Bewerbung Spanien: Kostenlose Muster und alle Tipps

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Bewerbung in Spanien: Eine Karriere auf der iberischen Halbinsel wird von viel Sonne und Fiesta begleitet. Das ist jedenfalls die Wunschvorstellung. Vor der Paella aber steht die Arbeit. Das fängt schon bei der Bewerbung an. Zwar fallen die Bewerbungsunterlagen in Spanien so knapp aus wie ein Bikini auf Ibiza. Dafür sollten Sie mit mehreren Vorstellungsgesprächen< rechnen, um am spanischen Personaler vorbeizukommen und Ihrer spanischen Bewerbung zum Durchbruch zu verhelfen…

Bewerbung Spanien: Tipps

In Deutschland wird von Bewerbern erwartet, dass sie deutsch sprechen – von den meisten jedenfalls. Genauso ist es in Spanien auch. Ohne Spanischkenntnisse kein Job in Spanien! Ausschließlich mit Englisch kommt man weder in Deutschland noch in Spanien über die Runden.

Immerhin ist Spanisch eine Weltsprache. Und sogar eine große Zahl der Einwanderer, die nach Spanien kommen, haben Spanisch als Muttersprache – die Südamerikaner vorwiegend. Darum ist es auch für Mitteleuropäer elementar, zunächst spanisch zu sprechen, bevor man sich ins Abenteuer Espana stürzt.

Keine Sorge: Ihr Spanisch muss nicht perfekt sein. Aber es sollte so gut sein, dass Sie sich im Alltag relativ problemlos verständigen können. Es gibt Ausnahmen: In Katalonien (Barcelona) könnte Katalanisch ausreichen bzw. vonnöten sein. Und auf einer Urlaubsinsel wie Mallorca tut es im Einzelfall womöglich eine deutsche Bewerbung – wenn Sie sich bei einem deutschsprachigen Arbeitgeber bewerben.

Daneben sind vor allem Kontakte und ein großes Netzwerk wichtig. In Spanien läuft vieles – wie in anderen Ländern auch – über Beziehungen und Referenzen. Wenn Sie spanische Freunde und Bekannte haben oder solche, die in Spanien arbeiten oder Arbeitserfahrungen gesammelt haben, dann bringen Sie diese bei Ihrer Bewerbung in Spanien möglichst ins Spiel.

Hier gibt es Antworten auf die Frage: Welche Netzwerke zur Jobsuche?

Bewerbung auf spanisch: In diesen Ländern brauchen sie eine

bewerbung spanien auf spanisch suedamerikaSpanien ist nicht das einzige Land, in dem Sie sich auf spanisch um eine Stelle bewerben. In diesen Ländern in Lateinamerika und der Karibik ist Spanisch offizielle Amtssprache oder Zweitsprache:

  • Argentinien
  • Bolivien
  • Chile
  • Kolumbien
  • Costa Rica
  • Kuba
  • Dominikanische Republik
  • Ecuador
  • El Salvador
  • Guatemala
  • Honduras
  • Mexiko
  • Nicaragua
  • Panama
  • Paraguay
  • Peru
  • Puerto Rico
  • Uruguay
  • Venezuela

Bewerbung Spanien: Aufbau

Die spanische Bewerbung ist mit der deutschen nicht vergleichbar. Das gilt nicht nur für die Bewerbung in Spanien selbst, sondern auch für jene in anderen spanischsprachigen Ländern.

Die Bewerbungsunterlagen haben in Spanien einen geringeren Stellenwert. Sie sind eher mit der deutschen Kurzbewerbung zu vergleichen. Für Sie als Bewerber hat dies den den Vorteil, dass eine Bewerbung in Spanien weniger Aufwand verursacht. Nachteil ist, dass Sie es schwerer haben, mit Ihrer Bewerbung aus der Masse hervorzustechen.

Eine Bewerbung in Spanien besteht nur aus zwei Dokumenten:

  • Anschreiben: In Spanien ist das Anschreiben als Carta de presentacion, Carta de Candidatura oder Carta de Solicitud bekannt.
  • Lebenslauf: In Spanien ist der lateinische Begriff Curriculum Vitae geläufig sowie der spanische Hoja de Vida.

Übrigens: Die Initiativbewerbung heißt in Spanien Autocandidatura.

Bewerbung Spanien: Anschreiben

Halten Sie das Anschreiben bei Ihrer Bewerbung in Spanien so kurz wie möglich. Von Interesse sind insbesondere die Fähigkeiten und Kenntnisse des Bewerbers.

Und achten Sie darauf, Ihren Ansprechpartner im Unternehmen persönlich anzusprechen. Am besten, Sie recherchieren vorher den Namen, falls er Ihnen nicht bekannt ist. Als Anrede können Sie verwenden:

  • Estimado Sr. Diaz
  • Estimada Sra. Diaz

Falls Sie Ihren Ansprechpartner partout nicht eruieren können, dann schreiben Sie:

  • Estimados señores y señoras

Das ist spanische Pendant zu Sehr geehrte Damen und Herren.

Als Grußformel für die spanische Bewerbung bieten sich an:

  • Reciba un cordial saludo
  • Les saluda atentamente y espera sus prontas noticias
  • Un cordial saludo de

Unter die Grußformel setzen Sie in der spanischen Bewerbung Ihre Unterschrift.

So weit, so gut – und vergleichbar mit der Bewerbung in Deutschland. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch auf. Nicht üblich ist es in Spanien, weitere Anlagen wie Arbeitszeugnisse oder Bescheinigungen beizufügen.

Ihre Bewerbung um Anlagen ergänzen müssen Sie nur, wenn es in der Stellenanzeige ausdrücklich gefordert wurde. Andernfalls können Sie abwarten, ob der Arbeitgeber von sich aus noch Arbeitsproben oder Zeugnisse anfordert.

Relevanter sind da schon die Referenzen. Liegt Ihnen eine Referenz in deutscher Sprache vor, dann übersetzen Sie sie ins Spanische bzw. lassen Sie sie übersetzen. Es ist für Sie als Bewerber von großem Vorteil, wenn Sie einen Fürsprecher in Spanien vorzeigen können. Vielleicht haben sie ja bereits ein Praktikum oder Auslandssemester in Spanien absolviert und verfügen noch über Kontakte. Wenn Sie diese nutzen, steigen Ihre Chancen um ein Vielfaches.

Bewerbung Spanien: Lebenslauf

Das Anschreiben halten Sie bei der Bewerbung in Spanien möglichst kurz, den Lebenslauf auch.

Das bedeutet konkret: Der Lebenslauf sollte nicht mehr als eine DIN-A4-Seite umfassen – maximal zwei Seiten. Er sollte nur die wichtigsten Stationen und Erfahrungen umfassen.

In der spanischen Bewerbung baut man den Lebenslauf üblicherweise auf. Vergessen Sie nicht die wesentlichen Daten über sich. Das wären:

  • Vorname, Name
  • Adresse
  • Geburtsdatum und -ort
  • Telefonnummer
  • Familienstand (und Kinderzahl)
  • Ausweisnummer und DNI (nationale und steuerliche Identifikationsnummer)
  • Berufsziel
  • Berufserfahrungen (Experienca)
  • Ausbildung (Estudios oder Formación)
  • Praktische Erfahrungen (Experienca laboral)
  • Fremdsprachenkenntnisse (Idiomas)
  • IT-Kenntnisse (Informática)
  • Sonstiges wie Führerschein oder Reisebereitschaft (Otros Datos de Interés)

Zwei Punkte sind besonders wichtig. Sprach- und Computerkenntnisse haben für viele spanische Arbeitgeber einen hohen Stellenwert. Geben Sie auch Ihr jeweiliges Niveau an: muy bien für sehr gut, bien für gut oder regular für durchschnittlich. Hobbys und Interessen im Lebenslauf müssen Sie dagegen nicht nennen.

Auch sind die praktischen Erfahrungen, die Sie bislang gesammelt haben, von größerem Wert als Ihre formellen Ausbildungen. Die Ausbildung reduzieren Sie im Lebenslauf daher auf das Wesentliche. Vermeiden Sie Abkürzungen oder Akronyme – oder erklären Sie ihre Bedeutung.

Eine Unterschrift können Sie sich sparen, sofern Sie Berufseinsteiger sind. Dies wird allerdings unterschiedlich gehandhabt. Auf ein Bewerbungsfoto sollten Sie dagegen nicht verzichten, auch wenn es nicht obligatorisch ist.

Warten Sie nicht darauf, dass das Unternehmen den Eingang Ihrer Bewerbung bestätigt. Dies ist in Spanien nicht üblich. In Spanien müssen sie Geduld mitbringen – vermutlich noch sehr viel mehr Geduld als in Deutschland – während Sie auf eine Reaktion warten.

Lebenslauf spanisch: Muster und Vorlage

Hier finden Sie einen spanischen Lebenslauf als kostenloses Muster und Vorlage für Sie zum Downloaden und Bearbeiten. Einfach auf die Links unter dem Vorschaubild klicken.

lebenslauf spanisch muster vorlage

  • Spanischer Lebenslauf Muster: WORD.
  • Spanischer Lebenslauf Muster: PDF.

Ein anderes Beispiel für einen spanischen Lebenslauf können Sie als PDF hier kostenlos herunterladen. Wie Sie einen spanischen Lebenslauf verfassen, zeigt Ihnen auch die Universität Alicante hier und hier.

Die 9 größten Unternehmen in Spanien

bewerbung spanien arbeitgeber unternehmenWo findet man Jobs in Spanien? Zum Beispiel in den Jobbörsen der führenden spanischen Zeitungen wie El Pais, El Mundo, La Vanguardia oder Actualidad Economica, über private Stellenvermittlungsagenturen oder auch das Spanische Handelsbüro im Generalkonsulat in Düsseldorf.

Oder Sie bewerben sich einfach initiativ in Spanien. Diese 9 spanischen Unternehmen sind im Fortune Global 500-Ranking 2019 vertreten – und damit die umsatzstärksten des Landes:

  • Banco Santander (Bank)
  • Telefonica (Telekommunikation)
  • Repsol (Öl/Gas)
  • Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (Bank)
  • ACS Group (Bauwirtschaft)
  • Iberdrola (Versorgungsunternehmen)
  • Inditex (Textilwirtschaft)
  • Naturgy (Versorgungsunternehmen)
  • Mapfre (Versicherung)

Hinweis in eigener Sache: Werfen Sie unbedingt auch einen Blick in unser spanisches Schwesterportal Guía del Trabajo – die besten Tipps, Hacks und Infos zu Arbeitsmarkt, Jobs und Bewerbung in Spanien inklusive!

Bewerbung Spanien: Vorstellungsgespräch

Sie sind zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden? Felicitationes! Das Jobinterview ist der erste Schritte zum neuen Job. Das ist in Spanien genauso wie in Deutschland.

Aber beachten Sie: Das Bewerbungsgespräch ist in Spanien noch weitaus wichtiger. Was daran liegt, dass die Bewerbungsunterlagen sehr knapp ausfallen und die Jobinterviews dadurch an Bedeutung gewinnen. Oft gibt es sogar mehrere Gespräche, in denen die Kandidaten auf Herz und Nieren getestet werden. Die Bewerber müssen vor der Personalabteilung bestehen und vor der jeweiligen Fachabteilung.

Wenn sie zu einem Vorstellungsgespräch in Spanien eingeladen wurden, denken Sie insbesondere an diese 3 Punkte:

  1. Outfit

    Der erste Eindruck zählt auch in Spanien.

    Wenn Sie sympathisch wirken und eine gute Figur abgeben, zahlt das auf Ihr Konto ein. Das Äußere spielt in Spanien eine größere Rolle als in Deutschland. Das klingt nach einem Klischee, dürfte Ihnen aber durch zahlreiche Erfahrungsberichte bestätigt werden. Das Modebewusstsein ist stark ausgeprägt, ähnlich wie in Italien. Ziehen sie sich gut an, wählen Sie hochwertige Anziehsachen aus, sparen Sie nicht an der Kleidung.

    Die Krawatte ist bei Männern Pflicht. In punkto Timing dürfen – nein, sollten – sie dagegen ganz teutonisch daherkommen. Pünktlich sein!

  2. Gesprächsthemen

    Das Jobinterview beginnt in Spanien mit einer Runde Smalltalk. Wie war Ihr Weg? Wo wohnen sie? Kommen Sie aus Deutschland? Was führt Sie nach Spanien?

    Sie müssen jetzt nicht Ihre Lebensgeschichte ausbreiten. Eine kleine, nette Plauderei ist alles, was von Ihnen erwartet wird, um die Atmosphäre aufzulockern. Falls Ihnen das nicht liegt: Bereiten Sie einfach ein paar unverfängliche Sätze über Wetter, Land und Leute vor, die Sie jederzeit aus dem Hut zaubern können.

    Der Smalltalk ist nur die Aufwärmphase. Seien Sie professionell und nicht zu emotional, aber auch nicht nordisch unterkühlt.

  3. Direktheit

    Offen und ehrlich sein und Dinge direkt ansprechen – das ist eine deutsche Spezialität. Spaniern ist diese Art manchmal zu direkt. Sie kann tatsächlich schroff und uncharmant rüberkommen.

    Speziell im Vorstellungsgespräch sollten Sie sich mit Kritik daher zurückhalten. Wenn Sie Kritik üben wollen, dann drücken Sie sich ein wenig, nun ja, sanftmütiger aus und umschreiben Sie Ihre Kritik blumig. Allzu forsche Rückfragen im Vorstellungsgespräch sind ebenfalls nicht empfehlenswert. Natürlich kommt es stets auf den jeweiligen Gesprächspartner an.

    Was Sie aber nie vergessen sollten: Bleiben Sie stets höflich und freundlich. Taktgefühl wird auf der iberischen Halbinsel groß geschrieben.

Wenn Sie diese Ratschläge beherzigen, stehen Ihnen alle Türen in Spanien offen. Dafür müssen Sie aber wahrscheinlich mehrere Jobinterviews bestehen, mitunter auch einen Eignungstest oder Einstellungstest. Danach geht es zur Vertragsunterzeichnung und Visumsbeschaffung. Dieser Prozess kann sich in die Länge ziehen.

Übrigens verlangen viele spanische Unternehmen noch ein ärztliches Attest, für das Sie eine medizinische Begutachtung über sich ergehen lassen müssen. Buena suerte!

[Bildnachweis: dreii by Shutterstock.com]

Jobs in Stuttgart: Aktuelle Stellenangebote in Stuttgart und Umgebung

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Nach Jobs in Stuttgart muss man eigentlich gar nicht lange suchen. Man muss sie sich nur nehmen. Die Unternehmen der Stadt sind für jede fähige Fachkraft dankbar. Jobs in Stuttgart gibt es für Ingenieure und Informatiker, für Kreative und Rechenkünstler…

Jobs Stuttgart: Die Stadt

Das Land der Tüftler. Das Land der Erfinder. Das Land der Hidden Champions. Schwabenland. Einen Weltmarktführer findet man hier gefühlt an jeder Ecke.

Stuttgart hat Höhen und Tiefen – aber nur geographisch gesehen. Die 635.000-Einwohner-Stadt ist sehr hügelig, Anhöhen und Täler wechseln sich ab. Ökonomische Täler hat sie hingegen lange nicht mehr gesehen.

Stuttgart ist extrem wohlhabend – und sehr grün. Da gibt es den Schlossgarten im Stadtzentrum, den Rosensteinpark im Norden oder den großen Wildpark im Westen. Der Westen ist es auch, in dem sich die Studenten der Stadt wohl fühlen. Nach Norden hin steigen die Mieten an, nach Osten fallen sie ab.

In Stuttgart lassen sich Wirtschaft und Kultur miteinander verbinden – zum Beispiel im Mercedes-Benz-Museum, in dem die gesamte Automobilgeschichte wieder auflebt. Ein Teil von ihr wird, wer die passenden Jobs in Stuttgart findet…

Stellen Stuttgart: Der Arbeitsmarkt

In Stuttgart gehört das Wörtchen Vollbeschäftigung zum Alltagsvokabular. Die Region ist eher bekannt für ihr ständiges Wehklagen. Man finde einfach keine Fachkräfte mehr, so schallt es vom Neckar herüber. Für jeden, der Jobs in Stuttgart sucht, muss das wie Musik klingen.

Laut IHK-Fachkräftemonitor wird die Zahl der beruflich qualifizierten Fachkräfte in Baden-Württemberg bis 2030 um 745.000 Personen und damit um über 19 Prozent abnehmen. Der regionalen Wirtschaft würden pro Jahr mehr als 260.000 Fachkräfte fehlen. Zwar ist die Nachfrage der Unternehmen nach Mitarbeitern aufgrund der Corona-Krise stark gesunken, aber trotz Pandemie fehlen laut IHK noch immer 23.000 Akademiker und 49.000 betrieblich weitergebildete Fachleute wie Meister, Fachwirte, Techniker und Fachkaufleute.

Tatsächlich gibt es nach offizieller Statistik nur rund 20.870 arbeitslose Stuttgarter (Stand: September 2020). Damit ergibt sich eine Arbeitslosenquote in Stuttgart von 6,0 Prozent – noch niedriger als der ohnehin schon historisch tiefe Bundesschnitt von 6,2 Prozent. In Baden-Württemberg liegt die Quote sogar nur bei 4,6 Prozent.

Die höchsten Arbeitslosenquoten im Südwesten weisen Pforzheim (8,1 Prozent), Mannheim (7,9 Prozent), Heilbronn (6,5 Prozent) und Freiburg (6,2 Prozent) auf. In der unmittelbaren Umgebung Stuttgarts gibt es – allen Krisen und Pandemien zum Trotz – Stellen in Hülle und Fülle. So beträgt die Arbeitslosigkeit im Rems-Murr-Kreis 4,8 Prozent, in Esslingen 4,6 Prozent, in Böblingen 4,2 Prozent und in Ludwigsburg sogar nur 3,9 Prozent (Stand: September 2020).

Die Chance, eine neue Stelle in Stuttgart oder Umgebung zu finden, kann man guten Gewissens als sehr groß bezeichnen…

Die besten Antworten für Ihr Vorstellungsgespräch in Stuttgart

jobs stuttgart stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungSie sind zum Vorstellungsgespräch für eine Stelle in Stuttgart eingeladen worden? Prima! Jetzt fehlen Ihnen nur noch die richtigen Antworten auf die beliebtesten Fragen, die Personaler für gewöhnlich so stellen. Zum Beispiel diese hier:

Jobs Stuttgart: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Vollzeitbeschäftigte mit einer Stelle in Stuttgart kommen laut Gehaltsatlas der Bundesagentur für Arbeit auf ein Mediangehalt von 4.351 Euro brutto im Monat. Das bedeutet: Die eine Hälfte von ihnen liegt über diesem Wert, die andere Hälfte darunter.

Damit gehört die Landeshauptstadt zu den wenigen Städten in Deutschland mit einem Wert jenseits der 4.000-Euro-Marke. Für Vollzeitbeschäftigte mit einem akademischen Abschluss liegt das Mediangehalt in Stuttgart sogar bei rund 5.600 Euro brutto pro Monat. Ungelernte kommen auf beachtliche 3.140 Euro. Auch für diese Gruppe gilt: Die 3.000er-Marke knackt sonst kaum eine Stadt oder ein Kreis in Deutschland.

Absolventen starten in Stuttgart nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de mit durchschnittlich 50.385 Euro brutto jährlich ins Berufsleben. Juristen kommen demnach sogar auf 61.733 Euro.

Baden-Württemberg ist ein Land der Gutverdiener. Fach- und Führungskräfte verdienen nirgends besser als hier – außer in Hessen und Bayern. Während der jährliche Durchschnittsverdienst in Hessen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 exakt 64.335 Euro beträgt, sind es in Baden-Württemberg 61.677 Euro. Bayern liegt mit 62.243 Euro dazwischen, alle anderen Bundesländer befinden sich unterhalb der 60.000-Euro-Grenze.

