Die besten 18 Tipps gegen Nervosität im Vorstellungsgespräch

Nervosität im Vorstellungsgespräch hat vermutlich jeder schon einmal erlebt. Angst ist wie eine Alarmglocke, die uns aufrüttelt und aufweckt. Wer aber wie ein einziges Nervenbündel auftritt, gibt keine gute Figur ab. Ihre Nervosität im Vorstellungsgespräch sollten Bewerber daher zwar nicht vollständig abwürgen, aber im Griff haben. So schwer ist das nicht…

Vorstellungsgespräch nervös: So beruhigen Sie sich

Der Duden kennt für Nervosität mehr als ein halbes Dutzend Synonyme:

  • Abgehetztsein
  • Anspannung
  • Erregung
  • Lampenfieber
  • Reizbarkeit
  • Ruhelosigkeit
  • Unruhe
  • oder auch Premierenfieber

Wenn wir nervös, unruhig, aufgeregt sind, schüttet unser Körper Adrenalin in rauen Mengen aus, das Herz schlägt schneller, die Pupillen weiten sich.

Nervosität ist aber nichts Negatives. Im Gegenteil, sie ist ein Schutzmechanismus unseres Körpers. Wer nervös ist, ist aufnahmefähiger, wachsamer und mobilisiert Reserven. Das half schon in Urzeiten, als man vor dem Bären Reißaus nehmen oder sich gegen Rivalen zur Wehr setzen musste. Nervosität ist ein Geschenk der Evolution.

Vor einem Vorstellungsgespräch ist das nicht anders. Wer nervös ist, ist wachsam. Das hilft! Allerdings kann uns Nervosität im Vorstellungsgespräch auch am Erfolg hindern. Die Nervosität versuchen wegzuquatschen und sich dabei um Kopf und Kragen reden – das ist schon mehr als einmal passiert.

Versetzen Sie sich außerdem in den Personaler hinein. Wenn Sie schon jetzt im Vorstellungsgespräch extrem nervös sind, wie nervös werden Sie dann erst während der Arbeit in stressigen Situationen sein? In manchen Jobs ist es unerlässlich, die Ruhe zu bewahren – zum Beispiel, wenn Sie direkten Kundenkontakt haben. Übermäßige Nervosität ist kein Qualitätssiegel.

Bis zu einem gewissen Grade ist Nervosität also okay. Dann beflügelt sie. Steigt sie aber extrem an, dann fühlen wir uns nicht mehr wach und aufmerksam, sondern wie gelähmt. Angst steigt in uns auf, manchmal sogar Panik vor der nächsten Frage. Daraus kann schnell eine selbsterfüllende Prophezeiung werden. Wer hypernervös ist, malt sich Worst-Case-Szenarien aus, die sich dann folgerichtig auch bewahrheiten. Der Job ist futsch.

Wenn man nicht aufpasst, befindet man sich schnell in einem Teufelskreis. Wer das Jobinterview wegen zu großer Nervosität versemmelt hat, geht ins nächste vermutlich noch sehr viel aufgeregter – die Erfolgsaussichten sinken und sinken. Wie Sie das verhindern? Wir sagen es Ihnen…

Nervosität im Vorstellungsgespräch: Was dahinter steckt

Vielleicht hilft Ihnen diese Erkenntnis: Nervosität ist völlig normal. Es ist nur allzu menschlich, vor einer mutmaßlich wichtigen Weichenstellung im Leben aufgeregt und angespannt zu sein.

Aber dennoch sollten Sie kurz innehalten und reflektieren: Warum sind Sie so furchtbar aufgeregt? Hat Ihre Nervosität eine Vorgeschichte? Wie können Sie sie abmildern? Möglicherweise stecken ganz bestimmte Gründe hinter Ihrer Nervosität. Wenn Sie sie kennen, können Sie daran arbeiten, im nächsten Jobinterview ruhiger und abgeklärter aufzutreten.

