Jobs in Emden: Leben und Arbeiten in Ostfriesland

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Ostfriesen sind witzig. Sie können aber auch zupacken. Emden ist das Zentrum des Ostfriesenwitzes UND eine robuste Industriestadt. An der Küste gibt es mehr Job-Perspektiven, als so manche Landratte vermuten würde. Jobs in Emden bieten Autobauer, Logistiker oder Gastronomen. Die Zukunft Emdens hängt maßgeblich davon ab, ob sich Elektro-Autos wirklich durchsetzen…

Leben in Emden

Arbeitsmarkt und Jobs in Emden

In Emden sind rund 2.300 Menschen ohne Job. Das klingt nach wenig, ist aber viel, bedenkt man, dass die Stadt nur 50.000 Einwohner hat. Die Arbeitslosenquote in Emden liegt damit bei 8,5 Prozent (Stand: November 2020).

Das ist für niedersächsische Verhältnisse ein hoher Wert. In ganz Niedersachsen liegt die Arbeitslosenquote bei 5,7 Prozent. Auch in Ostfriesland ist Emden Schlusslicht. In Aurich (6,7 Prozent), Leer (5,7 Prozent) und Wittmund (5,7 Prozent) ist der Arbeitsmarkt robuster. Weiter südlich im Emsland liegt die Arbeitslosenquote bei mickrigen 2,9 Prozent.

Im Nordwesten Niedersachsens steht Emden aber noch solide da. So gibt es in Wilhelmshaven 11,7 Prozent Arbeitslose, nebenan in Bremerhaven sogar 13,4 Prozent (Stand: November 2020).

In Emden arbeiten insgesamt 34.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Von ihnen hat mehr als die Hälfte einen Dienstleistungsberuf, immerhin 45 Prozent arbeiten im produzierenden Gewerbe.

Viele Jobs in Emden gibt es in den Bereichen:

  • Produktion
  • Handel
  • Tourismus
  • Verkehr und Logistik
  • Schutz und Sicherheit
  • Gesundheit und Soziales

Gehälter in Emden

Emden ist eine Oase im Norden. Diesen Eindruck gewinnt man, wenn man auf die Gehaltsdaten der Bundesagentur für Arbeit blickt. Demnach verdient ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in Emden 3.795 Euro im Monat (Stichtag: 31.12.2019). Dabei handelt es sich um das Mediangehalt. 50 Prozent aller Vollzeit-Gehälter liegen oberhalb, 50 Prozent unterhalb.

Damit liegt Emden deutlich über dem gesamtdeutschen Wert von 3.401 Euro – das Emder Volkswagen-Werk dürfte daran einen großen Anteil haben. Im nordwestlichen Niedersachsen ist die Stadt sogar die unangefochtene Nummer eins. In Osnabrück kommen Vollzeitarbeitnehmer auf 3.403 Euro, in Oldenburg auf 3.312 Euro und in Wilhelmshaven auf 3.265 Euro.

Bremerhaven liegt bei 3.359 Euro brutto im Monat, die Stadt Bremen bei 3.628 Euro. Nur an Hamburg mit 3.820 Euro kommt Enden nicht ganz heran.

Im Rest Ostfrieslands ist das Gehaltsniveau noch weitaus bescheidener. Ein Vollzeitjob in Aurich, 30 Kilometer östlich von Emden, bringt 2.937 Euro brutto pro Monat aufs Konto. Einer in Leer, 30 Kilometer südlich von Emden, sogar nur 2.914 Euro.

Männer mit Vollzeitstelle in Emden überspringen sogar die Marke von 4.000 Euro. Sie kommen laut offizieller Statistik im Median auf 4.161 Euro brutto monatlich, Frauen dagegen nur auf 2.948 Euro. Diese monatlichen Mediangehälter in Emden gibt es für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer…

  • Mit akademischem Abschluss: 5.446 Euro
  • Mit anerkanntem Berufsabschluss: 3.848 Euro
  • Ohne Berufsabschluss: 2.485 Euro

Insgesamt verdient ein Arbeitnehmer in Niedersachsen laut Gehaltsplattform gehalt.de im Durchschnitt 41.310 Euro brutto jährlich. Das ist deutlich weniger als der gesamtdeutsche Durchschnitt von 45.000 Euro.

Für Hochschulabsolventen beträgt das Einstiegsgehalt in Niedersachsen rund 42.000 Euro brutto im Jahr, für Azubis nach abgeschlossener Lehre ca. 28.000 Euro.

Fach- und Führungskräfte in Niedersachsen liegen nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2020 bei durchschnittlich 54.150 Euro brutto im Jahr. Die höchsten Gehälter erzielen in Niedersachsen Ingenieure mit durchschnittlich 64.981 Euro brutto im Jahr und Finanz-Fachleute mit 63.681 Euro.

Die größten Arbeitgeber in Emden

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in Emden – das sind die größten Arbeitgeber in Emden:

  • Volkswagen AG
  • OBW Emden (Sozialeinrichtung)
  • Diepa GmbH (Zeitarbeit)
  • Klinikum Emden
  • Weets Gruppe (Logistik)
  • Evag Emder Verkehrs und Automotive Gesellschaft
  • Hochschule Emden/Leer
  • Autoport Emden (Automobilumschlag)
  • Wasser- und Schifffahrtsamt Emden
  • Reetec (Offshore-Wind)
  • Gebäudereinigung Aktiv
  • AG Ems (Fährverkehr)
  • Stadt Emden
  • Sparkasse Emden
  • Ostfriesische Volksbank
  • Spedition Nanno Janssen
  • SMP (Automotive)
  • OFD Ostfriesischer Flugdienst
  • Gebr. Neumann (Baugewerbe)
  • Gebäudereinigung Merkur
  • EMS Maritime Offshore (Transport)
  • Egbert Wilts (Großhandel)
  • Bard Engineering
  • ALM Automobil-Logistik-Mosolf
  • WEC Turmbau (Windanlagen)

Wirtschaft und Jobs in Emden

Emden ist die Heimat des VW Passat. Ab 1964 baute Volkswagen in seinem Werk an der Nordsee zunächst den Käfer, seit 1978 rollt der Passat vom Band – bis heute. Volkswagen ist der mit Abstand größte Arbeitgeber der Stadt und beschäftigt knapp 10.000 Menschen.

Ab 2022 sollen nach dem Willen von VW in Emden keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr gebaut werden. Stattdessen will der Konzern jedes Jahr 300.000 Elektroautos an der Küste fertigen. Das kostet Geld – und vermutlich auch Arbeitsplätze. Der Bau von E-Autos ist weniger arbeitsintensiv.

Emden ist relativ klein, aber eine ausgewachsene Industriestadt. Das produzierende Gewerbe trägt 42 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei. Zum Vergleich: Im Landkreis Leer sind es nur 19,5 Prozent.

Von den rund 34.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Emden arbeiten über 15.000 im Verarbeitenden Gewerbe. Darunter sind auch viele VW-Zulieferer, die sich im Industriepark Frisia angesiedelt haben, oder WEC Turmbau, ein Zulieferer von Windanlagenhersteller Enercon.

Diese Branchen schaffen nach IHK-Angaben die meisten Jobs in Emden:

  • Verarbeitendes Gewerbe
  • Öffentliche Verwaltung, private und sonstige Dienstleistungen
  • Freiberufliche Dienstleistungen und Immobilien
  • Verkehr und Lagerei
  • Handel
  • Baugewerbe

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 landete die Stadt Emden auf Platz 275 von 401 Regionen in Deutschland. Seit der Erhebung im Jahr 2016 ging es kräftig bergab. Damals reichte es für Emden noch zu Rang 209.

Die Wettbewerbsfähigkeit in Emden ist demnach intakt. Auf dem Arbeitsmarkt spiegelt sie sich nur bedingt wieder. In dieser Unterkategorie belegt Emden Rang 349.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in emden leben und arbeitenDie richtige Stelle in Emden müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Mietpreise in Emden

Das Gehaltsniveau in Emden ist hoch, die Arbeitslosigkeit aber auch. Wer einen Job in der Küstenstadt ergattert hat, darf sich glücklich schätzen – und über geringe Lebenshaltungskosten freuen.

Die Medianmiete in Emden liegt nach Immowelt-Angaben bei 6,40 Euro pro Quadratmeter (Stand: 2018). Damit zählt Emden sogar im hohen Norden zu den Preisbrechern. In der Stadt Bremen zahlen Mieter 8,30 Euro, in Oldenburg 8,40 Euro und in Hamburg 11,90 Euro. Nur Wilhelmshaven (5,30 Euro) und Bremerhaven (5,20 Euro) liegen noch unter dem Emder Preisniveau.

Auch deutschlandweit zählt Emden zu den günstigsten Standorten für Mieter.
So liegt die Medianmiete in Gelsenkirchen bei 5,50 Euro, in Duisburg bei 6,00 Euro, in Salzgitter bei 5,30 Euro, in Cottbus bei 6,00 Euro und in Wuppertal bei 6,20 Euro. In Frankfurt dagegen ist sie bis auf 13,90 Euro angestiegen, in München sogar auf 18,10 Euro.

Der Kaufpreis für eine Immobilie in Emden liegt laut Immowelt bei 1.320 Euro pro Quadratmeter (Stand: 2018). Auch dieser Wert fällt im Deutschlandvergleich in die unterste Preiskategorie. In Bremen zahlen Käufer 2.050 Euro, in Oldenburg 2.520 Euro und in Hamburg 4.090 Euro pro Quadratmeter. Erschwinglicher ist eine Wohnung allenfalls in Bremerhaven (1.170 Euro) oder in Wilhelmshaven (1.150 Euro).

Jobs Emden: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Emden selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Emden für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger oder Aushilfe suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Emden finden Sie hier.
  • Die IHK für Ostfriesland und Papenburg finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer für Ostfriesland finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Emden finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: Tobias Arhelger by Shutterstock.com]

Jobs in Wilhelmshaven: Leben und Arbeiten an der Nordsee

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Wer gerne Uniform trägt, wird sich in Wilhelmshaven wohl fühlen. Die Stadt ist ohne Bundeswehr undenkbar. Jobs in Wilhelmshaven gibt es für Soldaten, aber auch für Schiffsbauer, Meeresforscher oder Offshore-Techniker. Tagestouristen schlendern am Südstrand entlang und genießen Meerblick und steife Brise. Und wenn sie auf die Mietpreise blicken, würden viele von ihnen am liebsten für immer hierbleiben…

Leben in Wilhelmshaven

2019 feierte Wilhelmshaven seinen 150. Geburtstag. Damals wurde es von Preußen gekauft, um einen Stützpunkt für die preußische Marine zu errichten. Die Geschichte der Stadt ist eng mit Marine und Seefahrt verknüpft. Das ist bis heute so geblieben. Wilhelmshaven ist nicht nur größter Stützpunkt der Marine, sondern der gesamten Bundeswehr.

Wer mehr erfahren will, stattet dem Deutschen Marinemuseum einen Besuch ab. Es liegt am Südstrand, einer langen Promenade mit Restaurants, Ferienwohnungen, Freibad und Campingplatz. Im Sommer ist der Südstrand rappelvoll.

Der Südstrand von Wilhelmshaven ist einer der wenigen deutschen Nordseestrände, die nach Süden ausgerichtet sind. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Meeresbucht, den berühmten Jadebusen. Nur wer sich nach einem einen Sandstrand sehnt, wird enttäuscht. Der Südstrand ist ein Rasenstrand.

Wilhelmshaven lebt von der Truppe – und vom Tourismus. Nordsee-Urlauber kommen auch gerne mal für einen Tag vorbei, erkunden Wattenmeerhaus und Aquarium. Am Südstrand steht zudem ein Besucherzentrum des Unesco-Weltnaturerbes Wattenmeer.

Wer bei der Wohnungssuche in der 75.000-Einwohner-Stadt kein Glück hat, weicht ins Umland aus. Alternativen sind Varel, Rastede, Wangerland, Butjadingen, Jever, Nordenham, Wittmund, Wiefelstede und Schortens.

Arbeitsmarkt und Jobs in Wilhelmshaven

Von einem blühenden Arbeitsmarkt in Wilhelmshaven kann man eher nicht sprechen. Die Arbeitslosigkeit liegt mit 11,7 Prozent klar im zweistelligen Bereich (Stand: November 2020). Rund 4.500 Menschen sind in Wilhelmshaven offiziell arbeitslos gemeldet – für eine Stadt mit 75.00 Einwohnern ist das eine Menge.

In keiner anderen Stadt oder Region in Niedersachsen ist die Arbeitslosigkeit so hoch wie in Wilhelmshaven. Delmenhorst (10,4 Prozent) und Salzgitter (9,7 Prozent) folgen schon mit einem gehörigen Abstand auf den Rängen zwei und drei. Hamburg steht mit 7,7 Prozent deutlich besser da. Im ganzen Nordwesten überbietet einzig die Stadt Bremerhaven (13,4 Prozent) den Wilhelmshavener Wert.

Im Umland von Wilhelmshaven sieht die Welt schon ganz anders aus. Für den Bezirk Ammerland weist die Bundesagentur für Arbeit eine Quote von nur 3,9 Prozent aus, für Friesland 4,4 Prozent und für Wittmund 5,7 Prozent. Noch weiter westlich in Emden sind es 8,5 Prozent.

Im Süden werden die Perspektiven noch besser. Die Stadt Oldenburg hat 6,8 Prozent Arbeitslose, der Landkreis Cloppenburg 4,3 Prozent und der Landkreis Vechta sogar nur 4,0 Prozent.

In ganz Niedersachsen liegt die Arbeitslosenquote bei 5,7 Prozent, in Deutschland 5,9 Prozent (Stand: November 2020).

Rund 30.000 Beschäftigte gibt es in Wilhelmshaven (Stichtag: 30.06.2019). Darunter sind ca. 16.200 Männer und rund 13.800 Frauen. An der Unausgewogenheit dürfte die Bundeswehr einen großen Anteil haben.

Insgesamt arbeiten 57 Prozent der Wilhelmshavener in Dienstleistungsjobs, 22 Prozent im Produzierenden Gewerbe und 21 Prozent im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr.

Jobs in Wilhelmshaven gibt es insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe, Gastgewerbe und Einzelhandel – und bei der Bundeswehr.

Gehälter in Wilhelmshaven

In Niedersachsen kann man vom dicken Gehaltsscheck oft nur träumen. Im Schnitt verdient ein Arbeitnehmer laut gehalt.de 41.310 Euro brutto im Jahr. Damit rangiert Niedersachsen im Gehaltsranking aller 16 Bundesländer nur auf Platz zehn. Von den westdeutschen Ländern ist sogar nur ein einziges schwächer auf der Brust – der nördliche Nachbar Schleswig-Holstein. Des gesamtdeutsche Schnitt beträgt 45.000 Euro brutto.

Hochschulabsolventen steigen in Niedersachsen mit rund 42.000 Euro brutto jährlich in den Beruf ein, Azubis kommen nach erfolgreicher Lehre auf ca. 28.000 Euro.

Auch Fach- und Führungskräfte werden in Niedersachsen nicht reich. Sie bringen nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2020 im Schnitt 54.150 Euro brutto jährlich mit nach Hause. In Hessen kommen sie dagegen auf über 64.000 Euro.

Besonders gut verdienen in Niedersachsen Ingenieure mit durchschnittlich 64.981 Euro brutto im Jahr und Finanz-Fachleute mit 63.681 Euro. Hinten liegen Fachkräfte im Bereich Einkauf und Logistik mit 47.412 Euro sowie Techniker mit 43.647 Euro.

Die Xing-Gehaltsstudie 2019 weist für Fach- und Führungskräfte in Niedersachsen dagegen ein Durchschnittsgehalt von 66.271 Euro aus. In Bremen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland verdient man demnach nur minimal mehr. Niedersachsen liegt in dieser Rangliste sogar vor Berlin – aber hinter Schleswig-Holstein.

Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in Wilhelmshaven verdienen im Monat 3.265 Euro brutto (Stichtag: 31.12.2019). Dabei handelt es sich um den Medianwert der Bundesagentur für Arbeit. Eine Hälfte der Arbeitnehmer liegt oberhalb, die andere unterhalb. Der gesamtdeutsche Wert beträgt 3.401 Euro.

Das heißt: Das Gehaltsniveau in Wilhelmshaven ist relativ niedrig – wie in den anderen Städten der Region auch. So kommen Vollzeitarbeitnehmer mit Job in Bremerhaven auf 3.359 Euro brutto im Monat, in Oldenburg auf 3.312 Euro und in Osnabrück auf 3.403 Euro. Ausreißer nach oben ist Emden mit 3.795 Euro.

Gleichzeitig gibt es an der Nordseeküste auch Städte und Regionen mit einem noch viel tieferen Gehaltsniveau. Leer liegt bei 2.914 Euro, Aurich bei 2.937 Euro, Friesland bei 3.076 Euro und das Emsland bei 3.178 Euro.

Männer mit Vollzeitstelle in Wilhelmshaven kommen demnach im Median auf 3.434 Euro brutto monatlich, Frauen auf 2.939 Euro. Diese monatlichen Mediangehälter in Wilhelmshaven gibt es für Arbeitnehmer…

  • Mit akademischem Abschluss: 4.918 Euro
  • Mit anerkanntem Berufsabschluss: 3.268 Euro
  • Ohne Berufsabschluss: 2.188 Euro

Die größten Arbeitgeber in Wilhelmshaven

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in Wilhelmshaven – das sind die größten Arbeitgeber in Wilhelmshaven:

  • Bundeswehr
  • Lürssen (Schiffsbau)
  • MWB Motorenwerke (Schiffsbau)
  • Jade Hochschule
  • Senckenberg-Institut (Meeresforschung)
  • Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung
  • Mindfactory (Online-Versandhandel)
  • Manitowoc (Kranhersteller)
  • HIS Sicherheitsdienst
  • Kötter Security (Sicherheit)
  • Nietiedt Gruppe (Gerüstbau)
  • Klinikum Wilhelmshaven
  • Sparkasse Wilhelmshaven
  • Volksbank Wilhelmshaven
  • Unfallversicherung Bund und Bahn
  • Künstlersozialkasse (Sozialversicherung)
  • Atlantic Hotel Wilhelmshaven
  • Alba Metall Nord (Schrottrecycling)
  • Bohlen und Doyen (Offshore-Industrie)
  • Eurogate Containerterminal Wilhelmshaven
  • GEW Wilhelmshaven (Versorgung)
  • Greenland Seafood (Lebensmittel)
  • Jade Dienst (Hafenmanagement)
  • Nordfrost (Tiefkühllogistik)
  • Peine GmbH (Bekleidung)
  • Thales Defence (Software)
  • Turbo-Technik Reparaturwerft
  • Ulmer Schokoladen (Nahrungsmittel)
  • Vynova (Kunststoff)
  • Wessel-Hydraulik (Maschinenbau)
  • Imperial Logistics (Logistik)
  • Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit Wilhelmshaven (GPS)
  • Stadt Wilhelmshaven
  • Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven

Wirtschaft und Jobs in Wilhelmshaven

Stillgestanden! An der Nordseeküste ist das ein ausgezeichneter Karriere-Tipp.

Wilhelmshaven ist der größte Standort der Bundeswehr. Acht Marineanlagen, 36 Bundeswehrdienststellen einschließlich des Logistikzentrums der Bundeswehr sitzen hier. Jobs in Wilhelmshaven bei der Bundeswehr gibt es nicht nur für Soldaten, auch für Schiffsmechaniker, Lagerarbeiter, Küchenhilfen oder Ärzte in zivil.

Die Truppe ist für die lokale Wirtschaft von immenser Bedeutung. Die Bundeswehr selbst ist ein wichtiger Auftraggeber, ihre 9.000 Soldaten und zivilen Beschäftigten wollen mit Dienstleistungen versorgt werden. Der größte Marinestandort war Wilhelmshaven schon immer, seit es die deutsche Marine gibt. Hier gibt es den einzigen Tiefwasserhafen Deutschlands.

Der Hafen macht Wilhelmshaven seit jeher auch für Schiffsbauer attraktiv. In der Neuen Jadewerft der Lürssen-Gruppe werden Marine-Schiffe instandgesetzt und Yachten repariert.

Wilhelmshaven ist Deutschlands wichtigster Hafen für den Import von Mineralöl und Kohle. 2012 eröffnete der JadeWeserPort, das riesige Areal rund ums Containerterminal im Hafen, mit dem einzigen Tiefwasser-Container-Terminal des Landes.

Die wichtigsten Branchen für Wilhelmshaven sind:

  • Hafenwirtschaft
  • Energie
  • Chemie
  • Lebensmittelindustrie
  • Maschinen- und Anlagenbau (Mobilkranbau)
  • Tourismus
  • Wissenschaft und Forschung

Speziell für Meeres- und Küstenforscher ist Wilhelmshaven eine interessante Adresse – der vielen Forschungsinstitute wegen. Die Jade Hochschule hat einen Standort in Wilhelmshaven und bietet vor allem ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Fächer an.

An wirtschaftlicher Stärke, Dynamik und Wohlstand mangelt es der Stadt aber dennoch. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegt Wilhelmshaven nur Platz 355 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt reichte es immerhin zu Rang 218.

Jobs Bundeswehr Wilhelmshaven

bundeswehr jobs in wilhelmshaven leben und arbeitenDie Bundeswehr ist der größte Arbeitgeber in Wilhelmshaven. Hier sind alle Tipps für Ihre Bewerbung beim Bund:

Mietpreise in Wilhelmshaven

Wilhelmshaven ist keine Boom-Stadt. Andererseits sind auch die Mietpreise noch nicht explodiert.

Die Medianmiete in Wilhelmshaven liegt nach Angaben der Plattform Immowelt bei 5,30 Euro pro Quadratmeter (Stand: 2018). Vor allem kleinere Wohnungen kosten schon mal mehr als sechs Euro.

Aber: Günstiger als hier ist es nicht mal in Ostdeutschland oder im Ruhrgebiet. In Chemnitz schlägt der Quadratmeter mit 5,00 Euro zu Buche, in Cottbus mit 6,00 Euro und in Jena sogar mit 9,00 Euro. Gelsenkirchener zahlen 5,50 Euro, Duisburger 6,00 Euro und Dortmunder 7,00 Euro.

Auf einem Level mit Wilhelmshaven liegen sonst allenfalls Sorgenkinder wie Salzgitter (5,30 Euro), Remscheid (5,70 Euro) und Bremerhaven (5,20 Euro).

Der Norden ist nicht das wirtschaftliche Kraftzentrum der Republik. Darum sind auch die Mieten in den Nachbarstädten vergleichsweise niedrig – aber nicht so niedrig wie in Wilhelmshaven. In Bremen kostet der Quadratmeter 8,30 Euro, in Oldenburg 8,40 Euro und in Emden 6,40 Euro. Zum Vergleich: Hamburger zahlen 11,90 Euro, Frankfurter 13,90 Euro und Münchener sogar 18,10 Euro.

Spottbillig ist Wilhelmshaven auch für Immobilienkäufer. Der Quadratmeter wechselt hier für 1.150 Euro den Besitzer. In Städten wie Ingolstadt oder Freiburg müssen Käufer über 4.000 Euro locker machen, in München sogar über 7.000 Euro.

Weniger als 1.000 Euro sind es praktisch nirgendwo, mit ganz wenigen Ausnahmen wie Zwickau oder Plauen. In Bremen kauft man den Quadratmeter für 2.050 Euro, in Bremerhaven für 1.170 Euro und in Oldenburg für 2.520 Euro.

Jobs Wilhelmshaven: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Wilhelmshaven selbstständig machen oder Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Wilhelmshaven für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger oder Aushilfe suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Wilhelmshaven finden Sie hier.
  • Die Oldenburgische IHK finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Jade finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Wilhelmshaven finden Sie in unserer Jobbörse.

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[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: Heide Pinkall by Shutterstock.com]

Jobs in Münster: Leben und Arbeiten im Münsterland

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Es gibt mehr Fahrräder als Jobs in Münster. Aber das macht nichts. Die Arbeitslosigkeit ist gering, viele freie Stellen in Münster können nicht mehr besetzt werden. Qualifizierte Kräfte haben im Münsterland die Qual der Wahl zwischen Banken und Versicherungen, Handel und Hotellerie, Verwaltung und Forschung. Doch es gibt zwei Haken. Der eine sind die sündhaft teuren Immobilienpreise. Der zweite Haken betrifft die Stellenangebote in Münster

Leben in Münster

500.000 Fahrräder gibt es in Münster Schätzungen zufolge. Das allein sagt schon viel über den Charakter der Stadt aus. Mit dem Rad fahren die Münsteraner gerne an den Aasee – oder zur Uni. Die Westfälische Wilhelms-Universität ist mit rund 45.000 Studierenden ein Schwergewicht. Sie prägt die Stadt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bauten die Münsteraner ihre Altstadt wieder auf. Es hat sich gelohnt. Heute darf sich Münster als eine der schöneren Städte des Landes fühlen. Historisches Rathaus, Prinzipalmarkt, St. Paulus-Dom – Münster macht was her.

Umgeben ist die Stadt vom Münsterland, einem Landstrich, der ländlicher kaum sein könnte. Ein Provinznest ist Münster aber gar nicht. Über 310.000 Einwohner verleihen ihr die Vitalität, die viele an Münster so schätzen. Lebendig kommt ganz nebenbei auch der Münster-„Tatort“ daher, der den einschlägigen Rankings und Umfragen zufolge der beliebteste von allen ist.

Wer gediegen wohnen möchte, ist im Kreuzviertel an der richtigen Adresse. Sündhaft teuer sind Wohnungen in Münster auch am Aasee. Richtig schlechte Lagen gibt es in Münster praktisch keine. Das ist gut für die Lebensqualität, aber schlecht fürs Konto…

Arbeitsmarkt und Jobs in Münster

Die Stadt ist kerngesund. Die Arbeitslosenquote in Münster liegt bei nur 5,1 Prozent (Stand: November 2020). Von dieser Quote können Ruhrgebietsstädte wie Duisburg oder Gelsenkirchen nur träumen. In fast allen Städten im Revier ist die Arbeitslosenquote zweistellig. Vom Ruhrgebiet ist Münster wohlgemerkt nur 45 Pkw-Minuten entfernt.

Aber auch den Vergleich mit den städtischen Rivalen im Osten und Norden gewinnt Münster. So weist Bielefeld eine Arbeitslosenquote von 8,3 Prozent auf, Osnabrück liegt bei 7,3 Prozent (Stand: November 2020).

Insgesamt sind in Münster rund 8.800 Arbeitslose offiziell arbeitslos gemeldet – für eine Stadt mit über 310.000 Einwohnern nicht viel. 5.290 beziehen Hartz IV.

Insgesamt gibt es in Münster nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit rund 172.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Damit sind seit 1995 über 55.000 neue Jobs in Münster entstanden. Damals gab es nur knapp 117.000 Stellen.

Fast die Hälfte der Arbeitsplätze in Münster wird von Frauen besetzt. 68 Prozent sind Vollzeitjobs, 32 Prozent Teilzeitstellen. Zuletzt haben auch speziell ältere Menschen über 55 Jahre und jüngere unter 25 Beschäftigung gefunden.

Gute Perspektiven haben vor allem qualifizierte Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung oder akademischem Abschluss.

Die meisten Jobs in Münster gibt es in diesen Bereichen:

  • Gesundheitswesen (13,3 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Münster)
  • Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz (12,7 Prozent)
  • Immobilien, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen (8,4 Prozent)
  • Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung (8,3 Prozent)
  • Verarbeitendes Gewerbe (7,9 Prozent)
  • Erbringung von Finanz- und Versicherungsleistungen (6,8 Prozent)
  • Heime und Sozialwesen (6,5 Prozent)
  • Information und Kommunikation (6,5 Prozent)
  • Erziehung und Unterricht (5,5 Prozent)
[Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stichtag: 30.06.2019]

Münster ist eine Verwaltungsstadt. Auch die Stadt Münster ist daher ein wichtiger Arbeitgeber. Jobperspektiven bei der Stadt gibt es beispielsweise für Erzieher, Sozialarbeiter, Hausmeister, Rettungssanitäter, Feuerwehrmänner, Reinigungskräfte, Bademeister, Rettungsschwimmer, Tierärzte, Heilpädagogen, Referenten, Projektkoordinatoren, Sachbearbeiter, Datenbank-Spezialisten oder Mitarbeiter für Müllabfuhr, Ordnungsdienst und die Telefonzentrale.

Gehälter in Münster

Eine Vollzeitstelle in Münster bringt laut Bundesagentur für Arbeit 3.632 Euro brutto im Monat ein (Stichtag: 31.12.2019) Dabei handelt es sich um den Medianwert. Eine Hälfte der Vollzeitarbeitnehmer liegt darüber, die andere Hälfte darunter.

In Osnabrück (3.403 Euro) und Bielefeld (3.500 Euro) ist das Gehaltsniveau tiefer. Und auch den gesamtdeutschen Medianwert von 3.401 Euro schlägt Münster locker.

Männer mit Vollzeitjob in Münster kommen demnach im Median auf 3.838 Euro brutto monatlich, Frauen auf 3.383 Euro. Diese monatlichen Mediangehälter in Münster gibt es für Arbeitnehmer…

  • mit akademischem Abschluss: 5.103 Euro
  • mit anerkanntem Berufsabschluss: 3.505 Euro)
  • ohne Berufsabschluss: 2.307 Euro

Das Durchschnittsgehalt in Nordrhein-Westfalen für alle Arbeitnehmer liegt nach Angaben des Gehaltsportals gehalt.de bei 45.360 Euro brutto pro Jahr. Hessen führt die Rangliste mit 51.345 Euro an, Mecklenburg-Vorpommern trägt mit 34.155 Euro die rote Laterne.

Wer studiert hat – und das haben in Münster viele – kann in Nordrhein-Westfalen mit einem durchschnittlichen Einstiegsgehalt von 46.513 Euro brutto im Jahr rechnen. Azubis steigen nach ihrer Lehre mit durchschnittlich 31.020 Euro ins Arbeitsleben ein.

Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen kommen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 durchschnittlich sogar auf 58.815 Euro brutto im Jahr. Am besten verdienen demnach Fachleute im Finanzbereich (67.956 Euro), Ingenieure (64.806 Euro) und Vertriebler (64.287 Euro). Fachleute in technischen Berufen kommen dagegen nur auf 46.154 Euro brutto jährlich.

Die größten Arbeitgeber in Münster

Forschung und Verwaltung, Banken und Versicherungen – diese Arbeitgeber tragen Münster. Das sind die größten Arbeitgeber in Münster:

  • Westfälische-Wilhelms-Universität
  • Fachhochschule Münster
  • Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
  • Landschaftsverband Westfalen-Lippe
  • BASF Coatings GmbH (Lacke)
  • Brillux (Lacke/Farben)
  • Westfalen AG (Flüssiggas/Kraftstoffe)
  • Hengst SE (Filter-Systeme)
  • Armacell (Dämmstoffe)
  • Agravis (Agrarhandel)
  • Provinzial Nordwest (Versicherungen)
  • LVM (Versicherungen)
  • Sparkasse Münsterland Ost
  • LBS Westdeutsche Landesbausparkasse
  • PSD Bank Westfalen-Lippe
  • DZ Hyp (Immobilienbank)
  • Vereinigte Volksbank Münster
  • Westdeutsche Lotterie
  • Fiducia und GAT IT (IT-Dienstleister)
  • Finanz Informatik (IT-Dienstleister)
  • Sparkassenverband Westfalen-Lippe
  • Cilian AG (Biotechnologie)
  • The Airscreen Company (Open-Air-Leinwände)
  • ZEB Consulting (Unternehmensberatung)
  • Westfleisch (Nahrungsmittelindustrie)
  • Stroetmann (Großhandel)
  • H. Gautzsch Firmengruppe (Fachgroßhandlung)
  • Deutsche Rentenversicherung Westfalen
  • Landwirtschaftsverlag Münster (Medien)
  • Universitätsklinikum Münster
  • St. Franziskus Stiftung (Krankenhaus)
  • Alexianer Münster (Psychiatrische Fachklinik)
  • Outlaw (Kinder- und Jugendhilfe)
  • Stadtverwaltung Münster
  • Stadtwerke Münster

Wirtschaft und Jobs in Münster

Das Münsterland wird traditionell von der Forst- und Landwirtschaft geprägt. 1,3 Prozent der Bruttowertschöpfung entfallen in der Region auf den primären Sektor. Das klingt nach wenig, ist aber viel. In keiner anderen Wirtschaftsregion in Nordrhein-Westfalen ist der Anteil so groß.

Das Münsterland ist damit für fast ein Drittel der landwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung Nordrhein-Westfalens verantwortlich. In dieser Rechnung sind die vielen mittelständischen Industrie- und Handwerksbetriebe im Münsterland, die von der Landwirtschaft abhängen, noch gar nicht enthalten.

Aber: Das alles spielt sich im Umfeld Münsters ab. Die Stadt selbst ist ein Dienstleistungszentrum. Hier entfallen 88 Prozent der Bruttowertschöpfung auf den Service-Sektor. Nur in Bonn ist der Anteil höher. Vor allem in den Bereichen Gesundheit und Erziehung entstehen viele Jobs in Münster.

In den vergangenen Jahren entstanden in Münster Tausende neuer Arbeitsplätze in Service-Berufen. So arbeiten allein über 20.000 Arbeitnehmer in Rechnungswesen, Steuerberatung, Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (Stichtag: 30.06.2019). Auch die Zahl der IT-Jobs in Münster wächst kontinuierlich – aktuell sind es schon über 8.600. Perspektiven gibt es zudem in der Bio- und Nanotechnologie, in Unternehmensberatungen oder in Handel, Gastronomie und Hotellerie.

Münster ist eine Verwaltungs- und Universitätsstadt. Die Westfälische Wilhelms-Universität zählt mit über 40.000 Studierenden zu den größten in ganz Deutschland. Hinzu kommen zwei Fachhochschulen. Der Verfassungsgerichtshof und das Oberverwaltungsgericht für NRW sitzen in Münster.

Münster ist wohlhabend. Das BIP pro Kopf liegt bei rund 55.000 Euro (Stand: 2018) – das ist deutlich höher als in den ländlichen Kreisen des Münsterlandes und auch im deutschlandweiten Vergleich für einen Platz im vorderen Mittelfeld gut. Auf 100 Einwohner kommen in Münster 72 Erwerbstätige.

Viele Münsteraner arbeiten aber in Teilzeit – 32 Prozent der Beschäftigten. Dies dürfte vor allem auf den hohen Frauen- und Studentenanteil unter den Erwerbstätigen zurückzuführen sein. Auch werden laut Analyse der WBS-Gruppe nur gut 80 Prozent der Stellen in Münster unbefristet angeboten – das ist vergleichsweise wenig. In Bremen sind es über 95 Prozent.

Im Städteranking 2020 des Beratungsunternehmens IW Consult rangiert Münster auf Platz 20 von 71 Städten in Deutschland. Verblüffend: Damit ist Münster die zweitbeste Stadt in Nordrhein-Westfalen. Besser platziert ist nur Düsseldorf (14.). Alle (anderen) Städte des Rheinlands, des Ruhrgebiets und Ostwestfalens schneiden schlechter ab.

Gute Noten bekommt Münster für die hohe Kita- und Abitur-Quote. Die Aufklärungsquote von Straftaten könnte hingegen besser sein.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegt die Stadt Münster sogar Platz 25 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt belegt sie sogar Position 13.

Fazit: In Münster leben und arbeiten – das ist weiß Gott nicht die schlechteste Wahl.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in muenster leben und arbeitenDie richtige Stelle in Münster müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Mietpreise in Münster

Münster ist ein teures Pflaster. Und es wird immer teurer. Von 2009 bis 2019 stiegen die Mietpreise in Münster nach Immowelt-Angaben um 40 Prozent – von 7,10 Euro pro Quadratmeter im Median auf 10,10 Euro. Damit gehört Münster zu den Städten, die sich am rasantesten verteuern.

Zum Vergleich: In Bielefeld betrug der Mietpreisanstieg im gleichen Zeitraum nur 30 Prozent. Dort ist der Quadratmeter mit 7,40 Euro deutlich billiger zu haben als in Münster. In Osnabrück kletterten die Miete zwar innerhalb von zehn Jahren um 51 Prozent in die Höhe, doch ist der Quadratmeterpreis von 8,00 Euro auch hier ein großes Stück vom Münsteraner Niveau entfernt.

Doch es gibt Hoffnung: Laut Immowelt gingen die mittleren Mietpreise in Bestandswohnungen in Münster von Ende 2019 auf Anfang 2020 um drei Prozent zurück – von 9,60 Euro pro Quadratmeter auf 9,30 Euro. Münster war in der Immowelt-Erhebung eine von wenigen Städten in Deutschland, deren Mietpreise wieder nach unten gingen.

Nichtsdestotrotz bleibt das Mietpreisniveau hoch. Damit müssen auch die vielen Studierenden zurechtkommen. Für eine 30 Quadratmeter große Musterwohnung müssen sie nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) schon 392 Euro einkalkulieren. Das ist in etwa so viel wie in Karlsruhe, Aachen (je 397 Euro) und Göttingen (389 Euro). Zwar ist Münster günstiger als Hamburg (427 Euro), Heidelberg (437 Euro), Frankfurt (499 Euro) und München (634 Euro). Aber es ist teurer als Berlin (385 Euro), Bamberg (251 Euro), Kiel (320 Euro) oder das Ruhrgebiet (280 Euro).

Kostspieliger wird die Münster auch für alle, die sich dauerhaft niederlassen wollen. Der Kaufpreis für Immobilien in Münster stieg laut Immowelt von 2017 auf 2018 um 13 Prozent – von 2.720 Euro auf 3.070 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: In Ruhrgebietsstädten wie Essen, Dortmund oder Bochum sind es nur 1.600 bis 1.700 Euro, in Gelsenkirchen sogar nur 1.000 Euro pro Quadratmeter.

Hier finden Sie 10 Tipps für Ihre Wohnungssuche in Münster.

Jobs Münster: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Münster selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Münster für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijobs oder Studentenjobs suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr zuständiges Finanzamt in Münster finden Sie hier.
  • Die IHK Nord Westfalen finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Münster finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Münster finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: Christian Mueller by Shutterstock.com]

Jobs in Hamm: Leben und Arbeiten in Westfalen

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Früher wohnten in Hamm die Eisenbahner, dann die Bergleute. Jobs in Hamm gibt es jetzt vor allem in der Metall- und Chemieindustrie – oder in einem der sechs (!) Krankenhäuser. Und was hat Hamm eigentlich mit Elefanten zu tun? Eine ganze Menge. Das merkt jeder, der mit offenen Augen durch die Stadt geht…

Leben in Hamm

Der Elefant ist Hamms Wahrzeichen. Man findet ihn aber nicht etwa im Tiergarten, sondern im Maximilianpark, dem Gelände der Landesgartenschau 1984. Der Elefant ist aus Plastik, rund 35 Meter hoch und begehbar. Er war in seinem früheren Leben ein Gebäude der Zeche Maximilian, bis er von einem Künstler umfunktioniert wurde.

Mittlerweile durchzieht das Elefantenmotiv das gesamte Stadtbild. Es gibt ihn aus Glas, Kunststoff und Plastik – der Elefant steht für Hamm. Nicht ganz unpassend ist, dass einer der größten Hindutempel Europas in Hamm steht. Schließlich hat Hindu-Gott Ganesha die äußere Form eines Elefanten. Der Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel wurde 2002 erbaut, befindet sich im äußersten Osten Hamms.

Das ältere Wahrzeichen Hamms befindet sich in der Innenstadt. Die Pauluskirche steht seit den 80er Jahren unter Denkmalschutz. Früher war Hamm eine Eisenbahnstadt, wurde auch als „Güterbahnhof des Ruhrgebiets“ tituliert.

Eigentlich ist Hamm ein Mischwesen. Die 180.000-Einwohner-Stadt darf man offiziell zum Ruhrgebiet zählen, aber kulturell und geographisch steht sie mit mindestens einem Bein draußen. Sie grenzt sowohl an das Münsterland als auch ans Sauerland, von Ostwestfalen ist Hamm ebenfalls nur einen Katzensprung entfernt.

Familien lassen sich gerne in Hamm-Berge nieder. Auch die Stadtteile Mark und Werries zählen zu den beliebtesten Wohnlagen in Hamm.

Arbeitsmarkt und Jobs in Hamm

Rund 8.500 Menschen sind in der Stadt offiziell arbeitslos gemeldet. Damit beträgt die Arbeitslosenquote in Hamm 9,0 Prozent (Stand: November 2020). Ein Jahr zuvor – im November 2019 – lag die Quote noch bei 9,7 Prozent.

Ob das ein guter oder schlechter Wert ist, hängt von der Perspektive ab. Im Ruhrgebiet befindet sich die Arbeitslosenquote in den meisten Städten im zweistelligen Bereich. In Essen liegt sie bei 11,0 Prozent, in Dortmund bei 11,5 Prozent, in Duisburg bei 12,5 Prozent und in Gelsenkirchen sogar bei 15,4 Prozent (Stand: November 2020).

Im Münsterland ist die Erwerbslosigkeit deutlich niedriger. Die Stadt Münster hat lediglich 5,1 Prozent Arbeitslose, die Region Coesfeld sogar nur 3,0 Prozent. In ganz Nordrhein-Westfalen beträgt die Arbeitslosenquote 7,6 Prozent, in Deutschland bei 5,9 Prozent (Stand: November 2020).

Insgesamt gibt es in Hamm nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit rund 60.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Stichtag: 31.12.2019). Im Jahr 2013 waren es erst rund 53.900.

Die meisten Jobs in Hamm sind Dienstleistungsjobs. Während über 40.000 Menschen im Service-Bereich arbeiten, entfallen auf das produzierende Gewerbe nur noch knapp 14.000.

Freie Jobs in Hamm gibt es insbesondere für Handwerker, in der Metallverarbeitung, Logistik, Gesundheit und Pflege.

Hier finden Sie 70 Tipps für Ihre Jobsuche.

Gehälter in Hamm

Das Durchschnittsgehalt in Nordrhein-Westfalen liegt laut Gehaltsplattform gehalt.de bei 45.360 Euro brutto im Jahr. Das ist deutlich weniger als in Hessen (ca. 51.000 Euro), aber sehr viel mehr als in Mecklenburg-Vorpommern (ca. 34.000 Euro). Dies sind die beiden Extreme im deutschen Ländervergleich. Nordrhein-Westfalen liegt mit seinem Gehaltsniveau fast exakt auf dem deutschen Schnitt.

Hochschulabsolventen steigen demnach in NRW mit durchschnittlich 46.513 Euro brutto jährlich ein, Fachkräfte nach erfolgreicher Ausbildung starten mit 31.020 Euro ins Berufsleben.

Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen bringen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 durchschnittlich 58.815 Euro brutto im Jahr mit nach Hause. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 zeigt sogar 71.913 Euro pro Jahr an.

Speziell in Hamm ist das Gehaltsniveau – sogar für eine Ruhrgebietsstadt – sehr niedrig. Ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in Hamm verdient hier monatlich 3.186 Euro brutto (Stichtag: 31.12.2019). Das ist der Medianwert, den die Bundesagentur für Arbeit ermittelt hat. Der gesamtdeutsche Wert beträgt 3.401 Euro.

Nahezu alle Städte im Ruhrgebiet überbieten den Hammer Wert. So liegt das Medianeinkommen in Mülheim an der Ruhr bei 3.643 Euro, in Essen bei 3.662 Euro und in Duisburg bei 3.672 Euro. In Dortmund verdient man 3.508 Euro, in Bochum 3.449 Euro, in Oberhausen 3.409 Euro und in Gelsenkirchen 3.354 Euro. Selbst Bottrop (3.222 Euro) und Recklinghausen (3.260 Euro) lassen Hamm hinter sich.

Männer mit Vollzeitjob in Hamm kommen auf ein monatliches Mediangehalt von 3.302 Euro brutto, Frauen auf 2.903 Euro. Diese monatlichen Mediangehälter in Münster gibt es für Arbeitnehmer…

  • mit akademischem Abschluss: 4.991 Euro
  • mit anerkanntem Berufsabschluss: 3.241 Euro)
  • ohne Berufsabschluss: 2.416 Euro

Hier finden Sie alle Einstiegsgehälter 2020 und die Gehaltstabelle für Ihren Beruf.

Die größten Arbeitgeber in Hamm

Hier winken Jobs in Hamm – das sind die größten Arbeitgeber in Hamm:

  • Hoffmeier Industrieanlagen
  • Mannesmann Precision Tubes (Metallverarbeitung)
  • Mannesmann Line Pipe (Metallverarbeitung)
  • Voestalpine Böhler Welding (Stahl)
  • DuPont (Chemie)
  • Hella (Automotive)
  • Hesse GmbH (Lackhersteller)
  • Inno Friction (Automotive)
  • Stadtwerke Hamm
  • Sparkasse Hamm
  • Munk GmbH (Elektroindustrie)
  • Trendfleur (Großhandel)
  • Manss Frischeservice (Lebensmittel-Großhandel)
  • Advansa (Faserhersteller)
  • Autobahn GmbH des Bundes (Verwaltung)
  • Becker Stahl-Service (Stahlhändler)
  • GHG Gesellschaft für Haus- und Grundbesitzvermittlung
  • Stadt Hamm
  • Energie- und Wasserversorgung Hamm GmbH
  • Westfälischer Anzeiger (Medien)
  • Hochschule Hamm-Lippstadt
  • SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft
  • St. Barbara-Klinik Hamm
  • St. Marien-Hospital Hamm
  • Evangelisches Krankenhaus Hamm
  • LWL-Univ.-Klinik Hamm
  • Klinik für Manuelle Therapie
  • St. Josef-Krankenhaus Hamm-Bockum-Hövel
  • Edeka Logistikzentrum
  • Oberlandesgericht Hamm
  • Anton Hosselmann (Nahrungsmittel)
  • Bernhard Heckmann (Baugewerbe)
  • Claas Service and Parts (Logistik)
  • ComTS est (IT-Dienstleistungen)
  • W. Potthoff GmbH (Kfz)
  • Metro Logistics
  • Seniorenheim St. Stephanus
  • t-log Trinklogistik
  • WDI Westfälische Drahtindustrie
  • CS Parts Logistics

Jobs Krankenhaus Hamm

jobs in hamm krankenhausIn Hamm gibt es ein halbes Dutzend Krankenhäuser (siehe oben: „Die größten Arbeitgeber in Hamm“). Für Ärzte und andere Fachkräfte im Gesundheitsbereich bietet die Stadt einen großen Fundus an freien Stellen. Jobs in Hamm gibt es unter anderem für:

Hier geht es direkt zu den aktuellen Stellenanzeigen des Marienhospitals Hamm.

Wirtschaft und Jobs in Hamm

Im Jahr 2015 hatte Hamm zum ersten Mal die Marke von 55.000 Beschäftigten übersprungen. Die Zahl der Jobs in Hamm steigt auch weiterhin, die der Arbeitslosen geht zurück.

Von der alten Zechen- und Stahl-Herrlichkeit indes ist in Hamm nicht viel übrig geblieben. Heute findet die Wertschöpfung im Dienstleistungsbereich statt. Rund 52 Prozent der Wertschöpfung entfällt laut NRW-Statistikamt auf Dienstleistungen, nur noch 29 Prozent auf das produzierende Gewerbe, der Rest auf Handel, Verkehr, Gastgewerbe und IT.

Im produzierenden Gewerbe sind noch knapp 14.000 Hammer tätig, mehr als doppelt so viele arbeiten in Dienstleistungsjobs. Insgesamt gibt es in Hamm rund 56.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Jobs in Hamm schaffen vor allem diese Branchen:

  • Chemie
  • Metallindustrie
  • Logistik
  • Gesundheitswirtschaft

Die Stadt zählt nicht weniger als sechs Krankenhäuser, auch das Oberlandesgericht sitzt hier. Zudem versucht man sich als Eventstandort in Szene zu setzen. Für Veranstaltungen gibt es in Hamm mehrere Hallen, Säle, Kurhaus, Thermen, Parks und eine Handball-Arena, die bis zu 2.650 Zuschauer fasst.

Im Städteranking 2020 des Beratungsunternehmens IW Consult belegt Hamm Platz 64 von 71 Städten in Deutschland. Positiv: Die gute Kita-Quote und eine überschaubare Zahl an Straftaten. Demgegenüber stehen eine geringe Produktivität, ein niedriges BIP pro Einwohner und eine geringe Zahl an Hochqualifizierten.

Der Prognos-Zukunftsatlas 2019 sieht Hamm auf Rang 332 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt rangiert Hamm aber immerhin auf Position 264. Einziger Pluspunkt: die vergleichsweise junge Bevölkerung.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in hamm leben und arbeitenDie richtige Stelle in Hamm müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Mietpreise in Hamm

Mit Hammer-Preisen könnte Hamm in Westfalen tatsächlich werben. Mieter zahlen hier laut Immowelt nur 6,20 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020).

Damit liegt Hamm am unteren Ende der Skala im Ruhrgebiet. In Oberhausen, Duisburg und Herne beträgt der Medianpreis 6,30 Euro pro Meter, in Bottrop und Mülheim an der Ruhr 7,00 Euro, in Essen 7,10 Euro, in Bochum 7,30 Euro und in Dortmund und 7,40 Euro. Günstiger als Hamm sind Gelsenkirchen mit 5,80 Euro und Hagen mit 5,50 Euro.

Teures wird für Mieter weiter südlich im Rheinland. Düsseldorf ruft Mietpreise von 10,60 Euro pro Quadratmeter auf, Köln von 10,80 Euro. In Frankfurt werden sogar 13,60 Euro fällig, in München alles überragende 17,30 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Von 2009 bis 2019 waren die Mietpreise in Hamm laut Immowelt von 4,90 Euro auf 6,10 Euro gestiegen – eine Steigerung um 24 Prozent. Im Vergleich zu den Metropolen des Landes hielt sich der Preisanstieg damit noch in Grenzen. In Dortmund verteuerten sich die Mieten im gleichen Zeitraum um 37 Prozent, in Frankfurt um 44 Prozent, in Stuttgart um 49 Prozent, in München um 61 Prozent und in Berlin sogar um 104 Prozent.

Die Kaufpreise in Hamm haben sich nach Immowelt-Angaben von 2017 auf 2018 um 14 Prozent verteuert. Der Quadratmeter kostet mittlerweile 1.570 Euro. Damit ist das Eigenheim in Hamm deutlich kostspieliger als in Gelsenkirchen (1.000 Euro), Duisburg (1.290 Euro), Herne (1.270 Euro) oder Recklinghausen (1.450 Euro). In Essen ist es mit 1.650 Euro pro Meter hingegen teurer, genauso in Bottrop (1.700 Euro), Dortmund (1.730 Euro), Bochum (1.760 Euro) und Mülheim an der Ruhr (2.030 Euro).

In Düsseldorf werden sogar 3.320 Euro aufgerufen, in Köln 3.230 Euro – und in München astronomische 7.140 Euro.

Hier finden Sie 10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Hamm: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Hamm selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Stellen in Hamm für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger oder Minijobs suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Hamm finden Sie hier.
  • Die IHK zu Dortmund Zweigstelle Hamm finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Dortmund finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Hamm finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: Binder Medienagentur by Shutterstock.com]

Jobs in Paderborn: Leben und Arbeiten in Ostwestfalen

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Mit einer IT-Hochburg verbindet man den Namen Paderborn nicht unbedingt. Dabei ist die Informationstechnologie hier seit den Zeiten eines Heinz Nixdorf zuhause. Auch im Möbelverkauf sind die Ostwestfalen Spitzenklasse. Und im Verkauf von Nahrungsmitteln, Bier und Säften. Im Maschinenbau sowieso und in der Logistik. Jawohl, in Paderborn lässt es sich wunderbar leben und arbeiten. Hier geht es zu den besten Jobs in Paderborn

Leben in Paderborn

Die 150.000-Einwohner-Stadt in Ostwestfalen gilt vor allem als eines: erzkatholisch. In Wahrheit ist auch Paderborn längst zu einem religiösen Schmelztiegel geworden – Protestanten, Muslime, Juden und Atheisten inklusive.

Einendes Wahrzeichen der Stadt ist der Paderborner Dom, der schon seit 1.000 Jahren an seinem Platz im Zentrum der Innenstadt steht. Schmuckvoll sind auch das städtische Rathaus und Schloss Neuhaus im Nordwesten.

Techniker mit nostalgischer Ader werden vom Heinz Nixdorf Computermuseum beglückt, das sich in der Nähe des Padersees befindet. Die Pader, die dem See seinen Namen gibt, gilt als Deutschlands kürzester Fluss. Tipp für alle Freizeitsportler: Hier führt auch eine beliebte Joggerstrecke zwischen Innenstadt und Schloss Neuhaus vorbei.

Beliebte Wohnlagen in Paderborn finden sich in Elsen, Delbrück, Schloss Neuhaus und Sande.

Arbeitsmarkt und Jobs in Paderborn

Für den Bezirk Paderborn gibt die Bundesagentur für Arbeit eine Arbeitslosenquote von 5,6 Prozent aus. Rund 9.700 Menschen sind hier offiziell arbeitslos gemeldet (Stand: November 2020).

Die Quote liegt damit knapp unter der bundesdeutschen (5,6 Prozent) und klar unter der von Nordrhein-Westfalen (7,6 Prozent). Die Nachbarkreise stehen zum Teil sogar noch besser da. So beträgt die Arbeitslosenquote in Höxter 4,0 Prozent, in Gütersloh 4,4 Prozent und im Hochsauerlandkreis 4,5 Prozent. Nur in Bielefeld ist sie mit 8,3 Prozent deutlich erhöht (Stand: November 2020).

Insgesamt gibt es im Kreis Paderborn über 120.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Stand: 30.06.2019). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Vollzeitjobs in Paderborn damit um 1,5 Prozent gestiegen. 83.800 Paderborner arbeiten im Dienstleistungsbereich, 37.300 im produzierenden Gewerbe.

Neue Jobs in Paderborn sind in den vergangenen insbesondere im Gesundheitswesen, in Heimen und Sozialwesen, Baugewerbe, Gastgewerbe, IT und im Immobilienbereich entstanden. Abgebaut wurden Arbeitsplätze in Paderborn in der Industrie, aber auch in Finanzen und Versicherungen sowie der Arbeitnehmerüberlassung.

Die meisten Beschäftigten in Paderborn arbeiten in diesen Bereichen:

  • Fahrzeug- und Maschinenbau
  • Metallbranche
  • Gesundheitswesen
  • Einzelhandel

Gehälter in Paderborn

In Nordrhein-Westfalen liegt das Gehaltsniveau knapp über dem deutschen Schnitt. Nach Angaben der Plattform gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt in NRW 45.360 Euro brutto jährlich.

Nach der Uni steigen Absolventen demzufolge mit durchschnittlich 46.513 Euro brutto in den Job ein. Für Azubis geht es nach Lehre mit 31.020 Euro los.

Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen kommen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf ein jährliches Bruttodurchschnittsgehalt von 58.815 Euro. In der Gehaltsrangliste der Länder liegt NRW damit auf Rang 5 von 16 – mehr aufs Konto gibt es nur in Hessen (64.335 Euro), Bayern (62.243 Euro), Baden-Württemberg (61.677 Euro) und Hamburg (59.111 Euro). Ganz hinten im Ranking liegt Mecklenburg-Vorpommern (45.135 Euro).

Auf besonders hohe Gehälter in NRW kommen Fachleute im Bereich Finance (67.956 Euro), Ingenieure (64.806 Euro) und Unternehmensberater (62.845 Euro). Fachkräfte in technischen Berufen verdienen weniger gut (46.154 Euro).

Ein Arbeitnehmer mit einer Vollzeitstelle in Paderborn kann mit 3.271 Euro im Monat rechnen (Stichtag: 31.12.2019). Diesen Wert hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Es handelt sich nicht um den Durchschnittswert, sondern um den Median.

Für ganz Deutschland beträgt das monatliche Medianeinkommen 3.401 Euro. Die Gehälter in Paderborn liegen damit noch hinter denen seiner Nachbarn in Ostwestfalen zurück. So verdienen Vollzeitarbeitnehmer in Gütersloh 3.293 Euro, in Minden-Lübbecke 3.295 Euro, in Warendorf 3.386 Euro, in Lippe 3.390 Euro und in Bielefeld sogar 3.500 Euro. Nur Höxter (3.054 Euro) und Steinfurt (3.134 Euro) lässt Paderborn hinter sich.

In vielen Berufen winken aber auch in Paderborn erstklassige Gehälter. So verdienen Ingenieure in der Region Bielefeld/Paderborn nach Angaben von gehalt.de fast 68.500 Euro brutto im Jahr – mehr als in Hamburg, Bremen und Berlin.

Die größten Arbeitgeber in Paderborn

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in Paderborn – das sind die größten Arbeitgeber in Paderborn:

  • Atos (IT-Dienstleistungen)
  • Diebold Nixdorf (IT-Dienstleistungen)
  • Benteler International AG (Automotive)
  • Comprion (Telekommunikation)
  • Siemens AG (IT)
  • Gebr. Lödige Maschinenbau
  • Glasmalerei Peters
  • Lightpower (Bühnenbeleuchtung)
  • Bremer AG (Bauunternehmen)
  • Claas Industrietechnik (Maschinenbau)
  • Deutsche Bahn AG (Fahrzeuginstandhaltung)
  • Dspace (Hardware/Software)
  • Hartmann International (Logistik)
  • Universal Transport Michels (Logistik)
  • Möbel Finke
  • Stute Nahrungsmittelwerke
  • Westfalen Blatt (Medien)
  • Neue Westfälische (Medien)
  • Radio Hochstift Paderborn
  • Universität Paderborn
  • Fachhochschule der Wirtschaft
  • St. Vincenz Krankenhaus
  • Brüderkrankenhaus St. Josef
  • Krankenhaus St. Johannisstift
  • LWL-Klinik Paderborn
  • BahnBus Hochstift
  • Klingenthal Gruppe (Mode)
  • Junfermann Verlag
  • Schöningh Verlag
  • Lektora Verlag
  • MBG-Gruppe (Getränke)
  • Paderborner Brauerei
  • Periscope (Elektronik)
  • Rosier-Holding (Automobilhandel)
  • Sparkasse Paderborn-Detmold (Finanzen)
  • ADU-Gruppe (Facility Management)
  • Avitea (Personalvermittlung)
  • S und N Invent (IT)
  • Flughafen Paderborn/Lippstadt
  • Stadt Paderborn
  • Jolmes Gebäudereinigung
  • SBH West (Bildungsdienstleistungen)
  • VerbundVolksbank OWL (Finanzen)
  • Westfalen Weser Netz (Versorgung)

Karriereaussichten und Jobs in Paderborn

Heinz Nixdorf war ein gebürtiger Paderborner. Das Schaffen des Computerpioniers wirkt bis heute nach. Die Informationstechnologie hat noch immer einen großen Stellenwert in Paderborn – was angesichts des ländlichen Charakters wohl nicht alle vermutet hätten.

Mit Geldautomatenbauer Diebold Nixdorf und Atos sind zwei international agierende IT-Unternehmen in Paderborn vertreten. Ein großer Player in der Stadt ist zudem Automobilzulieferer Benteler.

Daneben ist die ökonomische Struktur erstaunlich bunt. Mehrere kleine Verlage haben ihren Sitz in Paderborn, Möbel- und Nahrungsmittelhersteller, Mode- und Bauunternehmen.

Mit 150.000 Einwohnern ist Paderborn ohnehin kein Zwerg, höchstens klein gewachsen. Paderborn hat sogar eine eigene Universität. Die Uni Paderborn bildet vornehmlich Naturwissenschaftler und Ingenieure aus. Direkt daneben sitzt die Fachhochschule der Wirtschaft und eine Katholische Hochschule. Es gibt ein Amts- und auch ein Landgericht in Paderborn. Und 15 Kilometer südwestlich liegt der Flughafen Paderborn/Lippstadt.

Im Zukunftsatlas 2019 des Forschungsinstituts Prognos belegte der Kreis Paderborn Rang 113 von 401 Regionen in Deutschland. Punkte gab es für die vergleichsweise junge Bevölkerung. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt landete Paderborn auf Platz 122. In punkto Wohlstand reichte es dagegen nur zu Position 231.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in paderborn leben und arbeitenDie richtige Stelle in Paderborn müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Mietpreise in Paderborn

Noch ist Paderborn vergleichsweise günstig. Aber die Preise steigen und steigen. Und sie steigen deutschlandweit nur in wenigen Städten so rasant wie in Paderborn. Von 2009 bis 2019 erhöhten sich die Mietpreise in Paderborn laut Immowelt um 42 Prozent. 2009 wurden im Median pro Quadratmeter noch 5,30 Euro fällig, 2019 schon 7,50 Euro.

Im benachbarten Bielefeld betrug der Mietpreisanstieg im gleichen Zeitraum nur 30 Prozent, in Gütersloh 25 Prozent. Bielefeld ist mit 7,40 Euro pro Quadratmeter für Mieter mittlerweile sogar günstiger.

Trotzdem ist das Leben in Paderborn keineswegs sündhaft teuer. Wer zum Beispiel in Paderborn 50.000 Euro jährlich verdient, müsste in München über 84.000 nach Hause bringen, um auf den gleichen Lebensstandard zu kommen. So sagt es der Vergleichsrechner von Financescout24. Die Transportkosten sind in München demnach um 163 Prozent höher, Sport- und Freizeitangebote immerhin um 12 Prozent.

In Wahrheit hat Paderborn von allen größeren Städten in Nordrhein-Westfalen die geringsten Lebenshaltungskosten, sagt der Vergleichsrechner von Financescout24. Sogar Städte wie Duisburg, Herne oder Wuppertal sind demnach mit höheren Ausgaben verbunden.

Allein auf die Mieten bezogen stimmt das freilich nicht. Hier lässt Paderborn die meisten Ruhrgebietsstädte hinter sich. Während der Quadratmeter für eine Bestandswohnung in Paderborn laut Immowelt im Median 7,50 Euro kostet, werden in Dortmund 7,40 Euro fällig (Stand: 1. Quartal 2020). In Bochum kostet der Quadratmeter 7,30 Euro, in Essen 7,10 Euro, in Mülheim an der Ruhr 7,00 Euro, in Duisburg 6,30 Euro und in Gelsenkirchen 5,80 Euro.

Zum Vergleich: In Berlin liegt der Quadratmeterpreis bei 10,20 Euro, in Köln bei 10,80 Euro, in Hamburg bei 11,50 Euro, in Stuttgart bei 12,80 Euro, in Frankfurt bei 13,60 Euro und in München bei 17,30 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Hier finden Sie 10 Tipps für Ihre Wohnungssuche in Paderborn.

Jobs Paderborn: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Paderborn selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Paderborn für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Paderborn finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Kreis Paderborn finden Sie hier.
  • Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Paderborn und Umgebung für Vollzeit und Teilzeit finden Sie in unserer Jobbörse.

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[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

Jobs in Gütersloh: Leben und Arbeiten in Ostwestfalen-Lippe

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Ostwestfalen gilt als Hochburg der Hidden Champions. Dabei verstecken sich die Gütersloher Riesen gar nicht. Sie sind für jedermann sichtbar. Da ist zum einen Waschmaschinenproduzent Miele, zum anderen Medienkonzern Bertelsmann. Beide wollen Fach- und Führungskräften Leben und Arbeit in Gütersloh schmackhaft machen. Und dann ist da ja noch die örtliche Nahrungsmittelbranche, die eine Vielzahl an Jobs in Gütersloh bereithält…

Leben in Gütersloh

Die Stadt Gütersloh spielt im Leben vieler Deutscher eine große Rolle – ohne, dass sie es ahnen würden. Wenn man abends die dreckige Wäsche in die Waschmaschine steckt und sich dann mit einer Zeitschrift aufs Sofa setzt, dann steckt in vielen Fällen ein Gütersloher dahinter.

Waschmaschinenhersteller Miele und Medienkonzern Bertelsmann sind die zwei Schwergewichte der Gütersloher Wirtschaft, die eine überregionale Strahlkraft haben.

Gütersloh selbst wird von nicht wenigen als tiefste Provinz verspottet, dabei liegt die 100.000-Einwohner-Stadt in einem der größten Ballungsräume Deutschlands. Gemeinsam mit Bielefeld, Paderborn und Herford bringt sie fast eine Million Menschen auf die Waage.

Nach Bielefeld sind es von Gütersloh aus nur 20 Kilometer. Auch Münster, Osnabrück und Dortmund mit dem ganzen Ruhrgebiet im Rücken sind nur einen Katzensprung entfernt. Immerhin hat Gütersloh ein Theater und mehrere Museen – und den Teutoburger Wald vor der Haustür.

Auf dem Immobilienmarkt in Gütersloh verspricht der vollzogene Abzug der britischen Streitkräfte im April 2020 etwas Erholung. Auch in der Gütersloher Innenstadt soll vermehrt gebaut werden, um den Flächenverbrauch auf der grünen Wiese zu reduzieren.

Ein eigenes Dorf in Gütersloh ist Avenwedde-Amt. Der Stadtteil liegt im Grünen, hat Geschäfte, Kindergärten, Schulen – und ist trotzdem per Fahrrad gut von der Innenstadt aus erreichbar. Das Gleiche gilt für Isselhorst, das direkt neben Avenwedde im Norden Güterslohs liegt. Auch Kattenstroth und das innenstadtnahe Gebiet um Mohns Park sind beliebte Wohngegenden in Gütersloh.

Arbeitsmarkt und Jobs in Gütersloh

Für ihren gesamten Bezirk Gütersloh weist die Bundesagentur für Arbeit nicht einmal 10.000 Erwerbslose aus. Die Arbeitslosenquote im Bezirk Gütersloh beträgt damit 4,4 Prozent (Stand: November 2020). Vor allem ältere Menschen über 50 Jahre haben zuletzt häufiger wieder eine Stelle in Gütersloh gefunden.

In ganz Nordrhein-Westfalen liegt die Arbeitslosenquote bei 7,6 Prozent, in Deutschland bei 5,9 Prozent. Alles in allem steht Gütersloh damit glänzend da. Nebenan in Bielefeld beträgt die Quote immerhin 8,3 Prozent, weiter südwestlich in Hamm sogar 9 Prozent (Stand: November 2020).

Insgesamt gibt es im Kreis Gütersloh rund 182.400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Stand: 30.06.2019). Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Vollzeitjobs in Gütersloh damit um zwei Prozent – und damit so stark wie sonst nirgends in Ostwestfalen. Die meisten Gütersloher arbeiten in Dienstleistungsberufen.

Neue Jobs in Gütersloh entstehen vor allem im Gesundheitswesen, in Heimen und Sozialwesen, in Verkehr und Lagerei, Erziehung und Unterricht und mit Abstrichen auch in der Informationstechnologie.

Gehälter in Gütersloh

Das Gehaltsniveau in Nordrhein-Westfalen liegt minimal über dem gesamtdeutschen Schnitt. Nach Angaben der Plattform gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt in NRW 45.360 Euro brutto im Jahr.

Uni-Absolventen steigen demnach mit mit einem Jahresgehalt von 46.513 Euro in den Beruf ein, Azubis nach ihrer Lehre mit 31.020 Euro.

Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen können laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 mit einem Bruttodurchschnittsgehalt von 58.815 Euro im Jahr rechnen. Damit liegt NRW in der Gehaltsrangliste der Bundesländer auf Rang 5 von 16 – vollere Lohntüten gibt es nur in Hessen (64.335 Euro), Bayern (62.243 Euro), Baden-Württemberg (61.677 Euro) und Hamburg (59.111 Euro). Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern (45.135 Euro).

Besonders gut verdienen in NRW Finance-Fachleute (67.956 Euro), Ingenieure (64.806 Euro) und Unternehmensberater (62.845 Euro). Weniger üppig sind die Überweisungen für Fachkräfte in technischen Berufen (46.154 Euro).

Arbeitnehmer mit einer Vollzeitstelle in Gütersloh verdienen laut Bundesagentur für Arbeit 3.292 Euro brutto im Monat (Stichtag: 31.12.2019). Dabei handelt es sich um den Medianwert, bei dem die eine Hälfte der Gehälter darüber und die andere Hälfte darunter liegt.

Zum Vergleich: In der Stadt Bielefeld liegt das Medianeinkommen bei 3.500 Euro brutto monatlich, in Lippe bei 3.390 Euro, in Paderborn bei 3.271 Euro und in Herford bei 3.202.

Insgesamt verdient man mit einem Job in Gütersloh leicht unterdurchschnittlich. Tatsächlich liegt das Medianeinkommen in ganz Deutschland bei 3.401 Euro.

Die größten Arbeitgeber in Gütersloh

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in Gütersloh – das sind die größten Arbeitgeber in Gütersloh:

  • Miele (Haushaltsgeräte)
  • Bertelsmann SE (Medien)
  • Territory (Medien)
  • Friedrich Amtenbrink (Stahlhandel)
  • Bio-Circle Surface Technology (Oberflächentechnik)
  • Karl Brandt KG (Großhandel)
  • Güth und Wolf (Textil)
  • Unternehmensgruppe Hagedorn (Altlastensanierung)
  • Maas Naturwaren
  • Marten Vertriebs GmbH (Nahrungsmittel)
  • Mestemacher (Großbäcker)
  • Modus Consult AG (IT-Dienstleister)
  • Pfleiderer (Holzwerkstoffe)
  • Reply AG (IT-Dienstleister)
  • Hermann Sewerin GmbH (Gasmessgeräte)
  • Strenge GmbH (Arbeitsschutz)
  • Alfons Venjakob GmbH (Möbel)
  • Wertkreis (Soziale Dienstleistungen)
  • Gustav Wolf GmbH (Seile)
  • Westaflex (Haustechnik)
  • Volksbank Bielefeld-Gütersloh
  • Mohn Media (Druckerei)
  • Stadt Gütersloh
  • Sankt Elisabeth Hospital
  • Klinikum Gütersloh
  • Bertelsmann Stiftung
  • Porta Möbel

Karriereaussichten und Jobs in Gütersloh

Miele und Bertelsmann prägen das Wirtschaftsprofil von Gütersloh. Beide Unternehmen zusammen decken eine große Bandbreite an Karriereperspektiven ab.

Miele richtet sich an diejenigen, die die neue Generation Waschmaschinen entwickeln, bauen, vermarkten und verkaufen wollen. In Gütersloh ist der Stammsitz von Miele. Hier sind Verwaltung, Vertrieb, Logistik und Gerätefertigung angesiedelt.

Speziell für Eltern interessant: Seit Kurzem gibt es hier auch die erste Miele-Kita.

Für Miele arbeiten in Gütersloh unter anderem Entwicklungsingenieure, Elektriker und Elektroniker, Elektroinstallateure und Elektromonteure, Mechatroniker, Softwareentwickler, Chemiker, SAP Berater und IT Consultants.

Zur Bertelsmann-Gruppe gehören unter anderem die RTL Group, Gruner und Jahr, Arvato und BMG – ein buntes Medienportfolio. Bei Bertelsmann kommen auch Kreative und Medienschaffende an Festanstellungen – keine Selbstverständlichkeit.

Für Bertelsmann arbeiten in Gütersloh zum Beispiel Art Directoren, Personalmanager, Web Entwickler, Social Media Manager, Data Scientist, Producer, Video-Redakteure, Online-Redakteure, Grafiker, Medizinische Redakteure, Texter und Projektmanager.

Gäbe es Miele und Bertelsmann nicht, würde Gütersloh für seine Nahrungsmittelbranche bekannt sein. Zu den Nahrungsmittelherstellern zählen etwa Maas, Marten und Mestemacher. Friesland Campina hat sich aus dieser Riege verabschiedet. Die Niederländer machten vor einigen Jahren ihre Molkerei in Gütersloh dicht.

Viele Stellen in Gütersloh entstehen in diesen Branchen:

  • Metall- und Elektroindustrie
  • Maschinenbau
  • Ernährungswirtschaft
  • Logistik
  • Medien
  • Möbel
  • Energie

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangierte der Kreis Gütersloh auf Platz 73 von 401 Regionen in Deutschland. Gute Bewertungen gab es für die Stärke, Wettbewerbsfähigkeit und Dynamik der Wirtschaft. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt belegte Gütersloh dagegen „nur“ Rang 150.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in guetersloh leben und arbeitenDie richtige Stelle in Gütersloh müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Mietpreise in Gütersloh

Das Mietpreisniveau in Ostwestfalen ist nicht vergleichbar mit dem in den großen Metropolen. Aber die Preise steigen auch hier. So haben sich die Mietpreise in Gütersloh nach Angaben von Immowelt innerhalb von zehn Jahren um 25 Prozent verteuert.

Kostete der Quadratmeter im Jahr 2009 im Median noch 5,60 Euro, mussten Mieter im Jahr 2019 bereits 7,00 Euro lockermachen.

In Bielefeld betrug der Anstieg im gleichen Zeitraum 30 Prozent, in Paderborn sogar 42 Prozent. In beiden Städten liegt der Quadratmeterpreis mittlerweile bei über sieben Euro. Im Vergleich mit Städten wie Frankfurt ist das noch äußerst günstig. Am Main werden pro Quadratmeter 13,80 Euro fällig, in Hamburg 11,50 Euro und in Köln 10,80 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Der Kaufpreis in Gütersloh beträgt in Immowelt zufolge 2.380 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt die Stadt im Mittelfeld.

Besonders teuer sind neue Wohnungen in Gütersloh, die zwischen 2013 und 2019 gebaut wurden. Laut Mietspiegel 2020 der Stadt werden pro Quadratmeter zwischen 8,17 und 8,87 Euro fällig – je nach Größe. Wohnungen, die zwischen 2003 und 2012 errichtet wurden, kosten zwischen 6,55 und 7,65 Euro pro Quadratmeter. Am günstigsten sind Wohnungen der Baujahre von 1968 bis 1977. Mieter zahlen für sie pro Quadratmeter zwischen 5,32 Euro und 6,32 Euro.

Hier finden Sie 10 Tipps für Ihre Wohnungssuche in Gütersloh.

Jobs Gütersloh: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Gütersloh selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Gütersloh für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Gütersloh finden Sie hier.
  • Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Gütersloh finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Gütersloh und Umgebung für Vollzeit, Teilzeit und Quereinsteiger finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: nitpicker by Shutterstock.com]

Jobs in Rosenheim: Leben und Arbeiten in Oberbayern

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Eine malerische Umgebung – für Rosenheim wäre das eine Untertreibung. Zwischen Bergen und Seen wähnt man sich hier bisweilen im Paradies. Das finden auch die vielen Touristen, die immer mehr Stellen und Jobs in Rosenheim schaffen. Holztechnik und Einzelhandel, Kunst und Kultur schaffen ebenfalls Jobs in Rosenheim. Wenn es nur nicht so sündhaft teuer wäre, sich hier niederzulassen…

Leben in Rosenheim

Schon im 15. Jahrhundert vor Christus bauten die Römer eine Militärbasis an dem Ort, der heute Rosenheim ist.

In aller Munde war die Stadt, als Marianne Sägebrecht 1987 in der Komödie Out of Rosenheim die Hauptrolle spielte. Ironischerweise spielt der Film in der Wüste Arizonas und nicht in Oberbayern.

Von Oberbayern fasziniert sind heute vor allem Tagesbesucher, die durchs Mittertor und an der Erlöserkirche vorbei durch die Gassen Rosenheims flanieren. Sofort ins Auge fallen die Zwiebeltürme der Kirche St. Nikolaus.

Sportlich ist die 60.000-Einwohner-Stadt ebenfalls. Vor allem Eishockey ist fest verwurzelt. In den 80er Jahren hatte das Rosenheimer Eishockey seine Blütezeit. Dreimal wurde der Sportbund Deutscher Meister. Für Eishockey-Nostalgiker bietet sich daher ein Gang ins altehrwürdige Eisstadion an.

Landschaftlich liegt Rosenheim im Paradies – umgeben von Bergen, Wäldern und Seen. Simssee und Chiemsee liegen wenige Kilometer östlich, die Alpen im Süden. Urbanes Flair schnuppert man 50 Kilometer nördlich in München.

Wohnungen in der Altstadt Rosenheims sind beliebt. Wer mehr Platz braucht, findet in Fürstätt, Aising oder Pang etwas Passendes – das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

Arbeitsmarkt und Jobs in Rosenheim

Zahlenmäßig stark zugelegt haben in den vergangenen Jahren Jobs in Rosenheim im IT-Bereich und im produzierenden Gewerbe. Ein anderer Wachstumsmotor ist die Erholungsbranche. Rosenheim ist eine Tourismushochburg – und gleichzeitig eine Gegend, die von der Landwirtschaft geprägt ist.

Der Trend geht zur Dienstleistung. In der Stadt Rosenheim sind rund 80 Prozent aller Beschäftigten in der Dienstleistungsbranche tätig. Von den rund 35.800 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Rosenheim arbeiten über 27.000 bei öffentlichen und privaten Dienstleistern, bei Unternehmensdienstleistern, in Handel, Gastgewerbe und Verkehr.

Das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner ist mit über 51.000 Euro das drittgrößte in Oberbayern – nur Ingolstadt und München erwirtschaften mehr als Rosenheim.

Insgesamt beträgt die Arbeitslosenquote in der Stadt Rosenheim 5,1 Prozent – das liegt über dem bayerischen Durchschnitt von 3,6 Prozent (Stand: November 2020). Für den gesamten Bezirk Rosenheim berechnet die Bundesagentur für Arbeit aber nur eine Quote von 2,9 Prozent.

Gehälter in Rosenheim

Die Gehälter in Bayern sind Spitzenklasse. Nach Angaben der Plattform gehalt.de liegt das Durchschnittsgehalt in Bayern bei 47.295 Euro brutto jährlich. Dicker sind die Lohntüten nur in Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg.

