Jobs in Gotha: Residenzstadt mit Jobgarantie

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Kennen Sie Gotha? Nein? Sollten Sie aber. Die Mittelstadt in Thüringen zählt zu den wohl unterschätztesten Städten im ganzen Land. Sie galt einmal als Perle – und ist es in Teilen bis heute geblieben. Als alte Residenzstadt hat sie barocke Schlösser und eine historische Altstadt aufzubieten. Die Struktur der lokalen Wirtschaft ist dagegen bodenständig, Jobs in Gotha gibt es in vielen Farben und Formen. Der Mix ist kerngesund. So gesund, dass die fünfgrößte Stadt Thüringens in einer wichtigen Kategorie die Nummer eins ist…

Jobs Gotha: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

1250 Jahre hat Gotha schon auf dem Buckel. Die Stadt war früher eine Residenzstadt mit Glanz und Gloria. Im Herzen der Stadt thront noch heute das Schloss Friedenstein. Das barocke Bauwerk ist Dreh- und Angelpunkt Gothas, gleich daneben steht das Historische Museum. Weiter südlich geht es in den Schlossgarten mit dem Herzoglichen Museum.

Gotha ist – historisch gesehen – ein Rivale Weimars. Während sich Weimar der Kultur zuwandte, machte Gotha in Naturwissenschaften. Naturkundemuseum und Alte Sternwarte zeugen davon.

Zu DDR-Zeiten wohnten in Gotha noch knapp 60.000 Menschen. Die Zahl ist bis auf 45.000 gesunken. Weg vom Schuss wohnt man in Gotha aber gar nicht, in einer halben Autostunde ist man in Erfurt. Das Zentrum von Gotha ist schön, die Außenbezirke weniger. Das ist vermutlich der Grund dafür, dass die Stadt stark unterschätzt – und weitgehend sogar unbekannt – ist. Dabei galt sie früher als schönste Stadt Thüringens.

Nicht umsonst bewirbt sich Gotha selbst auf seiner Homepage als „kleine und feine Residenzstadt mitten in Thüringen“.

Arbeitsmarkt in Gotha

Gotha ist die fünftgrößte Stadt Thüringens. Im Job-Vergleich ist sie die Nummer eins.

So liegt die Arbeitslosenquote in Gotha nur bei 4,9 Prozent (Stand: Juni 2019). Das liegt noch unter dem Landesschnitt von Thüringen (5,1 Prozent). Auch in den anderen Städten des Bundeslandes ist die Arbeitslosigkeit höher. Erfurt weist 5,5 Prozent auf, Jena 5,1 Prozent und Weimar 5,7 Prozent. Abgeschlagen ist Gera mit 8,0 Prozent.

Als ausgebildete Fachkraft hat man in Gotha beste Perspektiven. Die meisten freien Jobs in Gotha gibt es nach Angaben der Arbeitsagentur momentan in folgenden Bereichen, in dieser Reihenfolge:

  • Produktion und Fertigung
  • Gesundheits- und Sozialwesen
  • Verkehr und Logistik
  • Kaufmännische Dienstleistungen und Handel
  • Baugewerbe
  • Unternehmensorganisation

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Im Durchschnitt verdient ein Arbeitnehmer in Thüringen laut gehalt.de 36.450 Euro pro Jahr. Damit sind die Gehälter in Thüringen höher als die in Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. An das Niveau von Hessen (ca. 51.000 Euro) oder Baden-Württemberg (ca. 48.800 Euro) reichen sie freilich nicht heran.

Wer nach der Uni in Thüringen in den Jobmarkt einsteigt, bringt im Schnitt 37.406 Euro nach Hause. Nach der Ausbildung legen Berufseinsteiger mit 24.947 Euro los.

Fach- und Führungskräfte erreichen in Thüringen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 ein Jahressalär von rund 44.000 Euro. In Hessen verdienen sie rund 65.000 Euro – und damit über 20.000 Euro mehr. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 verortet Fach- und Führungskräfte in Thüringen sogar bei einem Jahresgehalt von ca. 56.400 Euro.

Eine Vollzeitstelle in Gotha befördert monatlich 2.468 Euro auf das Konto. Das ist der Medianwert der Bundesagentur für Arbeit. Das Medianeinkommen in ganz Deutschland liegt bei 3.209 Euro.

Hinter dem ostdeutschen Median von 2.600 Euro hinkt Gotha aber gar nicht so weit hinterher. Tatsächlich gibt es in Ostdeutschland nur zwei Städte, die auf einen Wert von über 3.000 Euro kommen: Berlin und Jena. Innerhalb Thüringens liegt Gotha hinter Weimar (2.902 Euro) und Erfurt (2.679 Euro). Das Gehaltsniveau von Gera (2.390 Euro) dagegen kann Gotha übertrumpfen.

Wichtige Arbeitgeber in Gotha

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Gotha:

  • Schmitz Cargobull (Anhänger)
  • ZF Friedrichshafen AG (Automotive)
  • Avery Dennison Materials (Folien)
  • Bystronic Maschinenbau
  • Pero AG (Teilereinigung)
  • Durable Hunke und Jochheim (Büroausstattung)
  • Gothaplast (Pflaster)
  • Stadtwerke Gotha
  • Kreissparkasse Gotha
  • Helios Klinikum Gotha
  • Oettinger Brauerei Gotha
  • BCS Beratung-Computer-Software
  • CM System (Computer- und Medientechnik)
  • Dekra Automobil GmbH
  • Finanz-Data GmbH (Beratung und Software)
  • Guttroff Gase und Schweißtechnik
  • Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung

Karriereaussichten und Wirtschaft in Gotha

Gotha hat eine Wirtschaftsstruktur, die man als gesund bezeichnen darf. Den einen großen Namen gibt es nicht, dafür viele kleine und mittelständische Unternehmen aus Industrie und Handwerk.

Zu den prominenteren Namen zählt Autozulieferer ZF Friedrichshafen, der in Gotha seit 2001 Achsgetriebe und E-Antriebe produziert. Nutzfahrzeughersteller Schmitz Cargobull hat in Gotha sein „Kipper-Kompetenzwerk“.