Bei den meisten Bewerben stecken diese Gründe hinter ihrer Nervosität:

  • Hohe Erwartungen

    Große Erwartungen setzen Menschen unter Druck. Viele Bewerber setzen sich selbst unter Druck, nach dem Motto: „Jetzt oder nie! Diesen Job musst du kriegen, sonst kannst du deine Karriere vergessen.“ Befreiend wirkt so eine Einstellung natürlich nicht. Auch steigt der Druck zwangsläufig, wenn man schon mehrere Absagen kassiert hat oder lange Zeit auf der Suche nach einem Job war. Es sagt sich so leicht, aber die Wahrheit ist: Dieser Druck ist unnötig. Es gibt im Berufsleben immer Alternativen. Sie sind nicht auf diesen einen Job angewiesen. Das müssen Sie sich klar machen. Außerdem gilt es nicht darum, den perfekten Auftritt im Vorstellungsgespräch hinzulegen. Perfektionismus erzeugt Druck. Im Gegenteil, kleine Makel oder Macken machen einen Menschen – und einen Bewerber – bisweilen sogar interessanter und attraktiver. Also: Kein Streben nach Perfektion! Und denken Sie nicht zu viel über die Erwartungshaltung Ihres Gesprächspartners nach. Was will er oder sie von mir hören? Wie wirke ich auf ihn? Das können Sie letztlich gar nicht wissen. Konzentrieren Sie sich lieber auf Ihre Stärken und Kompetenzen.

  • Kein Geld

    Finanzielle Engpässe haben die meisten schon einmal erlebt. Auch sie erzeugen Druck. Wer seinen Lebensstandard halten – oder endlich wieder erhöhen – will, der braucht diesen Job. Jetzt, sofort! Wo Finanzengpässe drohen, da steigt die Nervosität. Das gilt für Startup-Gründer, die mit Investoren verhandeln, genauso wie für Bewerber…

  • Neue Situation

    Ein Vorstellungsgespräch ist wie ein Date. Man weiß nicht, wer und was einen erwartet. Manche kauen daher an den Fingernägeln, andere laufen vor Nervosität rot an. Diese Unvorhersehbarkeit erzeugt Druck. Wenn man sich schlimme Szenarien ausmalt oder peinliche Situationen vorstellt, kann der Puls schonmal hochgehen. Ein Blackout ist die mögliche Folge.

Noch mal: Nervosität ist nicht schlimm. Sie hilft sogar. Wer mega-cool und kein bisschen nervös ist, erkennt Warnsignale später – und passt nicht auf. Ein wenig Nervosität im Vorstellungsgespräch ist eine gute Basis.

Aber Überhand nehmen sollte sie nicht. Mit diesen Tipps verjagen Sie sie die innere Unruhe…

Das sind Anzeichen für Nervosität im Vorstellungsgespräch

vorstellungsgespraech nervoesSo äußert sich Nervosität im Vorstellungsgespräch. Darum: Selbst wenn sie nervös sein sollten – vermeiden Sie diese Verhaltensweisen:

  • An der Kleidung herumzupfen
  • Keinen Blickkontakt aufnehmen oder halten
  • Nicht oder nur gequält lächeln
  • Auf dem Stuhl herumzappeln
  • Kurz und schlaff die Hand geben
  • Arme verschränken
  • Im Gesicht herumfummeln
  • Mit zittriger Stimme reden
  • Schwitzen

18 Tipps gegen Nervosität im Vorstellungsgespräch

  1. Gründlich vorbereiten

    Für Nervenbündel ist Vorbereitung die beste Medizin. Proben Sie Ihren Auftritt vor dem Spiegel. Üben Sie Ihre Selbstpräsentation. Trainieren Sie auch Gestik und Mimik. Natürlich nur bis zu einem gewissen Grade, Sie wollen ja nicht wie ein Roboter oder Schauspieler wirken. Eine Prise Authentizität sollte man sich erhalten. Aber je besser vorbereitet Sie sind, desto besser gewappnet und umso weniger nervös sind Sie. Gut geeignet sind auch Rollenspiele. So können Sie mit Freunden oder Familie ein Jobinterview selbst durchspielen und Sicherheit gewinnen.

