmeier Electronic (Videosicherheitssysteme)
  • Infineon Technologies (Halbleiter)
  • Krones AG (Maschinenbau)
  • Maschinenfabrik Reinhausen (Energietechnik)
  • Omniga GmbH (IT-Dienstleistungen)
  • OneVision Software AG
  • Osram Opto Semiconductors
  • Schneider Electric Energy (Energiemanagement)
  • Siemens AG
  • SGB-SMIT Starkstrom-Gerätebau
  • Thermo Fisher Scientific Geneart (Biotechnologie)
  • Timing Architects Embedded Systems
  • Yazaki Systems Technologies (Bordnetzsysteme)
  • ZF Friedrichshafen AG (Automotive)
  • Deutsche Telekom AG
  • Stadtwerke Regensburg
  • Regensburger Verkehrsverbund
  • Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG
  • Sparkasse Regensburg
  • Universitätsklinikum Regensburg
  • Bayernwerk AG (Energie)
  • Gerresheimer Regensburg (Verpackungen)
  • Mittelbayerischer Verlag (Medien)
  • Evopro Systems Engineering AG
  • Stadtmarketing Regensburg

Karriereaussichten und Wirtschaft in Regensburg

Diese Branchen sind in Regensburg besonders stark:

  • Automotive
  • Biotechnologie
  • Logistik
  • Kultur- und Kreativwirtschaft
  • Elektrotechnik/Halbleiter
  • Energie
  • Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Maschinenbau
  • Sensorik

Sensoren könnten eine Schlüsseltechnologie der Zukunft sein. Regensburg hat in den vergangenen Jahre einen ganzen Sensorik-Cluster aufgebaut. Eine Vielzahl von Unternehmen, die auf diese Gebiet tätig sind, hat sich seitdem in der Stadt angesiedelt.

Auch hat sich Regensburg zu einer IT-Hochburg entwickelt. Nach Angaben der Stadt ist die Oberpfalz der drittstärkste IT-Standort in Bayern – hinter München und Nürnberg. Die 1.000 IT-Unternehmen beschäftigen demnach rund 20.000 Mitarbeiter.

Ihren Beitrag leisten auch die Universität Regensburg sowie die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg. Jedes Jahr strömen von hier 1.000 IT-Absolventen auf den Arbeitsmarkt. Studieninteressierte können in Regensburg aus sechs unterschiedlichen IT-Studiengängen wählen. Es gibt sogar ein Institut für Bankinformatik.

Hergestellt werden in Regensburg Chipkarten, Personalausweise, Automobilelektronik und LED-Leuchten. Dafür sorgt die Elektronik- und Halbleiterindustrie, ein weiterer Stützpfeiler der Wirtschaft.

Für alle, die technisch weniger begabt sind, gibt es ebenfalls gute Nachrichten. Sie haben in Regensburg ungleich bessere Chancen als in vergleichbaren Mittel- und Großstädten. Zum Beispiel in einem der 35 Biotechnologie-Unternehmen.

Für elf Prozent der Wirtschaftsleistung sind derweil die Kreativen zuständig. Sie designen und schreiben, drehen und moderieren, berichten, zeichnen und handeln. Diese Branchen schaffen Jobs in Regensburg:

  • Software/Games
  • Musikwirtschaft
  • Buchmarkt
  • Kunstmarkt
  • Filmwirtschaft
  • Rundfunk
  • Darstellende Künste
  • Architekturmarkt
  • Designwirtschaft
  • Presse
  • Werbung

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Regensburg ist teuer. Die Stadt gehört sogar zu den teuersten in ganz Deutschland. Laut Immowelt-Analyse betrug die Kaltmiete 2018 im Mittel 11,00 Euro pro Quadratmeter.

Von 79 untersuchten Großstädten waren nur zehn teurer, darunter Freiburg, Mainz oder auch Berlin. Der Rest aber lag zum Teil deutlich darunter, bei sechs oder sieben Euro.

Die gute Nachricht aus Regensburger Sicht: Im vergangenen Jahr hat sich der Mietpreisanstieg verlangsamt. Von 2017 auf 2018 betrug er nur drei Prozent – viel weniger als in vergleichbaren Städten.

Eine Studentenwohnung mit 40 Quadratmetern kostete 2018 in Regensburg 380 Euro. Damit lag die Stadt deutschlandweit im oberen Preisdrittel. Mit Spitzenreiter München kann sie freilich nicht mithalten. Dort kostet eine vergleichbare Bleibe mehr als das Doppelte: 790 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Regensburg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Regensburg suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt Regensburg finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Regensburg finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Regensburg finden Sie hier.
  • Die IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz finden Sie hier.
  • Jobs in Regensburg finden Sie hier.
[Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

Jobs in Salzgitter: Wo Sie wirklich gutes Geld verdienen

jobs in salzgitter

In Salzgitter treffen sich die Größen der Industrie. Volkswagen, Alstom, Robert Bosch und die Salzgitter AG schaffen viele Jobs in Salzgitter. Sogar Ikea ist in Ostniedersachsen ganz groß vertreten. Sie alle treiben die Gehälter zum Teil enorm nach oben. Und das Beste ist: Davon bleibt am Ende des Monats eine ganze Menge übrig. So günstig wie in Salzgitter ist das Leben nämlich woanders nicht…

Jobs Salzgitter: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Salzgitter – das klingt nach qualmenden Schornsteinen und grauen Vorstädten. Doch kulturell ist die 100.000-Einwohner-Stadt keineswegs arm. Das Museum Schloss Salder oder die Burgruine Heinrichs des Löwen sind nur zwei Perlen der Stadt.

Geographisch ist Salzgitter eingekesselt von anderen Städten wie Hannover, Hildesheim, Braunschweig, Wolfsburg und Wolfenbüttel. Positiv daran: Es eröffnet Pendlern zahlreiche Optionen.

Außerdem ist auch der Harz nicht weit entfernt. In weniger als einer Stunde ist man in der Natur, kann im Sommer wandern oder im Winter Ski fahren.

Zugezogene werden von den günstigen Immobilienpreisen positiv überrascht sein. Der Nordwesten der Stadt ist besonders beliebt, auch Salzgitter-Ost, Calbrecht und Watenstedt sind gefragt.

Arbeitsmarkt in Salzgitter

Die Stadt ist ein Sorgenkind. Während die Arbeitslosigkeit in Niedersachsen im Januar 2019 nur noch bei 5,4 Prozent lag, betrug sie in Salzgitter 9,1 Prozent. Immerhin ist sie damit noch immer weit von der magischen 10-Prozent-Marke entfernt.

Und zur Wahrheit gehört auch: Salzgitter zog seit 2015 überproportional viele Asylbewerber an, die sich hier wegen der günstigen Wohnungen eine Bleibe suchten. Das wirkt sich zweifellos negativ auf die Arbeitslosenquote aus.

So haben von den über 5.000 Arbeitslosen in Salzgitter mehr als 3.500 keine abgeschlossene Berufsausbildung. Das besagen Daten der Stadt. Besonders hoch ist die Arbeitslosigkeit bei den 15- bis 25-Jährigen. Die ältere Generation der 50- bis 65-Jährigen steht dagegen deutlich besser da.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Salzgitter hat zwar eine hohe Arbeitslosigkeit. Wer aber eine Stelle hat, wird oft großzügig entlohnt. So liegt das Medianeinkommen eins Vollzeitbeschäftigten bei 4.085 Euro. Diesen Wert hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt.

Damit gehört Salzgitter zu den wenigen Städten in ganz Deutschland, die auf einen Wert von über 4.000 Euro kommen. Der Grund ist einfach: Die Stadt beherbergt wenige große Unternehmen, allen voran die Salzgitter AG, die wegen ihrer guten Löhne den Wert nach oben treiben. Das Gleiche gilt zum Beispiel auch für Wolfsburg, wo der Medianverdienst sogar 4.622 Euro beträgt.

Das belegt auch eine andere Zahl: So verdienen alle Vollzeitbeschäftigten, die ihren Wohnort in Salzgitter haben, im Median 3.543 Euro, also deutlich weniger. Das beinhaltet nämlich auch diejenigen, die pendeln und ihren Arbeitsplatz woanders haben.

Hannover dagegen hat eine sehr viel heterogenere Wirtschaftsstruktur. Mit „nur“ 3.387 Euro liegt die Landeshauptstadt trotzdem deutlich über dem deutschen Durchschnittswert von 3.209 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Salzgitter

Das größte Unternehmen heißt so wie seine Heimatstadt. Die Salzgitter AG ist ein industrielles Schwergewicht und das nach Umsatz viertgrößte Unternehmen Niedersachens. Mit fast 9 Milliarden Euro Umsatz liegen nur TUI, Continental und Volkswagen vor dem Stahlgiganten.