Die Stadt beherbergt das Thüringer Finanzgericht, ein Forschungszentrum der Uni Erfurt und ist Bundeswehr-Standort. Ein Mix an Möglichkeiten, der die Gothaer zu einer beispiellos niedrigen Arbeitslosenquote von unter fünf Prozent geführt hat.

Diese Wirtschaftsbereiche schaffen Jobs in Gotha:

  • Verarbeitendes Gewerbe
  • Logistik
  • Baugewerbe
  • Dienstleistungen
  • Handel und Gastgewerbe
  • Kultur- und Kreativwirtschaft
  • Öffentliche Verwaltung, Behörden und Institutionen

Glänzend steht Gotha im Prognos-Zukunftsatlas 2019 allerdings nicht da. Dort reicht es nur zu Rang 270 von 401 Regionen in Deutschland – nach Platz 254 bei der letzten Erhebung im Jahr 2016. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt kommt Gotha immerhin auf Position 247 ins Ziel.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

In einer halben Stunde kommt man von Gotha nach Erfurt. Das kann sich für Pendler lohnen. In Gotha liegen die Mietpreise nach Immowelt-Daten zwischen 4,89 Euro und 7,58 Euro pro Quadratmeter. In Erfurt beträgt die Medianmiete 7,50 Euro.

Eine ganze Autostunde entfernt liegt Gera. Dort müssen Mieter 5,00 Euro pro Quadratmeter zahlen. Noch günstiger sind Wohnungen in Plauen auf der sächsischen Seite. Hier müssen Mieter nur 4,50 Euro pro Meter überweisen.

Zum Vergleich: Mieter in Dresden wohnen für 7,50 Euro pro Quadratmeter, in Leipzig und Rostock für 6,60 Euro, in Magdeburg und Cottbus für 6,00 Euro und in Chemnitz für 5,00 Euro. Teurer wird es in Jena (9,00 Euro), Potsdam (10,00 Euro) und Berlin (11,70 Euro).

In einer anderen Preiskategorie liegen westdeutsche Städte wie Stuttgart (12,50 Euro), Frankfurt (13,90 Euro) und München (18,10 Euro). Die bayerische Landeshauptstadt ist die teuerste Stadt Deutschlands – mit weitem Abstand.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Gotha selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Gotha suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Gotha finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Gotha finden Sie hier.
  • Die IHK Erfurt finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Gotha finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Gotha finden Sie hier.
  • Jobs in Gotha finden Sie hier.
[Bildnachweis: Val Thoermer by Shutterstock.com]

Jobs in Weimar: Wo Sie Geschichte schreiben

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Weimar war schon mehr als einmal das Zentrum deutscher Geschichte. Heute kann hier jeder seine eigene Geschichte schreiben. Die Voraussetzungen sind so gut wie lange nicht. Es gibt immer mehr Jobs in Weimar, immer weniger Arbeitslose. Vor allem Architekten und Ingenieure profitieren von der Weimarschen Tradition, genauso Kreative, Kulturschaffende und Gastronomen. Der größte Arbeitgeber der Stadt hat mit Hochkultur allerdings nicht so viel am Hut…

Jobs Weimar: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Wer mit Weimar nichts anzufangen weiß, darf getrost als Kulturbanause gebrandmarkt werden. So viel Kultur auf engem Raum: Schloss Belvedere, das Goethe-Nationalmuseum, das Liszt-Haus, Schillers Wohnhaus und Goethes Gartenhaus können besichtigt werden – und erwecken die Weimarer Klassik kurzzeitig wieder zum Leben.

Bedrückender ist es vor den Toren Weimars in der Gedenkstätte Buchenwald. Pompöser dagegen in der Anna-Amalia-Bibliothek, deren Dachstuhl 2004 zum Teil abbrannte. 50.000 Bücher gingen in Flammen auf. Nach der Restaurierung erstrahlt sie in neuem Glanz – und ihr mehrgeschossiger Rokokosaal ist schöner als je zuvor.

Die Bibliothek steht am Park an der Ilm, dem Kleinod der Stadt. Oder sollte man besser sagen: Großod? Er ist mit 48 Hektar nämlich sehr geräumig. Auch ist der Park eine der am besten erhaltenen Parkanlagen aus der Klassik, Goethe höchstpersönlich war bei seiner Errichtung beteiligt.

Früher wohnten in Weimar Goethe, Schiller, Bach, Cranach, Liszt, Nietzsche, Gropius, Herder, Feininger, Kandinsky. Heute wohnen hier Studenten der Bauhaus-Uni und Berufstätige aus Jena, die lieber in Weimar wohnen wollen – oder Senioren aus dem Westen, die ihren Lebensabend in der Kulturstadt verbringen wollen.

Am begehrtesten sind Wohnungen in der Altstadt und in Weimar-Süd. Viele neue Wohnungen sind in der Nordvorstadt entstanden. Wer es ländlicher mag, dürfte sich in Oberweimar wohl fühlen.

Arbeitsmarkt in Weimar

In Thüringen brummt der Jobmarkt seit Jahren. Im Jahr 2005 lag die offizielle Arbeitslosenquote noch bei 17,1 Prozent, 2018 war sie auf 5,5 Prozent gesunken. Mittlerweile beträgt sie sogar nur noch 5,1 Prozent (Stand: Juni 2019).

In der Stadt Weimar sind es 5,7 Prozent. Erfurt liegt mit 5,5 Prozent nur knapp dahinter, Jena bei 5,1 Prozent. Abgeschlagen ist die drittgrößte Stadt des Bundeslandes. Geras Statistik weist 8,0 Prozent Arbeitslose aus.

