Jobs in Emden: Leben und Arbeiten in Ostfriesland

jobs-in-emden-leben-und-arbeiten-ostfriesland

Ostfriesen sind witzig. Sie können aber auch zupacken. Emden ist das Zentrum des Ostfriesenwitzes UND eine robuste Industriestadt. An der Küste gibt es mehr Job-Perspektiven, als so manche Landratte vermuten würde. Jobs in Emden bieten Autobauer, Logistiker oder Gastronomen. Die Zukunft Emdens hängt maßgeblich davon ab, ob sich Elektro-Autos wirklich durchsetzen…

Leben in Emden

Arbeitsmarkt und Jobs in Emden

In Emden sind rund 2.300 Menschen ohne Job. Das klingt nach wenig, ist aber viel, bedenkt man, dass die Stadt nur 50.000 Einwohner hat. Die Arbeitslosenquote in Emden liegt damit bei 8,5 Prozent (Stand: November 2020).

Das ist für niedersächsische Verhältnisse ein hoher Wert. In ganz Niedersachsen liegt die Arbeitslosenquote bei 5,7 Prozent. Auch in Ostfriesland ist Emden Schlusslicht. In Aurich (6,7 Prozent), Leer (5,7 Prozent) und Wittmund (5,7 Prozent) ist der Arbeitsmarkt robuster. Weiter südlich im Emsland liegt die Arbeitslosenquote bei mickrigen 2,9 Prozent.

Im Nordwesten Niedersachsens steht Emden aber noch solide da. So gibt es in Wilhelmshaven 11,7 Prozent Arbeitslose, nebenan in Bremerhaven sogar 13,4 Prozent (Stand: November 2020).

In Emden arbeiten insgesamt 34.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Von ihnen hat mehr als die Hälfte einen Dienstleistungsberuf, immerhin 45 Prozent arbeiten im produzierenden Gewerbe.

Viele Jobs in Emden gibt es in den Bereichen:

  • Produktion
  • Handel
  • Tourismus
  • Verkehr und Logistik
  • Schutz und Sicherheit
  • Gesundheit und Soziales

Gehälter in Emden

Emden ist eine Oase im Norden. Diesen Eindruck gewinnt man, wenn man auf die Gehaltsdaten der Bundesagentur für Arbeit blickt. Demnach verdient ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in Emden 3.795 Euro im Monat (Stichtag: 31.12.2019). Dabei handelt es sich um das Mediangehalt. 50 Prozent aller Vollzeit-Gehälter liegen oberhalb, 50 Prozent unterhalb.

Damit liegt Emden deutlich über dem gesamtdeutschen Wert von 3.401 Euro – das Emder Volkswagen-Werk dürfte daran einen großen Anteil haben. Im nordwestlichen Niedersachsen ist die Stadt sogar die unangefochtene Nummer eins. In Osnabrück kommen Vollzeitarbeitnehmer auf 3.403 Euro, in Oldenburg auf 3.312 Euro und in Wilhelmshaven auf 3.265 Euro.

Bremerhaven liegt bei 3.359 Euro brutto im Monat, die Stadt Bremen bei 3.628 Euro. Nur an Hamburg mit 3.820 Euro kommt Enden nicht ganz heran.

Im Rest Ostfrieslands ist das Gehaltsniveau noch weitaus bescheidener. Ein Vollzeitjob in Aurich, 30 Kilometer östlich von Emden, bringt 2.937 Euro brutto pro Monat aufs Konto. Einer in Leer, 30 Kilometer südlich von Emden, sogar nur 2.914 Euro.

Männer mit Vollzeitstelle in Emden überspringen sogar die Marke von 4.000 Euro. Sie kommen laut offizieller Statistik im Median auf 4.161 Euro brutto monatlich, Frauen dagegen nur auf 2.948 Euro. Diese monatlichen Mediangehälter in Emden gibt es für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer…

  • Mit akademischem Abschluss: 5.446 Euro
  • Mit anerkanntem Berufsabschluss: 3.848 Euro
  • Ohne Berufsabschluss: 2.485 Euro

Insgesamt verdient ein Arbeitnehmer in Niedersachsen laut Gehaltsplattform gehalt.de im Durchschnitt 41.310 Euro brutto jährlich. Das ist deutlich weniger als der gesamtdeutsche Durchschnitt von 45.000 Euro.

Für Hochschulabsolventen beträgt das Einstiegsgehalt in Niedersachsen rund 42.000 Euro brutto im Jahr, für Azubis nach abgeschlossener Lehre ca. 28.000 Euro.

Fach- und Führungskräfte in Niedersachsen liegen nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2020 bei durchschnittlich 54.150 Euro brutto im Jahr. Die höchsten Gehälter erzielen in Niedersachsen Ingenieure mit durchschnittlich 64.981 Euro brutto im Jahr und Finanz-Fachleute mit 63.681 Euro.

Die größten Arbeitgeber in Emden

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in Emden – das sind die größten Arbeitgeber in Emden:

  • Volkswagen AG
  • OBW Emden (Sozialeinrichtung)
  • Diepa GmbH (Zeitarbeit)
  • Klinikum Emden
  • Weets Gruppe (Logistik)
  • Evag Emder Verkehrs und Automotive Gesellschaft
  • Hochschule Emden/Leer
  • Autoport Emden (Automobilumschlag)
  • Wasser- und Schifffahrtsamt Emden
  • Reetec (Offshore-Wind)
  • Gebäudereinigung Aktiv
  • AG Ems (Fährverkehr)
  • Stadt Emden
  • Sparkasse Emden
  • Ostfriesische Volksbank
  • Spedition Nanno Janssen
  • SMP (Automotive)
  • OFD Ostfriesischer Flugdienst
  • Gebr. Neumann (Baugewerbe)
  • Gebäudereinigung Merkur
  • EMS Maritime Offshore (Transport)
  • Egbert Wilts (Großhandel)
  • Bard Engineering
  • ALM Automobil-Logistik-Mosolf
  • WEC Turmbau (Windanlagen)

Wirtschaft und Jobs in Emden

Emden ist die Heimat des VW Passat. Ab 1964 baute Volkswagen in seinem Werk an der Nordsee zunächst den Käfer, seit 1978 rollt der Passat vom Band – bis heute. Volkswagen ist der mit Abstand größte Arbeitgeber der Stadt und beschäftigt knapp 10.000 Menschen.

Ab 2022 sollen nach dem Willen von VW in Emden keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr gebaut werden. Stattdessen will der Konzern jedes Jahr 300.000 Elektroautos an der Küste fertigen. Das kostet Geld – und vermutlich auch Arbeitsplätze. Der Bau von E-Autos ist weniger arbeitsintensiv.

Emden ist relativ klein, aber eine ausgewachsene Industriestadt. Das produzierende Gewerbe trägt 42 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei. Zum Vergleich: Im Landkreis Leer sind es nur 19,5 Prozent.

Von den rund 34.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Emden arbeiten über 15.000 im Verarbeitenden Gewerbe. Darunter sind auch viele VW-Zulieferer, die sich im Industriepark Frisia angesiedelt haben, oder WEC Turmbau, ein Zulieferer von Windanlagenhersteller Enercon.

Diese Branchen schaffen nach IHK-Angaben die meisten Jobs in Emden:

  • Verarbeitendes Gewerbe
  • Öffentliche Verwaltung, private und sonstige Dienstleistungen
  • Freiberufliche Dienstleistungen und Immobilien
  • Verkehr und Lagerei
  • Handel
  • Baugewerbe

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 landete die Stadt Emden auf Platz 275 von 401 Regionen in Deutschland. Seit der Erhebung im Jahr 2016 ging es kräftig bergab. Damals reichte es für Emden noch zu Rang 209.

Die Wettbewerbsfähigkeit in Emden ist demnach intakt. Auf dem Arbeitsmarkt spiegelt sie sich nur bedingt wieder. In dieser Unterkategorie belegt Emden Rang 349.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in emden leben und arbeitenDie richtige Stelle in Emden müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Mietpreise in Emden

Das Gehaltsniveau in Emden ist hoch, die Arbeitslosigkeit aber auch. Wer einen Job in der Küstenstadt ergattert hat, darf sich glücklich schätzen – und über geringe Lebenshaltungskosten freuen.

Die Medianmiete in Emden liegt nach Immowelt-Angaben bei 6,40 Euro pro Quadratmeter (Stand: 2018). Damit zählt Emden sogar im hohen Norden zu den Preisbrechern. In der Stadt Bremen zahlen Mieter 8,30 Euro, in Oldenburg 8,40 Euro und in Hamburg 11,90 Euro. Nur Wilhelmshaven (5,30 Euro) und Bremerhaven (5,20 Euro) liegen noch unter dem Emder Preisniveau.

Auch deutschlandweit zählt Emden zu den günstigsten Standorten für Mieter.
So liegt die Medianmiete in Gelsenkirchen bei 5,50 Euro, in Duisburg bei 6,00 Euro, in Salzgitter bei 5,30 Euro, in Cottbus bei 6,00 Euro und in Wuppertal bei 6,20 Euro. In Frankfurt dagegen ist sie bis auf 13,90 Euro angestiegen, in München sogar auf 18,10 Euro.

Der Kaufpreis für eine Immobilie in Emden liegt laut Immowelt bei 1.320 Euro pro Quadratmeter (Stand: 2018). Auch dieser Wert fällt im Deutschlandvergleich in die unterste Preiskategorie. In Bremen zahlen Käufer 2.050 Euro, in Oldenburg 2.520 Euro und in Hamburg 4.090 Euro pro Quadratmeter. Erschwinglicher ist eine Wohnung allenfalls in Bremerhaven (1.170 Euro) oder in Wilhelmshaven (1.150 Euro).

Jobs Emden: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Emden selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Emden für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger oder Aushilfe suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Emden finden Sie hier.
  • Die IHK für Ostfriesland und Papenburg finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer für Ostfriesland finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Emden finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: Tobias Arhelger by Shutterstock.com]

Jobs in Wilhelmshaven: Leben und Arbeiten an der Nordsee

jobs-in-wilhelmshaven-leben-und-arbeiten-nordsee-

Wer gerne Uniform trägt, wird sich in Wilhelmshaven wohl fühlen. Die Stadt ist ohne Bundeswehr undenkbar. Jobs in Wilhelmshaven gibt es für Soldaten, aber auch für Schiffsbauer, Meeresforscher oder Offshore-Techniker. Tagestouristen schlendern am Südstrand entlang und genießen Meerblick und steife Brise. Und wenn sie auf die Mietpreise blicken, würden viele von ihnen am liebsten für immer hierbleiben…

Leben in Wilhelmshaven

2019 feierte Wilhelmshaven seinen 150. Geburtstag. Damals wurde es von Preußen gekauft, um einen Stützpunkt für die preußische Marine zu errichten. Die Geschichte der Stadt ist eng mit Marine und Seefahrt verknüpft. Das ist bis heute so geblieben. Wilhelmshaven ist nicht nur größter Stützpunkt der Marine, sondern der gesamten Bundeswehr.

Wer mehr erfahren will, stattet dem Deutschen Marinemuseum einen Besuch ab. Es liegt am Südstrand, einer langen Promenade mit Restaurants, Ferienwohnungen, Freibad und Campingplatz. Im Sommer ist der Südstrand rappelvoll.

Der Südstrand von Wilhelmshaven ist einer der wenigen deutschen Nordseestrände, die nach Süden ausgerichtet sind. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Meeresbucht, den berühmten Jadebusen. Nur wer sich nach einem einen Sandstrand sehnt, wird enttäuscht. Der Südstrand ist ein Rasenstrand.

Wilhelmshaven lebt von der Truppe – und vom Tourismus. Nordsee-Urlauber kommen auch gerne mal für einen Tag vorbei, erkunden Wattenmeerhaus und Aquarium. Am Südstrand steht zudem ein Besucherzentrum des Unesco-Weltnaturerbes Wattenmeer.

Wer bei der Wohnungssuche in der 75.000-Einwohner-Stadt kein Glück hat, weicht ins Umland aus. Alternativen sind Varel, Rastede, Wangerland, Butjadingen, Jever, Nordenham, Wittmund, Wiefelstede und Schortens.

Arbeitsmarkt und Jobs in Wilhelmshaven

Von einem blühenden Arbeitsmarkt in Wilhelmshaven kann man eher nicht sprechen. Die Arbeitslosigkeit liegt mit 11,7 Prozent klar im zweistelligen Bereich (Stand: November 2020). Rund 4.500 Menschen sind in Wilhelmshaven offiziell arbeitslos gemeldet – für eine Stadt mit 75.00 Einwohnern ist das eine Menge.

In keiner anderen Stadt oder Region in Niedersachsen ist die Arbeitslosigkeit so hoch wie in Wilhelmshaven. Delmenhorst (10,4 Prozent) und Salzgitter (9,7 Prozent) folgen schon mit einem gehörigen Abstand auf den Rängen zwei und drei. Hamburg steht mit 7,7 Prozent deutlich besser da. Im ganzen Nordwesten überbietet einzig die Stadt Bremerhaven (13,4 Prozent) den Wilhelmshavener Wert.

Im Umland von Wilhelmshaven sieht die Welt schon ganz anders aus. Für den Bezirk Ammerland weist die Bundesagentur für Arbeit eine Quote von nur 3,9 Prozent aus, für Friesland 4,4 Prozent und für Wittmund 5,7 Prozent. Noch weiter westlich in Emden sind es 8,5 Prozent.

Im Süden werden die Perspektiven noch besser. Die Stadt Oldenburg hat 6,8 Prozent Arbeitslose, der Landkreis Cloppenburg 4,3 Prozent und der Landkreis Vechta sogar nur 4,0 Prozent.

In ganz Niedersachsen liegt die Arbeitslosenquote bei 5,7 Prozent, in Deutschland 5,9 Prozent (Stand: November 2020).

Rund 30.000 Beschäftigte gibt es in Wilhelmshaven (Stichtag: 30.06.2019). Darunter sind ca. 16.200 Männer und rund 13.800 Frauen. An der Unausgewogenheit dürfte die Bundeswehr einen großen Anteil haben.

Insgesamt arbeiten 57 Prozent der Wilhelmshavener in Dienstleistungsjobs, 22 Prozent im Produzierenden Gewerbe und 21 Prozent im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr.

Jobs in Wilhelmshaven gibt es insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe, Gastgewerbe und Einzelhandel – und bei der Bundeswehr.

Gehälter in Wilhelmshaven

In Niedersachsen kann man vom dicken Gehaltsscheck oft nur träumen. Im Schnitt verdient ein Arbeitnehmer laut gehalt.de 41.310 Euro brutto im Jahr. Damit rangiert Niedersachsen im Gehaltsranking aller 16 Bundesländer nur auf Platz zehn. Von den westdeutschen Ländern ist sogar nur ein einziges schwächer auf der Brust – der nördliche Nachbar Schleswig-Holstein. Des gesamtdeutsche Schnitt beträgt 45.000 Euro brutto.

Hochschulabsolventen steigen in Niedersachsen mit rund 42.000 Euro brutto jährlich in den Beruf ein, Azubis kommen nach erfolgreicher Lehre auf ca. 28.000 Euro.

Auch Fach- und Führungskräfte werden in Niedersachsen nicht reich. Sie bringen nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2020 im Schnitt 54.150 Euro brutto jährlich mit nach Hause. In Hessen kommen sie dagegen auf über 64.000 Euro.

Besonders gut verdienen in Niedersachsen Ingenieure mit durchschnittlich 64.981 Euro brutto im Jahr und Finanz-Fachleute mit 63.681 Euro. Hinten liegen Fachkräfte im Bereich Einkauf und Logistik mit 47.412 Euro sowie Techniker mit 43.647 Euro.

Die Xing-Gehaltsstudie 2019 weist für Fach- und Führungskräfte in Niedersachsen dagegen ein Durchschnittsgehalt von 66.271 Euro aus. In Bremen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland verdient man demnach nur minimal mehr. Niedersachsen liegt in dieser Rangliste sogar vor Berlin – aber hinter Schleswig-Holstein.

Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in Wilhelmshaven verdienen im Monat 3.265 Euro brutto (Stichtag: 31.12.2019). Dabei handelt es sich um den Medianwert der Bundesagentur für Arbeit. Eine Hälfte der Arbeitnehmer liegt oberhalb, die andere unterhalb. Der gesamtdeutsche Wert beträgt 3.401 Euro.

Das heißt: Das Gehaltsniveau in Wilhelmshaven ist relativ niedrig – wie in den anderen Städten der Region auch. So kommen Vollzeitarbeitnehmer mit Job in Bremerhaven auf 3.359 Euro brutto im Monat, in Oldenburg auf 3.312 Euro und in Osnabrück auf 3.403 Euro. Ausreißer nach oben ist Emden mit 3.795 Euro.

Gleichzeitig gibt es an der Nordseeküste auch Städte und Regionen mit einem noch viel tieferen Gehaltsniveau. Leer liegt bei 2.914 Euro, Aurich bei 2.937 Euro, Friesland bei 3.076 Euro und das Emsland bei 3.178 Euro.