Volkswagen ist in Salzgitter mit einem Motorenwerk vertreten. Für Alstom ist Salzgitter einer von sechs Standorten in Deutschland. Nutzfahrzeughersteller MAN hat drei Werke, in München, Nürnberg und eben in Salzgitter. Robert Bosch hat hier sein Leitwerk für Motorsteuergeräte errichtet.

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Salzgitter:

  • Salzgitter AG
  • Salzgitter Flachstahl GmbH
  • Volkswagen AG (Motorenwerk)
  • Alstom (Schienenfahrzeuge)
  • Robert Bosch Elektronik
  • Cargill (Ölmühle, Mälzerei)
  • Ikea (Dsitributionszentrum)
  • Schaper und Brümmer (Naturstoffe)
  • Schenker Deutschland (Logistik)
  • Bors IT (Medizintechnik)
  • Theysohn Kunststoff
  • AW Systems (Software)
  • Oerlikon Metaplas (Beschichtungen)
  • Ingenieurbüro Zammit
  • Helios Klinikum Salzgitter
  • WAG Salzgitter Wohnungs- GmbH
  • WEVG Salzgitter (Energieversorgung)
  • Volksbank Braunschweig Wolfsburg
  • Möhlenhoff GmbH (Heizungstechnik)
  • Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter
  • Messer Produktions-GmbH Salzgitter (Industriegase)
  • Posniak Recycling
  • Rudolph und Sohn (Fahrzeug- und Maschinenbau)
  • MAT Maschinen- und Automationstechnik
  • Telcat Multicom (ITK-Systeme)
  • Bernhard Wiese Maschinenbau
  • Kirsch Pharma
  • Karl Schöngen KG (Kunststoff-Rohrsysteme)
  • PA Propan und Ammoniak Anlagen
  • Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH
  • Voith Turbo Scharfenberg (Automotive)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Salzgitter

Salzgitter ist ein klassischer Industriestandort – bis heute. Volkswagen, Alstom und die Salzgitter AG stehen synonym für die Großindustrie. Letztgenanntes Unternehmen stellt Rohre für Pipelines her, Getränkeabfüllanlagen und Spezialstahl für die Automobilindustrie.

Jobs in Salzgitter gibt es bei der Salzgitter AG und ihren Tochtergesellschaften zum Beispiel für:

Im Städteranking 2018 von IW Consult belegt Salzgitter Platz 59 von 71. Das ist gar keine so schlechte Platzierung, wie man hätte befürchten können. Immerhin konkurriert man mit den Münchens oder Stuttgarts dieser Welt.

Allerdings zehrt Salzgitter von seiner Substanz. Im Dynamikranking, das die Entwicklungen der vergangenen fünf Jahre bewertet, landet die Stadt auf dem letzten Platz. Von der lokalen Industrie hängt es ab, wie gut Salzgitter in die Zukunft kommt.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Salzgitter ist das Schnäppchenparadies Niedersachsens. Keine Großstadt im Bundesland bietet so unschlagbar günstige Preise.

Wie preiswert die Lebenshaltungskosten sind, verdeutlicht ein Rechenbeispiel von Financescout24. Demnach müsste jemand, der in Salzgitter 50.000 Euro im Jahr verdient, in München über 80.000 Euro nach Hause bringen, um den gleichen Lebensstandard genießen zu können.

Laut Financescout24 sind die Mieten im benachbarten Hannover um 44 Prozent höher, in Braunschweig um 36 Prozent und in Wolfsburg sogar um 50 Prozent.

In Salzgitter zahlten Mieter 2018 im Median laut Immowelt-Auswertung 5,30 Euro pro Quadratmeter. In ganz Deutschland gibt es nur zwei Städte, die dieses Niveau unterbieten: Chemnitz (5,00 Euro) und Bremerhaven (5,20 Euro). Hagen liegt ebenfalls bei 5,30 Euro.

Zum Vergleich: In München wurden 2018 für den Quadratmeter 18,10 Euro fällig, in Frankfurt 13,90 Euro. Und auch in Göttingen, das nur 90 Kilometer entfernt ist, müssen Mieter mit 9,20 Euro deutlich mehr zahlen.

Ebenfalls erfreulich: Von 2017 bis 2018 sind die Durchschnittspreise in Salzgitter nicht gestiegen. In Hannover schossen sie im gleichen Zeitraum um neun Prozent in die Höhe. Nach Immowelt-Zahlen lag der durchschnittliche Mietpreis sogar schon im Jahr 2011 bei 5,30 Euro pro Quadratmeter – auf dem gleichen Stand wie heute.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Salzgitter selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Salzgitter suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt Wolfenbüttel finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Salzgitter finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Salzgitter finden Sie hier.
  • Die IHK Braunschweig finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Süd-Ost-Niedersachsen finden Sie hier.
  • Jobs in Salzgitter finden Sie hier.
[Bildnachweis: Lukassek by Shutterstock.com]

Jobs in Ulm: Geheimtipp für Ihre Karriere

jobs in ulm

Wer hoch hinaus will, geht nach Ulm. Das Bild passt, immerhin steht hier mit dem Ulmer Münster der höchste Kirchturm der Welt. Wirtschaftlich ist die Stadt ebenfalls eine Größe. Karriereperspektiven gibt es für IT-Spezialisten, Mediziner, Pharmazeuten, Logistiker oder Maschinenbauer. Wissenschaftler fühlen sich in der alten Universitätsstadt ohnehin wohl. Hier geht es zu den besten Jobs in Ulm…

Jobs Ulm: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Ulm markiert die Grenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern. Ulm liegt auf der baden-württembergischen, die Schwesterstadt Neu-Ulm auf der bayerischen Seite. Der Ulmer Münster hat alles im Blick. Mit über 160 Metern gilt der Kirchturm als der höchste der Welt.

Den gotischen Turm kennt man. Die eine oder andere Überraschung hat die Stadt aber in petto. Oder wussten Sie, dass Hildegard Knef gar kein Berliner Original war? In Wahrheit war die Knef eine gebürtige Ulmerin. Das trifft auch auf den berühmtesten Sohn der Stadt zu, Physiker-Legende Albert Einstein.

Und was Pisa sein schiefer Turm, ist den Ulmern ihr Schiefes Haus. Das Fachwerkhäuschen liegt direkt am Flüsschen Blau und weist eine bedrohliche Neigung von rund zehn Prozent auf. Heute wird es als Hotel genutzt.

Ulm ist eine wachsende Universitätsstadt – und nicht ganz billig. Als beste Wohnlagen gelten die vier „Berge“: Kuhberg, Safranberg, Galgenberg und Michelsberg.

Arbeitsmarkt in Ulm

Ulm ist ein echter Geheimtipp für alle, die einen guten Job suchen. Die Stadt belegt in den Städterankings regelmäßig die vorderen Plätze – und keiner kriegt es mit.

Das spiegelt sich auch in der Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent im Januar 2019 wieder. In der Universitätsstadt gibt es offiziell etwas mehr als 2.400 Arbeitslose – das ist bei einer Einwohnerzahl von rund 120.000 extrem wenig. Die Stadt brüstet sich damit, nicht weniger als 80.000 Arbeitsplätze aufzuweisen.

Ende 2018 lag die Arbeitslosigkeit sogar noch niedriger. Erfahrungsgemäß steigt sie im Januar an, weil befristete Verträge auslaufen oder witterungsabhängige Branchen weniger Umsatz machen.

Insgesamt waren im gesamten Ulmer Bezirk der Bundesagentur für Arbeit rund 7.500 Menschen ohne Job. Zum Bezirk zählen auch der Alb-Donau-Kreis und der Landkreis Biberach. Letzterer hat mit 2,1 Prozent sogar die niedrigste Arbeitslosenquote aller Kreise in Baden-Württemberg.

Gesucht werden vor allem:

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Baden-Württemberg lässt sich gutes Geld verdienen. Sogar sehr gutes. Nach Angaben der Plattform gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt hier 48.870 Euro brutto im Jahr. Höher ist es nur in Hessen.

Absolventen steigen nach der Uni in Baden-Württemberg mit durchschnittlich 50.109 Euro in den Beruf ein. Die 50.000-Euro-Marke überspringt kein anderes Bundesland – außer Hessen. Lehrlinge starten nach der Ausbildung in Baden-Württemberg mit 33.418 Euro in den Beruf.