Wie in vielen Städten Ostdeutschlands gibt es auch in Weimar mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Wer als Azubi durchstarten will, hat gute Chancen. Die meisten offenen Ausbildungsplätze in Weimar gibt es laut Arbeitsagentur für:

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Durchschnittsgehalt in Thüringen liegt das nach Angaben der Plattform gehalt.de bei 36.450 Euro im Jahr. Damit ist das Gehaltsniveau in Thüringen höher als in Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Ganz vorne im Ranking rangieren Hessen mit rund 51.000 Euro und Baden-Württemberg mit ca. 48.800 Euro.

Nach der Uni steigen Absolventen in Thüringen mit durchschnittlich 37.406 Euro in den Beruf ein. Für erfolgreiche Azubis geht das Berufsleben mit 24.947 Euro weiter.

Der Stepstone-Gehaltsreport 2019 zeigt für Fach- und Führungskräfte in Thüringen ein Durchschnittssalär von rund 44.000 Euro jährlich an. Spitzenreiter ist erneut Hessen mit über 65.000 Euro. Nach Berechnungen der Xing-Gehaltsstudie 2019 liegen Fach- und Führungskräfte in Thüringen sogar bei einem Jahresgehalt von ca. 56.400 Euro.

Ein Vollzeitjob in Weimar bringt 2.902 Euro monatlich auf das Konto. Dabei handelt es sich um den von der Bundesagentur für Arbeit errechneten Medianwert. Das gesamtdeutsche Medianeinkommen liegt bei 3.209 Euro.

Aber Weimar steht trotzdem sehr gut da. Das Mediangehalt in der Klassik-Stadt ist zum Beispiel höher als das in Leipzig (2.807 Euro), Magdeburg (2.760 Euro) und Schwerin (2.795 Euro). Insgesamt beträgt der Wert für Ostdeutschland 2.600 Euro.

Innerhalb Thüringens sind nur die Gehälter in Jena höher als in Weimar. In Jena verdienen Vollzeitarbeitnehmer 3.066 Euro monatlich, in der Landeshauptstadt Erfurt dagegen nur 2.679 Euro und in Gera 2.390 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Weimar

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber, die Jobs in Weimar schaffen:

  • Thüringer Landesverwaltungsamt
  • Bauhaus-Universität Weimar
  • Bayer Weimar (Pharma)
  • Tractebel Hydroprojekt (Ingenieurbüro)
  • Antenne Thüringen (Medien)
  • Dynardo (Software)
  • Ingenieurbüro Lopp
  • Saller (Immobilien)
  • Hydrema Baumaschinen
  • Thüringische Landeszeitung
  • VR Bank Weimar
  • Sophien- und Hufeland Klinikum
  • Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
  • Deutsches Nationaltheater Weimar
  • Klassik Stiftung Weimar
  • Glatt Ingenieurtechnik
  • Jörg Schneider Edelstahlverarbeitung
  • Goepfert Werkzeug und Formenbau
  • IAB Institut für Angewandte Bauforschung Weimar
  • IBU-tec Advanced Materials AG
  • Senova Gesellschaft für Biowissenschaft und Technik
  • KCD Kunststoffe, Additive und Beratung

Karriereaussichten und Wirtschaft in Weimar

Nein, Weimar lebt nicht nur von seinen Touristen. Klar ist aber, dass sie eine wichtige Rolle für die Kulturstadt spielen. Gastronomie und Hotellerie, aber auch die Kultureinrichtungen erreichen eine breite Klientel – und schaffen viele Jobs in Weimar.

Die Bauhaus-Tradition ist in Weimar lebendig. An der Bauhaus-Universität kann man Architektur oder Urbanistik studieren. Auf dem Arbeitsmarkt finden viele Absolventen Anschluss. So ist die Dichte an Ingenieur- und Architekturbüros in Weimar extrem hoch. Auch gibt es hier viele Forschungseinrichtungen, die sich mit Werkstoffen und Bautechnologie befassen.

Größter Arbeitgeber der Stadt ist Bayer, das in Weimar hormonhaltige Präparate herstellt. Der zweitgrößte Arbeitgeber machte 2018 dicht. Als das Werk von Coca-Cola schloss, verloren 170 Mitarbeiter ihre Jobs.

Die wichtigsten Branchen für Weimar sind:

  • Bautechnologien und Werkstoffe
  • Kreativwirtschaft und Kultur
  • Metallverarbeitung und Maschinenbau
  • Kunststoffe und Pharmazie
  • Gastgewerbe und Dienstleistungen

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 erreicht Weimar Platz 192 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt landet man sogar auf Rang 46. Allerdings hatte es im letzten Prognos-Atlas 2016 noch zur Gesamtplatzierung 108 gereicht.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Weimar ist kulturell wertvoll – und nicht ganz billig. Mieter zahlen in Weimar nach Immowelt-Berechnungen 7,50 Euro pro Quadratmeter im Median. Damit liegt die Stadt auf exakt dem gleichen Preisniveau wie Erfurt. Die Landeshauptstadt ist nur eine halbe Autostunde entfernt.

Eine volle Autostunde entfernt ist Gera. Dort sind die Mietpreise mit 5,00 Euro pro Quadratmeter sehr viel niedriger. Noch günstiger wohnt es sich in Plauen jenseits der sächsischen Grenze. Hier werden schlappe 4,50 Euro pro Meter fällig.

Weimar zählt im ostdeutschen Vergleich zu den teureren Adressen. In Leipzig überweisen Mieter 6,60 Euro pro Quadratmeter, in Rostock ebenfalls 6,60 Euro, in Magdeburg und Cottbus 6,00 Euro und in Chemnitz gar nur 5,00 Euro. Eine Mietwohnung in Dresden kostet 7,50 Euro – genauso viel wie in Weimar. Hochpreisiger sind dagegen Jena (9,00 Euro), Potsdam (10,00 Euro) und Berlin (11,70 Euro). An der Spitze der Deutschland-Charts stehen Frankfurt am Main (13,90 Euro) und München (18,10 Euro).

Wer eine Immobilie in Weimar kaufen möchte, muss mit 1.970 Euro pro Quadratmeter kalkulieren. In Jena werden 2.350 Euro fällig, in Erfurt 2.130 Euro. Achtung, Pendler: Immobilien in Gera werden von Immowelt bei 780 Euro pro Quadratmeter veranschlagt. Schnäppchenalarm!