Männer mit Vollzeitstelle in Wilhelmshaven kommen demnach im Median auf 3.434 Euro brutto monatlich, Frauen auf 2.939 Euro. Diese monatlichen Mediangehälter in Wilhelmshaven gibt es für Arbeitnehmer…

  • Mit akademischem Abschluss: 4.918 Euro
  • Mit anerkanntem Berufsabschluss: 3.268 Euro
  • Ohne Berufsabschluss: 2.188 Euro

Die größten Arbeitgeber in Wilhelmshaven

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in Wilhelmshaven – das sind die größten Arbeitgeber in Wilhelmshaven:

  • Bundeswehr
  • Lürssen (Schiffsbau)
  • MWB Motorenwerke (Schiffsbau)
  • Jade Hochschule
  • Senckenberg-Institut (Meeresforschung)
  • Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung
  • Mindfactory (Online-Versandhandel)
  • Manitowoc (Kranhersteller)
  • HIS Sicherheitsdienst
  • Kötter Security (Sicherheit)
  • Nietiedt Gruppe (Gerüstbau)
  • Klinikum Wilhelmshaven
  • Sparkasse Wilhelmshaven
  • Volksbank Wilhelmshaven
  • Unfallversicherung Bund und Bahn
  • Künstlersozialkasse (Sozialversicherung)
  • Atlantic Hotel Wilhelmshaven
  • Alba Metall Nord (Schrottrecycling)
  • Bohlen und Doyen (Offshore-Industrie)
  • Eurogate Containerterminal Wilhelmshaven
  • GEW Wilhelmshaven (Versorgung)
  • Greenland Seafood (Lebensmittel)
  • Jade Dienst (Hafenmanagement)
  • Nordfrost (Tiefkühllogistik)
  • Peine GmbH (Bekleidung)
  • Thales Defence (Software)
  • Turbo-Technik Reparaturwerft
  • Ulmer Schokoladen (Nahrungsmittel)
  • Vynova (Kunststoff)
  • Wessel-Hydraulik (Maschinenbau)
  • Imperial Logistics (Logistik)
  • Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit Wilhelmshaven (GPS)
  • Stadt Wilhelmshaven
  • Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven

Wirtschaft und Jobs in Wilhelmshaven

Stillgestanden! An der Nordseeküste ist das ein ausgezeichneter Karriere-Tipp.

Wilhelmshaven ist der größte Standort der Bundeswehr. Acht Marineanlagen, 36 Bundeswehrdienststellen einschließlich des Logistikzentrums der Bundeswehr sitzen hier. Jobs in Wilhelmshaven bei der Bundeswehr gibt es nicht nur für Soldaten, auch für Schiffsmechaniker, Lagerarbeiter, Küchenhilfen oder Ärzte in zivil.

Die Truppe ist für die lokale Wirtschaft von immenser Bedeutung. Die Bundeswehr selbst ist ein wichtiger Auftraggeber, ihre 9.000 Soldaten und zivilen Beschäftigten wollen mit Dienstleistungen versorgt werden. Der größte Marinestandort war Wilhelmshaven schon immer, seit es die deutsche Marine gibt. Hier gibt es den einzigen Tiefwasserhafen Deutschlands.

Der Hafen macht Wilhelmshaven seit jeher auch für Schiffsbauer attraktiv. In der Neuen Jadewerft der Lürssen-Gruppe werden Marine-Schiffe instandgesetzt und Yachten repariert.

Wilhelmshaven ist Deutschlands wichtigster Hafen für den Import von Mineralöl und Kohle. 2012 eröffnete der JadeWeserPort, das riesige Areal rund ums Containerterminal im Hafen, mit dem einzigen Tiefwasser-Container-Terminal des Landes.

Die wichtigsten Branchen für Wilhelmshaven sind:

  • Hafenwirtschaft
  • Energie
  • Chemie
  • Lebensmittelindustrie
  • Maschinen- und Anlagenbau (Mobilkranbau)
  • Tourismus
  • Wissenschaft und Forschung

Speziell für Meeres- und Küstenforscher ist Wilhelmshaven eine interessante Adresse – der vielen Forschungsinstitute wegen. Die Jade Hochschule hat einen Standort in Wilhelmshaven und bietet vor allem ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Fächer an.

An wirtschaftlicher Stärke, Dynamik und Wohlstand mangelt es der Stadt aber dennoch. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegt Wilhelmshaven nur Platz 355 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt reichte es immerhin zu Rang 218.

Jobs Bundeswehr Wilhelmshaven

bundeswehr jobs in wilhelmshaven leben und arbeitenDie Bundeswehr ist der größte Arbeitgeber in Wilhelmshaven. Hier sind alle Tipps für Ihre Bewerbung beim Bund:

Mietpreise in Wilhelmshaven

Wilhelmshaven ist keine Boom-Stadt. Andererseits sind auch die Mietpreise noch nicht explodiert.

Die Medianmiete in Wilhelmshaven liegt nach Angaben der Plattform Immowelt bei 5,30 Euro pro Quadratmeter (Stand: 2018). Vor allem kleinere Wohnungen kosten schon mal mehr als sechs Euro.

Aber: Günstiger als hier ist es nicht mal in Ostdeutschland oder im Ruhrgebiet. In Chemnitz schlägt der Quadratmeter mit 5,00 Euro zu Buche, in Cottbus mit 6,00 Euro und in Jena sogar mit 9,00 Euro. Gelsenkirchener zahlen 5,50 Euro, Duisburger 6,00 Euro und Dortmunder 7,00 Euro.

Auf einem Level mit Wilhelmshaven liegen sonst allenfalls Sorgenkinder wie Salzgitter (5,30 Euro), Remscheid (5,70 Euro) und Bremerhaven (5,20 Euro).

Der Norden ist nicht das wirtschaftliche Kraftzentrum der Republik. Darum sind auch die Mieten in den Nachbarstädten vergleichsweise niedrig – aber nicht so niedrig wie in Wilhelmshaven. In Bremen kostet der Quadratmeter 8,30 Euro, in Oldenburg 8,40 Euro und in Emden 6,40 Euro. Zum Vergleich: Hamburger zahlen 11,90 Euro, Frankfurter 13,90 Euro und Münchener sogar 18,10 Euro.

Spottbillig ist Wilhelmshaven auch für Immobilienkäufer. Der Quadratmeter wechselt hier für 1.150 Euro den Besitzer. In Städten wie Ingolstadt oder Freiburg müssen Käufer über 4.000 Euro locker machen, in München sogar über 7.000 Euro.

Weniger als 1.000 Euro sind es praktisch nirgendwo, mit ganz wenigen Ausnahmen wie Zwickau oder Plauen. In Bremen kauft man den Quadratmeter für 2.050 Euro, in Bremerhaven für 1.170 Euro und in Oldenburg für 2.520 Euro.

Jobs Wilhelmshaven: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Wilhelmshaven selbstständig machen oder Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Wilhelmshaven für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger oder Aushilfe suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Wilhelmshaven finden Sie hier.
  • Die Oldenburgische IHK finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Jade finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Wilhelmshaven finden Sie in unserer Jobbörse.

Diese Stellenangebote könnten Sie ebenfalls interessieren:

[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: Heide Pinkall by Shutterstock.com]

Jobs in Münster: Leben und Arbeiten im Münsterland

jobs-in-muenster-westfalen-stellenangebote-studentenjobs

Es gibt mehr Fahrräder als Jobs in Münster. Aber das macht nichts. Die Arbeitslosigkeit ist gering, viele freie Stellen in Münster können nicht mehr besetzt werden. Qualifizierte Kräfte haben im Münsterland die Qual der Wahl zwischen Banken und Versicherungen, Handel und Hotellerie, Verwaltung und Forschung. Doch es gibt zwei Haken. Der eine sind die sündhaft teuren Immobilienpreise. Der zweite Haken betrifft die Stellenangebote in Münster

Leben in Münster

500.000 Fahrräder gibt es in Münster Schätzungen zufolge. Das allein sagt schon viel über den Charakter der Stadt aus. Mit dem Rad fahren die Münsteraner gerne an den Aasee – oder zur Uni. Die Westfälische Wilhelms-Universität ist mit rund 45.000 Studierenden ein Schwergewicht. Sie prägt die Stadt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bauten die Münsteraner ihre Altstadt wieder auf. Es hat sich gelohnt. Heute darf sich Münster als eine der schöneren Städte des Landes fühlen. Historisches Rathaus, Prinzipalmarkt, St. Paulus-Dom – Münster macht was her.

Umgeben ist die Stadt vom Münsterland, einem Landstrich, der ländlicher kaum sein könnte. Ein Provinznest ist Münster aber gar nicht. Über 310.000 Einwohner verleihen ihr die Vitalität, die viele an Münster so schätzen. Lebendig kommt ganz nebenbei auch der Münster-„Tatort“ daher, der den einschlägigen Rankings und Umfragen zufolge der beliebteste von allen ist.

Wer gediegen wohnen möchte, ist im Kreuzviertel an der richtigen Adresse. Sündhaft teuer sind Wohnungen in Münster auch am Aasee. Richtig schlechte Lagen gibt es in Münster praktisch keine. Das ist gut für die Lebensqualität, aber schlecht fürs Konto…

Arbeitsmarkt und Jobs in Münster

Die Stadt ist kerngesund. Die Arbeitslosenquote in Münster liegt bei nur 5,1 Prozent (Stand: November 2020). Von dieser Quote können Ruhrgebietsstädte wie Duisburg oder Gelsenkirchen nur träumen. In fast allen Städten im Revier ist die Arbeitslosenquote zweistellig. Vom Ruhrgebiet ist Münster wohlgemerkt nur 45 Pkw-Minuten entfernt.

Aber auch den Vergleich mit den städtischen Rivalen im Osten und Norden gewinnt Münster. So weist Bielefeld eine Arbeitslosenquote von 8,3 Prozent auf, Osnabrück liegt bei 7,3 Prozent (Stand: November 2020).

Insgesamt sind in Münster rund 8.800 Arbeitslose offiziell arbeitslos gemeldet – für eine Stadt mit über 310.000 Einwohnern nicht viel. 5.290 beziehen Hartz IV.

Insgesamt gibt es in Münster nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit rund 172.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Damit sind seit 1995 über 55.000 neue Jobs in Münster entstanden. Damals gab es nur knapp 117.000 Stellen.

Fast die Hälfte der Arbeitsplätze in Münster wird von Frauen besetzt. 68 Prozent sind Vollzeitjobs, 32 Prozent Teilzeitstellen. Zuletzt haben auch speziell ältere Menschen über 55 Jahre und jüngere unter 25 Beschäftigung gefunden.

Gute Perspektiven haben vor allem qualifizierte Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung oder akademischem Abschluss.

Die meisten Jobs in Münster gibt es in diesen Bereichen:

  • Gesundheitswesen (13,3 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Münster)
  • Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz (12,7 Prozent)
  • Immobilien, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen (8,4 Prozent)
  • Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung (8,3 Prozent)
  • Verarbeitendes Gewerbe (7,9 Prozent)
  • Erbringung von Finanz- und Versicherungsleistungen (6,8 Prozent)
  • Heime und Sozialwesen (6,5 Prozent)
  • Information und Kommunikation (6,5 Prozent)
  • Erziehung und Unterricht (5,5 Prozent)
[Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag: 30.06.2019]

Münster ist eine Verwaltungsstadt. Auch die Stadt Münster ist daher ein wichtiger Arbeitgeber. Jobperspektiven bei der Stadt gibt es beispielsweise für Erzieher, Sozialarbeiter, Hausmeister, Rettungssanitäter, Feuerwehrmänner, Reinigungskräfte, Bademeister, Rettungsschwimmer, Tierärzte, Heilpädagogen, Referenten, Projektkoordinatoren, Sachbearbeiter, Datenbank-Spezialisten oder Mitarbeiter für Müllabfuhr, Ordnungsdienst und die Telefonzentrale.

Gehälter in Münster

Eine Vollzeitstelle in Münster bringt laut Bundesagentur für Arbeit 3.632 Euro brutto im Monat ein (Stichtag: 31.12.2019) Dabei handelt es sich um den Medianwert. Eine Hälfte der Vollzeitarbeitnehmer liegt darüber, die andere Hälfte darunter.

In Osnabrück (3.403 Euro) und Bielefeld (3.500 Euro) ist das Gehaltsniveau tiefer. Und auch den gesamtdeutschen Medianwert von 3.401 Euro schlägt Münster locker.

Männer mit Vollzeitjob in Münster kommen demnach im Median auf 3.838 Euro brutto monatlich, Frauen auf 3.383 Euro. Diese monatlichen Mediangehälter in Münster gibt es für Arbeitnehmer…

  • mit akademischem Abschluss: 5.103 Euro
  • mit anerkanntem Berufsabschluss: 3.505 Euro)
  • ohne Berufsabschluss: 2.307 Euro

Das Durchschnittsgehalt in Nordrhein-Westfalen für alle Arbeitnehmer liegt nach Angaben des Gehaltsportals gehalt.de bei 45.360 Euro brutto pro Jahr. Hessen führt die Rangliste mit 51.345 Euro an, Mecklenburg-Vorpommern trägt mit 34.155 Euro die rote Laterne.

Wer studiert hat – und das haben in Münster viele – kann in Nordrhein-Westfalen mit einem durchschnittlichen Einstiegsgehalt von 46.513 Euro brutto im Jahr rechnen. Azubis steigen nach ihrer Lehre mit durchschnittlich 31.020 Euro ins Arbeitsleben ein.

Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen kommen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 durchschnittlich sogar auf 58.815 Euro brutto im Jahr. Am besten verdienen demnach Fachleute im Finanzbereich (67.956 Euro), Ingenieure (64.806 Euro) und Vertriebler (64.287 Euro). Fachleute in technischen Berufen kommen dagegen nur auf 46.154 Euro brutto jährlich.

Die größten Arbeitgeber in Münster

Forschung und Verwaltung, Banken und Versicherungen – diese Arbeitgeber tragen Münster. Das sind die größten Arbeitgeber in Münster:

  • Westfälische-Wilhelms-Universität
  • Fachhochschule Münster
  • Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
  • Landschaftsverband Westfalen-Lippe
  • BASF Coatings GmbH (Lacke)
  • Brillux (Lacke/Farben)
  • Westfalen AG (Flüssiggas/Kraftstoffe)
  • Hengst SE (Filter-Systeme)
  • Armacell (Dämmstoffe)
  • Agravis (Agrarhandel)
  • Provinzial Nordwest (Versicherungen)
  • LVM (Versicherungen)
  • Sparkasse Münsterland Ost
  • LBS Westdeutsche Landesbausparkasse
  • PSD Bank Westfalen-Lippe
  • DZ Hyp (Immobilienbank)
  • Vereinigte Volksbank Münster
  • Westdeutsche Lotterie
  • Fiducia und GAT IT (IT-Dienstleister)
  • Finanz Informatik (IT-Dienstleister)
  • Sparkassenverband Westfalen-Lippe
  • Cilian AG (Biotechnologie)
  • The Airscreen Company (Open-Air-Leinwände)
  • ZEB Consulting (Unternehmensberatung)
  • Westfleisch (Nahrungsmittelindustrie)
  • Stroetmann (Großhandel)
  • H. Gautzsch Firmengruppe (Fachgroßhandlung)
  • Deutsche Rentenversicherung Westfalen
  • Landwirtschaftsverlag Münster (Medien)
  • Universitätsklinikum Münster
  • St. Franziskus Stiftung (Krankenhaus)
  • Alexianer Münster (Psychiatrische Fachklinik)
  • Outlaw (Kinder- und Jugendhilfe)
  • Stadtverwaltung Münster
  • Stadtwerke Münster

Wirtschaft und Jobs in Münster

Das Münsterland wird traditionell von der Forst- und Landwirtschaft geprägt. 1,3 Prozent der Bruttowertschöpfung entfallen in der Region auf den primären Sektor. Das klingt nach wenig, ist aber viel. In keiner anderen Wirtschaftsregion in Nordrhein-Westfalen ist der Anteil so groß.

Das Münsterland ist damit für fast ein Drittel der landwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung Nordrhein-Westfalens verantwortlich. In dieser Rechnung sind die vielen mittelständischen Industrie- und Handwerksbetriebe im Münsterland, die von der Landwirtschaft abhängen, noch gar nicht enthalten.

Aber: Das alles spielt sich im Umfeld Münsters ab. Die Stadt selbst ist ein Dienstleistungszentrum. Hier entfallen 88 Prozent der Bruttowertschöpfung auf den Service-Sektor. Nur in Bonn ist der Anteil höher. Vor allem in den Bereichen Gesundheit und Erziehung entstehen viele Jobs in Münster.

In den vergangenen Jahren entstanden in Münster Tausende neuer Arbeitsplätze in Service-Berufen. So arbeiten allein über 20.000 Arbeitnehmer in Rechnungswesen, Steuerberatung, Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (Stichtag: 30.06.2019). Auch die Zahl der IT-Jobs in Münster wächst kontinuierlich – aktuell sind es schon über 8.600. Perspektiven gibt es zudem in der Bio- und Nanotechnologie, in Unternehmensberatungen oder in Handel, Gastronomie und Hotellerie.

Münster ist eine Verwaltungs- und Universitätsstadt. Die Westfälische Wilhelms-Universität zählt mit über 40.000 Studierenden zu den größten in ganz Deutschland. Hinzu kommen zwei Fachhochschulen. Der Verfassungsgerichtshof und das Oberverwaltungsgericht für NRW sitzen in Münster.

Münster ist wohlhabend. Das BIP pro Kopf liegt bei rund 55.000 Euro (Stand: 2018) – das ist deutlich höher als in den ländlichen Kreisen des Münsterlandes und auch im deutschlandweiten Vergleich für einen Platz im vorderen Mittelfeld gut. Auf 100 Einwohner kommen in Münster 72 Erwerbstätige.

Viele Münsteraner arbeiten aber in Teilzeit – 32 Prozent der Beschäftigten. Dies dürfte vor allem auf den hohen Frauen- und Studentenanteil unter den Erwerbstätigen zurückzuführen sein. Auch werden laut Analyse der WBS-Gruppe nur gut 80 Prozent der Stellen in Münster unbefristet angeboten – das ist vergleichsweise wenig. In Bremen sind es über 95 Prozent.

