Jobs in Kaiserslautern: Karriere am Betzenberg

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Die Pfalz leidet. Die Unternehmen bauen Arbeitsplätze ab, die Gehälter sind niedrig und die Arbeitslosigkeit ist hoch. Zu allem Überfluss geht auch der glorreiche, aber mittlerweile drittklassige FCK am Krückstock. Doch es gibt Hoffnung. Die Technische Universität bildet viel MINT-Kräfte aus, die die Industrie 4.0 vorantreiben und neue Jobs in Kaiserslautern schaffen sollen. Die Stadt ist sogar auf dem besten Wege zu einem ernstzunehmenden IT-Zentrum…

Jobs Kaiserslautern: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Kaiserslautern ist die Heimat der Roten Teufel. Der Elf-Freunde-Kreisel an der Löwenburg zeugt noch heute von den Großtaten der Fritz-Walter-Elf. Doch mit dem Niedergang des FCK verschwand auch die Stadt aus der öffentlichen Wahrnehmung.

Vermutlich hätten viele sogar Schwierigkeiten, Kaiserslautern auf einer Landkarte zu finden. Die Stadt mit ihren rund 100.000 Einwohnern liegt in der Pfalz, direkt an der A6 auf halber Strecke zwischen Saarbrücken und Mannheim.

Den US-Militärs dagegen ist Kaiserslautern ein Begriff. Der US-Stützpunkt gilt als der größte außerhalb der Vereinigten Staaten, die US-Community in der Region umfasst insgesamt 50.000 Menschen. Die Amerikaner haben Lautern seit dem Zweiten Weltkrieg entscheidend mitgeprägt.

Im Sommer treffen sich alle in der Gartenschau im Zentrum der Stadt. Das weitläufige Gelände war um die Jahrtausendwende Schauplatz der ersten Landesgartenschau in Rheinland-Pfalz. Heute erfreuen sich nicht nur die kleinen Gäste an einer großen Dinosaurier-Ausstellung.

Arbeitsmarkt in Kaiserslautern

Die offizielle Arbeitslosenquote in Rheinland-Pfalz lag im März 2019 bei 4,4 Prozent. Das ist besser als der gesamtdeutsche Wert von 5,1 Prozent. Im gesamten Bezirk Kaiserslautern der Bundesagentur für Arbeit ist die Arbeitslosenquote mit 4,7 Prozent ähnlich niedrig. Für die kreisfreie Stadt Kaiserslautern dagegen sieht es nicht so rosig aus. Hier liegt der Wert bei 8,7 Prozent.

Damit steht Kaiserslautern selbst im Landesvergleich ziemlich schlecht da. In der Stadt Worms lag die Arbeitslosenquote im März 2019 bei 6,7 Prozent, in Trier bei 4,7 Prozent, in Koblenz bei 5,7 Prozent, in Mainz bei 5,4 Prozent und in Speyer bei 5,8 Prozent. Sogar Ludwigshafen liegt mit 7,9 Prozent deutlich vor Kaiserslautern.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Medianeinkommen in Kaiserslautern lag 2017 bei 3.407 Euro im Monat. Diese Zahlen hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Neuere liegen noch nicht vor. Median bedeutet: Die ein Hälfte der Gehälter liegt über dem Wert, die andere Hälfte unter ihm. Zum Vergleich: Das Medianeinkommen für ganz Deutschland beträgt 3.209 Euro monatlich.

Das Lauterer Gehaltsniveau liegt damit deutlich über dem von Worms (3.102 Euro). Auch Saarbrücken im Westen kommt mit 3.431 Euro nicht ganz an den Pfälzer Wert heran. Mainz weist mit 3.554 Euro nur ein geringfügig höheres Medianeinkommen auf, Karlsruhe im Süden kommt dagegen auf 3.682 Euro.

Das Durchschnittseinkommen in Rheinland-Pfalz liegt laut gehalt.de bei 44.529 Euro im Jahr. Damit liegt Rheinland-Pfalz deutschlandweit auf Platz fünf der Flächenländer – hinter Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Fach- und Führungskräfte verdienen in Rheinland-Pfalz sogar 55.275 Euro jährlich im Schnitt. In Hessen kommen sie laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 auf über 65.000 Euro, in Mecklenburg-Vorpommern dagegen nur auf rund 42.000 Euro.

Die Xing-Gehaltsstudie 2019 weist für Fach- und Führungskräfte in Rheinland-Pfalz gar ein Durchschnittsgehalt von 66.528 Euro aus. Damit liegt das Gehaltsniveau in Rheinland-Pfalz sechs Prozent unter dem deutschen Durchschnitt von 70.754 Euro. Über dem Schnitt liegen allerdings nur vier Bundesländer: Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Wichtige Arbeitgeber in Kaiserslautern

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber, die Jobs in Kaiserslautern schaffen:

  • Opel (Fahrzeugbau)
  • Westpfalz-Klinikum
  • Stadtsparkasse Kaiserslautern
  • Möbel Martin
  • GKN Driveline (Automotive)
  • Adient (Automotive)
  • SWK Stadtwerke Kaiserslautern
  • Technische Universität Kaiserslautern
  • Hochschule Kaiserslautern
  • Gebr. Pfeiffer SE (Anlagenbau)
  • Pfaff Industriesysteme und Maschinen GmbH (Maschinenbau)
  • Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik
  • Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering
  • Empolis Information Management (Software)
  • Institut für Verbundwerkstoffe GmbH (Forschung)
  • Insiders Technologies (Software)
  • Topdesk Deutschland (IT)
  • Dcon Software and Service AG
  • Amec Foster Wheeler (Bau und Anlagenbau)
  • Corning Inc (Glas, Keramik)
  • Demando GmbH (IT-Dienstleistungen)
  • Schönhofen Ingenieure
  • Sieda GmbH (Software)
  • Peschla und Rochmes (Ingenieurbüro)
  • Trimble Kaiserslautern (Bau)
  • Teckpro AG (Unternehmensberatung)
  • Voss und Kamb und Partner (Ingenieurbüro)
  • Netbiscuits (Software)
  • Veenion (Software)
  • Banf Werbung Kaiserslautern
  • Barbarossa Bäckerei (Großbäcker)
  • Fruit of the Loom (Customer Service)
  • Hochwald Foods GmbH (Nahrungsmittel)
  • Fuchs Lubritec (Spezialschmierstoffe)
  • WR Security und Bewachung (Sicherheit)
  • Wach- und Schließgesellschaft Karl Liebrich (Sicherheit)
  • Antenne Kaiserslautern (Radio)
  • Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

Karriereaussichten und Wirtschaft in Kaiserslautern

Die Pfalz galt lange – oder gilt noch immer – als abgehängt. Auch Kaiserslautern glänzt nicht gerade durch herausragende Wirtschaftsdaten. Aber: In genau den Feldern, die große Zukunftschancen versprechen, hat die Stadt eine bemerkenswert gute Basis.

So gibt es hier ein Cluster für Industrie 4.0, dem unter anderem das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz angehört. Schon seit 1988 forscht man in Lautern zu KI; einem Thema, das heute in aller Munde ist.

Auch darf man Kaiserslautern guten Gewissens als IT-Zentrum bezeichnen. Eine Vielzahl an Software- und IT-Firmen ist hier entstanden oder hat sich angesiedelt. So kommt etwa Software, die bei Fernseh- und Radiosendern Millionen von Ton- und Bilddokumenten archiviert oder die von Banken auf der ganzen Welt für Wertpapierhandel eingesetzt wird, aus Kaiserslautern.

Großer Standortvorteil ist die TU Kaiserslautern. Sie ist die einzige Uni in ganz Rheinland-Pfalz mit einem technischen Profil . Fast 15.000 Studierende zählt die TU, viele davon im Maschinenbau, Informatik, Bauingenieurwesen und Elektrotechnik.

Auch die Automobilzulieferer sind ein wichtiges Standbein der Lauterer Wirtschaft. Doch die Negativmeldungen häufen sich. Autositzhersteller Adient kündigte Anfang 2019 an, in seinem technischen Entwicklungszentrum in Kaiserslautern 74 von 570 Stellen abzubauen. Auch die Zukunft von GKN Driveline, das auf Antriebstechnologien spezialisiert ist, erscheint ungewiss.

Seine Branchenschwerpunkte hat Kaiserslautern in diesen Bereichen:

  • Automobilzulieferer
  • Chemische Industrie
  • IT/Medien
  • Logistik
  • Maschinenbau
  • Nutzfahrzeuge

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Sündhaft teuer lebt es sich unter Roten Teufeln nicht. Die Preise in Kaiserslautern sind im Vergleich sehr moderat.

Die Mietpreise in Kaiserslautern lagen 2018 laut Immowelt im Mittel bei 7,00 Euro pro Quadratmeter. Damit ist das Mietpreisniveau deutlich niedriger als in den teuren Metropolen wie München, Hamburg oder Frankfurt. Dort liegen die Quadratmetermieten im zweistelligen Euro-Bereich.

Aber auch für eine deutsche Mittelstadt sind sieben Euro keineswegs viel. In Böblingen bei Stuttgart zum Beispiel werden im Mittel 11,70 Euro fällig, in Esslingen am Neckar 10,70 Euro, in Ludwigsburg 10,00 Euro. Günstiger als Kaiserslautern wohnt man vor allem im Osten des Landes und im tiefen Westen. In Frankfurt/Oder beträgt der mittlere Mietpreis 5,80 Euro, in Gladbeck im Ruhrgebiet 6,20 Euro.

Wer eine Immobilie in Kaiserslautern kaufen will, muss laut Immowelt 1.450 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren. Ein Spottpreis im Vergleich zum mondänen München. Hier sind über 7.000 Euro mehr Regel als Ausnahme. Frankfurt und Hamburg folgen mit je rund 4.000 Euro.

Aber auch unter den Mittelstädten, die mit Kaiserslautern vergleichbar sind, gibt es Ausreißer nach oben. So kostet eine Immobilie in Böblingen über 3.000 Euro pro Quadratmeter, in Gießen 2.500 Euro, in Göppingen und Gütersloh 2.300 Euro.

Nur wenige Städte können das tiefe Preisniveau Kaiserslauterns brechen. Sie liegen fast allesamt im Osten Deutschlands, im Ruhrgebiet und am Niederrhein. In Gelsenkirchen etwa ist ein Immobilienkauf mit 1.000 Euro pro Quadratmeter noch günstiger als in der Pfalz.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Kaiserslautern selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Kaiserslautern suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Kaiserslautern finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens finden Sie hier.
  • Die IHK Pfalz finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer der Pfalz finden Sie hier.
  • Jobs in Kaiserslautern finden Sie hier.
[Bildnachweis: Oleksandr Osipov by Shutterstock.com]

Jobs in Mönchengladbach: Schöne Aussichten am Niederrhein

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Für flotten Fußball ist Mönchengladbach weit und breit bekannt. Für erfolgreiche Unternehmen nicht. Dabei haben sich zuletzt Namen wie Amazon, Coca-Cola, Zalando und Esprit in Gladbach niedergelassen. Sie alle schätzen den Standort, die Drehscheibe am Niederrhein. Neue Jobs in Mönchengladbach gehen vor allem auf das Konto der Logistik. Aber auch ein großes Finanzinstitut sitzt hier…

Jobs Mönchengladbach: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Mönchengladbach ist wahrlich etwas ganz Besonderes. Die Stadt hat in den 70er Jahren nicht nur die legendäre Fohlen-Elf und Günter Netzers Disko „Lovers Lane“ hervorgebracht. Sie hat sogar etwas, das weder Berlin noch Hamburg oder München kennen: ZWEI Hauptbahnhöfe.

Es gibt den Hauptbahnhof Mönchengladbach und den Hauptbahnhof Rheydt. In drei Minuten kann man vom einen zum anderen fahren.

Das Kuriosum verdankt Gladbach seiner Geschichte. Die Stadt, die heute 170.000 Einwohner zählt, setzt sich aus den Städten Mönchengladbach, Rheydt und Wickrath zusammen. Erst Mitte der 70er Jahre nahm Mönchengladbach seine heutige Statur an. In Rheydt steht auch das prachtvolle Schloss Rheydt, ein Wasserschloss aus der Renaissance.

Zu den erlesenen Wohngebieten zählen Bunter Garten, Großheide und Windberg. Weniger beschaulich ist es in Teilen von Mönchengladbach-Eicken.

Arbeitsmarkt in Mönchengladbach

In Nordrhein-Westfalen lag die Arbeitslosenquote im März 2019 bei 6,6 Prozent. In Mönchengladbach betrug sie 9,1 Prozent.

Mehr als 12.500 Gladbacher sind ohne Job. Allerdings näherte sich diese Zahl 2018 zeitweise gar der 15.000-Marke. Noch im März 2018 waren es in der Stadt 10,5 Prozent Arbeitslose.

Weiter westlich ist die Lage aber noch brisanter. So weist Krefeld eine Quote von runden 10 Prozent auf, Duisburg sogar 11,1 Prozent. In Neuss dagegen werden nur 5,1 Prozent Arbeitslose gezählt, in Düsseldorf 6,5 Prozent.