Laut Xing-Gehaltsstudie 2019 verdienen Fach- und Führungskräfte in Baden-Württemberg sogar durchschnittlich 72.526 Euro brutto im Jahr – drei Prozent mehr als das deutsche Durchschnittsgehalt von 70.754 Euro für Fach- und Führungskräfte. Auch in diesem Ranking liegen nur Hessen und Bayern vor Baden-Württemberg.

Stuttgart mit seinen großen Unternehmen darf sich die Top-Zahlen in weiten Teilen auf die Fahnen schreiben. Ein wahres Paradies ist Stuttgart für Ingenieure: Fahrzeug- und Maschinenbau sind omnipräsent – und die Gehälter extravagant.

Ingenieure verdienen in Stuttgart laut gehalt.de mit 81.640 Euro brutto jährlich im Schnitt so gut wie nirgendwo sonst in Deutschland. Zum Vergleich: In München sind es rund 79.000 Euro, in Köln 69.000 Euro und in Berlin nur 58.000 Euro.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle und hier finden Sie Ihr Einstiegsgehalt.

Die größten Arbeitgeber in Stuttgart

Die Unternehmen in Stuttgart sind kaum zu zählen. Schon gar nicht, wenn man das Umland noch mit einbezieht. Da gibt es Kärcher in Winnenden oder die Allgaier Werke in Uhingen. Göppingen, Bönnigheim, Waiblingen, Ehningen, Ditzingen – hier schlägt das Herz der deutschen Wirtschaft.

Jobs in Stuttgart zu vergeben – das sind die größten Arbeitgeber aus Stuttgart:

  • BAM Deutschland AG (Bauwirtschaft)
  • Bauknecht Hausgeräte (Elektrotechnik)
  • Daimler AG (Automobil)
  • Dekra SE (Prüfgesellschaft)
  • Diakonie in Baden-Württemberg (Wohlfahrtspflege)
  • Deutscher Sparkassenverlag
  • DIW Instandhaltung (Industriedienstleistungen)
  • Porsche (Automobil)
  • Drees und Sommer (Beratung)
  • E. Breuninger (Einzelhandel)
  • Ebner Stolz Mönning Bachem Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
  • Ed. Züblin AG (Bauwirtschaft)
  • Ernst and Young (Wirtschaftsprüfung)
  • Ernst Klett AG (Verlag)
  • EvoBus (Automobil)
  • Exyte AG (Anlagenbau)
  • Fichtner Gruppe (Ingenieurdienstleistungen)
  • Flughafen Stuttgart (Verkehrswirtschaft)
  • Friedrich Scharr KG (Energiehandel)
  • GFT Technologies SE (IT-Dienstleistungen)
  • Hallesche Krankenversicherung
  • Verlagsgruppe Holtzbrinck (Medien)
  • Koch, Neff und Volckmar (Buchgroßhändler)
  • Landesbank Baden-Württemberg (Finanzen)
  • Lapp Holding AG (Elektrotechnik)
  • LBBW (Kreditwirtschaft)
  • LBS Landesbausparkasse Südwest (Finanzen)
  • Mahle GmbH (Automobilzulieferer)
  • McKesson Europe AG (Pharmagroßhandel)
  • Mercedes-Benz Bank AG (Finanzen)
  • Motor Presse Stuttgart (Medien)
  • Nokia (Elektrotechnik)
  • Recaro Holding (Automotive)
  • Robert-Bosch-Krankenhaus (Gesundheit)
  • Scholpp Montage (Industriemontage)
  • Sika Deutschland (Chemie)
  • Sparda-Bank Baden-Württemberg eG (Finanzen)
  • Stuttgarter Gebäudereinigung Venter
  • Stuttgarter Straßenbahnen AG (Verkehr)
  • Südwestbank AG (Finanzen)
  • Südwestdeutsche Medien Holding GmbH (Medien)
  • SV SparkassenVersicherung
  • Takkt AG (Versandhandel)
  • Trelleborg Sealing Solutions Germany (Dichtungen)
  • TÜV SÜD (Prüfgesellschaft)
  • Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (Medien)
  • Vinzenz von Paul Kliniken (Gesundheit)
  • Volksbank Stuttgart eG (Finanzen)
  • VPV Versicherungen
  • WGV-Gruppe (Versicherung)
  • WISAG Sicherheit & Service Süd (Sicherheit)
  • Wolff und Müller Gruppe (Bauwirtschaft)
  • Wüstenrot und Württembergische AG (Finanzen)

Stellen Stuttgart: Karriereaussichten und Wirtschaft

Stuttgart zählt ohne jeden Zweifel zu den absoluten Top-Adressen der europäischen und deutschen Wirtschaft.

Dafür muss man nur kurz auf das Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult schauen, bei dem die Stadt Rang drei von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland einnimmt. In sämtlichen Kategorien belegt Stuttgart einen Top-Platz: Immobilienmarkt (4.), Lebensqualität (9.), Arbeitsmarkt (6.) und Wirtschaftsstruktur (3.).

Im Zukunftsatlas 2019 des Forschungsinstituts Prognos steht Stuttgart auf Platz 5 von 401 Regionen in Deutschland. Top-Ten-Platzierungen gibt es in den Kategorien Dynamik (9.), Stärke (9.), Arbeitsmarkt (7.) und Wettbewerb (7.).

Insgesamt sind dies die vier zentralen Branchen des Wirtschaftsstandortes Stuttgart:

  • Fahrzeugbau
  • Maschinenbau
  • Informationstechnologie
  • Kreativwirtschaft

Die Region Stuttgart zählt laut IHK nicht weniger als 1.660 Industriebetriebe, in denen 331.000 Menschen beschäftigt sind. In Baden-Württemberg ist jeder fünfte Betrieb des verarbeitenden Gewerbes in der Region Stuttgart angesiedelt. Im Schnitt hat jedes Industrieunternehmen in Stuttgart 490 Mitarbeiter. Zum Vergleich: In Ludwigsburg sind es nur 157.

Die zahlenmäßig stärkste Branche ist der Maschinenbau mit 350 Betrieben. Die meisten Mitarbeiter beschäftigen die Automobilhersteller. Allein im Mercedes-Benz-Werk in Untertürkheim schaffen rund 19.000 Menschen.

In diesen Industrien sind die meisten Stuttgarter beschäftigt:

  • Kraftwagen- und teile
  • Maschinenbau
  • Metallerzeugnisse
  • Elektrische Ausrüstungen
  • Nahrungs- und Futtermittel
  • Gummi- und Kunststoffwaren
  • DV-Geräte, Elektronik, Optik
  • Reparatur/Installation von Maschinen
  • Chemische Erzeugnisse

Wie wichtig die Industrie für Stuttgart ist, zeigt auch der Strukturbericht Region Stuttgart 2019 von IHK, Verband Region Stuttgart, der Handwerkskammer und der IG Metall. Demnach beträgt die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigem im Produzierenden Gewerbe in Stuttgart 112.110 Euro. Der Wert ist deutlich höher als jener der Regionen Rhein-Main, Hamburg, Köln/Bonn oder Berlin. Nur München liegt vor Stuttgart.

Die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigem im Dienstleistungssektor in Stuttgart beläuft sich dagegen nur auf 67.380 Euro – weniger als in München, Rhein-Main, Hamburg und Köln/Bonn.

Zudem ist Stuttgart so stark vom Export abhängig wie keine andere Metropolregion in Deutschland. Zwei Drittel des Umsatzes im Verarbeitenden Gewerbe werden im Auslandsgeschäft erwirtschaftet. Die wichtigsten Exportmärkte sind die USA, China, die Schweiz, Niederlande und Frankreich. Am stärksten wächst das Geschäft mit Saudi-Arabien, Taiwan und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Getragen wird die Exportstärke der Region von ihrer technologischen Leistungsfähigkeit, welche wiederum von der Forschungsintensität abhängig ist. Die Unternehmen in Stuttgart geben – im Verhältnis zum BIP – deutlich mehr für Forschung und Entwicklung aus als jene in den anderen Landesteilen.

Richtig bewerben für Jobs in Stuttgart

jobs stuttgart stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungDie richtigen Jobs in Stuttgart müssen Sie nicht nur finden, sondern auch bekommen. Eine blitzsaubere Bewerbung ist der erste Schritt auf dem Weg zum Traumjob in Stuttgart. Hier sind alle Infos, die Sie brauchen:

Jobs Stuttgart: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Im November 2018 trauten einige User ihren Augen nicht. Im Netz wurde eine Zehn-Quadratmeter-Wohnung in Stuttgart angeboten – für nicht weniger als 450 Euro im Monat. Und da waren die Nebenkosten noch gar nicht mit drin. Die Wohnung kostete somit 45 Euro pro Quadratmeter.

Ein Kuriosum, das zeigt, wie angespannt der Wohnungsmarkt in Stuttgart mittlerweile ist. Für Wohnungen in der Stuttgarter Innenstadt liegt der Durchschnittspreis bei Neuvermietungen laut Immoscout24 bei 13,94 Euro pro Quadratmeter. Im Stuttgarter Westen, dem teuersten Innenstadtbezirk, sind es sogar 14,60 Euro.

Nach Angaben von Immowelt liegt die Medianmiete von Bestandswohnungen in Stuttgart bei 12,80 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020). Von 2009 bis 2019 sind die Mietpreise demnach um satte 49 Prozent gestiegen – von 8,50 Euro auf 12,70 Euro. In Karlsruhe zogen sie im gleichen Zeitraum „nur“ um 27 Prozent an – von 7,50 Euro auf 9,50 Euro.

Wer sich im Speckgürtel Stuttgarts niederlässt, wohnt günstiger. So beträgt die Medianmiete von Bestandswohnungen in Reutlingen 10,10 Euro pro Quadratmeter, in Heilbronn 9,80 Euro und in Pforzheim sogar nur 8,00 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Hier geht es zu den 10 besten Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Stuttgart: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Stuttgart selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Stuttgart für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfen, Studenten oder Ungelernte suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Stuttgart finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Stuttgart finden Sie hier.
  • Die IHK Region Stuttgart finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Region Stuttgart finden Sie hier.
  • Die Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Stuttgart für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger oder Aushilfe finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 22.10.2020, Bildnachweis: mezzotint by Shutterstock.com]

Jobs in Mannheim: Aktuelle Stellenangebote in der Rhein-Neckar-Region

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Mannheim ist die Stadt der Quadrate. Die Straßen haben keine Namen, sondern Buchstaben-Zahlen-Kombinationen. Das ist nicht die einzige Besonderheit der drittgrößten Stadt Baden-Württembergs – hinter Stuttgart und Karlsruhe. Sie ist auch für ihre erstklassige BWL-Ausbildung bekannt, für Maschinenbauer und Versicherungen. So finden Sie die besten Jobs in Mannheim

Jobs Mannheim: Die Stadt

Mannheim ist die Heimat von Pionieren. Hier ruckelte Carl Benz im 19. Jahrhundert mit dem allerersten Automobil über die Straße. Auch Sepp Herberger kommt aus Mannheim – der legendäre Vater vom Wunder von Bern. Die beiden sind die wohl berühmtesten Söhne Mannheims – wenngleich Xavier Naidoo und Co. das anders sehen dürften.

Architektonisches Highlight der 310.000-Einwohner-Stadt ist das Mannheimer Schloss. Die Universität, die hier residiert, ist für ihre Wirtschaftsfakultät bekannt. Mannheim gilt als eine der besten – wenn nicht DIE beste – Adressen für angehende Betriebswirte.

Neu-Mannheimer dürfen sich den Stadtteil Lindenhof merken, der idyllisch am Fluss liegt. Auch Oststadt-Nord und -Süd, Neuostheim, Niederfeld und Almenhof gelten als Top-Wohnlagen.

Mannheim-Jungbusch dagegen war lange als Ghetto verpönt, ist aber mittlerweile der berüchtigten Gentrifizierung ausgesetzt. Soziale Probleme warten vor allem in Herzogenried, Wohlgelegen, Waldhof-West und -Mitte, Luzenberg, Rheinau-Mitte und -Ost, Schönau-Nord, Speckweggebiet und Hochstätt.

Stellen Mannheim: Der Arbeitsmarkt

Der Mannheimer Arbeitsmarkt ist stabil – aber nicht so stark wie der von Nachbar Heidelberg. Während die Nachbarstadt die geringste Arbeitslosenquote aller Großstädte in Baden-Württemberg aufweist, liegt jene von Mannheim deutlich über dem deutschen Schnitt.

So beträgt die Arbeitslosenquote in Mannheim 7,9 Prozent. Heidelberg hat nur 5,5 Prozent, in ganz Deutschland liegt sie bei 6,2 Prozent (Stand: September 2020).

Zum Vergleich: In der Landeshauptstadt Stuttgart liegt die Arbeitslosenquote bei 6,0 Prozent, in Karlsruhe bei 5,3 Prozent, in Heilbronn bei 6,5 Prozent und in Pforzheim bei 8,1 Prozent. Weiter südlich im Schwarzwald weist Freiburg eine Quote von 6,2 Prozent auf.

Rund 13.660 Mannheimer sind offiziell arbeitslos gemeldet. Zwei Jahre zuvor waren es nur rund 8.000.

Dennoch sind die Aussichten, gute Jobs in Mannheim zu finden, insgesamt sehr gut. Im Zukunftsatlas 2019 des Forschungsinstituts Prognos belegte Mannheim in der Kategorie Arbeitsmarkt Position 49 von 401 Regionen in Deutschland.

Richtig bewerben für Jobs in Mannheim

jobs mannheim stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungDie richtigen Jobs in Mannheim müssen Sie nicht nur finden, sondern auch bekommen. Eine blitzsaubere Bewerbung ist der erste Schritt auf dem Weg zum Traumjob in Mannheim. Hier sind alle Infos, die Sie brauchen:

Jobs Mannheim: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Als Industriestadt kann Mannheim mit guten Gehältern punkten. Eine Vollzeitstelle in Mannheim bringt laut Bundesagentur für Arbeit 3.829 Euro brutto im Monat. Dabei handelt es sich um den Medianwert, bei dem eine Hälfte der Arbeitnehmer darüber und eine Hälfte darunter liegt.

So hoch wie in Mannheim sind die Gehälter weder in Heidelberg noch in Karlsruhe. In der Nachbarstadt Ludwigshafen hingegen liegt der monatliche Median oberhalb von 4.500 Euro – woran Chemieriese BASF seinen Anteil haben dürfte.

Es kommt aber auf Beruf und Branche an. Beispiel Finanzberufe: Hier kommt Mannheim laut Gehaltsübersicht 2019 des Personaldienstleisters Robert Half auf ein Gehaltsniveau von 96 Prozent des deutschen Durchschnitts. Finanzfachleute verdienen in Mannheim also (leicht) unterdurchschnittlich. Von den großen Städten liegen nur Berlin (92 Prozent) und Essen (95 Prozent) hinter Mannheim. In Frankfurt beträgt das Niveau 112 Prozent, in Stuttgart 110 Prozent, in Köln 101 Prozent.

Besser sieht es für Ingenieure aus. Für sie zählt Mannheim sogar zu den Top-Adressen. Laut gehalt.de kommen Ingenieure mit Jobs in Mannheim auf ein durchschnittliches Gehalt von rund 76.400 Euro jährlich. Nur Stuttgart, Frankfurt, Erlangen und München sind lukrativer. Und Spitzenreiter Stuttgart ist mit 81.600 Euro keineswegs meilenweit enteilt.

Mannheim liegt damit vor Düsseldorf und Nürnberg, vor Wolfsburg und Köln. In Hamburg verdienen Ingenieure „nur“ 68.300 Euro im Jahr, Berlin liegt mit 58.300 Euro auf dem letzten Rang.

Insgesamt können Fach- und Führungskräfte in Baden-Württemberg laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 mit jährlich 61.677 Euro brutto rechnen. Laut Xing-Gehaltsstudie 2019 kommen sie sogar auf durchschnittlich 72.526 Euro brutto.

Alle Infos für Ihre nächste Gehaltsverhandlung: Hier finden Sie die große Gehaltstabelle und Ihr Einstiegsgehalt.

Die größten Arbeitgeber in Mannheim

Jobs in Mannheim zu vergeben – das sind die größten Arbeitgeber Mannheims:

  • ABB AG (Energie- und Automationstechnik)
  • Bilfinger SE (Industriedienstleistungen)
  • Diringer und Scheidel Unternehmensgruppe (Bau, Immobilien, Hotellerie)
  • Engelhorn (Einzelhandel)
  • Friatec Aktiengesellschaft (Maschinenbau, Kunststoff)
  • Fuchs Petrolub SE (Mineralölverarbeitung)
  • Grosskraftwerk Mannheim Aktiengesellschaft (Energieversorgung)
  • Inter Krankenversicherung AG
  • John Deere (Landmaschinen)
  • Mannheimer Versicherung AG
  • MVV Energie AG (Energie- und Wasserversorgung)
  • Pepperl und Fuchs GmbH (Sensortechnik, Prozessautomation)
  • Phoenix Group (Pharmazeutischer Großhandel)
  • Rhein-Neckar Verkehr GmbH (RNV)
  • Roche Diagnostics Deutschland (Diagnosesysteme)
  • Röchling SE (Kunststoffverarbeitung)
  • Essity (Hygieneprodukte)
  • Sparkasse Rhein-Neckar Nord
  • Südzucker AG (Nahrungsmittel)
  • Caterpillar (Baumaschinen)
  • Universität Mannheim
  • Universitätsklinikum Mannheim
  • Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (Forschungseinrichtung)
  • Hutchinson (Kunststoffe)
  • Stadt Mannheim
  • Lieblang (Gebäudedienstleistungen)
  • Impact Group (Zeitarbeit)
  • Raben Group (Logistik)
  • Polizeipräsidium Mannheim
  • GE Power (Energie)
  • Victor’s Health Care (Pflege)
  • Rhein-Neckar-Verkehr (ÖPNV)
  • Hays (Personaldienstleistungen)
  • Euromaster (Reifen- und Autoservice)

Stellen Mannheim: Karriereaussichten und Wirtschaft

Mannheim ist eine Arbeiterstadt. Von den rund 191.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten über 52.700 im produzierenden Gewerbe. Das ist mehr als jeder Vierte.

Zum Vergleich: Von den rund 91.700 Vollzeitarbeitnehmern in der Nachbarstadt Heidelberg malochen nur rund 12.300 in Industriejobs.

Der Anteil der Industrie an der Bruttowertschöpfung ist in Mannheim in den vergangenen Jahren sogar gestiegen – von 35,1 Prozent im Jahr 2014 auf 36,9 Prozent in 2017. In Heidelberg trägt das produzierende Gewerbe lediglich 18,4 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei.

Im Umkehrschluss bedeutet das aber, dass auch in Mannheim der Dienstleistungssektor an der Spitze steht, die meiste Wertschöpfung und den größten Teil der neuen Jobs schafft. Auch Mannheim ist vom Strukturwandel betroffen. Viele Dienstleistungs-Jobs in Mannheim sind in den vergangenen Jahrzehnten entstanden.

Im Städteranking 2019 vom Beratungsunternehmen IW Consult belegt Mannheim Platz 23 von 71 untersuchten Großstädten. Die Stadt punktet mit ihrer niedrigen Jugendarbeitslosenquote, ihrem hohen BIP, der Steuerkraft und ihrer Produktivität. Für die Zukunft Mut macht der hohe Anteil an Menschen, die in Industrie 4.0-Branchen tätig sind.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 landet Mannheim auf Rang 35 von 401 Regionen in Deutschland. Vor allem die Wettbewerbsfähigkeit ist in der Universitätsstadt hoch, in dieser Kategorie belegt Mannheim Platz 23. In der Kategorie Wohlstand reicht es dagegen nur für Rang 345.

Die besten Antworten für Ihr Vorstellungsgespräch in Mannheim

jobs mannheim stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungSie sind zum Vorstellungsgespräch für eine Stelle in Mannheim eingeladen worden? Prima! Jetzt fehlen Ihnen nur noch die richtigen Antworten auf die beliebtesten Fragen, die Personaler für gewöhnlich so stellen. Zum Beispiel diese hier:

Jobs Mannheim: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Die Durchschnittsmiete in Mannheim beträgt laut Mietspiegel 2018 der Stadt 7,71 Euro pro Quadratmeter. Damit sind die Mieten seit 2016 um 4,7 Prozent gestiegen, seit 2014 um 9,4 Prozent.