Im Städteranking 2020 des Beratungsunternehmens IW Consult rangiert Münster auf Platz 20 von 71 Städten in Deutschland. Verblüffend: Damit ist Münster die zweitbeste Stadt in Nordrhein-Westfalen. Besser platziert ist nur Düsseldorf (14.). Alle (anderen) Städte des Rheinlands, des Ruhrgebiets und Ostwestfalens schneiden schlechter ab.

Gute Noten bekommt Münster für die hohe Kita- und Abitur-Quote. Die Aufklärungsquote von Straftaten könnte hingegen besser sein.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegt die Stadt Münster sogar Platz 25 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt belegt sie sogar Position 13.

Fazit: In Münster leben und arbeiten – das ist weiß Gott nicht die schlechteste Wahl.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in muenster leben und arbeitenDie richtige Stelle in Münster müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Mietpreise in Münster

Münster ist ein teures Pflaster. Und es wird immer teurer. Von 2009 bis 2019 stiegen die Mietpreise in Münster nach Immowelt-Angaben um 40 Prozent – von 7,10 Euro pro Quadratmeter im Median auf 10,10 Euro. Damit gehört Münster zu den Städten, die sich am rasantesten verteuern.

Zum Vergleich: In Bielefeld betrug der Mietpreisanstieg im gleichen Zeitraum nur 30 Prozent. Dort ist der Quadratmeter mit 7,40 Euro deutlich billiger zu haben als in Münster. In Osnabrück kletterten die Miete zwar innerhalb von zehn Jahren um 51 Prozent in die Höhe, doch ist der Quadratmeterpreis von 8,00 Euro auch hier ein großes Stück vom Münsteraner Niveau entfernt.

Doch es gibt Hoffnung: Laut Immowelt gingen die mittleren Mietpreise in Bestandswohnungen in Münster von Ende 2019 auf Anfang 2020 um drei Prozent zurück – von 9,60 Euro pro Quadratmeter auf 9,30 Euro. Münster war in der Immowelt-Erhebung eine von wenigen Städten in Deutschland, deren Mietpreise wieder nach unten gingen.

Nichtsdestotrotz bleibt das Mietpreisniveau hoch. Damit müssen auch die vielen Studierenden zurechtkommen. Für eine 30 Quadratmeter große Musterwohnung müssen sie nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) schon 392 Euro einkalkulieren. Das ist in etwa so viel wie in Karlsruhe, Aachen (je 397 Euro) und Göttingen (389 Euro). Zwar ist Münster günstiger als Hamburg (427 Euro), Heidelberg (437 Euro), Frankfurt (499 Euro) und München (634 Euro). Aber es ist teurer als Berlin (385 Euro), Bamberg (251 Euro), Kiel (320 Euro) oder das Ruhrgebiet (280 Euro).

Kostspieliger wird die Münster auch für alle, die sich dauerhaft niederlassen wollen. Der Kaufpreis für Immobilien in Münster stieg laut Immowelt von 2017 auf 2018 um 13 Prozent – von 2.720 Euro auf 3.070 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: In Ruhrgebietsstädten wie Essen, Dortmund oder Bochum sind es nur 1.600 bis 1.700 Euro, in Gelsenkirchen sogar nur 1.000 Euro pro Quadratmeter.

Hier finden Sie 10 Tipps für Ihre Wohnungssuche in Münster.

Jobs Münster: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Münster selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Münster für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijobs oder Studentenjobs suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr zuständiges Finanzamt in Münster finden Sie hier.
  • Die IHK Nord Westfalen finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Münster finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Münster finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: Christian Mueller by Shutterstock.com]

Jobs in Hamm: Leben und Arbeiten in Westfalen

jobs-in-hamm-westfalen-stellen

Früher wohnten in Hamm die Eisenbahner, dann die Bergleute. Jobs in Hamm gibt es jetzt vor allem in der Metall- und Chemieindustrie – oder in einem der sechs (!) Krankenhäuser. Und was hat Hamm eigentlich mit Elefanten zu tun? Eine ganze Menge. Das merkt jeder, der mit offenen Augen durch die Stadt geht…

Leben in Hamm

Der Elefant ist Hamms Wahrzeichen. Man findet ihn aber nicht etwa im Tiergarten, sondern im Maximilianpark, dem Gelände der Landesgartenschau 1984. Der Elefant ist aus Plastik, rund 35 Meter hoch und begehbar. Er war in seinem früheren Leben ein Gebäude der Zeche Maximilian, bis er von einem Künstler umfunktioniert wurde.

Mittlerweile durchzieht das Elefantenmotiv das gesamte Stadtbild. Es gibt ihn aus Glas, Kunststoff und Plastik – der Elefant steht für Hamm. Nicht ganz unpassend ist, dass einer der größten Hindutempel Europas in Hamm steht. Schließlich hat Hindu-Gott Ganesha die äußere Form eines Elefanten. Der Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel wurde 2002 erbaut, befindet sich im äußersten Osten Hamms.

Das ältere Wahrzeichen Hamms befindet sich in der Innenstadt. Die Pauluskirche steht seit den 80er Jahren unter Denkmalschutz. Früher war Hamm eine Eisenbahnstadt, wurde auch als „Güterbahnhof des Ruhrgebiets“ tituliert.

Eigentlich ist Hamm ein Mischwesen. Die 180.000-Einwohner-Stadt darf man offiziell zum Ruhrgebiet zählen, aber kulturell und geographisch steht sie mit mindestens einem Bein draußen. Sie grenzt sowohl an das Münsterland als auch ans Sauerland, von Ostwestfalen ist Hamm ebenfalls nur einen Katzensprung entfernt.

Familien lassen sich gerne in Hamm-Berge nieder. Auch die Stadtteile Mark und Werries zählen zu den beliebtesten Wohnlagen in Hamm.

Arbeitsmarkt und Jobs in Hamm

Rund 8.500 Menschen sind in der Stadt offiziell arbeitslos gemeldet. Damit beträgt die Arbeitslosenquote in Hamm 9,0 Prozent (Stand: November 2020). Ein Jahr zuvor – im November 2019 – lag die Quote noch bei 9,7 Prozent.

Ob das ein guter oder schlechter Wert ist, hängt von der Perspektive ab. Im Ruhrgebiet befindet sich die Arbeitslosenquote in den meisten Städten im zweistelligen Bereich. In Essen liegt sie bei 11,0 Prozent, in Dortmund bei 11,5 Prozent, in Duisburg bei 12,5 Prozent und in Gelsenkirchen sogar bei 15,4 Prozent (Stand: November 2020).

Im Münsterland ist die Erwerbslosigkeit deutlich niedriger. Die Stadt Münster hat lediglich 5,1 Prozent Arbeitslose, die Region Coesfeld sogar nur 3,0 Prozent. In ganz Nordrhein-Westfalen beträgt die Arbeitslosenquote 7,6 Prozent, in Deutschland bei 5,9 Prozent (Stand: November 2020).

Insgesamt gibt es in Hamm nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit rund 60.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Stichtag: 31.12.2019). Im Jahr 2013 waren es erst rund 53.900.

Die meisten Jobs in Hamm sind Dienstleistungsjobs. Während über 40.000 Menschen im Service-Bereich arbeiten, entfallen auf das produzierende Gewerbe nur noch knapp 14.000.

Freie Jobs in Hamm gibt es insbesondere für Handwerker, in der Metallverarbeitung, Logistik, Gesundheit und Pflege.

Hier finden Sie 70 Tipps für Ihre Jobsuche.

Gehälter in Hamm

Das Durchschnittsgehalt in Nordrhein-Westfalen liegt laut Gehaltsplattform gehalt.de bei 45.360 Euro brutto im Jahr. Das ist deutlich weniger als in Hessen (ca. 51.000 Euro), aber sehr viel mehr als in Mecklenburg-Vorpommern (ca. 34.000 Euro). Dies sind die beiden Extreme im deutschen Ländervergleich. Nordrhein-Westfalen liegt mit seinem Gehaltsniveau fast exakt auf dem deutschen Schnitt.

Hochschulabsolventen steigen demnach in NRW mit durchschnittlich 46.513 Euro brutto jährlich ein, Fachkräfte nach erfolgreicher Ausbildung starten mit 31.020 Euro ins Berufsleben.

Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen bringen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 durchschnittlich 58.815 Euro brutto im Jahr mit nach Hause. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 zeigt sogar 71.913 Euro pro Jahr an.

Speziell in Hamm ist das Gehaltsniveau – sogar für eine Ruhrgebietsstadt – sehr niedrig. Ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in Hamm verdient hier monatlich 3.186 Euro brutto (Stichtag: 31.12.2019). Das ist der Medianwert, den die Bundesagentur für Arbeit ermittelt hat. Der gesamtdeutsche Wert beträgt 3.401 Euro.

Nahezu alle Städte im Ruhrgebiet überbieten den Hammer Wert. So liegt das Medianeinkommen in Mülheim an der Ruhr bei 3.643 Euro, in Essen bei 3.662 Euro und in Duisburg bei 3.672 Euro. In Dortmund verdient man 3.508 Euro, in Bochum 3.449 Euro, in Oberhausen 3.409 Euro und in Gelsenkirchen 3.354 Euro. Selbst Bottrop (3.222 Euro) und Recklinghausen (3.260 Euro) lassen Hamm hinter sich.

Männer mit Vollzeitjob in Hamm kommen auf ein monatliches Mediangehalt von 3.302 Euro brutto, Frauen auf 2.903 Euro. Diese monatlichen Mediangehälter in Münster gibt es für Arbeitnehmer…

  • mit akademischem Abschluss: 4.991 Euro
  • mit anerkanntem Berufsabschluss: 3.241 Euro)
  • ohne Berufsabschluss: 2.416 Euro

Hier finden Sie alle Einstiegsgehälter 2020 und die Gehaltstabelle für Ihren Beruf.

Die größten Arbeitgeber in Hamm

Hier winken Jobs in Hamm – das sind die größten Arbeitgeber in Hamm:

  • Hoffmeier Industrieanlagen
  • Mannesmann Precision Tubes (Metallverarbeitung)
  • Mannesmann Line Pipe (Metallverarbeitung)
  • Voestalpine Böhler Welding (Stahl)
  • DuPont (Chemie)
  • Hella (Automotive)
  • Hesse GmbH (Lackhersteller)
  • Inno Friction (Automotive)
  • Stadtwerke Hamm
  • Sparkasse Hamm
  • Munk GmbH (Elektroindustrie)
  • Trendfleur (Großhandel)
  • Manss Frischeservice (Lebensmittel-Großhandel)
  • Advansa (Faserhersteller)
  • Autobahn GmbH des Bundes (Verwaltung)
  • Becker Stahl-Service (Stahlhändler)
  • GHG Gesellschaft für Haus- und Grundbesitzvermittlung
  • Stadt Hamm
  • Energie- und Wasserversorgung Hamm GmbH
  • Westfälischer Anzeiger (Medien)
  • Hochschule Hamm-Lippstadt
  • SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft
  • St. Barbara-Klinik Hamm
  • St. Marien-Hospital Hamm
  • Evangelisches Krankenhaus Hamm
  • LWL-Univ.-Klinik Hamm
  • Klinik für Manuelle Therapie
  • St. Josef-Krankenhaus Hamm-Bockum-Hövel
  • Edeka Logistikzentrum
  • Oberlandesgericht Hamm
  • Anton Hosselmann (Nahrungsmittel)
  • Bernhard Heckmann (Baugewerbe)
  • Claas Service and Parts (Logistik)
  • ComTS est (IT-Dienstleistungen)
  • W. Potthoff GmbH (Kfz)
  • Metro Logistics
  • Seniorenheim St. Stephanus
  • t-log Trinklogistik
  • WDI Westfälische Drahtindustrie
  • CS Parts Logistics

Jobs Krankenhaus Hamm

jobs in hamm krankenhausIn Hamm gibt es ein halbes Dutzend Krankenhäuser (siehe oben: „Die größten Arbeitgeber in Hamm“). Für Ärzte und andere Fachkräfte im Gesundheitsbereich bietet die Stadt einen großen Fundus an freien Stellen. Jobs in Hamm gibt es unter anderem für:

Hier geht es direkt zu den aktuellen Stellenanzeigen des Marienhospitals Hamm.

Wirtschaft und Jobs in Hamm

Im Jahr 2015 hatte Hamm zum ersten Mal die Marke von 55.000 Beschäftigten übersprungen. Die Zahl der Jobs in Hamm steigt auch weiterhin, die der Arbeitslosen geht zurück.

Von der alten Zechen- und Stahl-Herrlichkeit indes ist in Hamm nicht viel übrig geblieben. Heute findet die Wertschöpfung im Dienstleistungsbereich statt. Rund 52 Prozent der Wertschöpfung entfällt laut NRW-Statistikamt auf Dienstleistungen, nur noch 29 Prozent auf das produzierende Gewerbe, der Rest auf Handel, Verkehr, Gastgewerbe und IT.

Im produzierenden Gewerbe sind noch knapp 14.000 Hammer tätig, mehr als doppelt so viele arbeiten in Dienstleistungsjobs. Insgesamt gibt es in Hamm rund 56.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Jobs in Hamm schaffen vor allem diese Branchen:

  • Chemie
  • Metallindustrie
  • Logistik
  • Gesundheitswirtschaft

Die Stadt zählt nicht weniger als sechs Krankenhäuser, auch das Oberlandesgericht sitzt hier. Zudem versucht man sich als Eventstandort in Szene zu setzen. Für Veranstaltungen gibt es in Hamm mehrere Hallen, Säle, Kurhaus, Thermen, Parks und eine Handball-Arena, die bis zu 2.650 Zuschauer fasst.

Im Städteranking 2020 des Beratungsunternehmens IW Consult belegt Hamm Platz 64 von 71 Städten in Deutschland. Positiv: Die gute Kita-Quote und eine überschaubare Zahl an Straftaten. Demgegenüber stehen eine geringe Produktivität, ein niedriges BIP pro Einwohner und eine geringe Zahl an Hochqualifizierten.

Der Prognos-Zukunftsatlas 2019 sieht Hamm auf Rang 332 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt rangiert Hamm aber immerhin auf Position 264. Einziger Pluspunkt: die vergleichsweise junge Bevölkerung.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in hamm leben und arbeitenDie richtige Stelle in Hamm müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Mietpreise in Hamm

Mit Hammer-Preisen könnte Hamm in Westfalen tatsächlich werben. Mieter zahlen hier laut Immowelt nur 6,20 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020).

Damit liegt Hamm am unteren Ende der Skala im Ruhrgebiet. In Oberhausen, Duisburg und Herne beträgt der Medianpreis 6,30 Euro pro Meter, in Bottrop und Mülheim an der Ruhr 7,00 Euro, in Essen 7,10 Euro, in Bochum 7,30 Euro und in Dortmund und 7,40 Euro. Günstiger als Hamm sind Gelsenkirchen mit 5,80 Euro und Hagen mit 5,50 Euro.

Teures wird für Mieter weiter südlich im Rheinland. Düsseldorf ruft Mietpreise von 10,60 Euro pro Quadratmeter auf, Köln von 10,80 Euro. In Frankfurt werden sogar 13,60 Euro fällig, in München alles überragende 17,30 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Von 2009 bis 2019 waren die Mietpreise in Hamm laut Immowelt von 4,90 Euro auf 6,10 Euro gestiegen – eine Steigerung um 24 Prozent. Im Vergleich zu den Metropolen des Landes hielt sich der Preisanstieg damit noch in Grenzen. In Dortmund verteuerten sich die Mieten im gleichen Zeitraum um 37 Prozent, in Frankfurt um 44 Prozent, in Stuttgart um 49 Prozent, in München um 61 Prozent und in Berlin sogar um 104 Prozent.

Die Kaufpreise in Hamm haben sich nach Immowelt-Angaben von 2017 auf 2018 um 14 Prozent verteuert. Der Quadratmeter kostet mittlerweile 1.570 Euro. Damit ist das Eigenheim in Hamm deutlich kostspieliger als in Gelsenkirchen (1.000 Euro), Duisburg (1.290 Euro), Herne (1.270 Euro) oder Recklinghausen (1.450 Euro). In Essen ist es mit 1.650 Euro pro Meter hingegen teurer, genauso in Bottrop (1.700 Euro), Dortmund (1.730 Euro), Bochum (1.760 Euro) und Mülheim an der Ruhr (2.030 Euro).

In Düsseldorf werden sogar 3.320 Euro aufgerufen, in Köln 3.230 Euro – und in München astronomische 7.140 Euro.

Hier finden Sie 10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Hamm: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Hamm selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Stellen in Hamm für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger oder Minijobs suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Hamm finden Sie hier.
  • Die IHK zu Dortmund Zweigstelle Hamm finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Dortmund finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Hamm finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: Binder Medienagentur by Shutterstock.com]

Jobs in Paderborn: Leben und Arbeiten in Ostwestfalen

jobs-in-paderborn-ostwestfalen-leben-und-arbeiten

Mit einer IT-Hochburg verbindet man den Namen Paderborn nicht unbedingt. Dabei ist die Informationstechnologie hier seit den Zeiten eines Heinz Nixdorf zuhause. Auch im Möbelverkauf sind die Ostwestfalen Spitzenklasse. Und im Verkauf von Nahrungsmitteln, Bier und Säften. Im Maschinenbau sowieso und in der Logistik. Jawohl, in Paderborn lässt es sich wunderbar leben und arbeiten. Hier geht es zu den besten Jobs in Paderborn

Leben in Paderborn

Die 150.000-Einwohner-Stadt in Ostwestfalen gilt vor allem als eines: erzkatholisch. In Wahrheit ist auch Paderborn längst zu einem religiösen Schmelztiegel geworden – Protestanten, Muslime, Juden und Atheisten inklusive.