Darüber hinaus gibt es im gesamten Bezirk Mönchengladbach der Agentur für Arbeit fast 35.000 Menschen in Unterbeschäftigung. Sie werden nur deshalb nicht zu den Arbeitslosen gezählt, weil sie eine Weiterbildung oder sonstige Beschäftigungsmaßnahme absolvieren.

Gute Perspektiven gibt es aber für alle, die eine Ausbildung in Mönchengladbach anstreben. So stieg der Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen nach BA-Angaben zuletzt um 39 auf 1.269. Die Zahl der Bewerber sank parallel von 1.806 auf 1.637. Die Konkurrenz um die begehrten Plätze wird also kleiner – und die Chancen auf die Wunsch-Lehrstelle größer.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Reichtümer sind in Mönchengladbach nicht zu vergeben. Das monatliche Medianeinkommen liegt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 3.047 Euro. Median heißt: Eine Hälfte der Gehälter liegt darüber, die andere darunter. Der Wert für ganz Deutschland beträgt 3.209 Euro.

Weiter östlich in Duisburg liegt das Mediangehalt bei 3.467 Euro, in Krefeld bei 3.423 Euro, in Düsseldorf bei 3.882 Euro und in Köln bei 3.696 Euro. Die Schlussfolgerung lautet: Die Gehälter in Mönchengladbach sind nicht wirklich konkurrenzfähig.

Gute Jobs gibt es aber auch hier. Fach- und Führungskräfte kommen in Nordrhein-Westfalen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 auf 58.846 Euro jährlich. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 geht sogar von 71.913 Euro aus.

Das Durchschnittsgehalt aller Arbeitnehmer liegt in Nordrhein-Westfalen bei 45.360 Euro. Das ist guter Durchschnitt. In Hessen sind es über 51.000 Euro, in Mecklenburg-Vorpommern rund 34.000 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Mönchengladbach

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber, die Jobs in Mönchengladbach schaffen:

  • Santander Consumer Bank AG
  • Scheidt und Bachmann (IT-Technik)
  • Kliniken Maria Hilf
  • Zalando Logistics
  • Städtische Kliniken Mönchengladbach
  • Oqema (Chemikalienhandel)
  • Trützschler (Textilmaschinen)
  • New AG (Versorgung)
  • Refresco (Getränke)
  • Van Laack (Textil)
  • Vanderlande (Logistik- und Automation)
  • Gladbacher Bank AG
  • Elektro Löb (Elektronik)
  • Paul Wolff GmbH (Systemtechnik)
  • Imat-uve (Entwicklungsdienstleister)
  • Effertz Tore (Metallbau)
  • Raeder Straßen- und Tiefbau
  • Neue Arbeit Service (Textilmanagement)
  • Glatz Group (Marketing, Werbung)
  • Schaffrath (Möbel)
  • Oettinger Brauerei
  • Valensina Gruppe (Nahrungsmittel)
  • Coca-Cola European Partners
  • Eizo (Computermonitore)
  • Esprit (Logistikzentrum)
  • Amazon (Logistikzentrum)
  • Starrag Technology (Werkzeugmaschinen)
  • Schlafhorst (Textil)
  • Konditorei Heinemann
  • SMS Group (Maschinen- und Anlagenbau)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Mönchengladbach

Der Niederrhein ist Mittelstandsland. Die ganz großen Konzerne findet man zwischen Krefeld und Mönchengladbach nicht. Hier dominieren kleine und mittlere Betriebe.

Gemeinsam mit Düsseldorf hat der Niederrhein zahlreiche japanische Firmen angelockt. Die Region exportiert viel und sie ist ein bedeutender Logistikstandort. Mönchengladbach selbst ist die Drehscheibe der Region. Die Waren fließen zwischen den Benelux-Ländern und dem Rheinland hin und her.

Namhafte Firmen haben daher Logistikzentren in Mönchengladbach eröffnet: Amazon, Zalando, Adidas, DHL, Esprit, Primark, L’Oréal und Vanderlande. Allein im Gewerbegebiet Regiopark im Süden der Stadt haben 5.000 Menschen Arbeit gefunden. Auch im Nordpark arbeiten 5.000 Gladbacher – in der Gastronomie, in Werbeagenturen, bei Rechtsanwälten und in Reha-Einrichtungen.

Fast 15.000 Mönchengladbacher sind im Handel beschäftigt. Größter Arbeitgeber ist aber ein Finanzunternehmen, das man eher in Frankfurt oder Hamburg vermuten würde. Die Unternehmenszentrale der Santander Consumer Bank sitzt westlich der Innenstadt an ihrem eigenen Santander-Platz.

Die wichtigsten Branchen für Mönchengladbach sind:

  • Textil- und Bekleidungswirtschaft
  • Logistik
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Handwerk
  • Kreativwirtschaft
  • Digitalwirtschaft
  • Gesundheitswesen und Pflege
  • Handel

Mönchengladbach ist eine Stadt im Strukturwandel. Das ist in der Regel ein Euphemismus und bedeutet so viel wie „Der Stadt geht es wirtschaftlich nicht gut“. In diesem Fall trifft das leider zu. Im Städteranking 2018 von IW Consult belegte Mönchengladbach nur Platz 61 von 71 deutschen Großstädten.

Vor allem der Arbeitsmarkt macht Sorgen. In der Stadt gibt es zu wenige Hochqualifizierte, zu viele Hartz IV-Empfänger, zu wenige Abiturienten und zu viele arbeitslose Jugendliche.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Der mittlere Mietpreis ist von 2017 auf 2018 in Mönchengladbach laut Immowelt um fünf Prozent gestiegen. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute: Mit 6,50 Euro pro Quadratmeter zählt Mönchengladbach weiterhin zu den günstigsten Großstädten Westdeutschlands.

In den Metropolen des Landes muss man durch die Bank zehn Euro und mehr für den Quadratmeter einplanen. Auf der anderen Seite gibt es nur wenige Städte im Westen, die das Gladbacher Niveau unterbieten. Dazu zählen wirtschaftsschwache Standorte wie Salzgitter (5,30 Euro), Bremerhaven (5,20 Euro), Duisburg (6,00 Euro), Gelsenkirchen (5,50 Euro), Hagen (5,30 Euro) und Wuppertal (6,20 Euro).

Nebenan in Krefeld zahlen Mieter 6,80 Euro, in Moers 6,60 Euro. In Neuss sind es schon 8,10 Euro und in Düsseldorf sogar 10,40 Euro.

Auch für Käufer ist Mönchengladbach günstig. Eine Immobilie kostete hier 2018 pro Quadratmeter 1.370 Euro. Damit war Gladbach laut einer Immowelt-Analyse von 80 deutschen Großstädten eine von nur vieren, in denen die Kaufpreise von 2017 auf 2018 gefallen sind. Die anderen waren Hagen, Leverkusen und Mönchengladbach.

Sogar in der Nachbarschaft sind Wohnungen deutlich teurer. Käufer müssen für einen Quadratmeter in Krefeld 1.660 Euro hinblättern, in Neuss 2.520 Euro und in Düsseldorf sogar 3.320 Euro. Nur im Ruhrgebiet kann man man noch günstiger shoppen. Immobilien sind in Duisburg für 1.290 Euro pro Quadratmeter zu haben, in Gelsenkirchen sogar für 1.000 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Mönchengladbach selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Mönchengladbach suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Mönchengladbach finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Mönchengladbach finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Mönchengladbach finden Sie hier.
  • Die IHK Mittlerer Niederrhein finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach finden Sie hier.
  • Jobs in Mönchengladbach finden Sie hier.
[Bildnachweis: Axel Fischer by Shutterstock.com]

Jobs in Darmstadt: Die Stadt der Zukunft

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Darmstadt ist Heimat des ältesten Pharmaunternehmens der Welt. Und der Ruhm der Vergangenheit ist noch lange nicht verblasst. Die Stadt in Südhessen gilt als eine der zukunftsträchtigsten Deutschlands. Manche halten sie gar für die Zukunftsstadt schlechthin. Viele Jobs in Darmstadt gibt es für Wissenschaftler, Maschinenbauer, Elektrotechniker. Die Pharmaindustrie, Biotech- und IT-Unternehmen fühlen sich hier pudelwohl. Sogar Astronauten lieben Darmstadt…

Jobs Darmstadt: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Darmstadt ist DER Geheimtipp in Deutschlands Städtelandschaft. In nahezu allen Rankings mischen die Südhessen ganz weit vorne mit. Im Prognos-Zukunftsatlas 2016 landete die Stadt auf Platz neun der „Regionen mit den besten Zukunftschancen“, im Zukunftsranking 2018 von IW Consult sogar auf der Pole Position. Die Experten sind sich einig: Darmstadt ist wirtschaftlich hervorragend aufgestellt.

Speziell für Wissenschaftler ist Darmstadt ein Garten Eden mit vielen saftigen Früchten links und rechts des Weges. Und das nicht erst seit 1997, als das hessische Innenministerium Darmstadt offiziell den Titel der Wissenschaftsstadt verlieh. Es gibt hier die Technische Universität, zwei Hochschulen, Helmholtzzentrum, Fraunhofer-Institute und das Europäische Raumflugkontrollzentrum der ESA.

Wenn die Forscher mal frei haben, gehen sie ins Zentrum der 150.000-Einwohner-Stadt — oder in eines der vielen Museen. Auch kulturell hat Darmstadt einiges anzubieten. Das Hessische Landesmuseum steht am Friedensplatz, gleich neben dem Schlossmuseum. Etwas weiter südlich lädt das Staatstheater Freunde des gepflegte Schauspiels ein.

Dass die Darmstädter keine Kulturbanausen sind, sollte ohnehin keine Erwähnung wert sein. Die Stadt ist immerhin eines der deutschen Jugendstil-Zentren. Dem Jugendstil wird auch Darmstadts Wahrzeichen zugeordnet: Der Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe ist fast 50 Meter hoch – und seit über 100 Jahren eine Landmarke.

Die Mathildenhöhe liegt in Darmstadts Osten. Hier wohnen die Gutverdiener: im Paulusviertel, Woogsviertel, Komponistenviertel. Auch Wohnungen im Steinbergviertel, Martinsviertel und in Bessungen sind begehrt. Die sozialen Brennpunkte liegen eher im Süden der Stadt.

Arbeitsmarkt in Darmstadt

In Deutschland lag die offizielle Arbeitslosenquote im März 2019 bei 5,1 Prozent, in Hessen sogar nur bei 4,5 Prozent. Darmstadt liegt mit 4,9 Prozent genau dazwischen.

Rund 4.300 Arbeitslose gibt es hier. Mehr als 5.000 waren es zuletzt im Januar 2018. Angesichts der Konjunkturabkühlung ist es aber fraglich, ob die Zahl im Laufe des Jahres 2019 noch unter die 4.000-Marke fällt.

Von allen hessischen Städten steht Darmstadt damit am besten da. In Frankfurt liegt die Arbeitslosenquote bei 5,1 Prozent, in Wiesbaden bei 6,6 Prozent, in Kassel bei 7,4 Prozent und in Offenbach sogar bei 8,9 Prozent.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Darmstadt verdient man ausgezeichnet. Das Medianeinkommen liegt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 4.185 Euro im Monat. Auf mehr als 4.000 Euro kommen nur die allerwenigsten Städte und Kommunen in Deutschland.

Frankfurt zählt auch dazu. In der hessischen Bankenmetropole werden 4.182 Euro monatlich gezahlt – drei Euro weniger als in Darmstadt. Nebenan in Offenbach sind es aber nur 3.450 Euro. In Mainz beträgt das Medianeinkommen 3.554 Euro. Auch die schicke Landeshauptstadt Wiesbaden reicht mit 3.758 Euro nicht an Darmstadt heran.

Ohnehin ist Hessen das Topverdienerland innerhalb deutscher Grenzen. Fach- und Führungskräfte verdienen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 in Hessen 65.296 Euro jährlich – mehr gibt es nirgends. Demnach zählt Darmstadt sogar zu den zehn Städten mit dem höchsten Durchschnittsgehalt für Fach- und Führungskräfte in ganz Deutschland. Mit 65.171 Euro im Jahr liegt die Stadt auf Rang fünf hinter Frankfurt, München, Stuttgart und Düsseldorf.

Die Xing-Gehaltsstudie 2019 weist für Fach- und Führungskräfte in Hessen gar 76.972 Euro jährlich im Schnitt aus – das sind neun Prozent mehr als im deutschen Schnitt.

Auch ohne akademischen Abschluss und Führungsverantwortung sind die hessischen Gehälter sehr vorzeigbar. Laut gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt in Hessen 51.345 Euro im Jar – kein anderes Bundesland kommt auf über 50.000 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Darmstadt

Pharmariese Merck setzt seit 1668 auf Darmstadt. Für Merck arbeiten auf einer Fläche von fast 200 Fußballfeldern 11.000 Mitarbeiter, 2.100 davon alleine in der Forschung und Entwicklung. Darmstadt ist Sitz der Unternehmensleitung und der mit Abstand größte Forschungs- und Produktionsstandort von Merck.

