Jobs in Halle/Saale: Hier liegt Musik in der Luft

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Mit Life Sciences, Bio- und Nanotechnologie bringt man Sachsen-Anhalt nicht intuitiv in Verbindung. Doch entstehen viele Jobs in Halle/Saale in genau diesen Bereichen. Stolz sind die Hallenser auf ihren Georg Friedrich Händel – und auf den Weinberg-Campus. Der Technologiepark beherbergt Hunderte Unternehmen und Forschungsinstitute. Wer sich durch die Namen der ansässigen Forschungsinstitut liest, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus…

Jobs Halle/Saale: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Halle ist musikalisch. Ein Denkmal zeugt noch heute vom größten Sohn der Stadt: Komponist Georg Friedrich Händel. Die bronzene Händel-Statue thront auf dem Halleschen Marktplatz, dem Epizentrum der 240.000-Einwohner-Stadt. Jedes Jahr gibt es mehrere Musikfestivals: Jazz, Akkordeon, Kinderchöre. Es werden die Händel-Festspiele ausgetragen, Händels Open und Happy Birthday Händel.

Auch Martin Luther spielte eine große Rolle in der Stadtgeschichte. In Halle residierte sein großer Gegenspieler: Kardinal Albrecht, Erzbischof von Magdeburg und Mainz. Dem Reformator zu Ehren gab man der Universität den Namen Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Uni entstand aus einem Zusammenschluss der Universität Wittenberg und der Friedrichs-Universität Halle. Und weil Erstere bereits 1502 gegründet worden war, ist die Uni Halle heute eine der ältesten Universitäten des Landes.

Am liebsten wohnen die Hallenser heute in Dölau, Wörmlitz und Heide-Süd. Hier ist man in wenigen Minuten in der Dölauer Heide oder am Weinberg-Campus. Auch Kröllwitz, Giebichenstein-, Paulus- und Vogelviertel erfreuen sich großer Beliebtheit. In Halle gibt es ein Nord-Süd-Gefälle. Zu den schlechteren Wohngegenden zählen jene im Süden: die Südstadt und Silberhöhe.

Arbeitsmarkt in Halle/Saale

Vor wenigen Jahren lag die Arbeitslosenquote in Halle (Saale) noch bei weit über elf Prozent. Diese Zeiten sind vorbei. Im Februar 2019 betrug sie 8,6 Prozent.

Im bundesweiten Vergleich ist das zweifellos kein guter Wert. Für ganz Deutschland betrug die Quote im Februar 2019 nur 5,3 Prozent. Für sachsen-anhaltinische Verhältnisse ist der Hallenser Wert aber im grünen Bereich. In der Landeshauptstadt Magdeburg sind es sogar 8,7 Prozent Arbeitslose. In Stendal liegt die Arbeitslosenquote bei 9,9 Prozent, in Mansfeld-Südharz sogar bei 10,6 Prozent. Insgesamt weist Sachsen-Anhalt eine Quote von 7,9 Prozent auf – so viele wie Berlin und deutlich weniger als Mecklenburg-Vorpommern.

Im Verlauf des Jahres 2018 war in Halle sogar die Schwelle von 10.000 Arbeitslosen kurzzeitig unterschritten worden. Für den Februar 2019 weist die Statistik exakt 10.231 Arbeitslose auf. Bei einem günstigen Jahresverlauf könnten es im Sommer wieder deutlich weniger als 10.000 sein.

Den Leiharbeitsfirmen in Sachsen-Anhalt gehen teilweise schon die Arbeitskräfte aus. So sind sie händeringend auf der Suche nach Kräften im Bereich:

  • Metall
  • Büro und Sekretariat
  • Lager

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Ein Arbeitnehmer mit Vollzeitjob in Halle verdient 2.806 Euro brutto im Monat. Das ist der Medianwert der Bundesagentur für Arbeit. 50 Prozent der Vollzeitjobs liegen darüber und 50 Prozent darunter.

Die Landeshauptstadt Magdeburg liegt mit 2.760 Euro hauchdünn hinter Halle. Beide kommen allerdings nicht an den Median für ganz Deutschland heran. Dieser liegt bei 3.209 Euro monatlich.

Sachsen-Anhalt zählt allgemein zu den Bundesländern mit den schwächsten Gehältern. Einzig Mecklenburg-Vorpommern liegt noch dahinter.

So beträgt das Durchschnittsgehalt in Sachsen-Anhalt laut gehalt.de 35.474 Euro im Jahr. In Mecklenburg-Vorpommern liegt es bei 34.155 Euro. Meilenweit entfernt ist Tabellenführer Hessen. Hier stehen durchschnittlich 51.345 Euro auf dem Lohnzettel.

Allerdings zeigt der Trend in die richtige Richtung. Das Durchschnittsgehalt stieg 2018 in Sachsen-Anhalt laut gehalt.de um 3,5 Prozent. Demgegenüber sank es in einigen westdeutschen Bundesländern sogar.

Fach- und Führungskräfte können laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 in Sachsen-Anhalt mit 42.340 Euro jährlich im Schnitt rechnen. In Hamburg, Bayern und Baden-Württemberg sind es über 60.000 Euro, in Hessen sogar über 65.000 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Halle/Saale

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Halle/Saale:

  • Stadtwerke Halle
  • EVH GmbH (Energie)
  • Hallesche Wasser- und Stadtwirtschaft
  • Universitätsklinikum Halle
  • GP Günter Papenburg (Baugewerbe)
  • Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung
  • KSB SE (Maschinenbau)
  • Halloren Schokoladenfabrik AG
  • Gisa GmbH (IT-Dienstleistungen)
  • Hallesche Wohnungsgesellschaft
  • Finsterwalder Transport und Logistik
  • Bauer Elektroanlagen
  • Dell GmbH (IT)
  • DLC (Callcenter)
  • Connex Steuer- und Wirtschaftsberatung
  • PS Union (Autohandel)
  • Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt
  • AHW Ingenieure
  • Kathi Rainer Thiele (Nahrungsmittel)
  • Prologa (IT-Dienstleistungen)
  • Rubicon Gummitechnik und Maschinenbau
  • MSU Solutions (IT-Dienstleistungen)
  • Digital Images GmbH (Medienproduktion)
  • Fahrenheit GmbH (Internetagentur)
  • Walter Customer Services (Callcenter)
  • Saalesparkasse
  • ABB (Transformatorenwerk)
  • Coca Cola
  • Relaxdays (E-Commerce)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Halle/Saale

Im Februar 2019 feierte der Weinberg Campus seinen 15. Geburtstag. Er ist ein Aushängeschild Halles – und ein Symbol für die wachsende Wirtschaftskraft. Mit fast 134 Hektar zählt er zu den zehn größten Technologieparks in ganz Deutschland. Über eine Milliarde Euro sind nach Angaben der Betreiber hier schon investiert worden.

Auf dem Weinberg Campus hat die Martin-Luther-Universität ihre naturwissenschaftlichen Bereiche sowie das Universitätsklinikum konzentriert. Daneben gibt es zwei Leibniz-Institute sowie jeweils ein Max-Planck-Institut, Helmholtz-Zentrum, Fraunhofer-Institut und Fraunhofer-Center. Insgesamt studieren und arbeiten rund 10.000 Menschen in ca. 100 Unternehmen auf dem Weinberg-Campus.