Im Vergleich kommen die Mannheimer aber noch günstig weg. So liegt der Mietpreis im nahen Heidelberg bei 8,56 Euro pro Quadratmeter, in Stuttgart bei 8,95 Euro und noch weiter südlich in Freiburg bei 8,25 Euro.

Den Daten der Plattform Immowelt zufolge sind die Mieten in Mannheim allerdings höher. Die Medianmiete in Mannheim liegt demnach bei 9,30 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020).

Nebenan in Heidelberg beträgt der Median-Mietpreis demnach 10,80 Euro pro Quadratmeter, in Ludwigshafen dagegen nur 8,60 Euro. Wohnungen in Stuttgart schlagen mit 12,80 Euro zu Buche, in Karlsruhe mit 10,00 Euro.

Von 2009 bis 2019 sind die Mieten in Mannheim laut Immowelt von 6,70 Euro auf 9,30 Euro gestiegen – ein Zuwachs um 39 Prozent. Der Mietpreisanstieg betrug im gleichen Zeitraum in Heidelberg 32 Prozent, in Ludwigshafen 33 Prozent und in Stuttgart sogar 49 Prozent. Deutschlandweiter Spitzenreiter war Berlin, wo die Mieten innerhalb von zehn Jahren um 104 Prozent anzogen.

Hier sind 10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Mannheim: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Mannheim selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Mannheim für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Studenten oder ohne Ausbildung suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Mannheim finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Mannheim finden Sie hier.
  • Die IHK Rhein-Neckar finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Mannheim finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Mannheim für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Studenten und ohne Ausbildung finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 21.10.2020, Bildnachweis: Alper Ayduman by Shutterstock.com]

Jobs in Heidelberg: Aktuelle Stellenangebote im Rhein-Neckar-Gebiet

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Heidelberg ist schön. Heidelberg ist schlau. Heidelberg ist gesund. Wäre die Stadt ein Single, würde sie problemlos an Dates kommen. Auch für Arbeitnehmer ist sie attraktiv. Jobs in Heidelberg gibt es in Wissenschaft und Forschung oder bei einem der vielen Medizintechnik-Unternehmen. Und bei dem DAX-Konzern, der seine Heimatstadt stolz im Titel trägt…

Jobs Heidelberg: Die Stadt

Heidelberg ist der Inbegriff der deutschen Romantik. Das Schloss, die malerische Altstadt, der Neckar, das alles umrahmt von Bergen – kein Wunder, dass die Dichter des 19. Jahrhunderts Heidelberg liebten. Hölderlin, Brentano oder Eichendorff prägten hier einen ganz eigenen Stil: die Heidelberger Romantik.

Heute ist der verwunschen-verschlungene Philosophenweg eine der Hauptattraktionen der fünftgrößten Stadt Baden-Württembergs (hinter Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und Freiburg). Jedes Jahr kommen nach Angaben der Stadt Gäste in zweistelliger Millionenzahl nach Heidelberg – jedenfalls in Nicht-Corona-Zeiten.

Der Zweite Weltkrieg ging nahezu spurlos an Heidelberg vorbei, die Altstadt ist intakt. Das unterscheidet die Stadt von den meisten anderen Großstädten des Landes. Auch die Ruprecht-Karls-Universität lockt Zugereiste an. Sie wurde im Jahr 1386 gegründet und gilt als die älteste Universität Deutschlands.

Eine Metropole ist Heidelberg mit seinen 160.000 Einwohnern, darunter viele Wissenschaftler und Studenten, nicht. Aber sie liegt in einer großen Agglomeration, der Metropolregion Rhein-Neckar, die insgesamt fast 2,5 Millionen Einwohner zählt. Die Industriestädte Mannheim und Ludwigshafen liegen direkt neben Heidelberg, auch nach Karlsruhe und Darmstadt ist es nicht weit.

Beliebte Wohnlagen in Heidelberg sind Dossenheim, Sandhausen oder Eppelheim. Die Passivhaussiedlung Bahnstadt ist ein Vorzeigeprojekt, aber dennoch umstritten. Einen zweifelhaften Ruf hat Emmertsgrund im Südosten der Stadt.

Stellen Heidelberg: Der Arbeitsmarkt

Polemisch könnte man sagen: Wer in Baden-Württemberg keinen Job findet, ist selbst Schuld. Die Arbeitslosigkeit im Wirtschaftswunderland liegt bei gerade mal 4,6 Prozent – trotz Corona (Stand: September 2020). Es herrscht de facto Vollbeschäftigung.

Das ist in Heidelberg nicht anders. Nur rund 4.230 Heidelberger sind offiziell ohne Job. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,5 Prozent (Stand: September 2020).

Im benachbarten Mannheim sind es 7,9 Prozent, in Karlsruhe 5,3 Prozent, in Stuttgart 6,0 Prozent, in Heilbronn 6,5 Prozent und in Pforzheim 8,1 Prozent. Weiter südlich in Freiburg beträgt die Arbeitslosenquote 6,2 Prozent. Das heißt: Heidelberg hat von allen größeren Städten in Baden-Württemberg den mit Abstand besten Wert!

In ganz Deutschland liegt die Arbeitslosenquote bei 6,2 Prozent. Das einzige Land, das in dieser Beziehung noch besser dasteht als Baden-Württemberg, ist Bayern. Im Nachbarland liegt die Arbeitslosenquote bei 3,9 Prozent (Stand: September 2020).

Im Zukunftsatlas 2019 des Forschungsinstituts Prognos rangierte Heidelberg in der Unterkategorie Arbeitsmarkt auf Platz 6 von 401 Regionen in Deutschland. Der lokale Arbeitsmarkt in Heidelberg ist einer der stärksten im ganzen Land.

Richtig bewerben für Jobs in Heidelberg

jobs heidelberg stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungDie richtigen Jobs in Heidelberg müssen Sie nicht nur finden, sondern auch bekommen. Eine blitzsaubere Bewerbung ist der erste Schritt auf dem Weg zum Traumjob in Heidelberg. Hier sind alle Infos, die Sie brauchen:

Jobs Heidelberg: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Baden-Württemberg lockt mit hohen Gehältern. Das Durchschnittsgehalt liegt nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de bei 48.870 Euro brutto im Jahr. Der gesamtdeutsche Durchschnittswert beträgt 45.000 Euro. Nur die Arbeitgeber in Hessen zahlen mehr als jene im Ländle. Uni-Absolventen steigen demnach in Baden-Württemberg sogar mit 50.109 Euro brutto pro Jahr in den Beruf ein.

Insgesamt kommen Fach- und Führungskräfte im Südwesten laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf 61.677 Euro jährlich. Nach dieser Statistik wird nur in Hessen (64.335 Euro) und Bayern (62.243 Euro) besser gezahlt. Am Ende der Rangliste liegt Mecklenburg-Vorpommern mit 45.135 Euro brutto jährlich.

Die Xing-Gehaltsstudie 2019 sieht Fach- und Führungskräfte in Baden-Württemberg sogar bei durchschnittlich 72.526 Euro brutto per annum. Damit liegt Baden-Württemberg drei Prozent über dem deutschen Durchschnittsgehalt von 70.754 Euro für Fach- und Führungskräfte. Hessen liegt sogar um neun Prozent über dem Durchschnittswert, Bayern um sieben Prozent und Nordrhein-Westfalen um zwei Prozent. Alle anderen zwölf Bundesländer befinden sich unter dem Schnitt.

Heidelberg ist vor allem für Ingenieure lukrativ. Absolventen verdienen in der Stadt laut gehalt.de durchschnittlich 57.950 Euro brutto im Jahr – und das als Berufseinsteiger. Sogar für Absolventen der Geisteswissenschaften füllt sich in Heidelberg die Lohntüte. Das durchschnittliche Gehalt bei bis zu drei Jahren Berufserfahrung liegt für Geisteswissenschaftler in Baden-Württemberg bei durchschnittlich 41.478 Euro brutto im Jahr.

Das Mediangehalt aller Arbeitnehmer beträgt in Heidelberg nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 3.718 Euro brutto monatlich. Ein Top-Wert, der aber von den unmittelbaren Nachbarn noch übertrumpft wird. So liegt das Medianeinkommen in Mannheim bei 3.829 Euro und in Ludwigshafen sogar bei 4.534 Euro. Nur Karlsruhe reicht mit 3.682 Euro nicht ganz heran. Median heißt: 50 Prozent aller Gehälter liegen über dem Wert und 50 Prozent unter ihm.

Das können Sie verdienen – hier geht es zur großen Gehaltstabelle. Hier finden Sie Ihr Einstiegsgehalt.

Die größten Arbeitgeber in Heidelberg

Jobs in Heidelberg zu vergeben – das sind die größten Arbeitgeber in Heidelberg:

  • HeidelbergCement AG (Baustoffe)
  • Heidelberger Druckmaschinen AG
  • ADM Wild Europe (Lebensmittelindustrie)
  • Breer Gebäudedienste Heidelberg (Reinigungsunternehmen)
  • Sparkasse Heidelberg
  • Stadtwerke Heidelberg
  • Universität Heidelberg
  • Universitätsklinikum Heidelberg
  • Max-Planck-Institut für Kernphysik
  • Max-Planck-Institut für medizinische Forschung
  • Max-Planck-Institut für Astronomie
  • Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht
  • SRH Holding (Bildung- und Gesundheitsdienstleistungen)
  • Limbach Gruppe (Labordienstleistungen)
  • Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg
  • SNP Schneider-Neureither Partner SE (Software und IT-Beratung)
  • GA-tec Gebäude- und Anlagentechnik
  • Springer-Verlag GmbH
  • SAS Institute (Business Intelligence)
  • Verivox (Online-Dienstleister)
  • Falk und Co. (Wirtschaftsprüfung)
  • CBS Corporate Business Solutions (IT-Beratung)
  • Axactor (Forderungsmanagement)
  • Heidelberg Engineering (Medizingeräte)
  • GFN AG (IT-Dienstleistungen)
  • Unternehmensgruppe Bung (Ingenieurdienstleistungen)
  • Molecular Health (Medizintechnik)
  • Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie (embl)
  • Sygnis AG (Medizin)
  • Ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung
  • Zet Visions AG (Software)
  • ABB Stotz-Kontakt (Energie- und Automationstechnik)
  • Henkel-Teroson (Karosseriebeschichtungen)
  • Lamy (Schreibgeräte)
  • Prominent GmbH (Dosiertechnik)
  • Rockwell Collins (Luft- und Raumfahrt)
  • Volksbank Kurpfalz
  • Doxx (Zeitarbeit)
  • Sovanta (Software)
  • GFN AG (IT-Training)
  • Westernacher (Unternehmensberatung)

Stellen Heidelberg: Karriereaussichten und Wirtschaft

Heidelberg ist eine Denker-Stadt. Davon zeugen die Geschichte, der Philosophenweg und die Ruprecht-Karls-Universität, eine der klassischen Universitäten des Landes. Noch heute haben die Geisteswissenschaften an der Heidelberger Uni einen großen Stellenwert.

Gedanken macht man sich viele in Heidelberg. Zum Beispiel darüber, wie man dem teuflischen Krebs am besten beikommt. Das Deutsche Krebsforschungszentrum sitzt mit seinen rund 3.000 Mitarbeitern direkt neben der Neckarwiese. Die Max-Planck-Gesellschaft ist mit vier Instituten vertreten. In Heidelberg beschäftigen sich ihre Forscher mit so unterschiedlichen Themen wie dem Völkerrecht, der Kernphysik, Astronomie und medizinischer Forschung.

In der Stadt Heidelberg gibt es nach IHK-Angaben knapp 92.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Die meisten von ihnen – über 79.000 – arbeiten im Dienstleistungssektor. Die Industrie weist knapp 12.400 Beschäftigte auf. In Mannheim ist der Anteil an Industriejobs noch deutlich größer.

Heidelberg ist sogar Heimat eines DAX-Konzerns. Seit 2010 ist Baustoffhersteller HeidelbergCement Mitglied des elitären Klubs. Von Heidelberg aus hat sich das Unternehmen in die ganze Welt verbreitert, ist heute mit rund 54.000 Mitarbeitern in mehr als 50 Ländern aktiv.

Jobs Heidelbergcement

jobs heidelbergcementDAX-Konzern Heidelbergcement wurde 1873 gegründet und war bis in die 1960er Jahre fast ausschließlich in Süddeutschland aktiv. Heute zählt Heidelbergcement zu den global führenden Baustoffherstellern.

Freie Stellen und Jobs in Heidelberg bei Heidelbergcement gibt es zum Beispiel für:

  • SAP-Berater
  • Software Asset Management Spezialist
  • Sekretärinnen
  • Tax Reporting Expert
  • Supply Chain Management Spezialist
  • Controller
  • Data Protection Manager
  • Data Analytics Specialist
  • Senior Manager Enterprise Architecture
  • Einkäufer
  • Business Partner
  • Application Specialist
  • Behavioral Data Analyst
  • Produktingenieur
  • Cloud Devops Engineer
  • Cloud Network Engineer
  • Platform Engineer (.NET)
  • UI/UX Designer
  • Corporate Communication Officer

Aktuelle Stellenangebote bei Heidelbergcement finden Sie auf der Karriereseite des Unternehmens oder hier bei uns in der Jobbörse.

Daneben gibt es in der Stadt zahlreiche Mittelständler und Hidden Champions. Unter ihnen so illustre Namen wie Heidelberger Druckmaschinen, Füller-Spezialist Lamy oder der Wissenschaftsverlag Springer.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult belegt Heidelberg Platz 27 von 71 deutschen Großstädten. Im Vorjahr hatte es sogar noch zu Platz 22 gereicht. In den höchsten Tönen gelobt wird Heidelberg für seine Wirtschaftsstruktur und Lebensqualität. Und die Zukunft verspricht sogar noch besser zu werden. Im Zukunftsranking kommt die Stadt – ihrer Forschungsstärke und Kreativität zum Dank – sogar auf Platz neun.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 schrammt Heidelberg nur hauchdünn an den Top Ten vorbei und landet auf Platz 13 von 401 Regionen in Deutschland. Top-Platzierungen gibt es in den Unterkategorien Dynamik (4.), Arbeitsmarkt (6.) und Demografie (8.). Nur in punkto Wohlstand landet Heidelberg abgeschlagen auf Rang 245.

Fazit: Heidelberg ist eine Top-Adresse für alle, die Jobs suchen.

Jobs Heidelberg: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Heidelberg ist schön – und schön teuer. Die Medianmiete in Heidelberg liegt nach Angaben der Plattform Immowelt bei 10,80 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020).

Nebenan in Mannheim wohnen Mieter mit 9,30 Euro pro Quadratmeter deutlich billiger, in Ludwigshafen werden sogar nur 8,60 Euro verlangt.

Heidelberg ist für Mieter auch teurer als Pforzheim (8,00 Euro), Freiburg (9,70 Euro), Heilbronn (9,80 Euro), Karlsruhe (10,00 Euro) oder Wiesbaden (10,10 Euro). Darmstadt (10,80 Euro) liegt gleichauf, Mainz (11,20 Euro) ist etwas kostspieliger.

Eindeutig höher ist das Mietniveau in Stuttgart (12,80 Euro) und Frankfurt (13,60 Euro). Speziell kleine Wohnungen können in Heidelberg aber auch gut und gerne 14 Euro pro Quadratmeter kosten.

Von 2009 bis 2019 ist die Medianmiete in Heidelberg um 32 Prozent gestiegen. In Mannheim betrug der Zuwachs im gleichen Zeitraum 39 Prozent, in Stuttgart 49 Prozent. Am krassesten stiegen die Mietpreise in Berlin – um 104 Prozent innerhalb von zehn Jahren.

Wer eine Immobilie in Heidelberg kaufen will, muss ebenfalls tief in die Tasche greifen. Der Quadratmeter kostet nach Immowelt-Angaben 3.250 Euro. Zum Vergleich: In Mannheim kostet die Immobilie 2.570 Euro pro Quadratmeter, in Ludwigshafen sogar nur 1.940 Euro.

Karlsruhe liegt mit 3.250 Euro exakt auf dem Heidelberger Niveau. In Mainz werden 3.140 Euro aufgerufen, in Wiesbaden 3.350 Euro und in Frankfurt 4.430 Euro.

Sie suchen eine Wohnung in Heidelberg? Hier finden Sie 10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Heidelberg: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Heidelberg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Heidelberg für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger oder Studenten suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Heidelberg finden Sie hier.
  • Die IHK Rhein-Neckar finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Heidelberg für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger oder Studenten finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: Reinhard Frank by Shutterstock.com]

Bewerbungssünden: Das sind die 10 größten

Die groessten Bewerbungssuenden Liste Tipps

Bewerbungssünden lassen sich nicht an zwei Händen abzählen. Da gibt es unpassende Klamotten und Eselsohren im Ordner. Manchmal hakt es an der Pünktlichkeit oder der Händedruck ist schlaff wie ein toter Hering. Aber keine Sorge: Nicht jeder Fauxpas befördert Sie unverzüglich ins Aus. Wenn sich aber Fehler an Fehler reiht, wird die Luft für Sie noch dünner als auf dem Mount Everest. So vermeiden Sie die 10 größten Bewerbungssünden

Die größten Bewerbungssünden

Jeder Jeck ist anders. Und doch ticken wir Menschen alle ganz ähnlich. Auch Personalentscheidern sind in der Regel die gleichen Aspekte in einer Bewerbung wichtig. Und andere Verhaltensmuster stoßen ihnen sauer auf.

Wenn jemand ungepflegt zum Vorstellungsgespräch erscheint oder lauter Rechtschreibfehler und Tippfehler ins Anschreiben einbaut, klatscht dafür niemand Beifall.

Darum ist es legitim, von allgemeinen Bewerbungssünden zu sprechen. Fehler, die Bewerber auf keinen Fall begehen sollten, wenn sie den Job wirklich wollen.

Die Ich-Perspektive ist so eine Bewerbungssünde. Bewerber sollten versuchen, die Perspektive des Unternehmens einzunehmen und die eigene Brille kurzzeitig abzusetzen. Schließlich will die Frage beantwortet werden, welche Vorteile denn der Arbeitgeber von einer Anstellung hätte. Dass man sich selbst einen flotten Firmenwagen und das schicke Eckbüro davon verspricht, ist nicht wahnsinnig überzeugend.

Allerdings darf man durchaus darüber streiten, ob wir es hier mit einer klassischen Bewerbungssünde zu tun haben. Denn den Perspektivwechsel kriegen tatsächlich nur wenige Bewerber hin. Einen kräftigen Händedruck dagegen schon. Wenn man den also versäumt, gerät man direkt ins Hintertreffen gegenüber der Konkurrenz…

Zu den eindeutigen Bewerbungssünden gehören falsche Angaben in den Bewerbungsunterlagen.

Wenn der Name des Ansprechpartners falsch geschrieben ist, zeugt dies von fehlender Sorgfalt. Oder wenn das Datum darauf schließen lässt, dass die Bewerbung in identischer Form schon einmal an andere Unternehmen abgeschickt wurde. Oder wenn Rechtschreibfehler auf einen Mangel an Grundwissen hindeuten.

Kleine Nebenbemerkung: Selbst wenn Sie kein Ass in Deutsch sind, sollten Sie den Text wenigstens einer Rechtschreib- und Grammatikprüfung am Rechner unterziehen. So merzen Sie zumindest die gröbsten Fehler aus.

Bewerbungssünden und ihre Folgen

Bedeutet eine Bewerbungssünde das sofortige Aus für den Bewerber?

Es kommt darauf an. Wer zum Beispiel zwei Tippfehler oder mehr in sein Bewerbungsschreiben einbaut, kann den Job vergessen. Bei zwei Tippfehlern hört die Fehlertoleranz der meisten Personaler auf, hatte eine Umfrage unserer Schwesterseite Karrierebibel ergeben.