In Dresden muss man fürs Eigenheim dagegen 2.230 Euro auf den Tisch legen, in Leipzig 1.920 Euro, in Magdeburg 1.460 Euro, in Rostock 2.800 Euro. Berlin verlangt den Käufern 3.790 Euro ab, Potsdam 3.370 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Weimar selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Weimar suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Weimar finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Weimar finden Sie hier.
  • Die IHK Erfurt finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Efurt finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Weimar finden Sie hier.
  • Jobs in Weimar finden Sie hier.
[Bildnachweis: Shamsiya Saydalieva by Shutterstock.com]

Jobs in Jena: Die Karriere fest im Blick

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Wer gutes Geld verdienen will, zieht nach München, Stuttgart oder Frankfurt. Oder nach Jena. In der Tat ist Jena die Gutverdiener-Metropole Ostdeutschlands. In keiner anderen Ost-Stadt – mit Ausnahme von Berlin – sind die Gehälter so hoch wie hier. Jobs in Jena gibt es vor allem für Akademiker. Die Stadt ist als Leuchtturm der optischen Industrie bekannt. Es gibt aber auch andere Betätigungsfelder für Fachkräfte – sogar in der Raumfahrttechnologie…

Jobs Jena: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Jena macht was her. Die Stadt ist eine der wenigen in Deutschland, die eine echte Skyline vorzeigen kann. Hier wurden einige der ersten Hochhäuser des Landes gebaut, der sogenannte Bau 15, das Ernst-Abbe-Hochhaus und der 144 Meter hohe Jentower.

Ein Name läuft einem in Jena permanent über den Weg und das ist der von Carl Zeiss. Der Mechaniker gründete 1846 seine Werkstatt in Jena. Daraus sollte ein Weltmarktführer der optischen Industrie werden. Carl Zeiss Jena – das gehört genauso unzertrennbar zusammen wie Bayer Leverkusen.

Jena vibriert. Manche sagen, es ist hier sehr viele lebendiger als in der Landeshauptstadt Erfurt. Dabei ist Jena mit 110.000 Einwohnern nur die zweitgrößte Stadt Thüringens, Erfurt hat 100.000 Einwohner mehr. Vor allem lockt Jena Hochqualifizierte und Studenten an.

Die vielleicht beliebteste Wohnlage in Jena ist das ruhige Kernbergviertel. Im Süden der Stadt, in Winzerla und Lobeda, stehen Plattenbauten. Doch auch die sind äußerst beliebt, bei Studenten zum Beispiel. Wer neu nach Jena zieht, sollte sich auch in Jena-Ringwiese, Cospeda, Wenigenjena, Jena-Nord, West und Zentrum umschauen.

Arbeitsmarkt in Jena

Die Arbeitslosigkeit ist in Thüringen im Laufe der Jahre zusammengeschmolzen wie ein Eis in der Sonne. Lag die offizielle Arbeitslosenquote 2005 noch bei 17,1 Prozent, waren es 2018 nur noch 5,5 Prozent. Mittlerweile ist Thüringen drauf und dran, auch die Fünf-Prozent-Marke zu unterbieten. Im Juni 2019 lag die Quote bei 5,1 Prozent.

Die Stadt Jena weist exakt denselben Wert auf: 5,1 Prozent. Das ist von den vier größten Städten Thüringens der niedrigste. Die Landeshauptstadt Erfurt liegt bei 5,5 Prozent, Weimar bei 5,7 Prozent und Gera bei 8,0 Prozent.

Auch in Jena tun sich die Arbeitgeber schwer, offene Stellen mit qualifizierten Kräften zu besetzen.

Viele Jobs in Jena gibt es aktuell in diesen Bereichen:

  • Gesundheits- und Sozialwesen
  • Verarbeitendes Gewerbe
  • Mechatronik
  • Energie- und Elektrotechnik
  • Metallbearbeitung
  • IT

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Thüringen liegt das Durchschnittsgehalt nach Angaben der Plattform gehalt.de bei 36.450 Euro im Jahr. Damit lassen die Thüringer Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hinter sich. An Bundesländer wie Hessen (ca. 51.000 Euro) und Baden-Württemberg (ca. 48.800 Euro) kommen sie aber bei Weitem nicht heran.

Hochschulabsolventen steigen in Thüringen mit durchschnittlich 37.406 Euro in den Beruf ein. Nach erfolgreicher Ausbildung geht das Berufsleben mit 24.947 Euro los.

Fach- und Führungskräfte verdienen in Thüringen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 rund 44.000 Euro im Jahr. Das sind über 20.000 Euro weniger als in Hessen, wo rund 65.000 Euro per annum gezahlt werden. Auch Berlin ist mit ca. 54.000 Euro enteilt. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 berechnet für Fach- und Führungskräfte in Thüringen ein Jahresgehalt von ca. 56.400 Euro.

In Jena kommen Vollzeitarbeitnehmer auf einen Monatslohn von 3.066 Euro. Das ist ein hervorragender Wert. Er liegt zwar unter dem gesamtdeutschen Medianeinkommen von 3.209 Euro. Aber Jena ist damit die einzige Stadt in Ostdeutschland – mit Ausnahme von Berlin – die die 3.000-Euro-Marke überbietet.