Jobs in Halle/Saale gibt es unter anderem in diesen Bereichen:

  • Bio- und Nanotechnologie
  • Umwelttechnik
  • Life Sciences
  • Materialwissenschaften
  • Chemie und Pharma

Trotz aller Fortschritte kann Halle aber keineswegs mit den wirtschaftlichen Metropolen des Landes mithalten. Im Städteranking 2018 von IW Consult belegte man nur Platz 60 von 71 deutschen Städten. Mut machen aber die vielen Akademiker, Forschungsinstitute – und Künstler.

Rund 59 Prozent der Beschäftigten in Halle arbeiten in Dienstleistungsberufen. 6.450 Service-Firmen gibt es in der Stadt. Halle wurde auf Salz gebaut. Ohne Salzproduktion und Salzhandel hätte es die Stadt vermutlich gar nicht gegeben.

Heute prägen diese Dienstleistungen Halle:

  • Kreditinstitute
  • Callcenter
  • Facility-Management
  • Immobilienwirtschaft
  • Ingenieure und Architekten
  • Krankenkassen
  • Messen
  • Personaldienstleister
  • Verkehrswesen
  • Versorgung und Entsorgung
  • Bildung

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Glückliches Halle: Von 2017 bis 2018 sind die Mieten in der Stadt nach Angaben von Immowelt NICHT gestiegen. Der Medianwert liegt weiterhin bei 6,00 Euro pro Quadratmeter. Auch für unter sechs Euro pro Meter sind Wohnungen zu haben. Nebenan in Magdeburg stieg die Medianmiete im gleichen Zeitraum von 5,80 auf 6,00 Euro – und damit immerhin um drei Prozent.

Doch geht der Immobilienboom keineswegs ganz an Halle vorbei. Während die Mietpreise stagnieren, schießen die Kaufpreise in die Höhe. Pro Quadratmeter wurden laut Immowelt 2018 schon 1.640 Euro fällig – nach 1.380 Euro ein Jahr zuvor. Das entspricht einem Preisanstieg von 19 Prozent.

Zum Vergleich: In Berlin betrug die Steigerung 12 Prozent. Dort müssen Käufer 3.790 Euro für den Quadratmeter auf den Tisch legen.

Alles in allem ist das Preisniveau in Halle (Saale) aber auf einem tiefen Niveau. Ein Beispiel: Wer hier 50.000 Euro im Jahr verdient, müsste laut Financescout24 in München schon 86.700 Euro verdienen, um seinen Lebensstandard halten zu können.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Halle selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Halle/Saale suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt in Halle/Saale finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Halle finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Halle (Saale) finden Sie hier.
  • Die IHK Halle-Dessau finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Halle (Saale) finden Sie hier.
  • Jobs in Halle/Saale finden Sie hier.
[Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

Jobs in Münster: Wo Sie zur Arbeit radeln

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Es gibt mehr Fahrräder als Jobs in Münster. Aber das macht nichts. Die Arbeitslosigkeit ist minimal, viele freie Stellen können nicht mehr besetzt werden. Qualifizierte Kräfte haben in Münster die Qual der Wahl zwischen Banken und Versicherungen, Handel und Hotellerie, Verwaltung und Forschung. Doch es gibt zwei Haken. Der eine sind die sündhaft teuren Immobilienpreise. Der zweite Haken betrifft Stellensucher direkt…

Jobs Münster: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

500.000 Fahrräder gibt es in Münster Schätzungen zufolge. Das allein sagt schon viel über den Charakter der Stadt aus. Mit dem Rad fahren die Münsteraner gerne an den Aasee – oder zur Uni. Die Westfälische Wilhelms-Universität ist mit rund 45.000 Studierenden ein Schwergewicht. Sie prägt die Stadt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bauten die Münsteraner ihre Altstadt wieder auf. Das hat sich gelohnt. Heute darf sich Münster als eine der schöneren Städte des Landes fühlen. Historisches Rathaus, Prinzipalmarkt, St. Paulus-Dom – Münster macht was her.

Umgeben ist die Stadt vom Münsterland, einem Landstrich, der ländlicher kaum sein könnte. Ein Provinznest ist Münster aber gar nicht. Über 300.000 Einwohner verleihen ihr die Vitalität, die viele an Münster so schätzen. Lebendig kommt ganz nebenbei auch der Münsteraner Tatort daher, der als einer der sehenswerteren gilt.

Wer gediegen wohnen möchte, ist im Kreuzviertel an der richtigen Adresse. Sündhaft teuer sind Wohnungen auch am Aasee. Richtig schlechte Lagen gibt es in Münster praktisch keine. Das ist gut für die Lebensqualität, aber schlecht fürs Portemonnaie…

Arbeitsmarkt in Münster

Münster ist kerngesund. Die Arbeitslosenquote liegt in der Studentenstadt nur bei 4,7 Prozent. Von dieser Quote können Ruhrgebietsstädte wie Duisburg oder Gelsenkirchen nur träumen. Vom Ruhrgebiet ist Münster wohlgemerkt nur 45 Pkw-Minuten entfernt.

Aber auch den Vergleich mit den städtischen Rivalen im Osten und Norden gewinnt Münster. So weist Bielefeld eine Arbeitslosenquote von 7,1 Prozent auf, Osnabrück liegt bei 6,6 Prozent.

Insgesamt hat Münster nicht einmal 8.000 Arbeitslose (Stand: Februar 2019) – für eine Stadt mit über 300.000 Einwohnern nicht viel. 5.250 beziehen Hartz IV.

Laut einer IHK-Umfrage konnte im Herbst 2018 schon mehr als jedes zweite Unternehmen (52 Prozent) in Nord-Westfalen offene Stellen nicht besetzen. Gesucht werden vor allem Fachkräfte, die einen Ausbildungsberuf gelernt oder sich berufsbegleitend weitergebildet haben.

Jobs in Münster gibt es momentan vor allem im Handel, Baugewerbe und in der Öffentlichen Verwaltung. So sucht die Stadt Münster unter anderem:

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Eine Vollzeitstelle in Münster bringt laut Bundesagentur für Arbeit 3.432 Euro im Monat ein. Dabei handelt es sich um den Medianwert. Eine Hälfte der Vollzeitarbeitnehmer liegt darüber, die andere Hälfte darunter.

In Osnabrück und Bielefeld ist das Gehaltsniveau tiefer. Und auch den gesamtdeutschen Medianwert von 3.209 Euro schlägt Münster locker.

Das Durchschnittsgehalt liegt in Nordrhein-Westfalen nach Angaben des Gehaltsportals gehalt.de bei 45.360 Euro pro Jahr. Hessen führt die Rangliste mit 51.345 Euro an, Mecklenburg-Vorpommern trägt mit 34.155 Euro die rote Laterne.

Wer studiert hat, und das haben in Münster viele, kann in Nordrhein-Westfalen mit einem durchschnittlichen Einstiegsgehalt von 46.513 Euro rechnen. Azubis steigen nach ihrer Lehre mit durchschnittlich 31.020 Euro ins Arbeitsleben ein.

Fach- und Führungskräfte kommen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich sogar auf 58.846 Euro im Jahr.