Nach der Uni können Absolventen in Bayern mit einem jährlichen Durchschnittsgehalt von 48.535 Euro brutto rechnen, Azubis nach der Lehre mit 32.368 Euro.

Fach- und Führungskräfte in Bayern kommen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf ein jährliches Bruttodurchschnittsgehalt von 62.243 Euro. Der gesamtdeutsche Wert beträgt 58.785 Euro. Mehr können Fach- und Führungskräfte nur in Hessen (64.335 Euro) verdienen.

Vollzeitbeschäftigte mit Jobs in Rosenheim kommen auf ein monatliches Mediangehalt von 3.371 Euro brutto (Stichtag: 31.12.2018). Median bedeutet: Die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger. Damit verdienen Beschäftigte mit Vollzeitstelle in der Stadt Rosenheim mehr als in den benachbarten Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen (3.171 Euro), Miesbach (3.174 Euro) und im Landkreis Rosenheim (3.114 Euro).

Das monatliche Mediangehalt in ganz Deutschland liegt bei 3.304 Euro brutto, in Bayern bei 3.449 Euro. Nicht mithalten kann Rosenheim mit der Stadt Ingolstadt (4.897 Euro), der Stadt Erlangen (4.787 Euro), dem Landkreis München (4.328 Euro) und der Stadt München (4307 Euro), die damit auch bundesweit in den Top Ten liegen.

Vollzeitbeschäftigte mit akademischem Abschluss kommen in Rosenheim sogar auf ein Gehalt von 4.701 Euro brutto im Monat. Mit einem anerkannten Berufsabschluss sind es 3.302 Euro, ohne Berufsabschluss 2.161 Euro.

Auch das Alter und die Berufserfahrung wirkt sich auf die Gehaltsperspektiven aus. So kommen 15- bis 25-Jährige mit Jobs in Rosenheim auf 2.522 Euro brutto im Monat, 25- bis 55-Jährige auf 3.456 Euro und 55- bis 65-Jährige auf 3.770 Euro.

Die größten Arbeitgeber in Rosenheim

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in Rosenheim – das sind die größten Arbeitgeber in Rosenheim:

  • Gabor Shoes (Schuhhersteller)
  • Ericsson (Antennen- und Satellitentechnik)
  • Klepper (Faltboote)
  • Krones AG (Anlagenbau)
  • Lubrizol (Chemie)
  • Hamberger Flooring (Holztechnik)
  • Grossmann Bau
  • Danone (Lebensmittel)
  • IFM Electronic (Sensortechnik)
  • I.K. Hofmann (Personaldienstleistungen)
  • Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling
  • Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee
  • Hochschule Rosenheim
  • Klinikum Rosenheim
  • Stadt Rosenheim
  • Dr. Sasse AG (Facility Management)
  • Esmo AG (Anlagenbau)
  • Ferchau Engineering
  • Goldbeck Süd (Bauunternehmen)

Karriereaussichten und Jobs in Rosenheim

Die Wirtschaft in Rosenheim ist von Klein- und Kleinstunternehmen geprägt. Sie machen rund 80 Prozent aller Unternehmen in der Stadt aus. Familiär und überschaubar – das macht die Stadt auch für Touristen so attraktiv.

Weil der Tourismus boomt, profitiert auch der Einzelhandel. Erstaunlich, dass sehr viele neue Jobs in Rosenheim auf das Konto von Kunst, Unterhaltung und Erholung gehen. Tatsächlich hat dieser Sektor nach Zahlen der Agentur für Arbeit Rosenheim in den fünf Jahren von 2013 bis 2018 die meisten neuen Stellen in Rosenheim geschaffen. Es werden zahlreiche Ausstellungen und Stadtführungen auf die Beine gestellt, auch für Hotels wird der Standort immer interessanter.

Die meisten neuen Jobs in Rosenheim sind in den vergangenen Jahren in dieser Reihenfolge entstanden in:

  • Kunst, Kultur, Unterhaltung
  • Immobilien, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen
  • Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
  • Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung
  • Information und Kommunikation
  • Produzierendes Gewerbe
  • Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen
  • Handel, Verkehr, Gastgewerbe

Im Verarbeitenden Gewerbe, bei Banken und Versicherungen wurden dagegen Arbeitsplätze abgebaut.

Speziell die Holztechnik ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Stützpfeiler der Wirtschaft in Rosenheim. Die Technische Hochschule Rosenheim hat eine eigene Fakultät für Holztechnik und Bau und bildet die passenden Fachkräfte aus.

Neben Holztechnikern verlassen auch ausgebildete Ingenieure, Gesundheits- und Sozialwissenschaftler, Betriebswirte und Informatiker die Hochschule.

Dass man in Rosenheim wunderbar leben und arbeiten kann, macht alleine der Blick auf den Prognos-Zukunftsatlas 2019 deutlich. Im Ranking taucht die Stadt Rosenheim auf Platz auf einem hervorragenden 27. Platz von 401 Regionen in Deutschland auf. Auch der Landkreis Rosenheim ist weit vorne auf Rang 84.

Mietpreise in Rosenheim

Von der oberbayerischen Idylle sollte man sich nicht täuschen lassen. Günstig ist das Leben ins Rosenheim nicht.

In den vergangenen Jahren haben sich Wohnungen aller Größenordnungen stark verteuert. Während etwa Wohnungen bis 40 Quadratmeter im Jahr 2011 noch für 8,80 Euro im Mittel zu haben waren, musste man 2017 schon 11,10 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen. Mittlerweile gibt Immowelt einen Wert von 13,14 Euro an. Für große Wohnungen ab 120 Quadratmetern liegt er bei 9,89 Euro pro Quadratmeter (Stand: November 2020).

Studenten müssen für eine eigene Wohnung 400 Euro einplanen – genauso viel wie in Düsseldorf, Karlsruhe und Nürnberg.

Wer eine Wohnung in Rosenheim kaufen will, muss sogar 4.290 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren. Noch teurer ist es laut Immowelt nur in einer einzigen von 108 deutschen Mittelstädten – in Konstanz. Alle anderen liegen klar darunter. In Plauen würde man für ein Zehntel des Geldes auskommen, hier kostet der Quadratmeter Käufer nur 490 Euro.

Hier finden Sie 10 Tipps für Ihre Wohnungssuche.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in rosenheimDie richtige Stelle in Rosenheim müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Jobs Rosenheim: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Rosenheim selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Rosenheim für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfen, Minijobs oder Studentenjobs suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt Rosenheim finden Sie hier.
  • Die IHK-Geschäftsstelle Rosenheim finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer für München und Oberbayern finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Rosenheim in Vollzeit oder Teilzeit finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: Sergey Dzyuba by Shutterstock.com]

Jobs in Landshut: Leben und Arbeiten in Niederbayern

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Landshut liegt vor den Toren Münchens. Alleine diese Tatsache lockt die eine oder andere Fachkraft hinterm Ofen hervor. Tatsächlich ist die Lebensqualität in Niederbayern phänomenal. Und hochwertige Stellen und Jobs in Landshut gibt es nicht zu knapp. Kleine Betriebe und große High-Tech-Unternehmen arbeiten hier Seite an Seite. Sie alle wissen den Standort Landshut zu schätzen, kennen aber auch seine große Schwäche…

Leben in Landshut

Die Altstadt von Landshut hat genau das, was Touristen aus Fernost oder Übersee in Europa suchen. Mittelalterliche Tore und Mauern, Barockgiebel und Satteldächer, alte Rathäuser und Kirchen. Hoch oben thront die Burg Trausnitz mit ihrem Schlosspark, dem Herzogsgarten.

Durch die 70.000-Einwohner-Stadt fließt die Isar – durch ein Meer aus Gotik, Renaissance und Barock. Eine Filmkulisse könnte kaum attraktiver sein.

Wem es hier in Niederbayern zu idyllisch ist, der darf aber auch gerne Reißaus nehmen. In einer Stunde ist man mit dem Auto in München, die Landeshauptstadt ist nur rund 70 Kilometer entfernt.

Die Nähe zu München hat aber auch ihre Schattenseiten. Die Immobilienpreise in Landshut befinden sich im Steigflug. Wer ein gut gefülltes Konto hat, zieht herauf auf den Hofberg oder Moniberg. Das sind die Toplagen der Stadt – ein herrlicher Ausblick inklusive.

Junge Neuankömmlinge zieht es eher ins Nikolaiviertel. Stark zugelegt in der Gunst der Landshuter haben zuletzt Piusviertel, die Münchnerau und das Klötzlmüllerviertel.

Arbeitsmarkt und Jobs in Landshut

Mit über 70.000 Einwohnern ist Landshut gar nicht so mickrig. Knapp 2.000 davon sind offiziell ohne Jobs in Landshut. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 4,7 Prozent – leicht über dem bayerischen Durchschnitt von 3,6 Prozent (Stand: November 2020).

Im Umland sieht die Lage sogar noch deutlich besser aus. So weist die Bundesagentur für Arbeit für den Bezirk Landshut eine Arbeitslosigkeit von 2,8 Prozent aus – Vollbeschäftigung.

Zum Vergleich: In München beträgt die Arbeitslosenquote immerhin 4,9 Prozent, in Passau 5,3 Prozent, in Straubing 5,5 Prozent, in Augsburg 6,2 Prozent und in Nürnberg 6,3 Prozent (Stand: November 2020).

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Stellen in Landshut deutlich gestiegen. Gab es nach Angaben der Stadt 2011 knapp über 33.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, waren es 2019 schon über 38.000.

Von ihnen arbeiten über 30.000 in Dienstleistungsberufen – und davon wiederum über 7.000 im Handel. Im Produzierenden Gewerbe sind rund 7.700 Landshuter beschäftigt, vor allem in der Automobilindustrie, in Rundfunk- und Nachrichtentechnik, Ernährung, Elektrizitätstechnik, Verlagen und Druckereien.

Gehälter in Landshut

Bayern boomt. Das gilt auch für die Gehälter. Das Durchschnittsgehalt in Bayern beträgt im Freistaat laut Gehaltsatlas der Plattform gehalt.de 47.295 Euro brutto im Jahr. Höher ist es nur in Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg.

Absolventen steigen nach der Uni in Bayern mit 48.535 Euro brutto pro Jahr ein, Azubis nach der Ausbildung mit 32.368 Euro.

Fach- und Führungskräfte in Bayern verdienen nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2020 im Jahr 62.243 Euro brutto. Nur in Hessen (64.335 Euro) sind die Verdienstaussichten besser. Das Durchschnittsgehalt für Fach- und Führungskräfte in Deutschland liegt bei 58.785 Euro brutto im Jahr.

Vollzeitarbeitnehmer mit Jobs in Landshut verdienen 3.395 Euro brutto monatlich. Das ist das von der Bundesagentur für Arbeit ermittelte Medianeinkommen (Stichtag: 31.12.2019). Median bedeutet: Die eine Hälfte der Gehälter liegt über diesem Wert, die andere Hälfte darunter.

In der gesamten Region Landshut beträgt das Medianeinkommen 3.274 Euro brutto im Monat. Für ganz Deutschland liegt es bei 3.401 Euro. In der Stadt München (4.470 Euro) und im Landkreis München (4.440 Euro) liegen die Gehälter deutlich darüber.

Die größten Arbeitgeber in Landshut

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in Landshut – das sind die größten Arbeitgeber in Landshut:

  • BMW Group
  • Ebm-Papst
  • Brandt
  • Schott AG
  • Asis (Anlagenbau)
  • Urzinger (Textil)
  • B/E Fischer Aerospace
  • Sauter (Facility Management)
  • Mipa (Lacke)
  • Stadtwerke Landshut
  • Hochschule Landshut
  • Klinikum Landshut
  • Axalta Coating Systems
  • Staatliches Bauamt Landshut
  • Birkenstock Cosmetics
  • Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd
  • Cine Project (Kinotechnik)
  • Klann Packaging (Verpackungen)
  • GSS Group (Sicherheitsdienst)
  • Agrolab (Labordienstleistungen)
  • Bayerische Milchindustrie (Genossenschaft)

Karriereaussichten und Jobs in Landshut

Dominiert wird die Wirtschaft in Landshut von Automobilhersteller BMW. In Landshut hat der Konzern sein Kompetenzzentrum für Leichtbau und Elektromobilität errichtet – eine Zukunftstechnologie. Hier entstehen Fahrzeugkomponenten für sämtliche BMW-Modelle.

Weniger bekannt ist Ebm-Papst, das Motoren und Ventilatoren herstellt. In aller Munde sind die Zwiebäcke von Brandt. Das Landshuter Brandt-Werk ist eines von nur vieren in ganz Deutschland. Die Schott AG hat in Landshut eine Produktionsstätte für elektronische Verpackungen.

Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist der Flughafen München, der sich auf halber Strecke zwischen München und Landshut befindet. Er bindet die Unternehmen der Region an und holt Arbeitsplätze und Kaufkraft nach Niederbayern.

Die meisten Jobs in Niederbayern gibt es in diesen Wirtschaftszweigen:

  • Kraftwagen
  • Maschinenbau
  • Chemische Industrie
  • Metallerzeugnisse
  • Baugewerbe
  • Tourismus

Die Betriebe selbst sind mit ihrem Standort größtenteils zufrieden. In einer IHK-Standortumfrage gaben sie dem Standort Landshut im Schnitt die Note 2,1. Könnten sie noch einmal wählen, würden sich 82,3 Prozent von ihnen erneut für Landshut entscheiden.

Zu den großen Stärken Landshuts zählen demnach die Energieversorgung, die Anbindung ans Fernstraßennetz und das regionale Straßennetz. Außerdem punktet die gesamte Region mit ihren Freizeitmöglichkeiten, Sport, Schule und Fachhochschulen.

Wie gut man in Landshut leben und arbeiten kann, zeigt auch der Prognos-Zukunftsatlas 2019. Hier rangiert die Stadt Landshut auf Platz 15 von 401 Regionen in Deutschland. Viele Punkte gab es für die wirtschaftliche Stärke und Wettbewerbsfähigkeit.

Mietpreise in Landshut

Die Stadt an der Isar ist eine kostspielige Adresse. Der mittlere Mietpreis in Landshut liegt nach Angaben der Plattform Immowelt bei mehr als 10,00 Euro kalt (Stand: November 2020). Von den 108 deutschen Mittelstädten mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern haben nur elf ein höheres Mietpreisniveau.

Viele davon liegen im Speckgürtel der großen Metropolen: Bad Homburg bei Frankfurt, Norderstedt bei Hamburg, Esslingen bei Stuttgart. Auch Landshut gehört angesichts seiner Nähe zu München in diese Kategorie.

Schon von 2011 bis 2017 war der Quadratmeterpreis für kleine Wohnungen (bis 40 qm) in Landshut von 8,40 Euro auf 12,40 Euro in die Höhe gesprungen.

Vergleichsweise günstig sind Wohnungen zwischen 120 und 140 Quadratmetern. Für sie werden 8,80 Euro pro Quadratmeter fällig. Anders sieht es für kleine Wohnungen aus. Wer in einem Zimmer mit weniger als 20 Quadratmetern zuhause ist, zahlt Immowelt zufolge 20,30 Euro pro Meter (Stand: Februar 2019).

Der Kaufpreis für eine Immobilie in Landshut beträgt sogar 3.950 Euro pro Quadratmeter. Von 108 untersuchten Mittelstädten in Deutschland sind nur zwei teurer: Konstanz und Rosenheim. Aber: Laut Risiko-Rendite-Ranking des Immobiliendienstleisters Dr. Lübke und Kelber aus dem Jahr 2020 lohnt sich der Kauf einer Neubau-Immobilie in Landshut ganz besonders, auch der Kauf einer Bestandsimmobilie ist im Vergleich zu anderen Städten günstig.

Von den Preisen beim großen Nachbarn München ist man jedenfalls weit entfernt. In der Landeshauptstadt werden schon mal 6.500 Euro für den Quadratmeter abgerufen. Da wohnt es sich in Landshut erheblich günstiger – es sind ja auch nur 70 Kilometer bis nach München.

Hier finden Sie 10 Tipps für Ihre Wohnungssuche.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in landshutDie richtige Stelle in Landshut müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Jobs Landshut: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Landshut selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Landshut für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfen, Minijobs oder Studentenjobs suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst. Hier gibt’s Jobs in Landshut:

  • Ihr Finanzamt Landshut finden Sie hier.
  • Die IHK Niederbayern finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Landshut in Vollzeit oder Teilzeit finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: Sodemikan by Shutterstock.com]

Jobs in Augsburg: Leben und Arbeiten in Schwaben

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Augsburg lässt die Puppen tanzen – auch ökonomisch. Die Schwaben stehen oft im Schatten des großen Nachbarn München, setzen aber ihre eigenen Akzente. Für die Industrie war Augsburg schon immer ein attraktiver Standort. Mittlerweile siedeln sich immer mehr IT-Fachkräfte und Ingenieure, Werber und Berater an. So finden Sie die besten Stellen und Jobs in Augsburg

Leben in Augsburg

Augsburg zehrt von seiner glorreichen Vergangenheit.

Die Familie der Fugger kam hier im Mittelalter zu Reichtum. In der Neuzeit brachte die Augsburger Puppenkiste unzählige Kinderaugen zum Leuchten. Und die Altstadt von Augsburg mit ihren alten Gebäuden und Kirchen ist auch im 21. Jahrhundert noch immer wunderschön.

Zum Zwerg geschrumpft ist Augsburg keineswegs. Die Stadt ist mit ihren 300.000 Einwohnern immerhin die drittgrößte im Freistaat – hinter München und Nürnberg.

Die Augsburger Wirtschaft steht auf gesunden Beinen. Dass Augsburg den Blick in die Zukunft richtet, belegt schon der kometenhafte Aufstieg von Roboterhersteller Kuka. Ein Unternehmen, das noch im 19. Jahrhundert gegründet wurde und jetzt alle Welt mit Industrierobotern beliefert.

Für alle, die eine Wohnung in Augsburg suchen: Beliebt sind das Antons- und Stadtjägerviertel im Herzen der Stadt. Diese Gegenden sind ruhig und gut angebunden. Im Süden zählt Haunstetten zu den besseren Wohngegenden, in Göggingen und Hochfeld wohnen viele Studenten. Oberhausen im Norden liegt dagegen weniger im Trend.

Übrigens: In 30 bis 60 Minuten ist man im 80 Kilometer entfernten München. Nicht wenige Berufspendler, die da hellhörig werden.

Arbeitsmarkt und Jobs in Augsburg

Bayern ist in vielerlei Hinsicht ein Vorzeigeland. Arbeitslose – so scheint es – muss man im Freistaat mit der Lupe suchen. In der Tat beträgt die Arbeitslosenquote in Bayern trotz Corona-Auswirkungen nur 3,6 Prozent (Stand: November 2020).

Die Arbeitslosenquote in der Stadt Augsburg ist mit 4,7 Prozent leicht erhöht. Was für andere Bundesländer ein Spitzenwert wäre, ist für Bayern mittelmäßig.

So kommt München auf eine Quote von 4,9 Prozent, Passau auf 5,3 Prozent, Straubing auf 5,5 Prozent, Fürth auf 5,6 Prozent, Augsburg auf 6,2 Prozent und Nürnberg auf 6,3 Prozent. Niedriger ist sie in Regensburg mit 4,4 Prozent und Ingolstadt mit 3,8 Prozent .

Das Augsburger Umland steht noch besser da. So beträgt die Arbeitslosenquote im Bezirk Augsburg der Bundesagentur für Arbeit nur minimale 3,0 Prozent (Stand: November 2020).

Insgesamt haben nach IHK-Angaben über 143.000 Menschen sozialversicherungspflichtige Jobs in Augsburg. Ein Viertel arbeitet im produzierenden Gewerbe, fast ein Fünftel in Handel, Gastgewerbe und Verkehr und der Rest – und damit mehr als die Hälfte – in anderen Dienstleistungsberufen.

Gehälter in Augsburg

Eine Vollzeitstelle in Augsburg wird mit 3.731 Euro brutto monatlich entlohnt. Diesen Medianwert hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt (Stichtag: 31.12.2019).

In anderen Gegenden in Schwaben verdient man deutlich schlechter. So liegt der Wert in Kempten nur bei 3.385 Euro brutto im Monat, in Memmingen bei 3.481 Euro. Mit dem großen München kann Augsburg erwartungsgemäß aber nicht mithalten. Das Medianeinkommen liegt in der bayerischen Landeshauptstadt bei 4.470 Euro – allerdings muss man dort für Mieten und Co. tiefer in die Tasche greifen.

In ganz Deutschland verdient die eine Hälfte der Vollzeitbeschäftigten mehr als 3.401 Euro, die andere Hälfte weniger.

Generell ist Bayern ein Hochlohnland. Fach- und Führungskräfte erzielen im Freistaat nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2020 ein jährliches Durchschnittsgehalt von 62.243 Euro brutto. Die Verdienstaussichten sind nur in Hessen (64.335 Euro) besser. Das Durchschnittsgehalt für Fach- und Führungskräfte in Deutschland liegt bei 58.785 Euro brutto jährlich.

Laut Gehaltsatlas der Plattform gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt in Bayern für alle Arbeitnehmer 47.295 Euro brutto im Jahr. Nur in Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg wird demnach besser gezahlt.

Das bedeutet summa summarum: Mit Jobs in Augsburg lässt sich gutes Geld verdienen.

Die größten Arbeitgeber in Augsburg

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in Augsburg – hier eine Auswahl der größten Arbeitgeber in Augsburg:

  • MAN Energy Solutions (Motorenhersteller)
  • Avag Holding (Automobilhandel)
  • Manroland (Druckmaschinen)
  • Renk AG (Maschinenbau)
  • MT Aerospace AG (Luft- und Raumfahrt)
  • UPM-Kymmene (Papier)
  • Premium Aerotec (Luftfahrtindustrie)
  • Fujitsu Technology Solutions
  • Siemens
  • BMK Group (Elektrotechnik)
  • PCI Augsburg (Chemie)
  • Weltbild (Verlag)
  • Kuka AG (Robotik)
  • NCR (Informationstechnologie)
  • Böwe Systec (Maschinenbau)
  • Faurecia (Automotive)
  • Kontron (Rechnertechnologie)
  • Washtec (Anlagenbau)
  • Hosokawa Alpine (Maschinen- und Anlagenbau)
  • 3A Wassertechnik
  • Conntac (Software)
  • Xentral ERP (Software)
  • De Crignis Blechverarbeitung
  • NaturSinn International (Wasseraufbereitung)
  • Erhardt und Leimer Automatisierungstechnik
  • Universität Augsburg
  • Stadt Augsburg
  • Universitätsklinikum Augsburg
  • Stadtwerke Augsburg
  • Lechwerke (Versorgung)
  • Flughafen Augsburg

Karriereaussichten und Jobs in Augsburg

Früher war Augsburg eine Hochburg der Textilindustrie. Die Zeiten sind vorbei. Ein starker Industriestandort ist Augsburg aber noch immer. Allein in der Metallbranche erwirtschaftet jeder Beschäftigte einen Umsatz von über 500.000 Euro.

Rund ein Viertel aller Beschäftigten arbeitet im produzierenden Gewerbe. Die Industrie ist für ein Drittel der Bruttowertschöpfung in ganz Schwaben verantwortlich. Rund 22 Prozent entfallen auf Finanzen, Versicherungen und Unternehmensdienstleistungen, 19 Prozent auf öffentliche und private Dienstleister, 18 Prozent auf Handel, Verkehr, Lagerei, Gastgewerbe, Information, Kommunikation und sechs Prozent auf das Baugewerbe.

Die wichtigsten Branchen für die Region sind:

  • Maschinenbau
  • Mechatronik und Automation
  • Metallverarbeitung
  • IT
  • Umwelt
  • Logistik
  • Ernährungsgewerbe
  • Papier, Druck und Verlagswesen

Auch bei Touristen ist Augsburg angesichts seiner Nähe zum Allgäu beliebt. Und die Gründung der Medizinischen Fakultät an der Uni Augsburg im Jahr 2019 dürfte zur Folge haben, dass in den kommenden Jahren vor allem Dienstleistungssektor und Gesundheitswesen weiter wachsen.

Im Städteranking 2020 des Beratungsunternehmens IW Consult belegt Augsburg von 71 untersuchten Städten in Deutschland den 25. Platz. Damit kann man Augsburg durchaus zu den wirtschaftlichen Schwergewichten des Landes zählen.

So ist unter anderem das Gewerbesaldo positiv, es werden mehr Unternehmen an- als abgemeldet. Zuletzt erlebten insbesondere die wissensbasierten Dienstleistungen einen Boom – dazu zählen zum Beispiel Software-Firmen, Unternehmensberatungen, Werbeagenturen oder Ingenieurbüros.

Negativ: In Augsburg werden vergleichsweise wenige neue Wohnungen gebaut. Die Abiturquote ist gering und es gibt nicht genügend Kita-Plätze für die Unter-Dreijährigen.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 erreichte die Stadt Augsburg Platz 49 von 401 Städten und Regionen in Deutschland. Der Landkreis Augsburg belegt in diesem Ranking Position 116.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in augsburgDie richtige Stelle in Augsburg müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind wertvolle Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Mietpreise in Augsburg

In Augsburg sind die Lebenshaltungskosten vergleichbar mit denen anderer bayerischer Städte. Mit einer Ausnahme: München. Wer in Augsburg 50.000 Euro jährlich verdient, müsste in München über 66.000 Euro einstreichen, um auf den gleichen Lebensstandard zu kommen. Auf der anderen Seite bräuchte er in Bremerhaven nur 35.000 Euro.

Fast die Hälfte aller Augsburger wohnt laut Amt für Statistik und Stadtforschung in einer Mietwohnung, im eigenen Haus hingegen nur jeder Vierte (der Rest in einer Eigentumswohnung oder anderen Wohnform).

In einer Bürgerumfrage, die die Stadt in Auftrag gegeben hatte, wurden die Mietkosten als eines der größten Probleme Augsburgs genannt. Dabei waren 87 Prozent der Befragten mit ihren Miet- oder Kaufpreis nach eigener Aussage zufrieden. So bezahlte ein Ein-Personen-Haushalt laut Umfrage rund 617 Euro pro Monat für Miete, Nebenkosten und Strom, ein Vier-Personen-Haushalt 273 Euro pro Kopf und damit 1092 Euro insgesamt.

Laut Immowelt liegt der mittlere Mietpreis für Bestandswohnungen in Augsburg bei 10,20 Euro (Stand: 1. Quartal 2020). In Jahr zuvor waren es noch 9,60 Euro.

Im Jahr 2009 hatten Mieter sogar nur 6,50 Euro pro Quadratmeter überweisen müssen. Zwischen 2009 und 2019 zogen die Mietpreise in Augsburg um 49 Prozent an. In München betrug der Mietpreisanstieg im gleichen Zeitraum sogar 61 Prozent. Bundesweiter Spitzenreiter war Berlin mit einem Plus von 104 Prozent.

Hier finden Sie 10 Tipps für Ihre Wohnungssuche.

Jobs Augsburg: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Augsburg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Augsburg für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfen, Minijobs oder Studentenjobs suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Augsburg finden Sie hier.
  • Die IHK Schwaben finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer für Schwaben finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in Augsburg in Vollzeit oder Teilzeit finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: muratart by Shutterstock.com]

Jobs in München: Leben und Arbeiten in München

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München hat alles. Spitzenunis, innovative Unternehmen, Weißbier und blauen Himmel. So viele Top-Arbeitgeber wie die Bayernmetropole kann keine andere Stadt des Landes aufweisen. Wer Karriere machen will, ist in München an der richtigen Adresse. Ein Spitzengehalt gibt es für Jobs in München obendrauf. Wenn da nur dieser eine kleine Makel wäre…

Leben in München

München ist eine der lebenswertesten Städte der Welt.

Laut Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens Mercer lässt es sich nur in Wien, Zürich und Vancouver noch besser leben und arbeiten als in München. Auch das Lifestyle-Magazin Monocle hält große Stücke auf München. Für die lebenswertesten Städte des Planeten hält es in dieser Reihenfolge Zürich, Tokio, München, Kopenhagen und Wien.

Wo München ist, ist vorne. Die Wirtschaft kann vor Kraft kaum laufen. Der FC Bayern München ist nicht nur seit Jahrzehnten das Maß aller Dinge im deutschen Fußball, sondern eine sportliche Weltmacht. Und das Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das mit großer Sicherheit bekannteste Volksfest der Welt.

München ist exklusiv. München ist teuer. München ist schön. In den Biergärten im Englischen GartenLeben in München hat seinen Preis. Nicht wenige, die sich an den Stadtrand verabschieden. Immobilienkäufer müssen mitunter 10.000 Euro für den Quadratmeter auf den Tisch legen. Wer es sich leisten kann, zieht nach Haidhausen-Süd, an den Gärtnerplatz, nach Ludwigvorstadt, Schönfeldvorstadt oder an die Südseite des Englischen Gartens.

Beliebte Wohnlagen in München sind auch die Obere Au, Augustenstraße, der Josephplatz und die Gegend um die Universität. Als Problemviertel der 1,5-Millionen-Einwohner-Stadt gelten Neuperlach, Berg am Laim, Milbertshofen und Riem. Kritisch ist es zudem in Ramersdorf, Moosach, Hasenbergl, Blumenau, Neuaubing und in der Schwanthalerhöhe.

Arbeitsmarkt und Jobs in München

Noch nie gab es so viele Jobs in München wie heute. Insgesamt gehen 874.000 Menschen in der Landeshauptstadt einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach (Stand: 30.06. 2018).

Die meisten arbeiten im Bereich der Unternehmensdienstleistungen. Darunter können so unterschiedliche Berufe fallen wie Unternehmensberater, Ingenieure, Headhunter, IT-Sicherheitsbeauftragte oder Gebäudereiniger.

Neue Jobs in München entstehen vor allem im Informations- und Kommunikationsbereich, im Handel, Erziehungs- und Gesundheitswesen.

Demgegenüber sind nur rund 43.500 Menschen ohne Jobs in München und offiziell arbeitslos. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent. Die Quote für ganz Bayern liegt bei 3,6 Prozent, für Deutschland bei 5,9 Prozent (Stand: November 2020)

Auch im Münchener Umland kann man gut leben und arbeiten. So weist die Bundesagentur für Arbeit für den Bezirk München eine Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent aus. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sie sich in den umliegenden Gemeinden und Bezirken Freising, Ebersberg, Erding, Starnberg, Fürstenfeldbruck und Dachau.

Gehälter in München und Bayern

München ist ein teures Pflaster. Aber München zahlt auch gut. Das Durchschnittsgehalt in München liegt nach Angaben der Plattform gehalt.de bei 55.980 Euro brutto im Jahr. Von allen Landeshauptstädten ist das der zweitbeste Wert – hinter Stuttgart.

Für IT-Fachkräfte ist München ebenfalls eine exzellente Wahl. Für sie liegt das Gehaltsniveau laut Personalvermittlung Robert Half bei 111 Prozent des deutschen Durchschnitts. Stuttgart kommt auf 110 Prozent, Frankfurt sogar auf 112 Prozent. Unter dem Schnitt liegen Hamburg (99 Prozent) und Berlin (92 Prozent).

Ingenieure können laut gehalt.de in München sogar mit 79.439 Euro brutto jährlich rechnen – deutlich mehr als in Nürnberg, Köln, Hamburg oder Berlin. In Stuttgart, Frankfurt und Erlangen springen Ingenieure dagegen sogar über die 80.000-Euro-Marke.

Ohne München sähe auch das Durchschnittseinkommen in Bayern nicht so glänzend aus. Würde man München aus der Rechnung herausnehmen, beträgt es rund 39.000 Euro. Mit München sind es über 48.000 Euro.

Für Fach- und Führungskräfte in Bayern liegt das jährliche Durchschnittsgehalt laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 bei 62.243 Euro brutto. Für Deutschland beträgt es 58.785 Euro brutto jährlich.

Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in München kommen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit auf ein monatliches Medianeinkommen von 4.470 Euro (Stichtag: 31.12.2019). Damit gehört die Stadt zu den wenigen in Deutschland, die die 4.000-Euro-Marke knacken. Speziell für eine Metropole ist das eine bemerkenswerte Leistung.

Zum Vergleich: Berlin liegt bei einem Medianeinkommen von 3.383 Euro brutto im Monat. Hamburg kommt auf 3.820 Euro, Köln auf 3.881 Euro, Frankfurt auf 4.431 Euro. Übertrumpft wird München von Stuttgart mit 4.612 Euro.

Die größten Arbeitgeber in München

Diese Arbeitgeber schaffen Jobs in München – das sind die größten Arbeitgeber in München:

  • Accenture (Unternehmensberatung)
  • Allianz AG (Versicherungen)
  • Bayerische Landesbank
  • BMW Group (Automobil)
  • BSH Hausgeräte
  • Airbus (Luftfahrt)
  • E.ON (Versorgung)
  • Flughafen München
  • Hubert Burda Media (Medien)
  • Unicredit/Hypovereinsbank
  • IBM Deutschland (IT)
  • Infineon Technologies (Halbleiter)
  • Ikea Deutschland (Handel)
  • Langenscheidt Verlag
  • LHI Group (Vermögensverwaltung)
  • Linde AG (Industriegase)
  • MAN AG (Nutzfahrzeuge)
  • McKinsey (Unternehmensberatung)
  • Messe München
  • Microsoft Deutschland (IT)
  • Munich Re (Versicherungen)
  • Telefonica Deutschland Holding (Telekommunikation)
  • Philipp Morris GmbH (Tabak)
  • Real I.S. (Immobilien)
  • Rohde und Schwarz (Elektronik)
  • Roland Berger (Unternehmensberatung)
  • Siemens AG (Mischkonzern)
  • Swiss Re (Versicherungen)
  • Boston Consulting Group (Unternehmensberatung)
  • Traton (Nutzfahrzeuge)
  • TÜV Süd (Prüforganisation)
  • Wacker Chemie
  • Wacker Neuson (Bauindustrie)
  • Constantin Film (Produktionsfirma)
  • Bavaria Film (Produktionsfirma)
  • Bayerischer Rundfunk
  • ARD Programmdirektion Erstes Deutsches Fernsehen
  • Süddeutscher Verlag
  • McDonalds Deutschland (Systemgastronomie)
  • Bilfinger Industrial Services (Industriedienstleistungen)
  • Osram Licht AG (Photonik)
  • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung
  • Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften
  • Knorr-Bremse (Automotive)
  • TDK Electronics (Elektronische Bauelemente)
  • BayWa (Mischkonzern)
  • Aton GmbH (Beteiligungsgesellschaft)
  • Mutares (Beteiligungsgesellschaft)
  • Giesecke und Devrient (Sicherheitstechnik)
  • Stadtwerke München
  • Technische Universität München
  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • MTU Aero Engines (Luftfahrt)
  • ADAC (Automobilverein)
  • FTI Group (Touristik)
  • Allgeier SE (Personaldienstleistungen)
  • Europäisches Patentamt
  • Landeshauptstadt München
  • AOK Bayern (Krankenkasse)
  • Versicherungskammer Bayern
  • Deloitte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • Cancom (IT)
  • Check24 (Vergleichsportal)

Karriereaussichten und Jobs in München

München ist der Sitz von fünf DAX-Unternehmen (Stand: Dezember 2020). Zu Allianz, BMW, Münchener Rück, Siemens und Infineon gesellt sich zudem Industriegasehersteller Linde, der seinen Sitz aber offiziell nach Dublin verlegt hat. Das ist einsame Spitze. Die Liste an namhaften Arbeitgebern in München ließe sich aber beliebig fortsetzen.

In keiner anderen deutschen Stadt findet man so leicht Arbeit wie in München. Das ist auch das Ergebnis einer Analyse des Umzugsunternehmens Movinga. Dafür hatte man Daten der OECD ausgewertet: Wie viele Menschen in der Stadt eine Stelle haben, wie viele Unternehmen neu gegründet wurden, aber auch wie viele Migranten einen Job haben und wie hoch das verfügbare Einkommen ist.

München liegt hier vor Hamburg, Stuttgart und Frankfurt. Sogar im internationalen Vergleich kann München Städte wie Calgary, London und Singapur auf Distanz halten. Lediglich Boston landet im Ranking vor den Bayern. „Die bayerische Landeshauptstadt zeichnet sich durch prestigereiche Universitäten, den hohen Lebensstandard und die Ansammlung zahlreicher multinationaler Konzerne aus“, heißt es.

Dem ist im Prinzip nichts hinzuzufügen. München ist unter anderem in diesen Branchen Spitze:

  • Automobilindustrie
  • Banken und Versicherungen
  • Biotechnologie
  • Einzelhandel
  • Energie
  • Gesundheitswesen
  • IT-Industrie
  • Medien
  • Messewesen
  • Tourismus
  • Unternehmensberatung
  • Verkehr und Logistik

Von allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in München üben offiziell mehr als 40 Prozent eine komplexe Tätigkeit aus. Dafür ist meist ein Hochschulstudium erforderlich. Zum Vergleich: In Bayern und Deutschland liegt die Quote bei ungefähr 25 Prozent.

So ist es auch keine Überraschung, dass München im Städteranking 2020 des Beratungsunternehmens IW Consult auf Platz 1 von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland landet – mit weitem Abstand vor Ingolstadt, Stuttgart, Erlangen und Frankfurt.

In fast allen Bereichen ist die Stadt hervorragend aufgestellt: Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt, Lebensqualität, Forschungsstärke, kreative Dienstleistungen… Laut IW Consult haben speziell Hochqualifizierte und Frauen in München die besten Karrierechancen in ganz Deutschland. Negativ: Die Abiturquote in München könnte höher sein, zudem gibt es viele privat Überschuldete.

Auch im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegt die Stadt München Platz eins von 401 Regionen in Deutschland. Unmittelbar dahinter auf Rang zwei folgt der Landkreis München.

Fazit: Wer eine Stadt mit vielen Jobs, exzellenten Karriereperspektiven und hoher Lebensqualität sucht, der sollte zuerst Richtung München blicken.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in muenchenDie richtige Stelle in München müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind gute Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Mietpreise in München

Das ist die Kehrseite der Medaille: München ist nach nahezu allen Parametern, die man zugrunde legen kann, die teuerste Stadt Deutschlands.

Zum Beispiel für Studenten. Eine 40 Quadratmeter große Wohnung kostet laut Immowelt 790 Euro. Das ist im Vergleich mit 68 anderen Studentenstädten ein exorbitant hoher Wert. Auf Platz zwei liegt Frankfurt am Main mit 530 Euro, gefolgt von Stuttgart mit 500 Euro. Am unteren Ende der Skala befinden sich Chemnitz und Cottbus, wo man nur 190 Euro auf den Tisch legen muss.

Das bedeutet: Für den Betrag, den man in München für eine Wohnung benötigt, bekommt man in Cottbus vier!

Im Median beträgt der mittlere Mietpreis für Bestandswohnungen in München laut Immowelt 17,30 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020). Das war ein Anstieg von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch in diesem Ranking folgt Frankfurt mit 13,60 Euro abgeschlagen auf Platz zwei, hat aber seinerseits einen großen Abstand zu den nachfolgenden Städten.

Für kleine Wohnungen müssen Münchener Mieter oft schon über 20 Euro pro Quadratmeter zahlen, bisweilen auch mehr als 30 Euro.

Von 2009 bis 2019 waren die Mietpreise in München laut Immowelt um 61 Prozent in die Höhe geschossen. Zum Vergleich: In Stuttgart betrug der Anstieg im gleichen Zeitraum 49 Prozent, in Frankfurt 44 Prozent, in Hamburg 42 Prozent und in Köln 34 Prozent. Spitzenreiter war Berlin mit 104 Prozent, ausgehend aber von einem deutlich niedrigeren Niveau.

Und der Trend dürfte anhalten – auch für Käufer. So sollen die Kaufpreise von Eigentumswohnungen in München laut Immowelt-Prognose bis 2030 um 60 Prozent steigen. Damit würde die Landeshauptstadt die 11.000-Euro-Marke pro Quadratmeter knacken. In Frankfurt – der zweitteuersten Stadt – werden es „nur“ 7.000 Euro sein.

Dabei haben die Kaufpreise in München schon in den vergangenen zehn Jahren um 154 Prozent angezogen.

Hier finden Sie 10 Tipps für Ihre Wohnungssuche.

Jobs München: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in München selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in München für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfen, Minijobs oder Studentenjobs suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in München finden Sie hier.
  • Das Jobcenter München finden Sie hier.
  • Die IHK München und Oberbayern finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer für München und Oberbayern finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote und Jobs in München in Vollzeit oder Teilzeit finden Sie in unserer Jobörse.
[Zuletzt aktualisiert: Dezember 2020, Bildnachweis: Oleksiy Mark by Shutterstock.com]

Jobs in Lübeck: Aktuelle Stellenangebote in Lübeck und Umgebung

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Lübeck steht für Genuss und Kultur. Starke Unternehmen bringt man mit der Stadt im Norden dagegen nicht in Verbindung. Doch ganz so schlecht steht Lübeck ökonomisch gar nicht mehr da. Die Arbeitslosigkeit hat sich innerhalb von zehn Jahren fast halbiert. Hier gibt es Jobs in Lübeck

Jobs Lübeck: Die Stadt

Es gibt Menschen, die halten Lübeck für eine der unterbewertetsten Städte Deutschland. In der Altstadt entdecken sogar die Eingeborenen immer neue Gänge und Geheimnisse. Zwischendurch gönnen Sie sich eine Portion feinstes Marzipan.

Dafür ist die 220.000-Einwohner-Stadt berühmt. Genauso wie für das ikonische Holstentor und ihren berühmten Sohn, Schriftsteller Thomas Mann. Mit den Buddenbrooks setze er seiner Heimatstadt ein literarisches Denkmal.

Für Neulinge ist die Hafenrundfahrt ein Muss. Naturfreunde finden in der Holsteinischen Schweiz oder im nahen Bad Segeberg Erholung. Hamburg und der Strand in Travemünde sind auch nicht weit.

Schöner als auf der Lübecker Altstadtinsel kann man kaum wohnen. Beliebte Wohngegenden sind auch St. Jürgen und St. Gertrud, Stadtpark, Travemünde und das Fischerdorf Gothmund. Weniger populär sind Buntekuh, Mosiling und Kücknitz.

Stellen Lübeck: Der Arbeitsmarkt

Immer weniger Lübecker sind arbeitslos. Im Jahr 2007 lag die Arbeitslosenquote in Lübeck noch bei rund 14 Prozent, ging danach aber beständig zurück. 2015 lag sie im Jahresdurchschnitt bei 9,9 Prozent, 2016 bei 9,1 Prozent und 2017 bei 8,6 Prozent. Im November 2018 war sie bei 7,3 Prozent angekommen.

Coronabedingt liegt die Quote mittlerweile wieder bei 8,1 Prozent (Stand: November 2020). Im Vergleich mit den anderen Städten Schleswig-Holsteins steht Lübeck damit aber noch sehr gut da. So beträgt die Arbeitslosenquote in der Landeshauptstadt Kiel 8,4 Prozent, in Flensburg 8,7 Prozent und in Neumünster 9,1 Prozent. In Hamburg sind es 7,7 Prozent.

Damit sind rund 9.400 Lübecker ohne Job. Vor wenigen Jahren suchten weit über 10.000 eine Stelle in Lübeck.

Jobs Lübeck: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Eine Vollzeitstelle in Lübeck bringt 3.036 Euro brutto pro Monat ein.

Diesen Medianverdienst hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Beim Median liegt eine Hälfte oberhalb, die andere unterhalb des Werts. Experten halten ihn für aussagekräftiger als den Durchschnittsverdienst, der durch einzelne Ausreißer stark verzerrt werden kann.

Im Vergleich mit anderen Städten und Gemeinden in Schleswig-Holstein liegt Lübeck damit vorne. Flensburg kommt nicht über 3.000 Euro hinaus, hier beträgt der Median 2.986 Euro brutto monatlich. Einzig das Gehaltsniveau in der Landeshauptstadt Kiel ist mit 3.304 Euro deutlich höher.

Im Vergleich mit anderen Regionen des Landes fällt Lübeck allerdings ab. So liegt der Wert für ganz Deutschland bei 3.209 Euro brutto im Monat – Lübecker verdienen also unterproportional.

Insgesamt ist das Gehaltsniveau in Schleswig-Holstein niedriger als in anderen Landesteilen. Das Bruttodurchschnittsgehalt für Fach- und Führungskräfte liegt im hohen Norden laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 bei 52.563 Euro jährlich.

Das ist der niedrigste Wert aller westdeutschen Bundesländer. Spitzenreiter im Gehaltsranking ist Hessen mit über 64.300 Euro brutto jährlich, Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern mit gut 45.000 Euro.

Mehr als 60.000 Euro brutto im Schnitt erreichen in Schleswig-Holstein nur Ingenieure und Finance-Fachleute. Fachkräfte in technischen Berufen müssen hingegen mit ca. 42.000 Euro Vorlieb nehmen.

Hier geht es zum kostenlosen Gehaltscheck und hier zu Ihrem Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Lübeck

Diese Unternehmen haben Jobs in Lübeck zu vergeben – sie sind die größten Arbeitgeber in Lübeck:

  • Possehl-Gruppe (Mischkonzern)
  • Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
  • Lübecker Hafen Gesellschaft
  • Drägerwerk AG (Medizin- und Sicherheitstechnik)
  • Bockholdt (Gebäudedienstleister)
  • Stadtwerke Lübeck
  • Birgroup Holding (Industriereinigung)
  • Konditorei Junge (Bäckereibetreiber)
  • Euroimmun Medizinische Labordiagnostika AG
  • H und J Brüggen KG (Nahrungsmittel)
  • Vestas (Windenergie)
  • Stadt Lübeck
  • Sparkasse zu Lübeck
  • Volksbank Lübeck
  • Beda Telemarketing (Call Center)
  • Martens und Prahl (Versicherungsmakler)
  • ANT Applied New Technologies (Maschinenbau)
  • Neue Lübecker Norddeutsche Baugenossenschaft
  • Niederegger (Nahrungsmittel)
  • Sana Kliniken Lübeck
  • Schwartauer Werke (Nahrungsmittel)
  • Oldendorff Carriers (Reederei)
  • Vorwerker Diakonie (Pflege)
  • CineStar CMS Cinema Management Services (Kinobetreiber)
  • Lübecker Nachrichten (Medien)
  • Universität zu Lübeck

Stellen Lübeck: Karriereaussichten und Wirtschaft

Der Hafen ist ein großer Wirtschaftsfaktor für Lübeck – aber seine Bedeutung sinkt. Seit 2007 geht der Warenumschlag im Hafen Lübeck kontinuierlich zurück.

Gleichzeitig nimmt die Bedeutung des Fremdenverkehrs zu. 2015 besuchten rund 700.000 Gäste die alte Hansestadt, zwei Jahre später waren es schon fast 730.000. Im Jahr 2019 knackte Lübeck die Marke von zwei Millionen Übernachtungen. Nach dem Ende der Corona-Pandemie dürfte es mit dem Tourismus in Lübeck weiter bergauf gehen.

Damit verbunden sind Karriereperspektiven in Hotellerie und Gastronomie – und auch im Verkauf des bekanntesten Produkts: Marzipan, ein gerne eingepacktes Souvenir für die Daheimgebliebenen.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige für ganz Schleswig-Holstein sind:

  • Gesundheitswesen und Pharma
  • Handel
  • Gastgewerbe
  • Kredit- und Versicherungswesen

Im Städteranking 2020 von IW Consult belegt Lübeck Rang 49 von 71 Städten und liegt damit im breiten Mittelfeld. Der Arbeitsmarkt macht es vor allem Älteren nicht leicht, neue Jobs in Lübeck zu finden. Zudem gibt es hier viele Schulabgänger ohne Abitur. Positiv: Die Gästeübernachtungen steigen ebenso rasant wie die Kita-Quote.

Die Tendenz stimmt. Im Dynamikranking, das die Entwicklung der letzten fünf Jahre berücksichtig, findet sich Lübeck auf Platz 6 in den Top Ten wieder. Nur München, Berlin, Heilbronn, Erlangen und Frankfurt am Main entwickelten sich zuletzt dynamischer als Lübeck. Wermutstropfen: Die Beschäftigungsentwicklung konnte bei dem Tempo nicht ganz mithalten.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangiert Lübeck auf Position 276 von 401 Regionen in Deutschland. Während die Hansestadt auch in dieser Rangliste durch ihre Dynamik und Wettbewerbsfähigkeit besticht, landet sie in der Kategorie Arbeitsmarkt auf Rang 223.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in luebeckDie richtige Stelle in Lübeck müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind wertvolle Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Jobs Lübeck: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Die Lebenshaltungskosten in Lübeck sind ungefähr auf dem Niveau von Nachbarstadt Kiel.

Viel billiger als in Hamburg ist das Leben hier nicht. Wer in Lübeck 50.000 Euro pro Jahr verdient, würde laut Financescout24 in Hamburg rund 55.000 Euro benötigen, um seinen Lebensstandard zu halten. In Bremen müsste er oder sie dagegen nur ca. 43.700 Euro verdienen.

Die Mietpreise in Lübeck stiegen nach Angaben von Immowelt von 2009 bis 2019 um 43 Prozent. In Kiel waren es im gleichen Zeitraum 44 Prozent, in Hamburg 42 Prozent, in Berlin allerdings 104 Prozent.

Während die Lübecker 8,40 Euro pro Quadratmeter für eine Bestandswohnung aufbringen müssen, kommen die Kieler mit 7,90 Euro davon (Stand: 1. Quartal 2020). Weitere Vergleichswerte: In Hamburg kostet der Quadratmeter 11,50 Euro, in Hannover 8,80 Euro, in Rostock 6,10 Euro und in Bremerhaven 5,30 Euro.

Hier finden Sie die 10 besten Tipps für eine erfolgreiche Wohnungssuche in Lübeck.

Jobs Lübeck: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Lübeck selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Lübeck als Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Lübeck finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Lübeck finden Sie hier.
  • Die IHK Schleswig-Holstein finden Sie hier.
  • Das Gründercamp Lübeck finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Lübeck finden Sie hier.
  • Jobs in Lübeck als Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: Anibal Trejo by Shutterstock.com]

Jobs in Kiel: Aktuelle Stellenangebote in Kiel und Umgebung

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Der Kieler Rathausturm ragt hoch hinaus, davor verspricht das Opernhaus Genuss. Kiel hat eine Menge zu bieten – auch attraktive Arbeitsplätze. Die Stadt steht für alteingesessene Industrie auf der einen und moderne Dienstleistungen auf der anderen Seite. So finden Sie gute Jobs in Kiel.

Jobs Kiel: Die Stadt

Die Kieler Woche ist ein Muss, nicht für Segelfreunde. Einmal im Jahr feiert die 250.000-Einwohner-Stadt und bewundert die unzähligen Windjammer und Dampfschiffe im Hafen. Nebenbei gönnt man sich ein paar Kieler Sprotten. Die geräucherten Fische sind das kulinarische Markenzeichen der Stadt.

Kiel ist eine sportliche Stadt, was aber weniger an den Fußballern liegt. Der THW Kiel gilt als Handball-Großmacht und hat die 250.000-Einwohner-Stadt in ganz Europa populär gemacht.

Gut möglich, dass die Handball-Profis in Düsternbrook, Holtenau, Schilksee oder Strande wohnen. Das sind die beliebtesten – und teuersten – Lagen Kiels. Jünger, günstiger und lebendiger wird, je näher man an die Innenstadt rückt – an die Stadtteile Ravensberg, Bruns­wik, Damperhof oder Schreventeich.

Stellen Kiel: Der Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen geht seit Jahren kontinuierlich zurück, befindet sich aber noch immer auf einem vergleichsweise hohen Niveau.

Im Jahr 2014 waren noch über 13.000 Kieler arbeitslos, im September 2018 sank die Zahl erstmals wieder unter 11.000. Die Arbeitslosenquote sank in diesem Zeitraum von 10,1 Prozent auf 7,8 Prozent. Die Hälfte der Arbeitslosen in Kiel hat keine Berufsausbildung.

Mittlerweile beträgt die Arbeitslosenquote in Kiel coronabedingt wieder 8,4 Prozent (Stand: November 2020). Damit ist sie höher als in Lübeck (8,1 Prozent, aber niedriger als in Flensburg (8,7 Prozent) und Neumünster (9,1 Prozent). In Hamburg sind es 7,7 Prozent.

Insgesamt gibt es in Kiel nach Angaben der IHK über 121.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Von ihnen arbeiten über 100.000 in Dienstleistungsberufen.

Am besten sind die Chancen auf Jobs in Kiel für Fachkräfte in Gesundheitsberufen. Schon jetzt machen sie rund zehn Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt aus. Auch stellen Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Kunst und Kultur viele Jobs in Kiel.

Die Zahl der Stellen in Kiel im produzierenden Gewerbe liegt dagegen bei unter 20.000. Auffällig ist auch der geringe Anteil an IT-Fachkräften in der Stadt. Der Bedarf aber wächst…

Jobs Kiel: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Ein Vollzeitjob in Kiel bringt – statistisch gesehen – ein Medianeinkommen von 3.304 Euro brutto im Monat.

So viel wie die Kieler verdient in Schleswig-Holstein sonst niemand. Für Flensburg beträgt das monatliche Medianeinkommen laut Bundesagentur für Arbeit 2.986 Euro brutto, für Lübeck 3.306 Euro. Ganz unten im Ranking liegt Ostholstein mit 2.636 Euro.

Der Kieler Wert liegt sogar knapp über dem deutschen Durchschnitt. Dieser beträgt 3.209 Euro brutto im Monat. Und auch an die „großen“ Hamburger kommt Kiel ansatzweise heran. Das Medianeinkommen für Jobs in Hamburg liegt bei 3.619 Euro.

Im bundesweiten Vergleich sind die Gehälter in Schleswig-Holstein sehr niedrig. Für Fach- und Führungskräfte beträgt das jährliche Bruttodurchschnittsgehalt nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreport 2020 nur 52.563 Euro.

In Niedersachsen werden über 54.000 Euro, in Bremen fast 56.000 Euro gezahlt. In den südlichen Bundesländern Hessen, Baden-Württemberg und Bayern können Fach- und Führungskräfte sogar mit mehr als 60.000 Euro jährlich rechnen. Geringer sind die Einkommen nur in den ostdeutschen Ländern. Ganz hinten im Ranking liegt Mecklenburg-Vorpommern mit rund 45.000 Euro.

Auf ein jährliches Durchschnittseinkommen von mehr als 60.000 Euro brutto kommen in Schleswig-Holstein nur Ingenieure und Finanzfachleute. Für Fachkräfte in technischen Berufen dagegen sind zwischen Flensburg und Hamburg im Schnitt nicht mehr als 42.000 Euro drin.

Hier finden Sie den kostenlosen Gehaltscheck und hier geht es zum Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Kiel

Diese Unternehmen haben Jobs in Kiel zu vergeben – sie sind die größten Arbeitgeber in Kiel:

  • Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Bartels-Langness Handelsgesellschaft (Großhandel)
  • Supermärkte Nord Vertriebs GmbH (Einzelhandel)
  • ThyssenKrupp Marine Systems TKMS (Schiffbau)
  • Spiegelblank Reinigungsunternehmen
  • Städtisches Krankenhaus Kiel
  • Dataport (IT)
  • Provinzial Nord Brandkasse AG (Versicherung)
  • Remondis (Wasser- und Kreislaufwirtschaft)
  • Förde Sparkasse
  • HSH Nordbank
  • Caterpillar Motoren (Maschinenbau)
  • Hauptgenossenschaft Nord (Agrarhandel)
  • Stadtwerke Kiel
  • Kieler Verkehrsgesellschaft KVG
  • Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein
  • Chefs Culinar (Lebensmittel-Großhandel)
  • KVP Pharma+Veterinär
  • Stiftung Kieler Stadtkloster (Altenhilfe)
  • Vater-Gruppe (Informationstechnik)
  • Friseur Klinck
  • Vossloh Locomotives (Fahrzeugbau)
  • Süverkrüp Automobile (Automobilhandel)
  • Ferchau (Technischer Dienstleister)
  • IBAK (Elektrotechnik)
  • Kieler Volksbank
  • Gebeco (Tourismus)
  • Consist (Informationstechnik)
  • Designa (Elektrotechnik)
  • Ennit (Informationstechnik)
  • Edur-Pumpenfabrik
  • Walterwerk (Maschinenbau)
  • AWO Schleswig-Holstein (Pflege)
  • Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft

Stellen Kiel: Karriereaussichten und Wirtschaft

Als Hafenstadt ist Kiel traditionell auch eine Werftenstadt. Insgesamt arbeiten aber nur noch knapp über zehn Prozent der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe.

In der Informations- und Kommunikationstechnik sind dagegen nur rund 3,5 Prozent der Kieler beschäftigt. Doch baut der IT-Sektor gemeinsam mit dem Gastgewerbe einen Großteil der neuen Jobs in Kiel auf. Im Bereich der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen gibt es hingegen seit einigen Jahren einen spürbaren Rückgang.

Nur jeder fünfte Auszubildende in Kiel arbeitet in einem gewerblich-technischen Beruf, die meisten Azubis erlernen kaufmännische Berufe. Annähernd jeder zehnte wird in einem Hotel- und Gaststättenberuf ausgebildet.

In diesen Wirtschaftsgruppen werden laut Wirtschaftsmonitor der Stadt die meisten Jobs in Kiel geschaffen:

  • Arbeitnehmerüberlassung
  • Erziehung und Unterricht
  • Wirtschaftliche Dienstleistungen
  • Gastgewerbe
  • Information und Kommunikation
  • Verkehr und Lagerei
  • Gesundheitswesen

Kiel profitiert vom Tourismus – speziell vom Kreuzfahrtboom. Gab es 2013 noch 128 Kreuzfahrtschiffe im Kieler Hafen, waren es 2018 schon 143. Die Zahl der Passagiere schnellte im gleichen Zeitraum von gut 363.000 auf knapp 514.000 hoch. Nach dem Ende der Corona-Pandemie dürften auch die Kreuzfahrtschiffe wieder in großer Zahl in Kiel andocken.

Im Städteranking 2020 von IW Consult liegt Kiel auf Rang 45 von 71 untersuchten deutschen Städten – und vier Plätze vor dem nordischen Rivalen Lübeck. Positiv: In Kiel ist die Steuerkraft hoch und die Jugendarbeitslosigkeit niedrig.

Sorgen macht die Einwohnerentwicklung. Zu viele Einwohner ziehen weg, zu wenige Neue kommen hinzu. Im Dynamikranking belegt Kiel dennoch einen starken 17. Platz. Alles in allem ist die Bevölkerungsstruktur nämlich gesund, der Anteil der jungen Leute vergleichsweise hoch.

Der Prognos-Zukunftsatlas 2019 sieht Kiel auf Rang 173 von 401 Regionen in Deutschland. Dynamik und Demografie stimmen. In der Kategorie Arbeitsmarkt belegt Kiel sogar Platz 52.

Jobs Kiel: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Die Mieten steigen allerorten – auch in Kiel.

Von 2009 bis 2019 kletterten die Mietpreise in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins um 44 Prozent. Das zeigt eine Analyse der Immobilienplattform Immowelt. In Berlin stiegen sie im gleichen Zeitraum um 104 Prozent, in München um 61 Prozent, in der Nachbarstadt Lübeck um 43 Prozent und in Hamburg um 42 Prozent.

Mieter müssen heute in Kiel für Bestandswohnungen mit einer Medianmiete von 7,90 Euro pro Quadratmeter rechnen (Stand: 1. Quartal 2020). Damit weist Kiel ein vergleichsweise günstiges Mietniveau auf. In Hamburg kostet der Quadratmeter 11,50 Euro, in Lübeck 8,40 Euro. Günstiger ist es in Rostock mit 6,10 Euro.

Der jüngste Mietspiegel der Stadt zeigt für den Zeitraum 2014 bis 2016 einen Anstieg der Nettokaltmieten in Kiel um zwölf Prozent. Der Mietspiegel 2014 hatte dagegen nur einen Anstieg um 4,1 Prozent ausgewiesen. Vor allem im unteren Preissegment verteuern sich die Wohnungen in Kiel.

Im bundesweiten Vergleich sind sie aber noch immer sehr günstig. Das zeigt auch der IW-Studentenwohnpreisindex. Demnach müssen Studierende in Kiel für eine 30-Quadratmeter-Wohnung 320 Euro einkalkulieren. Von 18 untersuchten Städten sind nur fünf günstiger. Deutlich teurer ist eine Studentenbude unter anderem in München (635 Euro), Heidelberg (437 Euro), Aachen (397 Euro) oder Berlin (385 Euro).

Hier finden Sie die 10 besten Tipps für eine erfolgreiche Wohnungssuche in Kiel.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in kielDie richtige Stelle in Kiel müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind wertvolle Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Jobs Kiel: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Kiel selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Kiel als Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Kiel finden Sie hier.
  • Die IHK Schleswig-Holstein finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Kiel finden Sie hier.
  • Die Kieler Wirtschaftsförderung finden Sie hier.
  • Jobs in Kiel als Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: Kaiso by Shutterstock.com]

Lebenslauf: 10 Muster und Vorlagen, alle Tipps und Infos

Lebenslauf Muster Vorlage Tipps

Der Lebenslauf ist das Herzstück Ihrer Bewerbung. Für Personalentscheider ist der Lebenslauf Gold wert, denn er bündelt alle notwendigen Informationen eines Kandidaten. Wichtig ist, dass Sie den tabellarischen Lebenslauf strukturiert aufbauen und Übersichtlichkeit herstellen. Passen dann auch noch die Inhalte, sind Sie Ihrem Traumjob ein großes Stück näher gekommen. Wie gut, dass es unsere kostenlosen Muster und Vorlagen gibt. Damit kann praktisch nichts mehr schiefgehen. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie den perfekten (tabellarischen) Lebenslauf aufbauen und strukturieren, wie Sie die einzelnen Punkte benennen und formulieren. Dazu gibt viele weitere Tipps, Tabus und Beispiele: Welche Sprachkenntnisse und Hobbys müssen unbedingt enthalten sein (und welche nicht), damit Ihr Lebenslauf überzeugt?

Lebenslauf Muster: 10 kostenlose Vorlagen als Gratis-Download

Um Ihnen beim Gestalten, Formulieren und Strukturieren des Lebenslaufs zu helfen, haben wir hier für Sie ein paar Lebenslauf-Vorlagen als WORD-Datei und als PDF erstellt, die Sie sich absolut kostenlos herunterladen können. Muster-Lebenslauf downloaden – einfach auf das Vorschaubild klicken…

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Warum der Lebenslauf immer wichtiger wird

Der tabellarische Lebenslauf ist ein elementarer Bestandteil jeder Bewerbung. Er ist extrem wichtig – und er wird gegenwärtig sogar noch wichtiger. Warum? Weil…

  • …immer mehr Unternehmen auf ein Anschreiben verzichten. Dadurch wird die Aufmerksamkeit der Personalabteilung noch stärker auf den Lebenslauf gelenkt.
  • …immer mehr Unternehmen professionelle HR-Software einsetzen. Die Software prüft den Lebenslauf auf Herz und Nieren – sprich: auf Passung zur ausgeschriebenen Stelle – und ist dabei ganz und gar unbestechlich.

Für einen Personaler aus Fleisch und Blut ist der Lebenslauf ebenfalls das wichtigste Dokument der Bewerbung, da dieser alle wesentlichen Informationen über den Bewerber in – hoffentlich – übersichtlicher Form strukturiert.

Ob ein Kandidat zum Stellenangebot in der Jobbörse passt, kann von Personalern durch einen Blick auf den Lebenslauf schnell erfasst werden.

Auch bei einer Kurzbewerbung oder Initiativbewerbung ist der tabellarische Lebenslauf unverzichtbar.

Lebenslauf in der Bewerbung

Lebenslauf und Bewerbungsschreiben bzw. Anschreiben bilden das Gravitationszentrum der Bewerbungsunterlagen.

Die Elemente einer vollständigen Bewerbung sind:

Ein Deckblatt sollten Sie nur einbauen, wenn es einen echten Mehrwert bietet. Es ist eher Kür als Pflicht – im Gegensatz zum Lebenslauf. Der tabellarische Lebenslauf gehört zwingend in jede Bewerbung.

Lebenslauf in der Bewerbungsmappe

In der typischen Bewerbungsmappe liegt das Anschreiben lose obenauf. Öffnet man die Bewerbungsmappe, erscheint zuerst der Lebenslauf.

Wird ein Deckblatt verwendet, kommt der Lebenslauf dahinter. So sieht das konkret aus:

Wie schreibt man eine Bewerbung Vollstaendige Bewerbungsmappe Bewerbungsunterlagen Muster

Wichtig: Anschreiben und Lebenslauf werden beide per Hand unterschrieben. Im Falle einer E-Mail-Bewerbung wiederum wird meist nur ein einziges PDF im Anhang versendet.

Das PDF enthält alle Dokumente, die man auch der Bewerbungsmappe beigelegt hätte. Auch hier folgt der Lebenslauf im Bewerbungsdokument nach dem Bewerbungsanschreiben.

Lebenslauf Aufbau

Punkt für Punkt auflisten, Datum daneben, fertig. Stopp! Behandeln Sie Ihren Lebenslauf bitte nicht wie einen Aussätzigen – indem Sie ihn kaum anrühren.

Er sollte (mindestens) genauso sorgfältig und akribisch erstellt werden wie das Anschreiben. Und zwar für jede neue Bewerbung individuell.

Der tabellarische Lebenslauf ist nicht nur ein prägender Faktor Ihrer Bewerbung – er entscheidet, ob Sie überhaupt in die engere Auswahl kommen.

Grundsätzlich folgt er einem klaren Schema. Diese Punkte werden nacheinander abgehandelt:

  • Persönliche Daten
  • Angestrebte Position
  • Beruflicher Werdegang und Berufserfahrung
  • Ausbildung (inklusive Schule und Studium)
  • Praktika
  • Kenntnisse und Weiterbildungen
  • Interessen und Hobbys

Üblich ist eine tabellarische Darstellung des beruflichen Werdegangs – in der Regel in zwei Spalten: links die Datumsangaben und Zeitspannen (Format: MM/JJJJ – MM/JJJJ), rechts die Angaben zu bisherigen Stationen, Kompetenzen, Interessen, Hobbys.

Ihr Lebenslauf soll dem Personaler auf den ersten Blick klar machen, dass Sie die notwendigen Qualifikationen und Erfahrungen für die vakante Stelle mitbringen. Kurzum: Dass Sie der beste Mann oder die beste Frau für den Job sind.

Der tabellarische Lebenslauf umfasst zwei bis maximal drei DIN A4-Seiten. Drei Seiten sind nur dann eine angemessene Länge, wenn Sie schon zehn Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel haben oder eine langjährige Führungskraft sind.

Besser ist, Sie fassen sich kurz. Ihr Curriculum Vitae ist eine reine Faktensammlung, keine Prosa.

Lebenslauf Inhalt

Welche Inhalte gehören in den Lebenslauf?

Zunächst einmal hängt dies von Ihrem bisherigen Werdegang ab. Die berufliche Vita stellt eine komprimierte und fokussierte Darstellung Ihres bisherigen Könnens und Schaffens dar. Sie soll nach Möglichkeit lückenlos sein.

Wichtig sind in diesem Zusammenhang vor allem Ihre bisherigen beruflichen Stationen und die Ausbildung (inklusive Schule und Hochschule). Legen Sie Wert darauf, Ihre Erfolge in Stichworten oder Halbsätzen zu beschreiben und mit harten Zahlen oder Fakten zu untermauern.

Als Orientierung für die Formulierung der einzelnen Stationen dient dieser Merksatz:

Als was habe ich wo gearbeitet, was waren die Aufgaben und was habe ich in dieser Zeit für meinen Arbeitgeber erreicht?

Für die anderen Punkte wie Zusatzqualifikationen, Zertifikate, Interessen oder Hobbys gilt: Nur was zur ausgeschriebenen Stelle passt und für diese relevant ist, gehört in den Lebenslauf. Überflüssige Informationen lassen Sie weg – unnützer Leseballast!

Entscheidend ist, dass Sie all Ihre Stationen und Skills übersichtlich und strukturiert aufführen.

Diese Inhalte und Informationen gehören in jeden Lebenslauf:

  • Persönliche Daten

    Die Basics stehen immer ganz am Anfang: Vorname und Nachname, Anschrift, Kontaktdaten, Geburtstag, Geburtsort, Familienstand und gegebenenfalls die Staatsangehörigkeit.

    Ihre Konfession müssen Sie im Normalfall nicht aufführen. Nur bei speziellen Arbeitgebern – zum Beispiel bei kirchlichen Trägern im Sozialbereich – kann die Religionszugehörigkeit ein wichtiger Faktor sein.

    Legen Sie Sorgfalt an den Tag: Es soll schon vorgekommen sein, dass ein Bewerber sein Geburtsdatum vertauscht und sich so ins Aus manövriert hat. Auch macht es einen stümperhaften Eindruck, wenn man den eigenen Namen aus Schusseligkeit falsch geschrieben hat — zum Beispiel „Schmidtt“.

    Ein Bewerbungsfoto ist freiwillig, aber vorteilhaft.

  • Angestrebte Position

    Tipp: Schreiben Sie den Begriff „Angestrebte Position“ mitsamt der Berufsbezeichnung genauso in Ihre Bewerbung.

    Der psychologische Effekt ist enorm: Zum Einen erheben Sie dadurch ausdrücklich Anspruch auf die Position und betonen indirekt, dass Sie den Job wirklich wollen. Zum Anderen zeigt das Detail, dass der Lebenslauf individuell, also nur für diese Stelle angepasst wurde. Kleiner Aufwand, große Wirkung.

  • Beruflicher Werdegang und Berufserfahrung

    Die amerikanische Variante des Lebenslaufs hat sich mittlerweile auch in Deutschland durchgesetzt. Das heißt: Sie beginnen mit Ihrer aktuellen oder letzten Berufsstation. Danach folgen – umgekehrt chronologisch – die Positionen davor.

    Ein Muss, den Lebenslauf so aufzubauen, ist dies aber nicht. Sie können sich auch chronologisch von hinten nach vorne arbeiten und mit Ihrer ersten Berufsstation anfangen. Das ist vor allem für Berufseinsteiger sinnvoll, die noch über wenig Erfahrung verfügen.

    Wichtig ist nur, dass Sie die gewählte Variante konsequent durchhalten und auf ein sauberes Layout und einheitliche Formatierung achten. Die einzelnen Stationen ergänzen Sie um möglichst kurze, aber aussagekräftige Stichpunkte.

    Auch eine mögliche Elternzeit ist eine eigene Station. Ihre Erwähnung übertüncht möglicherweise eine Lücke in Ihrer Vita.

  • Ausbildung

    Die gewählte Chronologie (amerikanisch oder chronologisch) halten Sie auch hier ein. Die Ausbildung umfasst neben dem Studium und möglichen Stipendien die Berufsausbildung, Schulbildung einschließlich der Schulabschlüsse und Abschlussnote.

    Geleisteter Wehr- oder Ersatzdienst sollte ebenfalls nicht unterschlagen werden, weil sonst womöglich eine Lücke im Lebenslauf entsteht. Gut möglich, dass später im Vorstellungsgespräch Fragen zur Ausbildung gestellt werden. Darauf vorbereiten!

  • Praktika

    Berufserfahrene mit langjähriger Expertise müssen keine Praktika mehr im Lebenslauf aufführen. Für Berufsanfänger aber sind Praktika enorm wichtig.

    Vor allem sollten sie herausstellen, welche Erfahrungen und Kenntnisse Sie während des Praktikums gewonnen haben – und warum diese für die angestrebte Position von Vorteil sind. Stellen Sie also nach Möglichkeit eine direkte Verbindung zwischen Praktikum und Job her.

  • Besondere Kenntnisse

    Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie hier aufnehmen könnten:

  • Hobbys und Interessen

    Die Wahrheit ist: Hobbys und Interessen im Lebenslauf befriedigen nicht nur die angeborene Neugier des Personalers. Sie sind relevant, weil Sie das persönliche Profil und die Soft Skills eines Bewerbers abrunden.

    Sie zeigen Ihre Persönlichkeit – und wenn diese Vorlieben gut zur Stelle passen, umso besser! Am besten nennen Sie Interessen, die Stärken und Talente betonen, welche Sie auch im Job benötigen.

    Beispiel: Sie wollen bei einer Versicherung anheuern, die auch wertvolle Spring- und Rennpferde versichert. Das Hobby Reiten würde – natürlich nur, wenn es der Wahrheit entspricht – wunderbar passen. Oder Sie betonen Ihre Mitgliedschaft in Vereinen oder Ehrenämter.

    Aber nochmal der Hinweis: Überfrachten Sie Ihren Lebenslauf bitte nicht. Im Zweifel lieber einen Punkt weglassen, damit die Bewerbung übersichtlich bleibt. Klarheit, Übersicht und Werdegang sind Trumpf.

  • Ort, Datum, Unterschrift

    Ein wichtiges Detail zum Schluss: Ihre Unterschrift fügen Sie handschriftlich in den Lebenslauf ein. Mit Ihrer Unterschrift dokumentieren Sie die Korrektheit der Angaben.

    Ort und Datum können Sie noch in der Textverarbeitung eingeben. Das Datum zeigt die Aktualität und signalisiert dem Personaler Individualität. Aussage: „Es handelt sich hier um ein Unikat, kein altes Massen-Papier.“

Lebenslauf Führerschein

Ein vorhandener Führerschein gehört in die Rubrik „Besondere Kenntnisse“ im Lebenslauf.

Dass Sie einen Führerschein besitzen, sollten Sie aber nur angeben, wenn dies in der Stellenanzeige verlangt wird oder wenn es für den Job unerlässlich oder vorteilhaft ist. Dies ist zum Beispiel der Fall bei:

Erfordert Ihr Beruf eine rege Reisetätigkeit, ist ein Führerschein natürlich von Vorteil. Oder wenn Sie in Ihrem Job kurzfristig Schichten übernehmen müssten. Wer dann auf dem Land wohnt und KEINEN Führerschein hat, ist nicht selten aufgeschmissen.

Ansonsten ist diese Information irrelevant und kann aus der Vita gestrichen werden.

Angaben zu den Eltern

angaben zu den elternGehören Angaben zu den Eltern in den Lebenslauf?

Kurze Antwort: Nein. Es handelt sich um ein Relikt aus vergangenen Tagen, wo man noch die Berufe der Eltern in der Vita erwähnt hat. Die interessieren heute aber niemanden mehr. Schließlich bewerben sich nicht ihre Eltern auf die Stelle, sondern Sie.

Lebenslauf Beispiele

Ihr beruflicher Werdegang ist für die Personalentscheider extrem wichtig. Er dokumentiert Ihre Stationen, Erfahrungen, Kompetenzen. Ihre berufliche Eignung und Profession. Seien Sie daher nicht zu flapsig oder sorglos.

Wer zum Beispiel nur einen abgekürzten Firmennamen oder ein Mini-Stichwort zur jeweiligen Tätigkeit aufführt, offenbart Lustlosigkeit und mangelnde Professionalität. Besser, Sie stellen anhand von Beispielen klar, welchen Nutzen Sie für Ihre bisherigen Arbeitgeber hatten und welche Erfolge Sie vorzuweisen haben.

Die Herausforderung ist also: Möglichst viel sagen – mit so wenigen Worten wie möglich.

Wichtig ist auch, dass Sie Übersichtlichkeit und Struktur beibehalten. Am besten, Sie gliedern die Stationen nach diesem Schema:

  • Position: Welche Bezeichnung hatte Ihre Position?
  • Arbeitgeber: Wie hieß die Firma? Um welche Art von Unternehmen handelte es sich?
  • Aufgaben, Erfolge: Was haben Sie gemacht? Was haben Sie geschafft?

Schreiben Sie also nicht einfach:

Logistics Supervisor
Arbeitgeber: Logistik KG (100 Mitarbeiter)
Personalverantwortung für 20 Mitarbeiter

Sondern schreiben Sie lieber:

Leiter interne Logistik
Arbeitgeber: Logistik KG, Hamburg, (100 Mitarbeiter)
Verantwortlich für Absackanlage, Lager, Tankzugentladung, 20 Mitarbeiter

  • Aufbau der Logistikabteilung
  • Verlagerung der Absackanlage
  • Verdoppelung der Absackleistung
  • Einführung eines Recycling-Systems und Kostenreduktion um 25 Prozent

Sie fassen also Ihre Aufgaben kurz und aussagekräftig zusammen – und garnieren Sie mit Ihren Erfolgen. Wichtig: Das alles nur im Telegrammstil, keine ausschweifenden Erklärungen und Romane.

Lebenslauf Keywords

Immer mehr Unternehmen – auch mittlere und kleine – setzen auf HR-Software. Der Bewerbungsprozess wird dadurch immer stärker automatisiert.

Sogenannte CV Parser oder Bewerber-Tracking-Systeme filtern die eingehenden Bewerbungen. Vermeintlich unpassende Bewerber werden von vornherein aussortiert, ohne dass je ein menschlicher Mitarbeiter einen Blick auf den Lebenslauf geworfen hätte.

Die Filter können beliebig eingestellt werden und sich beispielsweise auf Fähigkeiten, Berufserfahrungen oder Qualifikationen fokussieren. Bewerbungen, die die Vogaben nicht erfüllen, werden automatisch aussortiert. Das klassische Fallbeispiel ist die Note: Wer ein vorgegebene Note in der Schule oder Uni nicht erreicht hat, hat das Nachsehen.

Was bedeutet das für Bewerber?