Gut sind die Gehaltsaussichten auch in der Universitätsstadt Ulm. Hier beträgt das Medianeinkommen für einen sozialversicherungspflichtig Volzeitbeschäftigten 3.650 Euro. Damit liegt Ulm nur knapp hinter Heidelberg (3.718 Euro) und Karlsruhe (3.682 Euro), aber klar vor Freiburg (3.471 Euro) oder Pforzheim (3.249 Euro).

Enteilt ist lediglich die Landeshauptstadt Stuttgart. Dort können Beschäftigte sogar mit 4.351 Euro rechnen.

Wichtige Arbeitgeber in Ulm

Diese Unternehmen schaffen Jobs in Ulm:

  • ABM Mess-Service (Immobiliendienstleister)
  • Albert Handtmann Holding (Maschinenbau)
  • Axians IT Solutions (IT-Dienstleister)
  • Beiselen (Agrar-Großhändler)
  • Beurer (Elektrogeräte)
  • Boehringer Ingelheim (Pharma)
  • Brauerei Gold Ochsen
  • Burgmaier Technologies (Automotive)
  • C.E. Noerpel (Logistik)
  • Dachser SE (Logistik)
  • Daimler TSS
  • Diehl Aircabin (Luftfahrzeugausrüstung)
  • Dr. Horn Unternehmensberatung
  • Einmaleins Büro für Gestaltung
  • Erwin Halder KG (Werkstückspannung)
  • Esta Apparatebau
  • Feinguss Blank
  • Gustav Gerster GmbH (Textil)
  • GWO Genossenschaft für Wohnungsbau
  • Hartmetall-Werkzeugfabrik Andreas Maier
  • Häwa GmbH (Schaltschränke)
  • Hensoldt (Rüstung)
  • Hermann Bantleon (Schmierstoffe)
  • Höhn GmbH (Verpackungen)
  • Husqvarna/Gardena (Gartengeräte)
  • Julius Gaiser (Energieversorgung)
  • Karosseriefabrik Biberach
  • Kässbohrer Geländefahrzeug
  • KMK Miller (Metallwerke)
  • Kreissparkasse Biberach
  • Liebherr-International Deutschland (Baumaschinen)
  • Matthäus Schmid Bauunternehmen
  • Max Weishaupt (Feuerungstechnik)
  • Max Wild (Logistik)
  • Mayser GmbH (Sicherheitstechnik)
  • Medica Medizintechnik
  • Nagel-Baumaschinen/Nagel-Werkzeugmaschinen
  • Recordati Pharma
  • Sapa Building Systems
  • Schwäbische Härtetechnik Ulm
  • Seeberger (Nahrungsmittel)
  • Seifert Logistics Group
  • Sparkasse Ulm
  • Sudhoff Technik
  • Südpack Verpackungen
  • SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm
  • Teva GmbH (Pharma)
  • Thales Electronic Systems
  • Tries GmbH (Hydraulikprodukte)
  • Uhlmann Pac-Systeme (Verpackungen)
  • Uzin Utz AG (Fußbodentechnik)
  • Volksbank Ulm-Biberach
  • Vollmer Werke Maschinenfabrik
  • Wölfle GmbH (Elektrotechnik)
  • Zubler Gerätebau

Karriereaussichten und Wirtschaft in Ulm

Einer der berühmtesten Sohne der Stadt ist Conrad Dietrich Magirus. Im 19. Jahrhundert erfand er in Ulm die fahrbare Feuerwehrleiter. Eine lebensrettende Erfindung – und der Startschuss für Ulms wirtschaftlichen Siegeszug. Feuerwehr-Drehleitern werden hier noch immer hergestellt.

Die wichtigsten Branchen der regionalen Wirtschaft sind:

  • Nutzfahrzeuge
  • Elektrotechnik
  • Pharmazie
  • Baustoffe Metallverarbeitung

Der Wirtschaftsmix der Stadt ist in der Tat beeindruckend. Es gibt große Konzerne, viele mittelständische Unternehmen, Zulieferer und Dienstleister, Produzenten – und eine starke Wissenschaftslandschaft. Die Universität Ulm hat ihre Schwerpunkte in:

  • Medizin
  • Elektrochemie
  • Kommunikationstechnik
  • Intelligente Mobilität

Speziell die Logistikbranche findet in Ulm gute Rahmenbedingungen vor. Hier kreuzen sich die beiden großen Autobahnlinien 7 und 8. Der Weg in die Nachbarländer ist kurz, sogar der ICE macht am Bahnhof Halt.

Dass Ulm zur urbanen Elite Deutschlands zählt, zeigt sich zudem am Städteranking 2018 von IW Consult. Ulm liegt hier auf Platz 8 von 71 untersuchten Großstädten.

Vor allem für den brummenden Arbeitsmarkt gab es kräftig Punkte. Die Lebensqualität ist hoch, die Zukunftsaussichten rosig. Die Stadt zieht Industrie 4.0-Arbeitsplätze, Ingenieure und andere MINT-Fachkräfte an.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Gute Nachrichten kommen auch aus dem Immobiliensektor. Von 2017 bis 2018 sind die Mieten in Ulm nur um durchschnittlich 1 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Auswertung der Plattform Immowelt hervor. In anderen Städten gingen die Preise im gleichen Zeitraum zweistellig in die Höhe – etwa in Erlangen, Heidelberg und Heilbronn.

Während Mieter 2017 noch 9,80 Euro pro Quadratmeter zahlen mussten, waren es ein Jahr später 9,90 Euro. Damit liegt das Ulmer Mietniveau deutlich unter dem anderer Städte im Südwesten. In Freiburg zahlen Mieter 12,00 Euro, in Heidelberg ebenfalls 12,00 Euro, in Stuttgart sogar 12,50 Euro. Heilbronn und Reutlingen liegen mit 9,80 Euro auf dem Ulmer Niveau.

Der Mietpreis hängt immer von verschiedenen Parametern ab – dem Baujahr, der Lage oder der Wohnungsgröße vor allem. Hier zeigt Immowelt für den Februar 2019 durchschnittliche Quadratmeterpreise in Ulm zwischen 9,00 und 11,50 Euro an.

Verteuert haben sich kleine Wohnungen von bis zu 40 Quadratmetern. Während sie 2017 noch für 330 Euro zu haben waren, kosteten sie ein Jahr später schon 370 Euro – und damit zwölf Prozent mehr. So viel kosten Studentenbuden auch in Augsburg oder Tübingen.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Ulm selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Ulm suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt Ulm finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Ulm finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Ulm finden Sie hier.
  • Die IHK Ulm finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Ulm finden Sie hier.
  • Jobs in Ulm finden Sie hier.
[Bildnachweis: LuisPinaPhotography by Shutterstock.com]

Jobs in Rosenheim: Im herrlichen Oberbayern

jobs in rosenheim

Eine malerische Umgebung – für Rosenheim wäre das eine Untertreibung. Zwischen Bergen und Seen wähnt man sich hier bisweilen im Paradies. Das finden auch die vielen Touristen, die immer mehr Jobs in Rosenheim schaffen. Holztechnik und Einzelhandel schaffen ebenfalls Jobs in Rosenheim. Wenn es nur nicht so sündhaft teuer wäre, sich hier niederzulassen…

Jobs Rosenheim: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Schon im 15. Jahrhundert vor Christus bauten die Römer eine Militärbasis an der Stelle, an der heute Rosenheim liegt.

In aller Munde war die Stadt, als Marianne Sägebrecht 1987 in der Komödie Out of Rosenheim die Hauptrolle spielte. Ironischerweise spielt der Film in der Wüste Arizonas und nicht in Oberbayern.

Von Oberbayern fasziniert sind heute vor allem Tagesbesucher, die durchs Mittertor und an der Erlöserkirche vorbei durch die Gassen Rosenheims flanieren. Sofort ins Auge fallen die Zwiebeltürme der Kirche St. Nikolaus.

Sportlich ist die Stadt auch. Vor allem Eishockey ist fest verwurzelt. In den 80er Jahren hatte das Rosenheimer Eishockey seine Blütezeit. Dreimal wurde der Sportbund Deutscher Meister. Für Eishockey-Nostalgiker bietet sich daher ein Gang ins altehrwürdige Eisstadion an.

Geographisch liegt Rosenheim im Paradies – umgeben von Bergen, Wäldern und Seen. Simssee und Chiemsee liegen wenige Kilometer östlich, die Alpen im Süden. Urbanes Flair schnuppert man 50 Kilometer nördlich in München.