Wichtige Arbeitgeber in Münster

Forschung und Verwaltung, Banken und Versicherungen – diese Arbeitgeber tragen Münster. Das sind die wichtigsten Arbeitgeber:

  • Westfälische-Wilhelms-Universität
  • Landschaftsverband Westfalen-Lippe
  • BASF Coatings GmbH (Lacke)
  • Brillux (Lacke/Farben)
  • Westfalen AG (Flüssiggas/Kraftstoffe)
  • Hengst SE (Filter-Systeme)
  • Armacell (Dämmstoffe)
  • Agravis (Agrarhandel)
  • Provinzial Nordwest (Versicherungen)
  • LVM (Versicherungen)
  • Sparkasse Münsterland Ost
  • LBS Westdeutsche Landesbausparkasse
  • PSD Bank Westfalen-Lippe
  • DZ Hyp (Immobilienbank)
  • Vereinigte Volksbank Münster
  • Westdeutsche Lotterie
  • Fiducia und GAT IT (IT-Dienstleister)
  • Finanz Informatik (IT-Dienstleister)
  • Sparkassenverband Westfalen-Lippe
  • Cilian AG (Biotechnologie)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Münster

Das Münsterland wird traditionell von der Forst- und Landwirtschaft geprägt. 1,3 Prozent der Bruttowertschöpfung entfallen in der Region auf den primären Sektor. Das klingt nach wenig, ist aber viel. In keiner anderen Wirtschaftsregion in Nordrhein-Westfalen ist der Anteil so groß. Das Münsterland ist damit für fast ein Drittel der landwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung Nordrhein-Westfalens verantwortlich. In dieser Rechnung sind die vielen mittelständischen Industrie- und Handwerksbetriebe, die von der Landwirtschaft abhängen, noch gar nicht enthalten.

Aber: Das alles spielt sich im Umfeld Münsters ab. Die Stadt selbst ist ein Dienstleistungszentrum. Hier entfallen 88 Prozent der Bruttowertschöpfung auf den Service-Sektor. Nur in Bonn ist der Anteil höher. Vor allem in den Bereichen Erziehung und Gesundheit sowie im Handel gibt es viele Jobs in Münster.

Zwischen 2008 und 2017 entstanden in Münster rund neue 83.900 Jobs in Service-Berufen. Über 11.000 Beschäftigte arbeiten im Finanz- und Versicherungssektor. Auch die Sparte Information und Kommunikation ist klar im Aufwand, genauso wie die Bio- und Nanotechnologie. Sogar die Hotellerie boomt. Aktuell befinden sich fünf neue Hotels in der Pipeline.

Auch ist Münster ist eine Verwaltungs- und Universitätsstadt. Die Westfälische Wilhelms-Universität zählt mit über 40.000 Studierenden zu den größten in ganz Deutschland. Hinzu kommen zwei Fachhochschulen. Der Verfassungsgerichtshof und das Oberverwaltungsgericht für NRW sitzen in Münster.

Münster ist wohlhabend. Das BIP pro Kopf lag 2016 bei 56.600 Euro – das ist deutlich höher als in den ländlichen Kreisen des Münsterlandes. Auf 100 Einwohner kommen in Münster 72 Erwerbstätige. Nur in Düsseldorf und Bonn ist die Quote höher.

Viele Münsteraner arbeiten aber in Teilzeit – 31 Prozent der Beschäftigten. Dies dürfte vor allem auf den hohen Frauen- und Studentenanteil unter den Erwerbstätigen zurückzuführen sein. Auch werden laut Analyse der WBS-Gruppe nur gut 80 Prozent der Stellen unbefristet angeboten – das ist vergleichsweise wenig. In Bremen sind es über 95 Prozent.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Münster ist ein teures Pflaster. Und es wird immer teurer. Von 2008 bis 2018 stiegen die Mietpreise nach Immowelt-Angaben um satte 46 Prozent – von damals 7,20 Euro pro Quadratmeter auf nunmehr 10,50 Euro. Damit gehört Münster zu den Städten, die sich am rasantesten verteuern.

Allein von 2017 auf 2018 stieg die Medianmiete in Münster um fünf Prozent – von 9,90 Euro auf 10,40 Euro. Zum Vergleich: In Bielefeld liegt sie bei 7,50 Euro, in Osnabrück bei 8,00 Euro und in Dortmund bei 7,00 Euro.

Mit steigenden Preisen müssen auch die vielen Studenten zurechtkommen. Für eine 30 Quadratmeter große Musterwohnung müssen sie nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) schon 392 Euro einkalkulieren. Das ist in etwa so viel wie in Karlsruhe, Aachen (je 397 Euro) und Göttingen (389 Euro). Zwar ist Münster günstiger als Hamburg (427 Euro), Heidelberg (437 Euro), Frankfurt (499 Euro) und München (634 Euro). Aber es ist teurer als Berlin (385 Euro), Bamberg (251 Euro), Kiel (320 Euro) oder das Ruhrgebiet (280 Euro).

Kostspieliger wird die Stadt auch für alle, die sich dauerhaft niederlassen wollen. Der Kaufpreis für Immobilien stieg laut Immowelt von 2017 auf 2018 um 13 Prozent – von 2.720 Euro auf 3.070 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: In Ruhrgebietsstädten wie Essen, Dortmund oder Bochum sind es nur 1.600 bis 1.700 Euro, in Gelsenkirchen sogar nur 1.000 Euro pro Quadratmeter.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Münster selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Münster suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Münster finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Ahlen-Münster finden Sie hier.
  • Die IHK Nord Westfalen finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Münster finden Sie hier.
  • Jobs in Münster finden Sie hier.
[Bildnachweis: Christian Mueller by Shutterstock.com]

Jobs in Wuppertal: Wo Sie unbefristet glücklich werden

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Jobs in Wuppertal gibt es nicht wie Sand am Meer. Kaum eine Stadt hat in den letzten Jahrzehnten so viele Industriearbeitsplätze verloren. Neue Stellen gibt es vor allem im Maschinenbau, Gesundheitswesen und der Lagerwirtschaft. Dafür lebt es sich im grünen Tal sehr günstig. Und einen der schönsten Zoos Deutschlands haben die Wuppertaler auch und ihre legendäre Schwebebahn ebenfalls. In einer weiteren Kategorie ist Wuppertal einsame Spitze. Und die ist speziell für Jobsucher interessant…

Jobs Wuppertal: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Nicht jede Stadt hat ein Alleinstellungsmerkmal. Wuppertal hat eines: die Schwebebahn. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts konnten die Wuppertaler mehrere Meter über dem Erdboden durch ihre Stadt fahren.

Die hieß damals noch gar nicht Wuppertal. Erst schlossen sich die Städte Barmen, Elberfeld, Ronsdorf, Cronenberg und Vohwinkel zu Barmen-Elberfeld zusammen, 1930 erfolgte die Umbenennung in Wuppertal. Amüsanter Randaspekt: Wäre die Barmer Ersatzkasse nicht schon im 19. Jahrhundert gegründet worden, würde sie heute vermutlich Wuppertaler Ersatzkasse heißen.