Einendes Wahrzeichen der Stadt ist der Paderborner Dom, der schon seit 1.000 Jahren an seinem Platz im Zentrum der Innenstadt steht. Schmuckvoll sind auch das städtische Rathaus und Schloss Neuhaus im Nordwesten.

Techniker mit nostalgischer Ader werden vom Heinz Nixdorf Computermuseum beglückt, das sich in der Nähe des Padersees befindet. Die Pader, die dem See seinen Namen gibt, gilt als Deutschlands kürzester Fluss. Tipp für alle Freizeitsportler: Hier führt auch eine beliebte Joggerstrecke zwischen Innenstadt und Schloss Neuhaus vorbei.

Beliebte Wohnlagen in Paderborn finden sich in Elsen, Delbrück, Schloss Neuhaus und Sande.

Arbeitsmarkt und Jobs in Paderborn

Für den Bezirk Paderborn gibt die Bundesagentur für Arbeit eine Arbeitslosenquote von 5,6 Prozent aus. Rund 9.700 Menschen sind hier offiziell arbeitslos gemeldet (Stand: November 2020).

Die Quote liegt damit knapp unter der bundesdeutschen (5,6 Prozent) und klar unter der von Nordrhein-Westfalen (7,6 Prozent). Die Nachbarkreise stehen zum Teil sogar noch besser da. So beträgt die Arbeitslosenquote in Höxter 4,0 Prozent, in Gütersloh 4,4 Prozent und im Hochsauerlandkreis 4,5 Prozent. Nur in Bielefeld ist sie mit 8,3 Prozent deutlich erhöht (Stand: November 2020).

Insgesamt gibt es im Kreis Paderborn über 120.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Stand: 30.06.2019). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Vollzeitjobs in Paderborn damit um 1,5 Prozent gestiegen. 83.800 Paderborner arbeiten im Dienstleistungsbereich, 37.300 im produzierenden Gewerbe.

Neue Jobs in Paderborn sind in den vergangenen insbesondere im Gesundheitswesen, in Heimen und Sozialwesen, Baugewerbe, Gastgewerbe, IT und im Immobilienbereich entstanden. Abgebaut wurden Arbeitsplätze in Paderborn in der Industrie, aber auch in Finanzen und Versicherungen sowie der Arbeitnehmerüberlassung.

Die meisten Beschäftigten in Paderborn arbeiten in diesen Bereichen:

  • Fahrzeug- und Maschinenbau
  • Metallbranche
  • Gesundheitswesen
  • Einzelhandel

Gehälter in Paderborn

In Nordrhein-Westfalen liegt das Gehaltsniveau knapp über dem deutschen Schnitt. Nach Angaben der Plattform gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt in NRW 45.360 Euro brutto jährlich.

Nach der Uni steigen Absolventen demzufolge mit durchschnittlich 46.513 Euro brutto in den Job ein. Für Azubis geht es nach Lehre mit 31.020 Euro los.

Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen kommen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf ein jährliches Bruttodurchschnittsgehalt von 58.815 Euro. In der Gehaltsrangliste der Länder liegt NRW damit auf Rang 5 von 16 – mehr aufs Konto gibt es nur in Hessen (64.335 Euro), Bayern (62.243 Euro), Baden-Württemberg (61.677 Euro) und Hamburg (59.111 Euro). Ganz hinten im Ranking liegt Mecklenburg-Vorpommern (45.135 Euro).

Auf besonders hohe Gehälter in NRW kommen Fachleute im Bereich Finance (67.956 Euro), Ingenieure (64.806 Euro) und Unternehmensberater (62.845 Euro). Fachkräfte in technischen Berufen verdienen weniger gut (46.154 Euro).

Ein Arbeitnehmer mit einer Vollzeitstelle in Paderborn kann mit 3.271 Euro im Monat rechnen (Stichtag: 31.12.2019). Diesen Wert hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Es handelt sich nicht um den Durchschnittswert, sondern um den Median.

Für ganz Deutschland beträgt das monatliche Medianeinkommen 3.401 Euro. Die Gehälter in Paderborn liegen damit noch hinter denen seiner Nachbarn in Ostwestfalen zurück. So verdienen Vollzeitarbeitnehmer in Gütersloh 3.293 Euro, in Minden-Lübbecke 3.295 Euro, in Warendorf 3.386 Euro, in Lippe 3.390 Euro und in Bielefeld sogar 3.500 Euro. Nur Höxter (3.054 Euro) und Steinfurt (3.134 Euro) lässt Paderborn hinter sich.

In vielen Berufen winken aber auch in Paderborn erstklassige Gehälter. So verdienen Ingenieure in der Region Bielefeld/Paderborn nach Angaben von gehalt.de fast 68.500 Euro brutto im Jahr – mehr als in Hamburg, Bremen und Berlin.

Die größten Arbeitgeber in Paderborn

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in Paderborn – das sind die größten Arbeitgeber in Paderborn:

  • Atos (IT-Dienstleistungen)
  • Diebold Nixdorf (IT-Dienstleistungen)
  • Benteler International AG (Automotive)
  • Comprion (Telekommunikation)
  • Siemens AG (IT)
  • Gebr. Lödige Maschinenbau
  • Glasmalerei Peters
  • Lightpower (Bühnenbeleuchtung)
  • Bremer AG (Bauunternehmen)
  • Claas Industrietechnik (Maschinenbau)
  • Deutsche Bahn AG (Fahrzeuginstandhaltung)
  • Dspace (Hardware/Software)
  • Hartmann International (Logistik)
  • Universal Transport Michels (Logistik)
  • Möbel Finke
  • Stute Nahrungsmittelwerke
  • Westfalen Blatt (Medien)
  • Neue Westfälische (Medien)
  • Radio Hochstift Paderborn
  • Universität Paderborn
  • Fachhochschule der Wirtschaft
  • St. Vincenz Krankenhaus
  • Brüderkrankenhaus St. Josef
  • Krankenhaus St. Johannisstift
  • LWL-Klinik Paderborn
  • BahnBus Hochstift
  • Klingenthal Gruppe (Mode)
  • Junfermann Verlag
  • Schöningh Verlag
  • Lektora Verlag
  • MBG-Gruppe (Getränke)
  • Paderborner Brauerei
  • Periscope (Elektronik)
  • Rosier-Holding (Automobilhandel)
  • Sparkasse Paderborn-Detmold (Finanzen)
  • ADU-Gruppe (Facility Management)
  • Avitea (Personalvermittlung)
  • S und N Invent (IT)
  • Flughafen Paderborn/Lippstadt
  • Stadt Paderborn
  • Jolmes Gebäudereinigung
  • SBH West (Bildungsdienstleistungen)
  • VerbundVolksbank OWL (Finanzen)
  • Westfalen Weser Netz (Versorgung)

Karriereaussichten und Jobs in Paderborn

Heinz Nixdorf war ein gebürtiger Paderborner. Das Schaffen des Computerpioniers wirkt bis heute nach. Die Informationstechnologie hat noch immer einen großen Stellenwert in Paderborn – was angesichts des ländlichen Charakters wohl nicht alle vermutet hätten.

Mit Geldautomatenbauer Diebold Nixdorf und Atos sind zwei international agierende IT-Unternehmen in Paderborn vertreten. Ein großer Player in der Stadt ist zudem Automobilzulieferer Benteler.

Daneben ist die ökonomische Struktur erstaunlich bunt. Mehrere kleine Verlage haben ihren Sitz in Paderborn, Möbel- und Nahrungsmittelhersteller, Mode- und Bauunternehmen.

Mit 150.000 Einwohnern ist Paderborn ohnehin kein Zwerg, höchstens klein gewachsen. Paderborn hat sogar eine eigene Universität. Die Uni Paderborn bildet vornehmlich Naturwissenschaftler und Ingenieure aus. Direkt daneben sitzt die Fachhochschule der Wirtschaft und eine Katholische Hochschule. Es gibt ein Amts- und auch ein Landgericht in Paderborn. Und 15 Kilometer südwestlich liegt der Flughafen Paderborn/Lippstadt.

Im Zukunftsatlas 2019 des Forschungsinstituts Prognos belegte der Kreis Paderborn Rang 113 von 401 Regionen in Deutschland. Punkte gab es für die vergleichsweise junge Bevölkerung. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt landete Paderborn auf Platz 122. In punkto Wohlstand reichte es dagegen nur zu Position 231.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in paderborn leben und arbeitenDie richtige Stelle in Paderborn müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Mietpreise in Paderborn

Noch ist Paderborn vergleichsweise günstig. Aber die Preise steigen und steigen. Und sie steigen deutschlandweit nur in wenigen Städten so rasant wie in Paderborn. Von 2009 bis 2019 erhöhten sich die Mietpreise in Paderborn laut Immowelt um 42 Prozent. 2009 wurden im Median pro Quadratmeter noch 5,30 Euro fällig, 2019 schon 7,50 Euro.

Im benachbarten Bielefeld betrug der Mietpreisanstieg im gleichen Zeitraum nur 30 Prozent, in Gütersloh 25 Prozent. Bielefeld ist mit 7,40 Euro pro Quadratmeter für Mieter mittlerweile sogar günstiger.

Trotzdem ist das Leben in Paderborn keineswegs sündhaft teuer. Wer zum Beispiel in Paderborn 50.000 Euro jährlich verdient, müsste in München über 84.000 nach Hause bringen, um auf den gleichen Lebensstandard zu kommen. So sagt es der Vergleichsrechner von Financescout24. Die Transportkosten sind in München demnach um 163 Prozent höher, Sport- und Freizeitangebote immerhin um 12 Prozent.

In Wahrheit hat Paderborn von allen größeren Städten in Nordrhein-Westfalen die geringsten Lebenshaltungskosten, sagt der Vergleichsrechner von Financescout24. Sogar Städte wie Duisburg, Herne oder Wuppertal sind demnach mit höheren Ausgaben verbunden.

Allein auf die Mieten bezogen stimmt das freilich nicht. Hier lässt Paderborn die meisten Ruhrgebietsstädte hinter sich. Während der Quadratmeter für eine Bestandswohnung in Paderborn laut Immowelt im Median 7,50 Euro kostet, werden in Dortmund 7,40 Euro fällig (Stand: 1. Quartal 2020). In Bochum kostet der Quadratmeter 7,30 Euro, in Essen 7,10 Euro, in Mülheim an der Ruhr 7,00 Euro, in Duisburg 6,30 Euro und in Gelsenkirchen 5,80 Euro.

Zum Vergleich: In Berlin liegt der Quadratmeterpreis bei 10,20 Euro, in Köln bei 10,80 Euro, in Hamburg bei 11,50 Euro, in Stuttgart bei 12,80 Euro, in Frankfurt bei 13,60 Euro und in München bei 17,30 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Hier finden Sie 10 Tipps für Ihre Wohnungssuche in Paderborn.

Jobs Paderborn: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Paderborn selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Paderborn für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Paderborn finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Kreis Paderborn finden Sie hier.
  • Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Paderborn und Umgebung für Vollzeit und Teilzeit finden Sie in unserer Jobbörse.

Diese Stellenangebote könnten Sie ebenfalls interessieren:

[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

Jobs in Gütersloh: Leben und Arbeiten in Ostwestfalen-Lippe

jobs-in-guetersloh-bertelsmann-miele-stellenangebote-vollzeit-teilzeit

Ostwestfalen gilt als Hochburg der Hidden Champions. Dabei verstecken sich die Gütersloher Riesen gar nicht. Sie sind für jedermann sichtbar. Da ist zum einen Waschmaschinenproduzent Miele, zum anderen Medienkonzern Bertelsmann. Beide wollen Fach- und Führungskräften Leben und Arbeit in Gütersloh schmackhaft machen. Und dann ist da ja noch die örtliche Nahrungsmittelbranche, die eine Vielzahl an Jobs in Gütersloh bereithält…

Leben in Gütersloh

Die Stadt Gütersloh spielt im Leben vieler Deutscher eine große Rolle – ohne, dass sie es ahnen würden. Wenn man abends die dreckige Wäsche in die Waschmaschine steckt und sich dann mit einer Zeitschrift aufs Sofa setzt, dann steckt in vielen Fällen ein Gütersloher dahinter.

Waschmaschinenhersteller Miele und Medienkonzern Bertelsmann sind die zwei Schwergewichte der Gütersloher Wirtschaft, die eine überregionale Strahlkraft haben.

Gütersloh selbst wird von nicht wenigen als tiefste Provinz verspottet, dabei liegt die 100.000-Einwohner-Stadt in einem der größten Ballungsräume Deutschlands. Gemeinsam mit Bielefeld, Paderborn und Herford bringt sie fast eine Million Menschen auf die Waage.

Nach Bielefeld sind es von Gütersloh aus nur 20 Kilometer. Auch Münster, Osnabrück und Dortmund mit dem ganzen Ruhrgebiet im Rücken sind nur einen Katzensprung entfernt. Immerhin hat Gütersloh ein Theater und mehrere Museen – und den Teutoburger Wald vor der Haustür.

Auf dem Immobilienmarkt in Gütersloh verspricht der vollzogene Abzug der britischen Streitkräfte im April 2020 etwas Erholung. Auch in der Gütersloher Innenstadt soll vermehrt gebaut werden, um den Flächenverbrauch auf der grünen Wiese zu reduzieren.

Ein eigenes Dorf in Gütersloh ist Avenwedde-Amt. Der Stadtteil liegt im Grünen, hat Geschäfte, Kindergärten, Schulen – und ist trotzdem per Fahrrad gut von der Innenstadt aus erreichbar. Das Gleiche gilt für Isselhorst, das direkt neben Avenwedde im Norden Güterslohs liegt. Auch Kattenstroth und das innenstadtnahe Gebiet um Mohns Park sind beliebte Wohngegenden in Gütersloh.

Arbeitsmarkt und Jobs in Gütersloh

Für ihren gesamten Bezirk Gütersloh weist die Bundesagentur für Arbeit nicht einmal 10.000 Erwerbslose aus. Die Arbeitslosenquote im Bezirk Gütersloh beträgt damit 4,4 Prozent (Stand: November 2020). Vor allem ältere Menschen über 50 Jahre haben zuletzt häufiger wieder eine Stelle in Gütersloh gefunden.

In ganz Nordrhein-Westfalen liegt die Arbeitslosenquote bei 7,6 Prozent, in Deutschland bei 5,9 Prozent. Alles in allem steht Gütersloh damit glänzend da. Nebenan in Bielefeld beträgt die Quote immerhin 8,3 Prozent, weiter südwestlich in Hamm sogar 9 Prozent (Stand: November 2020).

Insgesamt gibt es im Kreis Gütersloh rund 182.400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Stand: 30.06.2019). Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Vollzeitjobs in Gütersloh damit um zwei Prozent – und damit so stark wie sonst nirgends in Ostwestfalen. Die meisten Gütersloher arbeiten in Dienstleistungsberufen.

Neue Jobs in Gütersloh entstehen vor allem im Gesundheitswesen, in Heimen und Sozialwesen, in Verkehr und Lagerei, Erziehung und Unterricht und mit Abstrichen auch in der Informationstechnologie.

Gehälter in Gütersloh

Das Gehaltsniveau in Nordrhein-Westfalen liegt minimal über dem gesamtdeutschen Schnitt. Nach Angaben der Plattform gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt in NRW 45.360 Euro brutto im Jahr.

Uni-Absolventen steigen demnach mit mit einem Jahresgehalt von 46.513 Euro in den Beruf ein, Azubis nach ihrer Lehre mit 31.020 Euro.

Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen können laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 mit einem Bruttodurchschnittsgehalt von 58.815 Euro im Jahr rechnen. Damit liegt NRW in der Gehaltsrangliste der Bundesländer auf Rang 5 von 16 – vollere Lohntüten gibt es nur in Hessen (64.335 Euro), Bayern (62.243 Euro), Baden-Württemberg (61.677 Euro) und Hamburg (59.111 Euro). Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern (45.135 Euro).

Besonders gut verdienen in NRW Finance-Fachleute (67.956 Euro), Ingenieure (64.806 Euro) und Unternehmensberater (62.845 Euro). Weniger üppig sind die Überweisungen für Fachkräfte in technischen Berufen (46.154 Euro).

Arbeitnehmer mit einer Vollzeitstelle in Gütersloh verdienen laut Bundesagentur für Arbeit 3.292 Euro brutto im Monat (Stichtag: 31.12.2019). Dabei handelt es sich um den Medianwert, bei dem die eine Hälfte der Gehälter darüber und die andere Hälfte darunter liegt.

Zum Vergleich: In der Stadt Bielefeld liegt das Medianeinkommen bei 3.500 Euro brutto monatlich, in Lippe bei 3.390 Euro, in Paderborn bei 3.271 Euro und in Herford bei 3.202.

Insgesamt verdient man mit einem Job in Gütersloh leicht unterdurchschnittlich. Tatsächlich liegt das Medianeinkommen in ganz Deutschland bei 3.401 Euro.