Daneben schaffen vor allem diese Arbeitgeber Jobs in Darmstadt:

  • TE Connectivity (Telekommunikation, Elektrotechnik)
  • Merck (Chemie, Pharma)
  • CA Technologies (IT)
  • Deutsche Telekom
  • Deutsche Post AG
  • Evonik Industries AG (Chemie, Pharma)
  • Döhler Gruppe Darmstadt (Nahrungsmittel)
  • Coty Germany (Haarkosmetik)
  • Schenck RoTec (Maschinenbau)
  • Stadt- und Kreissparkasse Darmstadt
  • Hottinger Baldwin Messtechnik (Elektrotechnik)
  • Kao Professional Salon Service/Goldwell (Haarkosmetik)
  • Software AG
  • Deutsche Bahn AG
  • Medienhaus Südhessen GmbH (Medien)
  • CA Deutschland (Software)
  • Schenck Process (Maschinenbau)
  • Entega AG (Energie)
  • Arcadis Consult (Unternehmensberatung)
  • Heag Mobilo (Verkehr)
  • TÜH Technische Überwachung Hessen
  • SAG Systemhaus (Software)
  • Donges SteelTec (Stahlbau)
  • Volksbank Darmstadt-Südhessen
  • Horiba Europe (Maschinenbau)
  • Henschel Darmstadt (Einzelhandel)
  • Alpha Print Medien AG (Druckerei)
  • Steigerwald Arzneimittelwerk (Chemie, Pharma)
  • Isra Vision AG (Elektrotechnik)
  • Verlag Hoppenstedt
  • Goebel IMS Schneid- und Wickelsysteme (Maschinenbau)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Darmstadt

Darmstadt ist ein heimlicher Gigant. Im Zukunftsranking des Beratungsunternehmens IW Consult bestieg die Stadt 2018 den Thron. Platz 1 von 71 untersuchten deutschen Großstädten – vor München, Hamburg, Berlin oder auch Ingolstadt und Karlsruhe. Darmstadt ist, so scheint es, DIE deutsche Stadt der Zukunft.

Stark sind die Südhessen in allem, was mit dem Internet of Things, IT und Software zu tun hat. Es gibt hier viele MINT-Absolventen und schnelles Internet.

Summa summarum arbeiten 130.000 Menschen innerhalb der Stadtgrenzen – angesichts von nur 160.000 Einwohnern eine enorme Zahl. Darunter sind viele Forscher. Immerhin wirbt Darmstadt auch als Wissenschaftsstadt für sich. Tatsächlich beherbergt die Stadt 30 wissenschaftliche Einrichtungen und forschende Unternehmen, darunter Technische Universität, Fraunhofer-Institute, Staatsarchive.

Die 5 ökonomischen Cluster Darmstadts sind:

  • Chemie, Pharma, Biotech
  • Haarkosmetik
  • IT- und Kommunikationstechnologie
  • Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik
  • Weltraum-und Satellitentechnologie

Darmstadt beherbergt auch das Kontrollzentrum der Europäischen Weltraumorganisation ESA sowie mit Merck das älteste Pharmaunternehmen der Welt. Karriereperspektiven gibt es bei Merck aber nicht nur für Naturwissenschaftler. Merck im März 2019 unter anderem Fachkräfte für diese Jobs in Darmstadt:

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Der Darmstädter Wohnungsmarkt gilt als extrem angespannt. Vor allem um kleine Wohnungen ist der Konkurrenzkampf entbrannt. Die Stadt ist beliebt, eine Studentenstadt und sie liegt nah am noch kostspieligeren Frankfurt.

Das Preisniveau in der Wissenschaftsstadt ist dementsprechend hoch. Aber immerhin gibt es erste Tendenzen, dass es nicht mehr zügellos steigt. So war Darmstadt in einer Immowelt-Analyse von 80 deutschen Großstädten eine von nur vier Städten, in der die Kaufpreise von 2017 auf 2018 gefallen sind. Die anderen waren Hagen, Leverkusen und Mönchengladbach. Trotzdem kostet der Quadratmeter in Darmstadt noch immer rund 3.300 Euro – ein Top-Wert.

Die Mietpreise in Darmstadt kennen dagegen nur eine Richtung – aufwärts. Von 2017 auf 2018 stieg die mittlere Miete hier um fünf Prozent auf 11,10 Euro pro Quadratmeter. Dieses Niveau weisen deutschlandweit fast nur Städte in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen auf.

Regional betrachtet kommen die Darmstädter aber sogar noch gut weg. In Frankfurt müssen Mieter 13,90 Euro auf den Tisch legen, in Wiesbaden 10,70 Euro und in Mainz 11,80 Euro. Weiter südlich in Heidelberg sind es 12,00 Euro. Nur Mannheim bleibt mit seinen 9,50 Euro unter der Zehn-Prozent-Schwelle.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Darmstadt selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Darmstadt suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Darmstadt finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Darmstadt finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Darmstadt finden Sie hier.
  • Die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main finden Sie hier.
  • Jobs in Darmstadt finden Sie hier.
[Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

Jobs in Mainz: Die besten in Rheinhessen

Jobs in Mainz

Mainzer wissen, wie man feiert. Ihre Stadt ist Karnevalshochburg und liegt mitten im größten Weinanbaugebiet Deutschlands. Ein Gläschen Wein darf man sich hier auch nach einem gelungenen Arbeitstag gerne mal gönnen. Viele Jobs in Mainz gibt es in der Gastronomie und Tourismusbranche, in Wissenschaft und Medizin. Und natürlich in der Medienbranche: Der bekannteste Arbeitgeber der Stadt sitzt südwestlich der Innenstadt am Lerchenberg…

Jobs Mainz: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Die Mainzelmännchen sind die Botschafter der Stadt. Doch in Zeiten von Netflix und Co. nimmt ihre Zugkraft ab. Gilt das auch für Mainz selbst?

Klare Antwort: Nein. Mainz steht ökonomisch gut da. Vom ZDF, das auf dem Lerchenberg residiert, und dem SWR ist man jedenfalls nicht abhängig – oder nur ein bisschen. Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt ist breit aufgestellt.

Neu-Mainzer schätzen aber nicht nur die große Job-Auswahl, sondern auch die Lebensfreude. Hier, wo der Main in den Rhein mündet, fließt der Wein in Strömen. Rheinhessen ist Weinland. Karneval heißt Fastnacht und Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht.

Der berühmteste Sohn der Stadt ist ein Gigant. Johannes Gutenberg haben wir den modernen Buchdruck zu verdanken. Im Mainzer Stadtbild ist er fest verankert. Es gibt das Gutenberg-Museum, die Gutenberg-Uni, den Gutenberg-Platz, das Gutenberg-Denkmal und sogar den Gutenberg-Marathon.

Eine paar Schönheitspunkte muss man Mainz trotz alledem abziehen. Als sonderlich grüne Stadt gilt sie nämlich nicht.

Beliebte Wohngebiete sind Bretzenheim, Weisenau, Oberstadt, Kastel, Neustadt, Gonsenheim, Hechtsheim und die Altstadt. Als soziale Brennpunkte gelten die nördliche Neustadt und die Gustav-Mahler-Siedlung in Lerchenberg-Mitte sowie Teile von Mombach, Finthen-Nord, Kronberger Hof und die Elsa-Brändström-Straße in Gonsenheim.

Arbeitsmarkt in Mainz

Knapp 100.000 Menschen waren in Rheinland-Pfalz im März 2019 arbeitslos. Damit lag die Arbeitslosenquote bei 4,4 Prozent. In Mainz war sie geringfügig höher bei 5,4 Prozent. Rund 6.500 Mainzer sind ohne Arbeit.

Auf der anderen Rheinseite in Wiesbaden sind es mit 6,6 Prozent etwas mehr. Einige Kilometer weiter östlich in Frankfurt beträgt die Arbeitslosenquote 5,1 Prozent.

In den meisten anderen Städten in Rheinland-Pfalz ist die Arbeitslosigkeit höher als in Mainz. So beträgt die Quote in Trier 4,7 Prozent, in Koblenz 5,7 Prozent, in Speyer 5,8 Prozent und in Worms 6,7 Prozent. Besorgniserregend ist die Situation in Ludwigshafen (7,9 Prozent), Kaiserslautern (8,7 Prozent) und vor allem Pirmasens (11,0 Prozent).

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Mit seinen unmittelbaren Nachbarn kann Mainz nicht mithalten. Das Medianeinkommen in der Medienstadt liegt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 3.554 Euro im Monat. Beim Median liegt die eine Hälfte der Gehälter über dem Wert, die andere Hälfte darunter.

In Wiesbaden werden monatlich 3.758 Euro gezahlt, in Frankfurt 4.182 Euro und in Darmstadt gar 4.185 Euro. Insgesamt aber ist das Mainzer Gehaltsniveau sehr ordentlich. Das gesamtdeutsche Medianeinkommen beträgt 3.209 Euro.

Insgesamt verdienen Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz laut gehalt.de durchschnittlich 44.235 Euro im Jahr. In Mainz liegt das Durchschnittsgehalt bei 47.295 Euro. Im Gehalts-Vergleich aller 16 Landeshauptstädte rangiert Mainz damit auf Platz 6. Die Spanne reicht von ca. 56.000 Euro in Stuttgart bis ca. 35.000 Euro in Schwerin.

Fach- und Führungskräfte kommen in Rheinland-Pfalz nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2019 auf 55.275 Euro jährlich im Schnitt. Ein guter Wert, aber nebenan in Hessen sind es 10.000 Euro mehr.

Wichtige Arbeitgeber in Mainz

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Mainz:

  • Zweites Deutsches Fernsehen ZDF
  • Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität
  • Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
  • Schott AG (Glas)
  • Mainzer Stadtwerke
  • Südwestrundfunk
  • Sparda-Bank Südwest
  • DB Cargo
  • Mainzer Volksbank
  • Werner und Mertz (Chemie)
  • Coface (Versicherung)
  • Aereon AG (Immobilien)
  • VRM Marketing
  • Elster GmbH (Messtechnik)
  • Biontech (Biotechnologie)
  • UDG United Digital Group (Marketing)
  • Xylem Analytics (Laborbedarf-Fachhandel)
  • Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (Energie)
  • Stiftung Juvente Mainz (Soziales)
  • Novo Nordisk Pharma
  • Hochschule Mainz
  • Arjo Deutschland (Medizintechnik)
  • Vlexx (Eisenbahnverkehrsunternehmen)
  • Dilas Diodenlaser (Halbleiter)
  • Targo Commercial Finance (Bank)
  • Vicampo.de (Weinversand)
  • Deutsche Anlagen-Leasing (Immobilien)
  • Leonardo Personalkonzept (Zeitarbeit)
  • TFG Transfracht (Logistik)
  • Wepa Hygieneprodukte

Karriereaussichten und Wirtschaft in Mainz

Einem Tropfen Wein sind die Mainzer nicht abgeneigt. Rheinhessen ist das größte Weinanbaugebiet Deutschlands. Zu Rheinhessen zählen neben Mainz auch die Städte Bingen, Worms und Alzey.

Wein und andere Spirituosen sind aber nicht das einzige Exportgut. 36 Prozent der Arbeitsplätze in der Region sind laut IHK Rheinhessen vom Export abhängig. Vor allem die chemische Industrie ist stark, auch das Ernährungsgewerbe. Dahinter folgen Glasindustrie, Verlags- und Druckgewerbe, Gummi- und Kunststoffindustrie sowie die Hersteller von Büromaschinen und DV-Geräten.

Diese Bereiche und Branchen schaffen die meisten Jobs in Mainz:

  • Wein, Tourismus, Kongress, Messe
  • Hotellerie und Gastronomie
  • Medien
  • Gesundheit, Medizin
  • Hochschulen, Wissenschaft

Mainz ist eine Verwaltungs- und Dienstleistungsstadt, die von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt ist. Die ganz großen Global Player findet man eher 40 Kilometer weiter nördlich in Frankfurt.

In der Wissenschaft aber spielt Mainz ganz vorne mit. 2011 trug sie den Titel „Stadt der Wissenschaft“. Mit einer Universität, zwei Hochschulen, zwei Max-Planck-Instituten, Fraunhofer- und Helmholtz-Gesellschaften ist Mainz gut bestückt.

Mainz ist ein wichtiger Medienstandort. Das ZDF sitzt am legendären Lerchenberg, der SWR in Altstadtnähe. Für Medienschaffende ist Mainz daher eine gute Adresse. Das ZDF zum Beispiel hatte im April 2019 diese Stellen zu besetzen:

In Summe ist Mainz eine Stadt mit hervorragenden Perspektiven. Im Städteranking 2018 des Beratungsunternehmens IW Consult landeten die Rheinhessen auf Platz 13 von 71 untersuchten Großstädten Deutschland.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Das Rhein-Main-Gebiet ist ein Hotspot der deutschen Wirtschaft. Was positiv klingt, hat auch Nachteile. So sind die Preise in der Region höher als anderswo. Das gilt auch für Mainz.

