Jobs in Gotha: Residenzstadt mit Jobgarantie

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Kennen Sie Gotha? Nein? Sollten Sie aber. Die Mittelstadt in Thüringen zählt zu den wohl unterschätztesten Städten im ganzen Land. Sie galt einmal als Perle – und ist es in Teilen bis heute geblieben. Als alte Residenzstadt hat sie barocke Schlösser und eine historische Altstadt aufzubieten. Die Struktur der lokalen Wirtschaft ist dagegen bodenständig, Jobs in Gotha gibt es in vielen Farben und Formen. Der Mix ist kerngesund. So gesund, dass die fünfgrößte Stadt Thüringens in einer wichtigen Kategorie die Nummer eins ist…

Jobs Gotha: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

1250 Jahre hat Gotha schon auf dem Buckel. Die Stadt war früher eine Residenzstadt mit Glanz und Gloria. Im Herzen der Stadt thront noch heute das Schloss Friedenstein. Das barocke Bauwerk ist Dreh- und Angelpunkt Gothas, gleich daneben steht das Historische Museum. Weiter südlich geht es in den Schlossgarten mit dem Herzoglichen Museum.

Gotha ist – historisch gesehen – ein Rivale Weimars. Während sich Weimar der Kultur zuwandte, machte Gotha in Naturwissenschaften. Naturkundemuseum und Alte Sternwarte zeugen davon.

Zu DDR-Zeiten wohnten in Gotha noch knapp 60.000 Menschen. Die Zahl ist bis auf 45.000 gesunken. Weg vom Schuss wohnt man in Gotha aber gar nicht, in einer halben Autostunde ist man in Erfurt. Das Zentrum von Gotha ist schön, die Außenbezirke weniger. Das ist vermutlich der Grund dafür, dass die Stadt stark unterschätzt – und weitgehend sogar unbekannt – ist. Dabei galt sie früher als schönste Stadt Thüringens.

Nicht umsonst bewirbt sich Gotha selbst auf seiner Homepage als „kleine und feine Residenzstadt mitten in Thüringen“.

Arbeitsmarkt in Gotha

Gotha ist die fünftgrößte Stadt Thüringens. Im Job-Vergleich ist sie die Nummer eins.

So liegt die Arbeitslosenquote in Gotha nur bei 4,9 Prozent (Stand: Juni 2019). Das liegt noch unter dem Landesschnitt von Thüringen (5,1 Prozent). Auch in den anderen Städten des Bundeslandes ist die Arbeitslosigkeit höher. Erfurt weist 5,5 Prozent auf, Jena 5,1 Prozent und Weimar 5,7 Prozent. Abgeschlagen ist Gera mit 8,0 Prozent.

Als ausgebildete Fachkraft hat man in Gotha beste Perspektiven. Die meisten freien Jobs in Gotha gibt es nach Angaben der Arbeitsagentur momentan in folgenden Bereichen, in dieser Reihenfolge:

  • Produktion und Fertigung
  • Gesundheits- und Sozialwesen
  • Verkehr und Logistik
  • Kaufmännische Dienstleistungen und Handel
  • Baugewerbe
  • Unternehmensorganisation

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Im Durchschnitt verdient ein Arbeitnehmer in Thüringen laut gehalt.de 36.450 Euro pro Jahr. Damit sind die Gehälter in Thüringen höher als die in Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. An das Niveau von Hessen (ca. 51.000 Euro) oder Baden-Württemberg (ca. 48.800 Euro) reichen sie freilich nicht heran.

Wer nach der Uni in Thüringen in den Jobmarkt einsteigt, bringt im Schnitt 37.406 Euro nach Hause. Nach der Ausbildung legen Berufseinsteiger mit 24.947 Euro los.

Fach- und Führungskräfte erreichen in Thüringen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 ein Jahressalär von rund 44.000 Euro. In Hessen verdienen sie rund 65.000 Euro – und damit über 20.000 Euro mehr. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 verortet Fach- und Führungskräfte in Thüringen sogar bei einem Jahresgehalt von ca. 56.400 Euro.

Eine Vollzeitstelle in Gotha befördert monatlich 2.468 Euro auf das Konto. Das ist der Medianwert der Bundesagentur für Arbeit. Das Medianeinkommen in ganz Deutschland liegt bei 3.209 Euro.

Hinter dem ostdeutschen Median von 2.600 Euro hinkt Gotha aber gar nicht so weit hinterher. Tatsächlich gibt es in Ostdeutschland nur zwei Städte, die auf einen Wert von über 3.000 Euro kommen: Berlin und Jena. Innerhalb Thüringens liegt Gotha hinter Weimar (2.902 Euro) und Erfurt (2.679 Euro). Das Gehaltsniveau von Gera (2.390 Euro) dagegen kann Gotha übertrumpfen.

Wichtige Arbeitgeber in Gotha

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Gotha:

  • Schmitz Cargobull (Anhänger)
  • ZF Friedrichshafen AG (Automotive)
  • Avery Dennison Materials (Folien)
  • Bystronic Maschinenbau
  • Pero AG (Teilereinigung)
  • Durable Hunke und Jochheim (Büroausstattung)
  • Gothaplast (Pflaster)
  • Stadtwerke Gotha
  • Kreissparkasse Gotha
  • Helios Klinikum Gotha
  • Oettinger Brauerei Gotha
  • BCS Beratung-Computer-Software
  • CM System (Computer- und Medientechnik)
  • Dekra Automobil GmbH
  • Finanz-Data GmbH (Beratung und Software)
  • Guttroff Gase und Schweißtechnik
  • Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung

Karriereaussichten und Wirtschaft in Gotha

Gotha hat eine Wirtschaftsstruktur, die man als gesund bezeichnen darf. Den einen großen Namen gibt es nicht, dafür viele kleine und mittelständische Unternehmen aus Industrie und Handwerk.

Zu den prominenteren Namen zählt Autozulieferer ZF Friedrichshafen, der in Gotha seit 2001 Achsgetriebe und E-Antriebe produziert. Nutzfahrzeughersteller Schmitz Cargobull hat in Gotha sein „Kipper-Kompetenzwerk“.

Die Stadt beherbergt das Thüringer Finanzgericht, ein Forschungszentrum der Uni Erfurt und ist Bundeswehr-Standort. Ein Mix an Möglichkeiten, der die Gothaer zu einer beispiellos niedrigen Arbeitslosenquote von unter fünf Prozent geführt hat.

Diese Wirtschaftsbereiche schaffen Jobs in Gotha:

  • Verarbeitendes Gewerbe
  • Logistik
  • Baugewerbe
  • Dienstleistungen
  • Handel und Gastgewerbe
  • Kultur- und Kreativwirtschaft
  • Öffentliche Verwaltung, Behörden und Institutionen

Glänzend steht Gotha im Prognos-Zukunftsatlas 2019 allerdings nicht da. Dort reicht es nur zu Rang 270 von 401 Regionen in Deutschland – nach Platz 254 bei der letzten Erhebung im Jahr 2016. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt kommt Gotha immerhin auf Position 247 ins Ziel.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

In einer halben Stunde kommt man von Gotha nach Erfurt. Das kann sich für Pendler lohnen. In Gotha liegen die Mietpreise nach Immowelt-Daten zwischen 4,89 Euro und 7,58 Euro pro Quadratmeter. In Erfurt beträgt die Medianmiete 7,50 Euro.

Eine ganze Autostunde entfernt liegt Gera. Dort müssen Mieter 5,00 Euro pro Quadratmeter zahlen. Noch günstiger sind Wohnungen in Plauen auf der sächsischen Seite. Hier müssen Mieter nur 4,50 Euro pro Meter überweisen.

Zum Vergleich: Mieter in Dresden wohnen für 7,50 Euro pro Quadratmeter, in Leipzig und Rostock für 6,60 Euro, in Magdeburg und Cottbus für 6,00 Euro und in Chemnitz für 5,00 Euro. Teurer wird es in Jena (9,00 Euro), Potsdam (10,00 Euro) und Berlin (11,70 Euro).

In einer anderen Preiskategorie liegen westdeutsche Städte wie Stuttgart (12,50 Euro), Frankfurt (13,90 Euro) und München (18,10 Euro). Die bayerische Landeshauptstadt ist die teuerste Stadt Deutschlands – mit weitem Abstand.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Gotha selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Gotha suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Gotha finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Gotha finden Sie hier.
  • Die IHK Erfurt finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Gotha finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Gotha finden Sie hier.
  • Jobs in Gotha finden Sie hier.
[Bildnachweis: Val Thoermer by Shutterstock.com]

Jobs in Weimar: Wo Sie Geschichte schreiben

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Weimar war schon mehr als einmal das Zentrum deutscher Geschichte. Heute kann hier jeder seine eigene Geschichte schreiben. Die Voraussetzungen sind so gut wie lange nicht. Es gibt immer mehr Jobs in Weimar, immer weniger Arbeitslose. Vor allem Architekten und Ingenieure profitieren von der Weimarschen Tradition, genauso Kreative, Kulturschaffende und Gastronomen. Der größte Arbeitgeber der Stadt hat mit Hochkultur allerdings nicht so viel am Hut…

Jobs Weimar: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Wer mit Weimar nichts anzufangen weiß, darf getrost als Kulturbanause gebrandmarkt werden. So viel Kultur auf engem Raum: Schloss Belvedere, das Goethe-Nationalmuseum, das Liszt-Haus, Schillers Wohnhaus und Goethes Gartenhaus können besichtigt werden – und erwecken die Weimarer Klassik kurzzeitig wieder zum Leben.

Bedrückender ist es vor den Toren Weimars in der Gedenkstätte Buchenwald. Pompöser dagegen in der Anna-Amalia-Bibliothek, deren Dachstuhl 2004 zum Teil abbrannte. 50.000 Bücher gingen in Flammen auf. Nach der Restaurierung erstrahlt sie in neuem Glanz – und ihr mehrgeschossiger Rokokosaal ist schöner als je zuvor.

Die Bibliothek steht am Park an der Ilm, dem Kleinod der Stadt. Oder sollte man besser sagen: Großod? Er ist mit 48 Hektar nämlich sehr geräumig. Auch ist der Park eine der am besten erhaltenen Parkanlagen aus der Klassik, Goethe höchstpersönlich war bei seiner Errichtung beteiligt.

Früher wohnten in Weimar Goethe, Schiller, Bach, Cranach, Liszt, Nietzsche, Gropius, Herder, Feininger, Kandinsky. Heute wohnen hier Studenten der Bauhaus-Uni und Berufstätige aus Jena, die lieber in Weimar wohnen wollen – oder Senioren aus dem Westen, die ihren Lebensabend in der Kulturstadt verbringen wollen.

Am begehrtesten sind Wohnungen in der Altstadt und in Weimar-Süd. Viele neue Wohnungen sind in der Nordvorstadt entstanden. Wer es ländlicher mag, dürfte sich in Oberweimar wohl fühlen.

Arbeitsmarkt in Weimar

In Thüringen brummt der Jobmarkt seit Jahren. Im Jahr 2005 lag die offizielle Arbeitslosenquote noch bei 17,1 Prozent, 2018 war sie auf 5,5 Prozent gesunken. Mittlerweile beträgt sie sogar nur noch 5,1 Prozent (Stand: Juni 2019).

In der Stadt Weimar sind es 5,7 Prozent. Erfurt liegt mit 5,5 Prozent nur knapp dahinter, Jena bei 5,1 Prozent. Abgeschlagen ist die drittgrößte Stadt des Bundeslandes. Geras Statistik weist 8,0 Prozent Arbeitslose aus.

Wie in vielen Städten Ostdeutschlands gibt es auch in Weimar mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Wer als Azubi durchstarten will, hat gute Chancen. Die meisten offenen Ausbildungsplätze in Weimar gibt es laut Arbeitsagentur für:

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Durchschnittsgehalt in Thüringen liegt das nach Angaben der Plattform gehalt.de bei 36.450 Euro im Jahr. Damit ist das Gehaltsniveau in Thüringen höher als in Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Ganz vorne im Ranking rangieren Hessen mit rund 51.000 Euro und Baden-Württemberg mit ca. 48.800 Euro.

Nach der Uni steigen Absolventen in Thüringen mit durchschnittlich 37.406 Euro in den Beruf ein. Für erfolgreiche Azubis geht das Berufsleben mit 24.947 Euro weiter.

Der Stepstone-Gehaltsreport 2019 zeigt für Fach- und Führungskräfte in Thüringen ein Durchschnittssalär von rund 44.000 Euro jährlich an. Spitzenreiter ist erneut Hessen mit über 65.000 Euro. Nach Berechnungen der Xing-Gehaltsstudie 2019 liegen Fach- und Führungskräfte in Thüringen sogar bei einem Jahresgehalt von ca. 56.400 Euro.

Ein Vollzeitjob in Weimar bringt 2.902 Euro monatlich auf das Konto. Dabei handelt es sich um den von der Bundesagentur für Arbeit errechneten Medianwert. Das gesamtdeutsche Medianeinkommen liegt bei 3.209 Euro.