Gleichzeit wiegen bestimmte Bewerbungssünden in manchen Berufen und Branchen schwerer:

  • Wer sich als Redakteur bewirbt, aber mit der deutschen Grammatik offensichtlich auf Kriegsfuß steht, hat vermutlich schlechte Karten. In einem handwerklichen Betrieb dagegen muss man kein Sprachgenie sein.
  • Wer sich mit verlotterter Jeans und Hoodie bei der Bank vorstellt, begeht (trotz aller Modernisierungsversuche der Finanzinstitute) einen strategischen Fehler. In der Werbeagentur kommt er oder sie bestimmt besser an.
  • Wer eine Bewerbung versendet, die leicht als Massenbewerbung identifizierbar ist, kegelt sich aus dem Rennen. Es sei denn, er bewirbt sich in Mängelberufen wie Softwareentwickler oder KI-Spezialist. Dann darf er sich vermutlich sogar noch viel mehr herausnehmen…

Es ist wie vor Gericht: Der Einzelfall entscheidet. Relevant sind Branche und Unternehmen, Rahmenbedingungen, die Art der Bewerbungssünden und die Fehlerdichte. Mehrere kleine Fehler wiegen schwerer als mehrere große. Ein kleiner ist weniger schlimm als ein großer – eigentlich logisch.

Am besten aber, Sie machen erst gar keine Fehler und begehen keinerlei Bewerbungssünden. Zugegeben, das klingt abgehoben und so gar nicht zeitgemäß. Immerhin steht der Zeitgeist auf Fuckup-Nights und das Buzzword der Fehlerkultur. Das ist auch okay so. Aber ehrlicherweise werden Sie im Job noch ausreichend Zeit und Gelegenheiten haben, Fehler zu begehen.

Sparen Sie sich die Fehler doch einfach für den Arbeitsalltag auf – und bleiben Sie im Bewerbungsprozess sauber und fehlerfrei. Denn jetzt kommt es darauf an: Ein gravierender Fauxpas und Sie sind draußen.

Zur Wahrheit gehört nämlich auch: In manchen Situationen sind Fehler unverzeihlich. Piloten, Chirurgen oder Zirkusartisten wissen, was gemeint ist.

Aber um es noch mal klarzustellen: Eine oder mehrere Bewerbungssünden müssen keineswegs das Aus für Sie als Bewerber bedeuten.

Zum Einen gewichtet sie der Personaler möglicherweise gar nicht so schwer wie Sie selbst. Und zum Anderen können Sie Fehler im Laufe vom Bewerbungsgespräch ja auch wieder ausbügeln und wettmachen…

So bügeln Sie Fehler wieder aus

bewerbungssuenden fehler tipps
Bewerbungssünden vermeiden, schön und gut. Ihnen ist der Lapsus aber schon längst unterlaufen? Keine Panik!

Hier erfahren Sie, wie Sie Fehler in der Bewerbung wieder ausbügeln.

Das sind die 10 größten Bewerbungssünden

Das sind die 10 größten Bewerbungssünden von Bewerbern:

  1. Rechtschreibfehler

    Ja, Tippfehler, Buchstabendreher, Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler können passieren. Sollten Sie aber nicht.

    Prüfen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen penibel genau auf Rechtschreib- und Grammatikfehler, bevor Sie sie auf den Weg bringen. Sie können auch Freunde Korrektur lesen lassen oder den eingebauten Assistenten Ihres Textverarbeitungsprogramms bemühen. Andernfalls könnten Zweifel an Ihrer Genauigkeit und vielleicht sogar an Ihren intellektuellen Fähigkeiten aufkommen. Tippfehler sind eine der größten Bewerbungssünden – vielleicht sogar die größte.

    Verzichten Sie außerdem auf lange Bandwurm- und Schachtelsätze. Die sind erstens schwer verständlich und erhöhen zweitens die Fehlergefahr.

  2. Belanglosigkeiten

    Ein beliebter Fehler ist es, einfach alles über sich erzählen zu wollen. Aus Angst, man könnte etwas Wichtiges vergessen.

    Nein! Setzen Sie Highlights und reihen nicht alle belanglosen Stationen aneinander. Ihre größten Erfolge und wichtigsten Stationen gehören aufs Silbertablett, der Rest in die Abfalltonne.

    So beweisen Sie überdies, dass Sie gewichten und priorisieren, Wichtiges von Irrelevantem unterscheiden können. Eine nicht zu unterschätzende Erfolgseigenschaft.

  3. Floskeln

    Sie wollen aus der Masse hervorstechen – nicht einer von vielen sein. Darum sind Floskeln und Phrasen so schädlich.

    „Ich bin hochmotiviert.“ „Ich bin ein Teamplayer.“ „Ich bin ein kommunikativer Mensch.“ Das haben Personaler erstens schon tausendmal gehört und sehen es zweitens als Grundvoraussetzung an.

    Tipp: Beziehen Sie sich exakt auf die Anforderungen aus der Stellenanzeige. Wenn Teamfähigkeit ausdrücklich verlangt wird, dann drücken Sie sich wenigstens weniger floskelhaft aus. Zum Beispiel so: „Ich rede viel und gerne. Ich mag es aber auch, anderen zuzuhören.“

    Ein „hochmotivierter“ Bewerber könnte alternativ auch schreiben: „Wenn ich für eine Aufgabe brenne – so wie für diese – dann kann ich es morgens kaum erwarten, aus dem Bett zu steigen und loszufahren.“

  4. Foto

    Verpflichtet sind Sie nicht, Ihrer Bewerbung ein Bewerbungsfoto beizufügen. Eine Bewerbungssünde kann das Weglassen eines Fotos streng genommen also gar nicht sein.

    Aber de facto erhöht ein Foto Ihre Aussichten ungemein. Personaler sind auch nur Menschen – und wollen sich ein Gesicht zu der beschriebenen Person machen. Selbst wenn Sie sich für wenig fotogen halten, dann glauben Sie bitte: Schöne Fotos kann man von jedem Menschen machen, wirklich!

    Auf professionelle Aufnahmen sollten Sie tatsächlich Wert legen. Wenn Fotos schlecht gemacht, mies beleuchtet oder womöglich gar verwackelt sind, sagt das dem Empfänger, dass Sie nicht einmal bereit waren, ein paar Euro für Bewerbungsfotos locker zu machen. So wichtig kann Ihnen der Job also scheinbar nicht sein.

  5. Schleimerei

    Ja, auch Unternehmer und Personaler wollen gelegentlich hören, was für tolle Hechte sie sind. Komplimente im Bewerbungsprozess bringen Sie dem Job durchaus näher – oft jedenfalls.

    Aber übertreiben Sie es bitte nicht. Ihr Gegenüber ist nicht doof: Er weiß genau, was Sie mit dieser Masche bezwecken. Und wenn er das Gefühl hat, dass Sie es nicht ernst meinen und ihm aus opportunistischen Gründen Honig um den Bart schmieren, dann dreht sich der Effekt ganz schnell ins Gegenteil um – und wird zur Bewerbungssünde.

    Wenn Sie schleimen, dann nur ein bisschen und möglichst authentisch – und nicht so heftig, dass der Gesprächspartner auf Ihrer Schleimspur ausrutscht.

  6. Verzweiflung

    Wie erfolgreich sind verzweifelt wirkende Männer im Dating-Portal? Richtig, Sie könnten es im Prinzip gleich sein lassen.

    Wer sich rar macht, macht sich begehrenswert. Weil er zeigt, dass er das Ganze eigentlich gar nicht nötig hätte. Das sind die Feinheiten der Psychologie, an die auch Bewerber denken sollten.

    Stellen Sie um Gottes Willen nicht Ihre Verzweiflung zur Schau. Nach dem Motto: „Bitte, ich brauche diesen Job unbedingt. Ich kriege doch sonst nichts mehr. Bitte, bitte, bitte.“ Große Bewerbungssünde! Kein Unternehmen will einen Notnagel verpflichten.

    Übrigens: Es ist in keinster Weise verwerflich, konsterniert und verzweifelt zu sein. Wenn Sie schon Dutzende Absagen kassiert haben, steigt das Verzweiflungs-Barometer zwangsläufig an. Total menschlich und überhaupt keine Schande! Sie dürfen Ihre Verzweiflung halt nur nicht zeigen…

  7. Internet

    Machen Sie das auch manchmal? Dass Sie jemanden googeln, nachdem Sie ihn gerade neu kennengelernt haben?

    Personaler kommen am Internet natürlich nicht vorbei. Es wäre geradezu fahrlässig, auf die vielen Informationen zu verzichten. Der IT-Verband Bitkom hat herausgefunden, dass zwei von drei Personalern Bewerber in Social Media überprüfen.

    Aber keine Sorge: Wilde Partybilder mit Bierflasche in der Hand sind keinesfalls No-Gos. Es gibt Wichtigeres: So prüfen Personaler vor allem die fachlichen Qualifikationen und öffentliche Äußerungen zu Fachthemen sowie zum Unternehmen und zu Wettbewerbern.

    Und: Die politischen Ansichten haben in den vergangenen Jahren deutlich an Stellenwert gewonnen. 2015 interessierten sich dafür laut Bitkom nur vier Prozent der Recruiter, 2018 waren es schon 16 Prozent.

  8. Understatement

    Erfahrungsgemäß sind viele Menschen vorsichtig, wenn sie wieder in den Job einsteigen – oder frisch von der Uni kommen. Motto: „Ich kann ja noch nichts oder habe alles wieder verlernt.“ Riesenfehler!

    Sie haben sich eine ganze Menge Wissen angeeignet, nebenbei harte und Soft Skills erworben, viele große und kleine Talente, eine Ausbildung oder Studium und und und… Was davon können Sie zum Nutzen des Arbeitgebers einsetzen? Die Antwort auf diese Frage gehört in die Bewerbung.

    Bescheidenheit bringt Sie dagegen kein Stückchen weiter. Wenn Sie schon nicht an sich glauben, warum sollte es der Arbeitgeber tun?

    Auch hier wieder der Rat: Ja, Sie dürfen ruhig Selbstvertrauen faken und vorspielen, wenn Ihres in Wahrheit stark angekratzt ist. Manchmal muss man Selbstbewusstsein vortäuschen, um Selbstbewusstsein aufzubauen…

  9. E-Mail-Adresse

    Peinliche E-Mail-Adressen sind ein Klassiker unter den Bewerbungssünden: „heissemaus123“ oder „partylöwe666“. Das heißt aber nicht, dass mittlerweile jeder auf seriöse Adressen umgestiegen ist. Tun Sie’s!

    Legen Sie sich eine solide Adresse mit Vor- und Nachnamen an. Aber nicht bei Anbietern aus der Kreidezeit des Internets wie etwa Yahoo. Das eigentlich Schlimme an peinlichen E-Mail-Adressen ist: Sie stellen Ihre völlige Unkenntnis über die heutige IT-Welt bloß.

    Digitalkenntnisse werden in der Arbeitswelt immer wichtiger. Aber wenn Sie nicht einmal die einfachsten Zusammenhänge kennen, ist es um Ihre IT-Kenntnisse offenbar nicht gut bestellt…

  10. Zeitmanagement

    Das Bewerbungsgespräch ist um 10 Uhr. Sie erscheinen um 10.17 Uhr. Die Stelle ist für Sie damit in weite Ferne gerückt.

    Jeder weiß, dass Pünktlichkeit für Arbeitgeber eine wichtige Tugend ist. Und Unpünktlichkeit eine der größten Bewerbungssünden. Wer zu spät kommt, stiehlt dem anderen Zeit.

    Aber anders herum ist es ebenfalls gefährlich. Wenn Sie schon um 9.30 Uhr auf der Matte stehen, deutet das darauf hin, dass Sie sonst nichts zu tun haben und Ihr Zeitmanagement schwach ausgeprägt ist. Halten Sie es daher so wie ein guter Logistiker: Just in time!

Umfrage: Das sind die größten Bewerbungssünden

die groessten bewerbungssuenden umfrageAuch unser Schwesterportal Karrierebibel wollte wissen, welche die größten Bewerbungssünden sind – und startete eine Umfrage unter Personalern. Demnach sind dies die größten Bewerbungssünden:

  • Adresse, Ansprechpartner oder Unternehmen falsch geschrieben (69 Prozent)
  • Unangemessene Sprache oder Jargon (64 Prozent)
  • Rechtschreibfehler (53 Prozent)
  • Wiederverwendete Bewerbungsunterlagen (44 Prozent)
  • Unpassendes Bewerbungsfoto (38 Prozent)
  • Zu lange Ausführungen (33 Prozent)
  • Anhänge vergessen (30 Prozent)
  • Lücken im Lebenslauf (28 Prozent)
  • Uneinheitliches Schriftgrüßen und Schriftarten in der Bewerbung (22 Prozent)
  • Unterschrift und Datum vergessen (21 Prozent)
  • Unterlagen per Hand geschrieben (18 Prozent))

Hier finden Sie ALLE Bewerbungsfehler und die größten Bewerbungskiller auf einen Klick.

[Bildnachweis: GaudiLab by Shutterstock.com]

Dritte Seite in der Bewerbung: Tipps und Muster

Dritte-Seite-in-der-Bewerbung-Muster-Tipps

Die dritte Seite in der Bewerbung ist eine Chance. Bewerber können dem Unternehmen beweisen, dass sie in der Lage sind, Zusammenhänge zu komprimieren und Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Eine Seite drei, auch als Kurzprofil oder Motivationsschreiben bekannt, gehört wohlgemerkt nicht zum Pflichtprogramm einer Bewerbung. Sie können sie auch einfach weglassen. Manchmal aber macht es sehr viel Sinn, die zusätzliche Arbeit zu investieren…

Dritte Seite in der Bewerbung

Die Dritte Seite in der Bewerbung ist kein Muss, sondern ein Kann. Es ist ein vollkommen freiwilliges Zusatz-Dokument.

Sie als Bewerber entscheiden selbst, ob Sie Ihre Bewerbung um eine sogenannte dritte Seite ergänzen oder diese einfach weglassen. Für beides gibt es gute Gründe (dazu später mehr)…

Die dritte Seite wird auch als…

bezeichnet. In der Tat meinen Motivationsschreiben, Kurzprofil und Dritte Seite in der Regel das Gleiche.

Es handelt sich um EINE Bewerbungsseite, die frei gestaltet werden kann und dem Personaler kurz und präzise die Qualifikationen, Motivation und Ziele des Bewerbers nahebringt. Sie ist ein Appetithappen.

Gut für Bewerber: Sie müssen sich an weit weniger formelle Vorgaben halten als im Lebenslauf oder im Anschreiben. Ob Sie die Dritte Seite mit Bulletpoints beschriften oder als Fließtext verfassen, bleibt Ihnen überlassen.

Der Name lässt es vermuten: Wenn Sie sich für eine dritte Seite entscheiden, dann gehört diese an die dritte Stelle Ihrer Bewerbungsunterlagen. Davor kommen nur Anschreiben und Lebenslauf, dahinter folgen die Arbeitszeugnisse.

Und vergessen Sie nicht, die dritte Seite im Anschreiben unter Anlagen zu erwähnen. Andernfalls könnte der Personaler rätseln, was Sie ihm da eigentlich vorgesetzt haben. So könnte eine Dritte Seite in der Bewerbung aussehen…

Dritte Seite Bewerbung: Muster und Vorlage

So kann eine Dritte Seite in der Bewerbung konkret aussehen. Eine kostenlose Vorlage zum Downloaden und Bearbeiten finden Sie unter dem Muster…

Über mich

Sehr geehrte Frau Entscheiderin,

seit mehr als zehn Jahren ist mein Beruf als ABC zugleich meine große Leidenschaft. In dieser Zeit konnte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln und mich kontinuierlich weiterentwickeln. In Ihrem Unternehmen möchte ich mich nun mit diesem Portfolio einbringen.

Das sind meine Stärken:
Ich stelle hohe Ansprüche – vor allem an mich selbst.
Mein Bewusstsein ist geschärft für die Anforderungen in der xxx-Branche.
Die digitalen Skills, die für den Job wichtig sind, beherrsche ich aus dem Effeff.
Ich arbeite sorgfältig, präzise und gewissenhaft.

Diese Erfahrungen bringe ich mit:
Produktmanager bei der Mega AG
Fünf Jahre Teamleitung
Budgetverantwortung in Höhe von 1,5 Quatrillionen Euro
Zertifikat als Scrum Master

Das habe ich erreicht:
Marktreife eines XXX
Kosteneinsparungen in Höhe von 500.000 Euro
Zweimalige Beförderung im Unternehmen
Produktmanager-Award 2020 des Verbands der XXX

Das interessiert mich:
Die Trends in der ABC-Branche
Weiterbildung (z.B. das XYZ-Tool)
Leitung von internen Workshops

Die von ausgeschriebene Stelle deckt sich hervorragend mit meinen Kompetenzen, davon bin ich überzeugt. Gerne würde ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch darlegen, wie ich Ihnen weiterhelfen kann. Ich freue mich auf Ihr Feedback.

Mit freundlichen Grüßen
Maurice Mustermann

Hier finden Sie die Dritte Seite als Muster: WORD.
Hier finden Sie die Dritte Seite als Muster: PDF.

Dritte Seite Bewerbung: Inhalt

Die Seite 3 fasst Ihre Bewerbung kompakt zusammen. Sie liefert dem Empfänger einen Überblick über Ihre Qualifikationen, Kompetenzen, Erfahrungen und Motivation.

In das Kurzprofil gehören diese Elemente:

  • Absender inklusive Name, Adresse, Telefon, E-Mail
  • Überschrift
  • Einleitung (kurz!)
  • Hauptteil inklusive Qualifikationen, Erfahrungen, Soft Skills, Motivation
  • Schlussformulierung
  • Ort, Datum, Unterschrift (handschriftlich)

Die Einleitung besteht aus drei bis vier Sätzen, mit denen Sie als Bewerber den Personaler von Ihrer Motivation überzeugen. Danach listen Sie Qualifikationen und Skills auf. Werfen Sie gerne noch mal einen Blick auf unser Muster oben.

Warum müssen Kontaktdaten hinein? Liest sich der Personaler nur die dritte Seite durch, findet er hier alle Infos, die er braucht, um Sie zu kontaktieren.

Schreiben Sie aber bitte nicht Seite 3 oder 3. Seite in die Überschrift. Das wirkt wie abgeschrieben. Formulieren Sie stattdessen eine aussagekräftige Headline, die möglichst zum Lesen animiert. Zum Beispiel:

  • Das habe ich zu bieten
  • Das sollten Sie über mich wissen
  • Was für mich spricht
  • Was mir wichtig ist
  • Meine Motivation
  • Warum ich mich bei Ihnen bewerbe
  • Deshalb sollten Sie mich einstellen
  • Das bin ich
  • Was ich bisher erreicht habe
  • Eine kleine Entscheidungshilfe
  • Über mich
  • Was bisher geschah

Sie sehen: Sie können die dritte Seite in der Bewerbung in eine ganz spezielle Richtung drehen – je nachdem, für welche Überschrift Sie sich entschieden haben.

Wählen Sie einen Schwerpunkt aus, der die Seite prägt. Alles Weitere steht ja bereits im Lebenslauf. Es bietet sich natürlich an, einen anderen Schwerpunkt als den aus Ihrem Anschreiben zu nehmen. So können Sie mehrere Felder abdecken, die Ihnen oder dem Unternehmen wichtig sind.

An dieser Stelle der Hinweis: Fällt es Ihnen schwer, etwas herauszuarbeiten, dann lassen Sie die Seite drei lieber von vornherein weg…

Dritte Seite Bewerbung: Vorteile

Ja, viele Ratgeber halten die dritte Seite in der Bewerbung für Ballast und vollkommen überflüssig.

In der Tat ist es so: Je mehr Lesestoff in den Bewerbungsunterlagen enthalten ist, desto unwahrscheinlicher, dass der Personalverantwortliche alles liest. Er überfliegt nur. Die wesentlichen Infos bekommt er ja ohnehin durch den Lebenslauf, das Anschreiben und die Zeugnisse serviert.