  1. Erstens, dass sie auf eine kreative Bewerbung verzichten sollten. Wenn die Maschine die Vorauswahl trifft, zielt eine Kreativbewerbung ins Leere. Ausgefallene Layouts und kreative Verrenkungen interessieren einen Computer nicht.
  2. Zweitens, dass Sie genau auf die Stellen- und Aufgabenbeschreibung in der Stellenanzeige achten sollten. Ihr Lebenslauf spiegelt die Stellenanzeige nach Möglichkeit wieder. Sie greift also die Begriffe auf, die auch in der Annonce auftauchen.

Vor allem müssen Sie als Bewerber die Muss-Anforderungen des Arbeitgebers identifizieren. Wenn im Anforderungsprofil von verhandlungssicheren Englischkenntnissen und der Programmiersprache C++ die Rede ist, dann sollten diese beiden Keywords auch im Lebenslauf erscheinen. Das eine können Sie in der Spalte Fremdsprachenkenntnisse einbauen, das andere unter IT-Kenntnisse.

Flächendeckend eingesetzt werden Robo-Recruiter gleichwohl noch nicht. In einer kleinen Firma kann eine kreative Bewerbung sehr wohl Anklang finden.

Lebenslauf Lügen

Wer in der Bewerbung unwahre Angaben macht, muss auch nach überstandener Probezeit noch mit einer fristlosen Kündigung rechnen.

Gefälschte Arbeitszeugnisse, falsche akademische Titel oder erfundene Arbeitsstationen sind keine Bagatellen. Sie sind Betrug. Und Betrug ist strafbar.

Bleiben Sie daher bei der Wahrheit. Lügen haben kurze Beine – und gehören nicht in den Lebenslauf.

Das heißt aber selbstverständlich nicht, dass Sie jeden Fehltritt oder Misserfolg proaktiv im Lebenslauf nennen müssen. Sie dürfen delikate Details dezent verschweigen – zum Beispiel peinliche Jobs im früheren Leben (Pornodarsteller, anyone?) oder zurückliegende Krankheiten, die Zweifel an Ihrer Leistungsfähigkeit aufkommen lassen könnten. Auch müssen Sie niemandem auf die Nase binden, dass Ihnen die letzten drei Arbeitgeber fristlos gekündigt haben…

Mehr noch, Sie können Ihre Bewerbung sogar vollständig anonymisiert abgeben. Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) macht es möglich. Demnach dürfen Sie ganz offiziell das Datum und den Ort Ihrer Geburt und sogar Ihren Namen verschweigen. Schließlich wird dadurch Diskriminierungen aufgrund von Herkunft, Alter oder Geschlecht ein Riegel vorgeschoben. Auch ein Bewerbungsfoto ist keineswegs Pflicht.

Wenn Sie diesen Weg gehen, sollten Sie darauf achten, Ihre aktuellen Kontaktdaten – also Telefonnummer oder E-Mail-Adresse – anzugeben. Auf dem Postweg kann Sie der Arbeitgeber ja nur schwerlich erreichen…

Unclever wäre freilich, wenn Ihre E-Mail-Adresse Rückschlüsse auf Ihren Namen oder Geschlecht zuließe. Eine Abkürzung (z.B. die Initialen) könnte die Lösung sein.

Und ob Sie mit einer anonymen Bewerbung Erfolg haben, ist äußerst fraglich. Noch hat sich die anonymisierte Bewerbung in Deutschland nicht durchgesetzt.

Lebenslauf PDF und WORD

Sie haben im Grunde drei Möglichkeiten, um Ihren Lebenslauf zu erstellen:

  • Sie erstellen Ihr CV individuell und komplett selbst.
  • Sie erstellen den Lebenslauf mithilfe von (kostenlosen) Vorlagen – siehe unsere Vorlagen oben.
  • Sie lassen ihn von einem Profi erstellen, gestalten und optimieren.

Falls Sie sich für die erste Variante entscheiden, ist vermutlich die Textverarbeitung von Microsoft WORD die erste Wahl. Mit dem Textverarbeitungsprogramm lassen sich (unsichtbare) Tabellen oder Tabulatoren in das Dokument einfügen und die Textblöcke exakt an diesem Raster ausrichten. Sündhaft teure Tools oder Wunderwerkzeuge benötigen Sie jedenfalls nicht, wenn Sie einen modernen Lebenslauf erstellen wollen.

Fertige Muster und Lebenslauf-Vorlagen nehmen Ihnen diese Arbeit ab. Hier brauchen Sie meist nur noch den vorgefertigten Blindtext durch eigene Angaben zu ersetzen. Mit unseren Vorlagen ist das ganz einfach. Sie können sie oben kostenlos herunterladen.

Aber Achtung: Da solche Vorlagen auch von vielen anderen Bewerbern genutzt werden, sollten Sie diese immer persönlich abwandeln und individualisieren. Oft reicht es schon, ein anderes Hintergrundbild (sogenanntes Wasserzeichen) einzufügen.

Darüber hinaus können und sollten Sie bei einem solchen Lebenslauf-Muster auch die Schriftarten, Schriftgrößen, Farben und Grafik-Elemente anpassen. Dies kann etwas Zeit in Anspruch nehmen, lohnt sich aber, weil Ihr Lebenslauf dadurch einzigartig wird.

Wenn Sie den Lebenslauf anschließend Ihrem Arbeitgeber in spe schicken wollen, sollten Sie in jedem Fall eine PDF-Datei nutzen. Vorteil: Das Format ist gar nicht bzw. nur schwer veränderbar. Bewahren Sie die ursprüngliche WORD-Datei aber gut auf, um nachträgliche Änderungen vornehmen zu können.

Ihren Lebenslauf im PDF- oder WORD-Format können Sie zudem in die Online-Bewerbungssysteme einpflegen, mit denen zahlreiche Unternehmen Bewerber durch den Bewerbungsprozess führen.

Das PDF versehen Sie am besten mit einem sprechenden Dateinamen wie „Lebenslauf_Name.pdf“. Sie können die Datei dann immer zuordnen (der Personaler übrigens auch), ohne sie stets aufs Neue öffnen zu müssen.

Lebenslauf Gestaltung

Der tabellarische Lebenslauf hat den Vorteil, sehr übersichtlich zu sein.

Durch den strukturierten Aufbau erkennt der Empfänger sofort, welche Fähigkeiten, Qualifikationen und Ausbildungsstationen der Bewerber aufzuweisen hat. Das erleichtert die Arbeit der Personalentscheider enorm. Schnell die Angaben scannen und einmal drüberfliegen – das ist in drei fünf Minuten erledigt.

Das sind die entscheidenden Vorteile des tabellarischen Lebenslaufs:

  • Er bündelt viele Informationen auf nicht mehr als zwei oder maximal drei Seiten.
  • Auswahlkriterien wie Abschlussnote oder Berufserfahrung können schnell erfasst werden.
  • Er stellt die direkte Vergleichbarkeit verschiedener Bewerber her.

Wer seinen Lebenslauf zu aufwändig gestaltet, riskiert, dass Übersichtlichkeit und Struktur darunter leiden. Trotzdem gibt es kleine Schrauben, an denen Sie drehen können.

So können Sie den Lebenslauf zum Beispiel aufpeppen, indem Sie folgende Tipps zum Lebenslaufdesign beherzigen:

  • Fettschrift

    Fettungen lassen sich gezielt einsetzen, um einzelne Stationen, Skills oder Bulletpoints hervorzuheben. Das macht die Lesbarkeit besser. Achten Sie in dem Fall aber auf Einheitlichkeit, indem Sie zum Beispiel immer nur die Datumsangaben (MM/JJJJ) fetten.

  • Linien

    Dünne und dezente Linien verbessern den Lesefluss. Setzen Sie diese gezielt ein, um dem Leser Arbeit abzunehmen. Was auch hilft: Die Linien grau und nicht schwarz gestalten.

  • Farben

    Allzu farbenfroh sollte der Lebenslauf nicht sein. Es lenkt ab und wirkt infantil. Sie könnten aber durchaus die Farbe, die das Unternehmen und der potenzielle Arbeitgeber im Logo verwendet, als Hauptfarbe wählen und für die Überschriften nutzen. Die versteckte Botschaft: Sie passen zum Unternehmen – und wollen dazugehören.

  • Kopfzeile

    Wenn Sie in Ihrem Anschreiben eine Kopfzeile verwenden, sollte diese sich genauso auch im Bewerbungsanschreiben wiederfinden. Das verpasst Ihrer Bewerbung einen einheitlichen Look.

  • Bewerbungsfoto

    Das Bewerbungsfoto gehört – sofern Sie eines anbringen möchten – im Lebenslauf nach rechts oben. Je nach Aufbau und Design sind aber auch andere Varianten möglich. Nach dem AGG – dem Allgemeinen Gleichbehandlunsgesetz – können Sie das Bewerbungsfoto heute zwar auch weglassen. Wir empfehlen dies aber nicht. Tatsächlich können Sie sich mit einem Bewerbungsfoto positiv von der Masse abheben – vorausgesetzt, es ist professionell und aktuell.

Schriftarten

Auch wenn die Typographie der Bewerbungsunterlagen auf den ersten Blick irrelevant erscheint: Schriftarten entfalten subtile Wirkung – erst recht, wenn es sich dabei nicht gerade um eine der beiden Standard-Schriftarten Arial oder Times handelt. Glücklicherweise gibt es hervorragende Alternativen…

Egal, für welche Schrift Sie sich entscheiden – sie muss gut lesbar sein. Zu viele Schnörkel oder Designschriften sind bei langen Texten eher eine Netzhautpeitsche. Wir halten zum Beispiel Helvetica oder Georgia nach wie vor für sehr geeignet.

Die wichtigste Regel lautet: Verwenden Sie in all Ihren Bewerbungsunterlagen – Anschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Deckblatt, Dritte Seite oder Motivationsschreiben – immer dieselbe Schriftart. Schwarz auf Weiß.

Wer hier willkürlich mixt, signalisiert seinem Leser, dass es sich um eine Patchwork-Bewerbung handelt: nichts Durchdachtes, individuell für das Unternehmen Gestaltetes, sondern ein Sammelsurium aus recycelten Unterlagen. Solche Bewerbungen landen zu 99 Prozent bei den Absagen.

Eine Ausnahme gibt es: Für die Überschriften können Sie – wenn Sie mögen – eine Schriftart ohne Serifen wählen. Für den Fließtext eignen sich Schriftarten mit Serifen. Mehr als zwei Schriftarten sollten es im Lebenslauf letztlich aber nicht sein.

4 gute Schriften mit Serifen sind:

  • Book Antiqua
  • Cambria
  • Georgia
  • Times New Roman

4 gute Schriften ohne Serifen sind:

  • Arial
  • Helvetica
  • Verdana
  • Tahoma

Schriftgröße

Die meisten Bewerber verwenden die Standard-Schriftgröße von 12 Punkt für den normalen Text. Das Gros der Schriftarten ist darauf abgestimmt und perfekt lesbar.

Nichtsdestotrotz können Sie auch bewusst mit der Schriftgröße experimentieren und origineller und individueller werden – zum Beispiel mit der sogenannten 11-13-15-Regel:

  • 11-Punkt: In dieser Schriftgröße sollte der gesamt Fließtext stehen. Also alle längeren Textpassagen im Lebenslauf oder Anschreiben. Verwenden Sie dafür möglichst eine Schrift mit Serifen.
  • 13-Punkt: Diese Größe sollte allein Datum, Absender, Adressen, Zwischenüberschriften vorbehalten bleiben. Hierfür eignen sich groteske Schriften.
  • 15-Punkt: Diese Schriftgröße verwenden Sie nur für Ihren Namen im Kopf jeder Seite. Er soll herausstechen und in Erinnerung bleiben (serifenlose Schrift).

Warum ausgerechnet diese krummen Größen? Ganz einfach: Weil die Mehrheit der Bewerbungen heute dem Schema 12-14-16 folgt. Nebeneinander gelegt werden Sie also prompt auffallen.

Zeilenabstand

Wenn Sie mit Word oder einem anderen Textprogramm Ihren Lebenslauf erstellen, können Sie sich an der DIN 5008 für Geschäftsbriefe orientieren.

Durchgesetzt hat sich diese Formatierung:

  • Rechter Seitenrand: 1,5 bis 2 Zentimeter
  • Linker Seitenrand: 2 bis 2,5 Zentimeter
  • Oberer Seitenrand: 2 bis 2,5 Zentimeter
  • Unterer Seitenrand: 2 bis 2,5 Zentimeter
  • Zeilenabstand: 1- bis 1,5-zeilig

Lücken im Lebenslauf

Ein lückenloser Lebenslauf steht für Wahrhaftigkeit. Es bleibt keine Station unerwähnt, der Bewerber hat nichts zu verheimlichen.

Gleichzeitig wird für den Personaler ersichtlich, wie zielstrebig der Kandidat ist und wie geradlinig er seine (bisherige) Karriere verfolgt: Reihen sich hier eher zufällige Stationen aneinander? Motto: Hauptsache, irgendein Job! Oder lässt sich im Lebenslauf ein roter Faden erkennen, der bis zur angestrebten Stelle führt.

Je deutlicher Bewerber diesen Karriereplan im Lebenslauf herausarbeiten und je genauer dieser zur neuen Stelle passt, desto überzeugender wirkt der Lebenslauf auf den Personaler. Er wähnt ein Talent vor sich, das für den Job offenbar wie gemacht ist.

Ihr Lebenslauf hat noch immer die eine oder andere Lücke?

Lebenslauf-Lücken sind Gift für die Bewerbung. Aber eine kleine Entwarnung: Als Lücken gelten nur Zeitabstände von mehr als zwei Monaten. Ein längerer Urlab oder eine kurze Pause? Halb so wild.

Achten Sie darauf, dass die Chronologie innerhalb Ihres Werdegangs stimmt. Fügen Sie die Stationen möglichst nahtlos aneinander, lassen Sie keine aus und achten Sie auf die Datierungen.

Wie können Sie Lücken im Lebenslauf kaschieren? Ein Tipp: Versehen Sie die einzelnen Stationen stets mit Datumsangabe – aber nicht auf den Tag genau. Nach diesem Muster:

  • MM/JJJJ – MM/JJJJ

Zum Beispiel so:

  • 01/2017 – 11/2017 Position, Arbeitgeber

Arbeitslosigkeit erwähnen

Die meisten Bewerbungsratgeber raten davon ab, das Wörtchen arbeitslos zu benutzen. Viel zu passiv! Arbeitsuchend klinge als Formulierung wesentlich aktiver und engagierter.

Das stimmt zweifellos. Gleichwohl weiß natürlich trotzdem jeder Leser, was gemeint ist, und achtet dann vor allem darauf, wie lange die Suche schon dauert und was der Kandidat in der Zeit unternommen hat – außer Bewerbungen zu schreiben.

Wichtig ist dabei, dem künftigen Arbeitgeber zu zeigen, dass Sie…

  • über aktuelles Fachwissen verfügen.
  • den Arbeitsalltag nach wie vor kennen.
  • leistungsfähig und arbeitswillig sind.
  • sich in Ihrem Job auskennen und ihn beherrschen.

Natürlich kann im Vorstellungsgespräch immer noch die Frage nach dem Grund für Ihre Arbeitslosigkeit aufkommen; damit sollten Sie sogar rechnen. Doch erstens haben Sie die Hürde zum Gespräch bereits genommen und zweitens können die meisten die Gründe dafür meist problemlos erklären…

Lebenslauf unterschreiben

Der Lebenslauf wird immer am Ende, also unterhalb der letzten Zeile unterschrieben – mit Ort, Datum und einer handschriftlichen Unterschrift. Ob rechtsbündig oder linksbündig, hängt wiederum vom Layout ab.

Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, dass die Angaben korrekt sind und dass Sie sie selbst verfasst haben. Fehlt die Unterschrift, sind die Angaben deshalb nicht weniger wert, aber es könnte so wirken. Zudem verleiht die Unterschrift Ihrer Bewerbung eine persönliche Note.

Die Unterschrift selbst sollten Sie mit einem Füller oder Fineliner in blauer oder schwarzer Tinte leisten. Bleistift ist tabu, Kugelschreiber wirkt latent billig.

Lebenslauf Tabus

Füllen Sie Ihren Lebenslauf nicht mit irrelevanten oder unangebrachten Informationen auf. Diese zum Beispiel gehören nicht hinein:

  • Angaben zur Familie
  • Beruf der Eltern
  • Gehaltsvorstellungen (sind nur bei Bedarf im Anschreiben zu platzieren)
  • Rechtfertigungen für Kündigungen
  • Formulierung „arbeitslos“ (bitte ersetzen durch die aktivere Formulierung „arbeitssuchend“)

Lebenslauf Fehler

Fehler macht jeder. Besser aber, Sie sparen sich das eine oder andere Malheur für den Job auf. Andernfalls bekommen Sie ihn erst gar nicht.

Eine fehlerfreie Bewerbung bringt Sie näher an Schreibtisch und Gehaltsscheck. Diese Fehler im Lebenslauf sollten Sie daher unbedingt vermeiden:

  • Namen des Ansprechpartners falsch geschrieben
  • Datum nicht aktualisiert
  • Peinliche E-Mail-Adresse
  • Geburtsnamen und Berufe der Eltern aufgenommen
  • Unvorteilhaftes oder altes Bewerbungsfoto
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler
  • Fehlende Übersichtlichkeit
  • Gefährliche Hobbys
  • Veraltete Kompetenzen (z.B. bei IT-Kenntnissen)
  • Keine Erfolge
  • Zu große Lücken
  • Falsche Angaben oder Lügen
  • Zu viele unwichtige Details
  • Uneinheitliche Formatierung, Schriftarten und Schriftgröße
  • überlänge (mehr als zwei oder drei Seiten)
  • Lebenslauf nicht individuell an den Arbeitgeber angepasst
  • Werdegang nicht deckungsgleich mit Ihrem Profil bei Xing oder Linkedin

Bevor Sie Ihre Bewerbung abschicken, sollten Sie diese von einem Dritten prüfen lassen. Sind die Unterlagen vollständig? Sind alle Angaben korrekt? Überzeugt das Anschreiben? So entgehen Ihnen außerdem kein Grammatik- oder Rechtschreibfehler.

[Bildnachweis: Ditty_about_summer by Shutterstock.com]

Arbeitgeber hinhalten: Bedenkzeit bei mehreren Jobangeboten bekommen

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Unternehmen tun es, Bewerber tun es, auch Menschen auf Partnersuche tun es: Jemanden zappeln lassen. Den Arbeitgeber hinhalten – das ist oft unangenehm, kann aber gute Gründe haben. Wenn ein Bewerber mehrere Ässe im Ärmel hat und nicht das erstbeste Angebot annehmen will, muss er wohl oder übel Zeit schinden. Den Arbeitgeber hinhalten – dafür gibt es mehr als einen Weg…

Arbeitgeber hinhalten nach Jobzusage

Es ist eine Luxussituation. Aber eine, in der man sich unwohl fühlt. Stellen Sie sich vor, Sie haben mehrere Einladungen zu Vorstellungsgesprächen. Das erste Jobinterview führen Sie bei einem Unternehmen, das in Ihrer persönlichen Hitliste im Mittelfeld rangiert.

Das Gespräch läuft gut, Ihr Selbstvertrauen ist frisch gestärkt. Kurz nach dem Termin kommt auch schon die Zusage seitens der Firma: „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben den Job!“ Eine tolle Nachricht, über die Sie sich bestimmt freuen – und die Ihnen schmeichelt.

Allerdings würden Sie die anderen Gespräche trotzdem gerne noch wahrnehmen – und erst danach entscheiden. Vielleicht ist ja noch ein besserer Arbeitgeber dabei, und vielleicht erhalten Sie von dem ebenfalls ein Angebot.

Was also tun? Karrieresprung hätte da folgende Vorschläge für Sie…

Arbeitgeber hinhalten: 4 Optionen für Bewerber

  1. Zusage geben

    Auf die Zusage des Unternehmens reagieren Sie… mit Ihrer Zusage. Sie nehmen den Job an und bedanken sich ganz herzlich bei der Personalabteilung des Unternehmens.

    Dann dauert es ein paar Tage, bis der Arbeitsvertrag bei Ihnen eintrifft. Jetzt können Sie weitere Zeit schinden, indem Sie den Arbeitsvertrag bis auf Weiteres liegen lassen. Falls Ihr zweites Vorstellungsgespräch zeitnah terminiert ist, reicht diese Taktik vielleicht schon aus.

    Wenn nicht, dann kündigen Sie den Vertrag noch vor Ihrem Antrittsdatum. Außerdem hätten Sie in der Probezeit noch die Möglichkeit, ohne Angabe von Gründen wieder zu kündigen. Meist beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen.

    Das können Sie alles so machen – sollten Sie aber nur im Notfall tun. Denn mit dieser fuchsschlauen Taktik hinterlassen Sie verbrannte Erde. Ihr neuer alter Arbeitgeber ist über dieses Vorgehen ganz sicher not amused. Wahrscheinlich wird er sogar hochgradig erzürnt sein – nachvollziehbar!

    Eine positive Referenz, einen wertvollen Kontakt oder eine Möglichkeit auf Rückkehr können Sie sich dann abschminken. Die Taktik ist vor allem riskant, wenn die Branche, in der Sie sich bewegen, sehr überschaubar ist. Erstens spricht sich so etwas schnell herum, zweitens ist die Anzahl an potenziellen Arbeitgebern begrenzt.

  2. Wahrheit sagen

    Das ist die ehrlichste Variante. Aber ob es auch die erfolgversprechendste ist?

    Sie rufen im Unternehmen an und teilen ganz höflich mit, dass Sie sich für die Zusage bedanken und auch sehr gerne einschlagen würden. Aber auch, dass Sie noch weitere Vorstellungsgespräche vor der Brust haben und diese gerne wahrnehmen würden. Und dann bitten Sie noch um etwas Bedenkzeit für Ihre Entscheidung. Ein gutes, faires Vorgehen – das sich aber rächen könnte.

    Zum Beispiel dann, wenn die kommenden Jobinterviews mies laufen. Und wenn es letztlich bei dieser einen Zusage bleibt, der Arbeitgeber aber so in seiner Eitelkeit gekränkt ist, dass er sein Angebot zurücknimmt. Dann stehen Sie mit leeren Händen da.

    Denn unterschwellig kommt Ihre Message bei ihm so an:

    Du bist eigentlich nur meine zweite Wahl. Vielleicht auch nur die dritte. Jedenfalls hoffe ich ganz ganz stark, dass ich noch deutlich bessere Angebote einheimsen kann.

    Bei der Wahrheit bleiben – das ist nobel und moralisch, aber strategisch riskant. Sie könnten sich mit der nackten Wahrheit ins eigene Fleisch schneiden.

    Es sei denn, Sie versichern dem Unternehmen glaubhaft, dass Sie Ihre Entscheidung innerlich schon getroffen und keinen anderweitigen Favoriten haben. Sie könnten es zum Beispiel so versuchen:

    Ich fand das Bewerbungsgespräch mit Ihnen wunderbar und freue mich unheimlich über Ihre Zusage! Ihr Unternehmen hat mir von Anfang hervorragend gefallen und ich bin mir sicher, dass wir sehr gut zusammenpassen. Eine Bitte habe ich aber noch: Am Freitag habe ich ein weiteres Vorstellungsgespräch in meinem Kalender, das ich gerne wahrnehmen würde, da der Termin schon seit Wochen feststeht. Eine kurzfristige Absage wäre nicht unbedingt fair. Sobald ich damit durch bin, melde ich mich wieder bei Ihnen. Das ist hoffentlich okay für Sie?

    Schmeicheln bekommt auch Personalern besser, als wenn man mit der Dampfwalze über sie hinwegrollt…

    Generell gibt es natürlich viele Arbeitgeber, die sehr wohl Verständnis dafür haben, wenn Sie einfach um Bedenkzeit bitten.

    Die Variante bietet sich auch an, wenn sie Ihre erste Zusage ohnehin nur als Notnagel sehen und im Zweifel darauf verzichten können. Spielen Sie das am besten mit einem Wenn-dann-Szenario durch: „Wenn ich keine weiteren Angebote bekomme und die erste Zusage auch noch zurückgenommen würde, was dann? Wäre dies eine Katastrophe?“ Ist die Antwort nein, gehen Sie ins Risiko.

  3. Antwort hinauszögern

    Die gute alte Hinhaltetaktik: Sie schinden bei jeder sich bietenden Gelegenheit Zeit. Auf die Zusage des Arbeitgebers melden Sie sich erst Tage später. Mit dem Hinweis, dass Sie verreist oder erkrankt waren.

    Grundsätzlich können Sie sich immer zwei oder drei oder vier oder auch fünf Tage Zeit nehmen, um auf eine Jobzusage zu antworten. Es ist schließlich gut vorstellbar, dass Sie im aktuellen Job alle Hände voll zu tun haben und einfach nicht dazu kommen, Ihren Posteingang zu bearbeiten.

    Manche Arbeitgeber setzen jedoch eine Frist:

    „Wir erwarten Ihre Antwort bis zum TT.MM.JJJ.“

    Bis zum Ablauf der Frist müssen Sie antworten – allerdings nicht zwingend mit einer definitiven Zusage oder Absage.

    Sie könnten zunächst eine technische oder organisatorische Frage zurückmailen (z.B. zu Eintrittstermin, Tarifverträgen oder Weiterbildungsoptionen usw.). Oder sich sich den Vertragsentwurf zur Prüfung zusenden lassen. So gewinnen Sie Zeit.

    Durchtrieben, aber möglich: Sobald sich das Personalbüro bei Ihnen meldet, wo denn der Vertrag bleibt, gaukeln Sie vor, Sie hätten ihn längst unterschrieben und zurückgeschickt. „Der muss unterwegs verloren gegangen sein!“

    Auch Privatangelegenheiten, die keinen vermeintlichen Aufschub dulden, sind gute Ausreden. Ein Notfall in der Familie etwa.

    Ewig lässt sich dieses Spielchen aber nicht fortsetzen. Irgendwann wird die Personalabteilung ungeduldig. Nicht auszuschließen, dass sie zwischenzeitlich umdisponiert und einem anderen, willigeren Bewerber den Vorzug gibt.

    Zudem vermittelt Ihr Zögern und Zaudern eine in der Wirtschaft gänzlich unbeliebte Charaktereigenschaft: Entscheidungsschwäche. Wenn Sie schon jetzt keine Entscheidung treffen können, werden Sie es dann im Job tun?

    Vor allem ist die Hinhaltetaktik eins: Unehrlich. Und spätestens wenn Sie doch noch absagen, durchschaut das Unternehmen Ihre Strategie. Das wird Ihnen keine neuen Freunde oder Fürsprecher bringen.

  4. Absage geben

    Möglichkeit Nummer vier lautet: Absagen!

    Natürlich ist auch dies eine Möglichkeit. Wenn Ihnen das Angebot nicht zusagt, können Sie es auch sofort verwerfen – und sind fortan wieder frei für andere Offerten. Arbeitgeber hinhalten und um Bedenkzeit bitten? Überflüssig.

    Eine sofortige Zusage des Arbeitgebers kann der Bewerber ja auch als Verzweiflung interpretieren: „Da scheint jemand große Probleme zu haben, neue Mitarbeiter zu bekommen und nimmt einfach alle, die er kriegen kann. Woran liegt das? Was stimmt nicht mit ihm?“ Schließlich erwartet man von seinem künftigen Arbeitgeber ja durchaus Sorgfalt und eine gründliche Auslese. Und die beansprucht doch Zeit. Vielleicht ein Hinweis, dem noch mal nachzugehen – durch eine Internet-Recherche beispielsweise.

    Auf der anderen Seite kann das Unternehmen auch einfach sehr überzeugt von Ihnen gewesen sein – dann müssten Sie die Sofort-Zusage als großes Kompliment verstehen. Hier ist also das berühmte Fingerspitzengefühl und Urteilsvermögen gefragt.

    Fest steht nur: Wer keine Lust darauf hat, den Arbeitgeber hinzuhalten, der kann auch einfach absagen.

Arbeitgeber hinhalten: Tipps

Was Sie stets bedenken sollten: Eine mündliche Zusage des Arbeitgebers ist rechtlich wertlos. Erst wenn Sie den unterschriebenen Arbeitsvertrag auf dem Tisch haben und ebenfalls unterschreiben, ist der Deal besiegelt. Der Arbeitgeber hat bis dahin ebenfalls die Möglichkeit, jederzeit wieder von seinem Angebot zurückzutreten.

Und davon wird er mit ungleich höherer Wahrscheinlichkeit Gebrauch machen, wenn er das Gefühl hat, dass Sie ihn hinhalten. Die Hinhaltetaktik ist also riskant.

Und auch auf eine gewährte Bedenkzeit können Sie ihn nicht festnageln. Läuft ihm in der Zwischenzeit ein anderer Bewerber über den Weg, kann ihn der Arbeitgeber einstellen und Ihnen vorziehen. Bei der Bedenkzeit handelt es sich um reine Kulanz ohne rechtlichen Anspruch.

Dies ist aber auch eine Chance für Sie. Bevor der Arbeitsvertrag nicht bei Ihnen eintrifft, können Sie weitere Vorstellungsgespräch wahrnehmen und mit anderen Unternehmen verhandeln. Ohnehin sollten Sie diesen Zwischenzeitraum nutzen, um über die genauen Vertragsmodalitäten zu verhandeln.

Verhandlungsmasse gibt es viel: Gehalt, Urlaubstage, geldwerte Vorteile, Benefits usw. Das hilft Ihnen bei der Entscheidungsfindung – und es nimmt Zeit in Anspruch.

Bleiben Sie aber stets höflich und realistisch – und erpressen Sie den Arbeitgeber in spe nicht nach dem Motto:

Wenn Sie mir dies und das nicht gewähren, nehme ich einen andere Stelle an.

Überheblichkeit überkommt gerne diejenigen, die mehrere Optionen auf dem Tisch haben – oder glauben, diese zu haben.

Grundsätzlich können Sie die Hinhaltetaktik nicht ewig fahren. Irgendwann müssen die Karten auf den Tisch. Das sind Sie auch dem Unternehmen schuldig, das seine Stelle ja irgendwann irgendwie besetzen will und muss.

Und: Je besser Ihre Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt sind, desto ehrlicher und offener können sie agieren. Das spräche also für Variante 2, den ehrlichen Anruf.

Beispiel Softwareentwickler: Sie sind auf dem Jobmarkt momentan so begehrt, dass kaum ein Arbeitgeber einen vom Hof jagen wird, wenn er ihm sagt, dass er erst noch andere Bewerbungsgespräche wahrnehmen möchten. Im Gegenteil, die Chancen stehen ganz gut, dass das Unternehmen sein Angebot noch mal erhöht oder andere Benefits offeriert, um ihm die Stelle schmackhaft zu machen.

In Branchen wiederum, in denen es einen Bewerber-Überschuss gibt – zum Beispiel im Medienbereich – könnte diese Strategie nach hinten losgehen. Auch große Unternehmen und Konzerne können aus einem riesigen Fundus an Bewerbern wählen. Diese Parameter beziehen Sie bei Ihrer Entscheidung besser mit ein…

Wenn Unternehmen um Bedenkzeit bitten

Das Phänomen des Hinhaltens läuft natürlich auch in die entgegengesetzte Richtung. Wenn Unternehmen einen Bewerber hinhalten, weil sie ihn nicht verlieren, aber sich noch andere Kandidaten anschauen wollen. Das nennt sich Benching.

Wenn Sie das nicht hinnehmen wollen, fragen Sie sich zwei Wochen nach dem Bewerbungsgespräch höflich nach dem aktuellen Stand. Und stellen Sie Ihre Jobsuche nicht ein, sondern erst dann, wenn Sie einen Arbeitsvertrag unterschrieben haben.

Allerdings kann Benching auch ein gutes Zeichen sein – und darauf hindeuten, dass Sie noch im Rennen sind…

Übersetzt heißt Benching so viel wie „Auf die Ersatzbank setzen“ oder „Auf die lange Bank schieben“. Der Begriff ist auch in Beziehungsfragen geläufig. Im Privaten erfreuen sich Hinhaltetaktiken bekanntlich ebenfalls großer Popularität…

Der altmodische Terminus wäre wohl: Sich jemanden warmhalten. Gemeint ist, den Kontakt mit einem Date oder einem Schwarm aufrecht zu halten.

Man versucht aber nicht, eine Beziehung aufzubauen oder diese zu intensiveren, sondern schreibt allenfalls gelegentliche Nachrichten, um sich immer wieder mal in Erinnerung zu rufen. Ziel: Findet man nichts Besseres, kann man immer noch den oder die auf die lange Bank geschobene zurückgreifen. Das ist Benching.

Warum macht man so etwas? Aus purer Bösartigkeit eher nicht, sondern aus Eigennutz. Ganz einfach. Daneben gibt es noch zahlreiche andere Phänomene, die uns sowohl im Dating-Kontext als auch in der Arbeitswelt begegnen.

Beispiele gefällig? Cushioning, Lovebombing, Zombieing, Gatsbying und natürlich Ghosting

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[Bildnachweis: Tony Stock by Shutterstock.com]

Jobs in Freiburg: Aktuelle Stellenangebote im Breisgau

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Freiburg ist die Öko-Metropole Deutschlands. Kaum eine Stadt, die so viel Wert auf saubere Energie legt. Nachhaltige Jobs in Freiburg gibt es insbesondere für Forscher und Wissenschaftler. Nicht nur, dass die Albert-Ludwigs-Universität zu den großen Unis des Landes zählt. Freiburg ist auch Fraunhofer-Standort Nummer eins…

Jobs Freiburg: Die Stadt

Beschaulich. Wenn es ein Adjektiv gibt, das Freiburg perfekt beschreibt, dann dies. Schon die örtlichen Begrifflichkeiten sind Schwarzwald-Idylle pur. Breisgau. Dreisam. Bächle.

Die Dreisam ist Freiburgs (größerer) Fluss. Beim Bächle handelt es sich um das schmale Flüsschen, das mitten durch die Gassen der Altstadt läuft. Die 230.000-Einwohner-Stadt im Breisgau gilt als grüne Metropole. Die Öko-Bewegung hätte hier eine würdige Hauptstadt. Es gibt sogar eine ganze Solarsiedlung mit Plusenergiehäusern, Häusern mit positiver Energiebilanz.

Und Sonne scheint im Südwesten mehr als genug. Freiburg ist nicht nur die südlichste Großstadt Deutschlands, sondern – allen Wetteraufzeichnungen zufolge – auch die sonnigste. Zwischen Freiburger Münster und Schwabentor lässt es sich gut und sonnig leben. Das haben auch die vielen Studenten erkannt.

Beliebte Wohnlagen in Freiburg sind Littenweiler, Merzhausen, Breisgau-Neuburg, Breisgau-Oberau, Breisgau-Zähringen und Breisgau-Haslach. Im Süden Freiburgs befindet sich das Quartier Vauban, der neueste Stadtteil mit 6.000 Bewohnern – und teilweise autofrei.

Auf der anderen Seite hat Freiburg ein wachsendes Kriminalitätsproblem. Vor allem die Gegend rund um den Stühlinger Kirchplatz gilt mittlerweile als Crime-Hotspot.

Stellen Freiburg: Der Arbeitsmarkt

In Baden-Württemberg herrscht Vollbeschäftigung. Offiziell sind rund 275.000 Menschen im Land ohne Arbeit. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent (Stand: Oktober 2020).

Auch die Unterbeschäftigungsquote ist mit 5,4 Prozent extrem niedrig. Darin werden Menschen erfasst, die zum Beispiel in einer Weiterbildung oder anderen Arbeitsmarktmaßnahme stecken.

In der Stadt Freiburg liegt die Arbeitslosenquote bei 5,8 Prozent (Stand: Oktober 2020). Das ist im bundesweiten Vergleich eine Top-Quote.

Weniger glanzvoll ist sie, wenn man sie ausschließlich mit den anderen Städten in Baden-Württemberg vergleicht. So liegt die Quote in Tübingen bei 3,5 Prozent, in Ludwigsburg bei 3,7 Prozent, in Ulm bei 4,5 Prozent, in Karlsruhe bei 5,1 Prozent, in Heidelberg bei 5,3 Prozent und in Stuttgart bei 5,7 Prozent (Stand: Oktober 2020). Von allen größeren Städten in Baden-Württemberg stehen nur Heilbronn (6,3 Prozent), Mannheim (7,7 Prozent) und Pforzheim (7,8 Prozent) schlechter da als Freiburg.

Laut DIHK-Arbeitsmarktreport 2019 haben vor allem die Mittelständler am südlichen Oberrhein Probleme, ihre Stellen zu besetzen. Auch Großunternehmen wollen Jobs in Freiburg schaffen, können es aber aufgrund des knappen Arbeitskräfteangebots mitunter nicht.

Industriebetriebe und Bauwirtschaft suchen vor allem Fachwirte und Meister. Von den Hochschulabsolventen haben insbesondere Softwareentwickler und andere IT-Fachkräfte, Ingenieure, Architekten und Elektrotechniker gute Chancen auf Stellenangebote in Freiburg.

Jobs Freiburg: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Baden-Württemberg ist eine Wohltat fürs Konto – der richtige Job vorausgesetzt. Das ist auch in Freiburg so.

Durch die Decke gehen die Gehälter an der Dreisam gleichwohl nicht. Das Medianeinkommen in Freiburg liegt laut Bundesagentur für Arbeit bei 3.471 Euro brutto monatlich. Beim Median befindet sich die eine Hälfte der Gehälter darüber, die andere Hälfte darunter.

In Stuttgart verdient man im Median deutlich mehr – 4.351 Euro brutto im Monat. Auch Karlsruhe (3.682 Euro), Heidelberg (3.718 Euro), Ludwigsburg (3.676 Euro) und Tübingen (3.484 Euro) übertreffen die Freiburger Marke. Pforzheim (3.249 Euro) Heilbronn (3.372 Euro) und Konstanz (3.267 Euro) bleiben hinter ihr zurück.

Insgesamt beträgt das Durchschnittsgehalt in Baden-Württemberg laut gehalt.de 50.109 Euro brutto im Jahr. Nur Hessen zahlt noch besser. Speziell Ingenieure fühlen sich in Freiburg wohl: Berufseinsteiger werden mit über 52.000 Euro im Schnitt entlohnt.

Alle Fach- und Führungskräfte kommen in Baden-Württemberg laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf durchschnittlich 61.677 Euro brutto jährlich. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 geht sogar von rund 72.526 Euro im Jahr aus.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle und hier finden Sie Ihr Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Freiburg

Hier winken Jobs in Freiburg – das sind die größten Arbeitgeber in Freiburg:

  • Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau
  • Universitätsklinikum Freiburg
  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Lexware (Software)
  • Badenova AG (Energieversorgung)
  • TDK Micronas (Automotive)
  • Haufe-Gruppe (IT, Medien)
  • Rhodia Acetow (Chemie)
  • GE Healthcare (Medizintechnik)
  • Stryker (Medizintechnik)
  • Freiburger Verkehrs AG
  • Ekato Group (Rühr- und Mischtechnik)
  • bnNetze (Energieversorgung)
  • Volksbank Freiburg
  • Trumpf Hüttinger (Maschinenbau)
  • EFD Induction (Maschinenbau)
  • Deutsche Post AG (Briefzentrum)
  • Badischer Verlag (Medien)
  • Herder Verlag (Medien)
  • Alcon Pharma
  • CG Car-Garantie (Versicherungen)
  • Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg
  • Triaz Group (Handel)
  • Arriva GmbH (Briefdienstleister)
  • Moser Bau
  • Straumann (Medizintechnik)
  • Northrop Grumman Litef (Rüstung)
  • KNF Neuberger (Maschinenbau)
  • Pierre Fabre Dermo-Kosmetik
  • Götz und Moriz (Baustoffhandel)
  • Brauerei Ganter
  • Schwarzwaldmilch (Nahrungsmittel)
  • Raimann Holzoptimierung (Maschinenbau)
  • Madeira Garnfabrik (Textil)
  • Scheer (IT-Beratung)
  • United Planet (Software)
  • Paragon Software Group
  • Jedox AG (IT)
  • Oxid (E-Commerce)
  • Inxmail (E-Mail-Marketing)
  • Kofax Deutschland AG (IT)
  • Jahia Solutions Group (IT)
  • Cerdia (Chemie)
  • Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik EMI, Ernst-Mach-Institut
  • Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF
  • Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM
  • Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE
  • Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM

Stellen Freiburg: Karriereaussichten und Wirtschaft

Für Forscher ist Freiburg eine Oase im Grünen. Die Stadt im Breisgau ist Fraunhofer-Standort Nummer 1 in Deutschland – noch vor Berlin und Dresden. Nicht weniger als fünf Fraunhofer-Institute mit insgesamt 2.500 Mitarbeitern sitzen an der Dreisam (siehe Arbeitgeber-Liste oben).

Freiburg ist eine Forscher-, aber auch eine Dienstleistungsstadt. Drei Viertel aller Jobs in Freiburg sind im Service-Sektor angesiedelt.

Die Industrie ist weniger stark vertreten. Doch unsichtbar ist sie nicht. Es gibt mehrere Maschinenbauunternehmen, Nahrungsmittelhersteller und den US-Rüstungsriesen Northrop Grumman Litef, für den 500 Freiburger arbeiten. Auch die Medizintechnik ist im Breisgau präsent. So stellt US-Firma Stryker in Freiburg jährlich fünf Millionen kleinste Knochenschrauben her, die bei der Heilung von Brüchen helfen.

Auf dem Vormarsch ist die IT-Branche in Freiburg. Zahlreiche kleine und mittelgroße Software-Unternehmen haben sich in der Stadt angesiedelt. Auch sie profitieren von der Forschungslandschaft und den vielen Absolventen der Albert-Ludwigs-Universität, einer der traditionsreichsten Hochschulen des Landes. Mit Herder und Haufe ist Freiburg zudem Heimat zweier bekannter Verlage.

Freiburg ist Sitz des Regierungspräsidiums Freiburg und wartet mit einer entsprechenden Infrastruktur auf. Die Verwaltung mitsamt Gerichten, Uni, Uniklinik und Energieversorgern ist groß und schafft viele Jobs in Freiburg.

Ihre Wurzeln hat die Stadt aber im Ländlichen. Noch heute spielt der umliegende Schwarzwald eine ökonomisch wichtige Rolle. Neben der Forstwirtschaft fühlen sich auch Winzer in Freiburg zuhause. Das Staatliche Weinbauinstitut sitzt und forscht in Freiburg.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult belegt Freiburg Platz 14 von 71 Städten in Deutschland. Punkte gab es unter anderem für die zahlreichen Forschungsinstitute, die vielen Hochqualifizierten auf dem Arbeitsmarkt, die vergleichsweise junge Bevölkerung und die hohe Lebensqualität.

Das Forschungsinstitut Prognos setzte Freiburg im Breisgau in seinem Zukunftsatlas 2019 auf Platz 57 von 401 Regionen in Deutschland. In der Kategorie Arbeitsmarkt belegt Freiburg sogar Position 32.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in freiburgDie richtige Stelle in Freiburg müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind wertvolle Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Jobs Freiburg: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Freiburg hat den Ruf einer Vorzeigestadt: überschaubar, grün, idyllisch. Weniger idyllisch sind die Preise. Für Mieter ist Freiburg eine teures Pflaster. Im Breisgau kostet der Quadratmeter laut Immowelt im Median 9,70 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Zum Vergleich: In Karlsruhe liegt der Medianmietpreis bei 10,00 Euro pro Quadratmeter, in Stuttgart bei 12,80 Euro. Die teuersten Städte Deutschlands sind Frankfurt am Main (13,60 Euro) und München (17,30 Euro).

In vielen anderen Städten ist das Mietniveau aber deutlich niedriger. Das ist vor allem in Ostdeutschland und im Ruhrgebiet der Fall. In Dortmund etwa mietet man den Quadratmeter schon für 7,40 Euro, in Leipzig für 6,90 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Von 2009 bis 2019 sind die Mietpreise in Freiburg laut Immowelt um 24 Prozent gestiegen. Das ist vergleichsweise wenig. In Stuttgart gingen sie im gleichen Zeitraum um 49 Prozent in die Höhe. Unangefochtener Spitzenreiter ist die Bundeshauptstadt Berlin mit einem Mietpreisanstieg um 104 Prozent innerhalb von zehn Jahren.

Teuer ist Freiburg auch für Käufer. Ein Eigenheim schlägt mit 4.260 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Damit zählt Freiburg zu den wenigen Städten des Landes, die die 4.000-Euro-Marke überschritten haben. Zum Vergleich: In Frankfurt zahlt man 4.430 Euro, in Stuttgart 4.080 Euro und in Karlsruhe 3.250 Euro.

Es gibt nur eine einzige Stadt, die deutlich über dem Freiburger Kaufpreisniveau liegt. München verlangt für den Quadratmeter über 7.100 Euro. In Gelsenkirchen dagegen bekommt man ihn schon für 1.000 Euro.

Hier geht es zu den 10 besten Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Freiburg: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Freiburg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs und Studentenjobs in Freiburg suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Freiburg finden Sie hier.
  • Die IHK Südlicher Oberrhein finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Freiburg finden Sie hier.
  • Studentenjobs, Minijobs und Jobs in Freiburg für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe oder Quereinsteiger finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 24.11.2020; Bildnachweis: Sergey Dzyuba by Shutterstock.com]

Jobs in Karlsruhe: Stellen, Gehälter und Arbeitgeber in Karlsruhe

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Nein, ein Unternehmen von Weltformat sucht man in Karlsruhe vergebens. Dennoch zählt die Stadt zu den wirtschaftlich erfolgreichsten in ganz Deutschland. Als Hochqualifizierter mag sich mancher hier vorkommen wie die Made im Speck. So finden auch Sie die besten Jobs in Karlsruhe

Jobs Karlsruhe: Die Stadt

Eine ewige Rivalität verbindet Schwaben und Badener. Stellvertretend dafür stehen die beiden größten Städte – Stuttgart auf der einen und Karlsruhe auf der anderen Seite.

Mit rund 310.000 Einwohnern ist Karlsruhe aber nur halb so groß wie die Daimler-Stadt. Entstanden ist sie im 18. Jahrhundert auf dem Reißbrett. Darum führen die Straßen strahlenförmig in den Karlsruher Schlossgarten. Das prachtvolle Schloss, von Markgraf Karl-Wilhelm erbaut, ist Mittelpunkt des grünen Zentrums.

Das wissenschaftliche Zentrum Karlsruhes liegt etwas weiter östlich. Das Karlsruhe Institute of Technology, Kurzform KIT, hat sich zu einer der renommiertesten Universitäten Europas hochgearbeitet. Wer einen der begehrten Plätze in einem Studentenappartment in der Umgebung ergattert, darf sich glücklich schätzen – muss aber tief in die Tasche greifen.

Stellen Karlsruhe: Der Arbeitsmarkt

Baden-Württemberg ist Fachkräftemangel-Land. Kaum ein Tag, an dem hier nicht von einem Unternehmer die Klage ertönt. Das ist in Karlsruhe nicht anders.

Die Arbeitslosenquote in Karlsruhe liegt bei 5,1 Prozent (Stand: Oktober 2020). Es lässt sich mit einiger Gewissheit sagen: Wer gut ausgebildet ist und sich in Karlsruhe auf Jobsuche begibt, wird am Ende einen Arbeitsvertrag in Händen halten.

In ganz Baden-Württemberg liegt die Arbeitslosenquote sogar nur bei 4,3 Prozent. In den großen Städten ist sie erfahrungsgemäß etwas höher. Hier konzentrieren sich die Menschen mit schlechteren Beschäftigungschancen und aus prekären Milieus, Migranten ohne Sprachkenntnisse oder junge Leute ohne Berufsabschluss.

Im regionalen Vergleich ist sie insbesondere in Heilbronn (6,3 Prozent), Mannheim (7,7 Prozent) und Pforzheim (7,8) erhöht. Auch Freiburg im Breisgau beklagt mit 5,8 Prozent eine höhere Arbeitslosenquote als Karlsruhe. Stuttgart steht bei 5,7 Prozent.

In Tübingen (3,5 Prozent), Ludwigsburg (3,7 Prozent) und Ulm hingegen sind prozentual weniger Menschen erwerbslos als in Karlsruhe (Stand: Oktober 2020).

Insgesamt gibt es im Bezirk der IHK Karlsruhe rund 462.700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte – davon 178.800 in der Stadt Karlsruhe. Knapp 140.000 arbeiten im produzierenden Gewerbe, 95.000 in Handel, Verkehr und Gastgewerbe sowie 226.000 in anderen Dienstleistungsjobs. Die meisten Dienstleistungs-Jobs in Karlsruhe gibt es im Gesundheits- und Sozialwesen mit über 52.000 Arbeitsplätzen.

Auffällig: Während die Zahl der Industriejobs in der Stadt Karlsruhe seit Jahren zurückgeht, steigt sie in den umliegenden Gemeinden an, zum Beispiel im Landkreis Rastatt. Auch in ganz Baden-Württemberg ist die Zahl der Industriearbeitsplätze in den vergangenen Jahren gewachsen.

Jobs Karlsruhe: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdient laut Bundesagentur für Arbeit 3.682 Euro brutto im Monat, wenn er seinen Arbeitsplatz in der Stadt Karlsruhe hat. Dabei handelt es sich um den Medianwert, nicht um den Durchschnittswert. Beim Median liegt die eine Hälfte darüber, die andere Hälfte darunter.

Damit verdienen die Karlsruher deutlich mehr als Freiburger (3.471 Euro) oder Tübinger (3.484 Euro). In Stuttgart dagegen liegt der Medianverdienst bei 4.351 Euro brutto monatlich. Akademiker können in Karlsruhe sogar mit 5.234 Euro rechnen.

Für alle Vollzeitbeschäftigten, die in Karlsruhe wohnen, liegt das Medianeinkommen bei 3.497 Euro brutto pro Monat. Die Differenz erklärt sich dadurch, dass viele aus der Stadt in eine Nachbargemeinde pendeln und dort möglicherweise weniger verdienen.

Für Juristen ist Karlsruhe besonders lukrativ. Sie steigen nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de mit durchschnittlich 60.775 Euro brutto im Jahr in den Beruf ein. Das ist nicht viel weniger als in Frankfurt, wo mit 62.841 Euro brutto im Jahr die höchsten Einstiegsgehälter gezahlt werden.

Darben müssen aber auch die anderen Akademiker nicht. Schließlich ist Baden-Württemberg im Ganzen ein Magnet für Gutverdienende. Fach- und Führungskräfte kommen hier laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf ein jährliches Bruttodurchschnittsgehalt von 61.677 Euro.

So gut wird sonst nirgends gezahlt. Mit zwei Ausnahmen: In Bayern landen 62.243 Euro brutto im Jahr in der Lohntüte. Und in Hessen liegt das Durchschnittseinkommen für Fach- und Führungskräfte mit 64.335 Euro sogar noch ein ganzes Stück darüber.

Die Xing-Gehaltsstudie 2019 verortet Fach- und Führungskräfte in Baden-Württemberg bei 72.526 Euro brutto im Jahr.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle und hier finden Sie Ihr Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Karlsruhe

Der bekannteste Arbeitgeber der Stadt residiert vor dem Schlossgarten. Im Bundesverfassungsgericht wurde schon die eine oder andere historische Schlacht der Bundesrepublik geschlagen.

In der Privatwirtschaft genießen Energieversorger EnBW und Drogerieriese DM die größte überregionale Bekanntheit.

Das sind die größten Arbeitgeber, die Jobs in Karlsruhe schaffen:

  • BBBank (Privatkundenbank)
  • Cronimet Gruppe (Recycling)
  • Deutsche Bausparkasse Badenia
  • Diakonie in Baden-Württemberg
  • Dm Drogeriemarkt (Einzelhandel)
  • Dr. Willmar Schwabe Unternehmensgruppe (Chemie)
  • EnBW Energie Baden-Württemberg
  • Fiducia und GAT IT (IT-Dienstleistungen)
  • Miro Mineralölraffinerie Oberrhein
  • Pneuhage Management (Reifenhandel)
  • Proserv Produktionsservice und Personaldienste
  • Simon Hegele Gesellschaft für Logistik und Service (Spedition)
  • Sparkasse Karlsruhe
  • Stadtwerke Karlsruhe
  • Städtisches Klinikum Karlsruhe
  • Synergie Personal
  • VBK Verkehrsbetriebe
  • Vidia Christliche Kliniken
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Michelin Reifenwerke
  • United Internet (Internetdienstleistungen)
  • Big Bechtold Gruppe (Gebäudedienstleistungen)
  • SAS Autosystemtechnik
  • Pfeiffer und May (Großhandel)
  • ZG Raiffeisen (Genossenschaft)
  • Landeskreditbank Baden-Württemberg
  • VBL Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder
  • Aluplast (Fenster)
  • Mineralölraffinerie Oberrhein
  • Heinrich Heine GmbH (Mode)
  • CAS Software AG
  • Bruker AXS (Röntgenanalysegeräte)
  • Gameforge AG (Online-Spiele)

Stellen Karlsruhe: Karriereaussichten und Wirtschaft

Karlsruhe ist eine Top-Adresse für alle, die Karriere machen wollen. Das zeigt schon der Blick auf das Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult. Hier landete Karlsruhe auf Platz 12 von 71 Städten in Deutschland und verfehlte damit nur knapp die Top Ten.

Im Zukunftsatlas 2019 des Forschungsinstituts Prognos reichte es für die Stadt Karlsruhe sogar zu Rang 23 von 401 Regionen in Deutschland. Gute Bewertungen sammelten die Badener für ihre Dynamik und den florierenden Arbeitsmarkt. Der Landkreis Karlsruhe folgt in diesem Ranking mit gar nicht so weitem Abstand auf Platz 58. Auch der Landkreis überzeugt mit seinem starken Arbeitsmarkt – und dem beträchtlichen Wohlstand, zu dem er es gebracht hat.

Besonders gute Perspektiven für Arbeitnehmer bieten die sogenannten wissensintensiven Dienstleistungen in Karlsruhe. Nur wenige Städte sind besser aufgestellt. Wissensintensive Dienstleister sind zum Beispiel:

  • IT-Fachkräfte
  • Versicherer
  • Banker
  • Unternehmensberater
  • Forscher und Entwickler
  • Werber und Marktforscher

Daneben spielt der Handel eine Hauptrolle im Wirtschaftsprofil der Stadt. Ein gutes Drittel der Beschäftigten arbeitet nach IHK-Angaben noch immer im produzierenden Gewerbe. Die Struktur ist also gemischt – und gesund.

Für Wissenschaftler gleicht Karlsruhe ohnehin einem Paradies. Das Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist der Leuchtturm, aber nicht alleine auf weiter Flur. Da gibt es noch die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, die Pädagogische Hochschule, die Hochschule für Musik oder auch die Karlshochschule, eine private Business School.

5 Tipps für Ihre Jobsuche

jobs in karlsruheDie richtige Stelle in Karlsruhe müssen Sie nicht nur finden. Sie müssen sich mit Ihrer Bewerbung auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hier sind wertvolle Tipps, die Ihnen dabei helfen:

Jobs Karlsruhe: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Dass die Mieten auch in Karlsruhe steigen, dürfte niemanden verwundern. Aber sie sind laut Mietspiegel 2019 in den vergangenen zwei Jahren nur um jeweils knapp zwei Prozent angezogen – das ist vergleichsweise milde.

Dafür ist das Ausgangsniveau allerdings schon recht hoch. Zweistellige Quadratmeterpreise sind in der badischen Boom-Stadt keine Seltenheit. Nach Immowelt-Angaben liegen die Medianmieten in Karlsruhe bei 10,00 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020). In guten Lagen kann es auch gerne noch mehr sein.

Zum Vergleich: In Stuttgart werden 12,80 Euro pro Quadratmeter aufgerufen. In den anderen Städten Baden-Württembergs wohnen Mieter aber deutlich günstiger als in Karlsruhe. Dies trifft etwa auf Heilbronn (9,80 Euro), Freiburg (9,70 Euro), Ulm (9,50 Euro), Mannheim (9,30 Euro) und Pforzheim (8,00 Euro), aber nicht auf Heidelberg (10,80 Euro) zu.

Und es könnte alles noch schlimmer werden – auch für Käufer. Der Zuzug nach Karlsruhe ist unvermindert hoch und setzt die Preise weiter unter Druck. Bauland aber ist knapp, Wohnungen werden oft per Gebot versteigert. Beispiel Park Tower: Die 142 Eigentumswohnungen in den beiden Wohntürmen wurden für bis zu 4.500 Euro pro Quadratmeter verkauft.

Auch die 40.000 Studenten führen hier kein finanziell sorgloses Leben. Eine Studentenbude in Karlsruhe mit 30 Quadratmetern kostet in Karlsruhe laut IW-Studentenwohnpreisindex 397 Euro im Monat. Das ist gehobenes Mittelfeld. In München kostet eine vergleichbare Wohnung 635 Euro, in Heidelberg 437 Euro und in Bonn 423 Euro. Von 18 untersuchten Städten liegt Karlsruhe auf Platz 8 – und ist teurer als Münster, Göttingen oder Bamberg.

Hier geht es zu den 10 besten Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Karlsruhe: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Karlsruhe selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Karlsruhe in Vollzeit oder Teilzeit suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Karlsruhe finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Karlsruhe finden Sie hier.
  • Die IHK Karlsruhe finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Karlsruhe finden Sie hier.
  • Jobs in Karlsruhe für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Verkauf, Aushilfe, Büro oder ohne Ausbildung finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 24.11.2020; Bildnachweis: Arthur Palmer by Shutterstock.com]

Jobs in Hildesheim: Aktuelle Stellenangebote und die besten Tipps

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Hildesheim ist historisch wertvoll. Die Altstadt mit ihrem prachtvollen Dom zählt zu den schönsten in ganz Deutschland. Die Lebenshaltungskosten sind auch schön – schön niedrig. Jetzt fehlt zum großen Glück nur noch der perfekte Arbeitsplatz. Die passenden Jobs in Hildesheim finden Sie hier…

Jobs Hildesheim: Die Stadt

Hildesheim ist eine ausgezeichnete Stadt. Das stimmt definitiv. Der Hildesheimer Dom und die evangelisch-lutherische Kirche St. Michaelis zählen zum Weltkulturerbe der Unesco. Insgesamt gibt es in Deutschland 44 Weltkulturstätten.

Es versteht sich von selbst, dass diese beiden Monumentalbauten das Zentrum der Stadt markieren. Noch schöner wäre Hildesheim heute, wenn seine herrliche Altstadt im Zweiten Weltkrieg nicht dem Erdboden gleichgemacht worden wäre. Damals galt die Hildesheimer Altstadt im Volksmund als das Nürnberg des Nordens.

Wer Hildesheim geographisch gar nicht einordnen kann: Die 100.000-Einwohner-Stadt liegt rund 40 Kilometer südlich von Hannover.

In Hildesheim selbst wohnt es sich in Itzum-Marienburg auf gehobenem Niveau. Auch die Innenstadt hat gute Wohnungen und Lagen zu bieten. Trubelig geht es in der Oststadt mit ihrer erhöhten Kneipendichte zu. Kriminalitätsprobleme gibt es vor allem in der Nordstadt.

Stellen Hildesheim: Der Arbeitsmarkt

In Niedersachsen beträgt die Arbeitslosenquote 5,8 Prozent. Im Bezirk Hildesheim der Bundesagentur für Arbeit liegt sie mit 6,5 Prozent leicht über dem Schnitt (Stand: Oktober 2020).

Zum Vergleich: In der Region Hannover sind 7,8 Prozent arbeitslos, in Braunschweig 5,6 Prozent und in Wolfsburg nur 5,4 Prozent. Goslar liegt bei 6,9 Prozent, die Stadt Salzgitter bei 10,2 Prozent (Stand: Oktober 2020).

Von den knapp 92.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Hildesheim arbeiten fast 63.000 in Dienstleistungsberufen, ein großer Teil im Gesundheits- und Sozialwesen. Die Industrie zählt 18.000 Arbeitsplätze in Hildesheim, der Handel 13.300 (Stand: 2018).

Nach IHK-Angaben sind von 2008 bis 2018 viele neue Jobs in Hildesheim entstanden. Um 12,8 Prozent wuchs die Zahl der Arbeitsplätze innerhalb von zehn Jahren.

Hildesheim mag eine kleine Stadt sein, nur kleine Unternehmen beherbergt sie deshalb aber nicht. Fast ein Drittel der Arbeitnehmer ist in einem größeren Betrieb angestellt, mehr als die Hälfte in Klein- und Mittelbetrieben. Rund 15 Prozent arbeiten in Kleinstbetrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern.

Hier finden Sie mehr als 70 Tipps für Ihre Jobsuche in Hildesheim.

Jobs Hildesheim: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Die Gehälter in Hildesheim liegen unter dem gesamtdeutschen Schnitt. Während das Medianeinkommen für einen Vollzeitbeschäftigten in Deutschland nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 3.209 Euro brutto im Monat liegt, beträgt es in Hildesheim 3.044 Euro.

Auch in den umliegenden Städten und Gemeinden können Arbeitnehmer mehr verdienen. So beträgt das Medianeinkommen in Hameln-Pyrmont 3.142 Euro brutto monatlich, in Holzminden 3.132 Euro und in Göttingen 3.128 Euro. Noch höher ist das Gehaltsniveau in der Region Hannover (3.387 Euro), Braunschweig (3.483 Euro) und der VW-Hochburg Wolfsburg (4.622 Euro).

Auf der anderen Seite kommen viele Nachbarn von Hildesheim nicht einmal an die 3.000-Euro-Marke heran, darunter Goslar, Helmstedt, Northeim, Peine, Wolfenbüttel, Nienburg und Schaumburg.

Insgesamt bringen Fach- und Führungskräfte in Niedersachsen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 im Schnitt 54.150 Euro brutto jährlich mit nach Hause. Der gesamtdeutsche Vergleichswert liegt bei 58.785 Euro brutto per annum.

Sogar 66.271 brutto jährlich sind in der Lohntüte von Fach- und Führungskräften in Niedersachsen, wenn man die Xing-Gehaltsstudie 2019 zu Rate zieht. Deutschlandweit stecken 70.754 Euro brutto im Jahr drin.

Hier finden Sie die umfassende Gehaltstabelle und hier geht es zu Ihrem Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Hildesheim

Hier gibt es Jobs in Hildesheim – das sind die größten Arbeitgeber in Hildesheim:

  • Robert Bosch Car Multimedia (Automotive)
  • SEG Automotive
  • Isi Automotive
  • Da Vinci Engineering (Ingenieurbüro)
  • KSM Castings Group (Kfz-Gussteile)
  • Coca-Cola European Partners (Getränke)
  • Gebr. Heyl Analysetechnik
  • Wipotec (Wäge- und Inspektionstechnologie)
  • Brunel Car Synergies (Ingenieurdienstleister)
  • Stadtwerke Hildesheim
  • Alcoa Fastening Systems (Metallteile)
  • Howmet Aerospace (Luft- und Raumfahrt)
  • Petrofer Chemie H.R. Fischer
  • Autogyro (Tragschrauber)
  • Transgourmet (Handel)
  • EVI Energieversorgung Hildesheim
  • Sparkasse Hildesheim Goslar Peine
  • Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen
  • Helios Klinikum Hildesheim
  • Ameos Klinikum Hildesheim
  • St. Bernward Krankenhaus
  • SVHI Stadtverkehr Hildesheim
  • Albert Schröter Gebäudeservice (Gebäudereinigung)

Stellen Hildesheim: Karriereaussichten und Wirtschaft

Für die Robert Bosch GmbH ist Hildesheim ein wichtiger Standort. Hier hat der Geschäftsbereich Car Multimedia seinen Hauptsitz.

Bosch arbeitet in Hildesheim an Infotainment-, Display-, Vernetzungs- und HMI-Lösungen, fertigt Prototypen an und treibt die videobasierte Umfelderfassung für Fahrzeuge voran. Auch werden hier Lenkmotoren und elektronische Antriebe gefertigt, Steuergeräte und Elektronikkomponenten aufbereitet.

Der zweite große Name ist Coca-Cola. Hildesheim ist für den Brauselieferanten einer von 16 Produktionsstandorten in Deutschland. Rund ein Zehntel der gesamten Abfüllmenge in Deutschland wird in Hildesheim verarbeitet.

Dennoch wird Hildesheim von Kleinunternehmen geprägt. Wer in einem großen Konzern anheuern will, muss oder kann 30 Kilometer nördlich nach Hannover pendeln. Was ganz nebenbei auch viele Hildesheimer so praktizieren.

Wichtige Branchen in Hildesheim sind:

  • Maschinen- und Fahrzeugbau (Automobilzulieferer)
  • Elektrotechnik
  • Metallverarbeitung
  • Gesundheitswesen
  • Einzelhandel
  • Baugewerbe
  • Pflegeheime
  • Öffentliche Verwaltung

Völlig unbedeutend ist Hildesheim trotz seines Schattendaseins in keinem Fall. Die Stadt ist ein Oberzentrum, hat ein Amtsgericht, Arbeitsgericht, Sozialgericht und Landgericht, ist Sitz des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamts.

Und sie ist ein gar nicht so kleiner Hochschulstandort. Die Universität Hildesheim ist eine Stiftungsuniversität. Ein großer Teil der Absolventen heuert nach Linkedin-Angaben bei Volkswagen, Bosch, Continental und Siemens an.

Daneben gibt es noch die Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst sowie die Norddeutsche Hochschule für Rechtspflege. Die staatliche Fachhochschule bildet Rechtspfleger und Beamte des gehobenen Justizdienstes für die nördlichen Bundesländer aus.

Im Zukunftsatlas 2019 des Forschungsinstituts Prognos rangiert der Landkreis Hildesheim auf Platz 250 von 401 Regionen in Deutschland. In der Kategorie Arbeitsmarkt reichte es immerhin für Platz 140.

Sie wollen in Hildesheim Jobs suchen und Karriere machen? So können Sie einen Karriereplan erstellen.

Die besten Tipps für Ihre Jobsuche

jobs hildesheim stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbung jobsucheAttraktive Jobs in Hildesheim müssen Sie erst finden – und dann an Land ziehen! Hier sind die besten Tipps für Ihre Bewerbung:

Jobs Hildesheim: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

In Hildesheim lebt es sich gut und vor allem günstig. Das zeigt ein Blick auf die Lebenshaltungskosten. Wer in Hildesheim 50.000 Euro jährlich verdient, müsste laut Financescout24 in München über 77.000 Euro mit nach Hause nehmen, um seinen Lebensstandard zu wahren.

Und auch im niedersächsischen Vergleich ist Hildesheim billiger als Braunschweig, Hannover, Wolfsburg, Göttingen, Oldenburg und Osnabrück. Nur eine Stadt schlägt die Hildesheimer Preise: Salzgitter.

Mietwohnungen in Hildesheim sind erschwinglich. Im Median zahlen Mieter Immowelt-Analyse für den Quadratmeter 7,10 Euro (Stand: 1. Quartal 2020). Das ist gar nicht so weit entfernt von den 5,20 Euro, die man in Chemnitz zahlt. Von 81 deutschen Großstädten, die Immowelt untersucht hat, ist Chemnitz die günstigste.

In Hannover liegt der Quadratmeterpreis demnach bei 8,80 Euro, in Wolfsburg bei 8,70 Euro und in Braunschweig bei 8,00 Euro. Günstiger wohnt man in Salzgitter (5,50 Euro).

Im Jahr 2008 betrug der Quadratmeterpreis in Hildesheim noch 5,10 Euro. Innerhalb von zehn Jahren stieg er um stolze 37 Prozent bis auf 7,00 Euro im Jahr 2019.

Hier finden Sie 10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche in Hildesheim.

Jobs in Hildesheim: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Hildesheim selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Hildesheim für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger oder Minijob suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Hildesheim-Alfeld finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Hildesheim finden Sie hier.
  • Die IHK-Geschäftsstelle Hildesheim finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen finden Sie hier.
  • Jobs in Hildesheim für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger oder Minijob finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 13.11.2020; Bildnachweis: Marc Venema by Shutterstock.com]

Jobs in Hannover: Aktuelle Stellenangebote und die besten Tipps

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Hannover hat den Löwen im Stadtwappen. Und als Landeshauptstadt auch das niedersächsische Ross. Das passt gut, denn Hannover hat Biss und PS. Die Stadt vereint mehr Top-Unternehmen, als so mancher ahnt. Jobs in Hannover finden Sie hier…

Jobs Hannover: Die Stadt

Wir können alles – sogar hochdeutsch. So müsste der Slogan von Hannover lauten. Die 530.000-Einwohner-Stadt ist ein – vielfach unterschätzter – Hort von Top-Unternehmen und Unternehmern, Bundeskanzlern und Sehenswürdigkeiten.

Aber einen erstklassigen Leumund hat sie trotzdem nicht. Sie gilt als öde, langweilig, längst nicht so lebenswert wie Hamburg oder Köln. Warum eigentlich?

Tatsächlich ist nicht alles Gold, was rund um die Herrenhäuser Gärten glänzt. So ist Hannover laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2019 die drittgefährlichste Stadt in ganz Deutschland. Noch mehr Straftaten pro Kopf gibt es nur in Frankfurt und Berlin.

Doch ist Hannover schöner als sein Ruf. Das prachtvolle Neue Rathaus thront über dem Maschpark. Die Altstadt hat Charme. Der herrliche Maschsee liegt mitten in der Stadt. Partylöwen freuen sich jedes Jahr auf das Schützenfest Hannover, das als weltweit größtes Schützenfest gilt.

Ökonomen wiederum geht beim Blick auf das Messegelände das Herz auf. Eine große Nummer hat die Stadt aber verloren. Die legendäre Computermesse Cebit ist seit 2018 Geschichte.

Stellen Hannover: Der Arbeitsmarkt

Seit 2010 befindet sich die regionale Wirtschaft in einem robusten Aufschwung. So sagt es zumindest die IHK Hannover. Tatsächlich sind seitdem 150.000 neue Jobs in Hannover und Umgebung geschaffen worden.

Um knapp 20 Prozent ging die Zahl der Arbeitsplätze in Hannover zwischen 2008 und 2018 nach oben. Rund 510.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeiten in Niedersachsens Landeshauptstadt – mehr als ein Drittel von ihnen in einem der vielen großen Unternehmen, die hier ansässig sind. (Stand: 2018).

Über 400.000 Hannoveraner haben einen Job im Dienstleistungssektor. Viele Stellen in Hannover gibt es in der Verwaltung, in Versicherungen, Verkehr und im Gesundheitswesen. In der Industrie und im Handel arbeiten jeweils ca. 65.000 Menschen. Speziell die Zahl der Industriearbeitsplätze ist in den vergangenen zehn Jahren in der gesamten Region Hannover stark gewachsen.

Die Bundesagentur für Arbeit weist für die Region Hannover insgesamt rund 49.500 Arbeitslose aus. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 7,8 Prozent (Stand: Oktober 2020).

In Braunschweig liegt der Wert bei 5,6 Prozent, in Wolfsburg bei 5,4 Prozent. Hameln-Pyrmont steht bei 6,8 Prozent, Celle bei 6,3 Prozent, die Stadt Salzigtter bei 10,2 Prozent. Für ganz Niedersachsen beträgt die Arbeitslosenquote 5,8 Prozent (Stand: Oktober 2020).

Hier gibt es mehr als 70 Tipps für Ihre Jobsuche in Hannover.

Jobs Hannover: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Mit Wolfsburg kann Hannover nicht mithalten. In der VW-Stadt beträgt der durchschnittliche Bruttolohn laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit satte 4.622 Euro pro Monat. Das ist in Niedersachsen der beste Wert – und in Deutschland Rang drei hinter Erlangen und Ingolstadt.

Auch die Braunschweiger verdienen besser als die Hannoveraner. Bei ihnen stehen im Schnitt 3.438 Euro brutto monatlich auf der Lohnabrechnung. In der Region Hannover sind es 3.387 Euro.

Damit liegt die Landeshauptstadt allerdings deutlich vor Helmstedt und Oldenburg (jeweils 2.720 Euro pro Monat) und vor dem Landkreis Lüchow-Dannenberg (2.700 Euro). Das Schlusslicht in Niedersachsen ist Wittmund in Ostfriesland mit 2.685 Euro monatlich.

Im Vergleich mit anderen Bundesländern liegen die Arbeitnehmer in Niedersachsen mit ihrem Bruttoverdienst im Mittelfeld der 16 Bundesländer. Fach- und Führungskräfte kommen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf durchschnittlich 54.150 Euro brutto jährlich. Das ist weniger als der gesamtdeutsche Schnitt von 58.785 Euro.

Die Xing-Gehaltsstudie 2019 weist für Fach- und Führungskräfte in Niedersachsen ein jährliches Bruttogehalt von 66.271 Euro aus. Hier legt der gesamtdeutsche Referenzwert bei 70.754 Euro brutto.

Gute Löhne winken in Hannover speziell Betriebswirten. Laut Gehaltsplattform gehalt.de verdienen sie im Schnitt 47.291 Euro brutto im Jahr – und damit nur etwas weniger als ihre Kollegen in Ulm oder München, wo mit 51.320 Euro die besten Gehälter deutschlandweit gezahlt werden.

Die Ingenieure in Hannover liegen dagegen nur im Mittelfeld. Sie können mit 69.500 Euro brutto pro Jahr rechnen. Das sind über 10.000 Euro weniger als in München oder Frankfurt, aber auch über 10.000 Euro mehr als in Berlin.

Für IT-Führungskräfte liegt das Gehaltsniveau in Hannover laut Kienbaum-Vergütungsreport bei 105 Prozent des deutschen Durchschnitts.

Als Fazit lässt sich festhalten: Die Gehälter in Hannover sind keineswegs spitze, aber sehr solide.

Hier finden Sie die umfassende Gehaltstabelle und hier geht es zu Ihrem Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Hannover

Hier gibt es Jobs in Hannover – das sind die größten Arbeitgeber in Hannover:

  • Continental AG (Automotive)
  • TUI AG (Reise)
  • Talanx (Versicherung)
  • Hannover Rück (Versicherung)
  • Clarios (Johnson Controls) (Batterienhersteller)
  • Volkswagen Nutzfahrzeuge
  • TÜV Nord
  • Nord LB (Kreditinstitut)
  • VHV Versicherung
  • Klinikum Region Hannover
  • Agravis Raiffeisen AG (Agrarhandel)
  • Enercity/Stadtwerke Hannover AG
  • VGH Versicherung
  • Wabco Holding (Automobilzulieferer)
  • MTU Maintenance Hannover (Flugzeugtriebwerkwartung)
  • Nexans Deutschland (Kabelhersteller)
  • Kone (Aufzüge, Rolltreppen)
  • GP Günter Papenburg AG (Baugewerbe)
  • Nds. Wach- und Schliessgesellschaft Eggeling u. Schorling KG (Personen- und Objektschutz)
  • Sparkasse Hannover
  • Solvay Deutschland (Chemie)
  • Concordia Versicherungsgruppe
  • Dirk Rossmann GmbH (Handel)
  • Edeka Minden-Hannover-Stiftung (Großhandel)
  • Sonepar Deutschland/ Region Nord-Ost (Handel)
  • Toto-Lotto Niedersachsen (Lotterie)
  • Madsack Mediengruppe (Verlag)
  • Delticom AG (Einzelhandel)
  • Bahlsen Gruppe (Lebensmittel)
  • CG-Gruppe (Chemie)
  • E.ON/PreussenElektra/Uniper (Energie)
  • Benecke-Kaliko (Kunststoffe)
  • Ricoh (Bürokommunikationstechnik)
  • Reemtsma (Zigarettenfabrik)
  • KraussMaffei Extrusion (Maschinenbau)
  • Komatsu (Maschinenbau)
  • Leibniz Universität Hannover
  • Medizinische Hochschule Hannover
  • Deutsche Bahn
  • Deutsche Post
  • Diakovere (Diakonie)
  • Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe
  • Aha Abfallentsorgung
  • Flughafen Hannover-Langenhagen
  • AOK Niedersachsen
  • Kaufmännische Krankenkasse KKH

Stellen Hannover: Karriereaussichten und Wirtschaft

Die Region Hanover ist vor allem ein El Dorado für Versicherer (Hannover Rück, Talanx, VHV, VGH…) und Handelsunternehmen (Rossmann, Edeka…).

Das Profil der Stadt ist insgesamt aber bunt gemischt. Reifenmacher Continental hat hier seinen Sitz, genauso wie Reiseveranstalter TUI und Kekshersteller Bahlsen.

Wenn Wolfsburg eine Erkältung hat, dann hustet auch Hannover. Immerhin betreibt Volkswagen in der Landeshauptstadt ein Nutzfahrzeug-Werk. In Hannover soll von 2022 an neben konventionell betriebenen Fahrzeugen auch ein neuer Elektro-Bulli produziert werden.

Medienschaffenden ist die Madsack-Gruppe ein Begriff, Lottospielern Toto-Lotto Niedersachsen. Auch die Messe Hannover ist trotz des Cebit-Aus weiterhin ein Branchenriese.

In diesen Branchen bietet Hannover die besten Perspektiven:

  • Automobilwirtschaft
  • Finanzdienstleistungen und Versicherungen
  • Gesundheitswirtschaft
  • Medien- und Kreativwirtschaft
  • Messe- und Kongresswesen
  • Produktionstechnik
  • Energiewirtschaft
  • Logistik
  • Unternehmensnahe Dienstleistungen (z.B. Steuerberater, Unternehmensberater)

Zu den Top-Städten zählt die Landeshauptstadt nicht – zu den Abgehängten aber ebensowenig. In Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult belegt Hannover Platz 31 von 71 untersuchten Städten. Schlecht schneidet sie insbesondere im Bereich der Gründungen ab.