Zum Vergleich: Das Medianeinkommen in Dresden beträgt 2.987 Euro, in Leipzig 2.807 Euro, in Magdeburg 2.760 Euro und in Schwerin 2.795 Euro. Die Landeshauptstadt Thüringens, Erfurt, kommt auf 2.679 Euro, Gera auf 2.390 Euro und Weimar auf 2.902 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Jena

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Jena:

  • Carl Zeiss Meditec (Optische Industrie)
  • Jenoptik (Optische Industrie)
  • Carl Zeiss Jena (Optische Industrie)
  • Carl Zeiss Microscopy (Optische Industrie)
  • Universitätsklinikum Jena
  • Friedrich-Schiller-Universität
  • Stadtwerke Jena
  • Fortbildungsakademie der Wirtschaft
  • Analytik Jena (Messtechnik)
  • Schott AG (Glas)
  • Fachhochschule Jena
  • Abbott (Medizintechnik)
  • Intershop Communications (E-Commerce)
  • Medipolis (Pharma)
  • Jenapharm (Pharma)
  • Göpel Electronic (Messtechnik)
  • ePages (E-Commerce)
  • Dot Source (Digitalagentur)
  • Jena Optronik (Raumfahrttechnologie)
  • Opto Tech (Optikmaschinen)
  • Conventus Congressmanagement und Marketing
  • Jenaer Antriebstechnik
  • Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF
  • Asphericon (Optische Industrie)
  • DEWB AG (Venture-Capital-Gesellschaft)
  • Sparkasse Jena-Saale-Holzland

Karriereaussichten und Wirtschaft in Jena

Jena ist die Stadt mit Durchblick. Die optische Industrie hat hier ihre Herzkammer. Carl Zeiss, Jenoptik und Schott sitzen in Thüringen. Kein Unternehmen prägt die Stadt so sehr wie Zeiss. 2017 gab das Unternehmen bekannt, 300 Millionen in den Standort zu investieren, um aus ihm ein Hightech-Zentrum mit überregionaler Strahlkraft zu machen. Schon heute ist Jena zweitgrößter Zeiss-Standort mit rund 2.000 Mitarbeitern.

Nationale wie internationale Konzerne haben sich in Jena angesiedelt, aus der Medizin- und Messtechnik, Pharmaindustrie und sogar der Raumfahrttechnologie. Jena ist mittlerweile ein Hochtechnologiezentrum, das nach eigenen Angaben eine Exportquote von 65 Prozent aufweist. Das ist viel.

Auch werden in Jena jedes Jahr 250 Patente pro 100.000 Einwohner angemeldet. Das zeugt von Innovationskraft. Bundesweit liegt der Schnitt bei 59 Patenten. Jena verfügt zudem mit der Friedrich-Schiller-Universität über die einzige Volluniversität in Thüringen.

Gute Jobs in Jena schaffen diese Branchen:

  • Optik und Photonik
  • Gesundheitstechnologie
  • Präzisionstechnik
  • Digitale Wirtschaft
  • Umwelttechnologie

Dass Jena ein Geheimtipp in Deutschlands Städtelandschaft ist, zeigen auch die diversen Rankings. Im Städteranking 2018 von IW Consult belegt Jena Platz 17 von 71. Im IW-Zukunftsranking reicht es sogar zu Platz 7.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 erreicht Jena Position 29 von 401 Regionen in Deutschland. Gute Bewertungen gab es vor allem für den heimischen Arbeitsmarkt. In dieser Unterkategorie belegt Jena sogar Platz 14.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Das Preisniveau in Jena ist – für eine Stadt im Osten Deutschlands – außerordentlich hoch. Laut Financescout24 sind die Lebenshaltungskosten in Jena höher als in West-Städten wie Essen, Bochum, Dortmund, Mönchengladbach, Wuppertal und Bremen.

Innerhalb Ostdeutschlands zählt Jena zu den Premium-Städten. Die Mieten liegen nach Immowelt-Angaben schon bei 9,00 Euro pro Quadratmeter und sind damit nicht mehr weit von der Zweistelligkeit entfernt. In Erfurt müssen Mieter demgegenüber nur 7,50 Euro zahlen, in Weimar ebenfalls 7,50 Euro, in Gera sogar nur 5,00 Euro. Auch die anderen Ost-Metropolen sind günstiger als Jena. Dresden schlägt mit 7,50 Euro pro Quadratmeter zu Buche, Leipzig und Rostock mit 6,60 Euro, Magdeburg und Cottbus mit 6,00 Euro. In Chemnitz zahlen Mieter sogar nur 5,00 Euro pro Quadratmeter.

Nur Potsdam (10,00 Euro) und Berlin reißen größere Löcher ins Portemonnaie. 11,70 Euro werden pro Quadratmeter in der Hauptstadt fällig. Von Frankfurt (13,90 Euro) und München (18,10 Euro) ist aber selbst Berlin noch ein ganzes Stück entfernt.

Käufer werden in Jena mit 2.350 Euro pro Quadratmeter zur Kasse gebeten. Zum Vergleich: In Dresden kostet der Quadratmeter Eigenheim 2.230 Euro, in Leipzig 1.920 Euro, in Magdeburg nur 1.460 Euro, in Rostock aber 2.800 Euro. Wer eine Immobilie in Erfurt erwerben möchte, muss mit 2.130 Euro kalkulieren, in Weimar mit 1.970 Euro. Spottbillig sind die Wohnungen in Gera, wo der Quadratmeter ganze 780 Euro kostet. Ein Hinweis, der auch für Pendler interessant sein könnte: Jena und Gera trennen nur rund 40 Kilometer.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Jena selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Jena suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt Jena finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Jena finden Sie hier.
  • Die IHK Ostthüringen finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer für Ostthüringen finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Jena finden Sie hier.
  • Jobs in Jena finden Sie hier.
[Bildnachweis: Animaflora PicsStock by Shutterstock.com]

Jobs in Frankfurt (Oder): Ihre Brücke in den Arbeitsmarkt

Jobs in Frankfurt (Oder)

Fremdsprachenkenntnisse sind in Frankfurt (Oder) von Vorteil. Hier an der polnischen Grenze wird europäische Zusammenarbeit groß geschrieben. Das zeigt sich auch auf dem Arbeitsmarkt. Jobs in Frankfurt (Oder) gibt es in Tourismus, Logistik oder Mikroelektronik. Und wer am liebsten stundenlang telefoniert, der wird Frankfurt (Oder) lieben…

Jobs Frankfurt (Oder): Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Die Frankfurter wissen sich durchzuschlagen. Die Stadt an der Oder hat schon mehrere Boxer von internationaler Klasse hervorgebracht, allen voran Henry Maske und Axel Schulz. Es gibt einen Olympiastützpunkt, sportlich ist Frankfurt (Oder) in jedem Fall.