Weil Wuppertal ein Konglomerat ist, ist die Stadt flächenmäßig so groß. Wuppertal ist äußerst hügelig und eine der grünsten Großstädte des Landes. Zu ihren Hauptattraktionen zählen neben der Schwebebahn der Zoo mitsamt des umliegenden Zooviertels und das bei Kunstkennern geschätzte Von-der-Heydt-Museum.

Das Zooviertel ist zudem eine der gefragtesten Wohngegenden der Stadt. Auch die Lagen um den Toelleturm, Katernberg und das Briller Viertel sind beliebt. Familien fühlen sich in Dönberg, Ronsdorf und Cronenberg wohl. Ein Geheimtipp für Wohnungssucher, wenngleich etwas abgelegen, ist Beyenburg. Als gefährlicher Ort gilt der Berliner Platz im Zentrum. Weniger behaglich ist es auch in Oberbarmen.

Arbeitsmarkt in Wuppertal

Fast 15.000 Arbeitslose gibt es in der Stadt Wuppertal. Zwei Drittel von ihnen beziehen Hartz IV. Damit lag die Arbeitslosenquote im Februar 2019 bei 8,1 Prozent.

Das ist deutlich über dem Landesschnitt von Nordrhein-Westfalen. In NRW beträgt die Arbeitslosenquote 6,6 Prozent, in ganz Deutschland 5,3 Prozent.

Im Nachbarschaftsduell belegt Wuppertal damit den letzten Platz. So sind in der Stadt Solingen 7,3 Prozent der Menschen arbeitslos, in Remscheid 7,1 Prozent und im Rheinisch-Bergischen Kreis nur 5,2 Prozent.

Und dennoch gibt es in Wuppertal auch Grund zur Freude. Allein im Jahr 2018 fanden 7.000 Wuppertaler einen neuen (sozialversicherungspflichtigen) Job. Im Januar 2018 lag die Arbeitslosenquote noch bei 9,2 Prozent.

Gute Chancen haben momentan vor allem:

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Wuppertal verdient ein Arbeitnehmer mit Vollzeitjob 3.379 Euro brutto im Monat. Diesen Medianwert hat die Bundesagentur für Arbeit errechnet. Median heißt: 50 Prozent der Vollzeitjobs liegen darüber, 50 Prozent darunter. Für ganz Deutschland beträgt der Median 3.209 Euro.

Wuppertal steht im Nachbarschaftsvergleich solide da. In Remscheid verdienen Vollzeitbeschäftigte 3.323 Euro, in Solingen 3.085 Euro. Weit voraus ist nur Düsseldorf, wo 3.882 Euro zu Buche stehen.

Insgesamt kommen Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 auf durchschnittlich 58.846 Euro im Jahr. In Hamburg, Baden-Württemberg und Bayern sind es über 60.000 Euro, in Hessen sogar mehr als 65.000 Euro. Demgegenüber kommen Fach- und Führungskräfte in den fünf östlichen Flächenländern nicht über 45.000 Euro hinaus.

Laut gehalt.de liegt das Durchschnittsgehalt in NRW bei 45.360 Euro. Uni-Absolventen können beim Berufseinstieg sogar mit 46.513 Euro rechnen. Azubis steigen nach ihrer Ausbildung mit durchschnittlich 31.020 Euro ein.

Wichtige Arbeitgeber in Wuppertal

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Wuppertal:

  • Aptiv (Automotive)
  • Axalta (Automotive)
  • Barmenia Versicherungen
  • Barmer Krankenkasse
  • Bayer AG (Werk + Forschungszentrum)
  • Berning (Textil/Automotive)
  • Brose (Schließsysteme)
  • Coroplast (Klebebänder/Kabel/Leitungen)
  • Volksbank im Bergischen Land
  • E/D/E Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler
  • Enka GmbH (Textil)
  • Erfurt und Sohn (Tapeten)
  • Gefa Bank
  • Gesco AG (Maschinenbau)
  • Gepa – The Fair Trade Company (Handel)
  • Happich GmbH (Automotive)
  • Johnson und Johnson (Pharma/Konsumgüter)
  • Johann Hermann Picard (Hämmer)
  • Karl Deutsch Prüf- und Messgerätebau
  • Knipex (Zangen)
  • Riedel Communications
  • Sachsenröder (Werkstoffe)
  • Schaeffler-Gruppe (Automotive)
  • Schmersal (Sicherheitstechnik)
  • Stadtsparkasse Wuppertal
  • Storch-Ciret (Malerwerkzeug)
  • Teijin Carbon Europe (Kohlenstofffasern)
  • Vok Dams (Eventmarketing)
  • Vorwerk (Haushaltsgeräte)
  • Wagener und Simon WASI (Handel)
  • Walter Klein GmbH (Automotive)
  • Wera-Werkzeuge
  • Wupperverband (Wasserversorgung)
  • YKK Stocko (Reißverschlüsse)
  • 3M (Medizintechnik)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Wuppertal

Jobsuchende haben in Wuppertal die besten Chancen auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Hier wurden nach einer Analyse der WBS-Gruppe rund 96,8 Prozent der Stellenangebote als unbefristet ausgeschrieben – mehr als in jeder anderen Stadt. Zum Vergleich: In Münster sind es nur 81,1 Prozent, in Stuttgart 84,4 Prozent und in München 87,9 Prozent.

Der Haken ist: Von diesen Jobs gibt es in Wuppertal zu wenige. Seit 1997 sind 25 Prozent aller Industriebetriebe im IHK-Bezirk Wuppertal (zu dem auch Solingen und Remscheid gehören) verschwunden. Landesweit gab es einen Zuwachs von einem Prozent. Am schlimmsten traf es die Stadt Wuppertal. Innerhalb von 20 Jahren hat sie 34 Prozent ihrer Industriebetriebe verloren – durch Geschäftsaufgabe oder Abwanderung. Zum Vergleich: In Solingen hat sich die Zahl der Betriebe nur um 12 Prozent verringert.

Dennoch beherbergt Wuppertal noch immer namhafte Unternehmen: Bayer, Vorwerk oder Delphi zum Beispiel. Als ihre Kompetenzfelder bezeichnet Wuppertal diese:

  • Automotive
  • Metallverarbeitung
  • Energie- und Ressourceneffizienz
  • Health Care
  • Event und Kommunikation
  • Produktentwicklung

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Die ganz große Mietpreisexplosion hat es in Wuppertal noch nicht gegeben. Die Mieten befinden sich hier – im Vergleich zu anderen Großstädten – auf einem sehr niedrigen Niveau.

So betrug die Medianmiete laut Immowelt im Jahr 2018 nur 6,20 Euro pro Quadratmeter. Ein Jahr zuvor waren es 6,00 Euro – das entspricht einer Preissteigerung von drei Prozent. In anderen Großstädten schossen die Mietpreise im gleichen Zeitraum zweistellig in die Höhe.

Auch im 10-Jahres-Vergleich fallen die Mietpreiserhöhungen in Wuppertal moderat aus. So stiegen sie von 2008 bis 2018 von 5,10 Euro auf 6,20 Euro pro Quadratmeter und damit um 22 Prozent. In anderen Gegenden des Landes müssen 50 bis 60 Prozent mehr gezahlt werden. Auch in den Nachbarstädten Solingen (plus 14 Prozent) und Remscheid (plus 10 Prozent) hielten sich die Mietpreissteigerungen im 10-Jahres-Vergleich in Grenzen.