Aber Weimar steht trotzdem sehr gut da. Das Mediangehalt in der Klassik-Stadt ist zum Beispiel höher als das in Leipzig (2.807 Euro), Magdeburg (2.760 Euro) und Schwerin (2.795 Euro). Insgesamt beträgt der Wert für Ostdeutschland 2.600 Euro.

Innerhalb Thüringens sind nur die Gehälter in Jena höher als in Weimar. In Jena verdienen Vollzeitarbeitnehmer 3.066 Euro monatlich, in der Landeshauptstadt Erfurt dagegen nur 2.679 Euro und in Gera 2.390 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Weimar

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber, die Jobs in Weimar schaffen:

  • Thüringer Landesverwaltungsamt
  • Bauhaus-Universität Weimar
  • Bayer Weimar (Pharma)
  • Tractebel Hydroprojekt (Ingenieurbüro)
  • Antenne Thüringen (Medien)
  • Dynardo (Software)
  • Ingenieurbüro Lopp
  • Saller (Immobilien)
  • Hydrema Baumaschinen
  • Thüringische Landeszeitung
  • VR Bank Weimar
  • Sophien- und Hufeland Klinikum
  • Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
  • Deutsches Nationaltheater Weimar
  • Klassik Stiftung Weimar
  • Glatt Ingenieurtechnik
  • Jörg Schneider Edelstahlverarbeitung
  • Goepfert Werkzeug und Formenbau
  • IAB Institut für Angewandte Bauforschung Weimar
  • IBU-tec Advanced Materials AG
  • Senova Gesellschaft für Biowissenschaft und Technik
  • KCD Kunststoffe, Additive und Beratung

Karriereaussichten und Wirtschaft in Weimar

Nein, Weimar lebt nicht nur von seinen Touristen. Klar ist aber, dass sie eine wichtige Rolle für die Kulturstadt spielen. Gastronomie und Hotellerie, aber auch die Kultureinrichtungen erreichen eine breite Klientel – und schaffen viele Jobs in Weimar.

Die Bauhaus-Tradition ist in Weimar lebendig. An der Bauhaus-Universität kann man Architektur oder Urbanistik studieren. Auf dem Arbeitsmarkt finden viele Absolventen Anschluss. So ist die Dichte an Ingenieur- und Architekturbüros in Weimar extrem hoch. Auch gibt es hier viele Forschungseinrichtungen, die sich mit Werkstoffen und Bautechnologie befassen.

Größter Arbeitgeber der Stadt ist Bayer, das in Weimar hormonhaltige Präparate herstellt. Der zweitgrößte Arbeitgeber machte 2018 dicht. Als das Werk von Coca-Cola schloss, verloren 170 Mitarbeiter ihre Jobs.

Die wichtigsten Branchen für Weimar sind:

  • Bautechnologien und Werkstoffe
  • Kreativwirtschaft und Kultur
  • Metallverarbeitung und Maschinenbau
  • Kunststoffe und Pharmazie
  • Gastgewerbe und Dienstleistungen

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 erreicht Weimar Platz 192 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt landet man sogar auf Rang 46. Allerdings hatte es im letzten Prognos-Atlas 2016 noch zur Gesamtplatzierung 108 gereicht.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Weimar ist kulturell wertvoll – und nicht ganz billig. Mieter zahlen in Weimar nach Immowelt-Berechnungen 7,50 Euro pro Quadratmeter im Median. Damit liegt die Stadt auf exakt dem gleichen Preisniveau wie Erfurt. Die Landeshauptstadt ist nur eine halbe Autostunde entfernt.

Eine volle Autostunde entfernt ist Gera. Dort sind die Mietpreise mit 5,00 Euro pro Quadratmeter sehr viel niedriger. Noch günstiger wohnt es sich in Plauen jenseits der sächsischen Grenze. Hier werden schlappe 4,50 Euro pro Meter fällig.

Weimar zählt im ostdeutschen Vergleich zu den teureren Adressen. In Leipzig überweisen Mieter 6,60 Euro pro Quadratmeter, in Rostock ebenfalls 6,60 Euro, in Magdeburg und Cottbus 6,00 Euro und in Chemnitz gar nur 5,00 Euro. Eine Mietwohnung in Dresden kostet 7,50 Euro – genauso viel wie in Weimar. Hochpreisiger sind dagegen Jena (9,00 Euro), Potsdam (10,00 Euro) und Berlin (11,70 Euro). An der Spitze der Deutschland-Charts stehen Frankfurt am Main (13,90 Euro) und München (18,10 Euro).

Wer eine Immobilie in Weimar kaufen möchte, muss mit 1.970 Euro pro Quadratmeter kalkulieren. In Jena werden 2.350 Euro fällig, in Erfurt 2.130 Euro. Achtung, Pendler: Immobilien in Gera werden von Immowelt bei 780 Euro pro Quadratmeter veranschlagt. Schnäppchenalarm!

In Dresden muss man fürs Eigenheim dagegen 2.230 Euro auf den Tisch legen, in Leipzig 1.920 Euro, in Magdeburg 1.460 Euro, in Rostock 2.800 Euro. Berlin verlangt den Käufern 3.790 Euro ab, Potsdam 3.370 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Weimar selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Weimar suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Weimar finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Weimar finden Sie hier.
  • Die IHK Erfurt finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Efurt finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Weimar finden Sie hier.
  • Jobs in Weimar finden Sie hier.
[Bildnachweis: Shamsiya Saydalieva by Shutterstock.com]

Jobs in Jena: Die Karriere fest im Blick

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Wer gutes Geld verdienen will, zieht nach München, Stuttgart oder Frankfurt. Oder nach Jena. In der Tat ist Jena die Gutverdiener-Metropole Ostdeutschlands. In keiner anderen Ost-Stadt – mit Ausnahme von Berlin – sind die Gehälter so hoch wie hier. Jobs in Jena gibt es vor allem für Akademiker. Die Stadt ist als Leuchtturm der optischen Industrie bekannt. Es gibt aber auch andere Betätigungsfelder für Fachkräfte – sogar in der Raumfahrttechnologie…

Jobs Jena: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Jena macht was her. Die Stadt ist eine der wenigen in Deutschland, die eine echte Skyline vorzeigen kann. Hier wurden einige der ersten Hochhäuser des Landes gebaut, der sogenannte Bau 15, das Ernst-Abbe-Hochhaus und der 144 Meter hohe Jentower.

Ein Name läuft einem in Jena permanent über den Weg und das ist der von Carl Zeiss. Der Mechaniker gründete 1846 seine Werkstatt in Jena. Daraus sollte ein Weltmarktführer der optischen Industrie werden. Carl Zeiss Jena – das gehört genauso unzertrennbar zusammen wie Bayer Leverkusen.

Jena vibriert. Manche sagen, es ist hier sehr viele lebendiger als in der Landeshauptstadt Erfurt. Dabei ist Jena mit 110.000 Einwohnern nur die zweitgrößte Stadt Thüringens, Erfurt hat 100.000 Einwohner mehr. Vor allem lockt Jena Hochqualifizierte und Studenten an.

Die vielleicht beliebteste Wohnlage in Jena ist das ruhige Kernbergviertel. Im Süden der Stadt, in Winzerla und Lobeda, stehen Plattenbauten. Doch auch die sind äußerst beliebt, bei Studenten zum Beispiel. Wer neu nach Jena zieht, sollte sich auch in Jena-Ringwiese, Cospeda, Wenigenjena, Jena-Nord, West und Zentrum umschauen.

Arbeitsmarkt in Jena

Die Arbeitslosigkeit ist in Thüringen im Laufe der Jahre zusammengeschmolzen wie ein Eis in der Sonne. Lag die offizielle Arbeitslosenquote 2005 noch bei 17,1 Prozent, waren es 2018 nur noch 5,5 Prozent. Mittlerweile ist Thüringen drauf und dran, auch die Fünf-Prozent-Marke zu unterbieten. Im Juni 2019 lag die Quote bei 5,1 Prozent.

Die Stadt Jena weist exakt denselben Wert auf: 5,1 Prozent. Das ist von den vier größten Städten Thüringens der niedrigste. Die Landeshauptstadt Erfurt liegt bei 5,5 Prozent, Weimar bei 5,7 Prozent und Gera bei 8,0 Prozent.

Auch in Jena tun sich die Arbeitgeber schwer, offene Stellen mit qualifizierten Kräften zu besetzen.

Viele Jobs in Jena gibt es aktuell in diesen Bereichen:

  • Gesundheits- und Sozialwesen
  • Verarbeitendes Gewerbe
  • Mechatronik
  • Energie- und Elektrotechnik
  • Metallbearbeitung
  • IT

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Thüringen liegt das Durchschnittsgehalt nach Angaben der Plattform gehalt.de bei 36.450 Euro im Jahr. Damit lassen die Thüringer Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hinter sich. An Bundesländer wie Hessen (ca. 51.000 Euro) und Baden-Württemberg (ca. 48.800 Euro) kommen sie aber bei Weitem nicht heran.

Hochschulabsolventen steigen in Thüringen mit durchschnittlich 37.406 Euro in den Beruf ein. Nach erfolgreicher Ausbildung geht das Berufsleben mit 24.947 Euro los.

Fach- und Führungskräfte verdienen in Thüringen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 rund 44.000 Euro im Jahr. Das sind über 20.000 Euro weniger als in Hessen, wo rund 65.000 Euro per annum gezahlt werden. Auch Berlin ist mit ca. 54.000 Euro enteilt. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 berechnet für Fach- und Führungskräfte in Thüringen ein Jahresgehalt von ca. 56.400 Euro.

In Jena kommen Vollzeitarbeitnehmer auf einen Monatslohn von 3.066 Euro. Das ist ein hervorragender Wert. Er liegt zwar unter dem gesamtdeutschen Medianeinkommen von 3.209 Euro. Aber Jena ist damit die einzige Stadt in Ostdeutschland – mit Ausnahme von Berlin – die die 3.000-Euro-Marke überbietet.

Zum Vergleich: Das Medianeinkommen in Dresden beträgt 2.987 Euro, in Leipzig 2.807 Euro, in Magdeburg 2.760 Euro und in Schwerin 2.795 Euro. Die Landeshauptstadt Thüringens, Erfurt, kommt auf 2.679 Euro, Gera auf 2.390 Euro und Weimar auf 2.902 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Jena

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Jena:

  • Carl Zeiss Meditec (Optische Industrie)
  • Jenoptik (Optische Industrie)
  • Carl Zeiss Jena (Optische Industrie)
  • Carl Zeiss Microscopy (Optische Industrie)
  • Universitätsklinikum Jena
  • Friedrich-Schiller-Universität
  • Stadtwerke Jena
  • Fortbildungsakademie der Wirtschaft
  • Analytik Jena (Messtechnik)
  • Schott AG (Glas)
  • Fachhochschule Jena
  • Abbott (Medizintechnik)
  • Intershop Communications (E-Commerce)
  • Medipolis (Pharma)
  • Jenapharm (Pharma)
  • Göpel Electronic (Messtechnik)
  • ePages (E-Commerce)
  • Dot Source (Digitalagentur)
  • Jena Optronik (Raumfahrttechnologie)
  • Opto Tech (Optikmaschinen)
  • Conventus Congressmanagement und Marketing
  • Jenaer Antriebstechnik
  • Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF
  • Asphericon (Optische Industrie)
  • DEWB AG (Venture-Capital-Gesellschaft)
  • Sparkasse Jena-Saale-Holzland

Karriereaussichten und Wirtschaft in Jena

Jena ist die Stadt mit Durchblick. Die optische Industrie hat hier ihre Herzkammer. Carl Zeiss, Jenoptik und Schott sitzen in Thüringen. Kein Unternehmen prägt die Stadt so sehr wie Zeiss. 2017 gab das Unternehmen bekannt, 300 Millionen in den Standort zu investieren, um aus ihm ein Hightech-Zentrum mit überregionaler Strahlkraft zu machen. Schon heute ist Jena zweitgrößter Zeiss-Standort mit rund 2.000 Mitarbeitern.

Nationale wie internationale Konzerne haben sich in Jena angesiedelt, aus der Medizin- und Messtechnik, Pharmaindustrie und sogar der Raumfahrttechnologie. Jena ist mittlerweile ein Hochtechnologiezentrum, das nach eigenen Angaben eine Exportquote von 65 Prozent aufweist. Das ist viel.

Auch werden in Jena jedes Jahr 250 Patente pro 100.000 Einwohner angemeldet. Das zeugt von Innovationskraft. Bundesweit liegt der Schnitt bei 59 Patenten. Jena verfügt zudem mit der Friedrich-Schiller-Universität über die einzige Volluniversität in Thüringen.