Eine Schönheit ist Frankfurt (Oder) nicht. Die Stadt hat aber viele Gesichter. Sie ist die „Kleiststadt“, weil der große deutsche Literat Heinrich von Kleist im 18. Jahrhundert hier zur Welt kam. Sie ist aber auch die „Doppelstadt“. Wer die Stadtbrücke über die Oder überquert, ist schon in Polen. Auf polnischer Seite befindet sich das Städtchen Slubice. Bis zum Zweiten Weltkrieg hieß Slubice Dammvorstadt und war ein Teil Frankfurts. Heute können Deutsche und Polen ohne Passkontrollen auf die andere Seite spazieren.

Das Zusammenwachsen Europas lässt sich wohl nirgendwo so unmittelbar erleben wie in Frankfurt (Oder). Darum ist die Stadt der wohl ideale Standort für die Europa-Universität Viadrina, die nach dem Mauerfall gegründet wurde. Hier können Studenten ein deutsch-polnisches Jurastudium absolvieren.

Erholen können sich die Frankfurter auf der Ziegenwerder. Die Oder-Insel gilt als Kleinod in der Stadt und lädt zum Joggen, Spazierengehen und Relaxen ein.

Arbeitsmarkt in Frankfurt (Oder)

Rund 2.300 Frankfurter waren im Juni 2019 offiziell ohne Arbeit. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 7,8 Prozent. Im brandenburgischen Landesschnitt beträgt sie lediglich 5,6 Prozent.

Allerdings steht Frankfurt/Oder keineswegs schlechter da als die anderen größeren Städte im Land. Cottbus liegt bei 7,4 Prozent, Brandenburg an der Havel bei 8,1 Prozent. Nur die Landeshauptstadt Potsdam sticht mit 5,3 Prozent positiv hervor. In der Uckermark ist die Arbeitslosenquote hingegen sogar zweistellig (10,8 Prozent).

Insgesamt lässt sich die Situation in Frankfurt (Oder) als durchaus positiv umschreiben. So gab es im Dezember 2018 laut Arbeitsagentur in Ostbrandenburg 135.643 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Das waren 1,6 Prozent mehr als im Jahr 2017.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Gehaltsniveau in Brandenburg ist vergleichsweise niedrig. Nach Angaben von gehalt.de verdient ein Arbeitnehmer durchschnittlich 35.519 Euro pro Jahr. Am meisten verdienen die Hessen, hier liegt das Durchschnittsgehalt bei über 51.000 Euro. Nach der Hochschule steigen Berufsanfänger in Brandenburg mit durchschnittlich 36.433 Euro ein, nach der Ausbildung geht es mit 24.297 Euro los.

Gute Verdienstaussichten haben Fach- und Führungskräfte. Ihr Durchschnittsgehalt liegt in Brandenburg laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 bei 45.066 Euro jährlich. In Hessen sind es allerdings über 65.000 Euro – so viel wie in keinem anderen Bundesland. Im Vergleich der fünf ostdeutschen Flächenländer nimmt Brandenburg Position eins ein. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 ermittelt für Fach- und Führungskräfte in Brandenburg sogar 60.099 Euro.

Ein Vollzeitjob in Frankfurt (Oder) bringt monatlich 2.692 Euro aufs Konto. Das ist der von der Bundesagentur für Arbeit ermittelte Medianwert. Für ganz Deutschland liegt dieser bei 3.209 Euro. Auch in Berlin liegt das Medianeinkommen mit 3.126 Euro über dem Frankfurter. In Potsdam kommen Beschäftigte auf 2.979 Euro, in Brandenburg an der Havel auf 2.765 Euro. Cottbus hingegen liegt mit 2.653 Euro hinter Frankfurt (Oder).

Wichtige Arbeitgeber in Frankfurt (Oder)

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Frankfurt (Oder):

  • Klinikum Frankfurt (Oder)
  • Europa-Universität Viadrina
  • Sparkasse Oder-Spree
  • Märkisches Medienhaus
  • IHP Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik
  • Asgoodasnew Electronics (Versandhandel)
  • Investor Center Ostbrandenburg (Wirtschaftsförderungsgesellschaft)
  • Frankfurter Brauhaus
  • Yamaichi Electronics (Elektronik)
  • Walter Services (Callcenter)
  • Axa Assistance (Callcenter)
  • Avedo (Callcenter)
  • Deutsche Telekom Kundenservice (Callcenter)
  • Call24 Telemarketing (Callcenter)
  • Communigate (Callcenter)

Karriereaussichten und Wirtschaft in Frankfurt (Oder)

Die Zahl der Jobs in Frankfurt (Oder) sinkt. 2012 gab es nach Angaben der Stadt 28.507 Beschäftigte, fünf Jahre später waren es noch 27.582. Sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitstellen wurden weniger.

Trotzdem liegt der Arbeitsmarkt in Frankfurt (Oder) keineswegs brach. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 schaffte es die Stadt in der Unterkategorie „Arbeitsmarkt“ auf einen starken 76. Platz – im Vergleich von wohlgemerkt nicht weniger als 401 Regionen in Deutschland.

Insgesamt aber ist die Stadt wirtschaftlich hintendran. Davon zeugt der Platz 361, den Frankfurt (Oder) im Prognos-Gesamtranking belegt. Jobs schaffen vor allem die Callcenter, von denen sich sehr viele in der Grenzstadt angesiedelt haben. Daneben gibt es einzelne Nischen, in denen die Stadt mitmischt.

Sie ist zum Beispiel ein klassischer Messestandort mit einem großen Messegelände im Nordwesten der Stadt. Für den Einzelhandel ergeben sich Chancen durch die Nähe zu Polen. Das Gleiche gilt für den Logistikbereich, der seine Container-Transporte über einen Umschlagbahnhof für den kombinierten Straßen- und Schienenverkehr abwickeln kann. Auch für Touristen ist Frankfurt (Oder) interessant. Hochqualifizierte finden in der Umwelt- und Energietechnik, vor allem aber im Bereich Mikroelektronik Anknüpfungspunkte. Das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik sitzt in Markendorf im Westen der Stadt.