Die größten Arbeitgeber in Gütersloh

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in Gütersloh – das sind die größten Arbeitgeber in Gütersloh:

  • Miele (Haushaltsgeräte)
  • Bertelsmann SE (Medien)
  • Territory (Medien)
  • Friedrich Amtenbrink (Stahlhandel)
  • Bio-Circle Surface Technology (Oberflächentechnik)
  • Karl Brandt KG (Großhandel)
  • Güth und Wolf (Textil)
  • Unternehmensgruppe Hagedorn (Altlastensanierung)
  • Maas Naturwaren
  • Marten Vertriebs GmbH (Nahrungsmittel)
  • Mestemacher (Großbäcker)
  • Modus Consult AG (IT-Dienstleister)
  • Pfleiderer (Holzwerkstoffe)
  • Reply AG (IT-Dienstleister)
  • Hermann Sewerin GmbH (Gasmessgeräte)
  • Strenge GmbH (Arbeitsschutz)
  • Alfons Venjakob GmbH (Möbel)
  • Wertkreis (Soziale Dienstleistungen)
  • Gustav Wolf GmbH (Seile)
  • Westaflex (Haustechnik)
  • Volksbank Bielefeld-Gütersloh
  • Mohn Media (Druckerei)
  • Stadt Gütersloh
  • Sankt Elisabeth Hospital
  • Klinikum Gütersloh
  • Bertelsmann Stiftung
  • Porta Möbel

Karriereaussichten und Jobs in Gütersloh

Miele und Bertelsmann prägen das Wirtschaftsprofil von Gütersloh. Beide Unternehmen zusammen decken eine große Bandbreite an Karriereperspektiven ab.

Miele richtet sich an diejenigen, die die neue Generation Waschmaschinen entwickeln, bauen, vermarkten und verkaufen wollen. In Gütersloh ist der Stammsitz von Miele. Hier sind Verwaltung, Vertrieb, Logistik und Gerätefertigung angesiedelt.

Speziell für Eltern interessant: Seit Kurzem gibt es hier auch die erste Miele-Kita.

Für Miele arbeiten in Gütersloh unter anderem Entwicklungsingenieure, Elektriker und Elektroniker, Elektroinstallateure und Elektromonteure, Mechatroniker, Softwareentwickler, Chemiker, SAP Berater und IT Consultants.

Zur Bertelsmann-Gruppe gehören unter anderem die RTL Group, Gruner und Jahr, Arvato und BMG – ein buntes Medienportfolio. Bei Bertelsmann kommen auch Kreative und Medienschaffende an Festanstellungen – keine Selbstverständlichkeit.

Für Bertelsmann arbeiten in Gütersloh zum Beispiel Art Directoren, Personalmanager, Web Entwickler, Social Media Manager, Data Scientist, Producer, Video-Redakteure, Online-Redakteure, Grafiker, Medizinische Redakteure, Texter und Projektmanager.

Gäbe es Miele und Bertelsmann nicht, würde Gütersloh für seine Nahrungsmittelbranche bekannt sein. Zu den Nahrungsmittelherstellern zählen etwa Maas, Marten und Mestemacher. Friesland Campina hat sich aus dieser Riege verabschiedet. Die Niederländer machten vor einigen Jahren ihre Molkerei in Gütersloh dicht.

Viele Stellen in Gütersloh entstehen in diesen Branchen:

  • Metall- und Elektroindustrie
  • Maschinenbau
  • Ernährungswirtschaft
  • Logistik
  • Medien
  • Möbel
  • Energie

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangierte der Kreis Gütersloh auf Platz 73 von 401 Regionen in Deutschland. Gute Bewertungen gab es für die Stärke, Wettbewerbsfähigkeit und Dynamik der Wirtschaft. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt belegte Gütersloh dagegen „nur“ Rang 150.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in guetersloh leben und arbeitenDie richtige Stelle in Gütersloh müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Mietpreise in Gütersloh

Das Mietpreisniveau in Ostwestfalen ist nicht vergleichbar mit dem in den großen Metropolen. Aber die Preise steigen auch hier. So haben sich die Mietpreise in Gütersloh nach Angaben von Immowelt innerhalb von zehn Jahren um 25 Prozent verteuert.

Kostete der Quadratmeter im Jahr 2009 im Median noch 5,60 Euro, mussten Mieter im Jahr 2019 bereits 7,00 Euro lockermachen.

In Bielefeld betrug der Anstieg im gleichen Zeitraum 30 Prozent, in Paderborn sogar 42 Prozent. In beiden Städten liegt der Quadratmeterpreis mittlerweile bei über sieben Euro. Im Vergleich mit Städten wie Frankfurt ist das noch äußerst günstig. Am Main werden pro Quadratmeter 13,80 Euro fällig, in Hamburg 11,50 Euro und in Köln 10,80 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Der Kaufpreis in Gütersloh beträgt in Immowelt zufolge 2.380 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt die Stadt im Mittelfeld.

Besonders teuer sind neue Wohnungen in Gütersloh, die zwischen 2013 und 2019 gebaut wurden. Laut Mietspiegel 2020 der Stadt werden pro Quadratmeter zwischen 8,17 und 8,87 Euro fällig – je nach Größe. Wohnungen, die zwischen 2003 und 2012 errichtet wurden, kosten zwischen 6,55 und 7,65 Euro pro Quadratmeter. Am günstigsten sind Wohnungen der Baujahre von 1968 bis 1977. Mieter zahlen für sie pro Quadratmeter zwischen 5,32 Euro und 6,32 Euro.

Hier finden Sie 10 Tipps für Ihre Wohnungssuche in Gütersloh.

Jobs Gütersloh: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Gütersloh selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Gütersloh für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Gütersloh finden Sie hier.
  • Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Gütersloh finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Gütersloh und Umgebung für Vollzeit, Teilzeit und Quereinsteiger finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: nitpicker by Shutterstock.com]

Jobs in Rosenheim: Leben und Arbeiten in Oberbayern

jobs-in-rosenheim-oberbayern-stellenangebote-vollzeit-teilzeit

Eine malerische Umgebung – für Rosenheim wäre das eine Untertreibung. Zwischen Bergen und Seen wähnt man sich hier bisweilen im Paradies. Das finden auch die vielen Touristen, die immer mehr Stellen und Jobs in Rosenheim schaffen. Holztechnik und Einzelhandel, Kunst und Kultur schaffen ebenfalls Jobs in Rosenheim. Wenn es nur nicht so sündhaft teuer wäre, sich hier niederzulassen…

Leben in Rosenheim

Schon im 15. Jahrhundert vor Christus bauten die Römer eine Militärbasis an dem Ort, der heute Rosenheim ist.

In aller Munde war die Stadt, als Marianne Sägebrecht 1987 in der Komödie Out of Rosenheim die Hauptrolle spielte. Ironischerweise spielt der Film in der Wüste Arizonas und nicht in Oberbayern.

Von Oberbayern fasziniert sind heute vor allem Tagesbesucher, die durchs Mittertor und an der Erlöserkirche vorbei durch die Gassen Rosenheims flanieren. Sofort ins Auge fallen die Zwiebeltürme der Kirche St. Nikolaus.

Sportlich ist die 60.000-Einwohner-Stadt ebenfalls. Vor allem Eishockey ist fest verwurzelt. In den 80er Jahren hatte das Rosenheimer Eishockey seine Blütezeit. Dreimal wurde der Sportbund Deutscher Meister. Für Eishockey-Nostalgiker bietet sich daher ein Gang ins altehrwürdige Eisstadion an.

Landschaftlich liegt Rosenheim im Paradies – umgeben von Bergen, Wäldern und Seen. Simssee und Chiemsee liegen wenige Kilometer östlich, die Alpen im Süden. Urbanes Flair schnuppert man 50 Kilometer nördlich in München.

Wohnungen in der Altstadt Rosenheims sind beliebt. Wer mehr Platz braucht, findet in Fürstätt, Aising oder Pang etwas Passendes – das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

Arbeitsmarkt und Jobs in Rosenheim

Zahlenmäßig stark zugelegt haben in den vergangenen Jahren Jobs in Rosenheim im IT-Bereich und im produzierenden Gewerbe. Ein anderer Wachstumsmotor ist die Erholungsbranche. Rosenheim ist eine Tourismushochburg – und gleichzeitig eine Gegend, die von der Landwirtschaft geprägt ist.

Der Trend geht zur Dienstleistung. In der Stadt Rosenheim sind rund 80 Prozent aller Beschäftigten in der Dienstleistungsbranche tätig. Von den rund 35.800 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Rosenheim arbeiten über 27.000 bei öffentlichen und privaten Dienstleistern, bei Unternehmensdienstleistern, in Handel, Gastgewerbe und Verkehr.

Das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner ist mit über 51.000 Euro das drittgrößte in Oberbayern – nur Ingolstadt und München erwirtschaften mehr als Rosenheim.

Insgesamt beträgt die Arbeitslosenquote in der Stadt Rosenheim 5,1 Prozent – das liegt über dem bayerischen Durchschnitt von 3,6 Prozent (Stand: November 2020). Für den gesamten Bezirk Rosenheim berechnet die Bundesagentur für Arbeit aber nur eine Quote von 2,9 Prozent.

Gehälter in Rosenheim

Die Gehälter in Bayern sind Spitzenklasse. Nach Angaben der Plattform gehalt.de liegt das Durchschnittsgehalt in Bayern bei 47.295 Euro brutto jährlich. Dicker sind die Lohntüten nur in Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg.

Nach der Uni können Absolventen in Bayern mit einem jährlichen Durchschnittsgehalt von 48.535 Euro brutto rechnen, Azubis nach der Lehre mit 32.368 Euro.

Fach- und Führungskräfte in Bayern kommen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf ein jährliches Bruttodurchschnittsgehalt von 62.243 Euro. Der gesamtdeutsche Wert beträgt 58.785 Euro. Mehr können Fach- und Führungskräfte nur in Hessen (64.335 Euro) verdienen.

Vollzeitbeschäftigte mit Jobs in Rosenheim kommen auf ein monatliches Mediangehalt von 3.371 Euro brutto (Stichtag: 31.12.2018). Median bedeutet: Die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger. Damit verdienen Beschäftigte mit Vollzeitstelle in der Stadt Rosenheim mehr als in den benachbarten Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen (3.171 Euro), Miesbach (3.174 Euro) und im Landkreis Rosenheim (3.114 Euro).

Das monatliche Mediangehalt in ganz Deutschland liegt bei 3.304 Euro brutto, in Bayern bei 3.449 Euro. Nicht mithalten kann Rosenheim mit der Stadt Ingolstadt (4.897 Euro), der Stadt Erlangen (4.787 Euro), dem Landkreis München (4.328 Euro) und der Stadt München (4307 Euro), die damit auch bundesweit in den Top Ten liegen.

Vollzeitbeschäftigte mit akademischem Abschluss kommen in Rosenheim sogar auf ein Gehalt von 4.701 Euro brutto im Monat. Mit einem anerkannten Berufsabschluss sind es 3.302 Euro, ohne Berufsabschluss 2.161 Euro.

Auch das Alter und die Berufserfahrung wirkt sich auf die Gehaltsperspektiven aus. So kommen 15- bis 25-Jährige mit Jobs in Rosenheim auf 2.522 Euro brutto im Monat, 25- bis 55-Jährige auf 3.456 Euro und 55- bis 65-Jährige auf 3.770 Euro.

Die größten Arbeitgeber in Rosenheim

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in Rosenheim – das sind die größten Arbeitgeber in Rosenheim:

  • Gabor Shoes (Schuhhersteller)
  • Ericsson (Antennen- und Satellitentechnik)
  • Klepper (Faltboote)
  • Krones AG (Anlagenbau)
  • Lubrizol (Chemie)
  • Hamberger Flooring (Holztechnik)
  • Grossmann Bau
  • Danone (Lebensmittel)
  • IFM Electronic (Sensortechnik)
  • I.K. Hofmann (Personaldienstleistungen)
  • Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling
  • Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee
  • Hochschule Rosenheim
  • Klinikum Rosenheim
  • Stadt Rosenheim
  • Dr. Sasse AG (Facility Management)
  • Esmo AG (Anlagenbau)
  • Ferchau Engineering
  • Goldbeck Süd (Bauunternehmen)

Karriereaussichten und Jobs in Rosenheim

Die Wirtschaft in Rosenheim ist von Klein- und Kleinstunternehmen geprägt. Sie machen rund 80 Prozent aller Unternehmen in der Stadt aus. Familiär und überschaubar – das macht die Stadt auch für Touristen so attraktiv.

Weil der Tourismus boomt, profitiert auch der Einzelhandel. Erstaunlich, dass sehr viele neue Jobs in Rosenheim auf das Konto von Kunst, Unterhaltung und Erholung gehen. Tatsächlich hat dieser Sektor nach Zahlen der Agentur für Arbeit Rosenheim in den fünf Jahren von 2013 bis 2018 die meisten neuen Stellen in Rosenheim geschaffen. Es werden zahlreiche Ausstellungen und Stadtführungen auf die Beine gestellt, auch für Hotels wird der Standort immer interessanter.

Die meisten neuen Jobs in Rosenheim sind in den vergangenen Jahren in dieser Reihenfolge entstanden in:

  • Kunst, Kultur, Unterhaltung
  • Immobilien, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen
  • Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
  • Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung
  • Information und Kommunikation
  • Produzierendes Gewerbe
  • Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen
  • Handel, Verkehr, Gastgewerbe

Im Verarbeitenden Gewerbe, bei Banken und Versicherungen wurden dagegen Arbeitsplätze abgebaut.

Speziell die Holztechnik ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Stützpfeiler der Wirtschaft in Rosenheim. Die Technische Hochschule Rosenheim hat eine eigene Fakultät für Holztechnik und Bau und bildet die passenden Fachkräfte aus.

Neben Holztechnikern verlassen auch ausgebildete Ingenieure, Gesundheits- und Sozialwissenschaftler, Betriebswirte und Informatiker die Hochschule.

Dass man in Rosenheim wunderbar leben und arbeiten kann, macht alleine der Blick auf den Prognos-Zukunftsatlas 2019 deutlich. Im Ranking taucht die Stadt Rosenheim auf Platz auf einem hervorragenden 27. Platz von 401 Regionen in Deutschland auf. Auch der Landkreis Rosenheim ist weit vorne auf Rang 84.

Mietpreise in Rosenheim

Von der oberbayerischen Idylle sollte man sich nicht täuschen lassen. Günstig ist das Leben ins Rosenheim nicht.

In den vergangenen Jahren haben sich Wohnungen aller Größenordnungen stark verteuert. Während etwa Wohnungen bis 40 Quadratmeter im Jahr 2011 noch für 8,80 Euro im Mittel zu haben waren, musste man 2017 schon 11,10 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen. Mittlerweile gibt Immowelt einen Wert von 13,14 Euro an. Für große Wohnungen ab 120 Quadratmetern liegt er bei 9,89 Euro pro Quadratmeter (Stand: November 2020).

Studenten müssen für eine eigene Wohnung 400 Euro einplanen – genauso viel wie in Düsseldorf, Karlsruhe und Nürnberg.

Wer eine Wohnung in Rosenheim kaufen will, muss sogar 4.290 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren. Noch teurer ist es laut Immowelt nur in einer einzigen von 108 deutschen Mittelstädten – in Konstanz. Alle anderen liegen klar darunter. In Plauen würde man für ein Zehntel des Geldes auskommen, hier kostet der Quadratmeter Käufer nur 490 Euro.

Hier finden Sie 10 Tipps für Ihre Wohnungssuche.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in rosenheimDie richtige Stelle in Rosenheim müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Jobs Rosenheim: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Rosenheim selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Rosenheim für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfen, Minijobs oder Studentenjobs suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt Rosenheim finden Sie hier.
  • Die IHK-Geschäftsstelle Rosenheim finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer für München und Oberbayern finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Rosenheim in Vollzeit oder Teilzeit finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: Sergey Dzyuba by Shutterstock.com]

Jobs in Landshut: Leben und Arbeiten in Niederbayern

jobs-in-landshut-niederbayern-stellenangebote-vollzeit-teilzeit

Landshut liegt vor den Toren Münchens. Alleine diese Tatsache lockt die eine oder andere Fachkraft hinterm Ofen hervor. Tatsächlich ist die Lebensqualität in Niederbayern phänomenal. Und hochwertige Stellen und Jobs in Landshut gibt es nicht zu knapp. Kleine Betriebe und große High-Tech-Unternehmen arbeiten hier Seite an Seite. Sie alle wissen den Standort Landshut zu schätzen, kennen aber auch seine große Schwäche…

Leben in Landshut

Die Altstadt von Landshut hat genau das, was Touristen aus Fernost oder Übersee in Europa suchen. Mittelalterliche Tore und Mauern, Barockgiebel und Satteldächer, alte Rathäuser und Kirchen. Hoch oben thront die Burg Trausnitz mit ihrem Schlosspark, dem Herzogsgarten.

Durch die 70.000-Einwohner-Stadt fließt die Isar – durch ein Meer aus Gotik, Renaissance und Barock. Eine Filmkulisse könnte kaum attraktiver sein.

Wem es hier in Niederbayern zu idyllisch ist, der darf aber auch gerne Reißaus nehmen. In einer Stunde ist man mit dem Auto in München, die Landeshauptstadt ist nur rund 70 Kilometer entfernt.

Die Nähe zu München hat aber auch ihre Schattenseiten. Die Immobilienpreise in Landshut befinden sich im Steigflug. Wer ein gut gefülltes Konto hat, zieht herauf auf den Hofberg oder Moniberg. Das sind die Toplagen der Stadt – ein herrlicher Ausblick inklusive.

Junge Neuankömmlinge zieht es eher ins Nikolaiviertel. Stark zugelegt in der Gunst der Landshuter haben zuletzt Piusviertel, die Münchnerau und das Klötzlmüllerviertel.

Arbeitsmarkt und Jobs in Landshut

Mit über 70.000 Einwohnern ist Landshut gar nicht so mickrig. Knapp 2.000 davon sind offiziell ohne Jobs in Landshut. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 4,7 Prozent – leicht über dem bayerischen Durchschnitt von 3,6 Prozent (Stand: November 2020).

Im Umland sieht die Lage sogar noch deutlich besser aus. So weist die Bundesagentur für Arbeit für den Bezirk Landshut eine Arbeitslosigkeit von 2,8 Prozent aus – Vollbeschäftigung.