Im Mittel zahlten Mieter im Jahr 2018 in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz laut Immowelt 11,80 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Mietpreise damit um sieben Prozent. Sie sind noch eine Spur höher als im benachbarten Wiesbaden (10,70 Euro) und in Darmstadt (11,10 Euro). Frankfurt steht bei 13,90 Euro.

Ähnlich viel zahlen Mieter nur in den großen Städten sowie in Teilen Bayerns und Baden-Württembergs.

Vor allem kleine Wohnungen fressen sich tief ins Portemonnaie. Wer auf bis zu 60 Quadratmeter wohnt, zahlt laut Immowelt oft sogar 13 bis 14 Euro pro Quadratmeter.

Die Kaufpreise für Immobilien steigen sogar noch schneller – von 2017 auf 2018 um neun Prozent. Ein Quadratmeter wandert jetzt für 3.140 Euro über den Maklertisch. Allerdings liegt das Kaufpreisniveau damit noch immer deutlich unter dem der Nachbarn. In Wiesbaden müssen Käufer mit 3.350 Euro rechnen, in Darmstadt mit 3.280 Euro und in Frankfurt sogar mit 4.430 Euro.

Alles in allem ist Mainz keine Stadt für Sparfüchse. Das zeigt auch ein Vergleich von Financescout24. Wer in Mainz 50.000 Euro im Jahr verdient, würde in Berlin nur rund 43.000 Euro benötigen, um den Lebensstandard zu halten. In Berlin sind die Mieten um neun Prozent günstiger als in Mainz, Lebensmittel um 19 Prozent und Transportkosten sogar um 32 Prozent.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Mainz selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Mainz suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Mainz finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Mainz finden Sie hier.
  • Die IHK Rheinhessen finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Rheinhessen finden Sie hier.
  • Jobs in Mainz finden Sie hier.
[Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

Jobs in Freiburg: Volle Energie im Breisgau

jobs in freiburg

Freiburg ist die Öko-Metropole Deutschlands. Kaum eine Stadt, die so viel Wert auf saubere Energie legt. Nachhaltige Jobs in Freiburg gibt es insbesondere für Forscher und Wissenschaftler. Nicht nur, dass die Albert-Ludwigs-Universität zu den großen Unis des Landes zählt. Freiburg ist Fraunhofer-Standort Nummer eins. So viele Fraunhofer-Institute wie in Freiburg gibt es sonst nirgends…

Jobs Freiburg: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Beschaulich. Wenn es ein Adjektiv gibt, das Freiburg perfekt beschreibt, dann dies. Schon die örtlichen Namen sind Schwarzwald-Idylle pur. Breisgau. Dreisam. Bächle.

Die Dreisam ist Freiburgs (großer) Fluss. Beim Bächle handelt es sich um das schmale Flüsschen, das mitten durch die Gassen der Altstadt läuft. Die 230.000-Einwohner-Stadt im Breisgau gilt als grüne Metropole. Die Öko-Bewegung hätte hier eine würdige Hauptstadt. Es gibt sogar eine ganze Solarsiedlung mit Plusenergiehäusern, also Häusern mit positiver Energiebilanz.

Und Sonne scheint hier mehr als genug. Freiburg ist nicht nur die südlichste Großstadt Deutschlands, sondern – allen Wetteraufzeichnungen zufolge – auch die sonnigste. Zwischen Freiburger Münster und Schwabentor lässt es sich gut und sonnig leben. Das haben auch die vielen Studenten erkannt.

Als gute Wohnlagen gelten Littenweiler, Merzhausen, Breisgau-Neuburg, Breisgau-Oberau, Breisgau-Zähringen und Breisgau-Haslach. Auf der anderen Seite hat Freiburg ein wachsendes Kriminalitätsproblem. Vor allem die Gegend rund um den Stühlinger Kirchplatz gilt mittlerweile als Hotspot.

Arbeitsmarkt in Freiburg

In Baden-Württemberg herrscht Vollbeschäftigung. Offiziell waren im März 2019 rund 193.000 Baden-Württemberger ohne Arbeit. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent. Auch die Unterbeschäftigungsquote ist mit 4,4 Prozent extrem niedrig. Darin werden Menschen erfasst, die zum Beispiel in einer Weiterbildung oder anderen Arbeitsmarktmaßnahme stecken.

In der Stadt Freiburg lag die Arbeitslosenquote im März 2019 bei 4,8 Prozent. Das ist eine Top-Quote — allerdings dann nicht mehr, wenn man sie ausschließlich mit den anderen Städten in BaWü vergleicht. So gibt es in Tübingen 2,5 Prozent Arbeitslose, in Ludwigsburg 2,8 Prozent, in Ulm 3,3 Prozent, in Heidelberg 3,7 Prozent, in Karlsruhe 3,9 Prozent und in Stuttgart 4,0 Prozent. Von allen größeren Städten in Baden-Württemberg steht Freiburg damit am schlechtesten da.

Die meisten Jobs in Freiburg schaffen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit in dieser Reihenfolge:

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Baden-Württemberg ist eine Wohltat fürs Konto – der richtige Job vorausgesetzt. Das ist auch in Freiburg so. Durch die Decke gehen die Gehälter an der Dreisam gleichwohl nicht. Das Medianeinkommen liegt in Freiburg laut Bundesagentur für Arbeit bei 3.471 Euro monatlich. Beim Median befindet sich die eine Hälfte der Gehälter darüber, die andere Hälfte darunter.

In Stuttgart verdient man im Median deutlich mehr – 4.351 Euro. Auch Karlsruhe (3.682 Euro), Heidelberg (3.718 Euro), Ludwigsburg (3.676 Euro) und Tübingen (3.484 Euro) übertreffen die Freiburger Marke. Pforzheim (3.249 Euro) Heilbronn (3.372 Euro) und Konstanz (3.267 Euro) bleiben hinter ihr zurück.

Insgesamt beträgt das Durchschnittsgehalt in Baden-Württemberg laut gehalt.de 50.109 Euro im Jahr. Nur Hessen zahlt noch besser. Speziell Ingenieure fühlen sich in Freiburg wohl: Berufseinsteiger werden mit über 52.000 Euro im Schnitt entlohnt.

Alle Fach- und Führungskräfte kommen in Baden-Württemberg laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 auf durchschnittlich 62.375 Euro jährlich. Das ist mehr als in Bayern, aber weniger als in Hessen. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 geht sogar von rund 72.500 Euro im Jahr aus.

Wichtige Arbeitgeber in Freiburg

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Freiburg:

  • Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau
  • Universitätsklinikum Freiburg
  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Lexware (Software)
  • Badenova AG (Energieversorgung)
  • TDK Micronas (Automotive)
  • Haufe-Gruppe (IT, Medien)
  • Rhodia Acetow (Chemie)
  • GE Healthcare (Medizintechnik)
  • Stryker (Medizintechnik)
  • Freiburger Verkehrs AG
  • Ekato Group (Rühr- und Mischtechnik)
  • bnNetze (Energieversorgung)
  • Volksbank Freiburg
  • Trumpf Hüttinger (Maschinenbau)
  • EFD Induction (Maschinenbau)
  • Deutsche Post AG (Briefzentrum)
  • Badischer Verlag (Medien)
  • Herder Verlag (Medien)
  • Alcon Pharma
  • CG Car-Garantie (Versicherungen)
  • Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg
  • Triaz Group (Handel)
  • Arriva GmbH (Briefdienstleister)
  • Moser Bau
  • Straumann (Medizintechnik)
  • Northrop Grumman Litef (Rüstung)
  • KNF Neuberger (Maschinenbau)
  • Pierre Fabre Dermo-Kosmetik
  • Götz und Moriz (Baustoffhandel)
  • Brauerei Ganter
  • Schwarzwaldmilch (Nahrungsmittel)
  • Raimann Holzoptimierung (Maschinenbau)
  • Madeira Garnfabrik (Textil)
  • Scheer (IT-Beratung)
  • United Planet (Software)
  • Paragon Software Group
  • Jedox AG (IT)
  • Oxid (E-Commerce)
  • Inxmail (E-Mail-Marketing)
  • Kofax Deutschland AG (IT)
  • Jahia Solutions Group (IT)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Freiburg

Für Forscher ist Freiburg eine Oase im Grünen. Die Stadt im Breisgau ist Fraunhofer-Standort Nummer 1 in Deutschland – noch vor Berlin und Dresden. Nicht weniger als fünf Fraunhofer-Institute mit insgesamt 2.500 Mitarbeitern sitzen an der Dreisam:

  • Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik EMI, Ernst-Mach-Institut
  • Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF
  • Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM
  • Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE
  • Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM

Freiburg ist eine Forscher- und eine Dienstleistungsstadt. Drei Viertel aller Jobs sind im Service-Sektor angesiedelt. Die Industrie ist weniger stark vertreten. Doch unsichtbar ist sie nicht. Es gibt mehrere Maschinenbauunternehmen, Nahrungsmittelhersteller und den US-Rüstungsriesen Northrop Grumman Litef, für den 500 Freiburger arbeiten. Auch die Medizintechnik ist im Breisgau präsent. So stellt US-Firma Stryker in Freiburg jährlich fünf Millionen kleinste Knochenschrauben her, die bei der Heilung von Brüchen helfen.

Auf dem Vormarsch ist die IT-Branche. Zahlreiche kleine und mittelgroße Software-Unternehmen haben sich in der Stadt angesiedelt. Auch sie profitieren von der Forschungslandschaft und den vielen Absolventen der Albert-Ludwigs-Universität, einer der traditionsreichsten Unis des Landes. Mit Herder und Haufe ist Freiburg zudem Heimat zweier bekannter Verlage.

Freiburg ist Sitz des Regierungspräsidiums Freiburg und wartet mit einer entsprechenden Infrastruktur auf. Die Verwaltung mitsamt Gerichten, Uni und Uniklinik, Energieversorgern ist groß und schafft viele Jobs in Freiburg.

Ihre Wurzeln hat die Stadt aber im Ländlichen. Noch heute spielt der umliegende Schwarzwald eine ökonomisch wichtige Rolle. Neben der Forstwirtschaft fühlen sich auch Winzer in Freiburg zuhause. Das Staatliche Weinbauinstitut sitzt und forscht in Freiburg.

Im Städteranking 2018 des Beratungsunternehmens IW Consult belegte Freiburg Platz 15 von 71 Städten. Punkte gab es für die zahlreichen Forschungsinstitute, die vielen Hochqualifizierten auf dem Arbeitsmarkt und die vergleichsweise junge Bevölkerung.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Freiburg hat den Ruf einer Vorzeigestadt: überschaubar, grün, idyllisch. Weniger idyllisch sind die Preise. Für Mieter ist Freiburg eine der teuersten Städte Deutschlands. Im Breisgau kostet der Quadratmeter laut Immowelt 12,00 Euro.

Von 79 Großstädten, die das Vergleichsportal miteinander verglichen hat, sind lediglich drei kostenintensiver: München, Frankfurt und Stuttgart. Heidelberg liegt gleichauf. Sogar die Mieter in Hamburg (11,90 Euro) müssen nicht so tief in die Tasche greifen.

In vielen Städten sind die Mieten halb so teuer wie in Freiburg. Das ist vor allem in Ostdeutschland und im Ruhrgebiet der Fall.

Begehrt sind in der Studentenstadt vor allem kleine Wohnungen. Für die werden laut Immowelt im Mittel schon 14,50 Euro pro Quadratmeter fällig – noch keine Münchener Preise, aber Frankfurter.

Genauso teuer ist Freiburg für Käufer. Ein Eigenheim schlägt mit 4.260 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Damit zählt Freiburg zu den wenigen Städten des Landes, die die 4.000-Euro-Marke überschritten haben. Zum Vergleich: In Frankfurt zahlt man 4.430 Euro, in Stuttgart 4.080 Euro und in Karlsruhe 3.250 Euro.

Es gibt nur eine einzige Stadt, die deutlich über dem Freiburger Preisniveau liegt. München verlangt für den Quadratmeter über 7.100 Euro. In Gelsenkirchen dagegen bekommt man ihn schon für 1.000 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Freiburg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Freiburg suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Freiburg finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Freiburg finden Sie hier.
  • Die IHK Südlicher Oberrhein finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Freiburg finden Sie hier.
  • Jobs in Freiburg finden Sie hier.
[Bildnachweis: Sergey Dzyuba by Shutterstock.com]

Jobs in Potsdam: Ihre große Bühne in der Filmstadt

jobs in potsdam

Potsdam kennen die einen als Residenzstadt mit wunderbaren Schlössern und Gärten. Die anderen kennen Potsdam als Filmkulisse, vor der unzählige Soaps und Krimis entstehen. Als Wirtschaftshochburg ist Potsdam weniger berühmt. Ein Fehler! Jobs in Potsdam gibt es nicht nur in Tourismusbranche und Filmwirtschaft, sondern zunehmend auch für Autobauer und IT-Spezialisten, Bio- und Medizintechniker…

Jobs Potsdam: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Früher haben die preußischen Könige Potsdam geliebt, heute lieben die Touristen Potsdam – und all diejenigen, die Abstand zur Hipster-Metropole Berlin brauchen. Als ehemalige Residenzstadt punktet Potsdam mit seinen Schloss- und Parkanlagen, mit Sanssouci, Neuem Palais und Orangerieschloss.