  2. Wenn-dann-Szenarien überlegen

    Zu einer guten Vorbereitung gehört, dass Sie sich Wenn-dann-Szenarien überlegen. Wenn mich etwa der Personalmanager nach meinen Lücken im Lebenslauf fragt, dann antworte ich was? Wenn er mir eine fiese Stressfrage stellt, dann reagiere ich wie? Malen Sie sich auch ruhig ein paar negative Szenarien für das Jobinterview aus. Wenn Sie vorher genau wissen, wie Sie im Worst Case reagieren, dann kann Sie nichts mehr so schnell aus der Bahn werfen.

  3. Positives sehen

    Sehen Sie die Nervosität nicht als Ihren Feind, sondern als einen Freund. Einen Freund, der Sie warnt und anstachelt. Die erhöhte Aufmerksamkeit nützt Ihnen. Versuchen Sie also nicht, die Nervosität komplett zu verscheuchen – nur ein bisschen. Diese Erkenntnis wirkt manchmal Wunder. Manchmal gelingt es auch, der inneren Angst entgegenzuwirken, indem Sie sich an vergangene Erfolge erinnern. Psychologen nennen diese Methode kognitive Umstrukturierung. Auf dieser Basis können Sie sich selbst glaubhaft versichern: Ich pack‘ das! Oder: Bleib ganz ruhig, das wird schon. Oder: Auf geht’s, du bist sehr gut vorbereitet. Jetzt hol‘ dir den Job!

  4. Gut kleiden

    Diese Formel ist einleuchtend: Schöne Kleidung erhöht die Selbstsicherheit und größere Selbstsicherheit verscheucht Nervosität. Probieren Sie es selbst aus! Wählen Sie für das Vorstellungsgespräch also ein Outfit aus, in dem Sie sich wohl fühlen und das auch objektiv einen hervorragenden Eindruck macht. Vorher noch mal genau checken, ob alles richtig sitzt und das Jobinterview kann kommen.

  5. Pünktlich sein

    Terminnot ist ein weiterer Druckerzeuger. Den können Sie gar nicht gebrauchen. Das verursacht nur noch mehr Stress und Nervosität. Eine gut geplante Anreise nimmt dagegen Druck vom Kessel. Schauen Sie sich die Route bis zum Unternehmen vorher genau an und planen sie diese. Am Tag des Jobinterviews gehen Sie überpünktlich los und planen noch einen großzügigen Puffer ein. Denn Bahn-Ausfälle oder unvorhergesehene Unfälle oder Baustellen sind – wie Sie wissen – keine Seltenheit. Wenn Sie eine Viertelstunde (oder noch früher) vor dem Vorstellungsgespräch da sind, haben Sie alles richtig gemacht.

  6. Auf Kaffee verzichten

    Ein guter Tag beginnt mit einem kräftigen Kaffee – für viele ist das schon fast eine Lebenseinstellung. Schön, aber vor dem Bewerbungsgespräch verzichten Sie lieber auf den Koffeinhammer – falls Sie zur Nervosität neigen. Denn das Koffein putscht Sie auf und macht Sie noch nervöser. Das gilt in noch höherem Maße für Energydrinks. Trinken Sie lieber ein Glas Wasser oder Saft. Und außerdem treibt Kaffee ja bekanntlich. Eine unruhige Blase macht Sie auch nicht gerade ruhiger…

  7. Selbstbewusstsein ausstrahlen

    Na klar, Selbstbewusstsein kann man nicht einwerfen wie eine Pille. Oder doch? Auf jeden Fall sollten Sie sich bewusst machen, dass Sie die erste große Hürde schon genommen haben. Sie sind zum Bewerbungsgespräch eingeladen worden, weil Sie etwas auf dem Kasten haben. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken, Kompetenzen, Erfolge. Nebenbei bemerkt: Jeder Mensch hat welche! Wer Selbstvertrauen getankt hat, ist weniger nervös. Schauen Sie sich zuhause ruhig noch mal Ihre besten Auszeichnungen, Arbeiten, Schulnoten oder Arbeitszeugnisse an oder führen sich Ihre Top-Projekte vor Augen, bevor Sie sich auf den Weg zum Bewerbungsgespräch machen.