Wohnungen in der Altstadt Rosenheims sind beliebt. Wer mehr Platz braucht, findet in Fürstätt, Aising oder Pang etwas Passendes – das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

Arbeitsmarkt in Rosenheim

Stark zugelegt haben in den vergangenen Jahren Jobs im IT-Bereich und im produzierenden Gewerbe. Von 2012 bis 2016 war der Wachstumsmotor aber die Erholungsbranche. Rosenheim ist eine Tourismushochburg – aber auch weiterhin eine Gegend, die von der Landwirtschaft geprägt ist.

Der Trend geht zur Dienstleistung. In der Stadt Rosenheim sind rund 80 Prozent aller Beschäftigten in der Dienstleistungsbranche tätig.

Insgesamt betrug die Arbeitslosenquote im Januar 2019 in Rosenheim 4,3 Prozent – das liegt etwas überhalb des bayerischen Durchschnitts (3,3 Prozent). 1.500 Rosenheimer sind damit ohne Stelle. Für den gesamten Bezirk Rosenheim berechnet die Bundesagentur für Arbeit deutlich bessere Werte. Hier beträgt die Arbeitslosenquote nur 2,7 Prozent.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Die Gehälter in Bayern sind Spitzenklasse. Nach Angaben der Plattform gehalt.de liegt das Durchschnittsgehalt in Bayern bei 47.295 Euro. Dicker sind die Lohntüten nur in Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg.

Nach der Uni können Absolventen in Bayern mit einem Durchschnittsgehalt von 48.535 Euro rechnen, Azubis nach der Lehre mit 32.368 Euro.

In der Stadt Rosenheim kommt ein Vollzeitbeschäftigter auf 3.291 Euro monatlich. Sie liegt damit über dem gesamtdeutschen Wert von 3.209 Euro. Dabei handelt es sich um das Medianeinkommen. Die eine Hälfte verdient also mehr, die andere weniger.

In der gesamten Region Rosenheim liegt das Medianeinkommen nur bei 3.023 Euro. Zum Vergleich: In der Landeshauptstadt München beträgt es 4.169 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Rosenheim

Antennen-Hersteller Kathrein hat seinen Sitz in Rosenheim. Das Unternehmen will sich in Zukunft auf seine Kernkompetenz fokussieren, die Hochfrequenztechnik. Für den Stammsitz hat das negative Folgen. Bis Ende 2019 will man 250 Stellen in Rosenheim streichen.

Bessere Nachrichten kommen von einem zweiten Rosenheimer Urgestein. Schuhhersteller Gabor Shoes feiert 2019 sein 100-jähriges Jubiläum. Gegründet wurde es in Oberschlesien, der Hauptsitz 1966 nach Rosenheim verlegt. Die Oberbayern beliefern rund 5.000 Kunden in 60 Ländern. 50 Prozent der Ware geht in den Export.

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Rosenheim:

  • Gabor Shoes
  • Kathrein
  • Klepper (Faltboote)
  • Krones AG (Anlagenbau)
  • Lubrizol (Chemie)
  • Hamberger Flooring (Holztechnik)
  • Grossmann Bau
  • Danone (Lebensmittel)
  • IFM Electronic (Sensortechnik)
  • I.K. Hofmann (Personaldienstleistungen)
  • Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling
  • Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee
  • Hochschule Rosenheim
  • Klinikum Rosenheim
  • Dr. Sasse AG (Facility Management)
  • Esmo AG (Anlagenbau)
  • Ferchau Engineering
  • Goldbeck Süd (Bauunternehmen)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Rosenheim

Rosenheim ist von Klein- und Kleinstunternehmen geprägt. Sie machen rund 80 Prozent aller Unternehmen in der Stadt aus. Familiär und überschaubar – das macht die Stadt auch für Touristen so attraktiv.

Während der Tourismus boomt, hat der Einzelhandel einen zunehmend schweren Stand. Es werden zahlreiche Ausstellungen und Stadtführungen auf de Beine gestellt, auch für Hotels wird der Standort immer interessanter.

Speziell die Holztechnik ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Stützpfeiler der Wirtschaft. Die Technische Hochschule Rosenheim hat eine eigene Fakultät für Holztechnik und Bau, bildet die passenden Fachkräfte aus.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Von der oberbayerischen Idylle sollte man sich nicht täuschen lassen. Günstig ist das Leben ins Rosenheim nicht.

So betragen die Quadratmeterpreise für Mietwohnungen laut Immowelt 2018 im Schnitt 10,30 Euro. In den vergangenen Jahren haben sich Wohnungen aller Größenordnungen stark verteuert. Während etwa Wohnungen bis 40 Quadratmeter im Jahr 2011 noch für durchschnittlich 8,80 Euro zu haben waren, musste man 2017 schon 11,10 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen.

Studenten müssen für eine eigene Wohnung 400 Euro einplanen – genauso viel wie in Düsseldorf, Karlsruhe und Nürnberg.

Wer eine Wohnung kaufen will, muss sogar 4.290 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren. Noch teurer ist es laut Immowelt nur in einer einzigen von 108 deutschen Mittelstädten – in Konstanz. Alle anderen liegen klar darunter. In Plauen würde man für ein Zehntel des Geldes auskommen, hier kostet der Quadratmeter Käufer nur 490 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Rosenheim selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Rosenheim suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt Rosenheim finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Rosenheim finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Rosenheim finden Sie hier.
  • Die IHK-Geschäftsstelle Rosenheim finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer für München und Oberbayern finden Sie hier.
  • Jobs in Rosenheim finden Sie hier.
[Bildnachweis: Sergey Dzyuba by Shutterstock.com]

Jobs in Wolfsburg: Mehr als nur Volkswagen!

jobs in wolfsburg

Jobs in Wolfsburg gibt es bei VW. Doch während die einen abgebaut werden, kommen andere neu hinzu. Und dann sind da noch die vielen Zulieferer, Händler und Hotels, die vom VW-Imperium profitieren. Wolfsburg ohne Volkswagen ist undenkbar. Der Automobilhersteller sorgt sogar dafür, dass die Durchschnittsgehälter – nicht nur für Ingenieure – in schwindelerregende Höhen gestiegen sind…

Jobs Wolfsburg: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Wolfsburg steht ganz im Zeichen des Automobils. Das Volkswagen-Werk für die Arbeit, die Autostadt und das Volkswagen Auto Museum für die Freizeit. Ihren Namen hat die Stadt aber ursprünglich von der Schloss Wolfsburg, einem alten Renaissance-Schloss in herrlicher Umgebung.

Wolfsburg ist eine Stadt der Autofahrer – und der Berufspendler. Ein Großteil der Arbeitnehmer kommt von außerhalb. Anders herum fahren nur wenige Wolfsburger für die Arbeit ins Umland. Allein aus dem benachbarten Landkreis Gifhorn fahren jeden Tag über 26.000 Pendler nach Wolfsburg hinein. Sogar aus Bayern und Baden-Württemberg kommen dem Arbeitsmarktbericht 2018 der Stadt Wolfsburg zufolge Pendler.

Als Kleinod gilt der Stadtteil Heßlingen, der 1.200 Jahre alt, aber auch sehr teuer ist. Gute Wohnlagen finden Zugezogene auch im Steimker Berg, Hageberg, Rabenberg und Hellwinkel.

Höher hinaus geht auf dem Klieversberg, mit 110 Metern die höchste Erhebung Wolfsburgs. Weniger kuschelig ist der Nordkopf in der Innenstadt, um die bereits eine No-go-Area-Diskussion entbrannt ist.

Arbeitsmarkt in Wolfsburg

In Wolfsburg steht und fällt alles mit dem größten Arbeitgeber der Stadt: Volkswagen. Jeder fünfte Beschäftigte ist im Maschinen- und Fahrzeugbau tätig. Darunter sind aber auch die vielen Zulieferer.

Klar ist aber auch: Die Stadt hat nicht nur Industriejobs zu bieten. In diesen Bereichen arbeiten laut Arbeitsmarktbericht 2018 die meisten Wolfsburger:

  • Maschinen- und Fahrzeugtechnik: 20,5 Prozent
  • Unternehmensführung und Organisation: 13,0 Prozent
  • Technische Forschung, Entwicklung, Konstruktion und Produktionssteuerung: 8,8 Prozent
  • Mechatronik, Energie- und Elektroberufe: 8,3 Prozent
  • Verkehrs- und Logistikberufe (ohne Fahrer): 6,0 Prozent
  • Metallerzeugung und Metallbau: 5,2 Prozent
  • Verkaufsberufe: 4,2 Prozent
  • Informatik, Information und Kommunikationstechnologie: 3,4 Prozent
  • Medizinische Gesundheitsberufe: 3,1 Prozent
  • Tourismus, Hotels und Gaststätten: 2,9 Prozent

Die Arbeitslosenquote betrug im Januar 2019 in der Stadt Wolfsburg 4,8 Prozent. Damit liegt Wolfsburg unter dem niedersächsischen Schnitt von 5,4 Prozent.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Niedersachsen ist zwar kein Hochlohnland, Wolfsburg aber eine Spitzengehälterstadt.

