Jobs in Regensburg: Mekka für Techniker und Kreative

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Regensburg überzeugt einfach alle. Die Touristen lieben die Altstadt, Dom und Steinerne Brücke. Informatiker lieben die Universität, Halbleiter- und Sensorik-Unternehmen den Standort. Einheimische und Zugezogene können sich aus einem prall gefüllten Korb bedienen. Es gibt Jobs in Regensburg für Logistiker, Biotechnologen, Maschinenbauer. Sogar Künstler und Kreative können sich über einen Mangel an Jobs in Regensburg nicht beklagen…

Jobs Regensburg: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Kaum eine Altstadt ist so schön wie die von Regensburg. Das findet auch die Unesco, die sie 2006 zum Welterbe ernannte. Vom Krieg wurde die Altstadt weitgehend verschont. Fast 1.000 historische Gebäude stehen noch immer an ihrem angestammten Platz.

Heute zieht es Heerscharen von Touristen durch die Altstadt, meist zu Fuß, manchmal auch mit dem Segway. Über die Donau führt die berühmte Steinerne Brücke, ein mittelalterliches Monument. Das zweite Wahrzeichen der Stadt sieht man schon von Weitem. Der Regensburger Dom stammt aus der Gotik und kann es sogar mit seinem Kölner Pendant aufnehmen. Weniger berühmt ist das Golfmuseum, das bei Anhängern des Sports aber durchaus Begeisterungsstürme auslöst.

Die Stadt zählt zu den Reichen und Schönen des Landes. Das macht die Wohnungssuche kompliziert. Das Eigenheim kostet schon mal 4.000 Euro pro Quadratmeter.

Wachsen soll die Stadt vor allem im Westen, im Bereich des Güterbahnhofs. Viele Einwohner zieht es noch weiter westlich, in den Stadtteil Prüfening.

Seinen Zenit überschritten hat dagegen der Sallerner Berg im Norden. In den 70er Jahren war der Stadtteil extrem angesagt. Die Bungalows bieten zwar noch immer einen tollen Ausblick auf die Stadt, sind aber in die Jahre gekommen. Außerdem stört der Lärm der nahen Bundesstraße 15.

Arbeitsmarkt in Regensburg

Für eine 150.000-Einwohner-Stadt sind 3.100 Arbeitslose nicht sonderlich viele. Die Arbeitslosenquote in Regensburg lagt damit im Januar 2019 bei 3,6 Prozent – für eine Großstadt ein hervorragender Wert.

In ganz Bayern waren 3,3 Prozent arbeitslos, in Deutschland 5,3 Prozent. Wie gesund der regionale Arbeitsmarkt ist, zeigt auch die Quote für den Umkreis. Im gesamten Bezirk Regensburg der Bundesagentur für Arbeit lag die Arbeitslosenquote im Januar 2019 nur bei 2,3 Prozent.

In diesem Fall kann man wohl wirklich von Vollbeschäftigung sprechen…

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Bayern können Arbeitnehmer mit Top-Gehältern rechnen. Das Durchschnittsgehalt im Freistaat liegt laut gehalt.de bei 47.295 Euro brutto pro Jahr. Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg sind die einzigen Bundesländer mit noch höheren Gehältern.

Das Einstiegsgehalt für Uni-Absolventen liegt in Bayern bei durchschnittlich 48.535 Euro, das für Azubis nach der Ausbildung bei 32.368 Euro.

Auch die Stadt Regensburg winkt mit erstklassigen Löhnen. So beträgt das Medianeinkommen für einen sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten 3.676 Euro. Das ist deutlich mehr als im Rest des Landes. Das Medianeinkommen für ganz Deutschland liegt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 3.209 Euro.

Und auch innerhalb Bayerns steht Regensburg sehr gut da. Städte wie Bamberg, Bayreuth, Passau, Fürth, Würzburg, Rosenheim und auch Nürnberg kommen bei Weitem nicht an das Regensburger Niveau heran.