Gute Jobs in Jena schaffen diese Branchen:

  • Optik und Photonik
  • Gesundheitstechnologie
  • Präzisionstechnik
  • Digitale Wirtschaft
  • Umwelttechnologie

Dass Jena ein Geheimtipp in Deutschlands Städtelandschaft ist, zeigen auch die diversen Rankings. Im Städteranking 2018 von IW Consult belegt Jena Platz 17 von 71. Im IW-Zukunftsranking reicht es sogar zu Platz 7.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 erreicht Jena Position 29 von 401 Regionen in Deutschland. Gute Bewertungen gab es vor allem für den heimischen Arbeitsmarkt. In dieser Unterkategorie belegt Jena sogar Platz 14.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Das Preisniveau in Jena ist – für eine Stadt im Osten Deutschlands – außerordentlich hoch. Laut Financescout24 sind die Lebenshaltungskosten in Jena höher als in West-Städten wie Essen, Bochum, Dortmund, Mönchengladbach, Wuppertal und Bremen.

Innerhalb Ostdeutschlands zählt Jena zu den Premium-Städten. Die Mieten liegen nach Immowelt-Angaben schon bei 9,00 Euro pro Quadratmeter und sind damit nicht mehr weit von der Zweistelligkeit entfernt. In Erfurt müssen Mieter demgegenüber nur 7,50 Euro zahlen, in Weimar ebenfalls 7,50 Euro, in Gera sogar nur 5,00 Euro. Auch die anderen Ost-Metropolen sind günstiger als Jena. Dresden schlägt mit 7,50 Euro pro Quadratmeter zu Buche, Leipzig und Rostock mit 6,60 Euro, Magdeburg und Cottbus mit 6,00 Euro. In Chemnitz zahlen Mieter sogar nur 5,00 Euro pro Quadratmeter.

Nur Potsdam (10,00 Euro) und Berlin reißen größere Löcher ins Portemonnaie. 11,70 Euro werden pro Quadratmeter in der Hauptstadt fällig. Von Frankfurt (13,90 Euro) und München (18,10 Euro) ist aber selbst Berlin noch ein ganzes Stück entfernt.

Käufer werden in Jena mit 2.350 Euro pro Quadratmeter zur Kasse gebeten. Zum Vergleich: In Dresden kostet der Quadratmeter Eigenheim 2.230 Euro, in Leipzig 1.920 Euro, in Magdeburg nur 1.460 Euro, in Rostock aber 2.800 Euro. Wer eine Immobilie in Erfurt erwerben möchte, muss mit 2.130 Euro kalkulieren, in Weimar mit 1.970 Euro. Spottbillig sind die Wohnungen in Gera, wo der Quadratmeter ganze 780 Euro kostet. Ein Hinweis, der auch für Pendler interessant sein könnte: Jena und Gera trennen nur rund 40 Kilometer.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Jena selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Jena suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt Jena finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Jena finden Sie hier.
  • Die IHK Ostthüringen finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer für Ostthüringen finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Jena finden Sie hier.
  • Jobs in Jena finden Sie hier.
[Bildnachweis: Animaflora PicsStock by Shutterstock.com]

Jobs in Unna: Lieber nah dran als mittendrin

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Unna liegt am Rande des Reviers. Das hat Vorteile. Man ist schnell im Sauerland zur Erholung – und in Dortmund zur Arbeit. Für Pendler kann sich die Kleinstadt Unna lohnen. Jobs in Unna gibt es aber auch. Mit der hiesigen Arbeitslosenquote können die großen Städte im Pott jedenfalls nicht mithalten…

Jobs Unna: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Unna hat Feuer im Blut. Und das, obwohl die Stadt im östlichen Ruhrgebiet eigentlich eher westfälisch-nüchtern ist. Beim Un(n)a Festa Italiana zeigen Fahnenschwinger aus Pisa ihre Künste. Dazu gibt es Pasta und Scampis, Grappa und italienischen Wein. Das (angeblich) größte italienische Fest nördlich der Alpen gibt es jedes Jahr — in Unna.

Die 60.000-Einwohner-Stadt ist klein und kompakt. Ein Highlight ist das Zentrum für Internationale Lichtkunst. Ein Lichtkunst-Museum, das es so sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Ein paar Fußminuten entfernt liegt die Burg Unna, die heute das Hellweg-Museum beherbergt. Die vielen erhaltenen Fachwerkhäuser verleihen der Altstadt Flair.

Ein Wermutstropfen: Besonders grün ist Unna nicht. Aber sie ist nah dran am Grünen. In wenigen Autominuten ist man im Sauerland. Wer es trubeliger mag, fährt einfach in die andere Richtung. Dortmund ist nur 20 Kilometer entfernt.

Pendler fühlen sich in Unna-Billmerich wohl. Der Stadtteil ist ländlich, aber gut angebunden. In Königsborn gibt es einige schön sanierte Häuschen. Auch in Massen gibt es schöne Ecken, aber zugleich den Lärm des Dortmunder Flughafens.

Arbeitsmarkt in Unna

Im Kreis Unna gibt es rund 14.400 Arbeitslose (Stand: Juni 2019). Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 6,8 Prozent. Für eine Stadt im Ruhrgebiet ein hervorragender Wert.

In Gelsenkirchen ist die Arbeitslosigkeit mit 12,9 Prozent fast doppelt so hoch. Duisburg liegt bei 10,8 Prozent, Essen bei 10,1 Prozent und Oberhausen bei 9,8 Prozent. Besser sieht es in Mülheim an der Ruhr (7,0 Prozent), Bottrop (7,2 Prozent) und Recklinghausen (8,0 Prozent) aus.

Auch die direkten Nachbarn Unnas können nicht mithalten. Dortmund im Westen steht bei 10,1 Prozent, Hamm im Norden bei 8,0 Prozent. Nur Soest im Osten hängt Unna ab, dort sind es lediglich 4,9 Prozent.

Im Landesdurchschnitt von Nordrhein-Westfalen liegt die Arbeitslosenquote bei 6,5 Prozent, in Deutschland bei 4,9 Prozent.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Nordrhein-Westfalen liegt das Durchschnittsgehalt nach Angaben der Plattform gehalt.de bei 45.360 Euro. Das ist durchschnittlich. Höher ist das Gehaltsniveau in Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und Bayern. In Hessen kann man mit ca. 51.000 Euro jährlich rechnen. Am wenigsten verdienen Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern mit ca. 34.000 Euro.

Nach der Uni starten Absolventen mit einem Einstiegsgehalt von 46.513 Euro in den Beruf, nach einer Ausbildung geht es mit 31.020 Euro los.

Für Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen weist der Stepstone-Gehaltsreport 2019 ein durchschnittliches Jahressalär von 58.846 Euro aus. Laut Xing-Gehaltsstudie 2019 verdienen sie sogar 71.913 Euro per annum.

In Unna verdient ein Vollzeitarbeitnehmer im Monat 2.948 Euro. Dabei handelt es sich um den Medianwert der Bundesagentur für Arbeit. Für ganz Deutschland liegt der Wert bei 3.209 Euro.

Nebenan in Dortmund beträgt das Medianeinkommen 3.315 Euro. Auch an benachbarte Städte wie Hagen (3.267 Euro) und Hamm (3.022 Euro) kommt Unna nicht ganz heran. Tiefer im Westen gehen die Gehälter noch weiter nach oben. So liegt das Mediangehalt in Bochum bei 3.273 Euro, in Essen bei 3.451 Euro und in Mülheim an der Ruhr sogar bei 3.523 Euro. Weiter östlich in Soest verdienen Vollzeitarbeitnehmer mit 3.174 Euro ebenfalls mehr.

Aber: Das Medianeinkommen der Arbeitnehmer, die in Unna wohnen (aber nicht zwangsläufig auch arbeiten), beträgt immerhin 3.196 Euro. In Unna wohnen, aber in Dortmund arbeiten – das kann sich lohnen.

Wichtige Arbeitgeber in Unna

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Unna:

  • Zapp AG (Stahl)
  • VDM Metals
  • Zurbrüggen Wohnzentrum (Möbel)
  • Wima (Elektronik)
  • Van Eupen Logistik
  • Sparkasse UnnaKamen
  • Katharinen-Hospital Unna
  • Evangelisches Krankenhaus Unna
  • Amtsgericht Unna
  • Bundeswehr Glückauf-Kaserne
  • Rhenus Logistics
  • Hellweger Anzeiger (Medien)
  • Clickbits (Software)
  • Dreve Dentamid (Sanitätshaus)
  • Sporbeck Transporte und Logistik
  • WBM Flüssigboden (Bauindustrie)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Unna

Aus Unna pendeln viele nach Dortmund. Aber viele Berufstätige pendeln auch nach Unna hinein. Immerhin zählt die Kreisstadt 23.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Viele von ihnen arbeiten in den Gewerbegebieten im Norden, Osten und Westen der Stadt.

Unna liegt an der Schnittstelle zwischen Ruhrgebiet und Sauerland, für Logistiker eine attraktive Lage. Auch die Bundeswehr schätzt den Standort. In Unna ist das zur Panzerbrigade 21 gehörende Versorgungsbataillon 7 stationiert.

Früher war Unna nicht viel mehr als ein Bauerndorf. Dann setzte die Industrialisierung ein und machte aus dem Flecken einen Industriestandort. Heute ist der Branchenmix bunt. Diese Branchen sind in Unna vertreten:

  • Maschinenbau und Elektrotechnik
  • Logistik
  • Lebenswissenschaften
  • Entsorgungs- und Verwertungstechnik
  • Energie
  • Eisen- und Metallverarbeitung
  • Groß- und Einzelhandel
  • Handwerk
  • Chemie und Kunststoff
  • Kultur und Medienwirtschaft

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangiert der Kreis Unna auf Platz 234 von 401 Regionen. Das ist für einen Ort im Ruhrgebiet eine geradezu exzellente Platzierung. In der Unterkategorie Dynamik belegt Unna sogar Rang 193, in der Kategorie Arbeitsmarkt Platz 197.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Unna ist ein direkter Nachbar Dortmunds – und auch die Mietpreise sind sich ähnlich. Während Dortmund nach Zahlen von Immowelt 7,00 Euro für den Quadratmeter abruft, sind es in Unna 6,50 Euro.

Die Kleinstadt Unna ist damit teurer als so manche Großstadt im Ruhrgebiet. So zahlen Mieter in Gelsenkirchen nur 5,50 Euro pro Meter, in Herne 5,90 Euro, in Oberhausen, Recklinghausen und Duisburg 6,00 Euro. Tiefer in die Tasche muss man in Mülheim an der Ruhr (6,70 Euro), in Essen (6,90 Euro) und Bochum (7,00 Euro) greifen.

Im Rheinland scheinen die Mietpreise dann förmlich zu explodieren. In Düsseldorf kostet der Quadratmeter 10,40 Euro, in Köln 10,90 Euro.

Die Kaufpreise in Unna sind nicht von Pappe. Käufer müssen 1.750 Euro pro Quadratmeter bereitlegen. In Herne gibt es ihn schon für 1.270 Euro, in Gelsenkirchen sogar für 1.000 Euro, in Duisburg für 1.290 Euro. Unna ist für Käufer sogar teurer als Essen (1.650 Euro) und Dortmund (1.730 Euro). Mülheim an der Ruhr verlangt dagegen 2.030 Euro für den Meter.

In Düsseldorf werden 3.320 Euro aufgerufen, in Köln 3.230 Euro. Unangefochten an der Spitze liegt im Deutschland-Ranking München mit 7.140 Euro pro Quadratmeter.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Unna selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Unna suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Dortmund-Unna finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Unna finden Sie hier.
  • Die IHK zu Dortmund finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Unna finden Sie hier.
  • Jobs in Unna finden Sie hier.
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Jobs in Recklinghausen: Rein in die gute Stube!

Jobs in Recklinghausen

Recklinghausen ist die gute Stube des Ruhrgebiets. Die Fachwerkhäuser in der Altstadt glänzen, der Arbeitsmarkt mittlerweile auch. Tatsächlich wird Arbeitslosigkeit hier kleiner geschrieben als in anderen Großstädten des Reviers. Wer Jobs in Recklinghausen sucht, findet mit 99-prozentiger Sicherheit einen sozialversicherungspflichtigen…

Jobs Recklinghausen: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Wir lüften für Sie das Geheimnis: Die Bewohner Recklinghausens heißen Recklinghäuser. Nicht Recklinghausener und auch nicht Recklinghäusener.

Sie wohnen in einer Stadt, die man auf den ersten Blick nicht unbedingt im Ruhrgebiet verorten würde. Das erhabene Rathaus thront vor dem Erlbruchpark, die Altstadt zeigt Fachwerkhäuser und schöne Straßenzüge aus der Gründerzeit. Die Recklinghäuser Altstadt ist weitgehend unversehrt durch den Zweiten Weltkrieg gekommen.

Ständig begegnet einem in Recklinghausen das Wörtchen Vest. Damit ist ein mittelalterlicher Gerichtsbezirk gemeint, der in Recklinghausen ansässig war. Das zeigt: Recklinghausen hat eine lange Tradition. Zu wirtschaftlicher Blüte kam es aber erst durch den Bergbau im 19. Jahrhundert.

Kulturell ist vor allem das Umspannwerk Recklinghausen von Bedeutung, das heute als Elektrizitätsmuseum dient. In der Innenstadt befindet sich das Ikonenmuseum, das eine der wichtigsten orthodoxen Sammlungen Europas zeigt.