Im Zukunftsatlas 2019 des Forschungsinstituts Prognos belegt die Region Hannover Position 83 von 401 Regionen in Deutschland. Vor allem um den Arbeitsmarkt und die Wettbewerbsfähigkeit ist es demnach in Niedersachsens größter Stadt gut bestellt.

Sie wollen in Hannover Jobs suchen und Karriere machen? So können Sie einen Karriereplan erstellen.

Die besten Tipps für Ihre Jobsuche

jobs hannover stellenangebote vollzeit teilzeit continental tui bewerbung jobsucheAttraktive Jobs in Hannover müssen Sie erst finden – und dann an Land ziehen! Hier sind die besten Tipps für Ihre Bewerbung:

Jobs Hannover: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Die ortsübliche Vergleichsmiete in Hannover liegt bei 6,91 Euro netto kalt pro Quadratmeter. Dies geht aus dem Mietspiegel 2019 der Stadt Hannover hervor.

Der Spitzenwert für eine Wohnung, die nach 2010 gebaut wurde, mindestens 85 Quadratmeter groß ist und sich in guter Wohnlage befindet, liegt demnach bei 14 Euro pro Quadratmer.

Im Vergleich mit anderen Großstädten ist Hannover damit eine günstige Stadt zum Wohnen. So liegt die durchschnittliche Vergleichsmiete in München bei 10,22 Euro, gefolgt von Stuttgart, Köln und Hamburg. Hannover liegt in dieser Rangliste auf Platz elf vor Dresden, Duisburg, Dortmund und Leipzig. In Leipzig beträgt der Wert nur 4,86 Euro.

Nach Angaben der Immobilienplattform Immowelt liegt der Mietpreis in Hannover im Median bei 8,80 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020). Von 2009 bis 2019 waren die Mietpreise in Hannover um 48 Prozent gestiegen – von 5,80 Euro auf 8,60 Euro.

In Wolfsburg (8,70 Euro) und Braunschweig (8,00 Euro) ist das Preisniveau nur unwesentlich niedriger. Günstiger wohnt man in Hildesheim (7,10 Euro) und Salzgitter (5,50 Euro), aber auch in Bremen (7,90 Euro) und Bielefeld (7,60 Euro).

Beliebte Wohngegenden in Hannover sind innenstadtnahe Viertel wie Eilenriede, Wülferode oder Isernhagen-Süd.

Hier finden Sie 10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche in Hannover.

Jobs in Hannover: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Hannover selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder neue Jobs in Hannover für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Minijob oder Studenten suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

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[Zuletzt aktualisiert: 13.11.2020; Bildnachweis: Roman Sigaev by Shutterstock.com]

Jobs in Braunschweig: Aktuelle Stellenangebote und die besten Tipps

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Braunschweig war früher Zonenrandgebiet – auch in der Wahrnehmung vieler Westdeutscher. Heute ist die Stadt zwischen Berlin, Hamburg und Hannover eingekesselt. Dabei muss sich Braunschweig nicht verstecken. Für Wissenschaftler etwa ist die Stadt eine Oase. Auch Händler und Ingenieure müssen für Jobs in Braunschweig nicht lange suchen…

Jobs Braunschweig: Die Stadt

In Braunschweig steppt der Bär. Besser gesagt: der Löwe. Seit dem Mittelalter ist der Braunschweiger Löwe Wahrzeichen der Stadt. Noch heute steht der Burglöwe majestätisch auf dem Burgplatz. Braunschweig bezeichnet sich auch offiziell als Löwenstadt.

Wenn die fünfte Jahreszeit anbricht, dann mutiert die Löwenstadt zum Tollhaus. Braunschweig ist eine Karnevalshochburg – für eine norddeutsche Stadt ein exotisches Charakteristikum.

Ein Provinznest ist Braunschweig aber auch so nicht. Es handelt sich immerhin um die – nach Hannover – zweitgrößte Stadt in Niedersachsen. Rund 250.000 Menschen sind hier zuhause.

Am liebsten lassen sich Eingeborene und Zugezogene im östlichen Ringgebiet oder am Wall nieder. Darunter sind dem Hörensagen nach auch Anwälte und Manager von Volkswagen, die lieber in Braunschweig als in Wolfsburg wohnen. Auch Viewegsgarten im Süden ist ein populäres Wohngebiet in Braunschweig.

Stellen Braunschweig: Der Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenquote in Braunschweig beträgt 5,6 Prozent (Stand: Oktober 2020). Rund 7.900 Braunschweiger sind offiziell ohne Arbeitsplatz.

Zum Vergleich: Der Wert für ganz Niedersachsen liegt bei 5,8 Prozent, für Deutschland bei 6,0 Prozent.

Braunschweig steht damit auch in Ostniedersachsen gut da. Salzgitter ächzt unter einer Arbeitslosenquote von 10,2 Prozent, die Region Hannover steht bei 7,8 Prozent. Nur Nachbar Wolfsburg unterbietet den Braunschweiger Wert mit 5,4 Prozent (Stand: Oktober 2020).

Über 132.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zählte die Stadt Braunschweig im Jahr 2019 – 2.000 mehr als im Jahr zuvor. Einen starken Zuwachs an Jobs in Braunschweig gab es in den vergangenen Jahren im Bereich Gesundheit und Sozialwesen, im verarbeitenden Gewerbe, in Dienstleistungen und Handel.

Gefragt waren zum Beispiel Gesundheits- und Pflegekräfte, Mechatroniker, Energietechniker, Klempner oder IT-Fachkräfte.

Hier finden Sie die besten Tipps, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden und Antworten auf die Fragen:

Jobs in Braunschweig: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Wer eine Vollzeitstelle in Braunschweig hat, kann mit einem Einkommen von 3.438 Euro brutto pro Monat rechnen. Diesen Medianwert hat die Bundesagentur für Arbeit errechnet. Eine Hälfte der Arbeitnehmer liegt also oberhalb, die andere unterhalb dieses Betrags. Akademiker kommen in Braunschweig sogar auf 4.919 Euro.

Die Gehälter in Braunschweig sind damit deutlich höher als jene im Umkreis. In Helmstedt, Goslar, Northeim, Wolfenbüttel und Peine haben Arbeitnehmer jeweils eine Zwei vor dem Komma. In der VW-Stadt Wolfsburg dagegen liegt das monatliche Medianeinkommen bei 4.622 Euro brutto – dies ist deutschlandweit ein Top-Wert. In Salzgitter sind es 4.085 Euro – ebenfalls klar über Braunschweiger Niveau.

Viele Braunschweiger pendeln daher in diese beiden Städte. Vermutlich ist das auch der Grund, warum die Arbeitnehmer, die zwar in Braunschweig wohnen, aber nicht in Braunschweig arbeiten, einen höheren Medianverdienst haben. Dieser liegt bei 3.682 Euro brutto im Monat.

Insgesamt kommen Fach- und Führungskräfte in Niedersachsen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf ein Durchschnittseinkommen von 54.150 Euro brutto im Jahr. In ganz Deutschland liegt dieser Wert bei 58.785 Euro brutto jährlich.

Laut Xing-Gehaltsstudie 2019 können Fach- und Führungskräfte in Niedersachsen sogar mit 66.271 Euro brutto im Jahr spekulieren. Deutschlandweit sind es 70.754 Euro brutto.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle und hier finden Sie Ihr Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Braunschweig

Von den 50 größten Unternehmen Niedersachsens haben (nur) zwei ihren Sitz in Braunschweig. Das Städtische Klinikum Braunschweig taucht in der Rangliste der Nord/LB aus dem August 2019 auf Platz 40 auf, Zuckerproduzent Nordzucker auf Rang 50. Dazu kommen noch die beiden VW-Finanztöchter Volkswagen Bank und Volkswagen Financial Services, die beide ihre Zentrale in Braunschweig haben.

Mit Hannover kann Braunschweig nicht mithalten, die Landeshauptstadt bringt alleine fünf Unternehmen in die Top Ten. Auf der Habenseite Braunschweigs stehen das älteste Volkswagen-Werk des Landes und ein Siemens-Werk für Eisenbahntechnik.

Hier gibt es Jobs in Braunschweig – das sind die größten Arbeitgeber in Braunschweig:

  • Nordzucker AG
  • BS Energy Braunschweiger Versorgungs-AG
  • Richard Kehr (Pharmagroßhandel)
  • Volkswagen AG
  • Volkswagen Financial Services
  • Volkswagen Bank
  • Siemens AG Mobility
  • Technische Universität Braunschweig
  • Braunschweigische Landessparkasse
  • Öffentliche Versicherung Braunschweig
  • Volksbank Braunschweig Wolfsburg
  • PSD Bank Braunschweig
  • Bombardier Transportation
  • Bosch Engineering
  • BMA Braunschweigische Maschinenbauanstalt
  • Aerodata AG (Messtechnik)
  • Alstom (Schienenfahrzeuge)
  • Brunel (Ingenieurdienstleistungen)
  • Städtisches Klinikum Braunschweig
  • New Yorker (Textil)
  • GOM GmbH (3D-Messtechnik)
  • Verlagsgruppe Westermann
  • Auro (Naturfarben)
  • Schmidt und Pfeifer (Gebäudereinigung)

Stellen Braunschweig: Karriereaussichten und Wirtschaft

Braunschweig ist eine Stadt der Techniker. An der Technischen Universität lernen die Ingenieure von morgen ihr Handwerk. Absolventen der TU landen Linkedin-Daten zufolge überproportional häufig bei Volkswagen, Siemens, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Engineering-Dienstleister IAV, Bosch und Airbus.

Zahlreich vertreten sind in Braunschweig Ingenieurbüros und Automobilzulieferer. Die Nähe zum VW-Stammsitz Wolfsburg macht sich bemerkbar. In der Stadt selbst steht auch ein VW-Werk, außerdem hat Finanzdienstleister Volkswagen Financial Services hier seinen Sitz.

Daneben gibt es eine Vielzahl an Forschungseinrichtungen. Fast 30 Institute mit über 15.000 Mitarbeitern beherbergt die Stadt, darunter mehrere Fraunhofer-Institute sowie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Braunschweig hat Zukunft. Diese Einschätzung teilt auch Beratungsunternehmen IW Consult, das die Stadt in seinem Städteranking 2019 auf Platz 24 von 71 Großstädten in Deutschland setzte. Im Zukunftsranking rangiert Braunschweig sogar auf Position 18.

Vor allem die vielen MINT-Absolventen und zahlreiche Jobs in Braunschweig im Bereich Forschung und Entwicklung sorgen für ein gutes Klima.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegt Braunschweig Platz 53 von 401 Regionen in Deutschland. Am besten schnitt Braunschweig in der Kategorie Arbeitsmarkt ab – Platz 25!

Sie wollen in Braunschweig Karriere machen? So können Sie einen Karriereplan erstellen.

Die besten Tipps für Ihre Jobsuche

jobs braunschweig stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbung jobsucheAttraktive Jobs in Braunschweig müssen Sie erst finden – und dann an Land ziehen! Hier sind die besten Tipps für Ihre Bewerbung:

Jobs Braunschweig: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Die Lebenshaltungskosten in Braunschweig ähneln denen im Rest Niedersachsens. Hannover, Göttingen, Osnabrück oder Oldenburg – große Preisunterschiede gibt nicht. Lediglich Salzgitter ist auf einem deutlich niedrigeren Preislevel – die Mieten sind laut Financescout24 um 27 Prozent billiger als in Braunschweig.

Auch im direkten Vergleich mit der Hauptstadt Berlin schneidet Braunschweig solide ab. Lebensmittel sind in Berlin günstiger, die Mieten dafür mittlerweile deutlich teurer.

Die durchschnittliche Miete in Braunschweig beträgt laut städtischem Mietspiegel zwischen 5,60 Euro und 9,51 Euro pro Quadratmeter – abhängig von Baujahr under Größe der Wohnung.

Für eine Neubauwohnung in Braunschweig mit über 120 Quadratmetern werden zum Beispiel 9,31 Euro pro Quadratmeter fällig. Eine Altbauwohnung in Braunschweig, die vor 1918 gebaut wurde und 70 Quadratmeter umfasst, ist dagegen schon für 5,60 Euro zu haben.

Laut Daten der Immobilienplattform Immowelt liegen die Mietpreise in Braunschweig im Median bei 8,00 Euro pro Quadratmeter. In Hannover werden demnach 8,80 Euro aufgerufen und in Wolfsburg 8,70 Euro. Günstiger wohnen Mieter in Hildesheim (7,10 Euro) und Salzgitter (5,50 Euro).

Von 2009 bis 2019 sind die Mieten in Braunschweig um 43 Prozent gestiegen. Noch stärker war der Preisanstieg in Hannover mit 49 Prozent. Bundesweiter Spitzenreiter: die Hauptstadt Berlin mit einem Preiszuwachs von gewaltigen 104 Prozent innerhalb von zehn Jahren.

Hier finden Sie die besten 10 Tipps für eine erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Braunschweig: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Braunschweig selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Braunschweig für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfe oder Studenten suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Braunschweig finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Braunschweig finden Sie hier.
  • Die IHK Braunschweig finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade finden Sie hier.
  • Jobs in Braunschweig für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfe oder Studenten finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 11.11.2020; Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

Jobs in Salzgitter: Aktuelle Stellenangebote und die besten Tipps

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In Salzgitter treffen sich die Größen der Industrie. Volkswagen, Alstom, Robert Bosch und die Salzgitter AG schaffen viele Jobs in Salzgitter. Sogar Ikea ist in Ostniedersachsen ganz groß vertreten. Sie alle treiben die Gehälter zum Teil enorm nach oben. Und das Beste ist: Davon bleibt am Ende des Monats eine ganze Menge übrig. So günstig wie in Salzgitter ist das Leben nämlich anderswo nicht…

Jobs Salzgitter: Die Stadt

Salzgitter – das klingt nach qualmenden Schornsteinen und grauen Vorstädten. Doch kulturell ist die 100.000-Einwohner-Stadt keineswegs arm. Das Museum Schloss Salder oder die Burgruine Heinrichs des Löwen sind nur zwei Perlen der Stadt.

Geographisch ist Salzgitter im Osten Niedersachsens eingekesselt von anderen Städten wie Hannover, Hildesheim, Braunschweig, Wolfsburg und Wolfenbüttel. Positiv daran: Es eröffnet Berufspendlern zahlreiche Optionen.

Auch der Harz ist nicht weit entfernt. In weniger als einer Stunde ist man in der Natur, kann im Sommer wandern oder im Winter Ski fahren.

Zugezogene werden von den günstigen Immobilienpreisen in Salzgitter positiv überrascht sein. Der Nordwesten der Stadt ist besonders beliebt, auch Salzgitter-Ost, Calbrecht und Watenstedt sind gefragt.

Stellen Salzgitter: Der Arbeitsmarkt

Die Stadt Salzgitter ist ein Sorgenkind. Während die Arbeitslosigkeit in Niedersachsen bei 5,8 Prozent liegt, steht Salzgitter bei 10,2 Prozent (Stand: Oktober 2020). Im Mai 2020 hatte die 100.000-Einwohner-Stadt die 10-Prozent-Marke erstmals seit Jahren wieder gerissen. Die Coronakrise trug daran freilich eine Mitschuld.

Darüber hinaus zog Salzgitter seit 2015 überproportional viele Asylbewerber an, die sich hier wegen der günstigen Wohnungen eine Bleibe suchten. Das wirkt sich zweifellos bis heute negativ auf die Arbeitslosenquote aus.

Von den fast 6.000 Arbeitslosen in Salzgitter haben nach Angaben der Stadt mehr als 4.000 keine abgeschlossene Berufsausbildung. Darunter sind viele ältere Arbeitslose zwischen 50 und 65 Jahre. 2.100 Menschen sind langzeitarbeitslos.

Aber: Unproduktiv ist Salzgitter noch lange nicht. Im Gegenteil, jeder Einwohner erwirtschaftete im Jahr 2017 ein Bruttoinlandsprodukt von fast 54.000 Euro. Braunschweig kam nur auf gut 49.000 Euro, der Durchschnitt für Niedersachsen lag sogar nur bei rund 36.000 Euro.

Hier finden Sie mehr als 70 Tipps für Ihre Jobsuche.

Die besten Tipps für Ihre Jobsuche

jobs salzgitter stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbung jobsucheAttraktive Jobs in Salzgitter müssen Sie erst finden – und dann an Land ziehen! Hier sind die besten Tipps für Ihre Bewerbung:

Jobs in Salzgitter: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Salzgitter hat zwar eine hohe Arbeitslosigkeit. Wer aber eine Stelle hat, wird meist großzügig entlohnt. So liegt das Medianeinkommen eines Vollzeitbeschäftigten in Salzgitter bei 4.085 Euro brutto im Monat. Diesen Wert hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt.

Damit gehört Salzgitter zu den wenigen Städten in Deutschland, die auf einen Wert von über 4.000 Euro kommen. Der Grund ist einfach: Die Stadt beherbergt wenige große Unternehmen, allen voran die Salzgitter AG, die wegen ihrer guten Löhne den Wert nach oben treiben. Das Gleiche gilt zum Beispiel auch für Wolfsburg, wo der monatliche Medianverdienst sogar 4.622 Euro brutto beträgt.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine andere Zahl: So verdienen alle Vollzeitbeschäftigten, die ihren Wohnort in Salzgitter haben, im Median 3.543 Euro brutto pro Monat, also deutlich weniger. Diese Kategorie beinhaltet nämlich auch all die Arbeitnehmer, die zwar in Salzgitter wohnen, aber pendeln und ihren Arbeitsplatz woanders haben.

Hannover dagegen hat eine sehr viel heterogenere Wirtschaftsstruktur. Mit „nur“ 3.387 Euro brutto im Monat liegt die Landeshauptstadt trotzdem deutlich über dem deutschen Durchschnittswert von 3.209 Euro.

Insgesamt verdienen Fach- und Führungskräfte in Niedersachsen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 durchschnittlich 54.150 Euro brutto pro Jahr. Der Durchschnittswert für Deutschland liegt bei 58.785 Euro brutto im Jahr.

Die Xing-Gehaltsstudie 2019 verortet Fach- und Führungskräfte in Niedersachsen bei einem durchschnittlichen Bruttojahresgehalt von 66.271 Euro – auch das ist weniger als der deutsche Durchschnittswert von 70.754 Euro brutto jährlich.

Hier finden Sie die große Gehaltstabelle und hier geht’s zu Ihrem Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Salzgitter

Das größte Unternehmen vor Ort heißt so wie seine Heimatstadt. Die Salzgitter AG ist ein industrielles Schwergewicht und das nach Umsatz viertgrößte Unternehmen Niedersachens. Mit rund neun Milliarden Euro Umsatz liegen nur Volkswagen, Continental und TUI vor dem Stahlgiganten.

Volkswagen ist in Salzgitter mit einem Motorenwerk vertreten. Für Alstom ist Salzgitter einer von sechs Standorten in Deutschland. Nutzfahrzeughersteller MAN hat drei Werke – in München, Nürnberg und eben in Salzgitter. Robert Bosch hat hier sein Leitwerk für Motorsteuergeräte errichtet.

Hier gibt es Jobs in Salzgitter – das sind die größten Arbeitgeber in Salzgitter:

  • Salzgitter AG
  • Salzgitter Flachstahl GmbH
  • Volkswagen AG (Motorenwerk)
  • Alstom (Schienenfahrzeuge)
  • Robert Bosch Elektronik
  • MAN Truck und Bus AG
  • Cargill (Ölmühle, Mälzerei)
  • Ikea (Dsitributionszentrum)
  • Schaper und Brümmer (Naturstoffe)
  • Schenker Deutschland (Logistik)
  • Bors IT (Medizintechnik)
  • Theysohn Kunststoff
  • AW Systems (Software)
  • Oerlikon Metaplas (Beschichtungen)
  • Ingenieurbüro Zammit
  • Helios Klinikum Salzgitter
  • WAG Salzgitter Wohnungs- GmbH
  • WEVG Salzgitter (Energieversorgung)
  • Volksbank Braunschweig Wolfsburg
  • Möhlenhoff GmbH (Heizungstechnik)
  • VPS Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter
  • Messer Produktions-GmbH Salzgitter (Industriegase)
  • Posniak Recycling
  • Rudolph und Sohn (Fahrzeug- und Maschinenbau)
  • MAT Maschinen- und Automationstechnik
  • Telcat Multicom (ITK-Systeme)
  • Bernhard Wiese Maschinenbau
  • Kirsch Pharma
  • Karl Schöngen KG (Kunststoff-Rohrsysteme)
  • PA Propan und Ammoniak Anlagen
  • Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH
  • Voith Turbo Scharfenberg (Automotive)
  • Magna International Stanztechnik
  • Stadt Salzgitter
  • Bundesamt für Strahlenschutz

Stellen Salzgitter: Karriereaussichten und Wirtschaft

Salzgitter ist ein klassischer Industriestandort – bis heute. Volkswagen, Alstom und die Salzgitter AG stehen synonym für die Großindustrie. Die Salzgitter AG stellt Rohre für Pipelines her, Getränkeabfüllanlagen und Spezialstahl für die Automobilindustrie.

Jobs Salzgitter AG

jobs salzgitter ag stellenangebote vollzeit teilzeit ohne ausbildungJobs in Salzgitter gibt es bei der Salzgitter AG und ihren Tochtergesellschaften zum Beispiel für:

Aktuelle Stellenangebote bei der Salzgitter AG finden Sie auf der Karriereseite des Unternehmens oder hier bei Karrieresprung in unserer Jobbörse.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult belegte Salzgitter nur Platz 61 von 71 untersuchten Städten in Deutschland – eine Verschlechterung um zwei Plätze im Vergleich zum Vorjahresranking. Schlechte Noten gab es in den Kategorien Immobilienmarkt, Arbeitsmarkt und Wirtschaftsstruktur, gute dagegen für die Lebensqualität.

Allerdings zehrt Salzgitter von seiner Substanz. Im Dynamikranking, das die Entwicklungen der vergangenen fünf Jahre bewertet, landet die Stadt auf dem letzten Platz. Von der lokalen Industrie hängt es ab, wie gut Salzgitter in die Zukunft kommt.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 reicht es für Salzgitter immerhin zu Rang 271 von 401 Regionen in Deutschland. Pluspunkt: die junge Bevölkerung.

Sie wollen in Salzgitter Karriere machen? So können Sie einen Karriereplan erstellen.

Jobs Salzgitter: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Salzgitter ist das Schnäppchenparadies Niedersachsens. Keine Großstadt im Bundesland bietet so unschlagbar günstige Preise.

Wie preiswert die Lebenshaltungskosten sind, verdeutlicht ein Rechenbeispiel von Financescout24. Demnach müsste jemand, der in Salzgitter 50.000 Euro im Jahr verdient, in München über 80.000 Euro nach Hause bringen, um den gleichen Lebensstandard genießen zu können.

Laut Financescout24 sind die Mieten im benachbarten Hannover um 44 Prozent höher, in Braunschweig um 36 Prozent und in Wolfsburg sogar um 50 Prozent.

Mieter in Salzgitter zahlen im Median laut Immowelt-Auswertung 5,50 Euro pro Quadratmeter. Von den 81 untersuchten Städten unterbieten ganze zwei dieses Preisniveau: Chemnitz mit 5,20 Euro und Bremerhaven mit 5,30 Euro pro Quadratmeter. Hagen liegt ebenfalls bei 5,50 Euro. Dann folgen Cottbus und Gelsenkirchen mit jeweils 5,80 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Zum Vergleich: In München werden für den Quadratmeter 17,30 Euro fällig, in Frankfurt am Main 13,60 Euro. Und auch in Göttingen, das nur 90 Kilometer von Salzgitter entfernt ist, müssen Mieter mit 8,90 Euro deutlich mehr zahlen.

Ebenfalls erfreulich: Von 2009 bis 2019 sind die Medianmieten in Salzgitter nur um 20 Prozent gestiegen – von 4,60 Euro auf 5,50 Euro pro Quadratmeter. In Hannover und Göttingen schossen sie im gleichen Zeitraum um jeweils 48 Prozent in die Höhe, in Braunschweig um 43 Prozent.

Hier finden Sie die besten 10 Tipps für eine erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Salzgitter: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Salzgitter selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Salzgitter für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfe, Minijob oder ohne Ausbildung suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt Wolfenbüttel finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Salzgitter finden Sie hier.
  • Die IHK Braunschweig finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Süd-Ost-Niedersachsen finden Sie hier.
  • Jobs in Salzgitter Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfe, Minijob oder ohne Ausbildung finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 11.11.2020; Bildnachweis: Lukassek by Shutterstock.com]

Jobs in Wolfsburg: Aktuelle Stellenangebote und die besten Tipps

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Jobs in Wolfsburg gibt es bei VW. Doch während die einen abgebaut werden, kommen andere neu hinzu. Und dann sind da noch die vielen Zulieferer, Händler und Hotels, die vom VW-Imperium profitieren. Wolfsburg ohne Volkswagen ist undenkbar. Der Automobilhersteller sorgt sogar dafür, dass die Durchschnittsgehälter in Wolfsburg – nicht nur für Ingenieure – in schwindelerregende Höhen steigen…

Jobs Wolfsburg: Die Stadt

Wolfsburg steht ganz im Zeichen des Automobils. Das Volkswagen-Werk für die Arbeit, die Autostadt und das Volkswagen Auto Museum für die Freizeit. Ihren Namen hat die 125.000-Einwohner-Stadt ursprünglich vom Schloss Wolfsburg, einem alten Renaissance-Schloss in herrlicher Umgebung.

Wolfsburg ist eine Stadt der Autofahrer – und der Berufspendler. Ein Großteil der Arbeitnehmer kommt von außerhalb. Anders herum fahren nur wenige Wolfsburger für die Arbeit ins Umland.

Allein aus dem benachbarten Landkreis Gifhorn fahren jeden Tag über 26.000 Pendler nach Wolfsburg hinein. Sogar aus Bayern und Baden-Württemberg kommen dem Arbeitsmarktbericht der Stadt Wolfsburg zufolge Pendler.

Als Kleinod gilt der Stadtteil Heßlingen, der 1.200 Jahre alt, aber auch sehr teuer ist. Gute Wohnlagen in Wolfsburg finden Zugezogene auch in Steimker Berg, Hageberg, Rabenberg und Hellwinkel. Höher hinaus geht auf dem Klieversberg, mit 110 Metern die höchste Erhebung Wolfsburgs.

Stellen Wolfsburg: Der Arbeitsmarkt

In Wolfsburg steht und fällt alles mit dem größten Arbeitgeber der Stadt: Volkswagen. Jeder fünfte Beschäftigte in Wolfsburg ist im Maschinen- und Fahrzeugbau tätig. Darunter sind aber auch die vielen Zulieferer.

Die Zukunft der Automobilindustrie ist ungewiss. In der Vergangenheit aber ist die Zahl der Arbeitsplätze in Wolfsburg stark gestiegen. Gab es 2009 laut Arbeitsmarktbericht der Stadt Wolfsburg noch rund 99.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, waren es 2018 schon über 120.000. Davon arbeiten 70.000 im verarbeitenden Gewerbe.

Gut 28.000 Wolfsburger mit Vollzeitjob haben einen akademischen Abschluss (davon 2.000 mit Promotion), über 70.000 eine Berufsausbildung. Sogar ohne abgeschlossene Ausbildung ist es alles andere als unmöglich, eine gute Stelle in Wolfsburg zu finden. Fast 7.500 Wolfsburger ohne Ausbildungsabschluss arbeiten in einem Vollzeitjob.

Klar ist auch: In Wolfsburg gibt es Jobs nicht nur für Arbeiter. In diesen Bereichen arbeiten laut Arbeitsmarktbericht 2019 die Wolfsburger:

  • Maschinen- und Fahrzeugtechnik: 20,9 Prozent
  • Unternehmensführung und Organisation: 13,0 Prozent
  • Mechatronik, Energie- und Elektroberufe: 8,6 Prozent
  • Technische Forschung, Entwicklung, Konstruktion und Produktionssteuerung: 8,6 Prozent
  • Verkehrs- und Logistikberufe (ohne Fahrer): 6,3 Prozent
  • Metallerzeugung und Metallbau: 4,1 Prozent
  • Verkaufsberufe: 4,0 Prozent
  • Informatik, Information und Kommunikationstechnologie: 3,6 Prozent
  • Medizinische Gesundheitsberufe: 3,0 Prozent
  • Tourismus, Hotels und Gaststätten: 2,9 Prozent
  • Sonstiges: 25,1 Prozent

Die Arbeitslosenquote in Wolfsburg beträgt 5,4 Prozent (Stand: Oktober 2020). Damit liegt Wolfsburg unter dem niedersächsischen Schnitt von 5,8 Prozent und dem gesamtdeutschen von 6,0 Prozent.

Auch im niedersächsischen Vergleich glänzt Wolfsburg. So liegt die Arbeitslosenquote in Braunschweig bei 5,6 Prozent, in Göttingen bei 6,2 Prozent, in der Region Hannover bei 7,8 Prozent und in Salzgitter gar bei 10,2 Prozent (Stand: Oktober 2020).

Hier finden Sie mehr als 70 Tipps für Ihre Jobsuche.

Die besten Tipps für Ihre Jobsuche

jobs wolfsburg stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbung jobsucheAttraktive Jobs in Wolfsburg müssen Sie erst finden – und dann an Land ziehen! Hier sind die besten Tipps für Ihre Bewerbung:

Jobs in Wolfsburg: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Zwar ist Niedersachsen kein Hochlohnland, Wolfsburg dafür aber eine Spitzengehälterstadt.

Das Durchschnittsgehalt in Niedersachsen beträgt nach Angaben der Plattform gehalt.de 41.310 Euro brutto im Jahr – von Spitzenreiter Hessen (51.345 Euro) ist man damit weit entfernt. Von allen westdeutschen Bundesländern ist das Gehaltsniveau nur in Schleswig-Holstein noch niedriger als in Niedersachsen.

Fach- und Führungskräfte in Niedersachsen kommen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf ein jährliches Bruttodurchschnittsgehalt von 54.150 Euro. Das sind ca. 10.000 Euro weniger als in Hessen, aber fast 10.000 Euro mehr als in Mecklenburg-Vorpommern. Der Durchschnittswert für Deutschland liegt bei 58.785 Euro brutto im Jahr.

Die Xing-Gehaltsstudie 2019 berechnet für Fach- und Führungskräfte in Niedersachsen ein durchschnittliches Bruttojahresgehalt von 66.271 Euro. Damit liegt Niedersachsen auf dem letzten Platz aller westdeutschen Bundesländer.

Aber: Fachkräfte und Spezialisten können speziell in Wolfsburg auf Top-Gehälter kommen. Große Unternehmen zahlen besser als kleine. Und Wolfsburg hat mit Volkswagen diesbezüglich ein Ass im Ärmel.

Uni-Absolventen steigen laut gehalt.de in Wolfsburg mit 49.851 Euro brutto jährlich ins Berufsleben ein. Ein Gehalt, das absolut konkurrenzfähig ist und nicht einmal von Frankfurt oder Hamburg erreicht wird.

Ingenieure kommen in der Region Hannover/Wolfsburg auf 69.500 Euro brutto jährlich im Schnitt. Das ist weniger als in Stuttgart oder Frankfurt (je über 81.000 Euro), aber etwas mehr als in Köln und Hamburg.

Wie gut das Gehaltsgefüge in Wolfsburg auf breiter Basis ist, zeigt ein Blick auf die Daten der Bundesagentur für Arbeit. Demnach kommt ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer hier auf 4.622 Euro brutto monatlich. Dabei handelt es sich nicht um den Durchschnitt, sondern um den aussagekräftigeren Median.

Damit gehört Wolfsburg zur Beletage Deutschlands. Nur wenige Städte kommen an diesen Wert heran, Erlangen und Ingolstadt zum Beispiel. Sogar München liegt mit 4.169 Euro hinter Wolfsburg.

Grund: Wenige große Unternehmen (Volkswagen) mit sehr guten Gehältern dominieren und prägen auch die Statistik.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle und hier finden Sie Ihr Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Wolfsburg

Hier gibt es Jobs in Wolfsburg – das sind die größten Arbeitgeber in Wolfsburg:

  • Volkswagen AG
  • Volkswagen Group Services
  • Volkswagen Konzernlogistics
  • Autostadt GmbH
  • Sitech (Automotive)
  • Bocar (Metallwaren)
  • Imperial Automotive Logistics
  • Termath AG (Anlagenbau)
  • Ceva Logistics
  • Schnellecke Logistics
  • Volksbank Braunschweig Wolfsburg
  • LSW Netz (Energie)
  • Sumitomo Electric Bordnetze (Automotive)
  • Volke Unternehmensgruppe (Automotive)
  • Wolfsburger Verkehrs GmbH
  • BWS Consulting Group
  • KWD Automotive
  • Wolfsburger DRK Pflege und Dienstleistung
  • VfL Wolfsburg Fußball GmbH (Sport)
  • Cadera (Bäckerei)
  • Autoplus AG (Automobilhandel)
  • Ritz-Carlton (Hotellerie)
  • MVI Proplant (Industriedienstleistungen)
  • Hönigsberg und Düvel (IT- und Engineering-Dienstleistungen)
  • H und Services for Engineering
  • B und W Fahrzeugentwicklung
  • Stadt Wolfsburg
  • Stadtwerke Wolfsburg
  • Wolfsburg AG (Wirtschaftsförderung)

Stellen Wolfsburg: Karriereaussichten und Wirtschaft

Die Automobilindustrie hat Wolfsburg fest im Griff. Von fast 120.000 Beschäftigten in der Stadt arbeiten rund 70.000 im produzierenden Gewerbe. Dafür ist nicht nur Volkswagen verantwortlich, sondern auch die zahlreichen Zulieferer.

Dazu kommen noch technische Dienstleister und Unternehmensberater – die Zulieferer der Zulieferer gewissermaßen. Das Wachstum der Dienstleistungsberufe hat sich in den vergangenen Jahren sogar umgekehrt und zurückgebildet. Gab es 2013 noch 49.800 Arbeitnehmer in Wolfsburg mit Dienstleistungsjobs, waren es 2017 nur noch 46.000. Die Zahl der Industriearbeiter in Wolfsburg stieg im gleichen Zeitraum von 66.600 auf fast 72.800.

Jeder vierte Arbeitnehmer in Wolfsburg hat einen akademischen Abschluss. Auf der anderen Seite haben immerhin 7.000 keinen Berufsabschluss. Positiv könnte man sagen: Wolfsburg bietet sowohl Hochqualifizierten als auch Ungelernten Jobperspektiven.

Wolfsburg ist zwar eine Arbeiterstadt, aber dennoch – oder gerade deswegen – sehr wohlhabend. Das BIP pro Kopf liegt deutlich über dem deutschen Schnitt.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult belegte Wolfsburg von 71 untersuchten Städten in Deutschland Platz 7 – im Vorjahr hatte es sogar noch zu Platz 5 gereicht. Eine herausragende Platzierung, die in weiten Teilen Volkswagen zu verdanken ist – trotz aller Probleme des Autokonzerns. Gute Noten gab es für Wolfsburg insbesondere in den Kategorien Arbeitsmarkt und Wirtschaftsstruktur.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 besetzt Wolfsburg ebenfalls einen Top-Ten-Platz. Wegen ihrer großen wirtschaftlichen Stärke und Wettbewerbsfähigkeit landete die VW-Stadt auf Rang 9 von 401 Regionen in Deutschland. Damit ist sie die einzige Stadt im Norden Deutschlands unter den Top 20.

Sie wollen in Wolfsburg Karriere machen? So können Sie einen Karriereplan erstellen.

Jobs Volkswagen Wolfsburg

volkswagen jobs wolfsburgEine Karriere bei Volkswagen ist – obwohl das Unternehmen in den kommenden Jahren Arbeitsplätze abbauen will – nicht die schlechteste Idee. Während in bestimmten Unternehmensbereichen Jobs in Wolfsburg wegfallen, werden in anderen neue aufgebaut. Beispielsweise benötigt Volkswagen:

  • Konstrukteure
  • Entwicklungsingenieure
  • Softwareentwickler
  • Car Security Manager
  • Sicherheitschemiker
  • Produktmanager
  • Application Manager
  • IT Security Analysten
  • Procurement Officer
  • Cloud Service Manager
  • Customer Experience Manager
  • Designer

Aktuelle Stellenangebote bei Volkswagen in Wolfsburg finden Sie auf der Karriereseite des Unternehmens oder hier bei Karrieresprung in der Jobbörse.

Jobs Wolfsburg: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

In Wolfsburg ist Wohnraum knapp. In der Stadt gibt es 19.850 Wohnungen, die weniger als sieben Euro pro Quadratmeter kosten. Das geht aus Daten der Stadtverwaltung hervor. 1.600 davon sind durch eine sogenannte Belegsbindung Mietern mit geringem Einkommen vorbehalten. Der Bedarf kann so kaum gedeckt werden.

Im Median müssen Mieter in Wolfsburg mit Mietpreisen von 8,70 Euro pro Quadratmeter rechnen (Stand: 1. Quartal 2020). Das zeigen Daten der Plattform Immowelt.

Damit ist das Mietniveau in Wolfsburg relativ hoch, wenn man es mit anderen Städten in Niedersachsen vergleicht. Sehr viel günstiger wohnt man im benachbarten Salzgitter (5,50 Euro pro Quadratmeter) und Braunschweig (8,00 Euro). Wohnungen in der Landeshauptstadt Hannover sind mit 8,80 Euro pro Quadratmeter nur unwesentlich teurer als in Wolfsburg.

Zum Vergleich: In Hamburg beträgt die Medianmiete 11,50 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020).

Die Kaufpreise in Wolfsburg sind in den vergangenen Jahren in die Höhe geschossen. Für eine Wohnung in Wolfsburg musste man laut Immowelt 2011 noch 930 pro Quadratmeter investieren, 2017 schon 2.000 Euro. Der Kaufpreis für Häuser stieg im gleichen Zeitraum von 1.290 Euro auf 2.050 Euro – und fiel damit weniger stark aus.

Hier finden Sie die besten 10 Tipps für eine erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Wolfsburg: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Wolfsburg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Wolfsburg für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, bei VW oder in der Autostadt suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt Gifhorn finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Wolfsburg finden Sie hier.
  • Die IHK Lüneburg-Wolfsburg finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade finden Sie hier.
  • Jobs in Wolfsburg für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, bei VW oder in der Autostadt finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 11.11.2020; Bildnachweis: Philip Lange by Shutterstock.com]

Jobs in Reutlingen: Aktuelle Stellen in der Region Neckar-Alb

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Auf der Schwäbischen Alb geht es hoch hinaus. Zumindest für diejenigen, die einen Top-Job in Reutlingen ergattert haben. Davon gibt es mehr als genug. In der unscheinbaren Schwaben-Stadt sind Automobilzulieferer und Nahrungsmittelhersteller zuhause, Industrie und Dienstleister. Jobs in Reutlingen gibt es auch bei einem Maschinenbauer, der zu den heimlichen Champions der deutschen Wirtschaft zählt…

Jobs Reutlingen: Die Stadt

Bei der Kombination Großstadt in Baden-Württemberg denken vermutlich die wenigsten an Reutlingen. Die Konkurrenz ist schließlich groß. Da gibt es das schwäbische Stuttgart, das badische Karlsruhe, das grüne Freiburg oder das studentische Tübingen. In der Tat ist Reutlingen die kleinste der neun Großstädte im Bundesland.

Reutlingen hat keine alte Universität und keine überragende Sehenswürdigkeit (wenn man vom Tübinger Tor absieht), keinen bekannten Fußballverein und keine pittoreske Altstadt. Halt! Ein Superlativ bietet die Stadt sehr wohl. Die Reutlinger Spreuerhofstraße ist an ihrer schmalsten Stelle nur 31 Zentimeter breit. Das brachte ihr 2007 einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde als engste Straße der Welt.

Die Stadt wird gerne unterschätzt. Dabei ist sie ein richtig schöner Flecken Erde – zum Leben und zum Arbeiten. Das sehen die meisten der 115.000 Einwohner auch so.

Die Wirtschaft in Reutlingen ist bärenstark, die Arbeitslosigkeit gering – und die Umgebung traumhaft. Die Schwäbische Alb liegt vor der Haustür, weswegen sich Reutlingen selbst auch als „Tor zur Schwäbischen Alb“ bezeichnet. Gerne gehen die Reutlinger auf die Achalm. Der 707 Meter hohe Hausberg bietet einen grandiosen Ausblick auf die Stadt. Und in Reutlingen schwäbelt es. Es gibt den Mutscheltag und den Schiedweckentag, an denen typisches Reutlinger Gebäck und Pasteten serviert werden.

Auf der Achalm wohnt es sich auch gut. Hier sind viele alteingesessene Familien zuhause. In Betzingen ist für jeden eine passende Immobilie dabei, Georgenberg ist teuer, Lerchenbuckel ruhig. Beschaulich ist es in Mittelstadt, einem eigenen kleinen Dorf im Norden der Stadt.

Stellen Reutlingen: Der Arbeitsmarkt

Reutlingen liegt im Stuttgarter Einzugsbereich. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Die Schwaben sind das wirtschaftliche Kraftwerk des ganzen Landes. Jobs sind im Überfluss vorhanden.

In Reutlingen gibt es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ungefähr 7.300 Arbeitslose. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,5 Prozent. Damit liegt die Stadt nur knapp über dem Gesamtwert von Baden-Württemberg (4,3 Prozent). In Stuttgart beträgt die Arbeitslosenquote 5,7 Prozent. Heilbronn steht bei 6,3 Prozent, Pforzheim bei 7,8 Prozent (Stand: Oktober 2020).

Besser da steht Tübingen. In der Universitätsstadt beträgt die Arbeitslosenquote minimalistische 3,5 Prozent. Auch Ludwigsburg (3,7 Prozent) schlägt den Reutlinger Wert.

Bis 1998 gab es in der Region Neckar-Alb mehr Jobs im produzierenden Gewerbe als im Dienstleistungssektor. 2019 waren rund 165.000 Menschen im Dienstleistungsbereich beschäftigt und nur noch 102.000 in der Industrie.

Die besten Antworten für Ihr Vorstellungsgespräch in Reutlingen

jobs reutlingen stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungSie sind zum Vorstellungsgespräch für eine Stelle in Reutlingen eingeladen worden? Prima! Jetzt fehlen Ihnen nur noch die richtigen Antworten auf die beliebtesten Fragen, die Personaler für gewöhnlich so stellen. Zum Beispiel diese hier:

Jobs in Reutlingen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Baden-Württemberg punktet mit Top-Gehältern. Fach- und Führungskräfte verdienen hier laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 jährlich 61.677 Euro brutto. Legt man die Xing-Gehaltsstudie 2019 zugrunde, sind es sogar 72.526 Euro.

Das jährliche Durchschnittsgehalt aller Arbeitnehmer in Baden-Württemberg beträgt nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de rund 48.870 Euro brutto. Zum Vergleich: In ganz Deutschland sind es 45.000 Euro. Höhere Gehälter als in Baden-Württemberg können Arbeitnehmer nur in Hessen und Bayern erwarten.

In Reutlingen gehen Arbeitnehmer mit einem Monatsgehalt von 3.496 Euro brutto nach Hause. Dabei handelt es sich um den Medianwert. Eine Hälfte der Gehälter liegt darüber, die andere darunter. Für ganz Deutschland liegt der Medianwert bei 3.209 Euro brutto.

Auch im regionalen Vergleich ist Reutlingen konkurrenzfähig. Nachbar Tübingen weist ein Mediangehalt von 3.484 Euro brutto auf, die Stadt Heilbronn 3.372 Euro und Pforzheim nur 3.249 Euro.

Stuttgart dagegen ist mit 4.351 Euro weit enteilt. Ludwigsburger verdienen 3.676 Euro, Esslinger 3.740 Euro und Böblinger sogar 4.596 Euro.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle und hier zu Ihrem Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Reutlingen

Hier gibt es Jobs in Reutlingen – das sind die größten Arbeitgeber in Reutlingen:

  • Manz AG (Produktionssysteme)
  • Wafios AG (Maschinenbau)
  • Automotive Lighting (Automobilzulieferer)
  • ElringKlinger (Automobilzulieferer)
  • Bonduelle Deutschland (Lebensmittel)
  • Bruderhaus Diakonie
  • Kreiskliniken Reutlingen
  • Albert Reiff GmbH (Handel)
  • H. Stoll AG und Co. KG (Flachstrickmaschinen)
  • Hochschule Reutlingen
  • Kion Warehouse Systems (Gabelstapler)
  • RWT Reutlinger Wirtschaftstreuhand (Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung)
  • Advanced Unibyte (IT-Dienstleistungen)
  • Adolf List Bauunternehmung
  • Solcom (IT-Dienstleister)
  • Unternehmensgruppe Heinrich Schmid (Malerbetrieb)
  • Transline Deutschland (Übersetzer)
  • Datatec (Elektrohandel)
  • 21Torr (Digitalagentur)
  • Kreissparkasse Reutlingen
  • Volksbank Reutlingen
  • Willi Betz (Spedition)
  • Rieber (Küchentechnik)
  • Stadtwerke Reutlingen
  • I-Point Systems (Software)
  • Schneider Airsystems (Druckluftsysteme)

Hier finden Sie die wichtigsten Tipps für die Arbeitgebersuche und Antworten auf die Frage: Wie finde ich heraus, ob ein Arbeitgeber seriös ist?

Stellen Reutlingen: Karriereaussichten und Wirtschaft

Reutlingen, so die Vermutung, kann es gar nicht schlecht gehen. Die Stadt liegt so nahe an Stuttgart, dass sie automatisch von der Wirtschaftskraft der Landeshauptstadt mitgezogen wird.

Wer keine Stelle in Reutlingen findet, pendelt einfach eine halbe Stunde mit dem Auto nach Stuttgart – oder in eine der anderen Gemeinden in der Region Neckar-Alb, zu der auch Tübingen zählt. Traditionell stark sind hier der Maschinenbau und die Textilindustrie. Mittlerweile haben auch Biotechnologie, IT, Holzwirtschaft, regenerative Energien und Medizintechnik ihren Stellenwert deutlich steigern können.

Das Risiko, auf Dauer ohne Job in Reutlingen zu bleiben, ist gering. Die Arbeitslosigkeit in Reutlingen befindet sich auf Bonsai-Niveau, die Wirtschaftsstruktur ist typisch schwäbisch. Es gibt hier Automobilzulieferer und Maschinenbauer, IT-Dienstleister und Nahrungsmittelhersteller.

Nach Prognosen des Fachkräftemonitors der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern werden in der Region Neckar-Alb im Jahr 2030 bis zu 25.000 Fachkräfte fehlen – darunter 1.900 akademische und 23.000 berufliche Fachkräfte.

Zurück geht seit 2015 die Zahl der Handelsunternehmen in Reutlingen und Umgebung. vor allem kleine und inhabergeführte Geschäfte geben sich im Kampf mit den Online-Händlern geschlagen. Die Zahl der Jobs in Reutlingen im produzierenden Gewerbe bleibt stabil, während sich die Zahl der IT- und Kommunikationsunternehmen in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt hat.

Im Zukunftsatlas 2019 des Forschungsinstituts Prognos rangiert der Landkreis Reutlingen auf Platz 98 von 401 Regionen in Deutschland. Punkte gab es vor allem für die Wettbewerbsfähigkeit der Reutlinger Wirtschaft.

Manz Reutlingen Jobs

jobs reutlingen manz ag vollzeit teilzeit stellenangeboteEiner der wichtigsten Arbeitgeber in Reutlingen ist die Manz AG. Die Hightech-Maschinenbauer stehen stellvertretend für die vielfältigen Perspektiven in der Region. Sie beschäftigen an ihrem Stammsitz Fachkräfte in den verschiedensten Bereichen, in Produktion, Verwaltung, Produktmanagement, Vertrieb und IT. Beispielsweise gibt es bei Manz Reutlingen diese Jobs:

Aktuelle Stellenangebote finden Sie auf der Karriereseite der Manz AG oder hier bei Karrieresprung in der Jobbörse.

Jobs Reutlingen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Für Berufspendler kann sich Reutlingen als Wohnort lohnen. Wer hier 50.000 Euro im Jahr verdient, müsste in Stuttgart schon knapp 60.000 Euro mit nach Hause bringen, um den Lebensstandard halten zu können. Das sagt der Lebenshaltungskosten-Vergleich von Finanzscout24.

Im Vergleich mit der Landeshauptstadt ist Reutlingen ein echtes Schnäppchen. Während die Medianmiete in Stuttgart laut Immobilienportal Immowelt bei 12,80 Euro pro Quadratmeter liegt, werden 40 Kilometer südlich in Reutlingen nur 10,10 Euro fällig (Stand: 1. Quartal 2020).

Für eine süddeutsche Stadt sind Mietpreise von weniger als zehn Euro nicht selbstverständlich. Trotzdem ist Reutlingen nicht der Preis-Primus in der Region. In Pforzheim liegt die Medianmiete bei 8,00 Euro, in Heilbronn ebenfalls bei 9,80 Euro. Karlsruhe ruft 10,00 Euro auf, Ulm 9,50 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Von 2009 bis 2019 waren die Mietpreise in Reutlingen um 32 Prozent angestiegen – von 6,90 Euro auf 9,10 Euro pro Quadratmeter. In Stuttgart betrug der Anstieg im gleichen Zeitraum sogar 49 Prozent. Am heftigsten verteuerten sich die Mieten aber in der Bundeshauptstadt Berlin: Innerhalb eines Jahrzehnts schossen sie um 104 Prozent in die Höhe.

Immobilienkäufer in Reutlingen müssen laut Immowelt mit Quadratmeterpreisen von 3.090 Euro kalkulieren. Das sind immerhin rund 1.000 Euro weniger als in Stuttgart, wo 4.080 Euro aufgerufen werden. In Pforzheim dagegen kostet der Quadratmeter nur 2.350 Euro, in Heilbronn 2.780 Euro und in Karlsruhe und Ulm jeweils 3.250 Euro.

Hier finden Sie 10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Reutlingen: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Reutlingen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Reutlingen für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Produktion oder Büro suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Reutlingen finden Sie hier.
  • Die IHK Reutlingen finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Reutlingen finden Sie hier.
  • Jobs in Reutlingen für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Produktion oder Büro finden Sie in unserer Jobbörse
[Zuletzt aktualisiert: 10.11.2020; Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

Jobs in Heilbronn: Aktuelle Stellenangebote, Arbeitgeber und Gehälter

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Durstig bleiben Sie in Heilbronn nicht. Es handelt sich immerhin um die Stadt des Weins. Satt aber macht Sie nur Ihr Gehalt. Jobs in Heilbronn gibt es vor allem in der Medizintechnik und der Papierindustrie. Das Papier hat die Stadt groß gemacht, seine Wirtschaftskraft wird aber immer dünner. Die gute Nachricht ist: Wer keine Jobs in Heilbronn findet, der wird unter Garantie im Umkreis fündig…

Jobs Heilbronn: Die Stadt

Heilbronn ist die Stadt des Weins. Weinberge und Weingüter durchziehen das Stadtbild. Hier reiht sich im Sommer ein Weinfest an das nächste.

„Das Käthchen von Heilbronn“ ist die wohl berühmteste Tochter der Stadt. In Wahrheit entsprang sie den Gedanken Heinrich von Kleists, der das Käthchen als großes historisches Ritterschauspiel inszenierte.

Ohnehin ist Heilbronn historisch wertvoll. Besiedelt wurde die Gegend vermutlich schon in der Altsteinzeit. Dann kamen die Römer und errichteten das Kastell Heilbronn-Böckingen. Im 14. Jahrhundert wurde Heilbronn zur Reichsstadt und im 19. Jahrhundert brachte die Industrialisierung Heilbronn wirtschaftlichen Schwung – vor allem durch die Papierindustrie.

Und heute? Heute ist Heilbronn mit seinen 125.000 Einwohnern noch immer ein ökonomischer Dampfhammer. Außerdem sind es bis nach Stuttgart nur knapp 60 Kilometer. Pendeln ist möglich.

Heilbronn ist stark – und grün. Wenn die Heilbronner mal nicht schaffen oder sich auf einem Weinfest dem Traubensaft hingeben, zieht es sie in den Wertwiesenpark am Neckar oder in den Pfühlpark im Osten der Stadt oder auch mal in den Botanischen Obstgarten im Norden. In der Innenstadt sorgt die Astronomische Uhr am Rathaus für erstaunte Gesichter.

Die besten Wohnlagen Heilbronns liegen im Osten. Die Mehrheit der Einwohner aber wohnt in der Innenstadt, die durch die Flussarme des Neckar flächenmäßig begrenzt wird.

Alternativen finden Zugereiste in den Nachbargemeinden: Neckarsulm und Bad Friedrichshall im Norden, Leingarten im Westen, Weinsberg und Untergruppenbach im Osten, Lauffen im Süden. Meiden sollten sie das Gebiet um die Christophstraße, das auch als Hawaii-Viertel bekannt ist und keinen sonderlich guten Ruf genießt.

Stellen Heilbronn: Der Arbeitsmarkt

In Baden-Württemberg sind über 274.000 Menschen ohne Arbeit. Das klingt nach viel, ist aber wenig. Denn die Arbeitslosenquote beträgt dementsprechend nur 4,3 Prozent (Stand: Oktober 2020).

In der Stadt Heilbronn ist sie etwas höher. Aber eine offizielle Arbeitslosenquote von 6,3 Prozent ist noch immer ein solider Wert. Nur ca. 4.500 Heilbronner sind arbeitslos gemeldet.

In den anderen Städten des Landes ist der Wert allerdings noch deutlich besser. So beträgt die Arbeitslosigkeit in Tübingen 3,5 Prozent, in Ludwigsburg 3,7 Prozent und in Stuttgart 5,7 Prozent. Nur Pforzheim steht mit 7,8 Prozent schlechter das als Heilbronn (Stand: Oktober 2020).

Alles in allem sind die Chancen, einen neuen Job zu finden, nirgends so gut wie in Baden-Württemberg. Mit einer Ausnahme: Bayern. Bayern ist das einzige Bundesland, das die Vier-Prozent-Marke bei der Arbeitslosigkeit unterbietet – mit einem Wert von 3,7 Prozent (Stand: Oktober 2020).

In der Stadt Heilbronn arbeiten nach IHK-Zahlen von insgesamt rund 71.800 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ca. 37.750 in einem Dienstleistungsjob – und damit mehr als die Hälfte. Rund 17.000 Heilbronner haben einen Job im produzierenden Gewerbe, 16.600 schaffen in Handel, Gastgewerbe und Verkehr.

Die besten Antworten für Ihr Vorstellungsgespräch in Heilbronn

jobs heilbronn stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungSie sind zum Vorstellungsgespräch für eine Stelle in Heilbronn eingeladen worden? Prima! Jetzt fehlen Ihnen nur noch die richtigen Antworten auf die beliebtesten Fragen, die Personaler für gewöhnlich so stellen. Zum Beispiel diese hier:

Jobs in Heilbronn: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Baden-Württemberg sind die Gehälter außerordentlich gut. So werden Fach- und Führungskräfte laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 mit einem jährlichen Durchschnittsgehalt von 61.677 Euro brutto entlohnt. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 sieht sie sogar bei jährlich 72.526 Euro. Nur in Hessen und Bayern sind die Gehälter besser als in Baden-Württemberg.

Das Durchschnittsgehalt aller Arbeitnehmer im Südwesten liegt nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de bei 48.870 Euro brutto im Jahr. Uni-Absolventen steigen in Baden-Württemberg demnach mit durchschnittlich 50.109 Euro in den Beruf ein, Azubis nach erfolgreicher Ausbildung mit 33.418 Euro.

Schwindelerregend sind die Gehälter in der Stadt Heilbronn nicht. Das Mediangehalt in Heilbronn liegt bei 3.372 Euro brutto im Jahr. Der Median drückt den Wert aus, unter und über dem sich jeweils 50 Prozent der Gehälter befinden. Er gilt als aussagekräftiger als der Durchschnittswert.

Für ganz Deutschland liegt das Mediangehalt bei 3.209 Euro brutto monatlich. Aber die Spanne ist groß. Im regionalen Vergleich müht sich Heilbronn um Anschluss. In Stuttgarter beträgt das Mediangehalt 4.351 Euro, in Karlsruhe 3.682 Euro. In Reutlingen liegt es bei 3.496 Euro, in Tübingen bei 3.484 Euro, in Ludwigsburg bei 3.676 Euro, in Esslingen bei 3.740 Euro und in Böblingen gar bei 4.596 Euro.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle und hier finden Sie Ihr Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Heilbronn

Hier gibt es Jobs in Heilbronn – das sind die größten Arbeitgeber in Heilbronn:

  • Friesland Campina Germany (Nahrungsmittel)
  • Intersport Deutschland (Handel)
  • Karl Marbach (Verpackungstechnik)
  • Kreissparkasse Heilbronn
  • Läpple AG (Automotive)
  • SLK-Kliniken Heilbronn
  • ThyssenKrupp Systems Engineering (Maschinenbau)
  • Karl Schmidt Spedition
  • Südwestdeutsche Salzwerke
  • Pflanzen-Kölle Gartencenter
  • Illig Maschinenbau
  • Stadtwerke Heilbronn
  • Heilbronner Stimme (Medien)
  • Vishay (Halbleiter)
  • Hochschule Heilbronn
  • AIM Infrarot-Module
  • SoftwareOne Deutschland
  • Bär Cargolift (Fahrzeugzubehör)
  • Amphenol Automotive
  • Xenios AG (Medizintechnik)
  • Wolffkran (Kranhersteller)
  • KWP (Unternehmensberatung)
  • Zeag Energie AG (Versorgungsunternehmen)
  • Heilbronner Versorgungs GmbH
  • RPB Rückert (Bau)
  • Communardo Software
  • GGB Gleitlager
  • IB Solution (SAP-Beratung)
  • Hertner Gebäudetechnik
  • Concept Hero (IT-Dienstleistungen)
  • Beyerdynamic (Elektroakustik)

Hier finden Sie die wichtigsten Tipps für Ihre Arbeitgebersuche und Antworten auf die Frage: Wie finde ich heraus, ob ein Arbeitgeber seriös ist?

Stellen Heilbronn: Karriereaussichten und Wirtschaft

Für qualifizierte Fachkräfte bietet Heilbronn beste Perspektiven. So ist Heilbronn-Franken DIE Region in Baden-Württemberg, die gemessen an ihrer Einwohnerzahl die höchste Clusterdichte aufweist.

Den Landkreis Hohenlohe im Nordosten prägen Montage-, Ventilatoren-, Explosionsschutz sowie Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Der westliche Landkreis Heilbronn ist Heimat eines Clusters der Kunststoffspritzgieß-Industrie. Ein Automobil-Cluster gibt es in Neckarsulm. Im Westen in Schwäbisch Hall dominiert der Verpackungsmaschinenbau und in Heilbronn selbst sind Papierindustrie und Medizintechnik groß.

Die Papierindustrie hat die Stadt schon während der Industrialisierung angetrieben. Nach und nach kamen immer weitere Industriezweige hinzu. Eine Industriestadt ist Heilbronn bis heute geblieben. Von den rund 71.800 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben 24 Prozent Jobs in Heilbronn im verarbeitenden Gewerbe. 25 Prozent schaffen in Handel, Gastgewerbe und Verkehr, 51 Prozent in anderen Dienstleistungsberufen.

Der Arbeitsmarkt in Heilbronn brummt. Darum landete die Stadt im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult auch auf einem guten 26. Platz von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland. Die Beschäftigungsentwicklung war zuletzt glänzend, die Beschäftigungsquote von Älteren und Frauen vergleichsweise hoch. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt rangiert Heilbronn im Städteranking sogar auf Position 9.

Auf der anderen Seite mangelt es Heilbronn an Akademikern, an zukunftsfähigen Industrien, Forschungsstärke und Kreativität. Im Zukunftsranking reichte es nur für Platz 56.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 steht die Stadt Heilbronn auf Rang 32 von 401 Regionen in Deutschland. Der Landkreis Heilbronn ist auf Position 22 sogar noch besser platziert.

Jobs Heilbronn: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Heilbronn liegt genau zwischen Stuttgart und Heidelberg – zwei sündhaft teuren Städten. Nach Stuttgart sind es 50 Kilometer südwärts, nach Heidelberg 70 Kilometer gen Westen.

Während die Medianmiete in Heidelberg nach Angaben von Immowelt 10,80 Euro pro Quadratmeter beträgt, sind es in Stuttgart sogar 12,80 Euro. Demgegenüber ist Heilbronn mit 9,80 Euro ein Preiskracher (Stand: 1. Quartal 2020).

Noch günstiger wohnt es sich in Mannheim (9,30 Euro) und insbesondere Pforzheim (8,00 Euro). Das Preisniveau in Reutlingen (10,10 Euro) liegt ein Stückchen über dem von Heilbronn. Karlsruhe kostet 10,00 Euro pro Quadratmeter, Freiburg im Breisgau 9,70 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Doch werden die Zeiten auch in Heilbronn härter. Von 2009 bis 2019 waren die Mietpreise in der Stadt um satte 67 Prozent gestiegen und damit sehr viel schneller als in den Nachbarstädten. In Stuttgart betrug der Preisanstieg im gleichen Zeitraum „nur“ 49 Prozent, in Pforzheim und Reutlingen jeweils 32 Prozent.

Wer eine Immobilie in Heilbronn kaufen möchte, muss pro Quadratmeter 2.780 Euro zahlen. Im Vergleich mit Stuttgart ist das wenig. In der Landeshauptstadt Baden-Württembergs schlägt der Quadratmeter mit 4.080 Euro zu Buche. In Heidelberg, Ulm und Karlsruhe werden Käufern 3.250 Euro berechnet, in Reutlingen 3.090 Euro, in Mannheim 2.570 Euro, in Pforzheim 2.350 Euro und in Freiburg sogar 4.260 Euro.

Hier finden Sie 10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Heilbronn: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Heilbronn selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Heilbronn für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Verkauf oder Aushilfe suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Heilbronn finden Sie hier.
  • Die IHK Heilbronn-Franken finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Heilbronn-Franken finden Sie hier.
  • Jobs in Heilbronn für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Verkauf oder Aushilfe finden Sie in unserer Jobbörse
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Jobs in Pforzheim: Aktuelle Stellenangebote und die größten Arbeitgeber

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In Pforzheim ist nicht alles Gold, was glänzt. Das ist ganz wörtlich zu nehmen. Zwar hat die deutsche Schmuckindustrie hier noch immer ihr Zentrum. Im historischen Vergleich hat sie aber stark an Bedeutung verloren. Auf Halsketten und Ohrringe sind die Pforzheimer aber gar nicht mehr angewiesen. Jobs in Pforzheim gibt es auch im Maschinenbau, in Beratung und Marketing – und in einem Wirtschaftsbereich, der von einem Herren namens Jeff Bezos umgekrempelt wurde…

Jobs Pforzheim: Die Stadt

Pforzheim ist die Goldstadt. „Keine andere Stadt in Deutschland ist so eng mit der Geschichte der Schmuck- und Uhrenindustrie verbunden“, heißt es auf ihrer Homepage. Noch immer kommt ein großer Teil des deutschen Schmucks von hier. An der Goldschmiedeschule können sich seit 250 Jahren Uhrmacher ausbilden lassen.

Aber Pforzheim ist nicht nur golden, sondern auch grün. Hier treffen Schwarzwald und Kraichgau aufeinander. Darum sieht sich die Goldstadt gleichzeitig als „Tor zum Schwarzwald“. Wanderer beginnen in Pforzheim gerne ihre langen Touren gen Süden, ins Allgäu oder in die Schweiz.

Strahlend schön ist die alte Residenzstadt aber leider gar nicht mehr. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie nahezu vollständig zerstört. Dass Pforzheim über den Tellerrand hinausblickt, beweist das DDR-Museum, das hier im Südwesten sicher nicht jeder Besucher vermutet hätte.

Eine Top-Wohnlage in Pforzheim ist die Südoststadt. Am Hachel im Norden ist ein erlesenes kleines Viertel. Familien schätzen Wolfsberg. Gerne lassen sich hier auch Pendler nieder, die in Karlsruhe oder Stuttgart arbeiten, aber nicht die horrenden Preise zahlen wollen. Als Pforzheimer Problemzone gilt die Oststadt.

Stellen Pforzheim: Der Arbeitsmarkt

Gut dotierte Jobs in Pforzheim gingen in den vergangenen Jahren verloren. Hinzu kamen vor allem Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor. Dennoch ist die Lage in Pforzheim noch immer solide. Die 125.000-Einwohner-Stadt zählt rund 5.350 Arbeitslose, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 7,8 Prozent (Stand: Oktober 2020).

Aber: Keine einzige andere Stadt oder Region in Baden-Württemberg hat eine so hohe Arbeitslosenquote wie Pforzheim. Im näheren Umkreis beträgt die Arbeitslosigkeit in Tübingen 3,5 Prozent, in Ludwigsburg 3,7 Prozent, in Reutlingen 4,5 Prozent, in Stuttgart 5,7 Prozent und in Heilbronn 6,3 Prozent (Stand: Oktober 2020).

In ganz Baden-Württemberg liegt die Arbeitslosenquote nur bei 4,3 Prozent. Der Wert für ganz Deutschland liegt bei 6,0 Prozent (Stand: Oktober 2020).

Jobs in Pforzheim gibt es heute vorwiegend im Dienstleistungssektor. Von den rund 59.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten laut Statistischem Landesamt Baden-Württemberg knapp 27.500 im Dienstleistungsbereich. Im produzierenden Gewerbe schaffen in Pforzheim knapp 17.300 Menschen, rund 14.200 arbeiten in Handel, Verkehr und Gastgewerbe.

Die besten Antworten für Ihr Vorstellungsgespräch in Pforzheim

jobs pforzheim stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungSie sind zum Vorstellungsgespräch für eine Stelle in Pforzheim eingeladen worden? Prima! Jetzt fehlen Ihnen nur noch die richtigen Antworten auf die beliebtesten Fragen, die Personaler für gewöhnlich so stellen. Zum Beispiel diese hier:

Jobs Pforzheim: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Fach- und Führungskräfte werden in Baden-Württemberg fürstlich entlohnt. Der Stepstone-Gehaltsreport 2020 sieht sie bei einem jährlichen Durchschnittsgehalt von 61.677 Euro brutto. Laut Xing-Gehaltsstudie kommen sie sogar auf 72.526 Euro brutto im Jahr.

Und auch andere Arbeitnehmer verdienen in Baden-Württemberg prächtig. So liegt das Durchschnittsgehalt im Land nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de bei 48.870 Euro brutto pro Jahr. Nur in Hessen ist es höher.

In der Stadt Pforzheim verdienen Arbeitnehmer monatlich 3.249 Euro brutto. Dabei handelt es sich um das Medianeinkommen: 50 Prozent aller Gehälter befinden sich über dieser Marke und 50 Prozent darunter. Damit liegt der Pforzheimer Wert nur knapp über dem gesamtdeutschen von 3.209 Euro.

Mit den beiden großen Nachbarn kann Pforzheim aber nicht mithalten. So können Stuttgarter mit einem Medianeinkommen von 4.351 Euro brutto rechnen, Karlsruher mit 3.682 Euro.

Zu den anderen Städten in der Region ist man dagegen auf Tuchfühlung. In Reutlingen beträgt das Mediangehalt 3.496 Euro brutto monatlich, in Tübingen 3.484 Euro und in Heilbronn 3.372. In Ludwigsburg verdient man dagegen 3.676 Euro, in Esslingen 3.740 Euro und in Böblingen phänomenale 4.596 Euro.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle und hier finden Sie Ihr Einstiegsgehalt.

Die größten Arbeitgeber in Pforzheim

Hier winken Jobs in Pforzheim – das sind die größten Arbeitgeber in Pforzheim:

  • Witzenmann-Gruppe (Metallverarbeitung)
  • Klingel-Gruppe (Versandhaus)
  • Sparkasse Pforzheim Calw
  • Stadt Pforzheim
  • Amazon (Logistik)
  • Siloah St. Trudpert Klinikum
  • Stöber Antriebstechnik
  • G.Rau (Metallverarbeitung)
  • Admedes (Medizintechnik)
  • Thost Projektmanagement
  • SWP Stadtwerke Pforzheim
  • Agosi Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt (Goldhandel)
  • Kramski (Spritztechnologie)
  • Diringer und Scheidel (Bau)
  • Inovex (IT-Dienstleistungen)
  • Omikron Data Quality (Software)
  • Weber-Ingenieure
  • Meyle und Müller (Mediendienstleistungen)
  • Uniserv (Software)
  • Apollon GmbH (IT-Dienstleistungen)
  • Aktivbank AG
  • Aristo (Uhren)
  • Doduco (Elektrotechnik)
  • Wellendorff (Schmuck)
  • Hochschule Pforzheim
  • Helios Klinikum Pforzheim
  • Bader Versand
  • Spittelmeister (Balkonbau)
  • Microtherm (Sensoren)

Stellen Pforzheim: Karriereaussichten und Wirtschaft

Pforzheim liegt auf halber Strecke zwischen Karlsruhe und Stuttgart. Die Region ist das Powerhouse der deutschen Wirtschaft. Leider fällt Pforzheim im Vergleich zu seinen Nachbarstädten ein wenig ab.

Seit den Achtzigerjahren steckt die Stadt im Strukturwandel. Industriearbeitsplätze in Pforzheim gingen verloren, vor allem in der Uhren- und Schmuckindustrie. Trotzdem stammt ein großer Teil des deutschen Schmucks noch immer aus Pforzheim. Schmuckhersteller Wellendorff sitzt südlich der Enz. Am Stadtgarten steht zudem das Schmuckmuseum.

Groß ist Pforzheim im Versandhandel. Mit Wenz, Bader und Klingel haben drei Versandhäuser ihr Stammhaus in der Stadt.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult kam Pforzheim auf Rang 33 von 71 Großstädten in Deutschland – eigentlich ein solider Mittelfeldplatz, für eine süddeutsche Stadt aber eher schwach. Problematisch sind demnach die Wirtschaftsstruktur in Pforzheim, der Immobilienmarkt und die fehlende Forschungsstärke der Unternehmen.

Die gute Nachricht: Um den lokalen Arbeitsmarkt ist es gar nicht so schlecht bestellt. In der Kategorie Arbeitsmarkt belegt Pforzheim Platz 15. Gute Noten gibt es unter anderem für die hohe Beschäftigungsquote Älterer und von Frauen.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangiert die Stadt Pforzheim auf Position 150 von 401 Regionen in Deutschland. Positiv sind demnach Arbeitsmarkt und Demografie in Pforzheim, an Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand dagegen mangelt es.

Jobs in Pforzheim gibt es vor allem in diesen Bereichen:

  • Edelmetall
  • Metallverarbeitung
  • Maschinenbau
  • Präzisionstechnik
  • Drucktechnik
  • Wissensbasierte Dienstleistungen (z.B. Unternehmensberater, Ingenieure, Architekten, Marketing)
  • Großversandhandel

Versandhaus Klingel Jobs Pforzheim

Zwar ist US-Riese Amazon mit einem Logistikzentrum vertreten, doch für die Stadt Pforzheim noch wertvoller ist wohl die Unternehmenszentrale von Klingel. Insgesamt beschäftigt Klingel rund 2.200 Mitarbeiter, den überwiegenden Teil davon in Baden-Württemberg.

Jobs in Pforzheim gibt es bei Klingel unter anderem für:

Aktuelle Stellenangebote in Pforzheim finden Sie auf der Karriereseite von Klingel oder hier bei Karrieresprung in unserer Jobbörse.

Jobs Pforzheim: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Pforzheim ist von allen Großstädten Baden-Württembergs die günstigste. Wer hier 50.000 Euro pro Jahr verdient, bräuchte in Stuttgart laut Financescout24 schon über 63.000 Euro, um den Lebensstandard halten zu können. Auch in Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim, Stuttgart, Ulm und sogar Reutlingen sowie Heilbronn sind die Lebenshaltungskosten höher als in Pforzheim.

Die Medianmiete in Pforzheim liegt nach Angaben der Immobilienplattform Immowelt bei 8,00 Euro pro Quadratmeter(Stand: 1. Quartal 2020) – für eine süddeutsche Großstadt geradezu ein Spottpreis. Für Pendler ist Pforzheim daher hochinteressant, bis nach Stuttgart sind es nur rund 50 Kilometer.

In der Landeshauptstadt Stuttgart müssen Mieter 12,80 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen, in Heidelberg 10,80 Euro, in Karlsruhe 10,00 Euro und in Freiburg 9,70 Euro. Auch Reutlingen mit 10,10 Euro, Heilbronn mit 9,80 Euro und Mannheim mit 9,30 Euro pro Quadratmeter sind für Mieter kostspieliger als Pforzheim (Stand: 1. Quartal 2020).

Von 2009 bis 2019 waren die Mietpreise in Pforzheim aber immerhin um 32 Prozent gestiegen. Stuttgart erlebte im gleichen Zeitraum einen Anstieg um 49 Prozent, Heilbronn sogar um 67 Prozent.

Käufer einer Immobilie in Pforzheim benötigen laut Immowelt pro Quadratmeter 2.350 Euro. Die Kaufpreise stiegen von 2017 auf 2018 um 16 Prozent – das ist happig.

Zum Vergleich: In Stuttgart schlägt der Kauf mit 4.080 Euro pro Quadratmeter zu Buche. In Heidelberg, Ulm und Karlsruhe müssen Käufer 3.250 Euro locker machen, in Reutlingen 3.090 Euro, in Heilbronn 2.780 Euro, in Mannheim 2.570 Euro – und in Freiburg sogar 4.260 Euro.

Hier geht es zu den 10 besten Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Pforzheim: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Pforzheim selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Pforzheim für Vollzeit, Teilzeit, Minijob oder Aushilfe suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Pforzheim finden Sie hier.
  • Die IHK Nordschwarzwald finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Karlsruhe, Außenstelle Pforzheim/Enzkreis finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Pforzheim für Vollzeit, Teilzeit, Minijob oder Aushilfe finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 10.11.2020; Bildnachweis: Evan Frank by Shutterstock.com]

Bewerbung Spanien: Kostenlose Muster und alle Tipps

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Bewerbung in Spanien: Eine Karriere auf der iberischen Halbinsel wird von viel Sonne und Fiesta begleitet. Das ist jedenfalls die Wunschvorstellung. Vor der Paella aber steht die Arbeit. Das fängt schon bei der Bewerbung an. Zwar fallen die Bewerbungsunterlagen in Spanien so knapp aus wie ein Bikini auf Ibiza. Dafür sollten Sie mit mehreren Vorstellungsgesprächen< rechnen, um am spanischen Personaler vorbeizukommen und Ihrer spanischen Bewerbung zum Durchbruch zu verhelfen…

Bewerbung Spanien: Tipps

In Deutschland wird von Bewerbern erwartet, dass sie deutsch sprechen – von den meisten jedenfalls. Genauso ist es in Spanien auch. Ohne Spanischkenntnisse kein Job in Spanien! Ausschließlich mit Englisch kommt man weder in Deutschland noch in Spanien über die Runden.

Immerhin ist Spanisch eine Weltsprache. Und sogar eine große Zahl der Einwanderer, die nach Spanien kommen, haben Spanisch als Muttersprache – die Südamerikaner vorwiegend. Darum ist es auch für Mitteleuropäer elementar, zunächst spanisch zu sprechen, bevor man sich ins Abenteuer Espana stürzt.

Keine Sorge: Ihr Spanisch muss nicht perfekt sein. Aber es sollte so gut sein, dass Sie sich im Alltag relativ problemlos verständigen können. Es gibt Ausnahmen: In Katalonien (Barcelona) könnte Katalanisch ausreichen bzw. vonnöten sein. Und auf einer Urlaubsinsel wie Mallorca tut es im Einzelfall womöglich eine deutsche Bewerbung – wenn Sie sich bei einem deutschsprachigen Arbeitgeber bewerben.

Daneben sind vor allem Kontakte und ein großes Netzwerk wichtig. In Spanien läuft vieles – wie in anderen Ländern auch – über Beziehungen und Referenzen. Wenn Sie spanische Freunde und Bekannte haben oder solche, die in Spanien arbeiten oder Arbeitserfahrungen gesammelt haben, dann bringen Sie diese bei Ihrer Bewerbung in Spanien möglichst ins Spiel.

Hier gibt es Antworten auf die Frage: Welche Netzwerke zur Jobsuche?

Bewerbung auf spanisch: In diesen Ländern brauchen sie eine

bewerbung spanien auf spanisch suedamerikaSpanien ist nicht das einzige Land, in dem Sie sich auf spanisch um eine Stelle bewerben. In diesen Ländern in Lateinamerika und der Karibik ist Spanisch offizielle Amtssprache oder Zweitsprache:

  • Argentinien
  • Bolivien
  • Chile
  • Kolumbien
  • Costa Rica
  • Kuba
  • Dominikanische Republik
  • Ecuador
  • El Salvador
  • Guatemala
  • Honduras
  • Mexiko
  • Nicaragua
  • Panama
  • Paraguay
  • Peru
  • Puerto Rico
  • Uruguay
  • Venezuela

Bewerbung Spanien: Aufbau

Die spanische Bewerbung ist mit der deutschen nicht vergleichbar. Das gilt nicht nur für die Bewerbung in Spanien selbst, sondern auch für jene in anderen spanischsprachigen Ländern.

Die Bewerbungsunterlagen haben in Spanien einen geringeren Stellenwert. Sie sind eher mit der deutschen Kurzbewerbung zu vergleichen. Für Sie als Bewerber hat dies den den Vorteil, dass eine Bewerbung in Spanien weniger Aufwand verursacht. Nachteil ist, dass Sie es schwerer haben, mit Ihrer Bewerbung aus der Masse hervorzustechen.