Regiert wird auch heute noch in Potsdam. Der brandenburgische Landtag sitzt am Alten Markt unweit der Havel. Von dort kann man zu Fuß ins Holländische Viertel spazieren. Die Ziegelsteinhäuser wurden im 18. Jahrhundert im niederländischen Stil erbaut. Auf der anderen Havelseite liegt der Stadtteil Babelsberg, der vor allem als Filmkulisse bekannt ist.

Auch haben sich in Potsdam zahlreiche Hochschulen und Institute angesiedelt. Kunst und Kultur, Forschung und Berliner Luft – die Melange macht Potsdam zu einer attraktiven Adresse.

Die 175.000-Einwohner-Stadt wächst. Zu den beliebtesten Stadtteilen zählen die Jägervorstadt, Nauener Vorstadt und Templiner Vorstadt. Auch in der Innenstadt und in Babelsberg-Süd lässt es sich aushalten. Familien mögen überdies Bornstedt im Nordwesten.

Arbeitsmarkt in Potsdam

Das Duell mit dem großen Nachbarn gewinnt Potsdam. Die Arbeitslosenquote lag in der Residenzstadt im März 2019 bei 5,6 Prozent, in Berlin bei 7,8 Prozent.

In Potsdam leben damit rund 5.500 Arbeitslose. Im Juni 2018 war die Zahl kurzzeitig sogar unter die magische Grenze von 5.000 gefallen. Noch besser sieht es im Umland aus. Im gesamten Bezirk Potsdam-Mittelmark der Bundesagentur für Arbeit beträgt die Arbeitslosenquote nur 4,3 Prozent.

Von allen größeren Städten in Brandenburg floriert der Arbeitsmarkt in Potsdam am besten. In Cottbus liegt die Arbeitslosenquote bei 8,0 Prozent, in Frankfurt/Oder bei 8,2 Prozent und in Brandenburg an der Havel bei 8,3 Prozent. Für das Bundesland Brandenburg stehen 6,1 Prozent zu Buche.

Probleme gibt es in Potsdam im Pflegebereich. Hier können immer mehr Stellen nicht besetzt werden. Auch die Potsdamer Stadtverwaltung sucht neue Mitarbeiter. Bis Mitte 2019 sollen 120 neue Stellen geschaffen werden.

Jobs in Potsdam sind insbesondere verfügbar für:

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Brandenburg steht gut da – wenn man es mit den anderen ostdeutschen Bundesländern vergleicht. Fach- und Führungskräfte verdienen hier laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 rund 45.000 Euro jährlich im Schnitt.

Damit sind die Brandenburger Gehälter jenen in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern voraus. Berlin aber entlohnt Fach- und Führungskräfte mit über 54.000 Euro im Jahr. In Hessen zahlen die Arbeitgeber sogar über 65.000 Euro.

Die Xing-Gehaltsstudie 2019 sieht Brandenburg sogar noch weiter vorne. Demnach verdienen Fach- und Führungskräfte rund 60.000 Euro im Jahr, in Berlin nur ca. 5.000 Euro mehr.

Das Durchschnittsgehalt aller Arbeitnehmer hinkt in Brandenburg dagegen weit zurück. Die Gehaltsplattform gehalt.de hat einen Wert von 35.519 Euro jährlich ermittelt.

Das sind nur knapp 80 Prozent des gesamtdeutschen Gehaltsniveaus. Damit fällt Brandenburg sogar hinter Sachsen und Thüringen zurück. In Potsdam liegt das Durchschnittsgehalt bei 37.890 Euro jährlich. Zum Vergleich: Die Arbeitgeber in Stuttgart zahlen im Schnitt über 56.000 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Potsdam

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Potsdam:

  • Oracle Deutschland (IT)
  • Volkswagen AG (Entwicklungszentrum)
  • Katjes (Süßwarenwerk)
  • Deutsche Bahn AG
  • Hasso-Plattner-Institut
  • UFA (Filmunternehmen)
  • Universität Potsdam
  • Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf
  • Fachhochschule Potsdam
  • Lafim-Gruppe (Pflege, Behindertenhilfe)
  • Ernst von Bergmann Klinikum
  • Oberlinhaus (Gesundheit, Soziales)
  • AOK Nordost (Krankenkasse)
  • Mittelbrandenburgische Sparkasse
  • Stadtwerke Potsdam
  • Alexianer (Gesundheit, Soziales)
  • Rundfunk Berlin-Brandenburg (Potsdam)
  • Investitionsbank des Landes Brandenburg
  • LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse
  • Innungskrankenkasse Berlin-Brandenburg
  • Fridericus Servicegesellschaft der Preußischen Schlösser und Gärten
  • MEAB Märkische Entsorgungsanlagen- Betriebsgesellschaft
  • Isansys (Health, IT)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Potsdam

Potsdam bietet eine prachtvolle Kulisse. Das bezieht sich nicht nur auf die königlichen Residenzen der Stadt, auch die deutsche Filmbranche fährt schweres Geschütz auf. Die Filmuniversität Babelsberg ist deutschlandweit ein Begriff, hier können Talente die Fächer Regie, Schauspiel, Animation oder Drehbuch studieren.

Auch die UFA, eines der größten und ältesten Produktionsunternehmen Europas, sitzt in Potsdam. Hier werden die SOKO-Krimis gedreht, die GZSZ-Soap oder die Krankenhaus-Serie Charité. Dafür braucht es Personal – nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera.

Die UFA beschäftigt zum Beispiel:

Groß ist in Potsdam die Biotech-Branche. In der Stadt haben sich rund 50 Unternehmen angesiedelt, die sich auf Bioanalytik oder regenerative Medizin spezialisiert haben und neue Arzneien entwickeln. Sie sind vor allem im Wissenschaftspark in Potsdam-Golm und auf dem Biotech-Campus auf der Halbinsel Hermannswerder anzutreffen.

Schon 2005 eröffnete Volkswagen in Potsdam sein Design Center. Heute ist es eines von weltweit nur drei Zukunftszentren des Konzerns. Die anderen beiden befinden sich in Peking und San Francisco. Der Potsdamer Standort aber ist mit über 100 Mitarbeitern aus 30 Ländern der größte. Hier werden selbstfahrende Autos entwickelt, mit 3-D-Druckern und virtueller Realität experimentiert.

Süßwarenhersteller Katjes hat in Potsdam seine gläserne Bonbonfabrik hochgezogen. Naschkatzen können die Produktion live miterleben. Auch eine Vielzahl an Forschungsinstituten gibt es hier, darunter das Hasso-Plattner-Institut und mehrere Max-Planck- und Fraunhofer-Institute.

Die Zukunftsaussichten Potsdams sind glänzend. Das Beratungsunternehmen IW Consult setzte Potsdam in seinem Städteranking 2018 in der Unterkategorie Forschungsinstitute auf Platz 2 von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland. Im Gesamtranking belegt Potsdam Rang 19.

Diese Branchen sind in Potsdam besonders stark:

  • Biotech, Pharma, Medizintechnik
  • Medien
  • Tourismus und Kultur
  • Software und IT

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Die Nähe zu Berlin macht Potsdam beliebt. Viel günstiger als in der Hauptstadt aber wohnt man hier nicht.

Laut Immowelt stiegen die Mieten in Potsdam von 2017 auf 2018 um fünf Prozent. Für den Quadratmeter zahlen Mieter nun 10,00 Euro. Für eine ostdeutsche Stadt ist das ein exorbitantes Mietniveau. Keine andere Großstadt in Ostdeutschland kommt auch nur annähernd in den Dunstkreis der 10-Euro-Marke. Mit Ausnahme von Berlin.

In Berlin gingen die Mietpreise im gleichen Zeitraum um 13 Prozent nach oben. Jetzt kostet der Quadratmeter im dicken B schon 11,70 Euro. Zehn Jahre vorher lag er noch bei unter sechs Euro.

Laut Financescout24 sind die Lebenshaltungskosten in Berlin und Potsdam in etwa gleich. Während die Potsdamer weniger für Miete und Transport zahlen müssen, sind die Lebensmittel um sieben Prozent teurer.

Noch stärker bekommen Käufer den Preisanstieg zu spüren. Von 2017 auf 2018 schossen die Kaufpreise für Immobilien in Potsdam um 12 Prozent in die Höhe. Ein Quadratmeter ist jetzt für 3.370 Euro käuflich zu erwerben. Damit ist Potsdam teurer als beispielsweise Nürnberg, Bonn, Düsseldorf, Heidelberg, Karlsruhe, Köln oder Mainz.

Potsdam zählt damit sogar zu den teuersten Städten überhaupt in Deutschland. In Berlin müssen Käufer aber sogar 3.790 Euro für den Quadratmeter zahlen.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Potsdam selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Potsdam suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Potsdam finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Potsdam finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Landeshauptstadt Potsdam finden Sie hier.
  • Die IHK Potsdam finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Potsdam finden Sie hier.
  • Jobs in Potsdam finden Sie hier.
[Bildnachweis: Roman Babakin by Shutterstock.com]

Jobs in Schwerin: Frischer Wind an der Ostsee

jobs in schwerin

Schwerin hat alles. Schlösser, Seen und auch mehr und mehr Jobs. Vor allem die Tourismusbranche genießt die herrliche Lage im Nordosten. Aber auch die Industrie schafft Jobs in Schwerin. So werden hier jährlich zwei Milliarden Kaffeekapseln abgefüllt. Die Vorzüge Schwerins erkennen immer mehr junge Leute. Die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern ist zu einer „Schwarmstadt“ geworden…

Jobs Schwerin: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Ein Satz aus dem Marketing-Baukasten: „Dort leben, wo andere Urlaub machen“. So ganz falsch liegt man damit in Schwerin nicht. Das Schloss Schwerin sieht märchenhaft aus, während einem die frische Ostseeluft um die Nase weht.

Schwerin ist zwar die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns, aber nicht die größte Stadt im Lande. Sie zählt knapp 100.000 Einwohner, während Rostock auf über 200.000 Menschen kommt.

Wäre Schwerin ein Land, wäre es Finnland. Ein Dutzend Seen befindet sich im Stadtgebiet. Darunter auch der Schweriner Innensee mit seiner Schlossinsel. Sehenswert ist zudem die Altstadt, in der es nach der Wende umfangreiche Sanierungen gab.

Sehr viel spezieller sind da die Museen der Stadt. In der Nähe des Lankower Sees beherbergt das Flippermuseum ausrangierte Spielautomaten, das Internationale Feuerwehrmuseum steht in Zippendorf südlich des Innensees.

Sogar wohnen kann man auf dem Innensee. Wohnungen auf der Halbinsel Werdervorstadt sind beliebt, aber vergleichsweise teuer. Ausweichen kann man in die zentrumsnahe Paulsstadt oder weiter außerhalb nach Krebsförden oder Mueß.

Arbeitsmarkt in Schwerin

Mecklenburg-Vorpommern hat die höchste Arbeitslosenquote aller Flächenländer. Sie lag im März 2019 bei 7,8 Prozent. Sachsen-Anhalt folgt mit 7,6 Prozent knapp dahinter. In Baden-Württemberg sind es dagegen nur 3,1 Prozent. Für ganz Deutschland beträgt die Quote 5,1 Prozent.

In Schwerin waren im März 2019 rund 4.300 Menschen ohne Job. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 8,9 Prozent. Der Wert ist deutlich schlechter als jener von Rostock im Osten (7,4 Prozent) und von Lübeck im Westen (7,5 Prozent).

Die Jobaussichten hängen aber auch in Schwerin maßgeblich vom Beruf ab. So ist der Arbeitsmarkt für Pflegekräfte komplett leergefegt. Rund die Hälfte der Unternehmen in Westmecklenburg kann ihre Stellen längerfristig nicht besetzen. Auch Ausbildungsstellen bleiben immer häufiger unbesetzt.

Die meisten Jobs in Mecklenburg-Vorpommern wurden zuletzt geschaffen in:

  • Gesundheit und Sozialwesen
  • Metall-, Elektro- und Stahlindustrie
  • Baugewerbe

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Überspitzt formuliert ist Mecklenburg-Vorpommern das Armenhaus Deutschlands. In keinem anderen Bundesland sind die Einkommen so niedrig.

Das Durchschnittsgehalt liegt laut gehalt.de bei 34.155 Euro im Jahr. Spitzenreiter Hessen liegt bei über 51.000 Euro.