Der Kauf einer Immobilie ist in Wuppertal ebenfalls vergleichsweise günstig. Der Quadratmeter kostet in Wuppertal laut Immowelt 1.310 Euro. Zum Vergleich: In Hamburg oder Stuttgart werden rund 4.000 Euro fällig, in München sogar über 7.000 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Wuppertal selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Wuppertal suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Wuppertal finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Wuppertal finden Sie hier.
  • Die IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Solingen-Wuppertal finden Sie hier.
  • Jobs in Wuppertal finden Sie hier.
[Bildnachweis: Majonit by Shutterstock.com]

Jobs in Neuss: So glänzen Sie in der Römer-Stadt

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International war Neuss schon immer. Die Römer errichteten hier vor über zwei Jahrtausenden ein Lager. Mittlerweile ist aus Novaesium Neuss geworden – beziehungsweise Nüss, wie die Neusser zu sagen pflegen. Im 20. Jahrhundert siedelten sich amerikanische, japanische und skandinavische Unternehmen an und schufen viele Jobs in Neuss. Heute kommen immer mehr Chinesen an den Rhein – und bringen ihre Geschäftsideen mit…

Jobs Neuss: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Neuss ist eine der ältesten Städte Deutschlands. Die Römer errichteten hier um 20 bis 15 v. Chr. ein Legionslager. Vermutlich befand sich an der gleichen Stelle schon zuvor eine keltische oder germanische Siedlung.

Zur Handelsstadt entwickelte sich Neuss im Mittelalter. Die Stadtmauer wurde um das Jahr 1200 gebaut. Sie prägt Neuss bis heute.

Neuss ist nur einen Steinwurf vom schicken Düsseldorf entfernt. Nur einmal über den Rhein – und schon ist man mitten in der Landeshauptstadt. Neuss profitiert vom großen Bruder, steht aber auch in seinem Schatten.

Mit einer anderen Landeshauptstadt liefert man sich ein weiteres Duell. Hannover trägt Jahr für Jahr das größte Schützenfest der Welt aus. Neuss bleibt mit seinem Bürger-Schützenfest immerhin Rang zwei. Bis zu eine Million Besucher strömen dann auf das Volksfest.

Unter Kunstfreunden ist Neuss eher für die Insel Hombroich bekannt. Ein Kunstmuseum mit Parklandschaft, das sich südlich der Stadt befindet. Sportler schätzen an Neuss die Skihalle. Sie wurde 2001 errichtet und war damit die erste Indoorhalle für Alpinisten in Deutschland. Mittlerweile gibt es ein halbes Dutzend davon, in Berlin, Bottrop, Bispingen oder Senftenberg.

Zu den besten Wohnlagen in Neuss zählen das Stadion- und Lukasviertel, Grimlinghausen und Uedesheim. Auch die Immobilien rund um den Stadtgarten sind heiß begehrt – aber nur bei denen, die sie sich leisten können.

Arbeitsmarkt in Neuss

Das Nachbarschaftsduell mit Düsseldorf kann Neuss für sich entscheiden. Der Rhein-Kreis Neuss hat nur 5,1 Prozent Arbeitslose, Düsseldorf 6,6 Prozent. In Krefeld liegt die Arbeitslosigkeit bei 10 Prozent, in Mönchengladbach bei 9,2 Prozent

Von den rund 12.300 arbeitslosen Neussern sind fast 5.000 NICHT im Hartz IV-System. Ihre Chancen auf einen baldigen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt sind also vergleichsweise hoch.

Viele neue Jobs in Neuss sind zuletzt im Handwerk sowie für IT-Fachkräfte entstanden.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Durchschnittsgehalt liegt in Nordrhein-Westfalen laut Gehaltsportal gehalt.de bei 45.360 Euro brutto im Jahr. Hessen liegt mit 51.345 Euro vorne, Mecklenburg-Vorpommern mit 34.155 Euro ganz hinten.

Das Einstiegsgehalt für Absolventen beträgt in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 46.513 Euro jährlich. Nach der Ausbildung steigen Berufstätige mit durchschnittlich 31.020 Euro ein.

Fach- und Führungskräfte können laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 in NRW sogar mit 58.846 Euro im Jahr rechnen.

Eine Vollzeitstelle im Rhein-Kreis Neuss bringt 3.446 Euro monatlich ein. Das ist der Medianwert, den die Bundesagentur für Arbeit errechnet hat. Eine Hälfte der Vollzeitbeschäftigten verdient mehr, die andere weniger. Damit liegt Neuss über dem gesamtdeutschen Medianwert von 3.209 Euro.

Deutlich lukrativer ist es aber nebenan in Düsseldorf, wo 3.882 Euro pro Monat gezahlt werden. In Köln sind es 3.696 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Neuss

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Neuss:

  • Sparkasse Neuss
  • Johnson und Johnson (Pharma/Konsumgüter)
  • 3M Deutschland (Multitechnologie)
  • St. Augustinus-Kliniken
  • Creditreform (Finanzwirtschaft)
  • RCI Banque (Finanzwirtschaft)
  • Rheinland Versicherungen
  • Asics Deutschland (Mode)
  • Toshiba Europe (Elektronik)
  • Yakult Deutschland GmbH (Lebensmittelindustrie)
  • Yamaha Motor Deutschland (Industrieprodukte)
  • Ikegami Electronics Europe (Kommunikationsgeräte)
  • Brata KG (Lebensmittelindustrie)
  • Georg Plange (Lebensmittelindustrie)
  • Nestlé Thomy (Lebensmittelindustrie)
  • Walter Rau Neusser Öl und Fett AG
  • O und L Sels (Tierfutter)
  • C. Thywissen (Öle)
  • Dachser (Logistik)
  • Aluminium Norf
  • Hydro Aluminium
  • Kawasaki Robotics (Industrieroboter)
  • FS-Karton (Papierfabrik)
  • Essity Hygiene Products GmbH (Konsumgüter)
  • Mayr-Melnhof Karton (Papier)
  • Skihalle Neuss (Gastronomie/Freizeit)
  • Bank11 (Finanzen)
  • FOM Hochschule Neuss
  • Rheinische Fachhochschule Neuss
  • Lukaskrankenhaus Neuss
  • Volksbank Düsseldorf Neuss
  • St. Alexius/St. Josef Krankenhaus
  • Stadtwerke Neuss

Karriereaussichten und Wirtschaft in Neuss

Die Neusser Wirtschaftsbeziehungen blühen – auch mit China. In den vergangenen Jahren haben sich immer mehr Unternehmen aus dem Reich der Mitte angesiedelt. Mittlerweile sollen es über 120 chinesische Firmen sein, hauptsächlich aus den Branchen Mode, Schmuck, Taschen, Schuhe und Geschenkartikel.

Geprägt wird die Wirtschaft vom Neusser Hafen, einem wichtigen Umschlagplatz für die gesamte Region. Aluminiumfabriken, Papier- und Lebensmittelindustrie sind hier zuhause. Beispielsweise stellt Lebensmittelmulti Nestlé in Neuss für seine Marke Thomy Senf, Mayonnaisen, Remouladen und Speiseöle her.