Eine Bewerbung in Spanien besteht nur aus zwei Dokumenten:

  • Anschreiben: In Spanien ist das Anschreiben als Carta de presentacion, Carta de Candidatura oder Carta de Solicitud bekannt.
  • Lebenslauf: In Spanien ist der lateinische Begriff Curriculum Vitae geläufig sowie der spanische Hoja de Vida.

Übrigens: Die Initiativbewerbung heißt in Spanien Autocandidatura.

Bewerbung Spanien: Anschreiben

Halten Sie das Anschreiben bei Ihrer Bewerbung in Spanien so kurz wie möglich. Von Interesse sind insbesondere die Fähigkeiten und Kenntnisse des Bewerbers.

Und achten Sie darauf, Ihren Ansprechpartner im Unternehmen persönlich anzusprechen. Am besten, Sie recherchieren vorher den Namen, falls er Ihnen nicht bekannt ist. Als Anrede können Sie verwenden:

  • Estimado Sr. Diaz
  • Estimada Sra. Diaz

Falls Sie Ihren Ansprechpartner partout nicht eruieren können, dann schreiben Sie:

  • Estimados señores y señoras

Das ist spanische Pendant zu Sehr geehrte Damen und Herren.

Als Grußformel für die spanische Bewerbung bieten sich an:

  • Reciba un cordial saludo
  • Les saluda atentamente y espera sus prontas noticias
  • Un cordial saludo de

Unter die Grußformel setzen Sie in der spanischen Bewerbung Ihre Unterschrift.

So weit, so gut – und vergleichbar mit der Bewerbung in Deutschland. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch auf. Nicht üblich ist es in Spanien, weitere Anlagen wie Arbeitszeugnisse oder Bescheinigungen beizufügen.

Ihre Bewerbung um Anlagen ergänzen müssen Sie nur, wenn es in der Stellenanzeige ausdrücklich gefordert wurde. Andernfalls können Sie abwarten, ob der Arbeitgeber von sich aus noch Arbeitsproben oder Zeugnisse anfordert.

Relevanter sind da schon die Referenzen. Liegt Ihnen eine Referenz in deutscher Sprache vor, dann übersetzen Sie sie ins Spanische bzw. lassen Sie sie übersetzen. Es ist für Sie als Bewerber von großem Vorteil, wenn Sie einen Fürsprecher in Spanien vorzeigen können. Vielleicht haben sie ja bereits ein Praktikum oder Auslandssemester in Spanien absolviert und verfügen noch über Kontakte. Wenn Sie diese nutzen, steigen Ihre Chancen um ein Vielfaches.

Bewerbung Spanien: Lebenslauf

Das Anschreiben halten Sie bei der Bewerbung in Spanien möglichst kurz, den Lebenslauf auch.

Das bedeutet konkret: Der Lebenslauf sollte nicht mehr als eine DIN-A4-Seite umfassen – maximal zwei Seiten. Er sollte nur die wichtigsten Stationen und Erfahrungen umfassen.

In der spanischen Bewerbung baut man den Lebenslauf üblicherweise auf. Vergessen Sie nicht die wesentlichen Daten über sich. Das wären:

  • Vorname, Name
  • Adresse
  • Geburtsdatum und -ort
  • Telefonnummer
  • Familienstand (und Kinderzahl)
  • Ausweisnummer und DNI (nationale und steuerliche Identifikationsnummer)
  • Berufsziel
  • Berufserfahrungen (Experienca)
  • Ausbildung (Estudios oder Formación)
  • Praktische Erfahrungen (Experienca laboral)
  • Fremdsprachenkenntnisse (Idiomas)
  • IT-Kenntnisse (Informática)
  • Sonstiges wie Führerschein oder Reisebereitschaft (Otros Datos de Interés)

Zwei Punkte sind besonders wichtig. Sprach- und Computerkenntnisse haben für viele spanische Arbeitgeber einen hohen Stellenwert. Geben Sie auch Ihr jeweiliges Niveau an: muy bien für sehr gut, bien für gut oder regular für durchschnittlich. Hobbys und Interessen im Lebenslauf müssen Sie dagegen nicht nennen.

Auch sind die praktischen Erfahrungen, die Sie bislang gesammelt haben, von größerem Wert als Ihre formellen Ausbildungen. Die Ausbildung reduzieren Sie im Lebenslauf daher auf das Wesentliche. Vermeiden Sie Abkürzungen oder Akronyme – oder erklären Sie ihre Bedeutung.

Eine Unterschrift können Sie sich sparen, sofern Sie Berufseinsteiger sind. Dies wird allerdings unterschiedlich gehandhabt. Auf ein Bewerbungsfoto sollten Sie dagegen nicht verzichten, auch wenn es nicht obligatorisch ist.

Warten Sie nicht darauf, dass das Unternehmen den Eingang Ihrer Bewerbung bestätigt. Dies ist in Spanien nicht üblich. In Spanien müssen sie Geduld mitbringen – vermutlich noch sehr viel mehr Geduld als in Deutschland – während Sie auf eine Reaktion warten.

Lebenslauf spanisch: Muster und Vorlage

Hier finden Sie einen spanischen Lebenslauf als kostenloses Muster und Vorlage für Sie zum Downloaden und Bearbeiten. Einfach auf die Links unter dem Vorschaubild klicken.

lebenslauf spanisch muster vorlage

  • Spanischer Lebenslauf Muster: WORD.
  • Spanischer Lebenslauf Muster: PDF.

Ein anderes Beispiel für einen spanischen Lebenslauf können Sie als PDF hier kostenlos herunterladen. Wie Sie einen spanischen Lebenslauf verfassen, zeigt Ihnen auch die Universität Alicante hier und hier.

Die 9 größten Unternehmen in Spanien

bewerbung spanien arbeitgeber unternehmenWo findet man Jobs in Spanien? Zum Beispiel in den Jobbörsen der führenden spanischen Zeitungen wie El Pais, El Mundo, La Vanguardia oder Actualidad Economica, über private Stellenvermittlungsagenturen oder auch das Spanische Handelsbüro im Generalkonsulat in Düsseldorf.

Oder Sie bewerben sich einfach initiativ in Spanien. Diese 9 spanischen Unternehmen sind im Fortune Global 500-Ranking 2019 vertreten – und damit die umsatzstärksten des Landes:

  • Banco Santander (Bank)
  • Telefonica (Telekommunikation)
  • Repsol (Öl/Gas)
  • Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (Bank)
  • ACS Group (Bauwirtschaft)
  • Iberdrola (Versorgungsunternehmen)
  • Inditex (Textilwirtschaft)
  • Naturgy (Versorgungsunternehmen)
  • Mapfre (Versicherung)

Hinweis in eigener Sache: Werfen Sie unbedingt auch einen Blick in unser spanisches Schwesterportal Guía del Trabajo – die besten Tipps, Hacks und Infos zu Arbeitsmarkt, Jobs und Bewerbung in Spanien inklusive!

Bewerbung Spanien: Vorstellungsgespräch

Sie sind zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden? Felicitationes! Das Jobinterview ist der erste Schritte zum neuen Job. Das ist in Spanien genauso wie in Deutschland.

Aber beachten Sie: Das Bewerbungsgespräch ist in Spanien noch weitaus wichtiger. Was daran liegt, dass die Bewerbungsunterlagen sehr knapp ausfallen und die Jobinterviews dadurch an Bedeutung gewinnen. Oft gibt es sogar mehrere Gespräche, in denen die Kandidaten auf Herz und Nieren getestet werden. Die Bewerber müssen vor der Personalabteilung bestehen und vor der jeweiligen Fachabteilung.

Wenn sie zu einem Vorstellungsgespräch in Spanien eingeladen wurden, denken Sie insbesondere an diese 3 Punkte:

  1. Outfit

    Der erste Eindruck zählt auch in Spanien.

    Wenn Sie sympathisch wirken und eine gute Figur abgeben, zahlt das auf Ihr Konto ein. Das Äußere spielt in Spanien eine größere Rolle als in Deutschland. Das klingt nach einem Klischee, dürfte Ihnen aber durch zahlreiche Erfahrungsberichte bestätigt werden. Das Modebewusstsein ist stark ausgeprägt, ähnlich wie in Italien. Ziehen sie sich gut an, wählen Sie hochwertige Anziehsachen aus, sparen Sie nicht an der Kleidung.

    Die Krawatte ist bei Männern Pflicht. In punkto Timing dürfen – nein, sollten – sie dagegen ganz teutonisch daherkommen. Pünktlich sein!

  2. Gesprächsthemen

    Das Jobinterview beginnt in Spanien mit einer Runde Smalltalk. Wie war Ihr Weg? Wo wohnen sie? Kommen Sie aus Deutschland? Was führt Sie nach Spanien?

    Sie müssen jetzt nicht Ihre Lebensgeschichte ausbreiten. Eine kleine, nette Plauderei ist alles, was von Ihnen erwartet wird, um die Atmosphäre aufzulockern. Falls Ihnen das nicht liegt: Bereiten Sie einfach ein paar unverfängliche Sätze über Wetter, Land und Leute vor, die Sie jederzeit aus dem Hut zaubern können.

    Der Smalltalk ist nur die Aufwärmphase. Seien Sie professionell und nicht zu emotional, aber auch nicht nordisch unterkühlt.

  3. Direktheit

    Offen und ehrlich sein und Dinge direkt ansprechen – das ist eine deutsche Spezialität. Spaniern ist diese Art manchmal zu direkt. Sie kann tatsächlich schroff und uncharmant rüberkommen.

    Speziell im Vorstellungsgespräch sollten Sie sich mit Kritik daher zurückhalten. Wenn Sie Kritik üben wollen, dann drücken Sie sich ein wenig, nun ja, sanftmütiger aus und umschreiben Sie Ihre Kritik blumig. Allzu forsche Rückfragen im Vorstellungsgespräch sind ebenfalls nicht empfehlenswert. Natürlich kommt es stets auf den jeweiligen Gesprächspartner an.

    Was Sie aber nie vergessen sollten: Bleiben Sie stets höflich und freundlich. Taktgefühl wird auf der iberischen Halbinsel groß geschrieben.

Wenn Sie diese Ratschläge beherzigen, stehen Ihnen alle Türen in Spanien offen. Dafür müssen Sie aber wahrscheinlich mehrere Jobinterviews bestehen, mitunter auch einen Eignungstest oder Einstellungstest. Danach geht es zur Vertragsunterzeichnung und Visumsbeschaffung. Dieser Prozess kann sich in die Länge ziehen.

Übrigens verlangen viele spanische Unternehmen noch ein ärztliches Attest, für das Sie eine medizinische Begutachtung über sich ergehen lassen müssen. Buena suerte!

[Bildnachweis: dreii by Shutterstock.com]

Jobs in Stuttgart: Aktuelle Stellenangebote in Stuttgart und Umgebung

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Nach Jobs in Stuttgart muss man eigentlich gar nicht lange suchen. Man muss sie sich nur nehmen. Die Unternehmen der Stadt sind für jede fähige Fachkraft dankbar. Jobs in Stuttgart gibt es für Ingenieure und Informatiker, für Kreative und Rechenkünstler…

Jobs Stuttgart: Die Stadt

Das Land der Tüftler. Das Land der Erfinder. Das Land der Hidden Champions. Schwabenland. Einen Weltmarktführer findet man hier gefühlt an jeder Ecke.

Stuttgart hat Höhen und Tiefen – aber nur geographisch gesehen. Die 635.000-Einwohner-Stadt ist sehr hügelig, Anhöhen und Täler wechseln sich ab. Ökonomische Täler hat sie hingegen lange nicht mehr gesehen.

Stuttgart ist extrem wohlhabend – und sehr grün. Da gibt es den Schlossgarten im Stadtzentrum, den Rosensteinpark im Norden oder den großen Wildpark im Westen. Der Westen ist es auch, in dem sich die Studenten der Stadt wohl fühlen. Nach Norden hin steigen die Mieten an, nach Osten fallen sie ab.

In Stuttgart lassen sich Wirtschaft und Kultur miteinander verbinden – zum Beispiel im Mercedes-Benz-Museum, in dem die gesamte Automobilgeschichte wieder auflebt. Ein Teil von ihr wird, wer die passenden Jobs in Stuttgart findet…

Stellen Stuttgart: Der Arbeitsmarkt

In Stuttgart gehört das Wörtchen Vollbeschäftigung zum Alltagsvokabular. Die Region ist eher bekannt für ihr ständiges Wehklagen. Man finde einfach keine Fachkräfte mehr, so schallt es vom Neckar herüber. Für jeden, der Jobs in Stuttgart sucht, muss das wie Musik klingen.

Laut IHK-Fachkräftemonitor wird die Zahl der beruflich qualifizierten Fachkräfte in Baden-Württemberg bis 2030 um 745.000 Personen und damit um über 19 Prozent abnehmen. Der regionalen Wirtschaft würden pro Jahr mehr als 260.000 Fachkräfte fehlen. Zwar ist die Nachfrage der Unternehmen nach Mitarbeitern aufgrund der Corona-Krise stark gesunken, aber trotz Pandemie fehlen laut IHK noch immer 23.000 Akademiker und 49.000 betrieblich weitergebildete Fachleute wie Meister, Fachwirte, Techniker und Fachkaufleute.

Tatsächlich gibt es nach offizieller Statistik nur rund 20.870 arbeitslose Stuttgarter (Stand: September 2020). Damit ergibt sich eine Arbeitslosenquote in Stuttgart von 6,0 Prozent – noch niedriger als der ohnehin schon historisch tiefe Bundesschnitt von 6,2 Prozent. In Baden-Württemberg liegt die Quote sogar nur bei 4,6 Prozent.

Die höchsten Arbeitslosenquoten im Südwesten weisen Pforzheim (8,1 Prozent), Mannheim (7,9 Prozent), Heilbronn (6,5 Prozent) und Freiburg (6,2 Prozent) auf. In der unmittelbaren Umgebung Stuttgarts gibt es – allen Krisen und Pandemien zum Trotz – Stellen in Hülle und Fülle. So beträgt die Arbeitslosigkeit im Rems-Murr-Kreis 4,8 Prozent, in Esslingen 4,6 Prozent, in Böblingen 4,2 Prozent und in Ludwigsburg sogar nur 3,9 Prozent (Stand: September 2020).

Die Chance, eine neue Stelle in Stuttgart oder Umgebung zu finden, kann man guten Gewissens als sehr groß bezeichnen…

Die besten Antworten für Ihr Vorstellungsgespräch in Stuttgart

jobs stuttgart stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungSie sind zum Vorstellungsgespräch für eine Stelle in Stuttgart eingeladen worden? Prima! Jetzt fehlen Ihnen nur noch die richtigen Antworten auf die beliebtesten Fragen, die Personaler für gewöhnlich so stellen. Zum Beispiel diese hier:

Jobs Stuttgart: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Vollzeitbeschäftigte mit einer Stelle in Stuttgart kommen laut Gehaltsatlas der Bundesagentur für Arbeit auf ein Mediangehalt von 4.351 Euro brutto im Monat. Das bedeutet: Die eine Hälfte von ihnen liegt über diesem Wert, die andere Hälfte darunter.

Damit gehört die Landeshauptstadt zu den wenigen Städten in Deutschland mit einem Wert jenseits der 4.000-Euro-Marke. Für Vollzeitbeschäftigte mit einem akademischen Abschluss liegt das Mediangehalt in Stuttgart sogar bei rund 5.600 Euro brutto pro Monat. Ungelernte kommen auf beachtliche 3.140 Euro. Auch für diese Gruppe gilt: Die 3.000er-Marke knackt sonst kaum eine Stadt oder ein Kreis in Deutschland.

Absolventen starten in Stuttgart nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de mit durchschnittlich 50.385 Euro brutto jährlich ins Berufsleben. Juristen kommen demnach sogar auf 61.733 Euro.

Baden-Württemberg ist ein Land der Gutverdiener. Fach- und Führungskräfte verdienen nirgends besser als hier – außer in Hessen und Bayern. Während der jährliche Durchschnittsverdienst in Hessen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 exakt 64.335 Euro beträgt, sind es in Baden-Württemberg 61.677 Euro. Bayern liegt mit 62.243 Euro dazwischen, alle anderen Bundesländer befinden sich unterhalb der 60.000-Euro-Grenze.

Laut Xing-Gehaltsstudie 2019 verdienen Fach- und Führungskräfte in Baden-Württemberg sogar durchschnittlich 72.526 Euro brutto im Jahr – drei Prozent mehr als das deutsche Durchschnittsgehalt von 70.754 Euro für Fach- und Führungskräfte. Auch in diesem Ranking liegen nur Hessen und Bayern vor Baden-Württemberg.

Stuttgart mit seinen großen Unternehmen darf sich die Top-Zahlen in weiten Teilen auf die Fahnen schreiben. Ein wahres Paradies ist Stuttgart für Ingenieure: Fahrzeug- und Maschinenbau sind omnipräsent – und die Gehälter extravagant.

Ingenieure verdienen in Stuttgart laut gehalt.de mit 81.640 Euro brutto jährlich im Schnitt so gut wie nirgendwo sonst in Deutschland. Zum Vergleich: In München sind es rund 79.000 Euro, in Köln 69.000 Euro und in Berlin nur 58.000 Euro.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle und hier finden Sie Ihr Einstiegsgehalt.

Die größten Arbeitgeber in Stuttgart

Die Unternehmen in Stuttgart sind kaum zu zählen. Schon gar nicht, wenn man das Umland noch mit einbezieht. Da gibt es Kärcher in Winnenden oder die Allgaier Werke in Uhingen. Göppingen, Bönnigheim, Waiblingen, Ehningen, Ditzingen – hier schlägt das Herz der deutschen Wirtschaft.

Jobs in Stuttgart zu vergeben – das sind die größten Arbeitgeber aus Stuttgart:

  • BAM Deutschland AG (Bauwirtschaft)
  • Bauknecht Hausgeräte (Elektrotechnik)
  • Daimler AG (Automobil)
  • Dekra SE (Prüfgesellschaft)
  • Diakonie in Baden-Württemberg (Wohlfahrtspflege)
  • Deutscher Sparkassenverlag
  • DIW Instandhaltung (Industriedienstleistungen)
  • Porsche (Automobil)
  • Drees und Sommer (Beratung)
  • E. Breuninger (Einzelhandel)
  • Ebner Stolz Mönning Bachem Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
  • Ed. Züblin AG (Bauwirtschaft)
  • Ernst and Young (Wirtschaftsprüfung)
  • Ernst Klett AG (Verlag)
  • EvoBus (Automobil)
  • Exyte AG (Anlagenbau)
  • Fichtner Gruppe (Ingenieurdienstleistungen)
  • Flughafen Stuttgart (Verkehrswirtschaft)
  • Friedrich Scharr KG (Energiehandel)
  • GFT Technologies SE (IT-Dienstleistungen)
  • Hallesche Krankenversicherung
  • Verlagsgruppe Holtzbrinck (Medien)
  • Koch, Neff und Volckmar (Buchgroßhändler)
  • Landesbank Baden-Württemberg (Finanzen)
  • Lapp Holding AG (Elektrotechnik)
  • LBBW (Kreditwirtschaft)
  • LBS Landesbausparkasse Südwest (Finanzen)
  • Mahle GmbH (Automobilzulieferer)
  • McKesson Europe AG (Pharmagroßhandel)
  • Mercedes-Benz Bank AG (Finanzen)
  • Motor Presse Stuttgart (Medien)
  • Nokia (Elektrotechnik)
  • Recaro Holding (Automotive)
  • Robert-Bosch-Krankenhaus (Gesundheit)
  • Scholpp Montage (Industriemontage)
  • Sika Deutschland (Chemie)
  • Sparda-Bank Baden-Württemberg eG (Finanzen)
  • Stuttgarter Gebäudereinigung Venter
  • Stuttgarter Straßenbahnen AG (Verkehr)
  • Südwestbank AG (Finanzen)
  • Südwestdeutsche Medien Holding GmbH (Medien)
  • SV SparkassenVersicherung
  • Takkt AG (Versandhandel)
  • Trelleborg Sealing Solutions Germany (Dichtungen)
  • TÜV SÜD (Prüfgesellschaft)
  • Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (Medien)
  • Vinzenz von Paul Kliniken (Gesundheit)
  • Volksbank Stuttgart eG (Finanzen)
  • VPV Versicherungen
  • WGV-Gruppe (Versicherung)
  • WISAG Sicherheit & Service Süd (Sicherheit)
  • Wolff und Müller Gruppe (Bauwirtschaft)
  • Wüstenrot und Württembergische AG (Finanzen)

Stellen Stuttgart: Karriereaussichten und Wirtschaft

Stuttgart zählt ohne jeden Zweifel zu den absoluten Top-Adressen der europäischen und deutschen Wirtschaft.

Dafür muss man nur kurz auf das Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult schauen, bei dem die Stadt Rang drei von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland einnimmt. In sämtlichen Kategorien belegt Stuttgart einen Top-Platz: Immobilienmarkt (4.), Lebensqualität (9.), Arbeitsmarkt (6.) und Wirtschaftsstruktur (3.).

Im Zukunftsatlas 2019 des Forschungsinstituts Prognos steht Stuttgart auf Platz 5 von 401 Regionen in Deutschland. Top-Ten-Platzierungen gibt es in den Kategorien Dynamik (9.), Stärke (9.), Arbeitsmarkt (7.) und Wettbewerb (7.).

Insgesamt sind dies die vier zentralen Branchen des Wirtschaftsstandortes Stuttgart:

  • Fahrzeugbau
  • Maschinenbau
  • Informationstechnologie
  • Kreativwirtschaft

Die Region Stuttgart zählt laut IHK nicht weniger als 1.660 Industriebetriebe, in denen 331.000 Menschen beschäftigt sind. In Baden-Württemberg ist jeder fünfte Betrieb des verarbeitenden Gewerbes in der Region Stuttgart angesiedelt. Im Schnitt hat jedes Industrieunternehmen in Stuttgart 490 Mitarbeiter. Zum Vergleich: In Ludwigsburg sind es nur 157.

Die zahlenmäßig stärkste Branche ist der Maschinenbau mit 350 Betrieben. Die meisten Mitarbeiter beschäftigen die Automobilhersteller. Allein im Mercedes-Benz-Werk in Untertürkheim schaffen rund 19.000 Menschen.

In diesen Industrien sind die meisten Stuttgarter beschäftigt:

  • Kraftwagen- und teile
  • Maschinenbau
  • Metallerzeugnisse
  • Elektrische Ausrüstungen
  • Nahrungs- und Futtermittel
  • Gummi- und Kunststoffwaren
  • DV-Geräte, Elektronik, Optik
  • Reparatur/Installation von Maschinen
  • Chemische Erzeugnisse

Wie wichtig die Industrie für Stuttgart ist, zeigt auch der Strukturbericht Region Stuttgart 2019 von IHK, Verband Region Stuttgart, der Handwerkskammer und der IG Metall. Demnach beträgt die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigem im Produzierenden Gewerbe in Stuttgart 112.110 Euro. Der Wert ist deutlich höher als jener der Regionen Rhein-Main, Hamburg, Köln/Bonn oder Berlin. Nur München liegt vor Stuttgart.

Die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigem im Dienstleistungssektor in Stuttgart beläuft sich dagegen nur auf 67.380 Euro – weniger als in München, Rhein-Main, Hamburg und Köln/Bonn.

Zudem ist Stuttgart so stark vom Export abhängig wie keine andere Metropolregion in Deutschland. Zwei Drittel des Umsatzes im Verarbeitenden Gewerbe werden im Auslandsgeschäft erwirtschaftet. Die wichtigsten Exportmärkte sind die USA, China, die Schweiz, Niederlande und Frankreich. Am stärksten wächst das Geschäft mit Saudi-Arabien, Taiwan und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Getragen wird die Exportstärke der Region von ihrer technologischen Leistungsfähigkeit, welche wiederum von der Forschungsintensität abhängig ist. Die Unternehmen in Stuttgart geben – im Verhältnis zum BIP – deutlich mehr für Forschung und Entwicklung aus als jene in den anderen Landesteilen.

Richtig bewerben für Jobs in Stuttgart

jobs stuttgart stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungDie richtigen Jobs in Stuttgart müssen Sie nicht nur finden, sondern auch bekommen. Eine blitzsaubere Bewerbung ist der erste Schritt auf dem Weg zum Traumjob in Stuttgart. Hier sind alle Infos, die Sie brauchen:

Jobs Stuttgart: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Im November 2018 trauten einige User ihren Augen nicht. Im Netz wurde eine Zehn-Quadratmeter-Wohnung in Stuttgart angeboten – für nicht weniger als 450 Euro im Monat. Und da waren die Nebenkosten noch gar nicht mit drin. Die Wohnung kostete somit 45 Euro pro Quadratmeter.

Ein Kuriosum, das zeigt, wie angespannt der Wohnungsmarkt in Stuttgart mittlerweile ist. Für Wohnungen in der Stuttgarter Innenstadt liegt der Durchschnittspreis bei Neuvermietungen laut Immoscout24 bei 13,94 Euro pro Quadratmeter. Im Stuttgarter Westen, dem teuersten Innenstadtbezirk, sind es sogar 14,60 Euro.

Nach Angaben von Immowelt liegt die Medianmiete von Bestandswohnungen in Stuttgart bei 12,80 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020). Von 2009 bis 2019 sind die Mietpreise demnach um satte 49 Prozent gestiegen – von 8,50 Euro auf 12,70 Euro. In Karlsruhe zogen sie im gleichen Zeitraum „nur“ um 27 Prozent an – von 7,50 Euro auf 9,50 Euro.

Wer sich im Speckgürtel Stuttgarts niederlässt, wohnt günstiger. So beträgt die Medianmiete von Bestandswohnungen in Reutlingen 10,10 Euro pro Quadratmeter, in Heilbronn 9,80 Euro und in Pforzheim sogar nur 8,00 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Hier geht es zu den 10 besten Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Stuttgart: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Stuttgart selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Stuttgart für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfen, Studenten oder Ungelernte suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Stuttgart finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Stuttgart finden Sie hier.
  • Die IHK Region Stuttgart finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Region Stuttgart finden Sie hier.
  • Die Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Stuttgart für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger oder Aushilfe finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 22.10.2020, Bildnachweis: mezzotint by Shutterstock.com]

Jobs in Mannheim: Aktuelle Stellenangebote in der Rhein-Neckar-Region

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Mannheim ist die Stadt der Quadrate. Die Straßen haben keine Namen, sondern Buchstaben-Zahlen-Kombinationen. Das ist nicht die einzige Besonderheit der drittgrößten Stadt Baden-Württembergs – hinter Stuttgart und Karlsruhe. Sie ist auch für ihre erstklassige BWL-Ausbildung bekannt, für Maschinenbauer und Versicherungen. So finden Sie die besten Jobs in Mannheim

Jobs Mannheim: Die Stadt

Mannheim ist die Heimat von Pionieren. Hier ruckelte Carl Benz im 19. Jahrhundert mit dem allerersten Automobil über die Straße. Auch Sepp Herberger kommt aus Mannheim – der legendäre Vater vom Wunder von Bern. Die beiden sind die wohl berühmtesten Söhne Mannheims – wenngleich Xavier Naidoo und Co. das anders sehen dürften.

Architektonisches Highlight der 310.000-Einwohner-Stadt ist das Mannheimer Schloss. Die Universität, die hier residiert, ist für ihre Wirtschaftsfakultät bekannt. Mannheim gilt als eine der besten – wenn nicht DIE beste – Adressen für angehende Betriebswirte.

Neu-Mannheimer dürfen sich den Stadtteil Lindenhof merken, der idyllisch am Fluss liegt. Auch Oststadt-Nord und -Süd, Neuostheim, Niederfeld und Almenhof gelten als Top-Wohnlagen.

Mannheim-Jungbusch dagegen war lange als Ghetto verpönt, ist aber mittlerweile der berüchtigten Gentrifizierung ausgesetzt. Soziale Probleme warten vor allem in Herzogenried, Wohlgelegen, Waldhof-West und -Mitte, Luzenberg, Rheinau-Mitte und -Ost, Schönau-Nord, Speckweggebiet und Hochstätt.

Stellen Mannheim: Der Arbeitsmarkt

Der Mannheimer Arbeitsmarkt ist stabil – aber nicht so stark wie der von Nachbar Heidelberg. Während die Nachbarstadt die geringste Arbeitslosenquote aller Großstädte in Baden-Württemberg aufweist, liegt jene von Mannheim deutlich über dem deutschen Schnitt.

So beträgt die Arbeitslosenquote in Mannheim 7,9 Prozent. Heidelberg hat nur 5,5 Prozent, in ganz Deutschland liegt sie bei 6,2 Prozent (Stand: September 2020).

Zum Vergleich: In der Landeshauptstadt Stuttgart liegt die Arbeitslosenquote bei 6,0 Prozent, in Karlsruhe bei 5,3 Prozent, in Heilbronn bei 6,5 Prozent und in Pforzheim bei 8,1 Prozent. Weiter südlich im Schwarzwald weist Freiburg eine Quote von 6,2 Prozent auf.

Rund 13.660 Mannheimer sind offiziell arbeitslos gemeldet. Zwei Jahre zuvor waren es nur rund 8.000.

Dennoch sind die Aussichten, gute Jobs in Mannheim zu finden, insgesamt sehr gut. Im Zukunftsatlas 2019 des Forschungsinstituts Prognos belegte Mannheim in der Kategorie Arbeitsmarkt Position 49 von 401 Regionen in Deutschland.

Richtig bewerben für Jobs in Mannheim

jobs mannheim stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungDie richtigen Jobs in Mannheim müssen Sie nicht nur finden, sondern auch bekommen. Eine blitzsaubere Bewerbung ist der erste Schritt auf dem Weg zum Traumjob in Mannheim. Hier sind alle Infos, die Sie brauchen:

Jobs Mannheim: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Als Industriestadt kann Mannheim mit guten Gehältern punkten. Eine Vollzeitstelle in Mannheim bringt laut Bundesagentur für Arbeit 3.829 Euro brutto im Monat. Dabei handelt es sich um den Medianwert, bei dem eine Hälfte der Arbeitnehmer darüber und eine Hälfte darunter liegt.

So hoch wie in Mannheim sind die Gehälter weder in Heidelberg noch in Karlsruhe. In der Nachbarstadt Ludwigshafen hingegen liegt der monatliche Median oberhalb von 4.500 Euro – woran Chemieriese BASF seinen Anteil haben dürfte.

Es kommt aber auf Beruf und Branche an. Beispiel Finanzberufe: Hier kommt Mannheim laut Gehaltsübersicht 2019 des Personaldienstleisters Robert Half auf ein Gehaltsniveau von 96 Prozent des deutschen Durchschnitts. Finanzfachleute verdienen in Mannheim also (leicht) unterdurchschnittlich. Von den großen Städten liegen nur Berlin (92 Prozent) und Essen (95 Prozent) hinter Mannheim. In Frankfurt beträgt das Niveau 112 Prozent, in Stuttgart 110 Prozent, in Köln 101 Prozent.

Besser sieht es für Ingenieure aus. Für sie zählt Mannheim sogar zu den Top-Adressen. Laut gehalt.de kommen Ingenieure mit Jobs in Mannheim auf ein durchschnittliches Gehalt von rund 76.400 Euro jährlich. Nur Stuttgart, Frankfurt, Erlangen und München sind lukrativer. Und Spitzenreiter Stuttgart ist mit 81.600 Euro keineswegs meilenweit enteilt.

Mannheim liegt damit vor Düsseldorf und Nürnberg, vor Wolfsburg und Köln. In Hamburg verdienen Ingenieure „nur“ 68.300 Euro im Jahr, Berlin liegt mit 58.300 Euro auf dem letzten Rang.

Insgesamt können Fach- und Führungskräfte in Baden-Württemberg laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 mit jährlich 61.677 Euro brutto rechnen. Laut Xing-Gehaltsstudie 2019 kommen sie sogar auf durchschnittlich 72.526 Euro brutto.

Alle Infos für Ihre nächste Gehaltsverhandlung: Hier finden Sie die große Gehaltstabelle und Ihr Einstiegsgehalt.

Die größten Arbeitgeber in Mannheim

Jobs in Mannheim zu vergeben – das sind die größten Arbeitgeber Mannheims:

  • ABB AG (Energie- und Automationstechnik)
  • Bilfinger SE (Industriedienstleistungen)
  • Diringer und Scheidel Unternehmensgruppe (Bau, Immobilien, Hotellerie)
  • Engelhorn (Einzelhandel)
  • Friatec Aktiengesellschaft (Maschinenbau, Kunststoff)
  • Fuchs Petrolub SE (Mineralölverarbeitung)
  • Grosskraftwerk Mannheim Aktiengesellschaft (Energieversorgung)
  • Inter Krankenversicherung AG
  • John Deere (Landmaschinen)
  • Mannheimer Versicherung AG
  • MVV Energie AG (Energie- und Wasserversorgung)
  • Pepperl und Fuchs GmbH (Sensortechnik, Prozessautomation)
  • Phoenix Group (Pharmazeutischer Großhandel)
  • Rhein-Neckar Verkehr GmbH (RNV)
  • Roche Diagnostics Deutschland (Diagnosesysteme)
  • Röchling SE (Kunststoffverarbeitung)
  • Essity (Hygieneprodukte)
  • Sparkasse Rhein-Neckar Nord
  • Südzucker AG (Nahrungsmittel)
  • Caterpillar (Baumaschinen)
  • Universität Mannheim
  • Universitätsklinikum Mannheim
  • Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (Forschungseinrichtung)
  • Hutchinson (Kunststoffe)
  • Stadt Mannheim
  • Lieblang (Gebäudedienstleistungen)
  • Impact Group (Zeitarbeit)
  • Raben Group (Logistik)
  • Polizeipräsidium Mannheim
  • GE Power (Energie)
  • Victor’s Health Care (Pflege)
  • Rhein-Neckar-Verkehr (ÖPNV)
  • Hays (Personaldienstleistungen)
  • Euromaster (Reifen- und Autoservice)

Stellen Mannheim: Karriereaussichten und Wirtschaft

Mannheim ist eine Arbeiterstadt. Von den rund 191.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten über 52.700 im produzierenden Gewerbe. Das ist mehr als jeder Vierte.

Zum Vergleich: Von den rund 91.700 Vollzeitarbeitnehmern in der Nachbarstadt Heidelberg malochen nur rund 12.300 in Industriejobs.

Der Anteil der Industrie an der Bruttowertschöpfung ist in Mannheim in den vergangenen Jahren sogar gestiegen – von 35,1 Prozent im Jahr 2014 auf 36,9 Prozent in 2017. In Heidelberg trägt das produzierende Gewerbe lediglich 18,4 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei.

Im Umkehrschluss bedeutet das aber, dass auch in Mannheim der Dienstleistungssektor an der Spitze steht, die meiste Wertschöpfung und den größten Teil der neuen Jobs schafft. Auch Mannheim ist vom Strukturwandel betroffen. Viele Dienstleistungs-Jobs in Mannheim sind in den vergangenen Jahrzehnten entstanden.

Im Städteranking 2019 vom Beratungsunternehmen IW Consult belegt Mannheim Platz 23 von 71 untersuchten Großstädten. Die Stadt punktet mit ihrer niedrigen Jugendarbeitslosenquote, ihrem hohen BIP, der Steuerkraft und ihrer Produktivität. Für die Zukunft Mut macht der hohe Anteil an Menschen, die in Industrie 4.0-Branchen tätig sind.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 landet Mannheim auf Rang 35 von 401 Regionen in Deutschland. Vor allem die Wettbewerbsfähigkeit ist in der Universitätsstadt hoch, in dieser Kategorie belegt Mannheim Platz 23. In der Kategorie Wohlstand reicht es dagegen nur für Rang 345.

Die besten Antworten für Ihr Vorstellungsgespräch in Mannheim

jobs mannheim stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungSie sind zum Vorstellungsgespräch für eine Stelle in Mannheim eingeladen worden? Prima! Jetzt fehlen Ihnen nur noch die richtigen Antworten auf die beliebtesten Fragen, die Personaler für gewöhnlich so stellen. Zum Beispiel diese hier:

Jobs Mannheim: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Die Durchschnittsmiete in Mannheim beträgt laut Mietspiegel 2018 der Stadt 7,71 Euro pro Quadratmeter. Damit sind die Mieten seit 2016 um 4,7 Prozent gestiegen, seit 2014 um 9,4 Prozent.

Im Vergleich kommen die Mannheimer aber noch günstig weg. So liegt der Mietpreis im nahen Heidelberg bei 8,56 Euro pro Quadratmeter, in Stuttgart bei 8,95 Euro und noch weiter südlich in Freiburg bei 8,25 Euro.

Den Daten der Plattform Immowelt zufolge sind die Mieten in Mannheim allerdings höher. Die Medianmiete in Mannheim liegt demnach bei 9,30 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020).

Nebenan in Heidelberg beträgt der Median-Mietpreis demnach 10,80 Euro pro Quadratmeter, in Ludwigshafen dagegen nur 8,60 Euro. Wohnungen in Stuttgart schlagen mit 12,80 Euro zu Buche, in Karlsruhe mit 10,00 Euro.

Von 2009 bis 2019 sind die Mieten in Mannheim laut Immowelt von 6,70 Euro auf 9,30 Euro gestiegen – ein Zuwachs um 39 Prozent. Der Mietpreisanstieg betrug im gleichen Zeitraum in Heidelberg 32 Prozent, in Ludwigshafen 33 Prozent und in Stuttgart sogar 49 Prozent. Deutschlandweiter Spitzenreiter war Berlin, wo die Mieten innerhalb von zehn Jahren um 104 Prozent anzogen.

Hier sind 10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Mannheim: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Mannheim selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Mannheim für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Studenten oder ohne Ausbildung suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Mannheim finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Mannheim finden Sie hier.
  • Die IHK Rhein-Neckar finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Mannheim finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Mannheim für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Studenten und ohne Ausbildung finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 21.10.2020, Bildnachweis: Alper Ayduman by Shutterstock.com]

Jobs in Heidelberg: Aktuelle Stellenangebote im Rhein-Neckar-Gebiet

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Heidelberg ist schön. Heidelberg ist schlau. Heidelberg ist gesund. Wäre die Stadt ein Single, würde sie problemlos an Dates kommen. Auch für Arbeitnehmer ist sie attraktiv. Jobs in Heidelberg gibt es in Wissenschaft und Forschung oder bei einem der vielen Medizintechnik-Unternehmen. Und bei dem DAX-Konzern, der seine Heimatstadt stolz im Titel trägt…

Jobs Heidelberg: Die Stadt

Heidelberg ist der Inbegriff der deutschen Romantik. Das Schloss, die malerische Altstadt, der Neckar, das alles umrahmt von Bergen – kein Wunder, dass die Dichter des 19. Jahrhunderts Heidelberg liebten. Hölderlin, Brentano oder Eichendorff prägten hier einen ganz eigenen Stil: die Heidelberger Romantik.

Heute ist der verwunschen-verschlungene Philosophenweg eine der Hauptattraktionen der fünftgrößten Stadt Baden-Württembergs (hinter Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und Freiburg). Jedes Jahr kommen nach Angaben der Stadt Gäste in zweistelliger Millionenzahl nach Heidelberg – jedenfalls in Nicht-Corona-Zeiten.

Der Zweite Weltkrieg ging nahezu spurlos an Heidelberg vorbei, die Altstadt ist intakt. Das unterscheidet die Stadt von den meisten anderen Großstädten des Landes. Auch die Ruprecht-Karls-Universität lockt Zugereiste an. Sie wurde im Jahr 1386 gegründet und gilt als die älteste Universität Deutschlands.

Eine Metropole ist Heidelberg mit seinen 160.000 Einwohnern, darunter viele Wissenschaftler und Studenten, nicht. Aber sie liegt in einer großen Agglomeration, der Metropolregion Rhein-Neckar, die insgesamt fast 2,5 Millionen Einwohner zählt. Die Industriestädte Mannheim und Ludwigshafen liegen direkt neben Heidelberg, auch nach Karlsruhe und Darmstadt ist es nicht weit.

Beliebte Wohnlagen in Heidelberg sind Dossenheim, Sandhausen oder Eppelheim. Die Passivhaussiedlung Bahnstadt ist ein Vorzeigeprojekt, aber dennoch umstritten. Einen zweifelhaften Ruf hat Emmertsgrund im Südosten der Stadt.

Stellen Heidelberg: Der Arbeitsmarkt

Polemisch könnte man sagen: Wer in Baden-Württemberg keinen Job findet, ist selbst Schuld. Die Arbeitslosigkeit im Wirtschaftswunderland liegt bei gerade mal 4,6 Prozent – trotz Corona (Stand: September 2020). Es herrscht de facto Vollbeschäftigung.

Das ist in Heidelberg nicht anders. Nur rund 4.230 Heidelberger sind offiziell ohne Job. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,5 Prozent (Stand: September 2020).

Im benachbarten Mannheim sind es 7,9 Prozent, in Karlsruhe 5,3 Prozent, in Stuttgart 6,0 Prozent, in Heilbronn 6,5 Prozent und in Pforzheim 8,1 Prozent. Weiter südlich in Freiburg beträgt die Arbeitslosenquote 6,2 Prozent. Das heißt: Heidelberg hat von allen größeren Städten in Baden-Württemberg den mit Abstand besten Wert!

In ganz Deutschland liegt die Arbeitslosenquote bei 6,2 Prozent. Das einzige Land, das in dieser Beziehung noch besser dasteht als Baden-Württemberg, ist Bayern. Im Nachbarland liegt die Arbeitslosenquote bei 3,9 Prozent (Stand: September 2020).

Im Zukunftsatlas 2019 des Forschungsinstituts Prognos rangierte Heidelberg in der Unterkategorie Arbeitsmarkt auf Platz 6 von 401 Regionen in Deutschland. Der lokale Arbeitsmarkt in Heidelberg ist einer der stärksten im ganzen Land.

Richtig bewerben für Jobs in Heidelberg

jobs heidelberg stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungDie richtigen Jobs in Heidelberg müssen Sie nicht nur finden, sondern auch bekommen. Eine blitzsaubere Bewerbung ist der erste Schritt auf dem Weg zum Traumjob in Heidelberg. Hier sind alle Infos, die Sie brauchen:

Jobs Heidelberg: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Baden-Württemberg lockt mit hohen Gehältern. Das Durchschnittsgehalt liegt nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de bei 48.870 Euro brutto im Jahr. Der gesamtdeutsche Durchschnittswert beträgt 45.000 Euro. Nur die Arbeitgeber in Hessen zahlen mehr als jene im Ländle. Uni-Absolventen steigen demnach in Baden-Württemberg sogar mit 50.109 Euro brutto pro Jahr in den Beruf ein.

Insgesamt kommen Fach- und Führungskräfte im Südwesten laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf 61.677 Euro jährlich. Nach dieser Statistik wird nur in Hessen (64.335 Euro) und Bayern (62.243 Euro) besser gezahlt. Am Ende der Rangliste liegt Mecklenburg-Vorpommern mit 45.135 Euro brutto jährlich.

Die Xing-Gehaltsstudie 2019 sieht Fach- und Führungskräfte in Baden-Württemberg sogar bei durchschnittlich 72.526 Euro brutto per annum. Damit liegt Baden-Württemberg drei Prozent über dem deutschen Durchschnittsgehalt von 70.754 Euro für Fach- und Führungskräfte. Hessen liegt sogar um neun Prozent über dem Durchschnittswert, Bayern um sieben Prozent und Nordrhein-Westfalen um zwei Prozent. Alle anderen zwölf Bundesländer befinden sich unter dem Schnitt.

Heidelberg ist vor allem für Ingenieure lukrativ. Absolventen verdienen in der Stadt laut gehalt.de durchschnittlich 57.950 Euro brutto im Jahr – und das als Berufseinsteiger. Sogar für Absolventen der Geisteswissenschaften füllt sich in Heidelberg die Lohntüte. Das durchschnittliche Gehalt bei bis zu drei Jahren Berufserfahrung liegt für Geisteswissenschaftler in Baden-Württemberg bei durchschnittlich 41.478 Euro brutto im Jahr.

Das Mediangehalt aller Arbeitnehmer beträgt in Heidelberg nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 3.718 Euro brutto monatlich. Ein Top-Wert, der aber von den unmittelbaren Nachbarn noch übertrumpft wird. So liegt das Medianeinkommen in Mannheim bei 3.829 Euro und in Ludwigshafen sogar bei 4.534 Euro. Nur Karlsruhe reicht mit 3.682 Euro nicht ganz heran. Median heißt: 50 Prozent aller Gehälter liegen über dem Wert und 50 Prozent unter ihm.

Das können Sie verdienen – hier geht es zur großen Gehaltstabelle. Hier finden Sie Ihr Einstiegsgehalt.

Die größten Arbeitgeber in Heidelberg

Jobs in Heidelberg zu vergeben – das sind die größten Arbeitgeber in Heidelberg:

  • HeidelbergCement AG (Baustoffe)
  • Heidelberger Druckmaschinen AG
  • ADM Wild Europe (Lebensmittelindustrie)
  • Breer Gebäudedienste Heidelberg (Reinigungsunternehmen)
  • Sparkasse Heidelberg
  • Stadtwerke Heidelberg
  • Universität Heidelberg
  • Universitätsklinikum Heidelberg
  • Max-Planck-Institut für Kernphysik
  • Max-Planck-Institut für medizinische Forschung
  • Max-Planck-Institut für Astronomie
  • Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht
  • SRH Holding (Bildung- und Gesundheitsdienstleistungen)
  • Limbach Gruppe (Labordienstleistungen)
  • Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg
  • SNP Schneider-Neureither Partner SE (Software und IT-Beratung)
  • GA-tec Gebäude- und Anlagentechnik
  • Springer-Verlag GmbH
  • SAS Institute (Business Intelligence)
  • Verivox (Online-Dienstleister)
  • Falk und Co. (Wirtschaftsprüfung)
  • CBS Corporate Business Solutions (IT-Beratung)
  • Axactor (Forderungsmanagement)
  • Heidelberg Engineering (Medizingeräte)
  • GFN AG (IT-Dienstleistungen)
  • Unternehmensgruppe Bung (Ingenieurdienstleistungen)
  • Molecular Health (Medizintechnik)
  • Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie (embl)
  • Sygnis AG (Medizin)
  • Ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung
  • Zet Visions AG (Software)
  • ABB Stotz-Kontakt (Energie- und Automationstechnik)
  • Henkel-Teroson (Karosseriebeschichtungen)
  • Lamy (Schreibgeräte)
  • Prominent GmbH (Dosiertechnik)
  • Rockwell Collins (Luft- und Raumfahrt)
  • Volksbank Kurpfalz
  • Doxx (Zeitarbeit)
  • Sovanta (Software)
  • GFN AG (IT-Training)
  • Westernacher (Unternehmensberatung)

Stellen Heidelberg: Karriereaussichten und Wirtschaft

Heidelberg ist eine Denker-Stadt. Davon zeugen die Geschichte, der Philosophenweg und die Ruprecht-Karls-Universität, eine der klassischen Universitäten des Landes. Noch heute haben die Geisteswissenschaften an der Heidelberger Uni einen großen Stellenwert.

Gedanken macht man sich viele in Heidelberg. Zum Beispiel darüber, wie man dem teuflischen Krebs am besten beikommt. Das Deutsche Krebsforschungszentrum sitzt mit seinen rund 3.000 Mitarbeitern direkt neben der Neckarwiese. Die Max-Planck-Gesellschaft ist mit vier Instituten vertreten. In Heidelberg beschäftigen sich ihre Forscher mit so unterschiedlichen Themen wie dem Völkerrecht, der Kernphysik, Astronomie und medizinischer Forschung.

In der Stadt Heidelberg gibt es nach IHK-Angaben knapp 92.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Die meisten von ihnen – über 79.000 – arbeiten im Dienstleistungssektor. Die Industrie weist knapp 12.400 Beschäftigte auf. In Mannheim ist der Anteil an Industriejobs noch deutlich größer.

Heidelberg ist sogar Heimat eines DAX-Konzerns. Seit 2010 ist Baustoffhersteller HeidelbergCement Mitglied des elitären Klubs. Von Heidelberg aus hat sich das Unternehmen in die ganze Welt verbreitert, ist heute mit rund 54.000 Mitarbeitern in mehr als 50 Ländern aktiv.

Jobs Heidelbergcement

jobs heidelbergcementDAX-Konzern Heidelbergcement wurde 1873 gegründet und war bis in die 1960er Jahre fast ausschließlich in Süddeutschland aktiv. Heute zählt Heidelbergcement zu den global führenden Baustoffherstellern.

Freie Stellen und Jobs in Heidelberg bei Heidelbergcement gibt es zum Beispiel für:

  • SAP-Berater
  • Software Asset Management Spezialist
  • Sekretärinnen
  • Tax Reporting Expert
  • Supply Chain Management Spezialist
  • Controller
  • Data Protection Manager
  • Data Analytics Specialist
  • Senior Manager Enterprise Architecture
  • Einkäufer
  • Business Partner
  • Application Specialist
  • Behavioral Data Analyst
  • Produktingenieur
  • Cloud Devops Engineer
  • Cloud Network Engineer
  • Platform Engineer (.NET)
  • UI/UX Designer
  • Corporate Communication Officer

Aktuelle Stellenangebote bei Heidelbergcement finden Sie auf der Karriereseite des Unternehmens oder hier bei uns in der Jobbörse.

Daneben gibt es in der Stadt zahlreiche Mittelständler und Hidden Champions. Unter ihnen so illustre Namen wie Heidelberger Druckmaschinen, Füller-Spezialist Lamy oder der Wissenschaftsverlag Springer.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult belegt Heidelberg Platz 27 von 71 deutschen Großstädten. Im Vorjahr hatte es sogar noch zu Platz 22 gereicht. In den höchsten Tönen gelobt wird Heidelberg für seine Wirtschaftsstruktur und Lebensqualität. Und die Zukunft verspricht sogar noch besser zu werden. Im Zukunftsranking kommt die Stadt – ihrer Forschungsstärke und Kreativität zum Dank – sogar auf Platz neun.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 schrammt Heidelberg nur hauchdünn an den Top Ten vorbei und landet auf Platz 13 von 401 Regionen in Deutschland. Top-Platzierungen gibt es in den Unterkategorien Dynamik (4.), Arbeitsmarkt (6.) und Demografie (8.). Nur in punkto Wohlstand landet Heidelberg abgeschlagen auf Rang 245.

Fazit: Heidelberg ist eine Top-Adresse für alle, die Jobs suchen.

Jobs Heidelberg: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Heidelberg ist schön – und schön teuer. Die Medianmiete in Heidelberg liegt nach Angaben der Plattform Immowelt bei 10,80 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020).

Nebenan in Mannheim wohnen Mieter mit 9,30 Euro pro Quadratmeter deutlich billiger, in Ludwigshafen werden sogar nur 8,60 Euro verlangt.

Heidelberg ist für Mieter auch teurer als Pforzheim (8,00 Euro), Freiburg (9,70 Euro), Heilbronn (9,80 Euro), Karlsruhe (10,00 Euro) oder Wiesbaden (10,10 Euro). Darmstadt (10,80 Euro) liegt gleichauf, Mainz (11,20 Euro) ist etwas kostspieliger.

Eindeutig höher ist das Mietniveau in Stuttgart (12,80 Euro) und Frankfurt (13,60 Euro). Speziell kleine Wohnungen können in Heidelberg aber auch gut und gerne 14 Euro pro Quadratmeter kosten.

Von 2009 bis 2019 ist die Medianmiete in Heidelberg um 32 Prozent gestiegen. In Mannheim betrug der Zuwachs im gleichen Zeitraum 39 Prozent, in Stuttgart 49 Prozent. Am krassesten stiegen die Mietpreise in Berlin – um 104 Prozent innerhalb von zehn Jahren.

Wer eine Immobilie in Heidelberg kaufen will, muss ebenfalls tief in die Tasche greifen. Der Quadratmeter kostet nach Immowelt-Angaben 3.250 Euro. Zum Vergleich: In Mannheim kostet die Immobilie 2.570 Euro pro Quadratmeter, in Ludwigshafen sogar nur 1.940 Euro.

Karlsruhe liegt mit 3.250 Euro exakt auf dem Heidelberger Niveau. In Mainz werden 3.140 Euro aufgerufen, in Wiesbaden 3.350 Euro und in Frankfurt 4.430 Euro.

Sie suchen eine Wohnung in Heidelberg? Hier finden Sie 10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Heidelberg: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Heidelberg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Heidelberg für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger oder Studenten suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Heidelberg finden Sie hier.
  • Die IHK Rhein-Neckar finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Heidelberg für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger oder Studenten finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: Reinhard Frank by Shutterstock.com]

Bewerbungssünden: Das sind die 10 größten

Die groessten Bewerbungssuenden Liste Tipps

Bewerbungssünden lassen sich nicht an zwei Händen abzählen. Da gibt es unpassende Klamotten und Eselsohren im Ordner. Manchmal hakt es an der Pünktlichkeit oder der Händedruck ist schlaff wie ein toter Hering. Aber keine Sorge: Nicht jeder Fauxpas befördert Sie unverzüglich ins Aus. Wenn sich aber Fehler an Fehler reiht, wird die Luft für Sie noch dünner als auf dem Mount Everest. So vermeiden Sie die 10 größten Bewerbungssünden

Die größten Bewerbungssünden

Jeder Jeck ist anders. Und doch ticken wir Menschen alle ganz ähnlich. Auch Personalentscheidern sind in der Regel die gleichen Aspekte in einer Bewerbung wichtig. Und andere Verhaltensmuster stoßen ihnen sauer auf.

Wenn jemand ungepflegt zum Vorstellungsgespräch erscheint oder lauter Rechtschreibfehler und Tippfehler ins Anschreiben einbaut, klatscht dafür niemand Beifall.

Darum ist es legitim, von allgemeinen Bewerbungssünden zu sprechen. Fehler, die Bewerber auf keinen Fall begehen sollten, wenn sie den Job wirklich wollen.

Die Ich-Perspektive ist so eine Bewerbungssünde. Bewerber sollten versuchen, die Perspektive des Unternehmens einzunehmen und die eigene Brille kurzzeitig abzusetzen. Schließlich will die Frage beantwortet werden, welche Vorteile denn der Arbeitgeber von einer Anstellung hätte. Dass man sich selbst einen flotten Firmenwagen und das schicke Eckbüro davon verspricht, ist nicht wahnsinnig überzeugend.

Allerdings darf man durchaus darüber streiten, ob wir es hier mit einer klassischen Bewerbungssünde zu tun haben. Denn den Perspektivwechsel kriegen tatsächlich nur wenige Bewerber hin. Einen kräftigen Händedruck dagegen schon. Wenn man den also versäumt, gerät man direkt ins Hintertreffen gegenüber der Konkurrenz…

Zu den eindeutigen Bewerbungssünden gehören falsche Angaben in den Bewerbungsunterlagen.

Wenn der Name des Ansprechpartners falsch geschrieben ist, zeugt dies von fehlender Sorgfalt. Oder wenn das Datum darauf schließen lässt, dass die Bewerbung in identischer Form schon einmal an andere Unternehmen abgeschickt wurde. Oder wenn Rechtschreibfehler auf einen Mangel an Grundwissen hindeuten.

Kleine Nebenbemerkung: Selbst wenn Sie kein Ass in Deutsch sind, sollten Sie den Text wenigstens einer Rechtschreib- und Grammatikprüfung am Rechner unterziehen. So merzen Sie zumindest die gröbsten Fehler aus.

Bewerbungssünden und ihre Folgen

Bedeutet eine Bewerbungssünde das sofortige Aus für den Bewerber?

Es kommt darauf an. Wer zum Beispiel zwei Tippfehler oder mehr in sein Bewerbungsschreiben einbaut, kann den Job vergessen. Bei zwei Tippfehlern hört die Fehlertoleranz der meisten Personaler auf, hatte eine Umfrage unserer Schwesterseite Karrierebibel ergeben.

Gleichzeit wiegen bestimmte Bewerbungssünden in manchen Berufen und Branchen schwerer:

  • Wer sich als Redakteur bewirbt, aber mit der deutschen Grammatik offensichtlich auf Kriegsfuß steht, hat vermutlich schlechte Karten. In einem handwerklichen Betrieb dagegen muss man kein Sprachgenie sein.
  • Wer sich mit verlotterter Jeans und Hoodie bei der Bank vorstellt, begeht (trotz aller Modernisierungsversuche der Finanzinstitute) einen strategischen Fehler. In der Werbeagentur kommt er oder sie bestimmt besser an.
  • Wer eine Bewerbung versendet, die leicht als Massenbewerbung identifizierbar ist, kegelt sich aus dem Rennen. Es sei denn, er bewirbt sich in Mängelberufen wie Softwareentwickler oder KI-Spezialist. Dann darf er sich vermutlich sogar noch viel mehr herausnehmen…

Es ist wie vor Gericht: Der Einzelfall entscheidet. Relevant sind Branche und Unternehmen, Rahmenbedingungen, die Art der Bewerbungssünden und die Fehlerdichte. Mehrere kleine Fehler wiegen schwerer als mehrere große. Ein kleiner ist weniger schlimm als ein großer – eigentlich logisch.

Am besten aber, Sie machen erst gar keine Fehler und begehen keinerlei Bewerbungssünden. Zugegeben, das klingt abgehoben und so gar nicht zeitgemäß. Immerhin steht der Zeitgeist auf Fuckup-Nights und das Buzzword der Fehlerkultur. Das ist auch okay so. Aber ehrlicherweise werden Sie im Job noch ausreichend Zeit und Gelegenheiten haben, Fehler zu begehen.

Sparen Sie sich die Fehler doch einfach für den Arbeitsalltag auf – und bleiben Sie im Bewerbungsprozess sauber und fehlerfrei. Denn jetzt kommt es darauf an: Ein gravierender Fauxpas und Sie sind draußen.

Zur Wahrheit gehört nämlich auch: In manchen Situationen sind Fehler unverzeihlich. Piloten, Chirurgen oder Zirkusartisten wissen, was gemeint ist.

Aber um es noch mal klarzustellen: Eine oder mehrere Bewerbungssünden müssen keineswegs das Aus für Sie als Bewerber bedeuten.

Zum Einen gewichtet sie der Personaler möglicherweise gar nicht so schwer wie Sie selbst. Und zum Anderen können Sie Fehler im Laufe vom Bewerbungsgespräch ja auch wieder ausbügeln und wettmachen…

So bügeln Sie Fehler wieder aus

bewerbungssuenden fehler tipps
Bewerbungssünden vermeiden, schön und gut. Ihnen ist der Lapsus aber schon längst unterlaufen? Keine Panik!

Hier erfahren Sie, wie Sie Fehler in der Bewerbung wieder ausbügeln.

Das sind die 10 größten Bewerbungssünden

Das sind die 10 größten Bewerbungssünden von Bewerbern:

  1. Rechtschreibfehler

    Ja, Tippfehler, Buchstabendreher, Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler können passieren. Sollten Sie aber nicht.

    Prüfen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen penibel genau auf Rechtschreib- und Grammatikfehler, bevor Sie sie auf den Weg bringen. Sie können auch Freunde Korrektur lesen lassen oder den eingebauten Assistenten Ihres Textverarbeitungsprogramms bemühen. Andernfalls könnten Zweifel an Ihrer Genauigkeit und vielleicht sogar an Ihren intellektuellen Fähigkeiten aufkommen. Tippfehler sind eine der größten Bewerbungssünden – vielleicht sogar die größte.

    Verzichten Sie außerdem auf lange Bandwurm- und Schachtelsätze. Die sind erstens schwer verständlich und erhöhen zweitens die Fehlergefahr.

  2. Belanglosigkeiten

    Ein beliebter Fehler ist es, einfach alles über sich erzählen zu wollen. Aus Angst, man könnte etwas Wichtiges vergessen.

    Nein! Setzen Sie Highlights und reihen nicht alle belanglosen Stationen aneinander. Ihre größten Erfolge und wichtigsten Stationen gehören aufs Silbertablett, der Rest in die Abfalltonne.

    So beweisen Sie überdies, dass Sie gewichten und priorisieren, Wichtiges von Irrelevantem unterscheiden können. Eine nicht zu unterschätzende Erfolgseigenschaft.

  3. Floskeln

    Sie wollen aus der Masse hervorstechen – nicht einer von vielen sein. Darum sind Floskeln und Phrasen so schädlich.

    „Ich bin hochmotiviert.“ „Ich bin ein Teamplayer.“ „Ich bin ein kommunikativer Mensch.“ Das haben Personaler erstens schon tausendmal gehört und sehen es zweitens als Grundvoraussetzung an.

    Tipp: Beziehen Sie sich exakt auf die Anforderungen aus der Stellenanzeige. Wenn Teamfähigkeit ausdrücklich verlangt wird, dann drücken Sie sich wenigstens weniger floskelhaft aus. Zum Beispiel so: „Ich rede viel und gerne. Ich mag es aber auch, anderen zuzuhören.“

    Ein „hochmotivierter“ Bewerber könnte alternativ auch schreiben: „Wenn ich für eine Aufgabe brenne – so wie für diese – dann kann ich es morgens kaum erwarten, aus dem Bett zu steigen und loszufahren.“

  4. Foto

    Verpflichtet sind Sie nicht, Ihrer Bewerbung ein Bewerbungsfoto beizufügen. Eine Bewerbungssünde kann das Weglassen eines Fotos streng genommen also gar nicht sein.

    Aber de facto erhöht ein Foto Ihre Aussichten ungemein. Personaler sind auch nur Menschen – und wollen sich ein Gesicht zu der beschriebenen Person machen. Selbst wenn Sie sich für wenig fotogen halten, dann glauben Sie bitte: Schöne Fotos kann man von jedem Menschen machen, wirklich!

    Auf professionelle Aufnahmen sollten Sie tatsächlich Wert legen. Wenn Fotos schlecht gemacht, mies beleuchtet oder womöglich gar verwackelt sind, sagt das dem Empfänger, dass Sie nicht einmal bereit waren, ein paar Euro für Bewerbungsfotos locker zu machen. So wichtig kann Ihnen der Job also scheinbar nicht sein.

  5. Schleimerei

    Ja, auch Unternehmer und Personaler wollen gelegentlich hören, was für tolle Hechte sie sind. Komplimente im Bewerbungsprozess bringen Sie dem Job durchaus näher – oft jedenfalls.

    Aber übertreiben Sie es bitte nicht. Ihr Gegenüber ist nicht doof: Er weiß genau, was Sie mit dieser Masche bezwecken. Und wenn er das Gefühl hat, dass Sie es nicht ernst meinen und ihm aus opportunistischen Gründen Honig um den Bart schmieren, dann dreht sich der Effekt ganz schnell ins Gegenteil um – und wird zur Bewerbungssünde.

    Wenn Sie schleimen, dann nur ein bisschen und möglichst authentisch – und nicht so heftig, dass der Gesprächspartner auf Ihrer Schleimspur ausrutscht.

  6. Verzweiflung

    Wie erfolgreich sind verzweifelt wirkende Männer im Dating-Portal? Richtig, Sie könnten es im Prinzip gleich sein lassen.

    Wer sich rar macht, macht sich begehrenswert. Weil er zeigt, dass er das Ganze eigentlich gar nicht nötig hätte. Das sind die Feinheiten der Psychologie, an die auch Bewerber denken sollten.

    Stellen Sie um Gottes Willen nicht Ihre Verzweiflung zur Schau. Nach dem Motto: „Bitte, ich brauche diesen Job unbedingt. Ich kriege doch sonst nichts mehr. Bitte, bitte, bitte.“ Große Bewerbungssünde! Kein Unternehmen will einen Notnagel verpflichten.

    Übrigens: Es ist in keinster Weise verwerflich, konsterniert und verzweifelt zu sein. Wenn Sie schon Dutzende Absagen kassiert haben, steigt das Verzweiflungs-Barometer zwangsläufig an. Total menschlich und überhaupt keine Schande! Sie dürfen Ihre Verzweiflung halt nur nicht zeigen…

  7. Internet

    Machen Sie das auch manchmal? Dass Sie jemanden googeln, nachdem Sie ihn gerade neu kennengelernt haben?

    Personaler kommen am Internet natürlich nicht vorbei. Es wäre geradezu fahrlässig, auf die vielen Informationen zu verzichten. Der IT-Verband Bitkom hat herausgefunden, dass zwei von drei Personalern Bewerber in Social Media überprüfen.

    Aber keine Sorge: Wilde Partybilder mit Bierflasche in der Hand sind keinesfalls No-Gos. Es gibt Wichtigeres: So prüfen Personaler vor allem die fachlichen Qualifikationen und öffentliche Äußerungen zu Fachthemen sowie zum Unternehmen und zu Wettbewerbern.

    Und: Die politischen Ansichten haben in den vergangenen Jahren deutlich an Stellenwert gewonnen. 2015 interessierten sich dafür laut Bitkom nur vier Prozent der Recruiter, 2018 waren es schon 16 Prozent.

  8. Understatement

    Erfahrungsgemäß sind viele Menschen vorsichtig, wenn sie wieder in den Job einsteigen – oder frisch von der Uni kommen. Motto: „Ich kann ja noch nichts oder habe alles wieder verlernt.“ Riesenfehler!

    Sie haben sich eine ganze Menge Wissen angeeignet, nebenbei harte und Soft Skills erworben, viele große und kleine Talente, eine Ausbildung oder Studium und und und… Was davon können Sie zum Nutzen des Arbeitgebers einsetzen? Die Antwort auf diese Frage gehört in die Bewerbung.

    Bescheidenheit bringt Sie dagegen kein Stückchen weiter. Wenn Sie schon nicht an sich glauben, warum sollte es der Arbeitgeber tun?

    Auch hier wieder der Rat: Ja, Sie dürfen ruhig Selbstvertrauen faken und vorspielen, wenn Ihres in Wahrheit stark angekratzt ist. Manchmal muss man Selbstbewusstsein vortäuschen, um Selbstbewusstsein aufzubauen…

  9. E-Mail-Adresse

    Peinliche E-Mail-Adressen sind ein Klassiker unter den Bewerbungssünden: „heissemaus123“ oder „partylöwe666“. Das heißt aber nicht, dass mittlerweile jeder auf seriöse Adressen umgestiegen ist. Tun Sie’s!

    Legen Sie sich eine solide Adresse mit Vor- und Nachnamen an. Aber nicht bei Anbietern aus der Kreidezeit des Internets wie etwa Yahoo. Das eigentlich Schlimme an peinlichen E-Mail-Adressen ist: Sie stellen Ihre völlige Unkenntnis über die heutige IT-Welt bloß.

    Digitalkenntnisse werden in der Arbeitswelt immer wichtiger. Aber wenn Sie nicht einmal die einfachsten Zusammenhänge kennen, ist es um Ihre IT-Kenntnisse offenbar nicht gut bestellt…

  10. Zeitmanagement

    Das Bewerbungsgespräch ist um 10 Uhr. Sie erscheinen um 10.17 Uhr. Die Stelle ist für Sie damit in weite Ferne gerückt.

    Jeder weiß, dass Pünktlichkeit für Arbeitgeber eine wichtige Tugend ist. Und Unpünktlichkeit eine der größten Bewerbungssünden. Wer zu spät kommt, stiehlt dem anderen Zeit.

    Aber anders herum ist es ebenfalls gefährlich. Wenn Sie schon um 9.30 Uhr auf der Matte stehen, deutet das darauf hin, dass Sie sonst nichts zu tun haben und Ihr Zeitmanagement schwach ausgeprägt ist. Halten Sie es daher so wie ein guter Logistiker: Just in time!

Umfrage: Das sind die größten Bewerbungssünden

die groessten bewerbungssuenden umfrageAuch unser Schwesterportal Karrierebibel wollte wissen, welche die größten Bewerbungssünden sind – und startete eine Umfrage unter Personalern. Demnach sind dies die größten Bewerbungssünden:

  • Adresse, Ansprechpartner oder Unternehmen falsch geschrieben (69 Prozent)
  • Unangemessene Sprache oder Jargon (64 Prozent)
  • Rechtschreibfehler (53 Prozent)
  • Wiederverwendete Bewerbungsunterlagen (44 Prozent)
  • Unpassendes Bewerbungsfoto (38 Prozent)
  • Zu lange Ausführungen (33 Prozent)
  • Anhänge vergessen (30 Prozent)
  • Lücken im Lebenslauf (28 Prozent)
  • Uneinheitliches Schriftgrüßen und Schriftarten in der Bewerbung (22 Prozent)
  • Unterschrift und Datum vergessen (21 Prozent)
  • Unterlagen per Hand geschrieben (18 Prozent))

Hier finden Sie ALLE Bewerbungsfehler und die größten Bewerbungskiller auf einen Klick.

[Bildnachweis: GaudiLab by Shutterstock.com]

Dritte Seite in der Bewerbung: Tipps und Muster

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Die dritte Seite in der Bewerbung ist eine Chance. Bewerber können dem Unternehmen beweisen, dass sie in der Lage sind, Zusammenhänge zu komprimieren und Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Eine Seite drei, auch als Kurzprofil oder Motivationsschreiben bekannt, gehört wohlgemerkt nicht zum Pflichtprogramm einer Bewerbung. Sie können sie auch einfach weglassen. Manchmal aber macht es sehr viel Sinn, die zusätzliche Arbeit zu investieren…

Dritte Seite in der Bewerbung

Die Dritte Seite in der Bewerbung ist kein Muss, sondern ein Kann. Es ist ein vollkommen freiwilliges Zusatz-Dokument.

Sie als Bewerber entscheiden selbst, ob Sie Ihre Bewerbung um eine sogenannte dritte Seite ergänzen oder diese einfach weglassen. Für beides gibt es gute Gründe (dazu später mehr)…

Die dritte Seite wird auch als…

bezeichnet. In der Tat meinen Motivationsschreiben, Kurzprofil und Dritte Seite in der Regel das Gleiche.

Es handelt sich um EINE Bewerbungsseite, die frei gestaltet werden kann und dem Personaler kurz und präzise die Qualifikationen, Motivation und Ziele des Bewerbers nahebringt. Sie ist ein Appetithappen.

Gut für Bewerber: Sie müssen sich an weit weniger formelle Vorgaben halten als im Lebenslauf oder im Anschreiben. Ob Sie die Dritte Seite mit Bulletpoints beschriften oder als Fließtext verfassen, bleibt Ihnen überlassen.

Der Name lässt es vermuten: Wenn Sie sich für eine dritte Seite entscheiden, dann gehört diese an die dritte Stelle Ihrer Bewerbungsunterlagen. Davor kommen nur Anschreiben und Lebenslauf, dahinter folgen die Arbeitszeugnisse.

Und vergessen Sie nicht, die dritte Seite im Anschreiben unter Anlagen zu erwähnen. Andernfalls könnte der Personaler rätseln, was Sie ihm da eigentlich vorgesetzt haben. So könnte eine Dritte Seite in der Bewerbung aussehen…

Dritte Seite Bewerbung: Muster und Vorlage

So kann eine Dritte Seite in der Bewerbung konkret aussehen. Eine kostenlose Vorlage zum Downloaden und Bearbeiten finden Sie unter dem Muster…

Über mich

Sehr geehrte Frau Entscheiderin,

seit mehr als zehn Jahren ist mein Beruf als ABC zugleich meine große Leidenschaft. In dieser Zeit konnte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln und mich kontinuierlich weiterentwickeln. In Ihrem Unternehmen möchte ich mich nun mit diesem Portfolio einbringen.

Das sind meine Stärken:
Ich stelle hohe Ansprüche – vor allem an mich selbst.
Mein Bewusstsein ist geschärft für die Anforderungen in der xxx-Branche.
Die digitalen Skills, die für den Job wichtig sind, beherrsche ich aus dem Effeff.
Ich arbeite sorgfältig, präzise und gewissenhaft.

Diese Erfahrungen bringe ich mit:
Produktmanager bei der Mega AG
Fünf Jahre Teamleitung
Budgetverantwortung in Höhe von 1,5 Quatrillionen Euro
Zertifikat als Scrum Master

Das habe ich erreicht:
Marktreife eines XXX
Kosteneinsparungen in Höhe von 500.000 Euro
Zweimalige Beförderung im Unternehmen
Produktmanager-Award 2020 des Verbands der XXX

Das interessiert mich:
Die Trends in der ABC-Branche
Weiterbildung (z.B. das XYZ-Tool)
Leitung von internen Workshops

Die von ausgeschriebene Stelle deckt sich hervorragend mit meinen Kompetenzen, davon bin ich überzeugt. Gerne würde ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch darlegen, wie ich Ihnen weiterhelfen kann. Ich freue mich auf Ihr Feedback.

Mit freundlichen Grüßen
Maurice Mustermann

Hier finden Sie die Dritte Seite als Muster: WORD.
Hier finden Sie die Dritte Seite als Muster: PDF.

Dritte Seite Bewerbung: Inhalt

Die Seite 3 fasst Ihre Bewerbung kompakt zusammen. Sie liefert dem Empfänger einen Überblick über Ihre Qualifikationen, Kompetenzen, Erfahrungen und Motivation.

In das Kurzprofil gehören diese Elemente:

  • Absender inklusive Name, Adresse, Telefon, E-Mail
  • Überschrift
  • Einleitung (kurz!)
  • Hauptteil inklusive Qualifikationen, Erfahrungen, Soft Skills, Motivation
  • Schlussformulierung
  • Ort, Datum, Unterschrift (handschriftlich)

Die Einleitung besteht aus drei bis vier Sätzen, mit denen Sie als Bewerber den Personaler von Ihrer Motivation überzeugen. Danach listen Sie Qualifikationen und Skills auf. Werfen Sie gerne noch mal einen Blick auf unser Muster oben.

Warum müssen Kontaktdaten hinein? Liest sich der Personaler nur die dritte Seite durch, findet er hier alle Infos, die er braucht, um Sie zu kontaktieren.

Schreiben Sie aber bitte nicht Seite 3 oder 3. Seite in die Überschrift. Das wirkt wie abgeschrieben. Formulieren Sie stattdessen eine aussagekräftige Headline, die möglichst zum Lesen animiert. Zum Beispiel:

  • Das habe ich zu bieten
  • Das sollten Sie über mich wissen
  • Was für mich spricht
  • Was mir wichtig ist
  • Meine Motivation
  • Warum ich mich bei Ihnen bewerbe
  • Deshalb sollten Sie mich einstellen
  • Das bin ich
  • Was ich bisher erreicht habe
  • Eine kleine Entscheidungshilfe
  • Über mich
  • Was bisher geschah

Sie sehen: Sie können die dritte Seite in der Bewerbung in eine ganz spezielle Richtung drehen – je nachdem, für welche Überschrift Sie sich entschieden haben.

Wählen Sie einen Schwerpunkt aus, der die Seite prägt. Alles Weitere steht ja bereits im Lebenslauf. Es bietet sich natürlich an, einen anderen Schwerpunkt als den aus Ihrem Anschreiben zu nehmen. So können Sie mehrere Felder abdecken, die Ihnen oder dem Unternehmen wichtig sind.

An dieser Stelle der Hinweis: Fällt es Ihnen schwer, etwas herauszuarbeiten, dann lassen Sie die Seite drei lieber von vornherein weg…

Dritte Seite Bewerbung: Vorteile

Ja, viele Ratgeber halten die dritte Seite in der Bewerbung für Ballast und vollkommen überflüssig.

In der Tat ist es so: Je mehr Lesestoff in den Bewerbungsunterlagen enthalten ist, desto unwahrscheinlicher, dass der Personalverantwortliche alles liest. Er überfliegt nur. Die wesentlichen Infos bekommt er ja ohnehin durch den Lebenslauf, das Anschreiben und die Zeugnisse serviert.

Doch genau hier liegt auch das Argument FÜR die dritte Seite. Denn angenommen, der Empfänger hat keine Zeit oder will sie sich nicht nehmen, dann kann eine überzeugende Seite 3 genau der richtige Köder für ihn sein. Motto: „Aha, wie praktisch, die lese ich mir jetzt durch, dann kann kann ich mir den Rest sparen. Genau das, was ich jetzt gerade brauche.“ Und wenn die Dritte Seite dann restlos überzeugt, kann sie ihren Absender in die nächste Runde hieven.

Sie wäre in diesem Szenario also kein zusätzlicher Ballast, sondern eine Alternative zu den restlichen Dokumenten Ihrer Bewerbung. Das macht die Sache gleichzeitig so schwer. Sie dürfen keinen wesentliche Info vergessen, müssen die Seite 3 aber auf das Notwendigste kondensieren.

Und reine Dopplungen und Wiederholungen sollten Sie auch vermeiden, denn es kann ja durchaus sein, dass sich der Personaler dann doch alles durchliest. Sieht er dann nahezu identische Anschreiben und Seite 3, könnte er an Ihrer Fähigkeit zu priorisieren zweifeln.

Darum ganz wichtig: Halten Sie sich kurz! Keine Romane, keine langen Erzählungen und Ausschweifungen. Ein paar kurze Sätze müssen es sein – am besten 10 bis 15 Zeilen lang. Und die dritte Seite sollte etwas Neues, einen anderen Blickwinkel zulassen oder sogar unterhalten.

Das sind die größten Vorteile einer dritten Bewerbungsseite. Die dritte Seite in der Bewerbung…

  • weckt Neugier beim Empfänger.
  • prägt sich ein.
  • wird wegen der Kürze und Bulletpoints aufmerksam gelesen.
  • macht Lust auf den Rest der Bewerbung.
  • benötigt nicht viel Platz und ist relativ schnell erstellt.
  • spart dem HR-Mitarbeiter Zeit.
  • beweist, dass Sie analytisch denken und Inhalte auf das Wesentliche herunterbrechen können.