Die beliebtesten Wohnlagen der Stadt sind das Nordviertel, Westviertel, Paulusviertel und Stuckenbusch. Am unteren Ende der Beliebtheitsskala rangieren die Stadtteile im Süden: Grullbad, Hochlarmark, König-Ludwig und Suderwich.

Arbeitsmarkt in Recklinghausen

In Recklinghausen gibt es über 26.000 Arbeitslose (Stand: Juni 2019). Das ist aber gar nicht so viel. Die Arbeitslosenquote beläuft sich auf 8,0 Prozent. Sie ist damit deutlich niedriger als in anderen Städten des Ruhrgebiets.

Oberhausen steht bei bei 9,8 Prozent, Dortmund und Essen bei 10,1 Prozent, Duisburg bei 10,8 Prozent und Gelsenkirchen sogar bei 12,9 Prozent. Auch Bochum befindet sich mit 8,5 Prozent über dem Recklinghäuser Wert. Besser sind nur Mülheim an der Ruhr (7,0 Prozent) und Bottrop (7,2 Prozent).

Ein Arbeitsmarkt-Biotop ist Recklinghausen aber nicht. In ganz Nordrhein-Westfalen liegt die Arbeitslosenquote nur bei 6,5 Prozent, in Deutschland bei 4,9 Prozent.

Offene Jobs in Recklinghausen gibt es vor allem für Handwerker, in Handel und kaufmännischen Dienstleistungen, Produktion und Fertigung, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Lehre und Erziehung und im Bereich Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit.

Von den im Juni 2019 gemeldeten freien Stellen waren laut örtlicher Arbeitsagentur:

  • 98,6 Prozent sozialversicherungspflichtig
  • 89,1 Prozent unbefristet
  • 90 Prozent ab sofort zu besetzen
  • 87,8 Prozent in Vollzeit

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Nordrhein-Westfalen kann man gutes Geld verdienen. Nach Angaben der Plattform gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt im bevölkerungsreichsten Bundesland 45.360 Euro im Jahr. Auf Platz eins der Gehaltsrangliste liegt Hessen mit ca. 51.000 Euro, die rote Laterne trägt Mecklenburg-Vorpommern mit ca. 34.000 Euro.

Wer nach der Hochschule in den Beruf startet, kann in Nordrhein-Westfalen mit durchschnittlich 46.513 Euro im Jahr rechnen. Nach erfolgreicher Ausbildung geht es im Schnitt mit 31.020 Euro los.

Fach- und Führungskräfte verdienen in Nordrhein-Westfalen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 durchschnittlich 58.846 Euro jährlich. Nach Angaben der Xing-Gehaltsstudie 2019 sind es sogar 71.913 Euro.

In Recklinghausen kommt ein Vollzeitarbeitnehmer auf 3.127 Euro im Monat. Diesen Medianwert hat die Bundesagentur für Arbeit berechnet. Er liegt unter dem gesamtdeutschen Medianwert von 3.209 Euro.

Im Ruhrgebiets-Vergleich rangiert Recklinghausen damit weit hinten. Das Medianeinkommen in Mülheim an der Ruhr liegt bei 3.523 Euro, in Duisburg bei 3.467 Euro und in Essen bei 3.451 Euro. Dortmunder verdienen 3.315 Euro, Bochumer 3.273 Euro, Oberhausener 3.272 Euro und Gelsenkirchener 3.242 Euro. Auch Bottrop liegt mit 3.149 Euro vor Recklinghausen. Eine Stadt im Revier, in der weniger verdient wird, ist Hamm (Westfalen). Dort liegt das Mediangehalt bei 3.022 Euro monatlich.

Wichtige Arbeitgeber in Recklinghausen

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Recklinghausen:

  • Foot Locker Europe (Einzelhandel)
  • Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen
  • Hella (Automotive)
  • Kornbrennerei Boente
  • Josef Möller Obstsaftkelterei
  • Sparkasse Vest Recklinghausen
  • Westfälischer Wachschutz
  • Brenner-Tekath (Personalberatung)
  • Tiemeyer Automobile (Kfz-Handel)
  • Wallstein (Ingenieurdienstleistungen)
  • Teppich Kibek
  • Volksbank Marl-Recklinghausen
  • Elisabeth-Krankenhaus Recklinghausen
  • Prosper-Hospital
  • Klinikum Vest
  • Finum Finanzhaus (Vermögensberatung)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Recklinghausen

Die Recklinghäuser Altstadt wird im Volksmund auch die „gute Stube des Ruhrgebiets“ genannt. Die historischen Gebäude verleihen ihr Flair. Kein Wunder, dass der Einzelhandel eine große Rolle für Recklinghausen spielt. Aus den angrenzenden Gemeinden wird die Altstadt vor allem an den Wochenenden gerne angefahren.

Das ist umso wichtiger, weil die Ära von Kohle und Montanindustrie in Recklinghausen unwiederbringlich vorbei ist. 2015 schloss die letzte Zeche. An ihre Stelle hat sich ein bunter Wirtschaftsmix gesetzt.

Jobs in Recklinghausen schaffen heute diese Bereiche:

  • Dienstleistungen
  • Metallindustrie
  • Elektrotechnik
  • Textil und Kunststoffe
  • Groß- und Einzelhandel
  • Banken, Sparkassen, Versicherungen
  • Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Fachhochschulen
  • Bundes- und Landesbehörden

Rund 25.000 Recklinghäuser arbeiten heute in Dienstleistungsjobs, nur noch ca. 7.000 sind im produzierenden Gewerbe tätig.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 landet der Kreis Recklinghausen auf Platz 349 von 401 Regionen in Deutschland. Damit liegt er aber immerhin vor Nachbarn wie Herne, Gelsenkirchen und Oberhausen.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Recklinghausen liegt im Norden des Ruhrgebiets. Die Preise aber liegen eher im Süden. Wer in Recklinghausen 50.000 Euro im Jahr verdient, müsste laut Financescout24 in München auf über 85.000 kommen, um den Lebensstandard zu halten. In Frankfurt müsste ein Recklinghäuser dafür noch immer happige 72.000 Euro erzielen.

Die Mietpreise schlagen in Recklinghausen nicht so stark zu Buche wie andernorts. Mieter zahlen nach Immowelt-Berechnungen 6,00 Euro pro Quadratmeter. Im Jahr 2012 waren es noch 5,10 Euro – der Preisanstieg seitdem fällt in die Kategorie überschaubar.

Recklinghausen liegt damit in der gleichen Preiskategorie wie Oberhausen, Duisburg und Hamm (6,00 Euro). In Mülheim an der Ruhr werden dagegen schon 6,70 Euro fällig, in Essen 6,90 Euro, in Bochum, Bottrop und Dortmund 7,00 Euro. Günstiger wohnen Mieter in Herne (5,90 Euro) und Gelsenkirchen (5,50 Euro).

Zum Vergleich: In Düsseldorf kostet der Quadratmeter im Median 10,40 Euro, in Köln 10,90 Euro, in Stuttgart 12,50 Euro, in Frankfurt 13,90 Euro und in München 18,10 Euro.

Eine Immobilie in Recklinghausen geht für 1.450 Euro pro Quadratmer über die Ladentheke. Auch das ist ein günstiger Preis, allerdings nicht so günstig wie in Duisburg (1.290 Euro), Herne (1.270 Euro) oder Gelsenkirchen (1.000 Euro). In Essen zahlen Käufer für die eigenen vier Wände 1.650 Euro pro Quadratmeter, in Dortmund 1.730 Euro und in Mülheim an der Ruhr 2.030 Euro.

In Düsseldorf kostet der Meter schon 3.320 Euro, in Köln 3.230 Euro. An München kommen sie alle nicht heran. In der bayerischen Landeshauptstadt liegt der Quadratmeterkaufpreis bei 7.140 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Recklinghausen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Recklinghausen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Recklinghausen finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Recklinghausen finden Sie hier.
  • Die IHK Nord Westfalen finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Recklinghausen finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Recklinghausen finden Sie hier.
  • Jobs in Recklinghausen finden Sie hier.
[Bildnachweis: Chris Hoff by Shutterstock.com]

Jobs in Hamm: Der Elefant unter den Städten

jobs in hamm

Früher wohnten in Hamm die Eisenbahner, dann die Bergleute. Jobs in Hamm gibt es jetzt vor allem in der Metall- und Chemieindustrie – oder in einem der sechs (!) Krankenhäuser. Und was hat Hamm eigentlich mit Elefanten zu tun? Eine ganze Menge. Das merkt jeder, der mit offenen Augen durch die Stadt geht…

Jobs Hamm: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Der Elefant ist Hamms Wahrzeichen. Man findet ihn aber nicht etwa im Tiergarten, sondern im Maximilianpark, dem Gelände der Landesgartenschau 1984. Der Elefant ist aus Plastik, rund 35 Meter hoch und begehbar. Er war in seinem früheren Leben ein Gebäude der Zeche Maximilian, bis er von einem Künstler umfunktioniert wurde.

Mittlerweile durchzieht das Elefantenmotiv das gesamte Stadtbild. Es gibt ihn aus Glas, Kunststoff und Plastik – der Elefant steht für Hamm. Nicht ganz unpassend ist, dass einer der größten Hindutempel Europas in Hamm steht. Immerhin hat Hindu-Gott Ganesha die äußere Form eines Elefanten. Der Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel wurde 2002 erbaut, befindet sich im äußersten Osten Hamms.

Das ältere Wahrzeichen Hamms liegt in der Innenstadt. Die Pauluskirche steht seit den 80er Jahren unter Denkmalschutz. Früher war Hamm eine Eisenbahnstadt, wurde auch als „Güterbahnhof des Ruhrgebiets“ tituliert.

Eigentlich ist Hamm ein Mischwesen. Die 180.000-Einwohner-Stadt darf man offiziell zum Ruhrgebiet zählen, aber kulturell und geographisch steht sie mit mindestens einem Bein draußen. Sie grenzt sowohl an das Münsterland als auch ans Sauerland, von Ostwestfalen ist Hamm ebenfalls nur einen Katzensprung entfernt.

Familien lassen sich gerne in Hamm-Berge nieder. Auch die Stadtteile Mark und Werries zählen zu den beliebtesten Wohnlagen der Stadt.

Arbeitsmarkt in Hamm

Rund 7.500 Menschen waren in Hamm im Juni 2019 arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote beträgt damit 8,0 Prozent.

Ob das ein guter oder schlechter Wert ist, hängt von der Perspektive ab. Im Ruhrgebiet liegt die Arbeitslosenquote in Städten wie Dortmund, Essen und Gelsenkirchen im zweistelligen Bereich. Im nördlichen Münsterland ist sie deutlich niedriger. Die Stadt Münster hat lediglich 4,5 Prozent Arbeitslose.

In ganz Nordrhein-Westfalen liegt der Wert bei 6,5 Prozent, in Deutschland bei 4,9 Prozent.

Freie Jobs in Hamm gibt es aktuell vor allem für Handwerker, speziell im Baubereich. Auch in der Metallverarbeitung, Logistik, Pflege und Zeitarbeit werden Arbeitskräfte nachgefragt.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Durchschnittsgehalt in Nordrhein-Westfalen liegt laut gehalt.de bei 45.360 Euro. Das ist deutlich weniger als in Hessen (ca. 51.000 euro), aber sehr viel mehr als in Mecklenburg-Vorpommern (ca. 34.000 Euro). Dies sind die beiden Extreme im deutschen Ländervergleich. Nordrhein-Westfalen liegt mit seinem Gehaltsniveau fast exakt auf dem deutschen Schnitt.

Hochschulabsolventen steigen in NRW mit durchschnittlich 46.513 Euro jährlich ein, Fachkräfte nach erfolgreicher Ausbildung starten mit 31.020 Euro ins Berufsleben.

Fach- und Führungskräfte bringen in Nordrhein-Westfalen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 durchschnittlich 58.846 Euro im Jahr mit nach Hause. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 zeigt sogar 71.913 Euro pro Jahr an.

Speziell in Hamm ist das Gehaltsniveau – sogar für eine Ruhrgebietsstadt – sehr niedrig. Ein Vollzeitarbeitnehmer verdient hier monatlich 3.022 Euro. Das ist der Medianwert der Bundesagentur für Arbeit. Der gesamtdeutsche Wert beträgt 3.209 Euro.

Nahezu alle Städte im Ruhrgebiet überbieten den Hammer Wert. So liegt das Medianeinkommen in Mülheim an der Ruhr bei 3.523 Euro, in Duisburg bei 3.467 Euro und in Essen bei 3.451 Euro. In Dortmund verdient man 3.315 Euro, in Bochum 3.273 Euro, in Oberhausen 3.272 Euro und in Gelsenkirchen 3.242 Euro. Selbst Bottrop (3.149 Euro) und Recklinghausen (3.127 Euro) schlagen Hamm um Längen.