Aluminium Nord betreibt das nach eigenen Angaben größte Aluminiumwalz- und Schmelzwerk der Welt in Neuss. Mit über 2.200 Mitarbeitern ist es der größte Arbeitgeber der Stadt. Beliefert wird es mit Walzbarren vom Hydro-Werk, das sich direkt in der Nachbarschaft befindet.

Über 17.000 der insgesamt 70.000 Erwerbstätigen in Neuss sind im produzierenden Gewerbe tätig. Auf Handel, Gastgewerbe und Verkehr entfallen 22.000 Menschen. In anderen Dienstleistungsberufen arbeiten 31.000 Personen.

Als Neusser Urgestein kann man Multitechnologiekonzern 3M durchaus schon bezeichnen. Die US-Amerikaner, die über 30 Milliarden Dollar Umsatz jährlich machen, sind hier seit 1973 mit ihrem deutschen Hauptsitz vertreten – und mit ihrem größten europäischen Forschungszentrum. Jobs in Neuss gibt es bei 3M zum Beispiel für:

  • Projektmanager
  • Sales Representative
  • Business Development Representative
  • Außendienstmitarbeiter im Bereich Health Information
  • Projektingenieur Elektrotechnik
  • Application Engineer für Display Materials
  • EMEA Insights and Analytics Manager
  • Program Management Specialist CAD
  • Global Customer Quality Engineer
  • Produktentwickler
  • Anwendungstechniker

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Neuss liegt auf der gegenüberliegenden Rheinseite von Düsseldorf. Ein Umzug kann sich durchaus lohnen. In Neuss sind die Mieten wesentlich niedriger als in der glamourösen Nachbarstadt. Während die Medianmiete in Neuss 2018 nach Angaben von Immowelt bei 8,10 Euro pro Quadratmeter lag, wurden in Düsseldorf 10,40 Euro fällig. Allerdings ist das vielen Menschen bewusst. Neuss ist bei Berufspendlern äußerst beliebt, die Leerstandsquote minimal.

Vor zehn Jahren lagen beide Städte noch näher beieinander. 2008 kostete der Quadratmeter in Neuss 6,70 Euro, in Düsseldorf 7,50 Euro. In den folgenden zehn Jahren sollten die Mieten in der Landeshauptstadt aber um 36 Prozent ansteigen, in Neuss dagegen „nur“ um 21 Prozent.

Günstiger wird es einige Kilometer weiter westlich in Mönchengladbach. Dort kostet der Quadratmeter 6,50 Euro.

Und auch für Käufer sind die Unterschiede beträchtlich. Für eine Kaufimmobilie in Neuss werden laut Immowelt 2.520 Euro für den Quadratmeter fällig. In Düsseldorf sind es 3.320 Euro. Das Preisniveau in Neuss liegt wiederum klar über dem von Mönchengladbach und Krefeld. In Mönchengladbach ist der Quadratmeter schon für 1.370 Euro zu haben, in Krefeld für 1.660 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Neuss selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Neuss suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Neuss finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Neuss finden Sie hier.
  • Die IHK Mittlerer Niederrhein finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Niederrhein finden Sie hier.
  • Jobs in Neuss finden Sie hier.
[Bildnachweis: Tobias Arhelger by Shutterstock.com]

Jobs in Krefeld: Perspektiven in der Samt- und Seidenstadt

jobs in krefeld

Früher dominierte die Textilindustrie in Krefeld, heute die chemische Industrie. Fachkräfte profitieren von den moderaten Mietpreisen am Niederrhein – und von der guten Anbindung. Von Krefeld aus ist man ruckzuck im Ruhrgebiet, in Düsseldorf, Köln oder den Niederlanden. Neue Jobs in Krefeld gibt es vor allem im Gesundheitswesen, in Logistik und Verwaltung – und bei einem Haustier-Imperium….

Jobs Krefeld: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Krefeld ist die Samt- und Seidenstadt. Die Hochzeiten im Textilgewerbe liegen aber schon eine Weile zurück. Im 18. und 19. Jahrhundert war Krefeld ein Zentrum der Seidenproduktion, heute ist es eher als Chemiestandort bekannt.

Immerhin tragen gleich zwei Krefelder Sportvereine den Chemiekonzern Bayer im Namen. Die sportliche Nummer eins kommt indes aus dem Eishockey. Die Krefeld Pinguine sind einer der erfolgreichsten Eishockey-Klubs des Landes und zweimaliger Deutscher Meister.

Vom alten Glanz zeugt das Deutsche Textilmuseum in Krefeld-Linn. Sie bildet zusammen mit der Burg Linn, dem Jagdschloss und dem Niederrheinischen Landschaftsmuseum ein populäres Ausflugsziel.

Krefeld ist ein Knotenpunkt, von dem man weiter ins Ruhrgebiet oder Rheinland, an den Niederrhein oder in die Niederlande fahren kann. Bei Pendlern ist die Stadt daher beliebt.

Noch attraktiver wird sie, wenn man ein Zuhause im Musikerviertel erwischt. Hier stehen schöne Häuser aus der Gründerzeit. Begehrt sind Wohnungen auch am Stadtwald, in Verberg, Traar, Bockum und Fischeln. Nicht mehr ganz so wohl fühlen sich viele Krefelder in der Stadtmitte, die teilweise zu einer Problemzone geworden ist.

Arbeitsmarkt in Krefeld

12.000 Krefelder waren im Februar 2019 ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 10,0 Prozent. In diesem Bereich bewegt sie sich schon seit mehreren Jahren.

Für ganz Nordrhein-Westfalen liegt die Quote bei 6,6 Prozent, ist also deutlich niedriger. Tatsächlich steht auch die direkte Nachbarschaft besser da als Krefeld. In Mönchengladbach liegt die Arbeitslosenquote bei 9,2 Prozent, im Kreis Wesel bei 6,1 Prozent, in Viersen bei 5,6 Prozent. In Düsseldorf sind es 6,6 Prozent. Nur Duisburg mit 11,1 Prozent lässt Krefeld hinter sich.

Neue Jobs in Krefeld gibt es vor allem im Handel, im Gesundheits- und Gastgewerbe. Jede vierte Lehrstelle ist in Krefeld laut einer IHK-Umfrage aus dem Februar 2019 noch unbesetzt, im Groß- und Einzelhandel sogar fast jede zweite.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Eine sozialversicherungspflichtige Stelle in Krefeld bringt 3.423 Euro brutto im Monat ein. Das ist der von der Bundesagentur für Arbeit errechnete Medianwert. Eine Hälfte der Vollzeitarbeitnehmer liegt darüber, die andere Hälfte darunter.

Der gesamtdeutsche Medianwert beträgt 3.209 Euro. Das Krefelder Gehaltsniveau liegt deutlich hinter dem Düsseldorfer (3.882 Euro), aber klar vor dem Mönchengladbacher (3.047 Euro).

Insgesamt beträgt das Durchschnittsgehalt in Nordrhein-Westfalen nach Angaben des Gehaltsportals gehalt.de 45.360 Euro per annum. Ganz vorne liegt Hessen mit 51.345 Euro, ganz hinten befindet sich Mecklenburg-Vorpommern mit 34.155 Euro.

Absolventen kommen in NRW auf ein durchschnittliches Einstiegsgehalt von 46.513 Euro. Ausgelernte Azubis steigen mit durchschnittlich 31.020 Euro ins Arbeitsleben ein.