Dritte Seite: Ja oder nein?

Sie wissen immer noch nicht, ob Sie Ihre Bewerbung mit einem Kurzprofil anreichern wollen? Hier ist unsere Entscheidungshilfe: Eine Dritte Seite in der Bewerbung ergibt Sinn, wenn…

  • Sie Platz für Infos benötigen, für die im Anschreiben kein Platz mehr war.
  • sie zur ausgeschriebenen Stelle passt.
  • sie dazu dient, Ihrem Lebenslauf Kontinuität zu verleihen.

Es gibt auch Gegenargumente. Sie brauchen KEINE Seite drei, wenn…

  • diese lediglich aus Wiederholungen besteht.
  • Sie sicher sind, dass Ihre Bewerbung schon rund und vollständig ist.
  • Sie wissen oder ahnen, dass der Empfänger kritisch darauf reagieren wird.

Sie müssen sich in der dritten Seite Ihrer Bewerbung nicht nur auf die Qualifikationen oder Kernkompetenzen beschränken. Sie können auch einzelne Skills gezielt highlighten, die Sie für besonders relevant halten. Das können auch Skills jenseits des Mainstreams sein.

Wichtig in jedem Fall: Die Seite drei muss dem Empfänger einen Mehrwert bieten. Denken Sie daran: Sie wollen damit Überzeugungsarbeit leisten, für sich und Ihre Kompetenzen werben. Die dritte Seite in der Bewerbung ist kein Selbstzweck, sondern ein Instrument zur Durchsetzung Ihrer Ziele.

Dritte Seite: Beruf und Branche

Dritte Seite Branche beachtenDer Vorteil der dritten Seite in der Bewerbung: Sie lässt viel Raum für Kreativität. Freiraum, der Ihnen im Lebenslauf und Anschreiben nur sehr eingeschränkt zur Verfügung steht.

So könnte ein Softwareentwickler zum Beispiel eine dritte Seite gestalten, die wie ein Quellcode aussieht (und damit gleichzeitig seine Coding-Skills demonstrieren). Ein Koch entwirft eine Menükarte, ein Mediziner ein Rezept, ein Controller eine Bilanz, ein Ingenieur einen Bauplan und ein Social-Media-Manager eine Twitter-Timeline. Das sind aber nur Anregungen. Sie können natürlich auch einen völlig anderen Stil und eigene Ideen aus Ihrem Hut zaubern.

Hinweis: Sie können, aber Sie MÜSSEN wohlgemerkt nicht kreativ werden. Wenn nämlich die Übersicht unter Ihren Ergüssen leidet, wird sich der Empfänger kaum darüber freuen…

[Bildnachweis: GaudiLab by Shutterstock.com]

Jobs in Ludwigshafen: Aktuelle Stellenangebote in der Pfalz

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Jobs in Ludwigshafen gibt es bei BASF in Hülle und Fülle, so viel ist bekannt. Was weniger bekannt ist: Ludwigshafen ist die Stadt der Pendler. In keine andere deutsche Großstadt fahren so viele Menschen ein und aus. Wohnen möchten sie hier offenbar nicht, Ludwigshafen gilt als das hässliche Entlein unter den Städten. Wer aber einen Blick auf seinen Lohnzettel wirft, vergisst die unschönen Seiten Ludwigshafens ganz ganz schnell wieder…

Jobs Ludwigshafen: Die Stadt

Wer Ludwigshafen hört, denkt automatisch an BASF. Der Chemie-Riese hat hier schon Mitte des 19. Jahrhunderts sein Stammhaus errichtet. Heute nimmt das riesige Areal, das im Norden der Stadt am Rhein liegt, zehn Quadratkilometer ein.

Der eine oder andere Zeitgenosse assoziiert die Stadt auch mit Daniela Katzenberger. Das Trash-TV-Sternchen lebt mittlerweile auf Mallorca, wurde aber in Ludwigshafen geboren. Mit dem Katzinett hat sie nichts zu tun…

Das Katzinett ist ein Privatmuseum, das sich dem Thema Katze widmet. Es hat sich seit seiner Gründung im Jahre 2010 zu einem beliebten Ausflugsziel in Ludwigshafen entwickelt.

Weit größere Relevanz aber hatte der berühmteste Sohn der Stadt: Helmut Kohl. Der verstorbene Altkanzler lebte in Oggersheim im Westen.

All die großen und kleinen Berühmtheiten können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Ludwigshafen keine Schönheit ist. Kein Reiseblogger weit und breit, der die Stadt als „heimliche Perle“ anpreisen würde. Ludwigshafen ist graue Beton- und Industrielandschaft.

Spötter sagen, das Beste an Ludwigshafen sei die Nähe zu Mannheim und Heidelberg. Das ist tatsächlich ein Vorteil: Ludwigshafen liegt mitten in der Metropolregion Rhein-Neckar. Pendlern stehen alle Richtungen frei, die Wohnungen sind hier aber günstiger.

Die beliebtesten Wohngegenden in Ludwigshafen sind seine Randlagen. Oggersheim, Oppau, Friesenheim oder Mundenheim haben sich mitunter ihren eigenen Charakter bewahrt. Mitten in der City fühlt sich hingegen so mancher unwohl – erst recht in den Abendstunden.

Stellen Ludwigshafen: Der Arbeitsmarkt

Rund 9.500 Ludwigshafener sind offiziell arbeitslos. Das entspricht einer Arbeitslosenquote in Ludwigshafen von 10,2 Prozent (Stand: September 2020). Zwei Jahre zuvor, im September 2018, lag sie erst bei 7,5 Prozent.

Die Industriestadt weist damit einen ziemlich schlechten Wert auf. In ganz Rheinland-Pfalz liegt die Arbeitslosigkeit bei 5,4 Prozent, in Deutschland bei 6,2 Prozent. Und auch die Landeshauptstadt Mainz mit 6,5 Prozent, Koblenz mit 6,8 Prozent, Speyer mit 6,9 Prozent und Worms mit 8,7 Prozent stehen deutlich besser da (Stand: September 2020).

Regionales Schlusslicht aber ist Ludwigshafen nicht. In Pirmasens beträgt die Arbeitslosenquote stattliche 11,7 Prozent (Stand: September 2020).

Jobs in Ludwigshafen gibt es vor allem im produzierenden Gewerbe. Die Industriebetriebe – allen voran BASF – tragen rund drei Viertel zur Bruttowertschöpfung bei, der Dienstleistungsbereich nicht mal ein Drittel.

Von den rund 102.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Ludwigshafen arbeitet nach IHK-Angaben fast die Hälfte in Industriejobs. Viele Stellen in Ludwigshafen gibt es zudem im Gesundheits- und Sozialwesen.

Richtig bewerben für Jobs in Ludwigshafen

jobs ludwigshafen stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungDie richtigen Jobs in Ludwigshafen müssen Sie nicht nur finden, sondern auch bekommen. Eine blitzsaubere Bewerbung ist der erste Schritt auf dem Weg zum Traumjob in Ludwigshafen. Hier sind alle Infos, die Sie brauchen:

Jobs Ludwigshafen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Ludwigshafen ist die Heimat des Chemiegiganten BASF. Das wirkt sich auch auf die Gehaltsstruktur in der Stadt aus – ziemlich positiv.

So liegt das Medianeinkommen in Ludwigshafen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 4.534 Euro brutto monatlich. Das ist im bundesweiten Vergleich ein überragender Wert. Median bedeutet, dass eine Hälfte aller Gehälter diesen Wert überbietet und die andere nicht.

In Rheinland-Pfalz nimmt Ludwigshafen damit die Spitzenposition ein – mit weitem Abstand. In der Landeshauptstadt Mainz verdienen Arbeitnehmer 3.554 Euro brutto im Monat, in Kaiserslautern 3.407 Euro, in Koblenz 3.354 Euro und in Trier 3.153 Euro.

Sogar Städte wie Stuttgart (4.351 Euro), Frankfurt (4.182 Euro) und München (4.169 Euro) lässt Ludwigshafen hinter sich. Gute Einstiegsgehälter winken in Ludwigshafen nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de insbesondere BWLern und Ingenieuren, aber auch Geisteswissenschaftlern.

Insgesamt sind die Gehälter in Rheinland-Pfalz auf einem guten Niveau. Das Durchschnittsgehalt aller Arbeitnehmer liegt hier laut gehalt.de bei 44.235 Euro brutto jährlich. In ganz Deutschland sind es 45.000 Euro.

Fach- und Führungskräfte verdienen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 in Rheinland-Pfalz 55.933 Euro brutto pro Jahr. 66.528 Euro sind es nach Angaben der Xing-Gehaltsstudie 2019.

Hier geht es zu Ihrem Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Ludwigshafen

Jobs in Ludwigshafen zu vergeben – das sind die größten Arbeitgeber in Ludwigshafen:

  • BASF SE (Chemie)
  • BASF Digital Solutions (IT-Dienstleistungen)
  • Abbott GmbH (Pharma)
  • AbbVie (Pharma)
  • Almatis (Chemie)
  • Contargo (Logistik)
  • ICL Performance Products (Chemie)
  • Isolite (Dämmtechnik)
  • G und H Isolierung (Isolationsarbeiten)
  • Fasihi (IT-Dienstleistungen)
  • Franz Kehl Betriebs GmbH (Gebäudereinigung)
  • GAG Ludwigshafen am Rhein (Immobilien)
  • Gruber (Spedition)
  • ISD – Industrie Service für Datenverarbeitung (IT-Dienstleistungen)
  • J. Engelsmann AG (Maschinenbau)
  • Keipp Elektro-Bau-Technik
  • Klinikum der Stadt Ludwigshafen
  • Kost GmbH (Gebäudereinigung)
  • Kübler GmbH (Hallenheizung)
  • M und W Process Automation (Automatisierungslösungen)
  • MD Medicus Holding (Medizinische Dienstleistungen)
  • Medpex Versandapotheke
  • Moster (Elektrogroßhandel)
  • Mühlenberg (Autohandel)
  • Bilfinger Peters Engineering (Ingenieurdienstleistungen)
  • Pfalzwerke AG (Energieversorgung)
  • Raschig (Chemie)
  • Medien Union (Medien)
  • Rheinland-Pfälzische Rundfunk GmbH (Medien)
  • Saint-Gobain Isover (Dämmstoffe)
  • Sparkasse Vorderpfalz
  • Türmerlein Holding (Klebstoffe)
  • TWL Technische Werke Ludwigshafen (Energieversorgung)
  • Joseph Vögele AG (Maschinenbau)
  • VR Bank Rhein-Neckar
  • Wöllner (Chemie)
  • Ziegle (Reinigungsdienst)
  • Stadt Ludwigshafen am Rhein
  • Pronova BKK (Krankenkasse)
  • WBL Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (Entsorgungsbetrieb und Verkehrstechnik)
  • Bäcker Görtz (Lebensmittel)
  • Herrmann Logistik (Spedition)

BASF Jobs Ludwigshafen

basf jobs ludwigshafen vollzeit teilzeitWeltweit hat BASF fast 120.000 Mitarbeiter, ungefähr ein Drittel davon am Konzernsitz in Ludwigshafen. Der Chemiekonzern beschäftigt und sucht hier am Rhein unter anderem:

Aktuelle Stellenangebote bei BASF finden Sie auf der Karriereseite von BASF oder direkt hier bei Karrieresprung in unserer Jobbörse.

Stellen Ludwigshafen: Karriereaussichten und Wirtschaft

Die Bande sind eng zwischen Ludwigshafen und chemischer Industrie. 1865 wurde hier die Badische Anilin und Soda-Fabrik gegründet. Heute sind die vier Buchstaben weltbekannt: BASF.

Fast 40.000 Menschen arbeiten in Ludwigshafen auf einer Fläche von zehn Quadratkilometern – auf dem größten Chemieareal der Welt.

BASF ist aber keineswegs das einzige Chemie-Unternehmen der Stadt. Sie alle profitieren vom Hafen Ludwigshafen, einem der größten Binnenhäfen Deutschlands und der Nähe zur Rhein-Neckar-Region. Ludwigshafen zieht viele Arbeitnehmer aus dem Umland an. In keiner anderen Stadt Deutschlands ist der Anteil an Pendlern so groß.

Mit der Entwicklung Ludwigshafens in den letzten fünf Jahren ist aber nur ein knappes Drittel der Unternehmen zufrieden. Das ergab eine IHK-Umfrage im Sommer 2018. Mit der Pfalz insgesamt ist dagegen fast die Hälfte zufrieden. In keiner pfälzischen Kommune ist der Pessimismus so groß wie in Ludwigshafen.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult belegte Ludwigshafen Platz 34 von 71. Gute Noten gab es unter anderem für die Arbeitsplatzversorgung. Die Abhängigkeit von einem Großkonzern scheint Fluch und Segen zugleich zu sein.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangiert Ludwigshafen am Rhein auf Position 139 von 401 Regionen in Deutschland. In der Kategorie Wettbewerb schnitt man äußerst gut ab (Platz 24), beim Arbeitsmarkt dagegen nur unterdurchschnittlich (Platz 288).

Jobs Ludwigshafen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

In Ludwigshafen winken nicht nur Top-Gehälter, sondern auch niedrige Lebenshaltungskosten.

Die Medianmiete in Ludwigshafen liegt nach Angaben der Plattform Immowelt bei 8,60 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020). Damit wohnen die Ludwigshafener sehr viel günstiger als ihre Nachbarn. Mannheimer zahlen für den Quadratmeter 9,30 Euro, Heidelberger sogar 10,80 Euro.

Weiter südlich in Karlsruhe kostet der Quadratmeter 10,00 Euro, nördlich in Darmstadt 10,80 Euro, westlich in Saarbrücken aber nur 7,50 Euro. In Mainz werden 11,20 Euro fällig, in Stuttgart 12,80 Euro und in Frankfurt 13,60 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Von 2009 bis 2019 waren die Mietpreise in Ludwigshafen um 33 Prozent angewachsen – von sechs auf acht Euro pro Quadratmeter. In Mannheim betrug der Preisanstieg im gleichen Zeitraum sogar 39 Prozent, in Heidelberg 32 Prozent.

Wohnungen für weniger als zehn Euro pro Quadratmeter – in Ludwigshafen gibt es sie (noch). Allerdings müssen Mieter speziell für kleinere Wohnungen teilweise mitunter bis zu 15 Euro investieren.

Günstig ist die Stadt auch für Käufer. Eine Immobilie in Ludwigshafen kostet laut Immowelt 1.940 Euro pro Quadratmeter. In Mannheim werden dagegen 2.570 Euro fällig, in Heidelberg sogar 3.250 Euro.

Auch die anderen Großstädte in der Region sind für Immobilienkäufer kostspieliger. So kostet sie der Quadratmeter in Karlsruhe 3.250 Euro, in Mainz 3.140 Euro, in Darmstadt 3.280 Euro, in Stuttgart 4.080 Euro und in Frankfurt 4.430 Euro.

Hier finden Sie 10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Jobs Ludwigshafen: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Ludwigshafen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Ludwigshafen für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Quereinsteiger suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Ludwigshafen finden Sie hier.
  • Die IHK Pfalz finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer der Pfalz finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Ludwigshafen für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Quereinsteiger finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 09.10.2020, Bildnachweis: David Hajnal by Shutterstock.com]

Jobs in Kaiserslautern: Aktuelle Stellenangebote, Gehälter, Arbeitgeber

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Jobs in Kaiserslautern sind nicht so rar wie Tore des FCK. Dabei gilt die Pfalz als wirtschaftliches Sorgenkind. Die Gehälter sind niedrig und die Arbeitslosigkeit ist hoch. Sogar der glorreiche 1. FC Kaiserslautern geht am Krückstock. Die Zukunft kann trotzdem kommen. Die Technische Universität bildet zahlreiche MINT-Kräfte aus, die die Industrie 4.0 vorantreiben und neue Jobs in Kaiserslautern schaffen sollen. Die 100.000-Einwohner-Stadt ist sogar auf dem besten Wege zu einem ernstzunehmenden IT-Zentrum…

Jobs Kaiserslautern: Die Stadt

Kaiserslautern ist die Heimat der Roten Teufel. Der Elf-Freunde-Kreisel an der Löwenburg zeugt noch heute von den Großtaten der Fritz-Walter-Elf. Doch mit dem Niedergang des FCK verschwand auch die Stadt aus der öffentlichen Wahrnehmung.

Vermutlich hätten viele sogar Schwierigkeiten, Kaiserslautern auf einer Landkarte zu finden. Die Stadt mit ihren rund 100.000 Einwohnern liegt in der Pfalz, direkt an der A6 auf halber Strecke zwischen Saarbrücken und Mannheim.

Den US-Militärs dagegen ist Kaiserslautern ein Begriff. Der US-Stützpunkt gilt als der größte außerhalb der Vereinigten Staaten, die US-Community in der Region umfasst insgesamt 50.000 Menschen. Die Amerikaner haben Lautern seit dem Zweiten Weltkrieg entscheidend mitgeprägt.

Im Sommer treffen sich alle in der Gartenschau im Zentrum der Stadt. Das weitläufige Gelände war um die Jahrtausendwende Schauplatz der ersten Landesgartenschau in Rheinland-Pfalz. Heute erfreuen sich nicht nur die kleinen Gäste an einer großen Dinosaurier-Ausstellung.

Stellen Kaiserslautern: Der Arbeitsmarkt

Die offizielle Arbeitslosenquote in Rheinland-Pfalz liegt bei 5,4 Prozent (Stand: September 2020). Das ist besser als der gesamtdeutsche Wert von 6,2 Prozent.

Im Bezirk Kaiserslautern der Bundesagentur für Arbeit ist die Arbeitslosenquote mit 5,5 Prozent ähnlich niedrig. Für die kreisfreie Stadt Kaiserslautern dagegen sieht es nicht so rosig aus. Hier liegt der Wert bei 9,6 Prozent (Stand: September 2020).

Damit steht Kaiserslautern selbst im Landesvergleich ziemlich schlecht da. In der Stadt Worms liegt die Arbeitslosenquote bei 8,7 Prozent, in Trier bei 7,0 Prozent, in Koblenz bei 6,8 Prozent, in Mainz bei 6,5 Prozent und in Speyer bei 6,9 Prozent (Stand: September 2020).

Schlechter als Kaiserslautern stehen Ludwigshafen mit 10,2 Prozent und Pirmasens mit 11,7 Prozent da (Stand: September 2020).

Insgesamt gibt es in Kaiserslautern nach IHK-Angaben knapp 54.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Ein Fünftel von ihnen arbeitet im Produzierenden Gewerbe, ein weiteres Fünftel in Handel, Verkehr und Gastgewerbe. Der Rest hat einen (anderen) Dienstleistungs-Job.

Jobs Kaiserslautern: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Medianeinkommen in Kaiserslautern liegt bei 3.407 Euro brutto im Monat. Diese Zahlen hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Neuere liegen noch nicht vor. Median bedeutet: Die ein Hälfte der Gehälter liegt über dem Wert, die andere Hälfte unter ihm. Zum Vergleich: Das Medianeinkommen für ganz Deutschland beträgt 3.209 Euro brutto monatlich.

Das Gehaltsniveau in Kaiserslautern liegt damit deutlich über dem von Worms (3.102 Euro). Auch Saarbrücken im Westen Lauterns kommt mit 3.431 Euro nicht ganz an den Pfälzer Wert heran. Mainz weist mit 3.554 Euro nur ein geringfügig höheres Medianeinkommen auf, Karlsruhe im Süden kommt dagegen auf 3.682 Euro.

Das Durchschnittseinkommen in Rheinland-Pfalz liegt nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de bei 44.529 Euro brutto im Jahr. Damit liegt Rheinland-Pfalz deutschlandweit auf Platz fünf der Flächenländer – hinter Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Fach- und Führungskräfte verdienen in Rheinland-Pfalz sogar 55.933 Euro brutto jährlich im Schnitt. In Hessen kommen sie laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf über 65.000 Euro, in Mecklenburg-Vorpommern dagegen nur auf rund 42.000 Euro.

Die Xing-Gehaltsstudie 2019 weist für Fach- und Führungskräfte in Rheinland-Pfalz gar ein jährliches Durchschnittsgehalt von 66.528 Euro brutto aus. Damit liegt das Gehaltsniveau in Rheinland-Pfalz sechs Prozent unter dem deutschen Durchschnitt von 70.754 Euro. Über dem Schnitt liegen allerdings nur vier Bundesländer: Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle.

Die größten Arbeitgeber in Kaiserslautern

Hier winken Jobs in Kaiserslautern – das sind die größten Arbeitgeber in Kaiserslautern:

  • Opel (Fahrzeugbau)
  • Westpfalz-Klinikum
  • Stadtsparkasse Kaiserslautern
  • Möbel Martin
  • Adient (Automotive)
  • John Deere (Nutzfahrzeuge)
  • SWK Stadtwerke Kaiserslautern
  • Technische Universität Kaiserslautern
  • Hochschule Kaiserslautern
  • Wipotec Group (Maschinenbau, Wägesysteme)
  • Gebr. Pfeiffer SE (Anlagenbau)
  • Pfaff Industriesysteme und Maschinen GmbH (Maschinenbau)
  • Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik
  • Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering
  • Empolis Information Management (Software)
  • Institut für Verbundwerkstoffe GmbH (Forschung)
  • Insiders Technologies (Software)
  • Topdesk Deutschland (IT)
  • Dcon Software and Service AG
  • Amec Foster Wheeler (Bau und Anlagenbau)
  • Corning Inc (Glas, Keramik)
  • Demando GmbH (IT-Dienstleistungen)
  • Schönhofen Ingenieure
  • Sieda GmbH (Software)
  • Peschla und Rochmes (Ingenieurbüro)
  • Trimble Kaiserslautern (Bau)
  • Teckpro AG (Unternehmensberatung)
  • Voss und Kamb und Partner (Ingenieurbüro)
  • Netbiscuits (Software)
  • Veenion (Software)
  • Banf Werbung (Werbeagentur)
  • Barbarossa Bäckerei (Großbäcker)
  • Fruit of the Loom (Einzelhandel)
  • Hochwald Foods GmbH (Nahrungsmittel)
  • Fuchs Lubritec (Spezialschmierstoffe)
  • WR Security und Bewachung (Sicherheit)
  • Wach- und Schließgesellschaft Karl Liebrich (Sicherheit)
  • Antenne Kaiserslautern (Radio)
  • Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
  • K in Lautern (Einkaufszentrum)
  • Wasem Logistik (Spedition)
  • Lutrina Klinik (Gesundheit)
  • Accenture (Unternehmensberatung)
  • TKS Telepost (Telekommunikation)

Richtig bewerben für Jobs in Kaiserslautern

jobs kaiserslautern stellenangebote vollzeit teilzeit bewerbungDie richtigen Jobs in Kaiserslautern muss man nicht nur finden. Man muss sie auch bekommen. Mit einer überzeugenden Bewerbung gelingt es. Hier sind alle Tipps für Ihre blitzsaubere Bewerbung in Kaiserslautern:

Stellen Kaiserslautern: Karriereaussichten und Wirtschaft

Die Pfalz galt lange – oder gilt noch immer – als abgehängt. Auch Kaiserslautern glänzt nicht gerade durch herausragende Wirtschaftsdaten. Aber: In genau den Feldern, die große Zukunftschancen versprechen, hat die Stadt eine bemerkenswert gute Basis.

So gibt es hier ein Cluster für Industrie 4.0, dem unter anderem das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz angehört. Schon seit 1988 forscht man in Lautern zu KI, einem Thema, das heute in aller Munde ist.

Auch darf man Kaiserslautern guten Gewissens als IT-Zentrum bezeichnen. Eine Vielzahl an Software- und IT-Firmen ist hier entstanden oder hat sich angesiedelt. So kommt etwa Software, die bei Fernseh- und Radiosendern Millionen von Ton- und Bilddokumenten archiviert oder die von Banken auf der ganzen Welt für Wertpapierhandel eingesetzt wird, aus Kaiserslautern.

Großer Standortvorteil ist die Technische Universität Kaiserslautern. Sie ist die einzige Uni in ganz Rheinland-Pfalz mit einem technischen Profil. Fast 15.000 Studierende zählt die TU, viele davon im Maschinenbau, Informatik, Bauingenieurwesen und Elektrotechnik.

Auch die Automobilwirtschaft ist ein wichtiges Standbein bzw. Stützrad der Lauterer Wirtschaft. So ist Kaiserslautern einer von nur noch drei Standorten von Automobilhersteller Opel in Deutschland – neben Rüsselsheim und Eisenach.

Seine Branchenschwerpunkte hat Kaiserslautern in diesen Bereichen:

  • Automobilindustrie
  • Chemische Industrie
  • IT/Medien
  • Logistik
  • Maschinenbau
  • Nutzfahrzeuge

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 landete die Stadt Kaiserslautern auf Platz 221 von 401 Regionen in Deutschland. In der Kategorie Arbeitsmarkt reichte es immerhin zu Rang 133, bei der Dynamik zu Platz 104.

Der Landkreis Kaiserslautern belegte im Gesamtranking Position 306.

Jobs Kaiserslautern: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Sündhaft teuer lebt es sich unter Roten Teufeln nicht. Die Preise in Kaiserslautern sind im Vergleich sehr moderat.

Die Mietpreise in Kaiserslautern lagen laut Immobilienplattform Immowelt zuletzt im Mittel bei 7,00 Euro pro Quadratmeter. Damit ist das Mietpreisniveau deutlich niedriger als in den teuren Metropolen wie München, Hamburg oder Frankfurt. Dort liegen die Quadratmetermieten im zweistelligen Euro-Bereich.

Aber auch für eine deutsche Mittelstadt sind sieben Euro keineswegs viel. In Böblingen bei Stuttgart zum Beispiel werden im Mittel 11,70 Euro fällig, in Esslingen am Neckar 10,70 Euro, in Ludwigsburg 10,00 Euro. Günstiger als Kaiserslautern wohnt man vor allem im Osten des Landes und im tiefen Westen. In Frankfurt/Oder beträgt der mittlere Mietpreis 5,80 Euro, in Gladbeck im Ruhrgebiet 6,20 Euro.

Wer eine Immobilie in Kaiserslautern kaufen will, muss laut Immowelt 1.450 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren. Ein Spottpreis im Vergleich zum mondänen München. Hier sind über 7.000 Euro mehr Regel als Ausnahme. Frankfurt und Hamburg folgen mit je rund 4.000 Euro pro Quadratmeter Immobilie.

Auch unter den Mittelstädten, die mit Kaiserslautern vergleichbar sind, gibt es Ausreißer nach oben. So kostet eine Immobilie in Böblingen über 3.000 Euro pro Quadratmeter, in Gießen 2.500 Euro, in Göppingen und Gütersloh 2.300 Euro.

Nur wenige Städte können das tiefe Preisniveau Kaiserslauterns brechen. Sie liegen fast allesamt im Osten Deutschlands, im Ruhrgebiet und am Niederrhein. In Gelsenkirchen etwa ist ein Immobilienkauf mit 1.000 Euro pro Quadratmeter noch günstiger als in der Pfalz.

Hier finden Sie 10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Kontaktdaten und Servicestellen in Kaiserslautern

Sie wollen sich in Kaiserslautern selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Kaiserslautern für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Kaiserslautern finden Sie hier.
  • Die IHK Pfalz finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer der Pfalz finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Kaiserslautern für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob oder Studentenjob finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 09.10.2020, Bildnachweis: Oleksandr Osipov by Shutterstock.com]

Jobs in Mainz: Aktuelle Stellenangebote und die größten Arbeitgeber

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Zu den besten Jobs in Mainz gehört es, ausgiebig zu feiern. Die Stadt ist Karnevalshochburg und liegt mitten im größten Weinanbaugebiet Deutschlands. Ein Gläschen Wein darf man sich hier auch nach einem gelungenen Arbeitstag gerne mal gönnen. Viele Jobs in Mainz gibt es in der Gastronomie und Tourismusbranche, in Wissenschaft und Medizin. Und natürlich in der Medienbranche: Der bekannteste Arbeitgeber der Stadt sitzt südwestlich der Innenstadt am Lerchenberg…

Jobs Mainz: Die Stadt

Die Mainzelmännchen sind die Botschafter der Stadt. Doch in Zeiten von Netflix und Co. nimmt ihre Zugkraft ab. Gilt das auch für Mainz selbst?

Klare Antwort: Nein. Mainz steht ökonomisch gut da. Vom ZDF, das auf dem Lerchenberg residiert, und dem SWR ist man jedenfalls nicht abhängig – oder nur ein bisschen. Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt ist breit aufgestellt.

Neu-Mainzer schätzen aber nicht nur die große Job-Auswahl, sondern auch die Lebensfreude. Hier, wo der Main in den Rhein mündet, fließt der Wein in Strömen. Rheinhessen ist Weinland. Karneval heißt Fastnacht und Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht.

Der berühmteste Sohn der Stadt ist ein Gigant. Johannes Gutenberg haben wir den modernen Buchdruck zu verdanken. Im Mainzer Stadtbild ist er fest verankert. Es gibt das Gutenberg-Museum, die Gutenberg-Uni, den Gutenberg-Platz, das Gutenberg-Denkmal und sogar den Gutenberg-Marathon.

Eine paar Schönheitspunkte muss man Mainz trotz alledem abziehen. Als sonderlich grün gilt die 210.000-Einwohner-Stadt nämlich nicht.

Beliebte Wohngebiete in Mainz sind Bretzenheim, Weisenau, Oberstadt, Kastel, Neustadt, Gonsenheim, Hechtsheim und die Altstadt. Als soziale Brennpunkte gelten die nördliche Neustadt und die Gustav-Mahler-Siedlung in Lerchenberg-Mitte sowie Teile von Mombach, Finthen-Nord, Kronberger Hof und die Elsa-Brändström-Straße in Gonsenheim.

Stellen Mainz: Der Arbeitsmarkt

Rund 122.500 Menschen sind in Rheinland-Pfalz offiziell als arbeitslos gemeldet (Stand: September 2020). Damit liegt die Arbeitslosenquote bei 5,4 Prozent – eine vergleichsweise gute Quote. In ganz Deutschland beträgt sie 6,2 Prozent. Nördlich von Rheinland-Pfalz in Nordrhein-Westfalen sind sogar 7,9 Prozent ohne Job.

In der Stadt Mainz liegt die Arbeitslosenquote bei 6,5 Prozent. Rund 8.000 Mainzer sind aktuell ohne Arbeitsplatz. Mit einer Quote von 4,4 Prozent glänzt das Umland, der Bezirk Mainz-Bingen der Bundesagentur für Arbeit (Stand: September 2020).

Mainz hat eine vergleichsweise junge Bevölkerung, viele Hochqualifizierte und Jobs im Dienstleistungssektor. Die Wirtschaft ist mittelständisch geprägt – und bietet insgesamt 115.000 Mainzern einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz.

Auf der anderen Rheinseite in Wiesbaden ist die Arbeitslosigkeit mit 8,0 Prozent deutlich größer. Einige Kilometer weiter östlich in Frankfurt beträgt die Quote 7,5 Prozent (September 2020).

In den meisten anderen Städten in Rheinland-Pfalz ist die Arbeitslosigkeit höher als in Mainz. So beträgt die Quote in Trier 7,0 Prozent, in Koblenz 6,8 Prozent und in Speyer 6,9 Prozent. und in Worms 6,7 Prozent. Besorgniserregend ist die Situation in Worms und Frankenthal (jeweils 8,7 Prozent), Kaiserslautern (9,6 Prozent), Ludwigshafen am Rhein (10,2 Prozent) und vor allem Pirmasens mit 11,7 Prozent (Stand: September 2020).

Jobs Mainz: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Mit ihren unmittelbaren Nachbarn kann die Medienstadt nicht mithalten. Das Medianeinkommen in Mainz liegt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 3.554 Euro brutto im Monat. Beim Median liegt die eine Hälfte der Gehälter über dem Wert, die andere Hälfte darunter.

In Wiesbaden werden monatlich 3.758 Euro brutto gezahlt, in Frankfurt 4.182 Euro und in Darmstadt gar 4.185 Euro. Insgesamt aber ist das Mainzer Gehaltsniveau sehr ordentlich. Das gesamtdeutsche Medianeinkommen beträgt 3.209 Euro brutto monatlich.

Insgesamt verdienen Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de durchschnittlich 44.235 Euro brutto im Jahr. In Mainz liegt das monatliche Durchschnittsgehalt demnach bei 47.295 Euro. Im Gehalts-Vergleich aller 16 Landeshauptstädte rangiert Mainz damit auf Platz 6. Die Spanne reicht von ca. 56.000 Euro in Stuttgart bis ca. 35.000 Euro in Schwerin.

Fach- und Führungskräfte in Rheinland-Pfalz kommen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf 55.933 Euro brutto jährlich im Schnitt. Ein guter Wert, aber nebenan in Hessen finden sich fast 10.000 Euro pro Jahr mehr in der Lohntüte.

Mainz zählt demzufolge zu den 10 Städten mit den höchsten Durchschnittsgehältern in Deutschland für Fach- und Führungskräfte. An der Spitze rangiert Frankfurt mit 70.974 Euro brutto pro Jahr. Dahinter folgen München, Stuttgart, Ulm, Düsseldorf, Bonn, Darmstadt und Essen. Mainz belegt Platz 9 mit einem Durchschnittsgehalt von 61.633 Euro brutto jährlich. Die Top Ten rundet Heidelberg ab.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle.

Die größten Arbeitgeber in Mainz

Hier winken Jobs in Mainz – das sind die größten Arbeitgeber in Mainz und Rheinhessen:

  • Zweites Deutsches Fernsehen ZDF (Medien)
  • Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität
  • Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
  • Schott AG (Glas)
  • Mainzer Stadtwerke
  • Mainzer Verkehrsgesellschaft
  • Südwestrundfunk
  • Sparda-Bank Südwest
  • DB Cargo AG (Güterverkehr)
  • DB Regio Bus Mitte (Verkehr)
  • Mainzer Volksbank
  • Sparkasse Mainz
  • Werner und Mertz (Chemie)
  • Coface (Versicherung)
  • Aereon AG (Immobilien)
  • Elster GmbH (Messtechnik)
  • Biontech (Biotechnologie)
  • UDG United Digital Group (Marketing)
  • Xylem Analytics (Laborbedarf-Fachhandel)
  • Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (Energie)
  • Stiftung Juvente Mainz (Soziales)
  • Novo Nordisk Pharma
  • Hochschule Mainz
  • Arjo Deutschland (Medizintechnik)
  • Vlexx (Eisenbahnverkehrsunternehmen)
  • Dilas Diodenlaser (Halbleiter)
  • Targo Commercial Finance (Bank)
  • Vicampo.de (Weinversand)
  • Deutsche Anlagen-Leasing (Immobilien)
  • Leonardo Personalkonzept (Zeitarbeit)
  • TFG Transfracht (Logistik)
  • Wepa Hygieneprodukte
  • BFE Studio und Medien Systeme (Medientechnik)
  • Bausparkasse Mainz AG (Finanzen, Versicherung)
  • Brezelbäckerei Ditsch (Lebensmittel)
  • Caritasverband Mainz (Wohlfahrt)
  • Deublin (Maschinenbau)
  • Deutsche Bundesbank – Hauptverwaltung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland
  • Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
  • Landesbank Baden-Württemberg
  • DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz (Hilfsorganisation)
  • Ganzimmun Diagnostics AG (Labordiagnostik)
  • HDI (Finanzen, Versicherung)
  • Hyatt Regency Mainz (Gastgewerbe)
  • Katholisches Klinikum Mainz
  • Röchling Automotive Germany (Chemie, Pharma)
  • Wohnbau Mainz (Wohnungsbaugesellschaft)
  • VRM Marketing (Medien)

Mainz ZDF Jobs

mainz zdf jobs praktikumDas ZDF beschäftigt insgesamt fast 3.400 feste Mitarbeiter in Mainz, Berlin und seinen 16 Inlands- und 18 Auslandsstudios. Dazu gesellen sich noch zahlreiche freie Mitarbeiter und Praktikanten.

Aus seinem Sendezentrum in Mainz sendet das ZDF schon seit dem 1. April 1963. Hier trifft man keineswegs nur Heute-Sprecher und Kabelträger. Das ZDF beschäftigt unter anderem auch:

Stellen Mainz: Karriereaussichten und Wirtschaft

Einem Tropfen Wein sind die Mainzer nicht abgeneigt. Rheinhessen ist das größte Weinanbaugebiet Deutschlands. Zu Rheinhessen zählen neben Mainz auch die Städte Bingen, Worms und Alzey.

Wein und andere Spirituosen sind aber nicht das einzige Exportgut. 36 Prozent der Arbeitsplätze in der Region sind laut IHK Rheinhessen vom Export abhängig. Der wichtigste Handelspartner ist Frankreich. Jedes zehnte Erzeugnis, das von Mainz aus in den Export geht, wird ins Nachbarland versandt. Dahinter folgen die USA, Großbritannien, Niederlande, Italien, Spanien, Polen, Belgien, China und Österreich.

Vor allem die Chemische und Pharma-Industrie in Mainz ist stark, auch das Ernährungsgewerbe, Glasindustrie, Verlags- und Druckgewerbe, Automotive, Gummi- und Kunststoffindustrie sowie die Hersteller von Büromaschinen und DV-Geräten.

Diese Bereiche und Branchen schaffen die meisten Jobs in Mainz:

  • Pharma und Chemie
  • Kunststoffe
  • Maschinen und Automobil
  • Wein, Tourismus, Kongress, Messe
  • Hotellerie und Gastronomie
  • Medien
  • Gesundheit, Medizin
  • Hochschulen, Wissenschaft

Mainz ist eine Verwaltungs- und Dienstleistungsstadt, die von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt ist. Die ganz großen Global Player findet man eher 40 Kilometer weiter nördlich in Frankfurt.

In der Wissenschaft aber spielt Mainz ganz vorne mit. 2011 trug sie den Titel „Stadt der Wissenschaft“. Mit einer Universität, zwei Hochschulen, zwei Max-Planck-Instituten, Fraunhofer- und Helmholtz-Gesellschaften ist Mainz gut bestückt.

Mainz ist darüber hinaus ein wichtiger Medienstandort. Das ZDF sitzt am legendären Lerchenberg, der SWR in Altstadtnähe. Für Medienschaffende ist Mainz eine gute Adresse.

Summa summarum ist Mainz eine Stadt mit hervorragenden Job-Perspektiven. Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult landeten die Rheinhessen auf Platz 19 von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland. Im Vorjahr hatte es für Mainz allerdings noch zu Rang 13 gereicht.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangiert die Stadt Mainz auf Position 45 von 401 Regionen in Deutschland. In der Kategorie Arbeitsmarkt schrammte man mit Platz 12 nur haarscharf an den Top Ten vorbei. Der Landkreis Mainz-Bingen steht in diesem Ranking auf Platz 48.

Jobs Mainz: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Das Rhein-Main-Gebiet ist ein Hotspot der deutschen Wirtschaft. Was positiv klingt, hat auch Nachteile. So sind die Preise in der Region höher als anderswo. Das gilt auch für die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz.

Im Mittel zahlen Mieter in Mainz laut Immobilienplattform Immowelt 11,20 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020). Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Mietpreise damit um 10 Prozent. Sie sind noch eine Spur höher als im benachbarten Wiesbaden (10,10 Euro) und in Darmstadt (10,80 Euro). Frankfurt steht bei 13,60 Euro.

Ähnlich viel zahlen Mieter nur in den großen Städten sowie in Teilen Bayerns und Baden-Württembergs. Von 2009 bis 2019 waren die Mietpreise in Mainz um 38 Prozent gestiegen.

Vor allem kleine Wohnungen fressen sich tief ins Portemonnaie. Wer auf bis zu 60 Quadratmeter wohnt, zahlt laut Immowelt oft sogar 13 bis 14 Euro pro Quadratmeter.

Die Kaufpreise für Immobilien in Mainz steigen sogar noch schneller – von 2017 auf 2018 um neun Prozent. Ein Quadratmeter wandert für 3.140 Euro über den Maklertisch. Allerdings liegt das Kaufpreisniveau damit noch immer deutlich unter dem der Nachbarn. In Wiesbaden müssen Käufer mit 3.350 Euro pro Quadratmeter rechnen, in Darmstadt mit 3.280 Euro und in Frankfurt sogar mit 4.430 Euro.

Alles in allem ist Mainz keine Stadt für Sparfüchse. Das zeigt auch ein Vergleich von Financescout24. Wer in Mainz 50.000 Euro im Jahr verdient, würde in Berlin nur rund 43.000 Euro benötigen, um den Lebensstandard zu halten. In Berlin sind die Mieten um neun Prozent günstiger als in Mainz, Lebensmittel um 19 Prozent und Transportkosten sogar um 32 Prozent.

Jobs Mainz: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Mainz selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Mainz für Vollzeit, Teilzeit, Quereinsteiger, Aushilfe, Minijob oder Studenten suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Mainz finden Sie hier.
  • Die IHK Rheinhessen finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Rheinhessen finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Mainz und Rheinland-Pfalz für Vollzeit, Teilzeit, Quereinstieg, Aushilfe, Studenten oder Minijob finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 09.10.2020, Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

Jobs in Frankfurt: Aktuelle Stellenangebote, Gehälter, Arbeitgeber

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Zwischen Wolkenkratzern und Fachwerkhäusern – kaum eine andere Stadt in Deutschland bietet so viele Kontraste wie Frankfurt am Main. Wirtschaftlich steht und fällt sie mit der Finanzindustrie. Der Brexit bringt neue Finanz-Jobs an den Main, doch sind gerade Frankfurts Banken Sorgenkinder. Welche Branchen bieten in der Hessenmetropole noch Perspektiven? Hier gibt es Jobs in Frankfurt

Jobs Frankfurt: Die Stadt

Frankfurt ist eine Stadt mit vielen Gesichtern. Die funkelnden Bankentürme hier, die Verwahrlosung rund um den Hauptbahnhof dort. Gegensätze, die die Hessenstadt für die einen so anziehend, für die anderen ungenießbar machen.

Speziell der Brexit hat Frankfurt weiter verändert – und noch mehr Arbeitsplätze in der Finanzbranche an den Main gespült. Das sorgt für weiteren Beschäftigungsaufbau, Wohlstand und Kaufkraft auf der einen, zunehmende Gentrifizierung auf der anderen Seite. Schon jetzt sind die Mieten in Frankfurt auf Top-Niveau.

Das betrifft Studentenviertel wie Bockenheim genauso wie beliebte Wohngegenden wie Ostend, Griesheim und Bornheim. Als heißes Pflaster gilt Höchst.

Ein grundsätzliches Problem für alle Frankfurter ist die Lärmbelastung durch den Flughafen. Für die Kommunalpolitik ein Dauerbrenner, aber auch für die Wohnungssuche ein nicht zu unterschätzendes Kriterium.

Stellen Frankfurt: Der Arbeitsmarkt

Der Frankfurter Arbeitsmarkt ist deutlich robuster als jener in anderen deutschen Großstädten – zum Beispiel in Berlin oder Köln. 31.500 Frankfurter sind offiziell arbeitslos gemeldet, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 7,5 Prozent (Stand: September 2020). Ein Jahr zuvor betrug sie sogar nur 4,8 Prozent.

Die Arbeitslosenquote in Frankfurt liegt etwas über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Für Deutschland beträgt sie 6,2 Prozent, für Hessen 5,8 Prozent (Stand: September 2020).

Noch besser ist die Lage im Frankfurter Umland. Der Main-Taunus-Kreis (4,9 Prozent) und Hochtaunus-Kreis (5,2 Prozent) sind nahe der Vollbeschäftigung. Laut IHK-Umfrage 2020 sehen 90,2 Prozent der befragten Unternehmen in der Stadt Frankfurt Handlungsbedarf bei der „Verfügbarkeit von beruflich qualifizierten Arbeitskräften“.

Frankfurt ist eine Dienstleistungsstadt. Der Service-Sektor ist mit mehr als 1,5 Millionen Beschäftigten für fast zwei Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Rhein-Main-Gebiet verantwortlich.

Jeder fünfte Beschäftigte arbeitet in der Industrie – zusammen sind das rund 426.000 sozialversicherungspflichtige Jobs. Dazu kommen noch 340.000 Arbeitnehmer im Handel und 127.000 im Baugewerbe. Insgesamt haben im Rhein-Main-Gebiet damit knapp 2,5 Millionen Menschen einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz.

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Jobs in Frankfurt: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In nahezu allen Ländervergleichen liegt Hessen beim Gehalt vorne. Das liegt vor allem an der Stadt Frankfurt. Sie verfügt über besonders finanzkräftige Branchen (Banken) und treibt den Schnitt damit nach oben.

Laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 verdienen Fach- und Führungskräfte in Hessen im Schnitt 64.335 Euro brutto pro Jahr – das ist der Top-Wert im Vergleich der Bundesländer. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 berechnet sogar ein Durchschnittsgehalt von 76.972 Euro brutto jährlich für Fach- und Führungskräfte in Hessen.

Für Ingenieure in Frankfurt berechnet die Gehaltsplattform gehalt.de ein Durchschnittsgehalt von 81.039 Euro – von den großen Städten ist demnach nur Stuttgart lukrativer.

Für Juristen wiederum ist Frankfurt erste Wahl. Sie haben mit 62.841 Euro laut gehalt.de am Main die höchsten Einstiegsgehälter deutschlandweit. Geisteswissenschaftler starten in Frankfurt mit 38.052 Euro ins Berufsleben – auch das ist ein vergleichsweise guter Wert.

Fächerübergreifend können Absolventen in der Mainmetropole mit einem Startgehalt von 49.835 Euro brutto im Schnitt rechnen – das ist der sechstbeste Wert hinter Leverkusen, Erlangen, München, Stuttgart und Wolfsburg.

Für Fach- und Führungskräfte in der IT-Branche beträgt das Gehaltsniveau in Frankfurt laut Personalberatung Kienbaum 113 Prozent des deutschen Durchschnitts – nur in Düsseldorf und Köln ist es höher.

Insgesamt beträgt das Medianeinkommen für Arbeitnehmer mit einem Vollzeitjob in Frankfurt nach offiziellen Zahlen 4.182 Euro brutto monatlich. Damit verdienen Frankfurter überdurchschnittlich gut. Für ganz Deutschland liegt das Medianeinkommen nur bei 3.209 Euro.

Hier finden Sie die große Gehaltstabelle. Hier geht es zum Einstiegsgehalt 2020.

Die größten Arbeitgeber in Frankfurt

Hier winken Jobs in Frankfurt am Main – das sind die größten Arbeitgeber in Frankfurt:

  • Deutsche Lufthansa AG (Luftfahrt)
  • Lufthansa Cargo AG (Frachtflug)
  • DB Netz AG (Eisenbahninfrastruktur)
  • Schenker Deutschland AG (Logistik)
  • DB Fernverkehr AG (Bahn)
  • Fraport (Flughafen)
  • Deutsche Post
  • Commerzbank
  • Deutsche Telekom
  • T-Systems (Telekommunikation)
  • Continental Teves AG (Automotive)
  • Deutsche Börse
  • Europäische Zentralbank
  • Deutsche Bundesbank
  • Deutsche Bank
  • DZ Bank Gruppe
  • Helaba (Finanzen)
  • Ing-Diba (Finanzen)
  • BNP Paribas (Finanzen)
  • UBS Europe (Finanzen)
  • KfW Bankengruppe
  • Allianz (Versicherungen)
  • Deka Bank (Finanzen)
  • Stadtwerke Frankfurt am Main
  • Messe Frankfurt
  • Siemens (Industrie)
  • Pricewaterhouse Coopers (Wirtschaftsprüfung)
  • Zürich Beteiligungs-AG (Versicherungen)
  • KPMG (Wirtschaftsprüfung)
  • Nestlé Deutschland (Lebensmittel)
  • Ferrero Deutschland (Lebensmittel)
  • Radeberger Gruppe (Brauerei)
  • Sanofi-Aventis (Pharma)
  • General Electric Deutschland (Industrieanlagen)
  • Apple Retail Germany (Technologie)
  • Infraserv (Chemie, Pharma)
  • Wisag (Facility Management)
  • All-Service Dienstleistungen (Gebäudemanagement)
  • Securitas Deutschland (Sicherheit)
  • UPS (Logistik)
  • Kion Group AG (Gabelstapler)
  • Finanz Informatik GmbH (IT-Dienstleistungen)
  • Samson AG (Mess- und Regeltechnik)
  • Deutsche Hospitality (Hotellerie)
  • Jones Lang LaSalle (Gewerbeimmobilien)
  • Aveco Holding AG (Gebäudedienstleistungen)
  • Strabag Property and Facility Services (Immobiliendienstleistungen)
  • Protiviti (Unternehmensberatung)
  • Agaplesion (Gesundheit)
  • Orpea Deutschland (Pflege)
  • Hessischer Rundfunk (Medien)
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (Medien)

Jobs Frankfurt Finance

jobs frankfurt finance finanzen bankenFür Jobs im Finance-Bereich ist Frankfurt die erste Adresse in Deutschland – und eine der besten in ganz Europa. Stellen in Frankfurt gibt es zum Beispiel für:

Jobs Frankfurt: Karriereaussichten und Wirtschaft

Frankfurt am Main ist eine Bankenstadt. Und das bleibt bis auf Weiteres auch so. Der Standort ist vor allem für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister attraktiv.

Darunter sind heimische Institute wie Deutsche Bank und Commerzbank, aber auch Bankengrößen aus dem Ausland wie BNP Paribas oder UBS. Nicht zu vergessen die Europäische Zentralbank, von deren Entscheidungen das Wohl und Wehe der gesamten Branche abhängt.

Für Arbeitnehmer und Jobsuchende mit Finanz-Background ist Frankfurt zweifelsfrei das Eldorado in Deutschland. Dahinter folgen die Immobilienwirtschaft sowie die Handels- und Konsumgüterbranche, die ebenfalls in Frankfurt stark vertreten sind. Was viele nicht wissen: Die beiden Food-Multis Nestlé und Ferrero haben ihre Deutschland-Zentrale am Main.

Bekannt ist die Stadt auch für ihren gigantischen Flughafen, der vielen Menschen Beschäftigung gibt.

Alles in allem lässt sich festhalten: Frankfurt zeichnet – trotz der Dominanz der Finanzindustrie – eine große Branchenvielfalt, reichhaltige Jobangebote und ein gutes Gehaltsniveau aus.

Diese Branchen schaffen viele Jobs in Frankfurt:

  • Banken, Versicherungen, Finanzdienstleistungen
  • Immobilienwirtschaft
  • Handel und Konsumgüter
  • Transport und Logistik
  • Tourismus
  • Telekommunikation, IT
  • Medien
  • Start-ups, Digitalwirtschaft
  • Chemische Industrie
  • Gesundheitswesen und Pharmaindustrie

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult landete Frankfurt am Main auf Platz 5 von 71 deutschen Städten. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 reichte es ebenfalls zu einem Top-Ten-Platz. Dort belegte Frankfurt Rang 10 von 401 Regionen in Deutschland. In der Kategorie Arbeitsmarkt landete man sogar auf Position 4.

Jobs Frankfurt: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Frankfurt ist die drittteuerste Großstadt des Landes. Die Lebenshaltungskosten sind laut Financescout um 24 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt. Nur in München und Stuttgart lebt man noch teurer.

Einen Großteil des Einkommens verschlingen die Mieten in Frankfurt. Der Quadratmeter kostet nach Immowelt-Angaben 13,60 Euro im Median. Teurer wohnen Mieter nur in München, wo 17,30 Euro pro Quadratmeter fällig werden (Stand: 1. Quartal 2020).

Nebenan in Offenbach beträgt der Quadratmeterpreis „nur“ 10,20 Euro, in Darmstadt 10,80 Euro und in Wiesbaden 10,10 Euro. Auch die anderen Metropolen Deutschlands sind für Mieter kostengünstiger als Frankfurt. So werden in Köln 10,80 Euro pro Quadratmeter fällig, in Berlin 10,20 Euro, in Hamburg 11,50 Euro und in Stuttgart 12,80 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Von 2009 bis 2019 sind die Mietpreise in Frankfurt demnach um stolze 44 Prozent gestiegen – von 9,40 Euro auf 13,50 Euro pro Quadratmeter. Am stärksten war der Preisanstieg im gleichen Zeitraum aber in Berlin mit 104 Prozent.

Der IW-Studentenwohnpreisindex veranschlagt für eine 30-Quadratmeter-Wohnung in Mainhattan 499 Euro. Das ist Platz zwei im Städtevergleich. In München kostet eine vergleichbare Wohnung sage und schreibe 635 Euro. Heidelberg auf Platz drei liegt mit 437 Euro aber schon ein ganzes Stück hinter Frankfurt.

Käufer einer Immobilie in Frankfurt können ebenfalls nicht mit Schnäppchenpreisen rechnen. Der Kauf einer Immobilie belastet das Konto laut Immowelt mit 4.430 Euro pro Quadratmeter. In Offenbach ist dieser schon für 3.110 Euro zu haben.

Jobs Frankfurt: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Frankfurt selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Frankfurt suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Frankfurt finden Sie hier.
  • Die IHK Frankfurt am Main finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main finden Sie hier.
  • Die Wirtschaftsförderung Frankfurt finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenanzeigen in Frankfurt am Main für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Quereinsteiger usw. finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 08.10.2020, Bildnachweis: travelview by Shutterstock.com]

Jobs in Hanau: Aktuelle Stellen im Main-Kinzig-Kreis und alle Infos

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Jobs in Hanau gibt es so viele wie Banken in Frankfurt. Sie sind zahlreich. Vor allem die Materialtechnologie fühlt sich in Hessen wohl. Auch Medizin-, Dental-, Energie- und Vakuumtechniker, Chemische Industrie und Textilwirtschaft schaffen viele Jobs in Hanau. Für Fachkräfte klingt das zu schön, um wahr zu sein. Ein Märchen aber ist es nicht. Und das, obwohl auch die meisten Märchen aus Hanau kommen…

Jobs Hanau: Die Stadt

Am Markt empfangen einen die berühmtesten Brüder Deutschlands. Das Denkmal der Brüder Grimm schmückt den Marktplatz, auf dem sich die Hanauer nicht nur zum Wochenmarkt treffen.

Beide wurden Ende des 18. Jahrhunderts in Hanau geboren. Heute ist die Stadt drauf und dran, zum ersten Mal in ihrer Geschichte die Schwelle von 100.000 Einwohnern zu knacken. In der tiefsten Provinz liegt Hanau ohnehin nicht. Bis nach Offenbach am Main sind es nur 15 Kilometer westwärts. Noch mal zehn Kilometer und man ist in Frankfurt.

Hanau hat nicht nur Märchenerzähler hervorgebracht, sondern auch Fußballer. Rudi Völler ist ein Ehrenbürger der Stadt. Mit Thomas Berthold ist noch ein weiterer Weltmeister von 1990 in Hanau geboren.

Eine große Rolle in der Geschichte Hanaus, das im Zweiten Weltkrieg nahezu völlig zerstört wurde, spielten die Amerikaner. Die US Army hatte hier einen ihrer größten Stützpunkte außerhalb der Vereinigten Staaten. 2008 zogen die US-Truppen ab. Zurück blieb eine riesige Konversionsfläche, die mit Wohn- und Gewerbegebieten neu gefüllt wurde und wird.

Als gute Wohngegend gilt Hanau-Steinheim, das durch den Main von der Innenstadt getrennt ist. Wer neu nach Hanau zieht, könnte sich auch in Lamboy und Großauheim umsehen – oder weiter auswärts in Bruchköbel. Die Gegend um den Hanauer Hauptbahnhof meiden hingegen viele Hanauer.

Stellen Hanau: Der Arbeitsmarkt

Hanau gehört mit seinen fast 100.000 Einwohnern zum Main-Kinzig-Kreis. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis liegt bei 5,9 Prozent (Stand: September 2020). Insgesamt arbeiten hier fast 140.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Der Main-Kinzig-Kreis besteht aus zwölf Städten und 17 Gemeinden. Die größten sind:

  • Hanau: ca. 96.700 Einwohner
  • Maintal: 39.500
  • Gelnhausen: 23.200
  • Nidderau: 20.600
  • Bruchköbel: 20.400
  • Schlüchtern: 15.900

Damit ist die Quote auf dem Level von ganz Hessen, das 5,8 Prozent Arbeitslose zählt. In Deutschland liegt die Arbeitslosenquote bei 6,2 Prozent (Stand: September 2020).

In den großen Städten ist die Arbeitslosenquote erfahrungsgemäß höher als auf dem Land. So liegt sie in Darmstadt bei 6,9 Prozent, in Frankfurt bei 7,5 Prozent, in Wiesbaden bei 8,0 Prozent und in Offenbach sogar bei 10,8 Prozent (Stand: September 2020).

Im Vergleich mit anderen ländlichen Kreisen in Hessen muss sich der Main-Kinzig-Kreis dagegen strecken. So gibt es im Main-Taunus-Kreis sogar nur 4,9 Prozent Arbeitslose, im Hochtaunuskreis und Odenwaldkreis jeweils 5,2 Prozent und im Lahn-Dill-Kreis 5,8 Prozent (Stand: September 2020).

Jobs Hanau: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Hessen kann man was werden – vielleicht sogar reich. Nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2020 verdienen Fach- und Führungskräfte hier 64.335 Euro brutto im Jahr. Kein anderes Bundesland zahlt so hohe Durchschnittsgehälter. Laut Xing-Gehaltsstudie 2019 können Führungskräfte sogar mit 76.972 Euro brutto jährlich rechnen.

Nimmt man sämtliche Arbeitnehmer in die Rechnung auf, dann liegt der Schnitt laut gehalt.de bei 51.345 Euro brutto pro Jahr. Für ganz Deutschland kommt die Gehaltsplattform auf 45.000 Euro. Uni-Absolventen steigen demnach in Hessen mit 52.657 Euro brutto in den Job ein, Lehrlinge nach abgeschlossener Ausbildung mit 35.117 Euro.

Die höchsten Gehälter gibt es erwartungsgemäß in Frankfurt. In der Bankenmetropole wird ein monatliches Mediangehalt von 4.182 Euro brutto gezahlt. Beim Median befindet sich die eine Hälfte aller Gehälter über dem Wert, die andere Hälfte darunter. Darmstadt übertrumpft das Frankfurt Niveau mit 4.185 Euro sogar noch.

Das Mediangehalt in der Landeshauptstadt Wiesbaden liegt bei 3.758 Euro brutto im Monat, in Offenbach am Main bei 3.450 Euro. Deutschlandweit sind es 3.209 Euro. Hanau wiederum liegt im Main-Kinzig-Kreis. Hier sind die Gehälter niedriger als in den benachbarten Städten. Das Medianeinkommen im Main-Kinzig-Kreis beträgt 3.134 Euro im Monat.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle. Hier finden Sie die bestbezahlten Berufe. Hier gibt es alle Zahlen zum Einstiegsgehalt 2020.

Wichtige Arbeitgeber in Hanau

Hier winken Jobs in Hanau – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Hanau am Main:

  • Heraeus (Technologiekonzern)
  • Umicore (Materialtechnologie- und Recycling)
  • Goodyear Dunlop Tires Germany (Automotive)
  • Evonik Industries (Chemie)
  • Vacuumschmelze GmbH (Magnetische Werkstoffe)
  • ALD Vacuum Technologies (Vakuumtechnik)
  • BVS Industrie-Elektronik
  • Kulzer Mitsui Chemicals Group (Dentaltechnik)
  • Europcell (Papierhandel)
  • Netzsch Trockenmahltechnik
  • Sparkasse Hanau
  • Forum Hanau (Shopping Mall)
  • ABB Deutschland (Energietechnik)
  • Hüttig und Rompf AG (Baufinanzierung)
  • Cancom (IT-Dienstleistungen)
  • Schwab Versand (Handel)
  • Wego Systembaustoffe (Handel)
  • Priorit AG (Brandschutz)
  • Mitteldeutsche Hartstein-Industrie AG MIH (Baustoffe)
  • Autoactiva Werbeagentur
  • Degudent (Zahntechnik)
  • Bailly Diehl Textil
  • Lach Diamant (Diamant-Werkzeuge)
  • WKT – Konfektionierte Industrie Dämmstoffe
  • R und S Group AG (Elektrotechnik)
  • GHC Gerling (Spezialgase)
  • Bien-Ries AG (Immobilien)
  • Klinikum Hanau

Stellen Hanau: Karriereaussichten und Wirtschaft

Hanau ist ein Zentrum der Materialtechnologie. Vier Hanauer Materialtechnikbetriebe zählen zu den 100 größten Unternehmen Hessens.

So hat etwa der belgische Konzern Umicore sechs Standorte in Deutschland, den größten davon in Hanau. Hier werden Werkstoffe für die Pharma- und Automobilindustrie verarbeitet und zu zahlreichen Produkten veredelt. Viele Smartphones und Tablets weltweit enthalten Umicore-Materialien für wiederaufladbare Batterien. 800 Mitarbeiter beschäftigt Umicore in Hanau, in Produktion, Verwaltung und Forschung.

Hanau ist eine Industriestadt. Medizin- und Dentaltechnik, Energie- und Vakuumtechnik, Chemie und Textil. Von den insgesamt rund 47.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten 38 Prozent im produzierenden Gewerbe. Viele von ihnen sind in großen Unternehmen tätig.

Neben Umicore zählen auch Chemiekonzern Evonik, Reifenhersteller Goodyear Dunlop und Technologiekonzern Heraus zu den wichtigsten Arbeitgebern in Hanau. Evonik stellt im Industriepark Wolfgang in Hanau Antibiotika und Antidepressiva her. Rund 3.500 Mitarbeiter sind am Standort beschäftigt.

Für Heraeus, das sich mit Edelmetallen, Medizintechnik und Sensoren beschäftigt, ist Hanau der Stammsitz. In ca. 90 Prozent aller Herzschrittmachersysteme weltweit stecken High-Tech-Komponenten von Heraeus. Schon 1851 wurde das Familienunternehmen hier gegründet, seine Wurzeln reichen sogar bis ins Jahr 1660 zurück.

Heraeus Hanau Jobs

Heraeus Hanau Jobs Vollzeit TeilzeitTechnologiekonzern Heraeus beschäftigt nach eigenen Angaben 14.900 Mitarbeiter in 40 Ländern – viele davon am Stammsitz des Familienunternehmens in Hanau. Jobs in Hanau gibt es unter anderem in diesen Berufen:

  • Tax Manager
  • SAP-Berater
  • Cyber Security Analyst
  • Quarzglaswerker
  • Ofenführer
  • Instandhalter
  • Elektriker
  • Automatisierungstechniker
  • Produktionsmanager
  • Disponenten
  • Produktionsplaner
  • Betriebsingenieur
  • Prozessingenieur
  • Facility Manager
  • Projektmanager
  • Produktentwickler

Der industrielle Kern Hanaus wird von einem wachsenden Dienstleistungssektor flankiert. 21 Prozent der Hanauer arbeiten in Handel, Verkehr und Gastgewerbe, 41 Prozent in sonstigen Dienstleistungsberufen. Einen hohen Stellenwert haben für die Stadt speziell die Handels- und Logistikbranche, IT und Gastgewerbe.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegte der Main-Kinzig-Kreis Platz 102 von 401 Regionen in Deutschland.

Jobs Hanau: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Die Mietpreise schießen allerorten in die Höhe. Im Rhein-Main-Gebiet sind sie besonders hoch.

In Frankfurt kostet der Quadratmeter laut Immowelt 13,60 Euro. Darmstädter wohnen für 10,80 Euro, Wiesbadener für 10,10 Euro und Offenbacher für 10,20 Euro pro Quadratmeter. Auf der rheinland-pfälzischen Seite in Mainz werden 11,20 Euro berechnet (Stand: 1. Quartal 2020).

Von 2009 bis 2019 waren die Mietpreise in Offenbach um 38 Prozent gestiegen, in Frankfurt sogar um 44 Prozent, in Darmstadt um 35 Prozent und in Wiesbaden um 34 Prozent.

In Hanau sind Wohnungen vielfach noch für weniger als zehn Euro pro Quadratmeter zu haben. Am günstigsten sind Immowelt-Angaben zufolge Wohnungen mit einer Größe zwischen 40 und 60 Quadratmetern. Sie kosten in Hanau im Median 9,30 Euro pro Quadratmeter. Für sehr kleine (unter 40 Quadratmeter) und größere Wohnungen (80 bis 100 Quadratmeter) müssen Mieter hingegen mit zweistelligen Quadratmeterpreisen zwischen 10,20 Euro und 12,00 Euro rechnen (Stand: September 2020).

Auch das Kaufpreisniveau in Hanau reicht bei Weitem nicht an das der Nachbarstädte heran. Während für eine Immobilie in Frankfurt 4.430 Euro pro Quadratmeter überwiesen werden müssen, zahlt man in Hanau mit 2.360 Euro nur etwas mehr als die Hälfte. In Wiesbaden werden Immobilienkäufer mit 3.350 Euro pro Quadratmeter zur Kasse gebeten, in Darmstadt mit 3.280 Euro und in Offenbach mit 3.110 Euro.

Jobs Hanau: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Hanau selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Hanau suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Hanau finden Sie hier.
  • Die IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Hanau finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob und Quereinsteiger finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 06.10.2020, Bildnachweis: Shamsiya Saydalieva by Shutterstock.com]

Jobs in Wiesbaden: Aktuelle Stellenangebote, Gehälter und Arbeitgeber

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Wiesbaden ist die kleine Schwester von Frankfurt. Sie kleidet sich vornehm und hat eine prall gefülltes Portemonnaie. Zwischen Kurhaus und Spielbank rollt der Rubel, die Kaufkraft ist groß. Jobs in Wiesbaden gibt es vor allem für Dienstleister in der Gesundheits- und Kreativwirtschaft oder im Consulting. Und dann gibt es da noch den einen oder anderen Arbeitgeber, von dem sie gar nicht wussten, dass er in Wiesbaden beheimatet ist. Darunter ist auch eine berüchtigte Wirtschaftsauskunftei…

Jobs Wiesbaden: Die Stadt

Wiesbaden ist die Landeshauptstadt, die keiner kennt. Hessen, das ist Frankfurt. Danach kommt lange nichts. Oder?

Das ist selbstverständlich Unsinn. Wiesbaden mit seinen 280.000 Einwohnern ist ein wirtschaftlicher Kraftprotz. Manche halten die Stadt wegen ihrer Potenz und Kaufkraft sogar für einen eingebildeten Pinsel.

Wiesbaden hat sogar einen eigenen Tatort-Kommissar. Felix Murot ermittelt zwischen Schlossplatz und Spielbank — zwei Superstars im Wiesbadener Stadtbild. Dann gibt es noch das Kurhaus, das zahlreiche Gäste anlockt. Es thront direkt neben Spielbank und Staatstheater vor dem schönen Kurpark.

Kultur liegt in Wiesbaden überall in der Luft. Goethe, Schiller und Dostojewski hat man eigene Denkmäler gesetzt.

Wer es sich leisten kann, lässt sich im Eigenheim in Eigenheim nieder. Das ist kein Rechtschreibfehler. Eigenheim liegt im Norden Wiesbadens ganz nah am grünen Stadtwald, Immobilien sind begehrt. Als soziale Brennpunkte gelten hingegen Westend und Klarenthal.

Stellen Wiesbaden: Der Arbeitsmarkt

Wiesbaden hat gute Jobs zu bieten. Die Stadt ist extrem wohlhabend. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt bei knapp 62.000 Euro (Stand: 2020) – das ist sehr viel. Arbeitslosigkeit gibt es aber auch hier.

So liegt die Arbeitslosenquote in Wiesbaden aktuell bei 8,0 Prozent (Stand: September 2020). Das ist im hessischen Städtevergleich ein durchschnittlicher Wert. In Frankfurt am Main liegt die Arbeitslosenquote bei 7,5 Prozent, in Darmstadt sogar nur bei 6,9 Prozent. Höher ist sie in Kassel (8,7 Prozent) und in Offenbach (10,8 Prozent).

Insgesamt steht die Quote in Hessen bei 5,8 Prozent, in ganz Deutschland bei 6,2 Prozent (Stand: September 2020).

In Wiesbaden arbeiten rund 135.000 Menschen: 70 Prozent von ihnen in Vollzeit, 30 Prozent in Teilzeit. 85 Prozent arbeiten im Dienstleistungsbereich. Die meisten Jobs in Wiesbaden gibt es in diesen Bereichen:

  • Handel
  • Unternehmensdienstleistungen
  • Gesundheit
  • Sozialwesen
  • Öffentlicher Dienst

Viele offene Stellen in Wiesbaden gibt es zum Beispiel für Erzieher, Altenpfleger und Sozialarbeiter. Sie können sich ihre Stellen teilweise aussuchen. Auch im Handwerk gibt es viele offene Jobs in Wiesbaden, zum Beispiel für Elektrotechniker und Energietechniker.

Jobs in Wiesbaden: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Wiesbaden gilt als fein und nobel. Auch die Gehälter sind schick – aber keineswegs aus einer anderen Welt. Das Medianeinkommen beträgt in Wiesbaden laut Bundesagentur für Arbeit 3.758 Euro brutto monatlich.

Das ist deutlich weniger als in Frankfurt und auch als in Darmstadt, wo 4.182 Euro respektive 4.185 Euro brutto pro Monat ausgezahlt werden. Median bedeutet, dass die eine Hälfte der Gehälter über dem Wert liegt und die andere Hälfte darunter. Im gesamtdeutschen Vergleich aber steht Wiesbaden sehr gut da. Das Medianeinkommen für ganz Deutschland liegt bei 3.209 Euro.

Mehr als in Hessen verdient man ohnehin nirgendwo. Laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 gehen Fach- und Führungskräfte in Hessen mit 64.335 Euro brutto jährlich nach Hause. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 hat für Fach- und Führungskräfte in Hessen sogar ein Durchschnittsgehalt von 76.972 Euro ermittelt – Platz eins im Vergleich der 16 Bundesländer.

Und die Gehaltsplattform gehalt.de errechnet für alle Arbeitnehmer in Hessen ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 51.345 Euro brutto. Auch das ist klar der erste Platz. Das Durchschnittsgehalt in Wiesbaden liegt demnach bei 52.020 Euro brutto im Jahr.

Hier geht es zur großen Gehaltstabelle. Hier finden Sie alle Zahlen zum Einstiegsgehalt 2020.

Wichtige Arbeitgeber in Wiesbaden

Hier winken Jobs in Wiesbaden – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Wiesbaden:

  • US Army (Europäisches Hauptquartier)
  • Landeshauptstadt Wiesbaden
  • Bundeskriminalamt
  • Hessisches Landeskriminalamt
  • Statistisches Bundesamt
  • Hessisches Statistisches Landesamt
  • Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen
  • Hochschule RheinMain
  • Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden
  • DZ Bank
  • Federal-Mogul Holding Deutschland (Automotive)
  • Nassauische Sparkasse
  • WVV Wiesbaden Holding (Versorgung)
  • SV Sparkassenversicherung
  • Abbott GmbH (Pharma)
  • R und V Versicherung
  • EDAG Engineering
  • Mewa Textil-Management
  • SGL Carbon (Kohlenstoff, Kunststoff)
  • Henkell und Co. Sektkellerei
  • Dyckerhoff GmbH (Zement- Baustoffe)
  • AbbVie (Biotech, Pharma)
  • Aereal Bank AG
  • JNB McCann Healthcare (Consulting, Marketing)
  • Primajob (Personaldienstleister)
  • Panasonic Marketing Europe
  • St. Josefs-Hospital Wiesbaden
  • Warth und Klein Grant Thornton (Wirtschaftsprüfung)
  • ESWE Verkehrsgesellschaft
  • Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (IT-Dienstleistungen)
  • Soka-Bau (Sozialkassen der Bauwirtschaft)
  • Knettenbrech und Gurdulic (Recycling, Entsorgung)
  • ELW Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden
  • Schufa Holding AG (Wirtschaftsauskunft)
  • Vitronic (Bildbearbeitungssysteme)
  • Corning (Werkstoffe)
  • Deutscher Genossenschafts-Verlag (Medien)
  • Commerz Real AG (Finanz)
  • Wiesbadener Volksbank
  • Mitsubishi Polyester Film (Polyesterfolien)
  • ABO Wind AG (Projektentwicklung)
  • Eurofoam Deutschland (Schaumstoffe)
  • Eckelmann AG (Elektronik)
  • Spielbank Wiesbaden
  • Alex Gaststätten (Gastronomie)

Neuer Job in Wiesbaden – so klappt’s!

jobs wiesbaden vollzeit teilzeit bewerbung tippsAuf direktem Wege zur neuen Stelle in Wiesbaden – So überzeugen Sie jeden Arbeitgeber mit Ihrer Bewerbung:

Jobs Wiesbaden: Karriereaussichten und Wirtschaft

Als Landeshauptstadt ist Wiesbaden ein Verwaltungsstandort. Die hessische Landesregierung macht hier Politik. Es gibt ein Amtsgericht, Arbeitsgericht, Sozialgericht und Landgericht, Bundeskriminalamt und Hessisches Landeskriminalamt. Insgesamt 14.000 Beamte und Angestellte arbeiten in Wiesbaden im Öffentlichen Dienst.

Noch mehr Wiesbadener arbeiten nur in Gesundheits- und Sozialberufen – rund 17.000 Menschen – und im Handel. Einzelhandel und Großhandel geben in der Stadt zusammen ca. 18.000 Menschen Arbeit.

So weit, so vorhersehbar. Für Überraschungen ist Wiesbaden aber auch gut. In der Stadt sitzen zahlreiche Organisationen, die man mit einem Augenzwinkern als Hidden Champions bezeichnen könnte. Sie sind in ihrer Nische bedeutend und anerkannt, aber man würde sie nicht unbedingt in Wiesbaden verorten.

Dazu zählt zum Beispiel die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft SPIO. Der Dachverband steht stellvertretend für die lange Historie der Filmstadt Wiesbaden. Oder das Statistische Bundesamt, das Deutschland jeden Tag mit aktuellen Zahlen versorgt, daneben das Hessische Statistische Landesamt.

Dann gibt es da noch die Schufa. Die Wirtschaftsauskunftei, die hinter der berüchtigten Schufa-Auskunft steckt, sitzt genauso in Wiesbaden wie die Gesellschaft für deutsche Sprache. Die Schufa beschäftigt in Wiesbaden unter anderem Produktmanager, Marketingmanager, IT-Architekten, Softwareentwickler, Fachinformatiker, Vertriebsmitarbeiter und Werkstudenten (hier alle Tipps für die Bewerbung Werkstudent).

Natürlich profitiert Wiesbaden von seiner Lage. Zentral in Deutschland und Europa gelegen und ganz nah dran an der Bankenmetropole Frankfurt ist die Stadt ein bedeutender Messe- und Kongressstandort und „heimliche Beraterhauptstadt“. Karrierechancen in Wiesbaden gibt es insbesondere in:

  • Consulting/Beratungsunternehmen
  • Gesundheitswirtschaft
  • Kreativwirtschaft

Wiesbaden ist eine Dienstleistungsstadt mit insgesamt sehr guten Zukunftsperspektiven. Im Städteranking 2018 von IW Consult landete Wiesbaden auf Rang 21 von 71 Städten. Die Zahl der Gründungen ist vergleichsweise groß, die Produktivität ebenfalls. Der Wiesbadener Arbeitsmarkt ist gesund – und bietet auch Frauen gute Perspektiven.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 landete Wiesbaden auf Platz 46 von 401 Regionen in Deutschland. In der Kategorie Arbeitsmarkt reichte es sogar zu Platz 40.

Jobs Wiesbaden: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Wiesbaden liegt vor Frankfurts Haustür und ist daher für Berufspendler eine ernstzunehmende Option. Der Wohnungsmarkt ist aber auch in der Landeshauptstadt angespannt bis leergefegt. Vor allem kleine Wohnungen sind schwer zu finden.

Laut Immowelt stieg die mittlere Miete in Wiesbaden von 2009 bis 2019 um 34 Prozent – von damals 7,70 Euro auf jetzt 10,30 Euro pro Quadratmeter. Damit gehört Wiesbaden zu den kostspieligeren Adressen im Lande und ist genauso teuer wie etwa Düsseldorf. Das Problem ist: Die Nachbarn müssen noch tiefer in die Tasche greifen.

So zahlen Mieter in Mainz im Mittel 11,20 Euro für den Quadratmeter, Darmstädter 10,90 Euro und Frankfurter sogar 13,50 Euro. Noch teurer als Mainhattan ist deutschlandweit nur eine einzige Stadt und die heißt erwartungsgemäß München. In der bayerischen Weltstadt werden nicht weniger als 17,70 Euro pro Quadratmeter aufgerufen (Stand: 2019).

Im Segment zwischen 80 und 100 Quadratmetern ist es in Wiesbaden noch am wahrscheinlichsten, eine Wohnung für weniger als zehn Euro pro Quadratmeter zu finden.

Käufer einer Immobilie in Wiesbaden müssen ebenfalls ihr Konto plündern. Für 3.350 Euro wechselt der Quadratmeter den Besitzer. Ähnliche Kaufpreise sind in Mainz, Darmstadt und Offenbach zu zahlen – die Nähe zu Frankfurt hat ihren Preis. Wer in der Bankenstadt wohnen will, zahlt sogar 4.400 Euro pro Quadratmeter. Die beiden Extreme unter Deutschlands Großstädten bilden München am oberen (7.100 Euro) und Gelsenkirchen am unteren Ende (1.000 Euro).