Zum Vergleich: In München beträgt die Arbeitslosenquote immerhin 4,9 Prozent, in Passau 5,3 Prozent, in Straubing 5,5 Prozent, in Augsburg 6,2 Prozent und in Nürnberg 6,3 Prozent (Stand: November 2020).

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Stellen in Landshut deutlich gestiegen. Gab es nach Angaben der Stadt 2011 knapp über 33.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, waren es 2019 schon über 38.000.

Von ihnen arbeiten über 30.000 in Dienstleistungsberufen – und davon wiederum über 7.000 im Handel. Im Produzierenden Gewerbe sind rund 7.700 Landshuter beschäftigt, vor allem in der Automobilindustrie, in Rundfunk- und Nachrichtentechnik, Ernährung, Elektrizitätstechnik, Verlagen und Druckereien.

Gehälter in Landshut

Bayern boomt. Das gilt auch für die Gehälter. Das Durchschnittsgehalt in Bayern beträgt im Freistaat laut Gehaltsatlas der Plattform gehalt.de 47.295 Euro brutto im Jahr. Höher ist es nur in Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg.

Absolventen steigen nach der Uni in Bayern mit 48.535 Euro brutto pro Jahr ein, Azubis nach der Ausbildung mit 32.368 Euro.

Fach- und Führungskräfte in Bayern verdienen nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2020 im Jahr 62.243 Euro brutto. Nur in Hessen (64.335 Euro) sind die Verdienstaussichten besser. Das Durchschnittsgehalt für Fach- und Führungskräfte in Deutschland liegt bei 58.785 Euro brutto im Jahr.

Vollzeitarbeitnehmer mit Jobs in Landshut verdienen 3.395 Euro brutto monatlich. Das ist das von der Bundesagentur für Arbeit ermittelte Medianeinkommen (Stichtag: 31.12.2019). Median bedeutet: Die eine Hälfte der Gehälter liegt über diesem Wert, die andere Hälfte darunter.

In der gesamten Region Landshut beträgt das Medianeinkommen 3.274 Euro brutto im Monat. Für ganz Deutschland liegt es bei 3.401 Euro. In der Stadt München (4.470 Euro) und im Landkreis München (4.440 Euro) liegen die Gehälter deutlich darüber.

Die größten Arbeitgeber in Landshut

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in Landshut – das sind die größten Arbeitgeber in Landshut:

  • BMW Group
  • Ebm-Papst
  • Brandt
  • Schott AG
  • Asis (Anlagenbau)
  • Urzinger (Textil)
  • B/E Fischer Aerospace
  • Sauter (Facility Management)
  • Mipa (Lacke)
  • Stadtwerke Landshut
  • Hochschule Landshut
  • Klinikum Landshut
  • Axalta Coating Systems
  • Staatliches Bauamt Landshut
  • Birkenstock Cosmetics
  • Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd
  • Cine Project (Kinotechnik)
  • Klann Packaging (Verpackungen)
  • GSS Group (Sicherheitsdienst)
  • Agrolab (Labordienstleistungen)
  • Bayerische Milchindustrie (Genossenschaft)

Karriereaussichten und Jobs in Landshut

Dominiert wird die Wirtschaft in Landshut von Automobilhersteller BMW. In Landshut hat der Konzern sein Kompetenzzentrum für Leichtbau und Elektromobilität errichtet – eine Zukunftstechnologie. Hier entstehen Fahrzeugkomponenten für sämtliche BMW-Modelle.

Weniger bekannt ist Ebm-Papst, das Motoren und Ventilatoren herstellt. In aller Munde sind die Zwiebäcke von Brandt. Das Landshuter Brandt-Werk ist eines von nur vieren in ganz Deutschland. Die Schott AG hat in Landshut eine Produktionsstätte für elektronische Verpackungen.

Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist der Flughafen München, der sich auf halber Strecke zwischen München und Landshut befindet. Er bindet die Unternehmen der Region an und holt Arbeitsplätze und Kaufkraft nach Niederbayern.

Die meisten Jobs in Niederbayern gibt es in diesen Wirtschaftszweigen:

  • Kraftwagen
  • Maschinenbau
  • Chemische Industrie
  • Metallerzeugnisse
  • Baugewerbe
  • Tourismus

Die Betriebe selbst sind mit ihrem Standort größtenteils zufrieden. In einer IHK-Standortumfrage gaben sie dem Standort Landshut im Schnitt die Note 2,1. Könnten sie noch einmal wählen, würden sich 82,3 Prozent von ihnen erneut für Landshut entscheiden.

Zu den großen Stärken Landshuts zählen demnach die Energieversorgung, die Anbindung ans Fernstraßennetz und das regionale Straßennetz. Außerdem punktet die gesamte Region mit ihren Freizeitmöglichkeiten, Sport, Schule und Fachhochschulen.

Wie gut man in Landshut leben und arbeiten kann, zeigt auch der Prognos-Zukunftsatlas 2019. Hier rangiert die Stadt Landshut auf Platz 15 von 401 Regionen in Deutschland. Viele Punkte gab es für die wirtschaftliche Stärke und Wettbewerbsfähigkeit.

Mietpreise in Landshut

Die Stadt an der Isar ist eine kostspielige Adresse. Der mittlere Mietpreis in Landshut liegt nach Angaben der Plattform Immowelt bei mehr als 10,00 Euro kalt (Stand: November 2020). Von den 108 deutschen Mittelstädten mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern haben nur elf ein höheres Mietpreisniveau.

Viele davon liegen im Speckgürtel der großen Metropolen: Bad Homburg bei Frankfurt, Norderstedt bei Hamburg, Esslingen bei Stuttgart. Auch Landshut gehört angesichts seiner Nähe zu München in diese Kategorie.

Schon von 2011 bis 2017 war der Quadratmeterpreis für kleine Wohnungen (bis 40 qm) in Landshut von 8,40 Euro auf 12,40 Euro in die Höhe gesprungen.

Vergleichsweise günstig sind Wohnungen zwischen 120 und 140 Quadratmetern. Für sie werden 8,80 Euro pro Quadratmeter fällig. Anders sieht es für kleine Wohnungen aus. Wer in einem Zimmer mit weniger als 20 Quadratmetern zuhause ist, zahlt Immowelt zufolge 20,30 Euro pro Meter (Stand: Februar 2019).

Der Kaufpreis für eine Immobilie in Landshut beträgt sogar 3.950 Euro pro Quadratmeter. Von 108 untersuchten Mittelstädten in Deutschland sind nur zwei teurer: Konstanz und Rosenheim. Aber: Laut Risiko-Rendite-Ranking des Immobiliendienstleisters Dr. Lübke und Kelber aus dem Jahr 2020 lohnt sich der Kauf einer Neubau-Immobilie in Landshut ganz besonders, auch der Kauf einer Bestandsimmobilie ist im Vergleich zu anderen Städten günstig.

Von den Preisen beim großen Nachbarn München ist man jedenfalls weit entfernt. In der Landeshauptstadt werden schon mal 6.500 Euro für den Quadratmeter abgerufen. Da wohnt es sich in Landshut erheblich günstiger – es sind ja auch nur 70 Kilometer bis nach München.

Hier finden Sie 10 Tipps für Ihre Wohnungssuche.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in landshutDie richtige Stelle in Landshut müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Jobs Landshut: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Landshut selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Landshut für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfen, Minijobs oder Studentenjobs suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst. Hier gibt’s Jobs in Landshut:

  • Ihr Finanzamt Landshut finden Sie hier.
  • Die IHK Niederbayern finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Landshut in Vollzeit oder Teilzeit finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: Sodemikan by Shutterstock.com]

Jobs in Augsburg: Leben und Arbeiten in Schwaben

jobs-in-augsburg-schwaben-stellenangebote-vollzeit-teilzeit

Augsburg lässt die Puppen tanzen – auch ökonomisch. Die Schwaben stehen oft im Schatten des großen Nachbarn München, setzen aber ihre eigenen Akzente. Für die Industrie war Augsburg schon immer ein attraktiver Standort. Mittlerweile siedeln sich immer mehr IT-Fachkräfte und Ingenieure, Werber und Berater an. So finden Sie die besten Stellen und Jobs in Augsburg

Leben in Augsburg

Augsburg zehrt von seiner glorreichen Vergangenheit.

Die Familie der Fugger kam hier im Mittelalter zu Reichtum. In der Neuzeit brachte die Augsburger Puppenkiste unzählige Kinderaugen zum Leuchten. Und die Altstadt von Augsburg mit ihren alten Gebäuden und Kirchen ist auch im 21. Jahrhundert noch immer wunderschön.

Zum Zwerg geschrumpft ist Augsburg keineswegs. Die Stadt ist mit ihren 300.000 Einwohnern immerhin die drittgrößte im Freistaat – hinter München und Nürnberg.

Die Augsburger Wirtschaft steht auf gesunden Beinen. Dass Augsburg den Blick in die Zukunft richtet, belegt schon der kometenhafte Aufstieg von Roboterhersteller Kuka. Ein Unternehmen, das noch im 19. Jahrhundert gegründet wurde und jetzt alle Welt mit Industrierobotern beliefert.

Für alle, die eine Wohnung in Augsburg suchen: Beliebt sind das Antons- und Stadtjägerviertel im Herzen der Stadt. Diese Gegenden sind ruhig und gut angebunden. Im Süden zählt Haunstetten zu den besseren Wohngegenden, in Göggingen und Hochfeld wohnen viele Studenten. Oberhausen im Norden liegt dagegen weniger im Trend.

Übrigens: In 30 bis 60 Minuten ist man im 80 Kilometer entfernten München. Nicht wenige Berufspendler, die da hellhörig werden.

Arbeitsmarkt und Jobs in Augsburg

Bayern ist in vielerlei Hinsicht ein Vorzeigeland. Arbeitslose – so scheint es – muss man im Freistaat mit der Lupe suchen. In der Tat beträgt die Arbeitslosenquote in Bayern trotz Corona-Auswirkungen nur 3,6 Prozent (Stand: November 2020).

Die Arbeitslosenquote in der Stadt Augsburg ist mit 4,7 Prozent leicht erhöht. Was für andere Bundesländer ein Spitzenwert wäre, ist für Bayern mittelmäßig.

So kommt München auf eine Quote von 4,9 Prozent, Passau auf 5,3 Prozent, Straubing auf 5,5 Prozent, Fürth auf 5,6 Prozent, Augsburg auf 6,2 Prozent und Nürnberg auf 6,3 Prozent. Niedriger ist sie in Regensburg mit 4,4 Prozent und Ingolstadt mit 3,8 Prozent .

Das Augsburger Umland steht noch besser da. So beträgt die Arbeitslosenquote im Bezirk Augsburg der Bundesagentur für Arbeit nur minimale 3,0 Prozent (Stand: November 2020).

Insgesamt haben nach IHK-Angaben über 143.000 Menschen sozialversicherungspflichtige Jobs in Augsburg. Ein Viertel arbeitet im produzierenden Gewerbe, fast ein Fünftel in Handel, Gastgewerbe und Verkehr und der Rest – und damit mehr als die Hälfte – in anderen Dienstleistungsberufen.

Gehälter in Augsburg

Eine Vollzeitstelle in Augsburg wird mit 3.731 Euro brutto monatlich entlohnt. Diesen Medianwert hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt (Stichtag: 31.12.2019).

In anderen Gegenden in Schwaben verdient man deutlich schlechter. So liegt der Wert in Kempten nur bei 3.385 Euro brutto im Monat, in Memmingen bei 3.481 Euro. Mit dem großen München kann Augsburg erwartungsgemäß aber nicht mithalten. Das Medianeinkommen liegt in der bayerischen Landeshauptstadt bei 4.470 Euro – allerdings muss man dort für Mieten und Co. tiefer in die Tasche greifen.

In ganz Deutschland verdient die eine Hälfte der Vollzeitbeschäftigten mehr als 3.401 Euro, die andere Hälfte weniger.

Generell ist Bayern ein Hochlohnland. Fach- und Führungskräfte erzielen im Freistaat nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2020 ein jährliches Durchschnittsgehalt von 62.243 Euro brutto. Die Verdienstaussichten sind nur in Hessen (64.335 Euro) besser. Das Durchschnittsgehalt für Fach- und Führungskräfte in Deutschland liegt bei 58.785 Euro brutto jährlich.

Laut Gehaltsatlas der Plattform gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt in Bayern für alle Arbeitnehmer 47.295 Euro brutto im Jahr. Nur in Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg wird demnach besser gezahlt.

Das bedeutet summa summarum: Mit Jobs in Augsburg lässt sich gutes Geld verdienen.

Die größten Arbeitgeber in Augsburg

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in Augsburg – hier eine Auswahl der größten Arbeitgeber in Augsburg:

  • MAN Energy Solutions (Motorenhersteller)
  • Avag Holding (Automobilhandel)
  • Manroland (Druckmaschinen)
  • Renk AG (Maschinenbau)
  • MT Aerospace AG (Luft- und Raumfahrt)
  • UPM-Kymmene (Papier)
  • Premium Aerotec (Luftfahrtindustrie)
  • Fujitsu Technology Solutions
  • Siemens
  • BMK Group (Elektrotechnik)
  • PCI Augsburg (Chemie)
  • Weltbild (Verlag)
  • Kuka AG (Robotik)
  • NCR (Informationstechnologie)
  • Böwe Systec (Maschinenbau)
  • Faurecia (Automotive)
  • Kontron (Rechnertechnologie)
  • Washtec (Anlagenbau)
  • Hosokawa Alpine (Maschinen- und Anlagenbau)
  • 3A Wassertechnik
  • Conntac (Software)
  • Xentral ERP (Software)
  • De Crignis Blechverarbeitung
  • NaturSinn International (Wasseraufbereitung)
  • Erhardt und Leimer Automatisierungstechnik
  • Universität Augsburg
  • Stadt Augsburg
  • Universitätsklinikum Augsburg
  • Stadtwerke Augsburg
  • Lechwerke (Versorgung)
  • Flughafen Augsburg

Karriereaussichten und Jobs in Augsburg

Früher war Augsburg eine Hochburg der Textilindustrie. Die Zeiten sind vorbei. Ein starker Industriestandort ist Augsburg aber noch immer. Allein in der Metallbranche erwirtschaftet jeder Beschäftigte einen Umsatz von über 500.000 Euro.

Rund ein Viertel aller Beschäftigten arbeitet im produzierenden Gewerbe. Die Industrie ist für ein Drittel der Bruttowertschöpfung in ganz Schwaben verantwortlich. Rund 22 Prozent entfallen auf Finanzen, Versicherungen und Unternehmensdienstleistungen, 19 Prozent auf öffentliche und private Dienstleister, 18 Prozent auf Handel, Verkehr, Lagerei, Gastgewerbe, Information, Kommunikation und sechs Prozent auf das Baugewerbe.

Die wichtigsten Branchen für die Region sind:

  • Maschinenbau
  • Mechatronik und Automation
  • Metallverarbeitung
  • IT
  • Umwelt
  • Logistik
  • Ernährungsgewerbe
  • Papier, Druck und Verlagswesen

Auch bei Touristen ist Augsburg angesichts seiner Nähe zum Allgäu beliebt. Und die Gründung der Medizinischen Fakultät an der Uni Augsburg im Jahr 2019 dürfte zur Folge haben, dass in den kommenden Jahren vor allem Dienstleistungssektor und Gesundheitswesen weiter wachsen.

Im Städteranking 2020 des Beratungsunternehmens IW Consult belegt Augsburg von 71 untersuchten Städten in Deutschland den 25. Platz. Damit kann man Augsburg durchaus zu den wirtschaftlichen Schwergewichten des Landes zählen.

So ist unter anderem das Gewerbesaldo positiv, es werden mehr Unternehmen an- als abgemeldet. Zuletzt erlebten insbesondere die wissensbasierten Dienstleistungen einen Boom – dazu zählen zum Beispiel Software-Firmen, Unternehmensberatungen, Werbeagenturen oder Ingenieurbüros.

Negativ: In Augsburg werden vergleichsweise wenige neue Wohnungen gebaut. Die Abiturquote ist gering und es gibt nicht genügend Kita-Plätze für die Unter-Dreijährigen.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 erreichte die Stadt Augsburg Platz 49 von 401 Städten und Regionen in Deutschland. Der Landkreis Augsburg belegt in diesem Ranking Position 116.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in augsburgDie richtige Stelle in Augsburg müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind wertvolle Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Mietpreise in Augsburg

In Augsburg sind die Lebenshaltungskosten vergleichbar mit denen anderer bayerischer Städte. Mit einer Ausnahme: München. Wer in Augsburg 50.000 Euro jährlich verdient, müsste in München über 66.000 Euro einstreichen, um auf den gleichen Lebensstandard zu kommen. Auf der anderen Seite bräuchte er in Bremerhaven nur 35.000 Euro.

Fast die Hälfte aller Augsburger wohnt laut Amt für Statistik und Stadtforschung in einer Mietwohnung, im eigenen Haus hingegen nur jeder Vierte (der Rest in einer Eigentumswohnung oder anderen Wohnform).

In einer Bürgerumfrage, die die Stadt in Auftrag gegeben hatte, wurden die Mietkosten als eines der größten Probleme Augsburgs genannt. Dabei waren 87 Prozent der Befragten mit ihren Miet- oder Kaufpreis nach eigener Aussage zufrieden. So bezahlte ein Ein-Personen-Haushalt laut Umfrage rund 617 Euro pro Monat für Miete, Nebenkosten und Strom, ein Vier-Personen-Haushalt 273 Euro pro Kopf und damit 1092 Euro insgesamt.