Fach-und Führungskräfte kommen gemäß Stepstone-Gehaltsreport im Nordosten immerhin auf 42.063 Euro im Schnitt. Auch das ist der letzte Platz im Ranking, wenngleich Sachsen-Anhalt mit 42.340 Euro nur einen hauchdünnen Vorsprung vor MeckPomm hat. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 geht sogar von 52.959 Euro jährlich für Fach- und Führungskräfte in Mecklenburg-Vorpommern aus.

Und speziell in Schwerin? Das Durchschnittsgehalt liegt hier laut gehalt.de bei rund 35.200 Euro im Jahr. Von allen Landeshauptstädten Deutschlands ist das am wenigsten.

Das Medianeinkommen wiederum liegt in Schwerin laut Bundesagentur für Arbeit bei 2.795 Euro monatlich. Das ist klar unter dem gesamtdeutschen Wert von 3.209 Euro. Weiter westlich in Hamburg sind es 3.619 Euro, in Lübeck 3.036 Euro. Median bedeutet, dass 50 Prozent der Gehälter über dem Wert liegen und 50 Prozent darunter.

Aber: Schwerin liegt immerhin vor dem großen Rivalen Rostock. In der Hansestadt liegt das Medianeinkommen mit 2.763 Euro rund 30 Euro hinter dem Schweriner. In den ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns ist das Gehaltsniveau noch wesentlich niedriger. So verdient man an der Mecklenburgischen Seenplatte im Median 2.325 Euro, in Ludwigslust-Parchim 2.295 Euro und in Vorpommern-Rügen gar nur 2.194 Euro monatlich.

Wichtige Arbeitgeber in Schwerin

Unter den 74 größten Unternehmen Mecklenburgs-Vorpommern sitzen nach einer Auswertung der Nord/LB zehn in Schwerin. In der Hansestadt Rostock sind dagegen 15 der größten Arbeitgeber zuhause.

Mit einem Umsatz von 754 Millionen Euro im Jahr 2017 ist die Energieunion Nummer eins in Schwerin. Größter Arbeitgeber ist sie aber nicht. Nur 20 Mitarbeiter arbeiten für den Energiehändler. Für die Stadtwerke sind dagegen 726 Menschen tätig. Viele Jobs in Schwerin schafft zudem das DVZ als IT-Dienstleister der Landesverwaltung. Über 500 Schweriner haben hier einen Arbeitsvertrag.

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Schwerin:

  • Energieunion (Energiehandel)
  • Wemag AG (Energieversorgung)
  • Stadtwerke Schwerin (Energie- und Wasserversorgung)
  • Prysmian Kabel und Systeme (Kabelfertigung)
  • Flammaerotec (Luftfahrt)
  • Schoeller Allibert (Kunststoffverpackungen)
  • Handelshof Schwerin (Großhandel)
  • Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern (IT)
  • Hugo Pfohe Schwerin (Kfz-Handel, Reparatur)
  • KGW Schweriner Maschinen- und Anlagenbau
  • Deutsche Post AG (Briefzentrum)
  • Helios Kliniken Schwerin
  • Nestlé Deutschland (Kaffeekapselwerk)
  • Concentrix (Unternehmensdienstleistungen)
  • Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern
  • Wibau Haustechnik
  • Zeitungsverlag Schwerin
  • Prinz Technik Hydraulik
  • SIS – Schweriner IT- und Servicegesellschaft
  • Bertelsmann Accounting Services Schwerin
  • Mandarin Medien (Internetagentur)
  • OT Oberflächentechnik
  • Unirota Maplan (Maschinenbau)
  • PTS Precision (Automotive)
  • KraussMaffei Automation (Kunststoff)
  • SES Werkzeugbau Schwerin (Werkzeugmaschinen)
  • BVS Systemtechnik (Flugsitze)
  • G und G Extrusionstechnik (Werkzeugbau)
  • United Caps Schwerin (Kunststoff)
  • Germaat Polymer (Kunststoff)
  • GreenLife (Wassermanagement)
  • Seeland und Utrecht Kunststoffverarbeitung
  • FVH Folienveredelung
  • Mona Sojaland (Nahrungsmittel)
  • Schweriner Fleischwaren GmbH
  • Mühlenbäckerei GmbH
  • ZIM Flugsitz (Luftfahrt)
  • HNP Mikrosysteme (Gesundheitswirtschaft)
  • Labor MVZ Westmecklenburg
  • HygCen Germany (Prüfinstitut)
  • Hoffrichter (Medizintechnik)
  • Ypsomed Produktion (Injektions- und Infusionssysteme)
  • Human Med AG (Medizintechnik)
  • DST Diagnostische Systeme und Technologien
  • Planet IC (IT)
  • Trebing und Himsted Prozessautomation
  • Com In IT Solution Center
  • SKM Informatik
  • Leitek Informations- und Automatisierungstechnik

Karriereaussichten und Wirtschaft in Schwerin

Jobs in Schwerin schafft die Tourismusbranche in besonderem Maße. Schloss und Meer locken Jahr für Jahr Hunderttausende Besucher nach Schwerin. Die Stadt zählte zuletzt über 330.000 Übernachtungen in einem Jahr. Restaurants, Hotels und Pensionen sind voll, 46 Beherbungsbetriebe kümmern sich um Schwerins Gäste.

Auch Lebensmittelmulti Nestlé hat Schwerin für sich entdeckt. Seit 2014 füllt er hier jährlich zwei Milliarden Kaffeekapseln ab. Für die Umwelt eine Katastrophe, für Schwerins Arbeitsmarkt ein Gewinn. 370 Mitarbeiter haben im größten Kaffeekapsel-Werk Nestlés in Europa Arbeit gefunden.

Diese Branchen sind für Schwerin besonders wichtig:

  • Tourismus
  • Maschinenbau und Automobilindustrie
  • Kunststoff
  • Ernährungswirtschaft
  • Luftfahrt
  • Gesundheit und Medizintechnik
  • IT und Datenverarbeitung

Auffällig sind die vielen IT-Unternehmen, die es in Schwerin gibt. Das Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern (DVZ) etwa ist IT-Dienstleister der Landesverwaltung und beschäftigt 500 Mitarbeiter.

Die DVZ schafft unter anderem für diese Fachkräfte Jobs in Schwerin:

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Schwerin ist eine „Schwarmstadt“. Hierhin zieht es laut Analysehaus Empirica besonders viele 25- bis 34-Jährige. Der Grund ist klar: Die Stadt ist erstens lebenswert und zweitens längst nicht so teuer wie die großen Metropolen.

Tatsächlich betragen die Mieten nur einen Bruchteil des Westniveaus. Laut Immowelt wurden 2018 für den Quadratmeter in Schwerin 6,80 Euro fällig. In München waren es über 18 Euro, in Frankfurt fast 14 Euro und in Hamburg und Berlin knapp 12 Euro.

Im Vergleich mit anderen ostdeutschen Städten schneidet Schwerin aber gar nicht mehr so günstig ab. Zwar sind Dresden und Erfurt mit je 7,50 Euro klar teurer, aber in Leipzig, Rostock (je 6,60 Euro), Magdeburg und Cottbus (je 6,00 Euro) wohnt man noch billiger. Schnäppchenparadies Nummer eins ist Chemnitz mit 5,00 Euro pro Quadratmeter.

Wer sich in Schwerin dauerhaft niederlassen will, muss 1.690 Euro pro Quadratmeter für den Immobilienkauf einplanen. Auch das ist im bundesweiten Vergleich ein sehr akzeptabler Preis, aber keineswegs unschlagbar günstig. Viele Mittelstädte im Westen – vom Ruhrgebiet über das Sauerland und den Niederrhein bis an die Küste in Niedersachsen – haben ein tieferes Preisniveau.

Aber: In Rostock sind Wohnungen um Einiges teurer als in Schwerin. 2.800 Euro werden für den Quadratmeter veranschlagt. Punkt für Schwerin.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Schwerin selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Schwerin suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Schwerin finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Schwerin finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Schwerin finden Sie hier.
  • Die IHK zu Schwerin finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Schwerin finden Sie hier.
  • Jobs in Schwerin finden Sie hier.
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Jobs in Wiesbaden: Wo Sie gutes Geld verdienen

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Wiesbaden ist die kleine Schwester von Frankfurt. Sie kleidet sich vornehm und hat eine prall gefülltes Portemonnaie. Zwischen Kurhaus und Spielbank rollt der Rubel, die Kaufkraft ist groß. Jobs in Wiesbaden gibt es vor allem für Dienstleister in der Gesundheits- und Kreativwirtschaft oder im Consulting. Und dann gibt es da noch den einen oder anderen Arbeitgeber, von dem sie gar nicht wussten, dass er in Wiesbaden beheimatet ist. Darunter ist auch eine berüchtigte Wirtschaftsauskunftei…

Jobs Wiesbaden: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Wiesbaden ist die Landeshauptstadt, die keiner kennt. Hessen, das ist Frankfurt. Danach kommt lange nichts. Oder?

Das ist selbstverständlich Unsinn. Wiesbaden mit seinen 200.000 Einwohnern ist ein wirtschaftlicher Kraftprotz. Manche halten die Stadt wegen ihrer Potenz und Kaufkraft sogar für einen eingebildeten Pinsel.

Wiesbaden hat sogar einen eigenen Tatort-Kommissar. Felix Murot ermittelt zwischen Schlossplatz und Spielbank — zwei Superstars im Wiesbadener Stadtbild. Dann gibt es noch das Kurhaus, das viele Gäste anlockt. Es thront direkt neben Spielbank und Staatstheater vor dem schönen Kurpark.

Kultur liegt in Wiesbaden überall in der Luft. Goethe, Schiller und Dostojewski hat man eigene Denkmäler gesetzt.

Wer es sich leisten kann, lässt sich im Eigenheim in Eigenheim nieder. Das ist kein Rechtschreibfehler. Eigenheim liegt im Norden Wiesbadens ganz nah am grünen Stadtwald, Immobilien sind begehrt. Als soziale Brennpunkte gelten hingegen Westend und Klarenthal.

Arbeitsmarkt in Wiesbaden

Wiesbaden hat gute Jobs zu bieten. Die Stadt ist extrem wohlhabend. Arbeitslose gibt es aber auch hier. Die Arbeitslosenquote lag im März 2019 bei 6,6 Prozent. Das ist im hessischen Städtevergleich ein guter Wert. In Frankfurt liegt die Arbeitslosenquote bei 5,1 Prozent, in Kassel bei 7,4 Prozent und in Offenbach sogar bei 8,9 Prozent. Nur Darmstadt weist mit 4,9 Prozent einen noch besseren Wert als Wiesbaden auf.

In Deutschland lag die offizielle Arbeitslosenquote im März 2019 bei 5,1 Prozent, in Hessen sogar nur bei 4,5 Prozent.

In Wiesbaden arbeiten rund 135.000 Menschen: 70 Prozent von ihnen in Vollzeit, 30 Prozent in Teilzeit. Für jeden ist der passende Job aber leider nicht verfügbar. So suchten Mitte 2018 fast 1.000 Personen in Wiesbaden einen Job als Reinigungskraft. Nur rund 30 Plätze waren frei.

Mehr Bewerber als offene Stellen gibt es in Wiesbaden in den Bereichen:

  • Büro und Sekretariat
  • Küchenhilfen
  • Reinigungskräfte

Besser sieht es für Erzieher, Pfleger und Sozialarbeiter aus. Sie können sich ihre Stellen teilweise aussuchen. Auch im Handwerk gibt es viele offene Jobs in Wiesbaden, zum Beispiel für Elektrotechniker und Energietechniker.

Die meisten Jobs in Wiesbaden gibt es in:

  • Handel
  • Gesundheit
  • Sozialwesen
  • Öffentlicher Dienst

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Wiesbaden gilt als fein und nobel. Auch die Gehälter sind schick – aber keineswegs aus einer anderen Welt. Das Medianeinkommen beträgt in Wiesbaden laut Bundesagentur für Arbeit 3.758 Euro monatlich.

Das ist deutlich weniger als in Frankfurt und auch als in Darmstadt, wo 4.182 Euro respektive 4.185 Euro pro Monat ausgezahlt werden. Median bedeutet, dass die eine Hälfte der Gehälter über dem Wert liegt und die andere Hälfte darunter. Im gesamtdeutschen Vergleich aber steht Wiesbaden sehr gut da. Das Medianeinkommen für ganz Deutschland liegt bei 3.209 Euro.

Mehr als in Hessen verdient man ohnehin nirgendwo. Laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 gehen Fach- und Führungskräfte in Hessen mit 65.296 Euro jährlich nach Hause. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 hat für Fach- und Führungskräfte in Hessen sogar ein Durchschnittsgehalt von 76.972 Euro ermittelt – Platz eins im Vergleich der 16 Bundesländer.

Und die Gehaltsplattform gehalt.de errechnet für alle Arbeitnehmer in Hessen ein durchschnittliches Einkommen von 51.345 Euro im Jahr. Auch das ist klar der erste Platz. In Wiesbaden liegt das Durchschnittsgehalt demnach bei 52.020 Euro im Jahr.