Wichtige Arbeitgeber in Hamm

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Hamm:

  • Hoffmeier Industrieanlagen
  • Mannesmann Precision Tubes (Metallverarbeitung)
  • Mannesmann Line Pipe (Metallverarbeitung)
  • Voestalpine Böhler Welding (Stahl)
  • DuPont (Chemie)
  • Hella (Automotive)
  • Stadtwerke Hamm
  • Sparkasse Hamm
  • Munk GmbH (Elektroindustrie)
  • Trendfleur (Großhandel)
  • Stadt Hamm
  • Westfälischer Anzeiger (Medien)
  • Hochschule Hamm-Lippstadt
  • SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft
  • St. Barbara-Klinik Hamm
  • St. Marien-Hospital Hamm
  • Evangelisches Krankenhaus Hamm
  • LWL-Univ.-Klinik Hamm
  • Edeka Logistikzentrum
  • Oberlandesgericht Hamm
  • Anton Hosselmann (Nahrungsmittel)
  • Bernhard Heckmann (Baugewerbe)
  • Claas Service and Parts (Logistik)
  • ComTS est (IT-Dienstleistungen)
  • W. Potthoff GmbH (Kfz)
  • Metro Logistics
  • Seniorenheim St. Stephanus
  • t-log Trinklogistik
  • WDI Westfälische Drahtindustrie
  • CS Parts Logistics

Karriereaussichten und Wirtschaft in Hamm

Im Jahr 2015 hat Hamm zum ersten Mal die Marke von 55.000 Beschäftigten übersprungen. Die Zahl der Jobs steigt seit Jahren, die der Arbeitslosen geht zurück.

Von der alten Zechen- und Stahl-Herrlichkeit indes ist in Hamm nicht viel übrig geblieben. Heute findet die Wertschöpfung im Dienstleistungsbereich statt. Rund 52 Prozent der Wertschöpfung entfällt laut NRW-Statistikamt auf Dienstleistungen, nur noch 29 Prozent auf das produzierende Gewerbe, der Rest auf Handel, Verkehr, Gastgewerbe und IT. Im produzierenden Gewerbe sind noch knapp 14.000 Hammer tätig, mehr als doppelt so viele arbeiten in Dienstleistungsjobs. Insgesamt gibt es in Hamm rund 56.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Jobs in Hamm schaffen vor allem diese Branchen:

  • Chemie
  • Metallindustrie
  • Logistik
  • Gesundheitswirtschaft

Die Stadt zählt nicht weniger als sechs Krankenhäuser, auch das Oberlandesgericht sitzt hier. Zudem versucht man sich als Eventstandort in Szene zu setzen. Für Veranstaltungen gibt es in Hamm mehrere Hallen, Säle, Kurhaus, Thermen, Parks und eine Handball-Arena, die bis zu 2.650 Zuschauer fasst.

Im Städteranking 2018 von IW Consult belegt Hamm Platz 65 von 71. Der Prognos-Zukunftsatlas 2019 sieht Hamm auf Rang 332 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt rangiert Hamm aber immerhin auf Position 264.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Mit Hammer-Preisen könnte Hamm in Westfalen tatsächlich werben. Mieter zahlen hier nur 6,00 Euro pro Quadratmeter. Im Jahr 2012 lag der Medianpreis noch bei 5,20 Euro – der Preisanstieg seitdem fiel vergleichsweise bescheiden aus.

Damit liegt Hamm auf dem gleichen Preislevel wie Oberhausen, Duisburg und Recklinghausen. Herne mit 5,90 Euro und Gelsenkirchen mit 5,50 Euro sind sogar noch günstiger. Teurer ist es da schon in Mülheim an der Ruhr (6,70 Euro), Essen (6,90 Euro) Dortmund, Bochum und Bottrop (je 7,00 Euro).

Südlich davon im Rheinland ziehen die Mietpreise erheblich an. Mieter kostet der Quadratmeter in Düsseldorf 10,40 Euro, in Köln 10,90 Euro. Die teuersten Städte Deutschlands sind Frankfurt mit 13,90 Euro und München mit 18,10 Euro.

Die Kaufpreise in Hamm haben sich nach Immowelt-Angaben von 2017 auf 2018 um 14 Prozent verteuert. Der Quadratmeter kostet mittlerweile 1.570 Euro. Damit ist das Eigenheim in Hamm deutlich kostspieliger als in Gelsenkirchen (1.000 Euro), Duisburg (1.290 Euro), Herne (1.270 Euro) oder Recklinghausen (1.450 Euro). In Essen ist es mit 1.650 Euro pro Meter hingegen teurer, genauso in Bottrop (1.700 Euro), Dortmund (1.730 Euro), Bochum (1.760 Euro) und Mülheim an der Ruhr (2.030 Euro).

In Düsseldorf werden sogar 3.320 Euro aufgerufen, in Köln 3.230 Euro – und in München astronomische 7.140 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Hamm selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Hamm suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Hamm finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Hamm finden Sie hier.
  • Die IHK zu Dortmund Zweigstelle Hamm finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Dortmund finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Hamm finden Sie hier.
  • Jobs in Hamm finden Sie hier.
[Bildnachweis: Binder Medienagentur by Shutterstock.com]

Jobs in Bottrop: Die beste Aussicht aufs Revier

jobs in bottrop

Harte Arbeit sind die Bottroper gewohnt. Sie wollen sich aber auch mal amüsieren. Die 120.000-Einwohner-Stadt ist zu einem Ausflugsziel mutiert, das Kinder und Sportler lieben. Neben Freizeitparks und Sporthallen schaffen auch große Unternehmen Jobs in Bottrop. Das liegt daran, dass Bottrop einen großen Standortvorteil hat…

Jobs Bottrop: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Bottrop bringt Freude. Jedenfalls dann, wenn man die Achterbahnen rauf und runter fährt. Der Movie Park Germany im Stadtteil Kirchhellen ist einer der größten Freizeitparks Deutschlands. Seit seiner Eröffnung 1996 ist er die Hauptattraktion Bottrops. Aber nicht die einzige.

Die Skihalle Bottrop war die zweite, die in Deutschland eröffnete. Seit 2001 können Alpinfreunde im Ruhrgebiet die Piste hinuntersausen. Das Skicenter ist für den Autofahrer schon von Weitem sichtbar. Das Wahrzeichen der Stadt ist es nicht. Das steht gleich nebenan.

Über eine Leiter lässt sich der Tetraeder erklimmen. Drei Plattformen bieten eine famose Aussicht über das Ruhrgebiet, die höchste befindet sich 38 Meter über dem Boden. Der Tetraeder wurde 1995 in Pyramidenform auf einer alten Halde des Bergwerks Prosper-Haniel errichtet. Die Zeche wurde 2018 geschlossen. Der Steinkohlebergbau in Deutschland ist damit Geschichte.

Im Jahr 2019 ist Bottrop in den Klub der Hundertjährigen aufgestiegen. 1919 wurden Bottrop die Stadtrechte verliehen.

Zu den besten Wohnlagen Bottrops zählen Vonderort, Fuhlenbrock-Wald, Stadtwald und Eigen.

Arbeitsmarkt in Bottrop

Bottrop ist ein Außenseiter im Ruhrgebiet – im positiven Sinne. Die Arbeitslosigkeit lag hier im Juni 2019 bei 7,2 Prozent. Das ist im Vergleich mit den Nachbarstädten ein ausgezeichneter Wert.

So liegt Oberhausen bei 9,8 Prozent, Dortmund und Essen bei jeweils 10,1 Prozent, Duisburg bei 10,8 Prozent und Gelsenkirchen sogar bei 12,9 Prozent. Auch Bochum mit 8,5 Prozent und Recklinghausen mit 8,0 Prozent kommen nicht an die Bottroper Marke heran. Einzig Mülheim an der Ruhr (7,0 Prozent) kann den Wert unterbieten.

Dies darf freilich nicht darüber hinwegtäuschen, dass Bottrop weit über dem Schnitt von Nordrhein-Westfalen (6,5 Prozent) und von ganz Deutschland (4,9 Prozent) liegt.

Jobs in Bottrop gibt es vor allem in diesen Wirtschaftsbereichen, in dieser Reihenfolge:

  • Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung
  • Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung
  • Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Höher als in Nordrhein-Westfalen ist das Gehaltsniveau nur in vier Bundesländern (Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und Bayern). In NRW beträgt das Durchschnittsgehalt laut gehalt.de 45.360 Euro. Ganz vorne liegt Hessen mit ca. 51.000 Euro, ganz hinten liegt Mecklenburg-Vorpommern mit rund 34.000 Euro.

Nach Hochschule kommen Absolventen in Nordrhein-Westfalen auf ein Einstiegsgehalt von 46.513 Euro jährlich. Ausgelernte Azubis fangen mit 31.020 Euro an.

Laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 können Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen mit durchschnittlich 58.846 Euro pro Jahr rechnen, laut Xing-Gehaltsstudie 2019 sogar mit 71.913 Euro.

In Bottrop liegen die Gehälter allerdings unter dem Schnitt. So kommt ein Vollzeitarbeitnehmer in der Stadt auf 3.149 Euro monatlich. Dabei handelt es sich wohlgemerkt um den Medianwert der Bundesagentur für Arbeit. Eine Hälfte der Arbeitnehmer liegt darüber, die andere darunter. In ganz Deutschland beträgt das Medianeinkommen 3.209 Euro.

In den meisten anderen Ruhrgebietsstädten werden höhere Gehälter gezahlt als in Herne. Vollzeitarbeitnehmer in Essen kommen auf ein Mediangehalt von 3.451 Euro. Duisburger verdienen 3.467 Euro, Mülheimer 3.523 Euro und Dortmunder 3.315 Euro. Auch Städte wie wie Oberhausen (3.272 Euro) und Gelsenkirchen (3.242 Euro) liegen noch vor Bottrop. Einzig Recklinghausen kommt mit 3.127 Euro nicht an seinen südlichen Nachbarn heran.

Wichtige Arbeitgeber in Bottrop

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Bottrop:

  • MC Bauchemie
  • Eurovia Teerbau (Bauunternehmen)
  • Seepex (Maschinenbau)
  • Movie Park Germany (Freizeit)
  • Alpincenter Bottrop (Sport/Freizeit)
  • Stremmer Sand und Kies
  • Celano (Software)
  • Hochschule Ruhr West
  • Netto (Logistikzentrum)
  • Deichmann (Logistikzentrum)
  • Nadler Feinkost (Lebensmittel)
  • Homann (Lebensmittel)
  • Brabus (Fahrzeugtuning)
  • Seepex (Maschinenbau)
  • Mewa Textil-Management
  • Einrichtungshaus Ostermann (Möbel)
  • Aalberts Surface Treatment (Industriedienstleistungen)
  • Sport-Tiedje (Heimfitness)
  • Actemium Deutschland (Technologie)
  • Elmer Bad (Großhandel)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Bottrop

Bottrops Plus ist seine Lage. Von hier aus ist man blitzschnell auf der A2, der A3, A42, A43, A44, A59 oder auch auf der A516. Dazu kommt der Rhein-Herne-Kanal, die Blutbahn des Ruhrgebiets. Den Standortvorteil haben Logistiker für sich entdeckt. Unternehmen wie Netto und Deichmann haben in Bottrop Distributionszentren aus dem Boden gestampft.

Wie die Nachbarstädte muss auch Bottrop seinen Platz in der neuen Wirtschaftswelt erst finden. Handel und Dienstleistungen sind mittlerweile die Treiber der lokalen Wirtschaft, vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Die Freizeitindustrie hat Bottrop schon vor geraumer Zeit für sich entdeckt. Mit dem Movie Park Germany eröffnete 1996 einer von Deutschlands größten Freizeitparks im Stadtteil Kirchhellen, das Alpincenter war 2001 das bundesweit zweite (nach Neuss) Indoor-Skicenter für Flachland-Alpinisten.

Vor allem diese Branchen schaffen heute Jobs in Bottrop:

  • Einzelhandel
  • Umwelttechnologie
  • Maschinenbau
  • Nahrungs- und Genussmittel

Seit 2009 ist Bottrop Hochschulstandort. Die staatliche Hochschule Ruhr West bildet Ingenieure, Informatiker und Betriebswirte aus. Sie hat einen zweiten Campus in Mülheim an der Ruhr.

Im Städteranking 2018 des Beratungsunternehmens IW Consult rangiert Bottrop auf Platz 66 von 71 Städten. Im Prognos-Zukunftsatlas reicht es zu Position 338 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt langt es immerhin für Rang 265.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Die Mietpreisexplosion geht auch an Bottrop nicht vorbei. Zwischen 2012 und 2017 stiegen die Medianpreise laut Immowelt von 5,70 Euro auf 6,30 Euro und damit um insgesamt elf Prozent. Von 2017 auf 2018 wuchsen sie dann innerhalb eines Jahres nochmal um elf Prozent. Jetzt muss man in Bottrop 7,00 Euro für den Quadratmeter auf den Tisch legen.