Fach- und Führungskräfte verdienen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 in Nordrhein-Westfalen sogar 58.846 Euro jährlich im Schnitt.

Wichtige Arbeitgeber in Krefeld

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Krefeld:

  • Fressnapf (Handel)
  • Canon Deutschland (Elektronik)
  • Sparkasse Krefeld
  • Cargill Deutschland (Lebens- und Futtermittel)
  • Lanxess/Bayferrox (Chemie)
  • Evonik (Chemie)
  • Compo Expert (Düngemittel)
  • Alberdingk Boley (Bindemittel)
  • Covestro (Plastik)
  • Outokumpu (Werkstoffe)
  • Siempelkamp (Maschinenbau)
  • Schages GmbH (Lasertechnik)
  • Gemo (Metallverarbeitung)
  • PWK Automotive
  • Stünings Medien (Verlag, Werbung, Druck)
  • Schnitzler GmbH (Industrieanlagen)
  • ZSK Stickmaschinen (Maschinenbau)
  • EVVA Sicherheitstechnik
  • Siemens AG (Hochgeschwindigkeitszüge)
  • Fluitronics (Maschinenbau)
  • Andritz Küsters (Maschinenbau)
  • Derichs (Walzen)
  • Baumer hhs (Maschinenbau)
  • Drink und Schlössers (Walzen)
  • CST Colour Scanner Technology (Siebbebilderung)
  • Kesper Druckwalzen
  • AKK (Präge- und Gravurtechnik)
  • ATR Industrie-Elektronik
  • Kleinewefers (Beteiligungsgesellschaft)
  • Dextro Energy (Lebensmittel)
  • Brauerei Königshof
  • Luvat Johann Nauen (Lebensmittel)
  • Rondo Food (Tiersnacks)
  • Monti Fashion
  • Verseidag Indutex (Textil)
  • Nika Medical Produkte

Karriereaussichten und Wirtschaft in Krefeld

Krefeld ist die Samt- und Seidenstadt. Oder besser gesagt: Sie war es. Nur noch 0,9 Prozent der Krefelder Beschäftigten arbeiten in der Textilproduktion. Sie sind vor allem in Kreation, Marketing und Vertrieb tätig.

Die Industrie baut in Krefeld Stellen ab. In den vergangenen 25 Jahren hat sich die Zahl der Industriearbeitsplätze auf 22.000 halbiert. Allerdings entfällt noch immer rund ein Drittel der Wertschöpfung auf die produzierende Wirtschaft.

Am wichtigsten sind für die Krefelder Wirtschaft heute:

  • Chemie
  • Metall
  • Schienenfahrzeug- und Maschinenbau
  • Nahrungs- und Genussmittelindustrie
  • Textil, Bekleidung

Die Nummer eins der Stadt ist die Chemische Industrie. In Krefeld werden Spezialgase, Düngemittel, Bindemittel für Farben und Lacke sowie sogenannte Superabsorber für Windeln hergestellt. Evonik beschäftigt nach eigenen Angaben exakt 543 Mitarbeiter in der Stadt – in Produktion, Forschung und Management. Covestro hat in Krefeld-Uerdingen fast 1.000 Mitarbeiter. Cargill beschäftigt 550 Menschen. Seit über 60 Jahren produzieren die US-Amerikaner Maisstärke, die Marmeladen, Konfitüren, Bonbons, Gummibärchen, Kaugummi und Puddingpulver beigemischt wird.

Vor allem Gesundheits- und Sozialwesen, Verkehrssektor und Verwaltung haben in den vergangenen Jahren Jobs in Krefeld geschaffen. Hinzu kommen das Gastgewerbe, die Zeitarbeitsbranche, Einzelhandel, Unternehmensberatungen und die sogenannten haushaltsorientierten Dienste.

Vergleichsweise wenige Jobs gibt es in Krefeld für IT-Fachkräfte. Wenn, dann werden Informatiker in wachsenden Unternehmen wie Haustierimperium Fressnapf fündig. In der Fressnapf-Zentrale in Krefeld arbeiten unter anderem:

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Krefeld liegt westlich des Ruhrgebiets, hat aber ähnlich niedrige Mietpreise. Die Medianmiete betrug 2018 nach Angaben von Immowelt 6,80 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zum Vorjahr (6,50 Euro) stiegen die Mieten um fünf Prozent.

In den Nachbarstädten Duisburg (6,00 Euro), Moers (6,60 Euro) und Mönchengladbach (6,50 Euro) ist das Mietniveau ähnlich. Nur Düsseldorf ist mit 10,40 Euro deutlich teurer.

Zehn Jahre zuvor waren die Mieten in Krefeld – natürlich – noch deutlich billiger. Im Jahr 2008 lagen die Mietpreise noch bei 5,60 Euro. Innerhalb von zehn Jahren zogen sie um 21 Prozent an. In Duisburg und Düsseldorf gingen sie im gleichen Zeitraum sogar noch stärker nach oben.

Käufer zahlen in Krefeld für eine Immobilie 1.660 Euro pro Quadratmeter. In Düsseldorf ist es mit 3.320 Euro doppelt so viel. Mönchengladbacher kaufen günstiger (1.370 Euro), Duisburger erst recht (1.290 Euro). In Moers ist das Eigenheim mit 1.980 Euro dagegen deutlich kostenintensiver.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Krefeld selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Krefeld suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Krefeld finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Krefeld finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Krefeld finden Sie hier.
  • Die IHK Mittlerer Niederrhein finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Niederrhein finden Sie hier.
  • Jobs in Krefeld finden Sie hier.
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Jobs in Magdeburg: Wie Sie an der Börde durchstarten

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Für Mieter ist Magdeburg ein Traum. Die Mietpreise sind im Vergleich zu anderen Großstädten sensationell niedrig. Speziell für Maschinenbauer und Logistiker gibt es ausreichend Jobs in Magdeburg. Auch die Gesundheitsbranche ist groß, die Universität bildet jedes Jahr Tausende Ärzte aus. Wenn nur die Gehälter in Magdeburg nicht so mau wären. Doch das sind sie womöglich nicht mehr lange…

Jobs Magdeburg: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Magdeburg ist die „Ottostadt“. Hier hatte Kaiser Otto I. der Große im Mittelalter seine Lieblingspfalz. Mehrere Jahrhunderte später führte Physiker Otto von Guericke in Magdeburg seine Luftdruck-Experimente durch – mit großem Erfolg. Die Universität trägt heute seinen Namen.

Die Stadt prägte sogar ein eigenes Verb – wenn auch kein schönes. Unter magdeburgisieren versteht man die völlige Zerstörung und Auslöschung einer Stadt – so wie es Magdeburg im Dreißigjährigen Krieg widerfahren ist.

Trotzdem hat die Stadt heute Bauwerke erster Güte zu bieten. Der Magdeburger Dom ist die Hauptattraktion. Weniger bekannt ist, dass Künstler Friedensreich Hundertwasser hier sein letztes Projekt vollendete: die Grüne Zitadelle Magdeburg unweit der Elbe. Apropos grün: Magdeburg ist eine der grünsten Städte Deutschlands.