Doch genau hier liegt auch das Argument FÜR die dritte Seite. Denn angenommen, der Empfänger hat keine Zeit oder will sie sich nicht nehmen, dann kann eine überzeugende Seite 3 genau der richtige Köder für ihn sein. Motto: „Aha, wie praktisch, die lese ich mir jetzt durch, dann kann kann ich mir den Rest sparen. Genau das, was ich jetzt gerade brauche.“ Und wenn die Dritte Seite dann restlos überzeugt, kann sie ihren Absender in die nächste Runde hieven.

Sie wäre in diesem Szenario also kein zusätzlicher Ballast, sondern eine Alternative zu den restlichen Dokumenten Ihrer Bewerbung. Das macht die Sache gleichzeitig so schwer. Sie dürfen keinen wesentliche Info vergessen, müssen die Seite 3 aber auf das Notwendigste kondensieren.

Und reine Dopplungen und Wiederholungen sollten Sie auch vermeiden, denn es kann ja durchaus sein, dass sich der Personaler dann doch alles durchliest. Sieht er dann nahezu identische Anschreiben und Seite 3, könnte er an Ihrer Fähigkeit zu priorisieren zweifeln.

Darum ganz wichtig: Halten Sie sich kurz! Keine Romane, keine langen Erzählungen und Ausschweifungen. Ein paar kurze Sätze müssen es sein – am besten 10 bis 15 Zeilen lang. Und die dritte Seite sollte etwas Neues, einen anderen Blickwinkel zulassen oder sogar unterhalten.

Das sind die größten Vorteile einer dritten Bewerbungsseite. Die dritte Seite in der Bewerbung…

  • weckt Neugier beim Empfänger.
  • prägt sich ein.
  • wird wegen der Kürze und Bulletpoints aufmerksam gelesen.
  • macht Lust auf den Rest der Bewerbung.
  • benötigt nicht viel Platz und ist relativ schnell erstellt.
  • spart dem HR-Mitarbeiter Zeit.
  • beweist, dass Sie analytisch denken und Inhalte auf das Wesentliche herunterbrechen können.

Dritte Seite: Ja oder nein?

Sie wissen immer noch nicht, ob Sie Ihre Bewerbung mit einem Kurzprofil anreichern wollen? Hier ist unsere Entscheidungshilfe: Eine Dritte Seite in der Bewerbung ergibt Sinn, wenn…

  • Sie Platz für Infos benötigen, für die im Anschreiben kein Platz mehr war.
  • sie zur ausgeschriebenen Stelle passt.
  • sie dazu dient, Ihrem Lebenslauf Kontinuität zu verleihen.

Es gibt auch Gegenargumente. Sie brauchen KEINE Seite drei, wenn…

  • diese lediglich aus Wiederholungen besteht.
  • Sie sicher sind, dass Ihre Bewerbung schon rund und vollständig ist.
  • Sie wissen oder ahnen, dass der Empfänger kritisch darauf reagieren wird.

Sie müssen sich in der dritten Seite Ihrer Bewerbung nicht nur auf die Qualifikationen oder Kernkompetenzen beschränken. Sie können auch einzelne Skills gezielt highlighten, die Sie für besonders relevant halten. Das können auch Skills jenseits des Mainstreams sein.

Wichtig in jedem Fall: Die Seite drei muss dem Empfänger einen Mehrwert bieten. Denken Sie daran: Sie wollen damit Überzeugungsarbeit leisten, für sich und Ihre Kompetenzen werben. Die dritte Seite in der Bewerbung ist kein Selbstzweck, sondern ein Instrument zur Durchsetzung Ihrer Ziele.

Dritte Seite: Beruf und Branche

Dritte Seite Branche beachtenDer Vorteil der dritten Seite in der Bewerbung: Sie lässt viel Raum für Kreativität. Freiraum, der Ihnen im Lebenslauf und Anschreiben nur sehr eingeschränkt zur Verfügung steht.

So könnte ein Softwareentwickler zum Beispiel eine dritte Seite gestalten, die wie ein Quellcode aussieht (und damit gleichzeitig seine Coding-Skills demonstrieren). Ein Koch entwirft eine Menükarte, ein Mediziner ein Rezept, ein Controller eine Bilanz, ein Ingenieur einen Bauplan und ein Social-Media-Manager eine Twitter-Timeline. Das sind aber nur Anregungen. Sie können natürlich auch einen völlig anderen Stil und eigene Ideen aus Ihrem Hut zaubern.

Hinweis: Sie können, aber Sie MÜSSEN wohlgemerkt nicht kreativ werden. Wenn nämlich die Übersicht unter Ihren Ergüssen leidet, wird sich der Empfänger kaum darüber freuen…

[Bildnachweis: GaudiLab by Shutterstock.com]

Jobs in Ludwigshafen: Aktuelle Stellenangebote in der Pfalz

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Jobs in Ludwigshafen gibt es bei BASF in Hülle und Fülle, so viel ist bekannt. Was weniger bekannt ist: Ludwigshafen ist die Stadt der Pendler. In keine andere deutsche Großstadt fahren so viele Menschen ein und aus. Wohnen möchten sie hier offenbar nicht, Ludwigshafen gilt als das hässliche Entlein unter den Städten. Wer aber einen Blick auf seinen Lohnzettel wirft, vergisst die unschönen Seiten Ludwigshafens ganz ganz schnell wieder…

Jobs Ludwigshafen: Die Stadt

Wer Ludwigshafen hört, denkt automatisch an BASF. Der Chemie-Riese hat hier schon Mitte des 19. Jahrhunderts sein Stammhaus errichtet. Heute nimmt das riesige Areal, das im Norden der Stadt am Rhein liegt, zehn Quadratkilometer ein.

Der eine oder andere Zeitgenosse assoziiert die Stadt auch mit Daniela Katzenberger. Das Trash-TV-Sternchen lebt mittlerweile auf Mallorca, wurde aber in Ludwigshafen geboren. Mit dem Katzinett hat sie nichts zu tun…

Das Katzinett ist ein Privatmuseum, das sich dem Thema Katze widmet. Es hat sich seit seiner Gründung im Jahre 2010 zu einem beliebten Ausflugsziel in Ludwigshafen entwickelt.

Weit größere Relevanz aber hatte der berühmteste Sohn der Stadt: Helmut Kohl. Der verstorbene Altkanzler lebte in Oggersheim im Westen.

All die großen und kleinen Berühmtheiten können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Ludwigshafen keine Schönheit ist. Kein Reiseblogger weit und breit, der die Stadt als „heimliche Perle“ anpreisen würde. Ludwigshafen ist graue Beton- und Industrielandschaft.

Spötter sagen, das Beste an Ludwigshafen sei die Nähe zu Mannheim und Heidelberg. Das ist tatsächlich ein Vorteil: Ludwigshafen liegt mitten in der Metropolregion Rhein-Neckar. Pendlern stehen alle Richtungen frei, die Wohnungen sind hier aber günstiger.

Die beliebtesten Wohngegenden in Ludwigshafen sind seine Randlagen. Oggersheim, Oppau, Friesenheim oder Mundenheim haben sich mitunter ihren eigenen Charakter bewahrt. Mitten in der City fühlt sich hingegen so mancher unwohl – erst recht in den Abendstunden.

Stellen Ludwigshafen: Der Arbeitsmarkt

Rund 9.500 Ludwigshafener sind offiziell arbeitslos. Das entspricht einer Arbeitslosenquote in Ludwigshafen von 10,2 Prozent (Stand: September 2020). Zwei Jahre zuvor, im September 2018, lag sie erst bei 7,5 Prozent.

Die Industriestadt weist damit einen ziemlich schlechten Wert auf. In ganz Rheinland-Pfalz liegt die Arbeitslosigkeit bei 5,4 Prozent, in Deutschland bei 6,2 Prozent. Und auch die Landeshauptstadt Mainz mit 6,5 Prozent, Koblenz mit 6,8 Prozent, Speyer mit 6,9 Prozent und Worms mit 8,7 Prozent stehen deutlich besser da (Stand: September 2020).

Regionales Schlusslicht aber ist Ludwigshafen nicht. In Pirmasens beträgt die Arbeitslosenquote stattliche 11,7 Prozent (Stand: September 2020).

Jobs in Ludwigshafen gibt es vor allem im produzierenden Gewerbe. Die Industriebetriebe – allen voran BASF – tragen rund drei Viertel zur Bruttowertschöpfung bei, der Dienstleistungsbereich nicht mal ein Drittel.

Von den rund 102.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Ludwigshafen arbeitet nach IHK-Angaben fast die Hälfte in Industriejobs. Viele Stellen in Ludwigshafen gibt es zudem im Gesundheits- und Sozialwesen.

Richtig bewerben für Jobs in Ludwigshafen

jobs ludwigshafen stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungDie richtigen Jobs in Ludwigshafen müssen Sie nicht nur finden, sondern auch bekommen. Eine blitzsaubere Bewerbung ist der erste Schritt auf dem Weg zum Traumjob in Ludwigshafen. Hier sind alle Infos, die Sie brauchen:

Jobs Ludwigshafen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Ludwigshafen ist die Heimat des Chemiegiganten BASF. Das wirkt sich auch auf die Gehaltsstruktur in der Stadt aus – ziemlich positiv.

So liegt das Medianeinkommen in Ludwigshafen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 4.534 Euro brutto monatlich. Das ist im bundesweiten Vergleich ein überragender Wert. Median bedeutet, dass eine Hälfte aller Gehälter diesen Wert überbietet und die andere nicht.

In Rheinland-Pfalz nimmt Ludwigshafen damit die Spitzenposition ein – mit weitem Abstand. In der Landeshauptstadt Mainz verdienen Arbeitnehmer 3.554 Euro brutto im Monat, in Kaiserslautern 3.407 Euro, in Koblenz 3.354 Euro und in Trier 3.153 Euro.

Sogar Städte wie Stuttgart (4.351 Euro), Frankfurt (4.182 Euro) und München (4.169 Euro) lässt Ludwigshafen hinter sich. Gute Einstiegsgehälter winken in Ludwigshafen nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de insbesondere BWLern und Ingenieuren, aber auch Geisteswissenschaftlern.

Insgesamt sind die Gehälter in Rheinland-Pfalz auf einem guten Niveau. Das Durchschnittsgehalt aller Arbeitnehmer liegt hier laut gehalt.de bei 44.235 Euro brutto jährlich. In ganz Deutschland sind es 45.000 Euro.

Fach- und Führungskräfte verdienen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 in Rheinland-Pfalz 55.933 Euro brutto pro Jahr. 66.528 Euro sind es nach Angaben der Xing-Gehaltsstudie 2019.

Hier geht es zu Ihrem Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Ludwigshafen

Jobs in Ludwigshafen zu vergeben – das sind die größten Arbeitgeber in Ludwigshafen:

  • BASF SE (Chemie)
  • BASF Digital Solutions (IT-Dienstleistungen)
  • Abbott GmbH (Pharma)
  • AbbVie (Pharma)
  • Almatis (Chemie)
  • Contargo (Logistik)
  • ICL Performance Products (Chemie)
  • Isolite (Dämmtechnik)
  • G und H Isolierung (Isolationsarbeiten)
  • Fasihi (IT-Dienstleistungen)
  • Franz Kehl Betriebs GmbH (Gebäudereinigung)
  • GAG Ludwigshafen am Rhein (Immobilien)
  • Gruber (Spedition)
  • ISD – Industrie Service für Datenverarbeitung (IT-Dienstleistungen)
  • J. Engelsmann AG (Maschinenbau)
  • Keipp Elektro-Bau-Technik
  • Klinikum der Stadt Ludwigshafen
  • Kost GmbH (Gebäudereinigung)
  • Kübler GmbH (Hallenheizung)
  • M und W Process Automation (Automatisierungslösungen)
  • MD Medicus Holding (Medizinische Dienstleistungen)
  • Medpex Versandapotheke
  • Moster (Elektrogroßhandel)
  • Mühlenberg (Autohandel)
  • Bilfinger Peters Engineering (Ingenieurdienstleistungen)
  • Pfalzwerke AG (Energieversorgung)
  • Raschig (Chemie)
  • Medien Union (Medien)
  • Rheinland-Pfälzische Rundfunk GmbH (Medien)
  • Saint-Gobain Isover (Dämmstoffe)
  • Sparkasse Vorderpfalz
  • Türmerlein Holding (Klebstoffe)
  • TWL Technische Werke Ludwigshafen (Energieversorgung)
  • Joseph Vögele AG (Maschinenbau)
  • VR Bank Rhein-Neckar
  • Wöllner (Chemie)
  • Ziegle (Reinigungsdienst)
  • Stadt Ludwigshafen am Rhein
  • Pronova BKK (Krankenkasse)
  • WBL Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (Entsorgungsbetrieb und Verkehrstechnik)
  • Bäcker Görtz (Lebensmittel)
  • Herrmann Logistik (Spedition)

BASF Jobs Ludwigshafen

basf jobs ludwigshafen vollzeit teilzeitWeltweit hat BASF fast 120.000 Mitarbeiter, ungefähr ein Drittel davon am Konzernsitz in Ludwigshafen. Der Chemiekonzern beschäftigt und sucht hier am Rhein unter anderem:

Aktuelle Stellenangebote bei BASF finden Sie auf der Karriereseite von BASF oder direkt hier bei Karrieresprung in unserer Jobbörse.

Stellen Ludwigshafen: Karriereaussichten und Wirtschaft

Die Bande sind eng zwischen Ludwigshafen und chemischer Industrie. 1865 wurde hier die Badische Anilin und Soda-Fabrik gegründet. Heute sind die vier Buchstaben weltbekannt: BASF.

Fast 40.000 Menschen arbeiten in Ludwigshafen auf einer Fläche von zehn Quadratkilometern – auf dem größten Chemieareal der Welt.

BASF ist aber keineswegs das einzige Chemie-Unternehmen der Stadt. Sie alle profitieren vom Hafen Ludwigshafen, einem der größten Binnenhäfen Deutschlands und der Nähe zur Rhein-Neckar-Region. Ludwigshafen zieht viele Arbeitnehmer aus dem Umland an. In keiner anderen Stadt Deutschlands ist der Anteil an Pendlern so groß.

Mit der Entwicklung Ludwigshafens in den letzten fünf Jahren ist aber nur ein knappes Drittel der Unternehmen zufrieden. Das ergab eine IHK-Umfrage im Sommer 2018. Mit der Pfalz insgesamt ist dagegen fast die Hälfte zufrieden. In keiner pfälzischen Kommune ist der Pessimismus so groß wie in Ludwigshafen.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult belegte Ludwigshafen Platz 34 von 71. Gute Noten gab es unter anderem für die Arbeitsplatzversorgung. Die Abhängigkeit von einem Großkonzern scheint Fluch und Segen zugleich zu sein.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangiert Ludwigshafen am Rhein auf Position 139 von 401 Regionen in Deutschland. In der Kategorie Wettbewerb schnitt man äußerst gut ab (Platz 24), beim Arbeitsmarkt dagegen nur unterdurchschnittlich (Platz 288).

Jobs Ludwigshafen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

In Ludwigshafen winken nicht nur Top-Gehälter, sondern auch niedrige Lebenshaltungskosten.

Die Medianmiete in Ludwigshafen liegt nach Angaben der Plattform Immowelt bei 8,60 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020). Damit wohnen die Ludwigshafener sehr viel günstiger als ihre Nachbarn. Mannheimer zahlen für den Quadratmeter 9,30 Euro, Heidelberger sogar 10,80 Euro.

Weiter südlich in Karlsruhe kostet der Quadratmeter 10,00 Euro, nördlich in Darmstadt 10,80 Euro, westlich in Saarbrücken aber nur 7,50 Euro. In Mainz werden 11,20 Euro fällig, in Stuttgart 12,80 Euro und in Frankfurt 13,60 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Von 2009 bis 2019 waren die Mietpreise in Ludwigshafen um 33 Prozent angewachsen – von sechs auf acht Euro pro Quadratmeter. In Mannheim betrug der Preisanstieg im gleichen Zeitraum sogar 39 Prozent, in Heidelberg 32 Prozent.

Wohnungen für weniger als zehn Euro pro Quadratmeter – in Ludwigshafen gibt es sie (noch). Allerdings müssen Mieter speziell für kleinere Wohnungen teilweise mitunter bis zu 15 Euro investieren.

Günstig ist die Stadt auch für Käufer. Eine Immobilie in Ludwigshafen kostet laut Immowelt 1.940 Euro pro Quadratmeter. In Mannheim werden dagegen 2.570 Euro fällig, in Heidelberg sogar 3.250 Euro.

Auch die anderen Großstädte in der Region sind für Immobilienkäufer kostspieliger. So kostet sie der Quadratmeter in Karlsruhe 3.250 Euro, in Mainz 3.140 Euro, in Darmstadt 3.280 Euro, in Stuttgart 4.080 Euro und in Frankfurt 4.430 Euro.

Hier finden Sie 10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Ludwigshafen: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Ludwigshafen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Ludwigshafen für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Quereinsteiger suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Ludwigshafen finden Sie hier.
  • Die IHK Pfalz finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer der Pfalz finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Ludwigshafen für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Quereinsteiger finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 09.10.2020, Bildnachweis: David Hajnal by Shutterstock.com]

Jobs in Kaiserslautern: Aktuelle Stellenangebote, Gehälter, Arbeitgeber

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Jobs in Kaiserslautern sind nicht so rar wie Tore des FCK. Dabei gilt die Pfalz als wirtschaftliches Sorgenkind. Die Gehälter sind niedrig und die Arbeitslosigkeit ist hoch. Sogar der glorreiche 1. FC Kaiserslautern geht am Krückstock. Die Zukunft kann trotzdem kommen. Die Technische Universität bildet zahlreiche MINT-Kräfte aus, die die Industrie 4.0 vorantreiben und neue Jobs in Kaiserslautern schaffen sollen. Die 100.000-Einwohner-Stadt ist sogar auf dem besten Wege zu einem ernstzunehmenden IT-Zentrum…

Jobs Kaiserslautern: Die Stadt

Kaiserslautern ist die Heimat der Roten Teufel. Der Elf-Freunde-Kreisel an der Löwenburg zeugt noch heute von den Großtaten der Fritz-Walter-Elf. Doch mit dem Niedergang des FCK verschwand auch die Stadt aus der öffentlichen Wahrnehmung.

Vermutlich hätten viele sogar Schwierigkeiten, Kaiserslautern auf einer Landkarte zu finden. Die Stadt mit ihren rund 100.000 Einwohnern liegt in der Pfalz, direkt an der A6 auf halber Strecke zwischen Saarbrücken und Mannheim.

Den US-Militärs dagegen ist Kaiserslautern ein Begriff. Der US-Stützpunkt gilt als der größte außerhalb der Vereinigten Staaten, die US-Community in der Region umfasst insgesamt 50.000 Menschen. Die Amerikaner haben Lautern seit dem Zweiten Weltkrieg entscheidend mitgeprägt.

Im Sommer treffen sich alle in der Gartenschau im Zentrum der Stadt. Das weitläufige Gelände war um die Jahrtausendwende Schauplatz der ersten Landesgartenschau in Rheinland-Pfalz. Heute erfreuen sich nicht nur die kleinen Gäste an einer großen Dinosaurier-Ausstellung.

Stellen Kaiserslautern: Der Arbeitsmarkt

Die offizielle Arbeitslosenquote in Rheinland-Pfalz liegt bei 5,4 Prozent (Stand: September 2020). Das ist besser als der gesamtdeutsche Wert von 6,2 Prozent.

Im Bezirk Kaiserslautern der Bundesagentur für Arbeit ist die Arbeitslosenquote mit 5,5 Prozent ähnlich niedrig. Für die kreisfreie Stadt Kaiserslautern dagegen sieht es nicht so rosig aus. Hier liegt der Wert bei 9,6 Prozent (Stand: September 2020).