Nicht zuletzt ist Frankfurt (Oder) Standort der bekannten Europa-Universität Viadrina. Studenten können Rechts-, Kultur- oder Wirtschaftswissenschaften studieren. Alleinstellungsmerkmal ist das deutsch-polnische Jurastudium, das man mit Magister, Bachelor oder Master abschließen kann.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Frankfurt an der Oder gehört zu den günstigsten Städten Deutschlands. Den Quadratmeter bekommen Mieter laut Immowelt-Analyse schon für 5,80 Euro. Eine Fünf vor dem Komma haben in Deutschland sonst nur ganz wenige Städte.

So liegt Chemnitz bei 5,00 Euro, Bremerhaven und Zwickau bei 5,20 Euro. Noch billiger ist es allenfalls in ostdeutschen Städten wie Plauen (4,50 Euro) und Görlitz (4,70 Euro). In Cottbus wohnen Mieter für 6,00 Euro pro Quadratmeter, in Berlin für 11,70 Euro und in Potsdam für 10,00 Euro.

Frankfurt an der Oder ist nicht mal halb so teuer wie sein Namensvetter aus Hessen. In Frankfurt am Main schlägt der Quadratmeter mit 13,90 Euro zu Buche. Das ist der zweithöchste Wert in Deutschland. Nur München ist mit 18,10 Euro noch kostspieliger. Dahinter folgen Städte wie Stuttgart (12,50 Euro), Freiburg (12,00 Euro) und Köln (10,90 Euro).

Auch Käufer müssen in Frankfurt (Oder) nicht so tief ins Portemonnaie greifen. Der Quadratmeter ist hier für 1.250 Euro zu haben. In Frankfurt am Main sind es 4.430 Euro. In Berlin legen Käufer 3.790 Euro auf den Tisch, in Potsdam 3.370 Euro. Cottbus hingegen ist mit 1.550 Euro nicht viel teurer.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Frankfurt (Oder) selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Frankfurt (Oder) suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Frankfurt (Oder) finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) finden Sie hier.
  • Die IHK Ostbrandenburg finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Frankfurt (Oder) finden Sie hier.
  • Jobs in Frankfurt (Oder) finden Sie hier.
[Bildnachweis: ANGHI by Shutterstock.com]

Jobs in Brandenburg an der Havel: Willkommen in der Loriot-Stadt

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Brandenburg hat Humor. Einen sehr feinen sogar, wenn man bedenkt, dass hier die Krippe von Loriot stand. Ein wirtschaftliches Schwergewicht ist die Mittelstadt an der Havel dagegen nicht. Zu DDR-Zeiten war das noch anders, da dominierte hier die Schwerindustrie. Heute gibt es Jobs in Brandenburg an der Havel vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen. Sie ziehen vermehrt Akademiker an, schließlich ist Brandenburg mittlerweile auch eine Hochschulstadt…

Jobs Brandenburg an der Havel: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

Die Stadt Brandenburg liegt ziemlich gut. Eingebettet in eine wunderschöne Fluss- und Seenlandschaft, befindet sich der Naturpark Westhavelland im Norden, im Süden der Höhenzug Fläming. Auf der anderen Seite ist die Metropole Berlin nicht weit weg. Rund 80 Kilometer sind es bis in die Hauptstadt, nach Potsdam sogar nur 60 Kilometer.

Dass die Stadt schon sehr alt ist, kann man sich denken. Immerhin gab sie einem ganzen Bundesland ihren Namen. Über 1.000 Jahre hat Brandenburg auf dem Buckel. Die slawische Burg, auf die der Name zurückgeht, existiert indes nicht mehr. Dafür kann man heute den Brandenburger Dom bewundern, das Altstädtische Rathaus mit dem Roland und mehrere Backsteinkirchen. Außerdem kam ein Denkmal des deutschen Fernsehens aus Brandenburg. Komiker Loriot wurde hier 1923 geboren.

Zu DDR-Zeiten war Brandenburg an der Havel ein Zentrum der Schwerindustrie. Heute kommen auch Naturfreunde auf ihre Kosten. In der Stadtmitte liegt der Marienberg, der fast 70 Meter hoch ist. Spektakulär ist auch die Sumpfzypressenallee am Grillendamm, eine herrliche Allee mit über 170 Jahre alten Bäumen.

Arbeitsmarkt in Brandenburg an der Havel

Von allen größeren Städten im Land Brandenburg weist die Stadt Brandenburg die höchste Arbeitslosenquote auf. Hier waren 8,1 Prozent im Juni 2019 ohne Job. Im Land liegt die Quote nur bei 5,6 Prozent.

Die Lage war aber schon deutlich schlechter. So kratzte die Arbeitslosenquote in den Nuller Jahren im Land schon einmal an der 20-Prozent-Marke. So waren 2003 stolze 18,8 Prozent der Brandenburger ohne Arbeit.

Und viel niedriger als in Brandenburg (Havel) ist sie auch in Frankfurt (Oder) mit 7,8 Prozent und in Cottbus mit 7,4 Prozent nicht. Nur die Landeshauptstadt Potsdam glänzt mit 5,3 Prozent.

In den benachbarten Städten Brandenburgs in Sachsen-Anhalt ist die Arbeitslosigkeit ebenfalls hoch. So steht Stendal bei 8,3 Prozent, Dessau-Roßlau bei 7,7 Prozent und Magdeburg bei 8,0 Prozent.

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Durchschnittsgehalt im Land Brandenburg liegt laut gehalt.de bei 35.519 Euro pro Jahr. In Hessen beträgt es dagegen über 51.000 Euro, in Baden-Württemberg rund 49.000 Euro. Im Vergleich aller 16 Bundesländer liegen nur Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hinter Brandenburg.