  8. Kurz bewegen

    Bei Nervosität sind die Muskeln angespannt und wollen sich abreagieren. Deshalb ist es sinnvoll, sich zu bewegen. Machen Sie vor dem Bewerbungsgespräch einen kurzen Spaziergang. Nehmen Sie die Treppe. Auch ein bisschen Gymnastik oder Dehnübungen sind empfehlenswert. Bewegung wirkt entspannend. Am besten, Sie drehen eine Runde an der frischen Luft – zum Beispiel im Park. So bekommen Sie den Kopf frei. Auf der anderen Seite sollten Sie nicht völlig aus der Puste sein, wenn Sie die Firma erreichen. Das macht Sie eher noch nervöser – und bringt Sie im wahrsten Sinne des Wortes ins Schwitzen.

  9. Körpersprache einüben

    Selbst wenn Sie hyper-nervös sein sollten: Der Personalchef muss es ja nicht unbedingt mitkriegen. Wichtig ist, dass Sie die Nervosität nicht ausstrahlen. Die richtige Körpersprache hilft Ihnen, einen guten Eindruck zu hinterlassen – und die Chancen auf den Job zu erhöhen. Was Sie nicht tun sollten: Auf den Fingernägeln herumkauen, mit Ihren Händen herumnesteln, mit den Haaren spielen oder am Bart zupfen. Das lässt Sie unsicher wirken, nicht wie ein Fels in der Brandung. Sie könnten daher ein Vorstellungsgespräch mit einem Freund einüben oder es sogar aufzeichnen. Der Blick von außen offenbart viele kleine oder größere Schwächen. An denen können Sie noch rechtzeitig arbeiten. Das hilft Ihnen auch, Ihre Nervosität selbst in den Griff zu bekommen. Denn je unruhiger Sie auf Ihrem Stuhl hin und herwackeln oder mit den Füßen herumtippeln, desto nervöser werden Sie.

  10. Viel lächeln

    Auch wenn Ihnen das Lachen längst vergangen es: Tun Sie es trotzdem! Lächeln lockert die Stimmung auf – die Ihres Gegenübers und Ihre eigene. Es versüßt automatisch die Atmosphäre im Raum und hilft, die Nervosität im Vorstellungsgespräch in Schach zu halten. Wenn Sie lächeln, schüttet Ihr Körper Glückshormone aus. Sie fühlen sich sofort besser und sind weniger angespannt. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob Sie wirklich vor Freude grinsen oder nur so tun, als ob.

  11. Bonbon lutschen

    Eine trockene Kehle geht manchmal mit Nervosität einher. Wir produzieren weniger Speichel, wenn wir aufgeregt sind. En Lutschbonbon hilft. Es vertreibt das unangenehme Trockenheitsgefühl aus dem Mund. Alternativ können Sie auch zum Kaugummi greifen. Aber vergessen Sie nicht, es rechtzeitig vor dem Jobinterview wieder zu entsorgen.

  12. Tief atmen

    Atmen ist nicht gleich atmen. Wenn Sie ausschließlich durch den Mund atmen, kann Ihr Mund trocken und Ihre Stimme piepsig werden. Wer bewusst atmet, reduziert die Anspannung. Nehmen Sie sich vor dem Jobinterview Zeit für ein paar Atemübungen. Zum Beispiel für die 4-6-8-Methode: Setzen oder stellen Sie sich aufrecht hin. Atmen Sie tief und langsam durch die Nase und zählen bis vier. Dann halten Sie die Luft an und zählen bis sechs. Jetzt durch den Mund ausatmen und bis acht zählen. Das Ganze mindestens fünf Mal wiederholen – und Ihre Nervosität ist wie weggeblasen.
    Eine andere Methode ist es, den eigenen Atem bewusst wahrzunehmen und dabei fließen zu lassen: In den Bauch ausatmen, so dass er sich wölbt. Dabei laut oder in Gedanken rückwärts zählen.

  13. Anker setzen

    Die Ankermethode beruht auf der Reizreaktionskopplung. Sie hilft Ihnen, in stressigen Situationen zu entspannen. Sie pressen dabei Daumen und Zeigefinger aufeinander und denken währenddessen an ein schönes Erlebnis, an den letzten Urlaub etwa. Die positiven Erinnerungen werden auf den Druck Ihrer Finger übergehen. Wenn Sie die Übung oft genug wiederholen, stellt sich das schöne Gefühl irgendwann schon dann ein, wenn Sie die Finger aufeinanderdrücken. Damit die Methode funktioniert, müssen Sie sie aber frühzeitig einüben. Hinterher können Sie Ihre Nervosität wie auf Knopfdruck regulieren.