Damit steht Kaiserslautern selbst im Landesvergleich ziemlich schlecht da. In der Stadt Worms liegt die Arbeitslosenquote bei 8,7 Prozent, in Trier bei 7,0 Prozent, in Koblenz bei 6,8 Prozent, in Mainz bei 6,5 Prozent und in Speyer bei 6,9 Prozent (Stand: September 2020).

Schlechter als Kaiserslautern stehen Ludwigshafen mit 10,2 Prozent und Pirmasens mit 11,7 Prozent da (Stand: September 2020).

Insgesamt gibt es in Kaiserslautern nach IHK-Angaben knapp 54.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Ein Fünftel von ihnen arbeitet im Produzierenden Gewerbe, ein weiteres Fünftel in Handel, Verkehr und Gastgewerbe. Der Rest hat einen (anderen) Dienstleistungs-Job.

Jobs Kaiserslautern: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Medianeinkommen in Kaiserslautern liegt bei 3.407 Euro brutto im Monat. Diese Zahlen hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Neuere liegen noch nicht vor. Median bedeutet: Die ein Hälfte der Gehälter liegt über dem Wert, die andere Hälfte unter ihm. Zum Vergleich: Das Medianeinkommen für ganz Deutschland beträgt 3.209 Euro brutto monatlich.

Das Gehaltsniveau in Kaiserslautern liegt damit deutlich über dem von Worms (3.102 Euro). Auch Saarbrücken im Westen Lauterns kommt mit 3.431 Euro nicht ganz an den Pfälzer Wert heran. Mainz weist mit 3.554 Euro nur ein geringfügig höheres Medianeinkommen auf, Karlsruhe im Süden kommt dagegen auf 3.682 Euro.

Das Durchschnittseinkommen in Rheinland-Pfalz liegt nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de bei 44.529 Euro brutto im Jahr. Damit liegt Rheinland-Pfalz deutschlandweit auf Platz fünf der Flächenländer – hinter Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Fach- und Führungskräfte verdienen in Rheinland-Pfalz sogar 55.933 Euro brutto jährlich im Schnitt. In Hessen kommen sie laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf über 65.000 Euro, in Mecklenburg-Vorpommern dagegen nur auf rund 42.000 Euro.

Die Xing-Gehaltsstudie 2019 weist für Fach- und Führungskräfte in Rheinland-Pfalz gar ein jährliches Durchschnittsgehalt von 66.528 Euro brutto aus. Damit liegt das Gehaltsniveau in Rheinland-Pfalz sechs Prozent unter dem deutschen Durchschnitt von 70.754 Euro. Über dem Schnitt liegen allerdings nur vier Bundesländer: Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle.

Die größten Arbeitgeber in Kaiserslautern

Hier winken Jobs in Kaiserslautern – das sind die größten Arbeitgeber in Kaiserslautern:

  • Opel (Fahrzeugbau)
  • Westpfalz-Klinikum
  • Stadtsparkasse Kaiserslautern
  • Möbel Martin
  • Adient (Automotive)
  • John Deere (Nutzfahrzeuge)
  • SWK Stadtwerke Kaiserslautern
  • Technische Universität Kaiserslautern
  • Hochschule Kaiserslautern
  • Wipotec Group (Maschinenbau, Wägesysteme)
  • Gebr. Pfeiffer SE (Anlagenbau)
  • Pfaff Industriesysteme und Maschinen GmbH (Maschinenbau)
  • Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik
  • Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering
  • Empolis Information Management (Software)
  • Institut für Verbundwerkstoffe GmbH (Forschung)
  • Insiders Technologies (Software)
  • Topdesk Deutschland (IT)
  • Dcon Software and Service AG
  • Amec Foster Wheeler (Bau und Anlagenbau)
  • Corning Inc (Glas, Keramik)
  • Demando GmbH (IT-Dienstleistungen)
  • Schönhofen Ingenieure
  • Sieda GmbH (Software)
  • Peschla und Rochmes (Ingenieurbüro)
  • Trimble Kaiserslautern (Bau)
  • Teckpro AG (Unternehmensberatung)
  • Voss und Kamb und Partner (Ingenieurbüro)
  • Netbiscuits (Software)
  • Veenion (Software)
  • Banf Werbung (Werbeagentur)
  • Barbarossa Bäckerei (Großbäcker)
  • Fruit of the Loom (Einzelhandel)
  • Hochwald Foods GmbH (Nahrungsmittel)
  • Fuchs Lubritec (Spezialschmierstoffe)
  • WR Security und Bewachung (Sicherheit)
  • Wach- und Schließgesellschaft Karl Liebrich (Sicherheit)
  • Antenne Kaiserslautern (Radio)
  • Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
  • K in Lautern (Einkaufszentrum)
  • Wasem Logistik (Spedition)
  • Lutrina Klinik (Gesundheit)
  • Accenture (Unternehmensberatung)
  • TKS Telepost (Telekommunikation)

Richtig bewerben für Jobs in Kaiserslautern

jobs kaiserslautern stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungDie richtigen Jobs in Kaiserslautern muss man nicht nur finden. Man muss sie auch bekommen. Mit einer überzeugenden Bewerbung gelingt es. Hier sind alle Tipps für Ihre blitzsaubere Bewerbung in Kaiserslautern:

Stellen Kaiserslautern: Karriereaussichten und Wirtschaft

Die Pfalz galt lange – oder gilt noch immer – als abgehängt. Auch Kaiserslautern glänzt nicht gerade durch herausragende Wirtschaftsdaten. Aber: In genau den Feldern, die große Zukunftschancen versprechen, hat die Stadt eine bemerkenswert gute Basis.

So gibt es hier ein Cluster für Industrie 4.0, dem unter anderem das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz angehört. Schon seit 1988 forscht man in Lautern zu KI, einem Thema, das heute in aller Munde ist.

Auch darf man Kaiserslautern guten Gewissens als IT-Zentrum bezeichnen. Eine Vielzahl an Software- und IT-Firmen ist hier entstanden oder hat sich angesiedelt. So kommt etwa Software, die bei Fernseh- und Radiosendern Millionen von Ton- und Bilddokumenten archiviert oder die von Banken auf der ganzen Welt für Wertpapierhandel eingesetzt wird, aus Kaiserslautern.

Großer Standortvorteil ist die Technische Universität Kaiserslautern. Sie ist die einzige Uni in ganz Rheinland-Pfalz mit einem technischen Profil. Fast 15.000 Studierende zählt die TU, viele davon im Maschinenbau, Informatik, Bauingenieurwesen und Elektrotechnik.

Auch die Automobilwirtschaft ist ein wichtiges Standbein bzw. Stützrad der Lauterer Wirtschaft. So ist Kaiserslautern einer von nur noch drei Standorten von Automobilhersteller Opel in Deutschland – neben Rüsselsheim und Eisenach.

Seine Branchenschwerpunkte hat Kaiserslautern in diesen Bereichen:

  • Automobilindustrie
  • Chemische Industrie
  • IT/Medien
  • Logistik
  • Maschinenbau
  • Nutzfahrzeuge

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 landete die Stadt Kaiserslautern auf Platz 221 von 401 Regionen in Deutschland. In der Kategorie Arbeitsmarkt reichte es immerhin zu Rang 133, bei der Dynamik zu Platz 104.

Der Landkreis Kaiserslautern belegte im Gesamtranking Position 306.

Jobs Kaiserslautern: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Sündhaft teuer lebt es sich unter Roten Teufeln nicht. Die Preise in Kaiserslautern sind im Vergleich sehr moderat.

Die Mietpreise in Kaiserslautern lagen laut Immobilienplattform Immowelt zuletzt im Mittel bei 7,00 Euro pro Quadratmeter. Damit ist das Mietpreisniveau deutlich niedriger als in den teuren Metropolen wie München, Hamburg oder Frankfurt. Dort liegen die Quadratmetermieten im zweistelligen Euro-Bereich.

Aber auch für eine deutsche Mittelstadt sind sieben Euro keineswegs viel. In Böblingen bei Stuttgart zum Beispiel werden im Mittel 11,70 Euro fällig, in Esslingen am Neckar 10,70 Euro, in Ludwigsburg 10,00 Euro. Günstiger als Kaiserslautern wohnt man vor allem im Osten des Landes und im tiefen Westen. In Frankfurt/Oder beträgt der mittlere Mietpreis 5,80 Euro, in Gladbeck im Ruhrgebiet 6,20 Euro.

Wer eine Immobilie in Kaiserslautern kaufen will, muss laut Immowelt 1.450 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren. Ein Spottpreis im Vergleich zum mondänen München. Hier sind über 7.000 Euro mehr Regel als Ausnahme. Frankfurt und Hamburg folgen mit je rund 4.000 Euro pro Quadratmeter Immobilie.

Auch unter den Mittelstädten, die mit Kaiserslautern vergleichbar sind, gibt es Ausreißer nach oben. So kostet eine Immobilie in Böblingen über 3.000 Euro pro Quadratmeter, in Gießen 2.500 Euro, in Göppingen und Gütersloh 2.300 Euro.

Nur wenige Städte können das tiefe Preisniveau Kaiserslauterns brechen. Sie liegen fast allesamt im Osten Deutschlands, im Ruhrgebiet und am Niederrhein. In Gelsenkirchen etwa ist ein Immobilienkauf mit 1.000 Euro pro Quadratmeter noch günstiger als in der Pfalz.

Hier finden Sie 10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Kontaktdaten und Servicestellen in Kaiserslautern

Sie wollen sich in Kaiserslautern selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Kaiserslautern für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Kaiserslautern finden Sie hier.
  • Die IHK Pfalz finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer der Pfalz finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Kaiserslautern für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 09.10.2020, Bildnachweis: Oleksandr Osipov by Shutterstock.com]

Jobs in Mainz: Aktuelle Stellenangebote und die größten Arbeitgeber

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Zu den besten Jobs in Mainz gehört es, ausgiebig zu feiern. Die Stadt ist Karnevalshochburg und liegt mitten im größten Weinanbaugebiet Deutschlands. Ein Gläschen Wein darf man sich hier auch nach einem gelungenen Arbeitstag gerne mal gönnen. Viele Jobs in Mainz gibt es in der Gastronomie und Tourismusbranche, in Wissenschaft und Medizin. Und natürlich in der Medienbranche: Der bekannteste Arbeitgeber der Stadt sitzt südwestlich der Innenstadt am Lerchenberg…

Jobs Mainz: Die Stadt

Die Mainzelmännchen sind die Botschafter der Stadt. Doch in Zeiten von Netflix und Co. nimmt ihre Zugkraft ab. Gilt das auch für Mainz selbst?

Klare Antwort: Nein. Mainz steht ökonomisch gut da. Vom ZDF, das auf dem Lerchenberg residiert, und dem SWR ist man jedenfalls nicht abhängig – oder nur ein bisschen. Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt ist breit aufgestellt.

Neu-Mainzer schätzen aber nicht nur die große Job-Auswahl, sondern auch die Lebensfreude. Hier, wo der Main in den Rhein mündet, fließt der Wein in Strömen. Rheinhessen ist Weinland. Karneval heißt Fastnacht und Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht.

Der berühmteste Sohn der Stadt ist ein Gigant. Johannes Gutenberg haben wir den modernen Buchdruck zu verdanken. Im Mainzer Stadtbild ist er fest verankert. Es gibt das Gutenberg-Museum, die Gutenberg-Uni, den Gutenberg-Platz, das Gutenberg-Denkmal und sogar den Gutenberg-Marathon.

Eine paar Schönheitspunkte muss man Mainz trotz alledem abziehen. Als sonderlich grün gilt die 210.000-Einwohner-Stadt nämlich nicht.

Beliebte Wohngebiete in Mainz sind Bretzenheim, Weisenau, Oberstadt, Kastel, Neustadt, Gonsenheim, Hechtsheim und die Altstadt. Als soziale Brennpunkte gelten die nördliche Neustadt und die Gustav-Mahler-Siedlung in Lerchenberg-Mitte sowie Teile von Mombach, Finthen-Nord, Kronberger Hof und die Elsa-Brändström-Straße in Gonsenheim.

Stellen Mainz: Der Arbeitsmarkt

Rund 122.500 Menschen sind in Rheinland-Pfalz offiziell als arbeitslos gemeldet (Stand: September 2020). Damit liegt die Arbeitslosenquote bei 5,4 Prozent – eine vergleichsweise gute Quote. In ganz Deutschland beträgt sie 6,2 Prozent. Nördlich von Rheinland-Pfalz in Nordrhein-Westfalen sind sogar 7,9 Prozent ohne Job.

In der Stadt Mainz liegt die Arbeitslosenquote bei 6,5 Prozent. Rund 8.000 Mainzer sind aktuell ohne Arbeitsplatz. Mit einer Quote von 4,4 Prozent glänzt das Umland, der Bezirk Mainz-Bingen der Bundesagentur für Arbeit (Stand: September 2020).

Mainz hat eine vergleichsweise junge Bevölkerung, viele Hochqualifizierte und Jobs im Dienstleistungssektor. Die Wirtschaft ist mittelständisch geprägt – und bietet insgesamt 115.000 Mainzern einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz.

Auf der anderen Rheinseite in Wiesbaden ist die Arbeitslosigkeit mit 8,0 Prozent deutlich größer. Einige Kilometer weiter östlich in Frankfurt beträgt die Quote 7,5 Prozent (September 2020).

In den meisten anderen Städten in Rheinland-Pfalz ist die Arbeitslosigkeit höher als in Mainz. So beträgt die Quote in Trier 7,0 Prozent, in Koblenz 6,8 Prozent und in Speyer 6,9 Prozent. und in Worms 6,7 Prozent. Besorgniserregend ist die Situation in Worms und Frankenthal (jeweils 8,7 Prozent), Kaiserslautern (9,6 Prozent), Ludwigshafen am Rhein (10,2 Prozent) und vor allem Pirmasens mit 11,7 Prozent (Stand: September 2020).

Jobs Mainz: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Mit ihren unmittelbaren Nachbarn kann die Medienstadt nicht mithalten. Das Medianeinkommen in Mainz liegt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 3.554 Euro brutto im Monat. Beim Median liegt die eine Hälfte der Gehälter über dem Wert, die andere Hälfte darunter.

In Wiesbaden werden monatlich 3.758 Euro brutto gezahlt, in Frankfurt 4.182 Euro und in Darmstadt gar 4.185 Euro. Insgesamt aber ist das Mainzer Gehaltsniveau sehr ordentlich. Das gesamtdeutsche Medianeinkommen beträgt 3.209 Euro brutto monatlich.

Insgesamt verdienen Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de durchschnittlich 44.235 Euro brutto im Jahr. In Mainz liegt das monatliche Durchschnittsgehalt demnach bei 47.295 Euro. Im Gehalts-Vergleich aller 16 Landeshauptstädte rangiert Mainz damit auf Platz 6. Die Spanne reicht von ca. 56.000 Euro in Stuttgart bis ca. 35.000 Euro in Schwerin.

Fach- und Führungskräfte in Rheinland-Pfalz kommen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf 55.933 Euro brutto jährlich im Schnitt. Ein guter Wert, aber nebenan in Hessen finden sich fast 10.000 Euro pro Jahr mehr in der Lohntüte.

Mainz zählt demzufolge zu den 10 Städten mit den höchsten Durchschnittsgehältern in Deutschland für Fach- und Führungskräfte. An der Spitze rangiert Frankfurt mit 70.974 Euro brutto pro Jahr. Dahinter folgen München, Stuttgart, Ulm, Düsseldorf, Bonn, Darmstadt und Essen. Mainz belegt Platz 9 mit einem Durchschnittsgehalt von 61.633 Euro brutto jährlich. Die Top Ten rundet Heidelberg ab.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle.

Die größten Arbeitgeber in Mainz

Hier winken Jobs in Mainz – das sind die größten Arbeitgeber in Mainz und Rheinhessen:

  • Zweites Deutsches Fernsehen ZDF (Medien)
  • Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität
  • Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
  • Schott AG (Glas)
  • Mainzer Stadtwerke
  • Mainzer Verkehrsgesellschaft
  • Südwestrundfunk
  • Sparda-Bank Südwest
  • DB Cargo AG (Güterverkehr)
  • DB Regio Bus Mitte (Verkehr)
  • Mainzer Volksbank
  • Sparkasse Mainz
  • Werner und Mertz (Chemie)
  • Coface (Versicherung)
  • Aereon AG (Immobilien)
  • Elster GmbH (Messtechnik)
  • Biontech (Biotechnologie)
  • UDG United Digital Group (Marketing)
  • Xylem Analytics (Laborbedarf-Fachhandel)
  • Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (Energie)
  • Stiftung Juvente Mainz (Soziales)
  • Novo Nordisk Pharma
  • Hochschule Mainz
  • Arjo Deutschland (Medizintechnik)
  • Vlexx (Eisenbahnverkehrsunternehmen)
  • Dilas Diodenlaser (Halbleiter)
  • Targo Commercial Finance (Bank)
  • Vicampo.de (Weinversand)
  • Deutsche Anlagen-Leasing (Immobilien)
  • Leonardo Personalkonzept (Zeitarbeit)
  • TFG Transfracht (Logistik)
  • Wepa Hygieneprodukte
  • BFE Studio und Medien Systeme (Medientechnik)
  • Bausparkasse Mainz AG (Finanzen, Versicherung)
  • Brezelbäckerei Ditsch (Lebensmittel)
  • Caritasverband Mainz (Wohlfahrt)
  • Deublin (Maschinenbau)
  • Deutsche Bundesbank – Hauptverwaltung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland
  • Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
  • Landesbank Baden-Württemberg
  • DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz (Hilfsorganisation)
  • Ganzimmun Diagnostics AG (Labordiagnostik)
  • HDI (Finanzen, Versicherung)
  • Hyatt Regency Mainz (Gastgewerbe)
  • Katholisches Klinikum Mainz
  • Röchling Automotive Germany (Chemie, Pharma)
  • Wohnbau Mainz (Wohnungsbaugesellschaft)
  • VRM Marketing (Medien)

Mainz ZDF Jobs

mainz zdf jobs praktikumDas ZDF beschäftigt insgesamt fast 3.400 feste Mitarbeiter in Mainz, Berlin und seinen 16 Inlands- und 18 Auslandsstudios. Dazu gesellen sich noch zahlreiche freie Mitarbeiter und Praktikanten.

Aus seinem Sendezentrum in Mainz sendet das ZDF schon seit dem 1. April 1963. Hier trifft man keineswegs nur Heute-Sprecher und Kabelträger. Das ZDF beschäftigt unter anderem auch:

Stellen Mainz: Karriereaussichten und Wirtschaft

Einem Tropfen Wein sind die Mainzer nicht abgeneigt. Rheinhessen ist das größte Weinanbaugebiet Deutschlands. Zu Rheinhessen zählen neben Mainz auch die Städte Bingen, Worms und Alzey.

Wein und andere Spirituosen sind aber nicht das einzige Exportgut. 36 Prozent der Arbeitsplätze in der Region sind laut IHK Rheinhessen vom Export abhängig. Der wichtigste Handelspartner ist Frankreich. Jedes zehnte Erzeugnis, das von Mainz aus in den Export geht, wird ins Nachbarland versandt. Dahinter folgen die USA, Großbritannien, Niederlande, Italien, Spanien, Polen, Belgien, China und Österreich.

Vor allem die Chemische und Pharma-Industrie in Mainz ist stark, auch das Ernährungsgewerbe, Glasindustrie, Verlags- und Druckgewerbe, Automotive, Gummi- und Kunststoffindustrie sowie die Hersteller von Büromaschinen und DV-Geräten.

Diese Bereiche und Branchen schaffen die meisten Jobs in Mainz:

  • Pharma und Chemie
  • Kunststoffe
  • Maschinen und Automobil
  • Wein, Tourismus, Kongress, Messe
  • Hotellerie und Gastronomie
  • Medien
  • Gesundheit, Medizin
  • Hochschulen, Wissenschaft

Mainz ist eine Verwaltungs- und Dienstleistungsstadt, die von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt ist. Die ganz großen Global Player findet man eher 40 Kilometer weiter nördlich in Frankfurt.