Wer nach der Uni in den Beruf einsteigt, kommt in Brandenburg auf ein Durchschnittsgehalt von 36.433 Euro im Jahr. Nach der Ausbildung steigen Brandenburger mit 24.297 Euro ein.

Fach- und Führungskräfte verdienen im Land Brandenburg nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2019 durchschnittlich 45.066 Euro im Jahr. Das sind 20.000 Euro weniger als in Hessen, wo die höchsten Gehälter gezahlt werden. Allerdings schlägt Brandenburg in diesem Ranking alle ostdeutschen Flächenländer, auch Sachsen und Thüringen. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 kommt für Fach- und Führungskräfte in Brandenburg sogar auf 60.099 Euro.

In Brandenburg an der Havel verdient ein Vollzeitbeschäftigter 2.765 Euro im Monat. Das ist der Medianwert, den die Bundesagentur für Arbeit errechnet hat. Für ganz Deutschland beträgt das Mediangehalt 3.209 Euro. Im benachbarten Berlin liegt es bei 3.126 Euro, in Potsdam bei 2.979 Euro. Westlich in Magdeburg kommen Vollzeitbeschäftigte auf 2.760 Euro, südlich in Dessau auf 2.664 Euro und in Wittenberg sogar nur auf 2.293 Euro.

Wichtige Arbeitgeber in Brandenburg an der Havel

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Brandenburg an der Havel:

  • Städtisches Klinikum Brandenburg
  • ZF Getriebe Brandenburg
  • BES Brandenburger Elektrostahlwerke
  • Heidelberger Druckmaschinen
  • Rail One (Eisenbahninfrastruktur)
  • Stadtwerke Brandenburg an der Havel
  • Eon Energie Dialog (Energieversorgung)
  • WBG (Immobilien)
  • RFT Kabel (Telekommunikation)
  • Voeastalpine BWG (Stahl)
  • Tempton (Personaldienstleistungen)
  • Mittelbrandenburgische Sparkasse
  • Asklepios Fachklinikum Brandenburg

Karriereaussichten und Wirtschaft in Brandenburg an der Havel

Es gibt immer mehr Jobs in Brandenburg an der Havel. Von 2008 bis 2017 wuchs die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 8,4 Prozent auf fast 30.000. Allerdings fallen die Steigerungsraten im Land Brandenburg und Deutschland mit 11,5 und 16,1 Prozent noch sehr viel höher aus.

Gleichzeitig siedeln sich mehr Unternehmen an. Nach einer Analyse der Wirtschaftsregion Westbrandenburg beherbergte die Stadt im Jahr 2013 noch 1.774 Betriebe, fünf Jahre später waren es 1.793.

Für Brandenburg an der Havel sind vor allem diese Wirtschaftscluster von Bedeutung:

  • Metall
  • Tourismus
  • Medien, IKT und Kreativwirtschaft
  • Gesundheitswirtschaft
  • Verkehr, Mobilität, Logistik

Eine Stadt für Hochqualifizierte ist Brandenburg an der Havel auf den ersten Blick nicht. Von allen Beschäftigten haben nur 15 Prozent einen Hochschulabschluss, acht Prozent der Beschäftigten sind sogar ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Doch die Zahlen relativieren sich, wenn man auf den Landesschnitt von Brandenburg blickt. Im Land verfügen sogar nur zwölf Prozent der Beschäftigten über einen akademischen Grad.

Immerhin ist Brandenburg an der Havel seit 1992 eine Hochschulstadt. An der Technischen Hochschule Brandenburg kann man Fächer in Informatik und Medien, Technik oder Wirtschaft belegen.

Mit den wirtschaftsstarken Regionen Deutschlands mithalten kann die 70.000-Einwohner-Stadt letztlich nicht. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegt sie Platz 370 von 401 Regionen. In fünf von sechs Rubriken (Stärke, Demografie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb, Wohlstand) schafft sie es nicht unter die ersten 300. Nur in punkto Dynamik steht Brandenburg ordentlich da – auf Rang 181.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

In anderthalb Stunden kommt man von Brandenburg an der Havel nach Berlin. Dazwischen aber liegen Welten – auch finanziell. So bekommen Mieter den Quadratmeter in Brandenburg nach Immowelt-Daten schon für 6,00 Euro im Median. In Berlin kostet er mit 11,70 Euro fast doppelt so viel.

Damit wohnen Mieter in Brandenburg an der Havel extrem günstig. Das Gleiche gilt aber auch für andere Städte in der Region. In Magdeburg zahlen Mieter 6,00 Euro für den Quadratmeter, in Cottbus ebenfalls 6,00 Euro, in Frankfurt an der Oder sogar nur 5,80 Euro. Am günstigsten sind Zwickau mit 5,20 Euro, Chemnitz mit 5,00 Euro, Görlitz mit 4,70 Euro und Plauen mit 4,50 Euro. Potsdam ist dagegen ein teures Pflaster, hier werden 10,00 Euro fällig.

Im Vergleich mit so mancher westdeutscher Stadt sind aber auch Potsdamer Preise ein Klacks. So zahlen Mieter in München 18,10 Euro pro Meter, in Frankfurt am Main 13,90 Euro und in Stuttgart 12,50 Euro.

Käufer müssen für einen Quadratmeter in Brandenburg an der Havel 1.410 Euro auf den Tisch legen. In dieselbe Preiskategorie fallen viele Mittelstädte in Westdeutschland: Düren, Emden, Iserlohn, Lüdenscheid oder Neumünster. Brandenburg ist auch nur minimal günstiger als Magdeburg (1.460 Euro) und Cottbus (1.550 Euro). In Berlin kostet der Quadratmeter schon 3.790 Euro, in Potsdam 3.370 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Brandenburg an der Havel selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Brandenburg an der Havel suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Brandenburg an der Havel finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Brandenburg finden Sie hier.
  • Die IHK Potsdam finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Brandenburg an der Havel finden Sie hier.
  • Jobs in Brandenburg an der Havel finden Sie hier.
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