  14. Gegenstand mitnehmen

    Es gibt Spielkinder, die ständig etwas brauchen, mit dem Sie herumspielen können. Wenn Sie vor dem Bewerbungsgespräch sehr nervös sind, ist das gar keine schlechte Idee. Bringen Sie einen kleinen Gegenstand mit, den Sie bearbeiten, kneten, balancieren oder drücken können. Das kann beruhigen. Im Gespräch selbst gehört das Teil aber in die Tasche – und Ihre Hände auf den Schoß oder den Tisch.

  15. Ehrlich sein

    Es ist keine Schande, nervös zu sein. Nervosität kann ja auch bedeuten, dass Ihnen sehr viel an der Stelle liegt. Für den Personaler eigentlich ein gutes Zeichen. Außerdem sind nervöse Bewerber für Personaler ohnehin so normal wie Meistertitel für Bayern München. Sie können daher ruhig zugeben, etwas nervös zu sein. Ich habe gerade einen Frosch im Hals. Ich muss gestehen, ich bin leicht nervös. Das ist heute nicht mein erstes Vorstellungsgespräch, aber nervös bin ich trotzdem. Smalltalk, mit dem Sie etwas Zeit gewinnen und sich sammeln können. Oder Sie weisen darauf hin, dass Sie furchtbar nervös sind, wenn Sie sich verhaspeln oder ins Stottern geraten. Das macht Sie menschlich, verwundbar, sympathisch. Oft lockert das Situation auf – mit positiven Folgen für Ihr Nervenkostüm.

  16. Zehen wackeln

    Dieser Trick hilft garantiert gegen Blackouts! Wackeln Sie mit den Zehen. Kein Scherz: Unser Gehirn muss Energie von ganz oben nach ganz unten leiten, wenn Sie mit dem großen Onkel wackeln. Das entkrampft auf der Stelle, löst die Verkrampfungen in den Muskeln, lockert auf. Außerdem können Sie den Trick ganz unauffällig und geräuscharm unter dem Tisch praktizieren. Probieren Sie es selbst aus – gerne auch im Meeting, bei einem Referat oder einer Prüfung.

  17. Geschirr waschen

    Wir haben nochmal in die Kiste mit der Aufschrift Geheimtipp gegriffen – und den Geschirrspül-Trick herausgeholt. Geschirr spülen reduziert Stress, sagte die Universität Florida in einer Studie aus dem Jahr 2015. Demnach hat der Vorgang etwas Meditatives. Natürlich nur, wenn man Teller und Tassen mit der Hand wäscht und nicht einfach in den Geschirrspüler steckt. Und auch nur dann, wenn man sich auf die Prozedur einlässt, auf die Temperatur des Wassers achtet etwa und nicht hektisch alles mal eben schnell abschrubbt. Nun können Sie natürlich schlecht in die Kaffeeküche des Unternehmens spazieren, um kurz vorm Jobinterview noch schnell Geschirr zu waschen. Aber Sie könnten es vorher zuhause tun, um Ihre innere Unruhe und Angst halbwegs in Schach zu halten.

  18. Belohnung aussetzen

    Belohnen Sie sich dafür, die Herausforderung angenommen und trotz ausgeprägter Nervosität das Vorstellungsgespräch durchgezogen zu haben. Egal, wie es gelaufen ist und ob sich Ihre Chancen auf Zuschlag nach eigenem Empfinden vergrößert oder zerschlagen haben. Gönnen Sie sich einen Milchshake, einen Abend im Kino oder ein kühles Blondes – was auch immer. Wenn Sie daraus eine Angewohnheit machen, entwickeln Sie schon bald positive Assoziationen mit Vorstellungsgesprächen – und freuen sich schon auf das nächste.

Alle 18 Tipps gegen Nervosität im Vorstellungsgespräch finden Sie übersichtlich zusammengefasst zum Downloaden und Ausdrucken als PDF hier.

[Bildnachweis: LightField Studios by Shutterstock.com]

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