Das Durchschnittsgehalt in Niedersachsen beträgt nach Angaben der Plattform gehalt.de 41.310 Euro – von Spitzenreiter Hessen (51.345 Euro) ist man damit weit entfernt. Von allen westdeutschen Bundesländern ist das Gehaltsniveau nur in Schleswig-Holstein noch niedriger als in Niedersachsen. Außerdem in den östlichen Bundesländern – mit Ausnahme von Berlin.

Aber: Fachkräfte und Spezialisten können speziell in Wolfsburg auf Top-Gehälter kommen. Große Unternehmen zahlen besser als kleine. Und Wolfsburg hat mit VW diesbezüglich ein Ass im Ärmel.

Uni-Absolventen steigen laut gehalt.de in Wolfsburg mit 49.851 Euro ins Berufsleben ein. Ein Gehalt, das absolut konkurrenzfähig ist und nicht mal von Frankfurt und Hamburg erreicht wird.

Ingenieure wiederum kommen in der Region Hannover/Wolfsburg auf 69.500 Euro im Schnitt. Das ist weniger als in Stuttgart oder Frankfurt (je über 81.000 Euro), aber etwas mehr als in Köln und Hamburg.

Wie gut das Gehaltsgefüge in Wolfsburg auf breiter Basis ist, zeigt ein Blick auf die Daten der Bundesagentur für Arbeit. Demnach kommt ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer hier auf 4.622 Euro monatlich. Dabei handelt es sich nicht um den Durchschnitt, sondern um den aussagekräftigeren Median.

Damit gehört Wolfsburg zur Beletage Deutschlands. Nur wenige Städte kommen an diesen Wert heran, Erlangen und Ingolstadt zum Beispiel. Sogar München liegt mit 4.169 Euro hinter Wolfsburg. Grund: Wenige große Unternehmen (Volkswagen) mit sehr guten Gehältern dominieren und prägen auch die Statistik.

Wichtige Arbeitgeber in Wolfsburg

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Wolfsburg:

  • Volkswagen AG
  • Volkswagen Group Services
  • Volkswagen Konzernlogistics
  • Autostadt GmbH
  • Sitech (Automotive)
  • Bocar (Metallwaren)
  • Imperial Automotive Logistics
  • Termath AG (Anlagenbau)
  • Ceva Logistics
  • Schnellecke Logistics
  • Volksbank Braunschweig Wolfsburg
  • LSW Netz (Energie)
  • Sumitomo Electric Bordnetze (Automotive)
  • Volke Unternehmensgruppe (Automotive)
  • Wolfsburger Verkehrs GmbH
  • BWS Consulting Group
  • KWD Automotive
  • Wolfsburger DRK Pflege und Dienstleistung
  • VfL Wolfsburg (Sport)
  • Cadera (Bäckerei)
  • Autoplus AG (Automobilhandel)
  • Ritz-Carlton (Hotellerie)
  • MVI Proplant (Industriedienstleistungen)
  • Hönigsberg und Düvel (IT- und Engineering-Dienstleistungen)
  • H und Services for Engineering
  • B und W Fahrzeugentwicklung

Karriereaussichten und Wirtschaft in Wolfsburg

Die Automobilindustrie hat Wolfsburg fest im Griff. Von fast 120.000 Beschäftigten in der Stadt arbeiten über 72.000 im produzierenden Gewerbe. Dafür ist nicht nur Volkswagen verantwortlich, sondern auch die zahlreichen Zulieferer.

Dazu kommen noch technische Dienstleister und Unternehmensberater – die Zulieferer der Zulieferer sozusagen. Das Wachstum der Dienstleistungsberufe hat sich in den vergangenen Jahren sogar umgekehrt und zurückgebildet. Gab es 2013 noch 49.800 Arbeitnehmer in Dienstleistungsjobs, waren es 2017 nur noch 46.000. Die Zahl der Industriearbeiter stieg im gleichen Zeitraum von 66.600 auf fast 72.800.

Jeder vierte Arbeitnehmer in Wolfsburg hat einen akademischen Abschluss. Auf der anderen Seite haben immerhin 7.000 keinen Berufsabschluss. Positiv könnte man sagen: Wolfsburg bietet sowohl Hochqualifizierten als auch Ungelernten Jobperspektiven.

Wolfsburg ist zwar eine Arbeiterstadt, aber dennoch – oder gerade deswegen – eine sehr wohlhabende. Das BIP pro Kopf liegt deutlich über dem Schnitt.

Im Städteranking 2018 von IW Consult belegte Wolfsburg von 71 untersuchten Städten Platz 5. Eine herausragende Platzierung, die in weiten Teilen Volkswagen zu verdanken ist – trotz aller Probleme des Autokonzerns.

Eine Karriere bei Volkswagen ist noch immer nicht die schlechteste. Im Februar 2019 suchte Volkswagen unter anderem diese Mitarbeiter:

  • Volljuristen
  • Procurement Officer
  • Konstrukteure
  • Entwicklungsingenieure
  • Softwareentwickler
  • Car Security Manager
  • Sicherheitschemiker
  • Produktmanager
  • Application Manager
  • IT Security Analysten
  • Cloud Service Manager
  • Customer Experience Manager
  • Designer

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Auch in Wolfsburg ist Wohnraum knapp. In der Stadt gibt es derzeit 19.850 Wohnungen, die weniger als sieben Euro pro Quadratmeter kosten. Das geht aus Daten der Stadtverwaltung hervor. 1.600 davon sind durch eine sogenannte Belegsbindung Mietern mit geringem Einkommen vorbehalten. Der Bedarf kann so kaum gedeckt werden.

In der Regel müssen Mieter in Wolfsburg mit Mietpreisen von rund 7,50 Euro rechnen. Das zeigen Daten der Plattform Immowelt. Wer eine Wohnung mit mehr als 100 Quadratmetern sucht, muss sogar 9,10 Euro einkalkulieren. Für kleine Wohnungen von weniger als 40 Quadratmetern sind es sogar 9,80 Euro.

Auch die Kaufpreise sind in den vergangenen Jahren in die Höhe geschossen. Für eine Wohnung musste man laut Immowelt 2011 noch 930 pro Quadratmeter investieren, 2017 schon 2.000 Euro. Der Kaufpreis für Häuser stieg im gleichen Zeitraum von 1.290 Euro auf 2.050 Euro – und fiel damit weniger stark aus.

Insgesamt ist das Mietniveau in Wolfsburg recht hoch, wenn man es mit anderen Städten in Niedersachsen vergleicht. Sehr viel günstiger wohnt man im benachbarten Salzgitter, aber auch in Hannover und Braunschweig kommen nicht an das Wolfsburger Preislevel heran.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Wolfsburg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Wolfsburg suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt Gifhorn finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Wolfsburg finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Wolfsburg finden Sie hier.
  • Die IHK Lüneburg-Wolfsburg finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade finden Sie hier.
  • Jobs in Wolfsburg finden Sie hier.
[Bildnachweis: Philip Lange by Shutterstock.com]

Jobs in Göttingen: Nobelpreisverdächtig!

jobs in goettingen

Göttingen glänzt durch seine Geistesgrößen. Die Georg-August-Universität hat schon Dutzende Wissenschaftler von Weltformat hervorgebracht. Die private Wirtschaft ist nicht ganz so gut aufgestellt. Trotzdem gibt es auch hier versteckte Champions. Jobs in Göttingen gibt es vornehmlich in der Messtechnik und im Gesundheitswesen. Ein Unternehmen sticht ganz besonders aus der Masse heraus…

Jobs Göttingen: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Am Anfang dieses Jahrtausends gab es eine Ausstellung in der Paulinerkirche. Ihr Titel: das Göttinger Nobelpreiswunder.

Tatsächlich wirkten im südniedersächsischen Städtchen Männer vom Schlage eines Robert Koch und Max Planck, Gustav Hertz und Werner Heisenberg, Otto Hahn und Max Born. Nicht weniger als 45 Nobelpreisträger brachte Göttingen hervor, die meisten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Erst in der zweiten Jahrhunderthälfte überholten die amerikanischen Top-Unis die Georg-August-Universität.