In der Wissenschaft aber spielt Mainz ganz vorne mit. 2011 trug sie den Titel „Stadt der Wissenschaft“. Mit einer Universität, zwei Hochschulen, zwei Max-Planck-Instituten, Fraunhofer- und Helmholtz-Gesellschaften ist Mainz gut bestückt.

Mainz ist darüber hinaus ein wichtiger Medienstandort. Das ZDF sitzt am legendären Lerchenberg, der SWR in Altstadtnähe. Für Medienschaffende ist Mainz eine gute Adresse.

Summa summarum ist Mainz eine Stadt mit hervorragenden Job-Perspektiven. Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult landeten die Rheinhessen auf Platz 19 von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland. Im Vorjahr hatte es für Mainz allerdings noch zu Rang 13 gereicht.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangiert die Stadt Mainz auf Position 45 von 401 Regionen in Deutschland. In der Kategorie Arbeitsmarkt schrammte man mit Platz 12 nur haarscharf an den Top Ten vorbei. Der Landkreis Mainz-Bingen steht in diesem Ranking auf Platz 48.

Jobs Mainz: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Das Rhein-Main-Gebiet ist ein Hotspot der deutschen Wirtschaft. Was positiv klingt, hat auch Nachteile. So sind die Preise in der Region höher als anderswo. Das gilt auch für die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz.

Im Mittel zahlen Mieter in Mainz laut Immobilienplattform Immowelt 11,20 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020). Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Mietpreise damit um 10 Prozent. Sie sind noch eine Spur höher als im benachbarten Wiesbaden (10,10 Euro) und in Darmstadt (10,80 Euro). Frankfurt steht bei 13,60 Euro.

Ähnlich viel zahlen Mieter nur in den großen Städten sowie in Teilen Bayerns und Baden-Württembergs. Von 2009 bis 2019 waren die Mietpreise in Mainz um 38 Prozent gestiegen.

Vor allem kleine Wohnungen fressen sich tief ins Portemonnaie. Wer auf bis zu 60 Quadratmeter wohnt, zahlt laut Immowelt oft sogar 13 bis 14 Euro pro Quadratmeter.

Die Kaufpreise für Immobilien in Mainz steigen sogar noch schneller – von 2017 auf 2018 um neun Prozent. Ein Quadratmeter wandert für 3.140 Euro über den Maklertisch. Allerdings liegt das Kaufpreisniveau damit noch immer deutlich unter dem der Nachbarn. In Wiesbaden müssen Käufer mit 3.350 Euro pro Quadratmeter rechnen, in Darmstadt mit 3.280 Euro und in Frankfurt sogar mit 4.430 Euro.

Alles in allem ist Mainz keine Stadt für Sparfüchse. Das zeigt auch ein Vergleich von Financescout24. Wer in Mainz 50.000 Euro im Jahr verdient, würde in Berlin nur rund 43.000 Euro benötigen, um den Lebensstandard zu halten. In Berlin sind die Mieten um neun Prozent günstiger als in Mainz, Lebensmittel um 19 Prozent und Transportkosten sogar um 32 Prozent.

Jobs Mainz: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Mainz selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Mainz für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfe, Minijob oder Studenten suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Mainz finden Sie hier.
  • Die IHK Rheinhessen finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Rheinhessen finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Mainz und Rheinland-Pfalz für Vollzeit, Teilzeit, Quereinstieg, Aushilfe, Studenten oder Minijob finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 09.10.2020, Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

Jobs in Frankfurt: Aktuelle Stellenangebote, Gehälter, Arbeitgeber

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Zwischen Wolkenkratzern und Fachwerkhäusern – kaum eine andere Stadt in Deutschland bietet so viele Kontraste wie Frankfurt am Main. Wirtschaftlich steht und fällt sie mit der Finanzindustrie. Der Brexit bringt neue Finanz-Jobs an den Main, doch sind gerade Frankfurts Banken Sorgenkinder. Welche Branchen bieten in der Hessenmetropole noch Perspektiven? Hier gibt es Jobs in Frankfurt

Jobs Frankfurt: Die Stadt

Frankfurt ist eine Stadt mit vielen Gesichtern. Die funkelnden Bankentürme hier, die Verwahrlosung rund um den Hauptbahnhof dort. Gegensätze, die die Hessenstadt für die einen so anziehend, für die anderen ungenießbar machen.

Speziell der Brexit hat Frankfurt weiter verändert – und noch mehr Arbeitsplätze in der Finanzbranche an den Main gespült. Das sorgt für weiteren Beschäftigungsaufbau, Wohlstand und Kaufkraft auf der einen, zunehmende Gentrifizierung auf der anderen Seite. Schon jetzt sind die Mieten in Frankfurt auf Top-Niveau.

Das betrifft Studentenviertel wie Bockenheim genauso wie beliebte Wohngegenden wie Ostend, Griesheim und Bornheim. Als heißes Pflaster gilt Höchst.

Ein grundsätzliches Problem für alle Frankfurter ist die Lärmbelastung durch den Flughafen. Für die Kommunalpolitik ein Dauerbrenner, aber auch für die Wohnungssuche ein nicht zu unterschätzendes Kriterium.

Stellen Frankfurt: Der Arbeitsmarkt

Der Frankfurter Arbeitsmarkt ist deutlich robuster als jener in anderen deutschen Großstädten – zum Beispiel in Berlin oder Köln. 31.500 Frankfurter sind offiziell arbeitslos gemeldet, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 7,5 Prozent (Stand: September 2020). Ein Jahr zuvor betrug sie sogar nur 4,8 Prozent.

Die Arbeitslosenquote in Frankfurt liegt etwas über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Für Deutschland beträgt sie 6,2 Prozent, für Hessen 5,8 Prozent (Stand: September 2020).

Noch besser ist die Lage im Frankfurter Umland. Der Main-Taunus-Kreis (4,9 Prozent) und Hochtaunus-Kreis (5,2 Prozent) sind nahe der Vollbeschäftigung. Laut IHK-Umfrage 2020 sehen 90,2 Prozent der befragten Unternehmen in der Stadt Frankfurt Handlungsbedarf bei der „Verfügbarkeit von beruflich qualifizierten Arbeitskräften“.

Frankfurt ist eine Dienstleistungsstadt. Der Service-Sektor ist mit mehr als 1,5 Millionen Beschäftigten für fast zwei Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Rhein-Main-Gebiet verantwortlich.

Jeder fünfte Beschäftigte arbeitet in der Industrie – zusammen sind das rund 426.000 sozialversicherungspflichtige Jobs. Dazu kommen noch 340.000 Arbeitnehmer im Handel und 127.000 im Baugewerbe. Insgesamt haben im Rhein-Main-Gebiet damit knapp 2,5 Millionen Menschen einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz.

Richtig bewerben für Jobs in Frankfurt

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Jobs in Frankfurt: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In nahezu allen Ländervergleichen liegt Hessen beim Gehalt vorne. Das liegt vor allem an der Stadt Frankfurt. Sie verfügt über besonders finanzkräftige Branchen (Banken) und treibt den Schnitt damit nach oben.

Laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 verdienen Fach- und Führungskräfte in Hessen im Schnitt 64.335 Euro brutto pro Jahr – das ist der Top-Wert im Vergleich der Bundesländer. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 berechnet sogar ein Durchschnittsgehalt von 76.972 Euro brutto jährlich für Fach- und Führungskräfte in Hessen.

Für Ingenieure in Frankfurt berechnet die Gehaltsplattform gehalt.de ein Durchschnittsgehalt von 81.039 Euro – von den großen Städten ist demnach nur Stuttgart lukrativer.

Für Juristen wiederum ist Frankfurt erste Wahl. Sie haben mit 62.841 Euro laut gehalt.de am Main die höchsten Einstiegsgehälter deutschlandweit. Geisteswissenschaftler starten in Frankfurt mit 38.052 Euro ins Berufsleben – auch das ist ein vergleichsweise guter Wert.

Fächerübergreifend können Absolventen in der Mainmetropole mit einem Startgehalt von 49.835 Euro brutto im Schnitt rechnen – das ist der sechstbeste Wert hinter Leverkusen, Erlangen, München, Stuttgart und Wolfsburg.

Für Fach- und Führungskräfte in der IT-Branche beträgt das Gehaltsniveau in Frankfurt laut Personalberatung Kienbaum 113 Prozent des deutschen Durchschnitts – nur in Düsseldorf und Köln ist es höher.

Insgesamt beträgt das Medianeinkommen für Arbeitnehmer mit einem Vollzeitjob in Frankfurt nach offiziellen Zahlen 4.182 Euro brutto monatlich. Damit verdienen Frankfurter überdurchschnittlich gut. Für ganz Deutschland liegt das Medianeinkommen nur bei 3.209 Euro.

Hier finden Sie die große Gehaltstabelle. Hier geht es zum Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Frankfurt

Hier winken Jobs in Frankfurt am Main – das sind die größten Arbeitgeber in Frankfurt:

  • Deutsche Lufthansa AG (Luftfahrt)
  • Lufthansa Cargo AG (Frachtflug)
  • DB Netz AG (Eisenbahninfrastruktur)
  • Schenker Deutschland AG (Logistik)
  • DB Fernverkehr AG (Bahn)
  • Fraport (Flughafen)
  • Deutsche Post
  • Commerzbank
  • Deutsche Telekom
  • T-Systems (Telekommunikation)
  • Continental Teves AG (Automotive)
  • Deutsche Börse
  • Europäische Zentralbank
  • Deutsche Bundesbank
  • Deutsche Bank
  • DZ Bank Gruppe
  • Helaba (Finanzen)
  • Ing-Diba (Finanzen)
  • BNP Paribas (Finanzen)
  • UBS Europe (Finanzen)
  • KfW Bankengruppe
  • Allianz (Versicherungen)
  • Deka Bank (Finanzen)
  • Stadtwerke Frankfurt am Main
  • Messe Frankfurt
  • Siemens (Industrie)
  • Pricewaterhouse Coopers (Wirtschaftsprüfung)
  • Zürich Beteiligungs-AG (Versicherungen)
  • KPMG (Wirtschaftsprüfung)
  • Nestlé Deutschland (Lebensmittel)
  • Ferrero Deutschland (Lebensmittel)
  • Radeberger Gruppe (Brauerei)
  • Sanofi-Aventis (Pharma)
  • General Electric Deutschland (Industrieanlagen)
  • Apple Retail Germany (Technologie)
  • Infraserv (Chemie, Pharma)
  • Wisag (Facility Management)
  • All-Service Dienstleistungen (Gebäudemanagement)
  • Securitas Deutschland (Sicherheit)
  • UPS (Logistik)
  • Kion Group AG (Gabelstapler)
  • Finanz Informatik GmbH (IT-Dienstleistungen)
  • Samson AG (Mess- und Regeltechnik)
  • Deutsche Hospitality (Hotellerie)
  • Jones Lang LaSalle (Gewerbeimmobilien)
  • Aveco Holding AG (Gebäudedienstleistungen)
  • Strabag Property and Facility Services (Immobiliendienstleistungen)
  • Protiviti (Unternehmensberatung)
  • Agaplesion (Gesundheit)
  • Orpea Deutschland (Pflege)
  • Hessischer Rundfunk (Medien)
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (Medien)

Jobs Frankfurt Finance

jobs frankfurt finance finanzen bankenFür Jobs im Finance-Bereich ist Frankfurt die erste Adresse in Deutschland – und eine der besten in ganz Europa. Stellen in Frankfurt gibt es zum Beispiel für:

Jobs Frankfurt: Karriereaussichten und Wirtschaft

Frankfurt am Main ist eine Bankenstadt. Und das bleibt bis auf Weiteres auch so. Der Standort ist vor allem für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister attraktiv.

Darunter sind heimische Institute wie Deutsche Bank und Commerzbank, aber auch Bankengrößen aus dem Ausland wie BNP Paribas oder UBS. Nicht zu vergessen die Europäische Zentralbank, von deren Entscheidungen das Wohl und Wehe der gesamten Branche abhängt.

Für Arbeitnehmer und Jobsuchende mit Finanz-Background ist Frankfurt zweifelsfrei das Eldorado in Deutschland. Dahinter folgen die Immobilienwirtschaft sowie die Handels- und Konsumgüterbranche, die ebenfalls in Frankfurt stark vertreten sind. Was viele nicht wissen: Die beiden Food-Multis Nestlé und Ferrero haben ihre Deutschland-Zentrale am Main.

Bekannt ist die Stadt auch für ihren gigantischen Flughafen, der vielen Menschen Beschäftigung gibt.

Alles in allem lässt sich festhalten: Frankfurt zeichnet – trotz der Dominanz der Finanzindustrie – eine große Branchenvielfalt, reichhaltige Jobangebote und ein gutes Gehaltsniveau aus.

Diese Branchen schaffen viele Jobs in Frankfurt:

  • Banken, Versicherungen, Finanzdienstleistungen
  • Immobilienwirtschaft
  • Handel und Konsumgüter
  • Transport und Logistik
  • Tourismus
  • Telekommunikation, IT
  • Medien
  • Start-ups, Digitalwirtschaft
  • Chemische Industrie
  • Gesundheitswesen und Pharmaindustrie

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult landete Frankfurt am Main auf Platz 5 von 71 deutschen Städten. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 reichte es ebenfalls zu einem Top-Ten-Platz. Dort belegte Frankfurt Rang 10 von 401 Regionen in Deutschland. In der Kategorie Arbeitsmarkt landete man sogar auf Position 4.

Jobs Frankfurt: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Frankfurt ist die drittteuerste Großstadt des Landes. Die Lebenshaltungskosten sind laut Financescout um 24 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt. Nur in München und Stuttgart lebt man noch teurer.

Einen Großteil des Einkommens verschlingen die Mieten in Frankfurt. Der Quadratmeter kostet nach Immowelt-Angaben 13,60 Euro im Median. Teurer wohnen Mieter nur in München, wo 17,30 Euro pro Quadratmeter fällig werden (Stand: 1. Quartal 2020).

Nebenan in Offenbach beträgt der Quadratmeterpreis „nur“ 10,20 Euro, in Darmstadt 10,80 Euro und in Wiesbaden 10,10 Euro. Auch die anderen Metropolen Deutschlands sind für Mieter kostengünstiger als Frankfurt. So werden in Köln 10,80 Euro pro Quadratmeter fällig, in Berlin 10,20 Euro, in Hamburg 11,50 Euro und in Stuttgart 12,80 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Von 2009 bis 2019 sind die Mietpreise in Frankfurt demnach um stolze 44 Prozent gestiegen – von 9,40 Euro auf 13,50 Euro pro Quadratmeter. Am stärksten war der Preisanstieg im gleichen Zeitraum aber in Berlin mit 104 Prozent.

Der IW-Studentenwohnpreisindex veranschlagt für eine 30-Quadratmeter-Wohnung in Mainhattan 499 Euro. Das ist Platz zwei im Städtevergleich. In München kostet eine vergleichbare Wohnung sage und schreibe 635 Euro. Heidelberg auf Platz drei liegt mit 437 Euro aber schon ein ganzes Stück hinter Frankfurt.

Käufer einer Immobilie in Frankfurt können ebenfalls nicht mit Schnäppchenpreisen rechnen. Der Kauf einer Immobilie belastet das Konto laut Immowelt mit 4.430 Euro pro Quadratmeter. In Offenbach ist dieser schon für 3.110 Euro zu haben.

Jobs Frankfurt: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Frankfurt selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Frankfurt suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Frankfurt finden Sie hier.
  • Die IHK Frankfurt am Main finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main finden Sie hier.
  • Die Wirtschaftsförderung Frankfurt finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenanzeigen in Frankfurt am Main für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Quereinsteiger usw. finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 08.10.2020, Bildnachweis: travelview by Shutterstock.com]

Jobs in Hanau: Aktuelle Stellen im Main-Kinzig-Kreis und alle Infos

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Jobs in Hanau gibt es so viele wie Banken in Frankfurt. Sie sind zahlreich. Vor allem die Materialtechnologie fühlt sich in Hessen wohl. Auch Medizin-, Dental-, Energie- und Vakuumtechniker, Chemische Industrie und Textilwirtschaft schaffen viele Jobs in Hanau. Für Fachkräfte klingt das zu schön, um wahr zu sein. Ein Märchen aber ist es nicht. Und das, obwohl auch die meisten Märchen aus Hanau kommen…

Jobs Hanau: Die Stadt

Am Markt empfangen einen die berühmtesten Brüder Deutschlands. Das Denkmal der Brüder Grimm schmückt den Marktplatz, auf dem sich die Hanauer nicht nur zum Wochenmarkt treffen.

Beide wurden Ende des 18. Jahrhunderts in Hanau geboren. Heute ist die Stadt drauf und dran, zum ersten Mal in ihrer Geschichte die Schwelle von 100.000 Einwohnern zu knacken. In der tiefsten Provinz liegt Hanau ohnehin nicht. Bis nach Offenbach am Main sind es nur 15 Kilometer westwärts. Noch mal zehn Kilometer und man ist in Frankfurt.

Hanau hat nicht nur Märchenerzähler hervorgebracht, sondern auch Fußballer. Rudi Völler ist ein Ehrenbürger der Stadt. Mit Thomas Berthold ist noch ein weiterer Weltmeister von 1990 in Hanau geboren.

Eine große Rolle in der Geschichte Hanaus, das im Zweiten Weltkrieg nahezu völlig zerstört wurde, spielten die Amerikaner. Die US Army hatte hier einen ihrer größten Stützpunkte außerhalb der Vereinigten Staaten. 2008 zogen die US-Truppen ab. Zurück blieb eine riesige Konversionsfläche, die mit Wohn- und Gewerbegebieten neu gefüllt wurde und wird.

Als gute Wohngegend gilt Hanau-Steinheim, das durch den Main von der Innenstadt getrennt ist. Wer neu nach Hanau zieht, könnte sich auch in Lamboy und Großauheim umsehen – oder weiter auswärts in Bruchköbel. Die Gegend um den Hanauer Hauptbahnhof meiden hingegen viele Hanauer.

Stellen Hanau: Der Arbeitsmarkt

Hanau gehört mit seinen fast 100.000 Einwohnern zum Main-Kinzig-Kreis. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis liegt bei 5,9 Prozent (Stand: September 2020). Insgesamt arbeiten hier fast 140.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Der Main-Kinzig-Kreis besteht aus zwölf Städten und 17 Gemeinden. Die größten sind:

  • Hanau: ca. 96.700 Einwohner
  • Maintal: 39.500
  • Gelnhausen: 23.200
  • Nidderau: 20.600
  • Bruchköbel: 20.400
  • Schlüchtern: 15.900

Damit ist die Quote auf dem Level von ganz Hessen, das 5,8 Prozent Arbeitslose zählt. In Deutschland liegt die Arbeitslosenquote bei 6,2 Prozent (Stand: September 2020).

In den großen Städten ist die Arbeitslosenquote erfahrungsgemäß höher als auf dem Land. So liegt sie in Darmstadt bei 6,9 Prozent, in Frankfurt bei 7,5 Prozent, in Wiesbaden bei 8,0 Prozent und in Offenbach sogar bei 10,8 Prozent (Stand: September 2020).

Im Vergleich mit anderen ländlichen Kreisen in Hessen muss sich der Main-Kinzig-Kreis dagegen strecken. So gibt es im Main-Taunus-Kreis sogar nur 4,9 Prozent Arbeitslose, im Hochtaunuskreis und Odenwaldkreis jeweils 5,2 Prozent und im Lahn-Dill-Kreis 5,8 Prozent (Stand: September 2020).

Jobs Hanau: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Hessen kann man was werden – vielleicht sogar reich. Nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2020 verdienen Fach- und Führungskräfte hier 64.335 Euro brutto im Jahr. Kein anderes Bundesland zahlt so hohe Durchschnittsgehälter. Laut Xing-Gehaltsstudie 2019 können Führungskräfte sogar mit 76.972 Euro brutto jährlich rechnen.

Nimmt man sämtliche Arbeitnehmer in die Rechnung auf, dann liegt der Schnitt laut gehalt.de bei 51.345 Euro brutto pro Jahr. Für ganz Deutschland kommt die Gehaltsplattform auf 45.000 Euro. Uni-Absolventen steigen demnach in Hessen mit 52.657 Euro brutto in den Job ein, Lehrlinge nach abgeschlossener Ausbildung mit 35.117 Euro.