Laut Immowelt liegt der mittlere Mietpreis für Bestandswohnungen in Augsburg bei 10,20 Euro (Stand: 1. Quartal 2020). In Jahr zuvor waren es noch 9,60 Euro.

Im Jahr 2009 hatten Mieter sogar nur 6,50 Euro pro Quadratmeter überweisen müssen. Zwischen 2009 und 2019 zogen die Mietpreise in Augsburg um 49 Prozent an. In München betrug der Mietpreisanstieg im gleichen Zeitraum sogar 61 Prozent. Bundesweiter Spitzenreiter war Berlin mit einem Plus von 104 Prozent.

Hier finden Sie 10 Tipps für Ihre Wohnungssuche.

Jobs Augsburg: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Augsburg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Augsburg für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfen, Minijobs oder Studentenjobs suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Augsburg finden Sie hier.
  • Die IHK Schwaben finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer für Schwaben finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Augsburg in Vollzeit oder Teilzeit finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: muratart by Shutterstock.com]

Jobs in München: Leben und Arbeiten in München

jobs-in-muenchen-stellenangebote-vollzeit-teilzeit

München hat alles. Spitzenunis, innovative Unternehmen, Weißbier und blauen Himmel. So viele Top-Arbeitgeber wie die Bayernmetropole kann keine andere Stadt des Landes aufweisen. Wer Karriere machen will, ist in München an der richtigen Adresse. Ein Spitzengehalt gibt es für Jobs in München obendrauf. Wenn da nur dieser eine kleine Makel wäre…

Leben in München

München ist eine der lebenswertesten Städte der Welt.

Laut Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens Mercer lässt es sich nur in Wien, Zürich und Vancouver noch besser leben und arbeiten als in München. Auch das Lifestyle-Magazin Monocle hält große Stücke auf München. Für die lebenswertesten Städte des Planeten hält es in dieser Reihenfolge Zürich, Tokio, München, Kopenhagen und Wien.

Wo München ist, ist vorne. Die Wirtschaft kann vor Kraft kaum laufen. Der FC Bayern München ist nicht nur seit Jahrzehnten das Maß aller Dinge im deutschen Fußball, sondern eine sportliche Weltmacht. Und das Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das mit großer Sicherheit bekannteste Volksfest der Welt.

München ist exklusiv. München ist teuer. München ist schön. In den Biergärten im Englischen GartenLeben in München hat seinen Preis. Nicht wenige, die sich an den Stadtrand verabschieden. Immobilienkäufer müssen mitunter 10.000 Euro für den Quadratmeter auf den Tisch legen. Wer es sich leisten kann, zieht nach Haidhausen-Süd, an den Gärtnerplatz, nach Ludwigvorstadt, Schönfeldvorstadt oder an die Südseite des Englischen Gartens.

Beliebte Wohnlagen in München sind auch die Obere Au, Augustenstraße, der Josephplatz und die Gegend um die Universität. Als Problemviertel der 1,5-Millionen-Einwohner-Stadt gelten Neuperlach, Berg am Laim, Milbertshofen und Riem. Kritisch ist es zudem in Ramersdorf, Moosach, Hasenbergl, Blumenau, Neuaubing und in der Schwanthalerhöhe.

Arbeitsmarkt und Jobs in München

Noch nie gab es so viele Jobs in München wie heute. Insgesamt gehen 874.000 Menschen in der Landeshauptstadt einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach (Stand: 30.06. 2018).

Die meisten arbeiten im Bereich der Unternehmensdienstleistungen. Darunter können so unterschiedliche Berufe fallen wie Unternehmensberater, Ingenieure, Headhunter, IT-Sicherheitsbeauftragte oder Gebäudereiniger.

Neue Jobs in München entstehen vor allem im Informations- und Kommunikationsbereich, im Handel, Erziehungs- und Gesundheitswesen.

Demgegenüber sind nur rund 43.500 Menschen ohne Jobs in München und offiziell arbeitslos. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent. Die Quote für ganz Bayern liegt bei 3,6 Prozent, für Deutschland bei 5,9 Prozent (Stand: November 2020)

Auch im Münchener Umland kann man gut leben und arbeiten. So weist die Bundesagentur für Arbeit für den Bezirk München eine Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent aus. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sie sich in den umliegenden Gemeinden und Bezirken Freising, Ebersberg, Erding, Starnberg, Fürstenfeldbruck und Dachau.

Gehälter in München und Bayern

München ist ein teures Pflaster. Aber München zahlt auch gut. Das Durchschnittsgehalt in München liegt nach Angaben der Plattform gehalt.de bei 55.980 Euro brutto im Jahr. Von allen Landeshauptstädten ist das der zweitbeste Wert – hinter Stuttgart.

Für IT-Fachkräfte ist München ebenfalls eine exzellente Wahl. Für sie liegt das Gehaltsniveau laut Personalvermittlung Robert Half bei 111 Prozent des deutschen Durchschnitts. Stuttgart kommt auf 110 Prozent, Frankfurt sogar auf 112 Prozent. Unter dem Schnitt liegen Hamburg (99 Prozent) und Berlin (92 Prozent).

Ingenieure können laut gehalt.de in München sogar mit 79.439 Euro brutto jährlich rechnen – deutlich mehr als in Nürnberg, Köln, Hamburg oder Berlin. In Stuttgart, Frankfurt und Erlangen springen Ingenieure dagegen sogar über die 80.000-Euro-Marke.

Ohne München sähe auch das Durchschnittseinkommen in Bayern nicht so glänzend aus. Würde man München aus der Rechnung herausnehmen, beträgt es rund 39.000 Euro. Mit München sind es über 48.000 Euro.

Für Fach- und Führungskräfte in Bayern liegt das jährliche Durchschnittsgehalt laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 bei 62.243 Euro brutto. Für Deutschland beträgt es 58.785 Euro brutto jährlich.

Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in München kommen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit auf ein monatliches Medianeinkommen von 4.470 Euro (Stichtag: 31.12.2019). Damit gehört die Stadt zu den wenigen in Deutschland, die die 4.000-Euro-Marke knacken. Speziell für eine Metropole ist das eine bemerkenswerte Leistung.

Zum Vergleich: Berlin liegt bei einem Medianeinkommen von 3.383 Euro brutto im Monat. Hamburg kommt auf 3.820 Euro, Köln auf 3.881 Euro, Frankfurt auf 4.431 Euro. Übertrumpft wird München von Stuttgart mit 4.612 Euro.

Die größten Arbeitgeber in München

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in München – das sind die größten Arbeitgeber in München:

  • Accenture (Unternehmensberatung)
  • Allianz AG (Versicherungen)
  • Bayerische Landesbank
  • BMW Group (Automobil)
  • BSH Hausgeräte
  • Airbus (Luftfahrt)
  • E.ON (Versorgung)
  • Flughafen München
  • Hubert Burda Media (Medien)
  • Unicredit/Hypovereinsbank
  • IBM Deutschland (IT)
  • Infineon Technologies (Halbleiter)
  • Ikea Deutschland (Handel)
  • Langenscheidt Verlag
  • LHI Group (Vermögensverwaltung)
  • Linde AG (Industriegase)
  • MAN AG (Nutzfahrzeuge)
  • McKinsey (Unternehmensberatung)
  • Messe München
  • Microsoft Deutschland (IT)
  • Munich Re (Versicherungen)
  • Telefonica Deutschland Holding (Telekommunikation)
  • Philipp Morris GmbH (Tabak)
  • Real I.S. (Immobilien)
  • Rohde und Schwarz (Elektronik)
  • Roland Berger (Unternehmensberatung)
  • Siemens AG (Mischkonzern)
  • Swiss Re (Versicherungen)
  • Boston Consulting Group (Unternehmensberatung)
  • Traton (Nutzfahrzeuge)
  • TÜV Süd (Prüforganisation)
  • Wacker Chemie
  • Wacker Neuson (Bauindustrie)
  • Constantin Film (Produktionsfirma)
  • Bavaria Film (Produktionsfirma)
  • Bayerischer Rundfunk
  • ARD Programmdirektion Erstes Deutsches Fernsehen
  • Süddeutscher Verlag
  • McDonalds Deutschland (Systemgastronomie)
  • Bilfinger Industrial Services (Industriedienstleistungen)
  • Osram Licht AG (Photonik)
  • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung
  • Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften
  • Knorr-Bremse (Automotive)
  • TDK Electronics (Elektronische Bauelemente)
  • BayWa (Mischkonzern)
  • Aton GmbH (Beteiligungsgesellschaft)
  • Mutares (Beteiligungsgesellschaft)
  • Giesecke und Devrient (Sicherheitstechnik)
  • Stadtwerke München
  • Technische Universität München
  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • MTU Aero Engines (Luftfahrt)
  • ADAC (Automobilverein)
  • FTI Group (Touristik)
  • Allgeier SE (Personaldienstleistungen)
  • Europäisches Patentamt
  • Landeshauptstadt München
  • AOK Bayern (Krankenkasse)
  • Versicherungskammer Bayern
  • Deloitte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • Cancom (IT)
  • Check24 (Vergleichsportal)

Karriereaussichten und Jobs in München

München ist der Sitz von fünf DAX-Unternehmen (Stand: Dezember 2020). Zu Allianz, BMW, Münchener Rück, Siemens und Infineon gesellt sich zudem Industriegasehersteller Linde, der seinen Sitz aber offiziell nach Dublin verlegt hat. Das ist einsame Spitze. Die Liste an namhaften Arbeitgebern in München ließe sich aber beliebig fortsetzen.

In keiner anderen deutschen Stadt findet man so leicht Arbeit wie in München. Das ist auch das Ergebnis einer Analyse des Umzugsunternehmens Movinga. Dafür hatte man Daten der OECD ausgewertet: Wie viele Menschen in der Stadt eine Stelle haben, wie viele Unternehmen neu gegründet wurden, aber auch wie viele Migranten einen Job haben und wie hoch das verfügbare Einkommen ist.

München liegt hier vor Hamburg, Stuttgart und Frankfurt. Sogar im internationalen Vergleich kann München Städte wie Calgary, London und Singapur auf Distanz halten. Lediglich Boston landet im Ranking vor den Bayern. „Die bayerische Landeshauptstadt zeichnet sich durch prestigereiche Universitäten, den hohen Lebensstandard und die Ansammlung zahlreicher multinationaler Konzerne aus“, heißt es.

Dem ist im Prinzip nichts hinzuzufügen. München ist unter anderem in diesen Branchen Spitze:

  • Automobilindustrie
  • Banken und Versicherungen
  • Biotechnologie
  • Einzelhandel
  • Energie
  • Gesundheitswesen
  • IT-Industrie
  • Medien
  • Messewesen
  • Tourismus
  • Unternehmensberatung
  • Verkehr und Logistik

Von allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in München üben offiziell mehr als 40 Prozent eine komplexe Tätigkeit aus. Dafür ist meist ein Hochschulstudium erforderlich. Zum Vergleich: In Bayern und Deutschland liegt die Quote bei ungefähr 25 Prozent.

So ist es auch keine Überraschung, dass München im Städteranking 2020 des Beratungsunternehmens IW Consult auf Platz 1 von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland landet – mit weitem Abstand vor Ingolstadt, Stuttgart, Erlangen und Frankfurt.

In fast allen Bereichen ist die Stadt hervorragend aufgestellt: Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt, Lebensqualität, Forschungsstärke, kreative Dienstleistungen… Laut IW Consult haben speziell Hochqualifizierte und Frauen in München die besten Karrierechancen in ganz Deutschland. Negativ: Die Abiturquote in München könnte höher sein, zudem gibt es viele privat Überschuldete.

Auch im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegt die Stadt München Platz eins von 401 Regionen in Deutschland. Unmittelbar dahinter auf Rang zwei folgt der Landkreis München.

Fazit: Wer eine Stadt mit vielen Jobs, exzellenten Karriereperspektiven und hoher Lebensqualität sucht, der sollte zuerst Richtung München blicken.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in muenchenDie richtige Stelle in München müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Mietpreise in München

Das ist die Kehrseite der Medaille: München ist nach nahezu allen Parametern, die man zugrunde legen kann, die teuerste Stadt Deutschlands.

Zum Beispiel für Studenten. Eine 40 Quadratmeter große Wohnung kostet laut Immowelt 790 Euro. Das ist im Vergleich mit 68 anderen Studentenstädten ein exorbitant hoher Wert. Auf Platz zwei liegt Frankfurt am Main mit 530 Euro, gefolgt von Stuttgart mit 500 Euro. Am unteren Ende der Skala befinden sich Chemnitz und Cottbus, wo man nur 190 Euro auf den Tisch legen muss.

Das bedeutet: Für den Betrag, den man in München für eine Wohnung benötigt, bekommt man in Cottbus vier!

Im Median beträgt der mittlere Mietpreis für Bestandswohnungen in München laut Immowelt 17,30 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020). Das war ein Anstieg von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch in diesem Ranking folgt Frankfurt mit 13,60 Euro abgeschlagen auf Platz zwei, hat aber seinerseits einen großen Abstand zu den nachfolgenden Städten.

Für kleine Wohnungen müssen Münchener Mieter oft schon über 20 Euro pro Quadratmeter zahlen, bisweilen auch mehr als 30 Euro.

Von 2009 bis 2019 waren die Mietpreise in München laut Immowelt um 61 Prozent in die Höhe geschossen. Zum Vergleich: In Stuttgart betrug der Anstieg im gleichen Zeitraum 49 Prozent, in Frankfurt 44 Prozent, in Hamburg 42 Prozent und in Köln 34 Prozent. Spitzenreiter war Berlin mit 104 Prozent, ausgehend aber von einem deutlich niedrigeren Niveau.

Und der Trend dürfte anhalten – auch für Käufer. So sollen die Kaufpreise von Eigentumswohnungen in München laut Immowelt-Prognose bis 2030 um 60 Prozent steigen. Damit würde die Landeshauptstadt die 11.000-Euro-Marke pro Quadratmeter knacken. In Frankfurt – der zweitteuersten Stadt – werden es „nur“ 7.000 Euro sein.

Dabei haben die Kaufpreise in München schon in den vergangenen zehn Jahren um 154 Prozent angezogen.

Hier finden Sie 10 Tipps für Ihre Wohnungssuche.

Jobs München: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in München selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in München für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfen, Minijobs oder Studentenjobs suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in München finden Sie hier.
  • Das Jobcenter München finden Sie hier.
  • Die IHK München und Oberbayern finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer für München und Oberbayern finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in München in Vollzeit oder Teilzeit finden Sie in unserer Jobörse.
[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: Oleksiy Mark by Shutterstock.com]

Jobs in Lübeck: Aktuelle Stellenangebote in Lübeck und Umgebung

jobs-in-luebeck-vollzeit-teilzeit-studentenjobs

Lübeck steht für Genuss und Kultur. Starke Unternehmen bringt man mit der Stadt im Norden dagegen nicht in Verbindung. Doch ganz so schlecht steht Lübeck ökonomisch gar nicht mehr da. Die Arbeitslosigkeit hat sich innerhalb von zehn Jahren fast halbiert. Hier gibt es Jobs in Lübeck

Jobs Lübeck: Die Stadt

Es gibt Menschen, die halten Lübeck für eine der unterbewertetsten Städte Deutschland. In der Altstadt entdecken sogar die Eingeborenen immer neue Gänge und Geheimnisse. Zwischendurch gönnen Sie sich eine Portion feinstes Marzipan.

Dafür ist die 220.000-Einwohner-Stadt berühmt. Genauso wie für das ikonische Holstentor und ihren berühmten Sohn, Schriftsteller Thomas Mann. Mit den Buddenbrooks setze er seiner Heimatstadt ein literarisches Denkmal.

Für Neulinge ist die Hafenrundfahrt ein Muss. Naturfreunde finden in der Holsteinischen Schweiz oder im nahen Bad Segeberg Erholung. Hamburg und der Strand in Travemünde sind auch nicht weit.

Schöner als auf der Lübecker Altstadtinsel kann man kaum wohnen. Beliebte Wohngegenden sind auch St. Jürgen und St. Gertrud, Stadtpark, Travemünde und das Fischerdorf Gothmund. Weniger populär sind Buntekuh, Mosiling und Kücknitz.

Stellen Lübeck: Der Arbeitsmarkt

Immer weniger Lübecker sind arbeitslos. Im Jahr 2007 lag die Arbeitslosenquote in Lübeck noch bei rund 14 Prozent, ging danach aber beständig zurück. 2015 lag sie im Jahresdurchschnitt bei 9,9 Prozent, 2016 bei 9,1 Prozent und 2017 bei 8,6 Prozent. Im November 2018 war sie bei 7,3 Prozent angekommen.

Coronabedingt liegt die Quote mittlerweile wieder bei 8,1 Prozent (Stand: November 2020). Im Vergleich mit den anderen Städten Schleswig-Holsteins steht Lübeck damit aber noch sehr gut da. So beträgt die Arbeitslosenquote in der Landeshauptstadt Kiel 8,4 Prozent, in Flensburg 8,7 Prozent und in Neumünster 9,1 Prozent. In Hamburg sind es 7,7 Prozent.

Damit sind rund 9.400 Lübecker ohne Job. Vor wenigen Jahren suchten weit über 10.000 eine Stelle in Lübeck.

Jobs Lübeck: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Eine Vollzeitstelle in Lübeck bringt 3.036 Euro brutto pro Monat ein.

Diesen Medianverdienst hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Beim Median liegt eine Hälfte oberhalb, die andere unterhalb des Werts. Experten halten ihn für aussagekräftiger als den Durchschnittsverdienst, der durch einzelne Ausreißer stark verzerrt werden kann.