Damit hat sich Bottrop an die Spitze des Revier-Rankings gesetzt. Essener zahlen 6,90 Euro pro Meter, Dortmunder und Bochumer ebenfalls 7,00 Euro. Sehr viel billiger wohnt man aber in Oberhausen, Duisburg und Recklinghausen (je 6,00 Euro), in Mülheim an der Ruhr (6,70 Euro), Herne (5,90 Euro) und Gelsenkirchen (5,50 Euro)

Weiter südlich im Rheinland schießen die Preise dann in die Höhe. In Düsseldorf zahlen Mieter 10,40 Euro und in Köln 10,90 Euro. München verlangt sogar 18,10 Euro pro Quadratmeter im Median.

Auch die Kaufpreise sind in Bottrop gar nicht so günstig, wie so mancher vielleicht vermuten würde. Der Quadratmeter kostet hier 1.700 Euro. In Dortmund ist es mit 1.730 Euro nur geringfügig mehr. In Duisburg ist die Immobilie dagegen schon für 1.290 Euro zu haben, in Oberhausen für 1.360 Euro und in Essen für 1.650 Euro. Herne liegt bei 1.270 Euro, Recklinghausen bei 1.450 Euro und Gelsenkirchen sogar bei 1.000 Euro.

Zum Vergleich: In Düsseldorf kostet der Quadratmeter 3.320 Euro, in Frankfurt 4.430 Euro und in München 7.140 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Bottrop selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Bottrop suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Bottrop finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Bottrop finden Sie hier.
  • Die IHK Nord Westfalen finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Emscher-Lippe-West finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Bottrop finden Sie hier.
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Jobs in Herne: Das Revier lieben lernen

jobs in herne

Früher gab es elf Zechen in Herne und einen dreckigen Fluss. Heute nicht mehr – mit allen guten und schlechten Begleiterscheinungen. Die schlechte ist: Jobs in Herne gibt es nicht mehr im Überfluss. Die gute: Es gibt neue Jobs in Herne – in der Logistik, Chemie oder Gesundheitswirtschaft. Und natürlich auf einem der spektakulärsten Volksfeste Deutschlands…

Jobs Herne: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Herne wird von allen Seiten in die Zange genommen. Die Stadt hat nur eine sehr kleine Fläche, ist dafür mit ihren 160.000 Einwohnern dicht bevölkert. Recklinghausen im Norden, Bochum im Süden, Gelsenkirchen im Westen und Dortmund im Osten – da ist es schwer, sich seinen eigenen Platz zu erkämpfen.

Darum ist Herne im Rest der Republik nicht jedem ein Begriff. Kohle hat die Stadt groß gemacht – und in Zeiten des Wirtschaftswunders rußgeschwängert. Insgesamt elf Zechen haben das schwarze Gold aus dem Boden geholt. Ihre Namen sind Legende in Herne: Zeche Constantin, Friedrich der Große, Hannibal, Von der Heydt, Julia, Königsgrube, Mont-Cenis, Pluto, Shamrock, Teutoburgia und Unser Fritz.

Heute ist man bestrebt, den ehemals verseuchten Flusslauf der Emscher aufwändig wieder zu renaturieren. Was viele nicht für möglich gehalten hätten: Herne verfügt über ein schmuckes Wasserschloss im Renaissance-Stil: das Schloss Strünkede im nördlichen Stadtteil Baukau. Grün ist auch der Stadtteil Gysenberg, in den die Herner sonntags gerne pilgern.

Das Herner Highlight im Jahreskalender ist die Cranger Kirmes. Sie zählt zu den größten Volksfesten Deutschlands, kann es locker mit Cannstatter Wasen, Bremer Freimarkt oder Hamburger Dom aufnehmen.

Arbeitsmarkt in Herne

Herne ist eine typische Ruhrgebietsstadt – mit einer für Ruhrgebietsstädte typisch hohen Arbeitslosenquote. 10,6 Prozent der Herner waren im Juni 2019 ohne Arbeit. Das liegt weit über dem Landesdurchschnitt von Nordrhein-Westfalen (6,5 Prozent).

Im Revier-Ranking aber trägt Herne keineswegs die rote Laterne. In Duisburg liegt die Arbeitslosenquote bei 10,8 Prozent, in Gelsenkirchen sogar bei 12,9 Prozent. Auch Dortmund steht mit 10,1 Prozent nur geringfügig besser da als Herne.

Die Nachfrage nach qualifizierten Kräften ist auch in Herne auf hohem Niveau. So hatte die örtliche Arbeitsagentur im Juni 2019 genau 1.228 offene Jobs in Herne in ihrem Bestand – 6,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Freie Jobs in Herne gibt es insbesondere für:

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Durchschnittsgehalt liegt in Nordrhein-Westfalen laut gehalt.de bei 45.360 Euro pro Jahr. In vier Bundesländern ist es höher, nämlich in Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und Bayern. Spitzenreiter im Ranking ist Hessen mit 51.000 Euro, Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern mit 34.000 Euro.

Wer nach der Uni in den Beruf einsteigt, kommt in Nordrhein-Westfalen auf ein durchschnittliches Jahresgehalt von 46.513 Euro. Nach der Ausbildung fängt man mit 31.020 Euro an.

Fach- und Führungskräfte verdienen in Nordrhein-Westfalen gemäß aktuellem Stepstone-Gehaltsreport 58.846 Euro im Jahr. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 geht sogar von durchschnittlich 71.913 Euro aus.

Speziell in Herne ist das Gehaltsniveau moderat. Ein Vollzeitarbeitnehmer kommt auf 3.295 Euro im Monat. Diesen Medianwert hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Damit liegt Herne über dem gesamtdeutschen Wert von 3.209 Euro.

In den Nachbarstädten sind die Gehälter zum Teil deutlich höher. So können Vollzeitarbeitnehmer in Essen mit 3.451 Euro rechnen, in Duisburg mit 3.467 Euro und in Mülheim an der Ruhr sogar mit 3.523 Euro. Dortmunder verdienen 3.315 Euro. In der unteren Hälfte der Gehaltsskala liegen Städte wie Oberhausen (3.272 Euro), Gelsenkirchen (3.242 Euro), Bottrop (3.149 Euro) und Recklinghausen (3.127 Euro).

Wichtige Arbeitgeber in Herne

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Herne:

  • Vulkan Gruppe (Maschinenbau)
  • Schwing GmbH (Betonpumpen)
  • Evonik Degussa (Chemie)
  • Heitkamp Erd- und Straßenbau
  • Enexio (Anlagenbau)
  • Isap AG (IT-Dienstleistungen)
  • Data Field Marktforschung Feldservice
  • Smilde Bakery (Lebensmittel)
  • Rku it (IT-Dienstleistungen)
  • Steag (Heizkraftwerk)
  • Ineos (Chemie)
  • UPS (Logistik)
  • Sanacorp Pharmahandel
  • Anton Graf GmbH (Touristik)
  • Marienhospital Herne
  • BüchnerBarella Assekuranzmakler
  • Omexom Hochspannung GmbH (Energie)
  • Nevaris Bausoftware
  • Kelvion Machine Cooling Systems (Maschinenbau)
  • Herner Sparkasse

Karriereaussichten und Wirtschaft in Herne

Wer an das Ruhrgebiet denkt, denkt als Erstes nicht unbedingt an Herne. Als Zentrum fühlt sich die Stadt aber allemal. So wohnt angeblich jeder dritte Einwohner der Europäischen Union in einem Umkreis von 500 Kilometern.

Das sind gute Rahmenbedingungen für Logistiker. Große Märkte sind genauso vor der Haustür wie zahlreiche Autobahnanbindungen, Flughäfen, ein engmaschiges Eisenbahnnetz und ein großes Hafen- und Kanalsystem. 10 Millionen potenzielle Kunden sind, so wird vorgerechnet, innerhalb von 60 Minuten erreichbar.

Insgesamt haben 5.000 Unternehmen Herne als Heimat ausgewählt. Vor allem in diesen Bereichen gibt es Jobs in Herne:

  • Gesundheitswirtschaft
  • Logistik
  • Maschinenbau
  • Chemie

Viele Herner arbeiten nicht vor Ort, sondern in einer der Nachbarstädte. Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Essen sind nur wenige Minuten entfernt.

Das ist manchmal auch notwendig, denn Herne ist wahrlich kein Kraftprotz – nicht mal im Ruhrpott-Vergleich. Im Städteranking 2018 von IW Consult findet sich die Stadt auf dem vorletzten Platz wieder – auf Rang 70 von 71. Pluspunkte gab es nur für den relativ großen Anteil an wissensintensiven Dienstleistungen und die gute Breitbandversorgung. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 landet Herne auf Position 357 von 401. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt reicht es sogar nur zu Platz 389.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Herne ist ein Preiszwerg. Wer hier 50.000 Euro im Jahr verdient, müsste in München schon 85.000 Euro mit nach Hause nehmen, um den Lebensstandard zu halten. Das zeigt der Vergleichsrechner von Financescout24.

Den Unterschied machen vor allem die Mietpreise aus. In Herne zahlen Mieter für den Quadratmeter nach Immowelt-Angaben nur 5,90 Euro im Median. Damit unterbietet Herne die ohnehin schon tiefen Preise im Ruhrgebiet. In Oberhausen und Duisburg beträgt der Medianpreis 6,00 Euro pro Meter, in Mülheim an der Ruhr 6,70 Euro, in Essen 6,90 Euro und in Dortmund und Bochum 7,00 Euro. Nur Gelsenkirchen ist mit 5,50 Euro noch billiger als Herne.

Preissprünge muss da in Kauf nehmen, wer ins Rheinland umzieht. Mieter zahlen in Düsseldorf 10,40 Euro und in Köln 10,90 Euro. Einsamer Spitzenreiter in Deutschland ist aber München. Die bayerische Landeshauptstadt ruft im Median 18,10 Euro pro Quadratmeter auf.

Wer eine Immobilie in Herne kaufen will, legt 1.270 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch. Von 2017 bis 2018 sind die Kaufpreise laut Immowelt lediglich um ein Prozent gestiegen. In Gelsenkirchen wuchsen sie im gleichen Zeitraum um zehn Prozent – auf jetzt 1.000 Euro pro Quadratmeter.

In Essen kostet das Eigenheim 1.650 Euro pro Meter, in Dortmund 1.730 Euro und in Mülheim an der Ruhr sogar 2.030 Euro. Duisburg spielt mit 1.290 Euro in derselben Liga wie Herne. Weiter südlich in Düsseldorf werden dagegen 3.320 Euro aufgerufen, in Köln 3.230 Euro. München liegt bei 7.140 Euro pro Meter – das ist einsame Spitze in Deutschland.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Herne selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Herne suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Herne finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Herne finden Sie hier.
  • Die IHK Mittleres Ruhrgebiet finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Herne finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer finden Sie hier.
  • Jobs in Herne finden Sie hier.
[Bildnachweis: Tobias Arhelger by Shutterstock.com]

Jobs in Oberhausen: Arbeiten im Feierabendparadies

jobs in oberhausen

In Oberhausen begann das Ruhrgebiet seinen industriellen Siegeszug. Heute zieht die Stadt vor allem Shopping- und Feierwütige an. Jobs in Oberhausen offerieren Musical-Theater und Aquarien, Kneipen und Modeketten. Aber auch die Schwerindustrie ist noch nicht gänzlich verschwunden. Und ein Geheimtipp für Pendler ist Oberhausen sowieso…

Jobs Oberhausen: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Auf junge Leute wirkt Oberhausen anziehend. Die 210.000-Einwohner-Stadt beherbergt mit dem Centro das größte Einkaufszentrum Deutschlands. In die Arena nebenan kommt früher oder später jeder Rock- und Popstar, der etwas auf sich hält. Im Sea-Life-Aquarium gibt es Meerestiere zu bestaunen, im Legoland kleine Bauklötzchen. Und abends geht dann mit der Clique in die Turbinenhalle, die angesagte Eventhalle der Stadt.

Auch in der Vergangenheit setzte Oberhausen Trends. Mitte des 18. Jahrhunderts eröffnete die Eisenhütte St. Antony, die allererste im Ruhrgebiet. Darum ist nicht etwa Gelsenkirchen oder Essen die „Wiege der Ruhrindustrie“, sondern Oberhausen. Von den alten Zeiten zeugt die Arbeitersiedlung Eisenheim. Sie gilt als die älteste im Revier und wurde längst unter Denkmalschutz gestellt. Ein Industriedenkmal der besonderen Art ist das Gasometer Oberhausen. Der ehemalige Gasbehälter ist fast 120 Meter hoch und dient heute als Aussichtsplattform – vor allem aber als imposante Ausstellungshalle.

Doch ist die Welt in Oberhausen nicht in bester Ordnung. Die Stadt hat mit einem gigantischen Haushaltsdefizit zu kämpfen, zählt zu Deutschlands Schuldenkönigen. Und das Stadtzentrum ist nach der Eröffnung der Neuen Mitte, in der sich das Centro niederließ, größtenteils verödet. In die Innenstadt verirrt man sich nur noch zu besondern Anlässen. Dazu zählen die Internationalen Kurzfilmtage, die in der altehrwürdigen Lichtburg gefeiert werden.

Wer eine Wohnung in Oberhausen sucht, sollte sich in Alstaden, Styrum und Alt-Oberhausen umschauen. Die City-West rund um die Bebelstraße gilt hingegen als problematisch.