Vom alten Glanz zeugen unzählige Denkmäler im Stadtbild: das Gauß-Weber-Denkmal, der Eichendorff-Gedenkstein, das Wöhlerdenkmal und auch der Bismarckturm. Dass der alte Reichskanzler ebenfalls an der Georgia Augusta eingeschrieben war, versteht sich von selbst. Das Bismarckhäuschen, in dem er damals wohnte, steht noch immer am Wall, der die Innenstadt umschließt.

Heute besteht die Bevölkerung Göttingens zu einem Fünftel aus Studenten. Das studentische Leben ist hier von Ost bis West sichtbar, von Nord bis Süd. Bars und Kneipen findet man in den alten Fachwerkhäusern und Gewölbekellern der Stadt.

Und Göttingen ist hügelig. Viele Zugezogene sind überrascht, dass man sich hier keineswegs auf dem platten Land wiederfindet. Das sollte man auch bei der Wohnungssuche bedenken. Vor allem dann, wenn man wie viele Einheimische mit dem Rad durch die Stadt navigieren will.

Schöne Wohnlagen gibt es überall: in Weende im Norden oder Geismar im Süden, in der Altstadt, der Südstadt oder im Ostviertel. Probleme bereitet der Ortsteil Grone. Schon länger in Verruf ist der Maschmühlenweg, der sich als Junkie-Treffpunkt einen unrühmlichen Namen gemacht hat.

Arbeitsmarkt in Göttingen

Im Januar 2019 betrug die Arbeitslosenquote in Göttingen 5,7 Prozent. Erfahrungsgemäß laufen zum Jahresende viele befristete Verträge aus. Darum stieg die Quote im Vergleich zum Dezember 2018 auch relativ stark an. Zum Jahresende 2018 lag sie nur bei 5,3 Prozent.

Fast 10.000 Arbeitslose gibt es in Göttingen, darunter viele Ungelernte ohne abgeschlossene Ausbildung. Für sie dürfte die Stellensuche schwierig sein. Denn 80 Prozent der offenen Stellen richten sich der örtlichen Arbeitsagentur zufolge an…

  • Fachkräfte
  • Spezialisten
  • Akademiker

Dennoch gibt es aktuell im Raum Göttingen auch für Nicht-Akademiker Jobperspektiven, zum Beispiel für:

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Göttingen liegt im Süden Niedersachsens. Das Bundesland ist nicht für seine ausufernden Gehälter bekannt.

In Niedersachsen beträgt das Durchschnittsgehalt nach Angaben der Plattform gehalt.de 41.310 Euro brutto im Jahr. Im benachbarten Hessen liegt es dagegen bei 51.345 Euro. Nur in Schleswig-Holstein und den ostdeutschen Ländern (mit Ausnahme von Berlin) werden niedrigere Löhne gezahlt als in Niedersachsen.

Laut Bundesagentur für Arbeit verdient ein Vollzeitbeschäftigter in Göttingen 3.128 Euro. Dabei handelt es sich nicht um das Durchschnitts-, sondern um das Medianeinkommen. Göttingen liegt damit knapp unter dem gesamtdeutschen Medianwert von 3.209 Euro.

Im Vergleich mit dem Umland steht Göttingen aber gut da. So verdient man in Northeim nur 2.931 Euro und in Hildesheim 3.044 Euro. Die Region Hannover ist mit 3.387 Euro lukrativer. Noch mehr Geld winkt qualifizierten Arbeitnehmern in Salzgitter (4.085 Euro) und Wolfsburg (4.622 Euro).

Wichtige Arbeitgeber in Göttingen

Der wichtigste Name ist Sartorius. Das Medizintechnik-Unternehmen ist das einzige in Göttingen, das im Jahr mehr als eine Milliarde Euro umsetzt.

Allerdings gibt es in der Nachbarschaft noch das eine oder andere Schwergewicht, zum Beispiel Prothesenhersteller Otto Bock in Duderstadt oder Pflanzenzüchter KWS in Einbeck.

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Göttingen:

  • Sartorius AG
  • Mahr Gruppe (Fertigungsmesstechnik)
  • Universitätsmedizin Göttingen
  • Sparkasse Göttingen
  • Volksbank Kassel Göttingen
  • Novelis (Aluminium)
  • Amedes Medizinische Dienstleistungen
  • Coherent (Lasertechnologie)
  • Zufall Logistics Group
  • Carl Zeiss AG (Mikroskope)
  • Phywe Systeme (Lehr- und Lernmittel)
  • Pfeiffer Vacuum Components and Solutions
  • Börner Eisenacher (Nahrungsmittel)
  • Aqua-Institut (Beratungsunternehmen)
  • Vandenhoeck und Ruprecht (Verlag)
  • Steidl Verlag
  • Wallstein Verlag
  • Sycor Gruppe (IT-Beratungsunternehmen)
  • Xtentio (Beratungsunternehmen)
  • Blackbit Digital Commerce
  • Tech Unternehmensgruppe (Industriedienstleistungen)
  • Robert Bosch GmbH
  • Asklepios Kliniken
  • Circlon dff (Software)
  • Qioptiq Photonics
  • Conduent (Call Center)
  • Eresult (Online-Marktforschung)
  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Karriereaussichten und Wirtschaft in Göttingen

Der offizielle Slogan Göttingens lautet: „Stadt, die Wissen schafft.“ Das zeigt schon an: Die Universität ist das Aushängeschild der Stadt. Daneben gibt es noch die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst sowie die private PFH Hochschule.

Die Privatwirtschaft hat ihre Stärken in der Messtechnik. Etwas holprig ist manchmal auch von Göttingen als „Measurement Valley“ die Rede. Ganz vorne mischt die Sartorius AG mit. Unter Aktionären gilt die Aktie, die im Tec-Dax notiert ist, seit Jahren als heimlicher Star. Die Boston Consulting Group kürte sie 2018 gar zu einer „der besten Aktien der Welt“.

Bei Sartorius in Göttingen arbeiten unter anderem:

Sartorius ist aber nicht allein auf weiter Flur. Auch die Mahr-Gruppe und Carl Zeiss vermessen von Göttingen aus die Welt.

Daneben gibt es eine verblüffend große Zahl an kleinen Fachverlagen. Das Gesundheitswesen hat in Göttingen – Standort der riesigen Universitätsmedizin – ohnehin einen festen Platz. Das sind die Schwerpunkte der Göttinger Wirtschaft:

  • Messwesen
  • Logistik
  • Verlagswesen
  • Gesundheitswesen

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Noch hat Göttingen die magische Zehn-Prozent-Marke nicht erreicht. Bei 9,20 Euro lag die durchschnittliche Kaltmiete pro Quadratmeter im Jahr 2018. Das besagen Daten des Portals Immowelt.

2017 waren es noch 9,00 Euro im Schnitt. Der Preisanstieg von zwei Prozent macht sich auf dem Konto des Einzelnen zwar bemerkbar. Im Vergleich mit anderen Städten fiel er noch sehr moderat aus. In Uni-Städten wie Heidelberg oder Erlangen legten die Mietpreise im gleichen Zeitraum um 13 beziehungsweise 12 Prozent zu.

Am günstigsten sind in Göttingen Immowelt zufolge Wohnungen zwischen 120 und 140 Quadratmetern. Für sie müssen Mieter 8,60 Euro einkalkulieren.

Alles in allem liegen die Preise in Göttingen im deutschen Mittelfeld. Das beweist auch ein Blick auf den IW-Studentenwohnpreisindex. Demnach kostet eine Studentenbude mit 30 Quadratmetern hier 389 Euro. Von den 18 Städten in der Wertung liegt Göttingen damit auf Rang 10. Vorne liegt München mit 635 Euro, ganz hinten Magdeburg mit 247 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Göttingen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Göttingen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt Göttingen finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Göttingen finden Sie hier.
  • Die Jobcenter im Landkreis Göttingen finden Sie hier.
  • Die IHK-Geschäftsstelle Göttingen finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen finden Sie hier.
  • Jobs in Göttingen finden Sie hier.
[Bildnachweis: YanaKotina by Shutterstock.com]

Jobs in Ingolstadt: Wo Arbeitslosigkeit ein Fremdwort ist

jobs in ingolstadt

Arbeitslos? Nicht in Ingolstadt. Die Stadt glänzt mit ihren Wirtschaftsdaten – aber auch mit einer wunderschönen Altstadt. Hier lässt es sich aushalten. Erst recht mit dem Gehalt, mit dem ein Arbeitnehmer in der Oberpfalz rechnen kann. Ingolstädter verdienen im bundesweiten Vergleich am besten. Hier finden Sie Jobs in Ingolstadt…

Jobs Ingolstadt: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Ingolstadt beweist, dass Schwerindustrie nicht hässlich sein muss. Die Stadt beherbergt hier das größte Audi-Werk weltweit – aber eben auch eine sehr gut erhaltene Altstadt.