Nur München, Ingolstadt und Erlangen überbieten Regensburg. Diese drei weisen sogar ein Medianeinkommen von mehr als 4.000 Euro auf.

Wichtige Arbeitgeber in Regensburg

Sechs Millionen Fahrzeuge hat BMW seit dem Bau 1986 aus seinem Regensburger Werk ausgeliefert. Insgesamt beschäftigt der Konzern an diesem Standort rund 9.000 Mitarbeiter. Hier werden die drei- und fünftürigen Versionen des BMW 1er, der BMW X1 und X2, der BMW 2er Gran Tourer, die BMW 3er Limousine, die BMW M3 Limousine, das BMW 4er Cabriolet sowie das BMW M4 Cabriolet gebaut.

Mit Infineon, Continental und Siemens haben sich noch drei weitere DAX-Unternehmen in Regensburg angesiedelt. In der Chipfabrik von Infineon arbeiten 2.500 Menschen. Continental forscht, entwickelt und produziert in Regensburg mit 8.000 Fachkräften. Siemens ist sowieso schon ewig da – seit über 100 Jahren.

Das sind die größten Unternehmen in Regensburg:

  • Andritz Fiedler (Maschinenbau)
  • AVL Software and Functions
  • BMW AG
  • BSH Hausgeräte
  • CipSoft (Online-Games)
  • Continental Automotive
  • Dallmeier Electronic (Videosicherheitssysteme)
  • Infineon Technologies (Halbleiter)
  • Krones AG (Maschinenbau)
  • Maschinenfabrik Reinhausen (Energietechnik)
  • Omniga GmbH (IT-Dienstleistungen)
  • OneVision Software AG
  • Osram Opto Semiconductors
  • Schneider Electric Energy (Energiemanagement)
  • Siemens AG
  • SGB-SMIT Starkstrom-Gerätebau
  • Thermo Fisher Scientific Geneart (Biotechnologie)
  • Timing Architects Embedded Systems
  • Yazaki Systems Technologies (Bordnetzsysteme)
  • ZF Friedrichshafen AG (Automotive)
  • Deutsche Telekom AG
  • Stadtwerke Regensburg
  • Regensburger Verkehrsverbund
  • Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG
  • Sparkasse Regensburg
  • Universitätsklinikum Regensburg
  • Bayernwerk AG (Energie)
  • Gerresheimer Regensburg (Verpackungen)
  • Mittelbayerischer Verlag (Medien)
  • Evopro Systems Engineering AG
  • Stadtmarketing Regensburg

Karriereaussichten und Wirtschaft in Regensburg

Diese Branchen sind in Regensburg besonders stark:

  • Automotive
  • Biotechnologie
  • Logistik
  • Kultur- und Kreativwirtschaft
  • Elektrotechnik/Halbleiter
  • Energie
  • Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Maschinenbau
  • Sensorik

Sensoren könnten eine Schlüsseltechnologie der Zukunft sein. Regensburg hat in den vergangenen Jahre einen ganzen Sensorik-Cluster aufgebaut. Eine Vielzahl von Unternehmen, die auf diese Gebiet tätig sind, hat sich seitdem in der Stadt angesiedelt.

Auch hat sich Regensburg zu einer IT-Hochburg entwickelt. Nach Angaben der Stadt ist die Oberpfalz der drittstärkste IT-Standort in Bayern – hinter München und Nürnberg. Die 1.000 IT-Unternehmen beschäftigen demnach rund 20.000 Mitarbeiter.

Ihren Beitrag leisten auch die Universität Regensburg sowie die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg. Jedes Jahr strömen von hier 1.000 IT-Absolventen auf den Arbeitsmarkt. Studieninteressierte können in Regensburg aus sechs unterschiedlichen IT-Studiengängen wählen. Es gibt sogar ein Institut für Bankinformatik.

Hergestellt werden in Regensburg Chipkarten, Personalausweise, Automobilelektronik und LED-Leuchten. Dafür sorgt die Elektronik- und Halbleiterindustrie, ein weiterer Stützpfeiler der Wirtschaft.