Arbeitsmarkt in Oberhausen

Oberhausen ist eines der Sorgenkinder im Ruhrpott. Das lässt sich schon an den nackten Zahlen ablesen. Im Juni 2019 lag die Arbeitslosenquote in der 210.000-Einwohner-Stadt bei 9,8 Prozent. Im Juli 2017 waren es sogar 11,0 Prozent.

Damit könnte Oberhausen bald wieder zu den wenigen Großstädten Deutschlands zählen, die eine zweistellige Quote zu bewältigen haben. Dazu gehören schon heute Dortmund, Essen (je 10,1 Prozent), Duisburg (10,8 Prozent) oder Gelsenkirchen (12,9 Prozent). Von den Städten im Ruhrgebiet stehen hauptsächlich Bochum (8,5 Prozent), Bottrop (7,2 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (7,0 Prozent) besser da.

Die meisten freien Jobs in Oberhausen gibt es laut Arbeitsagentur in der Verkehrs-, Logistik-, Schutz- und Sicherheitsbranche sowie im Bereich Produktion und Fertigung.

Die meisten freien Ausbildungsstellen in Oberhausen gibt es für:

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Nordrhein-Westfalen beträgt das Durchschnittsgehalt laut gehalt.de 45.360 Euro pro Jahr. Das ist ungefähr der deutsche Durchschnitt. Allerdings ist es nur in vier Bundesländern höher als in NRW: Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und Bayern. In den restlichen elf Bundesländern sind die Gehälter tiefer. Insgesamt reicht die Spanne von 51.000 Euro in Hessen bis 34.000 Euro in Mecklenburg-Vorpommern.

Nach der Hochschule steigt man in Nordrhein-Westfalen mit 46.513 Euro in den Job ein, nach einer Ausbildung mit 31.020 Euro.

Fach- und Führungskräfte kommen in Nordrhein-Westfalen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 auf 58.846 Euro jährlich im Schnitt. Auch in diesem Ranking liegt NRW auf Platz fünf. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 geht sogar von einem durchschnittlichen Jahressalär von 71.913 Euro für Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen aus.

Eine Vollzeitstelle in Oberhausen bringt ein monatliches Gehalt von 3.272 Euro ein. Das ist der Medianwert, den die Bundesagentur für Arbeit berechnet hat. Der Wert für ganz Deutschland beträgt 3.209 Euro.

In den größeren Städten des Ruhrgebiets ist das Gehaltsniveau höher als in Oberhausen. In Essen liegt das Medianeinkommen bei 3.451 Euro, in Duisburg bei 3.467 Euro und in Mülheim an der Ruhr sogar bei 3.523 Euro. Dortmund kommt auf 3.315 Euro. Dafür lässt Oberhausen immerhin Gelsenkirchen (3.242 Euro), Bottrop (3.149 Euro) und Recklinghausen (3.127 Euro) hinter sich.

Wichtige Arbeitgeber in Oberhausen

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Oberhausen:

  • MAN Energy Solutions (Maschinenbau)
  • Kodi (Discounter)
  • Bilfinger Engineering and Technologies (Anlagenbau)
  • ThyssenKrupp Millservices (Industriedienstleistungen)
  • Oxea (Chemie)
  • Gutehoffnungshütte Radsatz (Maschinenbau)
  • Imerys Metalcasting (Baustoffe)
  • Lenord und Bauer (Bewegungssensorik)
  • Hilti Deutschland Logistik
  • Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
  • LVR-Industriemuseum
  • Ruhr Tourismus (Touristeninformation)
  • SMG Entertainment (Eventagentur)
  • Benq (Elektronik)
  • Contact (Kommunikationsagentur)
  • MH und P Consulting (Unternehmensberatung)
  • De Vries und Partners (Eventmanagement)
  • Assoverlag (Medien)
  • Athena Verlag (Medien)
  • Verlag Nicole Schmenk (Medien)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Oberhausen

Oberhausen ist die Wiege der Ruhrindustrie. Erz, Kohle und Stahl haben die Stadt – und das ganze Ruhrgebiet – in ein wirtschaftliches Kraftzentrum verwandelt. Das ist Geschichte. 47.000 Arbeitsplätze gingen im Bergbau und in der Schwerindustrie allein in Oberhausen verloren.

Die Gegenwart hat ein neues Kraftzentrum. Es heißt Neue Mitte und ist Standort eines gigantisch großen Einkaufszentrums namens Centro. 1996 eröffnete das Centro auf dem Gelände des ehemaligen Hütten- und Walzwerkes von Thyssen. Auf 90.000 Quadratmetern findet man nun 220 Geschäfte, draußen auf der Promenade weitere 20 Cafés, Kneipen, Restaurants, ein Kino, Sealife-Aquarium, Lego-Park, Hotels, Musical-Theater, einen Businesspark mit Büroarbeitsplätzen und die Arena, eine der modernsten Veranstaltungshallen Deutschlands. 23 Millionen Gäste lockt die Neue Mitte jährlich nach Angaben der Stadt an. 10.000 Arbeitsplätze hangen daran.

Und auch aktuell gibt es gute Nachrichten: So will der Chemiekonzern Oxea am Standort Oberhausen eine neue Großanlage zur Herstellung von Carbonsäuren bauen, Edeka Rhein-Ruhr ein neues Zentrallager. Auf dem Waldteich-Gelände im Norden sollen 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Zu den überregional bekannteren Unternehmen zählt Haushaltswaren-Discounter Kodi, der seine Zentrale in Oberhausen hat. Kodi beschäftigt hier unter anderem:

Trotzdem: Oberhausen hat den Strukturwandel noch lange nicht gemeistert. Im Städteranking 2018 von IW Consult landete die Stadt auf Platz 68 von 71. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 reichte es nur zu Position 378 von 401 Regionen. Am besten schnitt Oberhausen noch in der Unterkategorie Arbeitsmarkt ab – mit Platz 294.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Die kleinen Preise sind Oberhausens großer Vorteil. Die Stadt ist günstiger als ihre Nachbarn. Wer hier wohnt, kommt angesichts der geringen Entfernungen im Pott trotzdem schnell überall hin.

Laut Immowelt beträgt der Mietpreis in Oberhausen nur 6,00 Euro pro Quadratmeter im Median. In Essen zahlt man schon 6,90 Euro, in Bochum und Dortmund 7,00 Euro und in Mülheim an der Ruhr 6,70 Euro. Duisburg liegt mit 6,00 Euro gleichauf, Gelsenkirchen mit 5,50 Euro darunter.

Die Pott-Preise sind kein Vergleich zu denen im Rheinland. In Düsseldorf zahlen Mieter 10,40 Euro, in Köln 10,90 Euro und sogar in Leverkusen 7,80 Euro.

In Oberhausen zogen die Mietpreise zwischen 2012 und 2017 um zwölf Prozent an – das ist vergleichsweise moderat. In Berlin stiegen sie im gleichen Zeitraum um 51 Prozent.

Käufer müssen in Oberhausen 1.360 Euro pro Quadratmeter hinblättern. Auch das ist kostengünstiger als in den Nachbarstädten. In Essen verlangt man pro Meter 1.650 Euro, in Dortmund 1.730 Euro und in Mülheim an der Ruhr sogar 2.030 Euro. In Duisburg sind es nur 1.290 Euro, in Gelsenkirchen runde 1.000 Euro.

Im Rheinland haben die Kaufpreise eine ganz andere Dimension. So kostet der Quadratmeter in Düsseldorf 3.320 Euro und in Köln 3.230 Euro. Bundesweiter Spitzenreiter ist München mit schier unvorstellbaren 7.140 Euro pro Meter.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Oberhausen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Oberhausen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Oberhausen finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Oberhausen finden Sie hier.
  • Die IHK Ruhr finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Mülheim an der Ruhr – Oberhausen finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Oberhausen finden Sie hier.
  • Jobs in Oberhausen finden Sie hier.
[Bildnachweis: Peeradontax by Shutterstock.com]

Jobs in Frankfurt (Oder): Ihre Brücke in den Arbeitsmarkt

Jobs in Frankfurt (Oder)

Fremdsprachenkenntnisse sind in Frankfurt (Oder) von Vorteil. Hier an der polnischen Grenze wird europäische Zusammenarbeit groß geschrieben. Das zeigt sich auch auf dem Arbeitsmarkt. Jobs in Frankfurt (Oder) gibt es in Tourismus, Logistik oder Mikroelektronik. Und wer am liebsten stundenlang telefoniert, der wird Frankfurt (Oder) lieben…

Jobs Frankfurt (Oder): Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Die Frankfurter wissen sich durchzuschlagen. Die Stadt an der Oder hat schon mehrere Boxer von internationaler Klasse hervorgebracht, allen voran Henry Maske und Axel Schulz. Es gibt einen Olympiastützpunkt, sportlich ist Frankfurt (Oder) in jedem Fall.

Eine Schönheit ist Frankfurt (Oder) nicht. Die Stadt hat aber viele Gesichter. Sie ist die „Kleiststadt“, weil der große deutsche Literat Heinrich von Kleist im 18. Jahrhundert hier zur Welt kam. Sie ist aber auch die „Doppelstadt“. Wer die Stadtbrücke über die Oder überquert, ist schon in Polen. Auf polnischer Seite befindet sich das Städtchen Slubice. Bis zum Zweiten Weltkrieg hieß Slubice Dammvorstadt und war ein Teil Frankfurts. Heute können Deutsche und Polen ohne Passkontrollen auf die andere Seite spazieren.

Das Zusammenwachsen Europas lässt sich wohl nirgendwo so unmittelbar erleben wie in Frankfurt (Oder). Darum ist die Stadt der wohl ideale Standort für die Europa-Universität Viadrina, die nach dem Mauerfall gegründet wurde. Hier können Studenten ein deutsch-polnisches Jurastudium absolvieren.

Erholen können sich die Frankfurter auf der Ziegenwerder. Die Oder-Insel gilt als Kleinod in der Stadt und lädt zum Joggen, Spazierengehen und Relaxen ein.

Arbeitsmarkt in Frankfurt (Oder)

Rund 2.300 Frankfurter waren im Juni 2019 offiziell ohne Arbeit. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 7,8 Prozent. Im brandenburgischen Landesschnitt beträgt sie lediglich 5,6 Prozent.

Allerdings steht Frankfurt/Oder keineswegs schlechter da als die anderen größeren Städte im Land. Cottbus liegt bei 7,4 Prozent, Brandenburg an der Havel bei 8,1 Prozent. Nur die Landeshauptstadt Potsdam sticht mit 5,3 Prozent positiv hervor. In der Uckermark ist die Arbeitslosenquote hingegen sogar zweistellig (10,8 Prozent).

Insgesamt lässt sich die Situation in Frankfurt (Oder) als durchaus positiv umschreiben. So gab es im Dezember 2018 laut Arbeitsagentur in Ostbrandenburg 135.643 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Das waren 1,6 Prozent mehr als im Jahr 2017.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Gehaltsniveau in Brandenburg ist vergleichsweise niedrig. Nach Angaben von gehalt.de verdient ein Arbeitnehmer durchschnittlich 35.519 Euro pro Jahr. Am meisten verdienen die Hessen, hier liegt das Durchschnittsgehalt bei über 51.000 Euro. Nach der Hochschule steigen Berufsanfänger in Brandenburg mit durchschnittlich 36.433 Euro ein, nach der Ausbildung geht es mit 24.297 Euro los.

Gute Verdienstaussichten haben Fach- und Führungskräfte. Ihr Durchschnittsgehalt liegt in Brandenburg laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 bei 45.066 Euro jährlich. In Hessen sind es allerdings über 65.000 Euro – so viel wie in keinem anderen Bundesland. Im Vergleich der fünf ostdeutschen Flächenländer nimmt Brandenburg Position eins ein. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 ermittelt für Fach- und Führungskräfte in Brandenburg sogar 60.099 Euro.

Ein Vollzeitjob in Frankfurt (Oder) bringt monatlich 2.692 Euro aufs Konto. Das ist der von der Bundesagentur für Arbeit ermittelte Medianwert. Für ganz Deutschland liegt dieser bei 3.209 Euro. Auch in Berlin liegt das Medianeinkommen mit 3.126 Euro über dem Frankfurter. In Potsdam kommen Beschäftigte auf 2.979 Euro, in Brandenburg an der Havel auf 2.765 Euro. Cottbus hingegen liegt mit 2.653 Euro hinter Frankfurt (Oder).

Wichtige Arbeitgeber in Frankfurt (Oder)

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Frankfurt (Oder):

  • Klinikum Frankfurt (Oder)
  • Europa-Universität Viadrina
  • Sparkasse Oder-Spree
  • Märkisches Medienhaus
  • IHP Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik
  • Asgoodasnew Electronics (Versandhandel)
  • Investor Center Ostbrandenburg (Wirtschaftsförderungsgesellschaft)
  • Frankfurter Brauhaus
  • Yamaichi Electronics (Elektronik)
  • Walter Services (Callcenter)
  • Axa Assistance (Callcenter)
  • Avedo (Callcenter)
  • Deutsche Telekom Kundenservice (Callcenter)
  • Call24 Telemarketing (Callcenter)
  • Communigate (Callcenter)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Frankfurt (Oder)

Die Zahl der Jobs in Frankfurt (Oder) sinkt. 2012 gab es nach Angaben der Stadt 28.507 Beschäftigte, fünf Jahre später waren es noch 27.582. Sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitstellen wurden weniger.