Wichtige Arbeitgeber in Wiesbaden

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Wiesbaden:

  • Rhön-Klinikum AG
  • DZ Bank
  • Federal-Mogul Holding Deutschland (Automotive)
  • Nassauische Sparkasse
  • WVV Wiesbaden Holding (Versorgung)
  • SV Sparkassenversicherung
  • Abbott GmbH (Pharma)
  • R und V Allgemeine Versicherung
  • EDAG Engineering
  • Mewa Textil-Management
  • SGL Carbon (Kohlenstoff, Kunststoff)
  • Henkel und Co. Sektkellerei
  • Dyckerhoff GmbH (Zement- Baustoffe)
  • AbbVie (Biotech, Pharma)
  • Aereal Bank AG
  • Statistisches Bundesamt
  • JNB McCann Healthcare (Consulting, Marketing)
  • Primajob (Personaldienstleister)
  • Panasonic Marketing Europe
  • St. Josefs-Hospital Wiesbaden
  • Warth und Klein Grant Thornton (Wirtschaftsprüfung)
  • ESWE Verkehrsgesellschaft
  • Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (IT-Dienstleistungen)
  • Knettenbrech und Gurdulic (Recycling, Entsorgung)
  • Schufa Holding AG (Wirtschaftsauskunft)
  • Vitronic (Bildbearbeitungssysteme)
  • Corning (Werkstoffe)
  • Deutscher Genossenschafts-Verlag (Medien)
  • Commerz Real AG (Finanz)
  • Wiesbadener Volksbank
  • Mitsubishi Polyester Film (Polyesterfolien)
  • ABO Wind AG (Projektentwicklung)
  • Eurofoam Deutschland (Schaumstoffe)
  • Eckelmann AG (Elektronik)
  • Spielbank Wiesbaden

Karriereaussichten und Wirtschaft in Wiesbaden

Als Landeshauptstadt ist Wiesbaden ein Verwaltungsstandort. Die hessische Landesregierung macht hier Politik. Es gibt ein Amtsgericht, Arbeitsgericht, Sozialgericht und Landgericht. Insgesamt 14.000 Beamte und Angestellte arbeiten in Wiesbaden im öffentlichen Dienst.

Noch mehr Wiesbadener arbeiten nur in Gesundheits- und Sozialberufen – rund 17.000 – und im Handel. Einzelhandel und Großhandel beschäftigen in der Stadt zusammen ca. 18.000 Menschen.

So weit, so vorhersehbar. Für Überraschungen ist Wiesbaden aber auch gut. In der Stadt sitzen zahlreiche Organisationen, die man mit einem Augenzwinkern als Hidden Champions bezeichnen könnte. Sie sind in ihrer Nische bedeutend und anerkannt, aber man würde sie nicht unbedingt in Wiesbaden verorten.

Dazu zählt zum Beispiel die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft SPIO. Der Dachverband steht stellvertretend für die lange Historie der Filmstadt Wiesbaden. Oder das Statistische Bundesamt, das Deutschland jeden Tag mit aktuellen Zahlen versorgt. Dann gibt es da noch die Schufa. Die berüchtigte Wirtschaftsauskunftei sitzt genauso in Wiesbaden wie die Gesellschaft für deutsche Sprache.

Natürlich profitiert Wiesbaden von seiner Lage. Zentral in Deutschland und Europa gelegen und ganz nah dran an der Bankenmetropole Frankfurt. Karrierechancen gibt es in Wiesbaden insbesondere in:

  • Consulting
  • Gesundheitswirtschaft
  • Kreativwirtschaft

Wiesbaden ist eine Dienstleistungsstadt mit insgesamt sehr guten Zukunftsperspektiven. Im Städteranking 2018 von IW Consult landete die Stadt auf Rang 18 von 71. Die Zahl der Gründungen ist vergleichsweise groß, die Produktivität ebenfalls. Der Wiesbadener Arbeitsmarkt ist gesund – und bietet auch Frauen gute Perspektiven.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Wiesbaden liegt vor Frankfurts Haustür und ist daher für Pendler eine ernstzunehmende Option. Der Wohnungsmarkt ist aber auch in der Landeshauptstadt angespannt bis leergefegt. Vor allem kleine Wohnungen sind schwer zu finden.

Laut Immowelt stieg die mittlere Miete von 2017 bis 2018 um satte acht Prozent. Der Quadratmeter kostet jetzt 10,70 Euro. Damit ist Wiesbaden eine der teuersten Städte Deutschlands und sogar kostspieliger als etwa Düsseldorf oder Karlsruhe. Das Problem ist: Die Nachbarn müssen noch tiefer in die Tasche greifen.

So zahlen Mieter in Mainz im Mittel 11,80 Euro für den Quadratmeter, Darmstädter 11,10 Euro und Frankfurter sogar 13,90 Euro. Noch teurer als Mainhattan ist deutschlandweit nur eine Stadt und die heißt erwartungsgemäß München. In der bayerischen Weltstadt werden nicht weniger als 18,10 Euro pro Quadratmeter aufgerufen.

Im Segment zwischen 80 und 100 Quadratmetern ist es in Wiesbaden noch am wahrscheinlichsten, eine Wohnung für weniger als zehn Euro pro Quadratmeter zu finden.

Käufer einer Immobilie müssen hier ebenfalls ihr Konto plündern. Für 3.350 Euro wechselt der Quadratmeter in Wiesbaden den Besitzer. Ähnliche Kaufpreise sind in Mainz, Darmstadt und sogar Offenbach zu zahlen – die Nähe zu Frankfurt hat ihren Preis. Wer in der Bankenstadt wohnen will, zahlt sogar 4.400 Euro. Die beiden Extreme unter Deutschlands Großstädten bilden München (7.100 Euro) und Gelsenkirchen (1.000 Euro).

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Wiesbaden selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Wiesbaden suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Wiesbaden finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Wiesbaden finden Sie hier.
  • Die IHK Wiesbaden finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Wiesbaden finden Sie hier.
  • Jobs in Wiesbaden finden Sie hier.
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Jobs in Flensburg: Die besten an der Förde

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In Flensburg Punkte sammeln will keiner. Hier hat das gefürchtete Kraftfahrtbundesamt seinen Hauptsitz. Auf dem Flensburger Arbeitsmarkt punktet man vermehrt mit IT-Kenntnissen. Die nördlichste Stadt Deutschlands entwickelt sich zu einem kleinen, aber feinen Startup-Standort. Viele Jobs in Flensburg gibt es weiterhin im Schiffbau und im halbseidenen Gewerbe…

Jobs Flensburg: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Flensburg liegt so weit nördlich, dass Hamburger hier schon fast als Südländer gelten. Mit dem Auto sind es über die A8 zwei Stunden südwärts bis in die Hansestadt. Nach Dänemark ist es da schon deutlich kürzer. Bis zur Grenze sind es nur sieben Kilometer.

Die deutsch-dänische Staatsgrenze verläuft mitten durch die Flensburger Förde, einem herrlichen Revier für Segler. Hier am Westende der Förde befindet sich zugleich der westlichste Punkt der Ostsee. Für die Dänen ist Flensburg äußerst attraktiv. Sie kommen regelmäßig zum Shoppen und Flanieren. Oder sie legen sich an den Strand: Davon gibt es in Flensburg insgesamt drei.

Harmonisch war es zwischen Deutschen und Dänen aber nicht immer. Daran erinnert der Idstedt-Löwe, eines der Wahrzeichen Flensburgs. Das Monument steht auf dem Alten Friedhof unweit des Flensburger Hafens.

Bei Autofahrern ist Flensburg berüchtigt. Sie fürchten sich vor einer allzu großzügigen Punktvergabe durch das Kraftfahrt-Bundesamt, das seinen Sitz in der Fördestraße hat. Zu viele Punkte kann es für die SG Flensburg-Handewitt gar nicht geben. Der Handball-Verein ist das sportliche Aushängeschild der Stadt. Die Handballer sind zweimaliger Deutscher Meister, gewannen 2014 sogar die Champions League.

Zu den besten Wohnlagen Flensburgs zählen Mürwik, Solitüde, Westliche Höhe und Sonwik. Das grüne Tarup ist bei Familien beliebt, in Jürgensby östlich der Altstadt hat man mitunter einen herrlichen Hafenblick.

Arbeitsmarkt in Flensburg

In Schleswig-Holstein lag die Arbeitslosenquote im März 2019 bei 5,3 Prozent. In Flensburg war sie deutlich höher – bei 7,8 Prozent. Auch die Unterbeschäftigungsquote liegt in Flensburg auf hohem Niveau bei 11,2 Prozent. Darin sind Personen erfasst, die zum Beispiel in eine Weiterbildungsmaßnahme vermittelt wurden.

Damit ist Flensburg aber keineswegs ein Außenseiter. Auch die anderen Städte des nördlichsten Bundeslandes konnten die Arbeitslosigkeit nicht so stark abbauen wie ihre Pendants im Süden Deutschlands. So beträgt die Arbeitslosenquote in der Landeshauptstadt Kiel ebenfalls 7,8 Prozent, in Lübeck 7,5 Prozent und in Neumünster sogar 8,0 Prozent.

Neue Jobs in Flensburg werden vor allem geschaffen in:

  • Handel
  • Gesundheits- und Sozialwesen
  • Gastgewerbe
  • Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (z.B. Sicherheit, Gebäudereinigung, Gartenbau)

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Schleswig-Holstein ist das Schlusslicht in Westdeutschland. In keinem anderen Bundesland im Westen sind die Gehälter niedriger. Das Durchschnittsgehalt beträgt laut Gehaltsplattform gehalt.de 39.735 Euro im Jahr. Alle anderen West-Länder kommen auf über 40.000 Euro jährlich. Niedriger ist das Gehaltsniveau nur in Thüringen, Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Fach- und Führungskräfte verdienen im nördlichsten Bundesland laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 zwar 52.105 Euro jährlich im Schnitt. Aber auch hier hinkt Schleswig-Holstein im Ranking hinter allen anderen West-Ländern zurück.

Völlig anders sieht es in der Xing-Gehaltsstudie 2019 aus. Demnach bringen Fach- und Führungskräfte in Schleswig-Holstein erstaunliche 69.229 Euro im Schnitt mit nach Hause. Das ergibt in der Rangliste einen verblüffenden fünften Platz.

Speziell in Flensburg ist das Gehaltsniveau so platt wie das Land. Das Medianeinkommen liegt laut Bundesagentur für Arbeit bei 2.986 Euro monatlich. Median bedeutet, dass eine Hälfte darüber und eine Hälfte darunter liegt.

In Kiel beträgt der Vergleichswert 3.304 Euro, in Lübeck 3.036 Euro, in Hamburg 3.619 Euro. Für ganz Deutschland hat die BA ein Medianeinkommen von 3.209 Euro ermittelt.

Wichtige Arbeitgeber in Flensburg

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Flensburg:

  • Malteser Krankenhaus St. Franziskus
  • Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag
  • Nord-Ostsee Sparkasse
  • Stadtwerke Flensburg
  • Bilfinger Greylogix (Industriedienstleistungen)
  • Europa-Universität Flensburg
  • FFG Flensburger Fahrzeugbau
  • Anthon GmbH (Maschinenbau)
  • Mac IT-Solutions
  • KGU Consulting
  • Meesenburg Großhandel
  • Beyersdorf Dienstleistungen (Gebäudereinigung)
  • Clipper Aviation (Fluggesellschaft)
  • Flensburger Schiffbaugesellschaft FSG
  • Krones AG (Anlagenbau, Maschinenbau)
  • Holländerhof Werk- und Wohnstätten für behinderte Menschen
  • Nidec (Kältetechnik)
  • Die Mürwiker (Werkstätten und Heime)
  • Orion (Versandhandel)
  • Queisser Pharma
  • 1 und 1 Versatel (Telekommunikation)
  • Mitsubishi HiTec Paper (Spezialpapiere)
  • Nord-Schrott International (Recycling)
  • Flensburger Brauerei
  • Kraftfahrtbundesamt

Karriereaussichten und Wirtschaft in Flensburg

Flensburg flenst. Die Stadt im äußersten Norden hat schon kräftig-herbe Namen hervorgebracht. Das Flensburger Pilsener ist nur einer davon. Norddeutsch direkt ist das Kraftfahrtbundesamt (KBU), das die sprichwörtlichen „Punkte in Flensburg“ verwaltet.

Im erotischen Gewerbe war Beate Uhse erfolgreich. Anfang der 60er Jahre eröffnete sie in Flensburg den ersten Sexshop der Welt. Von Flensburg aus baute die Selfmade-Unternehmerin ein internationales Erotikunternehmen auf. 2017 war Feierabend, die Beate Uhse AG musste Insolvenz beantragen. Mit der Orion Versand GmbH ist Flensburg aber weiterhin im Erotikgeschäft vertreten.