Für alle, die technisch weniger begabt sind, gibt es ebenfalls gute Nachrichten. Sie haben in Regensburg ungleich bessere Chancen als in vergleichbaren Mittel- und Großstädten. Zum Beispiel in einem der 35 Biotechnologie-Unternehmen.

Für elf Prozent der Wirtschaftsleistung sind derweil die Kreativen zuständig. Sie designen und schreiben, drehen und moderieren, berichten, zeichnen und handeln. Diese Branchen schaffen Jobs in Regensburg:

  • Software/Games
  • Musikwirtschaft
  • Buchmarkt
  • Kunstmarkt
  • Filmwirtschaft
  • Rundfunk
  • Darstellende Künste
  • Architekturmarkt
  • Designwirtschaft
  • Presse
  • Werbung

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Regensburg ist teuer. Die Stadt gehört sogar zu den teuersten in ganz Deutschland. Laut Immowelt-Analyse betrug die Kaltmiete 2018 im Mittel 11,00 Euro pro Quadratmeter.

Von 79 untersuchten Großstädten waren nur zehn teurer, darunter Freiburg, Mainz oder auch Berlin. Der Rest aber lag zum Teil deutlich darunter, bei sechs oder sieben Euro.

Die gute Nachricht aus Regensburger Sicht: Im vergangenen Jahr hat sich der Mietpreisanstieg verlangsamt. Von 2017 auf 2018 betrug er nur drei Prozent – viel weniger als in vergleichbaren Städten.

Eine Studentenwohnung mit 40 Quadratmetern kostete 2018 in Regensburg 380 Euro. Damit lag die Stadt deutschlandweit im oberen Preisdrittel. Mit Spitzenreiter München kann sie freilich nicht mithalten. Dort kostet eine vergleichbare Bleibe mehr als das Doppelte: 790 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Regensburg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Regensburg suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt Regensburg finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Regensburg finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Regensburg finden Sie hier.
  • Die IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz finden Sie hier.
  • Jobs in Regensburg finden Sie hier.
[Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

Jobs in Ingolstadt: Wo Arbeitslosigkeit ein Fremdwort ist

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Arbeitslos? Nicht in Ingolstadt. Die Stadt glänzt mit ihren Wirtschaftsdaten – aber auch mit einer wunderschönen Altstadt. Hier lässt es sich aushalten. Erst recht mit dem Gehalt, mit dem ein Arbeitnehmer in der Oberpfalz rechnen kann. Ingolstädter verdienen im bundesweiten Vergleich am besten. Hier finden Sie Jobs in Ingolstadt…

Jobs Ingolstadt: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Ingolstadt beweist, dass Schwerindustrie nicht hässlich sein muss. Die Stadt beherbergt hier das größte Audi-Werk weltweit – aber eben auch eine sehr gut erhaltene Altstadt.

Und damit ist nicht das Ingolstadt Village gemeint, das auf Touristen mindestens genauso anziehend wirkt. Das Designer-Outlet im Nordosten der Stadt vereint 1.000 Boutiquen. Sogar die vermögende Kundschaft aus dem 80 Kilometer entfernten Schickeria-Paradies München soll so nach Ingolstadt gelockt werden.

Aber auch ohne Outlet-Store zieht Ingolstadt viele Menschen an – Fachkräfte, Touristen oder Studierende der Fachhochschule. Sie wohnen am liebsten direkt in der Altstadt, gerne auch im Westviertel.

Beliebte Ecken sind zudem das Antonviertel und das Augustinviertel. Wenn es in Ingolstadt so etwas wie ein Problemviertel gibt, dann ist es das Piusviertel im Norden.

Arbeitsmarkt in Ingolstadt

Die Bilanz für 2018 fiel gut aus. 5.000 sozialversicherungspflichtige Stellen wurden im Laufe des Jahres in Ingolstadt neu geschaffen.