Jobs Wiesbaden: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Wiesbaden selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Stellen in Wiesbaden suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Wiesbaden finden Sie hier.
  • Die IHK Wiesbaden finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Wiesbaden finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Wiesbaden in Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Quereinsteiger finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 06.10.2020, Bildnachweis: Birgit Reitz-Hofmann by Shutterstock.com]

Jobs in Offenbach: Stellenangebote, Gehälter, Mietpreise

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Offenbach meidet das Rampenlicht. Die Stadt kann es einfach nicht mit ihrem großen Bruder Frankfurt aufnehmen, dessen Türme in der Sonne funkeln. Dabei hat die 130.000-Einwohner-Stadt ihren ganz eigenen Charakter. Früher hatte die Lederindustrie hier ihr Kraftzentrum, heute zieht sie immer mehr Dienstleister an. Viele Jobs in Offenbach werden von Designern besetzt. Und auch für Meteorologen scheint in Offenbach immer die Sonne…

Jobs Offenbach: Die Stadt

Frankfurts Bankentürme sind nur einen Katzensprung entfernt. Für Offenbach sind sie Fluch und Segen zugleich.

Der Offenbacher Stadtteil Kaiserlei ist Frankfurts City fast näher als der eigenen. Hier haben sich Finanzdienstleister und Hotels angesiedelt, um das Frankfurter Publikum zu bedienen.

Gleichzeitig zieht Mainhattan aber auch Unternehmen, Fachkräfte und Kaufkraft ab. Offenbach profitiert vom Frankfurter Flughafen, leidet aber ebenso unter seinem gewaltigen Lärmpegel. Offenbach liegt mitten in der Einflugschneise.

Den Kampf mit Frankfurt kann Offenbach nicht gewinnen. Zu drastisch ist die Wortwahl nebenbei bemerkt nicht. Die Konkurrenz beider Städte ist historisch bedingt — und Legende. Ihren Ausdruck findet sie in der brodelnden Rivalität der Fanlager von Eintracht Frankfurt und Kickers Offenbach.

Ein Schmuckstück ist Offenbach nicht. Aber sie baut eines. Auf dem Hafengelände entstehen seit 2009 zahlreiche neue Miet- und Eigentumswohnungen in direkter Wasserlage. Hier wachsen Frankfurt und Offenbach regelrecht aufeinander zu.

Generell haben die Offenbacher keinen schlechten Geschmack. In Offenbach sitzt immerhin die Hochschule für Gestaltung. Die vielen Designer, die Offenbach beherbergt, arbeiten in den Bereichen Grafik und Webdesign, Fahrzeug- und Industriedesign.

Das Westend ist die beliebteste Wohngegend Offenbachs. Mit Fluglärm müssen sich aber auch seine Einwohner abfinden. Oder sie ziehen nach Rumpen oder Bürgel im äußersten Nordosten. Das sind die einzigen Stadtteile, die der Flughafen in Ruhe lässt. Ärzte schätzen den Bereich nördlich des Odenwaldrings um die Beethovenstraße. Bis zum Klinikum Offenbach sind es von hier nur wenige Meter.

Stellen Offenbach: Der Arbeitsmarkt

Offenbach ist ein Sorgenkind. Die Stadt weist im September 2020 eine Arbeitslosenquote von 10,8 Prozent auf. Für ganz Hessen beträgt die Quote nur 5,8 Prozent.

Auch die anderen Städte in der Region sind weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. In Darmstadt liegt die Arbeitslosenquote bei 6,9 Prozent, in Frankfurt bei 7,5 Prozent und in Wiesbaden bei 8,0 Prozent (Stand: September 2020).

Rechnet man aber die umliegenden Gemeinden mit ein, sieht die Situation gar nicht mehr so düster aus. Im Bezirk Offenbach der Bundesagentur für Arbeit beträgt die Arbeitslosigkeit nur 6,0 Prozent. Im benachbarten Main-Kinzig-Kreis sind es 5,9 Prozent, im Norden im Wetteraukreis sogar nur 4,8 Prozent (Stand: September 2020).

Vor allem gut Qualifizierte haben nach Angaben der örtlichen Agentur für Arbeit die Qual der Wahl. Freie Stellen in Offenbach sind für sie in nahezu allen Wirtschaftszweigen vorhanden.

Die meisten Unternehmen in Offenbach 2020 gibt es nach IHK-Angaben in den Bereichen (in dieser Reihenfolge):

  • Unternehmensbezogene Dienstleistungen
  • Einzelhandel
  • Baugewerbe
  • Großhandel und Handelsvermittlung
  • Gastgewerbe
  • Information und Kommunikation
  • Verkehrsgewerbe
  • Grundstück- und Wohnungswesen
  • Finanz- und Versicherungsdienstleistungen

Jobs in Offenbach: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Hessen ist die Nummer eins der Geldrangliste.

Fach- und Führungskräfte kommen hier laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 pro Jahr auf 64.335 Euro brutto – damit liegt Hessen sogar relativ deutlich vor Bayern (62.243 Euro) und Baden-Württemberg (61.677 Euro). Die Xing-Gehaltsstudie 2019 geht sogar von einem Durchschnittsgehalt von 76.972 Euro brutto jährlich für hessische Fach- und Führungskräfte aus.

Das Durchschnittsgehalt aller Arbeitnehmer liegt laut Gehaltsplattform gehalt.de bei 51.345 Euro brutto pro Jahr. Als einziges Bundesland überspringt Hessen damit die 50.000-Euro-Marke.

Aber: Hessen ist nicht gleich Hessen.

Während die Spitzenverdiener in Frankfurt und Darmstadt sitzen, müssen sich andere mit deutlich weniger zufrieden geben – auch die Offenbacher. Ihr Medianeinkommen liegt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 3.450 Euro brutto im Monat. So viel verdient ein Arbeitnehmer mit einer Vollzeitstelle in Offenbach. Deutschlandweit sind es 3.209 Euro.

In Frankfurt können Arbeitnehmer mit 4.182 Euro rechnen, in Darmstadt mit 4.185 Euro und in Wiesbaden mit 3.758 Euro. Immerhin liegt Offenbach vor dem Main-Kinzig-Kreis, der die Nachbarstadt Hanau umfasst. Dort kommen Arbeitnehmer auf 3.134 Euro im Monat. Auch Mainz liegt mit 3.554 Euro nur relativ knapp vor Offenbach.

Das können Sie verdienen: Hier geht es zur großen Gehaltstabelle. So können Sie Ihr Gehalt nachverhandeln.

Wichtige Arbeitgeber in Offenbach

Das sind die größten Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen der Stadt – bei diesen Arbeitgebern finden Sie Jobs in Offenbach:

  • GKN Driveline (Automotive)
  • Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
  • Deutscher Wetterdienst
  • Saint-Gobain Building Distribution Deutschland (Baufachhandel)
  • Honeywell (Industriedienstleistungen)
  • Stark Deutschland (Baufachhandel)
  • DB Schenker Transa (Spedition)
  • Schramm Coatings (Lacke)
  • Danfoss (Regelungstechnik)
  • Pluradent (Zahntechnik)
  • EVO Energieversorgung Offenbach AG
  • Keller Grundbau (Bau)
  • Reiss Kälte-Klima (Fachgroßhandel)
  • Alpha Personal-Service (Zeitarbeit)
  • Topteam (Zeitarbeit)
  • Tecsis (Messtechnik)
  • Soluvia (IT-Dienstleistungen)
  • Vibra Maschinenfabrik Schultheis (Maschinenbau)
  • Flexlink Systems (Förderanlagen)
  • Honda R and D Europe (Automobil)
  • Hyundai Motor Deutschland (Automobil)
  • Kumho Tire Europe (Automotive)
  • Manroland Sheetfed (Druckmaschinen)
  • Levi Strauss Germany (Textil)
  • Bodo Möller Chemie
  • Pressehaus Bintz Verlag (Medien)
  • Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main
  • Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
  • Stadt Offenbach
  • Stadtwerke Offenbach
  • Städtische Sparkasse Offenbach
  • Landesbausparkasse Hessen-Thüringen
  • Sana Klinikum Offenbach
  • Ketteler Krankenhaus Offenbach
  • VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut
  • Doric (Immobilien)
  • Auto Alig (Busvermietung)
  • Kickers Offenbach (Sport)
  • CloudHQ (Informationstechnologie)
  • Morphisto (Laborbedarf-Fachhandel)
  • Lomosoft (Software)
  • Taste (Markenagentur)

Richtig bewerben für Jobs in Offenbach

jobs offenbach stellenangebote bewerbungDie besten Tipps für Ihre Bewerbung – So finden Sie die richtige Stelle in Offenbach:

Jobs Offenbach: Karriereaussichten und Wirtschaft

Früher war Offenbach für seine Lederwaren bekannt. In den Siebzigerjahren wanderte die Industrie nach Fernost ab und leitete den Strukturwandel ein. Auch die bis dato starke Elektroindustrie kehrte Offenbach den Rücken. Heute arbeiten nur noch 14 Prozent der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Offenbacher arbeiten im verarbeitenden Gewerbe.

Und dennoch ist Offenbach nicht untergegangen. Die Stadt steht noch. Und sie steht gar nicht mal auf so tönernen Füßen, wie man bei den diversen Negativschlagzeilen vermuten könnte.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult durfte sich Offenbach über Platz 30 von 71 deutschen Großstädten freuen – ein ziemlich gutes Ergebnis. In der Rubrik Lebensqualität landete Offenbach sogar auf Position 24.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegte die Stadt Offenbach Platz 236 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt reichte es sogar für Rang 185. Der Landkreis Offenbach spielt sogar in der ersten Liga mit – und landete auf einem bärenstarken Platz 37.

Die Beschäftigungsentwicklung war zuletzt hervorragend. Viele Banken, Versicherungen und Unternehmensberatungen haben sich hier – in Schlagdistanz zur Finanzmetropole Frankfurt – angesiedelt.

Die deutsche Automobilindustrie hat Offenbach zwar nicht entdeckt – dafür aber die asiatische. Mit Honda, Hyundai und Reifenhersteller Kumho sitzen gleich drei Asiaten im Offenbacher Stadtteil Kaiserlei.

Geradezu magnetisch wirkt Offenbach auf Designer. Die Stadt hat eine hohe Dichte an Designbüros für Grafik und Industriedesign – und bildet selbst Designer an ihrer Hochschule für Gestaltung aus.

Auch Meteorologen fühlen sich bei Wind und Wetter wohl. Offenbach ist die Heimat des Deutschen Wetterdienstes, der insgesamt 2.500 Mitarbeiter beschäftigt.

Stellen Offenbach: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Offenbach liegt im wirtschaftlichen Kraftzentrum Hessens. Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden sind direkte Nachbarn. Diese drei Städte sind ökonomisch stärker – und haben ein höheres Preisniveau als Offenbach.

Trotzdem ist Offenbach kein Ort, an dem Sparfüchse glücklich werden. Die Stadt ist spürbar teurer als etwa Kassel im Norden Hessens.

Von 2009 bis 2019 sind die Mietpreise in Offenbach nach Angaben der Plattform Immowelt um stolze 38 Prozent gestiegen. In Frankfurt betrug der Preisanstieg im gleichen Zeitraum sogar 44 Prozent, in Darmstadt 35 Prozent und in Wiesbaden 34 Prozent.

Die Medianmiete in Offenbach lag demnach in ersten Quartal 2020 bei 10,20 Euro pro Quadratmeter. Das ist im deutschlandweiten Vergleich nicht wenig. In Ostdeutschland, im Ruhrgebiet, am Niederrhein und in Norddeutschland gibt es zahlreiche Städte, in denen die Medianmiete zwischen 5,50 bis 7,00 Euro beträgt.

Im regionalen Vergleich aber kann Offenbach mit seinen Preisen punkten. Frankfurter mieten den Quadratmeter für 13,60 Euro, Darmstädter für 10,80 Euro und Wiesbadener für 10,10 Euro. Jenseits der Landesgrenze in Mainz werden 11,20 Euro fällig.

Käufer können in Offenbach dagegen nicht auf Schnäppchenpreise spekulieren. Der Kauf einer Immobilie belastet das Konto laut Immowelt mit 3.110 Euro pro Quadratmeter – ein hoher Wert. Getoppt wird dieser allerdings locker von Frankfurt (4.430 Euro). Darmstadt ist mit 3.280 Euro nicht sehr viel teurer, Wiesbaden kostet 3.350 Euro. Mainz liegt mit 3.140 Euro nur minimal über Offenbacher Niveau.

Kontaktdaten und Servicestellen in Offenbach

Sie wollen sich in Offenbach selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Offenbach suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Offenbach am Main finden Sie hier.
  • Die IHK Offenbach am Main finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Offenbach finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Offenbach finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 30.09.2020, Bildnachweis: Igor Link by Shutterstock.com]

Lebenslauf Schüler: Kostenlose Muster, Vorlagen, Tipps

Lebenslauf-Schueler-Tipps-Muster

Der Lebenslauf für Schüler ist entscheidend. Für ihn interessieren sich die Personaler und Recruiter im Unternehmen am meisten – egal, ob Sie sich um einen Ferienjob oder einen Ausbildungsplatz bewerben. Weil Sie als Schüler noch über wenig Berufserfahrung verfügen, müssen Sie andere Akzente setzen. Hobbys, Interessen und Zusatzwissen gewinnen dadurch an Bedeutung. Sie zünden im Lebenslauf für Schüler aber nur, wenn…

Lebenslauf Schüler: Muster und Vorlagen

Karrieresprung hilft Ihnen dabei, einen professionellen Lebenslauf zu erstellen. Wir haben zwei Muster-Lebensläufe für Schüler entworfen, die Sie kostenlos als Vorlage nutzen, downloaden und bearbeiten können. Mit einem Klick auf das jeweilige Vorschau-Bild laden Sie den Lebenslauf für Schüler als WORD-Dokument herunter.

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Über 100 kostenlose Lebenslauf-Vorlagen

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Lebenslauf Schüler: Tipps

Der Lebenslauf für Schüler unterscheidet sich im Grunde nicht von jedem anderen Bewerber-Lebenslauf. Als Schüler sollten Sie sich vor Augen führen: Personalentscheider im Unternehmen nehmen sich für eine Bewerbung meist nicht so viel Zeit. Sie haben einfach zu wenig davon. Mehr als zwei bis fünf Minuten hat ein Personaler normalerweise nicht, um Ihre Unterlagen durchzublättern.

Darum ist Übersichtlichkeit so wichtig. Der tabellarische Lebenslauf bietet genau das: Er ist übersichtlich, klar und strukturiert. Es sei denn, man hat sich bei seiner Erstellung keine Mühe gegeben…

Eine Alternative zum tabellarischen Lebenslauf ist der ausführliche Lebenslauf im Fließtext oder ein handgeschriebener Lebenslauf. Zulässig ist beides, aber heutzutage schon fast eine Rarität. Wählen Sie eine dieser beiden Formen nur dann, wenn sie vom Unternehmen ausdrücklich verlangt wird.

Was in den Lebenslauf für Schüler konkret hineingehört, erfahren Sie jetzt…

Lebenslauf Schüler: Inhalt

Schülern fehlt in der Regel eines: Berufserfahrung. Ihr Berufsleben hat noch gar nicht angefangen, darum kann auch Ihr Lebenslauf noch nicht so üppig sein. Das heißt aber nicht, dass Sie bei einer Bewerbung ein halbleeres Blatt Papier abgeben müssen.

Wenn Berufserfahrungen fehlen, können zum Beispiel Interessen und persönliche Stärken in den Vordergrund rücken. Aus diesen Elementen besteht ein Lebenslauf für Schüler:

  1. Bewerbungsfoto

    Das Bewerbungsfoto ist unheimlich wichtig – für Schüler vielleicht sogar noch wichtiger als für andere Bewerber. Denn ob junge Menschen motiviert oder lustlos, hellwach oder verpeilt sind, sieht man ihnen manchmal schon an der Nasenspitze an – oder man glaubt zumindest, es ihnen anzusehen.

    Und: Wenn Erfahrungswerte fehlen, gewinnt jeder andere Aspekt in der Bewerbung an Bedeutung – und damit auch die Optik. Darum lässt sich mit Fug und Recht behaupten: Das Aussehen spielt bei jüngeren Bewerbern eine größere Rolle als bei älteren. Diese Erkenntnis muss man nicht gutheißen, sollte sie aber auch nicht komplett ignorieren.

    Legen Sie daher großen Wert auf Ihr Bewerbungsfoto, auf Ihre Kleidung und Frisur. Mund leicht öffnen und lächeln – das macht Sie auf dem Foto sympathischer.

  2. Kontaktdaten

    Angenommen, der Arbeitgeber will Sie zum Vorstellungsgespräch einladen und merkt dann, dass er in den Bewerbungsunterlagen gar keine Kontaktdaten von Ihnen findet. Schlecht!

    Auch, weil es einen unaufgeräumten, chaotischen Eindruck macht. Und Ihr Arbeitgeber will keinen Chaoten einstellen. Darum bitte die aktuellen (!) Kontaktdaten in der Bewerbung nicht vergessen.

    Bringen Sie Ihre Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse in der Kopfzeile oder mitten im Feld unter – je nachdem, wie viel Platz Sie zur Verfügung haben. Denken Sie daran: Ihr Lebenslauf sollte vor allem übersichtlich sein. Quetschen Sie bitte nicht alles untereinander, sondern führen Sie den Leser über das Blatt.

    Auch sehr wichtig: Wählen Sie eine seriöse E-Mail-Adresse. Am besten eine, die Ihren Namen beinhaltet. Zum Beispiel so: vorname.nachname@provider.de. Wenn Sie die entsprechende Adresse noch nicht haben, registrieren Sie sie. Auf jeden Fall gilt es, von ulkigen oder schlüpfrigen E-Mail-Adressen wie django2100@gmail.com oder sexystern666@hotmail.de Abstand zu halten.

  3. Persönliche Daten

    Neben den Kontaktdaten und Ihrem vollständigen Namen sind Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Konfession und Familienstand von Interesse. Warum?

    Wenn Sie sich beispielsweise bei einer Firma in Ihrem Geburtsort bewerben, kann dies ein Argument für Sie sein. Sie kennen die Region und wissen, wie ihre Bewohner ticken. Bewerben Sie sich am anderen Ende Deutschlands, könnte das aber genauso vorteilhaft sein, weil es Mobilität signalisiert. Sie sind bereit, für Ihren Traumjob umzuziehen – ein Pluspunkt.

    Zur Staatsangehörigkeit: Wenn Sie die deutsche oder eine andere EU-Staatsangehörigkeit innehaben, gibt es für Ihren Arbeitgeber definitiv keine Probleme mit einer Arbeitserlaubnis. Bei anderen ausländischen Pässen ist das nicht immer so sicher.

    Die Konfession wiederum kann bei bestimmten Arbeitgebern sehr wichtig sein. Wenn Sie sich zum Beispiel bei einem kirchlichen Träger bewerben, sollten Sie sie auf keinen Fall unterschlagen. Zu den Pflichtangaben in der Bewerbung zählt die Konfession aber nicht mehr – genauso wie der Familienstand. Den können Sie getrost weglassen – zumal die meisten Schüler und Berufsanfänger ohnehin noch ledig sein dürften.

  4. Schulische Bildung

    Listen Sie hier sauber alle Schulen auf, die Sie bislang besucht haben oder aktuell noch besuchen. Gymnasium, Gesamtschule, Real- und/oder Hauptschule, Grundschule. In der linken Spalte steht der Zeitraum, in der rechten der Name sowie der Standort der Schule.

    Beispiel:

    • 09/2015-08/2019 Erich-Kästner-Grundschule Berlin

    Auch die Abschlussnote findet hier Platz. Beispiel:

    • 09/2015 – 08/2019 Astrid-Lindgren-Gymasium Hamburg
    • 08/2019 Allgemeine Hochschulreife, Abiturnote: 2,5

    Tipp: Wenn Ihre Note weniger vorzeigbar ist (zum Beispiel 3,7), lassen Sie sie dezent unter den Tisch fallen.

  5. Praktika

    Praktika sind speziell im Lebenslauf für Schüler Gold wert. Kein Arbeitgeber stellt gerne jemanden ein, für den die Arbeitswelt noch unbekanntes Terrain ist. Nehmen Sie daher jedes Praktikum in Ihren Lebenslauf auf, das Sie jemals absolviert haben – unabhängig von Arbeitgeber, Branche und Zeitraum. Dazu zählen auch einwöchige Schnupperpraktika.

    Wenn Sie über Praktikumszeugnisse verfügen, legen Sie die Kopien als Anlagen bei bzw. laden sie hoch. Niemals Originale versenden! Absolvierte Praktika signalisieren einem Arbeitgeber, dass der Bewerber schon in seiner Jugend engagiert war und nicht auf der faulen Haut gelegen hat.

    Allerdings gibt es natürlich auch Szenarien, in denen Sie ein Praktikum diskret verschweigen können bzw. sollten. Zum Beispiel dann, wenn Sie (aus welchen Gründen auch immer) ein miserables Praktikumszeugnis bekommen haben. Oder wenn Sie bei einem zwielichtigen Unternehmen hospitiert haben, das in kriminelle Machenschaften verwickelt war. Aber das sollten absolute Ausnahmen sein.

  6. Interessen und Kenntnisse

    Diesem Punkt kommt im Lebenslauf für Schüler eine große Bedeutung zu. Mit vielen Arbeitsstationen und Berufserfahrung können Sie in Ihrem Alter noch nicht wuchern, darum müssen Sie mit Ihrer Persönlichkeit, Ihren Fähigkeiten und Kenntnissen überzeugen.

    Pluspunkte bringen zum Beispiel Fremdsprachenkenntnisse. Haben Sie ein Schuljahr im Ausland verbracht oder lernen Sie mehrere Fremdsprachen in der Schule? Oder haben sie zwei oder gar drei Muttersprachen? Dann unbedingt in Ihren Schüler-Lebenslauf aufnehmen!

    Auch EDV Kenntnisse und IT-Kenntnisse sind heutzutage relevant – in fast jedem Job. Wenn Sie sich von kleinauf für Computer interessieren, dann lassen Sie das mit in die Bewerbung einfließen. Beispiele:

    • SEO-Knowhow
    • gute Kenntnisse mit Microsoft Office
    • versierter Umgang mit Social Media
    • Grundkenntnisse in Python und Java

    Hobbys und Interessen sollten ebenfalls nicht in Ihrem Lebenslauf fehlen. Sie lassen Rückschlüsse auf die Persönlichkeit eines Bewerbers zu. Mannschaftssportarten stehen zum Beispiel für Teamwork und Kooperation, Lesen für Neugier, Freunde treffen für eine ausgeprägte soziale Ader. Bleiben Sie am besten bei der Wahrheit. Aber sehen Sie von Ausdrücken ab wie: Mit Freunden abhängen oder Saufen gehen. Das klingt – nun ja – leicht asozial.

    Auch auf die Formulierung kommt es an. Beispiel: Schreiben Sie lieber nicht als Hobby Computerspiele zocken. Sondern lieber: Simulationen und Strategiespiele (auch dann, wenn Sie eigentlich viel lieber Ego-Shooter daddeln). Ein bisschen dehnbar ist die Wahrheit dann schon…

    Zu guter Letzt dürfen Sie auch Ihre Lieblingsfächer angeben. Aber tun Sie das nur, wenn diese einen Bezug zur Stelle haben. Zu einer kaufmännischen Ausbildung beispielsweise passt Mathe sehr gut, einem Fremdsprachenkorrespondenten stehen Englisch, Französisch, Spanisch und/oder Deutsch gut zu Gesicht. Wer Fitnesstrainer werden will, darf gerne ein begeisterter Schulsportler gewesen sein.

  7. Schluss

    Zum Schluss Ort und Datum nicht vergessen. Das ist nicht kompliziert und sieht so aus:

    • Köln, den 10. Oktober 2020

    Dieser Punkt ist wichtiger, als Sie vielleicht glauben. Fehlt das Datum, könnte der Personaler denken, Sie hätten einfach eine alte Bewerbung wieder hervorgekramt. Negativ!

    Die handschriftliche Unterschrift wiederum steht für Originalität und Glaubwürdigkeit. Diese Elemente runden den Lebenslauf für Schüler ab. Damit ist er komplett. Hier mehr dazu: Warum muss ich den Lebenslauf unterschreiben?

Lebenslauf Schüler: Eltern angeben

Früher war es üblich, im Lebenslauf die eigenen Eltern mitsamt ihrer Berufe anzugeben. „Vater: Helmut Hofreiter (Oberstudienrat)“ stand dann da zum Beispiel.

Der familiäre Background sollte bei der Einordnung eines Bewerbers helfen. Von einem Jungen aus einem Akademikerhaushalt konnte man gute Umgangsformen und breite Bildung erwarten, so die Vorstellung. Von einem Arbeiterkind, nun ja, das genaue Gegenteil.

Heute gilt diese Bewerbungssitte als überholt, veraltet, teilweise sogar als blasiert. Sie nimmt einen Bewerber in Sippenhaft, zementiert Vorurteile – positive wie negative. Für sein Elternhaus kann ein Kind nichts. Unfair, es dafür zu bestrafen. Jeder sollte die gleichen Chancen und Startbedingungen haben, unabhängig vom Hintergrund, so ist das heute gängige Credo.

Zudem spielen Datenschutz und Privatsphäre eine Rolle. Es geht niemanden etwas an, was Ihre Eltern, Großeltern oder Geschwister beruflich machen. Darum lautet die Antwort: Nein, Sie müssen Ihre Eltern im Lebenslauf NICHT nennen!

Aber: Natürlich kann es im Einzelfall sinnvoll sein, genau das zu tun – aus strategischen Gründen. Denn machen wir uns nichts vor: Der Beruf der Eltern wirft ein gutes Licht auf Ihr Kind oder ein schlechtes, ob einem das gefällt oder nicht. Sie sollten zumindest darüber nachdenken, Ihre Eltern in den Lebenslauf hineinzuschreiben, wenn diese…

  • hoch angesehene Berufe ausüben (z.B. Richter, Hochschulprofessor, Arzt etc.)
  • Besitzer, Gründer, Geschäftsführer oder Kollegen im jeweiligen Unternehmen gut kennen (Vitamin B!)
  • Berufe ausüben, für die Sie sich selbst bewerben, oder in einer Branche tätig sind, in die es auch Sie als Bewerber zieht (signalisiert Knowhow und Erfahrung und damit Eignung)

Jeder Personaler hat ein Interesse daran, möglichst viele Informationen über die Persönlichkeit eines Bewerbers zu sammeln. Und die Familie ist ein wichtiges Puzzleteil.

Aber die Strategie kann auch nach hinten losgehen. Wer mit seinem erfolgreichen Unternehmerpapa wirbt, kann beim Gegenüber großen Missmut und Antipathie hervorrufen. Denn der Personaler, selbst womöglich aus „bescheidenem Hause“ stammend, empfindet die Angabe der erfolgreichen Eltern vielleicht als Protzerei und Angeberei.

Außerdem gibt es viele Unternehmen mit sozialer Ader, die gerade ehrgeizigen Bewerbern ohne Startbonus eine Chance geben wollen. Und dann wäre da noch das Argument des Underachievers. Einem Schüler, der sich als Altenpfleger bewirbt, und mit einem Hochschulprofessor als Vater und einer Chefärztin als Mutter angibt, könnte man mangelnden Ehrgeiz unterstellen. Nach dem Motto: Zu mehr hat es nicht gereicht?

Fazit: Normalerweise fahren Bewerber gut damit, die Eltern im Lebenslauf wegzulassen. Im Einzelfall können sie aber entscheidende Pünktchen sammeln. Insbesondere dann, wenn die Eltern in den gleichen Berufen oder der gleichen Branche tätig sind wie die, in die man als Schüler selbst hineinwill.

Lebenslauf Schüler: Aufbau

Als Faustregel können Sie sich merken: Der tabellarische Lebenslauf sollte zwei Seiten nicht überschreiten. Schüler sollten sogar recht locker mit nur einer DIN-A4-Seite auskommen.

Verwenden Sie eine zweispaltige Tabelle ohne sichtbare Linien und betiteln Sie das Dokument einfach mit Lebenslauf. In der rechten Spalte listen Sie die Inhalte auf: Kontaktdaten, persönliche Daten, Schulbildung, Praktika, Sprachkenntnisse, besondere Fähigkeiten, Interessen und Hobbys.

In der linken Spalte geben Sie den Zeitraum der jeweiligen Station an. Dabei reicht es, Monat und Jahr vom Beginn und vom Ende der Tätigkeit zu nennen.

Beispiel:

  • 02/2018-03/2018 Praktikum auf dem Ponyhof

Ordnen Sie die Stationen in zeitlich umgekehrter Reihenfolge an. Sie beginnen also mit der letzten Station und enden mit der ersten. Das gilt für besuchte Schulen wie für Praktika. Sie starten mit Ihrer aktuellen Schule (z.B. Gesamtschule) und arbeiten sich bis zur Ihrer Grundschule vor.

Da Sie als Schüler noch nicht so viele Stationen hinter sich haben, können sie aber auch in chronologischer Reihenfolge vorgehen. Das bleibt letztlich Ihnen und Ihren Präferenzen überlassen. Hauptsache übersichtlich!

Am Ende des tabellarischen Lebenslauf fügen Sie Ort, Datum und Ihre Unterschrift ein. Bitte per Hand unterschreiben! Dadurch garantieren Sie, dass der Lebenslauf wirklich von Ihnen stammt und alle Angaben richtig sind.

Wenn Sie sich per Online Bewerbung bewerben, scannen Sie die Unterschrift ein und fügen sie dann in Ihren Lebenslauf ein.

Lebenslauf Schüler: Format

Übersichtlich sollte der Lebenslauf für Schüler sein – aber auch einheitlich. Verwenden Sie daher nur EINEN Schrifttyp und nicht zu viele unterschiedliche Schriftgrößen.

Nehmen Sie eine Größe zwischen 10 und 12 für die Textabschnitte.

Zwischenüberschriften können etwas größer und in Fettschrift hervorgehoben sein. Die Überschrift Lebenslauf dürfen Sie gerne in einer noch größeren Typo platzieren. Das bedeutet summa summarum: Mehr als drei Schriftgrößen sollten es am Ende nicht sein.

Und verzichten Sie auf spielerische und verschnörkelte Schriftarten in der Bewerbung. Es mag verlockend sein, damit ein bisschen zu experimentieren – gerade dann, wenn Sie eine kreative Ader haben – aber unter diesen Typos leidet die Lesbarkeit. Wählen Sie am besten eine schnörkellose Schrift wie Arial oder Helvetica oder Serifenschriften wie Times oder Georgia.

Sobald Sie sich für eine Schrift entschieden haben, behalten Sie diese bei. Sie schreiben also Ihre gesamte Bewerbung nur in einer einzigen Schrift: Lebenslauf, Anschreiben, Deckblatt. Bitte nicht switchen!

Lebenslauf Schüler: Check

Nicht nur für Musterschüler wichtig: Lassen Sie Ihre Unterlagen am Ende stets noch einmal gegenlesen – von Ihren Eltern zum Beispiel. Auch beim besten Deutsch-Schüler schleichen sich gerne Buchstabendreher und andere Fehlerteufel ein.

Am besten, Sie kombinieren das mit einer Selbstkontrolle – indem Sie Ihre Texte mit einem Korrekturprogramm am Computer prüfen. Vier Augen (plus Algorithmen des Rechners) sehen mehr als zwei.

Es kommt dabei nicht nur auf harte Grammatik an. Checken Sie abschließend auch, ob Sie alle Eigennamen korrekt ausgeschrieben haben. Wenn Sie Ihre Ansprechpartnerin im Unternehmen mit Frau Meyer statt Frau Maier anreden, dann spricht das nicht gerade für Ihre Sorgfalt und Genauigkeit – dicker Minuspunkt!

Das Gesamtbild muss stimmen. Dazu zählen außerdem ein einheitliches Schriftbild, Schriftart, Schriftgrößen. Ist alles übersichtlich aufgebaut? Haben Sie nichts vergessen? Haben die Dokumente die richtige Reihenfolge? Das richtige Format? Wenn alles passt, klicken Sie auf Senden – und hoffen das Beste. Viel Erfolg!

Handy weg!

Tabellarischer Lebenslauf SchuelerEin Leben ohne Smartphone? Nicht vorstellbar – erst recht nicht für Schüler!

Mittlerweile macht man nahezu alles mit dem elektronischen Helferlein. Eine Bewerbung sollte man mit seiner Hilfe aber nicht erstellen. Aufgrund der kleinen Tasten ist die Tippfehlergefahr sehr viel größer. Und wegen des kleinen Displays übersieht man sie zudem leichter.

Tipp: Den Lebenslauf unbedingt am PC oder Laptop erstellen!

[Bildnachweis: Africa Studio by Shutterstock.com]

Jobs in Recklinghausen: Aktuelle Stellenangebote im Vest

Jobs-in-Recklinghausen-Stellenangebote-Vollzeit-Teilzeit-Quereinsteiger

Recklinghausen ist die gute Stube des Ruhrgebiets. Die Fachwerkhäuser in der Altstadt glänzen, der Arbeitsmarkt mittlerweile auch. Tatsächlich wird Arbeitslosigkeit hier kleiner geschrieben als in anderen Großstädten des Reviers. Wer Jobs in Recklinghausen sucht, findet mit 99-prozentiger Sicherheit eine sozialversicherungspflichtige Stelle…

Jobs Recklinghausen: Die Stadt

Wir lüften für Sie das Geheimnis: Die Bewohner Recklinghausens heißen Recklinghäuser. Nicht Recklinghausener und auch nicht Recklinghäusener.

Sie wohnen in einer Stadt, die man auf den ersten Blick nicht unbedingt im Ruhrgebiet verorten würde. Das erhabene Rathaus thront vor dem Erlbruchpark, die Altstadt zeigt Fachwerkhäuser und schmucke Straßenzüge aus der Gründerzeit. Die Recklinghäuser Altstadt ist weitgehend unversehrt durch den Zweiten Weltkrieg gekommen.

Ständig begegnet einem in der 120.000-Einwohner-Stadt Recklinghausen das Wörtchen Vest. Damit ist ein mittelalterlicher Gerichtsbezirk gemeint, der in Recklinghausen ansässig war. Das zeigt: Recklinghausen hat eine lange Tradition. Zu wirtschaftlicher Blüte kam es aber erst durch den Bergbau im 19. Jahrhundert.

Kulturell ist vor allem das Umspannwerk Recklinghausen von Bedeutung, das heute als Elektrizitätsmuseum dient. In der Innenstadt befindet sich das Ikonenmuseum, das eine der wichtigsten orthodoxen Sammlungen Europas zeigt.

Die beliebtesten Wohnlagen in Recklinghausen sind das Nordviertel, Westviertel, Paulusviertel und Stuckenbusch. Am unteren Ende der Beliebtheitsskala rangieren die Stadtteile im Süden: Grullbad, Hochlarmark, König-Ludwig und Suderwich.

Stellen Recklinghausen: Der Arbeitsmarkt

In Recklinghausen gibt es rund 31.000 Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote beläuft sich auf 9,6 Prozent (Stand: August 2020). Sie ist damit deutlich niedriger als in anderen Städten des Ruhrgebiets – und als eine von wenigen noch im einstelligen Bereich.

Oberhausen steht bei bei 11,5 Prozent, Essen bei 11,8 Prozent, Dortmund bei 12,2 Prozent, Duisburg bei 13,0 Prozent und Gelsenkirchen sogar bei 16,2 Prozent. Auch Bochum befindet sich mit 10,2 Prozent über dem Recklinghäuser Wert. Besser sind nur Unna (8,2 Prozent), Bottrop (8,8 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (9,1 Prozent).

Ein Arbeitsmarkt-Biotop ist Recklinghausen aber nicht. In ganz Nordrhein-Westfalen liegt die Arbeitslosenquote bei 8,2 Prozent, in Deutschland bei 6,4 Prozent (Stand: August 2020). Recklinghausen liegt damit deutlich über dem Schnitt.

Offene Jobs in Recklinghausen gibt es vor allem für Handwerker, in Handel und kaufmännischen Dienstleistungen, Produktion und Fertigung, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Lehre und Erziehung und im Bereich Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit.

Und die Qualität der Stellenangebote in Recklinghausen könnte schlechter sein. So waren zum Beispiel von den im Juni 2019 gemeldeten freien Stellen laut örtlicher Arbeitsagentur…

  • 98,6 Prozent sozialversicherungspflichtig
  • 89,1 Prozent unbefristet
  • 90 Prozent ab sofort zu besetzen
  • 87,8 Prozent in Vollzeit

Jobs Recklinghausen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Nordrhein-Westfalen kann man gutes Geld verdienen. Nach Angaben der Plattform gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt im bevölkerungsreichsten Bundesland 45.360 Euro brutto im Jahr. Auf Platz eins der Gehaltsrangliste liegt Hessen mit ca. 51.000 Euro, die rote Laterne trägt Mecklenburg-Vorpommern mit ca. 34.000 Euro.

Wer nach der Hochschule in den Beruf startet, kann in Nordrhein-Westfalen mit einem Einstiegsgehalt von durchschnittlich 46.513 Euro brutto im Jahr rechnen. Nach erfolgreicher Ausbildung geht es im Schnitt mit 31.020 Euro brutto los.

Fach- und Führungskräfte verdienen in Nordrhein-Westfalen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 durchschnittlich 58.815 Euro brutto jährlich. Nach Angaben der Xing-Gehaltsstudie 2019 sind es sogar 71.913 Euro.

Ein Arbeitnehmer mit Vollzeitjob in Recklinghausen kommt auf ein Monatsgehalt von 3.127 Euro brutto. Diesen Medianwert hat die Bundesagentur für Arbeit berechnet. Er liegt unter dem gesamtdeutschen Median von 3.209 Euro.

Im Ruhrgebiets-Vergleich rangiert Recklinghausen damit weit hinten. Das Medianeinkommen in Mülheim an der Ruhr liegt bei 3.523 Euro, in Duisburg bei 3.467 Euro und in Essen bei 3.451 Euro. Dortmunder verdienen 3.315 Euro, Bochumer 3.273 Euro, Oberhausener 3.272 Euro und Gelsenkirchener 3.242 Euro. Auch Bottrop liegt mit 3.149 Euro vor Recklinghausen. Eine Stadt im Revier, in der weniger verdient wird, ist Hamm (Westfalen). Dort liegt das Mediangehalt bei 3.022 Euro monatlich.

Wichtige Arbeitgeber in Recklinghausen

Hier winken Jobs in Recklinghausen – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Recklinghausen:

  • Foot Locker Europe (Einzelhandel)
  • Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen
  • Hella (Automotive)
  • Harold Scholz (Farbpigmente)
  • Felco Industrieanlagen (Rohrtechnik)
  • Norbert Redemann Spedition
  • Kornbrennerei Boente (Nahrungsmittel)
  • Josef Möller Obstsaftkelterei (Nahrungsmittel)
  • Die Bäckerei Hövelmann (Nahrungsmittel)
  • Sparkasse Vest Recklinghausen
  • Westfälischer Wachschutz (Sicherheit)
  • Wallstein (Ingenieurdienstleistungen)
  • Teppich Kibek (Handel)
  • Volksbank Marl-Recklinghausen
  • Elisabeth-Krankenhaus Recklinghausen
  • Prosper-Hospital
  • Klinikum Vest
  • Schloemer (Arbeitsschutz)
  • Exner Stuck- und Akustikbau (Innenausbau)
  • Persona Service (Zeitarbeit)
  • Arwa Personaldienstleistungen (Zeitarbeit)
  • Brenner-Tekath (Personalberatung)
  • Tiemeyer Automobile (Kfz-Handel)
  • Access Music Electronics (Synthesizer)
  • Radio Vest (Lokalradio)
  • Winkler und Volkmann (Papierfachhandel)
  • Sidestep Shoes (Einzelhandel)
  • Hosch (Gurtbandreinigungssysteme)
  • Gesellschaft für berufliche Aus- und Weiterbildung (Bildungsanbieter)
  • Finum Finanzhaus (Vermögensberatung)
  • Askania (Fachhandel)

Jobs Recklinghausen Palais Vest

jobs in recklinghausen palais vest vollzeit teilzeit aushilfe minijobDas Palais Vest ist aus dem Stadtbild Recklinghausens nicht mehr wegzudenken. 2014 wurde die Shopping Mall als eine der modernsten im ganzen Ruhrgebiet eröffnet. Heute finden 120 Shops auf über 41.000 Quadratmetern Platz. Jobs im Palais Vest Recklinghausen gibt es in Vollzeit und Teilzeit, als Aushilfe oder Minijob, für Berufserfahrene, Quereinsteiger und Ungelernte, zum Beispiel für:

  • Filialleiter/Store Manager
  • Sekretärin
  • Verkäufer
  • Kassierer
  • Koch
  • Küchenhilfe
  • Servicekraft
  • Wagenpfleger
  • Aushilfe
  • Auszubildende

Hier finden Sie alle Tipps für Ihre Bewerbung, Ihre Bewerbung als Aushilfe oder Ihre Bewerbung Minijob.

Jobs Recklinghausen: Karriereaussichten und Wirtschaft

Die Recklinghäuser Altstadt wird im Volksmund auch die „gute Stube des Ruhrgebiets“ genannt. Die historischen Gebäude verleihen ihr Flair. Kein Wunder, dass der Einzelhandel eine große Rolle für Recklinghausen spielt. Aus den angrenzenden Gemeinden wird die Altstadt vor allem an den Wochenenden gerne angefahren.

Dies ist umso wichtiger, weil die Ära von Kohle und Montanindustrie in Recklinghausen unwiederbringlich vorbei ist. 2015 schloss die letzte Zeche. An ihre Stelle hat sich ein bunter Wirtschaftsmix gesetzt.

Jobs in Recklinghausen schaffen heute diese Bereiche:

  • Dienstleistungen
  • Metallindustrie
  • Elektrotechnik
  • Textil und Kunststoffe
  • Groß- und Einzelhandel
  • Banken, Sparkassen, Versicherungen
  • Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Fachhochschulen
  • Bundes- und Landesbehörden

Rund 25.000 Recklinghäuser arbeiten heute in Dienstleistungsjobs, nur noch ca. 7.000 sind im produzierenden Gewerbe tätig.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 landet der Kreis Recklinghausen auf Platz 349 von 401 Regionen in Deutschland. Damit liegt er aber immerhin vor Nachbarn wie Herne, Gelsenkirchen und Oberhausen.

Jobs Recklinghausen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Recklinghausen liegt im Norden des Ruhrgebiets. Die Preise aber liegen eher im Süden. Wer in Recklinghausen 50.000 Euro im Jahr verdient, müsste laut Financescout24 in München auf über 85.000 kommen, um den Lebensstandard zu halten. In Frankfurt müsste ein Recklinghäuser dafür noch immer happige 72.000 Euro erzielen.

Die Mietpreise in Recklinghausen schlagen nicht so stark zu Buche wie andernorts. Mieter zahlen nach Immowelt-Berechnungen 6,20 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020). Im Jahr 2009 waren es noch 4,90 Euro – der Preisanstieg seitdem fällt überschaubar aus.

Recklinghausen liegt damit in der gleichen Preiskategorie wie Oberhausen, Duisburg, Herne (jeweils 6,30 Euro) und Hamm (6,20 Euro). In Mülheim an der Ruhr und Bottrop werden dagegen schon 7,00 Euro fällig, in Essen 7,10 Euro, in Bochum 7,30 Euro und in Dortmund 7,40 Euro. Günstiger wohnen Mieter in Gelsenkirchen (5,80 Euro).

Zum Vergleich: In Düsseldorf kostet der Quadratmeter im Median 10,60 Euro, in Köln 10,80 Euro, in Stuttgart 12,80 Euro, in Frankfurt 13,60 Euro und in München 17,30 Euro.

Eine Immobilie in Recklinghausen geht für 1.450 Euro pro Quadratmer über die Ladentheke. Auch das ist ein günstiger Preis, allerdings nicht so günstig wie in Duisburg (1.290 Euro), Herne (1.270 Euro) oder Gelsenkirchen (1.000 Euro). In Essen zahlen Käufer für die eigenen vier Wände 1.650 Euro pro Quadratmeter, in Dortmund 1.730 Euro und in Mülheim an der Ruhr 2.030 Euro.

In Düsseldorf kostet der Meter schon 3.320 Euro, in Köln 3.230 Euro. An München kommen sie alle nicht heran. In der bayerischen Landeshauptstadt liegt der Quadratmeterkaufpreis bei 7.140 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen in Recklinghausen

Sie wollen sich in Recklinghausen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Recklinghausen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Recklinghausen finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Recklinghausen finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Recklinghausen für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob und Quereinsteiger finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 23.09.2020, Bildnachweis: Chris Hoff by Shutterstock.com]

Jobs in Unna: Stellenangebote in Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob

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Unna liegt am Rande des Reviers. Das hat Vorteile. Man ist schnell im Sauerland zur Erholung – und in Dortmund zur Arbeit. Für Pendler kann sich die Kleinstadt Unna lohnen. Jobs in Unna gibt es aber auch. Mit der hiesigen Arbeitslosenquote können die großen Städte im Pott jedenfalls nicht mithalten…

Jobs Unna: Die Stadt

Unna hat Feuer im Blut. Und das, obwohl die Stadt im östlichen Ruhrgebiet eigentlich eher westfälisch-nüchtern ist. Beim Un(n)a Festa Italiana zeigen Fahnenschwinger aus Pisa ihre Künste. Dazu gibt es Pasta und Scampis, Grappa und italienischen Wein. Das (angeblich) größte italienische Fest nördlich der Alpen gibt es jedes Jahr — in Unna.

Die 60.000-Einwohner-Stadt ist klein und kompakt. Ein Highlight ist das Zentrum für Internationale Lichtkunst. Ein Lichtkunst-Museum, das es so sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Ein paar Fußminuten entfernt liegt die Burg Unna, die heute das Hellweg-Museum beherbergt. Die vielen erhaltenen Fachwerkhäuser verleihen der Altstadt Flair.

Ein Wermutstropfen: Besonders grün ist Unna nicht. Aber es ist nah dran am Grünen. In wenigen Autominuten ist man im Sauerland. Wer es trubeliger mag, fährt einfach in die andere Richtung. Dortmund ist nur 20 Kilometer entfernt.

Pendler fühlen sich in Unna-Billmerich wohl. Der Stadtteil ist ländlich, aber gut angebunden. In Königsborn gibt es einige schön sanierte Häuschen. Auch in Unna-Massen gibt es schöne Ecken, aber zugleich den Lärm des Dortmunder Flughafens.

Jobs in Unna: Der Arbeitsmarkt

Im Kreis Unna gibt es rund 17.500 Arbeitslose (Stand: August 2020). Die Arbeitslosenquote in Unna liegt damit bei 8,2 Prozent. Für das Ruhrgebiet ein geradezu hervorragender Wert.

Zum Kreis Unna gehören insgesamt acht Städte:

  • Bergkamen
  • Fröndenberg/Ruhr
  • Kamen
  • Lünen
  • Schwerte
  • Selm
  • Unna
  • Werne

Dazu kommen die beiden Gemeinden Bönen und Holzwickede.

In Gelsenkirchen ist die Arbeitslosigkeit mit 16,2 Prozent fast doppelt so hoch. Duisburg liegt bei 13,0 Prozent, Essen bei 11,8 Prozent und Oberhausen bei 11,5 Prozent. Besser sieht es in Recklinghausen (9,6 Prozent), Mülheim an der Ruhr (9,1 Prozent) und Bottrop (8,8 Prozent) aus.

Auch die direkten Nachbarn Unnas können nicht mithalten. Dortmund im Westen steht bei 12,2 Prozent, Hamm im Norden bei 9,9 Prozent. Nur Soest im Osten hängt Unna ab, dort sind lediglich 6,3 Prozent ohne Arbeit.

Unna trifft damit genau den Landesdurchschnitt von Nordrhein-Westfalen, der ebenfalls bei 8,2 Prozent liegt. Deutschlandweit beträgt die Arbeitslosenquote 6,4 Prozent (Stand: August 2020).

Stellen Unna: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Nordrhein-Westfalen liegt das Durchschnittsgehalt nach Angaben der Plattform gehalt.de bei 45.360 Euro brutto im Jahr. Das ist durchschnittlich. Höher ist das Gehaltsniveau in Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und Bayern. In Hessen kann man mit ca. 51.000 Euro jährlich rechnen. Am wenigsten verdienen Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern mit ca. 34.000 Euro.

Nach der Uni starten Absolventen in Nordrhein-Westfalen mit einem Einstiegsgehalt von 46.513 Euro in den Beruf, nach einer Ausbildung geht es mit 31.020 Euro los.

Für Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen weist der Stepstone-Gehaltsreport 2020 ein durchschnittliches Jahressalär von 58.815 Euro brutto aus. Laut Xing-Gehaltsstudie 2019 verdienen sie sogar 71.913 Euro per annum.

Ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in Unna verdient im Monat 2.948 Euro brutto. Dabei handelt es sich um den Medianwert der Bundesagentur für Arbeit. Für ganz Deutschland liegt der Wert bei 3.209 Euro.

Nebenan in Dortmund beträgt das Medianeinkommen 3.315 Euro. Auch an benachbarte Städte wie Hagen (3.267 Euro) und Hamm (3.022 Euro) kommt Unna nicht ganz heran. Tiefer im Westen gehen die Gehälter noch weiter nach oben. So liegt das Mediangehalt in Bochum bei 3.273 Euro, in Essen bei 3.451 Euro und in Mülheim an der Ruhr sogar bei 3.523 Euro. Weiter östlich in Soest verdienen Vollzeitarbeitnehmer mit 3.174 Euro ebenfalls mehr.

Aber: Das Medianeinkommen der Arbeitnehmer, die in Unna wohnen (aber nicht zwangsläufig auch arbeiten), beträgt immerhin 3.196 Euro. In Unna wohnen, aber in Dortmund arbeiten – das kann sich lohnen.

Wichtige Arbeitgeber in Unna

Hier winken Jobs in Unna – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Unna:

  • Zapp AG (Stahl)
  • VDM Metals
  • Zurbrüggen Wohnzentrum (Möbel)
  • Wima (Elektronik)
  • Van Eupen Logistik
  • Sparkasse Unna Kamen
  • Katharinen-Hospital Unna
  • Evangelisches Krankenhaus Unna
  • Amtsgericht Unna
  • Bundeswehr Glückauf-Kaserne
  • Rhenus Logistics
  • Hellweger Anzeiger (Medien)
  • Clickbits (Software)
  • Dreve Dentamid (Sanitätshaus)
  • Sporbeck Transporte und Logistik
  • WBM Flüssigboden (Bauindustrie)

Jobs Unna: Karriereaussichten und Wirtschaft

Aus Unna pendeln viele nach Dortmund. Aber viele Berufstätige pendeln auch nach Unna hinein. Immerhin zählt die Kreisstadt 23.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Viele von ihnen arbeiten in den Gewerbegebieten im Norden, Osten und Westen der Stadt.

Unna liegt an der Schnittstelle zwischen Ruhrgebiet und Sauerland, für Logistiker eine attraktive Lage. Auch die Bundeswehr schätzt den Standort. In Unna ist das zur Panzerbrigade 21 gehörende Versorgungsbataillon 7 stationiert.

Früher war Unna nicht viel mehr als ein Bauerndorf. Dann setzte die Industrialisierung ein und machte aus dem Flecken einen Industriestandort. Heute ist der Branchenmix bunt. Diese Branchen sind in Unna vertreten:

  • Maschinenbau und Elektrotechnik
  • Logistik
  • Lebenswissenschaften
  • Entsorgungs- und Verwertungstechnik
  • Energie
  • Eisen- und Metallverarbeitung
  • Groß- und Einzelhandel
  • Handwerk
  • Chemie und Kunststoff
  • Kultur und Medienwirtschaft

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangiert der Kreis Unna auf Platz 234 von 401 Regionen. Das ist für einen Ort im Ruhrgebiet eine geradezu exzellente Platzierung. In der Unterkategorie Dynamik belegt Unna sogar Rang 193, in der Kategorie Arbeitsmarkt Platz 197.

Jobs Unna: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Unna ist ein direkter Nachbar Dortmunds – und auch die Mietpreise sind sich ähnlich. Während Dortmund nach Zahlen von Immowelt 7,40 Euro für den Quadratmeter abruft, sind es in Unna 6,70 bis 6,90 Euro (Stand: 2020).

Die Kleinstadt Unna ist damit teurer als so manche Großstadt im Ruhrgebiet. So zahlen Mieter in Gelsenkirchen nur 5,80 Euro pro Meter, in Recklinghausen 6,20 Euro, in Herne, Oberhausen und Duisburg 6,30 Euro. Tiefer in die Tasche muss man in Mülheim an der Ruhr (7,00 Euro), in Essen (7,10 Euro) und Bochum (7,30 Euro) greifen.

Im Rheinland scheinen die Mietpreise dann förmlich zu explodieren. In Düsseldorf kostet der Quadratmeter 10,60 Euro, in Köln 10,80 Euro.

Die Kaufpreise in Unna sind nicht von Pappe. Käufer müssen 1.750 Euro pro Quadratmeter bereitlegen. In Herne gibt es ihn schon für 1.270 Euro, in Gelsenkirchen sogar für 1.000 Euro, in Duisburg für 1.290 Euro. Unna ist für Käufer sogar teurer als Essen (1.650 Euro) und Dortmund (1.730 Euro). Mülheim an der Ruhr verlangt dagegen 2.030 Euro für den Meter.

In Düsseldorf werden 3.320 Euro aufgerufen, in Köln 3.230 Euro. Unangefochten an der Spitze liegt im Deutschland-Ranking München mit 7.140 Euro pro Quadratmeter.

Kontaktdaten und Servicestellen in Unna

Sie wollen sich in Unna selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Unna suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Dortmund-Unna finden Sie hier.
  • Die IHK zu Dortmund finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Unna finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Unna in Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 23.09.2020, Bildnachweis: Bildagentur Zoonar GmbH by Shutterstock.com]

Jobs in Hagen: Aktuelle Stellen in Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob

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Hagen ist nicht jedermann ein Begriff. Dabei sitzt hier die größte Universität Deutschlands. Während die Fernuniversität Hagen wächst und wächst, baute die Industrie in den vergangenen Jahrzehnten Stellen ab. Dafür wurden aber auch neue Jobs in Hagen geschaffen – zum Beispiel in der Nahrungsmittelindustrie. Wer Pralinen oder Zwieback mag, wird Hagen lieben…

Jobs Hagen: Die Stadt

Ohne Hagen wäre die Neue Deutsche Welle nur ein trübes Wässerchen geblieben. NDW-Ikone Nena startete in ihrer Geburtsstadt die Gesangskarriere, zog dann nach West-Berlin.

Große Namen hat die unscheinbare 190.000-Einwohner-Stadt im Süden des Reviers erstaunlich viele hervorgebracht. Der Brandt-Zwieback ist seit über 100 Jahren in aller Munde. Hagen ist sogar Standort der größten Universität Deutschlands. Allerdings sind die mehr als 70.000 Studierenden der Fernuniversität Hagen nur selten vor Ort.

Ganz groß ist Hagen im Basketballsport. Der Deutsche Basketball-Bund hat hier seinen Hauptsitz, SSV Hagen und Brandt Hagen zählten jahrzehntelang zur Crème de la Crème des deutschen Vereinsbasketballs.

Mit einem Alter von rund 260 Jahren ist Hagen noch sehr jugendlich. Am Anfang stand die sogenannte Lange Riege, eine Siedlung mit Hammerwerken und Klingenschmieden. Während der Industrialisierung erlebte Hagen seine ökonomische Blüte. Seitdem ist viel Wasser die Ruhr hinuntergeflossen – und die Volme, Lenne und Ennepe. Durch Hagen ziehen nicht weniger als vier Flüsse.

Berufspendler wohnen gerne in Elsey im Osten, Familien in Ernst im Südosten. Wer neu nach Hagen zieht, sollte sich auch in Halden, Haspe, Hohenlimburg, Mitte, Mittelstadt und im Hochschulviertel umsehen. Auf dem absteigenden Ast ist Wehringhausen. Eckesey und Altenhagen stehen ebenfalls weit unten auf der Beliebtheitsskala.

Stellen Hagen: Der Arbeitsmarkt

Im Oktober 2017 war die Arbeitslosenquote in Hagen unter die 10-Prozent-Marke gerutscht. Dort blieb sie zum April 2019. Seitdem klettert sie stetig bergauf. Mittlerweile sind fast 13.000 Hagener arbeitslos, die Arbeitslosenquote liegt wieder bei 12,6 Prozent (Stand: August 2020).

Zum Vergleich: In Nordrhein-Westfalen beträgt die Quote 8,2 Prozent, in ganz Deutschland 6,4 Prozent.

Sogar im Vergleich mit den anderen Städten des Ruhrgebiets liegt Hagen weit hinten – aber nicht ganz hinten. So sind in Duisburg (13,0 Prozent) und Gelsenkirchen (16,2 Prozent) noch mehr Menschen ohne Jobs, Herne liegt gleichauf (12,6 Prozent).

Blickt man aber nach Osten ins benachbarte Sauerland, fällt die Hagener Bilanz richtig düster aus. Im Märkischen Kreis, zu dem etwa Iserlohn gehört, liegt die Arbeitslosigkeit bei 8,3 Prozent. Im Kreis Unna, dem die Stadt Schwerte angehört, sind es 8,2 Prozent. Und noch weiter östlich im Hochsauerlandkreis beträgt sie gar nur 5,0 Prozent (Stand: August 2020).

Jobs Hagen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Ein sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in Vollzeit kommt in Deutschland auf ein Bruttogehalt von 3.209 Euro pro Monat. Das besagen die Daten der Bundesagentur für Arbeit. Es handelt sich um den Medianwert, nicht um den Durchschnittswert.

Für Vollzeit-Jobs in Hagen liegt das Medianeinkommen bei 3.267 Euro – also leicht über dem Schnitt. Im Vergleich mit den anderen Städten der Region kann Hagen mithalten – mehr aber auch nicht. Deutlich höher ist das Gehaltsgefüge nur in Düsseldorf mit 3.882 Euro.

Insgesamt schneidet auch das Bundesland Nordrhein-Westfalen im Gehaltsvergleich mittelmäßig ab. Das Durchschnittsgehalt in NRW beträgt laut gehalt.de 45.360 Euro brutto jährlich. Die Spitze bildet Hessen mit 51.345 Euro, das Ende Mecklenburg-Vorpommern mit 34.155 Euro.

Speziell für Studierende der Fernuniversität Hagen interessant: Absolventen steigen in NRW mit durchschnittlich 46.513 Euro in den Job ein.

Dabei muss es nicht bleiben. Fach- und Führungskräfte verdienen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 in Nordrhein-Westfalen 58.815 Euro brutto jährlich im Schnitt. Nur in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg sind die Gehälter für Fach- und Führungskräfte höher. Im Vergleich mit dem Stepstone-Gehaltsreport 2019 ist der Wert allerdings leicht rückläufig, damals standen 58.846 Euro im Durchschnitt zu Buche.

Wichtige Arbeitgeber in Hagen

Hier winken Jobs in Hagen – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Hagen:

  • Europart Holding (Ersatzteile)
  • Westfalia Werkzeugcompany
  • Christ Juweliere
  • Hussel (Süßwaren)
  • Premium Pulp and Paper (Papier)
  • C.D. Wälzholz (Bandstahl)
  • Sinn GmbH (Mode)
  • Brandt Zwieback
  • Dörken Group (Chemie)
  • Stadt Hagen (Verwaltung)
  • Katholisches Krankenhaus Hagen
  • Agaplesion Allgemeines Krankenhaus Hagen
  • Sparkasse Hagen Herdecke
  • Märkische Bank
  • Fernuniversität Hagen
  • Thalia Bücher GmbH
  • Enervie Südwestfalen Energie und Wasser AG (Versorgung)
  • Mark-E AG (Versorgung)
  • Bilstein GmbH (Kaltband)
  • Hawker GmbH (Elektrotechnik)
  • ThyssenKrupp Federn GmbH
  • Prewent TWB (Automotive)
  • Stahlkontor (Systemlieferant)
  • Kostal Industrie Elektrik
  • Abellio Rail NRW (Eisenbahnverkehrsunternehmen)
  • Wikinger Reisen
  • AMX Consulting (Personalberatung)
  • Ebro Armaturen Gebr. Bröer GmbH (Industriearmaturen)
  • Deutscher Basketball Bund (Sport)
  • Schloss Hohenlimburg (Events)

Jobs Fernuni Hagen

jobs fernuni hagen stellenangeboteEine wissenschaftliche Karriere ist an Deutschlands größter Uni, der Fernuniversität Hagen, möglich. Für Professoren, Juniorprofessuren, wissenschaftliche Mitarbeiter und studentische Hilfskräfte. Daneben gibt es an der Fernuni aber auch Bedarf in der Administration, zum Beispiel für:

Jobs Hagen: Karriereaussichten und Wirtschaft

Die schlechte Nachricht zuerst: Zu den Top-Adressen zählt Hagen nicht. Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult belegte Hagen Platz 64 von 71 untersuchten Städten.

In nahezu allen Kategorien hagelte es schlechte Bewertungen: Immobilienmarkt, Lebensqualität, Arbeitsmarkt und Wirtschaftsstruktur. Aber: In punkto Arbeitsplatzversorgung (28) und Gründungen (25) landete Hagen im vorderen Mittelfeld.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangierte Hagen auf Position 354 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt reichte es immerhin zu Platz 270.

In den 90er Jahren war die Deindustrialisierung in Hagen mit voller Wucht durchgeschlagen. Von allen Ruhrgebietsstädten wird Hagen bis 2025 voraussichtlich am stärksten schrumpfen – um fast zehn Prozent.

Stark ist aber weiterhin die Metallbranche. In der Stadt Hagen gibt es 50 metallverarbeitende Betriebe. Und es finden sich noch immer ein paar sehr illustre Namen vor Ort. So haben die Brandt-Zwiebäcker und die Buchhändler von Thalia ihren Sitz in Hagen, dazu das Juwelierunternehmen Christ.

Jobs Christ Hagen

jobs hagen christ vollzeit teilzeitJuwelier Christ ist deutschlandweit für seine Uhren und Ohrringe bekannt – und in vielen Fußgängerzonen mit einer Filiale präsent. Die Zentrale steht in Hagen. Jobs in Hagen gibt es bei Christ unter anderem für:

Jobs Hagen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Von einem Immobilienboom kann man in Hagen nicht sprechen. Von 2017 auf 2018 gingen die Kaufpreise sogar zurück. Musste man laut Immowelt 2017 noch 1.300 Euro für den Quadratmeter hinlegen, waren es ein Jahr später nur noch 1.290 Euro.

Neben Hagen gab es nur drei andere Großstädte in Deutschland, in denen dieses Phänomen zu beobachten war: Mönchengladbach, Leverkusen und Darmstadt. Insgesamt hatte Immowelt 80 Städte untersucht.

Auch die Mietpreise verharren in Hagen auf einem tiefen Plateau. Sie stiegen von 2009 bis 2019 nur um 17 Prozent – von 4,70 Euro auf 5,50 Euro pro Quadratmeter. Auch im ersten Quartal 2020 verharren sie laut Immowelt bei einem Median von 5,50 Euro. Damit gehört Hagen zu den günstigsten Städten für Mieter in ganz Deutschland. Noch tiefer als in Hagen ist das Mietpreisniveau nur in Chemnitz (5,20 Euro) und Bremerhaven (5,30 Euro).

Zum Vergleich: In München zahlen Mieter 17,30 Euro pro Quadratmeter, in Frankfurt 13,60 Euro, in Köln 10,80 Euro und in Düsseldorf 10,60 Euro. Dortmund ist mit 7,40 Euro schon erheblich billiger, Essen liegt bei 7,10 Euro, Duisburg bei 6,30 Euro und Gelsenkirchen bei 5,80 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen in Hagen

Sie wollen sich in Hagen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Hagen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Hagen finden Sie hier.
  • Die Südwestfälische IHK zu Hagen finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Hagen finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Hagen für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe oder Minijob finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 23.09.2020, Bildnachweis: Bildagentur Zoonar GmbH by Shutterstock.com]

Jobs in Bottrop: Aktuelle Stellenangebote, Gehälter, Mietpreise und Infos

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Harte Arbeit sind die Bottroper gewohnt. Sie wollen sich aber auch mal amüsieren. Die 120.000-Einwohner-Stadt ist zu einem Ausflugsziel geworden, das Kinder und Sportler lieben. Neben Freizeitparks und Sporthallen schaffen auch große Unternehmen Jobs in Bottrop. Was daran liegt, dass Bottrop einen großen Standortvorteil hat…

Jobs Bottrop: Die Stadt

Bottrop bringt Freude. Jedenfalls dann, wenn man die Achterbahnen rauf und runter fährt. Der Movie Park Germany im Stadtteil Kirchhellen ist einer der größten Freizeitparks Deutschlands. Seit seiner Eröffnung 1996 ist er die Hauptattraktion Bottrops. Aber nicht die einzige.

Die Skihalle Bottrop war die zweite, die in Deutschland eröffnete. Seit 2001 können Alpinfreunde im Ruhrgebiet die Piste hinuntersausen. Das Skicenter ist für den Autofahrer schon von Weitem sichtbar. Das Wahrzeichen der Stadt ist es nicht. Das steht gleich nebenan.

Über eine Leiter lässt sich der Tetraeder erklimmen. Drei Plattformen bieten eine famose Aussicht über das Ruhrgebiet, die höchste befindet sich 38 Meter über dem Boden. Der Tetraeder wurde 1995 in Pyramidenform auf einer alten Halde des Bergwerks Prosper-Haniel errichtet. Die Zeche wurde 2018 geschlossen. Der Steinkohlebergbau in Deutschland ist damit Geschichte.

Im Jahr 2019 war Bottrop in den Klub der Hundertjährigen aufgestiegen. 1919 wurden Bottrop die Stadtrechte verliehen.

Zu den besten Wohnlagen Bottrops zählen Vonderort, Fuhlenbrock-Wald, Stadtwald und Eigen.

Jobs in Bottrop: Der Arbeitsmarkt

Bottrop ist ein Außenseiter im Ruhrgebiet – im positiven Sinne. Die Arbeitslosigkeit in Bottrop liegt bei nur 8,8 Prozent (Stand: August 2020). Zwei Jahre zuvor, im August 2018, stand sie sogar bei geradezu mickrigen 6,6 Prozent. Das sind im Vergleich mit den Nachbarstädten ausgezeichnete Werte.

So liegt Oberhausen bei 11,5 Prozent, Essen bei 11,8 Prozent, Dortmund bei 12,2 Prozent, Duisburg bei 13,0 Prozent und Gelsenkirchen sogar bei 16,2 Prozent. Auch Bochum mit 10,2 Prozent, Recklinghausen mit 9,6 Prozent und Mülheim an der Ruhr mit 9,1 Prozent kommen nicht an die Bottroper Marke heran (Stand: August 2020).

Dies darf freilich nicht darüber hinwegtäuschen, dass Bottrop über dem Schnitt von Nordrhein-Westfalen (8,2 Prozent) und ganz Deutschland (6,4 Prozent) liegt.

Jobs in Bottrop gibt es vor allem in diesen Wirtschaftsbereichen, in dieser Reihenfolge:

  • Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung
  • Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung
  • Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit

Stellenangebote Bottrop: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Höher als in Nordrhein-Westfalen ist das Gehaltsniveau nur in vier Bundesländern (Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und Bayern). In NRW beträgt das Durchschnittsgehalt laut Gehaltsplattform gehalt.de 45.360 Euro brutto im Jahr. Ganz vorne liegt Hessen mit ca. 51.000 Euro, ganz hinten liegt Mecklenburg-Vorpommern mit rund 34.000 Euro.

Nach der Hochschule kommen Absolventen in Nordrhein-Westfalen auf ein Einstiegsgehalt von 46.513 Euro brutto jährlich. Ausgelernte Azubis fangen mit 31.020 Euro an.

Laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 können Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen mit durchschnittlich 58.815 Euro brutto pro Jahr rechnen, laut Xing-Gehaltsstudie 2019 sogar mit 71.913 Euro.

In Bottrop liegen die Gehälter allerdings unter dem Schnitt. So kommt ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in Bottrop auf 3.149 Euro brutto monatlich. Dabei handelt es sich um den Medianwert der Bundesagentur für Arbeit. Eine Hälfte der Arbeitnehmer liegt darüber, die andere darunter. In ganz Deutschland beträgt das Medianeinkommen 3.209 Euro.

In den meisten anderen Ruhrgebietsstädten werden höhere Gehälter gezahlt als in Herne. Vollzeitarbeitnehmer in Essen kommen auf ein Mediangehalt von 3.451 Euro. Duisburger verdienen 3.467 Euro, Mülheimer 3.523 Euro und Dortmunder 3.315 Euro. Auch Städte wie wie Oberhausen (3.272 Euro) und Gelsenkirchen (3.242 Euro) liegen noch vor Bottrop. Einzig Recklinghausen kommt mit 3.127 Euro nicht an seinen südlichen Nachbarn heran.

Hier finden Sie alle Einstiegsgehälter 2020 und die Gehaltstabelle für Ihren Beruf. So viel bleibt Ihnen netto vom Brutto.

Wichtige Arbeitgeber in Bottrop

Hier winken Jobs in Bottrop – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Bottrop:

  • MC Bauchemie
  • Eurovia Teerbau (Bauunternehmen)
  • Seepex (Maschinenbau)
  • Movie Park Germany (Freizeit)
  • Alpincenter Bottrop (Sport/Freizeit)
  • RKK Wellpappenfabrik
  • Stremmer Sand und Kies
  • Celano (Software)
  • Hochschule Ruhr West
  • Netto (Logistikzentrum)
  • Deichmann (Logistikzentrum)
  • Nadler Feinkost (Lebensmittel)
  • Homann (Lebensmittel)
  • Brabus (Fahrzeugtuning)
  • Seepex (Maschinenbau)
  • Mewa Textil-Management
  • Einrichtungshaus Ostermann (Möbel)
  • Aalberts Surface Treatment (Industriedienstleistungen)
  • Sport-Tiedje (Heimfitness)
  • Actemium Deutschland (Technologie)
  • Elmer Bad (Großhandel)
  • Magontec (Metallbau)
  • Botament Systembaustoffe
  • Xervon Oberflächentechnik
  • Siebe Gebäudereinigung
  • Stadt Bottrop
  • Emschergenossenschaft und Lippeverband (Entsorgung/Klärwerk)
  • Marienhospital Bottrop
  • Knappschaftskrankenhaus Bottrop
  • St. Antonius-Krankenhaus Bottrop-Kirchhellen für Psychiatrie und Psychotherapie

Movie Park Jobs

jobs movie park germany bottropDer Movie Park Germany in Bottrop-Kirchhellen ist einer der größten Freizeitparks Deutschlands – rasante Fahrgeschäfte, knuffige Maskottchen und klebrige Zuckerwatte inklusive. Jobs in Bottrop bietet der Park Voll- und Teilzeitkräften, Bewerbern mit Vorkenntnissen und Ungelernten, feste oder saisonale, zum Beispiel für:

Aktuelle Stellenangebote im Movie Park Germany finden Sie hier.

Jobs Bottrop: Karriereaussichten und Wirtschaft

Bottrops Plus ist seine Lage. Von hier aus ist man blitzschnell auf der A2, der A3, A42, A43, A44, A59 oder auch auf der A516. Dazu kommt der Rhein-Herne-Kanal, die Blutbahn des Ruhrgebiets. Den Standortvorteil haben Logistiker für sich entdeckt. Unternehmen wie Netto und Deichmann haben in Bottrop Distributionszentren aus dem Boden gestampft.

Wie die Nachbarstädte muss auch Bottrop seinen Platz in der neuen Wirtschaftswelt erst finden. Handel und Dienstleistungen sind mittlerweile die Treiber der lokalen Wirtschaft, vor allem kleine und mittlere Unternehmen.

Die Freizeitindustrie hat Bottrop schon vor geraumer Zeit für sich entdeckt. Mit dem Movie Park Germany eröffnete 1996 einer von Deutschlands größten Freizeitparks im Stadtteil Kirchhellen, das Alpincenter war 2001 das bundesweit zweite (nach Neuss) Indoor-Skicenter für Flachland-Alpinisten.

Vor allem diese Branchen schaffen heute Jobs in Bottrop:

  • Einzelhandel
  • Umwelttechnologie
  • Maschinenbau
  • Nahrungs- und Genussmittel

Seit 2009 ist Bottrop Hochschulstandort. Die staatliche Hochschule Ruhr West bildet Ingenieure, Informatiker und Betriebswirte aus. Sie hat einen zweiten Campus in Mülheim an der Ruhr.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult rangiert Bottrop auf Platz 65 von 71 Städten – eine Verbesserung um einen Platz im Vergleich zum Vorjahresranking. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 reicht es zu Position 338 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt langt es immerhin für Rang 265.

Jobs in Bottrop: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Die Mietpreisexplosion geht auch an Bottrop nicht vorbei. Zwischen 2009 und 2019 stiegen die Medianpreise laut Immowelt von 5,20 Euro auf 7,00 Euro und damit um insgesamt 35 Prozent. Mittlerweile muss man in Bottrop 7,00 Euro für den Quadratmeter auf den Tisch legen (Stand: 1. Quartal 2020).

Damit liegt Bottrop im Revier-Ranking relativ weit vorne. In Dortmund zahlt man 7,40 Euro pro Meter, in Bochum 7,30 Euro und in Essen 7,10 Euro. Sehr viel billiger sind die Mietpreise in Oberhausen, Duisburg, Herne (je 6,30 Euro), Recklinghausen (6,20 Euro), Gelsenkirchen (5,80 Euro) und Hagen (5,50 Euro). Mülheim an der Ruhr liegt mit 7,00 Euro pro Quadratmeter gleichauf mit Bottrop.

Weiter südlich im Rheinland schießen die Preise dann in die Höhe. In Düsseldorf zahlen Mieter 10,60 Euro und in Köln 10,80 Euro. München verlangt sogar 17,30 Euro pro Quadratmeter im Median.

Auch die Kaufpreise von Immobilien in Bottrop sind gar nicht so günstig, wie so mancher vielleicht vermuten würde. Der Quadratmeter kostet hier laut Immowelt 1.700 Euro. In Dortmund ist es mit 1.730 Euro nur geringfügig mehr. In Duisburg ist die Immobilie dagegen schon für 1.290 Euro zu haben, in Oberhausen für 1.360 Euro und in Essen für 1.650 Euro. Herne liegt bei 1.270 Euro, Recklinghausen bei 1.450 Euro und Gelsenkirchen sogar bei 1.000 Euro.

Zum Vergleich: In Düsseldorf kostet der Quadratmeter 3.320 Euro, in Frankfurt 4.430 Euro und in München 7.140 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen in Bottrop

Sie wollen sich in Bottrop selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Stellen in Bottrop suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Bottrop finden Sie hier.
  • Die IHK Nord Westfalen finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Emscher-Lippe-West finden Sie hier.
  • Jobs in Bottrop finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 10.09.2020, Bildnachweis: Peeradontax by Shutterstock.com]

Jobs in Herne: Aktuelle Stellenangebote, Gehälter, Mietpreise und Tipps

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Früher gab es elf Zechen in Herne und einen dreckigen Fluss. Heute nicht mehr – mit allen guten und schlechten Begleiterscheinungen. Die schlechte ist: Jobs in Herne sind nicht im Überfluss vorhanden. Die gute: Es gibt neue Jobs in Herne – in der Logistik, Chemie oder Gesundheitswirtschaft. Und natürlich auf einem der spektakulärsten Volksfeste Deutschlands…

Jobs Herne: Die Stadt

Herne wird von allen Seiten in die Zange genommen. Die Stadt hat nur eine sehr kleine Fläche, ist dafür mit ihren 160.000 Einwohnern dicht bevölkert. Recklinghausen im Norden, Bochum im Süden, Gelsenkirchen im Westen und Dortmund im Osten – da ist es schwer, sich seinen eigenen Platz zu erkämpfen.

Darum ist Herne im Rest der Republik nicht jedem ein Begriff. Kohle hat die Stadt groß gemacht – und in Zeiten des Wirtschaftswunders rußgeschwängert. Insgesamt elf Zechen haben das schwarze Gold aus dem Boden geholt. Ihre Namen sind Legende in Herne: Zeche Constantin, Friedrich der Große, Hannibal, Von der Heydt, Julia, Königsgrube, Mont-Cenis, Pluto, Shamrock, Teutoburgia und Unser Fritz.

Heute ist man bestrebt, den ehemals verseuchten Flusslauf der Emscher aufwändig wieder zu renaturieren. Was viele nicht für möglich gehalten hätten: Herne verfügt über ein schmuckes Wasserschloss im Renaissance-Stil: das Schloss Strünkede im nördlichen Stadtteil Baukau. Grün ist auch der Stadtteil Gysenberg, in den die Herner sonntags gerne pilgern.

Das Herner Highlight im Jahreskalender ist die Cranger Kirmes. Sie zählt zu den größten Volksfesten Deutschlands, kann es locker mit Cannstatter Wasen, Bremer Freimarkt oder Hamburger Dom aufnehmen.

Jobs in Herne: Der Arbeitsmarkt

Herne ist eine typische Ruhrgebietsstadt – mit einer für Ruhrgebietsstädte typisch hohen Arbeitslosenquote. 12,6 Prozent der Herner sind offiziell arbeitslos gemeldet. Das liegt weit über dem Landesdurchschnitt von Nordrhein-Westfalen von 8,2 Prozent (Stand: August 2020).

Im Revier-Ranking aber trägt Herne keineswegs die rote Laterne. In Duisburg liegt die Arbeitslosenquote bei 13,0 Prozent, in Gelsenkirchen sogar bei 16,2 Prozent. Auch Dortmund mit 12,2 Prozent und Essen mit 11,8 Prozent stehen nur geringfügig besser da als Herne.