Im Vergleich mit anderen Städten und Gemeinden in Schleswig-Holstein liegt Lübeck damit vorne. Flensburg kommt nicht über 3.000 Euro hinaus, hier beträgt der Median 2.986 Euro brutto monatlich. Einzig das Gehaltsniveau in der Landeshauptstadt Kiel ist mit 3.304 Euro deutlich höher.

Im Vergleich mit anderen Regionen des Landes fällt Lübeck allerdings ab. So liegt der Wert für ganz Deutschland bei 3.209 Euro brutto im Monat – Lübecker verdienen also unterproportional.

Insgesamt ist das Gehaltsniveau in Schleswig-Holstein niedriger als in anderen Landesteilen. Das Bruttodurchschnittsgehalt für Fach- und Führungskräfte liegt im hohen Norden laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 bei 52.563 Euro jährlich.

Das ist der niedrigste Wert aller westdeutschen Bundesländer. Spitzenreiter im Gehaltsranking ist Hessen mit über 64.300 Euro brutto jährlich, Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern mit gut 45.000 Euro.

Mehr als 60.000 Euro brutto im Schnitt erreichen in Schleswig-Holstein nur Ingenieure und Finance-Fachleute. Fachkräfte in technischen Berufen müssen hingegen mit ca. 42.000 Euro Vorlieb nehmen.

Hier geht es zum kostenlosen Gehaltscheck und hier zu Ihrem Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Lübeck

Diese Unternehmen haben Jobs in Lübeck zu vergeben – sie sind die größten Arbeitgeber in Lübeck:

  • Possehl-Gruppe (Mischkonzern)
  • Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
  • Lübecker Hafen Gesellschaft
  • Drägerwerk AG (Medizin- und Sicherheitstechnik)
  • Bockholdt (Gebäudedienstleister)
  • Stadtwerke Lübeck
  • Birgroup Holding (Industriereinigung)
  • Konditorei Junge (Bäckereibetreiber)
  • Euroimmun Medizinische Labordiagnostika AG
  • H und J Brüggen KG (Nahrungsmittel)
  • Vestas (Windenergie)
  • Stadt Lübeck
  • Sparkasse zu Lübeck
  • Volksbank Lübeck
  • Beda Telemarketing (Call Center)
  • Martens und Prahl (Versicherungsmakler)
  • ANT Applied New Technologies (Maschinenbau)
  • Neue Lübecker Norddeutsche Baugenossenschaft
  • Niederegger (Nahrungsmittel)
  • Sana Kliniken Lübeck
  • Schwartauer Werke (Nahrungsmittel)
  • Oldendorff Carriers (Reederei)
  • Vorwerker Diakonie (Pflege)
  • CineStar CMS Cinema Management Services (Kinobetreiber)
  • Lübecker Nachrichten (Medien)
  • Universität zu Lübeck

Stellen Lübeck: Karriereaussichten und Wirtschaft

Der Hafen ist ein großer Wirtschaftsfaktor für Lübeck – aber seine Bedeutung sinkt. Seit 2007 geht der Warenumschlag im Hafen Lübeck kontinuierlich zurück.

Gleichzeitig nimmt die Bedeutung des Fremdenverkehrs zu. 2015 besuchten rund 700.000 Gäste die alte Hansestadt, zwei Jahre später waren es schon fast 730.000. Im Jahr 2019 knackte Lübeck die Marke von zwei Millionen Übernachtungen. Nach dem Ende der Corona-Pandemie dürfte es mit dem Tourismus in Lübeck weiter bergauf gehen.

Damit verbunden sind Karriereperspektiven in Hotellerie und Gastronomie – und auch im Verkauf des bekanntesten Produkts: Marzipan, ein gerne eingepacktes Souvenir für die Daheimgebliebenen.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige für ganz Schleswig-Holstein sind:

  • Gesundheitswesen und Pharma
  • Handel
  • Gastgewerbe
  • Kredit- und Versicherungswesen

Im Städteranking 2020 von IW Consult belegt Lübeck Rang 49 von 71 Städten und liegt damit im breiten Mittelfeld. Der Arbeitsmarkt macht es vor allem Älteren nicht leicht, neue Jobs in Lübeck zu finden. Zudem gibt es hier viele Schulabgänger ohne Abitur. Positiv: Die Gästeübernachtungen steigen ebenso rasant wie die Kita-Quote.

Die Tendenz stimmt. Im Dynamikranking, das die Entwicklung der letzten fünf Jahre berücksichtig, findet sich Lübeck auf Platz 6 in den Top Ten wieder. Nur München, Berlin, Heilbronn, Erlangen und Frankfurt am Main entwickelten sich zuletzt dynamischer als Lübeck. Wermutstropfen: Die Beschäftigungsentwicklung konnte bei dem Tempo nicht ganz mithalten.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangiert Lübeck auf Position 276 von 401 Regionen in Deutschland. Während die Hansestadt auch in dieser Rangliste durch ihre Dynamik und Wettbewerbsfähigkeit besticht, landet sie in der Kategorie Arbeitsmarkt auf Rang 223.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in luebeckDie richtige Stelle in Lübeck müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind wertvolle Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Jobs Lübeck: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Die Lebenshaltungskosten in Lübeck sind ungefähr auf dem Niveau von Nachbarstadt Kiel.

Viel billiger als in Hamburg ist das Leben hier nicht. Wer in Lübeck 50.000 Euro pro Jahr verdient, würde laut Financescout24 in Hamburg rund 55.000 Euro benötigen, um seinen Lebensstandard zu halten. In Bremen müsste er oder sie dagegen nur ca. 43.700 Euro verdienen.

Die Mietpreise in Lübeck stiegen nach Angaben von Immowelt von 2009 bis 2019 um 43 Prozent. In Kiel waren es im gleichen Zeitraum 44 Prozent, in Hamburg 42 Prozent, in Berlin allerdings 104 Prozent.

Während die Lübecker 8,40 Euro pro Quadratmeter für eine Bestandswohnung aufbringen müssen, kommen die Kieler mit 7,90 Euro davon (Stand: 1. Quartal 2020). Weitere Vergleichswerte: In Hamburg kostet der Quadratmeter 11,50 Euro, in Hannover 8,80 Euro, in Rostock 6,10 Euro und in Bremerhaven 5,30 Euro.

Hier finden Sie die 10 besten Tipps für eine erfolgreiche Wohnungssuche in Lübeck.

Jobs Lübeck: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Lübeck selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Lübeck als Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Lübeck finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Lübeck finden Sie hier.
  • Die IHK Schleswig-Holstein finden Sie hier.
  • Das Gründercamp Lübeck finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Lübeck finden Sie hier.
  • Jobs in Lübeck als Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: Anibal Trejo by Shutterstock.com]

Jobs in Kiel: Aktuelle Stellenangebote in Kiel und Umgebung

jobs-in-kiel-stellenangebote-vollzeit-teilzeitjpg

Der Kieler Rathausturm ragt hoch hinaus, davor verspricht das Opernhaus Genuss. Kiel hat eine Menge zu bieten – auch attraktive Arbeitsplätze. Die Stadt steht für alteingesessene Industrie auf der einen und moderne Dienstleistungen auf der anderen Seite. So finden Sie gute Jobs in Kiel.

Jobs Kiel: Die Stadt

Die Kieler Woche ist ein Muss, nicht für Segelfreunde. Einmal im Jahr feiert die 250.000-Einwohner-Stadt und bewundert die unzähligen Windjammer und Dampfschiffe im Hafen. Nebenbei gönnt man sich ein paar Kieler Sprotten. Die geräucherten Fische sind das kulinarische Markenzeichen der Stadt.

Kiel ist eine sportliche Stadt, was aber weniger an den Fußballern liegt. Der THW Kiel gilt als Handball-Großmacht und hat die 250.000-Einwohner-Stadt in ganz Europa populär gemacht.

Gut möglich, dass die Handball-Profis in Düsternbrook, Holtenau, Schilksee oder Strande wohnen. Das sind die beliebtesten – und teuersten – Lagen Kiels. Jünger, günstiger und lebendiger wird, je näher man an die Innenstadt rückt – an die Stadtteile Ravensberg, Bruns­wik, Damperhof oder Schreventeich.

Stellen Kiel: Der Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen geht seit Jahren kontinuierlich zurück, befindet sich aber noch immer auf einem vergleichsweise hohen Niveau.

Im Jahr 2014 waren noch über 13.000 Kieler arbeitslos, im September 2018 sank die Zahl erstmals wieder unter 11.000. Die Arbeitslosenquote sank in diesem Zeitraum von 10,1 Prozent auf 7,8 Prozent. Die Hälfte der Arbeitslosen in Kiel hat keine Berufsausbildung.

Mittlerweile beträgt die Arbeitslosenquote in Kiel coronabedingt wieder 8,4 Prozent (Stand: November 2020). Damit ist sie höher als in Lübeck (8,1 Prozent, aber niedriger als in Flensburg (8,7 Prozent) und Neumünster (9,1 Prozent). In Hamburg sind es 7,7 Prozent.

Insgesamt gibt es in Kiel nach Angaben der IHK über 121.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Von ihnen arbeiten über 100.000 in Dienstleistungsberufen.

Am besten sind die Chancen auf Jobs in Kiel für Fachkräfte in Gesundheitsberufen. Schon jetzt machen sie rund zehn Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt aus. Auch stellen Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Kunst und Kultur viele Jobs in Kiel.

Die Zahl der Stellen in Kiel im produzierenden Gewerbe liegt dagegen bei unter 20.000. Auffällig ist auch der geringe Anteil an IT-Fachkräften in der Stadt. Der Bedarf aber wächst…

Jobs Kiel: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Ein Vollzeitjob in Kiel bringt – statistisch gesehen – ein Medianeinkommen von 3.304 Euro brutto im Monat.

So viel wie die Kieler verdient in Schleswig-Holstein sonst niemand. Für Flensburg beträgt das monatliche Medianeinkommen laut Bundesagentur für Arbeit 2.986 Euro brutto, für Lübeck 3.306 Euro. Ganz unten im Ranking liegt Ostholstein mit 2.636 Euro.

Der Kieler Wert liegt sogar knapp über dem deutschen Durchschnitt. Dieser beträgt 3.209 Euro brutto im Monat. Und auch an die „großen“ Hamburger kommt Kiel ansatzweise heran. Das Medianeinkommen für Jobs in Hamburg liegt bei 3.619 Euro.

Im bundesweiten Vergleich sind die Gehälter in Schleswig-Holstein sehr niedrig. Für Fach- und Führungskräfte beträgt das jährliche Bruttodurchschnittsgehalt nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreport 2020 nur 52.563 Euro.

In Niedersachsen werden über 54.000 Euro, in Bremen fast 56.000 Euro gezahlt. In den südlichen Bundesländern Hessen, Baden-Württemberg und Bayern können Fach- und Führungskräfte sogar mit mehr als 60.000 Euro jährlich rechnen. Geringer sind die Einkommen nur in den ostdeutschen Ländern. Ganz hinten im Ranking liegt Mecklenburg-Vorpommern mit rund 45.000 Euro.

Auf ein jährliches Durchschnittseinkommen von mehr als 60.000 Euro brutto kommen in Schleswig-Holstein nur Ingenieure und Finanzfachleute. Für Fachkräfte in technischen Berufen dagegen sind zwischen Flensburg und Hamburg im Schnitt nicht mehr als 42.000 Euro drin.

Hier finden Sie den kostenlosen Gehaltscheck und hier geht es zum Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Kiel

Diese Unternehmen haben Jobs in Kiel zu vergeben – sie sind die größten Arbeitgeber in Kiel:

  • Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Bartels-Langness Handelsgesellschaft (Großhandel)
  • Supermärkte Nord Vertriebs GmbH (Einzelhandel)
  • ThyssenKrupp Marine Systems TKMS (Schiffbau)
  • Spiegelblank Reinigungsunternehmen
  • Städtisches Krankenhaus Kiel
  • Dataport (IT)
  • Provinzial Nord Brandkasse AG (Versicherung)
  • Remondis (Wasser- und Kreislaufwirtschaft)
  • Förde Sparkasse
  • HSH Nordbank
  • Caterpillar Motoren (Maschinenbau)
  • Hauptgenossenschaft Nord (Agrarhandel)
  • Stadtwerke Kiel
  • Kieler Verkehrsgesellschaft KVG
  • Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein
  • Chefs Culinar (Lebensmittel-Großhandel)
  • KVP Pharma+Veterinär
  • Stiftung Kieler Stadtkloster (Altenhilfe)
  • Vater-Gruppe (Informationstechnik)
  • Friseur Klinck
  • Vossloh Locomotives (Fahrzeugbau)
  • Süverkrüp Automobile (Automobilhandel)
  • Ferchau (Technischer Dienstleister)
  • IBAK (Elektrotechnik)
  • Kieler Volksbank
  • Gebeco (Tourismus)
  • Consist (Informationstechnik)
  • Designa (Elektrotechnik)
  • Ennit (Informationstechnik)
  • Edur-Pumpenfabrik
  • Walterwerk (Maschinenbau)
  • AWO Schleswig-Holstein (Pflege)
  • Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft

Stellen Kiel: Karriereaussichten und Wirtschaft

Als Hafenstadt ist Kiel traditionell auch eine Werftenstadt. Insgesamt arbeiten aber nur noch knapp über zehn Prozent der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe.

In der Informations- und Kommunikationstechnik sind dagegen nur rund 3,5 Prozent der Kieler beschäftigt. Doch baut der IT-Sektor gemeinsam mit dem Gastgewerbe einen Großteil der neuen Jobs in Kiel auf. Im Bereich der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen gibt es hingegen seit einigen Jahren einen spürbaren Rückgang.

Nur jeder fünfte Auszubildende in Kiel arbeitet in einem gewerblich-technischen Beruf, die meisten Azubis erlernen kaufmännische Berufe. Annähernd jeder zehnte wird in einem Hotel- und Gaststättenberuf ausgebildet.

In diesen Wirtschaftsgruppen werden laut Wirtschaftsmonitor der Stadt die meisten Jobs in Kiel geschaffen:

  • Arbeitnehmerüberlassung
  • Erziehung und Unterricht
  • Wirtschaftliche Dienstleistungen
  • Gastgewerbe
  • Information und Kommunikation
  • Verkehr und Lagerei
  • Gesundheitswesen

Kiel profitiert vom Tourismus – speziell vom Kreuzfahrtboom. Gab es 2013 noch 128 Kreuzfahrtschiffe im Kieler Hafen, waren es 2018 schon 143. Die Zahl der Passagiere schnellte im gleichen Zeitraum von gut 363.000 auf knapp 514.000 hoch. Nach dem Ende der Corona-Pandemie dürften auch die Kreuzfahrtschiffe wieder in großer Zahl in Kiel andocken.

Im Städteranking 2020 von IW Consult liegt Kiel auf Rang 45 von 71 untersuchten deutschen Städten – und vier Plätze vor dem nordischen Rivalen Lübeck. Positiv: In Kiel ist die Steuerkraft hoch und die Jugendarbeitslosigkeit niedrig.

Sorgen macht die Einwohnerentwicklung. Zu viele Einwohner ziehen weg, zu wenige Neue kommen hinzu. Im Dynamikranking belegt Kiel dennoch einen starken 17. Platz. Alles in allem ist die Bevölkerungsstruktur nämlich gesund, der Anteil der jungen Leute vergleichsweise hoch.

Der Prognos-Zukunftsatlas 2019 sieht Kiel auf Rang 173 von 401 Regionen in Deutschland. Dynamik und Demografie stimmen. In der Kategorie Arbeitsmarkt belegt Kiel sogar Platz 52.

Jobs Kiel: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Die Mieten steigen allerorten – auch in Kiel.

Von 2009 bis 2019 kletterten die Mietpreise in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins um 44 Prozent. Das zeigt eine Analyse der Immobilienplattform Immowelt. In Berlin stiegen sie im gleichen Zeitraum um 104 Prozent, in München um 61 Prozent, in der Nachbarstadt Lübeck um 43 Prozent und in Hamburg um 42 Prozent.

Mieter müssen heute in Kiel für Bestandswohnungen mit einer Medianmiete von 7,90 Euro pro Quadratmeter rechnen (Stand: 1. Quartal 2020). Damit weist Kiel ein vergleichsweise günstiges Mietniveau auf. In Hamburg kostet der Quadratmeter 11,50 Euro, in Lübeck 8,40 Euro. Günstiger ist es in Rostock mit 6,10 Euro.

Der jüngste Mietspiegel der Stadt zeigt für den Zeitraum 2014 bis 2016 einen Anstieg der Nettokaltmieten in Kiel um zwölf Prozent. Der Mietspiegel 2014 hatte dagegen nur einen Anstieg um 4,1 Prozent ausgewiesen. Vor allem im unteren Preissegment verteuern sich die Wohnungen in Kiel.

Im bundesweiten Vergleich sind sie aber noch immer sehr günstig. Das zeigt auch der IW-Studentenwohnpreisindex. Demnach müssen Studierende in Kiel für eine 30-Quadratmeter-Wohnung 320 Euro einkalkulieren. Von 18 untersuchten Städten sind nur fünf günstiger. Deutlich teurer ist eine Studentenbude unter anderem in München (635 Euro), Heidelberg (437 Euro), Aachen (397 Euro) oder Berlin (385 Euro).

Hier finden Sie die 10 besten Tipps für eine erfolgreiche Wohnungssuche in Kiel.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in kielDie richtige Stelle in Kiel müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind wertvolle Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Jobs Kiel: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Kiel selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Kiel als Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Kiel finden Sie hier.
  • Die IHK Schleswig-Holstein finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Kiel finden Sie hier.
  • Die Kieler Wirtschaftsförderung finden Sie hier.
  • Jobs in Kiel als Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: Kaiso by Shutterstock.com]