Die Flensburger Schiffbaugesellschaft (FSG) ist eine von wenigen Werften in Deutschland, die überlebt haben. Sogar dieser krisengebeutelten Branche macht der Fachkräftemangel zu schaffen. In einer Umfrage der IHK Nord von 2018 beklagten ALLE befragten Schiffbauunternehmen, dass ihnen das spärliche Fachkräfteangebot Probleme bereite. Der Fachkräftemangel ist demnach ein größeres Problem für die Branche als Nachfrage, Finanzierung, Arbeitskosten und Energie- und Rohstoffpreise.

Die Flensburger Schiffbaugesellschaft suchte im April 2019 unter anderem diese Fachkräfte:

In fast allen Städterankings belegt Flensburg einen der hinteren Plätze. Im wirtschaftlichen Vergleich mit den Kommunen im Süden ist sie ein Zwerg. Aber das muss nicht so bleiben. Im Prognos-Zukunftsatlas 2016 etwa war Flensburg einer der großen Aufsteiger. Vor allem im Bereich Startups und IT tut sich an der Förde einiges.

Die meisten neuen Jobs in Flensburg gehen auf das Konto von:

  • Gesundheit und Dienstleistungen
  • Maschinen- und Schiffbau
  • Mobile Kommunikation

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Die Dänen wissen Flensburg zu schätzen. Immerhin wohnen sie in einem der teuersten Länder Europas. Da fühlen sich Flensburger Preise flauschig-weich an. Bis nach Flensburg sind es für sie nur wenige Kilometer.

Aber wie steht die Stadt im innerdeutschen Vergleich da? Ein Wirtschaftshub ist Flensburg nicht. Die Preise darf man als sehr gemäßigt bezeichnen. So kosten die Mieten laut Immowelt 7,00 Euro pro Quadratmeter.

Im Vergleich mit anderen deutschen Mittelstädten ist das gutes Mittelfeld. Wenn man Flensburg den großen Städten gegenüberstellt, ist das Preisniveau sogar unschlagbar niedrig. Von Köln bis Stuttgart, von Berlin bis Hamburg – kaum eine Stadt, in der Mieter weniger als zehn Euro pro Quadratmeter im Mittel zahlen müssen. Frankfurt mit knapp 14 Euro und München mit rund 18 Euro ragen aus dieser Gruppe noch einmal heraus.

Auf der anderen Seite gibt es Städte in Ostdeutschland und im Ruhrgebiet, in denen Mieter nur sechs Euro oder noch weniger zahlen. Chemnitz ist mit 5,00 Euro pro Quadratmeter Spitzenreiter oder Schlusslicht – je nach Perspektive.

Was den Norden Deutschlands betrifft: In Kiel werden 7,70 Euro aufgerufen, in Lübeck 8,20 Euro. In Rostock sind es nur 6,60 Euro, in Hamburg wiederum 11,90 Euro und in Bremen 8,30 Euro.

Wer eine Immobilie in Flensburg kaufen will, zahlt laut Immowelt 1.990 Euro pro Quadratmeter. Das ist keinesfalls spottbillig. In Gelsenkirchen bekommt man ihn schon für 1.000 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Flensburg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Flensburg suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Flensburg finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Flensburg finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Flensburg finden Sie hier.
  • Die IHK Schleswig-Holstein finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Flensburg finden Sie hier.
  • Jobs in Flensburg finden Sie hier.
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Jobs in Aachen: Karriere in der Kaiserstadt

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In Aachen fühlt sich jeder wohl. Kaiser, Tüftler, Pferde, Naschkatzen. Die Stadt weist mit ihrem Dom ein Kulturdenkmal von Weltrang auf – und eine der besten technischen Universitäten Europas. Jobs in Aachen gibt es für Maschinenbauer und Elektrotechniker, in der Nahrungsmittelindustrie und im Tourismus. Auch Amazons Sprachdienst Alexa spielt für Aachen eine immer wichtigere Rolle…

Jobs Aachen: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Aachen ist vielseitig. Die Stadt ist erstens sportlich. Mit dem CHIO trägt sie eines der bedeutendsten Reitsport-Turniere der Welt aus. Zweitens ist Aachen technisch versiert. Die RWTH Aachen gehört zu den renommiertesten technischen Universitäten in ganz Europa.

Drittens ist Aachen historisch bedeutsam. Kaiser Karl der Große machte aus Aachen im Mittelalter ein Zentrum des fränkischen Reiches, sein Aachener Dom war Jahrhunderte später das erste deutsche Unesco-Weltkulturerbe. Und viertens ist Aachen auch noch richtig lecker. Die Aachener Printen sind weltberühmt und ein gefragtes Mitbringsel.

Wer in Ronheider Berg oder Gut Steeg wohnt, hat es geschafft. Hier im Süden der Stadt stehen die Prachtbauten Aachens. Etwas günstiger wohnt es sich in Soers, Hörn und Burtscheider Abtei, die ebenfalls zu den beliebtesten Wohnlagen zählen. Schöne Altbauten findet man in Beverau, Wohnungen in Uni-Nähe in Laurensberg.

Arbeitsmarkt in Aachen

Einer IHK-Analyse zufolge fehlen bereits 2019 in der Wirtschaftsregion Aachen etwa 11.000 Fachkräfte – 8.000 mit einem Berufsabschluss sowie 3.000 akademisch Qualifizierte – vor allem in den Bereichen Technik, Pflege und Gastgewerbe.

In der Städteregion Aachen lag die Arbeitslosenquote im März 2019 bei 6,9 Prozent. Die Städteregion besteht neben Aachen noch aus sieben weiteren Städten: Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Stolberg und Würselen. Dazu kommen noch die Gemeinden Roetgen und Simmerath. Baesweiler im Norden ist immerhin rund 20 Kilometer von Aachen entfernt, Monschau im Süden sogar 30 Kilometer.

Die Region liegt damit in etwa im Schnitt von Nordrhein-Westfalen. In ganz NRW beträgt die Arbeitslosigkeit 6,6 Prozent. Für ganz Deutschland liegt der Wert bei 5,1 Prozent.

Vor allem gut ausgebildete Fachkräfte haben in Aachen oft keine Probleme, einen neuen Job zu finden. Das hat sich bis ins Ausland herumgesprochen. Nach einer Auswertung der Jobbörse Indeed kam im Jahr 2018 jede zehnte Suchanfrage nach einem Job in Aachen aus dem Ausland. Auf Rang zwei lag mit großem Abstand Düsseldorf, wo ungefähr jede 20. Suchanfrage nicht aus Deutschland stammte.

Hier spielt Aachens Grenznähe eine entscheidende Rolle. Besonders viele Jobsucher kommen aus dem benachbarten Belgien und den Niederlanden.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In der Region Aachen können Arbeitnehmer mit einem monatlichen Gehalt von 3.365 Euro rechnen. Das ist der Medianwert, der von der Bundesagentur für Arbeit ermittelt wurde. Dabei befindet sich eine Hälfte der Gehälter darüber, die andere darunter.

In Düsseldorf liegt das Medianeinkommen bei 3.882 Euro, in Köln bei 3.696 Euro und in Mönchengladbach bei 3.047 Euro. Der Wert für ganz Deutschland beträgt 3.209 Euro.

Im Schnitt verdienen Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen 45.360 Euro jährlich. Fach- und Führungskräfte bringen es in NRW laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 auf 58.846 Euro im Jahr, laut Xing-Gehaltsstudie 2019 sogar auf 71.913 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Aachen

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Aachen:

  • Philips (Beleuchtung)
  • Continental Reifen (Automotive)
  • Ford Forschungszentrum (Automobil)
  • Amazon Forschungszentrum (Handel)
  • Denso (Automotive)
  • Grünenthal (Pharma)
  • Talbot Services (Schienenfahrzeuge)
  • Zeitungsverlag Aachen (Medien)
  • P3 Ingenieurgesellschaft (Unternehmensberatung)
  • FEV Europe (Automotive)
  • Lindt (Schokolade)
  • Zaquensis (Zeitarbeit)
  • Zentis (Nahrungsmittel)
  • Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft Aachen
  • Aachen Münchener Versicherung
  • Guidion (Telekommunikation)
  • Lumileds (Beleuchtung)
  • Generali Deutschland Informatik Services
  • Kisters AG (IT)
  • Inform Institut für Operations Research und Management (Software)
  • Lambertz-Gruppe (Printen)
  • Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT
  • Stawag Stadtwerke Aachen AG
  • Leo – Der Bäcker und Konditor
  • Trianel (Energieversorgung)
  • e.GO Mobile AG (Automobil)
  • DSA Daten- und Systemtechnik (IT)
  • Carpus und Partner (Beratung)
  • Soptim AG (Software)
  • RWTH Aachen

Karriereaussichten und Wirtschaft in Aachen

Aachen ist für seine Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule bekannt. Sie ist die größte TU Westeuropas. Daneben forschen aber noch viele andere Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen sowie Forschungs- und Entwicklungslabors großer Unternehmen auf Weltniveau. Jeder zehnte Forscher in Deutschland arbeitet nach Angaben der IHK Aachen in der Grenzregion. Auch das renommierte Forschungszentrum Jülich liegt in der Nachbarschaft.

Das Amazon Office in Aachen zum Beispiel fokussiert sich auf die Entwicklung von Technologien für den Sprachdienst Alexa. Die Mitarbeiter des Entwicklungszentrums beschäftigen sich vor allem mit Spracherkennung (ASR) und dem Verstehen natürlicher Sprache (NLU).

Automobilzulieferer Denso nahm 2005 sein Aachen Engineering Centre (AEC) in Wegberg in Betrieb. Das Forschungszentrum von Automobilhersteller Ford gibt es schon seit 1994. 250 Wissenschaftler wollen die Ford-Modelle nachhaltiger machen. Auch der niederländische Konzern Philips forscht und entwickelt in Aachen.

Einen großen Stellenwert hat in Aachen die Ernährungsindustrie. Nicht nur Printen werden hier serviert. Für Schokoladenhersteller Lindt ist Aachen der größte Standort. Der Lindt-Goldhase wurde in Aachen entwickelt und aus Aachen heraus vermarktet. Die Marketing-Abteilung sitzt ebenfalls in der westlichsten Unistadt Deutschlands.

Diese Bereiche und Branchen schaffen die meisten Jobs in Aachen:

  • Wissenschaft
  • Forschung und Entwicklung
  • Automobilindustrie
  • Maschinenbau
  • IT und Telekommunikation
  • Chemie
  • Elektrotechnik
  • Nahrungsmittelindustrie
  • Gummi- und Kunststoffe
  • Logistik
  • Metall
  • Papier

Nicht zu vergessen ist die Tourismusbranche. Der Aachener Dom war 1978 erstes deutsches Kulturdenkmal, das in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde – für Besucher ist er noch immer ein Magnet.

Trotz aller Vorzüge spielt Aachen aber nicht in der ersten Wirtschaftsliga Deutschlands mit. Im Städteranking 2018 von IW Consult landete die Grenzregion auf Platz 40 von 71 untersuchten Großstädten und damit nur im Mittelfeld. Für die Zukunft aber ist man gewappnet. Im Zukunftsranking belegt Aachen Platz 20. Vor allem die vielen Ingenieure und MINT-Absolventen könnten die Stadt weiter nach vorne katapultieren.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Die Aachener Preise liegen im Mittelfeld. Mieter zahlen laut Immowelt im Mittel 8,70 Euro für den Quadratmeter. Das ist weit entfernt von Münchener (18,10 Euro) oder Frankfurter (13,90 Euro) oder auch Freiburger (12,00 Euro) Verhältnissen. Aber das Niveau ist höher als in Mönchengladbach (6,50 Euro) und in Krefeld (6,80 Euro) und auch in Neuss (8,10 Euro) – also den Städten im Nordosten Aachens. Westlich der Kaiserstadt wird es hingegen wieder teurer. In Köln mietet man sich für 10,90 Euro pro Quadratmeter ein, in Bonn für 9,70 Euro.

Beengt dürfte sich der eine oder andere Student fühlen. Kleine Wohnungen sind in der RWTH-Stadt heißt begehrt. Laut Immowelt werden für sie Mietpreise von mehr als zehn Euro pro Quadratmeter aufgerufen.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat berechnet, dass eine studentische Musterwohnung von 30 Quadratmetern in Aachen rund 400 Euro Miete kostet. Das ist ähnlich teuer wie in Bonn, Münster und Karlsruhe. Bonn und Aachen sind auch die beiden Standorte, an denen die Zahl der Studenten in den letzten Jahren enorm zugelegt hat. Das hat Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt.

Wer günstiger studieren möchte, der findet im Ruhrgebiet, in Kiel, Leipzig, Bamberg und sogar Berlin bessere Bedingungen vor.

Die Kaufpreise befinden sich in Aachen noch auf einem vergleichsweise niedrigen Level. Der Quadratmeter kostet laut Immowelt 2.330 Euro. In Köln ist eine Immobilie fast 1.000 Euro pro Quadratmeter teurer. In Krefeld werden dagegen nur 1.660 Euro fällig.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Aachen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Aachen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt in Aachen finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Aachen-Düren finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Städteregion Aachen finden Sie hier.
  • Die IHK Aachen finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Aachen finden Sie hier.
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