Insgesamt gibt es damit im Bezirk Ingolstadt der Bundesagentur für Arbeit 222.600 Vollzeitstellen. Zum Bezirk zählen neben der Stadt Ingolstadt auch die Landkreise Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen und Eichstätt. Ingolstadt macht davon ungefähr die Hälfte aus: rund 110.000 Vollzeitstellen.

Im Jahresdurchschnitt 2018 betrug die Arbeitslosenquote 2,9 Prozent – das war von allen Großstädten in Deutschland die niedrigste. Im Januar 2019 kletterte sie jahreszeitbedingt wieder auf 3,2 Prozent.

Ob die Quote auf diesem Mini-Level bleibt, hängt vor allem von der Automobilindustrie ab. Für die Audi-Stadt und ihre Bewohner ist das sicherlich eine Schlüsselfrage der Zukunft.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Ingolstädter verdienen am meisten. Das ist nicht einfach so dahingesagt. Vollzeitbeschäftigte haben in Ingolstadt im Mittel 4.635 Euro pro Monat auf dem Lohnzettel. Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor.

Am anderen Ende der Skala liegt der sächsische Landkreis Görlitz. Hier verdienten Vollzeitarbeitnehmer nur 2.183 Euro im Schnitt. Ingolstädter verdienen damit mehr als das Doppelte. Der bundesweite Medianwert liegt bei 3.209 Euro.

Ingolstadt profitiert dabei von seinem Top-Arbeitgeber Audi. Dass einzelne Großkonzerne das Gehaltsgefüge einer ganzen Stadt nach oben treiben, lässt sich auch an anderen Beispielen ablesen. So liegt das Medianeinkommen auch in Wolfsburg (VW), Leverkusen (Bayer), Salzgitter (Salzgitter AG) und Erlangen (Siemens) jenseits der 4.000-Euro-Marke.

Die großen Metropolen des Landes schaffen das in der Regel nicht. Mit drei Ausnahmen: München, Frankfurt und Stuttgart.

Wichtige Arbeitgeber in Ingolstadt

Audi, Audi und noch mal Audi. Wer nach Ingolstadt zieht, zieht zu Audi. Audi beschäftigt hier über 42.000 Menschen, das sind fast genauso viele wie an allen anderen Standorten zusammen. Der Automobilhersteller ist für die Stadt immens wichtig.

Der einzige Arbeitgeber ist er freilich nicht. So hat zum Beispiel auch die Media-Saturn-Holding, die für ihre Elektronikmärkte Saturn und Media Markt bekannt ist, ihren Sitz in Ingolstadt.

Das sind die größten Unternehmen in Ingolstadt:

  • Audi
  • Edeka Südbayern
  • Media-Saturn-Holding
  • Herrnbräu
  • SMP (Automotive)
  • Donaukurier (Medien)
  • MT Technologies (Automotive)
  • Edag Production Solutions (Ingenieurdienstleistungen)
  • Sparkasse Ingolstadt Eichstätt
  • Faurecia (Automotive)
  • Dräxlmaier (Automotive)
  • Ingolstadt Village (Handel)
  • Gunvor Raffinerie (Mineralöl)
  • Continental
  • Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte
  • Rieter (Spinnereimaschinen)
  • Nordbräu (Brauerei)
  • Kaspersky Lab (IT-Sicherheit)
  • Airbus Defence and Space
  • Alki Technik (Schraubsysteme)
  • Büchl Entsorgungswirtschaft
  • Goldmilch (Milchpulver)
  • Klinikum Ingolstadt
  • Gebrüder Peters Gebäudetechnik
  • Schaeffler (Automotive)
  • Stadtwerke Ingolstadt
  • Schubert und Salzer (Maschinenbau, IT)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Ingolstadt

Die Ingolstädter Wirtschaft ist bärenstark. Vor allem ist sie in den vergangenen Jahren stärker gewachsen als die ihrer Nachbarstädte. 2011 setzte sich die Stadt erstmals an die Spitze des regionalen Sextetts, das aus Ingolstadt, Augsburg, Regensburg, Erlangen, Würzburg und Fürth besteht.