Die höchsten Gehälter gibt es erwartungsgemäß in Frankfurt. In der Bankenmetropole wird ein monatliches Mediangehalt von 4.182 Euro brutto gezahlt. Beim Median befindet sich die eine Hälfte aller Gehälter über dem Wert, die andere Hälfte darunter. Darmstadt übertrumpft das Frankfurt Niveau mit 4.185 Euro sogar noch.

Das Mediangehalt in der Landeshauptstadt Wiesbaden liegt bei 3.758 Euro brutto im Monat, in Offenbach am Main bei 3.450 Euro. Deutschlandweit sind es 3.209 Euro. Hanau wiederum liegt im Main-Kinzig-Kreis. Hier sind die Gehälter niedriger als in den benachbarten Städten. Das Medianeinkommen im Main-Kinzig-Kreis beträgt 3.134 Euro im Monat.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle. Hier finden Sie die bestbezahlten Berufe. Hier gibt es alle Zahlen zum Einstiegsgehalt 2020.

Wichtige Arbeitgeber in Hanau

Hier winken Jobs in Hanau – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Hanau am Main:

  • Heraeus (Technologiekonzern)
  • Umicore (Materialtechnologie- und Recycling)
  • Goodyear Dunlop Tires Germany (Automotive)
  • Evonik Industries (Chemie)
  • Vacuumschmelze GmbH (Magnetische Werkstoffe)
  • ALD Vacuum Technologies (Vakuumtechnik)
  • BVS Industrie-Elektronik
  • Kulzer Mitsui Chemicals Group (Dentaltechnik)
  • Europcell (Papierhandel)
  • Netzsch Trockenmahltechnik
  • Sparkasse Hanau
  • Forum Hanau (Shopping Mall)
  • ABB Deutschland (Energietechnik)
  • Hüttig und Rompf AG (Baufinanzierung)
  • Cancom (IT-Dienstleistungen)
  • Schwab Versand (Handel)
  • Wego Systembaustoffe (Handel)
  • Priorit AG (Brandschutz)
  • Mitteldeutsche Hartstein-Industrie AG MIH (Baustoffe)
  • Autoactiva Werbeagentur
  • Degudent (Zahntechnik)
  • Bailly Diehl Textil
  • Lach Diamant (Diamant-Werkzeuge)
  • WKT – Konfektionierte Industrie Dämmstoffe
  • R und S Group AG (Elektrotechnik)
  • GHC Gerling (Spezialgase)
  • Bien-Ries AG (Immobilien)
  • Klinikum Hanau

Stellen Hanau: Karriereaussichten und Wirtschaft

Hanau ist ein Zentrum der Materialtechnologie. Vier Hanauer Materialtechnikbetriebe zählen zu den 100 größten Unternehmen Hessens.

So hat etwa der belgische Konzern Umicore sechs Standorte in Deutschland, den größten davon in Hanau. Hier werden Werkstoffe für die Pharma- und Automobilindustrie verarbeitet und zu zahlreichen Produkten veredelt. Viele Smartphones und Tablets weltweit enthalten Umicore-Materialien für wiederaufladbare Batterien. 800 Mitarbeiter beschäftigt Umicore in Hanau, in Produktion, Verwaltung und Forschung.

Hanau ist eine Industriestadt. Medizin- und Dentaltechnik, Energie- und Vakuumtechnik, Chemie und Textil. Von den insgesamt rund 47.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten 38 Prozent im produzierenden Gewerbe. Viele von ihnen sind in großen Unternehmen tätig.

Neben Umicore zählen auch Chemiekonzern Evonik, Reifenhersteller Goodyear Dunlop und Technologiekonzern Heraus zu den wichtigsten Arbeitgebern in Hanau. Evonik stellt im Industriepark Wolfgang in Hanau Antibiotika und Antidepressiva her. Rund 3.500 Mitarbeiter sind am Standort beschäftigt.

Für Heraeus, das sich mit Edelmetallen, Medizintechnik und Sensoren beschäftigt, ist Hanau der Stammsitz. In ca. 90 Prozent aller Herzschrittmachersysteme weltweit stecken High-Tech-Komponenten von Heraeus. Schon 1851 wurde das Familienunternehmen hier gegründet, seine Wurzeln reichen sogar bis ins Jahr 1660 zurück.

Heraeus Hanau Jobs

Heraeus Hanau Jobs Vollzeit TeilzeitTechnologiekonzern Heraeus beschäftigt nach eigenen Angaben 14.900 Mitarbeiter in 40 Ländern – viele davon am Stammsitz des Familienunternehmens in Hanau. Jobs in Hanau gibt es unter anderem in diesen Berufen:

  • Tax Manager
  • SAP-Berater
  • Cyber Security Analyst
  • Quarzglaswerker
  • Ofenführer
  • Instandhalter
  • Elektriker
  • Automatisierungstechniker
  • Produktionsmanager
  • Disponenten
  • Produktionsplaner
  • Betriebsingenieur
  • Prozessingenieur
  • Facility Manager
  • Projektmanager
  • Produktentwickler

Der industrielle Kern Hanaus wird von einem wachsenden Dienstleistungssektor flankiert. 21 Prozent der Hanauer arbeiten in Handel, Verkehr und Gastgewerbe, 41 Prozent in sonstigen Dienstleistungsberufen. Einen hohen Stellenwert haben für die Stadt speziell die Handels- und Logistikbranche, IT und Gastgewerbe.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegte der Main-Kinzig-Kreis Platz 102 von 401 Regionen in Deutschland.

Jobs Hanau: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Die Mietpreise schießen allerorten in die Höhe. Im Rhein-Main-Gebiet sind sie besonders hoch.

In Frankfurt kostet der Quadratmeter laut Immowelt 13,60 Euro. Darmstädter wohnen für 10,80 Euro, Wiesbadener für 10,10 Euro und Offenbacher für 10,20 Euro pro Quadratmeter. Auf der rheinland-pfälzischen Seite in Mainz werden 11,20 Euro berechnet (Stand: 1. Quartal 2020).

Von 2009 bis 2019 waren die Mietpreise in Offenbach um 38 Prozent gestiegen, in Frankfurt sogar um 44 Prozent, in Darmstadt um 35 Prozent und in Wiesbaden um 34 Prozent.

In Hanau sind Wohnungen vielfach noch für weniger als zehn Euro pro Quadratmeter zu haben. Am günstigsten sind Immowelt-Angaben zufolge Wohnungen mit einer Größe zwischen 40 und 60 Quadratmetern. Sie kosten in Hanau im Median 9,30 Euro pro Quadratmeter. Für sehr kleine (unter 40 Quadratmeter) und größere Wohnungen (80 bis 100 Quadratmeter) müssen Mieter hingegen mit zweistelligen Quadratmeterpreisen zwischen 10,20 Euro und 12,00 Euro rechnen (Stand: September 2020).

Auch das Kaufpreisniveau in Hanau reicht bei Weitem nicht an das der Nachbarstädte heran. Während für eine Immobilie in Frankfurt 4.430 Euro pro Quadratmeter überwiesen werden müssen, zahlt man in Hanau mit 2.360 Euro nur etwas mehr als die Hälfte. In Wiesbaden werden Immobilienkäufer mit 3.350 Euro pro Quadratmeter zur Kasse gebeten, in Darmstadt mit 3.280 Euro und in Offenbach mit 3.110 Euro.

Jobs Hanau: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Hanau selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Hanau suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Hanau finden Sie hier.
  • Die IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Hanau finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob und Quereinsteiger finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 06.10.2020, Bildnachweis: Shamsiya Saydalieva by Shutterstock.com]

Jobs in Wiesbaden: Aktuelle Stellenangebote, Gehälter und Arbeitgeber

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Wiesbaden ist die kleine Schwester von Frankfurt. Sie kleidet sich vornehm und hat eine prall gefülltes Portemonnaie. Zwischen Kurhaus und Spielbank rollt der Rubel, die Kaufkraft ist groß. Jobs in Wiesbaden gibt es vor allem für Dienstleister in der Gesundheits- und Kreativwirtschaft oder im Consulting. Und dann gibt es da noch den einen oder anderen Arbeitgeber, von dem sie gar nicht wussten, dass er in Wiesbaden beheimatet ist. Darunter ist auch eine berüchtigte Wirtschaftsauskunftei…

Jobs Wiesbaden: Die Stadt

Wiesbaden ist die Landeshauptstadt, die keiner kennt. Hessen, das ist Frankfurt. Danach kommt lange nichts. Oder?

Das ist selbstverständlich Unsinn. Wiesbaden mit seinen 280.000 Einwohnern ist ein wirtschaftlicher Kraftprotz. Manche halten die Stadt wegen ihrer Potenz und Kaufkraft sogar für einen eingebildeten Pinsel.

Wiesbaden hat sogar einen eigenen Tatort-Kommissar. Felix Murot ermittelt zwischen Schlossplatz und Spielbank — zwei Superstars im Wiesbadener Stadtbild. Dann gibt es noch das Kurhaus, das zahlreiche Gäste anlockt. Es thront direkt neben Spielbank und Staatstheater vor dem schönen Kurpark.

Kultur liegt in Wiesbaden überall in der Luft. Goethe, Schiller und Dostojewski hat man eigene Denkmäler gesetzt.

Wer es sich leisten kann, lässt sich im Eigenheim in Eigenheim nieder. Das ist kein Rechtschreibfehler. Eigenheim liegt im Norden Wiesbadens ganz nah am grünen Stadtwald, Immobilien sind begehrt. Als soziale Brennpunkte gelten hingegen Westend und Klarenthal.

Stellen Wiesbaden: Der Arbeitsmarkt

Wiesbaden hat gute Jobs zu bieten. Die Stadt ist extrem wohlhabend. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt bei knapp 62.000 Euro (Stand: 2020) – das ist sehr viel. Arbeitslosigkeit gibt es aber auch hier.

So liegt die Arbeitslosenquote in Wiesbaden aktuell bei 8,0 Prozent (Stand: September 2020). Das ist im hessischen Städtevergleich ein durchschnittlicher Wert. In Frankfurt am Main liegt die Arbeitslosenquote bei 7,5 Prozent, in Darmstadt sogar nur bei 6,9 Prozent. Höher ist sie in Kassel (8,7 Prozent) und in Offenbach (10,8 Prozent).

Insgesamt steht die Quote in Hessen bei 5,8 Prozent, in ganz Deutschland bei 6,2 Prozent (Stand: September 2020).

In Wiesbaden arbeiten rund 135.000 Menschen: 70 Prozent von ihnen in Vollzeit, 30 Prozent in Teilzeit. 85 Prozent arbeiten im Dienstleistungsbereich. Die meisten Jobs in Wiesbaden gibt es in diesen Bereichen:

  • Handel
  • Unternehmensdienstleistungen
  • Gesundheit
  • Sozialwesen
  • Öffentlicher Dienst

Viele offene Stellen in Wiesbaden gibt es zum Beispiel für Erzieher, Altenpfleger und Sozialarbeiter. Sie können sich ihre Stellen teilweise aussuchen. Auch im Handwerk gibt es viele offene Jobs in Wiesbaden, zum Beispiel für Elektrotechniker und Energietechniker.

Jobs in Wiesbaden: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Wiesbaden gilt als fein und nobel. Auch die Gehälter sind schick – aber keineswegs aus einer anderen Welt. Das Medianeinkommen beträgt in Wiesbaden laut Bundesagentur für Arbeit 3.758 Euro brutto monatlich.

Das ist deutlich weniger als in Frankfurt und auch als in Darmstadt, wo 4.182 Euro respektive 4.185 Euro brutto pro Monat ausgezahlt werden. Median bedeutet, dass die eine Hälfte der Gehälter über dem Wert liegt und die andere Hälfte darunter. Im gesamtdeutschen Vergleich aber steht Wiesbaden sehr gut da. Das Medianeinkommen für ganz Deutschland liegt bei 3.209 Euro.

Mehr als in Hessen verdient man ohnehin nirgendwo. Laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 gehen Fach- und Führungskräfte in Hessen mit 64.335 Euro brutto jährlich nach Hause. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 hat für Fach- und Führungskräfte in Hessen sogar ein Durchschnittsgehalt von 76.972 Euro ermittelt – Platz eins im Vergleich der 16 Bundesländer.

Und die Gehaltsplattform gehalt.de errechnet für alle Arbeitnehmer in Hessen ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 51.345 Euro brutto. Auch das ist klar der erste Platz. Das Durchschnittsgehalt in Wiesbaden liegt demnach bei 52.020 Euro brutto im Jahr.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle. Hier finden Sie alle Zahlen zum Einstiegsgehalt 2020.

Wichtige Arbeitgeber in Wiesbaden

Hier winken Jobs in Wiesbaden – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Wiesbaden:

  • US Army (Europäisches Hauptquartier)
  • Landeshauptstadt Wiesbaden
  • Bundeskriminalamt
  • Hessisches Landeskriminalamt
  • Statistisches Bundesamt
  • Hessisches Statistisches Landesamt
  • Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen
  • Hochschule RheinMain
  • Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden
  • DZ Bank
  • Federal-Mogul Holding Deutschland (Automotive)
  • Nassauische Sparkasse
  • WVV Wiesbaden Holding (Versorgung)
  • SV Sparkassenversicherung
  • Abbott GmbH (Pharma)
  • R und V Versicherung
  • EDAG Engineering
  • Mewa Textil-Management
  • SGL Carbon (Kohlenstoff, Kunststoff)
  • Henkell und Co. Sektkellerei
  • Dyckerhoff GmbH (Zement- Baustoffe)
  • AbbVie (Biotech, Pharma)
  • Aereal Bank AG
  • JNB McCann Healthcare (Consulting, Marketing)
  • Primajob (Personaldienstleister)
  • Panasonic Marketing Europe
  • St. Josefs-Hospital Wiesbaden
  • Warth und Klein Grant Thornton (Wirtschaftsprüfung)
  • ESWE Verkehrsgesellschaft
  • Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (IT-Dienstleistungen)
  • Soka-Bau (Sozialkassen der Bauwirtschaft)
  • Knettenbrech und Gurdulic (Recycling, Entsorgung)
  • ELW Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden
  • Schufa Holding AG (Wirtschaftsauskunft)
  • Vitronic (Bildbearbeitungssysteme)
  • Corning (Werkstoffe)
  • Deutscher Genossenschafts-Verlag (Medien)
  • Commerz Real AG (Finanz)
  • Wiesbadener Volksbank
  • Mitsubishi Polyester Film (Polyesterfolien)
  • ABO Wind AG (Projektentwicklung)
  • Eurofoam Deutschland (Schaumstoffe)
  • Eckelmann AG (Elektronik)
  • Spielbank Wiesbaden
  • Alex Gaststätten (Gastronomie)

Neuer Job in Wiesbaden – so klappt’s!

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Jobs Wiesbaden: Karriereaussichten und Wirtschaft

Als Landeshauptstadt ist Wiesbaden ein Verwaltungsstandort. Die hessische Landesregierung macht hier Politik. Es gibt ein Amtsgericht, Arbeitsgericht, Sozialgericht und Landgericht, Bundeskriminalamt und Hessisches Landeskriminalamt. Insgesamt 14.000 Beamte und Angestellte arbeiten in Wiesbaden im Öffentlichen Dienst.

Noch mehr Wiesbadener arbeiten nur in Gesundheits- und Sozialberufen – rund 17.000 Menschen – und im Handel. Einzelhandel und Großhandel geben in der Stadt zusammen ca. 18.000 Menschen Arbeit.

So weit, so vorhersehbar. Für Überraschungen ist Wiesbaden aber auch gut. In der Stadt sitzen zahlreiche Organisationen, die man mit einem Augenzwinkern als Hidden Champions bezeichnen könnte. Sie sind in ihrer Nische bedeutend und anerkannt, aber man würde sie nicht unbedingt in Wiesbaden verorten.

Dazu zählt zum Beispiel die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft SPIO. Der Dachverband steht stellvertretend für die lange Historie der Filmstadt Wiesbaden. Oder das Statistische Bundesamt, das Deutschland jeden Tag mit aktuellen Zahlen versorgt, daneben das Hessische Statistische Landesamt.

Dann gibt es da noch die Schufa. Die Wirtschaftsauskunftei, die hinter der berüchtigten Schufa-Auskunft steckt, sitzt genauso in Wiesbaden wie die Gesellschaft für deutsche Sprache. Die Schufa beschäftigt in Wiesbaden unter anderem Produktmanager, Marketingmanager, IT-Architekten, Softwareentwickler, Fachinformatiker, Vertriebsmitarbeiter und Werkstudenten (hier alle Tipps für die Bewerbung Werkstudent).

Natürlich profitiert Wiesbaden von seiner Lage. Zentral in Deutschland und Europa gelegen und ganz nah dran an der Bankenmetropole Frankfurt ist die Stadt ein bedeutender Messe- und Kongressstandort und „heimliche Beraterhauptstadt“. Karrierechancen in Wiesbaden gibt es insbesondere in:

  • Consulting/Beratungsunternehmen
  • Gesundheitswirtschaft
  • Kreativwirtschaft

Wiesbaden ist eine Dienstleistungsstadt mit insgesamt sehr guten Zukunftsperspektiven. Im Städteranking 2018 von IW Consult landete Wiesbaden auf Rang 21 von 71 Städten. Die Zahl der Gründungen ist vergleichsweise groß, die Produktivität ebenfalls. Der Wiesbadener Arbeitsmarkt ist gesund – und bietet auch Frauen gute Perspektiven.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 landete Wiesbaden auf Platz 46 von 401 Regionen in Deutschland. In der Kategorie Arbeitsmarkt reichte es sogar zu Platz 40.

Jobs Wiesbaden: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Wiesbaden liegt vor Frankfurts Haustür und ist daher für Berufspendler eine ernstzunehmende Option. Der Wohnungsmarkt ist aber auch in der Landeshauptstadt angespannt bis leergefegt. Vor allem kleine Wohnungen sind schwer zu finden.

Laut Immowelt stieg die mittlere Miete in Wiesbaden von 2009 bis 2019 um 34 Prozent – von damals 7,70 Euro auf jetzt 10,30 Euro pro Quadratmeter. Damit gehört Wiesbaden zu den kostspieligeren Adressen im Lande und ist genauso teuer wie etwa Düsseldorf. Das Problem ist: Die Nachbarn müssen noch tiefer in die Tasche greifen.

So zahlen Mieter in Mainz im Mittel 11,20 Euro für den Quadratmeter, Darmstädter 10,90 Euro und Frankfurter sogar 13,50 Euro. Noch teurer als Mainhattan ist deutschlandweit nur eine einzige Stadt und die heißt erwartungsgemäß München. In der bayerischen Weltstadt werden nicht weniger als 17,70 Euro pro Quadratmeter aufgerufen (Stand: 2019).

Im Segment zwischen 80 und 100 Quadratmetern ist es in Wiesbaden noch am wahrscheinlichsten, eine Wohnung für weniger als zehn Euro pro Quadratmeter zu finden.

Käufer einer Immobilie in Wiesbaden müssen ebenfalls ihr Konto plündern. Für 3.350 Euro wechselt der Quadratmeter den Besitzer. Ähnliche Kaufpreise sind in Mainz, Darmstadt und Offenbach zu zahlen – die Nähe zu Frankfurt hat ihren Preis. Wer in der Bankenstadt wohnen will, zahlt sogar 4.400 Euro pro Quadratmeter. Die beiden Extreme unter Deutschlands Großstädten bilden München am oberen (7.100 Euro) und Gelsenkirchen am unteren Ende (1.000 Euro).

Jobs Wiesbaden: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Wiesbaden selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Stellen in Wiesbaden suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Wiesbaden finden Sie hier.
  • Die IHK Wiesbaden finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Wiesbaden finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Wiesbaden in Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Quereinsteiger finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 06.10.2020, Bildnachweis: Birgit Reitz-Hofmann by Shutterstock.com]