Und damit ist nicht das Ingolstadt Village gemeint, das auf Touristen mindestens genauso anziehend wirkt. Das Designer-Outlet im Nordosten der Stadt vereint 1.000 Boutiquen. Sogar die vermögende Kundschaft aus dem 80 Kilometer entfernten Schickeria-Paradies München soll so nach Ingolstadt gelockt werden.

Aber auch ohne Outlet-Store zieht Ingolstadt viele Menschen an – Fachkräfte, Touristen oder Studierende der Fachhochschule. Sie wohnen am liebsten direkt in der Altstadt, gerne auch im Westviertel.

Beliebte Ecken sind zudem das Antonviertel und das Augustinviertel. Wenn es in Ingolstadt so etwas wie ein Problemviertel gibt, dann ist es das Piusviertel im Norden.

Arbeitsmarkt in Ingolstadt

Die Bilanz für 2018 fiel gut aus. 5.000 sozialversicherungspflichtige Stellen wurden im Laufe des Jahres in Ingolstadt neu geschaffen.

Insgesamt gibt es damit im Bezirk Ingolstadt der Bundesagentur für Arbeit 222.600 Vollzeitstellen. Zum Bezirk zählen neben der Stadt Ingolstadt auch die Landkreise Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen und Eichstätt. Ingolstadt macht davon ungefähr die Hälfte aus: rund 110.000 Vollzeitstellen.

Im Jahresdurchschnitt 2018 betrug die Arbeitslosenquote 2,9 Prozent – das war von allen Großstädten in Deutschland die niedrigste. Im Januar 2019 kletterte sie jahreszeitbedingt wieder auf 3,2 Prozent.

Ob die Quote auf diesem Mini-Level bleibt, hängt vor allem von der Automobilindustrie ab. Für die Audi-Stadt und ihre Bewohner ist das sicherlich eine Schlüsselfrage der Zukunft.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Ingolstädter verdienen am meisten. Das ist nicht einfach so dahingesagt. Vollzeitbeschäftigte haben in Ingolstadt im Mittel 4.635 Euro pro Monat auf dem Lohnzettel. Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor.

Am anderen Ende der Skala liegt der sächsische Landkreis Görlitz. Hier verdienten Vollzeitarbeitnehmer nur 2.183 Euro im Schnitt. Ingolstädter verdienen damit mehr als das Doppelte. Der bundesweite Medianwert liegt bei 3.209 Euro.

Ingolstadt profitiert dabei von seinem Top-Arbeitgeber Audi. Dass einzelne Großkonzerne das Gehaltsgefüge einer ganzen Stadt nach oben treiben, lässt sich auch an anderen Beispielen ablesen. So liegt das Medianeinkommen auch in Wolfsburg (VW), Leverkusen (Bayer), Salzgitter (Salzgitter AG) und Erlangen (Siemens) jenseits der 4.000-Euro-Marke.

Die großen Metropolen des Landes schaffen das in der Regel nicht. Mit drei Ausnahmen: München, Frankfurt und Stuttgart.

Wichtige Arbeitgeber in Ingolstadt

Audi, Audi und noch mal Audi. Wer nach Ingolstadt zieht, zieht zu Audi. Audi beschäftigt hier über 42.000 Menschen, das sind fast genauso viele wie an allen anderen Standorten zusammen. Der Automobilhersteller ist für die Stadt immens wichtig.

Der einzige Arbeitgeber ist er freilich nicht. So hat zum Beispiel auch die Media-Saturn-Holding, die für ihre Elektronikmärkte Saturn und Media Markt bekannt ist, ihren Sitz in Ingolstadt.

Das sind die größten Unternehmen in Ingolstadt:

  • Audi
  • Edeka Südbayern
  • Media-Saturn-Holding
  • Herrnbräu
  • SMP (Automotive)
  • Donaukurier (Medien)
  • MT Technologies (Automotive)
  • Edag Production Solutions (Ingenieurdienstleistungen)
  • Sparkasse Ingolstadt Eichstätt
  • Faurecia (Automotive)
  • Dräxlmaier (Automotive)
  • Ingolstadt Village (Handel)
  • Gunvor Raffinerie (Mineralöl)
  • Continental
  • Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte
  • Rieter (Spinnereimaschinen)
  • Nordbräu (Brauerei)
  • Kaspersky Lab (IT-Sicherheit)
  • Airbus Defence and Space
  • Alki Technik (Schraubsysteme)
  • Büchl Entsorgungswirtschaft
  • Goldmilch (Milchpulver)
  • Klinikum Ingolstadt
  • Gebrüder Peters Gebäudetechnik
  • Schaeffler (Automotive)
  • Stadtwerke Ingolstadt
  • Schubert und Salzer (Maschinenbau, IT)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Ingolstadt

Die Ingolstädter Wirtschaft ist bärenstark. Vor allem ist sie in den vergangenen Jahren stärker gewachsen als die ihrer Nachbarstädte. 2011 setzte sich die Stadt erstmals an die Spitze des regionalen Sextetts, das aus Ingolstadt, Augsburg, Regensburg, Erlangen, Würzburg und Fürth besteht.

2016 kam Ingolstadt nach Angaben der Stadt auf ein BIP von 17 Milliarden Euro. Augsburg als Zweiter schaffte 14,1 Milliarden Euro, Regensburg 12,2 Milliarden Euro. Schlusslicht in dieser Mini-Rangliste ist Fürth. Die Franken kamen mit 4,2 Milliarden Euro nicht mal auf ein Viertel des Ingolstädter Bruttoinlandsproduktes.

Jeder Ingolstädter erwirtschaftet über 127.000 Euro. Auch das ist Spitze. In Erlangen beträgt das BIP pro Kopf rund 91.000 Euro, in Fürth gerade einmal 33.000 Euro. Der Durchschnitt in Bayern beträgt ca. 44.000 Euro.

Zwölf Prozent der Bruttowertschöpfung gehen in Ingolstadt auf das Konto des produzierenden Gewerbes. 2006 waren es nicht mal sechs Prozent. Das zeigt den wachsenden Stellenwert der Automobilindustrie. Der Dienstleistungsbereich trägt dagegen gerade einmal drei bis vier Prozent zur Wertschöpfung bei.

Wer immer noch nicht überzeugt ist, wirft einen Blick auf das Städteranking 2018 von IW Consult. Von allen 71 Großstädten Deutschlands liegt Ingolstadt auf Platz 2. Nur München überzeugt die Jury noch mehr.

Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstruktur, Lebensqualität – überall sammelt Ingolstadt Top-Noten. Und auch für die Zukunft sehen die Perspektiven gut aus.

Das gilt vor allem für Techniker jeder Couleur. Für Künstler leider nicht. In dieser Kategorie kann Ingolstadt nämlich nicht mithalten…

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Ingolstadt zahlt gutes Geld. Aber die Stadt verlangt es auch wieder zurück. Zwar verdient man hier exzellent, aber muss gleichzeitig viel ausgeben. Darum ist die Kaufkraft in Erlangen sogar höher als in Ingolstadt, in Regensburg in etwa gleich.

In Wahrheit ist Ingolstadt eine der teuersten Städte Deutschlands. 2018 mussten Mieter für den Quadratmeter laut Immowelt im Mittel 11,60 Euro zahlen. Von 79 untersuchten Großstädten waren die Mieten nur in Berlin, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Heidelberg, Mainz, München und Stuttgart noch höher. Die restlichen 70 Städte sind – zum Teil deutlich – günstiger als Ingolstadt.

Gerade für kleine Wohnungen muss man tief in die Tasche greifen. Zwischen 2011 und 2017 ging der Quadratmeterpreis von 10 auf 15 Euro in die Höhe. Der Kaufpreis für Wohnungen verdoppelte sich im gleichen Zeitraum gar – von 2.180 Euro auf 4.270 Euro pro Meter.

Auch Singles und Studenten bekommen die Preise zu spüren. Von 68 untersuchten Studentenstädten steht Ingolstadt an Position 5, was die Mietpreise für eine 40-Quadratmeter-Wohnung betrifft. Die kostete 2018 stolze 450 Euro. Ingolstadt befindet sich damit in illustrer Gesellschaft und wird nur von den Metropolen München, Frankfurt, Stuttgart und Berlin überboten – liegt aber knapp vor Köln, wo Studierende 430 Euro zahlen.