Zu den Toplagen zählt mittlerweile Werder, eine Insel zwischen zwei Elbarmen. Auch die Beliebtheit der Gartenstadt Reform im Süden steigt. Gute Wohngegenden sind zudem Stadtfeld-West, Neue Neustadt, Hopfengarten, Herrenkrug und Nordwest. Unten auf der Popularitätsskala rangieren Brückfeld und Fermersleben.

Arbeitsmarkt in Magdeburg

Noch vor einigen Jahren hätte man sich in Magdeburg über eine Arbeitslosenquote diesseits der 10-Prozent-Marke gefreut. Heute gehört die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts mit ihren 8,7 Prozent zu den Sorgenkindern.

Sogar der Gesamtschnitt von Sachsen-Anhalt ist mit 7,9 Prozent (Stand: Februar 2019) deutlich niedriger. Auch die anderen ostdeutschen Flächenländer stehen – mit Ausnahme Mecklenburg-Vorpommerns – besser da.

Jobs wurden ins Sachsen-Anhalt zuletzt vor allem in diesen Bereichen aufgebaut:

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Duell mit Halle verliert Magdeburg. Während ein Arbeitnehmer mit Vollzeitjob in Magdeburg 2.760 Euro brutto im Monat verdient, kommt er in Halle (Saale) auf 2.806 Euro. Dabei handelt es sich jeweils um die Medianwerte. 50 Prozent der Vollzeitjobs bringen mehr und 50 Prozent weniger Geld.

Beide Städte liegen damit deutlich unter dem gesamtdeutschen Medianwert von 3.209 Euro.

Insgesamt liegt Sachsen-Anhalt in allen Gehaltsranglisten hinten. Es gibt nur ein Bundesland mit noch niedrigerem Gehaltsniveau: Mecklenburg-Vorpommern.

Das Durchschnittsgehalt liegt in Sachsen-Anhalt nach Angaben des Portals gehalt.de bei 35.474 Euro jährlich. Das ist Platz 15 von 16 Bundesländern. In Mecklenburg-Vorpommern sind es 34.155 Euro. Ganz vorne im Ranking liegt Hessen mit 51.345 Euro.

Aber: Im Jahr 2018 stiegen die Gehälter nirgendwo so stark wie in Sachsen-Anhalt. Während es laut gehalt.de in Sachsen-Anhalt um 3,5 Prozent nach oben ging, sank das Durchschnittsgehalt in fünf (westlichen) Bundesländern – in Baden-Württemberg sogar um 1,4 Prozent.

In Magdeburg stieg das Durchschnittsgehalt demnach sogar um 4,1 Prozent auf 38.160 Euro im Jahr. Keine andere Landeshauptstadt in Deutschland wies eine so hohe Steigerungsquote auf. In Stuttgart sank das durchschnittliche Gehalt sogar um 2,8 Prozent – liegt mit 56.160 Euro aber auch auf einem wesentlich höheren Niveau.

Wichtige Arbeitgeber in Magdeburg

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Magdeburg:

  • Deutsche Bahn AG
  • Universitätsklinikum Magdeburg
  • Edeka (Logistikzentrum)
  • Salus (Gesundheitswesen)
  • FAM Magdeburger Förderanlagen und Baumaschinen
  • Klinikum Magdeburg
  • Bosch Service Solutions
  • Städtische Werke Magdeburg
  • Diepa GmbH (Personaldienstleister)
  • Weidemann-Gruppe (Facility Management)
  • Strabag AG (Baugewerbe)
  • Regiocom (IT-Dienstleister)
  • Rothenseer Rotorblattfertigung
  • Nord/LB Landesbank für Sachsen-Anhalt
  • reinEX Dienstleistungen (Gebäudedienste)
  • MDR (Medien)
  • Schuberth GmbH (Körperschutzprodukte)
  • Stadtsparkasse Magdeburg
  • Sket GmbH (Maschinenbau)
  • ÖSA Öffentliche Versicherungen Sachsen-Anhalt
  • Scherm-Gruppe (Logistik)
  • Mediengruppe Magdeburg
  • Getec-Gruppe (Energiedienstleistungen)
  • Leibniz-Institut für Neurobiologie
  • Select-Line Software
  • Otto-von-Guericke-Universität

Karriereaussichten und Wirtschaft in Magdeburg

Die Gesundheitsbranche ist angesichts der alternden Bevölkerung eine Boom-Branche – auch in Magdeburg. Das liegt unter anderem an der Otto-von-Guericke-Universität. Hier werden Jahr für Jahr 1.400 Ärzte ausgebildet. An der Hochschule Magdeburg-Stendal wiederum kann man Gesundheitsförderung- und Management studieren. Im Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe beginnen jedes Jahr 245 junge Menschen ihre Lehre.

Große Tradition hat in Magdeburg der Maschinenbau. Rund 60 Maschinenbau-Unternehmen beschäftigen in der Stadt rund 11.000 Menschen. Und auch Kreative fühlen sich in Magdeburg wohl. 5.000 Erwerbstätige – das sind immerhin rund sechs Prozent aller Beschäftigten in Magdeburg – erwirtschaften in diesem Bereich 300 Millionen Euro Umsatz im Jahr.

Die Schwerpunktbranchen in Magdeburg sind:

  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Logistik
  • Kultur- und Kreativwirtschaft
  • Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Gesundheitswirtschaft
  • Kreislaufwirtschaft und Umwelttechnologie

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Magdeburg gehört zu den günstigsten Großstädten Deutschlands. Wer eine Immobilie kaufen will, muss hier nicht mehr als 1.460 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen. Das zeigt eine Auswertung der Plattform Immowelt.

Zum Vergleich: In Süddeutschland werden mitunter über 4.000 Euro aufgerufen, in München sogar über 7.000 Euro. Und auch in ostdeutschen Städten wie Erfurt, Dresden oder Rostock sind Immobilien meist nicht für weniger als 2.000 Euro pro Quadratmeter zu haben.

Die Medianmiete lag in Magdeburg 2018 laut Immowelt bei 6,00 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zu 2017 (5,80 Euro) bedeute das einen Anstieg um moderate drei Prozent. Median bedeutet, dass 50 Prozent der Wohnungen teurer und 50 Prozent billiger sind. Das heißt im Klartext: Wer ein schmales Budget hat, findet in Magdeburg auch Wohnungen für fünf bis sechs Euro pro Quadratmeter.

Ein Geheimtipp ist Magdeburg speziell für Studierende: Hier studieren heute weniger Menschen als vor sieben Jahren. Das wirkt sich positiv auf den Wohnungsmarkt aus. Von 18 Studentenstädten, die das Institut für Wirtschaft Köln (IW) für seinen Studentenwohnpreisindex untersucht hat, ist Magdeburg die billigste.

Eine 30-Quadratmeter-Musterwohnung mietet man in Magdeburg für 247 Euro. Das ist weniger als in Leipzig, Greifswald, Jena und im Ruhrgebiet. In Berlin kostet eine vergleichbare Bude 385 Euro, in Hamburg 427 Euro und in München gar 634 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Magdeburg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Magdeburg suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Magdeburg finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Magdeburg finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Magdeburg finden Sie hier.
  • Die IHK Magdeburg finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Magdeburg finden Sie hier.
  • Jobs in Magdeburg finden Sie hier.
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