2016 kam Ingolstadt nach Angaben der Stadt auf ein BIP von 17 Milliarden Euro. Augsburg als Zweiter schaffte 14,1 Milliarden Euro, Regensburg 12,2 Milliarden Euro. Schlusslicht in dieser Mini-Rangliste ist Fürth. Die Franken kamen mit 4,2 Milliarden Euro nicht mal auf ein Viertel des Ingolstädter Bruttoinlandsproduktes.

Jeder Ingolstädter erwirtschaftet über 127.000 Euro. Auch das ist Spitze. In Erlangen beträgt das BIP pro Kopf rund 91.000 Euro, in Fürth gerade einmal 33.000 Euro. Der Durchschnitt in Bayern beträgt ca. 44.000 Euro.

Zwölf Prozent der Bruttowertschöpfung gehen in Ingolstadt auf das Konto des produzierenden Gewerbes. 2006 waren es nicht mal sechs Prozent. Das zeigt den wachsenden Stellenwert der Automobilindustrie. Der Dienstleistungsbereich trägt dagegen gerade einmal drei bis vier Prozent zur Wertschöpfung bei.

Wer immer noch nicht überzeugt ist, wirft einen Blick auf das Städteranking 2018 von IW Consult. Von allen 71 Großstädten Deutschlands liegt Ingolstadt auf Platz 2. Nur München überzeugt die Jury noch mehr.

Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstruktur, Lebensqualität – überall sammelt Ingolstadt Top-Noten. Und auch für die Zukunft sehen die Perspektiven gut aus.

Das gilt vor allem für Techniker jeder Couleur. Für Künstler leider nicht. In dieser Kategorie kann Ingolstadt nämlich nicht mithalten…

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Ingolstadt zahlt gutes Geld. Aber die Stadt verlangt es auch wieder zurück. Zwar verdient man hier exzellent, aber muss gleichzeitig viel ausgeben. Darum ist die Kaufkraft in Erlangen sogar höher als in Ingolstadt, in Regensburg in etwa gleich.

In Wahrheit ist Ingolstadt eine der teuersten Städte Deutschlands. 2018 mussten Mieter für den Quadratmeter laut Immowelt im Mittel 11,60 Euro zahlen. Von 79 untersuchten Großstädten waren die Mieten nur in Berlin, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Heidelberg, Mainz, München und Stuttgart noch höher. Die restlichen 70 Städte sind – zum Teil deutlich – günstiger als Ingolstadt.

Gerade für kleine Wohnungen muss man tief in die Tasche greifen. Zwischen 2011 und 2017 ging der Quadratmeterpreis von 10 auf 15 Euro in die Höhe. Der Kaufpreis für Wohnungen verdoppelte sich im gleichen Zeitraum gar – von 2.180 Euro auf 4.270 Euro pro Meter.

Auch Singles und Studenten bekommen die Preise zu spüren. Von 68 untersuchten Studentenstädten steht Ingolstadt an Position 5, was die Mietpreise für eine 40-Quadratmeter-Wohnung betrifft. Die kostete 2018 stolze 450 Euro. Ingolstadt befindet sich damit in illustrer Gesellschaft und wird nur von den Metropolen München, Frankfurt, Stuttgart und Berlin überboten – liegt aber knapp vor Köln, wo Studierende 430 Euro zahlen.

Zum Vergleich: In Leipzig bekommt man die gleiche Wohnung für 250 Euro, in Kassel für 280 Euro und in Passau für 310 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Ingolstadt selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Ingolstadt suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt Ingolstadt finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Ingolstadt finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Ingolstadt finden Sie hier.
  • Die IHK-Geschäftsstelle Ingolstadt finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer für München und Oberbayern finden Sie hier.
  • Jobs in Ingolstadt finden Sie hier.
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