Trotzdem liegt der Arbeitsmarkt in Frankfurt (Oder) keineswegs brach. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 schaffte es die Stadt in der Unterkategorie „Arbeitsmarkt“ auf einen starken 76. Platz – im Vergleich von wohlgemerkt nicht weniger als 401 Regionen in Deutschland.

Insgesamt aber ist die Stadt wirtschaftlich hintendran. Davon zeugt der Platz 361, den Frankfurt (Oder) im Prognos-Gesamtranking belegt. Jobs schaffen vor allem die Callcenter, von denen sich sehr viele in der Grenzstadt angesiedelt haben. Daneben gibt es einzelne Nischen, in denen die Stadt mitmischt.

Sie ist zum Beispiel ein klassischer Messestandort mit einem großen Messegelände im Nordwesten der Stadt. Für den Einzelhandel ergeben sich Chancen durch die Nähe zu Polen. Das Gleiche gilt für den Logistikbereich, der seine Container-Transporte über einen Umschlagbahnhof für den kombinierten Straßen- und Schienenverkehr abwickeln kann. Auch für Touristen ist Frankfurt (Oder) interessant. Hochqualifizierte finden in der Umwelt- und Energietechnik, vor allem aber im Bereich Mikroelektronik Anknüpfungspunkte. Das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik sitzt in Markendorf im Westen der Stadt.

Nicht zuletzt ist Frankfurt (Oder) Standort der bekannten Europa-Universität Viadrina. Studenten können Rechts-, Kultur- oder Wirtschaftswissenschaften studieren. Alleinstellungsmerkmal ist das deutsch-polnische Jurastudium, das man mit Magister, Bachelor oder Master abschließen kann.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Frankfurt an der Oder gehört zu den günstigsten Städten Deutschlands. Den Quadratmeter bekommen Mieter laut Immowelt-Analyse schon für 5,80 Euro. Eine Fünf vor dem Komma haben in Deutschland sonst nur ganz wenige Städte.

So liegt Chemnitz bei 5,00 Euro, Bremerhaven und Zwickau bei 5,20 Euro. Noch billiger ist es allenfalls in ostdeutschen Städten wie Plauen (4,50 Euro) und Görlitz (4,70 Euro). In Cottbus wohnen Mieter für 6,00 Euro pro Quadratmeter, in Berlin für 11,70 Euro und in Potsdam für 10,00 Euro.

Frankfurt an der Oder ist nicht mal halb so teuer wie sein Namensvetter aus Hessen. In Frankfurt am Main schlägt der Quadratmeter mit 13,90 Euro zu Buche. Das ist der zweithöchste Wert in Deutschland. Nur München ist mit 18,10 Euro noch kostspieliger. Dahinter folgen Städte wie Stuttgart (12,50 Euro), Freiburg (12,00 Euro) und Köln (10,90 Euro).

Auch Käufer müssen in Frankfurt (Oder) nicht so tief ins Portemonnaie greifen. Der Quadratmeter ist hier für 1.250 Euro zu haben. In Frankfurt am Main sind es 4.430 Euro. In Berlin legen Käufer 3.790 Euro auf den Tisch, in Potsdam 3.370 Euro. Cottbus hingegen ist mit 1.550 Euro nicht viel teurer.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Frankfurt (Oder) selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Frankfurt (Oder) suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Frankfurt (Oder) finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) finden Sie hier.
  • Die IHK Ostbrandenburg finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Frankfurt (Oder) finden Sie hier.
  • Jobs in Frankfurt (Oder) finden Sie hier.
[Bildnachweis: ANGHI by Shutterstock.com]

Jobs in Brandenburg an der Havel: Willkommen in der Loriot-Stadt

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Brandenburg hat Humor. Einen sehr feinen sogar, wenn man bedenkt, dass hier die Krippe von Loriot stand. Ein wirtschaftliches Schwergewicht ist die Mittelstadt an der Havel dagegen nicht. Zu DDR-Zeiten war das noch anders, da dominierte hier die Schwerindustrie. Heute gibt es Jobs in Brandenburg an der Havel vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen. Sie ziehen vermehrt Akademiker an, schließlich ist Brandenburg mittlerweile auch eine Hochschulstadt…

Jobs Brandenburg an der Havel: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Die Stadt Brandenburg liegt ziemlich gut. Eingebettet in eine wunderschöne Fluss- und Seenlandschaft, befindet sich der Naturpark Westhavelland im Norden, im Süden der Höhenzug Fläming. Auf der anderen Seite ist die Metropole Berlin nicht weit weg. Rund 80 Kilometer sind es bis in die Hauptstadt, nach Potsdam sogar nur 60 Kilometer.

Dass die Stadt schon sehr alt ist, kann man sich denken. Immerhin gab sie einem ganzen Bundesland ihren Namen. Über 1.000 Jahre hat Brandenburg auf dem Buckel. Die slawische Burg, auf die der Name zurückgeht, existiert indes nicht mehr. Dafür kann man heute den Brandenburger Dom bewundern, das Altstädtische Rathaus mit dem Roland und mehrere Backsteinkirchen. Außerdem kam ein Denkmal des deutschen Fernsehens aus Brandenburg. Komiker Loriot wurde hier 1923 geboren.

Zu DDR-Zeiten war Brandenburg an der Havel ein Zentrum der Schwerindustrie. Heute kommen auch Naturfreunde auf ihre Kosten. In der Stadtmitte liegt der Marienberg, der fast 70 Meter hoch ist. Spektakulär ist auch die Sumpfzypressenallee am Grillendamm, eine herrliche Allee mit über 170 Jahre alten Bäumen.

Arbeitsmarkt in Brandenburg an der Havel

Von allen größeren Städten im Land Brandenburg weist die Stadt Brandenburg die höchste Arbeitslosenquote auf. Hier waren 8,1 Prozent im Juni 2019 ohne Job. Im Land liegt die Quote nur bei 5,6 Prozent.

Die Lage war aber schon deutlich schlechter. So kratzte die Arbeitslosenquote in den Nuller Jahren im Land schon einmal an der 20-Prozent-Marke. So waren 2003 stolze 18,8 Prozent der Brandenburger ohne Arbeit.

Und viel niedriger als in Brandenburg (Havel) ist sie auch in Frankfurt (Oder) mit 7,8 Prozent und in Cottbus mit 7,4 Prozent nicht. Nur die Landeshauptstadt Potsdam glänzt mit 5,3 Prozent.

In den benachbarten Städten Brandenburgs in Sachsen-Anhalt ist die Arbeitslosigkeit ebenfalls hoch. So steht Stendal bei 8,3 Prozent, Dessau-Roßlau bei 7,7 Prozent und Magdeburg bei 8,0 Prozent.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Durchschnittsgehalt im Land Brandenburg liegt laut gehalt.de bei 35.519 Euro pro Jahr. In Hessen beträgt es dagegen über 51.000 Euro, in Baden-Württemberg rund 49.000 Euro. Im Vergleich aller 16 Bundesländer liegen nur Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hinter Brandenburg.

Wer nach der Uni in den Beruf einsteigt, kommt in Brandenburg auf ein Durchschnittsgehalt von 36.433 Euro im Jahr. Nach der Ausbildung steigen Brandenburger mit 24.297 Euro ein.

Fach- und Führungskräfte verdienen im Land Brandenburg nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2019 durchschnittlich 45.066 Euro im Jahr. Das sind 20.000 Euro weniger als in Hessen, wo die höchsten Gehälter gezahlt werden. Allerdings schlägt Brandenburg in diesem Ranking alle ostdeutschen Flächenländer, auch Sachsen und Thüringen. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 kommt für Fach- und Führungskräfte in Brandenburg sogar auf 60.099 Euro.

In Brandenburg an der Havel verdient ein Vollzeitbeschäftigter 2.765 Euro im Monat. Das ist der Medianwert, den die Bundesagentur für Arbeit errechnet hat. Für ganz Deutschland beträgt das Mediangehalt 3.209 Euro. Im benachbarten Berlin liegt es bei 3.126 Euro, in Potsdam bei 2.979 Euro. Westlich in Magdeburg kommen Vollzeitbeschäftigte auf 2.760 Euro, südlich in Dessau auf 2.664 Euro und in Wittenberg sogar nur auf 2.293 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Brandenburg an der Havel

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Brandenburg an der Havel:

  • Städtisches Klinikum Brandenburg
  • ZF Getriebe Brandenburg
  • BES Brandenburger Elektrostahlwerke
  • Heidelberger Druckmaschinen
  • Rail One (Eisenbahninfrastruktur)
  • Stadtwerke Brandenburg an der Havel
  • Eon Energie Dialog (Energieversorgung)
  • WBG (Immobilien)
  • RFT Kabel (Telekommunikation)
  • Voeastalpine BWG (Stahl)
  • Tempton (Personaldienstleistungen)
  • Mittelbrandenburgische Sparkasse
  • Asklepios Fachklinikum Brandenburg

Karriereaussichten und Wirtschaft in Brandenburg an der Havel

Es gibt immer mehr Jobs in Brandenburg an der Havel. Von 2008 bis 2017 wuchs die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 8,4 Prozent auf fast 30.000. Allerdings fallen die Steigerungsraten im Land Brandenburg und Deutschland mit 11,5 und 16,1 Prozent noch sehr viel höher aus.

Gleichzeitig siedeln sich mehr Unternehmen an. Nach einer Analyse der Wirtschaftsregion Westbrandenburg beherbergte die Stadt im Jahr 2013 noch 1.774 Betriebe, fünf Jahre später waren es 1.793.

Für Brandenburg an der Havel sind vor allem diese Wirtschaftscluster von Bedeutung:

  • Metall
  • Tourismus
  • Medien, IKT und Kreativwirtschaft
  • Gesundheitswirtschaft
  • Verkehr, Mobilität, Logistik

Eine Stadt für Hochqualifizierte ist Brandenburg an der Havel auf den ersten Blick nicht. Von allen Beschäftigten haben nur 15 Prozent einen Hochschulabschluss, acht Prozent der Beschäftigten sind sogar ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Doch die Zahlen relativieren sich, wenn man auf den Landesschnitt von Brandenburg blickt. Im Land verfügen sogar nur zwölf Prozent der Beschäftigten über einen akademischen Grad.

Immerhin ist Brandenburg an der Havel seit 1992 eine Hochschulstadt. An der Technischen Hochschule Brandenburg kann man Fächer in Informatik und Medien, Technik oder Wirtschaft belegen.

Mit den wirtschaftsstarken Regionen Deutschlands mithalten kann die 70.000-Einwohner-Stadt letztlich nicht. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegt sie Platz 370 von 401 Regionen. In fünf von sechs Rubriken (Stärke, Demografie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb, Wohlstand) schafft sie es nicht unter die ersten 300. Nur in punkto Dynamik steht Brandenburg ordentlich da – auf Rang 181.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

In anderthalb Stunden kommt man von Brandenburg an der Havel nach Berlin. Dazwischen aber liegen Welten – auch finanziell. So bekommen Mieter den Quadratmeter in Brandenburg nach Immowelt-Daten schon für 6,00 Euro im Median. In Berlin kostet er mit 11,70 Euro fast doppelt so viel.

Damit wohnen Mieter in Brandenburg an der Havel extrem günstig. Das Gleiche gilt aber auch für andere Städte in der Region. In Magdeburg zahlen Mieter 6,00 Euro für den Quadratmeter, in Cottbus ebenfalls 6,00 Euro, in Frankfurt an der Oder sogar nur 5,80 Euro. Am günstigsten sind Zwickau mit 5,20 Euro, Chemnitz mit 5,00 Euro, Görlitz mit 4,70 Euro und Plauen mit 4,50 Euro. Potsdam ist dagegen ein teures Pflaster, hier werden 10,00 Euro fällig.

Im Vergleich mit so mancher westdeutscher Stadt sind aber auch Potsdamer Preise ein Klacks. So zahlen Mieter in München 18,10 Euro pro Meter, in Frankfurt am Main 13,90 Euro und in Stuttgart 12,50 Euro.

Käufer müssen für einen Quadratmeter in Brandenburg an der Havel 1.410 Euro auf den Tisch legen. In dieselbe Preiskategorie fallen viele Mittelstädte in Westdeutschland: Düren, Emden, Iserlohn, Lüdenscheid oder Neumünster. Brandenburg ist auch nur minimal günstiger als Magdeburg (1.460 Euro) und Cottbus (1.550 Euro). In Berlin kostet der Quadratmeter schon 3.790 Euro, in Potsdam 3.370 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Brandenburg an der Havel selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Brandenburg an der Havel suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Brandenburg an der Havel finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Brandenburg finden Sie hier.
  • Die IHK Potsdam finden Sie hier.
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