Freie Jobs in Herne gibt es zum Beispiel für:

Stellenangebote Herne: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Durchschnittsgehalt in Nordrhein-Westfalen liegt laut Gehaltsplattform gehalt.de bei 45.360 Euro brutto pro Jahr. In vier Bundesländern ist es höher, nämlich in Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und Bayern. Spitzenreiter im Ranking ist Hessen mit 51.000 Euro, Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern mit 34.000 Euro.

Wer nach der Uni in den Beruf einsteigt, kommt in Nordrhein-Westfalen auf ein durchschnittliches Jahresgehalt von 46.513 Euro. Nach der Ausbildung fängt man mit 31.020 Euro an.

Fach- und Führungskräfte verdienen in Nordrhein-Westfalen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 durchschnittlich 58.815 Euro brutto pro Jahr. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 geht sogar von 71.913 Euro aus.

Speziell in Herne ist das Gehaltsniveau moderat. Ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in Herne kommt auf 3.295 Euro brutto im Monat. Diesen Medianwert hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Damit liegt Herne über dem gesamtdeutschen Wert von 3.209 Euro.

In den Nachbarstädten sind die Gehälter zum Teil deutlich höher. So können Vollzeitarbeitnehmer in Essen mit 3.451 Euro brutto rechnen, in Duisburg mit 3.467 Euro und in Mülheim an der Ruhr sogar mit 3.523 Euro. Dortmunder verdienen 3.315 Euro. In der unteren Hälfte der Gehaltsskala liegen Städte wie Oberhausen (3.272 Euro), Gelsenkirchen (3.242 Euro), Bottrop (3.149 Euro) und Recklinghausen (3.127 Euro).

Hier finden Sie alle Einstiegsgehälter 2020 und die Gehaltstabelle für Ihren Beruf.

Wichtige Arbeitgeber in Herne

Hier winken Jobs in Herne – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Herne:

  • Vulkan Gruppe (Maschinenbau)
  • Schwing GmbH (Betonpumpen)
  • Evonik Degussa (Chemie)
  • Heitkamp Erd- und Straßenbau (Bauunternehmen)
  • Enexio (Anlagenbau)
  • Isap AG (IT-Dienstleistungen)
  • Data Field Marktforschung Feldservice
  • Smilde Bakery (Lebensmittel)
  • Fleischhauer Halbach Group (Datenträger)
  • Rku it (IT-Dienstleistungen)
  • Steag (Heizkraftwerk)
  • Ineos (Chemie)
  • UPS (Logistik)
  • Sanacorp Pharmahandel
  • Phoenix Pharmahandel
  • Anton Graf GmbH (Touristik)
  • BüchnerBarella Assekuranzmakler
  • Omexom Hochspannung GmbH (Energie)
  • Nevaris Bausoftware
  • Kelvion Machine Cooling Systems (Maschinenbau)
  • Herner Sparkasse (Finanzen)
  • NWB Verlag
  • Bäckerei Brinker
  • Elias GmbH (Maschinenbau)
  • Stadt Herne (Verwaltung)
  • Stadtwerke Herne (Versorgung)
  • FOM Hochschule
  • Marienhospital Herne
  • Evangelisches Krankenhaus Herne
  • St. Anna-Hospital
  • Parkhotel Herne

Jobs Stadt Herne

jobs stadt herneDie Stadt Herne ist breit aufgestellt – und bildet Azubis in diesen Bereichen aus:

Darüber hinaus bietet die Stadt Praktika, duale Studiengänge, ein Freiwilliges Soziales Jahr, Stellen im Berufsfreiwilligendienst und Vorbehaltstellen für Soldaten an.

Jobs Herne: Karriereaussichten und Wirtschaft

Wer an das Ruhrgebiet denkt, denkt nicht zuerst an Herne. Als Zentrum fühlt sich die Stadt aber allemal. So wohnt angeblich jeder dritte Einwohner der Europäischen Union in einem Umkreis von 500 Kilometern.

Das sind gute Rahmenbedingungen für Logistikunternehmen. Große Märkte sind genauso vor der Haustür wie zahlreiche Autobahnanbindungen, Flughäfen, ein engmaschiges Eisenbahnnetz und ein großes Hafen- und Kanalsystem. Zehn Millionen potenzielle Kunden sind, so wird vorgerechnet, innerhalb von 60 Minuten erreichbar.

Insgesamt haben 5.000 Unternehmen Herne als Heimat ausgewählt. Vor allem in diesen Bereichen gibt es Jobs in Herne:

  • Gesundheitswirtschaft
  • Logistik
  • Maschinenbau
  • Chemie

Viele Herner arbeiten nicht vor Ort, sondern in einer der Nachbarstädte. Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Essen sind nur wenige Minuten entfernt.

Das ist manchmal auch notwendig, denn Herne ist wahrlich kein Kraftprotz – nicht mal im Ruhrpott-Vergleich. Im Städteranking 2019 von IW Consult findet sich die Stadt auf dem vorletzten Platz wieder – auf Rang 70 von 71. Pluspunkte gab es nur für den relativ großen Anteil an wissensintensiven Dienstleistungen und die gute Breitbandversorgung.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 landet Herne auf Position 357 von 401. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt reicht es sogar nur zu Platz 389.

Jobs in Herne: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Herne ist ein Preiszwerg. Wer hier 50.000 Euro im Jahr verdient, müsste in München schon 85.000 Euro mit nach Hause nehmen, um den Lebensstandard zu halten. Das zeigt der Vergleichsrechner von Financescout24.

Den Unterschied machen vor allem die Mietpreise in Herne aus. In Herne zahlen Mieter für den Quadratmeter nach Immowelt-Angaben nur 6,30 Euro im Median (Stand: 1. Quartal 2020). Damit unterbietet Herne die ohnehin schon tiefen Preise im Ruhrgebiet. In Oberhausen und Duisburg beträgt der Medianpreis ebenfalls 6,30 Euro pro Meter, in Mülheim an der Ruhr 7,00 Euro, in Essen 7,10 Euro, in Bochum 7,30 Euro und in Dortmund und 7,40 Euro. Nur Gelsenkirchen mit 5,80 Euro und Hagen mit 5,50 Euro sind noch billiger als Herne.

Preissprünge muss da in Kauf nehmen, wer ins Rheinland umzieht. Mieter zahlen in Düsseldorf 10,60 Euro und in Köln 10,80 Euro. Einsamer Spitzenreiter in Deutschland ist aber München. Die bayerische Landeshauptstadt ruft im Median 17,30 Euro pro Quadratmeter auf (Stand: 1. Quartal 2020).

Wer eine Immobilie in Herne kaufen will, legt 1.270 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch. Von 2017 bis 2018 sind die Kaufpreise laut Immowelt lediglich um ein Prozent gestiegen. In Gelsenkirchen wuchsen sie im gleichen Zeitraum um zehn Prozent – auf jetzt 1.000 Euro pro Quadratmeter.

In Essen kostet das Eigenheim 1.650 Euro pro Meter, in Dortmund 1.730 Euro und in Mülheim an der Ruhr sogar 2.030 Euro. Duisburg spielt mit 1.290 Euro in derselben Liga wie Herne. Weiter südlich in Düsseldorf werden dagegen 3.320 Euro aufgerufen, in Köln 3.230 Euro. München liegt bei 7.140 Euro pro Meter – das ist einsame Spitze in Deutschland.

Kontaktdaten und Servicestellen in Herne

Sie wollen sich in Herne selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Herne suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Herne finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Herne finden Sie hier.
  • Die IHK Mittleres Ruhrgebiet finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Herne finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer finden Sie hier.
  • Jobs in Herne finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 10.09.2020, Bildnachweis: Tobias Arhelger by Shutterstock.com]

Jobs in Mülheim an der Ruhr: Aktuelle Stellenangebote, Gehälter und Infos

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Mülheim an der Ruhr ist die Handelsmetropole im Ruhrgebiet. Hier haben zwei der größten deutschen Handelskonzerne ihren Sitz. Die Gehälter sind hoch, die Mieten weniger. Von allen Jobs in Mülheim an der Ruhr stammen 70 Prozent aus dem Dienstleistungsbereich. Mittlerweile gibt es hier sogar eine Hochschule…

Jobs Mülheim an der Ruhr: Die Stadt

Mülheim an der Ruhr ist ein Sonderling im Revier. Die Stadt war die erste im Pott, die ganz ohne Bergwerk dastand. Schon Mitte der 60er Jahre schloss die Zeche Rosenblumendelle. Seitdem ist die alte Leder- und Montanstadt das Handelszentrum im Ruhrgebiet. Mit Aldi Süd und Tengelmann haben zwei Handelsriesen ihren Sitz in Mülheim an der Ruhr.

Den Außenseiter-Status kultiviert auch Helge Schneider. Der schrullige Comedian ist einer der populärsten Mülheimer. Und auch sportlich gehen die Mülheimer ihre eigenen Wege. Aushängeschild ist ein Hockey-Klub. Uhlenhorst Mülheim ist mit 17 Titeln deutscher Rekordmeister und im Hockey das, was Bayern München im Fußball ist.

Mülheim gilt als die attraktivste Stadt im Ruhrgebiet. Für eine Revier-Stadt ist sie erstaunlich grün. Es gibt hier Wiesen, Wälder und sogar Moore. Ein Highlight ist das Aquarius-Wassermuseum am Schloss Styrum. Oder die Galopprennbahn gleich nebenan. Abgeschiedenheit findet man im Kloster Saarn im Süden der Stadt.

Im noblen Uhlenhorst im Osten Mülheims residieren die Wohlhabenden. Idyllisch ist es auch in Selbeck im Süden. Als gute Wohnlagen gelten außerdem Broich und Heißen.

Jobs in Mülheim an der Ruhr: Der Arbeitsmarkt

Die Stadt steht glänzend da – wenn man sie mit ihren Nachbarn vergleicht.

Die Arbeitslosenquote in Mülheim an der Ruhr liegt bei 9,1 Prozent (Stand: August 2020). Das ist deutlich weniger als in Oberhausen (11,5 Prozent), Duisburg (13,0 Prozent), Gelsenkirchen (16,2 Prozent), Essen (11,8 Prozent), Dortmund (12,2 Prozent), Krefeld (11,8 Prozent) oder Hagen (12,6 Prozent). In all diesen benachbarten Städten ist die Quote zweistellig.

Einige Kilometer weiter südlich ist die Situation besser. In Düsseldorf gibt es „nur“ 8,5 Prozent Arbeitslose, in Bonn sogar nur 8,2 Prozent (Stand: August 2020).

Die Chance, einen Job in Mülheim an der Ruhr zu ergattern, steigen eher als dass sie sinken. Beispiel Stadtverwaltung: In den nächsten zehn Jahren werden Medienberichten zufolge 40 Prozent der Mitarbeiter in den Ruhestand gehen.

Jobs Mülheim: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Ein Arbeitnehmer mit sozialversicherungspflichtigem Vollzeitjob in Mülheim an der Ruhr verdient 3.523 Euro brutto im Monat. Auf diesen Wert kommt die Bundesagentur für Arbeit. Dabei handelt es sich um den Median. Die eine Hälfte der Beschäftigten verdient mehr, die andere weniger.

Im Vergleich steht Mülheim damit sehr gut da. Im benachbarten Oberhausen beträgt das Mediangehalt nur 3.272 Euro. Auch in Duisburg, Essen, Krefeld, Mönchengladbach und Wuppertal liegt das Gehaltsgefüge unter dem Mülheimer. Der Vergleichswert für ganz Deutschland beträgt 3.209 Euro. Auch den schlägt Mülheim an der Ruhr locker.

Insgesamt ist das Lohnniveau in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich. So liegt das Durchschnittsgehalt in NRW laut gehalt.de bei 45.360 Euro brutto im Jahr. Spitzenreiter Hessen kommt auf 51.345 Euro, Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern auf 34.155 Euro. Nach der Uni steigen Absolventen in Nordrhein-Westfalen mit durchschnittlich 46.513 Euro ins Berufsleben ein, nach der Ausbildung mit 31.020 Euro.

Fach- und Führungskräfte verdienen in Nordrhein-Westfalen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 im Schnitt 58.815 Euro brutto im Jahr. Demnach sind die Gehälter nur in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg höher als im bevölkerungsreichsten Bundesland.

Hier finden Sie alle Einstiegsgehälter 2020.

Wichtige Arbeitgeber in Mülheim an der Ruhr

Die größten Namen Mülheims sind Aldi und Tengelmann. Auch Siemens ist mit einem Werk vertreten und bildet 1.200 Azubis und duale Studierende aus. Mülheim gilt als weltweit fortschrittlichster Standort für die Konstruktion und Produktion von Gasturbinen, Dampfturbinen und Generatoren für Kraftwerke.

Hier winken Jobs in Mülheim an der Ruhr – das sind die wichtigsten Arbeitgeber Mülheims:

  • Aldi Süd (Einzelhandel)
  • Tengelmann-Gruppe (Einzelhandel)
  • Brenntag (Chemiehandel)
  • Max-Planck-Institut für Kohlenforschung (Forschungsinstitut)
  • Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (Forschungsinstitut)
  • IWW Zentrum Wasser (Forschungsinstitut)
  • Zenith GmbH (Beratungsunternehmen)
  • Siemens AG Energy Sector (Energie)
  • Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH (Stahl)
  • Europipe (Pipelines)
  • Thyssen Schachtbau (Bergbau)
  • ThyssenKrupp Presta Mülheim (Automotive)
  • Friedrich-Wilhelms-Hütte (Stahl)
  • AON (Versicherungen)
  • RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (Versorgung)
  • medl Mülheimer Energiedienstleistung (Versorgung)
  • MEG Mülheimer Entsorgungsgesellschaft (Versorgung)
  • Theodor-Fliedner-Stiftung (Alten- und Krankenpflege)
  • Contilia Gruppe (St. Marien-Hospital)
  • Ategris (Evangelisches Krankenhaus)
  • Radio Mülheim (Medien)
  • Sparkasse Mülheim an der Ruhr (Finanzen)
  • Metro Deutschland (Großhandel)
  • Vesuvius (Graphit)
  • Agiplan (Unternehmensberatung)
  • Ancofer Stahlhandel
  • DHC Solvent Chemie
  • Aon Jauch und Hübener (Versicherung)
  • Baustoffzentrum Wilhelm Harbecke (Handel)
  • Döbbe Bäckereien
  • Easy Software AG (IT-Dienstleister)
  • Elomech Elektroanlagen
  • Gerstel (Automatisierungstechnik)
  • Turck-Gruppe (Automatisierungstechnik)
  • iSam AG (Automatisierungstechnik)
  • Harke Gruppe (Chemie)
  • Menerga (Klimatechnik)
  • Oryx Stainless AG (Rohstoffhandel/Recycling)
  • Pfeifer Drako Drahtseilwerk
  • PVS Rhein-Ruhr (Medizinischer Abrechnungsdienst)
  • Schauenburg Gruppe (Technologie)
  • Schloss-Quelle Mellis (Getränke)
  • Seton AutoLeather (Automotive)
  • Siebtechnik (Maschinenbau)
  • TAS Mülheim (Call Center)
  • Vallourec (Stahl)
  • Weerulin (Stahl)
  • Werner Pumpen (Maschinenbau)
  • Vollmergruppe (Sicherheit)

Jobs in Mülheim: Karriereaussichten und Wirtschaft

Der Strukturwandel ist in Mülheim an der Ruhr in vollem Gange. Von 1982 bis 2016 war der Anteil der Beschäftigten im Dienstleistungssektor von 45 Prozent auf 70 Prozent gestiegen. Auch der Bruttowertschöpfungsanteil des Service-Sektors wuchs stetig – von 56 Prozent 1980 auf 74 Prozent im Jahr 2015.

Mülheim an der Ruhr ist heute vor allem eine Stadt des Handels. Drei große Handelsunternehmen haben hier ihren Sitz: Aldi, die Tengelmann-Gruppe und Brenntag, Weltmarktführer im Chemiehandel. Jeder sechste Arbeitsplatz ist im Groß- und Einzelhandel verortet. Daneben schafft das Gesundheits- und Sozialwesen die meisten Jobs in Mülheim an der Ruhr.

Eine Universität kann Mülheim zwar nicht aufweisen. Ein gar nicht so kleiner Forschungsstandort ist die Stadt aber sehr wohl. Es gibt zwei Max-Planck-Institute, das Wasserforschungsinstitut IWW Zentrum Wasser und seit einigen Jahren auch die Hochschule Ruhr West. Die staatliche Fachhochschule, die auch in Bottrop vertreten ist, hat vor allem ingenieurwissenschaftliche Studiengänge im Angebot.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult landete Mülheim an der Ruhr auf Platz 47 von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland. Damit war Mülheim immerhin die Nummer eins im Ruhrgebiet. Essen (54.), Dortmund (59.), Bochum (60.), Hagen (64.), Bottrop (65.), Hamm (66.), Oberhausen (67.), Duisburg (68.), Herne (70.) und Gelsenkirchen (71.) landeten allesamt hinter Mülheim.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 reichte es für Mülheim an der Ruhr zu einem soliden Rang 241 von 401 Regionen und Städten in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt schrammte man auf Position 108 sogar nur knapp an den Top 100 vorbei.

Jobs bei Aldi Süd

jobs in muelheim an der ruhr aldi suedDer Name Aldi ist wirklich JEDEM in Deutschland ein Begriff. In der Zentrale von Aldi Süd gibt es unter anderem diese Jobs in Mülheim an der Ruhr:

Aktuelle Stellenangebote bei Aldi Süd in Mülheim an der Ruhr finden Sie in unserer Jobbörse oder auf der Karriereseite von Aldi Süd.

Jobs in Mülheim an der Ruhr: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Mülheim an der Ruhr ist nicht zu verwechseln mit dem Kölner Stadtteil Mülheim. Eigentlich kann man es auch gar nicht verwechseln: Ein Blick auf die Mietkosten genügt.

In Mülheim an der Ruhr müssen Mieter nach Immowelt-Angaben durchschnittlich 7,00 Euro für den Quadratmeter aufbringen. In Köln sind es 10,80 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

2009 lagen die Mieten in der Ruhrgebietsstadt sogar noch bei 5,20 Euro. In den folgenden zehn Jahren stiegen sie um 31 Prozent. In Köln gingen sie zeitgleich um 34 Prozent nach oben, in Hamburg um 42 Prozent, in München um 61 Prozent und in Berlin sogar um 104 Prozent.

Im direkten Nachbarschaftsduell aber ist Mülheim an der Ruhr keineswegs billig. Mieter müssen hier tiefer in die Tasche greifen als in Oberhausen und Duisburg (je 6,30 Euro). Das ungleich größere Essen ist nur minimal teurer (7,10 Euro).

Bei den Kaufpreisen für Immobilien hat Mülheim derweil die 2.000-Euro-Marke überschritten. Von 2017 bis 2018 stiegen die Kaufpreise für eine Immobilie in Mülheim an der Ruhr laut Immowelt von 1.900 Euro auf 2.030 Euro pro Quadratmeter – ein Preissprung von sieben Prozent.

Der Traum vom Eigenheim ist in Mülheim wesentlich schwieriger zu verwirklichen als in Oberhausen (1.360 Euro), Duisburg (1.290 Euro) und Essen (1.650 Euro). In Köln und Düsseldorf dagegen werden 3.200 bis 3.300 Euro pro Quadratmeter veranschlagt.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Mülheim an der Ruhr selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Mülheim an der Ruhr suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst. Hier gibt’s Jobs in in Mülheim an der Ruhr:

  • Ihr Finanzamt Mülheim an der Ruhr finden Sie hier.
  • Die IHK Ruhr finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Mülheim an der Ruhr-Oberhausen finden Sie hier.
  • Jobs in Mülheim an der Ruhr finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 08.09.2020, Bildnachweis: Tumarkin Igor_ITPS by Shutterstock.com]

Jobs in Gelsenkirchen: Aktuelle Stellenangebote auf Schalke

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Jobs in Gelsenkirchen sind fast so selten wie Schalker Meisterschaften in den letzten 50 Jahren. Spaß beiseite: Die Stadt im Ruhrgebiet hat unbestritten nicht den besten Ruf. Die Zechen sind verschwunden, die Arbeitslosigkeit ist hoch. Doch kann auf dem Schalker Humus durchaus wieder Großes wachsen. Die Breitbandversorgung in Gelsenkirchen ist erstklassig, die Lage ebenso. Das weiß auch ein großer Möbelkonzern, dessen Zentrale direkt neben der Schalke-Arena steht…

Jobs Gelsenkirchen: Die Stadt

Wenn es so etwas wie ein Gegenstück zu München gibt, dann ist es Gelsenkirchen. Vom bajuwarischen Glanz und Gloria ist man im Pott meilenweit entfernt – nicht nur geographisch.

Gelsenkirchen pflegt sein Malocher-Image bis heute. Die letzte Zeche der Stadt schloss 2018. Zu Hochzeiten waren 14 Zechen mit insgesamt 70 Schächten in Betrieb. Wirklich bewältigt hat die Stadt den Übergang ins Dienstleistungszeitalter aber noch nicht.

Wenn der heiß geliebte FC Schalke 04 spielt, brodelt das Stadion und der Rest Gelsenkirchens steht still. Ohnehin ist die Arena auf Schalke das wohl beliebteste Ausflugsziel. Hier sind auch Biathleten oder Schlagersänger regelmäßig zu Gast.

Ein gutes Image hat Gelsenkirchen nicht. Dabei kann man auch hier wunderbar leben. Zum Beispiel in Erle, Buer, Bulmke-Hülen, Rotthausen oder Horst. Zu den schlechteren Ecken der Stadt zählen Straßenzüge von Schalke, Bismarck, Neustadt und Ückendorf.

Jobs in Gelsenkirchen: Der Arbeitsmarkt

Von der Vollbeschäftigung ist man in Gelsenkirchen meilenweit entfernt. Über 21.000 Gelsenkirchener sind ohne Arbeit – über 16.000 davon sitzen im Hartz IV-System fest. Die Arbeitslosenquote in Gelsenkirchen liegt bei gesalzenen 16,2 Prozent (Stand: August 2020).

Damit ist sie fast doppelt so hoch wie in Nordrhein-Westfalen. In ganz NRW beträgt die Arbeitslosenquote 8,2 Prozent.

Sogar im Ruhrpott-Vergleich hinkt Gelsenkirchen hinterher. So steht die Arbeitslosigkeit in Duisburg bei 13,0 Prozent, in Dortmund bei 12,2 Prozent, in Essen bei 11,8 Prozent, in Oberhausen bei 11,5 Prozent und in Bochum „nur“ bei 10,2 Prozent (Stand: August 2020).

Freie Jobs in Gelsenkirchen gibt es insbesondere im Bereich Gesundheit, Soziales, Lehre, Erziehung, zum Beispiel für Altenpfleger, Krankenpfleger, Krankenschwestern, Lehrer, Erzieher, Kindergärtner, Heilpädagogen, Sozialassistenten oder Sozialarbeiter.

Stellenangebote Gelsenkirchen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Der Arbeitsmarkt glänzt nicht golden in Gelsenkirchen. Aber wenn man eine Stelle gefunden hat, verdient man keineswegs schlecht. So liegt das Gehalt einer Vollzeitstelle in der Stadt laut Bundesagentur für Arbeit bei 3.242 Euro brutto monatlich – und damit sogar über dem gesamtdeutschen Referenzwert von 3.209 Euro.

Dabei handelt es sich um den Median. Eine Hälfte der Vollzeitarbeitnehmer liegt darüber, die andere Hälfte darunter.

Zum Vergleich: In Dortmund verdienen Vollzeitbeschäftigte 3.315 Euro, in Bochum 3.273 Euro und in Essen 3.451 Euro. Enteilt ist lediglich Düsseldorf im Süden mit 3.882 Euro.

Das Durchschnittsgehalt in Nordrhein-Westfalen liegt laut Gehaltsplattform gehalt.de bei 45.360 Euro brutto im Jahr. In Hessen verdient man mit durchschnittlich 51.345 Euro am meisten, in Mecklenburg-Vorpommern mit 34.155 Euro am wenigsten.

Das Einstiegsgehalt für Uni-Absolventen liegt in NRW bei durchschnittlich 46.513 Euro. Auszubildende fangen nach der Lehre mit 31.020 Euro an.

Laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 kommen Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen auf 58.815 Euro brutto im Jahr.

Hier finden Sie alle Einstiegsgehälter 2020.

Wichtige Arbeitgeber in Gelsenkirchen

Hier winken Jobs in Gelsenkirchen – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Gelsenkirchen:

  • Roller GmbH (Möbel)
  • Aalberts Industries (Industrieprodukte)
  • ZF Gelsenkirchen (Automotive)
  • Uniper (Energieversorgung)
  • St. Augustinus Gelsenkirchen (Erziehung, Gesundheit, Pflege)
  • Voigt und Schweitzer (Stahl)
  • Gelsenwasser AG (Wasserversorgung)
  • Landesbetrieb Straßenbau NRW
  • Pilkington AG (Glashersteller)
  • Amevida (Callcenter)
  • ZGS Bildungs-GmbH (Nachhilfeanbieter)
  • Schülerhilfe GmbH (Nachhilfeanbieter)
  • Atos IT (IT-Dienstleister)
  • Emscher Lippe Energie GmbH (Versorgung)
  • Tempora Personalservice
  • GHH Fahrzeuge (Fahrzeugbau)
  • Wessel Gruppe (Reha, Pflege)
  • Wowi Maschinen-, Vorrichtungsbau und Handhabungstechnik
  • Krankenhaus Bergmannsheil Gelsenkirchen-Buer
  • BP Gelsenkirchen (Erdölraffinerie)
  • Küppersbusch Hausgeräte GmbH
  • Loxx Holding (Logistik)
  • Masterflex (Kunststoff)
  • Müller’s Mühle (Nahrungsmittel)
  • Norres Schlauchtechnik
  • Radio Emscher Lippe
  • FC Schalke 04 (Sport)
  • Sozialwerk St. Georg (soziale Dienstleistungen)
  • Sparkasse Gelsenkirchen
  • Stölting Service Group (Personaldienstleistungen)
  • Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
  • Volksbank Ruhr Mitte
  • Hegmanns AG (Ingenieurdienstleistungen)
  • GeKita (Kinderbetreuung)

Jobs Roller Gelsenkirchen

Jobs Roller GelsenkirchenÜberregional bekannt ist die Möbelkette Roller. Die Firmenzentrale steht direkt neben der Schalke-Arena. Roller ist einer der größten Arbeitgeber in Gelsenkirchen und beschäftigt unter anderem:

Jobs Gelsenkirchen: Karriereaussichten und Wirtschaft

Gut geht es Gelsenkirchen wirtschaftlich nicht. Die Stadt ist ein Sorgenkind. Im Städteranking 2019 von IW Consult belegte Gelsenkirchen Rang 71 und damit den letzten Platz – genauso wie im Vorjahresranking.

Vor allem der Arbeitsmarkt bereitet Kummer. Die Stadt hat viele Hartz IV-Empfänger, ältere Arbeitslose, jüngere Arbeitslose und Schulabgänger ohne Abschluss. Zu wenige Frauen arbeiten, zu wenige Jugendliche machen Abitur und zu wenige Arbeitsplätze geben Perspektive.

Doch das muss nicht so bleiben. Die Breitbandversorgung ist in Gelsenkirchen sehr gut, seit 2018 ist die Stadt eine „Digitale Modellkommune“. Die Nähe zu Forschungsinstituten und Hochschulen ist vorhanden, auch als Logistikstandort bietet sich Gelsenkirchen an. Es ist im Prinzip alles da, was man braucht, um wirtschaftlich auf die Beine zu kommen.

Diese Fokusbranchen hat Gelsenkirchen hauptsächlich im Blick:

  • Chemie
  • Gesundheit
  • Kreativwirtschaft
  • Metall
  • Einzelhandel
  • Innovative Dienstleistungen
  • Logistik
  • Zukunftsenergien

8.000 Beschäftige arbeiten in der Metallbranche. Das ist ein Drittel aller Beschäftigten im produzierenden Gewerbe. Besonders viele Jobs in Gelsenkirchen schafft das Gesundheitswesen. 22 Prozent aller Beschäftigten arbeiten in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Praxen oder für Pflegedienste.

Schalke 04 als Arbeitgeber

jobs schalke 04 stellenangeboteSchalke 04 ist das Aushängeschild Gelsenkirchens. Zugleich ist der Traditionsverein im Laufe der Jahre zu einem ausgewachsenen Wirtschaftsunternehmen geworden und mittlerweile einer der wichtigsten Arbeitgeber in Gelsenkirchen. In Diensten von Schalke 04 stehen keineswegs nur die Bundesliga-Kicker und Trainer, sondern zum Beispiel auch:

Jobs Gelsenkirchen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Jobs in Gelsenkirchen gibt es nicht im Überfluss. Möglichkeiten zum Sparen aber gibt es reichlich. Das fängt bei der Miete an. Die Mietpreise in Gelsenkirchen für Bestandswohnungen liegen nach Immowelt-Angaben bei 5,80 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020).

Deutschlandweit gibt es nur sehr wenige Städte mit einem günstigeren Mietpreisniveau. Dazu zählen zum Beispiel Chemnitz im Osten (5,20 Euro), Bremerhaven im Norden (5,30 Euro) und Hagen im Westen (5,50 Euro). Auf einen Wert von weniger als fünf Euro pro Quadratmeter kommt aber keine einzige der 81 von Immowelt untersuchten Großstädten in Deutschland.

Das war vor zehn Jahren anders. Im Jahr 2009 lag das Mietniveau in Gelsenkirchen tatsächlich noch bei 4,70 Euro pro Quadratmeter. Der Anstieg auf 5,60 Euro bis 2019 bedeutet eine Preissteigerung von 19 Prozent über zehn Jahre. In Dortmund gingen die Mietpreise im gleichen Zeitraum um 37 Prozent nach oben – auf jetzt 7,00 Euro pro Quadratmeter.

Noch besser sind die Konditionen für Käufer. Der Kaufpreis für eine Immobilie in Gelsenkirchen liegt laut Immowelt bei exakt 1.000 Euro pro Quadratmeter. Von 80 untersuchten deutschen Großstädten ist Gelsenkirchen damit das Schnäppchenparadies Nummer eins. Nicht mal Chemnitz (1.060 Euro) und Bremerhaven (1.170 Euro) können diesen Preis brechen.

Andere Ruhrgebietsstädte wie Essen, Dortmund und Bochum liegen bei 1.600 bis 1.700 Euro. In Süddeutschland werden pro Quadratmeter gut und gerne 4.000 Euro fällig, in München sogar über 7.000 Euro.

Davon profitieren auch Studenten, die zur Miete wohnen. Eine 30 Quadratmeter große Wohnung kostet im Ruhrgebiet laut IW-Studentenwohnpreisindex 2018 nur 280 Euro. In Köln ist sie für 431 Euro zu haben, in Frankfurt für 499 Euro. Im Vergleich von 18 Städten liegt das Ruhrgebiet inklusive Gelsenkirchen damit auf Position 16 – nur in Leipzig und Magdeburg wohnen Studenten noch günstiger.

Kontaktdaten und Servicestellen in Gelsenkirchen

Sie wollen sich in Gelsenkirchen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Gelsenkirchen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Gelsenkirchen finden Sie hier.
  • Das Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen finden Sie hier.
  • Die IHK Nord-Westfalen in Gelsenkirchen finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Emscher-Lippe-West finden Sie hier.
  • Jobs in Gelsenkirchen finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 08.09.2020, Bildnachweis: Peeradontax by Shutterstock.com]

Jobs in Oberhausen: Aktuelle Stellenangebote, Gehälter, Mietpreise

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In Oberhausen begann das Ruhrgebiet seinen industriellen Siegeszug. Heute zieht die Stadt vor allem Shopping- und Feierwütige an. Jobs in Oberhausen offerieren Musical-Theater und Aquarien, Kneipen und Modeketten. Aber auch die Schwerindustrie ist noch nicht gänzlich verschwunden. Und ein Geheimtipp für Pendler ist Oberhausen ohnehin…

Jobs Oberhausen: Die Stadt

Vor allem auf junge Leute wirkt Oberhausen anziehend. Die 210.000-Einwohner-Stadt beherbergt mit dem Centro das größte Einkaufszentrum Deutschlands. In die König-Pilsener-Arena kommt früher oder später jeder Rock- und Popstar, der etwas auf sich hält. Im Sea-Life-Aquarium gibt es Meerestiere zu bestaunen, im Legoland kleine Bauklötzchen. Und abends geht es dann mit der Clique in die Turbinenhalle, die angesagte Eventhalle der Stadt.

Auch in der Vergangenheit setzte Oberhausen Trends. Mitte des 18. Jahrhunderts eröffnete die Eisenhütte St. Antony, die allererste im Ruhrgebiet. Darum ist nicht etwa Gelsenkirchen oder Essen die „Wiege der Ruhrindustrie“, sondern Oberhausen.

Von den alten Zeiten zeugt die Arbeitersiedlung Eisenheim. Sie gilt als die älteste im Revier und wurde längst unter Denkmalschutz gestellt. Ein Industriedenkmal der besonderen Art ist das Gasometer Oberhausen. Der ehemalige Gasbehälter ist fast 120 Meter hoch und dient heute als Aussichtsplattform – vor allem aber als imposante Ausstellungshalle.

Doch ist die Welt in Oberhausen keineswegs in bester Ordnung. Die Stadt hat mit einem gigantischen Haushaltsdefizit zu kämpfen, zählt zu Deutschlands Schuldenkönigen. Und das Stadtzentrum ist nach der Eröffnung der Neuen Mitte, in der sich das Centro niederließ, größtenteils verödet. In die Innenstadt verirrt man sich nur noch zu besondern Anlässen. Dazu zählen die Internationalen Kurzfilmtage, die in der altehrwürdigen Lichtburg gefeiert werden.

Wer eine Wohnung in Oberhausen sucht, sollte sich in Alstaden, Styrum und Alt-Oberhausen umschauen. Die City-West rund um die Bebelstraße gilt hingegen als problematisch.

Jobs in Oberhausen: Der Arbeitsmarkt

Oberhausen ist eines der Sorgenkinder im Ruhrpott. Das lässt sich schon an den nackten Zahlen ablesen. Im August 2020 lag die Arbeitslosenquote in der 210.000-Einwohner-Stadt bei 11,5 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es nur 10 Prozent.

Damit zählt Oberhausen zu den (wenigen) Großstädten Deutschlands, die eine zweistellige Arbeitslosenquote zu bewältigen haben. Dazu gehören auch die Nachbarn Dortmund (12,2 Prozent), Essen (11,8 Prozent), Duisburg (13,0 Prozent) oder Gelsenkirchen (16,2 Prozent). Von den Städten im Ruhrgebiet stehen hauptsächlich Bochum (10,2 Prozent), Mülheim an der Ruhr (9,1 Prozent) und Bottrop (8,8 Prozent) besser da als Oberhausen.

Viele freie Jobs in Oberhausen gibt es laut Arbeitsagentur in der Verkehrs-, Logistik-, Schutz- und Sicherheitsbranche sowie im Bereich Produktion und Fertigung.

Jobs Oberhausen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Nordrhein-Westfalen beträgt das Durchschnittsgehalt laut gehalt.de 45.360 Euro pro Jahr. Das entspricht ungefähr dem deutschen Durchschnitt.

Allerdings ist das Durchschnittsgehalt nur in vier Bundesländern höher als in NRW: Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und Bayern. In den restlichen elf Bundesländern liegen die Gehälter darunter. Insgesamt reicht die Spanne von 51.000 Euro in Hessen bis 34.000 Euro in Mecklenburg-Vorpommern.

Nach der Hochschule steigt man in Nordrhein-Westfalen mit 46.513 Euro in den Job ein, nach einer Ausbildung mit 31.020 Euro.

Fach- und Führungskräfte kommen in Nordrhein-Westfalen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf 58.815 Euro brutto jährlich im Schnitt. Im vergangenen Jahr betrug der Wert laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 noch 58.846 Euro. Auch in diesem Ranking liegt NRW auf Platz fünf hinter Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 geht sogar von einem durchschnittlichen Jahressalär von 71.913 Euro für Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen aus.

Eine Vollzeitstelle in Oberhausen bringt ein monatliches Gehalt von 3.272 Euro brutto ein. Das ist der Medianwert, den die Bundesagentur für Arbeit berechnet hat. Der Wert für ganz Deutschland beträgt 3.209 Euro.

In den größeren Städten des Ruhrgebiets ist das Gehaltsniveau höher als in Oberhausen. In Essen liegt das Medianeinkommen bei 3.451 Euro, in Duisburg bei 3.467 Euro und in Mülheim an der Ruhr sogar bei 3.523 Euro. Dortmund kommt auf 3.315 Euro. Dafür lässt Oberhausen immerhin Gelsenkirchen (3.242 Euro), Bottrop (3.149 Euro) und Recklinghausen (3.127 Euro) hinter sich.

Wichtige Arbeitgeber in Oberhausen

Hier winken Stellenangebote in Oberhausen – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Oberhausen:

  • MAN Energy Solutions (Maschinenbau)
  • Kodi (Discounter)
  • Bilfinger Engineering and Technologies (Anlagenbau)
  • ThyssenKrupp Millservices (Industriedienstleistungen)
  • Oxea (Chemie)
  • Gutehoffnungshütte Radsatz (Maschinenbau)
  • Imerys Metalcasting (Baustoffe)
  • Lenord und Bauer (Bewegungssensorik)
  • Hilti Deutschland Logistik
  • Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
  • LVR-Industriemuseum
  • Ruhr Tourismus (Touristeninformation)
  • Amevida (Call Center)
  • Actief Personalmanagement (Zeitarbeit)
  • Edeka Rhein-Ruhr (Logistik)
  • Durstexpress (Lieferdienst)
  • Stadt Oberhausen
  • Centro Oberhausen (Einkaufszentrum)
  • Stadtsparkasse Oberhausen (Finanzen)
  • Stoag Stadtwerke Oberhausen (Versorgung)
  • SB Möbel Boss (Einzelhandel)
  • Gewa-Gebäudereinigung
  • Ameos-Kliniken (Gesundheit)
  • Horsthemke (Bäckerei)
  • Ingersoll Rand (Mischkonzern)
  • Immeo Wohnen (Immobilien)
  • OGM Oberhausener Gebäudemanagement
  • Comvendo (Call Center)
  • OQ Chemicals (Chemie)
  • SMG Entertainment (Eventagentur)
  • Benq (Elektronik)
  • Contact (Kommunikationsagentur)
  • MH und P Consulting (Unternehmensberatung)
  • De Vries und Partners (Eventmanagement)
  • Assoverlag (Medien)
  • Athena Verlag (Medien)
  • Verlag Nicole Schmenk (Medien)

Stellenangebote Oberhausen Centro

stellenangebote oberhausen centro jobsDas Einkaufszentrum Centro Oberhausen ist einer der wichtigsten Arbeitgeber der Stadt. Hier gibt es unter anderem freie Stellen für:

  • Filialleiter/Store Manager
  • Verkäufer
  • Lagermitarbeiter
  • Kundenberater
  • Küchenhilfe
  • Servicekräfte
  • Stylist
  • Aushilfen
  • Teilzeitkräfte und Minijobber
  • Studentische Hilfskräfte

Hier gibt es alle Tipps für Ihre Bewerbung als Aushilfe und Ihre Bewerbung für Minijob.

Jobs Oberhausen: Karriereaussichten und Wirtschaft

Oberhausen ist die Wiege der Ruhrindustrie. Erz, Kohle und Stahl haben die Stadt – und das ganze Ruhrgebiet – in ein wirtschaftliches Kraftzentrum verwandelt. Das ist Geschichte. 47.000 Arbeitsplätze gingen im Bergbau und in der Schwerindustrie allein in Oberhausen verloren.

Die Gegenwart hat ein neues Kraftzentrum. Es heißt Neue Mitte und ist Standort eines gigantisch großen Einkaufszentrums namens Centro. 1996 eröffnete das Centro auf dem Gelände des ehemaligen Hütten- und Walzwerkes von Thyssen.

Auf 120.000 Quadratmetern findet man über 200 Geschäfte, draußen auf der Promenade weitere Cafés, Kneipen, Restaurants, ein Kino, Sealife-Aquarium, Lego-Park, Hotels, Musical-Theater, einen Businesspark mit Büroarbeitsplätzen und die Arena, eine der modernsten Veranstaltungshallen Deutschlands. Mehrere Millionen Besucher lockt die Neue Mitte jährlich nach Angaben der Stadt an, Tausende Arbeitsplätze hangen daran.

Zu den überregional bekannteren Unternehmen zählt Haushaltswaren-Discounter Kodi, der seine Zentrale in Oberhausen hat. Kodi beschäftigt hier unter anderem:

Trotzdem: Oberhausen hat den Strukturwandel noch lange nicht gemeistert. Im Städteranking 2019 von IW Consult landete die Stadt auf Platz 67 von 71 – eine Verbesserung um einen Platz im Vergleich zum Vorjahresranking. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 reichte es nur zu Position 378 von 401 Regionen. Am besten schnitt Oberhausen noch in der Unterkategorie Arbeitsmarkt ab – mit Platz 294.

Jobs Oberhausen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Die kleinen Preise sind Oberhausens großer Vorteil. Die Stadt ist günstiger als ihre Nachbarn. Wer hier wohnt, kommt angesichts der geringen Entfernungen im Pott trotzdem schnell überall hin.

Laut Immowelt stiegen die Mietpreise in Oberhausen zwischen 2009 und 2019 nur um 22 Prozent. Im Jahr 2009 lag die Medianmiete noch bei 5,10 Euro pro Quadratmeter, 2019 bei immer noch moderaten 6,20 Euro. Zum Vergleich: In Berlin zogen die Mietpreise im selben Zeitraum um 104 Prozent an – von 5,60 Euro auf nunmehr 11,40 Euro.

In Essen und Dortmund zahlt man 7,00 Euro pro Quadratmeter, in Bochum 6,90 Euro, in Mülheim an der Ruhr 6,80 Euro. Duisburg liegt mit 6,10 Euro gleichauf, Gelsenkirchen mit 5,60 Euro darunter.

Die Preise im Pott sind kein Vergleich zu denen im Rheinland. In Düsseldorf zahlen Mieter 10,30 Euro, in Köln 10,60 Euro und in Leverkusen 8,00 Euro.

Käufer einer Immobilie müssen in Oberhausen 1.360 Euro pro Quadratmeter hinblättern. Auch das ist kostengünstiger als in den Nachbarstädten. In Essen verlangt man pro Meter 1.650 Euro, in Dortmund 1.730 Euro und in Mülheim an der Ruhr sogar 2.030 Euro. In Duisburg sind es nur 1.290 Euro, in Gelsenkirchen runde 1.000 Euro.

Im Rheinland haben auch die Kaufpreise eine ganz andere Dimension. So kostet der Quadratmeter in Düsseldorf 3.320 Euro und in Köln 3.230 Euro. Bundesweiter Spitzenreiter ist München mit schier unvorstellbaren 7.140 Euro pro Meter.

Kontaktdaten und Servicestellen in Oberhausen

Sie wollen sich in Oberhausen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Oberhausen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Oberhausen finden Sie hier.
  • Die IHK Ruhr finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Mülheim an der Ruhr – Oberhausen finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Oberhausen finden Sie hier.
  • Jobs in Oberhausen finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: Peeradontax by Shutterstock.com]

Praktika im Lebenslauf: Beispiele, Tipps und die optimale Anzahl

praktika-im-lebenslauf-tipps

Praktika im Lebenslauf sind vor allem für Berufsanfänger und junge Beschäftigte wichtig. Sie füllen den Lebenslauf mit Berufserfahrung, wo sonst nur gähnende Leere wäre. Bewerber sollten sich aber genau überlegen, welche Praktika sie in ihren Lebenslauf aufnehmen. Denn manche passen wunderbar zur angestrebten Stelle, andere dagegen geben sogar Minuspunkte. Und dann kommt es noch darauf an, mit welchen Formulierungen Sie Ihre Praktikumserfahrungen umschreiben. So bringen Sie Ihre Praktika im Lebenslauf perfekt unter…

Praktika im Lebenslauf: Auswahl

Praktika im Lebenslauf zahlen auf Ihr Punktekonto als Bewerber ein. Sie zeigen dem Personaler, dass Sie…

  • (erste) Berufserfahrung gesammelt haben
  • einen Bezug oder eine Affinität zur jeweiligen Branche haben
  • engagiert und lernwillig sind
  • erste Netzwerke geknüpft haben
  • über den Tellerrand geblickt haben

Aber: Nehmen Sie in Ihren Lebenslauf möglichst nur die Praktika und Hospitationen auf, die für die angestrebte Stelle relevant sind. Wenn ein Praktikum überhaupt keine Anknüpfungspunkte aufweist, dann lassen Sie es lieber weg.

Angenommen, Sie bewerben sich als Eventmanager. In diesem Fall stehen Ihnen Praktika gut zu Gesicht, die belegen, dass Sie schon einmal eine Veranstaltung oder ein Projekt organisiert haben. Je stärker die Verbindungslinie, desto besser.

Darüber hinaus sind auch Praktika wertvoll, die eine indirekte Aussage machen. Durch ein Auslandspraktikum weisen Sie zum Beispiel soziale und interkulturelle Kompetenzen nach – das ist in fast jedem Job ein Pluspunkt.

Grundsätzlich gilt: Je jünger Sie sind und je weniger Berufserfahrung Sie haben, desto wichtiger sind Praktika im Lebenslauf.

Als Schul- oder Hochschulabsolvent nehmen Sie im Zweifel ALLE Praktika und Hospitationen in den Lebenslauf auf, die Sie bis dato absolviert haben – also auch diejenigen, die nur wenige Bezugspunkte zum angestrebten Job haben. Für Sie geht es zunächst einmal darum zu zeigen, dass Sie überhaupt schon Berufs- und Arbeitserfahrung sammeln konnten.

Besonders wichtig sind Praktika im Lebenslauf für…

  • Schüler
  • Auszubildende
  • Studierende
  • Absolventen
  • Berufsanfänger
  • Young Professionals
  • Schul- und Hochschulabbrecher
  • Quereinsteiger
  • Arbeitsuchende
  • Langzeitarbeitslose

Mit zunehmender Berufserfahrung werden Praktika im Lebenslauf immer unwichtiger. Wer schon zehn Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel und verschiedene Positionen innehatte, lässt die Praktika im Lebenslauf komplett weg. Hilfreich können sie allenfalls sein, um mögliche Lücken im Lebenslauf zu schließen.

Praktika Lebenslauf: Tipps

Wenn Sie Praktika im Lebenslauf platzieren, dann muss sie der Empfänger auch finden – logisch. Entweder, Sie nehmen einen eigenen Abschnitt mit dem Titel Praktika in Ihre Bewerbung auf oder Sie führen die Praktika in der Rubrik Berufserfahrungen mit den anderen beruflichen Stationen zusammen.

Praktika und Hospitationen gehören im Lebenslauf NICHT in die Rubrik Hobbys, Interessen oder Sonstiges. Nebenbei bemerkt: Die Kategorie Sonstiges ist ohnehin vollkommen überflüssig. Und auch für ehrenamtliche Aktivitäten nehmen Sie besser einen eigenen Abschnitt auf und verstecken diese nicht unter Sonstiges.

Sie sollten sich klar machen, dass die meisten Personaler einen Lebenslauf nicht gewissenhaft von oben nach unten durchgehen, sondern lediglich schnell mit dem Auge abscannen. Oft übernehmen auch IT-Systeme und Algorithmen einen Teil der Vorarbeit. So werden vorab Bewerber ausgesiebt, die die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllen. Daher sollte der Abschnitt Berufserfahrungen bei Ihnen nicht gähnend leer sein – sonst landen Sie mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auf dem Aussortiert-Stapel.

Machen Sie Ihre Praktika im Lebenslauf daher sichtbar. Dazu gehören gute Beschreibungen. Diese Fragen sollten Sie beantworten:

  • In welchem Zeitraum haben Sie das Praktikum absolviert?
  • Welche Tätigkeiten haben Sie im Rahmen des Praktikums übernommen?
  • Was haben Sie erreicht oder bewirkt?
  • Welche Fähigkeiten konnten Sie erwerben oder verbessern?

Am besten, Sie arbeiten obige Fragen wie eine Checkliste bei jedem Praktikum ab. So gewinnen Ihre Praktika im Lebenslauf einen echten Mehrwert. Denn das ist wichtig: Wenn der Personaler keinen Sinn oder Nutzen in einem Praktikum erkennt, nützt es Ihnen in der Bewerbung herzlich wenig.

Praktika im Lebenslauf weglassen

Wie viele Praktika sind im Lebenslauf sinnvoll?

Es kommt auf Ihre Ausgangssituation an. Als frisch gebackener Hochschulabsolvent oder Berufseinsteiger ist Ihnen nahezu jedes Mittel recht, um Berufserfahrungen und praktische Kompetenzen zu demonstrieren. Auf absolvierte Praktika können Sie da kaum verzichten. Im Zweifel nehmen Sie alle Praktika und Hospitationen, die Sie während der Schule oder des Studiums abgeleistet haben, in Ihre Bewerbung auf.

ZU VIELE sollten es aber wiederum auch nicht sein. Ein Student mit zehn Praktika im Lebenslauf erweckt womöglich den Eindruck, es überall versucht, aber nirgendwo einen Tür in die Fuß bekommen zu haben.

Und noch ein Tipp: Sollten Sie über eine ausreichende Zahl an Praktika verfügen, dann können Sie problemlos diejenigen weglassen, für die Sie nur ein mäßiges bis schwaches Praktikumszeugnis bekommen haben. Schwache Noten im Arbeitszeugnis entwerten es, bringen Ihnen mehr Nachteile als Vorteile. Weglassen!

Für Bewerber mit Berufserfahrung lautet das Credo: Nehmen Sie lediglich die Praktika auf, die einen relevanten Stellenbezug haben. Ansonsten können Sie sich diese Maxime merken: Mehr als drei oder vier Praktika im Lebenslauf sollten es nicht sein.

Warum nicht? Sie wollen doch schließlich nicht als ewiger Praktikant abgestempelt werden. Zu viele Praktika suggerieren, dass es für eine „richtige Stelle“ bislang nicht gereicht hat oder dass Sie sich diese selbst (noch) nicht zutrauen. Sie treten nicht als großes Talent auf, sondern wirken eher wie ein Wasserträger auf Wanderschaft. Außerdem sollte ein Lebenslauf nicht länger sein als zwei DIN A4-Seiten. Sie haben also gar keinen Platz, um ein großes Potpourri an Praktika auszubreiten.

Sie können/sollten Praktika im Lebenslauf weglassen, wenn…

  • es sich um uralte Praktika handelt, die sie vor etlichen Jahren absolviert haben
  • Sie dafür ein Praktikumszeugnis mit einer mäßigen bis schwachen Note erhalten haben
  • es sich um einen dubiosen und unseriösen Arbeitgeber handelte, dessen schlechter Ruf auf Sie abfärben würde
  • es belanglose ein- oder zweiwöchige Praktika ohne jeden Mehrwert waren

Praktika ganz weglassen können Berufserfahrene mit einer Berufserfahrung von zehn Jahren oder mehr und Bewerber, die sich auf eine Führungsposition bewerben. Ein Manager-Kandidat, der ein altes Praktikum in der Bewerbung aufführt, würde tatsächlich nur Stirnrunzeln verursachen…

Praktika Lebenslauf: Formulierungen

Ein Praktikum umschreiben Sie im Lebenslauf so wie andere berufliche Stationen auch. Im tabellarischen Lebenslauf ist das Muster MM/JJJJ – MM/JJJJ in der linken Spalte und der Inhalt in der rechten Spalte vorgesehen.

Hier ein Beispiel:

04/2018 – 07/2018 Praktikum bei der PR AG im Bereich Öffentlichkeitsarbeit,
                                    Betreuung der Pressevertreter
                                    Konzeption und Durchführung einer PR-Kampagne

Genereller Tipp: Übertreiben Sie es nicht, bleiben Sie bei der Wahrheit. Ein bisschen Schönfärberei ist erlaubt und auch empfehlenswert. Aber lügen Sie bitte nicht. Erfahrene Personaler werden schnell misstrauisch und haken im Vorstellungsgespräch nach. Wenn Sie dann keine Antwort wissen, sind Sie möglicherweise als Lügner enttarnt – und den Job los.

Sie sollten sich vorab überlegen, wie Sie Ihr Praktikum gewinnbringend einsetzen könnten. Wie haben Sie durch Ihre Tätigkeiten zum Unternehmenserfolg beigetragen? Das müssen keine riesigen Durchbrüche sein, auch Erfolge im Kleinen sind es wert, erwähnt zu werden.

Versuchen Sie präzise und positiv zu beschreiben, was Sie eigentlich genau gemacht haben. Das ist eine Kunst für sich. Wer sie beherrscht, sammelt im Personalbüro Punkte.
Suchen Sie sich starke Wörter aus, die Ihr Praktikum beschreiben und nach Möglichkeit auch noch zur neuen Stelle passen. Dies erfordert Zeit und Hirnschmalz, ist die Mühe aber wert.

Verwenden sie aktive Formulierungen statt passive – wenn es geht, immer! Wer die Produktionskette organisiert und nicht nur überwacht hat, verwandelt sich vom passiven Phlegmatiker in einen Macher.

In die richtigen Formulierungen sollten Sie Energie investieren. Sie entscheiden über Wohl und Wehe Ihrer Bewerbung mit. Nicht nur für Praktika, auch für Nebentätigkeiten und Minijobs sollten Sie angemessene Begriffe finden. Es versteht sich ja zum Beispiel von selbst, dass Sie während Ihrer Studienzeit nicht gekellnert haben. Sie haben als Servicefachkraft in der Gastronomie wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Und noch ein Tipp: Passen Sie Ihr Vokabular – wenn möglich – an die jeweilige Branche an. Streuen Sie Fachbegriffe ein. Wenn es sein muss, sogar denglische. Das macht Ihren Lebenslauf passgenau und Sie gleich viel kompetenter…

Hier kommen mehrere Beispiele…

Praktika im Lebenslauf: Beispiele

4 Beispiele – so können Sie Ihre Praktika im Lebenslauf beschreiben:

  1. Praktikum im Call Center

    Sie haben ein Praktikum in einem Call-Center absolviert. Nun wollen Sie die Referenz nutzen, um einen Anschlussjob im Vertrieb zu ergattern.

    In Ihrem Lebenslauf steht nicht:
    Annahme von Telefonaten

    In Ihrem Lebenslauf steht:
    Kundenbetreuung, Kundenmanagement, Inbound- und Outbound-Marketing

  2. Praktika als Social Media Manager

    Sie haben während des Praktikums den Instagram-Account eines kleinen Familienbetriebs betreut. Ihr Traum wäre es, weiterhin in den Medien zu arbeiten – in der PR oder als Social Media Manager. Wenn Sie sich daraufhin für ein weiteres Praktikum, Volontariat oder Traineeship im Medienbranche bewerben, dann steht…

    in Ihrem Lebenslauf nicht:
    Pflege der Instagram-Seite

    In Ihrem Lebenslauf steht:
    Social Media Management, Redaktion, Content Curation und Community Management

  3. Praktikum als Designer

    Sie haben ein Praktikum in einem kleinen Familienunternehmen absolviert. Dabei haben Sie Flyer und Plakate gebastelt. Die Erfahrung wollen Sie nutzen, um sich einen Job in der Mediengestaltung zu sichern.

    In Ihrem Lebenslauf steht nicht:
    Gestaltung eines Plakats und Flyers

    In Ihrem Lebenslauf steht:
    Konzeption, Gestaltung und Realisierung von Werbemitteln

  4. Praktikum als Eventmanager

    Sie waren in der Oberstufe im Abiball-Komitee und haben die große Abi-Fete organisiert. Nun peilen Sie einen Job im Event-Management an.

    In Ihrem Lebenslauf steht nicht:
    Organisation einer Party

    In Ihrem Lebenslauf steht:
    Konzeption, Planung und Durchführung von größeren Schulveranstaltungen (z.B. Abiball 2019)

Dabei handelt es sich natürlich nur um Beispiele. Sie sollten bei der Wahrheit bleiben, sich aber nicht unter Wert verkaufen. Die richtige Wortwahl sorgt dafür, dass Ihnen das nicht passiert.

Praktika im Vorstellungsgespräch erklären

Praktika ersetzen Berufserfahrung – gerade bei jungen Bewerbern. Sie helfen Ihnen im besten Fall, die erste Hürde zu nehmen und zum Bewerbungsgespräch durchzusprinten.

Doch um die Wurst geht es jetzt erst. Und darauf sollten Sie vorbereitet sein. Je prominenter der Platz, den Praktika in Ihrem Lebenslauf einnehmen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, das der Personaler Sie im Vorstellungsgespräch nach Ihren Erfahrungen befragt.

Darum sollten Sie vorher ein paar Gedanken an Ihre möglichen Antworten verschwenden. Diese Fragen helfen Ihnen dabei:

  • Welche Erfahrungen habe ich in meinen Praktika gesammelt, die mir im angestrebten Job helfen würden?
  • Welche Kompetenzen und Skills habe ich ganz konkret verbessert?
  • Wie habe ich mich persönlich weiterentwickelt?
  • Welches Ereignis hat mich besonders geprägt?
  • Welche Lehren habe ich daraus gezogen?

Dabei können sie ruhig ins Detail gehen und im Jobinterview ein oder zwei Anekdoten zum Besten geben. Je detailreicher, desto glaubwürdiger. Viel Erfolg!

[Bildnachweis: ESB Professional by Shutterstock.com]

Jobs in Dortmund: Aktuelle Stellenangebote und alle Infos

Jobs in Dortmund Vollzeit Teilzeit Quereinsteiger

Bei Dortmund denkt man an Bier und Borussia. Doch gibt es hier neben Brauereien und Stadion noch andere schöne Orte, die entdeckt werden wollen. Und es gibt Jobs in Dortmund, die dem Image der Arbeiterstadt so gar nicht gerecht werden. So finden Sie Jobs in Dortmund

Jobs Dortmund: Die Stadt

Dortmund ist die Stadt mit dem größten Bevölkerungswachstum im Ruhrgebiet. Bis 2025 soll die Bevölkerung um 5,1 Prozent wachsen – das ist umso erstaunlicher, weil fast alle Nachbarstädte schrumpfen. Hagen, Bottrop und Unna verlieren allesamt je über acht Prozent ihrer Bevölkerung. Außer Dortmund wächst im Revier voraussichtlich nur Essen.

Das Wahrzeichen der Stadt ist das Dortmunder U, ein von einer Brauerei errichtetes Hochhaus. Andere sagen, es sei die Gelbe Wand im Westfalenstadion. Tatsächlich soll der ruhmreiche BVB für manchen Anhänger ein Grund sein, ganz nach Dortmund zu ziehen.

Die zwei Enden des Spektrums bilden die Gartenstadt im Dortmunder Osten und die Nordstadt. In der Gartenstadt kann man an schicken Villen und Häuschen entlangspazieren, bis man an der Galopprennbahn wieder herauskommt. Die Nordstadt dagegen hat sich ihren Ruf als Drogenumschlagplatz mühsam erarbeitet. Sie gilt mittlerweile als einer der Crime-Hotspots im ganzen Land.

Dortmund liegt günstig. Das Ruhrgebiet im Westen, das Rheinland im Süden, das Sauerland im Osten und das Münsterland im Norden. Für die Freizeitplanung der Dortmunder bietet das reichlich Optionen…

Jobs in Dortmund: Der Arbeitsmarkt

Im Oktober 2018 war die Arbeitslosenquote in Dortmund unter die magische Zehn-Prozent-Schwelle gerutscht. Im November 2019 lag sie noch immer bei 9,9 Prozent – einem für Dortmund sehr soliden Wert. Eine einstellige Arbeitslosenquote war hier noch vor wenigen Jahren völlig undenkbar.

Seitdem klettert sie aber wieder nach oben. Im Juli 2020 waren bereits 38.290 Dortmunder offiziell ohne Arbeit. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 12,0 Prozent.

Die meisten Jobs in Dortmund gibt es in diesen Wirtschaftsbereichen. Hier arbeiten die Dortmunder:

  • Öffentliche Verwaltung, Erziehung, Unterricht, Gesundheits- und Sozialwesen: 115.700
  • Handel, Gastgewerbe, Verkehr, Information und Kommunikation: 92.100
  • Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen: 73.100
  • Produzierendes Gewerbe: 47.500
  • Land- und Forstwirtschaft, Fischerei: 300

[Quelle: Wirtschaftsdaten 2020, IHK Dortmund]

Jobs Dortmund: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Mit Jobs in Dortmund verdient man gar nicht so übel. Das Medianeinkommen für Arbeitnehmer, die in Dortmund arbeiten, liegt laut Bundesagentur für Arbeit bei 3.315 Euro brutto pro Monat.

Zum Vergleich: In Köln sind es 3.696 Euro, in Düsseldorf sogar 3.882 Euro. Im Ruhrpott-Vergleich steht Dortmund deutlich besser da. Essen kommt zwar noch auf 3.451 Euro, aber Bochum nur auf 3.273 Euro, Oberhausen auf 3.272 Euro, Gelsenkirchen auf 3.242 Euro und Bottrop sogar nur auf 3.149 Euro. Das Medianeinkommen bei den in Dortmund wohnhaften Arbeitnehmern (die auch außerhalb der Stadt ihren Arbeitsplatz haben können) liegt bei 3.224 Euro.

Erstaunlich: Das Gehaltsniveau für IT-Führungskräfte in Dortmund liegt laut Kienbaum-Vergütungsreport 2018 bei 107 Prozent des bundesweiten Durchschnitts – und damit sogar noch vor jenem in Stuttgart, Nürnberg oder Hamburg.

Laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 verdienen Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen 58.815 Euro brutto jährlich im Schnitt. Nur in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg sind die Gehälter höher.

Wichtige Arbeitgeber in Dortmund

Hier winken Jobs in Dortmund. Das sind die größten und wichtigsten Arbeitgeber in Dortmund:

  • DEW21 Dortmunder Energie- und Wasserversorgung
  • DSW21 Dortmunder Stadtwerke
  • Verizon Deutschland (Telekommunikation)
  • Elmos Semiconductor (Halbleiterhersteller)
  • Peag Holding (Transfergesellschaft)
  • EDG Entsorgung
  • Kath. St.-Johannes-Gesellschaft (Pflege)
  • Continentale (Versicherung)
  • Klinikum Dortmund (Gesundheit)
  • Klinikum Westfalen (Gesundheit)
  • Caritas-Altenhilfe Dortmund (Pflege)
  • Arvato Direct Services (IT-Dienstleister)
  • Städtische Seniorenheime Dortmund (Pflege)
  • Wilo (Pumpenhersteller)
  • Medienhaus Lensing
  • Amprion (Übertragungsnetzbetreiber)
  • RGM Facility Management
  • Borussia Dortmund (Sport)
  • Signal Iduna (Versicherungen)
  • Prokundo (Versicherungen)
  • KHC Westfalenhallen
  • Koch Personaldienstleistungen
  • Dula-Werke Dustmann (Innenausbau)
  • Objektcontrol Sicherheitsdienste Vogt
  • Transgas Flüssiggas Transport und Logistik
  • Thyssengas GmbH
  • Thyssenkrupp Rothe Erde (Maschinenbau)
  • Diakonische Pflege Dortmund
  • Luftfahrtgesellschaft Walter
  • Winkelmann Recycling
  • Givaudan Deutschland (Duftstoffe)
  • Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt
  • Ebbinghaus Automobile
  • KHS Group (Maschinenbau)
  • AOK Nordwest (Gesundheit)
  • AWO Bezirksverband Westliches Westfalen (Wohlfahrt)
  • BFW Berufsförderungswerk Dortmund (Weiterbildung)
  • Dortmunder Volksbank
  • Sparkasse Dortmund (Finanzen)
  • Technische Universität Dortmund
  • Fachhochschule Dortmund
  • Materna Information and Communication (IT-Dienstleister)
  • Quinscape (IT-Dienstleister)
  • E-Spirit AG (IT-Dienstleister)
  • IHK Gesellschaft für Informationsverarbeitung (IT-Dienstleister)
  • Prismat (SAP-Berater)
  • Comline AG (IT-Dienstleister)
  • Dortmund Airport

Jobs Stadt Dortmund

jobs stadt dortmundJobs bei der Stadt Dortmund gibt es für Absolventen, Berufserfahrene Quereinsteiger oder Auszubildende. Zum Beispiel für:

Jobs in Dortmund: Karriereaussichten und Wirtschaft

Strukturwandel ist im Ruhrgebiet ein geflügeltes Wort. Auch Dortmund ist längst zu einer Service- und Dienstleistungsstadt geworden.

Das verarbeitende Gewerbe trägt im gesamten Ruhrgebiet 16,2 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei. In Dortmund sind es nur 10,5 Prozent. Von 2007 bis 2016 wuchs der Dienstleistungsbereich in Dortmund um 27,6 Prozent. Höher war die Dynamik nur in Bochum, das im gleichen Zeitraum ein Plus von 33,6 Prozent aufwies.

Von rund 250.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt Dortmund arbeiten nur knapp 44.000 im produzierenden Gewerbe (Stand: 31.12.2019).

Im Ruhrgebiet leben weniger Akademiker als in anderen Wirtschaftsregionen. Insgesamt stellen sie 13,2 Prozent der Bevölkerung. In Dortmund liegt die Quote aber leicht darüber – genauso wie in Essen und Bochum. Daran dürften die TU Dortmund und die Fachhochschule Dortmund ihren Anteil haben.

Und dennoch: Im Städteranking 2019 von IW Consult belegt Dortmund von 71 deutschen Großstädten nur Platz 59, verbesserte sich damit aber immerhin um drei Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Auch liegt Dortmund vor den Revier-Rivalen Bochum (60.), Hagen (64.), Bottrop (65.), Hamm (66.), Oberhausen (67.), Duisburg (68.), Herne (70.) und Gelsenkirchen (71.). Nur Mülheim an der Ruhr (47.) und Essen (54.) landen vor Dortmund.

Lichtblicke: Die Technische Uni produziert viele MINT-Absolventen, von denen einige nach ihrem Abschluss der Stadt erhalten bleiben. Es werden zahlreiche Patente angemeldet, die Ingenieursquote in Dortmund ist hoch – und die Unternehmen sind für die Industrie 4.0 vergleichsweise gut aufgestellt.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 sprang für Dortmund Platz 255 von 401 untersuchten Regionen in Deutschland heraus. In der Kategorie Arbeitsmarkt schaffte Dortmund mit Rang 97 sogar den Sprung unter die Top 100.

Jobs in Dortmund: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Dortmund liegt laut Immowelt zwischen 6,80 Euro und 8,60 Euro kalt – je nach Wohnungsgröße.

Demnach fielen die Mietsteigerungen in den vergangenen Jahren vergleichsweise moderat aus. 2011 musste man für Wohnungen mit einer Fläche von bis zu 120 Quadratmetern 5,30 Euro zahlen, 2017 waren es 6,60 Euro. Die Medianmiete stieg laut Immowelt von 5,10 euro im Jahr 2009 auf 7,00 Euro 2019.

Dass Dortmund eine günstige Adresse zum Wohnen ist, zeigt auch der IW-Studentenwohnpreisindex. Demnach kostet eine 30 Quadratmeter große Wohnung im Ruhrgebiet 280 Euro im Schnitt. Das ist günstiger als in Greifswald, Jena oder Kiel. In Frankfurt werden für eine vergleichbare Unterkunft 499 Euro fällig, in München sogar 635 Euro.

Die Postbank rät direkt zum Kauf einer Immobilie in Dortmund. Es gebe Regionen in Deutschland, in denen der durchschnittliche Kaufpreis bis zu fünf Prozent unter den örtlichen Mieten liege, rechnete die Bank im November 2018 vor. Das sei zum Beispiel in ländlichen Gebieten Ostdeutschlands der Fall – aber auch in Städten wie Göttingen, Leipzig und Dortmund.

Kontaktdaten und Servicestellen in Dortmund

Sie wollen sich in Dortmund selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Dortmund suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Dortmund finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Dortmund finden Sie hier.
  • Die IHK zu Dortmund finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Dortmund finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Dortmund finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: Christian Mueller by Shutterstock.com]

Jobs in Essen: Aktuelle Stellenangebote und alle Infos

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Essen war schon immer ein Schwergewicht der deutschen Wirtschaft. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Eine reine Malocherstadt aber ist Essen nicht mehr. Fast jeder Fünfte Erwerbstätige hat einen Hochschulabschluss. So finden Sie Jobs in Essen

Jobs Essen: Die Stadt

Die Stadt Essen ist eine der ganz großen, alten Adressen der deutschen Industrie. Thyssenkrupp, RWE und Eon haben hier ihren Sitz. Noch immer sind fünf der 50 größten deutschen Unternehmen in der Ruhrstadt zuhause.

Doch droht Essen den Anschluss zu verlieren. Die Industrie-Dinosaurier kämpfen gegen den Lauf der Zeit, heuer ist die Stadt eher für Clan-Gewalt denn für wirtschaftliche Innovationen berühmt.

Essen droht zu einem Industriemuseum zu werden, über dem die altehrwürdige Villa Hügel im Süden thront. Die Zeche Zollverein im Nordosten ist bereits zum Industriedenkmal mutiert.

Trotzdem ist Essen eine wachsende Stadt. Bis 2025 soll die Einwohnerzahl laut Prognose der NRW Bank um 3,6 Prozent steigen. Damit ist Essen neben Dortmund die einzige Ruhrgebietsstadt mit einer wachsenden Bevölkerung.

Und ihre Einwohner sind noch immer vergleichsweise wohlhabend. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf beträgt in Essen 41.500 Euro. Zum Vergleich: In der kleinen Nachbarstadt Bottrop ist es mit 21.200 Euro gerade einmal die Hälfte. Wenn nur der negative Trend nicht wäre: So sank das BIP pro Kopf in Essen seit 2011 um 2,6 Prozent.

Essen ist eine zweigeteilte Stadt. Der Norden ist von sozialen Spannungen geprägt. Der Süden mit seinem Baldeneysee ist ein Schmuckkästchen und beliebte Wohngegend.

Jobs in Essen: Der Arbeitsmarkt

Das Ruhrgebiet ist das Sorgenkind Westdeutschlands. Daran hat auch die Stadt Essen ihren Anteil. Über 35.500 Essener waren im Juli 2020 arbeitslos. Ein Jahr zuvor waren es 30.800 Arbeitslose.

Die Arbeitslosenquote beträgt satte 11,7 Prozent. Zum Vergleich: Deutschlandweit liegt die Arbeitslosenquote bei 6,3 Prozent, in Nordrhein-Westfalen bei 8,1 Prozent (Stand: Juli 2020).

Auch die Unterbeschäftigungsquote in Essen befindet sich auf einem hohen Niveau – bei offiziell 15,3 Prozent. Das heißt konkret: Die Essener wollen mehr arbeiten, können aber nicht.

All dies bedeutet aber nicht, dass Stellensuchende in Essen nicht fündig würden. Im Gegenteil – angesichts zahlreicher großer Unternehmen und des fortschreitenden Strukturwandels gibt es längst nicht mehr nur Jobs in Essen für Arbeiter, sondern auch Perspektiven für Akademiker

Jobs Essen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Eine Faustregel lautet: Je größer das Unternehmen, desto höher die Gehälter. Für die Erwerbstätigen in Essen sind das eigentlich ganz wunderbare Aussichten. Immerhin sitzen hier einige der größten Unternehmen des ganzen Landes.

Auf der anderen Seite ist das Ruhrgebiet eine strukturschwache Region. Hohe Arbeitslosigkeit, vergleichsweise wenig Konkurrenz um Arbeitskräfte – das drückt die Löhne. Beispiel Ingenieure: Während Ingenieure in Stuttgart laut gehalt.de im Schnitt 81.640 Euro brutto pro Jahr verdienen, sind es in Essen lediglich 67.099 Euro. Essen rangiert im Städtevergleich weit hinten – sogar noch hinter Mannheim, Nürnberg, Hannover, Bielefeld und Paderborn.

Trotzdem können Fachkräfte mit Jobs in Essen gute Löhne erwarten. Laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 verdient eine Fach- und Führungskraft in Nordrhein-Westfalen 58.815 Euro im Schnitt. Nur in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg sind die Gehälter höher. Den nordrhein-westfälischen Schnitt heben vor allem die Städte – Köln, Düsseldorf, Bonn, Münster, aber eben auch Essen.

Die größten Arbeitgeber in Essen

Wer hätte das gedacht? Fünf der 50 größten Unternehmen Deutschlands kommen aus Essen. Darunter sind die zwei DAX-Konzerne RWE und Eon sowie Ex-DAX-Schwergewicht Thyssenkrupp.

Laut Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft sind zudem acht der 100 und 15 der 500 umsatzstärksten Firmen in Essen beheimatet – eine beeindruckende Quote. Zu den Essener Granden zählen auch Chemiehändler Brenntag AG, der im Oktober 2018 seine neue Firmenzentrale im Essener Grugacaree bezog, sowie Evonik und Hochtief.

Das sind die wichtigsten Unternehmen in Essen:

  • RWE
  • ThyssenKrupp
  • Eon
  • Innogy
  • Evonik
  • Hochtief
  • Brenntag
  • Aldi Nord
  • Schenker
  • Noweda
  • Deichmann
  • Steag
  • Karstadt
  • Medion
  • Funke Mediengruppe

Jobs in Essen bei RWE und Co.

jobs essen stellenSie träumen von einer Karriere bei RWE oder E.ON? Hier geht’s zu den Karriereseiten der Essener Konzerne:

Jobs in Essen bei RWE und Co. finden Sie auch hier bei Karrieresprung in unserer Jobbörse.

Jobs in Essen: Karriereaussichten und Wirtschaft

Essen ist noch immer eine Industriestadt. Laut Wirtschaftsförderungsgesellschaft sind 200 Industrieunternehmen und produzierende Handwerksbetriebe mit jeweils 20 und mehr Beschäftigten hier beheimatet. Das produzierende Gewerbe beschäftigt 44.100 Mitarbeiter, darunter sind rund 41.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Daneben sind Gesundheit, IuK-Technologien, Energietechnik und Ressourceneffizienz wichtige Stützen der Stadt. Trotz seines industriellen Kerns ist Essen längst auch eine Dienstleistungsstadt. 86 Prozent der Erwerbstätigen haben einen Service-Job in Essen, nur knapp 14 Prozent arbeiten im produzierenden Gewerbe.

Essen profitiert von kurzen Wegen und einer bunten Hochschullandschaft. Neben der Universität Duisburg-Essen gibt es noch die private FOM Hochschule, die Private Kunsthochschule und die Folkwang Universität. Immerhin 17 Prozent der Beschäftigten in Essen haben einen Hochschulabschluss. Eine reine Arbeiterstadt ist Essen schon lange nicht mehr.

Auch werden nur noch 8,6 Prozent der Wertschöpfung nach Angaben der NRW Bank durch die Industrie generiert. Damit ist der Industrieanteil in Nordrhein-Westfalen nur in Bonn und Münster geringer. Während der Rest des Ruhrgebiets wenig produktiv ist, weisen einzig Essen und Duisburg eine überdurchschnittliche Produktivität auf – und einen ausgeprägten Erfindergeist.

So ist die Patentintensität in der Stadt Essen (174 Patente) verhältnismäßig hoch und wird nur von wenigen Teilregionen NRWs übertroffen. Zum Vergleich: In Oberhausen hat es zuletzt nur 17 Patente gegeben.

Jobs Stadt Essen

jobs stadt essenJobs bei der Stadt Essen gibt es auch für Quereinsteiger, Auszubildende und duale Studenten. Zum Beispiel für:

Weitere Infos zu Job- und Karrieremöglichkeiten bei der Stadt Essen finden Sie hier.

Jobs Essen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Das Szene-Viertel Essens heißt Rüttenscheid. Cafés, Bars und Bio-Supermärkte prägen das Bild im südlichen Stadtteil. Zu einer Gentrifizierung ist es bislang aber nur in geringem Maßstab gekommen. Noch immer ist Rüttenscheid eine der beliebtesten Wohngegenden Essens.

Auch die Nähe zum schönen Baldeneysee ist ein Pluspunkt. Wer es sich leisten kann, zieht direkt ins noble Bredeney.

Generell ist Essen eine Stadt mit ausgeprägtem Nord-Süd-Gefälle. Der Norden gilt als sozialschwach, hier reiht sich ein sozialer Brennpunkt an den nächsten. Dem Essener Süden geht es deutlich besser. Viele Essener sprechen sogar schon von einer „geteilten Stadt“.

Die Mieten können daher auch sehr stark variieren. Insgesamt bewegt sich der Quadratmeterpreis für die Kaltmiete laut Immowelt in Essen zwischen sieben und acht Euro. Kostete der Quadratmeter in Essen im Jahr 2009 noch 5,50 Euro im Median, waren es 2019 schon 7,00 Euro. Der Preisanstieg betrug in diesem Zeitraum damit 27 Prozent.

Zum Vergleich: In Dortmund stieg die Medianmiete von 2009 bis 2019 um 37 Prozent auf 7,00 Euro pro Quadratmeter, in Bochum um 30 Prozent auf 6,90 Euro, in Duisburg um 22 Prozent auf 6,10 Euro und in Gelsenkirchen um 19 Prozent auf 5,60 Euro. In anderen Landesteilen sind die Mietpreise gleichwohl deutlich höher.

Kontaktdaten und Servicestellen in Essen

Sie wollen sich in Essen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Essen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Essen finden Sie hier.
  • Die IHK Ruhr finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Essen finden Sie hier.
  • Jobs in Essen finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: A G Baxter by Shutterstock.com]