Zum Vergleich: In Leipzig bekommt man die gleiche Wohnung für 250 Euro, in Kassel für 280 Euro und in Passau für 310 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Ingolstadt selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Ingolstadt suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt Ingolstadt finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Ingolstadt finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Ingolstadt finden Sie hier.
  • Die IHK-Geschäftsstelle Ingolstadt finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer für München und Oberbayern finden Sie hier.
  • Jobs in Ingolstadt finden Sie hier.
[Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

Jobs in Hildesheim: Arbeiten am weltberühmten Dom

jobs in hildesheim

Hildesheim ist edel, aber nicht teuer. Die Altstadt mit ihrem prachtvollen Dom zählt zu den schönsten in ganz Deutschland. Die Lebenshaltungskosten sind auch schön – schön niedrig. Jetzt fehlt zum großen Glück nur noch der perfekte Arbeitsplatz. Die passenden Jobs in Hildesheim finden Sie hier…

Jobs Hildesheim: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Hildesheim ist ausgezeichnet. Das stimmt wirklich. Der Hildesheimer Dom und die evangelisch-lutherische Kirche St. Michaelis zählen zum Weltkulturerbe der Unesco. Insgesamt gibt es in Deutschland 44 Weltkulturstätten.

Es versteht sich von selbst, dass diese beiden Monumentalbauten das Zentrum der Stadt markieren. Noch schöner wäre Hildesheim heute, wenn seine herrliche Altstadt im Zweiten Weltkrieg nicht dem Erdboden gleichgemacht worden wäre. Damals galt die Hildesheimer Altstadt im Volksmund als das Nürnberg des Nordens.

Wer Hildesheim geographisch gar nicht einordnen kann: Die 100.000-Einwohner-Stadt liegt rund 40 Kilometer südlich von Hannover.

In Hildesheim selbst wohnt es sich in Itzum-Marienburg auf gehobenem Niveau. Auch die Innenstadt hat gute Wohnungen und Lagen zu bieten. Trubelig geht es in der Oststadt mit ihrer erhöhten Kneipendichte zu. Kriminalitätsprobleme gibt es vor allem in der Nordstadt.

Arbeitsmarkt in Hildesheim

In Niedersachsen lag die Arbeitslosenquote im Januar 2019 bei 5,4 Prozent. Im Bezirk Hildesheim der Bundesagentur für Arbeit lag sie mit 6,0 Prozent leicht über dem Schnitt.

Rund 8.800 Arbeitslose gibt es in der 100.000-Einwohner-Stadt. Zwei Jahre zuvor waren es aber schon über 10.000. Damals, im Januar 2017, lag die Arbeitslosenquote noch bei 7,0 Prozent.

Freie Jobs gibt es laut Jobcenter Hildesheim vor allem für:

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Die Gehälter in Hildesheim liegen unter dem gesamtdeutschen Schnitt. Während das Medianeinkommen für einen Vollzeitbeschäftigten in Deutschland nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 3.209 Euro liegt, beträgt es in Hildesheim 3.044 Euro.

Auch in den umliegenden Städten und Gemeinden kann man mehr verdienen. So beträgt das Medianeinkommen in Hameln-Pyrmont 3.142 Euro, in Holzminden 3.132 Euro und in Göttingen 3.128 Euro. Noch höher ist das Gehaltsniveau in der Region Hannover (3.387 Euro), Braunschweig (3.483 Euro) und der VW-Hochburg Wolfsburg (4.622 Euro).

Auf der anderen Seite kommen viele Nachbarn von Hildesheim nicht einmal an die 3.000-Euro-Marke heran, darunter Goslar, Helmstedt, Northeim, Peine, Wolfenbüttel, Nienburg und Schaumburg.

Wichtige Arbeitgeber in Hildesheim

Für die Robert Bosch GmbH ist Hildesheim ein wichtiger Standort. Hier hat der Geschäftsbereich Car Multimedia seinen Hauptsitz.

Bosch arbeitet in Hildesheim an Infotainment-, Display-, Vernetzungs- und HMI-Lösungen, fertigt Prototypen an und treibt die videobasierte Umfelderfassung für Fahrzeuge voran. Auch werden hier Lenkmotoren und elektronische Antriebe gefertigt, Steuergeräte und Elektronikkomponenten aufbereitet.

Der zweite große Name ist Coca-Cola. Hildesheim ist für den Brauselieferanten einer von 16 Produktionsstandorten in Deutschland. 8,3 Prozent der gesamten Abfüllmenge in Deutschland werden in Hildesheim verarbeitet.

Diese Arbeitgeber schaffen die meisten Jobs in Hildesheim:

  • Robert Bosch GmbH
  • SEG Automotive
  • Isi Automotive
  • Da Vinci Engineering (Ingenieurbüro)
  • KSM Castings Group (Kfz-Gussteile)
  • Coca-Cola European Partners
  • Gebr. Heyl Analysetechnik
  • Wipotec (Wäge- und Inspektionstechnologie)
  • Brunel Car Synergies (Ingenieurdienstleister)
  • Stadtwerke Hildesheim
  • Alcoa Fastening Systems (Metallteile)
  • Petrofer Chemie H.R. Fischer
  • Autogyro (Tragschrauber)
  • Transgourmet (Handel)
  • EVI Energieversorgung Hildesheim
  • Sparkasse Hildesheim Goslar Peine
  • Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen
  • Helios Klinikum Hildesheim
  • Ameos Klinikum Hildesheim
  • St. Bernward Krankenhaus
  • SVHI Stadtverkehr Hildesheim

Karriereaussichten und Wirtschaft in Hildesheim

Hildesheim wird – mit wenigen Ausnahmen – von Kleinunternehmen geprägt. Wer im großen Konzern anheuern will, muss 30 Kilometer nördlich nach Hannover pendeln. Was ganz nebenbei auch viele Hildesheimer machen.

Wichtige Branchen in Hildesheim sind:

  • Maschinen- und Fahrzeugbau (Automobilzulieferer)
  • Elektrotechnik
  • Metallverarbeitung
  • Gesundheitswesen
  • Einzelhandel
  • Baugewerbe
  • Pflegeheime
  • Öffentliche Verwaltung

Völlig unbedeutend ist Hildesheim in keinem Fall. Die Stadt ist ein Oberzentrum, hat ein Amtsgericht, Arbeitsgericht, Sozialgericht und Landgericht, ist Sitz des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamts.

Und sie ist ein gar nicht so kleiner Hochschulstandort. Die Universität Hildesheim ist eine Stiftungsuniversität, daneben gibt es noch die Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst sowie die Norddeutsche Hochschule für Rechtspflege. Die staatliche Fachhochschule bildet Rechtspfleger und Beamte des gehobenen Justizdienstes für die nördlichen Bundesländer aus.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

In Hildesheim lebt es sich gut und vor allem günstig. Das zeigt ein Blick auf die Lebenshaltungskosten. Wer in Hildesheim 50.000 Euro jährlich verdient, müsste laut Financescout24 in München über 77.000 Euro mit nach Hause nehmen, um seinen Lebensstandard zu wahren.

Und auch im niedersächsischen Vergleich ist Hildesheim billiger als Braunschweig, Hannover, Wolfsburg, Göttingen, Oldenburg und Osnabrück. Nur eine Stadt schlägt die Hildesheimer Preise: Salzgitter.

Mietwohnungen sind in Hildesheim noch erschwinglich. Im Median zahlten Mieter 2018 laut Immowelt-Analyse für den Quadratmeter 6,70 Euro. Das ist gar nicht so weit entfernt von den 5,00 Euro, die man in Chemnitz zahlt. Von 79 ausgewählten Großstädten, die Immowelt untersucht hat, ist Chemnitz die günstigste.

Aber: Im Jahr 2017 betrug der Quadratmeterpreis in Hildesheim noch 6,20 Euro. Die Preissteigerung von 8 Prozent fiel damit stattlich aus. Vor allem kleine Wohnungen liegen oft über dem Durchschnitt. So haben Mieter laut Immowelt für eine 40-Quadratmeterwohnung 2017 schon 8,10 Euro gezahlt – nach 6,20 Euro sechs Jahre zuvor.

Studenten zahlen für eine kleine Bude 260 Euro. Damit liegt Hildesheim im unteren Mittelfeld aller Studentenstädte.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Hildesheim selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Hildesheim suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Hildesheim finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Hildesheim finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Hildesheim finden Sie hier.
  • Die IHK-Geschäftsstelle Hildesheim finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen finden Sie hier.
  • Jobs in Hildesheim finden Sie hier.
[Bildnachweis: Marc Venema by Shutterstock.com]