Jobs in Kiel: Aktuelle Stellenangebote in Kiel und Umgebung

jobs-in-kiel-stellenangebote-vollzeit-teilzeitjpg

Der Kieler Rathausturm ragt hoch hinaus, davor verspricht das Opernhaus Genuss. Kiel hat eine Menge zu bieten – auch attraktive Arbeitsplätze. Die Stadt steht für alteingesessene Industrie auf der einen und moderne Dienstleistungen auf der anderen Seite. So finden Sie gute Jobs in Kiel.

Jobs Kiel: Die Stadt

Die Kieler Woche ist ein Muss, nicht für Segelfreunde. Einmal im Jahr feiert die 250.000-Einwohner-Stadt und bewundert die unzähligen Windjammer und Dampfschiffe im Hafen. Nebenbei gönnt man sich ein paar Kieler Sprotten. Die geräucherten Fische sind das kulinarische Markenzeichen der Stadt.

Kiel ist eine sportliche Stadt, was aber weniger an den Fußballern liegt. Der THW Kiel gilt als Handball-Großmacht und hat die 250.000-Einwohner-Stadt in ganz Europa populär gemacht.

Gut möglich, dass die Handball-Profis in Düsternbrook, Holtenau, Schilksee oder Strande wohnen. Das sind die beliebtesten – und teuersten – Lagen Kiels. Jünger, günstiger und lebendiger wird, je näher man an die Innenstadt rückt – an die Stadtteile Ravensberg, Bruns­wik, Damperhof oder Schreventeich.

Stellen Kiel: Der Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen geht seit Jahren kontinuierlich zurück, befindet sich aber noch immer auf einem vergleichsweise hohen Niveau.

Im Jahr 2014 waren noch über 13.000 Kieler arbeitslos, im September 2018 sank die Zahl erstmals wieder unter 11.000. Die Arbeitslosenquote sank in diesem Zeitraum von 10,1 Prozent auf 7,8 Prozent. Die Hälfte der Arbeitslosen in Kiel hat keine Berufsausbildung.

Mittlerweile beträgt die Arbeitslosenquote in Kiel coronabedingt wieder 8,4 Prozent (Stand: November 2020). Damit ist sie höher als in Lübeck (8,1 Prozent, aber niedriger als in Flensburg (8,7 Prozent) und Neumünster (9,1 Prozent). In Hamburg sind es 7,7 Prozent.

Insgesamt gibt es in Kiel nach Angaben der IHK über 121.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Von ihnen arbeiten über 100.000 in Dienstleistungsberufen.

Am besten sind die Chancen auf Jobs in Kiel für Fachkräfte in Gesundheitsberufen. Schon jetzt machen sie rund zehn Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt aus. Auch stellen Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Kunst und Kultur viele Jobs in Kiel.

Die Zahl der Stellen in Kiel im produzierenden Gewerbe liegt dagegen bei unter 20.000. Auffällig ist auch der geringe Anteil an IT-Fachkräften in der Stadt. Der Bedarf aber wächst…

Jobs Kiel: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Ein Vollzeitjob in Kiel bringt – statistisch gesehen – ein Medianeinkommen von 3.304 Euro brutto im Monat.

So viel wie die Kieler verdient in Schleswig-Holstein sonst niemand. Für Flensburg beträgt das monatliche Medianeinkommen laut Bundesagentur für Arbeit 2.986 Euro brutto, für Lübeck 3.306 Euro. Ganz unten im Ranking liegt Ostholstein mit 2.636 Euro.

Der Kieler Wert liegt sogar knapp über dem deutschen Durchschnitt. Dieser beträgt 3.209 Euro brutto im Monat. Und auch an die „großen“ Hamburger kommt Kiel ansatzweise heran. Das Medianeinkommen für Jobs in Hamburg liegt bei 3.619 Euro.

Im bundesweiten Vergleich sind die Gehälter in Schleswig-Holstein sehr niedrig. Für Fach- und Führungskräfte beträgt das jährliche Bruttodurchschnittsgehalt nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreport 2020 nur 52.563 Euro.

In Niedersachsen werden über 54.000 Euro, in Bremen fast 56.000 Euro gezahlt. In den südlichen Bundesländern Hessen, Baden-Württemberg und Bayern können Fach- und Führungskräfte sogar mit mehr als 60.000 Euro jährlich rechnen. Geringer sind die Einkommen nur in den ostdeutschen Ländern. Ganz hinten im Ranking liegt Mecklenburg-Vorpommern mit rund 45.000 Euro.

Auf ein jährliches Durchschnittseinkommen von mehr als 60.000 Euro brutto kommen in Schleswig-Holstein nur Ingenieure und Finanzfachleute. Für Fachkräfte in technischen Berufen dagegen sind zwischen Flensburg und Hamburg im Schnitt nicht mehr als 42.000 Euro drin.

Hier finden Sie den kostenlosen Gehaltscheck und hier geht es zum Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Kiel

Diese Unternehmen haben Jobs in Kiel zu vergeben – sie sind die größten Arbeitgeber in Kiel:

  • Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Bartels-Langness Handelsgesellschaft (Großhandel)
  • Supermärkte Nord Vertriebs GmbH (Einzelhandel)
  • ThyssenKrupp Marine Systems TKMS (Schiffbau)
  • Spiegelblank Reinigungsunternehmen
  • Städtisches Krankenhaus Kiel
  • Dataport (IT)
  • Provinzial Nord Brandkasse AG (Versicherung)
  • Remondis (Wasser- und Kreislaufwirtschaft)
  • Förde Sparkasse
  • HSH Nordbank
  • Caterpillar Motoren (Maschinenbau)
  • Hauptgenossenschaft Nord (Agrarhandel)
  • Stadtwerke Kiel
  • Kieler Verkehrsgesellschaft KVG
  • Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein
  • Chefs Culinar (Lebensmittel-Großhandel)
  • KVP Pharma+Veterinär
  • Stiftung Kieler Stadtkloster (Altenhilfe)
  • Vater-Gruppe (Informationstechnik)
  • Friseur Klinck
  • Vossloh Locomotives (Fahrzeugbau)
  • Süverkrüp Automobile (Automobilhandel)
  • Ferchau (Technischer Dienstleister)
  • IBAK (Elektrotechnik)
  • Kieler Volksbank
  • Gebeco (Tourismus)
  • Consist (Informationstechnik)
  • Designa (Elektrotechnik)
  • Ennit (Informationstechnik)
  • Edur-Pumpenfabrik
  • Walterwerk (Maschinenbau)
  • AWO Schleswig-Holstein (Pflege)
  • Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft

Stellen Kiel: Karriereaussichten und Wirtschaft

Als Hafenstadt ist Kiel traditionell auch eine Werftenstadt. Insgesamt arbeiten aber nur noch knapp über zehn Prozent der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe.

In der Informations- und Kommunikationstechnik sind dagegen nur rund 3,5 Prozent der Kieler beschäftigt. Doch baut der IT-Sektor gemeinsam mit dem Gastgewerbe einen Großteil der neuen Jobs in Kiel auf. Im Bereich der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen gibt es hingegen seit einigen Jahren einen spürbaren Rückgang.

Nur jeder fünfte Auszubildende in Kiel arbeitet in einem gewerblich-technischen Beruf, die meisten Azubis erlernen kaufmännische Berufe. Annähernd jeder zehnte wird in einem Hotel- und Gaststättenberuf ausgebildet.

In diesen Wirtschaftsgruppen werden laut Wirtschaftsmonitor der Stadt die meisten Jobs in Kiel geschaffen:

  • Arbeitnehmerüberlassung
  • Erziehung und Unterricht
  • Wirtschaftliche Dienstleistungen
  • Gastgewerbe
  • Information und Kommunikation
  • Verkehr und Lagerei
  • Gesundheitswesen

Kiel profitiert vom Tourismus – speziell vom Kreuzfahrtboom. Gab es 2013 noch 128 Kreuzfahrtschiffe im Kieler Hafen, waren es 2018 schon 143. Die Zahl der Passagiere schnellte im gleichen Zeitraum von gut 363.000 auf knapp 514.000 hoch. Nach dem Ende der Corona-Pandemie dürften auch die Kreuzfahrtschiffe wieder in großer Zahl in Kiel andocken.

Im Städteranking 2020 von IW Consult liegt Kiel auf Rang 45 von 71 untersuchten deutschen Städten – und vier Plätze vor dem nordischen Rivalen Lübeck. Positiv: In Kiel ist die Steuerkraft hoch und die Jugendarbeitslosigkeit niedrig.

Sorgen macht die Einwohnerentwicklung. Zu viele Einwohner ziehen weg, zu wenige Neue kommen hinzu. Im Dynamikranking belegt Kiel dennoch einen starken 17. Platz. Alles in allem ist die Bevölkerungsstruktur nämlich gesund, der Anteil der jungen Leute vergleichsweise hoch.

Der Prognos-Zukunftsatlas 2019 sieht Kiel auf Rang 173 von 401 Regionen in Deutschland. Dynamik und Demografie stimmen. In der Kategorie Arbeitsmarkt belegt Kiel sogar Platz 52.

Jobs Kiel: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Die Mieten steigen allerorten – auch in Kiel.

Von 2009 bis 2019 kletterten die Mietpreise in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins um 44 Prozent. Das zeigt eine Analyse der Immobilienplattform Immowelt. In Berlin stiegen sie im gleichen Zeitraum um 104 Prozent, in München um 61 Prozent, in der Nachbarstadt Lübeck um 43 Prozent und in Hamburg um 42 Prozent.

Mieter müssen heute in Kiel für Bestandswohnungen mit einer Medianmiete von 7,90 Euro pro Quadratmeter rechnen (Stand: 1. Quartal 2020). Damit weist Kiel ein vergleichsweise günstiges Mietniveau auf. In Hamburg kostet der Quadratmeter 11,50 Euro, in Lübeck 8,40 Euro. Günstiger ist es in Rostock mit 6,10 Euro.

Der jüngste Mietspiegel der Stadt zeigt für den Zeitraum 2014 bis 2016 einen Anstieg der Nettokaltmieten in Kiel um zwölf Prozent. Der Mietspiegel 2014 hatte dagegen nur einen Anstieg um 4,1 Prozent ausgewiesen. Vor allem im unteren Preissegment verteuern sich die Wohnungen in Kiel.

Im bundesweiten Vergleich sind sie aber noch immer sehr günstig. Das zeigt auch der IW-Studentenwohnpreisindex. Demnach müssen Studierende in Kiel für eine 30-Quadratmeter-Wohnung 320 Euro einkalkulieren. Von 18 untersuchten Städten sind nur fünf günstiger. Deutlich teurer ist eine Studentenbude unter anderem in München (635 Euro), Heidelberg (437 Euro), Aachen (397 Euro) oder Berlin (385 Euro).

Hier finden Sie die 10 besten Tipps für eine erfolgreiche Wohnungssuche in Kiel.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in kielDie richtige Stelle in Kiel müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind wertvolle Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Jobs Kiel: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Kiel selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Kiel als Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Kiel finden Sie hier.
  • Die IHK Schleswig-Holstein finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Kiel finden Sie hier.
  • Die Kieler Wirtschaftsförderung finden Sie hier.
  • Jobs in Kiel als Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: Kaiso by Shutterstock.com]

Share this: