Jobs in Recklinghausen: Aktuelle Stellenangebote im Vest

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Recklinghausen ist die gute Stube des Ruhrgebiets. Die Fachwerkhäuser in der Altstadt glänzen, der Arbeitsmarkt mittlerweile auch. Tatsächlich wird Arbeitslosigkeit hier kleiner geschrieben als in anderen Großstädten des Reviers. Wer Jobs in Recklinghausen sucht, findet mit 99-prozentiger Sicherheit eine sozialversicherungspflichtige Stelle…

Jobs Recklinghausen: Die Stadt

Wir lüften für Sie das Geheimnis: Die Bewohner Recklinghausens heißen Recklinghäuser. Nicht Recklinghausener und auch nicht Recklinghäusener.

Sie wohnen in einer Stadt, die man auf den ersten Blick nicht unbedingt im Ruhrgebiet verorten würde. Das erhabene Rathaus thront vor dem Erlbruchpark, die Altstadt zeigt Fachwerkhäuser und schmucke Straßenzüge aus der Gründerzeit. Die Recklinghäuser Altstadt ist weitgehend unversehrt durch den Zweiten Weltkrieg gekommen.

Ständig begegnet einem in der 120.000-Einwohner-Stadt Recklinghausen das Wörtchen Vest. Damit ist ein mittelalterlicher Gerichtsbezirk gemeint, der in Recklinghausen ansässig war. Das zeigt: Recklinghausen hat eine lange Tradition. Zu wirtschaftlicher Blüte kam es aber erst durch den Bergbau im 19. Jahrhundert.

Kulturell ist vor allem das Umspannwerk Recklinghausen von Bedeutung, das heute als Elektrizitätsmuseum dient. In der Innenstadt befindet sich das Ikonenmuseum, das eine der wichtigsten orthodoxen Sammlungen Europas zeigt.

Die beliebtesten Wohnlagen in Recklinghausen sind das Nordviertel, Westviertel, Paulusviertel und Stuckenbusch. Am unteren Ende der Beliebtheitsskala rangieren die Stadtteile im Süden: Grullbad, Hochlarmark, König-Ludwig und Suderwich.

Stellen Recklinghausen: Der Arbeitsmarkt

In Recklinghausen gibt es rund 31.000 Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote beläuft sich auf 9,6 Prozent (Stand: August 2020). Sie ist damit deutlich niedriger als in anderen Städten des Ruhrgebiets – und als eine von wenigen noch im einstelligen Bereich.

Oberhausen steht bei bei 11,5 Prozent, Essen bei 11,8 Prozent, Dortmund bei 12,2 Prozent, Duisburg bei 13,0 Prozent und Gelsenkirchen sogar bei 16,2 Prozent. Auch Bochum befindet sich mit 10,2 Prozent über dem Recklinghäuser Wert. Besser sind nur Unna (8,2 Prozent), Bottrop (8,8 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (9,1 Prozent).

Ein Arbeitsmarkt-Biotop ist Recklinghausen aber nicht. In ganz Nordrhein-Westfalen liegt die Arbeitslosenquote bei 8,2 Prozent, in Deutschland bei 6,4 Prozent (Stand: August 2020). Recklinghausen liegt damit deutlich über dem Schnitt.

Offene Jobs in Recklinghausen gibt es vor allem für Handwerker, in Handel und kaufmännischen Dienstleistungen, Produktion und Fertigung, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Lehre und Erziehung und im Bereich Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit.

Und die Qualität der Stellenangebote in Recklinghausen könnte schlechter sein. So waren zum Beispiel von den im Juni 2019 gemeldeten freien Stellen laut örtlicher Arbeitsagentur…

  • 98,6 Prozent sozialversicherungspflichtig
  • 89,1 Prozent unbefristet
  • 90 Prozent ab sofort zu besetzen
  • 87,8 Prozent in Vollzeit

Jobs Recklinghausen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Nordrhein-Westfalen kann man gutes Geld verdienen. Nach Angaben der Plattform gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt im bevölkerungsreichsten Bundesland 45.360 Euro brutto im Jahr. Auf Platz eins der Gehaltsrangliste liegt Hessen mit ca. 51.000 Euro, die rote Laterne trägt Mecklenburg-Vorpommern mit ca. 34.000 Euro.

Wer nach der Hochschule in den Beruf startet, kann in Nordrhein-Westfalen mit einem Einstiegsgehalt von durchschnittlich 46.513 Euro brutto im Jahr rechnen. Nach erfolgreicher Ausbildung geht es im Schnitt mit 31.020 Euro brutto los.

Fach- und Führungskräfte verdienen in Nordrhein-Westfalen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 durchschnittlich 58.815 Euro brutto jährlich. Nach Angaben der Xing-Gehaltsstudie 2019 sind es sogar 71.913 Euro.

Ein Arbeitnehmer mit Vollzeitjob in Recklinghausen kommt auf ein Monatsgehalt von 3.127 Euro brutto. Diesen Medianwert hat die Bundesagentur für Arbeit berechnet. Er liegt unter dem gesamtdeutschen Median von 3.209 Euro.

Im Ruhrgebiets-Vergleich rangiert Recklinghausen damit weit hinten. Das Medianeinkommen in Mülheim an der Ruhr liegt bei 3.523 Euro, in Duisburg bei 3.467 Euro und in Essen bei 3.451 Euro. Dortmunder verdienen 3.315 Euro, Bochumer 3.273 Euro, Oberhausener 3.272 Euro und Gelsenkirchener 3.242 Euro. Auch Bottrop liegt mit 3.149 Euro vor Recklinghausen. Eine Stadt im Revier, in der weniger verdient wird, ist Hamm (Westfalen). Dort liegt das Mediangehalt bei 3.022 Euro monatlich.

Wichtige Arbeitgeber in Recklinghausen

Hier winken Jobs in Recklinghausen – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Recklinghausen:

  • Foot Locker Europe (Einzelhandel)
  • Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen
  • Hella (Automotive)
  • Harold Scholz (Farbpigmente)
  • Felco Industrieanlagen (Rohrtechnik)
  • Norbert Redemann Spedition
  • Kornbrennerei Boente (Nahrungsmittel)
  • Josef Möller Obstsaftkelterei (Nahrungsmittel)
  • Die Bäckerei Hövelmann (Nahrungsmittel)
  • Sparkasse Vest Recklinghausen
  • Westfälischer Wachschutz (Sicherheit)
  • Wallstein (Ingenieurdienstleistungen)
  • Teppich Kibek (Handel)
  • Volksbank Marl-Recklinghausen
  • Elisabeth-Krankenhaus Recklinghausen
  • Prosper-Hospital
  • Klinikum Vest
  • Schloemer (Arbeitsschutz)
  • Exner Stuck- und Akustikbau (Innenausbau)
  • Persona Service (Zeitarbeit)
  • Arwa Personaldienstleistungen (Zeitarbeit)
  • Brenner-Tekath (Personalberatung)
  • Tiemeyer Automobile (Kfz-Handel)
  • Access Music Electronics (Synthesizer)
  • Radio Vest (Lokalradio)
  • Winkler und Volkmann (Papierfachhandel)
  • Sidestep Shoes (Einzelhandel)
  • Hosch (Gurtbandreinigungssysteme)
  • Gesellschaft für berufliche Aus- und Weiterbildung (Bildungsanbieter)
  • Finum Finanzhaus (Vermögensberatung)
  • Askania (Fachhandel)

Jobs Recklinghausen Palais Vest

jobs in recklinghausen palais vest vollzeit teilzeit aushilfe minijobDas Palais Vest ist aus dem Stadtbild Recklinghausens nicht mehr wegzudenken. 2014 wurde die Shopping Mall als eine der modernsten im ganzen Ruhrgebiet eröffnet. Heute finden 120 Shops auf über 41.000 Quadratmetern Platz. Jobs im Palais Vest Recklinghausen gibt es in Vollzeit und Teilzeit, als Aushilfe oder Minijob, für Berufserfahrene, Quereinsteiger und Ungelernte, zum Beispiel für:

  • Filialleiter/Store Manager
  • Sekretärin
  • Verkäufer
  • Kassierer
  • Koch
  • Küchenhilfe
  • Servicekraft
  • Wagenpfleger
  • Aushilfe
  • Auszubildende

Hier finden Sie alle Tipps für Ihre Bewerbung, Ihre Bewerbung als Aushilfe oder Ihre Bewerbung Minijob.

Jobs Recklinghausen: Karriereaussichten und Wirtschaft

Die Recklinghäuser Altstadt wird im Volksmund auch die „gute Stube des Ruhrgebiets“ genannt. Die historischen Gebäude verleihen ihr Flair. Kein Wunder, dass der Einzelhandel eine große Rolle für Recklinghausen spielt. Aus den angrenzenden Gemeinden wird die Altstadt vor allem an den Wochenenden gerne angefahren.

Dies ist umso wichtiger, weil die Ära von Kohle und Montanindustrie in Recklinghausen unwiederbringlich vorbei ist. 2015 schloss die letzte Zeche. An ihre Stelle hat sich ein bunter Wirtschaftsmix gesetzt.

Jobs in Recklinghausen schaffen heute diese Bereiche:

  • Dienstleistungen
  • Metallindustrie
  • Elektrotechnik
  • Textil und Kunststoffe
  • Groß- und Einzelhandel
  • Banken, Sparkassen, Versicherungen
  • Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Fachhochschulen
  • Bundes- und Landesbehörden

Rund 25.000 Recklinghäuser arbeiten heute in Dienstleistungsjobs, nur noch ca. 7.000 sind im produzierenden Gewerbe tätig.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 landet der Kreis Recklinghausen auf Platz 349 von 401 Regionen in Deutschland. Damit liegt er aber immerhin vor Nachbarn wie Herne, Gelsenkirchen und Oberhausen.

Jobs Recklinghausen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Recklinghausen liegt im Norden des Ruhrgebiets. Die Preise aber liegen eher im Süden. Wer in Recklinghausen 50.000 Euro im Jahr verdient, müsste laut Financescout24 in München auf über 85.000 kommen, um den Lebensstandard zu halten. In Frankfurt müsste ein Recklinghäuser dafür noch immer happige 72.000 Euro erzielen.

Die Mietpreise in Recklinghausen schlagen nicht so stark zu Buche wie andernorts. Mieter zahlen nach Immowelt-Berechnungen 6,20 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020). Im Jahr 2009 waren es noch 4,90 Euro – der Preisanstieg seitdem fällt überschaubar aus.

Recklinghausen liegt damit in der gleichen Preiskategorie wie Oberhausen, Duisburg, Herne (jeweils 6,30 Euro) und Hamm (6,20 Euro). In Mülheim an der Ruhr und Bottrop werden dagegen schon 7,00 Euro fällig, in Essen 7,10 Euro, in Bochum 7,30 Euro und in Dortmund 7,40 Euro. Günstiger wohnen Mieter in Gelsenkirchen (5,80 Euro).

Zum Vergleich: In Düsseldorf kostet der Quadratmeter im Median 10,60 Euro, in Köln 10,80 Euro, in Stuttgart 12,80 Euro, in Frankfurt 13,60 Euro und in München 17,30 Euro.

Eine Immobilie in Recklinghausen geht für 1.450 Euro pro Quadratmer über die Ladentheke. Auch das ist ein günstiger Preis, allerdings nicht so günstig wie in Duisburg (1.290 Euro), Herne (1.270 Euro) oder Gelsenkirchen (1.000 Euro). In Essen zahlen Käufer für die eigenen vier Wände 1.650 Euro pro Quadratmeter, in Dortmund 1.730 Euro und in Mülheim an der Ruhr 2.030 Euro.

In Düsseldorf kostet der Meter schon 3.320 Euro, in Köln 3.230 Euro. An München kommen sie alle nicht heran. In der bayerischen Landeshauptstadt liegt der Quadratmeterkaufpreis bei 7.140 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen in Recklinghausen

Sie wollen sich in Recklinghausen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Recklinghausen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Recklinghausen finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Recklinghausen finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Recklinghausen für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob und Quereinsteiger finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 23.09.2020, Bildnachweis: Chris Hoff by Shutterstock.com]

Jobs in Unna: Stellenangebote in Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob

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Unna liegt am Rande des Reviers. Das hat Vorteile. Man ist schnell im Sauerland zur Erholung – und in Dortmund zur Arbeit. Für Pendler kann sich die Kleinstadt Unna lohnen. Jobs in Unna gibt es aber auch. Mit der hiesigen Arbeitslosenquote können die großen Städte im Pott jedenfalls nicht mithalten…

Jobs Unna: Die Stadt

Unna hat Feuer im Blut. Und das, obwohl die Stadt im östlichen Ruhrgebiet eigentlich eher westfälisch-nüchtern ist. Beim Un(n)a Festa Italiana zeigen Fahnenschwinger aus Pisa ihre Künste. Dazu gibt es Pasta und Scampis, Grappa und italienischen Wein. Das (angeblich) größte italienische Fest nördlich der Alpen gibt es jedes Jahr — in Unna.

Die 60.000-Einwohner-Stadt ist klein und kompakt. Ein Highlight ist das Zentrum für Internationale Lichtkunst. Ein Lichtkunst-Museum, das es so sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Ein paar Fußminuten entfernt liegt die Burg Unna, die heute das Hellweg-Museum beherbergt. Die vielen erhaltenen Fachwerkhäuser verleihen der Altstadt Flair.

Ein Wermutstropfen: Besonders grün ist Unna nicht. Aber es ist nah dran am Grünen. In wenigen Autominuten ist man im Sauerland. Wer es trubeliger mag, fährt einfach in die andere Richtung. Dortmund ist nur 20 Kilometer entfernt.

Pendler fühlen sich in Unna-Billmerich wohl. Der Stadtteil ist ländlich, aber gut angebunden. In Königsborn gibt es einige schön sanierte Häuschen. Auch in Unna-Massen gibt es schöne Ecken, aber zugleich den Lärm des Dortmunder Flughafens.

Jobs in Unna: Der Arbeitsmarkt

Im Kreis Unna gibt es rund 17.500 Arbeitslose (Stand: August 2020). Die Arbeitslosenquote in Unna liegt damit bei 8,2 Prozent. Für das Ruhrgebiet ein geradezu hervorragender Wert.

Zum Kreis Unna gehören insgesamt acht Städte:

  • Bergkamen
  • Fröndenberg/Ruhr
  • Kamen
  • Lünen
  • Schwerte
  • Selm
  • Unna
  • Werne

Dazu kommen die beiden Gemeinden Bönen und Holzwickede.

In Gelsenkirchen ist die Arbeitslosigkeit mit 16,2 Prozent fast doppelt so hoch. Duisburg liegt bei 13,0 Prozent, Essen bei 11,8 Prozent und Oberhausen bei 11,5 Prozent. Besser sieht es in Recklinghausen (9,6 Prozent), Mülheim an der Ruhr (9,1 Prozent) und Bottrop (8,8 Prozent) aus.

Auch die direkten Nachbarn Unnas können nicht mithalten. Dortmund im Westen steht bei 12,2 Prozent, Hamm im Norden bei 9,9 Prozent. Nur Soest im Osten hängt Unna ab, dort sind lediglich 6,3 Prozent ohne Arbeit.

Unna trifft damit genau den Landesdurchschnitt von Nordrhein-Westfalen, der ebenfalls bei 8,2 Prozent liegt. Deutschlandweit beträgt die Arbeitslosenquote 6,4 Prozent (Stand: August 2020).

Stellen Unna: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Nordrhein-Westfalen liegt das Durchschnittsgehalt nach Angaben der Plattform gehalt.de bei 45.360 Euro brutto im Jahr. Das ist durchschnittlich. Höher ist das Gehaltsniveau in Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und Bayern. In Hessen kann man mit ca. 51.000 Euro jährlich rechnen. Am wenigsten verdienen Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern mit ca. 34.000 Euro.

Nach der Uni starten Absolventen in Nordrhein-Westfalen mit einem Einstiegsgehalt von 46.513 Euro in den Beruf, nach einer Ausbildung geht es mit 31.020 Euro los.

Für Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen weist der Stepstone-Gehaltsreport 2020 ein durchschnittliches Jahressalär von 58.815 Euro brutto aus. Laut Xing-Gehaltsstudie 2019 verdienen sie sogar 71.913 Euro per annum.

Ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in Unna verdient im Monat 2.948 Euro brutto. Dabei handelt es sich um den Medianwert der Bundesagentur für Arbeit. Für ganz Deutschland liegt der Wert bei 3.209 Euro.

Nebenan in Dortmund beträgt das Medianeinkommen 3.315 Euro. Auch an benachbarte Städte wie Hagen (3.267 Euro) und Hamm (3.022 Euro) kommt Unna nicht ganz heran. Tiefer im Westen gehen die Gehälter noch weiter nach oben. So liegt das Mediangehalt in Bochum bei 3.273 Euro, in Essen bei 3.451 Euro und in Mülheim an der Ruhr sogar bei 3.523 Euro. Weiter östlich in Soest verdienen Vollzeitarbeitnehmer mit 3.174 Euro ebenfalls mehr.

Aber: Das Medianeinkommen der Arbeitnehmer, die in Unna wohnen (aber nicht zwangsläufig auch arbeiten), beträgt immerhin 3.196 Euro. In Unna wohnen, aber in Dortmund arbeiten – das kann sich lohnen.

Wichtige Arbeitgeber in Unna

Hier winken Jobs in Unna – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Unna:

  • Zapp AG (Stahl)
  • VDM Metals
  • Zurbrüggen Wohnzentrum (Möbel)
  • Wima (Elektronik)
  • Van Eupen Logistik
  • Sparkasse Unna Kamen
  • Katharinen-Hospital Unna
  • Evangelisches Krankenhaus Unna
  • Amtsgericht Unna
  • Bundeswehr Glückauf-Kaserne
  • Rhenus Logistics
  • Hellweger Anzeiger (Medien)
  • Clickbits (Software)
  • Dreve Dentamid (Sanitätshaus)
  • Sporbeck Transporte und Logistik
  • WBM Flüssigboden (Bauindustrie)

Jobs Unna: Karriereaussichten und Wirtschaft

Aus Unna pendeln viele nach Dortmund. Aber viele Berufstätige pendeln auch nach Unna hinein. Immerhin zählt die Kreisstadt 23.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Viele von ihnen arbeiten in den Gewerbegebieten im Norden, Osten und Westen der Stadt.

Unna liegt an der Schnittstelle zwischen Ruhrgebiet und Sauerland, für Logistiker eine attraktive Lage. Auch die Bundeswehr schätzt den Standort. In Unna ist das zur Panzerbrigade 21 gehörende Versorgungsbataillon 7 stationiert.

Früher war Unna nicht viel mehr als ein Bauerndorf. Dann setzte die Industrialisierung ein und machte aus dem Flecken einen Industriestandort. Heute ist der Branchenmix bunt. Diese Branchen sind in Unna vertreten:

  • Maschinenbau und Elektrotechnik
  • Logistik
  • Lebenswissenschaften
  • Entsorgungs- und Verwertungstechnik
  • Energie
  • Eisen- und Metallverarbeitung
  • Groß- und Einzelhandel
  • Handwerk
  • Chemie und Kunststoff
  • Kultur und Medienwirtschaft

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangiert der Kreis Unna auf Platz 234 von 401 Regionen. Das ist für einen Ort im Ruhrgebiet eine geradezu exzellente Platzierung. In der Unterkategorie Dynamik belegt Unna sogar Rang 193, in der Kategorie Arbeitsmarkt Platz 197.

Jobs Unna: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Unna ist ein direkter Nachbar Dortmunds – und auch die Mietpreise sind sich ähnlich. Während Dortmund nach Zahlen von Immowelt 7,40 Euro für den Quadratmeter abruft, sind es in Unna 6,70 bis 6,90 Euro (Stand: 2020).

Die Kleinstadt Unna ist damit teurer als so manche Großstadt im Ruhrgebiet. So zahlen Mieter in Gelsenkirchen nur 5,80 Euro pro Meter, in Recklinghausen 6,20 Euro, in Herne, Oberhausen und Duisburg 6,30 Euro. Tiefer in die Tasche muss man in Mülheim an der Ruhr (7,00 Euro), in Essen (7,10 Euro) und Bochum (7,30 Euro) greifen.

Im Rheinland scheinen die Mietpreise dann förmlich zu explodieren. In Düsseldorf kostet der Quadratmeter 10,60 Euro, in Köln 10,80 Euro.

Die Kaufpreise in Unna sind nicht von Pappe. Käufer müssen 1.750 Euro pro Quadratmeter bereitlegen. In Herne gibt es ihn schon für 1.270 Euro, in Gelsenkirchen sogar für 1.000 Euro, in Duisburg für 1.290 Euro. Unna ist für Käufer sogar teurer als Essen (1.650 Euro) und Dortmund (1.730 Euro). Mülheim an der Ruhr verlangt dagegen 2.030 Euro für den Meter.

In Düsseldorf werden 3.320 Euro aufgerufen, in Köln 3.230 Euro. Unangefochten an der Spitze liegt im Deutschland-Ranking München mit 7.140 Euro pro Quadratmeter.

Kontaktdaten und Servicestellen in Unna

Sie wollen sich in Unna selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Unna suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Dortmund-Unna finden Sie hier.
  • Die IHK zu Dortmund finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Unna finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Unna in Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 23.09.2020, Bildnachweis: Bildagentur Zoonar GmbH by Shutterstock.com]

Jobs in Hagen: Aktuelle Stellen in Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe, Minijob

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Hagen ist nicht jedermann ein Begriff. Dabei sitzt hier die größte Universität Deutschlands. Während die Fernuniversität Hagen wächst und wächst, baute die Industrie in den vergangenen Jahrzehnten Stellen ab. Dafür wurden aber auch neue Jobs in Hagen geschaffen – zum Beispiel in der Nahrungsmittelindustrie. Wer Pralinen oder Zwieback mag, wird Hagen lieben…

Jobs Hagen: Die Stadt

Ohne Hagen wäre die Neue Deutsche Welle nur ein trübes Wässerchen geblieben. NDW-Ikone Nena startete in ihrer Geburtsstadt die Gesangskarriere, zog dann nach West-Berlin.

Große Namen hat die unscheinbare 190.000-Einwohner-Stadt im Süden des Reviers erstaunlich viele hervorgebracht. Der Brandt-Zwieback ist seit über 100 Jahren in aller Munde. Hagen ist sogar Standort der größten Universität Deutschlands. Allerdings sind die mehr als 70.000 Studierenden der Fernuniversität Hagen nur selten vor Ort.

Ganz groß ist Hagen im Basketballsport. Der Deutsche Basketball-Bund hat hier seinen Hauptsitz, SSV Hagen und Brandt Hagen zählten jahrzehntelang zur Crème de la Crème des deutschen Vereinsbasketballs.

Mit einem Alter von rund 260 Jahren ist Hagen noch sehr jugendlich. Am Anfang stand die sogenannte Lange Riege, eine Siedlung mit Hammerwerken und Klingenschmieden. Während der Industrialisierung erlebte Hagen seine ökonomische Blüte. Seitdem ist viel Wasser die Ruhr hinuntergeflossen – und die Volme, Lenne und Ennepe. Durch Hagen ziehen nicht weniger als vier Flüsse.

Berufspendler wohnen gerne in Elsey im Osten, Familien in Ernst im Südosten. Wer neu nach Hagen zieht, sollte sich auch in Halden, Haspe, Hohenlimburg, Mitte, Mittelstadt und im Hochschulviertel umsehen. Auf dem absteigenden Ast ist Wehringhausen. Eckesey und Altenhagen stehen ebenfalls weit unten auf der Beliebtheitsskala.

Stellen Hagen: Der Arbeitsmarkt

Im Oktober 2017 war die Arbeitslosenquote in Hagen unter die 10-Prozent-Marke gerutscht. Dort blieb sie zum April 2019. Seitdem klettert sie stetig bergauf. Mittlerweile sind fast 13.000 Hagener arbeitslos, die Arbeitslosenquote liegt wieder bei 12,6 Prozent (Stand: August 2020).

Zum Vergleich: In Nordrhein-Westfalen beträgt die Quote 8,2 Prozent, in ganz Deutschland 6,4 Prozent.

Sogar im Vergleich mit den anderen Städten des Ruhrgebiets liegt Hagen weit hinten – aber nicht ganz hinten. So sind in Duisburg (13,0 Prozent) und Gelsenkirchen (16,2 Prozent) noch mehr Menschen ohne Jobs, Herne liegt gleichauf (12,6 Prozent).

Blickt man aber nach Osten ins benachbarte Sauerland, fällt die Hagener Bilanz richtig düster aus. Im Märkischen Kreis, zu dem etwa Iserlohn gehört, liegt die Arbeitslosigkeit bei 8,3 Prozent. Im Kreis Unna, dem die Stadt Schwerte angehört, sind es 8,2 Prozent. Und noch weiter östlich im Hochsauerlandkreis beträgt sie gar nur 5,0 Prozent (Stand: August 2020).

Jobs Hagen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Ein sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in Vollzeit kommt in Deutschland auf ein Bruttogehalt von 3.209 Euro pro Monat. Das besagen die Daten der Bundesagentur für Arbeit. Es handelt sich um den Medianwert, nicht um den Durchschnittswert.

Für Vollzeit-Jobs in Hagen liegt das Medianeinkommen bei 3.267 Euro – also leicht über dem Schnitt. Im Vergleich mit den anderen Städten der Region kann Hagen mithalten – mehr aber auch nicht. Deutlich höher ist das Gehaltsgefüge nur in Düsseldorf mit 3.882 Euro.

Insgesamt schneidet auch das Bundesland Nordrhein-Westfalen im Gehaltsvergleich mittelmäßig ab. Das Durchschnittsgehalt in NRW beträgt laut gehalt.de 45.360 Euro brutto jährlich. Die Spitze bildet Hessen mit 51.345 Euro, das Ende Mecklenburg-Vorpommern mit 34.155 Euro.

Speziell für Studierende der Fernuniversität Hagen interessant: Absolventen steigen in NRW mit durchschnittlich 46.513 Euro in den Job ein.

Dabei muss es nicht bleiben. Fach- und Führungskräfte verdienen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 in Nordrhein-Westfalen 58.815 Euro brutto jährlich im Schnitt. Nur in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg sind die Gehälter für Fach- und Führungskräfte höher. Im Vergleich mit dem Stepstone-Gehaltsreport 2019 ist der Wert allerdings leicht rückläufig, damals standen 58.846 Euro im Durchschnitt zu Buche.

Wichtige Arbeitgeber in Hagen

Hier winken Jobs in Hagen – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Hagen:

  • Europart Holding (Ersatzteile)
  • Westfalia Werkzeugcompany
  • Christ Juweliere
  • Hussel (Süßwaren)
  • Premium Pulp and Paper (Papier)
  • C.D. Wälzholz (Bandstahl)
  • Sinn GmbH (Mode)
  • Brandt Zwieback
  • Dörken Group (Chemie)
  • Stadt Hagen (Verwaltung)
  • Katholisches Krankenhaus Hagen
  • Agaplesion Allgemeines Krankenhaus Hagen
  • Sparkasse Hagen Herdecke
  • Märkische Bank
  • Fernuniversität Hagen
  • Thalia Bücher GmbH
  • Enervie Südwestfalen Energie und Wasser AG (Versorgung)
  • Mark-E AG (Versorgung)
  • Bilstein GmbH (Kaltband)
  • Hawker GmbH (Elektrotechnik)
  • ThyssenKrupp Federn GmbH
  • Prewent TWB (Automotive)
  • Stahlkontor (Systemlieferant)
  • Kostal Industrie Elektrik
  • Abellio Rail NRW (Eisenbahnverkehrsunternehmen)
  • Wikinger Reisen
  • AMX Consulting (Personalberatung)
  • Ebro Armaturen Gebr. Bröer GmbH (Industriearmaturen)
  • Deutscher Basketball Bund (Sport)
  • Schloss Hohenlimburg (Events)

Jobs Fernuni Hagen

jobs fernuni hagen stellenangeboteEine wissenschaftliche Karriere ist an Deutschlands größter Uni, der Fernuniversität Hagen, möglich. Für Professoren, Juniorprofessuren, wissenschaftliche Mitarbeiter und studentische Hilfskräfte. Daneben gibt es an der Fernuni aber auch Bedarf in der Administration, zum Beispiel für:

Jobs Hagen: Karriereaussichten und Wirtschaft

Die schlechte Nachricht zuerst: Zu den Top-Adressen zählt Hagen nicht. Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult belegte Hagen Platz 64 von 71 untersuchten Städten.

In nahezu allen Kategorien hagelte es schlechte Bewertungen: Immobilienmarkt, Lebensqualität, Arbeitsmarkt und Wirtschaftsstruktur. Aber: In punkto Arbeitsplatzversorgung (28) und Gründungen (25) landete Hagen im vorderen Mittelfeld.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangierte Hagen auf Position 354 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt reichte es immerhin zu Platz 270.

In den 90er Jahren war die Deindustrialisierung in Hagen mit voller Wucht durchgeschlagen. Von allen Ruhrgebietsstädten wird Hagen bis 2025 voraussichtlich am stärksten schrumpfen – um fast zehn Prozent.

Stark ist aber weiterhin die Metallbranche. In der Stadt Hagen gibt es 50 metallverarbeitende Betriebe. Und es finden sich noch immer ein paar sehr illustre Namen vor Ort. So haben die Brandt-Zwiebäcker und die Buchhändler von Thalia ihren Sitz in Hagen, dazu das Juwelierunternehmen Christ.

Jobs Christ Hagen

jobs hagen christ vollzeit teilzeitJuwelier Christ ist deutschlandweit für seine Uhren und Ohrringe bekannt – und in vielen Fußgängerzonen mit einer Filiale präsent. Die Zentrale steht in Hagen. Jobs in Hagen gibt es bei Christ unter anderem für:

Jobs Hagen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Von einem Immobilienboom kann man in Hagen nicht sprechen. Von 2017 auf 2018 gingen die Kaufpreise sogar zurück. Musste man laut Immowelt 2017 noch 1.300 Euro für den Quadratmeter hinlegen, waren es ein Jahr später nur noch 1.290 Euro.

Neben Hagen gab es nur drei andere Großstädte in Deutschland, in denen dieses Phänomen zu beobachten war: Mönchengladbach, Leverkusen und Darmstadt. Insgesamt hatte Immowelt 80 Städte untersucht.

Auch die Mietpreise verharren in Hagen auf einem tiefen Plateau. Sie stiegen von 2009 bis 2019 nur um 17 Prozent – von 4,70 Euro auf 5,50 Euro pro Quadratmeter. Auch im ersten Quartal 2020 verharren sie laut Immowelt bei einem Median von 5,50 Euro. Damit gehört Hagen zu den günstigsten Städten für Mieter in ganz Deutschland. Noch tiefer als in Hagen ist das Mietpreisniveau nur in Chemnitz (5,20 Euro) und Bremerhaven (5,30 Euro).

Zum Vergleich: In München zahlen Mieter 17,30 Euro pro Quadratmeter, in Frankfurt 13,60 Euro, in Köln 10,80 Euro und in Düsseldorf 10,60 Euro. Dortmund ist mit 7,40 Euro schon erheblich billiger, Essen liegt bei 7,10 Euro, Duisburg bei 6,30 Euro und Gelsenkirchen bei 5,80 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen in Hagen

Sie wollen sich in Hagen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Hagen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Hagen finden Sie hier.
  • Die Südwestfälische IHK zu Hagen finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Hagen finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Hagen für Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe oder Minijob finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 23.09.2020, Bildnachweis: Bildagentur Zoonar GmbH by Shutterstock.com]

Jobs in Hamm: Aktuelle Stellenangebote, Gehälter, Mietpreise und Tipps

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Früher wohnten in Hamm die Eisenbahner, dann die Bergleute. Jobs in Hamm gibt es jetzt vor allem in der Metall- und Chemieindustrie – oder in einem der sechs (!) Krankenhäuser. Und was hat Hamm eigentlich mit Elefanten zu tun? Eine ganze Menge. Das merkt jeder, der mit offenen Augen durch die Stadt geht…

Jobs Hamm: Die Stadt

Der Elefant ist Hamms Wahrzeichen. Man findet ihn aber nicht etwa im Tiergarten, sondern im Maximilianpark, dem Gelände der Landesgartenschau 1984. Der Elefant ist aus Plastik, rund 35 Meter hoch und begehbar. Er war in seinem früheren Leben ein Gebäude der Zeche Maximilian, bis er von einem Künstler umfunktioniert wurde.

Mittlerweile durchzieht das Elefantenmotiv das gesamte Stadtbild. Es gibt ihn aus Glas, Kunststoff und Plastik – der Elefant steht für Hamm. Nicht ganz unpassend ist, dass einer der größten Hindutempel Europas in Hamm steht. Immerhin hat Hindu-Gott Ganesha die äußere Form eines Elefanten. Der Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel wurde 2002 erbaut, befindet sich im äußersten Osten Hamms.

Das ältere Wahrzeichen Hamms liegt in der Innenstadt. Die Pauluskirche steht seit den 80er Jahren unter Denkmalschutz. Früher war Hamm eine Eisenbahnstadt, wurde auch als „Güterbahnhof des Ruhrgebiets“ tituliert.

Eigentlich ist Hamm ein Mischwesen. Die 180.000-Einwohner-Stadt darf man offiziell zum Ruhrgebiet zählen, aber kulturell und geographisch steht sie mit mindestens einem Bein draußen. Sie grenzt sowohl an das Münsterland als auch ans Sauerland, von Ostwestfalen ist Hamm ebenfalls nur einen Katzensprung entfernt.

Familien lassen sich gerne in Hamm-Berge nieder. Auch die Stadtteile Mark und Werries zählen zu den beliebtesten Wohnlagen in Hamm.

Stellenangebote Hamm: Der Arbeitsmarkt

Rund 9.250 Menschen sind in der Stadt offiziell arbeitslos. Damit beträgt die Arbeitslosenquote in Hamm 9,9 Prozent (Stand: August 2020). Ein Jahr zuvor – im August 2019 – lag die Quote noch bei 8,2 Prozent.

Ob das ein guter oder schlechter Wert ist, hängt von der Perspektive ab. Im Ruhrgebiet befindet sich die Arbeitslosenquote in den meisten Städten im zweistelligen Bereich. In Essen liegt sie bei 11,8 Prozent, in Dortmund bei 12,2 Prozent, in Duisburg bei 13,0 Prozent und in Gelsenkirchen sogar bei 16,2 Prozent (Stand: August 2020).

Im Münsterland ist sie deutlich niedriger. Die Stadt Münster hat lediglich 5,7 Prozent Arbeitslose, die Region Coesfeld sogar nur 3,5 Prozent. In ganz Nordrhein-Westfalen beträgt die Arbeitslosenquote 8,2 Prozent, in Deutschland bei 6,4 Prozent (Stand: August 2020).

Freie Jobs in Hamm gibt es insbesondere für Handwerker, in der Metallverarbeitung, Logistik, Gesundheit und Pflege.

Hier finden Sie 70 Tipps für Ihre Jobsuche.

Jobs Hamm: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Durchschnittsgehalt in Nordrhein-Westfalen liegt laut Gehaltsplattform gehalt.de bei 45.360 Euro brutto im Jahr. Das ist deutlich weniger als in Hessen (ca. 51.000 euro), aber sehr viel mehr als in Mecklenburg-Vorpommern (ca. 34.000 Euro). Dies sind die beiden Extreme im deutschen Ländervergleich. Nordrhein-Westfalen liegt mit seinem Gehaltsniveau fast exakt auf dem deutschen Schnitt.

Hochschulabsolventen steigen demnach in NRW mit durchschnittlich 46.513 Euro brutto jährlich ein, Fachkräfte nach erfolgreicher Ausbildung starten mit 31.020 Euro ins Berufsleben.

Fach- und Führungskräfte bringen in Nordrhein-Westfalen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 durchschnittlich 58.815 Euro brutto im Jahr mit nach Hause. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 zeigt sogar 71.913 Euro pro Jahr an.

Speziell in Hamm ist das Gehaltsniveau – sogar für eine Ruhrgebietsstadt – sehr niedrig. Ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in Hamm verdient hier monatlich 3.022 Euro. Das ist der Medianwert, den die Bundesagentur für Arbeit ermittelt hat. Der gesamtdeutsche Wert beträgt 3.209 Euro.

Nahezu alle Städte im Ruhrgebiet überbieten den Hammer Wert. So liegt das Medianeinkommen in Mülheim an der Ruhr bei 3.523 Euro, in Duisburg bei 3.467 Euro und in Essen bei 3.451 Euro. In Dortmund verdient man 3.315 Euro, in Bochum 3.273 Euro, in Oberhausen 3.272 Euro und in Gelsenkirchen 3.242 Euro. Selbst Bottrop (3.149 Euro) und Recklinghausen (3.127 Euro) schlagen Hamm um Längen.

Hier finden Sie alle Einstiegsgehälter 2020 und die Gehaltstabelle für Ihren Beruf.

Wichtige Arbeitgeber in Hamm

Hier winken Jobs in Hamm – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Hamm:

  • Hoffmeier Industrieanlagen
  • Mannesmann Precision Tubes (Metallverarbeitung)
  • Mannesmann Line Pipe (Metallverarbeitung)
  • Voestalpine Böhler Welding (Stahl)
  • DuPont (Chemie)
  • Hella (Automotive)
  • Hesse GmbH (Lackhersteller)
  • Inno Friction (Automotive)
  • Stadtwerke Hamm
  • Sparkasse Hamm
  • Munk GmbH (Elektroindustrie)
  • Trendfleur (Großhandel)
  • Manss Frischeservice (Lebensmittel-Großhandel)
  • Advansa (Faserhersteller)
  • Autobahn GmbH des Bundes (Verwaltung)
  • Becker Stahl-Service (Stahlhändler)
  • GHG Gesellschaft für Haus- und Grundbesitzvermittlung
  • Stadt Hamm
  • Energie- und Wasserversorgung Hamm GmbH
  • Westfälischer Anzeiger (Medien)
  • Hochschule Hamm-Lippstadt
  • SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft
  • St. Barbara-Klinik Hamm
  • St. Marien-Hospital Hamm
  • Evangelisches Krankenhaus Hamm
  • LWL-Univ.-Klinik Hamm
  • Klinik für Manuelle Therapie
  • St. Josef-Krankenhaus Hamm-Bockum-Hövel
  • Edeka Logistikzentrum
  • Oberlandesgericht Hamm
  • Anton Hosselmann (Nahrungsmittel)
  • Bernhard Heckmann (Baugewerbe)
  • Claas Service and Parts (Logistik)
  • ComTS est (IT-Dienstleistungen)
  • W. Potthoff GmbH (Kfz)
  • Metro Logistics
  • Seniorenheim St. Stephanus
  • t-log Trinklogistik
  • WDI Westfälische Drahtindustrie
  • CS Parts Logistics

Jobs Krankenhaus Hamm

jobs in hamm krankenhausIn Hamm gibt es ein halbes Dutzend Krankenhäuser (siehe oben: „Wichtige Arbeitgeber in Hamm“). Für Ärzte und andere Fachkräfte im Gesundheitsbereich bietet die Stadt einen großen Fundus an freien Stellen. Jobs in Hamm gibt es unter anderem für:

Hier geht es direkt zu den aktuellen Stellenanzeigen des Marienhospitals Hamm.

Jobs in Hamm: Karriereaussichten und Wirtschaft

Im Jahr 2015 hat Hamm zum ersten Mal die Marke von 55.000 Beschäftigten übersprungen. Die Zahl der Jobs steigt seit Jahren, die der Arbeitslosen geht zurück.

Von der alten Zechen- und Stahl-Herrlichkeit indes ist in Hamm nicht viel übrig geblieben. Heute findet die Wertschöpfung im Dienstleistungsbereich statt. Rund 52 Prozent der Wertschöpfung entfällt laut NRW-Statistikamt auf Dienstleistungen, nur noch 29 Prozent auf das produzierende Gewerbe, der Rest auf Handel, Verkehr, Gastgewerbe und IT.

Im produzierenden Gewerbe sind noch knapp 14.000 Hammer tätig, mehr als doppelt so viele arbeiten in Dienstleistungsjobs. Insgesamt gibt es in Hamm rund 56.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Jobs in Hamm schaffen vor allem diese Branchen:

  • Chemie
  • Metallindustrie
  • Logistik
  • Gesundheitswirtschaft

Die Stadt zählt nicht weniger als sechs Krankenhäuser, auch das Oberlandesgericht sitzt hier. Zudem versucht man sich als Eventstandort in Szene zu setzen. Für Veranstaltungen gibt es in Hamm mehrere Hallen, Säle, Kurhaus, Thermen, Parks und eine Handball-Arena, die bis zu 2.650 Zuschauer fasst.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult belegt Hamm Platz 66 von 71. Der Prognos-Zukunftsatlas 2019 sieht Hamm auf Rang 332 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt rangiert Hamm aber immerhin auf Position 264.

Stellen Hamm: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Mit Hammer-Preisen könnte Hamm in Westfalen tatsächlich werben. Mieter zahlen hier laut Immowelt nur 6,20 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020).

Damit liegt Hamm am unteren Ende der Skala im Ruhrgebiet. In Oberhausen, Duisburg und Herne beträgt der Medianpreis 6,30 Euro pro Meter, in Bottrop und Mülheim an der Ruhr 7,00 Euro, in Essen 7,10 Euro, in Bochum 7,30 Euro und in Dortmund und 7,40 Euro. Günstiger als Hamm sind Gelsenkirchen mit 5,80 Euro und Hagen mit 5,50 Euro.

Teures wird für Mieter weiter südlich im Rheinland. Düsseldorf ruft Mietpreise von 10,60 Euro pro Quadratmeter auf, Köln von 10,80 Euro. In Frankfurt werden sogar 13,60 Euro fällig, in München alles überragende 17,30 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

Von 2009 bis 2019 waren die Mietpreise in Hamm laut Immowelt von 4,90 Euro auf 6,10 Euro gestiegen – eine Steigerung um 24 Prozent. Im Vergleich zu den Metropolen des Landes hielt sich der Preisanstieg damit noch in Grenzen. In Dortmund verteuerten sich die Mieten im gleichen Zeitraum um 37 Prozent, in Frankfurt um 44 Prozent, in Stuttgart um 49 Prozent, in München um 61 Prozent und in Berlin sogar um 104 Prozent.

Die Kaufpreise in Hamm haben sich nach Immowelt-Angaben von 2017 auf 2018 um 14 Prozent verteuert. Der Quadratmeter kostet mittlerweile 1.570 Euro. Damit ist das Eigenheim in Hamm deutlich kostspieliger als in Gelsenkirchen (1.000 Euro), Duisburg (1.290 Euro), Herne (1.270 Euro) oder Recklinghausen (1.450 Euro). In Essen ist es mit 1.650 Euro pro Meter hingegen teurer, genauso in Bottrop (1.700 Euro), Dortmund (1.730 Euro), Bochum (1.760 Euro) und Mülheim an der Ruhr (2.030 Euro).

In Düsseldorf werden sogar 3.320 Euro aufgerufen, in Köln 3.230 Euro – und in München astronomische 7.140 Euro.

Hier finden Sie 10 Tipps für die erfolgreiche Wohnungssuche.

Kontaktdaten und Servicestellen in Hamm/Westfalen

Sie wollen sich in Hamm selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Stellen in Hamm suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Hamm finden Sie hier.
  • Die IHK zu Dortmund Zweigstelle Hamm finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Dortmund finden Sie hier.
  • Jobs in Hamm finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 10.09.2020, Bildnachweis: Binder Medienagentur by Shutterstock.com]

Jobs in Bottrop: Aktuelle Stellenangebote, Gehälter, Mietpreise und Infos

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Harte Arbeit sind die Bottroper gewohnt. Sie wollen sich aber auch mal amüsieren. Die 120.000-Einwohner-Stadt ist zu einem Ausflugsziel geworden, das Kinder und Sportler lieben. Neben Freizeitparks und Sporthallen schaffen auch große Unternehmen Jobs in Bottrop. Was daran liegt, dass Bottrop einen großen Standortvorteil hat…

Jobs Bottrop: Die Stadt

Bottrop bringt Freude. Jedenfalls dann, wenn man die Achterbahnen rauf und runter fährt. Der Movie Park Germany im Stadtteil Kirchhellen ist einer der größten Freizeitparks Deutschlands. Seit seiner Eröffnung 1996 ist er die Hauptattraktion Bottrops. Aber nicht die einzige.

Die Skihalle Bottrop war die zweite, die in Deutschland eröffnete. Seit 2001 können Alpinfreunde im Ruhrgebiet die Piste hinuntersausen. Das Skicenter ist für den Autofahrer schon von Weitem sichtbar. Das Wahrzeichen der Stadt ist es nicht. Das steht gleich nebenan.

Über eine Leiter lässt sich der Tetraeder erklimmen. Drei Plattformen bieten eine famose Aussicht über das Ruhrgebiet, die höchste befindet sich 38 Meter über dem Boden. Der Tetraeder wurde 1995 in Pyramidenform auf einer alten Halde des Bergwerks Prosper-Haniel errichtet. Die Zeche wurde 2018 geschlossen. Der Steinkohlebergbau in Deutschland ist damit Geschichte.

Im Jahr 2019 war Bottrop in den Klub der Hundertjährigen aufgestiegen. 1919 wurden Bottrop die Stadtrechte verliehen.

Zu den besten Wohnlagen Bottrops zählen Vonderort, Fuhlenbrock-Wald, Stadtwald und Eigen.

Jobs in Bottrop: Der Arbeitsmarkt

Bottrop ist ein Außenseiter im Ruhrgebiet – im positiven Sinne. Die Arbeitslosigkeit in Bottrop liegt bei nur 8,8 Prozent (Stand: August 2020). Zwei Jahre zuvor, im August 2018, stand sie sogar bei geradezu mickrigen 6,6 Prozent. Das sind im Vergleich mit den Nachbarstädten ausgezeichnete Werte.

So liegt Oberhausen bei 11,5 Prozent, Essen bei 11,8 Prozent, Dortmund bei 12,2 Prozent, Duisburg bei 13,0 Prozent und Gelsenkirchen sogar bei 16,2 Prozent. Auch Bochum mit 10,2 Prozent, Recklinghausen mit 9,6 Prozent und Mülheim an der Ruhr mit 9,1 Prozent kommen nicht an die Bottroper Marke heran (Stand: August 2020).

Dies darf freilich nicht darüber hinwegtäuschen, dass Bottrop über dem Schnitt von Nordrhein-Westfalen (8,2 Prozent) und ganz Deutschland (6,4 Prozent) liegt.

Jobs in Bottrop gibt es vor allem in diesen Wirtschaftsbereichen, in dieser Reihenfolge:

  • Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung
  • Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung
  • Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit

Stellenangebote Bottrop: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Höher als in Nordrhein-Westfalen ist das Gehaltsniveau nur in vier Bundesländern (Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und Bayern). In NRW beträgt das Durchschnittsgehalt laut Gehaltsplattform gehalt.de 45.360 Euro brutto im Jahr. Ganz vorne liegt Hessen mit ca. 51.000 Euro, ganz hinten liegt Mecklenburg-Vorpommern mit rund 34.000 Euro.

Nach der Hochschule kommen Absolventen in Nordrhein-Westfalen auf ein Einstiegsgehalt von 46.513 Euro brutto jährlich. Ausgelernte Azubis fangen mit 31.020 Euro an.

Laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 können Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen mit durchschnittlich 58.815 Euro brutto pro Jahr rechnen, laut Xing-Gehaltsstudie 2019 sogar mit 71.913 Euro.

In Bottrop liegen die Gehälter allerdings unter dem Schnitt. So kommt ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in Bottrop auf 3.149 Euro brutto monatlich. Dabei handelt es sich um den Medianwert der Bundesagentur für Arbeit. Eine Hälfte der Arbeitnehmer liegt darüber, die andere darunter. In ganz Deutschland beträgt das Medianeinkommen 3.209 Euro.

In den meisten anderen Ruhrgebietsstädten werden höhere Gehälter gezahlt als in Herne. Vollzeitarbeitnehmer in Essen kommen auf ein Mediangehalt von 3.451 Euro. Duisburger verdienen 3.467 Euro, Mülheimer 3.523 Euro und Dortmunder 3.315 Euro. Auch Städte wie wie Oberhausen (3.272 Euro) und Gelsenkirchen (3.242 Euro) liegen noch vor Bottrop. Einzig Recklinghausen kommt mit 3.127 Euro nicht an seinen südlichen Nachbarn heran.

Hier finden Sie alle Einstiegsgehälter 2020 und die Gehaltstabelle für Ihren Beruf. So viel bleibt Ihnen netto vom Brutto.

Wichtige Arbeitgeber in Bottrop

Hier winken Jobs in Bottrop – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Bottrop:

  • MC Bauchemie
  • Eurovia Teerbau (Bauunternehmen)
  • Seepex (Maschinenbau)
  • Movie Park Germany (Freizeit)
  • Alpincenter Bottrop (Sport/Freizeit)
  • RKK Wellpappenfabrik
  • Stremmer Sand und Kies
  • Celano (Software)
  • Hochschule Ruhr West
  • Netto (Logistikzentrum)
  • Deichmann (Logistikzentrum)
  • Nadler Feinkost (Lebensmittel)
  • Homann (Lebensmittel)
  • Brabus (Fahrzeugtuning)
  • Seepex (Maschinenbau)
  • Mewa Textil-Management
  • Einrichtungshaus Ostermann (Möbel)
  • Aalberts Surface Treatment (Industriedienstleistungen)
  • Sport-Tiedje (Heimfitness)
  • Actemium Deutschland (Technologie)
  • Elmer Bad (Großhandel)
  • Magontec (Metallbau)
  • Botament Systembaustoffe
  • Xervon Oberflächentechnik
  • Siebe Gebäudereinigung
  • Stadt Bottrop
  • Emschergenossenschaft und Lippeverband (Entsorgung/Klärwerk)
  • Marienhospital Bottrop
  • Knappschaftskrankenhaus Bottrop
  • St. Antonius-Krankenhaus Bottrop-Kirchhellen für Psychiatrie und Psychotherapie

Movie Park Jobs

jobs movie park germany bottropDer Movie Park Germany in Bottrop-Kirchhellen ist einer der größten Freizeitparks Deutschlands – rasante Fahrgeschäfte, knuffige Maskottchen und klebrige Zuckerwatte inklusive. Jobs in Bottrop bietet der Park Voll- und Teilzeitkräften, Bewerbern mit Vorkenntnissen und Ungelernten, feste oder saisonale, zum Beispiel für:

Aktuelle Stellenangebote im Movie Park Germany finden Sie hier.

Jobs Bottrop: Karriereaussichten und Wirtschaft

Bottrops Plus ist seine Lage. Von hier aus ist man blitzschnell auf der A2, der A3, A42, A43, A44, A59 oder auch auf der A516. Dazu kommt der Rhein-Herne-Kanal, die Blutbahn des Ruhrgebiets. Den Standortvorteil haben Logistiker für sich entdeckt. Unternehmen wie Netto und Deichmann haben in Bottrop Distributionszentren aus dem Boden gestampft.

Wie die Nachbarstädte muss auch Bottrop seinen Platz in der neuen Wirtschaftswelt erst finden. Handel und Dienstleistungen sind mittlerweile die Treiber der lokalen Wirtschaft, vor allem kleine und mittlere Unternehmen.

Die Freizeitindustrie hat Bottrop schon vor geraumer Zeit für sich entdeckt. Mit dem Movie Park Germany eröffnete 1996 einer von Deutschlands größten Freizeitparks im Stadtteil Kirchhellen, das Alpincenter war 2001 das bundesweit zweite (nach Neuss) Indoor-Skicenter für Flachland-Alpinisten.

Vor allem diese Branchen schaffen heute Jobs in Bottrop:

  • Einzelhandel
  • Umwelttechnologie
  • Maschinenbau
  • Nahrungs- und Genussmittel

Seit 2009 ist Bottrop Hochschulstandort. Die staatliche Hochschule Ruhr West bildet Ingenieure, Informatiker und Betriebswirte aus. Sie hat einen zweiten Campus in Mülheim an der Ruhr.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult rangiert Bottrop auf Platz 65 von 71 Städten – eine Verbesserung um einen Platz im Vergleich zum Vorjahresranking. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 reicht es zu Position 338 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt langt es immerhin für Rang 265.

Jobs in Bottrop: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Die Mietpreisexplosion geht auch an Bottrop nicht vorbei. Zwischen 2009 und 2019 stiegen die Medianpreise laut Immowelt von 5,20 Euro auf 7,00 Euro und damit um insgesamt 35 Prozent. Mittlerweile muss man in Bottrop 7,00 Euro für den Quadratmeter auf den Tisch legen (Stand: 1. Quartal 2020).

Damit liegt Bottrop im Revier-Ranking relativ weit vorne. In Dortmund zahlt man 7,40 Euro pro Meter, in Bochum 7,30 Euro und in Essen 7,10 Euro. Sehr viel billiger sind die Mietpreise in Oberhausen, Duisburg, Herne (je 6,30 Euro), Recklinghausen (6,20 Euro), Gelsenkirchen (5,80 Euro) und Hagen (5,50 Euro). Mülheim an der Ruhr liegt mit 7,00 Euro pro Quadratmeter gleichauf mit Bottrop.

Weiter südlich im Rheinland schießen die Preise dann in die Höhe. In Düsseldorf zahlen Mieter 10,60 Euro und in Köln 10,80 Euro. München verlangt sogar 17,30 Euro pro Quadratmeter im Median.

Auch die Kaufpreise von Immobilien in Bottrop sind gar nicht so günstig, wie so mancher vielleicht vermuten würde. Der Quadratmeter kostet hier laut Immowelt 1.700 Euro. In Dortmund ist es mit 1.730 Euro nur geringfügig mehr. In Duisburg ist die Immobilie dagegen schon für 1.290 Euro zu haben, in Oberhausen für 1.360 Euro und in Essen für 1.650 Euro. Herne liegt bei 1.270 Euro, Recklinghausen bei 1.450 Euro und Gelsenkirchen sogar bei 1.000 Euro.

Zum Vergleich: In Düsseldorf kostet der Quadratmeter 3.320 Euro, in Frankfurt 4.430 Euro und in München 7.140 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen in Bottrop

Sie wollen sich in Bottrop selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Stellen in Bottrop suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Bottrop finden Sie hier.
  • Die IHK Nord Westfalen finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Emscher-Lippe-West finden Sie hier.
  • Jobs in Bottrop finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 10.09.2020, Bildnachweis: Peeradontax by Shutterstock.com]

Jobs in Herne: Aktuelle Stellenangebote, Gehälter, Mietpreise und Tipps

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Früher gab es elf Zechen in Herne und einen dreckigen Fluss. Heute nicht mehr – mit allen guten und schlechten Begleiterscheinungen. Die schlechte ist: Jobs in Herne sind nicht im Überfluss vorhanden. Die gute: Es gibt neue Jobs in Herne – in der Logistik, Chemie oder Gesundheitswirtschaft. Und natürlich auf einem der spektakulärsten Volksfeste Deutschlands…

Jobs Herne: Die Stadt

Herne wird von allen Seiten in die Zange genommen. Die Stadt hat nur eine sehr kleine Fläche, ist dafür mit ihren 160.000 Einwohnern dicht bevölkert. Recklinghausen im Norden, Bochum im Süden, Gelsenkirchen im Westen und Dortmund im Osten – da ist es schwer, sich seinen eigenen Platz zu erkämpfen.

Darum ist Herne im Rest der Republik nicht jedem ein Begriff. Kohle hat die Stadt groß gemacht – und in Zeiten des Wirtschaftswunders rußgeschwängert. Insgesamt elf Zechen haben das schwarze Gold aus dem Boden geholt. Ihre Namen sind Legende in Herne: Zeche Constantin, Friedrich der Große, Hannibal, Von der Heydt, Julia, Königsgrube, Mont-Cenis, Pluto, Shamrock, Teutoburgia und Unser Fritz.

Heute ist man bestrebt, den ehemals verseuchten Flusslauf der Emscher aufwändig wieder zu renaturieren. Was viele nicht für möglich gehalten hätten: Herne verfügt über ein schmuckes Wasserschloss im Renaissance-Stil: das Schloss Strünkede im nördlichen Stadtteil Baukau. Grün ist auch der Stadtteil Gysenberg, in den die Herner sonntags gerne pilgern.

Das Herner Highlight im Jahreskalender ist die Cranger Kirmes. Sie zählt zu den größten Volksfesten Deutschlands, kann es locker mit Cannstatter Wasen, Bremer Freimarkt oder Hamburger Dom aufnehmen.

Jobs in Herne: Der Arbeitsmarkt

Herne ist eine typische Ruhrgebietsstadt – mit einer für Ruhrgebietsstädte typisch hohen Arbeitslosenquote. 12,6 Prozent der Herner sind offiziell arbeitslos gemeldet. Das liegt weit über dem Landesdurchschnitt von Nordrhein-Westfalen von 8,2 Prozent (Stand: August 2020).

Im Revier-Ranking aber trägt Herne keineswegs die rote Laterne. In Duisburg liegt die Arbeitslosenquote bei 13,0 Prozent, in Gelsenkirchen sogar bei 16,2 Prozent. Auch Dortmund mit 12,2 Prozent und Essen mit 11,8 Prozent stehen nur geringfügig besser da als Herne.

Freie Jobs in Herne gibt es zum Beispiel für:

Stellenangebote Herne: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Das Durchschnittsgehalt in Nordrhein-Westfalen liegt laut Gehaltsplattform gehalt.de bei 45.360 Euro brutto pro Jahr. In vier Bundesländern ist es höher, nämlich in Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und Bayern. Spitzenreiter im Ranking ist Hessen mit 51.000 Euro, Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern mit 34.000 Euro.

Wer nach der Uni in den Beruf einsteigt, kommt in Nordrhein-Westfalen auf ein durchschnittliches Jahresgehalt von 46.513 Euro. Nach der Ausbildung fängt man mit 31.020 Euro an.

Fach- und Führungskräfte verdienen in Nordrhein-Westfalen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 durchschnittlich 58.815 Euro brutto pro Jahr. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 geht sogar von 71.913 Euro aus.

Speziell in Herne ist das Gehaltsniveau moderat. Ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in Herne kommt auf 3.295 Euro brutto im Monat. Diesen Medianwert hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Damit liegt Herne über dem gesamtdeutschen Wert von 3.209 Euro.

In den Nachbarstädten sind die Gehälter zum Teil deutlich höher. So können Vollzeitarbeitnehmer in Essen mit 3.451 Euro brutto rechnen, in Duisburg mit 3.467 Euro und in Mülheim an der Ruhr sogar mit 3.523 Euro. Dortmunder verdienen 3.315 Euro. In der unteren Hälfte der Gehaltsskala liegen Städte wie Oberhausen (3.272 Euro), Gelsenkirchen (3.242 Euro), Bottrop (3.149 Euro) und Recklinghausen (3.127 Euro).

Hier finden Sie alle Einstiegsgehälter 2020 und die Gehaltstabelle für Ihren Beruf.

Wichtige Arbeitgeber in Herne

Hier winken Jobs in Herne – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Herne:

  • Vulkan Gruppe (Maschinenbau)
  • Schwing GmbH (Betonpumpen)
  • Evonik Degussa (Chemie)
  • Heitkamp Erd- und Straßenbau (Bauunternehmen)
  • Enexio (Anlagenbau)
  • Isap AG (IT-Dienstleistungen)
  • Data Field Marktforschung Feldservice
  • Smilde Bakery (Lebensmittel)
  • Fleischhauer Halbach Group (Datenträger)
  • Rku it (IT-Dienstleistungen)
  • Steag (Heizkraftwerk)
  • Ineos (Chemie)
  • UPS (Logistik)
  • Sanacorp Pharmahandel
  • Phoenix Pharmahandel
  • Anton Graf GmbH (Touristik)
  • BüchnerBarella Assekuranzmakler
  • Omexom Hochspannung GmbH (Energie)
  • Nevaris Bausoftware
  • Kelvion Machine Cooling Systems (Maschinenbau)
  • Herner Sparkasse (Finanzen)
  • NWB Verlag
  • Bäckerei Brinker
  • Elias GmbH (Maschinenbau)
  • Stadt Herne (Verwaltung)
  • Stadtwerke Herne (Versorgung)
  • FOM Hochschule
  • Marienhospital Herne
  • Evangelisches Krankenhaus Herne
  • St. Anna-Hospital
  • Parkhotel Herne

Jobs Stadt Herne

jobs stadt herneDie Stadt Herne ist breit aufgestellt – und bildet Azubis in diesen Bereichen aus:

Darüber hinaus bietet die Stadt Praktika, duale Studiengänge, ein Freiwilliges Soziales Jahr, Stellen im Berufsfreiwilligendienst und Vorbehaltstellen für Soldaten an.

Jobs Herne: Karriereaussichten und Wirtschaft

Wer an das Ruhrgebiet denkt, denkt nicht zuerst an Herne. Als Zentrum fühlt sich die Stadt aber allemal. So wohnt angeblich jeder dritte Einwohner der Europäischen Union in einem Umkreis von 500 Kilometern.

Das sind gute Rahmenbedingungen für Logistikunternehmen. Große Märkte sind genauso vor der Haustür wie zahlreiche Autobahnanbindungen, Flughäfen, ein engmaschiges Eisenbahnnetz und ein großes Hafen- und Kanalsystem. Zehn Millionen potenzielle Kunden sind, so wird vorgerechnet, innerhalb von 60 Minuten erreichbar.

Insgesamt haben 5.000 Unternehmen Herne als Heimat ausgewählt. Vor allem in diesen Bereichen gibt es Jobs in Herne:

  • Gesundheitswirtschaft
  • Logistik
  • Maschinenbau
  • Chemie

Viele Herner arbeiten nicht vor Ort, sondern in einer der Nachbarstädte. Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Essen sind nur wenige Minuten entfernt.

Das ist manchmal auch notwendig, denn Herne ist wahrlich kein Kraftprotz – nicht mal im Ruhrpott-Vergleich. Im Städteranking 2019 von IW Consult findet sich die Stadt auf dem vorletzten Platz wieder – auf Rang 70 von 71. Pluspunkte gab es nur für den relativ großen Anteil an wissensintensiven Dienstleistungen und die gute Breitbandversorgung.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 landet Herne auf Position 357 von 401. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt reicht es sogar nur zu Platz 389.

Jobs in Herne: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Herne ist ein Preiszwerg. Wer hier 50.000 Euro im Jahr verdient, müsste in München schon 85.000 Euro mit nach Hause nehmen, um den Lebensstandard zu halten. Das zeigt der Vergleichsrechner von Financescout24.

Den Unterschied machen vor allem die Mietpreise in Herne aus. In Herne zahlen Mieter für den Quadratmeter nach Immowelt-Angaben nur 6,30 Euro im Median (Stand: 1. Quartal 2020). Damit unterbietet Herne die ohnehin schon tiefen Preise im Ruhrgebiet. In Oberhausen und Duisburg beträgt der Medianpreis ebenfalls 6,30 Euro pro Meter, in Mülheim an der Ruhr 7,00 Euro, in Essen 7,10 Euro, in Bochum 7,30 Euro und in Dortmund und 7,40 Euro. Nur Gelsenkirchen mit 5,80 Euro und Hagen mit 5,50 Euro sind noch billiger als Herne.

Preissprünge muss da in Kauf nehmen, wer ins Rheinland umzieht. Mieter zahlen in Düsseldorf 10,60 Euro und in Köln 10,80 Euro. Einsamer Spitzenreiter in Deutschland ist aber München. Die bayerische Landeshauptstadt ruft im Median 17,30 Euro pro Quadratmeter auf (Stand: 1. Quartal 2020).

Wer eine Immobilie in Herne kaufen will, legt 1.270 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch. Von 2017 bis 2018 sind die Kaufpreise laut Immowelt lediglich um ein Prozent gestiegen. In Gelsenkirchen wuchsen sie im gleichen Zeitraum um zehn Prozent – auf jetzt 1.000 Euro pro Quadratmeter.

In Essen kostet das Eigenheim 1.650 Euro pro Meter, in Dortmund 1.730 Euro und in Mülheim an der Ruhr sogar 2.030 Euro. Duisburg spielt mit 1.290 Euro in derselben Liga wie Herne. Weiter südlich in Düsseldorf werden dagegen 3.320 Euro aufgerufen, in Köln 3.230 Euro. München liegt bei 7.140 Euro pro Meter – das ist einsame Spitze in Deutschland.

Kontaktdaten und Servicestellen in Herne

Sie wollen sich in Herne selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Herne suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Herne finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Herne finden Sie hier.
  • Die IHK Mittleres Ruhrgebiet finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Herne finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer finden Sie hier.
  • Jobs in Herne finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 10.09.2020, Bildnachweis: Tobias Arhelger by Shutterstock.com]

Jobs in Mülheim an der Ruhr: Aktuelle Stellenangebote, Gehälter und Infos

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Mülheim an der Ruhr ist die Handelsmetropole im Ruhrgebiet. Hier haben zwei der größten deutschen Handelskonzerne ihren Sitz. Die Gehälter sind hoch, die Mieten weniger. Von allen Jobs in Mülheim an der Ruhr stammen 70 Prozent aus dem Dienstleistungsbereich. Mittlerweile gibt es hier sogar eine Hochschule…

Jobs Mülheim an der Ruhr: Die Stadt

Mülheim an der Ruhr ist ein Sonderling im Revier. Die Stadt war die erste im Pott, die ganz ohne Bergwerk dastand. Schon Mitte der 60er Jahre schloss die Zeche Rosenblumendelle. Seitdem ist die alte Leder- und Montanstadt das Handelszentrum im Ruhrgebiet. Mit Aldi Süd und Tengelmann haben zwei Handelsriesen ihren Sitz in Mülheim an der Ruhr.

Den Außenseiter-Status kultiviert auch Helge Schneider. Der schrullige Comedian ist einer der populärsten Mülheimer. Und auch sportlich gehen die Mülheimer ihre eigenen Wege. Aushängeschild ist ein Hockey-Klub. Uhlenhorst Mülheim ist mit 17 Titeln deutscher Rekordmeister und im Hockey das, was Bayern München im Fußball ist.

Mülheim gilt als die attraktivste Stadt im Ruhrgebiet. Für eine Revier-Stadt ist sie erstaunlich grün. Es gibt hier Wiesen, Wälder und sogar Moore. Ein Highlight ist das Aquarius-Wassermuseum am Schloss Styrum. Oder die Galopprennbahn gleich nebenan. Abgeschiedenheit findet man im Kloster Saarn im Süden der Stadt.

Im noblen Uhlenhorst im Osten Mülheims residieren die Wohlhabenden. Idyllisch ist es auch in Selbeck im Süden. Als gute Wohnlagen gelten außerdem Broich und Heißen.

Jobs in Mülheim an der Ruhr: Der Arbeitsmarkt

Die Stadt steht glänzend da – wenn man sie mit ihren Nachbarn vergleicht.

Die Arbeitslosenquote in Mülheim an der Ruhr liegt bei 9,1 Prozent (Stand: August 2020). Das ist deutlich weniger als in Oberhausen (11,5 Prozent), Duisburg (13,0 Prozent), Gelsenkirchen (16,2 Prozent), Essen (11,8 Prozent), Dortmund (12,2 Prozent), Krefeld (11,8 Prozent) oder Hagen (12,6 Prozent). In all diesen benachbarten Städten ist die Quote zweistellig.

Einige Kilometer weiter südlich ist die Situation besser. In Düsseldorf gibt es „nur“ 8,5 Prozent Arbeitslose, in Bonn sogar nur 8,2 Prozent (Stand: August 2020).

Die Chance, einen Job in Mülheim an der Ruhr zu ergattern, steigen eher als dass sie sinken. Beispiel Stadtverwaltung: In den nächsten zehn Jahren werden Medienberichten zufolge 40 Prozent der Mitarbeiter in den Ruhestand gehen.

Jobs Mülheim: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Ein Arbeitnehmer mit sozialversicherungspflichtigem Vollzeitjob in Mülheim an der Ruhr verdient 3.523 Euro brutto im Monat. Auf diesen Wert kommt die Bundesagentur für Arbeit. Dabei handelt es sich um den Median. Die eine Hälfte der Beschäftigten verdient mehr, die andere weniger.

Im Vergleich steht Mülheim damit sehr gut da. Im benachbarten Oberhausen beträgt das Mediangehalt nur 3.272 Euro. Auch in Duisburg, Essen, Krefeld, Mönchengladbach und Wuppertal liegt das Gehaltsgefüge unter dem Mülheimer. Der Vergleichswert für ganz Deutschland beträgt 3.209 Euro. Auch den schlägt Mülheim an der Ruhr locker.

Insgesamt ist das Lohnniveau in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich. So liegt das Durchschnittsgehalt in NRW laut gehalt.de bei 45.360 Euro brutto im Jahr. Spitzenreiter Hessen kommt auf 51.345 Euro, Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern auf 34.155 Euro. Nach der Uni steigen Absolventen in Nordrhein-Westfalen mit durchschnittlich 46.513 Euro ins Berufsleben ein, nach der Ausbildung mit 31.020 Euro.

Fach- und Führungskräfte verdienen in Nordrhein-Westfalen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 im Schnitt 58.815 Euro brutto im Jahr. Demnach sind die Gehälter nur in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg höher als im bevölkerungsreichsten Bundesland.

Hier finden Sie alle Einstiegsgehälter 2020.

Wichtige Arbeitgeber in Mülheim an der Ruhr

Die größten Namen Mülheims sind Aldi und Tengelmann. Auch Siemens ist mit einem Werk vertreten und bildet 1.200 Azubis und duale Studierende aus. Mülheim gilt als weltweit fortschrittlichster Standort für die Konstruktion und Produktion von Gasturbinen, Dampfturbinen und Generatoren für Kraftwerke.

Hier winken Jobs in Mülheim an der Ruhr – das sind die wichtigsten Arbeitgeber Mülheims:

  • Aldi Süd (Einzelhandel)
  • Tengelmann-Gruppe (Einzelhandel)
  • Brenntag (Chemiehandel)
  • Max-Planck-Institut für Kohlenforschung (Forschungsinstitut)
  • Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (Forschungsinstitut)
  • IWW Zentrum Wasser (Forschungsinstitut)
  • Zenith GmbH (Beratungsunternehmen)
  • Siemens AG Energy Sector (Energie)
  • Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH (Stahl)
  • Europipe (Pipelines)
  • Thyssen Schachtbau (Bergbau)
  • ThyssenKrupp Presta Mülheim (Automotive)
  • Friedrich-Wilhelms-Hütte (Stahl)
  • AON (Versicherungen)
  • RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (Versorgung)
  • medl Mülheimer Energiedienstleistung (Versorgung)
  • MEG Mülheimer Entsorgungsgesellschaft (Versorgung)
  • Theodor-Fliedner-Stiftung (Alten- und Krankenpflege)
  • Contilia Gruppe (St. Marien-Hospital)
  • Ategris (Evangelisches Krankenhaus)
  • Radio Mülheim (Medien)
  • Sparkasse Mülheim an der Ruhr (Finanzen)
  • Metro Deutschland (Großhandel)
  • Vesuvius (Graphit)
  • Agiplan (Unternehmensberatung)
  • Ancofer Stahlhandel
  • DHC Solvent Chemie
  • Aon Jauch und Hübener (Versicherung)
  • Baustoffzentrum Wilhelm Harbecke (Handel)
  • Döbbe Bäckereien
  • Easy Software AG (IT-Dienstleister)
  • Elomech Elektroanlagen
  • Gerstel (Automatisierungstechnik)
  • Turck-Gruppe (Automatisierungstechnik)
  • iSam AG (Automatisierungstechnik)
  • Harke Gruppe (Chemie)
  • Menerga (Klimatechnik)
  • Oryx Stainless AG (Rohstoffhandel/Recycling)
  • Pfeifer Drako Drahtseilwerk
  • PVS Rhein-Ruhr (Medizinischer Abrechnungsdienst)
  • Schauenburg Gruppe (Technologie)
  • Schloss-Quelle Mellis (Getränke)
  • Seton AutoLeather (Automotive)
  • Siebtechnik (Maschinenbau)
  • TAS Mülheim (Call Center)
  • Vallourec (Stahl)
  • Weerulin (Stahl)
  • Werner Pumpen (Maschinenbau)
  • Vollmergruppe (Sicherheit)

Jobs in Mülheim: Karriereaussichten und Wirtschaft

Der Strukturwandel ist in Mülheim an der Ruhr in vollem Gange. Von 1982 bis 2016 war der Anteil der Beschäftigten im Dienstleistungssektor von 45 Prozent auf 70 Prozent gestiegen. Auch der Bruttowertschöpfungsanteil des Service-Sektors wuchs stetig – von 56 Prozent 1980 auf 74 Prozent im Jahr 2015.

Mülheim an der Ruhr ist heute vor allem eine Stadt des Handels. Drei große Handelsunternehmen haben hier ihren Sitz: Aldi, die Tengelmann-Gruppe und Brenntag, Weltmarktführer im Chemiehandel. Jeder sechste Arbeitsplatz ist im Groß- und Einzelhandel verortet. Daneben schafft das Gesundheits- und Sozialwesen die meisten Jobs in Mülheim an der Ruhr.

Eine Universität kann Mülheim zwar nicht aufweisen. Ein gar nicht so kleiner Forschungsstandort ist die Stadt aber sehr wohl. Es gibt zwei Max-Planck-Institute, das Wasserforschungsinstitut IWW Zentrum Wasser und seit einigen Jahren auch die Hochschule Ruhr West. Die staatliche Fachhochschule, die auch in Bottrop vertreten ist, hat vor allem ingenieurwissenschaftliche Studiengänge im Angebot.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult landete Mülheim an der Ruhr auf Platz 47 von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland. Damit war Mülheim immerhin die Nummer eins im Ruhrgebiet. Essen (54.), Dortmund (59.), Bochum (60.), Hagen (64.), Bottrop (65.), Hamm (66.), Oberhausen (67.), Duisburg (68.), Herne (70.) und Gelsenkirchen (71.) landeten allesamt hinter Mülheim.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 reichte es für Mülheim an der Ruhr zu einem soliden Rang 241 von 401 Regionen und Städten in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt schrammte man auf Position 108 sogar nur knapp an den Top 100 vorbei.

Jobs bei Aldi Süd

jobs in muelheim an der ruhr aldi suedDer Name Aldi ist wirklich JEDEM in Deutschland ein Begriff. In der Zentrale von Aldi Süd gibt es unter anderem diese Jobs in Mülheim an der Ruhr:

Aktuelle Stellenangebote bei Aldi Süd in Mülheim an der Ruhr finden Sie in unserer Jobbörse oder auf der Karriereseite von Aldi Süd.

Jobs in Mülheim an der Ruhr: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Mülheim an der Ruhr ist nicht zu verwechseln mit dem Kölner Stadtteil Mülheim. Eigentlich kann man es auch gar nicht verwechseln: Ein Blick auf die Mietkosten genügt.

In Mülheim an der Ruhr müssen Mieter nach Immowelt-Angaben durchschnittlich 7,00 Euro für den Quadratmeter aufbringen. In Köln sind es 10,80 Euro (Stand: 1. Quartal 2020).

2009 lagen die Mieten in der Ruhrgebietsstadt sogar noch bei 5,20 Euro. In den folgenden zehn Jahren stiegen sie um 31 Prozent. In Köln gingen sie zeitgleich um 34 Prozent nach oben, in Hamburg um 42 Prozent, in München um 61 Prozent und in Berlin sogar um 104 Prozent.

Im direkten Nachbarschaftsduell aber ist Mülheim an der Ruhr keineswegs billig. Mieter müssen hier tiefer in die Tasche greifen als in Oberhausen und Duisburg (je 6,30 Euro). Das ungleich größere Essen ist nur minimal teurer (7,10 Euro).

Bei den Kaufpreisen für Immobilien hat Mülheim derweil die 2.000-Euro-Marke überschritten. Von 2017 bis 2018 stiegen die Kaufpreise für eine Immobilie in Mülheim an der Ruhr laut Immowelt von 1.900 Euro auf 2.030 Euro pro Quadratmeter – ein Preissprung von sieben Prozent.

Der Traum vom Eigenheim ist in Mülheim wesentlich schwieriger zu verwirklichen als in Oberhausen (1.360 Euro), Duisburg (1.290 Euro) und Essen (1.650 Euro). In Köln und Düsseldorf dagegen werden 3.200 bis 3.300 Euro pro Quadratmeter veranschlagt.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Mülheim an der Ruhr selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Mülheim an der Ruhr suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst. Hier gibt’s Jobs in in Mülheim an der Ruhr:

  • Ihr Finanzamt Mülheim an der Ruhr finden Sie hier.
  • Die IHK Ruhr finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Mülheim an der Ruhr-Oberhausen finden Sie hier.
  • Jobs in Mülheim an der Ruhr finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 08.09.2020, Bildnachweis: Tumarkin Igor_ITPS by Shutterstock.com]

Jobs in Gelsenkirchen: Aktuelle Stellenangebote auf Schalke

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Jobs in Gelsenkirchen sind fast so selten wie Schalker Meisterschaften in den letzten 50 Jahren. Spaß beiseite: Die Stadt im Ruhrgebiet hat unbestritten nicht den besten Ruf. Die Zechen sind verschwunden, die Arbeitslosigkeit ist hoch. Doch kann auf dem Schalker Humus durchaus wieder Großes wachsen. Die Breitbandversorgung in Gelsenkirchen ist erstklassig, die Lage ebenso. Das weiß auch ein großer Möbelkonzern, dessen Zentrale direkt neben der Schalke-Arena steht…

Jobs Gelsenkirchen: Die Stadt

Wenn es so etwas wie ein Gegenstück zu München gibt, dann ist es Gelsenkirchen. Vom bajuwarischen Glanz und Gloria ist man im Pott meilenweit entfernt – nicht nur geographisch.

Gelsenkirchen pflegt sein Malocher-Image bis heute. Die letzte Zeche der Stadt schloss 2018. Zu Hochzeiten waren 14 Zechen mit insgesamt 70 Schächten in Betrieb. Wirklich bewältigt hat die Stadt den Übergang ins Dienstleistungszeitalter aber noch nicht.

Wenn der heiß geliebte FC Schalke 04 spielt, brodelt das Stadion und der Rest Gelsenkirchens steht still. Ohnehin ist die Arena auf Schalke das wohl beliebteste Ausflugsziel. Hier sind auch Biathleten oder Schlagersänger regelmäßig zu Gast.

Ein gutes Image hat Gelsenkirchen nicht. Dabei kann man auch hier wunderbar leben. Zum Beispiel in Erle, Buer, Bulmke-Hülen, Rotthausen oder Horst. Zu den schlechteren Ecken der Stadt zählen Straßenzüge von Schalke, Bismarck, Neustadt und Ückendorf.

Jobs in Gelsenkirchen: Der Arbeitsmarkt

Von der Vollbeschäftigung ist man in Gelsenkirchen meilenweit entfernt. Über 21.000 Gelsenkirchener sind ohne Arbeit – über 16.000 davon sitzen im Hartz IV-System fest. Die Arbeitslosenquote in Gelsenkirchen liegt bei gesalzenen 16,2 Prozent (Stand: August 2020).

Damit ist sie fast doppelt so hoch wie in Nordrhein-Westfalen. In ganz NRW beträgt die Arbeitslosenquote 8,2 Prozent.

Sogar im Ruhrpott-Vergleich hinkt Gelsenkirchen hinterher. So steht die Arbeitslosigkeit in Duisburg bei 13,0 Prozent, in Dortmund bei 12,2 Prozent, in Essen bei 11,8 Prozent, in Oberhausen bei 11,5 Prozent und in Bochum „nur“ bei 10,2 Prozent (Stand: August 2020).

Freie Jobs in Gelsenkirchen gibt es insbesondere im Bereich Gesundheit, Soziales, Lehre, Erziehung, zum Beispiel für Altenpfleger, Krankenpfleger, Krankenschwestern, Lehrer, Erzieher, Kindergärtner, Heilpädagogen, Sozialassistenten oder Sozialarbeiter.

Stellenangebote Gelsenkirchen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Der Arbeitsmarkt glänzt nicht golden in Gelsenkirchen. Aber wenn man eine Stelle gefunden hat, verdient man keineswegs schlecht. So liegt das Gehalt einer Vollzeitstelle in der Stadt laut Bundesagentur für Arbeit bei 3.242 Euro brutto monatlich – und damit sogar über dem gesamtdeutschen Referenzwert von 3.209 Euro.

Dabei handelt es sich um den Median. Eine Hälfte der Vollzeitarbeitnehmer liegt darüber, die andere Hälfte darunter.

Zum Vergleich: In Dortmund verdienen Vollzeitbeschäftigte 3.315 Euro, in Bochum 3.273 Euro und in Essen 3.451 Euro. Enteilt ist lediglich Düsseldorf im Süden mit 3.882 Euro.

Das Durchschnittsgehalt in Nordrhein-Westfalen liegt laut Gehaltsplattform gehalt.de bei 45.360 Euro brutto im Jahr. In Hessen verdient man mit durchschnittlich 51.345 Euro am meisten, in Mecklenburg-Vorpommern mit 34.155 Euro am wenigsten.

Das Einstiegsgehalt für Uni-Absolventen liegt in NRW bei durchschnittlich 46.513 Euro. Auszubildende fangen nach der Lehre mit 31.020 Euro an.

Laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 kommen Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen auf 58.815 Euro brutto im Jahr.

Hier finden Sie alle Einstiegsgehälter 2020.

Wichtige Arbeitgeber in Gelsenkirchen

Hier winken Jobs in Gelsenkirchen – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Gelsenkirchen:

  • Roller GmbH (Möbel)
  • Aalberts Industries (Industrieprodukte)
  • ZF Gelsenkirchen (Automotive)
  • Uniper (Energieversorgung)
  • St. Augustinus Gelsenkirchen (Erziehung, Gesundheit, Pflege)
  • Voigt und Schweitzer (Stahl)
  • Gelsenwasser AG (Wasserversorgung)
  • Landesbetrieb Straßenbau NRW
  • Pilkington AG (Glashersteller)
  • Amevida (Callcenter)
  • ZGS Bildungs-GmbH (Nachhilfeanbieter)
  • Schülerhilfe GmbH (Nachhilfeanbieter)
  • Atos IT (IT-Dienstleister)
  • Emscher Lippe Energie GmbH (Versorgung)
  • Tempora Personalservice
  • GHH Fahrzeuge (Fahrzeugbau)
  • Wessel Gruppe (Reha, Pflege)
  • Wowi Maschinen-, Vorrichtungsbau und Handhabungstechnik
  • Krankenhaus Bergmannsheil Gelsenkirchen-Buer
  • BP Gelsenkirchen (Erdölraffinerie)
  • Küppersbusch Hausgeräte GmbH
  • Loxx Holding (Logistik)
  • Masterflex (Kunststoff)
  • Müller’s Mühle (Nahrungsmittel)
  • Norres Schlauchtechnik
  • Radio Emscher Lippe
  • FC Schalke 04 (Sport)
  • Sozialwerk St. Georg (soziale Dienstleistungen)
  • Sparkasse Gelsenkirchen
  • Stölting Service Group (Personaldienstleistungen)
  • Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
  • Volksbank Ruhr Mitte
  • Hegmanns AG (Ingenieurdienstleistungen)
  • GeKita (Kinderbetreuung)

Jobs Roller Gelsenkirchen

Jobs Roller GelsenkirchenÜberregional bekannt ist die Möbelkette Roller. Die Firmenzentrale steht direkt neben der Schalke-Arena. Roller ist einer der größten Arbeitgeber in Gelsenkirchen und beschäftigt unter anderem:

Jobs Gelsenkirchen: Karriereaussichten und Wirtschaft

Gut geht es Gelsenkirchen wirtschaftlich nicht. Die Stadt ist ein Sorgenkind. Im Städteranking 2019 von IW Consult belegte Gelsenkirchen Rang 71 und damit den letzten Platz – genauso wie im Vorjahresranking.

Vor allem der Arbeitsmarkt bereitet Kummer. Die Stadt hat viele Hartz IV-Empfänger, ältere Arbeitslose, jüngere Arbeitslose und Schulabgänger ohne Abschluss. Zu wenige Frauen arbeiten, zu wenige Jugendliche machen Abitur und zu wenige Arbeitsplätze geben Perspektive.

Doch das muss nicht so bleiben. Die Breitbandversorgung ist in Gelsenkirchen sehr gut, seit 2018 ist die Stadt eine „Digitale Modellkommune“. Die Nähe zu Forschungsinstituten und Hochschulen ist vorhanden, auch als Logistikstandort bietet sich Gelsenkirchen an. Es ist im Prinzip alles da, was man braucht, um wirtschaftlich auf die Beine zu kommen.

Diese Fokusbranchen hat Gelsenkirchen hauptsächlich im Blick:

  • Chemie
  • Gesundheit
  • Kreativwirtschaft
  • Metall
  • Einzelhandel
  • Innovative Dienstleistungen
  • Logistik
  • Zukunftsenergien

8.000 Beschäftige arbeiten in der Metallbranche. Das ist ein Drittel aller Beschäftigten im produzierenden Gewerbe. Besonders viele Jobs in Gelsenkirchen schafft das Gesundheitswesen. 22 Prozent aller Beschäftigten arbeiten in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Praxen oder für Pflegedienste.

Schalke 04 als Arbeitgeber

jobs schalke 04 stellenangeboteSchalke 04 ist das Aushängeschild Gelsenkirchens. Zugleich ist der Traditionsverein im Laufe der Jahre zu einem ausgewachsenen Wirtschaftsunternehmen geworden und mittlerweile einer der wichtigsten Arbeitgeber in Gelsenkirchen. In Diensten von Schalke 04 stehen keineswegs nur die Bundesliga-Kicker und Trainer, sondern zum Beispiel auch:

Jobs Gelsenkirchen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Jobs in Gelsenkirchen gibt es nicht im Überfluss. Möglichkeiten zum Sparen aber gibt es reichlich. Das fängt bei der Miete an. Die Mietpreise in Gelsenkirchen für Bestandswohnungen liegen nach Immowelt-Angaben bei 5,80 Euro pro Quadratmeter (Stand: 1. Quartal 2020).

Deutschlandweit gibt es nur sehr wenige Städte mit einem günstigeren Mietpreisniveau. Dazu zählen zum Beispiel Chemnitz im Osten (5,20 Euro), Bremerhaven im Norden (5,30 Euro) und Hagen im Westen (5,50 Euro). Auf einen Wert von weniger als fünf Euro pro Quadratmeter kommt aber keine einzige der 81 von Immowelt untersuchten Großstädten in Deutschland.

Das war vor zehn Jahren anders. Im Jahr 2009 lag das Mietniveau in Gelsenkirchen tatsächlich noch bei 4,70 Euro pro Quadratmeter. Der Anstieg auf 5,60 Euro bis 2019 bedeutet eine Preissteigerung von 19 Prozent über zehn Jahre. In Dortmund gingen die Mietpreise im gleichen Zeitraum um 37 Prozent nach oben – auf jetzt 7,00 Euro pro Quadratmeter.

Noch besser sind die Konditionen für Käufer. Der Kaufpreis für eine Immobilie in Gelsenkirchen liegt laut Immowelt bei exakt 1.000 Euro pro Quadratmeter. Von 80 untersuchten deutschen Großstädten ist Gelsenkirchen damit das Schnäppchenparadies Nummer eins. Nicht mal Chemnitz (1.060 Euro) und Bremerhaven (1.170 Euro) können diesen Preis brechen.

Andere Ruhrgebietsstädte wie Essen, Dortmund und Bochum liegen bei 1.600 bis 1.700 Euro. In Süddeutschland werden pro Quadratmeter gut und gerne 4.000 Euro fällig, in München sogar über 7.000 Euro.

Davon profitieren auch Studenten, die zur Miete wohnen. Eine 30 Quadratmeter große Wohnung kostet im Ruhrgebiet laut IW-Studentenwohnpreisindex 2018 nur 280 Euro. In Köln ist sie für 431 Euro zu haben, in Frankfurt für 499 Euro. Im Vergleich von 18 Städten liegt das Ruhrgebiet inklusive Gelsenkirchen damit auf Position 16 – nur in Leipzig und Magdeburg wohnen Studenten noch günstiger.

Kontaktdaten und Servicestellen in Gelsenkirchen

Sie wollen sich in Gelsenkirchen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Gelsenkirchen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Gelsenkirchen finden Sie hier.
  • Das Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen finden Sie hier.
  • Die IHK Nord-Westfalen in Gelsenkirchen finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Emscher-Lippe-West finden Sie hier.
  • Jobs in Gelsenkirchen finden Sie in unserer Jobbörse.
[Zuletzt aktualisiert: 08.09.2020, Bildnachweis: Peeradontax by Shutterstock.com]

Jobs in Oberhausen: Aktuelle Stellenangebote, Gehälter, Mietpreise

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In Oberhausen begann das Ruhrgebiet seinen industriellen Siegeszug. Heute zieht die Stadt vor allem Shopping- und Feierwütige an. Jobs in Oberhausen offerieren Musical-Theater und Aquarien, Kneipen und Modeketten. Aber auch die Schwerindustrie ist noch nicht gänzlich verschwunden. Und ein Geheimtipp für Pendler ist Oberhausen ohnehin…

Jobs Oberhausen: Die Stadt

Vor allem auf junge Leute wirkt Oberhausen anziehend. Die 210.000-Einwohner-Stadt beherbergt mit dem Centro das größte Einkaufszentrum Deutschlands. In die König-Pilsener-Arena kommt früher oder später jeder Rock- und Popstar, der etwas auf sich hält. Im Sea-Life-Aquarium gibt es Meerestiere zu bestaunen, im Legoland kleine Bauklötzchen. Und abends geht es dann mit der Clique in die Turbinenhalle, die angesagte Eventhalle der Stadt.

Auch in der Vergangenheit setzte Oberhausen Trends. Mitte des 18. Jahrhunderts eröffnete die Eisenhütte St. Antony, die allererste im Ruhrgebiet. Darum ist nicht etwa Gelsenkirchen oder Essen die „Wiege der Ruhrindustrie“, sondern Oberhausen.

Von den alten Zeiten zeugt die Arbeitersiedlung Eisenheim. Sie gilt als die älteste im Revier und wurde längst unter Denkmalschutz gestellt. Ein Industriedenkmal der besonderen Art ist das Gasometer Oberhausen. Der ehemalige Gasbehälter ist fast 120 Meter hoch und dient heute als Aussichtsplattform – vor allem aber als imposante Ausstellungshalle.

Doch ist die Welt in Oberhausen keineswegs in bester Ordnung. Die Stadt hat mit einem gigantischen Haushaltsdefizit zu kämpfen, zählt zu Deutschlands Schuldenkönigen. Und das Stadtzentrum ist nach der Eröffnung der Neuen Mitte, in der sich das Centro niederließ, größtenteils verödet. In die Innenstadt verirrt man sich nur noch zu besondern Anlässen. Dazu zählen die Internationalen Kurzfilmtage, die in der altehrwürdigen Lichtburg gefeiert werden.

Wer eine Wohnung in Oberhausen sucht, sollte sich in Alstaden, Styrum und Alt-Oberhausen umschauen. Die City-West rund um die Bebelstraße gilt hingegen als problematisch.

Jobs in Oberhausen: Der Arbeitsmarkt

Oberhausen ist eines der Sorgenkinder im Ruhrpott. Das lässt sich schon an den nackten Zahlen ablesen. Im August 2020 lag die Arbeitslosenquote in der 210.000-Einwohner-Stadt bei 11,5 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es nur 10 Prozent.

Damit zählt Oberhausen zu den (wenigen) Großstädten Deutschlands, die eine zweistellige Arbeitslosenquote zu bewältigen haben. Dazu gehören auch die Nachbarn Dortmund (12,2 Prozent), Essen (11,8 Prozent), Duisburg (13,0 Prozent) oder Gelsenkirchen (16,2 Prozent). Von den Städten im Ruhrgebiet stehen hauptsächlich Bochum (10,2 Prozent), Mülheim an der Ruhr (9,1 Prozent) und Bottrop (8,8 Prozent) besser da als Oberhausen.

Viele freie Jobs in Oberhausen gibt es laut Arbeitsagentur in der Verkehrs-, Logistik-, Schutz- und Sicherheitsbranche sowie im Bereich Produktion und Fertigung.

Jobs Oberhausen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

In Nordrhein-Westfalen beträgt das Durchschnittsgehalt laut gehalt.de 45.360 Euro pro Jahr. Das entspricht ungefähr dem deutschen Durchschnitt.

Allerdings ist das Durchschnittsgehalt nur in vier Bundesländern höher als in NRW: Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und Bayern. In den restlichen elf Bundesländern liegen die Gehälter darunter. Insgesamt reicht die Spanne von 51.000 Euro in Hessen bis 34.000 Euro in Mecklenburg-Vorpommern.

Nach der Hochschule steigt man in Nordrhein-Westfalen mit 46.513 Euro in den Job ein, nach einer Ausbildung mit 31.020 Euro.

Fach- und Führungskräfte kommen in Nordrhein-Westfalen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 auf 58.815 Euro brutto jährlich im Schnitt. Im vergangenen Jahr betrug der Wert laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 noch 58.846 Euro. Auch in diesem Ranking liegt NRW auf Platz fünf hinter Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 geht sogar von einem durchschnittlichen Jahressalär von 71.913 Euro für Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen aus.

Eine Vollzeitstelle in Oberhausen bringt ein monatliches Gehalt von 3.272 Euro brutto ein. Das ist der Medianwert, den die Bundesagentur für Arbeit berechnet hat. Der Wert für ganz Deutschland beträgt 3.209 Euro.

In den größeren Städten des Ruhrgebiets ist das Gehaltsniveau höher als in Oberhausen. In Essen liegt das Medianeinkommen bei 3.451 Euro, in Duisburg bei 3.467 Euro und in Mülheim an der Ruhr sogar bei 3.523 Euro. Dortmund kommt auf 3.315 Euro. Dafür lässt Oberhausen immerhin Gelsenkirchen (3.242 Euro), Bottrop (3.149 Euro) und Recklinghausen (3.127 Euro) hinter sich.

Wichtige Arbeitgeber in Oberhausen

Hier winken Stellenangebote in Oberhausen – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Oberhausen:

  • MAN Energy Solutions (Maschinenbau)
  • Kodi (Discounter)
  • Bilfinger Engineering and Technologies (Anlagenbau)
  • ThyssenKrupp Millservices (Industriedienstleistungen)
  • Oxea (Chemie)
  • Gutehoffnungshütte Radsatz (Maschinenbau)
  • Imerys Metalcasting (Baustoffe)
  • Lenord und Bauer (Bewegungssensorik)
  • Hilti Deutschland Logistik
  • Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
  • LVR-Industriemuseum
  • Ruhr Tourismus (Touristeninformation)
  • Amevida (Call Center)
  • Actief Personalmanagement (Zeitarbeit)
  • Edeka Rhein-Ruhr (Logistik)
  • Durstexpress (Lieferdienst)
  • Stadt Oberhausen
  • Centro Oberhausen (Einkaufszentrum)
  • Stadtsparkasse Oberhausen (Finanzen)
  • Stoag Stadtwerke Oberhausen (Versorgung)
  • SB Möbel Boss (Einzelhandel)
  • Gewa-Gebäudereinigung
  • Ameos-Kliniken (Gesundheit)
  • Horsthemke (Bäckerei)
  • Ingersoll Rand (Mischkonzern)
  • Immeo Wohnen (Immobilien)
  • OGM Oberhausener Gebäudemanagement
  • Comvendo (Call Center)
  • OQ Chemicals (Chemie)
  • SMG Entertainment (Eventagentur)
  • Benq (Elektronik)
  • Contact (Kommunikationsagentur)
  • MH und P Consulting (Unternehmensberatung)
  • De Vries und Partners (Eventmanagement)
  • Assoverlag (Medien)
  • Athena Verlag (Medien)
  • Verlag Nicole Schmenk (Medien)

Stellenangebote Oberhausen Centro

stellenangebote oberhausen centro jobsDas Einkaufszentrum Centro Oberhausen ist einer der wichtigsten Arbeitgeber der Stadt. Hier gibt es unter anderem freie Stellen für:

  • Filialleiter/Store Manager
  • Verkäufer
  • Lagermitarbeiter
  • Kundenberater
  • Küchenhilfe
  • Servicekräfte
  • Stylist
  • Aushilfen
  • Teilzeitkräfte und Minijobber
  • Studentische Hilfskräfte

Hier gibt es alle Tipps für Ihre Bewerbung als Aushilfe und Ihre Bewerbung für Minijob.

Jobs Oberhausen: Karriereaussichten und Wirtschaft

Oberhausen ist die Wiege der Ruhrindustrie. Erz, Kohle und Stahl haben die Stadt – und das ganze Ruhrgebiet – in ein wirtschaftliches Kraftzentrum verwandelt. Das ist Geschichte. 47.000 Arbeitsplätze gingen im Bergbau und in der Schwerindustrie allein in Oberhausen verloren.

Die Gegenwart hat ein neues Kraftzentrum. Es heißt Neue Mitte und ist Standort eines gigantisch großen Einkaufszentrums namens Centro. 1996 eröffnete das Centro auf dem Gelände des ehemaligen Hütten- und Walzwerkes von Thyssen.

Auf 120.000 Quadratmetern findet man über 200 Geschäfte, draußen auf der Promenade weitere Cafés, Kneipen, Restaurants, ein Kino, Sealife-Aquarium, Lego-Park, Hotels, Musical-Theater, einen Businesspark mit Büroarbeitsplätzen und die Arena, eine der modernsten Veranstaltungshallen Deutschlands. Mehrere Millionen Besucher lockt die Neue Mitte jährlich nach Angaben der Stadt an, Tausende Arbeitsplätze hangen daran.

Zu den überregional bekannteren Unternehmen zählt Haushaltswaren-Discounter Kodi, der seine Zentrale in Oberhausen hat. Kodi beschäftigt hier unter anderem:

Trotzdem: Oberhausen hat den Strukturwandel noch lange nicht gemeistert. Im Städteranking 2019 von IW Consult landete die Stadt auf Platz 67 von 71 – eine Verbesserung um einen Platz im Vergleich zum Vorjahresranking. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 reichte es nur zu Position 378 von 401 Regionen. Am besten schnitt Oberhausen noch in der Unterkategorie Arbeitsmarkt ab – mit Platz 294.

Jobs Oberhausen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Die kleinen Preise sind Oberhausens großer Vorteil. Die Stadt ist günstiger als ihre Nachbarn. Wer hier wohnt, kommt angesichts der geringen Entfernungen im Pott trotzdem schnell überall hin.

Laut Immowelt stiegen die Mietpreise in Oberhausen zwischen 2009 und 2019 nur um 22 Prozent. Im Jahr 2009 lag die Medianmiete noch bei 5,10 Euro pro Quadratmeter, 2019 bei immer noch moderaten 6,20 Euro. Zum Vergleich: In Berlin zogen die Mietpreise im selben Zeitraum um 104 Prozent an – von 5,60 Euro auf nunmehr 11,40 Euro.

In Essen und Dortmund zahlt man 7,00 Euro pro Quadratmeter, in Bochum 6,90 Euro, in Mülheim an der Ruhr 6,80 Euro. Duisburg liegt mit 6,10 Euro gleichauf, Gelsenkirchen mit 5,60 Euro darunter.

Die Preise im Pott sind kein Vergleich zu denen im Rheinland. In Düsseldorf zahlen Mieter 10,30 Euro, in Köln 10,60 Euro und in Leverkusen 8,00 Euro.

Käufer einer Immobilie müssen in Oberhausen 1.360 Euro pro Quadratmeter hinblättern. Auch das ist kostengünstiger als in den Nachbarstädten. In Essen verlangt man pro Meter 1.650 Euro, in Dortmund 1.730 Euro und in Mülheim an der Ruhr sogar 2.030 Euro. In Duisburg sind es nur 1.290 Euro, in Gelsenkirchen runde 1.000 Euro.

Im Rheinland haben auch die Kaufpreise eine ganz andere Dimension. So kostet der Quadratmeter in Düsseldorf 3.320 Euro und in Köln 3.230 Euro. Bundesweiter Spitzenreiter ist München mit schier unvorstellbaren 7.140 Euro pro Meter.

Kontaktdaten und Servicestellen in Oberhausen

Sie wollen sich in Oberhausen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Oberhausen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Oberhausen finden Sie hier.
  • Die IHK Ruhr finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Mülheim an der Ruhr – Oberhausen finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Oberhausen finden Sie hier.
  • Jobs in Oberhausen finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: Peeradontax by Shutterstock.com]

Jobs in Dortmund: Aktuelle Stellenangebote und alle Infos

Jobs in Dortmund Vollzeit Teilzeit Quereinsteiger

Bei Dortmund denkt man an Bier und Borussia. Doch gibt es hier neben Brauereien und Stadion noch andere schöne Orte, die entdeckt werden wollen. Und es gibt Jobs in Dortmund, die dem Image der Arbeiterstadt so gar nicht gerecht werden. So finden Sie Jobs in Dortmund

Jobs Dortmund: Die Stadt

Dortmund ist die Stadt mit dem größten Bevölkerungswachstum im Ruhrgebiet. Bis 2025 soll die Bevölkerung um 5,1 Prozent wachsen – das ist umso erstaunlicher, weil fast alle Nachbarstädte schrumpfen. Hagen, Bottrop und Unna verlieren allesamt je über acht Prozent ihrer Bevölkerung. Außer Dortmund wächst im Revier voraussichtlich nur Essen.

Das Wahrzeichen der Stadt ist das Dortmunder U, ein von einer Brauerei errichtetes Hochhaus. Andere sagen, es sei die Gelbe Wand im Westfalenstadion. Tatsächlich soll der ruhmreiche BVB für manchen Anhänger ein Grund sein, ganz nach Dortmund zu ziehen.

Die zwei Enden des Spektrums bilden die Gartenstadt im Dortmunder Osten und die Nordstadt. In der Gartenstadt kann man an schicken Villen und Häuschen entlangspazieren, bis man an der Galopprennbahn wieder herauskommt. Die Nordstadt dagegen hat sich ihren Ruf als Drogenumschlagplatz mühsam erarbeitet. Sie gilt mittlerweile als einer der Crime-Hotspots im ganzen Land.

Dortmund liegt günstig. Das Ruhrgebiet im Westen, das Rheinland im Süden, das Sauerland im Osten und das Münsterland im Norden. Für die Freizeitplanung der Dortmunder bietet das reichlich Optionen…

Jobs in Dortmund: Der Arbeitsmarkt

Im Oktober 2018 war die Arbeitslosenquote in Dortmund unter die magische Zehn-Prozent-Schwelle gerutscht. Im November 2019 lag sie noch immer bei 9,9 Prozent – einem für Dortmund sehr soliden Wert. Eine einstellige Arbeitslosenquote war hier noch vor wenigen Jahren völlig undenkbar.

Seitdem klettert sie aber wieder nach oben. Im Juli 2020 waren bereits 38.290 Dortmunder offiziell ohne Arbeit. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 12,0 Prozent.

Die meisten Jobs in Dortmund gibt es in diesen Wirtschaftsbereichen. Hier arbeiten die Dortmunder:

  • Öffentliche Verwaltung, Erziehung, Unterricht, Gesundheits- und Sozialwesen: 115.700
  • Handel, Gastgewerbe, Verkehr, Information und Kommunikation: 92.100
  • Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen: 73.100
  • Produzierendes Gewerbe: 47.500
  • Land- und Forstwirtschaft, Fischerei: 300

[Quelle: Wirtschaftsdaten 2020, IHK Dortmund]

Jobs Dortmund: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Mit Jobs in Dortmund verdient man gar nicht so übel. Das Medianeinkommen für Arbeitnehmer, die in Dortmund arbeiten, liegt laut Bundesagentur für Arbeit bei 3.315 Euro brutto pro Monat.

Zum Vergleich: In Köln sind es 3.696 Euro, in Düsseldorf sogar 3.882 Euro. Im Ruhrpott-Vergleich steht Dortmund deutlich besser da. Essen kommt zwar noch auf 3.451 Euro, aber Bochum nur auf 3.273 Euro, Oberhausen auf 3.272 Euro, Gelsenkirchen auf 3.242 Euro und Bottrop sogar nur auf 3.149 Euro. Das Medianeinkommen bei den in Dortmund wohnhaften Arbeitnehmern (die auch außerhalb der Stadt ihren Arbeitsplatz haben können) liegt bei 3.224 Euro.

Erstaunlich: Das Gehaltsniveau für IT-Führungskräfte in Dortmund liegt laut Kienbaum-Vergütungsreport 2018 bei 107 Prozent des bundesweiten Durchschnitts – und damit sogar noch vor jenem in Stuttgart, Nürnberg oder Hamburg.

Laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 verdienen Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen 58.815 Euro brutto jährlich im Schnitt. Nur in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg sind die Gehälter höher.

Wichtige Arbeitgeber in Dortmund

Hier winken Jobs in Dortmund. Das sind die größten und wichtigsten Arbeitgeber in Dortmund:

  • DEW21 Dortmunder Energie- und Wasserversorgung
  • DSW21 Dortmunder Stadtwerke
  • Verizon Deutschland (Telekommunikation)
  • Elmos Semiconductor (Halbleiterhersteller)
  • Peag Holding (Transfergesellschaft)
  • EDG Entsorgung
  • Kath. St.-Johannes-Gesellschaft (Pflege)
  • Continentale (Versicherung)
  • Klinikum Dortmund (Gesundheit)
  • Klinikum Westfalen (Gesundheit)
  • Caritas-Altenhilfe Dortmund (Pflege)
  • Arvato Direct Services (IT-Dienstleister)
  • Städtische Seniorenheime Dortmund (Pflege)
  • Wilo (Pumpenhersteller)
  • Medienhaus Lensing
  • Amprion (Übertragungsnetzbetreiber)
  • RGM Facility Management
  • Borussia Dortmund (Sport)
  • Signal Iduna (Versicherungen)
  • Prokundo (Versicherungen)
  • KHC Westfalenhallen
  • Koch Personaldienstleistungen
  • Dula-Werke Dustmann (Innenausbau)
  • Objektcontrol Sicherheitsdienste Vogt
  • Transgas Flüssiggas Transport und Logistik
  • Thyssengas GmbH
  • Thyssenkrupp Rothe Erde (Maschinenbau)
  • Diakonische Pflege Dortmund
  • Luftfahrtgesellschaft Walter
  • Winkelmann Recycling
  • Givaudan Deutschland (Duftstoffe)
  • Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt
  • Ebbinghaus Automobile
  • KHS Group (Maschinenbau)
  • AOK Nordwest (Gesundheit)
  • AWO Bezirksverband Westliches Westfalen (Wohlfahrt)
  • BFW Berufsförderungswerk Dortmund (Weiterbildung)
  • Dortmunder Volksbank
  • Sparkasse Dortmund (Finanzen)
  • Technische Universität Dortmund
  • Fachhochschule Dortmund
  • Materna Information and Communication (IT-Dienstleister)
  • Quinscape (IT-Dienstleister)
  • E-Spirit AG (IT-Dienstleister)
  • IHK Gesellschaft für Informationsverarbeitung (IT-Dienstleister)
  • Prismat (SAP-Berater)
  • Comline AG (IT-Dienstleister)
  • Dortmund Airport

Jobs Stadt Dortmund

jobs stadt dortmundJobs bei der Stadt Dortmund gibt es für Absolventen, Berufserfahrene Quereinsteiger oder Auszubildende. Zum Beispiel für:

Jobs in Dortmund: Karriereaussichten und Wirtschaft

Strukturwandel ist im Ruhrgebiet ein geflügeltes Wort. Auch Dortmund ist längst zu einer Service- und Dienstleistungsstadt geworden.

Das verarbeitende Gewerbe trägt im gesamten Ruhrgebiet 16,2 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei. In Dortmund sind es nur 10,5 Prozent. Von 2007 bis 2016 wuchs der Dienstleistungsbereich in Dortmund um 27,6 Prozent. Höher war die Dynamik nur in Bochum, das im gleichen Zeitraum ein Plus von 33,6 Prozent aufwies.

Von rund 250.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt Dortmund arbeiten nur knapp 44.000 im produzierenden Gewerbe (Stand: 31.12.2019).

Im Ruhrgebiet leben weniger Akademiker als in anderen Wirtschaftsregionen. Insgesamt stellen sie 13,2 Prozent der Bevölkerung. In Dortmund liegt die Quote aber leicht darüber – genauso wie in Essen und Bochum. Daran dürften die TU Dortmund und die Fachhochschule Dortmund ihren Anteil haben.

Und dennoch: Im Städteranking 2019 von IW Consult belegt Dortmund von 71 deutschen Großstädten nur Platz 59, verbesserte sich damit aber immerhin um drei Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Auch liegt Dortmund vor den Revier-Rivalen Bochum (60.), Hagen (64.), Bottrop (65.), Hamm (66.), Oberhausen (67.), Duisburg (68.), Herne (70.) und Gelsenkirchen (71.). Nur Mülheim an der Ruhr (47.) und Essen (54.) landen vor Dortmund.

Lichtblicke: Die Technische Uni produziert viele MINT-Absolventen, von denen einige nach ihrem Abschluss der Stadt erhalten bleiben. Es werden zahlreiche Patente angemeldet, die Ingenieursquote in Dortmund ist hoch – und die Unternehmen sind für die Industrie 4.0 vergleichsweise gut aufgestellt.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 sprang für Dortmund Platz 255 von 401 untersuchten Regionen in Deutschland heraus. In der Kategorie Arbeitsmarkt schaffte Dortmund mit Rang 97 sogar den Sprung unter die Top 100.

Jobs in Dortmund: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Dortmund liegt laut Immowelt zwischen 6,80 Euro und 8,60 Euro kalt – je nach Wohnungsgröße.

Demnach fielen die Mietsteigerungen in den vergangenen Jahren vergleichsweise moderat aus. 2011 musste man für Wohnungen mit einer Fläche von bis zu 120 Quadratmetern 5,30 Euro zahlen, 2017 waren es 6,60 Euro. Die Medianmiete stieg laut Immowelt von 5,10 euro im Jahr 2009 auf 7,00 Euro 2019.

Dass Dortmund eine günstige Adresse zum Wohnen ist, zeigt auch der IW-Studentenwohnpreisindex. Demnach kostet eine 30 Quadratmeter große Wohnung im Ruhrgebiet 280 Euro im Schnitt. Das ist günstiger als in Greifswald, Jena oder Kiel. In Frankfurt werden für eine vergleichbare Unterkunft 499 Euro fällig, in München sogar 635 Euro.

Die Postbank rät direkt zum Kauf einer Immobilie in Dortmund. Es gebe Regionen in Deutschland, in denen der durchschnittliche Kaufpreis bis zu fünf Prozent unter den örtlichen Mieten liege, rechnete die Bank im November 2018 vor. Das sei zum Beispiel in ländlichen Gebieten Ostdeutschlands der Fall – aber auch in Städten wie Göttingen, Leipzig und Dortmund.

Kontaktdaten und Servicestellen in Dortmund

Sie wollen sich in Dortmund selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Dortmund suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Dortmund finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Dortmund finden Sie hier.
  • Die IHK zu Dortmund finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Dortmund finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Dortmund finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: Christian Mueller by Shutterstock.com]

Jobs in Essen: Aktuelle Stellenangebote und alle Infos

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Essen war schon immer ein Schwergewicht der deutschen Wirtschaft. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Eine reine Malocherstadt aber ist Essen nicht mehr. Fast jeder Fünfte Erwerbstätige hat einen Hochschulabschluss. So finden Sie Jobs in Essen

Jobs Essen: Die Stadt

Die Stadt Essen ist eine der ganz großen, alten Adressen der deutschen Industrie. Thyssenkrupp, RWE und Eon haben hier ihren Sitz. Noch immer sind fünf der 50 größten deutschen Unternehmen in der Ruhrstadt zuhause.

Doch droht Essen den Anschluss zu verlieren. Die Industrie-Dinosaurier kämpfen gegen den Lauf der Zeit, heuer ist die Stadt eher für Clan-Gewalt denn für wirtschaftliche Innovationen berühmt.

Essen droht zu einem Industriemuseum zu werden, über dem die altehrwürdige Villa Hügel im Süden thront. Die Zeche Zollverein im Nordosten ist bereits zum Industriedenkmal mutiert.

Trotzdem ist Essen eine wachsende Stadt. Bis 2025 soll die Einwohnerzahl laut Prognose der NRW Bank um 3,6 Prozent steigen. Damit ist Essen neben Dortmund die einzige Ruhrgebietsstadt mit einer wachsenden Bevölkerung.

Und ihre Einwohner sind noch immer vergleichsweise wohlhabend. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf beträgt in Essen 41.500 Euro. Zum Vergleich: In der kleinen Nachbarstadt Bottrop ist es mit 21.200 Euro gerade einmal die Hälfte. Wenn nur der negative Trend nicht wäre: So sank das BIP pro Kopf in Essen seit 2011 um 2,6 Prozent.

Essen ist eine zweigeteilte Stadt. Der Norden ist von sozialen Spannungen geprägt. Der Süden mit seinem Baldeneysee ist ein Schmuckkästchen und beliebte Wohngegend.

Jobs in Essen: Der Arbeitsmarkt

Das Ruhrgebiet ist das Sorgenkind Westdeutschlands. Daran hat auch die Stadt Essen ihren Anteil. Über 35.500 Essener waren im Juli 2020 arbeitslos. Ein Jahr zuvor waren es 30.800 Arbeitslose.

Die Arbeitslosenquote beträgt satte 11,7 Prozent. Zum Vergleich: Deutschlandweit liegt die Arbeitslosenquote bei 6,3 Prozent, in Nordrhein-Westfalen bei 8,1 Prozent (Stand: Juli 2020).

Auch die Unterbeschäftigungsquote in Essen befindet sich auf einem hohen Niveau – bei offiziell 15,3 Prozent. Das heißt konkret: Die Essener wollen mehr arbeiten, können aber nicht.

All dies bedeutet aber nicht, dass Stellensuchende in Essen nicht fündig würden. Im Gegenteil – angesichts zahlreicher großer Unternehmen und des fortschreitenden Strukturwandels gibt es längst nicht mehr nur Jobs in Essen für Arbeiter, sondern auch Perspektiven für Akademiker

Jobs Essen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Eine Faustregel lautet: Je größer das Unternehmen, desto höher die Gehälter. Für die Erwerbstätigen in Essen sind das eigentlich ganz wunderbare Aussichten. Immerhin sitzen hier einige der größten Unternehmen des ganzen Landes.

Auf der anderen Seite ist das Ruhrgebiet eine strukturschwache Region. Hohe Arbeitslosigkeit, vergleichsweise wenig Konkurrenz um Arbeitskräfte – das drückt die Löhne. Beispiel Ingenieure: Während Ingenieure in Stuttgart laut gehalt.de im Schnitt 81.640 Euro brutto pro Jahr verdienen, sind es in Essen lediglich 67.099 Euro. Essen rangiert im Städtevergleich weit hinten – sogar noch hinter Mannheim, Nürnberg, Hannover, Bielefeld und Paderborn.

Trotzdem können Fachkräfte mit Jobs in Essen gute Löhne erwarten. Laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 verdient eine Fach- und Führungskraft in Nordrhein-Westfalen 58.815 Euro im Schnitt. Nur in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg sind die Gehälter höher. Den nordrhein-westfälischen Schnitt heben vor allem die Städte – Köln, Düsseldorf, Bonn, Münster, aber eben auch Essen.

Die größten Arbeitgeber in Essen

Wer hätte das gedacht? Fünf der 50 größten Unternehmen Deutschlands kommen aus Essen. Darunter sind die zwei DAX-Konzerne RWE und Eon sowie Ex-DAX-Schwergewicht Thyssenkrupp.

Laut Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft sind zudem acht der 100 und 15 der 500 umsatzstärksten Firmen in Essen beheimatet – eine beeindruckende Quote. Zu den Essener Granden zählen auch Chemiehändler Brenntag AG, der im Oktober 2018 seine neue Firmenzentrale im Essener Grugacaree bezog, sowie Evonik und Hochtief.

Das sind die wichtigsten Unternehmen in Essen:

  • RWE
  • ThyssenKrupp
  • Eon
  • Innogy
  • Evonik
  • Hochtief
  • Brenntag
  • Aldi Nord
  • Schenker
  • Noweda
  • Deichmann
  • Steag
  • Karstadt
  • Medion
  • Funke Mediengruppe

Jobs in Essen bei RWE und Co.

jobs essen stellenSie träumen von einer Karriere bei RWE oder E.ON? Hier geht’s zu den Karriereseiten der Essener Konzerne:

Jobs in Essen bei RWE und Co. finden Sie auch hier bei Karrieresprung in unserer Jobbörse.

Jobs in Essen: Karriereaussichten und Wirtschaft

Essen ist noch immer eine Industriestadt. Laut Wirtschaftsförderungsgesellschaft sind 200 Industrieunternehmen und produzierende Handwerksbetriebe mit jeweils 20 und mehr Beschäftigten hier beheimatet. Das produzierende Gewerbe beschäftigt 44.100 Mitarbeiter, darunter sind rund 41.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Daneben sind Gesundheit, IuK-Technologien, Energietechnik und Ressourceneffizienz wichtige Stützen der Stadt. Trotz seines industriellen Kerns ist Essen längst auch eine Dienstleistungsstadt. 86 Prozent der Erwerbstätigen haben einen Service-Job in Essen, nur knapp 14 Prozent arbeiten im produzierenden Gewerbe.

Essen profitiert von kurzen Wegen und einer bunten Hochschullandschaft. Neben der Universität Duisburg-Essen gibt es noch die private FOM Hochschule, die Private Kunsthochschule und die Folkwang Universität. Immerhin 17 Prozent der Beschäftigten in Essen haben einen Hochschulabschluss. Eine reine Arbeiterstadt ist Essen schon lange nicht mehr.

Auch werden nur noch 8,6 Prozent der Wertschöpfung nach Angaben der NRW Bank durch die Industrie generiert. Damit ist der Industrieanteil in Nordrhein-Westfalen nur in Bonn und Münster geringer. Während der Rest des Ruhrgebiets wenig produktiv ist, weisen einzig Essen und Duisburg eine überdurchschnittliche Produktivität auf – und einen ausgeprägten Erfindergeist.

So ist die Patentintensität in der Stadt Essen (174 Patente) verhältnismäßig hoch und wird nur von wenigen Teilregionen NRWs übertroffen. Zum Vergleich: In Oberhausen hat es zuletzt nur 17 Patente gegeben.

Jobs Stadt Essen

jobs stadt essenJobs bei der Stadt Essen gibt es auch für Quereinsteiger, Auszubildende und duale Studenten. Zum Beispiel für:

Weitere Infos zu Job- und Karrieremöglichkeiten bei der Stadt Essen finden Sie hier.

Jobs Essen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Das Szene-Viertel Essens heißt Rüttenscheid. Cafés, Bars und Bio-Supermärkte prägen das Bild im südlichen Stadtteil. Zu einer Gentrifizierung ist es bislang aber nur in geringem Maßstab gekommen. Noch immer ist Rüttenscheid eine der beliebtesten Wohngegenden Essens.

Auch die Nähe zum schönen Baldeneysee ist ein Pluspunkt. Wer es sich leisten kann, zieht direkt ins noble Bredeney.

Generell ist Essen eine Stadt mit ausgeprägtem Nord-Süd-Gefälle. Der Norden gilt als sozialschwach, hier reiht sich ein sozialer Brennpunkt an den nächsten. Dem Essener Süden geht es deutlich besser. Viele Essener sprechen sogar schon von einer „geteilten Stadt“.

Die Mieten können daher auch sehr stark variieren. Insgesamt bewegt sich der Quadratmeterpreis für die Kaltmiete laut Immowelt in Essen zwischen sieben und acht Euro. Kostete der Quadratmeter in Essen im Jahr 2009 noch 5,50 Euro im Median, waren es 2019 schon 7,00 Euro. Der Preisanstieg betrug in diesem Zeitraum damit 27 Prozent.

Zum Vergleich: In Dortmund stieg die Medianmiete von 2009 bis 2019 um 37 Prozent auf 7,00 Euro pro Quadratmeter, in Bochum um 30 Prozent auf 6,90 Euro, in Duisburg um 22 Prozent auf 6,10 Euro und in Gelsenkirchen um 19 Prozent auf 5,60 Euro. In anderen Landesteilen sind die Mietpreise gleichwohl deutlich höher.

Kontaktdaten und Servicestellen in Essen

Sie wollen sich in Essen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Essen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Essen finden Sie hier.
  • Die IHK Ruhr finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Essen finden Sie hier.
  • Jobs in Essen finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: A G Baxter by Shutterstock.com]

Jobs in Duisburg: Aktuelle Stellenangebote in Duisburg und Umgebung

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Duisburg gilt nicht als Sehnsuchtsort. Dabei tun sich hier ungeahnte Möglichkeiten auf. Vor allem Logistiker haben im größten Binnenhafen Europas die freie Auswahl. Der Duisburger Innenhafen ist nicht nur eine Jobmaschine, sondern auch ein Schmuckstück. Hier sichern Sie sich einen der besten Jobs in Duisburg

Jobs Duisburg: Die Stadt

Duisburg ist die Stadt der Malocher. Das war schon bei Schimanski so. Sie gilt als grau, düster, mitunter sogar gefährlich. Ins Bild passt, dass sich 2010 ausgerechnet hier das verheerende Love-Parade-Inferno zugetragen hat.

Doch Duisburg kann auch anders. Wie kreativ die Duisburger sind, zeigt Tiger and Turtle, eine Großskulptur im Angerpark in Form einer Achterbahn – für viele das Wahrzeichen der Stadt. Oder das Krokodil, ein grün leuchtender alter Industriekran. Er steht im Landschaftspark Duisburg-Nord – früher ein Hüttenwerk, heute ein Erlebnispark mit Klettergarten und Taucherbecken.

Das Highlight aber – und die Lebenslinie der Duisburger Wirtschaft – ist der schmucke Innenhafen. Ein Ort für jede Lebenslage, zum Arbeiten, Wohnen, Flanieren und Dinieren.

Die Wohnlagen im Innenhafen sind daher besonders gefragt. Der Kaiserberg ist Duisburgs Villenviertel. Auch Baerl im Nordwesten ist beliebt. Grundsätzlich erfreut sich der Duisburger Süden einer größeren Popularität, Wedau oder Bissigheim etwa. Im Norden befindet sich das weniger behagliche Marxloh, das es zu bundesweiter Bekanntheit gebracht hat. Auch Hochfeld ist problematisch.

Jobs in Duisburg: Der Arbeitsmarkt

Bei 12,8 Prozent lag die Arbeitslosenquote in Duisburg im Juli 2020. Ein Jahr zuvor betrug sie 10,9 Prozent. Im Februar 2016 aber wies die Agentur für Arbeit sogar noch 13,5 Prozent aus.

Das Schlusslicht im Ruhrgebiet ist Duisburg nicht. In Gelsenkirchen ist die Arbeitslosenquote im Juli 2020 auf 16,0 Prozent hochgeschnellt. In Herne liegt sie bei 12,7 Prozent, in Hagen bei 12,4 Prozent und in Dortmund bei 12,0 Prozent. Einzig Mülheim an der Ruhr befindet sich mit 8,9 Prozent im einstelligen Bereich.

Einen hohen Anteil hat die Zeitarbeit. Viele der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen in Duisburg sind Zeitarbeiter. Bei einer Konjunkturdelle (oder Pandemie) gehen diese Jobs erfahrungsgemäß am schnellsten verloren.

Jobs Duisburg: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Die Gehälter sind in Duisburg höher, also so mancher vermuten würde. Bei einer Vollzeitstelle in Duisburg kann man mit 3.467 Euro brutto im Monat rechnen. Das ist der Medianwert, den die Bundesagentur für Arbeit ausgerechnet hat.

In Essen beträgt er 3.451 Euro, in Dortmund 3.315 Euro, in Gelsenkirchen 3.242 Euro. Mit dem südlichen Nachbarn Düsseldorf, der auf 3.882 Euro kommt, kann Duisburg allerdings nicht mithalten.

Alle Vollzeitarbeitnehmer, die in Duisburg wohnen (aber nicht zwangsläufig auch in Duisburg arbeiten), kommen auf 3.249 Euro.

Die wichtigsten Arbeitgeber in Duisburg

Hier winken Jobs in Duisburg – diese Unternehmen schaffen Stellen in Duisburg:

  • ThyssenKrupp Steel Europe
  • Hamborner Reit AG (Immobilien)
  • Klöckner (Stahlhandel)
  • Duisport – Duisburger Hafen AG
  • ArcelorMittal (Stahl)
  • Caramba Chemie
  • Contargo (Logistik)
  • CWS-boco International (Hygiene, Arbeitskleidung)
  • Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft
  • Franz Haniel und Cie. (Investmentholding)
  • Grillo-Werke (Metall, Chemie)
  • HTI-Gruppe (Handel)
  • Havi Logistics
  • Hövelmann (Getränke, Logistik)
  • Hüttenwerke Krupp Mannesmann (Stahl)
  • Imperial Logistics
  • Imperial Shipping Group (Logistik)
  • Klöckner und Co. (Stahl, Metall)
  • König Brauerei
  • Krohne Messtechnik
  • Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe (Anlagen- und Maschinenbau)
  • Panopa Logistik
  • PCC SE (Logistik)
  • Sachtleben Chemie
  • Schauinsland-Reisen
  • Siemens Energy
  • Sparkasse Duisburg
  • Stadtwerke Duisburg
  • Volksbank Rhein-Ruhr
  • Westspiel (Glücksspiel)
  • Wirtschaftsbetriebe Duisburg
  • Xella (Baustoffe, Dämmstoffe)
  • Aldi Süd (Einzelhandel)
  • AWO Duisburg (Wohlfahrt)
  • Evangelisches Klinikum Niederrhein
  • Mercedes-Benz Rhein-Ruhr (Automobilhandel)
  • Universität Duisburg-Essen
  • Rewe (Logistikzentrum)
  • Deutsche Bahn
  • Jumedi (E-Health)

Stellen Duisburg: Karriereaussichten und Wirtschaft

Früher war Duisburg Stahlstadt. Heute ist Duisburg vor allem ein Logistikstandort. Im Bereich Verkehr und Lagerei arbeiten 8,4 Prozent aller Beschäftigten. In ganz Nordrhein-Westfalen sind es 5,3 Prozent.

Und noch eine Zahl zeigt, dass Dienstleistungsjobs in Duisburg im Kommen sind – und die Arbeiterjobs nach und nach verschwinden. Seit der Finanzkrise 2008 brach der Anteil des produzierenden Gewerbes an der Bruttowertschöpfung in Duisburg um 25,5 Prozent ein.

Duisburg ist eine junge Stadt. Zwischen 2014 und 2017 verringerte sich das Durchschnittsalter von 44,0 auf 43,5 Jahre – hauptsächlich durch den Zuzug von außerhalb. Allerdings beherbergt Duisburg landesweit die meisten Menschen ohne Berufsabschluss. 40,6 Prozent haben keinen Abschluss – so viele wie in keiner anderen Stadt in Nordrhein-Westfalen. Folgerichtig ist auch die Akademikerquote gering. Ebenfalls auffällig: Nur 41,1 Prozent der Frauen arbeiten. In Bochum sind es mit 48,1 Prozent deutlich mehr.

Im Städteranking 2019 von IW Consult liegt Duisburg weit hinten. Von 71 untersuchten Städten rangiert man auf Platz 68. Schlechtere Rahmenbedingungen haben nur Bremerhaven, Herne und Gelsenkirchen. Ein Lichtblick: Die Zahl der Ingenieure ist relativ hoch – was auch an der Nähe zur Universität Duisburg-Essen liegt.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegt Duisburg Platz 317 von 401 Städten und Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt liegt Duisburg auf Rang 312.

Jobs Duisburg Hafen

jobs duisburg stellenangeboteViele Jobs in Duisburg sind nah am Wasser gebaut. Der Duisburger Hafen ist ein Drehkreuz für die europäischen Wasser- und Handelswege. Jobs in Duisburgs Logistikbranche gibt es für Akademiker und Arbeiter, zum Beispiel für:

Jobs in Duisburg: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Eine teure Stadt ist Duisburg nicht. Wer in Duisburg 50.000 Euro im Jahr verdient, bräuchte in München über 80.000 Euro, um auf den gleichen Lebensstandard zu kommen. So sagt es der Vergleich von Financescout24. In Düsseldorf müssten es schon 62.000 Euro sein, um sich das Gleiche leisten zu können.

Die Nettokaltmiete in Duisburg lag im Jahr 2019 bei lediglich 6,10 Euro pro Quadratmeter. Zehn Jahre zuvor betrug die Medianmiete in Duisburg 5,00 Euro pro Quadratmeter. Median bedeutet: Die eine Hälfte liegt oberhalb dieses Wertes, die andere darunter. Der Mietpreisanstieg von 22 Prozent innerhalb von zehn Jahren fiel im Vergleich zu anderen Städten sehr moderat aus. Das besagt ein Vergleich von Immowelt.

In Münster stiegen die Mieten im gleichen Zeitraum um 40 Prozent, in Düsseldorf um 36 Prozent und in Dortmund um 37 Prozent. Am anderen Ende des Spektrums befindet sich Hagen. Hier gingen die Preise von 2009 bis 2019 nur um 17 Prozent nach oben – auf nunmehr 5,50 Euro pro Quadratmeter.

Stelle Duisburg: Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Duisburg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Duisburg suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst. Hier gibt’s Jobs in Duisburg:

  • Ihr Finanzamt in Duisburg finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Duisburg finden Sie hier.
  • Die Niederrheinische IHK finden Sie hier.
  • Die Kreishandwerkerschaft Duisburg finden Sie hier.
  • Jobs in Duisburg finden Sie in unserer Jobbörse.
[Bildnachweis: saiko3p by Shutterstock.com]

Jobs in Hamburg: Stellenangebote, Gehälter und Arbeitgeber in Hamburg

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Der Arbeitsmarkt in Hamburg ist dynamisch. Vor allem in Logistik, Maschinenbau, Luftfahrt und Handel ist die Stadt traditionell stark. Neue Jobs in Hamburg entstehen zunehmend auch in der Internetwirtschaft und ihren Startups. Karrieresprung hat die wichtigsten Infos für alle, die in Hamburg arbeiten, wohnen und leben wollen. Hier finden Sie Jobs und aktuelle Stellenangebote in Hamburg – und die Gehälter in Ihrer Branche…

Jobs Hamburg: Die Stadt

Hamburg feiert sich selbst gerne als Perle, als schönste Stadt Deutschlands. Durch die imposante Elbphilharmonie ist die Stadt noch schöner geworden. Das Konzerthaus ist DAS neue Wahrzeichen Hamburgs.

Bisher teilten sich diesen Rang der Hamburger Hafen, der Michel und das Miniaturwunderland, das 2017 in einer Umfrage sogar zur beliebtesten Sehenswürdigkeit in ganz Deutschland gewählt wurde. Partygänger feiern derweil auf der legendären Reeperbahn noch nachts um halb eins.

Und dann gibt es da die Hafen-City, in der auf über zwei Quadratkilometern neue Hotels, Wohnungen und Büros gebaut werden. Es handelt sich auch im internationalen Maßstab um ein Mega-Projekt. Die Hafen-City ist populär und attraktiv, steht aber auch für die zunehmende Gentrifizierung. Exklusiv, edel, teuer.

Als Wohngegend einen guten in den Umfragen hat Eimsbüttel, vor allem bei Familien. Der Stadtteil im Hamburger Norden ist laut Polizeistatistik sehr sicher, hat eine hohe Dichte an Kitas, Schulen und Sportvereinen. Beliebte Wohnlagen in Hamburg sind zudem Winterhude, Barmbek-Nord, Eppendorf, Altona-Nord und auch St. Pauli.

Die Wohlhabenden zieht es derweil in die Vororte, zum Beispiel raus in den Speckgürtel nach Wohldorf-Ohlstedt oder nach Blankenese im Westen der Hansestadt.

Jobs in Hamburg: Der Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt in Hamburg leidet unter den Folgen der Corona-Krise. Knapp 88.000 Hamburger sind mittlerweile wieder arbeitslos gemeldet, die Arbeitslosenquote liegt bei 8,2 Prozent (Stand: Juni 2020). Ein Jahr zuvor, im Juni 2019, lag die Quote erst bei 6,1 Prozent. Insgesamt beziehen fast 224.000 Hamburger Arbeitslosengeld I oder II.

Langfristig ist der Trend aber positiv. So waren bei der letzten Auswertung 2,15 Millionen Menschen in der Metropolregion Hamburg, zu der auch Städte wie Lübeck und Schwerin zählen, sozialversicherungspflichtig beschäftigt (Stand: Juni 2019). Das waren rund 11 Prozent mehr als fünf Jahre zuvor im Juni 2014.

Auch Hamburg selbst erzielte im August 2019 einen neuen Rekordwert. Erstmals waren über eine Million Frauen und Männer in Hamburger Unternehmen beschäftigt – das gab es in Hamburgs Historie noch nie.

Zu den Branchen, die die meisten Stellen in Hamburg aufbauten, zählen:

  • Informatik
  • Kommunikation
  • Immobilien
  • Wissenschaftliche und technische Dienstleistungen
  • Logistik
  • Gastgewerbe

Neue Jobs in Hamburg wurden zuletzt auch in den Segmenten Erziehung und Unterricht, Öffentliche Verwaltung und im Baugewerbe und Gastgewerbe geschaffen. Einen Rückgang verzeichnet dagegen die Finanz- und Versicherungsbranche.

Jobs Hamburg: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Hamburg ist nach eigener Lesart die schönste Stadt der Welt. Noch schöner ist sie für alle, die gutes Geld verdienen. Und das tun in Hamburg nicht wenige.

Nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt in Hamburg 49.646 Euro brutto im Jahr (Stand: 2019). Damit liegt Hamburg im Ländervergleich auf Platz drei von 16 Bundesländern. Höher sind die Gehälter demnach nur in Hessen und Baden-Württemberg.

Im Städtevergleich schneidet Hamburg aber gar nicht mehr so glänzend ab. So liegen beispielsweise die Gehälter in Stuttgart (53.413 Euro), München (53.242 Euro) und Düsseldorf (50.374 Euro) vor den Hamburgern.

Der Medianverdienst für Beschäftigte mit einem Vollzeitjob in Hamburg beträgt laut Bundesagentur für Arbeit 3.820 Euro brutto monatlich. 50 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in Hamburg verdienen mehr, die anderen 50 Prozent weniger. Der Median für ganz Deutschland liegt bei 3.401 Euro (Stand: 31.12.2019).

Für Fach- und Führungskräfte mit einer Stelle in Hamburg spuckt der Stepstone-Gehaltsreport 2020 ein Durchschnittsgehalt von 59.111 brutto im Jahr aus. Damit liegt Hamburg hinter Hessen (64.335 Euro), Bayern (62.243 Euro) und Baden-Württemberg (61.677 Euro) auf Rang vier. Dahinter folgt Nordrhein-Westfalen (58.815 Euro). Auf dem letzten Platz rangiert Mecklenburg-Vorpommern (45.135 Euro).

So viel verdienen Fach- und Führungskräfte mit Stellen in Hamburg im Schnitt:

  • IT-Fachleute: 61.159 Euro brutto pro Jahr
  • Ingenieure: 64.131 Euro
  • Technische Berufe: 48.286 Euro
  • Marketing und PR: 58.016 Euro
  • Vertrieb: 63.218 Euro
  • Personalwesen: 59.030 Euro
  • Consulting: 64.546 Euro
  • Finanzen, Versicherungen und Banking: 69.468 Euro
  • Einkauf und Logistik: 50.866 Euro

Die größten Arbeitgeber in Hamburg

Die Logistik nimmt traditionell eine starke Rolle im Branchenmix Hamburgs – dem Tor zur Welt – ein. Stellvertretend dafür stehen die Hamburger Hafen und Logistik AG, Kühne + Nagel, Hapag Lloyd und die VTG AG.

Auch als Medienstadt ist Hamburg berühmt. Doch hat Berlin der Perle des Nordens längst den Rang abgelaufen. Der Umzug von Axel Springer ist das bekannteste Beispiel für die schrittweise Verlagerung der Medienszene in die Hauptstadt.

Zu den populärsten Firmennamen Hamburgs zählen vor allem DAX-Aushängeschild Beiersdorf, Optiker Fielmann sowie die Händler Otto und Tchibo.

Hier winken Jobs in Hamburg – das sind die größten Unternehmen und Arbeitgeber in Hamburg:

  • Otto Group (Versandhandel)
  • Daimler AG (Automobil)
  • Marquard und Bahls (Energie)
  • Tchibo (Einzelhandel)
  • Beiersdorf AG (Konsumgüter)
  • Helm AG (Mischkonzern)
  • Gebr. Heinemann (Duty-free)
  • Airbus (Luftfahrt)
  • Asklepios Kliniken
  • Aurubis AG (Rohstoffe)
  • Evotec AG (Biotechnologie)
  • Olympus (Optische Industrie)
  • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
  • Hamburger Sparkasse
  • Hamburger Hochbahn AG
  • Hamburger Hafen und Logistik AG
  • Siemens AG (Mischkonzern)
  • Hapag Lloyd AG (Logistik)
  • Lufthansa (Luftfahrt)
  • Fielmann AG (Optiker)
  • Jungheinrich AG (Maschinenbau)
  • Still GmbH (Fahrzeuge)
  • Körber AG (Mischkonzern)
  • Kühne + Nagel (Logistik)
  • Norddeutscher Rundfunk (Medien)
  • Signal Iduna (Versicherung)
  • Techniker Krankenkasse
  • Vattenfall (Energie)
  • VTG AG (Logistik)
  • Xing AG (Internet)
  • Deutsche Bahn
  • Deutsche Post
  • Elbkinder Vereinigung Hamburger Kitas
  • Edeka (Einzelhandel)
  • Dräger Medizintechnik
  • Bockholdt Gruppe (Reinigungsunternehmen)
  • Philips (Elektrogeräte)
  • Rewe (Einzelhandel)
  • Ergo (Versicherungen)
  • Commerzbank (Finanzen)

Startup Jobs Hamburg

Jobs Hamburg Startups Medien VollzeitAllein im Jahr 2019 haben 51 Startups aus Hamburg eine Finanzierung erhalten. Das besagt das Startup-Barometer 2020 von EY.

Damit bringt es die Hansestadt immerhin auf einen Marktanteil von 4 Prozent in Deutschland. Höhere Anteile haben nur Berlin, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Stark ist die Hamburger Startup-Szene vor allem in den Bereichen Mobility, Health, Fintech und E-Commerce.

Hier eine Liste der bekanntesten Startups und Grownups aus Hamburg:

  • Deposit Solutions (Fintech)
  • Wunder Mobility (Mobilität)
  • Monedo (früher Kreditech, Fintech)
  • About You (Mode)
  • Goodgame Studios (Games)
  • Bigpoint (Games)
  • Jimdo (Webseiten-Baukasten)
  • Scoyo (Lernplattform)
  • Statista (Statistik-Dienstleistungen)
  • New Work (früher Xing, Business-Netzwerk)
  • Tolingo (Übersetzungen)
  • Sympatient (E-Health)
  • Nect (Software)
  • Bepro 11 (Sports-Tech)
  • Moovin (Immobilien)

Stellen in Hamburg: Karriereaussichten und Wirtschaft

Hamburg gilt als DAS Wirtschaftszentrum des Nordens. Im Städtevergleich ist die Hansestadt sogar der größte Industriestandort Deutschlands. Die meisten Industrie-Jobs in Hamburg gibt es in:

  • Fahrzeugbau
  • Reparatur/Installation von Maschinen
  • Maschinenbau

Starke Umsätze erzielen zudem die Wirtschaftsbereiche:

  • Mineralölverarbeitung
  • Ernährungsgewerbe inkl. Tabakverarbeitung
  • Metallerzeugung und -verarbeitung

Hamburg ist der weltweit drittgrößte Standort des zivilen Flugzeugbaus. Airbus und Lufthansa Technik beschäftigen Tausende Mitarbeiter. Auch die Windenergie hat einen starken Stand. Im DAX hält die Firma Beiersdorf, die für Marken wie Nivea, Tesa und Labello bekannt ist, Hamburgs Fahne hoch.

Hamburg ist wirtschaftlich eine Macht. In keinem anderen Bundesland ist die Wirtschaftskraft pro Kopf so groß wie in Hamburg. Auch ist Hamburg eine der wenigen Regionen außerhalb Süddeutschlands, in denen MINT-Fachkräfte ein reichhaltiges Angebot an Top-Jobs vorfinden.

Laut IW-Studie waren von 1.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten mit einem Job in Hamburg 49 in einem technisch-naturwissenschaftlichen Akademikerberuf tätig – so viele wie in keinem anderen Bundesland. Zum Vergleich: In Berlin waren es nur 38 von 1.000, in Schleswig-Holstein nur 26.

Allerdings lässt sich durchaus einwenden, dass der Vergleich hinkt. Würde man Hamburg mit anderen Städten wie München, Stuttgart oder Karlsruhe vergleichen, dann fiele die Bilanz längst nicht mehr so positiv aus. Nichtsdestotrotz zählt Hamburg zu den wenigen MINT-Hochburgen außerhalb Süddeutschlands. Die anderen sind Aachen, Wolfsburg und Dresden.

Das Gesamtbild ist positiv: Im Städteranking 2019 von IW Consult belegte Hamburg Platz 9 von 71 Städten in Deutschland. Und im Prognos-Zukunftsatlas lag Hamburg auf Platz 21 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterrubrik Arbeitsmarkt war sogar Platz 19 drin.

Jobs Hamburg: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Der Hamburger Wohnungsmarkt ist berüchtigt. Dabei zählt Hamburg gar nicht mehr zu den teuersten Städten des Landes.

Pro Quadratmeter werden nach Angaben von Immowelt im Schnitt 12,10 Euro fällig (Stand: 1. HJ 2020). Die Hansestadt liegt damit hinter München (18,80 Euro), Frankfurt (14,50 Euro), Stuttgart (13,40 Euro) und Berlin (12,20 Euro) – und nur knapp vor Mainz (12,00 Euro). Deutlich günstiger sind Bremen (8,20 Euro) und Oldenburg (8,30 Euro) im Südwesten Hamburgs.

Während die Mietpreise in Hamburg von 2010 bis 2015 um sagenhafte 29 Prozent angezogen haben, verteuerten sie sich von 2015 bis 2020 nur noch um 14 Prozent. 2010 war der Quadratmeter in Hamburg noch für 8,20 Euro zu haben.

Teure Pflaster sind die Hafencity, Rotherbaum und Harvestehude. Vergleichsweise günstig wohnt es sich in Lohbrügge, auf der Veddel oder in Wilstorf im Bezirk Harburg.

Kontaktdaten und Servicestellen in Hamburg

Sie wollen sich in Hamburg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Hamburg suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr zuständiges Finanzamt in Hamburg finden Sie hier.
  • Die Hamburger Existenzgründungsinitiative (hei) finden Sie hier.
  • Die Handelskammer Hamburg (HK) finden Sie hier.
  • Die Hamburg Invest-Agentur für Ansiedlungen finden Sie hier.
  • Aktuelle Stellenangebote in Hamburg finden Sie in unserer Jobbörse.

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Jobs in Bremen: Stellenangebote, Gehälter und Arbeitgeber in Bremen

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Bremen ist für so manchen die kleine Stiefschwester Hamburgs. Vor allem ist sie sehr bescheiden. Als Großstädter fühlen sich die Bremer nur bedingt. Für sie ist ihre Heimat mehr ein Dorf mit angeschlossenem Flughafen und eingebauter Straßenbahn. Dabei hat Bremen eine ganze Menge zu bieten. Hier finden Sie Jobs in Bremen

Jobs Bremen: Die Stadt

Es gibt die Bremer Stadtmusikanten. Es gibt den Roland. Und es gibt Otto Rehhagel. Arm an Legenden ist die Stadt Bremen sicher nicht.

Doch der Ruhm verblasst. Heute ist die alte Hansestadt nicht mehr für ihre Prosperität bekannt. Bremen hat die mit Abstand höchste Pro-Kopf-Verschuldung aller Bundesländer – rund 32.000 Euro pro Nase.

Bremen ist klein und kompakt, keine Stadt der weiten Wege. Im Norden der große Bürgerpark und der Stadtwaldsee. Im Süden die historische Innenstadt mit den Ortsteilen Ostertor und Steintor, die auch Das Viertel genannt werden. Hier fühlen sich die Studenten der Stadt zuhause. Gutbürgerlich geht es in Schwachhausen zu. Als problematisch gelten Gröpelingen und Walle im Nordwesten.

Jobs in Bremen: Der Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosigkeit in Bremen steigt infolge der Corona-Pandemie. Sie beträgt mittlerweile 11 Prozent (Stand: Juni 2020). Über 33.000 Menschen sind ohne Job in Bremen – so viele wie seit langer Zeit nicht mehr. In den vergangenen Jahren hatte sch die Arbeitslosenquote in der Stadt Bremen konstant unter der 10-Prozent-Marke festgesetzt.

Zum Vergleich: Die Arbeitslosigkeit in ganz Deutschland liegt bei 6,2 Prozent. In Niedersachsen, das Bremen umschließt, sind es sogar nur 6,0 Prozent. Der nordische Rivale Hamburg steht bei 8,2 Prozent, der dritte Stadtstaat Berlin bei 10,5 Prozent.

Auch die Unterbeschäftigungsquote in Bremen steigt. Mittlerweile gibt es über 43.000 Bremer, die weniger arbeiten als sie gerne arbeiten würden oder im Rahmen sogenannter arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen gefördert werden, ohne offiziell arbeitslos zu sein. Das entspricht einer Unterbeschäftigungsquote von 13,7 Prozent.

Schwerer ist es in jüngster Zeit geworden, Stellen in Bremen zu finden in der Automobilherstellung, Stahlindustrie, im Groß- und Einzelhandel, der Logistik und im Hotel- und Gaststättengewerbe. Bessere Chancen, Jobs in Bremen zu finden (und zu behalten), gibt es unter anderem im Reinigungsgewerbe.

Jobs Bremen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Wer einen Vollzeitjob in Bremen innehat, kann mit einem monatlichen Mediangehalt von 3.578 Euro rechnen (Stand: 31.12.2019). Die eine Hälfte der Beschäftigten verdient also mehr, die andere weniger. Das geht aus dem Gehaltsatlas der Bundesagentur für Arbeit hervor.

Dies ist ein ziemlich guter Wert. Er relativiert sich aber, wenn man auf den Mediangehalt der Menschen schaut, die in Bremen wohnen (aber nicht zwingend auch in Bremen arbeiten). Deren Gehalt beträgt 3.294 Euro im Schnitt. Das Mediangehalt für ganz Deutschland liegt bei 3.401 Euro brutto monatlich, alleine für Westdeutschland sogar bei 3.526 Euro (Stand: 31.12.2019).

Die Gehaltsplattform gehalt.de berechnet für Bremen ein Durchschnittsgehalt von 45.750 Euro brutto jährlich. Damit liegt Bremen im Ranking immerhin auf Platz sieben von 16 Bundesländern.

Fach- und Führungskräfte mit einem Job in Bremen verdienen laut Stepstone-Gehaltsreport 2020 rund 55.786 Euro im Jahr – und damit deutlich weniger als ihre Pendants aus Hamburg (59.111 Euro). Bremen liegt aber vor Niedersachsen (54.150 Euro), Schleswig-Holstein (52.563 Euro) und allen östlichen Bundesländern einschließlich Berlins. In den übrigen Bundesländern schneiden Fach-und Führungskräfte finanziell besser ab. Am besten wird in Hessen gezahlt (64.335 Euro).

So viel verdienen Fach- und Führungskräfte mit einer Stelle in Bremen im Schnitt:

  • IT-Fachleute: 56.302 Euro brutto pro Jahr
  • Ingenieure: 61.754 Euro
  • Technische Berufe: 44.266 Euro
  • Marketing und PR: 53.188 Euro
  • Vertrieb: 59.967 Euro
  • Personalwesen: 52.832 Euro
  • Consulting: 63.504 Euro
  • Finanzen, Versicherung und Banking: 56.541 Euro
  • Einkauf und Logistik: 47.955 Euro
[Quelle: Stepstone-Gehaltsreport 2020]

Die größten Arbeitgeber in Bremen

Bremens Motto könnte lauten: Zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Denn Autos, Flugzeuge und Schiffe sind für die heimische Wirtschaft von überragender Bedeutung.

Hier winken Stellen in Bremen – das sind die größten Arbeitgeber in Bremen:

  • Daimler AG (Mercedes-Benz-Werk)
  • BLG Logistics Group (Logistik)
  • ArcelorMittal (Stahl)
  • Airbus Group (Luftfahrtindustrie)
  • SWB AG (Energie)
  • Gesundheit Nord gGmbH Klinikverbund Bremen
  • Bremer Straßenbahn AG
  • Elko Gruppe (Security)
  • AWO Bremen
  • Atlas Elektronik
  • Anheuser-Busch InBev (Lebensmittel)
  • Sparkasse Bremen AG
  • RDE Rheinmetall Defence Electronics (Rüstung)
  • Lear Corporation (Autozulieferer)
  • Fr. Lürssen Werft (Schiffbau)
  • Team Neusta (IT-Dienstleistungen)
  • Stute Logistics (Logistik)
  • Nehlsen AG (Entsorgung)
  • ThyssenKrupp System Engineering (Ingenieurdienstleistungen)
  • OHB SE (Luft- und Raumfahrt)
  • AOK Bremen/Bremerhaven
  • Nordsee Medienverbund
  • Weser-Kurier-Mediengruppe
  • Deutsche Post AG
  • Kaefer Isoliertechnik (Industrie)
  • Friedehorst gGmbH (Wohlfahrtsverband)
  • Martinsclub Bremen e.V. (Wohlfahrtsverband)
  • Deutsche See (Nahrungsmittel)
  • Kühne und Nagel (Logistik)
  • Mondelez Deutschland Services (Nahrungsmittel)
  • Frozen Fisch (Nahrungsmittel)
  • Lorel Logistik
  • Frosta Tiefkühlkost (Nahrungsmittel)
  • DMK Group (Nahrungsmittel)
  • Zech Group (Umwelttechnologie)
  • Hella Fahrzeugkomponenten (Automotive)
  • Hegemann Gruppe (Industrie/Dienstleistungen)
  • Hofmeister und Meinke (Automotive)

IT Jobs Bremen

Jobs Bremen IT Vollzeit TeilzeitEine Reputation als IT-Hotspot hat Bremen nicht. Doch die IT-Branche in der Hansestadt wächst. Mittlerweile haben bereits mehr als 10.000 Menschen einen Job in Bremens IT-Wirtschaft. Innerhalb von drei Jahren war die Beschäftigtenzahl in der IT-Branche um 24 Prozent von 8.500 auf 10.500 gewachsen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Branchenverbands bremen digitalmedia.

Damit arbeiten nunmehr 3,7 Prozent aller Beschäftigten in Bremen in der IT-Wirtschaft – das ist mehr als im Bundesschnitt von 3,4 Prozent. Die Informationstechnologie ist mittlerweile drittgrößter Wirtschaftscluster der Hansestadt. Auch die Zahl der Gründungen stieg von 53 im Jahr 2014 auf 93 im Jahr 2018. Vor allem Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz fallen in Bremen auf fruchtbaren Boden.

Der Frauenanteil liegt in Bremens IT-Branche allerdings nur bei knapp einem Drittel. Auch die Gehälter fallen im Vergleich der Bundesländer um sechs Prozent geringer aus.

„Bei zunehmendem Personalbedarf scheint das Arbeitskräfteangebot an IT-Fachkräften in der Region nicht ausreichend, wobei weniger quantitative als vielmehr qualitative Aspekte, zum Beispiel mangelnde fachliche Spezialqualifikationen oder unzureichende Sprachkenntnisse, eine Rolle zu spielen scheinen“, heißt es in der Studie.

Für Bewerber bedeutet das: Jobs in Bremen sind in der IT-Branche leicht zu haben – vorausgesetzt, man hat was auf dem Kasten.

Jobs Bremen: Karriereaussichten und Wirtschaft

In Bremen weht ein frischer Wind. Den Eindruck gewinnt der neutrale Beobachter beim Blick auf die nackten Zahlen. So war Bremen noch 2017 von allen Bundesländern am stärksten gewachsen – um 3,3 Prozent. Der Durchschnitt lag damals bundesweit bei 2,2 Prozent. Zum dritten Mal in Folge war das Bremer Wirtschaftswachstum überdurchschnittlich gut.

Im ersten Halbjahr 2019 sahen die Zahlen dann schon nicht mehr so gut aus. Das Bremer Bruttoinlandsprodukt stieg um 1,7 Prozent, lediglich das Saarland (1,4 Prozent) und Rheinland-Pfalz (1,3 Prozent) wuchsen langsamer.

Weltweit gilt die Mobilität als Zukunftsbranche. In Bremen ist sie für die Gegenwart existentiell wichtig. Autos, Schiffe und Luftfahrt machen rund 70 Prozent an der Industrieproduktion aus. Auch der Bausektor ist für die Stadt wichtig.

Stark aufgestellt ist Bremen in diesen Bereichen:

  • Automobilindustrie
  • Maritime Wirtschaft und Logistik
  • Windkraft
  • Luft- und Raumfahrt

Allerdings gelten die protektionistischen Tendenzen rund um den Globus als Gefahr – speziell für Bremen, das viele seiner Industrieerzeugnisse exportiert. Das ist nicht die einzige Herausforderung. Die Handelskammer Bremen machte schon im Dezember 2017 in einem Lagebericht eine Vielzahl an Problemen aus. Dazu zählte sie die…

  • kritische finanzielle Situation der öffentlichen Haushalte
  • verbesserungswürdige Bildungs- und Familienpolitik
  • überfällige Steigerung der Qualität der Dienstleistungen von Ämtern und Behörden
  • Notwendigkeit eines wachsenden Wohnungsmarktes
  • Probleme des inhabergeführten Einzelhandels in Innenstädten und Randgebieten

Ihr Fazit: Durch Bremen müsse der sprichwörtliche Ruck gehen.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult landete Bremen nur auf Platz 45 von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland – eine Verschlechterung um drei Plätze im Vergleich zum Vorjahresranking.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegte die Stadt Bremen Rang 293 von 401 untersuchten Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt reichte es immerhin für Platz 148.

Jobs in Bremen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

In Bremen sind die Mieten von 2010 bis 2015 um 25 Prozent gestiegen, von 2015 bis 2020 nur noch um 17 Prozent. Das zeigen Daten der Plattform Immowelt. In Berlin betrug die Mietpreissteigerung von 2015 bis 2020 dagegen 44 Prozent.

Kostete der Quadratmeter in Bremen im Jahr 2010 noch 5,60 Euro im Schnitt, wurden 2015 schon 7 Euro fällig, 2020 sogar 8,20 Euro.

Damit ist das Mietpreisniveau in Bremen aber weiterhin moderat. In den meisten Großstädten werden zweistellige Quadratmeterpreise abgerufen. Spitzenreiter ist München mit 18,80 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen in Bremen

Sie wollen sich in Bremen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Bremen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Bremen finden Sie hier.
  • Die Handelskammer Bremen finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Bremen finden Sie hier.
  • Die Wirtschaftsförderung Bremen finden Sie hier.
  • Stellenangebote in Bremen finden Sie in unserer Jobbörse.

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Jobs in Leverkusen: Aktuelle Stellenangebote bei Bayer und Co.

Jobs in Leverkusen gibt es keineswegs nur bei Chemie-Gigant Bayer. Zahlreiche Zulieferer und Dienstleister haben sich in der Stadt niedergelassen. Karriereperspektiven gibt es hier in der Produktion und Verwaltung, für Controller und Personaler. Wahr ist: Leverkusen ist nicht die Perle des Rheinlands. Ein Geheimtipp ist die Stadt aber schon, wenn man gut verdienen UND günstig wohnen will…

Jobs Leverkusen: Die Stadt

Leverkusen steht ganz im Zeichen des Bayer-Kreuzes. Nur wenige Städte in Deutschland sind so eng mit einem Unternehmen verknüpft wie die Bayer-Stadt – daneben allenfalls noch Wolfsburg mit Volkswagen oder Ludwigshafen mit BASF. So präsent wie früher ist das Bayer-Kreuz aber gar nicht mehr. Nachts bleibt die Beleuchtung aus, um Zugvögel nicht in die Irre zu führen.

Gegründet wurde Leverkusen 1930 durch den Zusammenschluss der Stadt Wiesdorf mit den Gemeinden Schlebusch, Steinbüchel und Rheindorf. Bayer dagegen gibt es schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Nicht jeder weiß, dass der Chemiekonzern seine Ursprünge in Barmen hat, das heute zu Wuppertal gehört. Erst 1891 verlegte man den Unternehmenssitz nach Leverkusen – das war der Beginn des industriellen Aufstiegs der Stadt.

Auch assoziieren die meistem Leverkusen wohl mit dem Rheinland. Immerhin führt die Rheinschiene direkt an Köln und Leverkusen vorbei nach Düsseldorf. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Leverkusen ist eine Chimäre – halb rheinisch, halb bergisch. Das macht sich nicht nur durch die geographische Lage bemerkbar, sondern auch durch die unterschiedlichen Dialekte, die in Leverkusen gesprochen werden.

Während viele Singles wohl Köln bevorzugen, ist Leverkusen speziell bei jungen Familien beliebt. Vor allem in Hitdorf am Rhein fühlen sie sich immer wohler. Auch in Schlebusch und Lützenkirchen kann man es aushalten. Das sind die beiden teuersten Viertel. Günstiger ist es in Rheindorf – aber manchmal auch unbehaglicher.

Insgesamt besteht die 167.000-Einwohner-Stadt Leverkusen aus diesen Stadtteilen:

  • Wiesdorf
  • Manfort
  • Rheindorf
  • Hitdorf
  • Opladen
  • Küppersteg
  • Bürrig
  • Quettingen
  • Bergisch Neukirchen
  • Schlebusch
  • Steinbüchel
  • Lützenkirchen
  • Alkenrath

Jobs Leverkusen: Der Arbeitsmarkt

Leverkusen steht besser da als der große Bruder Köln. Während die Domstadt eine Arbeitslosenquote von 9,4 Prozent aufweist, sind es in Leverkusen 8,5 Prozent (Stand: Mai 2020).

Dieser Wert liegt aber ebenfalls über dem Schnitt Nordrhein-Westfalens (7,7 Prozent) und ganz Deutschlands (6,1 Prozent). Im Vergleich mit den Städten im Ruhrgebiet ist die Situation in Leverkusen aber geradezu luxuriös. Duisburg hat 12,2 Prozent Arbeitslose, Gelsenkirchen sogar 15 Prozent (!).

Doch steigen die Zahlen derer, die keine Stelle in Leverkusen, kontinuierlich an. Ende 2018 war die Arbeitslosenquote schon auf weniger als 7 Prozent gesunken, infolge der Corona-Pandemie könnte im Jahresverlauf 2020 sogar die 10-Prozent-Marke wieder ins Sichtfeld geraten.

Jobs in Leverkusen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Von allen Städten in Deutschland ist Leverkusen für Hochschulabsolventen die Nummer eins. Nach der Uni steigt man hier mit durchschnittlich 53.195 Euro brutto pro Monat in den Beruf ein. Zu diesen Ergebnissen kam eine Auswertung der Gehaltsplattform gehalt.de.

Damit lag die Stadt im Rheinland im Gehaltsranking vor Erlangen, München, Stuttgart, Wolfsburg und Frankfurt am Main. Zum Vergleich: In Berlin lag das Einstiegsgehalt für Absolventen nach dieser Berechnung bei rund 40.000 Euro.

Hintergrund: Chemische und Pharmaindustrie zählen zu besonders zahlungskräftigen Branchen. Und da Leverkusen ein Zentrum der Chemie- und Pharmawirtschaft ist, können sich auch die Gehälter sehen lassen. Für IT-Fachkräfte lag Leverkusen mit einem Startgehalt von 54.626 Euro auf Platz drei hinter Erlangen und München. BWLer landen mit einem Einstiegsgehalt von 50.800 Euro ebenfalls auf Platz drei – hinter Ulm und München.

Insgesamt verdient ein Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen laut gehalt.de durchschnittlich 46.360 Euro jährlich. Fach- und Führungskräfte erhalten laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 in NRW 58.846 Euro im Schnitt pro Jahr. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 sieht sie sogar bei 71.913 Euro.

Und auch die Bundesagentur für Arbeit bescheinigt Leverkusen Top-Gehälter. Im Median bringt eine Vollzeitstelle hier 4.170 Euro brutto pro Monat ein. Damit zählt Leverkusen zu den wenigen Städten in Deutschland, die die 4.000-Euro-Schwelle überspringen. Dazu zählen beispielsweise auch Wolfsburg, Darmstadt, Stuttgart, Ludwigshafen, Ingolstadt und München.

In Nordrhein-Westfalen ist Leverkusen einsame Spitze. So liegen die Mediangehälter
in Köln (3.696 Euro), Düsseldorf (3.882 Euro) und Essen (3.451 Euro) deutlich darunter. Auch Bonn (3.857 Euro), Münster (3.432 Euro) oder Mülheim an der Ruhr (3.523 Euro) kommen nicht an die Bayer-Stadt heran.

Wichtige Arbeitgeber in Leverkusen

Hier winken Jobs in Leverkusen – das sind die größten Arbeitgeber in Leverkusen:

  • Bayer AG (Chemie, Pharma)
  • Covestro AG (Kunststoff)
  • Lanxess AG (Chemie)
  • Currenta (Industriedienstleistungen)
  • Carcoustics (Automotive)
  • Kronos Titan (Chemie)
  • TMD Friction (Automotive)
  • Bayer Direct Services (Industriedienstleistungen)
  • Bayer Business Services (Industriedienstleistungen)
  • Travelboard (Reise)
  • Mazda Motors (Automobil)
  • Oripharm (Arzneimittelimport)
  • Enbi (Büroartikel)
  • AT-Plan Automatisierungstechnik
  • Wuppermann AG (Metallbau)
  • Momentive Performance Materials (Silikon)
  • Med 360 Grad (Medizinische Dienstleistungen)
  • Tectrion (Industriedienstleistungen)
  • Denso (Chemie)
  • Synlab (Labordienstleistungen)
  • Bayer Leverkusen (Fußball)
  • Klinikum Leverkusen (Gesundheit)
  • Stadt Leverkusen (Verwaltung)

Stellen Leverkusen: Karriereaussichten und Wirtschaft

Leverkusen ist die Bayer-Stadt. Am Rhein ist der Stammsitz des Chemie-Konzerns. Hier arbeiten 10.000 Fachkräfte. Auch mehrere Töchtergesellschaften sitzen in Leverkusen, darunter Bayer Business Services, Currenta und die Vertriebsgesellschaft Bayer Vital.

Nicht zu vergessen die Covestro AG, die aus der Kunststoff-Sparte von Bayer hervorgegangen ist. Mit Bayer und Covestro verfügt die 167.000-Einwohner-Stadt über genauso viele DAX-Unternehmen wie Berlin und Hamburg zusammen (Beiersdorf und Siemens).

Bayer schafft Jobs in Leverkusen in diesen Funktionen und Bereichen:

  • Produktion
  • Verwaltung
  • Marketing
  • Vertrieb
  • Forschung und Entwicklung
  • Strategie
  • Accounting
  • Controlling
  • Human Resources
  • Law and Patents
  • Mergers and Aquisitions

Bayer ist der Hecht im Karpfenteich. Aber er hat ein ganzes Ökosystem mit aufgebaut. So tummeln sich in Leverkusen weitere Chemieunternehmen, Automobilzulieferer, Kunststoff- und Metallverarbeiter und Gesundheitsdienstleister. Die Industrie verlängert die Wertschöpfungskette bis ins Handwerk und den Einzelhandel.

Im Chempark, in dem auch Leverkusen sitzt, sind insgesamt rund 200 Betriebe mit über 32.000 Beschäftigten versammelt. Sie alle profitieren von der zentralen Lage der Stadt am Rhein.

Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult belegte Leverkusen Platz 37 von 71 Großstädten in Deutschland. Die Arbeitsplatzversorgung ist gut, genauso wie die Produktivität. Für die Industrie der Zukunft ist die Stadt gut aufgestellt, sogar die Breitbandversorgung ist Spitze. Kritikpunkt: Es mangelt an kreativen Dienstleistungen.

Jobs bei Bayer in Leverkusen

jobs leverkusen bayerJobs in Leverkusen bei den Chemie-Konzernen Bayer, Covestro oder Lanxess finden Sie hier:

Jobs Leverkusen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Leverkusen steht im Schatten seines großen Bruders Köln. Für das Konto der Leverkusener ist das ein Vorteil. Sie müssen weniger Ausgaben einplanen als die Kölner. Wer in Leverkusen 50.000 Euro im Jahr verdient, müsste in Köln laut Financescout24 über 56.500 Euro einstreichen, um den gleichen Lebensstandard zu erreichen – und das, obwohl beide Städte nur wenige Kilometer voneinander entfernt sind.

In Köln stiegen die durchschnittlichen Mietpreise von 2012 auf 2017 laut Immowelt um 21 Prozent, in Leverkusen nur um 12 Prozent. In Köln liegen sie jetzt bei 10,90 Euro pro Quadratmeter, in Leverkusen bei 7,80 Euro. Auch Düsseldorf (10,40 Euro), Bonn (9,70 Euro) und sogar Bergisch Gladbacher (8,80 Euro) sind teurer als Leverkusen.

Sehr viel günstiger wohnt man innerhalb Nordrhein-Westfalens nur im Ruhrgebiet. Hier liegen die Mietpreise vielerorts unter sechs Euro. Zum Vergleich: In München kostet der Quadratmeter über 18 Euro.

Noch bessere Nachrichten gibt es für Käufer. Die Kaufpreise in Leverkusen sind von 2017 auf 2018 um sechs Prozent gefallen – von 2.350 Euro auf 2.210 Euro. Nur in vier von 80 Großstädten, die die Plattform Immowelt untersucht hat, gab es in diesem Zeitraum sinkende Kaufpreise. Neben Leverkusen zählen dazu Darmstadt, Mönchengladbach und Hagen. Aber: In diesen drei Städten gingen sie jeweils nur um ein einziges Prozent zurück.

Der Quadratmeter kostet in Köln 3.230 Euro, in Düsseldorf 3.320 Euro. Auch Bergisch Gladbach (2.540 Euro) und Bonn (2.710 Euro) liegen oberhalb des Leverkusener Kaufpreisniveaus.

Kontaktdaten und Servicestellen in Leverkusen

Sie wollen sich in Leverkusen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Leverkusen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Leverkusen finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Leverkusen finden Sie hier.
  • Die IHK in Leverkusen finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer zu Köln finden Sie hier.
  • Jobs in Leverkusen finden Sie hier.

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[Bildnachweis: Thomas Quack by Shutterstock.com]

Jobs in Bielefeld: Aktuelle Stellenangebote in Ostwestfalen

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Karrieresprung deckt auf: Das Bielefeld-Komplott ist eine Lüge. Die Stadt Bielefeld gibt es wirklich! Und sie hat richtig viel zu bieten. Früher war Bielefeld eine Textilstadt, heute ist sie von Dienstleistungen und Handel geprägt. Familienunternehmen haben die Stadt stark gemacht. Jobs in Bielefeld gibt es in Hülle und Fülle…

Jobs Bielefeld: Die Stadt

Bielefeld liegt in einer der stärksten und vielfach unterschätzten Wirtschaftsregionen Deutschlands. Ihre Innovationskraft ist enorm. Man könnte auch sagen: Ostwestfalen sind die Schwaben Norddeutschlands.

Bielefeld liegt am Rande des Teutoburger Waldes mit seinem legendären Hermannsdenkmal. Als Wohngegend sind vor allem der Westen und das Stadtzentrum beliebt. Große Preissprünge sind seit einiger Zeit im Musikerviertel zu verzeichnen. Familien fühlen sich im Schlachthofviertel wohl.

Sehr beliebt ist auch das Univiertel. Im Zuge der Uni-Renovierung entstehen hier viele neue Wohnungen – nah an der Uni, im Grünen und mit guter Anbindung.

Jobs Bielefeld: Der Arbeitsmarkt

Im Jahr 2018 war die Arbeitslosigkeit in Bielefeld unter die Marke von sieben Prozent gefallen. Im November 2018 lag sie nur noch bei 6,7 Prozent deutlich niedriger als in den Vorjahren. Mittlerweile ist sie wieder in die Höhe geschnellt. Fast 14.000 Bielefelder sind aktuell arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 8,7 Prozent (Stand: Mai 2020).

Anfang 2016 waren noch mehr als 16.000 Menschen offiziell ohne Stelle in Bielefeld. Damals lag die Arbeitslosenquote bisweilen bei 9,6 Prozent und näherte sich bedrohlich der Zweistelligkeit.

Die Nachbarschaft steht freilich besser da. Im Kreis Gütersloh verzeichnet die Bundesagentur für Arbeit nur 4,8 Prozent Arbeitslose, in Paderborn 6,2 Prozent, in Herford 6,3 Prozent und in Lippe 6,7 Prozent (Stand: Mai 2020).

Jobs in Bielefeld: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Eine Vollzeitstelle in Bielefeld bringt 3.310 Euro brutto im Monat ein. Das ist der Medianwert, den die Bundesagentur für Arbeit errechnet hat. Median bedeutet: Die eine Hälfte der Gehälter liegt darüber, die andere darunter.

Damit verdient man mit einem Job in Bielefeld etwas mehr als in den Nachbarstädten und -gemeinden Paderborn, Gütersloh, Herford, Lippe und Minden-Lübbecke, wo der Wert jeweils bei etwas mehr als 3.000 bis 3.100 Euro brutto monatlich liegt.

So erklärt sich auch, warum das Medianeinkommen aller Vollzeitbeschäftigten, die in Bielefeld wohnen, bei 3.257 Euro liegt. Dabei werden auch jene mit eingerechnet, die auswärts ihren Arbeitsplatz haben.

Wichtige Arbeitgeber in Bielefeld

Bielefeld ist eine Hochburg des Mittelstands. Viele Unternehmen hier befinden sich noch immer im Familienbesitz.

Auch sind viele Bielefelder Firmen zu überregionalen Marken geworden. Da gibt es zum Beispiel den Fensterhersteller Schüco, gegründet von Heinz Schürmann, oder den Tiefkühlpizzahersteller Dr.Oetker, der bereits Ende des 19. Jahrhunderts von August Oetker begründet wurde.

Das sind einige der größten Arbeitgeber in Bielefeld:

  • Dr. August Oetker KG
  • Schüco International (Bauzulieferer)
  • Goldbeck GmbH (Baugewerbe)
  • Dürkopp Adler (Industrienähmaschinen)
  • Stockmeier Chemie
  • Böllhoff Gruppe (Systemtechnik)
  • DMG Mori (Maschinenbau)
  • ThyssenKrupp Schulte
  • Starrag Group (Maschinenbau)
  • Westfalen-Blatt (Medien)
  • Seidensticker (Textil)
  • Marktkauf Holding (Handel)
  • JAB Anstoetz (Textil)
  • EK/Servicegroup (Handel)
  • Kühne und Nagel (Logistik)
  • Piening (Zeitarbeit)
  • Kantar Emnid (Markt- und Meinungsforschung)
  • Itelligence (IT-Dienstleister)
  • Ruf Jugendreisen
  • Von Bodelschwingsche Stiftungen Bethel (Sozialunternehmen)
  • Klinikum Bielefeld

Die 9 beliebtesten Arbeitgeber in Bielefeld

Jobs in Bielefeld zu vergeben – laut Auswertung des Bewertungsportals Kununu sind das die 9 beliebtesten Arbeitgeber in Bielefeld (Stand: 21. Mai 2019).

Hinweis: Die Nummer 3 der ursprünglichen Top-Ten-Rangliste, die Coaching-Akademie CCA, ist in der Zwischenzeit insolvent gegangen. Übrig geblieben sind diese 9 beliebten Arbeitgeber in Bielefeld:

  • Apsolut (Unternehmensberatung)
  • Consenso Consulting (Unternehmensberatung)
  • Mindsquare (SAP-Beratung)
  • Diamant Software (Software für Rechnungswesen und Controlling)
  • Dr. August Oetker (Nahrungsmittel)
  • Goldbeck (Baugewerbe)
  • ProMediaService (Call Center)
  • Itelligence (SAP-Beratung)
  • Piening (Personaldienstleistungen)

Stellen Bielefeld: Karriereaussichten und Wirtschaft

Bielefeld ist eine alte Leineweberstadt. Auch heute ist der industrielle Kern noch stark – aber er schrumpft. Noch Mitte der 90er Jahre waren in der Industrie mehr Menschen beschäftigt als in Handel- und Dienstleistungsberufen. Das ist heute vollkommen anders.

Rund 450.000 Bielefelder arbeiten mittlerweile in Service-Jobs, die Zahl der Industriejobs dagegen ist auf unter 240.000 gefallen. Das ist übrigens auch der Grund, warum es in der Stadt mittlerweile einen deutlichen Frauenüberschuss gibt. Fast jeder fünfte Einwohner kann einen akademischen Abschluss vorweisen – deutlich mehr als im Umland.

Pro Kopf erwirtschaften die Bielefelder trotzdem weniger als ihre Nachbarn. Während das BIP pro Kopf laut IHK Ostwestfalen 2015 bei knapp 38.600 Euro lag, waren es im Kreis Gütersloh über 46.000 Euro. Auch an den Kreis Minden-Lübbecke (40.300 Euro) kommt Bielefeld nicht heran, mit Paderborn liegt es auf Augenhöhe.

Ohnehin ist Bielefeld – trotz seiner großen Unternehmen – nicht das alles überragende Wirtschaftszentrum der Region. In der Stadt Bielefeld gibt es 170 Industriebetriebe, im Kreis Paderborn aber deren 228 und im Kreis Gütersloh sogar 372.

Wichtige Branchen der regionalen Wirtschaft sind:

  • Möbelindustrie
  • Ernährungsindustrie
  • Maschinenbau
  • Elektrische Ausrüstungen
  • Metallerzeugung und -bearbeitung
  • Gummi- und Kunststoffwaren
  • Gesundheits- und Sozialwesen
  • Einzelhandel, Großhandel

Im Städteranking 2019 von IW Consult liegt Bielefeld auf Platz 43 von 71 deutschen Städten – und verbesserte sich damit im Vergleich zum Vorjahresranking um drei Plätze. Der Arbeitsmarkt in Bielefeld ist grundsolide — und bietet auch älteren Arbeitnehmern< Perspektiven.

Startup Jobs in Bielefeld

startup jobs bielefeldFür seine Familienunternehmen ist Bielefeld schon bekannt. Daneben wächst aber auch ein starkes Startup-Ökosystem heran. Hier sind einige der vielversprechendsten Startups in Bielefeld und Ostwestfalen:

  • Bitcoin.de (Bitcoin-Marktplatz)
  • Zahnarzt-Helden (Dentalgeräte)
  • Margin (Marktplatz für Kryptowährungen)
  • Semalytix (Künstliche Intelligenz)
  • Lieblingskapital (Marktplatz für Sachwerte)
  • Valuedesk (Software)
  • Greenergetic (Online-Vertrieb von Energiesystemen)
  • Talents Friends (HR-Plattformen)
  • Matchmetrics (Fußball-Datenanalyse)
  • Assembly Solutions (Assistenzsystemtechologie)
  • Limoment (Limonade)
  • Persomatch (Personalberatung)
  • Studyhelp (Online-Kurse)

Jobs Bielefeld: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

Das Leben in Bielefeld ist vergleichsweise günstig. Wer hier 50.000 Euro im Jahr verdient, müsste nach Angaben von Financescout24 in Köln fast 60.000 Euro mit nach Hause nehmen, um sich den gleichen Lebensstandard leisten zu können. Vor allem die Mieten sind in Ostwestfalen deutlich günstiger.

Der Quadratmeter kostete im ersten Halbjahr 2018 laut Immowelt-Analyse 7,30 Euro. Zehn Jahre zuvor lag der Wert noch bei 6,00 Euro. Das entspricht einer Steigerung von 22 Prozent.

Was sich nach viel anhört, ist im Vergleich zu anderen Städten moderat. In Düsseldorf gab es im gleichen Zeitraum eine Preissteigerung um 36 Prozent, in Frankfurt um 42 Prozent und in Kassel sogar um 59 Prozent.

Auch die Städte im Umland verteuerten sich schneller. In Paderborn schnellten die Preise zwischen 2008 und 2018 um 42 Prozent in die Höhe, in Gütersloh um 26 Prozent. Damit ist der Quadratmeterpreis in Paderborn mit 7,50 Euro an Bielefeld vorbeigezogen.

Im Januar 2019 lagen die Quadratmeterpreise in Bielefeld laut Immowelt zwischen 7,50 Euro und 10,20 Euro im Median – je nach Wohnungsgröße. Vor allem größere Wohnungen sind relativ günstig zu haben. Für Wohnungen bis 120 Quadratmeter veranschlagt die Immobilienplattform 6,70 Euro.

Kontaktdaten und Servicestellen in Bielefeld

Sie wollen sich in Bielefeld selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Bielefeld suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Ihr Finanzamt in Bielefeld finden Sie hier.
  • Das Jobcenter Bielefeld finden Sie hier.
  • Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld finden Sie hier.
  • Jobs in Bielefeld finden Sie in unserer Jobbörse.
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    [Bildnachweis: Joel Wuestehube by Shutterstock.com]

    Jobs in Oldenburg: Aktuelle Stellenangebote im Oldenburger Land

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    Jobs in Oldenburg gibt es vor allem für Akademiker. Zahlreiche IT- und Technologiefirmen haben sich im Nordwesten Niedersachsens angesiedelt. Die ganz großen Namen hat die Oldenburger Firmenlandschaft zwar nicht zu bieten. Dafür gibt es hier einen innovativen Fotodienstleister, der mit der (digitalen) Zeit geht…

    Jobs Oldenburg: Die Stadt

    Der Oldenburger ist ein kräftiger, sportlicher Typ. Damit ist die Pferderasse gemeint, ein Symbol der Region. Kräftig ist auch Oldenburgs Nationalgericht: Grünkohl. Eine Vitamin-C-Bombe, die nicht auf jeden anziehend wirkt. In Oldenburg aber ist man ganz versessen auf das Wintergemüse – und wählt sogar regelmäßig einen Grünkohlkönig.

    Genauso grün ist es im Schlossgarten, dem Prunkstück der Stadt. Das Schloss wurde Anfang des 17. Jahrhunderts gebaut, als Residenz des Grafen Anton Günter von Oldenburg. Heute genießen hier alle Oldenburger den Sommer.

    Wem das Kleinod nicht genug ist, der fährt einfach 20 Kilometer gen Westen nach Bad Zwischenahn. Im pittoresken Luftkurort erholen sich Gestresste und Erschöpfte. Am Zwischenahner Meer können sie – auch wenn kerngesund – die Seele baumeln lassen.

    Vor allem junge Akademiker zieht es wegen der Wissenschaftsinstitute in den Norden. Sie lassen sich besonders gerne in den Stadtteilen Ziegelhof und Haarenesch nieder. Das Gerichtsviertel zählt genauso zu en Top-Wohnlagen wie die Stadtmitte und Bürgeresch. Zu den unschöneren Gegenden zählt das Kennedyviertel rund um die Kennedystraße, die für manche schon zu einem Angstort geworden sein soll.

    Jobs Oldenburg: Der Arbeitsmarkt

    In Oldenburg stottert der Jobmotor. Im Mai 2020 gab es 7.145 Arbeitslose in der 170.000-Einwohner-Stadt. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 7,4 Prozent. Ein Jahr zuvor betrug die Quote nur 5,9 Prozent (Juni 2019).

    Damit liegt die Oldenburger Quote deutlich über dem Wert für ganz Niedersachsen von 6,0 Prozent (Stand: Juni 2020). Besser sieht es im Landkreis Oldenburg aus. Hier beträgt die Arbeitslosenquote nur 3,8 Prozent. Der Landkreis Oldenburg besteht aus diesen Gemeinden:

    • Dötlingen
    • Ganderkesee
    • Großenkneten
    • Harpstedt
    • Hatten
    • Hude
    • Wardenburg
    • Wildeshausen

    Zum Vergleich: Leer im Osten kommt auf 6 Prozent Arbeitslosigkeit, die Stadt Bremen im Westen auf 10,8 Prozent und Wilhelmshaven im Norden gar auf 12 Prozent. Lediglich Cloppenburg und Vechta im Süden können gegen die Regionalmetropole bestehen. In Cloppenburg sind es 4,6 Prozent Arbeitslose, in Vechta 4,5 Prozent (Stand: Juni 2020).

    Jobs in Oldenburg: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Niedersachsen zählt nicht zu den Bundesländern mit den höchsten Gehältern. Das Durchschnittsgehalt zwischen Harz und Küste liegt nach Angaben von gehalt.de bei 41.310 Euro brutto im Jahr. Im benachbarten Hessen sind es 10.000 Euro mehr. Niedersachsen liegt damit nur auf Rang 10 von 16 Bundesländern.

    Uni-Absolventen steigen hier mit rund 42.000 Euro brutto jährlich in den Beruf ein. In Hessen stehen abermals 10.000 Euro mehr zu Buche. Lehrlinge kommen nach erfolgreicher Ausbildung in Niedersachsen auf ein Gehalt von rund 28.000 Euro brutto im Schnitt.

    Für Fach- und Führungskräfte weist der Stepstone-Gehaltsreport 2019 ein niedersächsisches Durchschnittsgehalt von 53.545 Euro aus.

    Auch Oldenburg ist keine Stadt, in der es Gold regnet. Laut Bundesagentur für Arbeit kann ein Vollzeitbeschäftigter mit einem Job in Oldenburg mit monatlich 3.152 Euro brutto rechnen. Das ist der Medianwert. 50 Prozent der Vollzeitgehälter liegen darüber, die anderen 50 Prozent darunter.

    Der Medianwert für ganz Deutschland liegt bei 3.209 Euro. Den knackt Oldenburg nicht. Immerhin kann man in der Stadt deutlich mehr verdienen als im Umland. Im Ammerland kommen Vollzeitarbeitnehmer auf 2.809 Euro, in Cloppenburg nur auf 2.609 Euro. In Bremen sind es dagegen 3.445 Euro brutto pro Monat.

    Wichtige Arbeitgeber in Oldenburg

    Hier gibt es Jobs in Oldenburg – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Oldenburg:

    • EWE AG (Versorgungsunternehmen)
    • Cewe (Fotodienstleister)
    • Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg
    • Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (Forschung)
    • Oldenburgische Landesbank
    • Jade Hochschule
    • BTC Business Technology Consulting AG
    • Landessparkasse zu Oldenburg
    • Niedersachsen Ports (Hafenbetreiber)
    • Leffers (Mode)
    • Nanu-Nana (Einzelhandel)
    • Inperso (Personaldienstleistungen)
    • Nordwest-Zeitungsverlag
    • Ingenieurgesellschaft Oldenburg
    • Vierol AG (Fahrzeugteile)
    • DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme
    • Bernard Matthews GmbH (Nahrungsmittel)
    • SmarAct (Hightech)
    • KDO (Technologiedienstleister)
    • ISE Individuelle Software und Elektronik GmbH
    • Brille24 (E-Commerce)
    • BTC Embedded Systems (Technologie)
    • Kehag AG (Energieversorgung)
    • Nowis (IT-Dienstleister)
    • VRG (Software)
    • Timecon (Personalberatung)
    • Ashampoo (Software)
    • Floragard (Blumenerde)
    • Gina Laura GmbH (Mode)
    • GSG Oldenburg Bau- und Wohnungsgesellschaft
    • Ludwig Freytag (Bauunternehmen)
    • Öffentliche Versicherungen Oldenburg
    • Rhein-Umschlag (Containerlogistik)
    • DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme
    • Klinikum Oldenburg
    • Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland

    Die 14 größten Arbeitgeber im Oldenburger Land

    Mit über 8.500 Beschäftigten ist Energieversorger EWE AG der größte Arbeitgeber in Oldenburg – und das nach Umsatz siebtgrößte Unternehmen in ganz Niedersachsen. Unter den Top 100 Niedersachsens sind nach einer Auswertung der Norddeutschen Landesbank vom 25. November 2019 insgesamt 14 Unternehmen aus dem Oldenburger Land:

    • EWE AG (Energieversorgung)
    • PHW Gruppe (Ernährungswirtschaft)
    • Wernsing Gruppe (Ernährungswirtschaft)
    • Big Dutchman AG (Stallausrüstung)
    • Molkerei Ammerland (Ernährungswirtschaft)
    • Boge Elastmetall (Autozulieferer)
    • Premium Aerotec (Flugzeugbau)
    • Sprehe Gruppe (Ernährungswirtschaft)
    • CEWE Stiftung (Foto-Dienstleistungen)
    • Danish Crown Fleisch (Ernährungswirtschaft)
    • Heidemark (Ernährungswirtschaft)
    • Gebr. Stolle (Ernährungswirtschaft)
    • Waskönig und Walter Kabel-Werk (Metall- und Elektroindustrie)
    • Nordfrost Gruppe (Logistik)

    Startup Jobs in Oldenburg

    jobs oldenburg startupsOldenburg hat als Studentenstadt viele junge Köpfe, frische Ideen – und Jobs in Startups. Das sind die wichtigsten Startups aus Oldenburg:

    • Amagno (Dokumentenmanagement)
    • Brille24 (Online-Optiker)
    • SurpriseHim (Männer-Geschenke)
    • Worldiety (Software)
    • Quantumfrog (Spieleentwickler)
    • Cruvidu (Tourenanbieter)
    • VGen (IT-Visualisierungen)
    • Studimus (Intelligente Abfallsysteme)
    • Vekoop (Veganer Online-Shop)

    Stellen Oldenburg: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Oldenburg ist ein Zentrum der Informationstechnologie. Zahlreiche IT- und Softwareunternehmen haben sich in der Stadt angesiedelt. Das Gleiche gilt für Automobilzulieferer, Nahrungsmittel- und Energieindustrie. Ein Vorteil ist die Nähe zur Carl-von-Ossietzky-Universität und den zwei Fachhochschulen in der Stadt.

    Die EWE AG mit Sitz in Oldenburg ist das neuntgrößte Unternehmen in Niedersachsen – hinter Schwergewichten wie Volkswagen, Continental, TUI und der Salzgitter AG. Auch Fotodienstleister Cewe zählt zu den Top 100. Das sind aber auch die beiden einzigen Top-100-Unternehmen der Stadt.

    Oldenburg ist kleinteilig. Und das, obwohl die Zahl der Unternehmen in der Stadt Oldenburg von 2008 bis 2018 nach IHK-Angaben um fast fünf Prozent zurückgegangen ist. Im Landkreis Oldenburg stieg sie im gleichen Zeitraum um rund sieben Prozent, im benachbarten Landkreis Cloppenburg sogar um 36 Prozent.

    Im Städteranking 2018 von IW Consult landete Oldenburg unter 71 Städten im guten Mittelfeld auf Rang 32. Punkte gab es vor allem für die hohe Lebensqualität. Die hat sich im bundesweiten Vergleich in keiner anderen Stadt zuletzt so verbessert wie in Oldenburg – auch wegen der steigenden Kita-Quote.

    Jobs bei Cewe in Oldenburg

    Jobs Oldenburg CeweÜberregional bekannt ist Fotodienstleister Cewe, der einen Umsatz von rund 650 Millionen Euro jährlich generiert. Bei Cewe findet man unter anderem diese Stellenangebote in Oldenburg:

    Jobs Oldenburg: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Nicht wahnsinnig teuer, nicht spottbillig: Oldenburg liegt preislich im Mittelfeld. Die Medianmiete in Oldenburg betrug 2018 nach Immowelt-Angaben 8,40 Euro pro Quadratmeter. Ein Jahr zuvor waren es 8,10 Euro. Der Preisanstieg von vier Prozent fiel damit moderat aus. Vor allem Wohnungen von 60 bis 80 Quadratmetern sind auch für unter acht Euro zu haben.

    Damit liegt Oldenburg auf demselben Preisniveau wie seine Nachbarstädte. In Bremen liegt die Medianmiete bei 8,30 Euro, in Osnabrück bei 8,00 Euro. Weiter südlich in Münster wird es mit 10,40 Euro deutlich teurer.

    Die Kaufpreise für Immobilien in Oldenburg haben sich von 2017 auf 2018 um fünf Prozent verteuert. Kostete der Quadratmeter 2017 noch 2.390 Euro, waren es 2018 bereits 2.520 Euro. Auch hier der Vergleich: In Bremen werden nur rund 2.000 Euro fällig, in Münster dagegen ca. 3.000 Euro.

    Im Nord-Süd-Vergleich schneidet Oldenburg erwartungsgemäß gut ab. So ist das Leben in einer vergleichbaren Studentenstadt wie etwa Freiburg eindeutig teurer. Laut Financescout24 zahlen Freiburger 42 Prozent mehr Miete als Oldenburger. Die Transportkosten (Bahn, Auto) sind in Freiburg um 18 Prozent teurer, Freizeit- und Kulturangebote um vier Prozent und Lebensmittel immerhin um drei Prozent.

    Kontaktdaten und Servicestellen in Oldenburg

    Sie wollen sich in Oldenburg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Oldenburg suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Oldenburg finden Sie hier.
    • Das Jobcenter Oldenburg finden Sie hier.
    • Die Oldenburgische IHK finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Oldenburg finden Sie hier.
    • Jobs in Oldenburg finden Sie in unserer Jobbörse.

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    Jobs in Osnabrück: Aktuelle Stellenangebote im Osnabrücker Land

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    Jobs in Osnabrück und Umgebung gibt es in Hülle und Fülle. Osnabrücks Faustpfand ist die Lage. Für die einen Niemandsland, für Logistiker das Paradies. Viele Speditionen und Automobilzulieferer genießen im Südwesten Niedersachsens Beinfreiheit. Ein schwerer Schlag war für die 160.000-Einwohner-Stadt die Insolvenz von Autobauer Karmann 2009, die viele Jobs in Osnabrück kostete. In der Zwischenzeit aber sind andere in die Bresche gesprungen. Aktuelle Stellenangebote in Osnabrück und alle wichtigen Infos zur Stadt, Wirtschaft und Arbeitsmarkt…

    Jobs Osnabrück: Die Stadt

    Osnabrück ist die Friedensstadt. Im Osnabrücker Rathaus wurden 1648 die Friedensverträge unterzeichnet, der Dreißigjährige Krieg damit beendet. Darum heißt es heute auch das Rathaus des Westfälischen Friedens.

    Das Friedensmotiv zieht sich durch die ganze Stadt. Schon auf den Ortsschildern grüßt den Neuankömmling „die Friedensstadt“. Frieden hätte sich auch der berühmteste Sohn der Stadt gewünscht. Schriftsteller Erich Maria Remarque zog von hier in den Ersten Weltkrieg, „Im Westen nichts Neues“ machte ihn weltberühmt. Heute gibt es das nach ihm benannte Friedenszentrum und den Friedenspreis.

    Politisch sind die Osnabrücker noch immer. Die Stadt ist eine Brutstätte für Berufspolitiker. Ex-Bundesinnenminister Rudolf Seiters (CDU), der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff (CDU), Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sind allesamt gebürtige Osnabrücker.

    Die Osnabrücker fühlen sich nicht nur im Plenarsaal wohl, auch in der freien Natur. Die Stadt wird umgeben von Wiehengebirge und Teutoburger Wald.

    Wer im Grünen wohnen möchte, ist in Osnabrück-Hellern gut aufgehoben. Der Stadtteil hat sich in den vergangenen Jahren zum Geheimtipp für Familien entwickelt. Auch Belm, Eversburg und Georgsmarienhütte sind beliebte Wohngegenden. Nicht mehr so wohl fühlen sich viele in Schinkel.

    Im Landkreis Osnabrück haben – neben der Stadt Osnabrück – diese Gemeinden mehr als 10.000 Einwohner:

    • Melle
    • Bramsche
    • Wallenhorst
    • Georgsmarienhütte
    • Bad Essen
    • Bissendorf
    • Belm
    • Hagen am Teutoburger Wald
    • Bohmte
    • Hasbergen
    • Bad Iburg

    Jobs in Osnabrück: Der Arbeitsmarkt

    Rund 7.500 Osnabrücker sind ohne Arbeit (Stand: Mai 2020). Damit ergibt sich für die Stadt eine Arbeitslosenquote von 7,8 Prozent.

    Das liegt über dem Schnitt des Landes Niedersachsen von 6,0 Prozent. Besser sieht es im Landkreis Osnabrück aus, wo die Arbeitslosigkeit bei nur 3,7 Prozent liegt. Auch weiter nördlich in den ländlichen Kreisen Vechta (4,5 Prozent) und Cloppenburg (4,6 Prozent) herrscht de facto Vollbeschäftigung.

    Im Norden hat die Stadt Oldenburg 7,4 Prozent, im Osten Bielefeld 8,7 Prozent und im Süden Münster 5,3 Prozent Arbeitslose. Insgesamt kann sich Osnabrück mit seiner Quote also durchaus sehen lassen.

    Die meisten Osnabrücker arbeiten im Gesundheitswesen und im Einzelhandel. Viele neue Jobs in Osnabrück sind in den vergangenen Jahren entstanden in:

    • Hochbau
    • IT
    • Landverkehr und Transport in Rohrfernleitungen (Bau von Pipelines)
    • Möbelindustrie

    Jobs Osnabrück: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Das niedersächsische Durchschnittsgehalt beträgt laut gehalt.de 41.310 Euro brutto im Jahr. Von allen westlichen Bundesländern zahlt nur eines schlechter als Niedersachsen, nämlich der nördliche Nachbar Schleswig-Holstein.

    Nach der Hochschule steigen Absolventen in Niedersachsen mit durchschnittlich 42.368 Euro brutto jährlich ein, ausgelernte Azubis mit 28.256 Euro.

    Fach- und Führungskräfte kommen in Niedersachsen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 auf ein jährliches Durchschnittsgehalt von 53.545 Euro. Nebenan in Hessen sind es über 65.000 Euro.

    Speziell in Osnabrück sind die Gehälter mit einem einzigen Wort präzise beschrieben: durchschnittlich. Ein Beschäftigter mit einer Vollzeit-Stelle in Osnabrück verdient nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 3.245 Euro brutto im Monat. Dabei handelt es sich um den offiziellen Medianwert, bei dem eine Hälfte mehr, die andere Hälfte weniger verdient.

    Der gesamtdeutsche Median liegt bei 3.209 Euro – ist also nicht weit entfernt. Immerhin ist das Gehaltsgefüge in der Stadt Osnabrück deutlich besser als im Umland. So kommen Vollzeitarbeitnehmer in den Landkreisen Osnabrück und Vechta nur auf rund 2.800 Euro brutto im Monat.

    Die wichtigsten Arbeitgeber in Osnabrück

    Hier winken Jobs in Osnabrück – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Osnabrück:

    • Unternehmensgruppe Hellmann (Logistik)
    • KME AG (Kupfer)
    • Köster Holding (Bau)
    • Felix Schoeller Group (Spezialpapier)
    • Piepenbrock Unternehmensgruppe (Gebäudedienstleistungen)
    • Q1 Energie
    • Stadtwerke Osnabrück
    • Paracelsus-Kliniken
    • Conditorei Coppenrath und Wiese
    • Niels-Stensen-Kliniken
    • Klinikum Osnabrück
    • Volkswagen Osnabrück
    • Dios Diakonie
    • Heilpädagogische Hilfe Osnabrück
    • Sparkasse Osnabrück
    • NOZ Medien
    • KIKxxl (Kommunikationsdienstleister)
    • Koch International (Logistik)
    • Ameos Gruppe (Gesundheitsdienstleister)
    • Convergys (IT-Dienstleister)
    • Meyer und Meyer (Fashionlogistik)
    • Westnetz (Energie)
    • Systemgastronomie Christian Eckstein
    • L und T Lengermann und Trieschmann (Einzelhandel)
    • Froneri Ice Cream Deutschland
    • Heinrich Fip (Mineralölvertrieb)
    • Kinderhospital Osnabrück
    • Leysieffer (Confiserie)
    • Nordwestbahn
    • Osma Aufzüge
    • Sievert AG (Bauwirtschaft)
    • Spedition Sostmeier
    • Titgemeyer (Großhandel)
    • Wellergruppe (Automobilhandel)
    • WM SE (Großhandel)
    • Universität Osnabrück

    Die 27 größten Arbeitgeber in Osnabrück und Umgebung

    jobs osnabrueck arbeitgeberIm IHK-Bezirk Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, der bis an die niederländische Grenze reicht, gibt es insgesamt 70 gewerbliche Unternehmen mit mindestens 500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. 77.000 Menschen sind dort in Lohn und Brot. Die meisten arbeiten im Dienstleistungssektor im Gesundheits-, Finanz- und Kreditwesen, im Maschinen- und Fahrzeugbau sowie in der Herstellung von Lebensmitteln, Papier-, Chemie- und Kunststoffprodukten.

    27 Unternehmen beschäftigen sogar 1.000 Mitarbeiter oder mehr. Laut IHK-Bezirk Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sind das die 27 größten Arbeitgeber in der Region Osnabrück (Stand: September 2019):

    • Niels-Stensen-Kliniken, Osnabrück (Gesundheitswesen)
    • Bernard Krone Gruppe, Spelle/Werlte (Fahrzeug- und Maschinenbau)
    • St. Bonifatius Hospitalgesellschaft, Lingen (Gesundheitswesen)
    • Klinikum Osnabrück, Osnabrück (Gesundheitswesen)
    • Volkswagen Osnabrück, Osnabrück (Automobilindustrie)
    • DIOS Diakonie Osnabrück, Osnabrück (Sozialwesen)
    • Firmengruppe Rothkötter, Meppen (Geflügelzucht und -verarbeitung, Mischfutterproduktion)
    • Kesseböhmer Holding, Bad Essen (Metallverarbeitung)
    • Heilpädagogische Hilfe Osnabrück, Osnabrück (Sozialwesen)
    • UPM, Dörpen (Papierherstellung)
    • KME Group, Osnabrück (Kupferverarbeitung)
    • Hellmann Worldwide Logistics, Osnabrück (Logistik und Transport)
    • Christliches Krankenhaus Quakenbrück, Quakenbrück (Gesundheitswesen)
    • Neuenhauser Unternehmensgruppe, Neuenhaus (Maschinenbau)
    • Kemper Gruppe, Nortrup (Fleischverarbeitung)
    • Schüchtermann-Schiller’sche Kliniken, Bad Rothenfelde (Gesundheitswesen)
    • Georgsmarienhütte GmbH, Georgsmarienhütte (Stahlerzeugung, Stahlverarbeitung)
    • Stadtwerke Osnabrück, Osnabrück (Dienstleister, Personenverkehr, Wasser- und Energieversorgung)
    • Euregio-Klinik, Nordhorn (Gesundheitswesen)
    • Piepenbrock Unternehmensgruppe, Osnabrück (Facility Management, Gebäudereinigung)
    • Rosen Group, Lingen (Entwicklung und Herstellung innovativer Produkte)
    • Homann Feinkost, Dissen (Lebensmittelproduktion)
    • Sparkasse Osnabrück, Osnabrück (Finanz-, Kreditwirtschaft)
    • Amazonen-Werke, Hasbergen (Fahrzeugbau)
    • Fuchs Gruppe, Dissen (Gewürz- und Feinkostproduktion)
    • NOZ Medien, Osnabrück (Medien)
    • GE Wind Energy, Salzbergen (Windenergieanlagen)

    Stellenangebote Osnabrück: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Im Städteranking 2019 von IW Consult belegte Osnabrück Platz 38 von 71 untersuchten Großstädten. – damit rutschte die Stadt im Südwesten Niedersachsens im Vergleich zum Vorjahr um einen Rang ab. Gute Bewertungen gab es unter anderem für die Zahl der Gründungen, einen gesunden Arbeitsmarkt mit vielen Jobs für Jüngere, eine solide Zahl an Kita-Plätzen sowie die vergleichsweise zahlreichen MINT-Absolventen.

    Das sind die wichtigsten Branchen in Osnabrück:

    • Automotive (Automobilzulieferer, Innenausstattung, Karosseriebau, Prototypenbau, Werkzeugbau, Elektromobilität)
    • Logistik
    • Informations- und Kommunikationstechnologie
    • Gesundheitswirtschaft
    • Kreativwirtschaft

    Osnabrück liegt geographisch günstig. Die A1 führt weiter nach Norden in Richtung Bremen und Hamburg. Auf der A30 geht es nach Westen Richtung Amsterdam. Im Osten führt die A2 über Hannover bis nach Berlin. Auch über den Wasserweg ist die Stadt gut verbunden. Bis zum Flughafen Münster/Osnabrück sind es 30 Autominuten.

    Gute Voraussetzungen für Logistikunternehmen, von denen gleich mehrere ihre Zentrale in Osnabrück haben. Jobs in Osnabrück in der Logistikbranche gibt es zum Beispiel für:

    Stellenangebote in Osnabrück beim größten Arbeitgeber der Region

    jobs in osnabrueck niels stensen klinikenDie Niels-Stensen-Kliniken sind mit über 6.000 Beschäftigten der mit Abstand größte Arbeitgeber in Osnabrück. Der Bedarf an Arbeitskräften im Gesundheitswesen ist ungebrochen, auch eine Initiativbewerbung jederzeit aussichtsreich – und ausdrücklich erwünscht.

    Die Niels-Stensen-Kliniken haben unter anderem diese Stellen in Osnabrück zu vergeben:

    Jobs Osnabrück: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Das Leben wird teurer in Osnabrück. Das fängt bei den Mieten an. Zwischen 2017 und 2018 stieg die Medianmiete laut Immowelt um sieben Prozent – von 7,50 Euro auf 8,00 Euro pro Quadratmeter.

    Damit ist das Osnabrücker Mietniveau aber noch sehr moderat. In Münster werden schon 10,40 Euro für den Quadratmeter fällig, auch Oldenburg ist mit 8,40 Euro teurer.

    Aber vielleicht nicht mehr lange. Denn die Mieten in Osnabrück steigen besonders rasant. Dies geht aus dem Jahresgutachten der „Immobilienweisen“ von Forschungsinstituten und Verbänden hervor, das der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) im Februar 2019 vorgelegt hat. Demnach sind die Mieten für die Neuanmietung einer Wohnung zwischen 2005 und 2018 in neun Städten um mehr als 50 Prozent gestiegen. Dazu zählen München, Berlin, Stuttgart, Ingolstadt, Würzburg, Augsburg, Nürnberg, Heilbronn – und eben Osnabrück.

    Wer eine Immobilie in Osnabrück kaufen will, wird aber noch mit moderaten Preisvorstellungen konfrontiert. Zwischen 2017 und 2018 stiegen die Kaufpreise in Osnabrück laut Immowelt nur um drei Prozent – von 2.030 Euro auf 2.100 Euro pro Quadratmeter. In Münster werden pro Quadratmeter schon über 3.000 Euro fällig, in Oldenburg über 2.500 Euro. Demgegenüber liegt Bielefeld noch knapp unter der 2.000-Euro-Marke.

    Kontaktdaten und Servicestellen in Osnabrück

    Sie wollen sich in Osnabrück selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Osnabrück suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Ihr Finanzamt in Osnabrück finden Sie hier.
    • Das Jobcenter Osnabrück finden Sie hier.
    • Die IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim finden Sie hier.
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    Jobs in Cottbus: Aktuelle Stellenangebote in Cottbus und der Lausitz

    jobs in cottbus brandenburg

    Jobs in Cottbus waren bislang auf Kohle gebaut. Das schwarze Gold prägt noch immer die Region, die Zukunft aber soll dem Tourismus gehören. Rund um den neuen Ostsee soll eine Freizeitmaschinerie entstehen, die ihresgleichen sucht, und viele neue Jobs in Cottbus schaffen. Eine Reise wert ist die Lausitz aber schon jetzt. Und sie ist gar keine so schlechte Wahl für alle, die sesshaft werden wollen…

    Jobs Cottbus: Die Stadt

    „Willkommen in Cottbus/Chósebuz“. So begrüßt die Stadt Cottbus ihre Besucher auf der Homepage. Dieser Umstand verweist schon auf eine der größten Besonderheiten von Cottbus: die 100.000-Einwohner-Stadt ist das kulturelle Zentrum der Sorben, einer slawischen Volksgruppe, die als nationale Minderheit offiziell anerkannt ist. Die Sorben prägen Cottbus entscheidend mit. Es gibt sorbische Museen, Verlage, Institute, sogar bilinguale Schulen und Kindergärten.

    Bei Cottbus denken Auswärtige eher an Industrieromantik. Doch ist auch die Altstadt mit ihren Bürgerhäusern vorzeigbar. Das Wahrzeichen der Stadt findet sich ebenfalls hier. Der Spremberger Turm stammt noch aus dem 13. Jahrhundert.

    Gerne halten sich die Cottbuser im Stadtteil Branitz auf. Hier können sie durch den herrlichen Branitzer Park spazieren, das barocke Schloss Branitz bewundern und in den Branitzer Badesee springen. Vor Cottbus’ Haustür liegt der Spreewald, ein Paradies für Naturfreunde und Kanufahrer.

    Wer eine Wohnung in Cottbus sucht, sollte sich in den Stadtteilen

    • Sandow
    • Kiekebusch
    • Döbbrick
    • Ströbitz
    • Schmellwitz
    • und Mitte

    umschauen. Besonders beliebt sind Wohnungen in der Spremberger Vorstadt im Südwesten.

    Jobs Cottbus: Der Arbeitsmarkt

    Im Land Brandenburg lag die Arbeitslosenquote im April 2020 bei 6,2 Prozent. Rund 83.000 Brandenburger waren offiziell ohne Job, darunter knapp 4.300 Cottbuser. Die Arbeitslosenquote in Cottbus ist damit deutlich höher als im Landesschnitt – sie liegt bei 8,3 Prozent.

    Die größte Stadt Brandenburgs ist Potsdam. Die Residenzstadt weist nur eine Quote von 6,0 Prozent aus. In Brandenburg an der Havel sind 8,4 Prozent arbeitslos, in Frankfurt (Oder) sogar 8,6 Prozent (Stand: April 2020). Schlusslicht im Brandenburg-Vergleich ist Cottbus damit zwar nicht, Vorreiter aber ebensowenig.

    Jobs Cottbus: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Die Gehälter in Brandenburg können mit denen im Westen nicht mithalten. Das jährliche Durchschnittsgehalt liegt hier nach Angaben von gehalt.de bei 35.519 Euro brutto. Das sind nicht einmal 80 Prozent des gesamtdeutschen Gehaltsniveaus.

    In Hessen liegt das Durchschnittsgehalt bei über 51.000 Euro, in Baden-Württemberg bei knapp 49.000 Euro und in Niedersachsen immerhin bei über 41.000 Euro. Nur Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern rangieren im Gehaltsranking hinter Brandenburg – und das auch nur hauchdünn.

    Das Einstiegsgehalt nach der Uni beträgt in Brandenburg 36.433 Euro brutto pro Jahr, nach der Ausbildung steigen Berufsanfänger mit 24.297 Euro ein. Auch das ist jeweils der drittletzte Platz im Vergleich aller 16 Bundesländer.

    Fach- und Führungskräfte kommen in Brandenburg laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 auf durchschnittlich 45.066 Euro brutto im Jahr. Spitzenreiter Hessen weist über 65.000 Euro auf. Aber: In dieser Rangliste steht Brandenburg von allen ostdeutschen Flächenländern am besten da. Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern springt gerade so über die 42.000-Euro-Marke.

    Die Xing-Gehaltsstudie 2019 weist für Fach- und Führungskräfte in Brandenburg sogar 60.099 Euro pro Jahr aus. In Sachsen kommen sie demnach nur auf knapp 54.000.

    Ein Vollzeitbeschäftigter mit einem Job in Cottbus kann damit rechnen, 2.653 Euro brutto im Monat mit nach Hause zu nehmen. Das ist der von der Bundesagentur für Arbeit ermittelte Medianwert. In ganz Deutschland liegt dieser Wert bei 3.209 Euro. In Berlin liegt das Medianeinkommen bei 3.126 Euro, in Dresden bei 2.987 Euro und in Leipzig bei 2.807 Euro.

    Ganz unten im Ranking liegt Cottbus aber gar nicht. In Bautzen verdient ein Vollzeitarbeitnehmer 2.283 Euro, in Wittenberg 2.293 Euro. Frankfurt (Oder) liegt mit 2.692 Euro auf dem Cottbuser Gehaltslevel.

    Die wichtigsten Arbeitgeber in Cottbus

    Hier winken Jobs in Cottbus – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Cottbus:

    • Lausitz Energie Kraftwerke AG LEAG (Versorgungsunternehmen)
    • Carl-Thiem-Klinikum Cottbus (Gesundheit)
    • Majorel (Callcenter)
    • Sparkasse Spree-Neiße (Finanzen)
    • Paul Gerhardt Werk (Diakonie)
    • Stadtwerke Cottbus (Versorgungsunternehmen)
    • LWG Lausitzer Wasser (Versorgungsunternehmen)
    • LR Medienhaus (Medien)
    • Regio Print-Vertrieb (Postdienstleistungen)
    • Gebäudewirtschaft Cottbus (Immobilien)
    • eG Wohnen (Immobilien)
    • Deutsche Bahn (Fahrzeuginstandhaltung)
    • Envia (Versorgungsunternehmen)
    • GSE Protect (Sicherheit)
    • Arcus (Bauplanung)
    • Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (Bildung)
    • Walter Services (Call Center)
    • Capita Europe (Outsourcing-Dienstleister)
    • Philotech Systementwicklung und Software (Ingenieurdienstleister)
    • Strabag AG (Straßenbau)
    • Energie Cottbus (Sport)
    • Knappschaft Bahn See (Sozialversicherung)
    • AOK Nordost (Krankenkasse)
    • Stadt Cottbus (Verwaltung)
    • Bundesagentur für Arbeit Cottbus (Behörde)
    • Cottbusverkehr (Verkehrsunternehmen)
    • Vattenfall (Energie)
    • Spreegas Gesellschaft für Gasversorgung und Energiedienstleistung (Versorgung)
    • Ibar Systemtechnik (Ingenieurdienstleister)
    • Bautec (Immobilien)
    • Immobilien-Service-Gesellschaft Niederlausitz (Immobilien)
    • Dussmann (Reinigungsunternehmen)
    • Rotec Bürotechnik (Handelsunternehmen)
    • RPV Briefservice (Postdienstleistungen)
    • Fourteen One (Personaldienstleistungen)
    • Tempton Cottbus (Personaldienstleistungen)
    • DIS AG (Personaldienstleistungen)
    • Die Johanniter (Hilfsorganisation)
    • Inpetho Medienproduktion (Werbung)
    • Hyperworx Medienproduktionen (Werbung)
    • Lausitz Medien-Verlagsgruppe für Crossmarketing (Medien)
    • Ritter von Gral (Personalmarketing)
    • Zwei Helden GmbH (PR-Agentur)
    • Radio Cottbus (Medien)
    • Compass Net Coaching (Weiterbildung)
    • Radisson Blue Hotel Cottbus (Hotellerie)
    • Altstadthotel am Theater (Hotellerie)
    • Best Western Plus Parkhotel und Spa Cottbus (Hotellerie)
    • UCI Kinowelt am Lausitzpark (Unterhaltung)
    • Prima Wetter Bar (Gastronomie)

    Die größten Unternehmen in Brandenburg

    Die wichtigsten unternehmen in Brandenburg CottbusDas sind die größten Unternehmen in Brandenburg – gemessen am Umsatz. Auch ein Arbeitgeber aus Cottbus zählt zu den Schwergewichten des Landes:

    • Edis AG (Stromversorgung) in Fürstenwalde
    • PCK-Raffinerie (Rohstoffe) in Schwedt an der Oder
    • Lausitz Energie Kraftwerke AG (Energieversorgung) in Cottbus
    • Krieger-Gruppe (Höffner-Möbelmärkte) in Schönefeld
    • Rolls-Royce Deutschland (Flugzeugtriebwerke) in Dahlewitz
    • ArcelorMittal (Stahl) in Eisenhüttenstadt
    • Leipa Georg Leinfelder (Papier) in Schwedt an der Oder

    Jobs Cottbus: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Früher war Cottbus eine Tuchmacherstadt, danach prägte die Kohle lange Zeit die Region. Nun geht auch diese Ära zu Ende. Die Zukunft soll dem Tourismus gehören.

    Der Cottbuser Ostsee soll das neue Markenzeichen der Region werden und Wassersportler, Camper, Touristen von nah und fern anlocken. 2030 soll das Projekt beendet, der 1.900 Hektar große Braunkohletagebau vollständig geflutet sein.

    Schon jetzt ist der Spreewald eine beliebte Destination für Wanderer oder Kanusportler. Das sorgt für eine stete Nachfrage in Gastronomie und Hotellerie.

    Stolz ist man in Cottbus auch auf die Brandenburgische Technische Universität, an der immerhin über 7.200 Studierende eingeschrieben sind. Die BTU beschäftigt nach eigenen Angaben genau 183 Professoren, 652 akademische Mitarbeiter, 680 nichtwissenschaftliche Beschäftigte und 14 Auszubildende.

    Bekannt ist die Lausitz auch für ihre Spreewaldgurken und ihr Leinöl. Das Ernährungsgewerbe nimmt daher einen prominenten Platz im Wirtschaftsgefüge ein. Darüber hinaus haben sich diverse IT- und Kommunikationsunternehmen angesiedelt, auch die Metallbranche ist in Südbrandenburg vertreten.

    Das alles kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Cottbus zu den wirtschaftlich schwachen Standorten zählt. Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult belegte die Stadt Rang 56 von 71 untersuchten Städten in Deutschland. In der Unterkategorie Wirtschaftsstruktur liegt Cottbus weit hinten. Auf der anderen Seite punktet Cottbus mit einer hohen Lebensqualität und viel Grün. Speziell Frauen haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt, es gibt viele MINT-Absolventen.

    Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangiert Cottbus auf Platz 363 von 401 Regionen in Deutschland. In der Rubrik Wohlstand reicht es zwar nur zu Rang 370. Dass aber der Cottbuser Arbeitsmarkt gar nicht so schwach ist, belegt Platz 96 in dieser Rubrik.

    Jobs in Cottbus bei der Deutschen Bahn

    Jobs in Cottbus bei der Deutschen BahnDie Deutsche Bahn betreibt in Cottbus ihr Werk für Instandsetzung, Bedarfs- und Unfallreparaturen. Komplexe Fahrzeugumbauten werden in der Lausitz durchgeführt, zum Beispiel Loks auf Hybridantrieb modernisiert. Jobs in Cottbus bei der Deutschen Bahn gibt es unter anderem für:

    Jobs Cottbus: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Für Mieter ist Cottbus ein gutes Pflaster. Die Medianmiete in Cottbus lag 2018 nach Angaben der Plattform Immowelt bei 6,00 Euro pro Quadratmeter. In ganz Deutschland gibt es nur wenige Städte, die dieses Niveau noch unterbieten.

    Bremerhaven und Chemnitz etwa liegen bei 5,20 respektive 5,00 Euro. Vor allem die Städte in Ostdeutschland, im Ruhrgebiet, am Niederrhein und in Norddeutschland zählen zu den günstigsten. Auf der anderen Seite sind ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch schlechter.

    Am oberen Ende der Skala befindet sich München mit einem Quadratmetermietpreis von alles überragenden 18,10 Euro. Teuer wohnt es sich auch in Städten wie Frankfurt (13,90 Euro), Stuttgart(12,50 Euro) und Köln (10,90 Euro).

    Zudem sind die Mietpreise in Cottbus relativ stabil. Von 2017 auf 2018 waren sie laut Immowelt-Analyse nicht gestiegen, während sie in Berlin im gleichen Zeitraum um 13 Prozent zulegten. In der Hauptstadt kostet der Quadratmeter mittlerweile 11,70 Euro, in Potsdam 10,00 Euro.

    Noch billiger als Cottbus ist Frankfurt (Oder), wo der Quadratmeter nur 5,80 Euro kostet. In Magdeburg und Brandenburg an der Havel ist er ebenfalls für 6,00 Euro zu haben. In Dresden sind es dagegen schon 7,50 Euro, in Leipzig 6,60 Euro.

    Der Kaufpreis in Cottbus liegt bei 1.550 Euro per Meter. Auch das ist vergleichsweise günstig, aber: Von 2017 auf 2018 gingen die Kaufpreise laut Immowelt um heftige 10 Prozent nach oben.

    Kontaktdaten und Servicestellen in Cottbus

    Sie wollen sich in Cottbus selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Cottbus suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    [Bildnachweis: Bjoern Bernhard Shutterstock.com]

    Jobs in Darmstadt: Aktuelle Stellenangebote in Darmstadt und Umgebung

    jobs in darmstadt und umgebung aktuelle stellenangebote

    Darmstadt ist Heimat des ältesten Pharmaunternehmens der Welt. Und der Ruhm der Vergangenheit ist noch lange nicht verblasst. Die Stadt in Südhessen gilt als eine der zukunftsträchtigsten Deutschlands. Manche halten sie gar für die Zukunftsstadt schlechthin. Viele Jobs in Darmstadt gibt es für IT-Fachkräfte, Wissenschaftler, Maschinenbauer, Elektrotechniker. Die Pharmaindustrie, Biotech- und IT-Unternehmen fühlen sich hier pudelwohl. Sogar für Weltraumfreunde gibt es passende Stellen in Darmstadt

    Jobs Darmstadt: Die Stadt

    Darmstadt ist DER Geheimtipp in Deutschlands Städtelandschaft. In nahezu allen Rankings mischen die Südhessen ganz weit vorne mit. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegte die Stadt Platz vier von insgesamt 401 untersuchten Städten und Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt landeten die Südhessen sogar auf Rang eins. Auch im Zukunftsranking 2018 von IW Consult war Darmstadt bereits auf der Pole Position ins Ziel gekommen. Die Experten sind sich einig: Darmstadt ist wirtschaftlich hervorragend aufgestellt.

    Speziell für Wissenschaftler ist Darmstadt ein Garten Eden mit vielen saftigen Früchten links und rechts des Weges. Und das nicht erst seit 1997, als das hessische Innenministerium Darmstadt offiziell den Titel der Wissenschaftsstadt verlieh. Es gibt hier die Technische Universität, zwei Hochschulen, Helmholtzzentrum, Fraunhofer-Institute und das Europäische Raumflugkontrollzentrum der ESA.

    Wenn die Forscher mal frei haben, gehen sie ins Zentrum der 150.000-Einwohner-Stadt — oder in eines der vielen Museen. Denn kulturell hat Darmstadt ebenfalls einiges anzubieten. Das Hessische Landesmuseum steht am Friedensplatz, gleich neben dem Schlossmuseum. Etwas weiter südlich lädt das Staatstheater Freunde des gepflegte Schauspiels ein.

    Dass die Darmstädter keine Kulturbanausen sind, sollte ohnehin keine Erwähnung wert sein. Die Stadt ist immerhin eines der deutschen Jugendstil-Zentren. Dem Jugendstil wird auch Darmstadts Wahrzeichen zugeordnet: Der Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe ist fast 50 Meter hoch – und seit über 100 Jahren eine Landmarke.

    Die Mathildenhöhe liegt in Darmstadts Osten. Hier wohnen die Gutverdiener: im Paulusviertel, Woogsviertel, Komponistenviertel. Auch Wohnungen im Steinbergviertel, Martinsviertel und in Bessungen sind begehrt. Die sozialen Brennpunkte liegen eher im Süden der Stadt.

    Jobs Darmstadt: Der Arbeitsmarkt

    In Deutschland lag die offizielle Arbeitslosenquote im April 2020 bei 5,8 Prozent, in Hessen sogar nur bei 5,2 Prozent. Die Stadt Darmstadt liegt bei 5,8 Prozent, der Landkreis Darmstadt-Dieburg bei 4,8 Prozent.

    Rund 5.100 Arbeitslose gibt es in der Wissenschaftsstadt. Mehr als 5.000 Arbeitslose gab es zum letzten Mal im Januar 2018. Angesichts von Corona-Krise und Konjunktureinbruch ist es fraglich, ob die Zahl im Laufe des Jahres 2020 erneut unter die 5.000-Marke fällt.

    Von allen größeren Städten Hessens steht Darmstadt damit aber am besten da. In Frankfurt liegt die Arbeitslosenquote bei 6,3 Prozent, in der Landeshauptstadt Wiesbaden bei 6,9 Prozent, in der Documenta-Stadt Kassel bei 8,4 Prozent und in Offenbach sogar bei 9,7 Prozent.

    Jobs Darmstadt: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    In Darmstadt verdient man ausgezeichnet. Das Medianeinkommen liegt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 4.185 Euro im Monat. Auf mehr als 4.000 Euro kommen nur die allerwenigsten Städte und Kommunen in Deutschland.

    Frankfurt zählt auch dazu. In der hessischen Bankenmetropole werden 4.182 Euro monatlich gezahlt – drei Euro weniger als in Darmstadt. Nebenan in Offenbach sind es aber nur 3.450 Euro. In Mainz beträgt das Medianeinkommen 3.554 Euro. Auch die schicke Landeshauptstadt Wiesbaden reicht mit 3.758 Euro nicht an Darmstadt heran.

    Ohnehin ist Hessen das Topverdienerland innerhalb deutscher Grenzen. Fach- und Führungskräfte verdienen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 in Hessen 65.296 Euro jährlich – mehr gibt es nirgends. Demnach zählt Darmstadt sogar zu den zehn Städten mit dem höchsten Durchschnittsgehalt für Fach- und Führungskräfte in ganz Deutschland. Mit 65.171 Euro im Jahr liegt die Stadt auf Rang fünf hinter Frankfurt, München, Stuttgart und Düsseldorf.

    Die Xing-Gehaltsstudie 2019 weist für Fach- und Führungskräfte in Hessen gar 76.972 Euro jährlich im Schnitt aus – das sind neun Prozent mehr als im deutschen Schnitt.

    Auch ohne akademischen Abschluss und Führungsverantwortung sind die hessischen Gehälter sehr vorzeigbar. Laut gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt in Hessen 51.345 Euro im Jar – kein anderes Bundesland kommt auf über 50.000 Euro.

    De wichtigsten Arbeitgeber in Darmstadt

    Pharmariese Merck setzt seit 1668 auf Darmstadt. Für Merck arbeiten auf einer Fläche von fast 200 Fußballfeldern 11.000 Mitarbeiter, 2.100 davon alleine in der Forschung und Entwicklung. Darmstadt ist Sitz der Unternehmensleitung und der mit Abstand größte Forschungs- und Produktionsstandort von Merck.

    Hier winken Jobs in Darmstadt – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Darmstadt:

    • Merck (Chemie, Pharma)
    • Akasol AG (Batterien)
    • Alnatura (Lebensmittel)
    • European Space Agency (ESA)
    • TE Connectivity (Telekommunikation, Elektrotechnik)
    • CA Technologies (IT)
    • Deutsche Telekom
    • Deutsche Post AG
    • Evonik Industries AG (Chemie, Pharma)
    • Coty Germany (Haarkosmetik)
    • Strabag SE (Straßenbau)
    • Software AG
    • Bechtle (IT-Beratung)
    • Pitney Bowes Deutschland GmbH (Software)
    • Accso (Software/IT-Beratung)
    • Prostep AG (IT-Beratung)
    • Incloud Engineering GmbH (Software)
    • Infor (Software)
    • Ansys Germany GmbH (Software)
    • Dicos GmbH Kommunikationssysteme (IT)
    • Orbit Applikations- und Informationssysteme (IT)
    • Profi Engineering Systems AG (IT)
    • SAG Systemhaus (Software)
    • Omada (Software)
    • Nterra Integration GmbH (IT)
    • Döhler Gruppe Darmstadt (Nahrungsmittel)
    • Schenck RoTec (Maschinenbau)
    • Stadt- und Kreissparkasse Darmstadt
    • Hottinger Baldwin Messtechnik (Elektrotechnik)
    • VWR, Part of Avantor (Laborbedarf)
    • Kao Professional Salon Service/Goldwell (Haarkosmetik)
    • Deutsche Bahn AG
    • Medienhaus Südhessen GmbH (Medien)
    • CA Deutschland (Software)
    • Schenck Process Europe (Maschinenbau)
    • Entega AG (Energie)
    • Adesta (Personalvermittlung)
    • Dr. Terhalle und Nagel (Personalberatung)
    • Wibas (Unternehmensberatung)
    • Arcadis Consult (Unternehmensberatung)
    • Fain Bildungs-GmbH (Fortbildung)
    • Heag Mobilo (Verkehr)
    • TÜH Technische Überwachung Hessen
    • Donges SteelTec (Stahlbau)
    • Volksbank Darmstadt-Südhessen
    • Horiba Europe (Maschinenbau)
    • Henschel Darmstadt (Einzelhandel)
    • Alpha Print Medien AG (Druckerei)
    • Steigerwald Arzneimittelwerk (Chemie, Pharma)
    • Isra Vision AG (Elektrotechnik)
    • Verlag Hoppenstedt
    • Goebel IMS Schneid- und Wickelsysteme (Maschinenbau)
    • Darton AG (Maschinenbau)
    • Plexus (Elektrotechnik)
    • Die Haftpflichtkasse (Versicherung)
    • Stadt Darmstadt (Verwaltung)
    • Klinikum Darmstadt (Gesundheit)
    • Alice-Hospital Darmstadt (Gesundheit)
    • Agaplesion Elisabethenstift (Gesundheit)
    • Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret (Gesundheit)
    • Mission Leben Darmstadt (Pflege)
    • Maritim Hotel Darmstadt (Hotellerie)
    • Welcome Hotel Darmstadt (Hotellerie)
    • SV Darmstadt 98 (Sport)
    • Hessisches Landesmuseum Darmstadt
    • Schlossmuseum Darmstadt
    • Staatstheater Darmstadt
    • Technische Universität Darmstadt
    • Hochschule Darmstadt
    • Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
    • Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF
    • Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie SIT
    • GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

    7 unglaubliche Jobs in Darmstadt bei der Europäischen Weltraumagentur ESA

    Jobs in Darmstadt bei der Europaeischen Weltraumagentur ESADie Europäische Weltraumagentur (ESA) ist einer der attraktivsten Arbeitgeber in Darmstadt. Zwar werden in Südhessen keine Astronauten ausgebildet (sondern im Europäischen Astronautenzentrum in Köln). Spannende Arbeitsplätze hat die Weltraumagentur in Darmstadt aber trotzdem zu bieten, vor allem für technisch Begabte mit Ingenieurabschluss. Beispiele gefällig? Hier sind 7 Jobs bei der ESA in Darmstadt, die nicht von dieser Welt sind:

    • Flight Dynamics Engineer
    • Spacecraft Operations Engineer
    • Space Debris Engineer
    • Ground Station Engineer
    • Navigation Engineer
    • Head of Planetary Defence
    • Mission Analyst

    Jobs Darmstadt: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Darmstadt ist ein heimlicher Gigant. Im Zukunftsranking des Beratungsunternehmens IW Consult bestieg die Stadt 2018 den Thron. Platz 1 von 71 untersuchten deutschen Großstädten – vor München, Hamburg, Berlin oder auch Ingolstadt und Karlsruhe. Im Konkurrenzranking des Forschungsinstituts Prognos landete Darmstadt 2019 auf einem bärenstarken Platz 4 von 401 Städten und Gemeinden in Deutschland. Darmstadt ist, so scheint es, DIE deutsche Stadt der Zukunft.

    Stark sind die Südhessen in allem, was mit dem Internet of Things, IT und Software zu tun hat. Es gibt hier viele MINT-Absolventen und schnelles Internet.

    Summa summarum arbeiten 130.000 Menschen innerhalb der Stadtgrenzen – angesichts von nur 160.000 Einwohnern eine enorme Zahl. Darunter sind viele Forscher. Immerhin wirbt Darmstadt auch als Wissenschaftsstadt für sich. Tatsächlich beherbergt die Stadt 30 wissenschaftliche Einrichtungen und forschende Unternehmen, darunter Technische Universität, Fraunhofer-Institute, Staatsarchive.

    Die 5 ökonomischen Cluster Darmstadts sind:

    • Chemie, Pharma, Biotech
    • Haarkosmetik
    • IT- und Kommunikationstechnologie
    • Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik
    • Weltraum-und Satellitentechnologie

    Darmstadt beherbergt auch das Kontrollzentrum der Europäischen Weltraumorganisation ESA sowie mit Merck das älteste Pharmaunternehmen der Welt. Jobs in Darmstadt gibt es bei Merck aber nicht nur für Naturwissenschaftler…

    Jobs in Darmstadt bei Merck

    Jobs in Darmstadt bei MerckMerck ist der größte Arbeitgeber Darmstadts. Jobs in Darmstadt vergibt das Pharmaunternehmen unter anderem an:

    Jobs Darmstadt: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Der Darmstädter Wohnungsmarkt gilt als extrem angespannt. Vor allem um kleine Wohnungen ist der Konkurrenzkampf entbrannt. Die Stadt ist beliebt, eine Studentenstadt und sie liegt nah am noch kostspieligeren Frankfurt.

    Das Preisniveau in der Wissenschaftsstadt ist dementsprechend hoch. Aber immerhin gibt es erste Tendenzen, dass es nicht mehr zügellos steigt. So war Darmstadt in einer Immowelt-Analyse von 80 deutschen Großstädten eine von nur vier Städten, in der die Kaufpreise von 2017 auf 2018 gefallen sind. Die anderen waren Hagen, Leverkusen und Mönchengladbach. Trotzdem kostet der Quadratmeter in Darmstadt noch immer rund 3.300 Euro – ein Top-Wert.

    Die Mietpreise in Darmstadt kennen dagegen nur eine Richtung – aufwärts. Von 2017 auf 2018 stieg die mittlere Miete hier um fünf Prozent auf 11,10 Euro pro Quadratmeter. Dieses Niveau weisen deutschlandweit fast nur Städte in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen auf.

    Regional betrachtet kommen die Darmstädter aber sogar noch gut weg. In Frankfurt müssen Mieter 13,90 Euro auf den Tisch legen, in Wiesbaden 10,70 Euro und in Mainz 11,80 Euro. Weiter südlich in Heidelberg sind es 12,00 Euro. Nur Mannheim bleibt mit seinen 9,50 Euro unterhalb der Zehn-Prozent-Schwelle.

    Kontaktdaten und Servicestellen in Darmstadt

    Sie wollen sich in Darmstadt selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Stellenangebote in Darmstadt suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Darmstadt finden Sie hier.
    • Das Jobcenter Darmstadt finden Sie hier.
    • Die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main finden Sie hier.
    • Stellenangebote in Darmstadt finden Sie hier bei Karrieresprung in den Jobs.
    [Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

    Jobs in Bremerhaven: Aktuelle Stellenangebote an der Nordsee

    jobs-in-bremerhaven-nordsee

    Bremerhaven ist ein Paradoxon. Auf der einen Seite glitzernde Fassaden und leuchtende Touristen-Augen, auf der anderen Seite soziale Ungleichheit, die kaum irgendwo sonst in Deuschland größer ist. Bremerhaven zählt zu den wirtschaftlich schwächsten Standorten im ganzen Land. Und doch ist die Stadt reizvoll. Jobs in Bremerhaven gib es etwa für Forscher, Windmacher und alle Freunde des gepflegten Fischgerichts…

    Jobs Bremerhaven: Die Stadt

    Durchgesetzt hat sich der Spitzname Klein-Dubai für Bremerhaven nicht. Wer aber vor den futuristischen Havenwelten steht, ahnt, woher er kommt. Die Havenwelten sind der Teil der Stadt, der Besucher anlockt wie das Licht die Motten.

    Hier schießt das luxuriöse Atlantic Hotel Sail City in die Höhe. Daneben steht das Deutsche Auswandererhaus. Im 19. Jahrhundert war Bremerhaven zeitweise der größte Auswandererhafen Europas. Von hier aus fuhren Zehntausende übers Meer in ihr neues Leben nach Amerika. Aktueller denn je ist das Klimahaus, das 2009 eröffnet wurde und den Klimawandel anschaulich erklärt.

    Dazu gesellen sich Casinos, das neue Einkaufszentrum Mediterraneo, der Zoo am Meer, das Deutsche Schifffahrtsmuseum und das U-Boot Wilhelm Bauer – alles fußläufig zu erreichen.

    Bremerhaven ist mit knapp 115.000 Einwohnern die größte Stadt an der deutschen Nordseeküste – aber nicht eigenständig. Sie ist eine Exklave, gehört politisch zum Stadtstaat Bremen. Dabei ist Bremen immerhin 60 Kilometer entfernt.

    Beliebte Wohnlagen sind Bremerhaven-Mitte und Wulsdorf. In Langen nördlich der Stadt lassen sich gerne Familien nieder. Als Problemstadtteil gilt Lehe.

    Jobs Bremerhaven: Der Arbeitsmarkt

    Um Bremerhaven muss man sich Sorgen machen. Fast 8.500 Bremerhavener waren im April 2020 ohne Job. Die Arbeitslosenquote liegt in der Küstenstadt damit bei 14,1 Prozent – und das nach mehreren Jahren Hochkonjunktur. Allerdings waren es vor vier Jahren sogar noch 14,5 Prozent Arbeitslose.

    Für ganz Niedersachsen liegt der Wert wohlgemerkt nur bei 5,7 Prozent, für Deutschland bei 5,8 Prozent.

    In der Stadt Bremen ist die Lage mit einer Arbeitslosenquote von 10,4 Prozent ähnlich prekär wie in Bremerhaven. Das Gleiche gilt für Wilhelmshaven mit 11,6 Prozent (Stand: April 2020).

    Neue Jobs in Bremerhaven gab es laut Arbeitsagentur zuletzt vor allem im Baugewerbe und in der öffentlichen Verwaltung. Eine negative Tendenz verzeichnen dagegen Zeitarbeit und Gastgewerbe.

    Jobs Bremerhaven: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Der Stadtstaat Bremen, dem auch Bremerhaven angehört, ist Deutschlands kleinstes Bundesland. Im Gehaltsranking von gehalt.de liegt er immerhin auf Position 7 von 16 Bundesländern. Im Schnitt verdienen Arbeitnehmer hier 43.110 Euro jährlich – mehr als in Berlin, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Auf Hochschulabsolventen wartet ein Einstiegsgehalt von 44.233 Euro, auf Fachkräfte nach erfolgreicher Ausbildung rund 29.500 Euro.

    Fach- und Führungskräfte bekommen in Bremen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 im Schnitt 57.881 Euro pro Jahr ausbezahlt. Damit liegt Bremen gar nicht so weit hinter Spitzenreiter Hessen (65.296 Euro) zurück. Zum Vergleich: Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern liegt bei rund 42.000 Euro. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 geht sogar von einem Durchschnittsgehalt von 66.785 Euro für Fach- und Führungskräfte in Bremen aus.

    Ein Vollzeitarbeitnehmer mit Job in Bremerhaven bringt 3.196 Euro brutto im Monat nach Hause. Diesen Medianwert hat die Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Eine Hälfte der Gehälter liegt oberhalb, die andere unterhalb. In Bremen beträgt das Mediangehalt 3.445 Euro brutto monatlich.

    Bremerhaven liegt damit auf dem gleichen Level wie seine Nachbarn im Norden Niedersachsens. Ein Vollzeitjob in Oldenburg bringt 3.152 Euro ein, in Wilhelmshaven 3.169 Euro und in Aurich 2.785 Euro. Hamburg liegt bei 3.619 Euro.

    Jobs Bremerhaven: Die wichtigsten Arbeitgeber

    Hier winken Jobs in Bremerhaven – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Bremerhaven:

    • Nordsee GmbH (Gastronomie)
    • Deutsche See (Lebensmittel)
    • Frosta AG (Lebensmittel)
    • Frozen Fish International (Fischverarbeitung)
    • Lloyd Werft Bremerhaven (Schiffbau)
    • Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide
    • Ameos Klinikum Am Bürgerpark
    • Ameos Klinikum Mitte
    • Würfel Holding (Spedition)
    • Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
    • Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES
    • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
    • Hochschule Bremerhaven
    • Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik
    • Bio Nord Biotechnologiezentrum
    • TTZ Bremerhaven (Forschungsdienstleistungen)
    • Adwen (Windkraftanlagen)
    • Bremenports (Hafengesellschaft)
    • J. Heinr. Kramer Holding (Anlagenbau)
    • Gerken Arbeitsbühnen (Baumaschinenvermietung)
    • Nosta (Logistik)
    • Mauser Packaging Solutions (Verpackungen)
    • EIS Electronics (Elektrotechnik)
    • Abelmann (Fischfeinkost)
    • Kaesler Nutrition (Nutztierfutter)
    • Greenyard (Lebensmittelhandel)
    • Eisbären Bremerhaven (Sport)
    • Weser-Elbe Sparkasse
    • Volksbank Bremerhaven-Cuxland
    • Entsorgungsbetriebe Bremerhaven (EBB)
    • Nordsee Zeitung
    • Radio Weser.TV
    • Ted GmbH (Ingenenieurbüro)
    • DNV GL SE (Technische Berater)
    • Formaxx AG (Finanzberatung)
    • Atlantic Hotel Sail City
    • Nordsee Hotel Bremerhaven
    • Best Western Plus Hotel Bremerhaven
    • Avedo (Call Center)
    • Bundeswehr (Marineoperationsschule)
    • Casino Bremerhaven
    • Klimahaus Bremerhaven
    • Deutsches Auswandererhaus
    • Deutsches Schifffahrtsmuseum
    • Kunstmuseum Bremerhaven

    Die Liste der wichtigsten Arbeitgeber in Bremerhaven hier als PDF zum Downloaden und Ausdrucken – für Ihre Jobsuche.

    Die wichtigsten Arbeitgeber in Cuxhaven

    Jobs in Cuxhaven Stellenangebote BremerhavenCuxhaven ist 40 Kilometer von Bremerhaven entfernt und damit näher als Bremen. Vor allem ist Cuxhaven mit seinen fast 50.000 Einwohnern ein beliebter Urlaubs- und Ausflugsort. Zahlreiche Jobs in Cuxhaven gibt es in der Gastronomie und Tourismusbranche.

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Cuxhaven:

    • Siemens Games Renewable Energy (Windanlagen)
    • TAD Pharma (Pharmaindustrie)
    • Vaxxinova (Nutztierimpfstoffe)
    • Appel Feinkost (Lebensmittelgroßhandel)
    • Hansa Flex (Maschinenbau)
    • Helios Klinik Cuxhaven (Gesundheit)
    • Kurklinik Strandrobbe (Reha)
    • Best Western Hotel Das Donners (Hotellerie)
    • Havenhostel Cuxhaven (Hotellerie)

    Aktuelle Stellenangebote in Cuxhaven und Umgebung finden Sie hier bei Karrieresprung unter Jobs.

    Jobs Bremerhaven: Karriereaussichten und Wirtschaft

    „Fischkopp“ – in Bremerhaven ist das kein Schimpfwort. Immerhin leben die Bremerhavener vom Fisch, für die fischverarbeitende Industrie ist Bremerhaven eine Metropole. Mit Frosta, Deutsche See und Nordsee sitzen drei große Anbieter an der Küste.

    Die Frosta AG zum Beispiel stellt in Bremerhaven schon seit 1962 Tiefkühl-Fischprodukte her – und erweiterte die Produktion nach und nach um Gemüse, Fertiggerichte und Nudeln. 600 Mitarbeiter sorgen dafür, dass Fischstäbchen und Schlemmerfilets frisch auf die Tische kommen. Bremerhaven ist der größte Standort von Frosta. Daneben gibt es noch Werke in Elbtal, Rheintal und Bydgoszcz in Polen.

    Bremerhaven ist der viertgrößte Containerhafen Europas und ein bedeutender Logistikstandort. Vor allem Autos werden hier massenweise umgeschlagen.

    Die meisten Jobs in Bremerhaven entstehen in diesen Bereichen:

    • Lebensmittelindustrie
    • Hafenwirtschaft und Logistik
    • Offshore-Windenergie
    • Werften und maritime Technologien
    • Tourismus
    • Kreativwirtschaft
    • Green Economy
    • Forschung

    Ende 2019 machte der Senat den Weg für drei neue Gewerbeflächen in Bremerhaven frei – unter anderem für das Gründerzentrum Green Economy, in dem sich innovative Unternehmen ansiedeln und 300 Jobs schaffen sollen. In den Himmel wachsen aber auch die grünen Ambitionen Bremerhavens nicht. So hatte der Offshore-Windanlagenhersteller Adwen seine Produktion in Bremerhaven schon 2018 eingestellt und betreibt seitdem in der Stadt nur noch Wartung und Service für Offshore-Windräder. Dadurch sind immerhin 150 Arbeitsplätze in Bremerhaven geblieben.

    Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult belegte Bremerhaven nur Platz 69 von 71 Großstädten in Deutschland. Für die Zukunft sieht es nur unwesentlich besser aus. Im Zukunftsindex 2018 kam Bremerhaven auf Platz 58.

    Auch im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegte Bremerhaven nur Platz 383 von 401 Regionen in Deutschland. Demnach zählt Bremerhaven neben Bremen, Berlin, Gelsenkirchen, Offenbach am Main, Neumünster oder Dortmund zu den Städten, die besonders von sozialer Ungleichheit betroffen sind.

    Jobs Bremerhaven: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Bremerhaven ist eine der billigsten Städte Deutschlands. Ein kurzer Blick auf den Vergleichsrechner von Financescout24 genügt: Ein Bremerhavener mit einem Jahreseinkommen von 50.000 Euro müsste in München für denselben Lebensstandard über 96.000 Euro verdienen. In Berlin müsste er auf über 65.000 Euro kommen und sogar in der Stadt Bremen auf 57.000 Euro.

    In Bremerhaven lag die Medianmiete laut Immowelt im Jahr 2018 bei 5,20 Euro pro Quadratmeter. Zwischen 2012 und 2017 war sie um elf Prozent gestiegen – auch das ist vergleichsweise wenig. In der Stadt Bremen waren es im gleichen Zeitraum 22 Prozent. Hier müssen Mieter für den Meter mit 8,30 Euro über drei Euro mehr zahlen. Oldenburg kostet 8,40 Euro, Hamburg 11,90 Euro.

    So billig wie Bremerhaven sind nicht mal Städte wie Gelsenkirchen (5,50 Euro), Duisburg (6,00 Euro), Salzgitter (5,30 Euro), Cottbus (6,00 Euro) oder Wuppertal (6,20 Euro). Zum Vergleich: Frankfurter zahlen für die Miete 13,90 Euro pro Meter, Münchener 18,10 Euro.

    Das gleiche Bild ergibt sich für Käufer. Eine Immobilie in Bremerhaven kostet sie 1.170 Euro pro Quadratmeter. Das liegt nur knapp über Gelsenkirchener Kaufniveau (1.000 Euro). Und die Schalke-Stadt war von allen 80 Großstädten, die Immowelt untersucht hat, die günstigste für Immobilienkäufer. In der Stadt Bremen muss man immerhin 2.050 Euro einplanen, in Oldenburg 2.520 Euro und in Hamburg 4.090 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Bremerhaven selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Bremerhaven suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Bremerhaven finden Sie hier.
    • Das Jobcenter Bremerhaven finden Sie hier.
    • Die Handelskammer Bremen finden Sie hier.
    • Die Kreishandwerkerschaft Bremerhaven-Wesermünde finden Sie hier.
    • Unterstützung für Existenzgründer in Bremerhaven finden Sie hier.
    • Jobs in Bremerhaven finden Sie in unserer Jobbörse.

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    [Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

    Jobs in Bayreuth: Aktuelle Stellenangebote in Oberfranken

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    Auszusetzen gibt es an Bayreuth kaum etwas. Die Stadt ist kulturell wertvoll. Arbeitslosigkeit ist hier ein Fremdwort. Jobs in Bayreuth gibt es in technischen und modischen Berufen, in IT-Häusern und Hotels. Die Wirtschaft steht auf vielen Säulen und die Mieten sind noch erschwinglich. Sogar das Bäckersterben scheint an Bayreuth vorüberzugehen…

    Jobs Bayreuth: Die Stadt

    Bayreuth ist nichts für Kulturbanausen. In Oberfranken regiert die Hochkultur. Einmal jährlich versammelt sich die Prominenz auf dem Grünen Hügel, um den Klängen Richard Wagners zu lauschen. Die Bayreuther Festspiele sind ein gesellschaftliches Ereignis, das weit über Franken und Bayern hinausstrahlt.

    Das Bayreuther Festspielhaus ist bei Weitem nicht der einzige Prachtbau, mit dem sich die fränkische Stadt schmückt. Östlich der Innenstadt steht das Alte Schloss, die frühere markgräfliche Residenz, und wird von der historischen Parkanlage Eremitage umrahmt. In der City laden Opernhaus, Neues Schloss, Franz-Liszt-Museum und Richard Wagner-Museum Kulturfreunde herzlich ein.

    Wer eine Pause braucht, der kehrt in der altehrwürdigen Maisel-Brauerei ein und lässt sich in die fränkische Brautradition einweihen. Tatsächlich soll es Menschen geben, die allein der Maisel’s Bier-Erlebnis-Welt wegen nach Bayreuth kommen – und die Kulturangebote links liegen lassen.

    Wer in Bayreuth keine Wohnung findet – und die sind wegen der vielen Studenten heiß begehrt – der könnte auch in eine der Nachbargemeinden ausweichen. Empfehlenswert sind Trebgast, Mistelbach, Emtmannsberg, Harsdorf, Schnabelwaid, Kirchenpingarten oder Bindlach.

    Jobs Bayreuth: Der Arbeitsmarkt

    Über zu wenig Arbeit können sich die Oberfranken nicht beklagen. Im Landkreis Bayreuth gab es im April 2020 nur 3,4 Prozent Arbeitslose – Vollbeschäftigung. In der Stadt Bayreuth liegt die Arbeitslosenquote mit 5,4 Prozent etwas höher.

    Im 60 Kilometer entfernten Bamberg sind es 4,4 Prozent. Und auch im restlichen Oberfranken gibt es mehr Licht als Schatten. Die Arbeitslosenquote in Hof beträgt 7,2 Prozent, in Coburg 5,8 Prozent, in Kulmbach 4,0 Prozent und in Forchheim 2,9 Prozent.

    Ganz Bayern weist einen Wert von 3,6 Prozent auf, für Deutschland liegt die Arbeitslosenquote bei 5,8 Prozent (Stand: April 2020).

    Die meisten Stellen in Bayreuth entstanden laut Arbeitsagentur zuletzt in diesen Wirtschaftsbereichen:

    • Metall-, Elektro- und Stahlindustrie
    • Verkehr und Lagerei
    • Verarbeitendes Gewerbe
    • Gesundheitswesen
    • Erziehung und Unterricht
    • Heime und Sozialwesen
    • Baugewerbe
    [(Quelle: Arbeitsmarktreport, Agentur für Arbeit Bayreuth, April 2020)]

    Die wenigsten Arbeitslosen je gemeldeter Arbeitsstelle gibt es in Bayreuth im Bereich Gesundheit und Soziales. Hier ist die Gefahr, dauerhaft arbeitslos zu bleiben, also besonders gering. Exzellente Quoten weist die Statistik zudem für Naturwissenschaftler und Informatiker aus.

    Jobs Bayreuth: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Fach- und Führungskräfte dürfen sich in Bayern über ein Durchschnittsgehalt von 62.172 Euro pro Jahr freuen. Auf diesen Wert kommt der Stepstone-Gehaltsreport 2019. Die einzigen Bundesländer, in denen das Gehaltsniveau noch höher ist, sind Hessen und Baden-Württemberg. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 geht für Fach- und Führungskräfte in Bayern sogar von einem Durchschnittsgehalt von fast 76.000 Euro aus.

    Im Durchschnitt verdient ein Arbeitnehmer in Bayern laut Gehaltsplattform gehalt.de 47.295 Euro jährlich. Hochschulabsolventen kommen nach ihrem Berufseinstieg auf 48.535 Euro, Fachkräfte nach erfolgreicher Ausbildung auf 32.368 Euro.

    Speziell Bayreuth hinkt im fränkischen Vergleich aber hinterher. So kommt ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in der Wagner-Stadt auf 3.137 Euro im Monat. Das ist der von der Bundesagentur für Arbeit errechnete Medianwert. Die eine Hälfte der Gehälter liegt oberhalb, die andere unterhalb.

    In Nürnberg beträgt das Mediangehalt 3.470 Euro, in Bamberg 3.367 Euro, in Würzburg 3.317 Euro und in Fürth 3.221 Euro. Das Bayreuther Niveau liegt sogar noch unter dem gesamtdeutschen (3.209 Euro).

    Völlig außer Reichweite befinden sich die bayerischen Top-Standorte. München winkt mit 4.169 Euro im Monat, Ingolstadt gar mit sagenhaften 4.635 Euro – damit weist die Audi-Stadt die höchsten Gehälter in ganz Deutschland auf.

    Jobs in Bayreuth: Die wichtigsten Arbeitgeber

    Jobs in Bayreuth zu vergeben – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Bayreuth:

    • Adolf Riedl (Bademode)
    • Lyondellbasell (Automotive)
    • Tennet Deutschland (Stromversorgung)
    • Siemens AG (Elektrotechnik)
    • Klinikum Bayreuth
    • Medi (Medizinische Hilfsmittel)
    • W. Markgraf (Baugewerbe)
    • Kubus IT (IT-Dienstleistungen)
    • Cybex (Kindersitze)
    • Motor Nützel (Kfz-Handel)
    • Heuberger Kälte-Klima (Klimatechnik)
    • Dieter Braun GmbH (Elektronik)
    • Airinotec (Anlagenbau)
    • Karl Hopf GmbH (Wärmetechnik)
    • Oberender AG (Unternehmensberatung)
    • Business Systemhaus AG (Software)
    • Brauerei Gebr. Maisel
    • Grundig Business Systems (Diktiergeräte)
    • Rottolin (Kunststoff)
    • Schlaeger (Kunststofftechnik und Mechatronik)
    • Stäubli Robotics (Industrieroboter)
    • Steiner Optik (Ferngläser)
    • Steingräber und Söhne (Klavierhersteller)
    • Zapf (Fertiggaragen)
    • Gedikom (Call Center)
    • Amazon (Verteilzentrum)
    • British-American Tobacco BAT (Verteilzentrum)
    • Stadtwerke Bayreuth (Versorgung)
    • Stadt Bayreuth (Verwaltung)
    • Communicall (Call Center)
    • MR Datentechnik (IT-Berater)
    • Korian (Pflegeeinrichtungen)
    • Tintschl (Personaldienstleistungen)
    • Dorfner Gruppe (Reinigung)
    • Eurofins (Labor)
    • Joseph Stiftung (Wohnungsunternehmen)
    • Analytik Institut Rietzler (Labor)
    • Krankenhaus Hohe Warte
    • Klinik Herzoghöhe
    • Bezirkskrankenhaus Bayreuth
    • Reha-Zentrum Roter Hügel

    Die Liste der wichtigsten Arbeitgeber in Bayreuth hier als PDF zum Downloaden und Ausdrucken – für Ihre Jobsuche.

    Jobs bei Medi Bayreuth

    Medi Bayreuth Jobs stellenangebote oberfrankenMedi ist ein Familienunternehmen, das fest in Bayreuth verankert ist. Es stellt medizinische Hilfsmittel wie Kompressionsstrümpfe und Bandagen her. Sogar das lokale Basketball-Team trägt den Firmennamen im Titel. Stellen in Bayreuth bietet Medi unter anderem für:

    Die aktuellen Stellenangebote von Medi Bayreuth finden Sie hier bei Karrieresprung oder auf der Karriereseite des Unternehmens unter career.medi.de.

    Jobs Bayreuth: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Darben muss man in Oberfranken nicht. Die Region soll die höchste Brauerei-, Bäckerei- und Metzgereidichte auf der ganzen Welt haben. Außerdem gibt es hier angeblich die meisten Brennereien und Mühlen.

    Oberfranken ist das größte Süßkirschen- und Meerrettich-Anbaugebiet Europas. Es hat die meisten Teichwirte, den ältesten Brauereifund Deutschlands, die erste Kartoffel in Deutschland angebaut – und will sogar den Kloß erfunden haben. Ein gastronomisches Wunderland.

    Aber Gastronomie und Tourismus prägen keineswegs die Wirtschaftsstruktur – zumindest nicht alleine. Insgesamt ist das Bild sehr gemischt. Industrie und Dienstleistungssektor bauen Hand in Hand Jobs in Bayreuth auf. In den vergangenen zehn Jahren sind nach IHK-Angaben in Oberfranken knapp 47.000 neue sozialversicherungspflichtige Stellen in Bayreuth geschaffen worden – ein Plus von 13 Prozent.

    Die industriellen Schwerpunkte setzt Oberfranken in den Bereichen:

    • Automotive
    • Maschinenbau
    • Kunststoffindustrie
    • Keramische Industrie
    • Glasindustrie
    • Metallverarbeitung
    • Elektronische und optische Industrie
    • Technische Textilien
    • Möbel

    Viele neue Jobs in Bayreuth sollen in Gesundheit und Logistik entstehen. Das sind die zwei Fokusbranchen der Stadt. So wurde auch der Zigaretten- zu einem Logistikstandort umfunktioniert. Im Herbst 2018 stellte British American Tobacco (BAT) die Produktion von Zigaretten in Bayreuth ein. Stattdessen wurde hier eine Logistikzentrale für Westeuropa eingerichtet. Auch E-Commerce-Gigant Amazon taucht mit einem neuen Verteilzentrum auf der Bayreuther Bühne auf.

    Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegte die Stadt Bayreuth Platz 50 von 401 Regionen in Deutschland – nach Platz 65 im vorherigen Ranking drei Jahre zuvor. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt reichte es sogar für Rang 30 – nach Rang 37 beim letzten Mal. Der Landkreis Bayreuth landete im Gesamtranking dagegen abgeschlagen auf Position 307.

    Museum Bayreuth: Stellenangebote mit Kultur

    Museum Bayreuth StellenangeboteEin Museum schafft Wissen – und den einen oder anderen Arbeitsplatz. Hier arbeiten Kuratoren und Restauratoren, wissenschaftliche Mitarbeiter, Referenten, Öffentlichkeitsarbeiter, Bibliothekare, Designer, Fotografen, Archäologen und Online-Redakteure.

    In diesen Museen gibt es Jobs in Bayreuth:

    • Richard-Wagner-Museum
    • Franz-Liszt-Museum
    • Jean-Paul-Museum
    • Historisches Museum Bayreuth
    • Kunstmuseum Bayreuth
    • Neues Schloss Bayreuth
    • Urwelt-Museum
    • Haus Wahnfried
    • Deutsches Freimaurermuseum
    • Deutsches Schreibmaschinenmuseum
    • Schloss Fantaisie mit Gartenkunst-Museum
    • Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte
    • Goldbergbaumuseum Goldkronach

    Jobs Bayreuth: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Bayreuth ist eine attraktive Stadt. Sie bietet Fachkräften gute Jobs – und günstige Wohnungen. So lagen die durchschnittlichen Mietpreise nach Immowelt-Angaben im Jahr 2018 bei 9,70 Euro pro Quadratmeter.

    Das sind Preise, die sich – sowohl regional als überregional – sehen lassen können. In Bamberg kostet der Quadratmeter 9,10 Euro, in Würzburg 10,50 Euro, in Nürnberg 10,10 Euro, in Fürth 9,70 Euro. Nur Schweinfurt ist mit 7,00 Euro klar preiswerter.

    Nördlich von Bayreuth in Jena müssen Mieter 9,00 Euro einkalkulieren, westlich in Frankfurt 13,90 Euro und südlich in Ingolstadt 11,60 Euro. Außer Konkurrenz spielt München mit schier unglaublichen 18,10 Euro pro Meter.

    Wer eine Immobilie in Bayreuth kaufen möchte, braucht in Bayreuth 2.270 Euro pro Quadratmeter. Das ist spottbillig, wenn man es mit München (7.140 Euro), Frankfurt (4.430 Euro) oder Stuttgart (4.080 Euro) vergleicht. Auch in Nürnberg (3.110 Euro), Fürth (3.120 Euro), Erlangen (3.730 Euro) und Bamberg (2.820 Euro) ist der Wohnungskauf kostspieliger, in Schweinfurt (1.890 Euro) ist er billiger.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Bayreuth selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Bayreuth suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Bayreuth finden Sie hier.
    • Das Jobcenter Bayreuth-Stadt finden Sie hier.
    • Die IHK für Oberfranken Bayreuth finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer für Oberfranken finden Sie hier.
    • Jobs in Bayreuth finden Sie in unserer Jobbörse.

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    [Bildnachweis: Val Thoermer by Shutterstock.com]

    Jobs Aachen: Aktuelle Stellenangebote in der Städteregion Aachen

    In Aachen fühlt sich jeder wohl. Kaiser, Tüftler, Pferde, Naschkatzen. Die Stadt weist mit ihrem Dom ein Kulturdenkmal von Weltrang auf – und eine der besten technischen Universitäten Europas. Jobs in Aachen gibt es für Maschinenbauer und Elektrotechniker, in der Nahrungsmittelindustrie und im Tourismus. Auch Amazons Sprachdienst Alexa spielt für Aachen eine immer wichtigere Rolle…

    Jobs Aachen: Die Stadt

    Aachen ist vielseitig. Die Stadt ist erstens sportlich. Mit dem CHIO trägt sie eines der bedeutendsten Reitsport-Turniere der Welt aus. Zweitens ist Aachen technisch versiert. Die RWTH Aachen gehört zu den renommiertesten technischen Universitäten in ganz Europa.

    Drittens ist Aachen historisch bedeutsam. Kaiser Karl der Große machte aus Aachen im Mittelalter ein Zentrum des fränkischen Reiches, sein Aachener Dom war Jahrhunderte später das erste deutsche Unesco-Weltkulturerbe. Und viertens ist Aachen auch noch richtig lecker. Die Aachener Printen sind weltberühmt und ein gefragtes Mitbringsel.

    Wer in Ronheider Berg oder Gut Steeg wohnt, hat es geschafft. Hier im Süden der Stadt stehen die Prachtbauten Aachens. Etwas günstiger wohnt es sich in Soers, Hörn und Burtscheider Abtei, die ebenfalls zu den beliebtesten Wohnlagen zählen. Schöne Altbauten findet man in Beverau, Wohnungen in Uni-Nähe in Laurensberg.

    Jobs Aachen: Der Arbeitsmarkt

    Einer IHK-Analyse zufolge fehlten bereits 2019 in der Wirtschaftsregion Aachen etwa rund 11.000 Fachkräfte – 8.000 mit einem Berufsabschluss sowie 3.000 akademisch Qualifizierte – vor allem in den Bereichen Technik, Pflege und Gastgewerbe.

    In der Städteregion Aachen lag die Arbeitslosenquote im April 2020 bei 8,0 Prozent. Die Städteregion Aachen umfasst diese Städte und Gemeinden:

    • Aachen
    • Alsdorf
    • Baesweiler
    • Eschweiler
    • Herzogenrath
    • Monschau
    • Stolberg
    • Würselen
    • Roetgen
    • Simmerath

    Baesweiler im Norden ist immerhin rund 20 Kilometer von Aachen entfernt, Monschau im Süden sogar 30 Kilometer.

    Die Städteregion Aachen liegt damit leicht über dem Schnitt von Nordrhein-Westfalen. In ganz NRW beträgt die Arbeitslosigkeit 7,4 Prozent (Stand: April 2020). Für ganz Deutschland liegt der Wert bei 5,8 Prozent.

    Vor allem gut ausgebildete Fachkräfte< haben oft keine Probleme, neue Stellen in Aachen zu finden. Das hat sich sogar bis ins Ausland herumgesprochen. Nach einer Auswertung der Jobbörse Indeed kam im Jahr 2018 jede zehnte Suchanfrage nach Jobs in Aachen aus dem Ausland. Auf Rang zwei lag mit großem Abstand Düsseldorf. Hier stammte ungefähr jede 20. Suchanfrage nicht aus Deutschland.

    Aachens Grenznähe spielte vermutlich eine entscheidende Rolle. Besonders viele Jobsucher kommen aus dem benachbarten Belgien und den Niederlanden.

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus für Jobs in Aachen

    In der Region Aachen können Arbeitnehmer mit einem monatlichen Gehalt von 3.365 Euro brutto rechnen. Das ist der Medianwert, der von der Bundesagentur für Arbeit ermittelt wurde. Beim Median befindet sich eine Hälfte der Gehälter darüber, die andere darunter.

    Zum Vergleich: In Düsseldorf liegt das Medianeinkommen bei 3.882 Euro, in Köln bei 3.696 Euro und in Mönchengladbach bei 3.047 Euro. Der Wert für ganz Deutschland beträgt 3.209 Euro.

    Im Schnitt verdienen Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen 45.360 Euro jährlich. Fach- und Führungskräfte bringen es in NRW laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 auf 58.846 Euro brutto im Jahr, laut Xing-Gehaltsstudie 2019 sogar auf 71.913 Euro.

    Die größten Arbeitgeber in Aachen

    Jobs in Aachen zu vergeben – das sind die größten Arbeitgeber in Aachen:

    • Philips (Beleuchtung)
    • Continental Reifen (Automotive)
    • Ford Forschungszentrum (Automobil)
    • Amazon Forschungszentrum (Handel)
    • Denso (Automotive)
    • Grünenthal (Pharma)
    • Talbot Services (Schienenfahrzeuge)
    • Zeitungsverlag Aachen (Medien)
    • P3 Ingenieurgesellschaft (Unternehmensberatung)
    • FEV Europe (Automotive)
    • Lindt (Schokolade)
    • Zaquensis (Zeitarbeit)
    • Zentis (Nahrungsmittel)
    • Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft Aachen
    • Aachen Münchener Versicherung
    • Guidion (Telekommunikation)
    • Lumileds (Beleuchtung)
    • Generali Deutschland Informatik Services
    • Kisters AG (IT)
    • Inform Institut für Operations Research und Management (Software)
    • Lambertz-Gruppe (Printen)
    • Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT
    • Fraunhofer-Institut IPT für Produktionstechnologie
    • Fraunhofer-Zentrum Digitale Energie
    • Stawag Stadtwerke Aachen AG
    • Leo – Der Bäcker und Konditor
    • Trianel (Energieversorgung)
    • e.GO Mobile AG (Automobil)
    • DSA Daten- und Systemtechnik (IT)
    • Carpus und Partner (Beratung)
    • Soptim AG (Software)
    • RWTH Aachen
    • Fachhochschule Aachen
    • Streetscooter GmbH
    • Marienhospital Aachen

    Die Liste der größten Arbeitgeber in Aachen hier als PDF zum Downloaden und Ausdrucken – für Ihre Jobsuche.

    Startups in Aachen

    Startup Jobs AachenAachen ist dank seiner technischen Expertise ein beliebter Gründerstandort. Stellen in Aachen – diese Startups bieten sie an:

    • Antikoerper-online.de (Online-Marktplatz)
    • Bitstars (Software)
    • Design-Bestseller (E-Commerce)
    • divVoice (Sprachassistenten für die Industrie)
    • Edudip (Webinar-Software)
    • Epidu (Werbung)
    • GridX (Internet of Things)
    • Innoloft (B2B-Netzwerk)
    • Interactive Pioneers (UX Design)
    • NevisQ (Intelligente Sensorysteme)
    • Service Ocean (Software zur intelligenten Terminbuchung)

    Jobs Aachen: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Aachen ist für seine Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) bekannt. Sie ist die größte TU Westeuropas. Daneben forschen aber noch viele andere Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen sowie Forschungs- und Entwicklungslabors großer Unternehmen auf Weltniveau. Jeder zehnte Forscher in Deutschland arbeitet nach Angaben der IHK Aachen in der Grenzregion. Auch das renommierte Forschungszentrum Jülich liegt in der Nachbarschaft.

    Das Amazon Office in Aachen fokussiert sich beispielsweise auf die Entwicklung von Technologien für den Sprachdienst Alexa. Die Mitarbeiter des Entwicklungszentrums beschäftigen sich vor allem mit Spracherkennung (ASR) und dem Verstehen natürlicher Sprache (NLU).

    Automobilzulieferer Denso nahm 2005 sein Aachen Engineering Centre (AEC) in Wegberg in Betrieb. Das Forschungszentrum von Automobilhersteller Ford gibt es schon seit 1994. 250 Wissenschaftler wollen die Ford-Modelle nachhaltiger machen. Auch der niederländische Konzern Philips forscht und entwickelt in Aachen.

    Einen großen Stellenwert hat in Aachen die Ernährungsindustrie. Nicht nur Printen werden hier serviert. Für Schokoladenhersteller Lindt ist Aachen der größte Standort. Der Lindt-Goldhase wurde in Aachen entwickelt und aus Aachen heraus vermarktet. Die Marketing-Abteilung sitzt ebenfalls in der westlichsten Unistadt Deutschlands.

    Stellenangebote in Aachen – diese Bereiche und Branchen schaffen die meisten Jobs in Aachen:

    • Wissenschaft
    • Forschung und Entwicklung
    • Automobilindustrie
    • Maschinenbau
    • IT und Telekommunikation
    • Chemie
    • Elektrotechnik
    • Nahrungsmittelindustrie
    • Gummi- und Kunststoffe
    • Logistik
    • Metall
    • Papier

    Nicht zu vergessen ist die Tourismusbranche. Der Aachener Dom war 1978 das erste deutsche Kulturdenkmal, das in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde – für Besucher ist er noch immer ein Magnet.

    Trotz aller Vorzüge spielt Aachen aber nicht in der ersten Wirtschaftsliga Deutschlands mit. Im Städteranking 2019 von IW Consult landete Aachen auf Platz 40 von 71 untersuchten Großstädten und damit nur im Mittelfeld.

    Für die Zukunft aber scheinen die Aussichten besser zu sein. Im Zukunftsranking belegte Aachen Platz 19. Vor allem die vielen Ingenieure und MINT-Absolventen könnten die Stadt weiter nach vorne katapultieren.

    Stadt Aachen Jobs

    Stadt Aachen JobsZu den wichtigsten Arbeitgebern zählt auch die Stadt Aachen selbst. Jobs in Aachen gibt es bei der Stadt aktuell (Stand: Mai 2020) unter anderem für:

    Aktuelle Stellenangebote der Stadt Aachen finden Sie hier.

    Jobs Aachen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Die Aachener Mietpreise liegen im Mittelfeld. Mieter zahlen laut Immowelt im Mittel 8,70 Euro für den Quadratmeter. Das ist weit entfernt von Münchener (18,10 Euro) oder Frankfurter (13,90 Euro) oder auch Freiburger (12,00 Euro) Verhältnissen.

    Aber das Niveau ist höher als in Mönchengladbach (6,50 Euro) und in Krefeld (6,80 Euro) und auch als in Neuss (8,10 Euro) – also den Städten im Nordosten Aachens. Westlich der Kaiserstadt wird es hingegen wieder teurer. In Köln mietet man sich für 10,90 Euro pro Quadratmeter ein, in Bonn für 9,70 Euro.

    Beengt dürfte sich der eine oder andere Student fühlen. Kleine Wohnungen sind in der RWTH-Stadt heißt begehrt. Laut Immowelt werden für sie Mietpreise von mehr als zehn Euro pro Quadratmeter aufgerufen.

    Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat berechnet, dass eine studentische Musterwohnung von 30 Quadratmetern in Aachen rund 400 Euro Miete kostet. Das ist ähnlich teuer wie in Bonn, Münster und Karlsruhe. Bonn und Aachen sind auch die beiden Standorte, an denen die Zahl der Studenten in den letzten Jahren enorm zugelegt hat. Das hat Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt.

    Wer günstiger studieren möchte, der findet im Ruhrgebiet, in Kiel, Leipzig, Bamberg und sogar Berlin bessere Bedingungen vor.

    Die Kaufpreise in Aachen befinden noch auf einem vergleichsweise niedrigen Level. Der Quadratmeter kostet laut Immowelt 2.330 Euro. In Köln ist eine Immobilie fast 1.000 Euro pro Quadratmeter teurer. In Krefeld werden dagegen nur 1.660 Euro fällig.

    Jobs in Aachen: Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Aachen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Aachen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt in Aachen finden Sie hier.
    • Das Jobcenter Städteregion Aachen finden Sie hier.
    • Die IHK Aachen finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Aachen finden Sie hier.
    • Stellenangebote in Aachen finden Sie in unserer Jobbörse.
    [Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

    Jobs in Schwerin: Aktuelle Stellenangebote an der Ostsee

    jobs in schwerin stellenangebote ostsee

    Schwerin hat alles. Schlösser, Seen und auch mehr und mehr Arbeitsplätze. Vor allem die Tourismusbranche genießt die herrliche Lage im Nordosten. Aber auch die Industrie schafft Jobs in Schwerin. So werden hier jährlich zwei Milliarden Kaffeekapseln abgefüllt. Die Vorzüge Schwerins erkennen immer mehr junge Leute. Die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern ist zu einer „Schwarmstadt“ geworden. Jobs Schwerin: Hier gibt es sie…

    Jobs Schwerin: Die Stadt

    Ein Satz aus dem Marketing-Baukasten: Dort leben, wo andere Urlaub machen. So ganz falsch liegt man damit in Schwerin nicht. Das Schloss Schwerin sieht märchenhaft aus, während einem die frische Ostseeluft um die Nase weht.

    Schwerin ist zwar die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns, aber nicht die größte Stadt im Lande. Sie zählt knapp 100.000 Einwohner, während Rostock auf über 200.000 Menschen kommt.

    Wäre Schwerin ein Land, wäre es Finnland. Ein Dutzend Seen befinden sich im Stadtgebiet. Darunter der Schweriner Innensee mit seiner Schlossinsel. Sehenswert ist auch die Altstadt, in der es nach der Wende umfangreiche Sanierungen gab.

    Sehr viel spezieller sind da die Museen der Stadt. In der Nähe des Lankower Sees beherbergt das Flippermuseum ausrangierte Spielautomaten, das Internationale Feuerwehrmuseum steht in Zippendorf südlich des Innensees.

    Sogar wohnen kann man auf dem Innensee. Wohnungen auf der Halbinsel Werdervorstadt sind beliebt, aber vergleichsweise teuer. Ausweichen kann man in die zentrumsnahe Paulsstadt oder weiter außerhalb nach Krebsförden oder Mueß.

    Jobs Schwerin: Der Arbeitsmarkt

    Mecklenburg-Vorpommern hat die höchste Arbeitslosenquote aller deutschen Flächenländer (Stand: März 2020). Sie beträgt 7,3 Prozent. Sachsen-Anhalt liegt mit 7,1 Prozent auf dem vorletzten Platz. In Baden-Württemberg sind es dagegen nur 3,4 Prozent. Für ganz Deutschland beträgt die Quote 5,1 Prozent.

    In Schwerin waren im März 2020 knapp 4.300 Menschen ohne Job. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 8,8 Prozent. Der Wert ist deutlich schlechter als jener von Rostock im Osten (6,6 Prozent) und von Lübeck im Westen (7,2 Prozent).

    Die Jobaussichten hängen aber auch in Schwerin maßgeblich vom Beruf ab. So ist der Arbeitsmarkt für Pflegekräfte komplett leergefegt. Rund die Hälfte der Unternehmen in Westmecklenburg kann ihre Stellen längerfristig nicht besetzen. Auch Ausbildungsstellen bleiben immer häufiger unbesetzt.

    Die meisten Einstiegsmöglichkeiten und Jobs in Mecklenburg-Vorpommern gibt es in:

    • Zeitarbeit
    • Gesundheit und Sozialwesen
    • Metall-, Elektro- und Stahlindustrie
    • Baugewerbe
    • Gastgewerbe

    Jobs in Schwerin: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Überspitzt formuliert ist Mecklenburg-Vorpommern das Armenhaus Deutschlands. In keinem anderen Bundesland sind die Einkommen so niedrig.

    Das Durchschnittsgehalt in Mecklenburg-Vorpommern liegt laut gehalt.de bei 34.155 Euro im Jahr. Spitzenreiter Hessen bring es auf über 51.000 Euro.

    Fach-und Führungskräfte kommen gemäß Stepstone-Gehaltsreport im Nordosten immerhin auf 42.063 Euro im Schnitt. Auch das ist der letzte Platz im Ranking, wenngleich Sachsen-Anhalt mit 42.340 Euro nur einen hauchdünnen Vorsprung vor MeckPomm hat. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 geht immerhin von 52.959 Euro jährlich für Fach- und Führungskräfte in Mecklenburg-Vorpommern aus.

    Und speziell in Schwerin? Das Durchschnittsgehalt in Schwerin liegt laut gehalt.de bei rund 35.200 Euro im Jahr. Von allen Landeshauptstädten Deutschlands ist das am wenigsten.

    Das Medianeinkommen in Schwerin wiederum liegt laut Bundesagentur für Arbeit bei 2.795 Euro monatlich. Das ist klar unter dem gesamtdeutschen Wert von 3.209 Euro. Weiter westlich in Hamburg sind es 3.619 Euro, in Lübeck 3.036 Euro. Median bedeutet, dass 50 Prozent der Gehälter über dem Wert liegen und 50 Prozent darunter.

    Aber: Schwerin liegt immerhin vor dem großen Rivalen Rostock. In der Hansestadt Rostock liegt das Medianeinkommen mit 2.763 Euro rund 30 Euro hinter dem Schweriner. In den ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns ist das Gehaltsniveau noch wesentlich niedriger. So verdient man an der Mecklenburgischen Seenplatte im Median 2.325 Euro, in Ludwigslust-Parchim 2.295 Euro und in Vorpommern-Rügen gar nur 2.194 Euro monatlich.

    Die größten Arbeitgeber in Schwerin

    Jobs in Schwerin zu vergeben – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Schwerin:

    • Energieunion (Energiehandel)
    • Wemag AG (Energieversorgung)
    • Stadtwerke Schwerin (Energie- und Wasserversorgung)
    • Deutsche Bahn AG
    • DB Dialog (Call-Center)
    • Prysmian Kabel und Systeme (Kabelfertigung)
    • Flammaerotec (Luftfahrt)
    • Schoeller Allibert (Kunststoffverpackungen)
    • Alba Nord (Abfallentsorgung)
    • Sparkasse Mecklenburg-Schwerin (Finanzen)
    • Handelshof Schwerin (Großhandel)
    • Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern (IT)
    • Convergys GmbH (Call-Center)
    • Sky Deutschland Service Center (Call-Center)
    • Hugo Pfohe Schwerin (Kfz-Handel, Reparatur)
    • KGW Schweriner Maschinen- und Anlagenbau
    • Deutsche Post AG (Briefzentrum)
    • Helios Kliniken Schwerin
    • Nestlé Deutschland (Kaffeekapselwerk)
    • Concentrix (Unternehmensdienstleistungen)
    • Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern
    • Wibau Haustechnik
    • Zeitungsverlag Schwerin
    • Prinz Technik Hydraulik
    • SIS – Schweriner IT- und Servicegesellschaft
    • Bertelsmann Accounting Services Schwerin
    • Gegenbauer Gruppe (Gebäude- und Sicherheitsdienst)
    • BDS – Büro für Sicherheit und Dienstleistungen (Sicherheitsdienst)
    • Mandarin Medien (Internetagentur)
    • OT Oberflächentechnik
    • Unirota Maplan (Maschinenbau)
    • PTS Precision (Automotive)
    • KraussMaffei Automation (Kunststoff)
    • SES Werkzeugbau Schwerin (Werkzeugmaschinen)
    • BVS Systemtechnik (Flugsitze)
    • G und G Extrusionstechnik (Werkzeugbau)
    • United Caps Schwerin (Kunststoff)
    • Germaat Polymer (Kunststoff)
    • GreenLife (Wassermanagement)
    • Seeland und Utrecht Kunststoffverarbeitung
    • FVH Folienveredelung
    • Mona Sojaland (Nahrungsmittel)
    • Schweriner Fleischwaren GmbH
    • Mühlenbäckerei GmbH
    • ZIM Flugsitz (Luftfahrt)
    • HNP Mikrosysteme (Gesundheitswirtschaft)
    • Labor MVZ Westmecklenburg
    • HygCen Germany (Prüfinstitut)
    • Hoffrichter (Medizintechnik)
    • Ypsomed Produktion (Injektions- und Infusionssysteme)
    • Human Med AG (Medizintechnik)
    • DST Diagnostische Systeme und Technologien
    • Planet IC (IT)
    • Trebing und Himsted Prozessautomation
    • Com In IT Solution Center
    • SKM Informatik
    • Leitek Informations- und Automatisierungstechnik
    • Hair-Cosmetic-Team (Friseur)

    Die Liste der wichtigsten Arbeitgeber in Schwerin hier als PDF zum Downloaden und Ausdrucken – für Ihre Jobsuche.

    Die 20 größten Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern

    Die groeßten Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern Jobs SchwerinVon den 100 größten Unternehmen Mecklenburgs-Vorpommerns sitzen nach einer Auswertung der Nord/LB 15 in Schwerin. In der Hansestadt Rostock sind sogar 21 der größten Arbeitgeber zuhause.

    Hier winken Jobs in Schwerin – das sind 20 größten Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern:

    • Aida Cruises (Rostock, Kreuzfahrten)
    • Nordex SE (WRostock, Windenergie)
    • Helios Kliniken Gruppe (Schwerin, Gesundheit)
    • Universitätsmedizin Rostock (Rostock, Gesundheit)
    • Deutsche Bahn AG (Schwerin, Verkehr)
    • Universitätsmedizin Greifswald (Greifswald, Gesundheit)
    • Deutsche Post DHL (Neubrandenburg, Nachrichtenübermittlung/Logistik)
    • Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum (Neubrandenburg, Gesundheit)
    • MV Werften Holdings (Wismar, Schiffbau)
    • Liebherr-MCCtec Rostock (Maritime Krantechnik)
    • Deutsche Seereederei (Rostock, Mischkonzern)
    • HN Holding (Parchim, Maschinenbau/Elektronik/Industrieservice/Hydraulik)
    • Unser Heimatbäcker (Pasewalk, Ernährung)
    • MediClin Mecklenburg-Vorpommern (Waren/Müritz, Gesundheit)
    • Netto (Stavenhagen, Einzelhandel)
    • Nordkurier Mediengruppe (Neubrandenburg, Verlagswesen)
    • KMG Kliniken (Güstrow, Gesundheit)
    • Stadtbäckerei Junge (Elmenhorst, Ernährung)
    • Braun Gruppe (Greifswald, Mischkonzern)
    • Dr. Oetker Tiefkühlprodukte (Wittenburg, Ernährung)
    [Quelle: Nord/LB, 19. Dezember 2019]

    Jobs Schwerin: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Jobs in Schwerin schafft die Tourismusbranche in besonderem Maße. Schloss und Meer locken Jahr für Jahr Hunderttausende Besucher nach Schwerin. Die Stadt zählte zuletzt über 330.000 Übernachtungen in einem Jahr. Restaurants, Hotels und Pensionen sind voll, 46 Beherbungsbetriebe kümmern sich um Schwerins Gäste.

    Auch Lebensmittelmulti Nestlé hat Schwerin für sich entdeckt. Seit 2014 füllt er hier jährlich zwei Milliarden Kaffeekapseln ab. Für die Umwelt eine Katastrophe, für Schwerins Arbeitsmarkt ein Gewinn. 370 Mitarbeiter haben im größten Kaffeekapsel-Werk Nestlés in Europa Arbeit gefunden.

    Diese Branchen sind für Schwerin wichtig:

    • Tourismus
    • Maschinenbau und Automobilindustrie
    • Kunststoff
    • Ernährungswirtschaft
    • Luftfahrt
    • Gesundheit und Medizintechnik
    • IT und Datenverarbeitung

    IT Jobs Schwerin

    IT Jobs SchwerinAuffällig sind die vielen Call-Center-Dienstleister und IT-Unternehmen, die es in Schwerin gibt. Das Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern (DVZ) etwa ist IT-Dienstleister der Landesverwaltung und beschäftigt 550 Mitarbeiter (Stand: April 2020).

    Das DVZ hat unter anderem für diese Fachkräfte Jobs in Schwerin:

    Jobs Schwerin: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Schwerin ist eine „Schwarmstadt“. Hierhin zieht es laut Analysehaus Empirica besonders viele 25- bis 34-Jährige. Der Grund ist klar: Die Stadt ist erstens lebenswert und zweitens längst nicht so teuer wie die großen Metropolen.

    Tatsächlich betragen die Mieten nur einen Bruchteil des Westniveaus. Laut Immowelt wurden 2018 für den Quadratmeter in Schwerin 6,80 Euro fällig. In München waren es über 18 Euro, in Frankfurt fast 14 Euro und in Hamburg und Berlin knapp 12 Euro.

    Im Vergleich mit anderen ostdeutschen Städten schneidet Schwerin aber gar nicht mehr so günstig ab. Zwar sind Dresden und Erfurt mit je 7,50 Euro klar teurer, aber in Leipzig, Rostock (je 6,60 Euro), Magdeburg und Cottbus (je 6,00 Euro) wohnt man noch billiger. Schnäppchenparadies Nummer eins ist Chemnitz mit 5,00 Euro pro Quadratmeter.

    Wer sich in Schwerin dauerhaft niederlassen will, muss 1.690 Euro pro Quadratmeter für den Immobilienkauf einplanen. Auch das ist im bundesweiten Vergleich ein sehr akzeptabler Preis, aber keineswegs unschlagbar günstig. Viele Mittelstädte im Westen – vom Ruhrgebiet über das Sauerland und den Niederrhein bis an die Küste in Niedersachsen – haben ein tieferes Preisniveau.

    Aber: In Rostock sind Wohnungen um Einiges teurer als in Schwerin. 2.800 Euro werden in Rostock für den Quadratmeter veranschlagt – Punkt für Schwerin.

    Jobs in Schwerin: Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Schwerin selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Schwerin suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Schwerin finden Sie hier.
    • Das Jobcenter Schwerin finden Sie hier.
    • Die IHK zu Schwerin finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Schwerin finden Sie hier.
    • Jobs in Schwerin finden Sie in unserer Jobbörse.
    [Bildnachweis: Anibal Trejo by Shutterstock.com]

    Jobs in Saarbrücken: Aktuelle Stellenangebote im Saarland

    Das Saarland haben viele Arbeitnehmer gar nicht auf ihrem Radar. Dabei ist seine Hauptstadt keine schlechte Adresse. Gute Jobs in Saarbrücken gibt es zum Beispiel für Informatiker, Biotechnologen oder Logistiker. Und für alle, die französisch sprechen. Nachbar Frankreich ist nur einen Steinwurf entfernt. Er bringt all seine Vorzüge – und manche seiner Probleme – mit über die Grenze….

    Jobs Saarbrücken: Die Stadt

    Das Saarland hat nur knapp eine Million Einwohner. 180.000 davon leben in der Landeshauptstadt Saarbrücken. Sie ist damit auch die einzige Großstadt im Saarland.

    Landmarke ist die Ludwigskirche. Die evangelische Kirche, im 18 Jahrhundert erbaut, kann es mit dem Hamburger Michel und der Dresdner Frauenkirche aufnehmen. Sie zählt zu den wichtigsten Bauten des Barock in Deutschland.

    In Saarbrücken ist man mit einem Bein in Frankreich. Das ist sogar ganz wörtlich zu nehmen, wenn man sich auf dem Hauptfriedhof befindet. Der Friedhof, der ursprünglich für gefallene Soldaten des Ersten Weltkriegs errichtet wurde, liegt unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze. Historisch belastet, aber heute ganz nah – der Ort steht symbolisch für das Verhältnis beider Länder.

    Frankreich ist in Saarbrücken ohnehin allgegenwärtig. Die Französische Industrie- und Handelskammer in Deutschland hat hier ihren Sitz, jeden Tag pendeln Tausende Franzosen mit Jobs in Saarbrücken zur Arbeit über die Grenze – und umgekehrt. In letzter Zeit lockt auch die Straßenprostitution viele Franzosen nach Saarbrücken – ein unschöner Nebenaspekt der Annäherung.

    Beliebte Wohnlagen in Saarbrücken sind Riegelsberg, Eschberg, Güdingen, Gersweiler und Altenkessel. Familien schätzen Sankt Arnual, viele neue Wohnungen entstehen in Alt-Saarbrücken. Die Brennpunkte finden sich in der Innenstadt: Johanneskirche, Hauptbahnhof und Kaiserviertel. Problematisch sind auch Teile von Burbach, Malstatt und Dudweiler.

    Jobs Saarbrücken: Der Arbeitsmarkt

    Im Regionalverband Saarbrücken waren im März 2020 genau 16.420 Menschen arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 9,4 Prozent. Zum Regionalverband zählen neben der Landeshauptstadt Saarbrücken auch Völklingen sowie mehrere kleine Gemeinden. Insgesamt umfasst er ca. 330.000 Einwohner, davon leben 180.000 in Saarbrücken.

    Diese Städte und Gemeinden gehören zum Regionalverband Saarbrücken:

    • Friedrichsthal
    • Großrosseln
    • Heusweiler
    • Kleinblittersdorf
    • Püttlingen
    • Quierschied
    • Riegelsberg
    • Saarbrücken
    • Sulzbach
    • Völklingen

    Jeder zweite arbeitslose Saarländer wohnt damit in der Region Saarbrücken. Im ganzen Saarland beträgt die Arbeitslosenquote 6,4 Prozent (Stand: März 2020). In St. Wendel liegt sie bei 3,3 Prozent, in Merzig-Wadern bei 4,3 Prozent, im Saarpfalz-Kreis bei 4,8 Prozent, in Saarlouis bei 4,9 Prozent und in Neunkirchen bei 7,0 Prozent.

    Saarbrücken steht damit im saarländischen Vergleich mit Abstand am schlechtesten da. Allerdings handelt es sich auch um die einzige „echte“ Großstadt im Saarland – und in größeren Städten ballen sich erfahrungsgemäß auch die Probleme.

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus für Jobs in Saarbrücken

    Das Saarland liegt in punkto Gehalt im Mittelfeld. Ein Arbeitnehmer verdient hier nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de durchschnittlich 42.750 Euro brutto im Jahr. Der Gesamtdurchschnitt Deutschlands von 45.000 Euro wird damit nicht ganz erreicht. Im Vergleich der 16 Bundesländer liegt das Saarland auf Rang 8.

    Vergleicht man die 16 Landeshauptstädte miteinander, ist das Ergebnis ganz ähnlich. Saarbrücken ist die Landeshauptstadt mit dem achthöchsten Gehaltsniveau. Arbeitnehmer mit Jobs in Saarbrücken verdienen im Schnitt 44.910 Euro. Saarbrücken zieht den saarländischen Schnitt also nach oben.

    Höher ist das Durchschnittsgehalt in den Landeshauptstädten Stuttgart, München, Düsseldorf, Wiesbaden, Hamburg, Mainz und Hannover. Niedriger ist es in Bremen, Berlin, Kiel, Dresden, Magdeburg, Erfurt, Potsdam und Schwerin.

    Das Mediangehalt in Saarbrücken liegt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 3.431 Euro im Monat. Median bedeutet, dass sich eine Hälfte der Gehälter über diesem Wert befindet und die andere Hälfte darunter. Der Vergleichswert für ganz Deutschland beträgt 3.209 Euro monatlich.

    Fach- und Führungskräfte kommen im Saarland nach Stepstone-Angaben sogar auf durchschnittlich 54.710 Euro pro Jahr. In Hessen, Baden-Württemberg und Bayern sind es über 60.000 Euro, in den ostdeutschen Bundesländern meist unter 45.000 Euro. Das Saarland liegt im Ranking auch vor Schleswig-Holstein und Niedersachsen – und nur knapp hinter Rheinland-Pfalz. Laut Xing-Gehaltsstudie können Fach- und Führungskräfte im Saarland sogar mit 66.678 Euro jährlich rechnen.

    Die wichtigsten Arbeitgeber in Saarbrücken

    Jobs in Saarbrücken zu vergeben – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Saarbrücken:

    • ZF Getriebe AG (Automotive)
    • Neue Halberg Guss (Automotive)
    • Bank 1 Saar
    • Saarländischer Rundfunk
    • Ursapharm Arzneimittel
    • SaarLB (Finanz)
    • Union Krankenversicherung AG
    • Adler Werbegeschenke
    • Scheer Gmbh (Beratung und Software)
    • Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
    • Orbis AG (Beratung und Software)
    • Saarland Sporttoto (Glücksspiel)
    • Pluscard (Kreditkarten-Processing)
    • Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei
    • VSE AG (Versorgungsunternehmen)
    • Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement
    • Juris (IT-Dienstleistungen und Verlag)
    • IMC AG (E-Learning)
    • Data One (Unternehmensberatung)
    • VSE Net (Telekommunikation)
    • MTD (Gartengeräte)
    • Saarstahl AG
    • Leffer (Stahl und Apparatebau)
    • Cosmos Direkt (Versicherung)
    • Pikon International Consulting AG
    • Klaus Faber AG (Handel)
    • Ergosign (UX Services)

    Die Liste der wichtigsten Arbeitgeber in Saarbrücken hier als PDF zum Downloaden und Ausdrucken – für Ihre Jobsuche.

    Die 50 größten Arbeitgeber im Saarland

    Jobs Saarbruecken Arbeitgeber SaarlandHier winken Jobs in Saarbrücken – das sind die 50 wichtigsten Industriebetriebe im Saarland:

    • ZF Getriebe AG
    • Saarstahl-Konzern
    • Ford Werke GmbH
    • AG der Dillinger Hüttenwerke
    • Robert Bosch GmbH
    • Festo AG und Co. KG
    • Schaeffler Technologies GmbH und Co. KG
    • Fresenius AG
    • Nestlé Wagner GmbH
    • Villeroy und Boch AA
    • Michelin Reifenwerke KGaA
    • Eberspächer GmbH und Co. KG
    • ThyssenKrupp System Engineering GmbH
    • Hager Electro GmbH
    • Nemak Dillingen GmbH & Co.KG
    • Gebrüder Meiser GmbH
    • Ludwig Schokolade GmbH & Co. KG
    • Bosch Rexroth AG
    • CQLT Saargummi Deutschland GmbH
    • VOIT Automotive GmbH
    • Baugruppe Peter Gross
    • OBG Gruppe
    • ThyssenKrupp Gerlach GmbH
    • Ursapharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
    • Hörmann KG Freisen
    • Magna Exteriors GmbH
    • MAT Foundries Europe GmbH
    • Treofan Germany GmbH & Co. KG
    • Gusswerke Saarbrücken GmbH
    • Stahl- und Apparatebau Hans Leffer GmbH
    • Adient Saarlouis Ltd. & Co. KG
    • Diehl BGT Defence GmbH & Co. KG
    • Dillinger Fabrik gelochter Bleche GmbH
    • Dr. Theiss Naturwaren GmbH
    • Hörmann KG Eckelhausen
    • Hydac Filtertechnik GmbH
    • Hydac Fluidtechnik GmbH
    • Hydac Technology GmbH
    • Karlsberg Brauerei GmbH
    • Motus Headliner GmbH
    • Saar Stahlbau GmbH
    • Stahlwerk Bous
    • Brück GmbH
    • Alfred Becker GmbH
    • Casar Drahtseilwerk Saar GmbH
    • Dürr Assembly Products GmbH
    • Kunzler Fleischwarenfabrik GmbH & Co. KG
    • Lakal GmbH
    • Nedschroef Fraulautern GmbH
    • Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH
    [Quelle: IHK Saarland, Stand: Januar 2020)]

    Jobs Saarbrücken: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Das Saarland ist für manche der kleine Bruder des Ruhrgebiets. Früher ein wirtschaftliches Kraftzentrum der westdeutschen Industrie, heute durch den Strukturwandel schwer angeschlagen.

    Im Städteranking 2019 des Beratungsunternehmens IW Consult landete Saarbrücken im Vergleich von 71 deutschen Großstädten auf Platz 57 – kein Ruhmesblatt. Vor allem der Arbeitsmarkt in Saarbrücken schwächelt. Erfreulich ist, dass sich die Beschäftigungsrate der Frauen in den vergangenen Jahren spürbar gesteigert hat.

    Wer Jobs in Saarbrücken sucht, sollte vielleicht nicht nur in der Privatwirtschaft suchen. Saarbrücken ist immerhin Landeshauptstadt, Sitz des Regionalverbandes Saarbrücken und wichtiger Verwaltungsstandort.

    Etliche Behörden haben hier ihren Sitz. Stark vertreten sind beispielsweise die Bundesnetzagentur, die Bundespolizei, der Rechnungshof des Saarlandes und die Französische Außenhandelskammer in Deutschland. Dazu kommen fast ein Dutzend Gerichtshöfe, darunter der Verfassungsgerichtshof des Saarlandes, das Saarländische Oberlandesgericht und das Finanzgericht des Saarlandes.

    Stadt Saarbrücken Jobs

    Stadt Saarbruecken JobsMehr als 2.700 Menschen arbeiten in der Saarbrücker Stadtverwaltung – in sozialen, technischen oder Verwaltungsberufen.

    Zuletzt hatte die Stadt unter anderem diese Jobs in Saarbrücken zu vergeben (Stand: April 2020):

    Für Wissenschaftler ist Saarbrücken ebenfalls eine gute Adresse. Die Stadt beherbergt insgesamt sieben Hochschulen und diverse Forschungseinrichtungen wie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, mehrere Fraunhofer- und Max-Planck-Institute.

    Im Mai 2019 eröffnete Automobilzulieferer ZF, mit 8.400 Beschäftigten der größte Arbeitgeber Saarbrückens, auf dem Campus der Saar-Uni ein neues Technologiezentrum für Künstliche Intelligenz und Datensicherheit. 100 Top-Forscher sollen eingestellt werden.

    Und die Zukunft des ZF-Werks in Saarbrücken scheint vorerst ebenfalls gesichert. BMW lässt die nächste Generation des Achtgang-Automatikgetriebes in Saarbrücken fertigen. Die Automobilindustrie ist auch weiterhin der wichtigste Baustein im Wirtschaftsmix Saarbrückens. Als Zukunftscluster wurden in Saarbrücken identifiziert:

    • Information und Kommunikation
    • Bio- und Gentechnologie
    • Bildung und Weiterbildung
    • Automobil
    • Logistik

    Jobs Saarbrücken: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Besonders teuer ist es im Saarland nicht. So lag die Medianmiete laut Immowelt im Jahr 2018 bei 7,50 Euro pro Quadratmeter. Im Vorjahr waren es noch 7,30 Euro. Das entspricht einem Preisanstieg von drei Prozent – überschaubar im Vergleich zu anderen Städten.

    In Mannheim zum Beispiel sprangen die Mieten im gleichen Zeitraum um acht Prozent in die Höhe, in Heidelberg um 13 Prozent.

    Im Fünfjahresvergleich aber steht Saarbrücken gar nicht mehr so gut da. Zwischen 2012 und 2017 stiegen die Mietpreise um 20 Prozent – und damit schneller als in Mannheim (17 Prozent) und Heidelberg (7 Prozent).

    Und dennoch: Wohnungen in Saarbrücken sind noch für weit unter zehn Euro pro Quadratmeter zu haben – in anderen Großstädten undenkbar. Wer eine Immobilie in Saarbrücken kaufen möchte, muss laut Immowelt 1.540 Euro für den Quadratmeter auf den Tisch legen.

    Damit zählt Saarbrücken sogar zu den günstigsten Städten in Westdeutschland. So liegen die Kaufpreise in Städten wie Frankfurt, Hamburg oder Stuttgart jenseits der 4.000-Euro-Marke pro Quadratmeter.

    In Trier, das 100 Kilometer nördlich von Saarbrücken liegt, werden 2.720 Euro fällig, in Mannheim 2.570 Euro und in Ludwigshafen 1.940 Euro. In Heidelberg sind es sogar 3.250 Euro. Innerhalb der Region ist nur Kaiserslautern ähnlich günstig wie Saarbrücken. Hier gibt es den Quadratmeter schon für 1.450 Euro käuflich zu erwerben.

    Jobs in Saarbrücken: Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Saarbrücken selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Saarbrücken suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Saarbrücken finden Sie hier.
    • Das Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken finden Sie hier.
    • Die IHK Saarland finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer des Saarlandes finden Sie hier.
    • Jobs in Saarbrücken finden Sie in unserer Jobbörse
    [Bildnachweis: Simon Dux by Shutterstock.com]

    Jobs Ulm: Aktuelle Stellenangebote in Ulm und Umgebung

    jobs ulm vollzeit teilzeit

    Wer hoch hinaus will, geht nach Ulm. Das Bild passt, immerhin steht hier mit dem Ulmer Münster der höchste Kirchturm der Welt. Wirtschaftlich ist die Stadt ebenfalls eine Größe. Karriereperspektiven gibt es für IT-Spezialisten, Mediziner, Pharmazeuten, Logistiker oder Maschinenbauer. Wissenschaftler fühlen sich in der alten Universitätsstadt ohnehin wohl. Hier geht es zu den besten Jobs in Ulm

    Jobs Ulm: Die Stadt

    Ulm markiert die Grenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern. Ulm liegt auf der baden-württembergischen, die Schwesterstadt Neu-Ulm auf der bayerischen Seite. Der Ulmer Münster hat alles im Blick. Mit über 160 Metern gilt der Kirchturm als der höchste der Welt.

    Den gotischen Turm kennt man. Die eine oder andere Überraschung hat die Stadt aber in petto. Oder wussten Sie, dass Hildegard Knef gar kein Berliner Original war? In Wahrheit war die Knef eine gebürtige Ulmerin. Das trifft auch auf den berühmtesten Sohn der Stadt zu, Physiker-Legende Albert Einstein.

    Und was Pisa sein schiefer Turm, ist den Ulmern ihr Schiefes Haus. Das Fachwerkhäuschen liegt direkt am Flüsschen Blau und weist eine bedrohliche Neigung von rund zehn Prozent auf. Heute wird es als Hotel genutzt.

    Ulm ist eine wachsende Universitätsstadt und nicht ganz billig. Als beste Wohnlagen gelten die vier „Berge“: Kuhberg, Safranberg, Galgenberg und Michelsberg.

    Jobs Ulm: Der Arbeitsmarkt

    Ulm ist ein echter Geheimtipp für alle, die einen guten Job suchen. Die Stadt belegt in den Städterankings regelmäßig die vorderen Plätze – und keiner kriegt es mit.

    Das spiegelt sich auch in der Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent (Stand: März 2020) wieder. In der Universitätsstadt gibt es offiziell knapp 2.500 Arbeitslose – das ist bei einer Einwohnerzahl von rund 120.000 extrem wenig. Die Stadt brüstet sich damit, nicht weniger als 80.000 Arbeitsplätze aufzuweisen.

    Ende 2018 lag die Arbeitslosigkeit sogar noch niedriger – bei 3,2 Prozent. Erfahrungsgemäß steigt sie zu Jahresbeginn an, weil befristete Verträge auslaufen oder witterungsabhängige Branchen weniger Umsatz machen.

    Insgesamt wies der Ulmer Bezirk der Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2019 sogar nur eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent auf. Zum Bezirk zählen auch der Alb-Donau-Kreis und der Landkreis Biberach. Damit steht der Ulmer Bezirk von allen 19 Agenturbezirken in Baden-Württemberg am besten da.

    Gesucht werden unter anderem:

    Jobs Ulm: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    In Baden-Württemberg lässt sich gutes Geld verdienen. Sogar sehr gutes. Nach Angaben der Plattform gehalt.de beträgt das Durchschnittsgehalt hier 48.870 Euro brutto im Jahr. Höher ist es nur in Hessen.

    Absolventen steigen nach der Uni in Baden-Württemberg mit durchschnittlich 50.109 Euro in den Beruf ein. Die 50.000-Euro-Marke überspringt kein anderes Bundesland – außer Hessen. Lehrlinge starten nach der Ausbildung in Baden-Württemberg mit 33.418 Euro in den Beruf.

    Gut sind die Gehaltsaussichten auch in der Universitätsstadt Ulm. Für einen sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten mit einem Job in Ulm beträgt das Medianeinkommen laut Bundesagentur für Arbeit 3.650 Euro brutto im Monat. Damit liegt Ulm nur knapp hinter Heidelberg (3.718 Euro) und Karlsruhe (3.682 Euro), aber klar vor Freiburg (3.471 Euro) oder Pforzheim (3.249 Euro).

    Enteilt ist lediglich die Landeshauptstadt Stuttgart. Dort können Beschäftigte sogar mit 4.351 Euro monatlich rechnen.

    Jobs Ulm: Die wichtigsten Arbeitgeber

    Diese Unternehmen schaffen Jobs in Ulm:

    • ABM Mess-Service (Immobiliendienstleister)
    • Albert Handtmann Holding (Maschinenbau)
    • Airbus Defence and Space (Militärische Luftfahrt)
    • Axians IT Solutions (IT-Dienstleister)
    • Beiselen (Agrar-Großhändler)
    • Beurer (Elektrogeräte))
    • Boehringer Ingelheim (Pharma)
    • Bosch Rexroth (Maschinenbau)
    • Brauerei Gold Ochsen
    • Burgmaier Technologies (Automotive)
    • C.E. Noerpel (Logistik)
    • Dachser SE (Logistik)
    • Daimler TSS (Informationstechnologie)
    • Diehl Aircabin (Luftfahrzeugausrüstung)
    • Dodel Metallbau
    • Dr. Horn Unternehmensberatung
    • Einmaleins Büro für Gestaltung
    • Erwin Halder KG (Werkstückspannung)
    • Esta Apparatebau
    • Feinguss Blank
    • Gustav Gerster GmbH (Textil)
    • GWO Genossenschaft für Wohnungsbau
    • Harmann Becker (Automotive)
    • Hartmetall-Werkzeugfabrik Andreas Maier
    • Häwa GmbH (Schaltschränke)
    • Hensoldt (Rüstung)
    • Hermann Bantleon (Schmierstoffe)
    • Höhn GmbH (Verpackungen)
    • Husqvarna/Gardena (Gartengeräte)
    • IT-Informatik (IT-Beratung)
    • Julius Gaiser (Energieversorgung)
    • Kamag Transporttechnik
    • Karosseriefabrik Biberach
    • Kässbohrer Geländefahrzeug
    • KMK Miller (Metallwerke)
    • Kreissparkasse Biberach
    • Liebherr-International Deutschland (Baumaschinen)
    • Liqui Moly (Schmierstoffe)
    • Matthäus Schmid Bauunternehmen
    • Max Weishaupt (Feuerungstechnik)
    • Max Wild (Logistik)
    • Mayser GmbH (Sicherheitstechnik)
    • Medica Medizintechnik
    • Nagel-Baumaschinen/Nagel-Werkzeugmaschinen
    • Recordati Pharma
    • Sapa Building Systems
    • Schwäbische Härtetechnik Ulm
    • Seeberger (Nahrungsmittel)
    • Seifert Logistics Group
    • Siemens AG
    • Sparkasse Ulm
    • Sudhoff Technik
    • Südpack Verpackungen
    • Südwest Presse (Tageszeitung)
    • SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm
    • Teva GmbH (Pharma)
    • Thales Electronic Systems
    • Tries GmbH (Hydraulikprodukte)
    • Uhlmann Pac-Systeme (Verpackungen)
    • Uzin Utz AG (Fußbodentechnik)
    • Volksbank Ulm-Biberach
    • Vollmer Werke Maschinenfabrik
    • Wölfle GmbH (Elektrotechnik)
    • Zubler Gerätebau

    Die 10 besten Mittelständler

    Jobs Ulm ArbeitgeberIT-Dienstleister Exxcellent Solutions ist der beste mittelständische Arbeitgeber Ulms. Das sagt zumindest Bewertungsplattform Kununu, die anhand von Mitarbeiterbewertungen Mitte 2019 ein Ranking erstellt hat. Demnach sind dies die 10 attraktivsten Mittelständler Ulms:

    • Exxcellent Solutions (IT-Dienstleistungen)
    • Evomotiv (Automotive)
    • Liqui Moly (Öle und Schmierstoffe)
    • Uzin Utz AG (Industrie)
    • Inway Systems (IT-Dienstleistungen)
    • Engineering People (Beratungsdienstleistungen)
    • Ingenics Services (Personalvermittlung)
    • Beurer (Sport/Fitness/Beauty)
    • Ingenics AG (Consulting)
    • Volksbank Ulm-Biberach (Finanzen)

    Auch das 20.000-Einwohner-Städtchen Laupheim beherbergt eine Reihe attraktiver Arbeitgeber. Laupheim ist nur 25 Kilometer von Ulm entfernt. Hier eine Auswahl:

    • Aerosol-Abfüller und Verpackungsspezialist Colep
    • Pistenbully-Hersteller Kässbohrer
    • Verpackungsmaschinenhersteller Uhlmann
    • das Unternehmen Fischer Kunststoff Präzision
    • Airbus-Zulieferer Diehl Aircabin

    Für Diehl Aircabin in Laupheim arbeiten beispielsweise:

    Tipp: Hier auf Karrieresprung finden Sie viele aktuelle Stellenangebote für Jobs in Ulm und Umgebung.

    Jobs Ulm: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Einer der berühmtesten Sohne der Stadt ist Conrad Dietrich Magirus. Im 19. Jahrhundert erfand er in Ulm die fahrbare Feuerwehrleiter. Eine lebensrettende Erfindung – und der Startschuss für Ulms wirtschaftlichen Siegeszug. Feuerwehr-Drehleitern werden hier noch immer hergestellt.

    Die wichtigsten Branchen der regionalen Wirtschaft sind:

    • Nutzfahrzeuge
    • Elektrotechnik
    • Pharmazie
    • Baustoffe Metallverarbeitung

    Der Wirtschaftsmix der Stadt ist in der Tat beeindruckend. Es gibt große Konzerne, viele mittelständische Unternehmen, Zulieferer und Dienstleister, Produzenten – und eine starke Wissenschaftslandschaft. Die Universität Ulm hat ihre Schwerpunkte in:

    • Medizin
    • Elektrochemie
    • Kommunikationstechnik
    • Intelligente Mobilität

    Speziell die Logistikbranche genießt in Ulm gute Rahmenbedingungen. Hier kreuzen sich die beiden großen Autobahnlinien 7 und 8. Der Weg in die Nachbarländer ist kurz, sogar der ICE macht am Bahnhof Halt.

    Dass Ulm zur (heimlichen) urbanen Elite Deutschlands zählt, zeigt sich zudem am Städteranking 2019 von IW Consult. Ulm liegt hier auf Platz 8 von 71 untersuchten Großstädten.

    Vor allem für den brummenden Arbeitsmarkt gab es kräftig Punkte. Die Lebensqualität ist hoch, die Zukunftsaussichten rosig. Die Stadt zieht Industrie 4.0-Arbeitsplätze, Ingenieure und andere MINT-Fachkräfte an.

    Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise in Ulm

    Gute Nachrichten kommen auch aus dem Immobiliensektor. Von 2017 bis 2018 sind die Mieten in Ulm nur um durchschnittlich 1 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Auswertung der Plattform Immowelt hervor. In anderen Städten gingen die Preise im gleichen Zeitraum zweistellig in die Höhe – etwa in Erlangen, Heidelberg und Heilbronn.

    Während Mieter 2017 noch 9,80 Euro pro Quadratmeter zahlen mussten, waren es ein Jahr später 9,90 Euro. Damit liegt das Ulmer Mietniveau deutlich unter dem anderer Städte im Südwesten. In Freiburg zahlen Mieter 12,00 Euro, in Heidelberg ebenfalls 12,00 Euro, in Stuttgart sogar 12,50 Euro. Heilbronn und Reutlingen liegen mit 9,80 Euro auf dem Ulmer Niveau.

    Der Mietpreis hängt immer von verschiedenen Parametern ab – dem Baujahr, der Lage oder der Wohnungsgröße vor allem. Hier zeigt Immowelt für den Februar 2019 durchschnittliche Quadratmeterpreise in Ulm zwischen 9,00 und 11,50 Euro an.

    Verteuert haben sich kleine Wohnungen von bis zu 40 Quadratmetern. Während sie 2017 noch für 330 Euro zu haben waren, kosteten sie ein Jahr später schon 370 Euro – und damit zwölf Prozent mehr. So viel kosten Studentenbuden auch in Augsburg oder Tübingen.

    Jobs in Ulm: Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Ulm selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Ulm suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Ihr Finanzamt Ulm finden Sie hier.
    • Das Jobcenter Ulm finden Sie hier.
    • Die IHK Ulm finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Ulm finden Sie hier.
    • Jobs in Ulm finden Sie in unserer Jobbörse.
    [Bildnachweis: LuisPinaPhotography by Shutterstock.com]

    Jobs Rostock: Aktuelle Stellenangebote an der Ostsee

    jobs in rostock ostsee mecklenburg vorpommern

    Der Ruf Rostocks ist nicht immer der beste. Trist, grau, wenig einladend soll sie angeblich sein. Doch das Bild ist mächtig schief. Die Stadt kann auch ganz anders. Ihr schöner Ostseestrand lockt Touristen an, die günstigen Wohnungen neue Bewohner und die altehrwürdige Uni Studenten. Rostock hat Konjunktur. Hier gibt es Jobs in Rostock

    Jobs Rostock: Die Stadt

    In Rostock-Warnemünde steht eines der wichtigsten Kreuzfahrtterminals Deutschlands. Jedes Jahr legen – in coronafreien Zeiten zumindest – rund 200 Kreuzfahrtschiffe in Rostock an, die meisten in Warnemünde, manche auch im Überseehafen. Abermillionen von Euro wurden hier schon investiert, viele Tourismus-Jobs in Rostock geschaffen.

    Warnemünde ist das Rückzugsgebiet der Rostocker – und es liegt nur einen Steinwurf von der City entfernt. Das studentische Leben spielt sich derweil in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt ab. Für seine Plattenbausiedlungen ist Toitenwinkel bekannt. Auf der Kröpeliner Straße im Stadtzentrum treffen sich die Flaneure und Shopper.

    Hier und da weht einem hanseatischer Flair um die Ohren. Denn Rostock ist – wie Hamburg, Bremen und Lübeck auch – eine alte Hansestadt. Davon zeugt auch das Rathaus, dessen Bauhistorie bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht.

    Jobs Rostock: Der Arbeitsmarkt

    In der Stadt Rostock gibt es nach offiziellen Angaben insgesamt rund 7.300 Arbeitslose (Stand: Februar 2020). Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,8 Prozent und damit nur knapp über dem Bundesschnitt von 5,3 Prozent.

    Im Landkreis Rostock ist die Arbeitslosigkeit sogar noch geringer. Hier beträgt sie 5,6 Prozent; 6.000 Menschen suchen einen Job in Rostock und Umgebung. Im Durchschnitt waren im Jahr 2019 in Stadt und Landkreis insgesamt 12.974 Personen arbeitslos gemeldet – 1.872 Menschen weniger als im Durchschnitt des Vorjahres.

    Erfreulich: In letzter Zeit fanden auch ältere Arbeitnehmer über 55 Jahren häufiger wieder einen Job. Die Arbeitslosigkeit dieser Altersgruppe sank in den vergangenen Jahren deutlich, auch die Zahl der der Langzeitarbeitslosen ging zurück.

    Zu Beginn des Jahres 2020 waren nach Angaben der Rostocker Arbeitsagentur fast 4.500 Stellen in Rostock unbesetzt. Vor allem diese Branchen rekrutieren Mitarbeiter für Jobs in Rostock:

    • Verarbeitendes Gewerbe
    • Gesundheits- und Sozialwesen
    • Metall- und Elektroindustrie
    • Gastronomie/Gastgewerbe
    • Handel
    • Zeitarbeit
    • Bauwesen
    • Logistik

    Jobs Rostock: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Dass die Löhne in Rostock nicht zur Spitzenklasse zählen, ahnt man schon. Sie sind es aber nicht einmal innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns.

    So verdienen Arbeitnehmer in Schwerin laut dem Gehaltsatlas der Statistik-Ämter durchschnittlich 2.419 Euro brutto im Monat – das ist Platz eins in Mecklenburg-Vorpommern. Das hohe Niveau ist vor allem auf die öffentliche Verwaltung zurückzuführen, die in der Landeshauptstadt angesiedelt ist. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim dagegen steht mit 2.001 Euro ganz hinten im MV-Ranking.

    Und Rostock? Mit 2.386 Euro im Schnitt liegt die Stadt immerhin auf Rang zwei des nordostdeutschen Bundeslands. Aber: Bezieht man nur die Jobs in der Produktion (Energiewirtschaft, Bau, Industrie) in die Rechnung mit ein, dann liegt Rostock mit einem Durchschnittsverdienst von 2.937 Euro pro Monat klar an der Spitze. In Schwerin sind es mit 2.683 Euro deutlich weniger, im Landkreis Ludwigslust-Parchim sogar nur 2.283 Euro.

    Das verdienen Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern:

    • Schwerin: 2.419 Euro
    • Rostock: 2.386 Euro
    • Landkreis Nordwestmecklenburg: 2.167 Euro
    • Landkreis Mecklenburgische Seenplatte: 2.133 Euro
    • Landkreis Vorpommern-Greifswald: 2.072 Euro
    • Landkreis Rostock: 2.020 Euro
    • Landkreis Vorpommern-Rügen: 2.012 Euro
    • Landkreis Ludwigslust-Parchim: 2.001 Euro
    [Bruttolohn aller Beschäftigten im Schnitt pro Monat, Quelle: Statistisches Amt]

    Jobs in Rostock: Die wichtigsten Arbeitgeber

    Der größte Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern heißt Aida Cruises. Die Kreuzfahrtgesellschaft beschäftigt rund 9.600 Menschen. Auf Platz zwei folgt Windenergiehersteller Nordex mit rund 5.200 Arbeitnehmern.

    Das sind laut NordLB-Auswertung die größten Arbeitgeber in Rostock:

    • Aida Cruises (Kreuzfahrt)
    • Nordex (Windenergie)
    • Universitätsmedizin Rostock
    • Liebherr-MCCtec Rostock (Maritime Krantechnik)
    • Sixt (Autovermietung)
    • Dussmann Service (Facility Management)
    • Reederei F. Laeisz
    • RSAG Rostocker Straßenbahn AG
    • Ostsee-Sparkasse Rostock
    • Stadtwerke Rostock AG
    • WIRO Wohnen in Rostock (Wohnungsbau)
    • GGP-Gruppe (Gesundheitswesen)
    • Wach- und Sicherungsdienst in Mecklenburg
    • EEW Special Pipe Constructions (Wasserversorgung)
    • Enercon (Windenergie)
    • Bau-Rein Rostock (Gebäudereinigung)
    • Eurawasser Nord (Wasserversorgung)
    • Deutsche Hotel und Resort Holding
    • Ecovis-Gruppe (Steuer-, Rechts-, Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung)
    • DOT GmbH (Medizintechnik)
    • Vedo Rostock (Call Center)
    • Unternehmensgruppe Ferdinand Schultz Nachfolger (Kraftfahrzeugbranche)

    Jobs im Hafen

    Jobs Rostock HafenIm Rostocker Hafen herrscht Hochbetrieb. Für diese Berufe gibt es Hafen-Jobs in Rostock:

    Jobs Rostock: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Die ganz große Nummer ist Rostocks Wirtschaft nicht. Aber zu den größten Sorgenkindern des Landes zählt sie ebensowenig.

    Im Städteranking 2019 von IW Consult liegt Rostock immerhin auf Rang 44 von 71 untersuchten Städten – genau wie im Vorjahr. In der Unterkategorie Wirtschaftsstruktur reicht es allerdings nur zu Platz 59. Im Zukunftsranking belegt Rostock Platz 55, im Dynamikranking Position 44.

    Rostock ist nicht der Leuchtturm des Nordens, aber die Stadt hat ihre Nischen. Vor allem für Jobs in der Tourismusindustrie und in den erneuerbaren Energien ist Rostock eine gute Adresse. Letztere profitieren besonders von der Nähe zur traditionsreichen Universität Rostock, die schon Anfang des 15. Jahrhunderts gegründet wurde.

    Jobs an der Uni Rostock

    jobs rostock uniDie Universität Rostock wurde 1419 gegründet und zählt damit zu den ältesten des ganzen Landes. Für die Stadt ist sie ein bedeutender Arbeitgeber. Im März 2020 schrieb die Uni unter anderem diese Jobs in Rostock aus:

    Jobs Rostock: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Rostock ist nicht gleich Rostock. Während die schicken Altbauquartiere heiß begehrt sind, wollen viele aus den Plattenbausiedlungen am Stadtrand einfach nur weg.

    Zehn Euro Kaltmiete pro Quadratmeter sind hier zwar noch eine Seltenheit, in den guten Wohngegenden aber durchaus realistisch. Nach Zahlen der Marktforschungs- und Beratungsgesellschaft Empirica haben die durchschnittlichen Angebotsmieten, die in Wohnungsanzeigen im Internet zu finden sind, in fünf Jahren in Rostock um fast ein Drittel auf 7,63 Euro pro Quadratmeter zugelegt.

    Dazu trägt auch das Bevölkerungswachstum bei. Heute leben wieder 208.000 Menschen in der Stadt. Vor 16 Jahren war Rostock kurzzeitig unter die Schwelle von 200.000 gefallen.

    Dennoch ist Rostock für Mieter deutlich günstiger als vergleichbare Städte in Westdeutschland. Laut Immowelt-Daten sind die Mieten seit 2011 nur sehr moderat gestiegen – teilweise sogar gefallen. Vor allem für größere Wohnungen bis 120 Quadratmeter müssen Mieter mehr zahlen. 2011 gab es sie noch für 7,10 Euro, heute kosten sie 9,10 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Rostock selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Rostock suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Ihr zuständiges Finanzamt in Rostock finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Rostock finden Sie hier.
    • Die Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock finden Sie hier.
    • Die IHK zu Rostock finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern finden Sie hier.
    • Jobs in Rostock finden Sie in unserer Jobbörse.

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    [Bildnachweis: Salvador Aznar by Shutterstock.com]

    Jobs Düsseldorf: Aktuelle Stellenangebote in Düsseldorf und Umgebung

    Jobs in Düsseldorf gibt es in Hülle und Fülle. Dabei steht Düsseldorf manchmal im Schatten seines rheinischen Bruders Köln. Dies ist üblicherweise im Karneval oder im Fußball so. Trotzdem ist Düsseldorf eine Macht – kulturell und wirtschaftlich. Die Stadt ist ein Anziehungspunkt für Startup-Gründer und Medienschaffende, Händler und Investoren. Jobs Düsseldorf: Hier finden Sie garantiert welche…

    Jobs Düsseldorf: Die Stadt

    Jobs in Düsseldorf gab es früher vor allem in der Versicherungsbranche. Früher nämlich war Düsseldorf der sogenannte Schreibtisch des Ruhrgebiets. Heute ist die Stadt weit mehr als das. Heute ist Düsseldorf ein regionales Wirtschaftszentrum, Hotspot für Mode und Handel, Versicherungen und Startups.

    Der imposante Kö-Bogen ist drauf und dran, dem Rheinturm den Rang als oberstes Wahrzeichen den Rang abzulaufen. Dann gibt es da noch den trendigen Medienhafen, die elegante Königsallee sowie die Altstadt, die als längste Theke der Welt Eingang in die rheinische Folklore gefunden hat. Düsseldorf ist ein Shopping-Paradies und wegen seines Flughafens logistischer Knotenpunkt.

    Arm an gehobenen Wohngegenden ist die Stadt ebenfalls nicht. Zu nennen wären etwa Niederkassel und Oberkassel, Angermund und Kaiserswerth. Hipper ist das schon das studentische Flingern. Beliebte Wohngegenden sind zudem Derendorf, Bilk oder Benrath. Günstiger wird es in Oberbilk und Wersten, völlig verrufen sind Eller und Garath im Düsseldorfer Süden.

    Jobs Düsseldorf: Der Arbeitsmarkt

    Wenn die Nachbarn aus dem Ruhrgebiet zu ihrem reichen Nachbarn nach Süden schauen, müssten sie vor Neid rot anlaufen. Düsseldorf ist in einer geradezu luxuriösen Situation, wenn man die Stadt mit Oberhausen, Duisburg oder Gelsenkirchen vergleicht.

    Das gilt erst recht in Bezug auf den Arbeitsmarkt. Im Februar 2020 betrug die Arbeitslosenquote in Düsseldorf 6,8 Prozent. In der 600.000-Einwohner-Stadt gibt es nur ca. 23.000 Arbeitslose. Und es sind nur 6.000 mehr als in Gelsenkirchen – einer Stadt, die mit 260.000 nicht einmal die Hälfte der Düsseldorfer Einwohnerzahl aufweist.

    Auch zeichnet sich die Region Düsseldorf nach Zahlen der NRW-Bank durch eine sehr hohe Arbeitsplatzdichte aus. So kamen im Jahr 2016 auf 100 Einwohner fast 71 Erwerbstätige mit einem Job in Düsseldorf. In keiner anderen Region Nordrhein-Westfalens ist die Arbeitsplatzdichte ähnlich hoch. Gute Aussichten also für alle, die ihrem Lebenslauf ein imposantes Mosaikteilchen hinzufügen wollen.

    Im Sommer 2017 gab es 594.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte – 66.400 mehr als zehn Jahre zuvor. Neue Jobs in Düsseldorf entstanden seitdem fast ausschließlich im Dienstleistungssektor.

    Viele neue Jobs in Düsseldorf entstanden und entstehen hier:

    Alleine im Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen hatten 2018 rund 28.000 Menschen mehr als noch 2008 Jobs in Düsseldorf. Neue Jobs in Düsseldorf wurden auch im Gesundheits- und Sozialwesen (Erzieher), in Reinigungs-, Wach- und Sicherheitsunternehmen aufgebaut.

    Im verarbeitenden Gewerbe gingen dagegen Jobs in Düsseldorf verloren. Auch Finanz- und Versicherungsdienstleister bauten in den letzten zehn Jahren 2.700 Stellen ab.

    Jobs Düsseldorf: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Jobs in Düsseldorf bringen einem vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer 3.882 Euro monatlich. So sagt es der Gehaltsatlas der Bundesagentur für Arbeit. Akademiker mit Jobs in Düsseldorf kommen sogar auf über 5.200 Euro. Bei den Angaben handelt es sich jeweils um das Medianeinkommen. Die eine Hälfte liegt darüber, die andere Hälfte darunter.

    Zum Vergleich: In Köln sind es 3.696 Euro, in Duisburg nur 3.467. Düsseldorf liegt sogar knapp über der Provinzmetropole Bonn. Die verspricht ein Mediangehalt von 3.857 Euro.

    Vor allem für Juristen lohnt sich der Berufseinstieg in Düsseldorf. Hier können sie laut gehalt.de mit einem Einstiegsgehalt von über 62.000 Euro rechnen. Höher sind sie nur in Frankfurt am Main.

    Für IT-Führungskräfte ist Düsseldorf das Eldorado. Ihr Gehaltsniveau liegt laut Kienbaum-Vergütungsreport bei 116 Prozent des bundesweiten Durchschnitts. So hoch ist es in keiner anderen Stadt.

    Die wichtigsten Arbeitgeber in Düsseldorf

    Von den 265 größten Familienunternehmen Nordrhein-Westfalens sitzen nach Berechnungen des Portals Die deutsche Wirtschaft 21 in Düsseldorf – mehr als in jeder anderen Stadt. Dahinter kommen Köln (15), Bielefeld (11), Essen (9) und Mönchengladbach (8).

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber, die Jobs in Düsseldorf schaffen:

    • Henkel (Konsumgüter)
    • Daimler (Automobil)
    • Metro AG (Großhandel)
    • Metro Cash & Carry (Handel)
    • Ceconomy (Elektronikhandel)
    • Droege Group (Beratung & Investment)
    • SMS Group (Anlagenbau)
    • C&A (Mode)
    • Intersnack Gruppe (Lebensmittel)
    • Peek & Cloppenburg (Mode)
    • Ergo Group (Versicherung)
    • Rheinmetall AG (Rüstung)
    • GEA Group (Anlagenbau)
    • Adecco Personaldienstleistungen
    • Uniper SE (Energie)
    • Gerresheimer AG (Spezialglas)
    • Vodafone (Telekommunikation)
    • Klüh Service Management (Facility Management)
    • DIS AG (Personaldienstleister)
    • Parfümerie Douglas (Einzelhandel)
    • Sonepar Deutschland (Elektrogroßhandel)
    • Air Liquide (Industriegase)
    • Targobank (Finanzen)
    • Arag SE (Versicherung)
    • Sitel Group (IT-Dienstleister)
    • Vallourec Deutschland (Stahlrohre)
    • HSBC Trinkaus & Burkhardt (Finanzen)
    • Rheinbahn AG (Verkehr)
    • Electronic Partner (Handel)
    • Provinzial Versicherung
    • Alltours Flugreisen (Tourismus)
    • McKinsey (Unternehmensberatung)
    • Flughafen Düsseldorf (Logistik)
    • Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (Immobilien)
    • Information und Technik Nordrhein-Westfalen IT.NRW (IT-Dienstleister)
    • L’Oreal Deutschland (Kosmetik)
    • Rheinischer Sparkassen- und Giroverband
    • Ketchum Pleon (Werbung/PR)
    • AT Kearney Deutschland (Unternehmensberatung)
    • QVC Handel
    • Victoria Lebensversicherung AG
    • Teekanne GmbH (Lebensmittel)
    • Handelsblatt Media Group
    • Huawei Technologies Deutschland
    • Trivago (IT-Unternehmen)
    • Portigon (Finanzen)
    • Deloitte Consulting
    • NRW Bank
    • Rheinische Post (Medien)
    • Stadtwerke Düsseldorf
    • Arla Foods (Lebensmittel)

    Jobs in Düsseldorf: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Düsseldorf ist eine Dienstleistungsstadt. 81,7 Prozent aller Beschäftigten sind im Dienstleistungssektor tätig. 81,3 Prozent der regionalen Bruttowertschöpfung entfielen zuletzt auf die Dienstleistungsbereiche.

    Die meisten Düsseldorfer arbeiten im Handel – über 90.000 Menschen. Immerhin haben die Handelsriesen Metro und Ceconomy ihren Sitz am Rhein, außerdem Unternehmen wie Douglas oder Electronic Partner.

    Vor allem in diesen Branchen kann man mit einer Stelle in Düsseldorf Karriere machen:

    • Handel
    • Mode
    • Kreativwirtschaft (Werbung)
    • Kommunikation
    • Medien
    • Finanzen/Versicherungen
    • Unternehmensdienstleistungen
    • Messe
    • Telekommunikation
    • Chemie

    Viele Branchen sind darunter, in denen die Altersgruppe zwischen 25 und 40 dominiert. Das wirkt sich auch auf die Altersstruktur aus. Düsseldorf ist eine vergleichsweise junge Stadt.

    Und eine, in der es große Konkurrenz gibt. Jeder vierte Einwohner hat einen akademischen Abschluss in der Tasche. Darunter sind viele selbstständige Rechts- und Steuerberater, Ingenieure, Werber und Marktforscher.

    Das verarbeitende Gewerbe ist in der Stadt relativ schwach ausgeprägt. Das heißt aber nicht, dass es nicht vorhanden wäre. In der Region gibt es immerhin rund 150 Hersteller von Metallerzeugnissen mit mindestens 20 Beschäftigten. Der Maschinenbau ist mit 73 Betrieben vertreten. Und das Daimler-Werk, in dem Mercedes-Sprinter produziert werden, ist auch noch da.

    Pro Kopf erwirtschaften die Düsseldorfer ein BIP von 79.600 Euro. Das ist spitze in Nordrhein-Westfalen. Zum Vergleich: Der nahe Kreis Mettmann kommt nur auf ein BIP pro Kopf von 38.900 Euro.

    Marketing Jobs: 20 Werbeagenturen in Düsseldorf

    Jobs Duesseldorf MarketingDüsseldorf ist ein Marketing-Mekka. Jobs in Düsseldorf gibt es für Werbetexter, Projektmanager, Produktmanager, Grafikdesigner, Marketing Manager, Mediengestalter oder Kauffrau für Dialogmarketing.

    Hier sind 20 große und kleine Werbeagenturen mit Sitz oder Niederlassung in Düsseldorf – und vielen Stellenangeboten speziell für Werber:

    • TBWA/Düsseldorf
    • Omnicom Media Group
    • Scholz and Friends
    • DDB Germany
    • Grey Deutschland
    • Saatchi and Saatchi
    • Havas
    • T.W.O.
    • Dentsu Aegis Network
    • Butter
    • Echtzeit
    • Weis Communications
    • Wunderman Düsseldorf
    • Moon
    • Agentur Magellan
    • Onelio
    • Niehaus, Knüwer and Friends
    • Werbejunge
    • Taskom
    • April 5

    Düsseldorf: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Düsseldorf gilt als teure Stadt, hat bisweilen sogar den Ruf einer Luxus-Stadt. Kaum verwunderlich also, dass die Mieten nicht gerade günstig sind. Von 2014 bis 2017 stiegen die Mieten laut Wohnungsmarktbericht der Stadt Düsseldorf in allen Wohnungsgrößen in Mehrfamilienhäusern weiter an.

    Die Mieten in Wohnungen zwischen 65 und 80 Quadratmeter wuchsen um 11,8 Prozent, die in Wohnungen von 95 bis 110 Quadratmetern sogar um 12,3 Prozent. So betrug die mittlere Nettokaltmiete für Wohnungen von 65 bis 80 Quadratmeter 9,55 Euro. 2014 lag dieser Wert noch bei 8,56 Euro.

    Hinzu kommt, dass der Wohnungsbau in der Stadt nur schleppenp vorankommt und auch Bauland immer teurer wird. 2017 stiegen die Preise für unbebaute Grundstücke um 7,9 Prozent.

    Laut Immobilienplattform Immowelt betragen die Durchschnittsmieten in Düsseldorf – je nach Wohnungsgröße – zwischen zehn und zwölf Euro pro Quadratmeter. Single-Wohnungen findet man vor allem in Pempelfort, Derendorf, Stadtmitte und Friedrichstadt.

    Jobs Düsseldorf: Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Düsseldorf selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Düsseldorf suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Ihr Finanzamt in Düsseldorf finden Sie hier.
    • Das Jobcenter Düsseldorf finden Sie hier.
    • Die IHK Düsseldorf finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Düsseldorf finden Sie hier.
    • Die Wirtschaftsförderung Düsseldorf finden Sie hier.
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    Jobs in Bonn: Aktuelle Stellen in Bonn und Umgebung

    In seiner Geburtsstadt würde es Ludwig van Beethoven sicher noch immer gut gefallen. Bonn hat sich gemausert und ist trotz des Wegzugs der großen Politik nicht in sich zusammengefallen. Die Stadt strotzt vor Dynamik. Vor allem Akademiker haben Chancen auf gute Jobs in Bonn

    Jobs Bonn: Die Stadt

    Auf manche Beobachter mag Bonn gestrig wirken. Die glanzvollen Zeiten als Hauptstadt sind schließlich passé. Nur die vielen Museen zeugen noch von der einstigen Größe. Denkste! Bonn ist eine dynamische Stadt – jung und vital.

    Der Altersschnitt von 41,6 Jahren liegt deutlich unter dem NRW-Landesschnitt von 44,0. Die 320.000-Einwohner-Stadt ist kinderreich, speziell für Frauen gibt es Top-Jobs in Bonn, auch viele Singles bevölkern die Rheinstadt.

    Wer es sich leisten kann, zieht nach Poppelsdorf oder in die Südstadt. Auch Kessenich und die Altstadt sind beliebt. Weniger teuer ist es im Norden: in Buschdorf, Auerberg oder Duisdorf.

    Jobs in Bonn: Der Arbeitsmarkt

    Im Februar 2020 lag die Arbeitslosenquote in Bonn laut Bundesagentur für Arbeit bei 6,5 Prozent. Damit ist sie niedriger als in Köln (7,9 Prozent) und Düsseldorf (6,8 Prozent) – und liegt auch knapp unter dem Durchschnitt Nordrhein-Westfalens (6,7 Prozent).

    Allerdings stagniert sie. Schon im Mai 2017 lag die Quote bei 6,5 Prozent – damals gab es knapp 11.000 Arbeitslose in Bonn. Fast drei (wirtschaftlich starke) Jahre später sind sogar über 11.100 Menschen ohne Stelle.

    Die 35 größten Betriebe der Region Bonn beschäftigten im Jahr 2017 insgesamt 52.813 Menschen. 2018 waren es aber nur noch 52.112. Stellen in Bonn bauten zum Beispiel die Deutsche Telekom und Gummibärchenhersteller Haribo ab.

    Insgesamt aber ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bei allen Betrieben deutlich gestiegen. Ende 2017 waren es in Bonn 176.387 Menschen – eine Zunahme um rund 3.200 Beschäftigte innerhalb eines Jahres.

    Zuletzt baute zum Beispiel die BWI GmbH aus Meckenheim viele Arbeitsplätze in Bonn auf – aus 1.190 Beschäftigten wurden 1.420. BWI ist zentraler Dienstleister der Bundeswehr, betreibt und modernisiert die nichtmilitärische Informations- und Kommunikationstechnik.

    Nicht ganz so rosig sind die Perspektiven für Versicherer und Banken. So will die Sparkasse Köln-Bonn binnen fünf Jahren 850 von gut 3000 Vollzeitstellen streichen. Auch die Kreissparkasse Köln hat Stellen abgebaut.

    Die Bonner Betriebe suchen vor allem MINT-Kräfte. Die IHK Bonn rechnet für 2030 mit einem Mangel von 4.000 akademisch qualifizierten Fachkräften. Dazu zählen vor allem Ingenieure, Naturwissenschaftler, Techniker.

    Jobs in Bonn: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Beschäftigte mit einem Vollzeitjob in Bonn können mit einem Einkommen von 3.857 Euro brutto im Monat rechnen. Das ist der Medianwert, den die Bundesagentur für Arbeit ermittelt hat.

    In Köln liegt der Vergleichswert mit 3.696 Euro deutlich darunter, in Düsseldorf mit 3.882 Euro leicht darüber. Bundesweit liegt der Median bei 3.209 Euro – Bonner verdienen also überdurchschnittlich gut.

    Vor allem für Juristen ist Bonn attraktiv. Berufseinsteiger können in Bonn mit einem Durchschnittsgehalt von 58.860 Euro rechnen, das ist etwas mehr als in Köln. Auch vom Spitzenreiter Frankfurt (62.841 Euro) ist man damit nicht weit entfernt.

    Jobs Bonn: Die wichtigsten Arbeitgeber

    Bonn ist Standort von zwei DAX-Konzernen. Mit Deutsche Post und Deutsche Telekom sitzen zwei ehemalige Staatskonzerne in der einstigen Bundeshauptstadt am Rhein.

    Ein Bonner Original ist dagegen umgezogen. Süßwarenproduzent Haribo („Hans Riegel Bonn“) verlegte seine Zentrale 2018 nach Grafschaft in Rheinland-Pfalz. Bonn bleibt immerhin Produktionsstandort.

    Das sind die größten Arbeitgeber, die Jobs in Bonn schaffen:

    • Deutsche Telekom
    • Deutsche Post
    • Deutsche Postbank
    • Stadtwerke Bonn
    • Zurich Gruppe Deutschland
    • BWI GmbH
    • Aldi Süd
    • Kreissparkasse Köln
    • Eaton
    • Siegwerk Druckfarben AG
    • Kautex Textron
    • Sparkasse KölnBonn
    • Reifenhäuser GmbH
    • SGL Carbon
    • KfW Bankengruppe
    • Mannstaedt-Werke
    • Haribo
    • GKN Walterscheid
    • ZF Friedrichshafen
    • Gilgen’s Bäckerei
    • GKN Sinter Metals Components
    • Apeiron Restaurant und Retail Management
    • AOK Systems
    • Dirk Müller Gebäudedienste
    • Kautex Maschinenbau
    • Volksbank Köln Bonn
    • Fleischhof Rasting
    • UPS Deutschland
    • TNT Express
    • Carl Knauer Holding
    • Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft
    • Evonik Industries
    • RSAG
    • Agfa Healthcare
    • Germania Gebäudedienste

    Jobs bei der Deutschen Telekom

    jobs in bonn deutsche telekomDie Deutsche Telekom ist ein Aushängeschild der Stadt – und bietet speziell IT-Fachkräften viele Stellen in Bonn an. Der Telekommunikationsriese beschäftigte am 31. Dezember 2019 weltweit 210.000 Mitarbeiter, davon 94.000 in Deutschland. Für den Standort Bonn suchte die Telekom zuletzt unter anderem diese Fachkräfte (Stand: 25. März 2020):

    Jobs in Bonn: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Bonn zählt zu den wirtschaftlich stärksten Städten Deutschlands. Dass sie eine Stadt für Hochqualifizierte und Akademiker ist, lässt sich mit Fug und Recht behaupten. Mehr als jeder fünfte Einwohner ab 15 Jahren kann einen akademischen Abschluss vorweisen.

    Innerhalb Nordrhein-Westfalens ist die Akademikerquote nur in Münster höher. Auch weist Bonn mit 71.200 Euro je Einwohner das nach Düsseldorf höchste Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in NRW auf. Die Arbeitsplatzdichte ist groß, die Kaufkraft ebenso, Jobs in Bonn gibt es reichlich.

    Noch immer sind Bundesministerien in Bonn vertreten. 6.300 Personen arbeiten weiterhin am Rhein. Dazu kommen die Vereinten Nationen, die rund 1.000 Mitarbeiter in Bonn haben. Zudem ist Bonn eine Forschungsstadt. Sieben Hochschulen und 20 Forschungseinrichtungen haben hier ihren Sitz. Universität und Uniklinik bieten Akademikern Karrierechancen.

    Der Bonner Arbeitsmarkt besteht fast ausschließlich aus Dienstleistungsjobs. Dienstleistungen machen 94,3 Prozent der Bruttowertschöpfung aus – so viel wie in keiner anderen Stadt in Nordrhein-Westfalen. Vor allem Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation sind in der Stadt stark ausgeprägt – nicht zuletzt dank Post und Telekom.

    Im Städteranking 2019 von IW Consult belegt Bonn Platz 20 von 71 – auch dank der überragenden Lebensqualität am Rhein.

    Jobs Bonn: Kultur

    Jobs Bonn KulturSpeziell für Kulturschaffende gibt es zahlreiche Betätigungsfelder und Jobs in Bonn.

    In den vielen Museen der Stadt gibt es Bedarf an wissenschaftlichen Mitarbeitern, Kuratoren, Museologen, Restauratoren, Historiker, Museumspädagogen, PR-Manager, Assistenten, Sekretärinnen und Techniker:

    Diese Museen schaffen Jobs in Bonn:

    • Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
    • Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig
    • Deutsches Museum Bonn
    • Rheinisches Landesmuseum Bonn
    • Kunstmuseum Bonn
    • Arithmeum der Universität Bonn
    • August-Macke-Haus
    • Ägyptisches Museum der Universität Bonn
    • Akademisches Kunstmuseum
    • Frauenmuseum Bonn
    • Mineralogisches Museum der Universität Bonn
    • Haus der Frauengeschichte

    Jobs Bonn: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Die schlechte Nachricht für alle Bonner: Die Stadt zählt zu den teuersten in ganz Deutschland. Die Lebenshaltungskosten sind vergleichbar mit denen in Köln oder Düsseldorf.

    Auch die Mieten sind hoch. Für den Quadratmeter zahlte der Bonner im ersten Halbjahr 2018 im Schnitt 9,60 Euro. In Köln waren es 10,70 Euro, in Düsseldorf 10,20 – sie zählten damit zu den wenigen Regionen in Deutschland mit Quadratmeterpreisen im zweistelligen Euro-Bereich.

    Im ersten Halbjahr 2008 lag der Durchschnittspreis in Bonn noch bei 7,40 Euro – das entspricht einer Mietsteigerung von 30 Prozent innerhalb von zehn Jahren.

    Bonn gehört auch für Studierende zu den kostspieligeren Adressen. Für eine 30-Quadratmeter-Bude zahlen Studenten laut IW-Studentenwohnpreisindex im Schnitt 423 Euro. In Köln sind es mit 431 Euro nur unwesentlich mehr. Damit ist Bonn von 18 untersuchten Städten die sechstteuerste – und liegt unter anderem vor Aachen, Karlsruhe, Münster und Berlin.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Bonn selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Bonn suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Ihr Finanzamt in Bonn finden Sie hier.
    • Das Jobcenter Bonn finden Sie hier.
    • Die IHK Bonn/Rhein-Sieg finden Sie hier.
    • Die Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg finden Sie hier.
    • Jobs in Bonn finden Sie in unserer Jobbörse.
    [Bildnachweis: travelview by Shutterstock.com]

    Jobs in Köln: Aktuelle Stellenangebote in Köln und Umgebung

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    Das kölsche Lebensgefühl schätzen nicht nur die Kölner selbst, sondern auch viele Zugezogene. Vor allem für Medienleute ist die Domstadt so etwas wie ein Sehnsuchtsort. Jobs in Köln gibt es zudem in Logistik und Tourismus, Finanzen und Gesundheit, Industrie und Handel. So finden Sie den richtigen Jobs in Köln…

    Jobs in Köln und Umgebung: Das ist Köln

    Einmal im Jahr platzt Köln aus allen Nähten. Der Karneval lockt Besucher aus ganz Europa an den Rhein, verwandelt die Millionenstadt in eine einzige Partymeile.

    Indes: Das stimmt nicht. In Köln ist eigentlich immer Party. Auf den Ringen zum Beispiel und in der studentischen Südstadt.

    Dass Köln heute eine schöne Stadt sei, lässt sich nur mit sehr viel Phantasie behaupten. Das historische Stadtbild verliert sich im Krieg, ersetzt wurde es durch Zweckmäßigkeit – mit historischen Einsprengseln.

    Ihre Stadtteile bezeichnen die Kölner als Veedel. Die Veedel verteilen sich auf neun Bezirke. Ehrenfeld und das Belgische Viertel sind bei Studenten, Partygängern und Kreativen beliebt. Auch Lindenthal ist eine angesagte Wohngegend, Rodenkirchen wiederum zählt zu den nobleren Gegenden.

    Aber: Von 26 „gefährlichen Orten“ in Nordrhein-Westfalen, die die Polizei zuletzt als solche identifiziert hatte, befinden sich 15 in Köln. Dazu zählen zum Beispiel der Ebertplatz nordwestlich der Altstadt, die Vergnügungsmeile am Ring oder der Wiener Platz in Mülheim.

    Jobs Köln: Der Arbeitsmarkt

    Die Arbeitslosenquote in Köln bewegte sich in den vergangenen Jahren stets um die 50.000-Personen-Marke. Momentan sind rund 47.000 Kölner arbeitslos gemeldet (Stand: Februar 2020). Die Arbeitslosenquote beträgt damit 7,9 Prozent.

    Das ist ein vergleichsweise schwacher Wert. Zum Vergleich: Deutschlandweit liegt die Arbeitslosenquote bei 5,3 Prozent. Und sogar in ganz Nordrhein-Westfalen, das strukturschwache Regionen wie das Ruhrgebiet umfasst, befindet sich die Arbeitslosenquote mit 6,7 Prozent insgesamt deutlich unterhalb der Kölner Marke.

    Dazu gibt es fast 65.000 unterbeschäftigte Arbeitnehmer in Köln. Die Quote liegt bei 10,6 Prozent – auch das ein vergleichsweise schlechter Wert.

    Aber natürlich gilt: Für gut Ausgebildete ist es alles andere als ein Ding der Unmöglichkeit, einen Top-Arbeitsplatz in Köln zu finden – vorausgesetzt, der Lebenslauf stimmt. Ganz im Gegenteil. So sagte Stadtdirektor Stephan Keller in einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger im November 2018, dass „der Arbeitsmarkt in Köln völlig leergefegt“ sei. Demnach waren allein in der Stadtverwaltung Tausende Stellen unbesetzt, unter anderem bei…

    • Feuerwehr
    • Gebäudewirtschaft
    • Ordnungsdienst
    • Wohnungsamt
    • Personalamt
    • Ausländeramt

    Vor allem MINT-Stellen in Köln können schwer besetzt werden, auch im Bereich Sicherheit und Überwachung werden dringend neue Kräfte für Jobs in Köln gesucht.

    Jobs Köln: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Generell kann sich das Gehaltsniveau in Nordrhein-Westfalen sehen lassen. Das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften in NRW liegt laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 bei 58.846 Euro. Höher ist es nur in Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Hamburg. Köln liegt demnach mit 62.929 Euro sogar auf Platz acht der Städte mit den höchsten Durchschnittsgehältern in Deutschland.

    Im Einzelfall kommt es auf Branche, Standort und Unternehmensgröße an. So verdienen Berufseinsteiger laut gehalt.de in Kölns Nachbarstadt Leverkusen im Schnitt 53.195 Euro – so viel wie in keiner anderen Stadt in ganz Deutschland. Das dürfte vor allem am Bayer-Konzern liegen.

    Köln selbst taucht in dieser Rangliste nicht in den Top Ten auf – im Gegensatz zu Erlangen, München, Stuttgart, Wolfsburg, Frankfurt, Ulm, Ludwigsburg, Hamburg und Bremen. Kleiner Einwand: Das Ranking stammt von 2016, ist also nicht mehr taufrisch, lässt aber dennoch Rückschlüsse zu.

    Beispiel: Bei den Juristen nimmt Köln einen Spitzenplatz ein. Berufseinsteiger verdienen laut gehalt.de-Daten im Schnitt 58.457 Euro – das ist Platz 7 deutschlandweit. Allerdings sind mit Düsseldorf und Bonn zwei Nachbarstädte für Juristen noch attraktiver.

    Noch besser schneidet Köln bei IT-Führungskräften ab. Die Stadt belegt im Kienbaum-Vergütungsreport 2018 Platz zwei – vor Frankfurt, München und Stuttgart. Das Gehaltsniveau für IT-Führungskräfte und Spezialisten beträgt in Köln 114 Prozent des Bundesschnitts. Kleiner Wermutstropfen: Die ewigen Rivalen aus Düsseldorf zahlen noch besser (116 Prozent).

    Wichtige Arbeitgeber in Köln

    Das sind laut IHK Köln die größten Arbeitgeber der Stadt:

    • Ford
    • Stadtwerke Köln
    • Rewe Group
    • Universitätsklinikum Köln
    • AXA
    • Lanxess AG
    • Kliniken der Stadt Köln
    • WDR
    • Kölner Verkehrsbetriebe
    • RWE Power AG
    • Sparkasse KölnBonn
    • UPS
    • RheinEnergie AG
    • Gothaer
    • Mediengruppe RTL
    • TÜV Rheinland
    • Talanx
    • Kreissparkasse Köln
    • Generali Group
    • Ineos
    • Deutz AG
    • Kinder- und Familienhilfen Michaelshoven
    • Lufthansa
    • Wieprecht Gebäude- Management und Reinigungs-Service
    • DEVK
    • Flughafen Köln/Bonn
    • AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln
    • DuMont Mediengruppe
    • Marienborn
    • Rheinische Zeitungs-Zustellgesellschaft Köln
    • Shell Deutschland Oil
    • Basell Polyolefine
    • W.I.S. Sicherheit + Service
    • St. Elisabeth Krankenhaus
    • Strabag AG
    • NKT Group
    • KPMG
    • Central Krankenversicherung
    • NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation

    Und das sind laut einer Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Statista und des Magazins Stern von 2020 die besten Arbeitgeber Kölns:

    • DLR Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum
    • DER Touristik
    • Ford
    • Rhein Energie
    • Dorint Hotels und Ressorts
    • Rewe Group
    • Lanxess
    • Unitymedia
    • Ineos
    • Detecon
    • Emons
    • Center Parcs
    • Carglass
    • Strabag
    • Malteser Hilfsdienst

    Alle Hochschulen in Köln

    Jobs Köln HochschulenKöln ist ein Hochschulstandort der ersten Kategorie. Die Universität zu Köln ist mit fast 50.000 Studierenden nicht nur eine der größten, sondern auch eine der ältesten Unis Deutschlands. Und sie ist eine von insgesamt acht staatlichen oder privaten Hochschulen in der Domstadt.

    Hier kann man in Köln studieren – und sich auf einen Job in Köln vorbereiten:

    • Universität zu Köln
    • Technische Hochschule Köln
    • Deutsche Sporthochschule Köln
    • Kunsthochschule für Medien
    • Hochschule für Musik und Tanz Köln
    • Hochschule Fresenius
    • Rheinische Fachhochschule Köln
    • Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

    Jobs Köln: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Köln ist Domstadt. Köln ist Karnevalsstadt. Aber Köln ist vor allem auch eine Medienstadt. Am Rhein tummeln sich Verlage und Sender, Agenturen und Produktionsfirmen – und schaffen viele Jobs in Köln. Im TV-Geschäft mischt die Stadt, Homebase von Ex-Comedian Stefan Raab, ganz vorne mit.

    Insgesamt zählt die Medienwirtschaft nach Angaben des IHK Köln 43.600 Beschäftigte. Das sind 4,3 Prozent aller Erwerbstätigen im IHK-Bezirk Köln.

    Unternehmen und Selbstständige setzen knapp 10 Milliarden Euro im Jahr um. Damit wird über ein Viertel des Branchenumsatzes Nordrhein-Westfalens im IHK-Bezirk Köln umgesetzt. Summa summarum lässt sich sagen: Wer „irgendetwas mit Medien“ machen will, für den könnte Köln so etwas wie die Startrampe sein.

    Darüber hinaus ist das Wirtschaftsprofil der Stadt bunt. Einzelhändler Rewe sitzt in Köln, es gibt ein großes Ford-Werk und eine Vielzahl an Versicherern. Auch ist Köln ein logistischer Knotenpunkt in Nordrhein-Westfalen – und natürlich ein Touristenmagnet. Den vielen Gästen, die Dom, Karneval, Schokoladenmuseum und Stadtmauer bewundern wollen, arbeiten Heerscharen von Gastronomen, Hotels, Souvenirverkäufern und Brauereien zu.

    Job in Köln: Wenn Sie mal eine Auszeit brauchen

    Jobs Köln DomEin Job in Köln kostet Kraft. Wie schön, dass die Stadt Berufstätigen viele Möglichkeiten zur Erholung, Entspannung – und zum Nervenkitzel – bietet.

    Sie benötigen ebenfalls Abstand von Ihrem Job in Köln? Das sind 8 der beliebtesten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele Kölns:

    • Dom
    • Köln Triangle (Hochhaus mit Aussichtsplattform)
    • Museum Ludwig (Kunstmuseum)
    • Kölner Zoo
    • Hohenzollernbrücke („Liebesschloss-Brücke“)
    • Historische Altstadt
    • Schokoladenmuseum
    • Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud (Gemäldegalerie)

    Jobs Köln: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Köln ist für Mieter ein teures Pflaster – aber auch für Bauherren. Im Stadtteil Bayenthal ist es mit durchschnittlich 1,19 Millionen Euro am teuersten, ein neues Haus zu bauen. In Lindenthal kostet ein Haus 1,02 Millionen Euro. Der Durchschnittspreis für ein Haus in Köln beträgt 780.000 Euro. Das besagt der Marktbericht des Immobilienmaklers Roland Kampmeyer. Dafür hat er die Werte von Ein-, Zweifamilien-, Reihenhäusern und Doppelhaushälften in den 86 Stadtteilen ausgewertet.

    Am günstigsten ist es in Godorf im Kölner Süden< mit durchschnittlich knapp 510.000 Euro. Eine Eigentumswohnung ist mit 4.110 Euro pro Quadratmeter in Lindenthal am kostspieligsten. Den höchsten Preisanstieg gab es zuletzt in Stadtteilen wie Flittard und Gremberghoven, nicht aber in Top-Wohngebieten wie Müngersdorf und Hahnwald. Die Kaltmiete beträgt in Köln laut Kampmeyer aktuell 10,54 Euro pro Quadratmeter. Für Studenten ist die Domstadt ebenfalls sündhaft teuer. Für eine 30-Quadratmeter-Wohnung werden laut IW-Studentenwohnpreisindex 431 Euro im Schnitt fällig. Teurer ist es nur in München, Frankfurt und Heidelberg.

    Jobs in Köln: Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Köln selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Köln suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Ihr Finanzamt in Köln finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Köln finden Sie hier.
    • Das Jobcenter Köln finden Sie hier.
    • Die IHK Köln finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer zu Köln finden Sie hier.
    • Jobs in Köln finden Sie in unserer Jobbörse.

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    [Bildnachweis: S.Borisov by Shutterstock.com]

    Jobs in Göttingen: Aktuelle Stellenanzeigen für Südniedersachsen

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    Göttingen glänzt durch seine Geistesgrößen. Die Georg-August-Universität hat schon Dutzende Wissenschaftler von Weltformat hervorgebracht. Die private Wirtschaft ist nicht ganz so überragend aufgestellt. Trotzdem gibt es auch in Südniedersachsen versteckte Champions. Jobs in Göttingen gibt es vornehmlich in der Messtechnik und im Gesundheitswesen. Ein Unternehmen sticht ganz besonders aus der Masse heraus…

    Jobs Göttingen: Nobelpreisverdächtig!

    Am Anfang dieses Jahrtausends gab es eine Ausstellung in der Paulinerkirche. Ihr Titel: das Göttinger Nobelpreiswunder.

    Tatsächlich wirkten im südniedersächsischen Städtchen Männer vom Schlage eines Robert Koch und Max Planck, Gustav Hertz und Werner Heisenberg, Otto Hahn und Max Born. Nicht weniger als 45 Nobelpreisträger brachte Göttingen hervor, die meisten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Erst in der zweiten Jahrhunderthälfte überholten die amerikanischen Top-Unis die Georg-August-Universität.

    Vom alten Glanz zeugen unzählige Denkmäler im Stadtbild: das Gauß-Weber-Denkmal, der Eichendorff-Gedenkstein, das Wöhlerdenkmal und auch der Bismarckturm. Dass der alte Reichskanzler ebenfalls an der Georgia Augusta eingeschrieben war, versteht sich von selbst. Das Bismarckhäuschen, in dem er damals wohnte, steht noch immer am Wall, der die Innenstadt umschließt.

    Heute besteht die Bevölkerung Göttingens zu einem Fünftel aus Studenten. Das studentische Leben ist hier von Ost bis West sichtbar, von Nord bis Süd. Bars und Kneipen findet man in den alten Fachwerkhäusern und Gewölbekellern der Stadt.

    Und Göttingen ist hügelig. Viele Zugezogene sind überrascht, dass man sich hier keineswegs auf dem platten Land wiederfindet. Das sollte man auch bei der Wohnungssuche bedenken. Vor allem dann, wenn man wie viele Einheimische mit dem Rad durch die Stadt navigieren will.

    Schöne Wohnlagen gibt es überall: in Weende im Norden oder Geismar im Süden, in der Altstadt, der Südstadt oder im Ostviertel. Probleme bereitet der Ortsteil Grone. Schon länger in Verruf ist der Maschmühlenweg, der sich als Junkie-Treffpunkt einen unrühmlichen Namen gemacht hat.

    Jobs Göttingen: Der Arbeitsmarkt

    Im Januar 2020 betrug die Arbeitslosenquote in Göttingen 5,5 Prozent. Erfahrungsgemäß laufen zum Jahresende viele befristete Verträge aus. Darum stieg die Quote im Vergleich zum Dezember 2019 auch relativ stark an. Zum Jahresende 2019 lag sie nur bei 5,0 Prozent.

    Rund 8.660 Arbeitslose gibt es in Göttingen, darunter viele Ungelernte ohne abgeschlossene Ausbildung. Für sie dürfte die Stellensuche schwierig bleiben. Denn 80 Prozent der offenen Stellen richten sich der örtlichen Arbeitsagentur zufolge an…

    • Fachkräfte
    • Spezialisten
    • Akademiker

    Dennoch gibt es im Raum Göttingen auch für Nicht-Akademiker Jobperspektiven, zum Beispiel für:

    Jobs Göttingen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Göttingen liegt im Süden Niedersachsens. Das Bundesland ist nicht für seine ausufernden Gehälter bekannt.

    In Niedersachsen beträgt das Durchschnittsgehalt nach Angaben der Plattform gehalt.de 41.310 Euro brutto im Jahr. Im benachbarten Hessen liegt es dagegen bei 51.345 Euro. Nur in Schleswig-Holstein und den ostdeutschen Ländern (mit Ausnahme von Berlin) werden niedrigere Löhne gezahlt als in Niedersachsen.

    Laut Bundesagentur für Arbeit verdient ein Arbeitnehmer mit einem Vollzeitjob in Göttingen 3.128 Euro im Monat. Dabei handelt es sich nicht um das Durchschnitts-, sondern um das Medianeinkommen. Göttingen liegt damit knapp unter dem gesamtdeutschen Medianwert von 3.209 Euro.

    Im Vergleich mit dem Umland steht Göttingen aber gut da. So verdient man in Northeim nur 2.931 Euro und in Hildesheim 3.044 Euro. Die Region Hannover ist mit 3.387 Euro lukrativer. Noch mehr Geld winkt qualifizierten Arbeitnehmern in Salzgitter (4.085 Euro) und Wolfsburg (4.622 Euro).

    Jobs Göttingen: Die wichtigsten Arbeitgeber

    Der wichtigste Name ist Sartorius. Das Medizintechnik-Unternehmen ist das einzige in Göttingen, das im Jahr mehr als eine Milliarde Euro umsetzt.

    Allerdings gibt es in der Nachbarschaft noch das eine oder andere Schwergewicht, zum Beispiel Prothesenhersteller Otto Bock in Duderstadt oder Pflanzenzüchter KWS in Einbeck.

    Jobs Göttingen – das sind die wichtigsten Arbeitgeber der Stadt:

    • Sartorius AG
    • Mahr Gruppe (Fertigungsmesstechnik)
    • Universitätsmedizin Göttingen
    • Sparkasse Göttingen
    • Volksbank Kassel Göttingen
    • Novelis (Aluminium)
    • Amedes Medizinische Dienstleistungen
    • Coherent (Lasertechnologie)
    • Zufall Logistics Group
    • Carl Zeiss AG (Mikroskope)
    • Phywe Systeme (Lehr- und Lernmittel)
    • Pfeiffer Vacuum Components and Solutions
    • Börner Eisenacher (Nahrungsmittel)
    • Aqua-Institut (Beratungsunternehmen)
    • Vandenhoeck und Ruprecht (Verlag)
    • Steidl Verlag
    • Wallstein Verlag
    • Sycor Gruppe (IT-Beratungsunternehmen)
    • Xtentio (Beratungsunternehmen)
    • Blackbit Digital Commerce
    • Tech Unternehmensgruppe (Industriedienstleistungen)
    • Robert Bosch GmbH
    • Asklepios Kliniken
    • Circlon dff (Software)
    • Qioptiq Photonics
    • Conduent (Call Center)
    • Eresult (Online-Marktforschung)
    • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

    Jobs Göttingen: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Der offizielle Slogan Göttingens lautet: „Stadt, die Wissen schafft.“ Das zeigt schon an: Die Universität ist das Aushängeschild der Stadt. Daneben gibt es noch die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst sowie die private PFH Hochschule.

    Die Privatwirtschaft hat ihre Stärken in der Messtechnik. Etwas holprig ist manchmal auch von Göttingen als Measurement Valley die Rede. Ganz vorne mischt die Sartorius AG mit. Unter Aktionären gilt die Aktie, die im Tec-Dax notiert ist, seit Jahren als heimlicher Star. Die Boston Consulting Group kürte sie 2018 gar zu einer „der besten Aktien der Welt“.

    Jobs Göttingen – bei Sartorius in Göttingen arbeiten unter anderem:

    Sartorius ist aber nicht allein auf weiter Flur. Auch die Mahr-Gruppe und Carl Zeiss vermessen von Göttingen aus die Welt – und schaffen viele Jobs in Göttingen.

    Daneben gibt es eine verblüffend große Zahl an kleinen Fachverlagen. Das Gesundheitswesen hat in Göttingen – Standort der riesigen Universitätsmedizin – ohnehin einen festen Platz. Das sind die Schwerpunkte der Göttinger Wirtschaft – mit entsprechenden Karrierechancen in Vollzeit und Teilzeit:

    • Messwesen
    • Logistik
    • Verlagswesen
    • Gesundheitswesen

    Jobs in der Gastronomie

    jobs goettingen gastronomieIn Göttingen wimmelt es nur so vor Studenten. Und auch die brauchen Jobs, um über die Runden zu kommen. Sie gehören dazu – und suchen einen Kellner-Job in Göttingen? Einfach mal in einer dieser Einrichtungen nachfragen!

    Jobs Göttingen – das sind die beliebtesten Bars und Kneipen in der Studentenstadt:

    • Thanners
    • Nautibar
    • Salamanca
    • Dots
    • Z.a.k
    • Deja Vu
    • Villa Cuba
    • Sonderbar
    • La Vida
    • Bierecke Quick
    • The Queen’s Head
    • Charlie Bar
    • Trou
    • Stadion an der Speckstraße
    • Monro’s Park

    Jobs Göttingen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Noch hat Göttingen die magische Zehn-Prozent-Marke nicht erreicht. Bei 9,20 Euro lag die durchschnittliche Kaltmiete pro Quadratmeter im Jahr 2018. Das besagen Daten des Portals Immowelt.

    2017 waren es noch 9,00 Euro im Schnitt. Der Preisanstieg von zwei Prozent macht sich auf dem Konto des Einzelnen zwar bemerkbar. Im Vergleich mit anderen Städten fiel er noch sehr moderat aus. In Uni-Städten wie Heidelberg oder Erlangen legten die Mietpreise im gleichen Zeitraum um 13 beziehungsweise 12 Prozent zu.

    Am günstigsten sind in Göttingen Immowelt zufolge Wohnungen zwischen 120 und 140 Quadratmetern. Für sie müssen Mieter 8,60 Euro einkalkulieren.

    Alles in allem liegen die Preise in Göttingen im deutschen Mittelfeld. Das beweist auch ein Blick auf den IW-Studentenwohnpreisindex. Demnach kostet eine Studentenbude mit 30 Quadratmetern hier 389 Euro. Von den 18 Städten in der Wertung liegt Göttingen damit auf Rang 10. Vorne liegt München mit 635 Euro, ganz hinten Magdeburg mit 247 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen in Göttingen

    Sie wollen sich in Göttingen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Göttingen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Ihr Finanzamt Göttingen finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Göttingen finden Sie hier.
    • Die Jobcenter im Landkreis Göttingen finden Sie hier.
    • Die IHK-Geschäftsstelle Göttingen finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen finden Sie hier.
    • Jobs Göttingen finden Sie in unserer Jobbörse.
    [Bildnachweis: YanaKotina by Shutterstock.com]

    Jobs Erfurt: Regionale Stellenangebote in Erfurt und Umgebung

    jobs erfurt stellenangebote thueringen

    Jobs Erfurt: Thüringen ist das Vorzeigeland im Osten und Erfurt ist seine Hauptstadt. Zwischen Erfurter Dom und Severikirche fühlen sich Maschinenbauer und Medienschaffende wohl, Gartenbauer und Logistiker. Sogar die Chinesen wollen sich mit einer riesigen Batteriefabrik am Erfurter Kreuz niederlassen und viele neue Jobs in Erfurt schaffen. Paradox: Die Universität Erfurt bildet gar keine Informatiker aus. Für IT-Fachkräfte ist Erfurt aber dennoch eine richtig gute Adresse…

    Jobs Erfurt: Leben und Wohnen in Erfurt

    Erfurt war für so manchen ein großes Fragezeichen. Bis ein junger Sänger die Stadt ins Rampenlicht katapultierte. Seit über zehn Jahren ist der gebürtige Erfurter Clueso einer der erfolgreichsten Künstler Deutschlands – und ein würdiger Botschafter seiner Heimatstadt in Thüringen.

    Dabei versprüht Erfurt durchaus Glanz. Schon Martin Luther schwärmte vom „türmereichen Erfurt“. Erfurter Dom und Severikirche ragen noch heute hoch in den Himmel. Für Schriftsteller Arnold Zweig war Erfurt ein „Bilderbuch der deutschen Geschichte“.

    Der mittelalterliche Altstadtkern glänzt durch viel Fachwerk. Wem das nicht reicht, der fährt einfach ein paar Kilometer weiter nach Osten. Deutschlands heimliche Kulturhauptstadt Weimar liegt nur 23 Kilometer entfernt.

    In Erfurt selbst sind die Altstadt und Löbervorstadt beliebte Wohnlagen. Auch Daberstedt im Osten und die Brühlervorstadt im Westen ziehen viele Zugezogene an, die sich für einen Job in Erfurt entschieden haben.

    Jobs Erfurt: Der Arbeitsmarkt in Thüringen

    Thüringen ist DAS Vorzeigeland im Osten Deutschlands. Mit einer Arbeitslosenquote von 5,7 Prozent (Stand: Januar 2020) befindet es sich schon auf westdeutschem Niveau. Zum Vergleich: Die Quote für ganz Deutschland liegt bei 5,3 Prozent.

    In Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin beträgt sie dagegen noch immer um die acht Prozent.

    In Erfurt ist die Quote mit 5,8 Prozent leicht erhöht – befindet sich aber für eine 200.000-Einwohner-Stadt auf einem sehr vorzeigbaren Niveau. Knapp 6.500 Menschen waren im Januar 2020 ohne Job in Erfurt, rund 4.000 davon beziehen Hartz IV.

    Auch hier der Vergleich: In Gera liegt die Arbeitslosenquote bei 8,5 Prozent. Besser als Erfurt stehen in Thüringen Gotha (5,4 Prozent), Jena (5,6 Prozent), Suhl (5,3 Prozent) und Weimar (5,9 Prozent) da.

    Jobs Erfurt: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    In rasender Geschwindigkeit füllt sich das Bankkonto durch einen Job in Erfurt nicht. Aber es füllt sich immer schneller. So stieg das Durchschnittsgehalt in Erfurt nach Angaben von gehalt.de im Jahr 2018 um 4 Prozent. Von allen 16 Landeshauptstädten in Deutschland war der Gehaltsanstieg nur in Magdeburg (4,1 Prozent) noch größer.

    Dennoch verdient ein Arbeitnehmer mit einer Stelle in Erfurt durchschnittlich sehr viel weniger als im Westen. Während in Erfurt 37.980 Euro brutto pro Jahr auf der Habenseite stehen, sind es in Stuttgart 56.160 Euro, in München 55.980 Euro und in Düsseldorf 52.965 Euro. Auch Berlin und Kiel liegen mit jeweils rund 42.000 Euro deutlich vor Erfurt.

    Unter den östlichen Bundesländern (mit Ausnahme Berlins) nimmt Thüringen den Spitzenplatz ein. Das Durchschnittsgehalt beträgt hier 36.450 Euro im Jahr. Spitzenreiter ist Hessen mit über 51.000 Euro, ganz hinten rangiert Mecklenburg-Vorpommern mit rund 34.000 Euro.

    Ein Vollzeitarbeitnehmer mit einem Job in Erfurt kommt laut Bundesagentur für Arbeit auf 2.679 Euro brutto im Monat. Das ist der Medianwert, bei dem 50 Prozent der Vollzeitbeschäftigten darüber liegen und 50 Prozent darunter. Für ganz Deutschland liegt dieser Wert bei 3.209 Euro.

    Die wichtigsten Arbeitgeber in Erfurt und Umgebung

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Erfurt:

    • SWE Stadtwerke Erfurt
    • Teag Thüringer Energie AG
    • Siemens (Generatorenwerk)
    • DB Systel (IT-Dienstleistungen)
    • Sparkasse Mittelthüringen
    • ITT Industrie- und Transportschutz Thüringen
    • Thüringer Industriebeteiligungs GmbH
    • Modis IT-Outsourcing (IT-Dienstleister)
    • Universität Erfurt
    • X-Fab Silicon Foundries (Halbleiter)
    • N3 Engine Overhaul Services (Flugzeug-Instandhaltung)
    • Thüringer Aufbaubank
    • Fachhochschule Erfurt
    • Qundis (Messgeräte)
    • Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen
    • Ibykus AG für Informationstechnologie
    • Erf24 Touristic Services
    • Melexis (Mikroelektronik)
    • TÜV Thüringen
    • Hermanns RTE (Rohrleitungsbau)
    • Mediengruppe Thüringen
    • PDV-Systeme (IT-Dienstleister)
    • Media und Communications Systems (Mediendienstleister)
    • NT Neue Technologie AG (IT-Dienstleister)
    • Thüringer Tourismus GmbH
    • DMK Deutsches Milchkontor
    • Messe Erfurt
    • Helaba Landesbank Hessen-Thüringen
    • Erfurter Bank
    • Computacenter (IT-Dienstleister)
    • Zalando (Logistikzentrum)
    • Capita Europe (Outsourcing-Dienstleister)
    • Freenet AG (Telekommunikation)
    • Deutsche Post DHL
    • Helios Klinikum
    • Flughafen Erfurt-Weimar
    • Amazon (Verteilzentrum)

    Jobs Erfurt Flughafen

    Jobs Erfurt FlughafenDer Flughafen Erfurt-Weimar liegt westlich der Landeshauptstadt. Mit dem Auto fährt man nur eine gute Viertelstunde von der Innenstadt bis zum Airport. Eine Stelle am Erfurter Flughafen ist damit in Reichweite – und keineswegs ein Pendler-Albtraum für alle, die zentrumsnah wohnen. Aktuell beschäftigt der Regionalflughafen rund 130 Mitarbeiter – viele davon in Teilzeit.

    Jobs am Flughafen Erfurt gibt es unter anderem für:

    Jobs Erfurt: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Überregionale Bekanntheit hat das Erfurter Kreuz erlangt. Hier will der chinesische Konzern CATL für 240 Millionen eine moderne Autobatteriefabrik aus dem Boden stampfen. Von Erfurt aus sollen die Automobilzentren wie Wolfsburg und Ingolstadt schnell beliefert werden. Viele neue Jobs in Erfurt sollen entstehen.

    Im Januar 2020 kündigte zudem der baden-württembergische Automobilzulieferer Marquardt Services den Bau einer Produktionsstätte für Steuerungssysteme von Fahrzeugbatterien in Erfurt an. Das Unternehmen mit Stammsitz in Rietheim-Weilheim unterhält bei Arnstadt bereits eine Fertigung für die Innenraumelektronik von Autos. Dort sind momentan 25 Mitarbeiter beschäftigt, künftig sollen es 180 Arbeitsplätze sein. Im Bereich Batteriesteuerungen sollen weitere 100 neue Stellen in Erfurt hinzukommen.

    Große Namen haben sich in der thüringischen Landeshauptstadt nach und nach niedergelassen: Die Deutsche Bahn beschäftigt hier IT-Mitarbeiter, die Deutsche Post und E-Commerce-Senkrechtstarter Zalando haben Logistikzentren gebaut. Siemens indes kündigte im September 2018 an, in seinem Erfurter Generatorenwerk 200 von 500 Arbeitsplätzen abzubauen. Die Produktion wird in die USA verlagert, der Standort immerhin bleibt erhalten.

    Erstaunlich stark ist die Stadt im IT-Bereich. Erfurt beherbergt zahlreiche IT-Dienstleister. Und das, obwohl die Universität Erfurt von den Geisteswissenschaften geprägt ist und keinen Nachschub an IT-Kräften bereithält. Allerdings gibt es im Umkreis die Uni Jena und die TU Ilmenau. Beide bilden Informatiker aus.

    Jobs Erfurt – die ökonomischen Schwerpunkte Erfurts liegen in den Bereichen:

    • Maschinen- und Anlagenbau
    • Medien- und Kreativwirtschaft
    • Gartenbau
    • Nahrungsmittelindustrie
    • Logistik
    • Technologie (Mikrotechnologie, Photovoltaik, Sensorik, IT)

    Als Landeshauptstadt ist Erfurt Verwaltungssitz. Das Land Thüringen mit 12.000 Mitarbeitern und die Stadt Erfurt mit 4.000 sind die größten Arbeitgeber. Danach schaffen die Stadtwerke Erfurt und das Helios Klinikum die meisten Stellen in Erfurt.

    Im Städteranking 2019 von IW Consult belegte Erfurt wie schon im Vorjahr Platz 41 von 71 Großstädten in Deutschland. Pluspunkte gab es für den heimischen Arbeitsmarkt: Auch Frauen und Ältere finden überdurchschnittlich oft einen (neuen) Job in Erfurt.

    Muttischicht: Jobs für Muttis in Erfurt

    Jobs Erfurt MuttischichtSie sind vor allem im Einzelhandel verbreitet: Sogenannte Muttischichten, die es einer Mama (oder einem Papa) erlauben, in Teilzeit zu arbeiten – und zwar möglichst in dem Zeitraum, in dem die Kinder in der Kita sind. Wer einen Jobs als Verkäufer mit Muttischichten in Erfurt und Umgebung sucht, könnte bei diesen Arbeitgebern fündig werden:

    • Swarovski
    • Camp David
    • Orsay
    • Apollo Optik
    • Mäc Geiz
    • Foot Locker
    • Lidl
    • Big Burgester
    • Rewe
    • Edeka
    • Takko
    • J-Club
    • New Yorker
    • Ernsting’s Family
    • Pandora
    • Runner’s Point
    • Deichmann
    • Saturn
    • Görtz
    • Fressnapf
    • Christ
    • Tchibo
    • Roller
    • Dänisches Bettenlager

    Jobs Erfurt: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Die Mieten in Erfurt steigen – allerdings nur moderat. Von 2018 auf 2019 haben sie nach Immowelt-Angaben um 1 Prozent angezogen. Die Medianmiete in Erfurt liegt demnach jetzt bei 7,50 Euro pro Quadratmeter. Der Medianwert meint: 50 Prozent der Wohnungen sind teurer, 50 Prozent billiger.

    Die Durchschnittsmiete liegt in Erfurt nach Angaben des Forschungsunternehmens F+B sogar noch unter der 7-Euro-Marke. Demnach befindet sich Erfurt auf einem Niveau mit Jena und Rostock, ist aber deutlich teurer als Potsdam, Schwerin oder Dresden. In Schwerin liegt die Durchschnittsmiete sogar bei weniger als sechs Euro pro Quadratmeter.

    Enorm gestiegen sind in Erfurt die Kaufpreise für Immobilien. Kostete der Quadratmeter 2017 noch 1.760 Euro, waren es laut Immowelt ein Jahr später schon 2.130 Euro – ein Anstieg von 21 Prozent. Damit ist eine Immobilie in Erfurt schon fast so teuer wie in Dresden, wo die Kaufpreise im gleichen Zeitraum „nur“ um zwölf Prozent von 1.990 Euro auf 2.230 Euro anzogen.

    Trotzdem leben die Erfurter günstig. Das Rechenbeispiel von Financescout24 zeigt es: Ein Arbeitnehmer mit einem Jahreseinkommen von 50.000 Euro müsste in München 78.500 Euro verdienen, um seinen Lebensstandard halten zu können. In Hamburg würde er immerhin 60.000 Euro benötigen, in Chemnitz dagegen nur 43.000 Euro.

    Wichtige Kontaktdaten und Servicestellen in Erfurt

    Sie wollen sich in Erfurt selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Erfurt suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Erfurt finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Erfurt finden Sie hier.
    • Das Jobcenter Erfurt finden Sie hier.
    • Die IHK Erfurt finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Erfurt finden Sie hier.
    • Jobs in Erfurt und Umgebung finden Sie in unserer Jobbörse.
    [Bildnachweis: S-F by Shutterstock.com]

    Jobs Berlin: Stellenangebote in der Hauptstadt

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    Jobs Berlin: Die Hauptstadt ist das Mekka der Jungen und Abenteuerhungrigen. Wer etwas erleben will, zieht nach Berlin. Aber auch für gestandene Arbeitnehmer sind in Berlin bessere Zeiten angebrochen. Die Arbeitslosigkeit sinkt, die Startups kommen, die Jobs in Berlin mehren sich. Sogar die ehemals mauen Gehälter in Berlin ziehen kräftig an. Wenn da nur die Mieten nicht wären…

    Jobs Berlin: Das ist Berlin

    Berlin hat das wohl jüngste Wahrzeichen Deutschlands. Der Berliner Flughafen BER ist seit Jahren Dauerbrenner in den Gazetten.

    Die moderne Bauruine hält die Menschen aber nicht davon ab, massenweise in die Stadt zu strömen. Die Vier-Millionen-Einwohner-Marke ist langfristig in Reichweite, noch fehlen dazu rund 350.000 Neu-Berliner (Stand: Januar 2020).

    Bis in die 90er Jahre hinein war (West-)Berlin die Stadt der Außenseiter. Dann kamen die Bundesregierung, Immobilieninvestoren, Startups, junge Menschen aus ganz Deutschland und Zuwanderer aus aller Welt.

    Berlin verfügt heute durch seine bewegte Geschichte über einen einzigartigen Fundus an Wahrzeichen, Monumenten, Gedenkstätten. Gleichzeitig gibt es glitzernde Shopping Malls an nahezu jeder Ecke. Vergangenheit trifft Moderne – ein beliebter Spruch von Stadtmarketingmenschen. Auf Berlin trifft er wirklich zu.

    Die Hauptstadt pulsiert. Stadtteile wie Friedrichshain, Prenzlauer Berg und Kreuzberg sind bei den Jungen beliebt. Aber die Unschuld ist verloren. So macht die Gentrifizierung selbst vor Neukölln oder dem Wedding nicht mehr Halt. Wer es sich leisten kann, zieht nach Charlottenburg oder ins noble Grunewald. Oder gleich ganz raus in den Speckgürtel, ins schicke Potsdam zum Beispiel.

    Was viele Nicht-Berliner übrigens nicht wissen: Das Berliner Umland ist eine einzige Seenlandschaft. Zwischen Teer und Beton verbringen die Berliner ihre Freizeit gewiss nicht.

    Jobs Berlin: Der Arbeitsmarkt

    In Berlin gibt es insgesamt rund 150.000 Arbeitslose (Stand: Dezember 2019). Das sind so genauso viele Arbeitslose wie Großstädte wie Regensburg oder Darmstadt Einwohner haben. Über 100.000 arbeitslose Berliner beziehen Hartz IV.

    Die Arbeitslosenquote in Berlin liegt damit bei 7,7 Prozent – das ist deutlich über dem Bundesschnitt. Diese liegt laut Bundesagentur für Arbeit im Dezember 2019 bei 4,9 Prozent.

    Und auch die Zahl der Unterbeschäftigten ist in Berlin überproportional hoch. 217.000 Berliner wollen und könnten mehr arbeiten, das sind 10,8 Prozent. Bundesweit liegt die Unterbeschäftigungsquote nur bei 6,9 Prozent.

    Die gute Nachricht: Weniger als 150.000 Arbeitslose hatte es in Berlin zuletzt 1991 gegeben. In der Stadt werden mehr Jobs geschaffen als in den anderen Bundesländern, sogar Langzeitarbeitslose profitieren von dem Trend.

    Insgesamt steigt die Zahl der Beschäftigten in Berlin stark an. Mittlerweile gibt es 1,42 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Berlin. 2007 waren es erst knapp über eine Million. Damit steht die Zahl der erwerbstätigen Berliner schon bei 1,95 Millionen. Entstehen weiterhin so viele neue Jobs in Berlin, dürfte es nicht mehr lange dauern, bis die Zwei-Millionen-Marke geknackt wird.

    Jobs Berlin: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Berlin ist für vieles berühmt, aber ganz sicher nicht für seine bombastischen Gehälter. Laut Gehaltsatlas 2019 der Vergleichsplattform gehalt.de verdient man mit einem Job in Berlin deutlich weniger als in anderen Bundesländern. Das Lohnniveau in der Hauptstadt liegt demnach bei 94,5 Prozent des Bundesdurchschnitts, ist im Vergleich zum Vorjahr aber um 0,9 Prozent gestiegen.

    Zum Vergleich: Das Lohnniveau in Hessen beträgt 114,1 Prozent – Platz eins im Ranking. Auch in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg und Nordrhein-Westfalen verdienen Arbeitnehmer mehr als im Bundesschnitt. Im Gehaltsranking liegt Berlin damit nur auf Position neun von 16 Bundesländern.

    Deutlich schlechtere Gehälter werden allerdings in den östlichen Bundesländern gezahlt. Mecklenburg-Vorpommern kommt als Schlusslicht der Gehaltstabelle nur auf ein durchschnittliches Lohnniveau von 75,9 Prozent. Und auch die Durchschnittsgehälter in Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind laut gehalt.de niedriger als in Berlin.

    Noch gravierender sind die Unterschiede, wenn man ausschließlich die Landeshauptstädte miteinander vergleicht. Stuttgart kommt auf 124,8 Prozent des durchschnittlichen Lohnniveaus – Rang 1. Auch in München, Düsseldorf und Wiesbaden sind die Gehälter deutlich höher als in Berlin.

    Das Einstiegsgehalt für Ausgelernte liegt bei einem Job in Berlin laut gehalt.de bei 29.081 Euro. Akademiker mit einem Job in Berlin starten mit durchschnittlich 43.605 Euro ins Berufsleben.

    Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit, liegt das Bruttogehalt von Arbeitnehmern, die in Vollzeit arbeiten, in Berlin bei 3.126 Euro im Schnitt. Der bundesweite Mittelwert beträgt 3.209 Euro. In Hamburg kommen Vollzeitbeschäftigte sogar auf 3.619 Euro. Das höchste Durchschnittsgehalt aber gibt es in Ingolstadt. Dort verdient jeder Arbeitnehmer in Vollzeit durchschnittlich 4.635 Euro.

    Im Vergleich mit Nachbar Potsdam steht Berlin aber gut da. Die Potsdamer kommen nur auf 2.979 Euro im Schnitt. Akademiker verdienen in Berlin deutlich besser. Bei ihnen stehen durchschnittlich 4.400 Euro auf dem Lohnzettel. Gelernte Arbeitnehmer nehmen von ihren Jobs in Berlin 2.900 Euro mit nach Hause, ungelernte Berliner verdienen dagegen nur 2.250 Euro.

    Jobs Berlin: Die wichtigsten Arbeitgeber

    Mitten in Berlin soll der neue Innovationscampus von Siemens entstehen, wie der Konzern im Oktober 2018 bekannt gab. Auf 50.000 bis 60.000 Quadratmetern entsteht Platz für Forschungseinrichtungen, Startups, Sozialwohnungen – und neue Jobs in Berlin. 600 Millionen Euro will Siemens in das Projekt stecken. 2022 sollen die Bauarbeiten beginnen.

    Schon heute ist Siemens einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Rund 11.600 Menschen arbeiten hier für den Weltkonzern. Das ist Platz fünf im Ranking der größten Arbeitgeber der Hauptstadt. Noch mehr Berliner beschäftigen nur die Deutsche Bahn AG, die Charité, Vivantes und die Berliner Verkehrsbetriebe.

    Jobs Berlin: Das sind laut IHK-Ranking die 30 wichtigsten Arbeitgeber in Berlin:

    • Deutsche Bahn
    • Charité
    • Vivantes
    • Berliner Verkehrsbetriebe
    • Siemens
    • Edeka
    • Daimler
    • Deutsche Post DHL
    • Deutsche Telekom
    • Dussmann Group
    • Gegenbauer Holding
    • Securitas Sicherheitsdienste
    • Zalando
    • Berliner Stadtreinigung
    • Bayer AG
    • Axel Springer
    • Vattenfall
    • Kaufland
    • Berliner Wasserbetriebe
    • Paul Gerhardt Diakonie
    • Berliner Sparkasse
    • Deutsche Bank
    • Rewe
    • DRK Kliniken
    • Alexianer
    • Deutsche Lufthansa
    • Lidl
    • Allianz
    • Netto Marken-Discount
    • Unionhilfswerk (Unternehmensverbund)

    Jobs Berlin: Die 10 besten Arbeitgeber

    jobs berlin beste arbeitgeberDie größten müssen nicht zwangsläufig die besten Arbeitgeber sein. Legt man die Bewertungen der Arbeitgeberbewertungsplattform Kununu zugrunde, dann sind das die 10 besten Arbeitgeber Berlins:

    • Pepper Media Holding (Internet)
    • Signavio (IT)
    • We.Conect Global Leaders (Internet)
    • Finum Private Finance (Finanzen)
    • Mahr (EDV)
    • Interim Group (Dienstleistungen)
    • Headmatch (Personalwesen)
    • Alogis (IT)
    • Friendsurance (Internet)
    • etventure (Consulting)

    Startup Jobs Berlin: Die bekanntesten Startups

    Startup Jobs BerlinBerlin ist ein Startup-Biotop. Neue Startups und Startup-Jobs wachsen hier scheinbar wie Unkraut aus dem Boden. Startup Jobs Berlin: Das sind einige der bekanntesten Startups aus der Hauptstadt:

    • Auto1 Group
    • Delivery Hero
    • N26
    • GetYourGuide
    • SoundCloud
    • Tier Mobility
    • Helpling
    • Hello Fresh
    • Solaris Bank
    • Circ
    • Foodpanda
    • Blinkist
    • Babbel
    • Zalando
    • Wunderlist
    • Searchmetrics
    • Researchgate
    • Foodspring
    • Smava
    • Spotcap
    • EyeEm
    • Home24
    • Outfittery
    • Vimcar
    • Mister Spex
    • Trade Republic

    Jobs in Berlin: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Berlin als kranker Mann Deutschlands. Dieses Bild ist nicht mehr ganz aktuell. Im Jahr 2017 wies die Hauptstadt im Ländervergleich sogar das zweitstärkste Wirtschaftswachstum auf – nur Bremen wuchs noch stärker.

    Schon seit Jahren wächst Berlin schneller als der Bundesschnitt. In den letzten drei Jahren stand jeweils eine Drei vor dem Komma, während das Bundeswachstum sich stets um die Zwei-Prozent-Marke bewegte.

    Speziell für Junge und Kreative ist Berlin ein Sehnsuchtsort. Die Bärenmetropole ist die unangefochtene Startup-Hauptstadt Deutschlands – und spielt im internationalen Vergleich in einer Liga mit London und Paris. Über 16 Prozent aller Startups in Deutschland haben laut Deutschem Startup-Monitor 2019 ihren Sitz in Berlin. Damit beherbergt die Stadt mehr Gründerteams als ganz Bayern. Zu den bekanntesten Berliner Startups zählen Delivery Hero, Auto1, Hello Fresh und Soundcloud. Online-Versandhändler Zalando ist dem Rang eines Startups hingegen schon entwachsen.

    Die industrielle Basis ist allerdings dünn. Wie schwach die Berliner Industrie noch immer ist, zeigt sich auch am DAX. Im deutschen Leitindex befindet sich mit Siemens nur ein einziges Unternehmen aus der Spreemetropole. Überdies muss man sich Siemens mit München teilen, wo sich der zweite Hauptsitz des Unternehmens befindet. Die bayerische Landeshauptstadt verfügt damit – inklusive Siemens – über vier DAX-Unternehmen. Sogar Leverkusen und Bonn weisen mit jeweils zwei mehr DAX-Unternehmen auf als Berlin.

    Zu den Exportschlagern aus Berlin zählen vor allem Pharmaerzeugnisse, Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung, Fahrzeuge, Kraftmaschinen, Tabakerzeugnisse, Kfz-Teile und medizinische Geräte.

    Rosarot ist die Situation in Berlin also keineswegs. Die Löhne liegen noch immer deutlich unter dem Bundesschnitt, gleichzeitig steigen die Mieten rasant an. Fachkräfteengpässe gibt es für Jobs in Berlin so gut wie keine – im Gegensatz zu vielen Regionen in Süddeutschland. Für viele Bewerber ist das nicht unbedingt eine gute Nachricht: Sie haben in Berlin explizit NICHT die Qual der Wahl.

    Berlin zieht sogar das deutsche Bruttoinlandsprodukt nach unten – im internationalen Vergleich ist das ein Kuriosum. Rechnet man die Bundeshauptstadt und ihre Bewohner heraus, wäre das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Einwohner um 0,2 Prozent höher, hat das Institut der deutschen Wirtschaft ausgerechnet.

    Jobs in Berlin: Diese Wirtschaftsbereiche wachsen in Berlin am schnellsten:

    • Öffentliche Dienstleister, Gesundheit, Erziehung
    • Unternehmensdienstleistungen
    • Handel, Verkehr, Gastgewerbe
    • Kommunikation
    • Grundstücks- und Wohnungswesen
    • Baugewerbe
    • Finanzdienstleistungen

    English Jobs Berlin: Stellen für Native Speaker

    english jobs berlinBerlin ist Einwanderungsstadt. In den Büros der Hauptstadt setzt sich Englisch als Amtssprache immer mehr durch. Für English-Speaker sind das gute Nachrichten – sie haben auch mit Deutsch-Defiziten Aussichten auf einen guten Job in Berlin.

    English Jobs Berlin – es gibt sie unter anderem in diesen Bereichen und Berufen:

    Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise in Berlin

    Preiswerte Wohnungen in guter Lage – das ist auch in Berlin längst ein Oxymoron. Laut Wohnungsmarktbericht der Investitionsbank Berlin (IBB) lag der Mittelwert der im Jahr 2017 angebotenen Wohnungen schon bei 10,15 Euro je Quadratmeter Kaltmiete. Gegenüber dem Vorjahr hatte sich der Quadratmeterpreis somit um zwölf Prozent verteuert. Und der Preisanstieg setzt sich unvermindert fort. Im letzten Quartal 2017 wurden die Wohnungen bereits zu 10,80 Euro pro Quadratmeter angeboten.

    Nur noch drei Prozent der Wohnungen werden zu einem Mietpreis von unter sechs Euro angeboten, lediglich zehn Prozent für unter sieben Euro pro Quadratmeter Kaltmiete. Einzig die Mietpreise für Neubauwohnungen stagnieren. Sie liegen seit einigen Jahren konstant bei 13 Euro.

    Die Tendenz ist eindeutig – und lässt sich auch aus den der Immobilienplattform Immowelt ablesen.

    Hier bewegt sich der aktuelle Quadratmeterpreis – je nach Größe der Wohnung – zwischen elf und 14,50 Euro. Damit liegt Berlin schon auf dem Niveau von Düsseldorf. Noch 2011 musste man teilweise nur 6,10 Euro pro Quadratmeter hinlegen. Zum Vergleich: In Frankfurt beträgt die Spanne laut Immowelt 12,50 bis 18,10 Euro, in Duisburg sind es dagegen nur 5,80 bis 6,90 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen in Berlin

    Sie wollen sich in Berlin selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs Berlin suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Alle Dienstleistungen der Stadt Berlin zu Arbeit, Beruf und Soziales finden Sie hier.
    • Alle Dienstleistungen der Stadt Berlin im Bereich Wirtschaft finden Sie hier.
    • Alle Dienstleistungen der Stadt Berlin zu Steuern, Finanzen und Recht finden Sie hier.
    • Ihr zuständiges Finanzamt in Berlin finden Sie hier.
    • Die Bundesagentur für Arbeit Berlin-Mitte finden Sie hier.
    • Die IHK Berlin finden Sie hier.
    • Jobs in Berlin finden Sie in unserer Jobbörse.
    [Bildnachweis: N.M.Bear by Shutterstock.com]

    Jobs in Mittelhessen: Regionale Stellenangebote Gießen, Wetzlar, Marburg

    Jobs in Mittelhessen Regionale Stellenangebote

    Jobs in Mittelhessen sind so zahlreich wie Bäume im Westerwald. Geschaffen werden sie von weltbekannten Unternehmen wie Bosch, Siemens, Novartis und Carl Zeiss. Sie alle sind hier an Lahn und Dill ansässig. Die bekanntesten Städte Mittelhessens sind Gießen, Marburg und Wetzlar. Die Arbeitslosigkeit vor Ort ist niedrig, Jobs in Mittelhessen gibt es in Hülle und Fülle. Dennoch ist Mittelhessen keine starke Marke, wenn man ehrlich ist. Dabei haben in Mittelhessen einige ganz spezielle Branchen eine Heimat gefunden, zum Beispiel die Optische Industrie und die Vakuumtechnik

    Jobs in Mittelhessen: Wetzlar, Gießen, Marburg

    Mittelhessen und Nordhessen machen etwa zwei Drittel der Gesamtfläche Hessens aus. Die meisten Hessen aber wohnen im Süden ihres Bundeslandes. Das Rhein-Main-Gebiet ist das Epizentrum. Hier liegen Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden, hier stehen Bankentürme und Unternehmenszentralen. Durch Mittelhessen fährt man nur hindurch, wenn man von Frankfurt nach Hannover oder Hamburg muss. Ist es nicht so? Humbug!

    Mittelhessen hat seine eigenen Reize. Und damit sind nicht nur die landschaftlichen gemeint. Der Vogelsberg und das Gladenbacher Bergland, das schöne Lahntal und Teile von Westerwald und Rothaargebirge.

    In Marburg steht die Philipps-Universität, eine der klassischen Universitäten Deutschlands. Medizin, Pharmazie und Psychologie gehören zu ihren Steckenpferden. Die Justus-Liebig-Universität Gießen wiederum ist unter anderem Veterinärmedizinern, Agrarwissenschaftlern und Biologen ein Begriff.

    Marburg, das über einen schönen Altstadtkern verfügt, hat rund 80.000 Einwohner. Gießen zählt sogar 90.000 Menschen.

    Das sind die größten Städte und Gemeinden in Mittelhessen:

    • Gießen
    • Marburg
    • Wetzlar
    • Limburg an der Lahn
    • Lauterbach
    • Alsfeld
    • Bad Endbach
    • Biedenkopf
    • Dillenburg
    • Herborn
    • Kirchhain
    • Schotten
    • Weilburg

    Jobs Mittelhessen: Der Arbeitsmarkt

    In Hessen sind die Jobchancen grundsätzlich hervorragend. Die Arbeitslosigkeit lag im Dezember 2019 bei nur 4,5 Prozent. Auch Mittelhessen glänzt durch Top-Werte. So betrug die Arbeitslosigkeit im Dezember 2019 in…

    • Gießen 5,3 Prozent
    • Lahn-Dill-Kreis 4,7 Prozent
    • Limburg-Weilburg 3,8 Prozent
    • Marburg-Biedenkopf 3,5 Prozent
    • Vogelsbergkreis 3,4 Prozent

    Dabei gibt es auch in Hessen Orte, an denen das Jobwunder vorbeigeht. Die Documenta-Stadt Kassel hat 7,1 Prozent Arbeitslose, Offenbach sogar 8,2 Prozent.

    Mittelhessen ist als Wohnort bei Pendlern beliebt. Viele Beschäftigte pendeln für ihren Job nach Frankfurt, speziell Fachkräfte und Akademiker. Das ist zum Beispiel im Kreis Limburg-Weilburg der Fall. Von Limburg sind es knapp 70 Kilometer bis in die Bankenmetropole.

    Auch in Mittelhessen tun sich die Arbeitgeber bisweilen schwer, freie Ausbildungsplätze zu besetzen. Im März 2019 waren zum Beispiele viele Jobs in Mittelhessen in diesen Berufen frei:

    Jobs in Mittelhessen: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    In Hessen werden Top-Gehälter gezahlt. Laut Xing-Gehaltsreport können Fach- und Führungskräfte in Hessen mit durchschnittlich über 65.000 Euro im Jahr rechnen – Platz eins im Vergleich aller 16 Bundesländer. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 weist sogar ein Durchschnittsgehalt für hessische Fach- und Führungskräfte von knapp 77.000 Euro aus – ebenfalls Rang eins. Und das Durchschnittsgehalt aller Arbeitnehmer beziffert gehalt.de in Hessen auf rund 51.300 Euro – natürlich ist das Position eins.

    Aber: Topverdiener bringen vor allem die großen Städte im Süden hervor. Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden. So liegt das monatliche Medianeinkommen in Wiesbaden laut Bundesagentur für Arbeit bei 3.758 Euro, in Frankfurt bei 4.182 Euro und in Darmstadt bei exorbitanten 4.185 Euro. Der Wert für ganz Deutschland liegt bei 3.209 Euro.

    Ganz so hoch hinaus geht es in Mittelhessen nicht. Am vollsten ist die Lohntüte noch in Marburg-Biedenkopf, am leersten im Vogelsbergkreis. So hoch sind die monatlichen Medianeinkommen bei einem Job in Mittelhessen:

    • Marburg-Biedenkopf: 3.331 Euro
    • Lahn-Dill-Kreis: 3.300 Euro
    • Gießen: 3.237 Euro
    • Limburg-Weilburg: 2.982 Euro
    • Vogelsbergkreis: 2.954 Euro

    Job in Mittelhessen: Hier können Sie eine Auszeit machen!

    Jobs in Mittelhessen SehenswürdigkeitenVon einem Job in Mittelhessen muss man sich beizeiten auch mal erholen. Gut, dass die Region viele Ausflugsziele auf ihrer Karte hat. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Mittelhessens zählen:

    • Schloss Lich
    • König-Konrad-Denkmal in Vilmar
    • Schloss Friedelhausen
    • Kirbergturm Weilmünster
    • Eduardsturm Haiger
    • Burgruine Rauschenberg
    • Diebsturm Grünberg
    • Schloss Dehrn
    • Besucherstollen Ypsilanta Oberscheld
    • Schloss Stockhausen
    • Eschenburgturm
    • Stiftskirche St. Lubentius
    • Altstadt Stadtallendorf
    • Fraurombacher Wandmalereien
    • Kloster Altenberg (Solms)
    • Schloss Mengerskirchen
    • Bismarckturm auf dem Taufstein
    • Junker-Hansen-Turm
    • Wilhelmsturm in Dillenburg
    • Kubacher Kristallhöhle
    • Limburger Dom

    Jobs in Mittelhessen: Die wichtigsten Arbeitgeber

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in der Region – hier gibt es Jobs in Mittelhessen:

    • Universitätsklinikum Gießen/Marburg
    • Friedhelm Loh Group (Elektrotechnik), Haiger
    • Schunk Group (Mischkonzern), Heuchelheim
    • Buderus Edelstahl, Wetzlar
    • Bosch Group (Automotive), Breidenbach
    • CSL Behring (Pharma), Marburg
    • Siemens Healthineers (Medizintechnik), Marburg
    • STI Group (Verpackungen), Lauterbach
    • Volksbank Mittelhessen, Gießen
    • Novartis (Pharma), Marburg
    • Küster Holding (Automotive), Ehringshausen
    • Kühne und Nagel (Logistik), Haiger
    • Alternate (Versandhandel), Linden
    • Sparkasse Marburg-Biedenkopf
    • Kamax Holding (Automotive), Homberg (Ohm)
    • Carl Zeiss Sports Optics (Optik), Wetzlar
    • Outokumpu Nirosta (Edelstahl), Dillenburg
    • Seidel GmbH (Metall), Marburg
    • Roth Werke GmbH (Gebäudetechnik), Dautphetal
    • Sparkasse Gießen
    • Sparkasse Wetzlar
    • Berkenhoff (Metallverarbeitung), Heuchelheim
    • Linde und Wiemann SE (Automotive), Dillenburg
    • Pfeiffer Vacuum (Vakuumtechnik), Asslar
    • Carl Cloos Schweißtechnik, Haiger
    • Tucker GmbH (Automotive), Gießen
    • Isabellenhütte (Messtechnik), Dillenburg
    • Christmann und Pfeifer (Bau), Marburg
    • Klingspor AG (Schleifmittel), Haiger
    • Leica Microsystems (Optik), Wetzlar
    • Selzer Fertigungstechnik (Automotive), Driedorf

    Job Mittelhessen: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Mittelhessen klingt provinziell. Die Region ist aber in vielen Bereichen eine richtig große Nummer. Stark ist Mittelhessen vor allem in diesen Bereichen und Branchen:

    • Optik, Elektronik und Mechanik
    • Umwelttechnologie
    • Holzbau
    • Medizinwirtschaft und Pharma
    • Verpackung

    Global Player der optischen Industrie wie Carl Zeiss und Leica schätzen den Standort im Herzen Europas. Robert Bosch produziert in Breidenbach und Ludwigshütte jedes Jahr 20 Millionen Pkw-Bremsscheiben.

    Novartis wollte seinen Standort in Marburg vor einigen Jahren schon schließen. Doch der Pharmakonzern überlegte es sich anders und investierte stattdessen 69 Millionen Euro. Jetzt werden hier an modernsten Zellkulturanlagen Immuntherapien erforscht, die für Krebspatienten überlebenswichtig sein könnten.

    Weitere große Namen, die Jobs in Mittelhessen schaffen, sind Medizintechniker Siemens Healthineers, Logistiker Kühne und Nagel sowie Vakuumtechniker Pfeiffer Vacuums. Die Schunk-Group ist im Bereich Kohlenstofftechnik und Keramik international erfolgreich.

    In der Zentrale im mittelhessischen Heuchelheim beschäftig Schunk zum Beispiel:

    Jobs in Mittelhessen: Hochschulen in der Region

    Jobs in Mittelhessen HochschulenMittelhessen zählt nicht weniger als drei renommierte Universitäten, die fähigen Nachwuchs für die Arbeitgeber der Region ausbilden und ihrerseits eigene Jobs in Mittelhessen anbieten:

    • Die Justus-Liebig-Universität Gießen ist bei Wirtschaftswissenschaftlern, Lehramtsstudenten, Medizinern und Ökotrophologen beliebt.
    • Die Philips-Universität Marburg steht in Psychologie und Pharmazie hervorragend da.
    • Und die Technische Hochschule Mittelhessen mit Standorten in Gießen, Friedberg und Wetzlar ist für Mathematiker, Naturwissenschaftler und Informatiker eine gute Anlaufstelle.

    Jobs Mittelhessen: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Hessen ist ein teures Pflaster. Frankfurt, Darmstadt oder Wiesbaden rufen Preise auf, die Zugezogene mit den Ohren schlackern lassen. Weiter nördlich in Mittelhessen sind die Kosten etwas niedriger – und damit immer noch sehr hoch.

    So müssen Mieter laut Immowelt in Marburg mit Preisen von 10,30 Euro pro Quadratmeter rechnen. Gießen ist mit 10,00 Euro nur unwesentlich günstiger. Damit zählen beide zu den wenigen mittelgroßen Städten in Deutschland, die die Zehn-Euro-Grenze überbieten.

    Zum Vergleich: In Hanau bei Frankfurt beträgt der Wert 8,90 Euro. Starke Wirtschaftsstandorte wie Bamberg oder Bayreuth in Bayern bleiben bei knapp über neun Euro. An wirtschaftlich schwächeren Mittelstädten werden bisweilen auch nur sechs oder sieben Euro pro Quadratmeter fällig.

    Wer in Gießen eine Immobilie kaufen möchte, überweist laut Immowelt 2.530 Euro pro Quadratmeter. In Marburg werden 2.380 Euro fällig. Für einen Hessen aus Darmstadt oder Wiesbaden sind das akzeptable Preise. Sie müssen in ihren eigenen Städten über 3.000 Euro hinlegen, Frankfurter sogar 4.400 Euro. Besser sieht es in Nordhessen aus. In Kassel kostet die Immobilie „nur“ 2.210 Euro pro Quadratmeter.

    Jobs in Mittelhessen: Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Mittelhessen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Mittelhessen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Ihr Finanzamt in Mittelhessen finden Sie hier.
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    Jobs in Bochum: Aktuelle Stellenangebote in Bochum und Umgebung

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    Jobs in Bochum – es gibt sie wirklich! Bochum, ich komm aus dir, sang Herbert Grönemeyer einst. Die Jobs gingen jedenfalls schneller, als sie kamen. Zechen, Nokia, Opel – alle weg. Und dennoch ist Bochum ein Musterknabe im Ruhrgebiet, steht im Vergleich mit seinen Nachbarstädten erstaunlich gut da. Hier gibt es aktuelle Jobs in Bochum und Umgebung für Akademiker, Teilzeit, Aushilfen…

    Jobs in Bochum, Wattenscheid und Umgebung

    Bochum steht für Herbert Grönemeyer. Bochum steht für Starlight Express. Wofür Bochum nicht mehr steht: Nokia und Opel. Die großen Namen der lokalen Wirtschaft landeten nach und nach im Heimatmuseum. Apropos: Das Bochumer Eisenbahnmuseum ist ein Highlight jedes Bochum-Trips. Es diente schon oft als Filmkulisse, zum Beispiel für den Fußballfilm Das Wunder von Bern.

    Die Stadt liegt gut angebunden im östlichen Ruhrgebiet. In wenigen Minuten ist man in Dortmund – oder übers Wochenende im Sauerland. In Bochum selbst lässt es sich – trotz anderslautender Gerüchte – aber auch sehr gut aushalten. Das Bermuda-Dreieck bietet Partygängern Zuflucht, Musik- und Food-Festivals sind fest etabliert. Für junge Menschen ist Bochum – auch wegen seiner Universität – eine der attraktivsten Ruhrgebietsstädte.

    Der Süden Bochums ist eindeutig der privilegierte. In den Stadtteilen Stiepel, Eppendorf, Weitmar-Mark, Linden und Wiemelhausen/Brenschede lebt es sich sicher und komfortabel. Weniger erquicklich ist es in Westenfeld in Bochum-Wattenscheid, in Leithe und in Kornhapen im Osten. Hier ist die soziale Schieflage bedenklich. In diese Kategorie gehören außerdem Günnigfeld, Riemke und Hofstede, die sich allesamt im Bochumer Norden befinden.

    Jobs Bochum: Der Arbeitsmarkt

    Die Arbeitslosenquote lag in Bochum im Dezember 2019 bei 8,2 Prozent. Für eine Ruhrgebietsstadt ist das ein sehr respektabler Wert. Immerhin lag sie noch drei Jahre zuvor – im November 2016 – bei 9,9 Prozent. Seit Einführung der Hartz-Gesetze 2005 war sie bis dato noch nie unter die Neun-Prozent-Marke gefallen.

    Zum Vergleich: In Gelsenkirchen betrug die Arbeitslosenquote im Dezember 2019 stattliche 12,8 Prozent, in Duisburg 10,4 Prozent, in Essen 9,8 Prozent, in Dortmund 10,0 Prozent, in Oberhausen 9,7 Prozent. Bochum ist damit so etwas wie der Primus unter den großen Städten im Pott.

    Jobs in Bochum: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Eine Vollzeitstelle in Bochum bringt laut Bundesagentur für Arbeit monatlich 3.273 Euro aufs Konto. Dabei handelt es sich nicht um den Durchschnittswert, sondern um den aussagekräftigeren Median. Die eine Hälfte der Gehälter liegt darunter, die andere darüber.

    Die Gehälter für Jobs in Bochum sind damit vergleichbar mit denen in anderen Ruhrgebietsstädten. In Dortmund gibt es monatlich 3.315 Euro, in Gelsenkirchen 3.242 Euro.

    Der Bochumer Wert liegt sogar leicht über dem deutschen Durchschnitt von 3.209 Euro.

    Jobs in Bochum: Die wichtigsten Arbeitgeber

    Bochum stand einmal für die ganz Großen der Wirtschaft. Opel und Nokia zum Beispiel. Davon ist nicht viel übrig – um nicht zu sagen: gar nichts. Das heißt aber nicht, dass die Stadt keine Zukunft hätte. Das Fundament der Bochumer Wirtschaft steht nicht mehr auf einigen wenigen, sondern auf immer mehr Pfeilern.

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber, die für Jobs in Bochum sorgen:

    • Aral AG
    • Bochumer Eisenhütte Heintzmann (Bergbau)
    • Bochumer Verein Verkehrstechnik
    • Bogestra (Verkehrsunternehmen)
    • Dr. C Otto & Comp. (Feuerfeste Materialien)
    • Faber Lotto-Service
    • G Data Software AG
    • Eickhoff Gruppe (Maschinenbau)
    • GLS-Bank
    • Möbel Hardeck
    • Privatbrauerei Moritz Fiege
    • QVC
    • Sparkasse Bochum
    • ThyssenKrupp
    • Unicum Verlag (Medien)
    • United Cinemas International (Kinounternehmen)
    • USB Umweltservice Bochum
    • Volkswagen Infotainment
    • Vonovia

    Hier gibt es Studentenjobs und Aushilfsjobs in Bochum

    jobs in bochum aushilfeNeu-Bochumer und Studenten (auf Jobsuche) kommen an ihm nicht vorbei: Das Bermudadreieck ist eine der beliebtesten Partymeilen im Ruhrgebiet. Es liegt in der südlichen Innenstadt, südwestlich vom Bochumer Hauptbahnhof. Das Bermudadreieck beherbergt unzählige…

    • Restaurants und Frittenbuden
    • Cafés
    • Bars
    • Clubs
    • Einkaufsläden

    …und bietet extrem viele Stellen und Jobs in Bochum für Studierende, Aushilfen oder Teilzeitjobber.

    Job Bochum: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Kaum eine Stadt ist in den letzten Jahren so gebeutelt worden wie Bochum. Erst zog Nokia 2008 von dannen, 2015 schloss Opel seine Pforten. Auch Autositzhersteller Johnson Controls hat seine Produktion in Bochum beendet – nach 27 Jahren. Eine Hiobsbotschaft reiht sich an die nächste.

    Dass Bochum nicht die ganz großen Asse im Ärmel hat, zeigt auch das Städteranking 2018 von IW Consult. Von 71 Städten belegt Bochum nur Rang 63. Das BIP ist niedrig, die Produktivität schwach, die Lebensqualität mittelmäßig.

    Aber: Offenbar stehen Bochum bessere Zeiten bevor. Im Zukunftsranking liegt die Stadt auf Position 37. Mut machen die vielen Hochschulabsolventen der Bochumer Ruhr-Uni.

    Und Bochum wächst. Die Steuereinnahmen sprudeln, die Arbeitslosigkeit sinkt, es gibt immer mehr frische Stellen in Bochum. An die Stelle der alten Fabriken wurden Paketzentren gebaut, Dienstleister siedelten sich an.

    Seit 2015 ist Bochum sogar mit einem DAX-Unternehmen vertreten. Die Wohnungsbaugesellschaft Vonovia ist in der Erfolgsspur, darf angesichts des allgemeinen Wohnungsmangels auf eine gute und profitable Zukunft hoffen.

    Jobs in Bochum bietet Vonovia unter anderem für diese Berufsgruppen:

    Jobs Bochum: Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Der Quadratmeter kostet in Bochum laut Immowelt durchschnittlich 6,90 Euro kalt (Stand: 1. Halbjahr 2018). Zehn Jahre zuvor waren es 5,50 Euro. Die Preise stiegen seitdem um 25 Prozent.

    Im Vergleich zu anderen Städten ist der Preisanstieg damit noch moderat. In Duisburg verteuerten sich Mietwohnungen seit 2008 ebenfalls um 25 Prozent, in Köln um 30 Prozent, in Dortmund um 35 Prozent, in Düsseldorf um 36 Prozent. Sogar in Herne fiel der Anstieg mit 26 Prozent etwas stärker aus. Auf der anderen Seite war er in Gelsenkirchen (17 Prozent), Mönchengladbach, Oberhausen (jeweils 16 Prozent) und Solingen (14 Prozent) schwächer.

    Allerdings war das Ausgangsniveau der meisten anderen Städte im Revier niedriger. Das bedeutet: Die Mieten sind in Bochum heute insgesamt teurer als in Duisburg, Gelsenkirchen oder Essen. Nur in Dortmund befinden sie sich mit 7,00 Euro pro Quadratmeter leicht darüber.

    Wie tief das Preisniveau in der Region ist, zeigt der IW-Studentenwohnpreisindex. Eine 30 Quadratmeter große Wohnung kostet im Ruhrgebiet 280 Euro im Schnitt. Nur in Leipzig und Magdeburg ist sie noch billiger. In Berlin kostet eine vergleichbare Bleibe dagegen schon 385 Euro, in Hamburg 427 Euro, in Frankfurt 499 Euro und in München sogar 635 Euro.

    Jobs in Bochum: Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Bochum selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Bochum suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Ihr Finanzamt in Bochum finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Bochum finden Sie hier.
    • Das Jobcenter Bochum finden Sie hier.
    • Die IHK Mittleres Ruhrgebiet finden Sie hier.
    • Die Kreishandwerkerschaft Ruhr finden Sie hier.
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    Jobs Würzburg: Stellenangebote in Würzburg und Mainfranken

    Jobs Würzburg: Die Stadt ist alt und jung zugleich. Die barocken Bauwerke verleihen ihr Statur, die vielen Studenten Vitalität. Jobs in Würzburg gibt es vor allem im Dienstleistungsbereich. Die Industrie ist weniger kraftvoll, aber keineswegs saftlos. Würzburg kann eine Karriere beflügeln. Die Stadt zählt sogar zu den Top Ten in ganz Deutschland…

    Jobs Würzburg: Das ist Würzburg

    In Übersee ist Würzburg vielen ein Begriff. Basketball-Ikone Dirk Nowitzki hat seine Geburtsstadt in Unterfranken jahrzehntelang glänzend repräsentiert.

    Nowitzki ist nur noch selten in Würzburg, die Würzburger Residenz dagegen bleibt. Das barocke Schloss war Anfang der 1980er Jahre nach dem Aachener Dom und dem Dom zu Speyer das dritte deutsche Kulturdenkmal, das zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt wurde. Oberhalb von Würzburg auf dem Marienberg steht die Festung Marienberg. Von der Altstadt aus erreicht man sie über die Alte Mainbrücke, einem weiteren Wahrzeichen Würzburgs.

    Würzburg ist mit seinen rund 125.000 Einwohnern eine Studentenstadt mit allem, was dazugehört. Die Julius-Maximilians-Universität gehört zu den klassischen Universitäten Deutschlands. Stadt und Uni sind im Übrigen sehr gut erreichbar. Würzburg liegt sowohl auf einer wichtigen Nord-Süd-Achse (A7) als auch auf der Ost-West-Achse (A3) auf halber Strecke zwischen Frankfurt und Nürnberg.

    Wer in Zentrumsnähe wohnen möchte, schaut sich bevorzugt in den Stadtteilen Sanderau, Vordere Zellerau, Unteres Frauenland und Steinbachtal um. Auch die Altstadt, Höchberg und Veitshöchheim sind beliebt.

    Jobs Würzburg: Der Arbeitsmarkt

    Nur rund 2.350 Menschen waren im Dezember 2019 ohne Job in Würzburg und offiziell arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent. Für eine Großstadt mit über 120.000 Einwohnern ist das ein ausgezeichneter Wert.

    Einige Kilometer weiter nördlich in Schweinfurt gibt es immerhin 6,0 Prozent Arbeitslose. Für ganz Bayern beträgt die Quote allerdings nur 2,8 Prozent. Östlich in Nürnberg liegt die Arbeitslosenquote bei 4,9 Prozent, westlich in Frankfurt am Main bei 5,0 Prozent.

    Insgesamt sind in Würzburg 90.500 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze besetzt. Aber nicht jeder Job in Würzburg wird von einem Würzburger ausgeübt. Über 57.000 Menschen pendeln jeden Tag in die Stadt – Tendenz steigend. Aus der Stadt heraus pendeln dagegen „nur“ rund 18.000 Beschäftigte.

    Jobs in Würzburg: Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Das Medianeinkommen liegt in Würzburg nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 3.317 Euro im Monat. In ganz Deutschland liegt der Wert bei 3.209 Euro. Median sagt aus, dass die eine Hälfte der Gehälter darüber liegt und die andere Hälfte darunter.

    Im nahen Aschaffenburg liegt das Medianeinkommen mit 3.327 Euro in etwa gleichauf. In Schweinfurt werden dagegen 3.962 Euro gezahlt, in Nürnberg 3.470 Euro, in Fürth 3.221 Euro. Frankfurt am Main kommt gar auf 4.182 Euro.

    Würzburg liegt im „Dreiländereck“ Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Aus Gehaltsperspektive kann es gar keine günstigere Lage geben. Die drei Bundesländer liegen im Deutschlandvergleich auf den Plätzen 1, 2 und 3.

    Fach- und Führungskräfte verdienen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 jährlich im Schnitt 65.296 Euro in Hessen, 62.375 Euro in Baden-Württemberg und 62.172 Euro in Bayern. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 hat noch höhere Werte berechnet. Xing kommt auf Durchschnittsgehälter für Fach- und Führungskräfte von 76.972 Euro in Hessen, 75.931 Euro in Bayern und 72.526 Euro in Baden-Württemberg. Von allen anderen Bundesländern springt nur Nordrhein-Westfalen (knapp) über die 70.000-Euro-Marke.

    Und auch die Durchschnittsgehälter für alle Arbeitnehmer können sich sehen lassen. Laut gehalt.de liegen sie bei 51.345 Euro in Hessen, 48.870 Euro in Baden-Württemberg und 47.295 Euro in Bayern.

    Jobs Würzburg: Die wichtigsten Arbeitgeber

    Sie schaffen Jobs in Würzburg – das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Unterfranken:

    • S.Oliver Group (Mode)
    • Brose Fahrzeugteile (Automotive)
    • Koenig und Bauer (Druckmaschinen)
    • Flyeralarm (Online-Druckerei)
    • Stadt Würzburg
    • Julius-Maximilians-Universität Würzburg
    • Universitätsklinikum Würzburg
    • Fraunhofer-Institut für Silicatforschung
    • NKM Noell Special Cranes (Kranbau)
    • Mero-TSK International (Bauzulieferer)
    • Sektkellerei J. Oppmann
    • Duttenhofer (Versandhandel)
    • Vogel Communications Group
    • Fürstlich Castell’sche Bank
    • Richter und Frenzel (Großhandel)
    • Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH
    • Frankonia Handels GmbH
    • Gebrüder Götz (Versandhandel)
    • Garmin Würzburg (Navigationssysteme)
    • MT Industrietechnik (Zeitarbeit)
    • Bilfinger Noell (Nukleartechnik)
    • Va-Q-Tec (Dämmstoffe)
    • Stadtwerke Würzburg AG
    • SKZ (Kunststoff-Technologie)

    Jobs Würzburg Studenten: So gelingt die Jobsuche

    Jobs Würzburg StudentenWürzburg ist eine der attraktivsten Städte in Deutschland für Studenten. So klappt’s mit dem Nebenjob:

    Jobs Würzburg: Karriereaussichten und Wirtschaft

    Über allem thront die Festung Marienberg – und die altehrwürdige Julius-Maximilians-Universität. Über 28.000 Studenten besuchen die Hörsäle – in Jura, Philosophie oder im Medizinstudium. Die Würzburger Forschungslandschaft wird ergänzt durch das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (ISC) und das Süddeutsche Kunststoffzentrum. Jobs in Würzburg gibt es für Wissenschaftler nicht nur an der Uni.

    Fast 65 Prozent der Wertschöpfung entfallen auf den Dienstleistungssektor. Weitere 22 Prozent werden durch Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation erwirtschaftet. Nur 12 Prozent gehen auf das Konto des produzierenden Gewerbes. Würzburg ist eine Dienstleistungsstadt mit vielen mittelständischen und hochspezialisierten Betrieben.

    Die Fahne der Industrie hält insbesondere Automobilzulieferer Brose hoch. In Würzburg nahm Brose 2008 sein „Headquarter Antriebe“ in Betrieb und beliefert seitdem Audi, BMW, Fiat oder Ford mit Elektromotoren. Brose beschäftigt in Würzburg unter anderem Entwicklungsingenieure, Systemingenieure, Vertriebsingenieure, Technische Assistenten und Konstrukteure.

    Diese Branchen schaffen die meisten Jobs in Würzburg:

    • Medizin- und Gesundheitswirtschaft
    • Informations- und Kommunikationstechnologien
    • Medien
    • Groß- und Einzelhandel
    • Maschinen- und Anlagenbau
    • Nahrungsmittelindustrie
    • Forschung und Entwicklung
    • Energie- und Umwelttechnik
    • Logistik
    • PC-Messtechnik

    Weil die Stadt so breit aufgestellt ist, bietet sie vielfältige Chancen. Das sieht auch das Beratungsunternehmen IW Consult so, dass Würzburg in seinem Städteranking 2018 auf Platz 10 von 71 untersuchten Großstädten Deutschlands positionierte.

    Vor allem der Arbeitsmarkt hat sich dank vieler neuer Jobs in Würzburg prächtig entwickelt. Würzburg zählt demnach zu den Top Ten in Deutschland für Jobsuchende.

    Jobs Würzburg Uni: Freie Stellen nicht nur für Wissenschaftler

    Jobs Würzburg UniDie Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Jobs in Würzburg gibt es an der Uni zum Beispiel in diesen Berufsbildern:

    Kosten, Lebenshaltung, Mietpreise

    Würzburg ist eine klassische Studentenstadt. Zu Studentenpreisen wohnt man hier aber leider nicht. Von 2017 auf 2018 stiegen die Mietpreise laut Immowelt um sechs Prozent auf jetzt 10,50 Euro pro Quadratmeter.

    Das ist zwar sehr viel weniger als in Frankfurt im Westen und Stuttgart im Süden, aber teurer als in Nürnberg im Osten. In der Frankenstadt mietet man sich schon für 10,10 Euro pro Quadratmeter ein.

    Käufer müssen für eine Immobilie in Würzburg laut Immowelt mit 2.950 Euro pro Quadratmeter kalkulieren. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Schallmauer von 3.000 Euro durchbrochen wird.

    Das haben andere Studentenstädte allerdings schon hinter sich. In Freiburg kauft man den Quadratmeter für sagenhafte 4.260 Euro, in Münster für 3.070 Euro und in Darmstadt für 3.280 Euro. Auch Nachbar Nürnberg kommt Käufer teurer zu stehen. Hier werden 3.110 Euro aufgerufen.

    Insgesamt ist Würzburg eine Stadt mit hohem Preisniveau. Wenn man aber den Standort im Süden Deutschlands bedenkt, dann darf man die Lebenshaltungskosten sogar noch als moderat bewerten.

    Das zeigt ein Vergleich von Financescout24. Wer in Würzburg 50.000 Euro im Jahr verdient, würde in Berlin nur rund 45.000 Euro benötigen, um den gleichen Lebensstandard zu haben. Sogar Lebensmittel sind in Berlin um 16 Prozent günstiger. In München aber bräuchte man 65.000 Euro – hauptsächlich der hohen Mieten wegen.

    Kontaktdaten und Servicestellen in Würzburg

    Sie wollen sich in Würzburg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs Würzburg suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt in Würzburg finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Würzburg finden Sie hier.
    • Das Jobcenter Würzburg finden Sie hier.
    • Die IHK Würzburg-Schweinfurt finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer für Unterfranken finden Sie hier.
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    [Bildnachweis: Massimo Santi by Shutterstock.com]

    Jobs in Gotha: Residenzstadt mit Jobgarantie

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    Kennen Sie Gotha? Nein? Sollten Sie aber. Die Mittelstadt in Thüringen zählt zu den wohl unterschätztesten Städten im ganzen Land. Sie galt einmal als Perle – und ist es in Teilen bis heute geblieben. Als alte Residenzstadt hat sie barocke Schlösser und eine historische Altstadt aufzubieten. Die Struktur der lokalen Wirtschaft ist dagegen bodenständig, Jobs in Gotha gibt es in vielen Farben und Formen. Der Mix ist kerngesund. So gesund, dass die fünfgrößte Stadt Thüringens in einer wichtigen Kategorie die Nummer eins ist…

    Jobs Gotha: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    1250 Jahre hat Gotha schon auf dem Buckel. Die Stadt war früher eine Residenzstadt mit Glanz und Gloria. Im Herzen der Stadt thront noch heute das Schloss Friedenstein. Das barocke Bauwerk ist Dreh- und Angelpunkt Gothas, gleich daneben steht das Historische Museum. Weiter südlich geht es in den Schlossgarten mit dem Herzoglichen Museum.

    Gotha ist – historisch gesehen – ein Rivale Weimars. Während sich Weimar der Kultur zuwandte, machte Gotha in Naturwissenschaften. Naturkundemuseum und Alte Sternwarte zeugen davon.

    Zu DDR-Zeiten wohnten in Gotha noch knapp 60.000 Menschen. Die Zahl ist bis auf 45.000 gesunken. Weg vom Schuss wohnt man in Gotha aber gar nicht, in einer halben Autostunde ist man in Erfurt. Das Zentrum von Gotha ist schön, die Außenbezirke weniger. Das ist vermutlich der Grund dafür, dass die Stadt stark unterschätzt – und weitgehend sogar unbekannt – ist. Dabei galt sie früher als schönste Stadt Thüringens.

    Nicht umsonst bewirbt sich Gotha selbst auf seiner Homepage als „kleine und feine Residenzstadt mitten in Thüringen“.

    Arbeitsmarkt in Gotha

    Gotha ist die fünftgrößte Stadt Thüringens. Im Job-Vergleich ist sie die Nummer eins.

    So liegt die Arbeitslosenquote in Gotha nur bei 4,9 Prozent (Stand: Juni 2019). Das liegt noch unter dem Landesschnitt von Thüringen (5,1 Prozent). Auch in den anderen Städten des Bundeslandes ist die Arbeitslosigkeit höher. Erfurt weist 5,5 Prozent auf, Jena 5,1 Prozent und Weimar 5,7 Prozent. Abgeschlagen ist Gera mit 8,0 Prozent.

    Als ausgebildete Fachkraft hat man in Gotha beste Perspektiven. Die meisten freien Jobs in Gotha gibt es nach Angaben der Arbeitsagentur momentan in folgenden Bereichen, in dieser Reihenfolge:

    • Produktion und Fertigung
    • Gesundheits- und Sozialwesen
    • Verkehr und Logistik
    • Kaufmännische Dienstleistungen und Handel
    • Baugewerbe
    • Unternehmensorganisation

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Im Durchschnitt verdient ein Arbeitnehmer in Thüringen laut gehalt.de 36.450 Euro pro Jahr. Damit sind die Gehälter in Thüringen höher als die in Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. An das Niveau von Hessen (ca. 51.000 Euro) oder Baden-Württemberg (ca. 48.800 Euro) reichen sie freilich nicht heran.

    Wer nach der Uni in Thüringen in den Jobmarkt einsteigt, bringt im Schnitt 37.406 Euro nach Hause. Nach der Ausbildung legen Berufseinsteiger mit 24.947 Euro los.

    Fach- und Führungskräfte erreichen in Thüringen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 ein Jahressalär von rund 44.000 Euro. In Hessen verdienen sie rund 65.000 Euro – und damit über 20.000 Euro mehr. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 verortet Fach- und Führungskräfte in Thüringen sogar bei einem Jahresgehalt von ca. 56.400 Euro.

    Eine Vollzeitstelle in Gotha befördert monatlich 2.468 Euro auf das Konto. Das ist der Medianwert der Bundesagentur für Arbeit. Das Medianeinkommen in ganz Deutschland liegt bei 3.209 Euro.

    Hinter dem ostdeutschen Median von 2.600 Euro hinkt Gotha aber gar nicht so weit hinterher. Tatsächlich gibt es in Ostdeutschland nur zwei Städte, die auf einen Wert von über 3.000 Euro kommen: Berlin und Jena. Innerhalb Thüringens liegt Gotha hinter Weimar (2.902 Euro) und Erfurt (2.679 Euro). Das Gehaltsniveau von Gera (2.390 Euro) dagegen kann Gotha übertrumpfen.

    Wichtige Arbeitgeber in Gotha

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Gotha:

    • Schmitz Cargobull (Anhänger)
    • ZF Friedrichshafen AG (Automotive)
    • Avery Dennison Materials (Folien)
    • Bystronic Maschinenbau
    • Pero AG (Teilereinigung)
    • Durable Hunke und Jochheim (Büroausstattung)
    • Gothaplast (Pflaster)
    • Stadtwerke Gotha
    • Kreissparkasse Gotha
    • Helios Klinikum Gotha
    • Oettinger Brauerei Gotha
    • BCS Beratung-Computer-Software
    • CM System (Computer- und Medientechnik)
    • Dekra Automobil GmbH
    • Finanz-Data GmbH (Beratung und Software)
    • Guttroff Gase und Schweißtechnik
    • Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Gotha

    Gotha hat eine Wirtschaftsstruktur, die man als gesund bezeichnen darf. Den einen großen Namen gibt es nicht, dafür viele kleine und mittelständische Unternehmen aus Industrie und Handwerk.

    Zu den prominenteren Namen zählt Autozulieferer ZF Friedrichshafen, der in Gotha seit 2001 Achsgetriebe und E-Antriebe produziert. Nutzfahrzeughersteller Schmitz Cargobull hat in Gotha sein „Kipper-Kompetenzwerk“.

    Die Stadt beherbergt das Thüringer Finanzgericht, ein Forschungszentrum der Uni Erfurt und ist Bundeswehr-Standort. Ein Mix an Möglichkeiten, der die Gothaer zu einer beispiellos niedrigen Arbeitslosenquote von unter fünf Prozent geführt hat.

    Diese Wirtschaftsbereiche schaffen Jobs in Gotha:

    • Verarbeitendes Gewerbe
    • Logistik
    • Baugewerbe
    • Dienstleistungen
    • Handel und Gastgewerbe
    • Kultur- und Kreativwirtschaft
    • Öffentliche Verwaltung, Behörden und Institutionen

    Glänzend steht Gotha im Prognos-Zukunftsatlas 2019 allerdings nicht da. Dort reicht es nur zu Rang 270 von 401 Regionen in Deutschland – nach Platz 254 bei der letzten Erhebung im Jahr 2016. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt kommt Gotha immerhin auf Position 247 ins Ziel.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    In einer halben Stunde kommt man von Gotha nach Erfurt. Das kann sich für Pendler lohnen. In Gotha liegen die Mietpreise nach Immowelt-Daten zwischen 4,89 Euro und 7,58 Euro pro Quadratmeter. In Erfurt beträgt die Medianmiete 7,50 Euro.

    Eine ganze Autostunde entfernt liegt Gera. Dort müssen Mieter 5,00 Euro pro Quadratmeter zahlen. Noch günstiger sind Wohnungen in Plauen auf der sächsischen Seite. Hier müssen Mieter nur 4,50 Euro pro Meter überweisen.

    Zum Vergleich: Mieter in Dresden wohnen für 7,50 Euro pro Quadratmeter, in Leipzig und Rostock für 6,60 Euro, in Magdeburg und Cottbus für 6,00 Euro und in Chemnitz für 5,00 Euro. Teurer wird es in Jena (9,00 Euro), Potsdam (10,00 Euro) und Berlin (11,70 Euro).

    In einer anderen Preiskategorie liegen westdeutsche Städte wie Stuttgart (12,50 Euro), Frankfurt (13,90 Euro) und München (18,10 Euro). Die bayerische Landeshauptstadt ist die teuerste Stadt Deutschlands – mit weitem Abstand.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Gotha selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Gotha suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Gotha finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Gotha finden Sie hier.
    • Die IHK Erfurt finden Sie hier.
    • Die Kreishandwerkerschaft Gotha finden Sie hier.
    • Unterstützung für Existenzgründer in Gotha finden Sie hier.
    • Jobs in Gotha finden Sie hier.
    [Bildnachweis: Val Thoermer by Shutterstock.com]

    Jobs in Weimar: Wo Sie Geschichte schreiben

    jobs in weimar

    Weimar war schon mehr als einmal das Zentrum deutscher Geschichte. Heute kann hier jeder seine eigene Geschichte schreiben. Die Voraussetzungen sind so gut wie lange nicht. Es gibt immer mehr Jobs in Weimar, immer weniger Arbeitslose. Vor allem Architekten und Ingenieure profitieren von der Weimarschen Tradition, genauso Kreative, Kulturschaffende und Gastronomen. Der größte Arbeitgeber der Stadt hat mit Hochkultur allerdings nicht so viel am Hut…

    Jobs Weimar: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Wer mit Weimar nichts anzufangen weiß, darf getrost als Kulturbanause gebrandmarkt werden. So viel Kultur auf engem Raum: Schloss Belvedere, das Goethe-Nationalmuseum, das Liszt-Haus, Schillers Wohnhaus und Goethes Gartenhaus können besichtigt werden – und erwecken die Weimarer Klassik kurzzeitig wieder zum Leben.

    Bedrückender ist es vor den Toren Weimars in der Gedenkstätte Buchenwald. Pompöser dagegen in der Anna-Amalia-Bibliothek, deren Dachstuhl 2004 zum Teil abbrannte. 50.000 Bücher gingen in Flammen auf. Nach der Restaurierung erstrahlt sie in neuem Glanz – und ihr mehrgeschossiger Rokokosaal ist schöner als je zuvor.

    Die Bibliothek steht am Park an der Ilm, dem Kleinod der Stadt. Oder sollte man besser sagen: Großod? Er ist mit 48 Hektar nämlich sehr geräumig. Auch ist der Park eine der am besten erhaltenen Parkanlagen aus der Klassik, Goethe höchstpersönlich war bei seiner Errichtung beteiligt.

    Früher wohnten in Weimar Goethe, Schiller, Bach, Cranach, Liszt, Nietzsche, Gropius, Herder, Feininger, Kandinsky. Heute wohnen hier Studenten der Bauhaus-Uni und Berufstätige aus Jena, die lieber in Weimar wohnen wollen – oder Senioren aus dem Westen, die ihren Lebensabend in der Kulturstadt verbringen wollen.

    Am begehrtesten sind Wohnungen in der Altstadt und in Weimar-Süd. Viele neue Wohnungen sind in der Nordvorstadt entstanden. Wer es ländlicher mag, dürfte sich in Oberweimar wohl fühlen.

    Arbeitsmarkt in Weimar

    In Thüringen brummt der Jobmarkt seit Jahren. Im Jahr 2005 lag die offizielle Arbeitslosenquote noch bei 17,1 Prozent, 2018 war sie auf 5,5 Prozent gesunken. Mittlerweile beträgt sie sogar nur noch 5,1 Prozent (Stand: Juni 2019).

    In der Stadt Weimar sind es 5,7 Prozent. Erfurt liegt mit 5,5 Prozent nur knapp dahinter, Jena bei 5,1 Prozent. Abgeschlagen ist die drittgrößte Stadt des Bundeslandes. Geras Statistik weist 8,0 Prozent Arbeitslose aus.

    Wie in vielen Städten Ostdeutschlands gibt es auch in Weimar mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Wer als Azubi durchstarten will, hat gute Chancen. Die meisten offenen Ausbildungsplätze in Weimar gibt es laut Arbeitsagentur für:

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Das Durchschnittsgehalt in Thüringen liegt das nach Angaben der Plattform gehalt.de bei 36.450 Euro im Jahr. Damit ist das Gehaltsniveau in Thüringen höher als in Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Ganz vorne im Ranking rangieren Hessen mit rund 51.000 Euro und Baden-Württemberg mit ca. 48.800 Euro.

    Nach der Uni steigen Absolventen in Thüringen mit durchschnittlich 37.406 Euro in den Beruf ein. Für erfolgreiche Azubis geht das Berufsleben mit 24.947 Euro weiter.

    Der Stepstone-Gehaltsreport 2019 zeigt für Fach- und Führungskräfte in Thüringen ein Durchschnittssalär von rund 44.000 Euro jährlich an. Spitzenreiter ist erneut Hessen mit über 65.000 Euro. Nach Berechnungen der Xing-Gehaltsstudie 2019 liegen Fach- und Führungskräfte in Thüringen sogar bei einem Jahresgehalt von ca. 56.400 Euro.

    Ein Vollzeitjob in Weimar bringt 2.902 Euro monatlich auf das Konto. Dabei handelt es sich um den von der Bundesagentur für Arbeit errechneten Medianwert. Das gesamtdeutsche Medianeinkommen liegt bei 3.209 Euro.

    Aber Weimar steht trotzdem sehr gut da. Das Mediangehalt in der Klassik-Stadt ist zum Beispiel höher als das in Leipzig (2.807 Euro), Magdeburg (2.760 Euro) und Schwerin (2.795 Euro). Insgesamt beträgt der Wert für Ostdeutschland 2.600 Euro.

    Innerhalb Thüringens sind nur die Gehälter in Jena höher als in Weimar. In Jena verdienen Vollzeitarbeitnehmer 3.066 Euro monatlich, in der Landeshauptstadt Erfurt dagegen nur 2.679 Euro und in Gera 2.390 Euro.

    Wichtige Arbeitgeber in Weimar

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber, die Jobs in Weimar schaffen:

    • Thüringer Landesverwaltungsamt
    • Bauhaus-Universität Weimar
    • Bayer Weimar (Pharma)
    • Tractebel Hydroprojekt (Ingenieurbüro)
    • Antenne Thüringen (Medien)
    • Dynardo (Software)
    • Ingenieurbüro Lopp
    • Saller (Immobilien)
    • Hydrema Baumaschinen
    • Thüringische Landeszeitung
    • VR Bank Weimar
    • Sophien- und Hufeland Klinikum
    • Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
    • Deutsches Nationaltheater Weimar
    • Klassik Stiftung Weimar
    • Glatt Ingenieurtechnik
    • Jörg Schneider Edelstahlverarbeitung
    • Goepfert Werkzeug und Formenbau
    • IAB Institut für Angewandte Bauforschung Weimar
    • IBU-tec Advanced Materials AG
    • Senova Gesellschaft für Biowissenschaft und Technik
    • KCD Kunststoffe, Additive und Beratung

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Weimar

    Nein, Weimar lebt nicht nur von seinen Touristen. Klar ist aber, dass sie eine wichtige Rolle für die Kulturstadt spielen. Gastronomie und Hotellerie, aber auch die Kultureinrichtungen erreichen eine breite Klientel – und schaffen viele Jobs in Weimar.

    Die Bauhaus-Tradition ist in Weimar lebendig. An der Bauhaus-Universität kann man Architektur oder Urbanistik studieren. Auf dem Arbeitsmarkt finden viele Absolventen Anschluss. So ist die Dichte an Ingenieur- und Architekturbüros in Weimar extrem hoch. Auch gibt es hier viele Forschungseinrichtungen, die sich mit Werkstoffen und Bautechnologie befassen.

    Größter Arbeitgeber der Stadt ist Bayer, das in Weimar hormonhaltige Präparate herstellt. Der zweitgrößte Arbeitgeber machte 2018 dicht. Als das Werk von Coca-Cola schloss, verloren 170 Mitarbeiter ihre Jobs.

    Die wichtigsten Branchen für Weimar sind:

    • Bautechnologien und Werkstoffe
    • Kreativwirtschaft und Kultur
    • Metallverarbeitung und Maschinenbau
    • Kunststoffe und Pharmazie
    • Gastgewerbe und Dienstleistungen

    Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 erreicht Weimar Platz 192 von 401 Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt landet man sogar auf Rang 46. Allerdings hatte es im letzten Prognos-Atlas 2016 noch zur Gesamtplatzierung 108 gereicht.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Weimar ist kulturell wertvoll – und nicht ganz billig. Mieter zahlen in Weimar nach Immowelt-Berechnungen 7,50 Euro pro Quadratmeter im Median. Damit liegt die Stadt auf exakt dem gleichen Preisniveau wie Erfurt. Die Landeshauptstadt ist nur eine halbe Autostunde entfernt.

    Eine volle Autostunde entfernt ist Gera. Dort sind die Mietpreise mit 5,00 Euro pro Quadratmeter sehr viel niedriger. Noch günstiger wohnt es sich in Plauen jenseits der sächsischen Grenze. Hier werden schlappe 4,50 Euro pro Meter fällig.

    Weimar zählt im ostdeutschen Vergleich zu den teureren Adressen. In Leipzig überweisen Mieter 6,60 Euro pro Quadratmeter, in Rostock ebenfalls 6,60 Euro, in Magdeburg und Cottbus 6,00 Euro und in Chemnitz gar nur 5,00 Euro. Eine Mietwohnung in Dresden kostet 7,50 Euro – genauso viel wie in Weimar. Hochpreisiger sind dagegen Jena (9,00 Euro), Potsdam (10,00 Euro) und Berlin (11,70 Euro). An der Spitze der Deutschland-Charts stehen Frankfurt am Main (13,90 Euro) und München (18,10 Euro).

    Wer eine Immobilie in Weimar kaufen möchte, muss mit 1.970 Euro pro Quadratmeter kalkulieren. In Jena werden 2.350 Euro fällig, in Erfurt 2.130 Euro. Achtung, Pendler: Immobilien in Gera werden von Immowelt bei 780 Euro pro Quadratmeter veranschlagt. Schnäppchenalarm!

    In Dresden muss man fürs Eigenheim dagegen 2.230 Euro auf den Tisch legen, in Leipzig 1.920 Euro, in Magdeburg 1.460 Euro, in Rostock 2.800 Euro. Berlin verlangt den Käufern 3.790 Euro ab, Potsdam 3.370 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Weimar selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Weimar suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Ihr Finanzamt in Weimar finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Weimar finden Sie hier.
    • Die IHK Erfurt finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Efurt finden Sie hier.
    • Unterstützung für Existenzgründer in Weimar finden Sie hier.
    • Jobs in Weimar finden Sie hier.
    [Bildnachweis: Shamsiya Saydalieva by Shutterstock.com]

    Jobs in Jena: Die Karriere fest im Blick

    jobs in jena

    Wer gutes Geld verdienen will, zieht nach München, Stuttgart oder Frankfurt. Oder nach Jena. In der Tat ist Jena die Gutverdiener-Metropole Ostdeutschlands. In keiner anderen Ost-Stadt – mit Ausnahme von Berlin – sind die Gehälter so hoch wie hier. Jobs in Jena gibt es vor allem für Akademiker. Die Stadt ist als Leuchtturm der optischen Industrie bekannt. Es gibt aber auch andere Betätigungsfelder für Fachkräfte – sogar in der Raumfahrttechnologie…

    Jobs Jena: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Jena macht was her. Die Stadt ist eine der wenigen in Deutschland, die eine echte Skyline vorzeigen kann. Hier wurden einige der ersten Hochhäuser des Landes gebaut, der sogenannte Bau 15, das Ernst-Abbe-Hochhaus und der 144 Meter hohe Jentower.

    Ein Name läuft einem in Jena permanent über den Weg und das ist der von Carl Zeiss. Der Mechaniker gründete 1846 seine Werkstatt in Jena. Daraus sollte ein Weltmarktführer der optischen Industrie werden. Carl Zeiss Jena – das gehört genauso unzertrennbar zusammen wie Bayer Leverkusen.

    Jena vibriert. Manche sagen, es ist hier sehr viele lebendiger als in der Landeshauptstadt Erfurt. Dabei ist Jena mit 110.000 Einwohnern nur die zweitgrößte Stadt Thüringens, Erfurt hat 100.000 Einwohner mehr. Vor allem lockt Jena Hochqualifizierte und Studenten an.

    Die vielleicht beliebteste Wohnlage in Jena ist das ruhige Kernbergviertel. Im Süden der Stadt, in Winzerla und Lobeda, stehen Plattenbauten. Doch auch die sind äußerst beliebt, bei Studenten zum Beispiel. Wer neu nach Jena zieht, sollte sich auch in Jena-Ringwiese, Cospeda, Wenigenjena, Jena-Nord, West und Zentrum umschauen.

    Arbeitsmarkt in Jena

    Die Arbeitslosigkeit ist in Thüringen im Laufe der Jahre zusammengeschmolzen wie ein Eis in der Sonne. Lag die offizielle Arbeitslosenquote 2005 noch bei 17,1 Prozent, waren es 2018 nur noch 5,5 Prozent. Mittlerweile ist Thüringen drauf und dran, auch die Fünf-Prozent-Marke zu unterbieten. Im Juni 2019 lag die Quote bei 5,1 Prozent.

    Die Stadt Jena weist exakt denselben Wert auf: 5,1 Prozent. Das ist von den vier größten Städten Thüringens der niedrigste. Die Landeshauptstadt Erfurt liegt bei 5,5 Prozent, Weimar bei 5,7 Prozent und Gera bei 8,0 Prozent.

    Auch in Jena tun sich die Arbeitgeber schwer, offene Stellen mit qualifizierten Kräften zu besetzen.

    Viele Jobs in Jena gibt es aktuell in diesen Bereichen:

    • Gesundheits- und Sozialwesen
    • Verarbeitendes Gewerbe
    • Mechatronik
    • Energie- und Elektrotechnik
    • Metallbearbeitung
    • IT

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    In Thüringen liegt das Durchschnittsgehalt nach Angaben der Plattform gehalt.de bei 36.450 Euro im Jahr. Damit lassen die Thüringer Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hinter sich. An Bundesländer wie Hessen (ca. 51.000 Euro) und Baden-Württemberg (ca. 48.800 Euro) kommen sie aber bei Weitem nicht heran.

    Hochschulabsolventen steigen in Thüringen mit durchschnittlich 37.406 Euro in den Beruf ein. Nach erfolgreicher Ausbildung geht das Berufsleben mit 24.947 Euro los.

    Fach- und Führungskräfte verdienen in Thüringen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 rund 44.000 Euro im Jahr. Das sind über 20.000 Euro weniger als in Hessen, wo rund 65.000 Euro per annum gezahlt werden. Auch Berlin ist mit ca. 54.000 Euro enteilt. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 berechnet für Fach- und Führungskräfte in Thüringen ein Jahresgehalt von ca. 56.400 Euro.

    In Jena kommen Vollzeitarbeitnehmer auf einen Monatslohn von 3.066 Euro. Das ist ein hervorragender Wert. Er liegt zwar unter dem gesamtdeutschen Medianeinkommen von 3.209 Euro. Aber Jena ist damit die einzige Stadt in Ostdeutschland – mit Ausnahme von Berlin – die die 3.000-Euro-Marke überbietet.

    Zum Vergleich: Das Medianeinkommen in Dresden beträgt 2.987 Euro, in Leipzig 2.807 Euro, in Magdeburg 2.760 Euro und in Schwerin 2.795 Euro. Die Landeshauptstadt Thüringens, Erfurt, kommt auf 2.679 Euro, Gera auf 2.390 Euro und Weimar auf 2.902 Euro.

    Wichtige Arbeitgeber in Jena

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Jena:

    • Carl Zeiss Meditec (Optische Industrie)
    • Jenoptik (Optische Industrie)
    • Carl Zeiss Jena (Optische Industrie)
    • Carl Zeiss Microscopy (Optische Industrie)
    • Universitätsklinikum Jena
    • Friedrich-Schiller-Universität
    • Stadtwerke Jena
    • Fortbildungsakademie der Wirtschaft
    • Analytik Jena (Messtechnik)
    • Schott AG (Glas)
    • Fachhochschule Jena
    • Abbott (Medizintechnik)
    • Intershop Communications (E-Commerce)
    • Medipolis (Pharma)
    • Jenapharm (Pharma)
    • Göpel Electronic (Messtechnik)
    • ePages (E-Commerce)
    • Dot Source (Digitalagentur)
    • Jena Optronik (Raumfahrttechnologie)
    • Opto Tech (Optikmaschinen)
    • Conventus Congressmanagement und Marketing
    • Jenaer Antriebstechnik
    • Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF
    • Asphericon (Optische Industrie)
    • DEWB AG (Venture-Capital-Gesellschaft)
    • Sparkasse Jena-Saale-Holzland

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Jena

    Jena ist die Stadt mit Durchblick. Die optische Industrie hat hier ihre Herzkammer. Carl Zeiss, Jenoptik und Schott sitzen in Thüringen. Kein Unternehmen prägt die Stadt so sehr wie Zeiss. 2017 gab das Unternehmen bekannt, 300 Millionen in den Standort zu investieren, um aus ihm ein Hightech-Zentrum mit überregionaler Strahlkraft zu machen. Schon heute ist Jena zweitgrößter Zeiss-Standort mit rund 2.000 Mitarbeitern.

    Nationale wie internationale Konzerne haben sich in Jena angesiedelt, aus der Medizin- und Messtechnik, Pharmaindustrie und sogar der Raumfahrttechnologie. Jena ist mittlerweile ein Hochtechnologiezentrum, das nach eigenen Angaben eine Exportquote von 65 Prozent aufweist. Das ist viel.

    Auch werden in Jena jedes Jahr 250 Patente pro 100.000 Einwohner angemeldet. Das zeugt von Innovationskraft. Bundesweit liegt der Schnitt bei 59 Patenten. Jena verfügt zudem mit der Friedrich-Schiller-Universität über die einzige Volluniversität in Thüringen.

    Gute Jobs in Jena schaffen diese Branchen:

    • Optik und Photonik
    • Gesundheitstechnologie
    • Präzisionstechnik
    • Digitale Wirtschaft
    • Umwelttechnologie

    Dass Jena ein Geheimtipp in Deutschlands Städtelandschaft ist, zeigen auch die diversen Rankings. Im Städteranking 2018 von IW Consult belegt Jena Platz 17 von 71. Im IW-Zukunftsranking reicht es sogar zu Platz 7.

    Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 erreicht Jena Position 29 von 401 Regionen in Deutschland. Gute Bewertungen gab es vor allem für den heimischen Arbeitsmarkt. In dieser Unterkategorie belegt Jena sogar Platz 14.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Das Preisniveau in Jena ist – für eine Stadt im Osten Deutschlands – außerordentlich hoch. Laut Financescout24 sind die Lebenshaltungskosten in Jena höher als in West-Städten wie Essen, Bochum, Dortmund, Mönchengladbach, Wuppertal und Bremen.

    Innerhalb Ostdeutschlands zählt Jena zu den Premium-Städten. Die Mieten liegen nach Immowelt-Angaben schon bei 9,00 Euro pro Quadratmeter und sind damit nicht mehr weit von der Zweistelligkeit entfernt. In Erfurt müssen Mieter demgegenüber nur 7,50 Euro zahlen, in Weimar ebenfalls 7,50 Euro, in Gera sogar nur 5,00 Euro. Auch die anderen Ost-Metropolen sind günstiger als Jena. Dresden schlägt mit 7,50 Euro pro Quadratmeter zu Buche, Leipzig und Rostock mit 6,60 Euro, Magdeburg und Cottbus mit 6,00 Euro. In Chemnitz zahlen Mieter sogar nur 5,00 Euro pro Quadratmeter.

    Nur Potsdam (10,00 Euro) und Berlin reißen größere Löcher ins Portemonnaie. 11,70 Euro werden pro Quadratmeter in der Hauptstadt fällig. Von Frankfurt (13,90 Euro) und München (18,10 Euro) ist aber selbst Berlin noch ein ganzes Stück entfernt.

    Käufer werden in Jena mit 2.350 Euro pro Quadratmeter zur Kasse gebeten. Zum Vergleich: In Dresden kostet der Quadratmeter Eigenheim 2.230 Euro, in Leipzig 1.920 Euro, in Magdeburg nur 1.460 Euro, in Rostock aber 2.800 Euro. Wer eine Immobilie in Erfurt erwerben möchte, muss mit 2.130 Euro kalkulieren, in Weimar mit 1.970 Euro. Spottbillig sind die Wohnungen in Gera, wo der Quadratmeter ganze 780 Euro kostet. Ein Hinweis, der auch für Pendler interessant sein könnte: Jena und Gera trennen nur rund 40 Kilometer.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Jena selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Jena suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Ihr Finanzamt Jena finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Jena finden Sie hier.
    • Die IHK Ostthüringen finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer für Ostthüringen finden Sie hier.
    • Unterstützung für Existenzgründer in Jena finden Sie hier.
    • Jobs in Jena finden Sie hier.
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    Jobs in Frankfurt (Oder): Ihre Brücke in den Arbeitsmarkt

    Jobs in Frankfurt (Oder)

    Fremdsprachenkenntnisse sind in Frankfurt (Oder) von Vorteil. Hier an der polnischen Grenze wird europäische Zusammenarbeit groß geschrieben. Das zeigt sich auch auf dem Arbeitsmarkt. Jobs in Frankfurt (Oder) gibt es in Tourismus, Logistik oder Mikroelektronik. Und wer am liebsten stundenlang telefoniert, der wird Frankfurt (Oder) lieben…

    Jobs Frankfurt (Oder): Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Die Frankfurter wissen sich durchzuschlagen. Die Stadt an der Oder hat schon mehrere Boxer von internationaler Klasse hervorgebracht, allen voran Henry Maske und Axel Schulz. Es gibt einen Olympiastützpunkt, sportlich ist Frankfurt (Oder) in jedem Fall.

    Eine Schönheit ist Frankfurt (Oder) nicht. Die Stadt hat aber viele Gesichter. Sie ist die „Kleiststadt“, weil der große deutsche Literat Heinrich von Kleist im 18. Jahrhundert hier zur Welt kam. Sie ist aber auch die „Doppelstadt“. Wer die Stadtbrücke über die Oder überquert, ist schon in Polen. Auf polnischer Seite befindet sich das Städtchen Slubice. Bis zum Zweiten Weltkrieg hieß Slubice Dammvorstadt und war ein Teil Frankfurts. Heute können Deutsche und Polen ohne Passkontrollen auf die andere Seite spazieren.

    Das Zusammenwachsen Europas lässt sich wohl nirgendwo so unmittelbar erleben wie in Frankfurt (Oder). Darum ist die Stadt der wohl ideale Standort für die Europa-Universität Viadrina, die nach dem Mauerfall gegründet wurde. Hier können Studenten ein deutsch-polnisches Jurastudium absolvieren.

    Erholen können sich die Frankfurter auf der Ziegenwerder. Die Oder-Insel gilt als Kleinod in der Stadt und lädt zum Joggen, Spazierengehen und Relaxen ein.

    Arbeitsmarkt in Frankfurt (Oder)

    Rund 2.300 Frankfurter waren im Juni 2019 offiziell ohne Arbeit. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 7,8 Prozent. Im brandenburgischen Landesschnitt beträgt sie lediglich 5,6 Prozent.

    Allerdings steht Frankfurt/Oder keineswegs schlechter da als die anderen größeren Städte im Land. Cottbus liegt bei 7,4 Prozent, Brandenburg an der Havel bei 8,1 Prozent. Nur die Landeshauptstadt Potsdam sticht mit 5,3 Prozent positiv hervor. In der Uckermark ist die Arbeitslosenquote hingegen sogar zweistellig (10,8 Prozent).

    Insgesamt lässt sich die Situation in Frankfurt (Oder) als durchaus positiv umschreiben. So gab es im Dezember 2018 laut Arbeitsagentur in Ostbrandenburg 135.643 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Das waren 1,6 Prozent mehr als im Jahr 2017.

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Das Gehaltsniveau in Brandenburg ist vergleichsweise niedrig. Nach Angaben von gehalt.de verdient ein Arbeitnehmer durchschnittlich 35.519 Euro pro Jahr. Am meisten verdienen die Hessen, hier liegt das Durchschnittsgehalt bei über 51.000 Euro. Nach der Hochschule steigen Berufsanfänger in Brandenburg mit durchschnittlich 36.433 Euro ein, nach der Ausbildung geht es mit 24.297 Euro los.

    Gute Verdienstaussichten haben Fach- und Führungskräfte. Ihr Durchschnittsgehalt liegt in Brandenburg laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 bei 45.066 Euro jährlich. In Hessen sind es allerdings über 65.000 Euro – so viel wie in keinem anderen Bundesland. Im Vergleich der fünf ostdeutschen Flächenländer nimmt Brandenburg Position eins ein. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 ermittelt für Fach- und Führungskräfte in Brandenburg sogar 60.099 Euro.

    Ein Vollzeitjob in Frankfurt (Oder) bringt monatlich 2.692 Euro aufs Konto. Das ist der von der Bundesagentur für Arbeit ermittelte Medianwert. Für ganz Deutschland liegt dieser bei 3.209 Euro. Auch in Berlin liegt das Medianeinkommen mit 3.126 Euro über dem Frankfurter. In Potsdam kommen Beschäftigte auf 2.979 Euro, in Brandenburg an der Havel auf 2.765 Euro. Cottbus hingegen liegt mit 2.653 Euro hinter Frankfurt (Oder).

    Wichtige Arbeitgeber in Frankfurt (Oder)

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Frankfurt (Oder):

    • Klinikum Frankfurt (Oder)
    • Europa-Universität Viadrina
    • Sparkasse Oder-Spree
    • Märkisches Medienhaus
    • IHP Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik
    • Asgoodasnew Electronics (Versandhandel)
    • Investor Center Ostbrandenburg (Wirtschaftsförderungsgesellschaft)
    • Frankfurter Brauhaus
    • Yamaichi Electronics (Elektronik)
    • Walter Services (Callcenter)
    • Axa Assistance (Callcenter)
    • Avedo (Callcenter)
    • Deutsche Telekom Kundenservice (Callcenter)
    • Call24 Telemarketing (Callcenter)
    • Communigate (Callcenter)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Frankfurt (Oder)

    Die Zahl der Jobs in Frankfurt (Oder) sinkt. 2012 gab es nach Angaben der Stadt 28.507 Beschäftigte, fünf Jahre später waren es noch 27.582. Sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitstellen wurden weniger.

    Trotzdem liegt der Arbeitsmarkt in Frankfurt (Oder) keineswegs brach. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 schaffte es die Stadt in der Unterkategorie „Arbeitsmarkt“ auf einen starken 76. Platz – im Vergleich von wohlgemerkt nicht weniger als 401 Regionen in Deutschland.

    Insgesamt aber ist die Stadt wirtschaftlich hintendran. Davon zeugt der Platz 361, den Frankfurt (Oder) im Prognos-Gesamtranking belegt. Jobs schaffen vor allem die Callcenter, von denen sich sehr viele in der Grenzstadt angesiedelt haben. Daneben gibt es einzelne Nischen, in denen die Stadt mitmischt.

    Sie ist zum Beispiel ein klassischer Messestandort mit einem großen Messegelände im Nordwesten der Stadt. Für den Einzelhandel ergeben sich Chancen durch die Nähe zu Polen. Das Gleiche gilt für den Logistikbereich, der seine Container-Transporte über einen Umschlagbahnhof für den kombinierten Straßen- und Schienenverkehr abwickeln kann. Auch für Touristen ist Frankfurt (Oder) interessant. Hochqualifizierte finden in der Umwelt- und Energietechnik, vor allem aber im Bereich Mikroelektronik Anknüpfungspunkte. Das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik sitzt in Markendorf im Westen der Stadt.

    Nicht zuletzt ist Frankfurt (Oder) Standort der bekannten Europa-Universität Viadrina. Studenten können Rechts-, Kultur- oder Wirtschaftswissenschaften studieren. Alleinstellungsmerkmal ist das deutsch-polnische Jurastudium, das man mit Magister, Bachelor oder Master abschließen kann.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Frankfurt an der Oder gehört zu den günstigsten Städten Deutschlands. Den Quadratmeter bekommen Mieter laut Immowelt-Analyse schon für 5,80 Euro. Eine Fünf vor dem Komma haben in Deutschland sonst nur ganz wenige Städte.

    So liegt Chemnitz bei 5,00 Euro, Bremerhaven und Zwickau bei 5,20 Euro. Noch billiger ist es allenfalls in ostdeutschen Städten wie Plauen (4,50 Euro) und Görlitz (4,70 Euro). In Cottbus wohnen Mieter für 6,00 Euro pro Quadratmeter, in Berlin für 11,70 Euro und in Potsdam für 10,00 Euro.

    Frankfurt an der Oder ist nicht mal halb so teuer wie sein Namensvetter aus Hessen. In Frankfurt am Main schlägt der Quadratmeter mit 13,90 Euro zu Buche. Das ist der zweithöchste Wert in Deutschland. Nur München ist mit 18,10 Euro noch kostspieliger. Dahinter folgen Städte wie Stuttgart (12,50 Euro), Freiburg (12,00 Euro) und Köln (10,90 Euro).

    Auch Käufer müssen in Frankfurt (Oder) nicht so tief ins Portemonnaie greifen. Der Quadratmeter ist hier für 1.250 Euro zu haben. In Frankfurt am Main sind es 4.430 Euro. In Berlin legen Käufer 3.790 Euro auf den Tisch, in Potsdam 3.370 Euro. Cottbus hingegen ist mit 1.550 Euro nicht viel teurer.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Frankfurt (Oder) selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Frankfurt (Oder) suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Frankfurt (Oder) finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) finden Sie hier.
    • Die IHK Ostbrandenburg finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) finden Sie hier.
    • Unterstützung für Existenzgründer in Frankfurt (Oder) finden Sie hier.
    • Jobs in Frankfurt (Oder) finden Sie hier.
    [Bildnachweis: ANGHI by Shutterstock.com]

    Jobs in Brandenburg an der Havel: Willkommen in der Loriot-Stadt

    jobs in brandenburg an der havel

    Brandenburg hat Humor. Einen sehr feinen sogar, wenn man bedenkt, dass hier die Krippe von Loriot stand. Ein wirtschaftliches Schwergewicht ist die Mittelstadt an der Havel dagegen nicht. Zu DDR-Zeiten war das noch anders, da dominierte hier die Schwerindustrie. Heute gibt es Jobs in Brandenburg an der Havel vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen. Sie ziehen vermehrt Akademiker an, schließlich ist Brandenburg mittlerweile auch eine Hochschulstadt…

    Jobs Brandenburg an der Havel: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Die Stadt Brandenburg liegt ziemlich gut. Eingebettet in eine wunderschöne Fluss- und Seenlandschaft, befindet sich der Naturpark Westhavelland im Norden, im Süden der Höhenzug Fläming. Auf der anderen Seite ist die Metropole Berlin nicht weit weg. Rund 80 Kilometer sind es bis in die Hauptstadt, nach Potsdam sogar nur 60 Kilometer.

    Dass die Stadt schon sehr alt ist, kann man sich denken. Immerhin gab sie einem ganzen Bundesland ihren Namen. Über 1.000 Jahre hat Brandenburg auf dem Buckel. Die slawische Burg, auf die der Name zurückgeht, existiert indes nicht mehr. Dafür kann man heute den Brandenburger Dom bewundern, das Altstädtische Rathaus mit dem Roland und mehrere Backsteinkirchen. Außerdem kam ein Denkmal des deutschen Fernsehens aus Brandenburg. Komiker Loriot wurde hier 1923 geboren.

    Zu DDR-Zeiten war Brandenburg an der Havel ein Zentrum der Schwerindustrie. Heute kommen auch Naturfreunde auf ihre Kosten. In der Stadtmitte liegt der Marienberg, der fast 70 Meter hoch ist. Spektakulär ist auch die Sumpfzypressenallee am Grillendamm, eine herrliche Allee mit über 170 Jahre alten Bäumen.

    Arbeitsmarkt in Brandenburg an der Havel

    Von allen größeren Städten im Land Brandenburg weist die Stadt Brandenburg die höchste Arbeitslosenquote auf. Hier waren 8,1 Prozent im Juni 2019 ohne Job. Im Land liegt die Quote nur bei 5,6 Prozent.

    Die Lage war aber schon deutlich schlechter. So kratzte die Arbeitslosenquote in den Nuller Jahren im Land schon einmal an der 20-Prozent-Marke. So waren 2003 stolze 18,8 Prozent der Brandenburger ohne Arbeit.

    Und viel niedriger als in Brandenburg (Havel) ist sie auch in Frankfurt (Oder) mit 7,8 Prozent und in Cottbus mit 7,4 Prozent nicht. Nur die Landeshauptstadt Potsdam glänzt mit 5,3 Prozent.

    In den benachbarten Städten Brandenburgs in Sachsen-Anhalt ist die Arbeitslosigkeit ebenfalls hoch. So steht Stendal bei 8,3 Prozent, Dessau-Roßlau bei 7,7 Prozent und Magdeburg bei 8,0 Prozent.

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Das Durchschnittsgehalt im Land Brandenburg liegt laut gehalt.de bei 35.519 Euro pro Jahr. In Hessen beträgt es dagegen über 51.000 Euro, in Baden-Württemberg rund 49.000 Euro. Im Vergleich aller 16 Bundesländer liegen nur Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hinter Brandenburg.

    Wer nach der Uni in den Beruf einsteigt, kommt in Brandenburg auf ein Durchschnittsgehalt von 36.433 Euro im Jahr. Nach der Ausbildung steigen Brandenburger mit 24.297 Euro ein.

    Fach- und Führungskräfte verdienen im Land Brandenburg nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2019 durchschnittlich 45.066 Euro im Jahr. Das sind 20.000 Euro weniger als in Hessen, wo die höchsten Gehälter gezahlt werden. Allerdings schlägt Brandenburg in diesem Ranking alle ostdeutschen Flächenländer, auch Sachsen und Thüringen. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 kommt für Fach- und Führungskräfte in Brandenburg sogar auf 60.099 Euro.

    In Brandenburg an der Havel verdient ein Vollzeitbeschäftigter 2.765 Euro im Monat. Das ist der Medianwert, den die Bundesagentur für Arbeit errechnet hat. Für ganz Deutschland beträgt das Mediangehalt 3.209 Euro. Im benachbarten Berlin liegt es bei 3.126 Euro, in Potsdam bei 2.979 Euro. Westlich in Magdeburg kommen Vollzeitbeschäftigte auf 2.760 Euro, südlich in Dessau auf 2.664 Euro und in Wittenberg sogar nur auf 2.293 Euro.

    Wichtige Arbeitgeber in Brandenburg an der Havel

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Brandenburg an der Havel:

    • Städtisches Klinikum Brandenburg
    • ZF Getriebe Brandenburg
    • BES Brandenburger Elektrostahlwerke
    • Heidelberger Druckmaschinen
    • Rail One (Eisenbahninfrastruktur)
    • Stadtwerke Brandenburg an der Havel
    • Eon Energie Dialog (Energieversorgung)
    • WBG (Immobilien)
    • RFT Kabel (Telekommunikation)
    • Voeastalpine BWG (Stahl)
    • Tempton (Personaldienstleistungen)
    • Mittelbrandenburgische Sparkasse
    • Asklepios Fachklinikum Brandenburg

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Brandenburg an der Havel

    Es gibt immer mehr Jobs in Brandenburg an der Havel. Von 2008 bis 2017 wuchs die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 8,4 Prozent auf fast 30.000. Allerdings fallen die Steigerungsraten im Land Brandenburg und Deutschland mit 11,5 und 16,1 Prozent noch sehr viel höher aus.

    Gleichzeitig siedeln sich mehr Unternehmen an. Nach einer Analyse der Wirtschaftsregion Westbrandenburg beherbergte die Stadt im Jahr 2013 noch 1.774 Betriebe, fünf Jahre später waren es 1.793.

    Für Brandenburg an der Havel sind vor allem diese Wirtschaftscluster von Bedeutung:

    • Metall
    • Tourismus
    • Medien, IKT und Kreativwirtschaft
    • Gesundheitswirtschaft
    • Verkehr, Mobilität, Logistik

    Eine Stadt für Hochqualifizierte ist Brandenburg an der Havel auf den ersten Blick nicht. Von allen Beschäftigten haben nur 15 Prozent einen Hochschulabschluss, acht Prozent der Beschäftigten sind sogar ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Doch die Zahlen relativieren sich, wenn man auf den Landesschnitt von Brandenburg blickt. Im Land verfügen sogar nur zwölf Prozent der Beschäftigten über einen akademischen Grad.

    Immerhin ist Brandenburg an der Havel seit 1992 eine Hochschulstadt. An der Technischen Hochschule Brandenburg kann man Fächer in Informatik und Medien, Technik oder Wirtschaft belegen.

    Mit den wirtschaftsstarken Regionen Deutschlands mithalten kann die 70.000-Einwohner-Stadt letztlich nicht. Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 belegt sie Platz 370 von 401 Regionen. In fünf von sechs Rubriken (Stärke, Demografie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb, Wohlstand) schafft sie es nicht unter die ersten 300. Nur in punkto Dynamik steht Brandenburg ordentlich da – auf Rang 181.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    In anderthalb Stunden kommt man von Brandenburg an der Havel nach Berlin. Dazwischen aber liegen Welten – auch finanziell. So bekommen Mieter den Quadratmeter in Brandenburg nach Immowelt-Daten schon für 6,00 Euro im Median. In Berlin kostet er mit 11,70 Euro fast doppelt so viel.

    Damit wohnen Mieter in Brandenburg an der Havel extrem günstig. Das Gleiche gilt aber auch für andere Städte in der Region. In Magdeburg zahlen Mieter 6,00 Euro für den Quadratmeter, in Cottbus ebenfalls 6,00 Euro, in Frankfurt an der Oder sogar nur 5,80 Euro. Am günstigsten sind Zwickau mit 5,20 Euro, Chemnitz mit 5,00 Euro, Görlitz mit 4,70 Euro und Plauen mit 4,50 Euro. Potsdam ist dagegen ein teures Pflaster, hier werden 10,00 Euro fällig.

    Im Vergleich mit so mancher westdeutscher Stadt sind aber auch Potsdamer Preise ein Klacks. So zahlen Mieter in München 18,10 Euro pro Meter, in Frankfurt am Main 13,90 Euro und in Stuttgart 12,50 Euro.

    Käufer müssen für einen Quadratmeter in Brandenburg an der Havel 1.410 Euro auf den Tisch legen. In dieselbe Preiskategorie fallen viele Mittelstädte in Westdeutschland: Düren, Emden, Iserlohn, Lüdenscheid oder Neumünster. Brandenburg ist auch nur minimal günstiger als Magdeburg (1.460 Euro) und Cottbus (1.550 Euro). In Berlin kostet der Quadratmeter schon 3.790 Euro, in Potsdam 3.370 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Brandenburg an der Havel selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Brandenburg an der Havel suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Brandenburg an der Havel finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Brandenburg finden Sie hier.
    • Die IHK Potsdam finden Sie hier.
    • Die Kreishandwerkerschaft Brandenburg an der Havel finden Sie hier.
    • Jobs in Brandenburg an der Havel finden Sie hier.
    [Bildnachweis: ebenart by Shutterstock.com]

    Jobs in Emden: Hier haben Sie gut lachen!

    Ostfriesen sind witzig. Sie können aber auch zupacken. Emden ist das Zentrum des Ostfriesenwitzes UND eine ausgewachsene Industriestadt. An der Küste gibt es mehr Job-Perspektiven, als so manche Landratte vermuten würde. Jobs in Emden bieten Autobauer, Logistiker oder Gastronomen. Die Zukunft Emdens hängt maßgeblich davon ab, ob sich Elektro-Autos wirklich durchsetzen…

    Jobs Emden: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Emden ist die größte Stadt Ostfrieslands. Sie zählt aber trotzdem nur bescheidene 50.000 Einwohner. Schon im 16. Jahrhundert war Emden wichtige Hafenstadt, Handelsdrehkreuz und ein Zentrum der Reformation. Die Stadt liegt direkt am Dollart, der Einmündung der Ems in die Nordsee.

    In jüngerer Vergangenheit wurden die Emder – so ist ihr korrekter Name – gerne zur Zielscheibe des Spotts. Die Ostfriesenwitze sind zu einem Teil deutscher Popkultur geworden. Die Ostfriesen können einstecken, austeilen und sich noch viel besser selbst auf die Schippe nehmen. Zwei der bekanntesten Komiker Deutschlands sind gebürtige Emder – Otto Waalkes und Karl Dall. Vor allem Otto brachte Emden auf die Landkarte. Heute pilgern Fans ins Otto-Huus am Rathausplatz, das das Leben des Komödianten nachzeichnet.

    Von überregionaler Bedeutung ist auch die Kunsthalle Emden. Sie wurde in den 80ern von Verleger Henri Nannen – ebenfalls ein gebürtiger Emder – gestiftet und ist seitdem auf über 1.500 Bilder angewachsen. Der Schwerpunkt liegt auf deutschen Malern wie Emil Nolde oder Franz Marc.

    Speziell für Pendler könnten auch Aurich oder Leer interessant sein. Beide Städte sind nur rund 30 Kilometer von Emden entfernt.

    Arbeitsmarkt in Emden

    In Emden sind rund 2.200 Menschen ohne Job. Das klingt nach wenig, ist aber viel, bedenkt man, dass die Stadt nur 50.000 Einwohner hat. Die Arbeitslosenquote lag damit im Mai 2019 bei 8,2 Prozent.

    Das ist für niedersächsische Verhältnisse ein hoher Wert. Im Bundesland liegt der Wert bei 5,0 Prozent. Für den Norden Niedersachsens aber ist die Quote noch einigermaßen solide. So gibt es in Wilhelmshaven 10,5 Prozent Arbeitslose, nebenan in Bremerhaven sogar 12,3 Prozent.

    Speziell in Ostfriesland ist Emden Schlusslicht. In Aurich (5,9 Prozent), Leer (4,9 Prozent) und Wittmund (4,5 Prozent) ist der Arbeitsmarkt robuster.

    Die meisten offenen Jobs in Emden gibt es laut Arbeitsagentur in:

    • Produktion
    • Handel
    • Tourismus
    • Verkehr und Logistik
    • Schutz und Sicherheit
    • Gesundheit und Soziales

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Emden ist eine Oase im Norden. Diesen Eindruck gewinnt man, wenn man auf die Gehaltsdaten der Bundesagentur für Arbeit blickt. Demnach verdient ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in Emden 3.562 Euro im Monat. Dabei handelt es sich um das Mediangehalt. 50 Prozent aller Gehälter liegen oberhalb, 50 Prozent unterhalb.

    Damit liegt Emden deutlich über dem gesamtdeutschen Wert von 3.209 Euro – das Emder Volkswagen-Werk dürfte daran einen großen Anteil haben. Im nordwestlichen Niedersachsen ist die Stadt sogar die unangefochtene Nummer eins. In Osnabrück kommen Vollzeitarbeitnehmer auf 3.245 Euro, in Oldenburg auf 3.152 Euro und in Wilhelmshaven auf 3.169 Euro. Bremerhaven liegt bei 3.196 Euro, die Stadt Bremen bei 3.445 Euro.

    In Ostfriesland ist das Gehaltsniveau noch weitaus bescheidener. Ein Vollzeitjob in Aurich, 30 Kilometer östlich von Emden, bringt 2.785 Euro aufs Konto. Einer in Leer, 30 Kilometer südlich von Emden, sogar nur 2.761 Euro.

    Ein Arbeitnehmer verdient in Niedersachsen laut gehalt.de im Durchschnitt 41.310 Euro jährlich. Das ist deutlich weniger als der gesamtdeutsche Durchschnitt von 45.000 Euro. Für Hochschulabsolventen beträgt das Einstiegsgehalt in Niedersachsen rund 42.000 Euro, für Azubis nach abgeschlossener Lehre ca. 28.000 Euro.

    Fach- und Führungskräfte liegen in Niedersachsen nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2019 bei durchschnittlich 53.545 Euro im Jahr, laut Xing-Gehaltsstudie 2019 bei 66.271 Euro.

    Wichtige Arbeitgeber in Emden

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Emden:

    • Volkswagen AG
    • OBW Emden (Sozialeinrichtung)
    • Diepa GmbH (Zeitarbeit)
    • Klinikum Emden
    • Weets Gruppe (Logistik)
    • Evag Emder Verkehrs und Automotive Gesellschaft
    • Hochschule Emden/Leer
    • Autoport Emden (Automobilumschlag)
    • Wasser- und Schifffahrtsamt Emden
    • OWS Off-Shore Wind Solutions
    • Gebäudereinigung Aktiv
    • AG Ems (Fährverkehr)
    • Sparkasse Emden
    • Ostfriesische Volksbank
    • Spedition Nanno Janssen
    • SMP (Automotive)
    • OFD Ostfriesischer Flugdienst
    • Gebr. Neumann (Baugewerbe)
    • Gebäudereinigung Merkur
    • EMS Maritime Offshore (Transport)
    • Egbert Wilts (Großhandel)
    • Bard Engineering
    • ALM Automobil-Logistik-Mosolf
    • WEC Turmbau (Windanlagen)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Emden

    Emden ist die Heimat des Passat. Ab 1964 baute Volkswagen an der Nordsee zunächst den Käfer, ab 1978 rollte der Passat vom Band – bis heute. Das VW-Werk ist der mit Abstand größte Arbeitgeber der Stadt und beschäftigt knapp 10.000 Menschen.

    Ab 2022 sollen nach dem Willen von VW in Emden keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr gebaut werden. Stattdessen will der Konzern jedes Jahr 300.000 Elektroautos an der Küste fertigen. Das kostet Geld – und vermutlich auch Arbeitsplätze. Denn der Bau von E-Autos ist weniger arbeitsintensiv, schon heute wehren sich befristet Beschäftigte vor dem Arbeitsgericht Emden dagegen, dass VW sie nicht weiter beschäftigen will.

    Emden ist relativ klein, aber eine ausgewachsene Industriestadt. Das produzierende Gewerbe trägt 42 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei. Zum Vergleich: Im Landkreis Leer sind es nur 19,5 Prozent.

    Von rund 33.700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Emden arbeiten über 13.300 im Verarbeitenden Gewerbe. Darunter sind auch viele VW-Zulieferer, die sich im Industriepark Frisia angesiedelt haben, und WEC Turmbau, ein Zulieferer von Windanlagenhersteller Enercon. Im Dienstleistungsbereich inklusive Verwaltung sind 6.100 Menschen beschäftigt.

    Diese Branchen schaffen nach IHK-Angaben die meisten Jobs in Emden:

    • Verarbeitendes Gewerbe: 13.300 Beschäftigte
    • Öffentliche Verwaltung, private und sonstige Dienstleistungen: 6.100
    • Freiberufliche Dienstleistungen und Immobilien: 4.100
    • Verkehr und Lagerei: 4.000
    • Handel: 2.700
    • Baugewerbe: 1.600

    Im Prognos-Zukunftsatlas 2016 landete die Stadt Emden auf Platz 209 von 402 Regionen in Deutschland. Vor allem in der Kategorie „Wettbewerb und Innovationen“ gab es Punkte.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Das Gehaltsniveau in Emden ist hoch, die Arbeitslosigkeit aber auch. Wer einen Job in der Küstenstadt ergattert hat, darf sich glücklich schätzen – und über geringe Lebenshaltungskosten freuen.

    Die Medianmiete lag in Emden nach Immowelt-Angaben im Jahr 2018 bei 6,40 Euro pro Quadratmeter. Damit zählt Emden sogar im Norden zu den Preisbrechern. In der Stadt Bremen zahlen Mieter 8,30 Euro, in Oldenburg 8,40 Euro und in Hamburg 11,90 Euro. Nur Wilhelmshaven (5,30 Euro) und Bremerhaven (5,20 Euro) liegen noch unter dem Emder Preisniveau.

    Auch deutschlandweit zählt Emden zu den günstigsten Standorten.
    So liegt die Medianmiete in Gelsenkirchen bei 5,50 Euro, in Duisburg bei 6,00 Euro, in Salzgitter bei 5,30 Euro, in Cottbus bei 6,00 Euro und in Wuppertal bei 6,20 Euro. In Frankfurt dagegen ist sie bis auf 13,90 Euro angestiegen, in München sogar auf 18,10 Euro.

    Der Kaufpreis für eine Immobilie lag in Emden laut Immowelt 2018 bei 1.320 Euro pro Quadratmeter. Auch das fällt im Deutschlandvergleich in die unterste Preiskategorie. In Bremen zahlen Käufer 2.050 Euro, in Oldenburg 2.520 Euro und in Hamburg 4.090 Euro. Erschwinglicher ist eine Wohnung allenfalls in Bremerhaven (1.170 Euro) oder in Wilhelmshaven (1.150 Euro).

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Emden selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Emden suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Emden finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Emden-Leer finden Sie hier.
    • Die IHK für Ostfriesland und Papenburg finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer für Ostfriesland finden Sie hier.
    • Unterstützung für Existenzgründer finden Sie hier.
    • Jobs in Emden finden Sie hier.
    [Bildnachweis: Tobias Arhelger by Shutterstock.com]

    Jobs in Wilhelmshaven: Augen geradeaus!

    Wer gerne Uniform trägt, wird sich in Wilhelmshaven wohl fühlen. Die Stadt ist ohne Bundeswehr undenkbar. Jobs in Wilhelmshaven gibt es auch für Schiffsbauer, Meeresforscher oder Offshore-Techniker. Tagestouristen schlendern am Südstrand entlang und genießen Meerblick und steife Brise. Und wenn sie auf die Mietpreise blicken, würden viele von ihnen am liebsten für immer hierbleiben…

    Jobs Wilhelmshaven: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Im Jahr 2019 feiert Wilhelmshaven seinen 150. Geburtstag. Damals wurde es von Preußen gekauft, um einen Stützpunkt für die preußische Marine zu errichten. Die Geschichte der Stadt ist eng mit Marine und Seefahrt verknüpft. Das ist bis heute so geblieben. Wilhelmshaven ist nicht nur größter Stützpunkt der Marine, sondern der gesamten Bundeswehr.

    Wer mehr erfahren will, stattet dem Deutschen Marinemuseum einen Besuch ab. Es liegt am Südstrand, einer langen Promenade mit Restaurants, Ferienwohnungen, Freibad und Campingplatz. Im Sommer ist der Südstrand rappelvoll.

    Der Südstrand ist einer der wenigen deutschen Nordseestrände, die nach Süden ausgerichtet sind. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Meeresbucht, den berühmten Jadebusen. Nur wer sich nach einem einen Sandstrand sehnt, wird enttäuscht. Der Südstrand ist ein Rasenstrand.

    Wilhelmshaven lebt von der Truppe – und vom Tourismus. Nordsee-Urlauber kommen auch gerne mal für einen Tag vorbei, erkunden Wattenmeerhaus und Aquarium. Am Südstrand steht zudem ein Besucherzentrum des Unesco-Weltnaturerbes Wattenmeer.

    Wer bei der Wohnungssuche in der 75.000-Einwohner-Stadt kein Glück hat, weicht ins Umland aus. Alternativen sind vor allem Varel, Rastede, Wangerland, Butjadingen, Jever, Nordenham, Wittmund, Wiefelstede und Schortens.

    Arbeitsmarkt in Wilhelmshaven

    Von einem blühenden Arbeitsmarkt kann man in Wilhelmshaven nicht sprechen. Die Arbeitslosigkeit war im Mai 2019 mit 10,5 Prozent zweistellig. Das war mehr als doppelt so hoch wie in ganz Niedersachsen (5,0 Prozent).

    50 Kilometer westlich von Wilhelmshaven sieht die Welt ganz anders aus. Aurich weist nur eine Quote von 5,9 Prozent auf. Noch weiter westlich in Emden sind es 8,2 Prozent. Zappenduster wird es dagegen, wenn man von Wilhelmshaven gen Osten fährt. Bremerhaven hat eine Arbeitslosenquote von 12,3 Prozent.

    Im Süden werden die Perspektiven besser. Oldenburg hat 6,0 Prozent Arbeitslose, Leer 4,9 Prozent, der Landkreis Vechta gar nur 3,2 Prozent.

    Jobs in Wilhelmshaven gibt es laut Arbeitsagentur vor allem in:

    • Gesundheits- und Sozialwesen
    • Baugewerbe
    • Verarbeitendes Gewerbe
    • Verkehr und Lagerei
    • Gastgewerbe
    • Einzelhandel

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    In Niedersachsen kann man vom dicken Gehaltsscheck oft nur träumen. Im Schnitt verdient ein Arbeitnehmer laut gehalt.de 41.310 Euro. Damit rangiert Niedersachsen im Gehaltsranking aller 16 Bundesländer nur auf Platz zehn. Von den westdeutschen Ländern ist sogar nur ein einziges schwächer auf der Brust – der nördliche Nachbar Schleswig-Holstein. Des gesamtdeutsche Schnitt beträgt 45.000 Euro.

    Hochschulabsolventen steigen in Niedersachsen mit rund 42.000 Euro in den Beruf ein, Azubis kommen nach erfolgreicher Lehre auf ca. 28.000 Euro.

    Auch Fach- und Führungskräfte werden in Niedersachsen nicht reich. Sie bringen nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports 2019 im Schnitt 53.545 Euro jährlich mit nach Hause. In Hessen kommen sie auf über 65.000 Euro. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 weist für Fach- und Führungskräfte in Niedersachsen dagegen ein Durchschnittsgehalt von 66.271 Euro aus. In Bremen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland verdient man demnach nur minimal mehr. Niedersachsen liegt in dieser Rangliste sogar vor Berlin – aber hinter Schleswig-Holstein.

    In Wilhelmshaven verdient ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle im Monat 3.169 Euro. Dabei handelt es sich um den Medianwert der Bundesagentur für Arbeit. Eine Hälfte liegt oberhalb, die andere unterhalb. Der gesamtdeutsche Wert beträgt 3.209 Euro.

    Das heißt: Das Gehaltsniveau in Wilhelmshaven ist relativ niedrig – wie in den anderen Städten der Region auch. So kommen Vollzeitarbeitnehmer in Bremerhaven auf 3.196 Euro, in Oldenburg auf 3.152 Euro und in Osnabrück auf 3.245 Euro. Ausreißer nach oben ist Emden mit 3.562 Euro.

    Gleichzeitig gibt es an der Nordseeküste auch Städte und Regionen mit einem noch viel tieferen Gehaltsniveau. Leer liegt bei 2.761 Euro, Aurich bei 2.785 Euro, Friesland bei 2.898 Euro und das Emsland bei 2.972 Euro.

    Wichtige Arbeitgeber in Wilhelmshaven

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Wilhelmshaven:

    • Bundeswehr
    • Lürssen (Schiffsbau)
    • MWB Motorenwerke (Schiffsbau)
    • Jade Hochschule
    • Senckenberg-Institut (Meeresforschung)
    • Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung
    • Mindfactory (Online-Versandhandel)
    • Manitowoc (Kranhersteller)
    • HIS Sicherheitsdienst
    • Nietiedt Gruppe (Gerüstbau)
    • Klinikum Wilhelmshaven
    • Sparkasse Wilhelmshaven
    • Volksbank Wilhelmshaven
    • Unfallversicherung Bund und Bahn
    • Künstlersozialkasse
    • Atlantic Hotel Wilhelmshaven
    • Alba Metall Nord (Schrottrecycling)
    • Bohlen und Doyen (Offshore-Industrie)
    • Eurogate Containerterminal Wilhelmshaven
    • GEW Wilhelmshaven (Versorgung)
    • Greenland Seafood (Lebensmittel)
    • Jade Dienst (Hafenmanagement)
    • Nordfrost (Tiefkühllogistik)
    • Peine GmbH (Bekleidung)
    • Thales Defence (Software)
    • Turbo-Technik Reparaturwerft
    • Ulmer Schokoladen
    • Vynova (Kunststoff)
    • Wessel-Hydraulik (Maschinenbau)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Wilhelmshaven

    Stillgestanden! In Wilhelmshaven ist das ein ausgezeichneter Karriere-Tipp. Die Stadt ist der größte Standort der Bundeswehr. Acht Marineanlagen, 36 Bundeswehrdienststellen einschließlich des Logistikzentrums der Bundeswehr sitzen hier. Im Juni 2019 hatte die Bundeswehr diese Jobs in Wilhelmshaven zu vergeben:

    • Schiffsmechaniker
    • Lagerarbeiter
    • Küchenhilfskraft
    • Arzt in zivil

    Die Truppe ist auch für die lokale Wirtschaft von immenser Bedeutung. Die Bundeswehr selbst ist ein wichtiger Auftraggeber, ihre 9.000 Soldaten und zivile Beschäftigte wollen mit Dienstleistungen versorgt werden. Der größte Marinestandort war Wilhelmshaven schon immer, seit es die Deutsche Marine gibt. Schließlich gibt es hier den einzigen Tiefwasserhafen Deutschlands.

    Dieser macht Wilhelmshaven seit jeher auch für Schiffsbauer attraktiv. In der Neuen Jadewerft der Lürssen-Gruppe werden Marine-Schiffe instandgesetzt und Yachten repariert.

    Wilhelmshaven ist zudem Deutschlands wichtigster Hafen für den Import von Mineralöl und Kohle. 2012 eröffnete der JadeWeserPort, das riesige Areal rund ums Containerterminal im Hafen, mit dem einzigen Tiefwasser-Container-Terminal des Landes.

    Die wichtigsten Branchen für Wilhelmshaven sind:

    • Hafenwirtschaft
    • Energie
    • Chemie
    • Lebensmittelindustrie
    • Maschinen- und Anlagenbau (Mobilkranbau)
    • Tourismus
    • Wissenschaft und Forschung

    Speziell für Meeres- und Küstenforscher ist Wilhelmshaven eine interessante Adresse – der vielen Forschungsinstitute wegen. Die Jade Hochschule hat einen Standort in Wilhelmshaven und bietet vor allem ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Fächer an.

    An Innovationskraft und Wohlstand mangelt es der Stadt aber dennoch. Im Prognos-Zukunftsatlas 2016 kam sie nur auf Platz 347 von 402 Regionen in Deutschland.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Wilhelmshaven ist keine Boom-Stadt. Andererseits sind auch die Mietpreise noch nicht explodiert.

    Die Medianmiete lag in Wilhelmshaven nach Angaben der Plattform Immowelt im Jahr 2018 bei 5,30 Euro pro Quadratmeter. Vor allem kleinere Wohnungen kosten auch schon mal mehr als sechs Euro. Aber: Günstiger als hier ist es nicht mal in Ostdeutschland oder im Ruhrgebiet. In Chemnitz schlägt der Quadratmeter mit 5,00 Euro zu Buche, in Cottbus mit 6,00 Euro und in Jena sogar mit 9,00 Euro. Gelsenkirchener zahlen 5,50 Euro, Duisburger 6,00 Euro und Dortmunder 7,00 Euro.

    Auf einem Level mit Wilhelmshaven liegen sonst allenfalls Sorgenkinder wie Salzgitter (5,30 Euro), Remscheid (5,70 Euro) und Bremerhaven (5,20 Euro).

    Der Norden ist nicht das wirtschaftliche Kraftzentrum der Republik. Darum sind auch die Mieten in den Nachbarstädten vergleichsweise niedrig – aber nicht so niedrig wie in Wilhelmshaven. In Bremen kostet der Quadratmeter 8,30 Euro, in Oldenburg 8,40 Euro und in Emden 6,40 Euro. Zum Vergleich: Hamburger zahlen 11,90 Euro, Frankfurter 13,90 Euro und Münchener sogar 18,10 Euro.

    Spottbillig ist Wilhelmshaven auch für Immobilienkäufer. Der Quadratmeter wechselt hier für 1.150 Euro den Besitzer. In Städten wie Ingolstadt oder Freiburg müssen Käufer über 4.000 Euro locker machen, in München sogar über 7.000 Euro.

    Weniger als 1.000 Euro sind es praktisch nirgendwo, mit ganz wenigen Ausnahmen wie Zwickau oder Plauen. In Bremen kauft man für 2.050 Euro, in Bremerhaven für 1.170 Euro und in Oldenburg für 2.520 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Wilhelmshaven selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Wilhelmshaven suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Wilhelmshaven finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Wilhelmshaven finden Sie hier.
    • Die Oldenburgische IHK finden Sie hier.
    • Die Kreishandwerkerschaft Jade finden Sie hier.
    • Unterstützung für Existenzgründer finden Sie hier.
    • Jobs in Wilhelmshaven finden Sie hier.
    [Bildnachweis: Heide Pinkall by Shutterstock.com]

    Jobs in Bamberg: In der schönsten Stadt Deutschlands

    Bamberg is beautiful. Dass es ausgerechnet hier eine Fischersiedlung namens Klein-Venedig gibt, ist kein Zufall. Die Bamberger Altstadt ist mit der Umschreibung „Schmuckstück“ nur unzureichend beschrieben. Studenten und Fachkräfte fühlen sich in der 80.000-Einwohner-Stadt in Oberfranken pudelwohl. Jobs in Bamberg winken Fahrzeugtechnikern, E-Commerce-Experten und in der optischen Industrie. Doch der Stadt könnten schwierige Zeiten bevorstehen…

    Jobs Bamberg: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Immer dann, wenn eine Diskussion um die schönste Stadt Deutschlands entbrennt, ist Bamberg definitiv in der Endauswahl. Die historische Altstadt ist weitgehend erhalten, das findet man so im Rest des Landes nur sehr selten. 1993 ernannte die Unesco die Bamberger Altstadt zum Weltkulturerbe.

    Umso schöner, wenn man inmitten dieser herrlichen Kulisse ein kühles Glas Bier genießen kann. Im Sommer strömen die Bamberger in Scharen „auf die Keller“. Das heißt übersetzt: „in die Biergärten“. Bamberg ist ein Zentrum der Braukunst. Als Spezialität gilt das Rauchbier, dem Rauchmalz beigemischt wird.

    Feiern können die Bamberger. Zum Beispiel immer dann, wenn die Brose Baskets mal wieder die Deutsche Basketball-Meisterschaft nach Oberfranken holen. Das war seit 2005 insgesamt neun Mal (!) der Fall, letztmals 2017.

    Zu den besten Wohnlagen Bambergs zählen Berg, Memmelsdorf, Gaustadt und Bamberg-Insel. Auch in Bamberg-Ost, Mitte, Hallstadt, Strullendorf und Gartenstadt können Wohnungssuchende ihr Glück finden. Etwas weiter außerhalb liegt Gundelsheim. Kopfzerbrechen bereitet die Kriminalitätsstatistik. Pro Kopf gibt es in Bamberg wesentlich mehr Straftaten als in anderen Städten Bayerns.

    Arbeitsmarkt in Bamberg

    Im Landkreis Bamberg herrscht Vollbeschäftigung. Im Mai 2019 lag die Arbeitslosenquote bei 2,0 Prozent. In der Stadt Bamberg war sie mit 3,6 Prozent leicht erhöht.

    Das liegt auf dem Niveau der fränkischen Nachbarn. In Bayreuth sind es 4,1 Prozent, in Würzburg 3,3 Prozent, in Fürth 4,8 Prozent. Nürnberg steht mit 5,2 Prozent schon etwas schlechter da, Schweinfurt weist sogar eine Quote von 6,0 Prozent auf – für bayerische Verhältnisse unterirdisch.

    In ganz Bayern beträgt die Arbeitslosenquote 2,7 Prozent, für Deutschland liegt der Wert bei 4,9 Prozent.

    Jobs in Bamberg gibt es laut Arbeitsagentur vor allem für Fachkräfte. An sie richten sich drei Viertel aller offenen Stellen. Am größten ist die Nachfrage in diesen Bereichen:

    • Maschinen- und Fahrzeugtechnik
    • Verkäufer
    • Führer von Fahrzeug- und Transportgeräten
    • Metallbau
    • Lebensmittelherstellung und -verarbeitung

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    In Bayern winken Spitzengehälter. Im Durchschnitt verdient ein Arbeitnehmer nach Angaben von gehalt.de 47.295 Euro im Jahr. Das Einstiegsgehalt für Hochschulabsolventen liegt in Bayern bei 48.535 Euro, für Fachkräfte nach erfolgreicher Ausbildung bei 32.368 Euro.

    Noch rosiger sind die Gehaltsaussichten für Fach- und Führungskräfte. Sie verzeichnen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 einen durchschnittlichen Kontoeingang von 62.172 Euro pro Jahr. In Berlin verdienen Fach- und Führungskräfte dagegen nur rund 54.000 Euro. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 weist für Fach- und Führungskräfte in Bayern gar ein Durchschnittsgehalt von fast 76.000 Euro aus.

    Mit den Top-Standorten innerhalb Bayerns kann Bamberg allerdings nicht mithalten. Ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle verdient in der Stadt 3.367 Euro im Monat. Das ist der Medianwert, den die Bundesagentur für Arbeit berechnet hat. Dabei liegt eine Hälfte der Gehälter oberhalb, die andere unterhalb. Das Mediangehalt für ganz Deutschland liegt bei 3.209 Euro.

    In Ingolstadt beträgt das Mediangehalt 4.635 Euro. Das ist der beste Wert im ganzen Land. In München sind es 4.169 Euro. In Franken wiederum steht Bamberg ziemlich gut da. So weist Nürnberg ein Mediangehalt von 3.470 Euro auf, Fürth 3.221 Euro, Bayreuth 3.137 Euro und Würzburg 3.317 Euro.

    Wichtige Arbeitgeber in Bamberg

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Bamberg:

    • Bosch (Automotive)
    • Brose Fahrzeugteile (Automotive)
    • Rakuten Deutschland (E-Commerce)
    • Sozialstiftung Bamberg (Gesundheit und Soziales)
    • Wieland Electric (Elektroindustrie)
    • Sparkasse Bamberg
    • T-Systems (Telekommunikation)
    • Mediengruppe Oberfranken
    • Harald Fuchs Bäckerei
    • BI-Log (Logistik)
    • Swiss Post Solutions (Dokumentenmanagement)
    • Ofa Bamberg (Medizinprodukte)
    • STWB Stadtwerke Bamberg
    • Rupp und Hubrach (Optik)
    • Ideal Automotive
    • Grupo Antolin (Automotive)
    • Joseph-Stiftung (Wohnungsunternehmen)
    • Omexom (Energie)
    • Candis (IT-Dienstleistungen)
    • Excellence AG (Ingenieurdienstleistungen)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Bamberg

    Eine Welt ohne Dieselmotoren ist für Bamberg keine verheißungsvolle Vorstellung. 15.000 Arbeitsplätze hängen in der Stadt direkt von Automobilzulieferern ab. Die größten heißen Brose und Bosch. Bosch produziert in Bamberg mit 7.400 Mitarbeitern Elemente für Dieselmotoren. Schlägt die Elektromobilität voll durch, könnten davon nur ein paar übrig bleiben.

    In Bamberg dreht sich vieles um die Automobilindustrie, aber nicht alles. Neben der Automotive-Branche sind Maschinenbau, Kunststoff-, Keramische und Glas-Industrie bedeutend. Metallverarbeiter, elektronische und optische Industrie sind weitere Stützpfeiler. Der E-Commerce befindet sich im Aufwind, Möbel und technische Textilien werden in Bamberg hergestellt. Zu den Fokusbranchen zählt die Stadt Einzelhandel, Informationstechnologie, Gesundheit und Logistik.

    Bamberg zaubert so manche Überraschung aus dem Hut. So kommen aus der Stadt zum Beispiel:

    • Handgefertigte Mützen
    • Schulbücher
    • Streichinstrumente
    • Klarinetten
    • Segelflugzeuge
    • Schultüten
    • Brauereianlagen
    • Strümpfe
    • Brillengläser
    • Hundeanhänger
    • Orgeln
    • Das Browsergame „My Free Zoo“

    Geld bringen auch die vielen Touristen in die Stadt, die sich am Weltkulturerbe satt sehen wollen. Ihnen liefern Brauereien und Gastronomiebetriebe zu. Im Prognos-Zukunftsatlas 2016 belegte die Stadt Bamberg Platz 32 von 402 Regionen. Der Landkreis Bamberg kam auf Rang 92 ins Ziel – und war damit einer der großen Aufsteiger im Vergleich zum vorherigen Ranking.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Schwere Zeiten für Studenten – seit 2010 sind die Mieten in Bamberg um 38 Prozent gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von 4,1 Prozent pro Jahr. Und im ersten Halbjahr 2018 ging es noch mal um sechs Prozent rauf. Zu diesen Zahlen kommt der Studentenwohnpreisindex 2018 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

    Für eine studentische Musterwohnung muss man nach IW-Berechnungen in Bamberg mittlerweile 351 Euro zahlen. Im Jahr 2010 waren es erst 270 Euro. Als Musterwohnung definiert das IW eine Unterkunft mit 30 Quadratmetern, die in Uni-Nähe liegt und um 1995 erbaut wurde. Trotzdem bleibt Bamberg besonders für junge Menschen hochattraktiv.

    Bamberg ist für Studenten günstiger als andere Uni-Städte wie Göttingen (389 Euro), Münster (392), Aachen, Karlsruhe (je 397 Euro) oder Heidelberg (437 Euro).

    Auch die großen Metropolen fressen sich tiefer ins Konto. Eine Musterwohnung in Hamburg schlägt mit 427 Euro zu Buche, in Frankfurt mit 499 Euro und in München gar mit 634 Euro. Berlin ist in den vergangenen Jahren preislich ebenfalls an Bamberg vorbeigezogen (385 Euro). Auf der anderen Seite bleibt Bamberg billiger als Kiel (320 Euro), Jena (317 Euro), Greifswald (306 Euro), das Ruhrgebiet (280 Euro) und Leipzig (262 Euro).

    Nach Immowelt-Angaben liegt der durchschnittliche Mietpreis in Bamberg bei 9,10 Euro pro Quadratmeter, der Kaufpreis bei 2.820 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Bamberg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Bamberg suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

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    • Die Agentur für Arbeit Bamberg finden Sie hier.
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    [Bildnachweis: Oleksiy Mark by Shutterstock.com]

    Jobs in Fürth: Spielend leicht zum Traumjob

    Fürth ist mobil. Früher fuhr hier die erste Eisenbahn, heute rollen von Fürth aus Bobby Cars in die Kinderzimmer. Die Stadt hat den Strukturwandel besser gemeistert als andere. Immerhin verlor sie mit Quelle und Grundig zwei Riesen des Wirtschaftswunders. Heute ist Fürth wieder glänzend aufgestellt. Jobs in Fürth gibt es bei Spielzeugfabrikanten, Software-Firmen und Schutzhelmherstellern. Fürth bietet Sicherheit – nicht nur in wirtschaftlichem Sinne…

    Jobs Fürth: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Fürth bringt Glück. Es ist ja auch die Kleeblattstadt. Ein dreiblättriges Kleeblatt ziert das Stadtwappen, schon im 16. Jahrhundert tauchte es erstmals in den Stadtsiegeln auf.

    Mit dem Nachbarn Nürnberg verbindet Fürth eine lange Rivalität, die heute vor allem auf dem Fußballplatz ausgetragen wird. Der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Greuther Fürth kreuzen regelmäßig die Klingen, hauptsächlich in der 2. Bundesliga. Früher wäre die Stadt Fürth beinahe Nürnberg zugeschlagen worden, doch der Fusions-Plan wurde in den 20er Jahren per Volksabstimmung abgelehnt.

    Dennoch sind Nürnberg und Fürth auch gemeinsam stark. Die beiden bilden mit dem dritten im Bunde, Erlangen, ein äußerst dynamisches Städtedreieck. Die Metropolregion Nürnberg zählt zu den wirtschaftsstärksten Regionen in ganz Deutschland. Das war schon früher so. Symbolträchtig ist die erste Eisenbahnfahrt Deutschlands, die zwischen Nürnberg und Fürth stattfand.

    Fürth hat nicht nur die deutsche Wirtschaft geprägt, sondern gar die internationale Politik. Ex-Kanzler Ludwig Erhard ist ein gebürtiger Fürther, genauso wie US-Außenministerlegende Henry Kissinger.

    Was auch dafür spricht, nach Fürth zu ziehen: Die Stadt ist ganz offiziell die sicherste Großstadt Bayerns – und das schon seit 15 Jahren.

    Eine der teuersten Adressen in Fürth ist die Kutzerstraße in Poppenreuth. Gefragt sind auch Einfamilien- und Doppelhäuser in Unterfarrnbach. Weitere Viertel, in denen Zugezogene nach Wohnungen suchen sollten, sind die Kalb-Siedlung und Weikershof, Hardhöhe und Unterfürberg. Auch die Straßenzüge am Stadtpark werden immer beliebter.

    Arbeitsmarkt in Fürth

    Das Duell mit dem ungeliebten Nachbarn Nürnberg gewinnt Fürth. Während die Fürther Arbeitslosenquote im Mai 2019 bei 4,8 Prozent lag, waren es in Nürnberg 5,2 Prozent. Mit Erlangen (3,5 Prozent) kann Fürth dagegen nicht mithalten.

    Für ganz Bayern liegt der Wert sogar nur bei 2,7 Prozent, in Deutschland beträgt die Quote 4,9 Prozent. Der Arbeitsmarkt in Fürth hat Jahre des Aufschwungs hinter sich. Vor zehn Jahren, im Jahr 2009, waren noch über acht Prozent der Fürther ohne Arbeit. 2013 waren es sieben Prozent, 2016 ging es erstmals runter auf unter sechs Prozent. Jetzt liegt die Quote bei weniger als fünf Prozent.

    Dass die Entwicklung so weiter geht, darf aber bezweifelt werden. Seit Jahresbeginn 2019 geht die Zahl der offenen Stellen in Fürth zurück.

    Dennoch gibt es Branchen, in denen die Jobsuche weiterhin sehr einfach fällt. Beispiel Pflege: 2018 waren laut Arbeitsagentur in Fürth durchschnittlich 65 offene Stellen in der Pflegebranche gemeldet, aber nur 48 Arbeitslose aus dem Bereich. Im gesamten Agenturbezirk Fürth sind mittlerweile 12.000 Menschen in der Pflegebranche sozialversicherungspflichtig beschäftigt – zehn Prozent mehr als im Jahr 2014.

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    In punkto Gehalt verliert Fürth den Vergleich mit Nürnberg. Während das monatliche Mediangehalt für Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in Fürth bei 3.221 Euro liegt, kommt Nürnberg auf 3.470 Euro. Allerdings kommen beide nicht an Erlangen im Norden heran. Dort bringt ein Arbeitnehmer 4.633 Euro mit nach Hause. Das ist der zweitbeste Wert in ganz Deutschland (hinter Ingolstadt).

    Es handelt sich wohlgemerkt um Medianwerte, die die Bundesagentur für Arbeit ermittelt hat. Beim Median befindet sich eine Hälfte der Gehälter oberhalb des Wertes, die andere unterhalb. Der Wert für ganz Deutschland liegt bei 3.209 Euro.

    Grundsätzlich ist Bayern eine gute Standortwahl für alle, denen ein Top-Gehalt wichtig ist. Das Durchschnittsgehalt beträgt in Bayern laut Gehaltsplattform gehalt.de 47.295 Euro jährlich. Nur Hessen, Hamburg und Baden-Württemberg sind lukrativer. Hochschulabsolventen steigen in Bayern mit 48.535 Euro in den Beruf ein, Azubis nach erfolgreicher Ausbildung mit 32.368 Euro.

    Fach- und Führungskräfte können laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 in Bayern mit durchschnittlich 62.172 Euro im Jahr rechnen. Nur Hessen und Baden-Württemberg liegen in diesem Ranking vor Bayern. Zum Vergleich: In Berlin verdienen Fach- und Führungskräfte im Schnitt rund 54.000 Euro. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 hinterlegt für bayerische Fach- und Führungskräfte sogar ein Durchschnittsgehalt von fast 76.000 Euro.

    Wichtige Arbeitgeber in Fürth

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber, die Jobs in Fürth schaffen:

    • Siemens AG
    • Uvex (Sicherheitsprodukte)
    • Fraunhofer-Entwicklungszentrum Röntgentechnik EZRT
    • Atos (IT)
    • Computec Media (Medien)
    • Leonhard Kurz Stiftung (Beschichtungstechnologie)
    • Simba Dickie Group (Spielzeug)
    • Bruder Spielwaren
    • Playmobil
    • Ruag Ammotec (Munition)
    • Tucher Bräu (Brauerei)
    • Kennametal (Industriedienstleistungen)
    • Arndt (Sicherheitstechnik)
    • GS Schenk (Baugewerbe)
    • Lauer-Fischer (Apotheken-EDV)
    • Sintec Informatik (Software)
    • N:aip (Pflege)
    • Schultheiss Hoch- und Tiefbau
    • Cip Marketing
    • EKS Engineering
    • Protoform Konrad Hofmann (Werkzeugbau)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Fürth

    Fürth hat eine glorreiche Vergangenheit. Hier fand im 19. Jahrhundert die erste Eisenbahnfahrt Deutschlands statt. Den Zeitraum von 1882 bis 1907 bucht man als Fürther Gründerjahre ab – in kaum einer anderen Stadt brach sich die Industrialisierung schneller Bahn. Und das ging sogar nach zwei Weltkriegen munter so weiter. In den 1950er Jahren war Fürth ein Hotspot des deutschen Wirtschaftswunders. Versandhaus Quelle und Rundfunkgerätehersteller Grundig residierten in Franken.

    Das alles ist passé. Quelle und Grundig gibt es nicht mehr. Trotzdem ist aus Fürth kein Armenhaus geworden. Einen Abstieg wie etwa das Ruhrgebiet hat die Stadt nicht erlitten. Dazu trägt auch Siemens bei, das dem Standort Fürth die Treue gehalten hat. „Der Traditionsstandort mit Schwerpunkt in Produkten der Fabrikautomation und industrieller Schalttechnik hat in den letzten Jahren durch Einsatz siemenseigener Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen seine Leistung pro Produktionsfläche (qm) vervielfacht“, schreibt Siemens auf seiner Homepage über Fürth. Zukunftsthemen wie Edge Computing oder künstliche Intelligenz (KI) würden hier in internen Startups vorangetrieben.

    Auch hat Fürth ungeahnte Nischen für sich erschlossen. Zum Einen schwingt sich die Stadt zu einem Zentrum für sogenannte Neue Materialien auf – neuartige Werkstoffe für die Industrie. In diesem Bereich ist zum Beispiel Uvex aktiv. Das Unternehmen produziert Schutzhelme und -brillen, Atemschutzmasken und Sicherheitsschuhe.

    Auch Kinder lieben Fürth – ohne es zu wissen. Mehrere Spielzeughersteller beliefern die Kinderzimmer von Franken aus, darunter Playmobil und die Simba Dickie Group, die die bekannten Bobby-Cars herstellt.

    Im Städteranking 2018 von IW Consult kam Fürth auf Platz 26 von 71 Städten – vor allem für den florierenden Arbeitsmarkt gab es Punkte. Im Prognos-Zukunftsatlas 2016 war die Stadt Fürth auf Rang 96 von 402 Regionen gelandet. Der Landkreis Fürth zählte sogar zu den großen Aufsteigern. Er kam auf Position 119 ins Ziel – eine Verbesserung um 131 Plätze im Vergleich zum vorherigen Ranking aus dem Jahr 2004.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Noch sind die Mietpreise in Fürth vergleichsweise niedrig. Mit durchschnittlich 9,70 Euro haben sie nach Immowelt-Angaben die 10-Euro-Marke noch immer nicht überschritten. Gleichwohl werden für einzelne Wohnungen, vor allem kleinere, schon heute teils mehr als zwölf Euro aufgerufen.

    Und die Mieten steigen. Von 2012 bis 2017 gingen sie um 27 Prozent nach oben. Damals war der Quadratmeter noch für rund sieben Euro bewohnbar.

    Trotzdem ist Fürth immer noch preisgünstiger als die Nachbarn Nürnberg (10,10 Euro) und Erlangen (11,20 Euro). Auch in Würzburg (10,50 Euro), Regensburg (11,00 Euro) oder Ingolstadt (11,60 Euro) zahlen Mieter mehr. In München sind es sogar 18,10 Euro.

    Darum müsste ein Arbeitnehmer, der in Fürth 50.000 Euro im Jahr verdient, in München auf knapp 70.000 Euro kommen, um denselben Lebensstandard zu haben. So sagt es der Vergleichsrechner von Financescout24.

    Um 18 Prozent stiegen in Fürth die Kaufpreise für Immobilien alleine von 2017 auf 2018. Jetzt müssen Käufer laut Immowelt 3.120 Euro für den Quadratmeter hinlegen. Das sind zehn Euro mehr als in Nürnberg (3.110 Euro). Eine Immobilie in Erlangen schlägt mit 3.730 Euro zu Buche, in Ingolstadt mit 4.300 Euro und in München sogar mit 7.140 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Fürth selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Fürth suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Fürth finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Fürth finden Sie hier.
    • Die IHK Nürnberg für Mittelfranken finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer für Mittelfranken finden Sie hier.
    • Jobs in Fürth finden Sie hier.
    [Bildnachweis: Boris Stroujko by Shutterstock.com]

    Jobs in Erlangen: Die Schwarmstadt in Franken

    Erlangen ist fränkische Provinz, mehr nicht? Ganz falsch! Erlangen ist eine DER Zukunftsstädte in Deutschland. Die einzigen, die sich über zu wenig Arbeit beschweren, sind die Mitarbeiter der Arbeitsagentur. Die Hightech-Branche boomt, speziell die Medizintechnik bietet viele Jobs in Erlangen, auch die Universität ist Spitzenklasse. Und wer ein dickes Gehalt mit nach Hause nehmen will, sollte erst recht mit einem Umzug nach Erlangen liebäugeln. Es gibt nur eine einzige Stadt in Deutschland, in der das Gehaltsniveau noch höher ist als in Erlangen…

    Jobs Erlangen: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Erlangen ist für zweierlei bekannt. Da ist zum Einen die Friedrich-Alexander-Universität. Sie wurde schon 1743 gegründet und zählt heute zu den forschungsstärksten Unis Deutschlands. Fast 40.000 Studenten lernen in einem der 261 Studiengänge in fünf Fakultäten.

    Die FAU liegt direkt neben dem Schlossgarten, dem grünen Zentrum der Unistadt. Ringsherum liegen die Unikliniken, Alter Wasserturm, Orangerie und Botanischer Garten, die Hugenottenkirche sowie die Stadtbibliothek – und zahlreiche Restaurants und Kneipen, in denen die Studenten den Tag ausklingen lassen.

    Über die ganze Stadt verteilt ist Siemens, das zweite Aushängeschild Erlangens. Der Technologiekonzern hat hier seinen großen Campus, Werk und Trainingscenter. Auch das Medizintechnik-Spinoff Siemens Healthineers sitzt in Erlangen – und das MedMuseum obendrein, das den Besucher durch die Geschichte der Medizintechnik führt.

    Erlangen-Bugberg ist das Nobelviertel der Stadt. Auch Stieglitzhof ist teuer, aber dennoch bei Jüngeren und Familien sehr beliebt. Röthelheimpark zählt zu den frischeren Wohnlagen, seitdem die Amerikaner in den 90er Jahren ihre Kasernen räumten. Dann gibt es noch Zentrum, Alterlangen und Bubenreuth — Stadtteile, in denen man nicht gerade günstig mietet oder kauft. Weitere Möglichkeiten findet man in Erlangen-Ost, Büchenbach, Buckenhofer Siedlung und in der Altstadt.

    Arbeitsmarkt in Erlangen

    Arbeitslosigkeit ist in Mittelfranken ein Fremdwort, Jobs in Erlangen gibt es in Hülle und Fülle. In der Stadt Erlangen lag die Arbeitslosenquote im Mai 2019 bei 3,5 Prozent, im gesamten Landkreis Erlangen-Höchstadt sogar nur bei 1,8 Prozent.

    In ganz Bayern liegt sie bei 2,7 Prozent, für ganz Deutschland beträgt der Wert 4,9 Prozent. Auch im mittelfränkischen Vergleich steht Erlangen glänzend da. So gibt es in Nürnberg 5,2 Prozent Arbeitslose, in Fürth 4,8 Prozent, in Ansbach 3,5 Prozent und in Schwabach 2,9 Prozent. Die beiden letztgenannten Städte sind aber nicht einmal halb so groß wie Erlangen.

    Und die Aussichten für Jobsucher bleiben bis auf Weiteres gut. So gibt es in Erlangen 2019 mehr freie Stellen als im vergangenen Jahr. Seit Jahresbeginn haben die Arbeitgeber 1.528 offene Stellen an die Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Das sind 13 mehr als im Vorjahreszeitraum.

    Im Landkreis Erlangen-Höchstadt dagegen geht die Zahl der gemeldeten Vakanzen seit Jahresbeginn zurück – wie auch in vielen anderen Städten und Regionen Deutschlands.

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Haarscharf schrammt Erlangen am Thron vorbei. Zwei Euro trennen die Franken von Platz eins der deutschen Gehaltsrangliste. Eine Vollzeitstelle in Erlangen bringt 4.633 Euro im Monat ein – in Ingolstadt sind es 4.635 Euro.

    Dabei handelt es sich um den Medianwert, den die Bundesagentur für Arbeit ermittelt hat. Eine Hälfte der Gehälter befindet sich über dem Wert, die andere darunter. Die Marke von 4.000 Euro im Monat packen nur ganz wenige Städte in Deutschland. Erlangen zählt dazu, — genauso wie Stuttgart, München, Leverkusen oder Wolfsburg.

    Für ganz Deutschland liegt das Mediangehalt bei 3.209 Euro. In der unmittelbaren Nachbarschaft ist Erlangen konkurrenzlos. Nürnberg weist ein Mediangehalt von 3.470 Euro auf, Fürth kommt auf 3.221 Euro und Bamberg auf 3.367 Euro.

    Speziell für Ingenieure zählt Erlangen zu den attraktivsten Städten überhaupt. Sie verdienen nach Angaben von gehalt.de im Durchschnitt über 80.000 Euro pro Jahr. Nur Stuttgart und Frankfurt zahlen (etwas) mehr. Zum Vergleich: In Berlin gehen Ingenieure mit rund 58.000 Euro nach Hause, in Bremen mit 64.000 Euro, in Hamburg mit 68.000 Euro und in Düsseldorf mit 75.000 Euro.

    IT-Fachkräften, die neu in den Beruf einsteigen, winkt in Erlangen sogar das beste Gehalt deutschlandweit. Sie können hier mit 57.953 Euro rechnen, in München mit 55.502 Euro. Diese Zahlen basieren allerdings noch auf einer Auswertung von gehalt.de aus dem Jahre 2016.

    Wichtige Arbeitgeber in Erlangen

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber, die Jobs in Erlangen schaffen:

    • Siemens Healthineers (Medizintechnik)
    • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
    • Framatome (Kerntechnik)
    • Tintschl Unternehmensgruppe (Industriedienstleistungen)
    • Elektrobit Automotive
    • Heitec AG (Elektronik)
    • ZBI Immobilien AG
    • Davero Dialog (Telekommunikation)
    • Primetals Technologies (Anlagenbau)
    • Interflex (Datenerfassung)
    • Nutricia (Ernährung)
    • Wavelight (Augenheilkunde)
    • IFS Deutschland (Unternehmenssoftware)
    • Clear Group (IT- und Ingenieurdienstleistungen)
    • Astrum IT (Software)
    • Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS
    • Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB)
    • E und L Medical Systems (Medizinsoftware)
    • Softgate (Software)
    • Basys Gesellschaft für Anwender- und Systemsoftware
    • CS2 ITec (IT)
    • Spirit Link (PR)
    • Pantel Elektronik AG
    • Intego (Anlagenbau)
    • Publicis (Werbung)
    • KUM (Büroartikel)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Erlangen

    Im Juni 2019 gab es eine Horrornachricht für Erlangen. Siemens kündigte an, in seiner Energiesparte 1.400 Stellen in Deutschland zu streichen, die meisten davon in Berlin und Erlangen.

    Siemens ist für Erlangen nicht irgendein Arbeitgeber. Es ist das ökonomische Aushängeschild der Franken-Stadt. 1965 eröffnete man hier ein Forschungsgelände, das bis 2030 in mehreren Schritten modernisiert und erweitert werden soll. Auf einer Fläche von 75 Fußballfeldern entstehen neue Büro-, Forschungs- und Laborarbeitsplätze. Schon 2020 soll das erste neue Modul am Campus Erlangen – acht Bürogebäude, drei Parkhäuser und eine Kantine für rund 7.000 Mitarbeiter – bezugsfertig sein.

    Erlangen ist für Siemens das „wesentliche Kompetenzzentrum“ des gesamten Konzerns. Mit 23.000 Mitarbeitern ist die Stadt einer der größten Siemens-Standorte weltweit. Hier werden Computertomografen und Medizintechnik hergestellt, Straßenbahnen, Züge, Gas- und Dampfturbinen entwickelt. In einem 1.300 Quadratmeter großen Prüf- und Testbereich widmet man sich der Entwicklung von Antriebstechnologien sowie Ladetechnologien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge.

    Auch für Auszubildende sind die Rahmenbedingungen exzellent. Sie können hier mit modernen CNC-Maschinen, Robotern und 3D-Druckern arbeiten. Alleine in Erlangen bildet Siemens nach eigenen Angaben fast 1.000 Azubis und dual Studierende aus.

    Selbstverständlich ist Siemens der größte Arbeitgeber der Stadt. Dahinter folgt die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die zweitgrößte Uni im Freistaat mit rund 14.000 Beschäftigten. Auf Platz drei folgt das Kerntechnikunternehmen Framatome, das in Erlangen ca. 2.800 Arbeitnehmer hat.

    Die wichtigsten Arbeitgeber in Erlangen kommen aus diesen Bereichen:

    • Hightech
    • Forschung
    • Software
    • Medizin und Gesundheit

    So sitzt auch die von Siemens ausgegründete Medizintechnik-Sparte Siemens Healthineers in Erlangen. Im Juni 2019 suchte das Unternehmen unter anderem diese Fachkräfte:

    Die Stärke Erlangens zeigte sich auch im Städteranking 2018 des Beratungsunternehmens IW Consult. Hier landete Erlangen auf Platz 4 von 71 untersuchten Städten. In der Unterkategorie Arbeitsmarkt belegte man sogar den Gold-Rang.

    Schon zuvor hatte es Erlangen im Prognos-Zukunftsatlas 2016 unter die Top Ten-Regionen mit den besten Zukunftschancen in Deutschland gebracht. Hier landete die fränkische Stadt auf Rang 6 von 402 Regionen.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Erlangen ist eine Schwarmstadt. So nennen Immobilienexperten Städte, in die besonders viele junge Leute zwischen 15 und 34 Jahren ziehen.

    Jobs sind hier im Überfluss vorhanden. Das Gehaltsniveau ist exzellent, das Mietniveau erträglich. Noch. Denn auch in Erlangen steigen die Mieten. Allein von 2017 auf 2018 zogen sie laut Immowelt um zwölf Prozent an. Mieter müssen jetzt 11,20 Euro für den Quadratmeter einplanen. Das ist mehr als in Nürnberg (10,10 Euro) und Fürth (9,70 Euro). Auch Würzburg (10,50 Euro) und Regensburg (11,00 Euro) sind nicht ganz so teuer wie Erlangen.

    Im Vergleich zum mondänen München aber sind die Preise richtig bescheiden. In der Landeshauptstadt werden 18,10 Euro pro Quadratmeter fällig, in Ingolstadt 11,60 Euro. Insgesamt sind die Lebenshaltungskosten in München deutlich höher als in Erlangen, in Hamburg und Berlin aber niedriger. Sogar Lebensmittel kosten laut Financescout24 in Berlin 16 Prozent weniger als in Erlangen. Für Sport- und Freizeitangebote muss man in Berlin zwölf Prozent weniger zahlen.

    Käufer einer Immobilie planen in Erlangen nach Immowelt-Angaben 3.730 Euro pro Quadratmeter ein. Auch das ist ein hohes Preisniveau. Städte wie Köln, Düsseldorf, Karlsruhe oder Nürnberg liegen bei etwas mehr als 3.000 Euro. Berlin befindet sich mit 3.790 Euro auf dem gleichen Level.

    Zu Premium-Klasse zählen die Kaufpreise in Erlangen aber nicht. In Frankfurt, Ingolstadt oder Freiburg werden mehr als 4.000 Euro für den Quadratmeter abgerufen, in München sogar über 7.100 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Erlangen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Erlangen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

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    Jobs in Bergisch Gladbach: Die schönsten weit und breit

    Wer von Gladbach spricht, meint nicht immer Mönchengladbach, die Stadt am Niederrhein. Er könnte auch Bergisch Gladbach meinen, eine Abkömmin von Mutter Colonia. Für Köln-Fans ist Bergisch Gladbach eine echte Alternative. Es grenzt an die Domstadt, hat eine ausgewogene Wirtschaftsstruktur und ein vielfältiges Arbeitsplatzangebot. Viele Jobs in Bergisch Gladbach gibt es für Biotechnologen oder Lebensmitteltechniker. Und sogar die schönsten Frauen Deutschlands kommen von hier…

    Jobs Bergisch Gladbach: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Bergisch Gladbach grenzt im Westen unmittelbar an Köln. Nicht wenige Gladbacher, die sich als Kölner identifizieren. Glasklar trennen lässt sich Bergisch Gladbach auch gar nicht von Köln.

    Allerdings ist Bergisch Gladbach seit 1975 eigenständig, mit rund 110.000 Einwohnern sogar eine Großstadt. Und sie hat die eine oder andere Trumpfkarte im Ärmel. Da ist zum Beispiel das Schloss Bensberg, das Anfang des 18. Jahrhunderts als Jagdschloss errichtet wurde. Heute ist es ein Fünf-Sterne-Grandhotel, in dem die Präsidentensuite schon mal 1.500 Euro pro Nacht kostet. Auch als Hochzeitsort für Heidi Klum und Tom Kaulitz war das Bensberger Schloss lange im Gespräch.

    Womit wir beim heißesten Export Bergisch Gladbachs wären. Heidi Klum wurde hier geboren. In Paffrath ging sie zur Schule, bevor sie auszog, Los Angeles und die Modelwelt zu erobern.

    Reizvoll sind Margarethenhöhe und Hebborn für alle, die schön wohnen wollen. Auch Lückerath zählt zu den besseren Vierteln der Stadt, Refrath ebenso. Weitere Optionen sind Herkenrath, Heidkamp, Hand, Gronau und Katterbach. Die meisten Straftaten verzeichnen – wenig überraschend – die Fußgängerzone und die Gegend rund um den Hauptbahnhof.

    Arbeitsmarkt in Bergisch Gladbach

    Bergisch Gladbach ist mit seinen 110.000 Einwohnern die größte Stadt im Rheinisch-Bergischen-Kreis. Dazu zählen auch Burscheid, Kürten, Leichlingen, Odenthal, Overath, Rösrath und Wermelskirchen.

    Insgesamt gab es im Rheinisch-Bergischen Kreis im Mai 2019 rund 7.800 Arbeitslose. Vor zwei Jahren waren es noch über 9.000. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 5,2 Prozent. Sie ist damit sogar besser als die von Nordrhein-Westfalen (6,5 Prozent) und nur geringfügig schlechter als die ganz Deutschlands (4,9 Prozent).

    Auch die drei großen Nachbarn Köln (7,8 Prozent), Leverkusen (7,2 Prozent) und Bonn (6,3 Prozent) kommen nicht an den Gladbacher Wert heran. Freie Jobs in Bergisch Gladbach gibt es laut Bundesagentur für Arbeit vor allem in:

    • Handel
    • Verarbeitendes Gewerbe
    • Gesundheits- und Sozialwesen
    • Zeitarbeit

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Das Gehaltsniveau in Nordrhein-Westfalen ist hoch. Im Schnitt verdient ein Arbeitnehmer nach Berechnungen der Gehaltsplattform gehalt.de 46.360 Euro im Jahr. Hochschulabsolventen steigen mit 46.513 Euro in den Beruf ein, Azubis nach abgeschlossener Lehre mit 31.020 Euro.

    Als Fach- und Führungskraft kommt man laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 in NRW auf 58.846 Euro jährlich im Schnitt, laut Xing-Gehaltsstudie 2019 sogar auf 71.913 Euro.

    Doch die Spannbreite ist beträchtlich, zwischen Ruhrgebiet und Rheinland, Ostwestfalen und Münsterland, Niederrhein und Sauerland. In Bottrop zum Beispiel verdient ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle 3.149 Euro im Monat. Dabei handelt es sich um den Median-, nicht um den Durchschnittswert. Eine Hälfte liegt darüber, die andere darunter. In Bonn beträgt das Mediangehalt dagegen stolze 3.857 Euro. Mönchengladbach kommt auf magere 3.047 Euro, Leverkusen auf bärenstarke 4.170 Euro. Solingen liegt bei dünnen 3.085 Euro, Köln bei dicken 3.696 Euro.

    Bergisch Gladbach liegt im Rheinisch-Bergischen Kreis. Wer eine Vollzeitstelle im Rheinisch-Bergischen Kreis hat, verdient im Median 3.192 Euro. Das liegt sogar noch unter dem Bundesschnitt von 3.209 Euro.

    Aber: Von Bergisch Gladbach aus pendeln viele Arbeitnehmer ins nahe Köln, nach Leverkusen oder Bonn, wo die Gehälter deutlich höher sind. Darum verdient ein Arbeitnehmer, der seinen Wohnsitz in Bergisch Gladbach hat (aber nicht zwangsläufig auch in Bergisch Gladbach arbeitet), im Median 3.607 Euro.

    Wichtige Arbeitgeber in Bergisch Gladbach

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Bergisch Gladbach:

    • Indus Holding (Private Equity)
    • Krüger GmbH (Nahrungsmittel)
    • Miltenyi Biotec (Biotechnologie)
    • Ludwig Schokolade
    • Zanders Paper GmbH (Papier)
    • Deuta Werke (Verkehrstechnik)
    • Astro Strobel Kommunikationssysteme
    • Oevermann Networks (Internetagentur)
    • Mika Timing (Sportdienstleistungen)
    • Geiger BDT (Unternehmensberatung)
    • Cableway (Telekommunikation)
    • Jo. Heider Verlag
    • KL Druck (Digitaldruckerei)
    • FRT GmbH (Maschinenbau)
    • Die Technologen IT und Engineering
    • Breuer und Wardin (Hörbuchverlag)
    • Ch. Schroer (Literaturverlag)
    • GFMK (Medizinischer Verlag)
    • Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach
    • Max Baermann Holding (Magnete)
    • Thorens (Elektronik)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Bergisch Gladbach

    Bergisch Gladbach hat einige starke Namen im Repertoire. So haben etwa die bekannten Schogetten und Fritt-Kaustreifen ihren Ursprung in Bergisch Gladbach. Die Zentrale der Ludwig Schokolade GmbH, die zudem viele Eigenmarken für den Handel produziert, befindet sich in der Stadt. Hier sitzt die Verwaltung, die vier Produktionsstätten befinden sich dagegen im Saarland und in Polen.

    Im Süden der Stadt sitzt das Biotechnologieunternehmen Miltenyi Biotec. Im Juni 2019 suchte man unter anderem Besetzungen für diese Jobs in Bergisch Gladbach:

    Im Stadtteil Moitzfeld gibt es seit nunmehr zwei Jahrzehnten den Technologiepark Bergisch Gladbach, der nach Angaben der Stadt 140 Betriebe mit ca. 2.300 Mitarbeitern beherbergt.

    Generell haben High-Tech-Betriebe und Dienstleister die alte Industrie abgelöst. In früheren Jahrhunderten wurde Bergisch Gladbach von der Papierindustrie geprägt, später kamen Zinkbergbau und Metallverarbeitung hinzu. Heute ist Bergisch Gladbachs Firmenlandschaft bunt gemischt und stark mittelständisch geprägt.

    Im Prognos-Zukunftsatlas 2016 landete der Rheinisch-Bergische Kreis, zu dem Bergisch Gladbach gehört, auf Rang 99 von 402 Regionen in Deutschland – ein ziemlich starkes Ergebnis. Punkte gab es insbesondere in der Unterkategorie „Wettbewerb und Innovation“. Hier landete man sogar auf Platz 84.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Bergisch Gladbach befindet sich im Sog Kölns. Mit allen Vor- und Nachteilen. Zu Letzteren zählt die Mietpreisentwicklung.

    Während die Mieten in der Domstadt zwischen 2012 bis 2017 laut Immowelt um 21 Prozent nach oben gingen, waren es nebenan in Bergisch Gladbach 19 Prozent. Trotzdem kann sich ein Umzug nach Bergisch Gladbach für Köln-Pendler auszahlen. In Köln geht der Quadratmeter für 10,50 Euro weg, in Bergisch Gladbach ist er schon für 8,80 Euro zu haben.

    Eine Wohnung in Bergisch Gladbach ist damit auch erschwinglicher als nordwärts in Düsseldorf (10,40 Euro) oder südwärts in Bonn (9,70 Euro). Günstiger ist sie dagegen in Leverkusen (7,80 Euro). Weit entfernt sind sie allesamt von den Mondpreisen, die in München (18,10 Euro) gezahlt werden müssen. Für kleine Wohnungen müssen allerdings auch Mieter in Bergisch Gladbach oft schon zweistellige Quadratmeterpreise kalkulieren.

    Der Kauf einer Immobilie ist in Bergisch Gladbach ebenfalls günstiger als in Köln. In Köln kostet der Quadratmeter 3.230 Euro, in Bergisch Gladbach 2.540 Euro. In Düsseldorf sind es 3.320 Euro, in Leverkusen 2.210 Euro und in Bonn 2.710 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Bergisch Gladbach selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Bergisch Gladbach suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Bergisch Gladbach finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach finden Sie hier.
    • Die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land finden Sie hier.
    • Jobs in Bergisch Gladbach finden Sie hier.
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    Jobs in Siegen: Der Hidden Champion im Grünen

    Es grünt so grün. Für Naturfreunde ist das Siegerland ein Traum. Die Holzwirtschaft ist hier traditionell gut aufgestellt. Viele Jobs in Siegen gibt es auch für Metall- und Maschinenbauer, in Handel und Tourismus. Der eine oder andere Hidden Champions kommt aus Südwestfalen und eine Universitätsstadt ist Siegen auch. Das Beste aber: Die Gehälter sind gar nicht so weit von denen in Köln – der nächstgelegenen Metropole – entfernt, die Mietpreise aber um Lichtjahre…

    Jobs Siegen: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Jede Stadt gibt sich heutzutage einen edlen Beinamen. Für Siegen ist das die „Rubensstadt“. Denn Barockmaler Peter Paul Rubens war zwar flämischer Herkunft, diente der spanisch-habsburgischen Krone und wirkte unter anderem in Mantua, Antwerpen und Paris. Geboren aber wurde er 1577 in Siegen.

    Die Kunst spielt heute noch eine große Rolle im Veranstaltungskalender der Stadt. Alle fünf Jahre verleiht sie den Rubenspreis an einen Künstler. In Siegen wird filigran der Pinsel geschwungen, aber auch kräftig zugepackt. Das Siegerland ist mit dem Adjektiv waldig ziemlich gut beschrieben. Die Holz- und Forstwirtschaft ist von Bedeutung, auch Maschinen- und Automobilbau.

    Das Zusammenspiel von Kunst und Kultur auf der einen und Ingenieurswesen auf der anderen Seite verkörpert die Universität Siegen. Hier werden Philosophie, Kunstgeschichte oder Architektur gelehrt, aber auch Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Maschinenbau.

    Stadtmenschen könnten sich in Siegen schwer tun. Zwar ist Siegen mit rund 100.000 Einwohnern offiziell eine Großstadt. Aber eine Metropole ist sie selbstredend nicht. Und bis zur nächsten – Köln – sind es über 90 Kilometer. Das ist kein Katzensprung. Wer sich in der Natur wohl fühlt und einem Waldspaziergang nicht abgeneigt ist, der wähnt sich hier wie im Paradies.

    Zu den nobleren Stadtteilen Siegens zählt Kaan-Marienborn im Osten. Zugezogene sollten sich auch in Mitte, Weidenau, Eiserfeld, Geisweid, Alt-Siegen, Niederschelden und Seelbach nach einer Bleibe umschauen.

    Arbeitsmarkt in Siegen

    Die Stadt Siegen gehört zum Kreis Siegen-Wittgenstein. Darin sind auch Städte wie Bad Berleburg, Bad Laasphe und Netphen zusammengefasst. Insgesamt lag die Arbeitslosigkeit in Siegen-Wittgenstein im Mai 2019 bei 4,5 Prozent.

    Ein exzellenter Wert, der sowohl den Schnitt von Nordrhein-Westfalen (6,5 Prozent) als auch den von ganz Deutschland (4,9 Prozent) unterbietet. Zum Vergleich: Im rund 90 Kilometer entfernten Köln liegt die Quote bei 7,8 Prozent.

    Gut sind die Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Während die Zahl der Lehrstellen steigt, geht die der Bewerber zurück.

    Die meisten freien Ausbildungsstellen in Siegen gibt es laut Bundesagentur für Arbeit für:

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Im Kreis Siegen-Wittgenstein liegt das Mediangehalt laut Bundesagentur für Arbeit bei 3.418 Euro pro Monat. Median bedeutet: Eine Hälfte übertrifft diesen Wert, die andere Hälfte unterbietet ihn. Zum Kreis Siegen-Wittgenstein gehören neben der Stadt Siegen noch andere kleinere Städte und Gemeinden. Darum liegt die Schlussfolgerung nahe, dass die Gehälter speziell in Siegen eher noch den Wert von 3.418 Euro übertreffen dürften.

    Damit wäre Siegen gar nicht so weit entfernt vom Gehaltsniveau der großen Städte in Nordrhein-Westfalen. In Köln beträgt das Mediangehalt 3.696 Euro, in Düsseldorf 3.882 Euro und in Essen 3.451 Euro. Ländliche Regionen kommen da nicht heran. Der Hochsauerlandkreis zum Beispiel weist ein Mediangehalt von 3.186 Euro auf, der Rheinisch-Bergische Kreis 3.192 Euro und der Rhein-Erft-Kreis 3.188 Euro.

    Insgesamt verdient ein Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen laut gehalt.de 46.360 Euro im Jahr. Dabei handelt es sich wohlgemerkt um den Durchschnittswert, nicht um den Median. Fach- und Führungskräfte können laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 in Nordrhein-Westfalen mit durchschnittlich 58.846 Euro pro Jahr rechnen, laut Xing-Gehaltsstudie 2019 sogar mit 71.913 Euro.

    Wichtige Arbeitgeber in Siegen

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber, die Jobs in Siegen schaffen:

    • Benteler (Automotive)
    • The Coatinc Company (Feuerverzinkung)
    • Diakonie in Südwestfalen
    • Universität Siegen
    • Sparkasse Siegen
    • Volksbank in Südwestfalen
    • Hundhausen (Baugewerbe)
    • Beewen (Industrieanlagen)
    • Pollrich (Industrieventilatoren)
    • Deutsche Hochschulwerbung
    • PMD Technologies (IT- und Ingenieur-Dienstleistungen)
    • Dan Produkte (Softwareentwickler)
    • TMT Tapping Measuring (Maschinenbau)
    • SGB GmbH (Umwelttechnik)
    • Effexx Unternehmensgruppe (Telekommunikation)
    • Otto Luft- und Klimatechnik
    • G-Tec Ingenieure
    • Avanti Air (Charterfluggesellschaft)
    • KSW Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (Logistik)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Siegen

    Nordrhein-Westfalen bezieht seine Wirtschaftskraft von Rhein und Ruhr. Auch Münsterland und Ostwestfalen sind gut aufgestellt. Die großen Universitäten stehen in Aachen und Münster. Und Südwestfalen?

    Südwestfalen wird – aus ökonomischer Perspektive – gerne übersehen. Dabei ist nicht nur die Landschaft reizvoll. Auch für Fachkräfte eröffnen sich zwischen Sauerland und Siegerland Chancen. So waren beispielsweise schon 2012 laut Bundesagentur für Arbeit 465 Metall- und Maschinenbauer in Südwestfalen angesiedelt. Mittelständische Familienunternehmen dominieren das Geschehen.

    Von 2007 bis 2017 stieg die Zahl der Industriebeschäftigten im Kreis Siegen-Wittgenstein nach IHK-Angaben immerhin um vier Prozent. Insgesamt ging die Zahl aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in diesem Zeitraum sogar um über 14 Prozent nach oben. Noch immer sind 41,5 Prozent der Arbeitnehmer im produzierenden Gewerbe tätig. In der Stadt Siegen selbst ist die Quote etwas geringer, der Dienstleistungssektor stärker.

    Wichtige Branchen für Südwestfalen sind:

    • Metall- und Maschinenbau
    • Automotive
    • Gebäudetechnik
    • Holz- und Forstwirtschaft
    • Gesundheitswirtschaft
    • Tourismus
    • Handel

    Keine große Rolle spielen Finanz- und Versicherungsgewerbe. Die großen Anbieter sitzen 90 Kilometer weiter westlich in Köln oder 120 Kilometer weiter südlich in Frankfurt. Das heißt nicht, dass Geld einen großen Bogen um Siegen machen würde. Laut IHK Siegen liegt die allgemeine Kaufkraft im IHK-Bezirk Siegen – wenn auch nur minimal – über dem Durchschnitt Nordrhein-Westfalens und ganz Deutschlands. Besonders weit vorne sind die Städtchen Erndtebrück und Kreuztal in unmittelbarer Nachbarschaft von Siegen.

    Im Prognos-Zukunftsatlas 2016 kam der Kreis Siegen-Wittgenstein auf Platz 227 von 402 untersuchten Regionen in Deutschland. In der Unterkategorie Wirtschaft und Arbeitsmarkt reichte es sogar für Rang 129.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Zwischen Köln und Siegen liegen Welten – was die Preise angeht. Der Kosten-Vergleich von Financescout24 zeigt: Wer in Siegen 50.000 Euro jährlich verdient, müsste in Köln schon über 61.400 Euro bekommen, um auf den gleichen Lebensstandard zu kommen.

    Vor allem höhere Miet- und Transportkosten schlagen in Köln negativ zu Buche. So müssen Mieter in der Domstadt nach Immowelt-Angaben im Schnitt 10,90 Euro pro Quadratmeter zahlen. In Siegen kommen sie mit 6,70 Euro aus. Von 2012 bis 2017 sind die Mietpreise hier nur um drei Prozent gestiegen – ein extrem positiver Wert.

    Damit liegt Siegen ungefähr auf einem Niveau mit den Städten im Bergischen Land, am Niederrhein oder in Ostwestfalen. Im Vergleich zum Ruhrgebiet ist Siegen etwas teurer. Weiter südlich in Frankfurt schlägt der Quadratmeter mit 13,90 Euro zu Buche. In Koblenz kostet er 7,90 Euro.

    Die Kaufpreise für Immobilien zeigen allerdings auch in Siegen nach oben. Allein von 2017 auf 2018 zogen sie um 16 Prozent an und liegen jetzt bei 1.590 Euro pro Quadratmeter. In Köln kostet der Meter mit 3.230 Euro aber mehr als doppelt so viel, in Frankfurt sogar 4.430 Euro.

    Eine gute Orientierung ist Gelsenkirchen: In der Ruhrpott-Stadt müssen Käufer nur 1.000 Euro für den Quadratmeter hinlegen. Das ist laut Immowelt-Analyse der niedrigste Wert von 80 Großstädten in Deutschland. Bedeutet: Das Preisniveau in Siegen ist insgesamt äußerst moderat.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Siegen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Siegen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Siegen finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Siegen finden Sie hier.
    • Die IHK Siegen finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Südwestfalen finden Sie hier.
    • Jobs in Siegen finden Sie hier.
    [Bildnachweis: Philip Lange by Shutterstock.com]

    Jobs in Solingen: Ihre Karriere in der Klingenstadt

    Made in Solingen ist ein Siegel, das für Qualität steht. Nicht nur Messer werden hier angeschärft, auch Karrieren. Die Klingenstadt ist noch immer die erste Adresse für alle, die Küchen- und Jagdmesser herstellen, vertreiben und vermarkten. Jobs in Solingen gibt es aber nicht nur im Klingen-Business. Auch wer auf Gummibärchen oder Herrenhemden steht, kann in Solingen sein Glück finden…

    Jobs Solingen: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Schwerte und Messer haben Solingen berühmt gemacht – und ihr das Prädikat Klingenstadt eingebracht. Aus dem Hochmittelalter stammt die Schloss Burg, eine mächtige Anlage, die viele Besucher an den Wochenenden nach Solingen lockt. Schwerter, Messer, mittelalterliche Burgen – kurzum: Solingen wäre der ideale Drehort für die Fantasy-Serie „Game of Thrones“ gewesen.

    Immerhin gibt es in Form des Deutschen Klingenmuseums ein kleine Entschädigung. Es liegt im Norden der Stadt zwischen Tierpark, Gräfrather Heide und Parkfriedhof. Nicht nur hier ist Solingen sehr grün. Das zeichnet die Städte im Bergischen Land aus. Sie bieten viel Freiraum und liegen doch in einer der größten urbanen Agglomerationen Europas. Solingen selbst hat immerhin rund 160.000 Einwohner.

    Ganz neu ist das Galileum im Südpark, das modernste Mittelplanetarium Europas. Es soll neben Messern und Schloss Burg zu einem dritten Touristenmagneten werden.

    Zu den besten Wohngegenden in Solingen zählen die Südstadt und Widdert. Hier kann man auch viele der alten Fachwerkhäuser bewundern, die als Kotten bekannt geworden sind. Gräfrath beherbergt die historische Altstadt, in Solingen-Burg hat man einen prachtvollen Blick auf die namensgebende Burg und in Reinshagen sind Eigentumswohnungen sehr beliebt. Die höchste Kriminalitätsrate haben Solingen-Mitte, Ohligs im Westen und Solingen-Wald im Nordwesten.

    Arbeitsmarkt in Solingen

    Vor zwei Jahren zählte die Stadt Solingen noch über 7.000 Arbeitslose. Im Mai 2019 ist man drauf und dran, sogar die 6.000er-Schwelle zu unterbieten. 6.118 Arbeitslose ergeben eine Arbeitslosenquote von 7,0 Prozent.

    Das ist ein guter Wert. In Remscheid liegt er bei 7,2 Prozent, in Wuppertal bei 8,1 Prozent. Zusammen bildet dieses Trio das „Bergische Städtedreieck“. Nördlich davon, im Ruhrgebiet, ist die Lage weitaus schlechter. Viele Städte im Pott weisen eine zweistellige Arbeitslosenquote auf. In Nordrhein-Westfalen beträgt die Arbeitslosigkeit 6,5 Prozent, in ganz Deutschland 4,9 Prozent.

    Freie Jobs in Solingen gibt es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit insbesondere in diesen Bereichen:

    • Metallerzeugung und Metallbau
    • Medizinische Gesundheitsberufe
    • Nichtmedizinisches Gesundheitsberufe (z.B. Altenpfleger, Ernährungsberater)
    • Körperpflege
    • Medizintechnik
    • Maschinen- und Fahrzeugtechnik
    • Erzieher
    • Hauswirtschaftliche Berufe
    • Theologen
    • Verkehr und Logistik

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Generell kann sich das Lohnniveau in Nordrhein-Westfalen sehen lassen. So verdient ein durchschnittlicher Arbeitnehmer nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de 46.360 Euro jährlich. Höher sind die Gehälter nur in Hessen, Hamburg, Baden-Württemberg und Bayern. Nach der Uni steigen Absolventen mit 46.513 Euro in den Beruf ein, Azubis nach abgeschlossener Ausbildung mit 31.020 Euro.

    Laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 kommen Fach- und Führungskräfte in Nordrhein-Westfalen auf 58.846 Euro jährlich im Schnitt. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 verortet sie sogar bei 71.913 Euro jährlich.

    Das Eldorado aber ist Solingen nicht. Im Median kommt ein Arbeitnehmer mit Vollzeitstelle in der Klingenstadt nur auf 3.085 Euro im Monat. Median bedeutet, dass die eine Hälfte der Gehälter über diesem Wert liegt und die andere darunter.

    Eine Vollzeitstelle im benachbarten Remscheid ist mit 3.323 Euro deutlich lukrativer. Auch Wuppertal liegt mit 3.379 Euro vor Solingen. Die NRW-Metropolen Köln (3.696 Euro), Düsseldorf (3.882 Euro) und Essen (3.451 Euro) spielen ohnehin in einer anderen Liga.

    Wichtige Arbeitgeber in Solingen

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Solingen:

    • Accuride (Automotive)
    • Haribo (Süßwaren)
    • Stadt Solingen
    • BIA Kunststoff- und Galvanotechnik
    • Walbusch (Mode)
    • GE Healthcare
    • Edgewell Operations (Konsumgüter)
    • St. Lukas Klinik
    • Stadtwerke Solingen
    • Item Industrietechnik
    • Ledlenser (Taschenlampen)
    • Schneidereit (Wäschereitechnik)
    • Pharma-Insight (Marktforschung)
    • Zwilling J.A. Henckels (Schneidwaren)
    • Wüsthof (Schneidwaren)
    • Böker (Schneidwaren)
    • Carl Mertens (Schneidwaren)
    • Martor (Schneidwaren)
    • Güde (Maschinen, Werkzeuge)
    • Dovo (Schneidwaren)
    • C. Jul. Herbertz (Großhandel)
    • Hubertus (Schneidwaren)
    • Puma GmbH (Schneidwaren)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Solingen

    Solingen ist die Klingenstadt. Seit 2012 führt man den Titel sogar als offiziellen Zusatz im Namen. Schon im 14. Jahrhundert wurden hier Schwerter angefertigt. Das ist bis heute so geblieben. Nicht weniger als 500 Unternehmen stellen in Solingen Metallerzeugnisse her, hauptsächlich Messer.

    Viele von ihnen haben sich spezialisiert. Schließlich ist Messer nicht gleich Messer. Da gibt es Industrieklingen, Rasiermesser, Outdoor- und Jagdmesser, Scheren, Taschenmesser, Küchenmesser, Bestecke oder gar Nagelschneider. Alle Hersteller profitieren von der Clusterbildung und vom Siegel „Made in Solingen“.

    Insgesamt arbeiten rund 15.000 Solinger im produzierenden Gewerbe. Das ist ein Drittel aller Beschäftigten. Zwar haben sich einige große Player in Solingen angesiedelt: Haribo, Edgewell oder GE Healthcare. Für den US-Gesundheitsdienstleister ist Solingen einer von drei Hauptstandorten in Deutschland – neben Berlin und München. Doch ist Solingen insgesamt mittelständisch geprägt. Nach Angaben der Stadt gab es zuletzt nur 130 Industriebetriebe mit mehr als 20 Beschäftigten.

    Alles in allem steht Solingen solide da, aber nicht sehr gut. So kam man im Städteranking 2018 des Beratungsunternehmens IW Consult auf Platz 50 von 71 Großstädten. Arbeitsmarkt und Wirtschaftsstruktur sind nur Mittelmaß. Außerdem fehlt es an zukunftsfähigen Ideen. Wenig Forschung, keine Industrie 4.0, kaum kreative Dienstleistungen – im Zukunftsranking reichte es sogar nur zu Rang 68. Damit schrammte Solingen nur knapp am letzten Platz vorbei.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Im Bergischen Städtedreieck ist Solingen der Krösus. Die Lebenshaltungskosten sind in Wuppertal und Remscheid niedriger. Trotzdem gehört auch Solingen zu den Schnäppchenparadiesen in Deutschland.

    Die Mietpreise stiegen in der Klingenstadt laut Immowelt von 2012 auf 2017 um 13 Prozent, von 2017 auf 2018 noch mal um drei Prozent. Damit liegen sie jetzt bei 6,50 Euro pro Quadratmeter. In Wuppertal mietet man schon für 6,20 Euro, in Remscheid für 5,70 Euro.

    Das Solinger Mietpreisniveau liegt damit in etwa auf einem Level mit den Städten im Ruhrgebiet und am Niederrhein. Im Rheinland ist es dagegen deutlich höher. Düsseldorf und Köln liegen jenseits der 10-Euro-Grenze. Am teuersten wohnt es sich für Mieter in München (18,10 Euro) und Frankfurt (13,90 Euro). Vor allem für kleine Wohnungen werden aber auch in Solingen teils mehr als acht Euro pro Quadratmeter veranschlagt.

    Wer eine Immobilie in Solingen kaufen möchte, muss im Schnitt 1.930 Euro auf den Tisch legen – sehr viel mehr als in Remscheid (1.470 Euro) und in Wuppertal (1.310 Euro). In Köln kostet der Quadratmeter rund 3.200 Euro, in Düsseldorf 3.330 Euro. Die Spanne in den deutschen Großstädten reicht grob von 1.000 Euro (Gelsenkirchen) über 4.500 Euro (Frankfurt) bis 7.100 Euro (München). Das bedeutet: Auch der Immobilienkauf ist in Remscheid vergleichsweise günstig.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Solingen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Solingen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Solingen finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Solingen finden Sie hier.
    • Die Bergische IHK finden Sie hier.
    • Die Kreishandwerkerschaft Solingen-Wuppertal finden Sie hier.
    • Jobs in Solingen finden Sie hier.
    [Bildnachweis: Borisb17 by Shutterstock.com]

    Jobs in Remscheid: Wo Daniel Düsentrieb zuhause ist

    Remscheid war schon immer einfallsreich. Die Röntgenstrahlen würde es ohne ihren berühmtesten Sohn heute nicht geben – oder sie würden zumindest nicht so heißen. Noch immer ist die Stadt im Bergischen eine Erfinderhochburg. Die zahlreichen Patente, die hier jedes Jahr angemeldet werden, beweisen das. Vor allem Werkzeugmacher und Heizungsbauer schaffen viele Jobs in Remscheid…

    Jobs Remscheid: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Weil aus der Stadt früher viele Metallwaren und Werkzeuge nach Übersee verschifft wurden, nennt man Remscheid auch die „Seestadt auf dem Berge“. Sie ist eine der kleinsten und wohl auch unbekanntesten Großstädte Nordrhein-Westfalens.

    Ein Zwerg aber ist sie mit ihren 110.000 Einwohnern nicht. Für ein Superlativ sorgt die Müngstener Brücke, die das Tal der Wupper überspannt und mit 107 Metern die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands ist.

    Eine historische Größe ist Wilhelm Conrad Röntgen. Der Physiker und Nobelpreisträger ist einer der bedeutendsten deutschen Wissenschaftler aller Zeiten und – wer hätte es gedacht – ein gebürtiger Lenneper. Der Stadtteil Lennep liegt östlich der Remscheider City. Röntgens Namen tragen heute nicht wenige Straßen und Schulen in Remscheid.

    Auch die geographische Lage spricht für Remscheid. Bis zu den Zentren an Rhein und Ruhr ist es nicht weit. Vor Ort können Spaziergänger, Jogger oder Reiter das satte Grün in und um Remscheid genießen. Zum Beispiel in Ehringhausen, einem ruhigen Stadtteil im Süden, oder in Vieringhausen. Gute Wohnlagen findet man auch in Lennep, Lüttringhausen, dem Südbezirk und Hasten.

    Arbeitsmarkt in Remscheid

    In Remscheid waren im Mai 2019 genau 4.249 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren drei (!) weniger als im April, aber immerhin 185 weniger als im Mai 2018.

    Die Arbeitslosenquote liegt damit in der Stadt bei 7,2 Prozent. Der Wert liegt nur knapp über dem Schnitt von Nordrhein-Westfalen (6,5 Prozent). Für ganz Deutschland liegt die Quote bei 4,9 Prozent.

    Im Nachbarschaftsvergleich steht Remscheid solide da. In Solingen sind 7,0 Prozent arbeitslos, in Wuppertal 8,1 Prozent. Weiter westlich in Düsseldorf liegt die Quote bei 6,6 Prozent.

    Für junge Leute ist die Situation durchaus positiv. Wer im Bergischen Städtedreieck (Remscheid, Solingen, Wuppertal) eine Ausbildungsstelle sucht, wird nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit am ehesten in Remscheid fündig. Insgesamt standen 100 Bewerbern im Mai 2019 78 Ausbildungsplätze gegenüber.

    Freie Jobs in Remscheid gibt es vor allem in diesen Bereichen:

    • Metallerzeugung und Metallbau
    • Maschinen- und Fahrzeugtechnik
    • Verkäufer
    • Schutzpersonal, Sicherheits- und Überwachungsberufe
    • Mechatroniker
    • Energie und Elektro
    • Verkehr und Logistik

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Eine Vollzeitstelle in Remscheid bringt ein Mediangehalt von 3.323 Euro im Monat. Auf diesen Wert kommt die Bundesagentur für Arbeit. Damit liegt Remscheid hauchdünn hinter Nachbar Wuppertal (3.379 Euro), aber deutlich vor Solingen (3.085 Euro). Mit Köln (3.696 Euro) und Düsseldorf (3.882 Euro) kann das Remscheider Gehaltsniveau allerdings nicht mithalten.

    Das Durchschnittsgehalt liegt in Nordrhein-Westfalen insgesamt laut gehalt.de bei 46.360 Euro pro Jahr. Im Vergleich der Bundesländer liegt NRW damit auf Rang 5 von 16 – nur Hessen, Hamburg, Baden-Württemberg und Bayern zahlen besser. Uni-Absolventen können beim Berufseinstieg mit 46.513 Euro jährlich rechnen, Lehrlinge nach abgeschlossener Ausbildung mit 31.020 Euro.

    Fach- und Führungskräfte kommen in Nordrhein-Westfalen gemäß Stepstone-Gehaltsreport 2019 auf 58.846 Euro durchschnittlich im Jahr. Laut Xing-Gehaltsstudie 2019 sind es sogar 71.913 Euro jährlich.

    Wichtige Arbeitgeber in Remscheid

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Remscheid:

    • Vaillant (Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik)
    • Gedore Werkzeugfabrik
    • Oerlikon Textile GmbH
    • Saurer (Textil)
    • Gustav Klauke (Werkzeughersteller)
    • AVL Schrick (Automotive)
    • Leistritz Turbinentechnik
    • SMS Elotherm (Maschinenbau)
    • Carl Aug. Picard (Metall)
    • Edscha Holding (Automotive)
    • BB Engineering (Maschinenbau)
    • A-Personal AG (Zeitarbeit)
    • Hazet (Werkzeughersteller)
    • Kukko (Werkzeughersteller)
    • ThyssenKrupp Gerlach GmbH

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Remscheid

    Remscheid ist ein Zentrum der Werkzeugindustrie. Zahlreiche große und kleine Werkzeughersteller sind hier beheimatet.

    Darum ist Remscheid eine Industriestadt – immer noch. 42,3 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten im produzierenden Gewerbe. 57,7 Prozent sind im Dienstleistungssektor beschäftigt. Dass dieser auch in Remscheid wächst, ist unbestreitbar. So gibt es immer mehr Job-Perspektiven im Bereich Produktdesign und Produktentwicklung. Auch sorgt die zunehmende Automatisierung dafür, dass die Unternehmen weniger Personal in der Produktion benötigen, aber mehr in Entwicklung und Vermarktung.

    Aber noch immer steigt die Zahl der Industriearbeiter. 2015 waren in Remscheid 19.304 Menschen im produzierenden Gewerbe beschäftigt, drei Jahre später 19.786. Der Service-Sektor wächst allerdings weitaus stärker – von 16.770 Beschäftigten im Jahr 2015 auf 18.069 im Jahr 2018. Auch Handel und Gastgewerbe bauten in diesem Zeitraum Personal auf.

    Die wirtschaftliche Vielfalt bildet sich in der Technologiefabrik Remscheid ab. Im Gründer- und Technologiezentrum, das 1990 aus der Taufe gehoben wurde, sitzen heute Ingenieure neben Entwicklern, Maschinenbauer neben Wirtschaftspsychologen, Gebäudereiniger neben Kinderpflegern.

    Der bekannteste Name der Remscheider Wirtschaft ist Vaillant. Der Heizungsbauer, der im Südosten der Stadt sitzt, suchte im Mai 2019 unter anderm diese Fachkräfte:

    • IT-Consultant
    • Manager Digital Strategy
    • Projektmanager
    • HR Business Partner
    • Process and Change Manager
    • Compliance and Corporate Governance Specialist
    • Controller
    • Produktmanager
    • Office Manager

    Vollends überzeugen kann Remscheid im Städteranking 2018 des Beratungsunternehmens IW Consult nicht. Die Stadt im Bergischen landete auf Platz 48 von 71 untersuchten Großstädten in Deutschland. Arbeitsmarkt und Wirtschaftsstruktur sind nur Durchschnitt, für die Lebensqualität gab es dagegen viele Punkte. Hoffnungen für die Zukunft macht vor allem die hohe Ingenieursquote — und die vielen Patente, die aus Remscheid kommen.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Remscheid ist ein günstiger Ort zum Leben. Die Immobilienpreise sind weit entfernt von jenen in Köln und Düsseldorf, oder gar denen in München und Frankfurt. Von 2012 bis 2017 stiegen die Mietpreise in Remscheid nach Immowelt-Angaben nur um zehn Prozent. In Düsseldorf und Köln sprangen sie im gleichen Zeitraum um das Doppelte nach oben – von einem höheren Ausgangsniveau wohlgemerkt.

    2012 kostete der Quadratmeter einen Mieter in Remscheid noch 5,10 Euro im Schnitt, fünf Jahre später waren es 5,60 Euro. 2018 betrug der durchschnittliche Quadratmeterpreis 5,70 Euro – ein sehr langsamer Anstieg. Damit zählt Remscheid zu den günstigsten Großstädten in Deutschland überhaupt. Noch billiger wohnt man nur in Städten wie Chemnitz (5,00 Euro), Bremerhaven (5,20 Euro), Salzgitter (5,30 Euro) oder Gelsenkirchen (5,50 Euro). Am anderen Ende der Skala stehen München mit 18,10 Euro und Frankfurt mit 13,90 Euro.

    Sogar im wirtschaftsschwachen Bergischen Land gewinnt Remscheid die Preisschlacht. So kostet der Quadratmeter in Wuppertal 6,20 Euro, in Solingen 6,50 Euro. Etwas weiter westlich in Düsseldorf zahlen Mieter 10,40 Euro, in Köln 10,90 Euro und in Leverkusen 7,80 Euro.

    Die Kaufpreise zogen in Remscheid etwas schneller an – von 2017 auf 2018 um 14 Prozent. Jetzt müssen Käufer für einen Quadratmeter 1.470 Euro hinlegen. Aber auch das ist noch Tiefstpreisniveau. Von 80 Großstädten, die Immowelt miteinander vergleichen hat, lag Gelsenkirchen mit einem Quadratmeterkaufpreis von 1.000 Euro auf dem letzten Platz. Davon ist Remscheid gar nicht so weit entfernt. In Städten wie Frankfurt, Ingolstadt oder Freiburg werden über 4.000 Euro fällig, in München gar astronomische 7.140 Euro.

    Wie günstig Remscheid ist, zeigt auch der Preisrechner von Financescout24. Demnach bräuchte ein Arbeitnehmer, der in Remscheid 50.000 Euro im Jahr verdient, in München über 83.000 Euro, um seinen Lebensstandard zu halten.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Remscheid selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Remscheid suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Remscheid finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Remscheid finden Sie hier.
    • Die Bergische IHK finden Sie hier.
    • Die Kreishandwerkerschaft Remscheid finden Sie hier.
    • Jobs in Remscheid finden Sie hier.
    [Bildnachweis: juergenhu by Shutterstock.com]

    Jobs in Gera: Auf dem Sprung in Thüringen

    Jobs in Gera

    Thüringen gilt als Musterknabe Ostdeutschlands. Auch in Gera sinkt die Arbeitslosigkeit rasant. Jobs in Gera findet man in der optischen Industrie, Umwelttechnik oder Nahrungsmittelindustrie. Auch Technologieunternehmen finden zunehmend Gefallen an der Stadt in Ostthüringen. Neu-Geraer begeistern sich zudem für die bescheidenen Mietpreise…

    Jobs Gera: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Gera ist das Mauerblümchen in Thüringens Städtelandschaft. In der Landeshauptstadt Erfurt spielt die Musik. Jena ist dynamisch. Weimar hat Goethe und Schiller auf seiner Seite, Eisenach die Wartburg und Martin Luther.

    Und was hat Gera? Gera hat das Bierlagerungslabyrinth, würden Spötter jetzt antworten. Tatsächlich wurde in den Geraer Höhlen unter der Altstadt früher Bier gelagert. Heute können die Tiefenkeller nur im Rahmen einer Führung betreten werden.

    Gera gibt sich Mühe, das kann man der Stadt nicht absprechen. 2007 putzte man sich für die Bundesgartenschau heraus. Vor allem Hofwiesenpark und Küchengarten erblühten damals. Auch der riesige Geraer Stadtwald und der Tierpark locken die Geraer ins Grüne.

    Seit 2017 darf sich die Stadt nach Landtagsbeschluss offiziell als „Hochschulstadt“ bezeichnen.

    Bis in die Neunzigerjahre hinein gab es in Gera keine Hochschule, jetzt locken die Duale Hochschule Gera-Eisenach und die SRH Hochschule für Gesundheit auch Akademiker in die 95.000-Einwohner-Stadt. Zur Wendezeit lag die Einwohnerzahl noch bei über 130.000.

    Noch stolzer aber trägt Gera den Titel der Otto-Dix-Stadt. Der Maler wurde 1891 in Gera-Untermhaus geboren. Zu DDR-Zeiten brachte Gera dann zwei Sportler von Weltrang hervor: Radsportler Olaf Ludwig und Weitspringerin Heike Drechsler. Während Drechsler heute in Berlin lebt, zog Ludwig 2015 wieder zurück in die Heimat nach Gera-Thieschitz.

    Arbeitsmarkt in Gera

    Thüringen hat eine Arbeitslosenquote von 5,2 Prozent (Stand: April 2019). Das ist ein guter Wert. Vor zehn Jahren war sie fast doppelt so hoch.

    Auch in Gera wurden viele neue Jobs geschaffen – aber nicht genügend. So liegt die Arbeitslosigkeit in der Stadt noch immer bei 8,5 Prozent. Den anderen Städten Thüringens geht es deutlich besser. In Jena und Suhl gibt es nur jeweils 5,2 Prozent Arbeitslose, in Weimar 5,7 Prozent, in Erfurt 5,8 Prozent und in Eisenach 6,4 Prozent.

    In ganz Deutschland liegt die Arbeitslosenquote bei 4,9 Prozent, im Westen bei 4,6 Prozent und im Osten bei 6,4 Prozent.

    Freie Jobs in Gera gibt es nach Angaben der Agentur für Arbeit vor allem in diesen Bereichen:

    • Verarbeitendes Gewerbe
    • Baubranche
    • Gesundheitswesen
    • Handel
    • Gastronomie

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Von allen ostdeutschen Flächenländern steht Thüringen am besten da – was das Gehaltsniveau betrifft. Der Durchschnittsverdienst beträgt nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de 36.450 Euro brutto im Jahr. Das sind trotzdem nur 81 Prozent des gesamtdeutschen Durchschnitts von 45.000 Euro.

    Fach- und Führungskräfte können in Thüringen mit einem Durchschnittsgehalt von 44.102 Euro rechnen. Auf diesen Wert kommt der aktuelle Stepstone-Gehaltsreport. Damit liegt Thüringen knapp hinter Brandenburg und genauso knapp vor Sachsen. Laut Xing-Gehaltsstudie verdienen Fach- und Führungskräfte in Thüringen sogar 56.394 Euro.

    In Gera kommt ein Vollzeitarbeitnehmer auf einen Monatsverdienst von 2.390 Euro. Dabei handelt es sich um den Medianwert: 50 Prozent aller Gehälter befinden sich darüber, 50 Prozent darunter. In ganz Deutschland liegt er bei 3.209 Euro.

    Im thüringischen Vergleich schneidet Gera ebenfalls schwach ab. So beträgt das Medianeinkommen in der Landeshauptstadt Erfurt 2.679 Euro, in Jena gar 3.066 Euro, in Weimar 2.902 Euro und in Eisenach 2.721 Euro. Anschluss hält Gera lediglich an Gotha, wo 2.468 Euro gezahlt werden.

    Wichtige Arbeitgeber in Gera

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Gera:

    • Lidl Vertriebs GmbH (Handel)
    • DMS Daten-Management (IT-Dienstleistungen)
    • Dagro Eismann Automotive
    • Meleghy Automotive
    • Iseo Deutschland (Schließsysteme)
    • POG Präzisionsoptik
    • Electronicon Kondensatoren
    • Othüna Ostthüringer Nahrungsmittelwerk Gera
    • Kaeser Kompressoren SE
    • Rittal (Systemanbieter)
    • Max Bögl (Bau)
    • Deutsche Post AG (Briefzentrum)
    • SRH Wald-Klinikum Gera
    • AOK Plus Service GmbH (Call Center)
    • GUD Geraer Umweltdienste (Entsorgung)
    • Sparkasse Gera-Greiz
    • EGG Energierversorgung Gera GmbH
    • Globus Handelshof
    • Starke Möbeltransporte
    • GfP Personalservice (Zeitarbeit)
    • AGA Zerspanungstechnik Gera
    • Auto Scholz AVS (Handel)
    • Getzner Textil Weberei
    • Thorey Gera Textilveredelung
    • ASG Auto Service Gera (Abschleppdienst)
    • Askion (Biotechnologie)
    • Debeka (Versicherung)
    • Wohnungsbaugenossenschaft Glück auf Gera
    • LFG Eckhard Oertel (Feinmechanik)
    • Druckhaus Gera
    • GEDA Dechentreiter (Maschinenbau)
    • GEON Holding (Ingenieurdienstleistungen)
    • Elstertal Infraprojekt (Immobilien)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Gera

    Früher dominierte die Textilindustrie in Gera. Stoffe und Tücher machten sie im 19. Jahrhundert zu einer wohlhabenden Stadt. Zu DDR-Zeiten gesellten sich Elektronik, Maschinenbau und Feinmechanik hinzu.

    Die „volkseigenen Betriebe“ gibt es nicht mehr. Richtig erholt hat sich Gera von dem Kahlschlag bis heute nicht. Im Prognos-Zukunftsatlas 2016 landete Gera auf Platz 336 von 402 untersuchten Kreisen und Städten in Deutschland.

    An die Stelle der alten Staatsbetriebe haben sich ein paar Automobilzulieferer und andere Betriebe gesetzt. Getragen wird der Arbeitsmarkt heute vor allem von:

    • Automobilindustrie
    • Maschinenbau
    • Optische Industrie
    • Umwelttechnologie
    • Nahrungsmittelindustrie
    • Metallindustrie
    • Dienstleistungen

    Immerhin 40 Technologiefirmen haben sich hier mittlerweile angesiedelt. Die Stadt wirbt mit günstigen Lohn- und Arbeitskosten, angemessenen Flächen- und Immobilienpreisen sowie niedrigen Ver- und Entsorgungskosten.

    Das bedeutet im Umkehrschluss: Für Arbeitnehmer ist Gera leider nicht so attraktiv, viele Jobs in Gera werden schlecht bezahlt.

    Auf der anderen Seite müssen sie für die Miete nicht so viel Gehalt abzweigen. Wer einen guten Job in Gera findet, der lebt gut und günstig. Die IHK Ostthüringen betitelt Gera sogar als „kinderfreundlichste Stadt Deutschlands“.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Gera ist günstig. Mieter zahlen hier laut Immowelt nur 5,00 Euro pro Quadratmeter. Selbst in den Problemstädten des Ruhrgebiets sind die Mieten teurer. In Duisburg liegt die Medianmiete bei 6,00 Euro, in Gelsenkirchen bei 5,50 Euro.

    Zum Vergleich: In Frankfurt beträgt sie 13,90 Euro, in München sogar 18,10 Euro. Insgesamt sind zweistellige Quadratmeterpreise in westdeutschen Großstädten eher Regel als Ausnahme.

    Gera schneidet aber auch im thüringischen Vergleich preislich gut ab. Die Mieter in der Landeshauptstadt Erfurt zahlen laut Immowelt 7,50 Euro für den Quadratmeter, in Jena 9,00 Euro.

    Gravierend sind die Unterschiede auch für Käufer. Eine Immobilie in Erfurt kostet 2.130 Euro pro Quadratmeter, in Jena 2.350 Euro. In Gera hingegen müssen Käufer nur 780 Euro einkalkulieren. Damit zählt Gera zu den günstigsten Mittelstädten in ganz Deutschland.

    In vielen Großstädten Westdeutschlands haben die Immobilienkaufpreise die 4.000-Euro-Marke übersprungen. In München kostet der Quadratmeter alles überragende 7.140 Euro. Das bedeutet: Für zehn Quadratmeter in München bekommt man in Gera 90 Quadratmeter.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Gera selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Gera suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Gera finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Altenburg-Gera finden Sie hier.
    • Die IHK Ostthüringen zu Gera finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer für Ostthüringen finden Sie hier.
    • Jobs in Gera finden Sie hier.
    [Bildnachweis: Animaflora PicsStock by Shutterstock.com]

    Jobs in Reutlingen: Höhenflug auf der Schwäbischen Alb

    Jobs in Reutlingen

    Auf der Schwäbischen Alb geht es hoch hinaus. Zumindest für diejenigen, die einen Top-Job in Reutlingen ergattert haben. Davon gibt es mehr als genug. In der unscheinbaren Schwaben-Stadt sind Automobilzulieferer und Nahrungsmittelhersteller zuhause, Industrie und Dienstleister. Jobs in Reutlingen gibt es auch bei einem Maschinenbauer, der zu den heimlichen Champions der deutschen Wirtschaft zählt…

    Jobs Reutlingen: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Wer an eine Großstadt in Baden-Württemberg denkt, denkt vermutlich nicht an Reutlingen. Die Konkurrenz ist schließlich groß. Da gibt es das dominante Stuttgart, das vorzeigbare Karlsruhe, das grüne Freiburg oder das studentische Tübingen. In der Tat ist Reutlingen die kleinste der neun Großstädte im Bundesland.

    Reutlingen hat keine alte Universität und keine überragende Sehenswürdigkeit (wenn man vom Tübinger Tor absieht), keinen bekannten Fußballverein und keine pittoreske Altstadt. Halt! Ein Superlativ bietet die Stadt sehr wohl. Die Reutlinger Spreuerhofstraße ist an ihrer schmalsten Stelle nur 31 Zentimeter breit. Das brachte ihr 2007 einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde als engste Straße der Welt.

    Die Stadt wird gerne unterschätzt. Dabei ist sie ein richtig schöner Flecken Erde – zum Leben und zum Arbeiten. Das sehen die meisten der 115.000 Einwohner auch so.

    Die heimische Wirtschaft ist bärenstark, die Arbeitslosigkeit gering – und die Umgebung traumhaft. Die Schwäbische Alb liegt vor der Haustür, weswegen sich Reutlingen selbst auch als „Tor zur Schwäbischen Alb“ bezeichnet. Gerne gehen die Reutlinger auf die Achalm. Der 707 Meter hohe Hausberg bietet einen grandiosen Ausblick auf die Stadt. Und in Reutlingen schwäbelt es. Es gibt den Mutscheltag und den Schiedweckentag, an denen typisches Reutlinger Gebäck und Pasteten serviert werden.

    Auf der Achalm wohnt es sich im Übrigen auch gut. Hier sind viele alteingesessene Familien zuhause. In Betzingen ist für jeden eine passende Immobilie dabei, Georgenberg ist teuer, Lerchenbuckel ruhig. Beschaulich ist es in Mittelstadt, einem eigenen kleinen Dorf im Norden der Stadt.

    Arbeitsmarkt in Reutlingen

    Reutlingen liegt im Stuttgarter Einzugsbereich. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Die Schwaben sind das wirtschaftliche Kraftwerk des ganzen Landes. Jobs sind im Überfluss vorhanden.

    In Reutlingen gab es im April 2019 nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit knapp 5.200 Arbeitslose. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent. Damit liegt die Stadt fast exakt auf dem Gesamtwert von Baden-Württemberg (3,1 Prozent). In Stuttgart liegt die Quote bei 4,0 Prozent, in Heilbronn bei 4,7 Prozent und in Pforzheim bei 5,8 Prozent.

    Noch besser steht Tübingen da. In der Universitätsstadt beträgt die Arbeitslosenquote minimalistische 2,5 Prozent. Auch Ludwigsburg (2,7 Prozent) schlägt den Reutlinger Wert.

    Im Jahr 2018 wurden vor allem in diesen Bereichen neue Jobs in Reutlingen geschaffen:

    • Verarbeitendes Gewerbe
    • Gesundheits- und Sozialwesen
    • Handel

    Stellen abgebaut haben dagegen die Forstwirtschaft sowie Finanz- und Versicherungsdienstleistungen.

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Baden-Württemberg punktet mit Top-Gehältern. Fach- und Führungskräfte verdienen hier laut Stepstone-Gehaltsreport 62.375 Euro im Jahr. Legt man die Xing-Gehaltsstudie zugrunde, sind es sogar 72.526 Euro.

    Das jährliche Durchschnittsgehalt aller Arbeitnehmer beträgt nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de rund 48.870 Euro. Zum Vergleich: In ganz Deutschland sind es 45.000 Euro. Höhere Gehälter als in Baden-Württemberg können Arbeitnehmer nur in Hessen erwarten.

    In Reutlingen gehen Arbeitnehmer mit einem Monatsgehalt von 3.496 Euro nach Hause. Dabei handelt es sich um den Medianwert. Eine Hälfte der Gehälter liegt darüber, die andere darunter. Für ganz Deutschland liegt der Medianwert bei 3.209 Euro.

    Auch im regionalen Vergleich ist Reutlingen konkurrenzfähig. Nachbar Tübingen weist ein Mediangehalt von 3.484 Euro auf, die Stadt Heilbronn 3.372 Euro und Pforzheim nur 3.249 Euro. Stuttgart dagegen ist mit 4.351 Euro weit enteilt. Ludwigsburger verdienen 3.676 Euro, Esslinger 3.740 Euro und Böblinger sogar 4.596 Euro.

    Wichtige Arbeitgeber in Reutlingen

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Reutlingen:

    • Manz AG (Produktionssysteme)
    • Wafios AG (Maschinenbau)
    • Automotive Lighting (Automobilzulieferer)
    • ElringKlinger (Automobilzulieferer)
    • Bonduelle Deutschland (Lebensmittel)
    • Bruderhaus Diakonie
    • Kreiskliniken Reutlingen
    • Albert Reiff GmbH (Handel)
    • H. Stoll AG und Co. KG (Flachstrickmaschinen)
    • Hochschule Reutlingen
    • Kion Warehouse Systems (Gabelstapler)
    • RWT Reutlinger Wirtschaftstreuhand (Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung)
    • Advanced Unibyte (IT-Dienstleistungen)
    • Adolf List Bauunternehmung
    • Solcom (IT-Dienstleister)
    • Unternehmensgruppe Heinrich Schmid (Malerbetrieb)
    • Transline Deutschland (Übersetzer)
    • Datatec (Elektrohandel)
    • 21Torr (Digitalagentur)
    • Kreissparkasse Reutlingen
    • Volksbank Reutlingen
    • Willi Betz (Spedition)
    • Rieber (Küchentechnik)
    • Stadtwerke Reutlingen
    • I-Point Systems (Software)
    • Schneider Airsystems (Druckluftsysteme)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Reutlingen

    Reutlingen, so die Vermutung, kann es gar nicht schlecht gehen. Die Stadt liegt so nahe an Stuttgart, dass sie automatisch von der Wirtschaftskraft der Landeshauptstadt mitgezogen wird.

    Wer hier keinen Job findet, pendelt einfach eine halbe Stunde mit dem Auto nach Stuttgart – oder in eine der anderen Gemeinden in der Region Neckar-Alb, zu der auch Tübingen zählt. Traditionell stark sind hier der Maschinenbau und die Textilindustrie. Mittlerweile haben auch Biotechnologie, IT, Holzwirtschaft, regenerative Energien und Medizintechnik ihren Stellenwert deutlich steigern können.

    Das Risiko, in Reutlingen auf Dauer ohne Job zu bleiben, ist gering. Die Arbeitslosigkeit befindet sich auf Bonsai-Niveau, die Wirtschaftsstruktur ist typisch schwäbisch. Es gibt hier Automobilzulieferer und Maschinenbauer, IT-Dienstleister und Nahrungsmittelhersteller.

    Insgesamt zählt Reutlingen 5.000 Betriebe, vor allem mittelständische. Jobs in Reutlingen gibt es hauptsächlich in:

    • Elektrotechnik und Elektronik
    • Maschinenbau und Automatisierung
    • Handel
    • Logistik
    • Handwerk
    • Dienstleistungen

    Einer der wichtigsten Arbeitgeber ist die Manz AG. Die Hightech-Maschinenbauer stehen stellvertretend für die vielfältigen Perspektiven in der Region. Sie beschäftigen an ihrem Stammsitz Fachkräfte in den verschiedensten Bereichen, in Produktion, Verwaltung, Produktmanagement, Vertrieb und IT. Im Mai wollte Manz unter anderem diese Jobs in Reutlingen besetzen:

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Für Pendler kann sich Reutlingen als Wohnort lohnen. Wer hier 50.000 Euro im Jahr verdient, müsste in Stuttgart schon knapp 60.000 Euro mit nach Hause bringen, um den Lebensstandard halten zu können. Das sagt der Lebenshaltungskosten-Vergleich von Finanzscout24.

    Im Vergleich mit der Landeshauptstadt ist Reutlingen ein echtes Schnäppchen. Während die Medianmiete in Stuttgart im Jahr 2018 laut Immowelt bei 12,50 Euro pro Quadratmeter lag, wurden 40 Kilometer südlich in Reutlingen nur 9,80 Euro fällig – im Vergleich zum Vorjahr waren das sieben Prozent mehr.

    Für eine süddeutsche Stadt sind Mietpreise von weniger als zehn Euro nicht selbstverständlich. Trotzdem ist Reutlingen nicht der Preis-Primus in der Region. In Pforzheim liegt die Medianmiete bei 8,00 Euro, in Heilbronn ebenfalls bei 9,80 Euro. Karlsruhe ruft 10,00 Euro auf, Ulm 9,90 Euro.

    Von 2012 bis 2017 waren die Mietpreise in Reutlingen um 23 Prozent angestiegen. In Stuttgart betrug der Anstieg im gleichen Zeitraum sogar 27 Prozent.

    Immobilienkäufer müssen in Reutlingen mit Quadratmeterpreisen von 3.090 Euro kalkulieren. Das sind immerhin rund 1.000 Euro weniger als in Stuttgart, wo 4.080 Euro aufgerufen werden. In Pforzheim dagegen kostet der Quadratmeter nur 2.350 Euro, in Heilbronn 2.780 Euro und in Karlsruhe und Ulm jeweils 3.250 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Reutlingen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Reutlingen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Reutlingen finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Reutlingen finden Sie hier.
    • Die IHK Reutlingen finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Reutlingen finden Sie hier.
    [Bildnachweis: LaMiaFotografia by Shutterstock.com]

    Jobs in Pforzheim: Glänzende Aussichten in der Goldstadt

    Jobs in Pforzheim

    In Pforzheim ist nicht alles Gold, was glänzt. Das ist ganz wörtlich zu nehmen. Zwar hat die deutsche Schmuckindustrie hier noch immer ihr Zentrum. Im historischen Vergleich hat sie aber stark an Bedeutung verloren. Auf Halsketten und Ohrringe sind die Pforzheimer aber gar nicht mehr angewiesen. Jobs in Pforzheim gibt es auch im Maschinenbau, in Beratung und Marketing – und in einem Wirtschaftsbereich, der von Amazon umgekrempelt wurde…

    Jobs Pforzheim: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Pforzheim ist die Goldstadt. „Keine andere Stadt in Deutschland ist so eng mit der Geschichte der Schmuck- und Uhrenindustrie verbunden“, heißt es auf ihrer Homepage. Noch immer kommt ein großer Teil des deutschen Schmucks von hier. An der Goldschmiedeschule können sich seit 250 Jahren Uhrmacher ausbilden lassen.

    Aber Pforzheim ist nicht nur golden, sondern auch grün. Hier treffen Schwarzwald und Kraichgau aufeinander. Darum sieht sich die Goldstadt gleichzeitig als „Tor zum Schwarzwald“. Wanderer starten von Pforzheim gerne ihre langen Touren nach Süden, ins Allgäu oder in die Schweiz.

    Strahlend schön ist die alte Residenzstadt aber leider gar nicht mehr. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie nahezu vollständig zerstört. Dass Pforzheim über den Tellerrand hinausblickt, beweist das DDR-Museum, das hier im Südwesten sicher nicht jeder Besucher vermutet hätte.

    Eine Top-Wohnlage in Pforzheim ist die Südoststadt. Am Hachel im Norden ist ein erlesenes kleines Viertel. Familien schätzen Wolfsberg. Gerne lassen sich hier auch Pendler nieder, die in Karlsruhe oder Stuttgart arbeiten, aber nicht die horrenden Preise zahlen wollen. Als Pforzheimer Problemzone gilt die Oststadt.

    Arbeitsmarkt in Pforzheim

    Pforzheim hat in den vergangenen Jahren gut dotierte Jobs verloren. Hinzu kamen vor allem Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor. Dennoch ist die Lage in der Stadt noch immer solide. Rund 3.860 Pforzheimer waren im April 2019 arbeitslos, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent.

    In ganz Baden-Württemberg liegt sie allerdings nur bei 3,1 Prozent. Und auch die anderen Großstädte im Land stehen besser da als Pforzheim. So beträgt die Arbeitslosigkeit in Tübingen 2,5 Prozent, in Ludwigsburg 2,7 Prozent, in Reutlingen 3,2 Prozent, in Stuttgart 4,0 Prozent und in Heilbronn 4,7 Prozent.

    Die Pforzheimer Arbeitslosenquote befindet sich sogar über dem gesamtdeutschen Durchschnittswert. Dieser liegt bei 4,9 Prozent (April 2019).

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Fach- und Führungskräfte werden in Baden-Württemberg fürstlich entlohnt. Der Stepstone-Gehaltsreport sieht sie bei einem jährlichen Durchschnittsgehalt von 62.375 Euro. Laut Xing-Gehaltsstudie kommen sie sogar auf 72.526 Euro im Jahr.

    Und auch andere Arbeitnehmer verdienen in Baden-Württemberg prächtig. So liegt das Durchschnittsgehalt im Land nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de bei 48.870 Euro. Nur in Hessen ist es höher.

    In der Stadt Pforzheim verdienen Arbeitnehmer monatlich 3.249 Euro. Dabei handelt es sich um das Medianeinkommen: 50 Prozent aller Gehälter befinden sich über dieser Marke und 50 Prozent darunter. Damit liegt der Pforzheimer Wert nur knapp über dem gesamtdeutschen von 3.209 Euro.

    Mit den beiden großen Nachbarn kann Pforzheim nicht mithalten. So können Stuttgarter mit einem Medianeinkommen von 4.351 Euro rechnen, Karlsruher mit 3.682 Euro.

    Zu den anderen Städten in der Region ist man dagegen auf Tuchfühlung. In Reutlingen beträgt das Mediangehalt 3.496 Euro, in Tübingen 3.484 Euro und in Heilbronn 3.372. In Ludwigsburg verdient man dagegen 3.676 Euro, in Esslingen 3.740 Euro und in Böblingen phänomenale 4.596 Euro.

    Wichtige Arbeitgeber in Pforzheim

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Pforzheim:

    • Witzenmann-Gruppe (Metallverarbeitung)
    • Klingel-Gruppe (Versandhaus)
    • Sparkasse Pforzheim Calw
    • Amazon (Logistik)
    • Siloah St. Trudpert Klinikum
    • Stöber Antriebstechnik
    • G.Rau (Metallverarbeitung)
    • Admedes (Medizintechnik)
    • Thost Projektmanagement
    • SWP Stadtwerke Pforzheim
    • Agosi Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt (Goldhandel)
    • Kramski (Spritztechnologie)
    • Diringer und Scheidel (Bau)
    • Inovex (IT-Dienstleistungen)
    • Omikron Data Quality (Software)
    • Weber-Ingenieure
    • Meyle und Müller (Mediendienstleistungen)
    • Uniserv (Software)
    • Apollon GmbH (IT-Dienstleistungen)
    • Aktivbank AG
    • Aristo (Uhren)
    • Doduco (Elektrotechnik)
    • Wellendorff (Schmuck)
    • Hochschule Pforzheim
    • Helios Klinikum Pforzheim
    • Bader Versand

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Pforzheim

    Pforzheim liegt auf halber Strecke zwischen Karlsruhe und Stuttgart. Die ganze Region ist das Powerhouse der deutschen Wirtschaft. Leider fällt Pforzheim im Vergleich zu seinen Nachbarstädten ein wenig ab.

    Seit den Achtzigerjahren steckt die Stadt im Strukturwandel. Industriearbeitsplätze gingen verloren, vor allem in der Uhren- und Schmuckindustrie. Trotzdem stammt ein großer Teil des deutschen Schmucks noch immer aus Pforzheim. Schmuckhersteller Wellendorff sitzt südlich der Enz. Am Stadtgarten steht zudem das Schmuckmuseum.

    Im Städteranking 2018 des Beratungsunternehmens IW Consult kam Pforzheim auf Rang 35 von 71 Großstädten in Deutschland – eigentlich ein solider Mittelfeldplatz, für eine süddeutsche Stadt aber eher schwach. Problematisch sind demnach die Wirtschaftsstruktur in Pforzheim, der Immobilienmarkt und die Forschungsstärke der Unternehmen. Die gute Nachricht: Um den lokalen Arbeitsmarkt ist es gar nicht so schlecht bestellt.

    Jobs in Pforzheim gibt es vor allem in diesen Bereichen:

    Groß ist Pforzheim im Versandhandel. Mit Wenz, Bader und Klingel haben drei Versandhäuser ihr Stammhaus in der Stadt. Zwar ist US-Riese Amazon mit einem Logistikzentrum vertreten, doch für die Stadt noch wertvoller ist wohl die Unternehmenszentrale von Klingel. Mit rund 2.500 Mitarbeitern ist das Versandhaus einer der größten Arbeitgeber. Jobs in Pforzheim gibt es hier unter anderem für:

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Pforzheim ist von allen Großstädten Baden-Württembergs die günstigste. Wer hier 50.000 Euro pro Jahr verdient, bräuchte in Stuttgart laut Financescout24 schon über 63.000 Euro, um den Lebensstandard halten zu können. Auch in Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim, Stuttgart, Ulm und sogar Reutlingen sowie Heilbronn sind die Lebenshaltungskosten höher als in Pforzheim.

    Die Medianmiete lag in Pforzheim 2018 nach Angaben von Immowelt bei 8,00 Euro pro Quadratmeter – für eine süddeutsche Großstadt geradezu ein Spottpreis. Für Pendler ist Pforzheim daher hochinteressant, bis nach Stuttgart sind es nur rund 50 Kilometer.

    In der Landeshauptstadt müssen Mieter 12,50 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen, in Heidelberg und Freiburg 12,00 Euro, in Karlsruhe 10,00 Euro. Auch Heilbronn und Reutlingen mit je 9,80 Euro sowie Mannheim mit 9,50 Euro sind weniger kostspielig.

    Von 2012 bis 2017 waren die Mietpreise in Pforzheim aber immerhin um 19 Prozent gestiegen. Stuttgart erlebte im gleichen Zeitraum einen Anstieg um 27 Prozent.

    Käufer einer Immobilie benötigen in Pforzheim pro Quadratmeter 2.350 Euro. Die Kaufpreise stiegen damit von 2017 auf 2018 um 16 Prozent – das ist viel.

    Zum Vergleich: In Stuttgart schlägt der Kauf mit 4.080 Euro pro Quadratmeter zu Buche. In Heidelberg, Ulm und Karlsruhe müssen Käufer 3.250 Euro locker machen, in Reutlingen 3.090 Euro, in Heilbronn 2.780 Euro, in Mannheim 2.570 Euro und in Freiburg sogar 4.260 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Pforzheim selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Pforzheim suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Pforzheim finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Pforzheim finden Sie hier.
    • Die IHK Nordschwarzwald finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Karlsruhe, Außenstelle Pforzheim/Enzkreis finden Sie hier.
    • Jobs in Pforzheim finden Sie hier.
    [Bildnachweis: Evan Frank by Shutterstock.com]

    Jobs in Heidelberg: Wo Sie richtig schön arbeiten

    Jobs in Heidelberg

    Heidelberg ist schön. Heidelberg ist schlau. Heidelberg ist gesund. Wäre die Stadt ein Single, würde sie problemlos an Dates kommen. Auch für Arbeitnehmer ist sie attraktiv. Jobs in Heidelberg gibt es in Wissenschaft und Forschung oder bei einem der vielen Medizintechnik-Unternehmen. Und bei dem DAX-Konzern, der seine Heimatstadt stolz im Titel trägt…

    Jobs Heidelberg: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Heidelberg ist der Inbegriff der Romantik. Das Schloss, die malerische Altstadt, der Neckar, das alles umrahmt von Bergen – kein Wunder, dass die Dichter des 19. Jahrhunderts Heidelberg liebten. Hölderlin, Brentano oder Eichendorff prägten hier einen ganz eigenen Stil: die Heidelberger Romantik.

    Heute ist der verwunschen-verschlungene Philosophenweg eine der Hauptattraktionen. Jedes Jahr kommen nach Angaben der Stadt 11,9 Millionen Gäste nach Heidelberg.

    Der Zweite Weltkrieg ging nahezu spurlos an Heidelberg vorbei, die Altstadt ist intakt. Das unterscheidet die Stadt von den meisten anderen Großstädten des Landes. Auch die Ruprecht-Karls-Universität lockt Zugereiste an. Sie wurde im Jahr 1386 gegründet und gilt als die älteste Universität Deutschlands.

    Eine Metropole ist Heidelberg mit seinen 160.000 Einwohnern, darunter viele Wissenschaftler und Studenten, nicht. Aber sie liegt in einer großen Agglomeration, der Metropolregion Rhein-Neckar, die fast 2,5 Millionen Einwohner zählt. Die Industriestädte Mannheim und Ludwigshafen liegen direkt neben Heidelberg, auch nach Karlsruhe und Darmstadt ist es nicht weit.

    Beliebte Wohnlagen in Heidelberg sind Dossenheim, Sandhausen oder Eppelheim.

    Einen zweifelhaften Ruf hat Emmertsgrund im Südosten der Stadt. Generell mangelt es an Wohnungen. Auf dem Gelände des früheren Güterbahnhofs entstehen gerade welche, hier wird seit einigen Jahren die sogenannte Bahnstadt gebaut. Letztlich soll hier die größte Passivhaussiedlung der Welt stehen.

    Arbeitsmarkt in Heidelberg

    Polemisch könnte man sagen: Wer in Baden-Württemberg keinen Job findet, ist selbst Schuld. Die Arbeitslosigkeit lag im Wirtschaftswunderland im April 2019 bei gerade mal 3,1 Prozent. Es herrscht de facto Vollbeschäftigung.

    Das ist in Heidelberg nicht anders. Nur 2.900 Heidelberger sind offiziell ohne Job. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent. Im benachbarten Mannheim sind es 4,8 Prozent, in Karlsruhe 3,8 Prozent, in Speyer 5,7 Prozent und in Heilbronn 4,7 Prozent.

    In ganz Deutschland liegt die Arbeitslosenquote bei 4,9 Prozent. Das einzige Land, das Baden-Württemberg in dieser Beziehung hinter sich lässt, ist Bayern. Im Nachbarland sind sogar nur 2,8 Prozent arbeitslos.

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Baden-Württemberg lockt mit hohen Gehältern. Das Durchschnittsgehalt liegt nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de bei 48.870 Euro im Jahr. Nur Hessen zahlt mehr. Auch liegt es über dem gesamtdeutschen Wert von 45.000 Euro. Uni-Absolventen steigen in Baden-Württemberg sogar mit 50.109 Euro in den Beruf ein.

    Insgesamt kommen Fach- und Führungskräfte im Südwesten laut Stepstone-Gehaltsreport auf 62.375 Euro jährlich. Auch hier gilt: Nur in Hessen wird noch besser gezahlt. Die Xing-Gehaltsstudie sieht Fach- und Führungskräfte in Baden-Württemberg sogar bei 72.526 Euro per annum.

    Heidelberg ist vor allem für Ingenieure lukrativ. Absolventen verdienen in der Stadt laut gehalt.de durchschnittlich 57.950 Euro – und das als Berufseinsteiger. Sogar für Geisteswissenschaftler füllt sich in Heidelberg die Lohntüte. Das durchschnittliche Gehalt bei bis zu drei Jahren Berufserfahrung liegt für sie bei durchschnittlich 41.478 Euro brutto im Jahr.

    Das Mediangehalt aller Arbeitnehmer beträgt in Heidelberg nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 3.718 Euro monatlich. Ein Top-Wert, der aber von den unmittelbaren Nachbarn noch übertrumpft wird. So liegt das Medianeinkommen in Mannheim bei 3.829 Euro und in Ludwigshafen sogar bei 4.534 Euro. Nur Karlsruhe reicht mit 3.682 Euro nicht ganz heran. Median heißt: 50 Prozent aller Gehälter liegen über dem Wert und 50 Prozent unter ihm.

    Wichtige Arbeitgeber in Heidelberg

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Heidelberg:

    • HeidelbergCement AG (Baustoffe)
    • Heidelberger Druckmaschinen
    • ADM Wild Europe (Lebensmittelindustrie)
    • Breer Gebäudedienste Heidelberg
    • Sparkasse Heidelberg
    • Stadtwerke Heidelberg
    • Universität Heidelberg
    • Universitätsklinikum Heidelberg
    • SRH Holding (Bildung- und Gesundheitsdienstleistungen)
    • Limbach Gruppe (Labordienstleistungen)
    • Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg
    • SNP Schneider-Neureither Partner SE (Software und IT-Beratung)
    • GA-tec Gebäude- und Anlagentechnik
    • Springer-Verlag GmbH
    • SAS Institute (Business Intelligence)
    • Verivox (Online-Dienstleister)
    • Falk und Co. (Wirtschaftsprüfung)
    • CBS Corporate Business Solutions (IT-Beratung)
    • Axactor (Forderungsmanagement)
    • Heidelberg Engineering (Medizingeräte)
    • GFN AG (IT-Dienstleistungen)
    • Unternehmensgruppe Bung (Ingenieurdienstleistungen)
    • Molecular Health (Medizintechnik)
    • Sygnis AG (Medizin)
    • Ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung
    • Zet Visions AG (Software)
    • ABB Stotz-Kontakt (Energie- und Automationstechnik)
    • Henkel-Teroson (Karosseriebeschichtungen)
    • Lamy (Schreibgeräte)
    • Prominent GmbH (Dosiertechnik)
    • Rockwell Collins (Luft- und Raumfahrt)
    • Volksbank Kurpfalz

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Heidelberg

    Heidelberg ist eine Denker-Stadt. Davon zeugen ihre Geschichte, der Philosophenweg und die Ruprecht-Karls-Universität, eine der klassischen Universitäten des Landes. Noch heute haben die Geisteswissenschaften an der Heidelberger Uni einen großen Stellenwert.

    Gedanken macht man sich viele in Heidelberg. Zum Beispiel darüber, wie man dem teuflischen Krebs am besten beikommt. Das Deutsche Krebsforschungszentrum sitzt mit seinen rund 3.000 Mitarbeitern direkt neben der Neckarwiese. Die Max-Planck-Gesellschaft ist mit vier Instituten vertreten. In Heidelberg beschäftigen sich ihre Forscher mit so unterschiedlichen Themen wie dem Völkerrecht, der Kernphysik, Astronomie und medizinischer Forschung.

    121.000 Erwerbstätige gibt es insgesamt in Heidelberg. Die meisten von ihnen – über 107.000 – arbeiten im Dienstleistungssektor. Die Industrie weist immerhin 14.400 Beschäftigte auf.

    Die Stadt ist sogar Heimat eines DAX-Konzerns. Seit 2010 ist Baustoffhersteller HeidelbergCement Mitglied des elitären Klubs. Von Heidelberg aus hat sich das Unternehmen in die ganze Welt verbreitert, ist heute mit 59.000 Mitarbeitern in 60 Ländern aktiv.

    Im Mai 2019 suchte Heidelberg Cement zum Beispiel Verstärkungen für diese Jobs in Heidelberg:

    • SAP-Analyst
    • Haustechniker
    • Software Asset Management Spezialist
    • Sekretär
    • Tax Reporting Expert
    • Supply Chain Management Spezialist
    • Controller
    • Data Protection Manager
    • Senior Manager Enterprise Architecture
    • Einkäufer
    • Business Partner
    • Application Specialist
    • Behavioral Data Analyst
    • Produktingenieur
    • Cloud Devops Engineer
    • Cloud Network Engineer
    • Platform Engineer (.NET)
    • UI/UX Designer

    Daneben gibt es in der Stadt zahlreiche Mittelständler und Weltmarktführer. Unter ihnen so illustre Namen wie Heidelberger Druckmaschinen, Füller-Spezialist Lamy oder Wissenschaftsverlag Springer.

    Fazit: Heidelberg ist eine Top-Adresse. Im Städteranking 2018 von IW Consult belegte man Platz 22 von 71 deutschen Großstädten. In den höchsten Tönen gelobt wird Heidelberg für seine Wirtschaftsstruktur und Lebensqualität. Und die Zukunft verspricht sogar noch besser zu werden. Im Zukunftsranking kam die Stadt – ihrer Forschungsstärke und Kreativität zum Dank – sogar auf Platz zehn.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Heidelberg ist schön – und schön teuer. Die Medianmiete lag nach Angaben der Plattform Immowelt bei 12,00 Euro pro Quadratmeter. Im Jahr zuvor waren es noch 10,60 Euro. Von allen 79 Großstädten, die Immowelt untersucht hat, war der Preisanstieg in Heidelberg mit 13 Prozent am größten (neben Berlin).

    Allerdings relativiert sich das wieder, wenn man den Fünf-Jahres-Zeitraum von 2012 bis 2017 zu Rate zieht. In dieser Zeit erhöhten sich die Mieten in Heidelberg „nur“ um sieben Prozent. Die meisten anderen Städte mussten mit zweistelligen Preissteigerungen klarkommen, in machen Städten lag diese sogar bei über 30 Prozent.

    Dennoch: Das Mietniveau in Heidelberg ist hoch. Nebenan in Mannheim ist es mit 9,50 Euro pro Quadratmeter viel billiger, in Ludwigshafen werden sogar nur 8,10 Euro verlangt.

    Heidelberg schlägt zudem Städte wie Karlsruhe (10,00 Euro), Wiesbaden (10,70 Euro), Darmstadt (11,10 Euro) und Mainz (11,80 Euro). Teurer sind Stuttgart (12,50 Euro) und Frankfurt (13,90 Euro). Speziell kleine Wohnungen können in Heidelberg aber auch gut und gerne 14 Euro pro Quadratmeter kosten.

    Wer eine Immobilie in Heidelberg kaufen will, muss ebenfalls tief in die Tasche greifen. Der Quadratmeter kostet 3.250 Euro. Zum Vergleich: In Mannheim kostet die Immobilie 2.570 Euro pro Quadratmeter, in Ludwigshafen sogar nur 1.940 Euro. Karlsruhe liegt mit 3.250 Euro exakt auf dem Heidelberger Niveau. In Mainz werden 3.140 Euro aufgerufen, in Wiesbaden 3.350 Euro und in Frankfurt 4.430 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Heidelberg selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Heidelberg suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Heidelberg finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Heidelberg finden Sie hier.
    • Die IHK Rhein-Neckar finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald finden Sie hier.
    • Jobs in Heidelberg finden Sie hier.
    [Bildnachweis: Reinhard Frank by Shutterstock.com]

    Jobs in Koblenz: Die schönsten Stellen am Rhein

    Jobs in Koblenz

    In Koblenz lässt es sich aushalten. Durchs herrliche Obere Mittelrheintal kann man stundenlang umherwandern oder -radeln. Zum Beispiel im Urlaub. Dafür braucht man aber einen Job, am besten einen guten. Jobs in Koblenz schaffen Maschinenbauer und IT-Unternehmen, Automobilzulieferer und Händler. Auch ist Koblenz anziehend für alle, die gerne Uniform tragen. Die bekommt man bei einem der wichtigsten Arbeitgeber der Stadt…

    Jobs Koblenz: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Koblenz verbindet. Das stimmt definitiv. Das Deutsche Eck ist da, wo Vater Rhein auf Mutter Mosel trifft. Das wussten schon die alten Römer, die bei Koblenz vor rund 2.000 Jahren eine Siedlung gründeten. Besiedelt worden ist die Gegend aber wohl schon in der Steinzeit.

    Seit 2010 können Besucher auch per Seilbahn über den Rhein schweben. Dabei geraten die Festung Ehrenbreitstein und das romantische Schloss Stolzenfels, das erhaben über dem Rhein thront, in den Blick. Zwei Sehenswürdigkeiten in Koblenz.

    Das Obere Mittelrheintal, zu dem Koblenz gehört, verkörpert mit seinen Weinhängen, Baudenkmälern, Felsvorsprüngen und Rheinufern Rheinromantik pur. Ein herrliches Stück Erde. Wem es hier schon wieder zu behaglich ist, der fährt einfach 120 Kilometer nach Frankfurt – oder genauso lange in die entgegengesetzte Richtung nach Köln.

    Die begehrtesten Wohnlagen der Stadt sind Oberwerth, die Südliche Vorstadt, Pfaffendorf und die Altstadt. In Metternich quartieren sich gerne Studierende ein. Doch nicht immer ist es harmonisch in Koblenz. In Lützel, Neuendorf und Wallersheim lebt es sich besonders gefährlich – Hochwassergefahr! Einen schlechten Leumund hat Koblenz-Asterstein im Osten der Stadt.

    Arbeitsmarkt in Koblenz

    Der Koblenzer Arbeitsmarkt ist vergleichsweise robust. Im April 2019 gab es in der Stadt nur ca. 3.330 Arbeitslose. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,4 Prozent.

    Sie liegt damit aber über dem Gesamtwert von Rheinland-Pfalz (4,3 Prozent). Von den größeren Städten des Landes stehen nur Trier mit 4,9 Prozent und Mainz mit 5,3 Prozent besser da als Koblenz. In Worms dagegen liegt die Arbeitslosigkeit bei 6,7 Prozent, in Ludwigshafen bei 7,9 Prozent, in Kaiserslautern bei 8,6 Prozent und in Pirmasens sogar bei 10,9 Prozent.

    Zum Vergleich: In ganz Deutschland beträgt die Arbeitslosigkeit 4,9 Prozent. In Westdeutschland liegt sie bei 4,6 Prozent – diesen Wert unterbietet Rheinland-Pfalz also sogar noch.

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Die Gehälter in Rheinland-Pfalz können sich sehen lassen. Das Durchschnittsgehalt für einen Arbeitnehmer liegt hier nach Angaben der Gehaltsplattform gehalt.de bei 44.235 Euro im Jahr. In ganz Deutschland verdient man im Schnitt 45.000 Euro. Eine dickere Lohntüte als in Rheinland-Pfalz erhält man nur in Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

    Laut Stepstone-Gehaltsreport gehen Fach- und Führungskräfte in Rheinland-Pfalz mit durchschnittlich 55.275 Euro jährlich nach Hause. Die Xing-Gehaltsstudie hat für sie gar ein Durchschnittsgehalt von 66.528 Euro berechnet.

    In der Stadt Koblenz liegt das Mediangehalt bei 3.354 Euro monatlich. Das Mediangehalt ist der Wert, über dem 50 Prozent aller Gehälter liegen. Die anderen 50 Prozent liegen darunter. Für ganz Deutschland beträgt das Medianeinkommen 3.209 Euro.

    Im Vergleich der fünf Großstädte in Rheinland-Pfalz schneidet Koblenz mäßig ab. Ganz vorne rangiert BASF-Hochburg Ludwigshafen mit einem Mediangehalt von 4.534 Euro. Dahinter kommt die Landeshauptstadt Mainz mit 3.554 Euro vor IT-Zentrum Kaiserslautern mit 3.407 Euro. Koblenz liegt auf Rang vier und kann damit lediglich Trier hinter sich lassen. Die alte Römerstadt bringt es nur auf ein Mediangehalt von 3.153 Euro.

    Wichtige Arbeitgeber in Koblenz

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Koblenz:

    • Debeka Gruppe (Versicherungen)
    • ZF TRW (Automotive)
    • Stabilus (Hydraulik)
    • Aleris Rolled Products (Aluminium)
    • Amazon (Handel)
    • Bundeswehr
    • Löhr und Becker (Automobilhandel)
    • Sparkasse Koblenz
    • CompuGroup Medical SE (Software)
    • Armon Zeitarbeit
    • Energieversorgung Mittelrhein
    • Krankenhaus der Barmherzigen Brüder
    • GI Group Germany (Zeitarbeit)
    • Canyon Bicycles (Fahrradhersteller)
    • Dornbach (Wirtschaftsprüfung/Steuerberatung)
    • Trans Regio (Eisenbahnverkehrsunternehmen)
    • Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
    • Deinhard KG (Sektkellerei)
    • Görlitz AG (Smart Metering)
    • Kevag (Telekommunikation)
    • MMV Bank
    • RMV Rhein-Mosel Verkehrsgesellschaft
    • Scania Deutschland (Nutzfahrzeuge)
    • Volksbank Koblenz Mittelrhein
    • MPS Public Solutions (Software)
    • Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein
    • KSV Koblenzer Steuerungs- und Verteilungsbau (Industriedienstleister)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Koblenz

    Koblenz hat Tradition – unter anderem als Garnisonsstadt. Die Bundeswehr ist auch heute noch einer der wichtigsten Arbeitgeber. Immerhin stehen in Koblenz das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), das Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr, das Bundeswehrzentralkrankenhaus (BwZk) und das Zentrum für Innere Führung. 8.000 Menschen gibt die Truppe in Koblenz Arbeit.

    Darüber hinaus verfügt die Stadt über einen gesunden Wirtschaftsmix, hat sich in den zurückliegenden Jahren gut entwickelt. Es gibt Versicherer und Banken, Maschinenbauer und Automobilzulieferer, IT- und Telekommunikationsunternehmen.

    ZF TRW zum Beispiel stellt in Koblenz elektronisch geregelte Fahrsicherheitssysteme, Bremskraftverstärker und Scheibenbremssysteme für Fahrzeughersteller weltweit her. 2.100 Menschen arbeiten am Standort.

    Auch hat sich Koblenz seinen Platz auf der IT-Landkarte erkämpft. 60 IT-Firmen beschäftigen immerhin schon 3.000 Mitarbeiter. Sie profitieren von der Universität Koblenz-Landau, an der momentan 1.600 Studenten im Fach Informatik eingeschrieben sind.

    Ingesamt gibt es in Koblenz nach Angaben der Stadt mehr als 100.000 Beschäftigte, davon fast 73.000 sozialversicherungspflichtig. Bei einer Einwohnerzahl von 113.000 sind das Zahlen, die sich sehen lassen können.

    Jobs in Koblenz schaffen:

    • Bundeswehr
    • Verwaltung
    • Dienstleistungen
    • Gesundheit und Medizin
    • Handel
    • Handwerk
    • Hochschule und Bildung
    • Industrie
    • Informationstechnologie
    • Logistik
    • Touristik

    Dass Koblenz ein guter Platz zum Arbeiten ist, bestätigte auch das Städteranking im vergangenen Jahr von IW Consult. Hier landete Koblenz auf Platz 33 von 71 Großstädten in Deutschland. Punkten kann die Stadt vor allem mit ihrer gesunden Wirtschaftsstruktur und einer hohen Lebensqualität.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Koblenz liegt in der Mitte zwischen zwei Ballungsräumen – der rheinländischen Achse Bonn-Köln-Düsseldorf im Nordwesten und dem Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt im Südosten. Das scheint – zumindest preislich – ein Vorteil zu sein.

    Die Koblenzer wohnen deutlich günstiger als ihre Nachbarn. So lag die Medianmiete laut Immowelt bei 7,90 Euro.

    85 Kilometer weiter nördlich in Bonn werden 9,70 Euro veranschlagt, in Köln 10,90 Euro und in Düsseldorf 10,40 Euro. Noch kostspieliger ist das Rhein-Main-Gebiet. Wiesbaden verlangt pro Quadratmeter 10,70 Euro, Darmstadt 11,10 Euro, Mainz 11,80 Euro und Frankfurt sogar 13,90 Euro.

    Für eine westdeutsche Großstadt, die nicht im Ruhrgebiet oder in Norddeutschland liegt, weist Koblenz damit sehr akzeptable Mietpreise auf. Städte wie Duisburg oder Gelsenkirchen liegen bei rund 6,00 Euro pro Quadratmeter – viel billiger wird es nicht.

    Vor allem für kleine Wohnungen müssen Mieter in Koblenz allerdings auch mit Preisen jenseits der 10-Euro-Marke pro Quadratmeter rechnen. Und: Von 2012 bis 2017 sind die Mietpreise in Koblenz um 21 Prozent gestiegen – und damit schneller als in Bonn oder Frankfurt.

    Für Immobilienkäufer ist das Koblenzer Preisniveau schon nicht mehr so günstig. 2018 kostete der Quadratmeter 2.560 Euro – zehn Prozent mehr als im Jahr davor.

    Zum Vergleich: In Saarbrücken kostet die Immobilie nur 1.540 Euro pro Quadratmeter, in Mannheim dagegen schon 2.570 Euro. In Bonn werden 2.710 Euro aufgerufen, in Köln 3.230 Euro und in Düsseldorf 3.320 Euro. In Mainz werden 3.140 Euro fällig, in Wiesbaden 3.350 Euro und in Frankfurt 4.430 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Koblenz selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Koblenz suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Koblenz finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen finden Sie hier.
    • Die IHK Koblenz finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Koblenz finden Sie hier.
    [Bildnachweis: saiko3p by Shutterstock.com]

    Jobs in Trier: So erfolgreich wie die Römer

    Jobs in Trier

    Trier lebt von seiner Geschichte. Die ist glorreich. Ganz so übel ist es aber auch im Hier und Jetzt nicht. Winzer und Genussmittelhersteller, Textilwirtschaft und Automobilzulieferer sorgen dafür, dass sich die Trierer ihren Wein schmecken lassen können. Viele Jobs in Trier entstehen auch im Tourismus. Und das liegt keineswegs nur am Dom und der Porta Nigra…

    Jobs Trier: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Trier ist ein städtisches Superlativ. Die Stadt wurde vor über 2.000 Jahren gegründet und trägt den Titel der ältesten Stadt Deutschlands mit Stolz. Gut möglich, dass das wirklich stimmt. Gesichert aber ist dies nicht.

    Die Römer nannten Trier damals Augusta Treverorum. Heute ist die Römersiedlung auf rund 110.000 Einwohner angewachsen. Ihr Wahrzeichen stammt von 170 nach Christus – und es versetzt die vielen Besucher Triers direkt in die Antike. Die Porta Nigra ist verblüffend gut erhalten. Dass das römische Stadttor zum Unesco-Weltkulturerbe zählt, ist eine Selbstverständlichkeit.

    Doch haben die Römer hier noch sehr viel mehr hinterlassen: Kaiserthermen, Amphitheater, Konstantinbasilika. Aus dem Mittelalter stammt der Trierer Dom, der älteste Dom Deutschlands.

    Kein Wunder, dass Trier ein Magnet für Touristen ist. Auch immer mehr Chinesen nehmen die lange Reise auf sich. Aber nicht wegen Antike und Mittelalter, sondern wegen des wohl berühmtesten Sohnes der Stadt.

    Karl Marx wurde 1818 in Trier geboren, 200 Jahr später weihte man die Karl-Marx-Statue in der Trierer Innenstadt ein. Nicht weit entfernt befindet sich das Marxsche Geburtshaus, das zum Museum umgewandelt wurde.

    Die Weinberge der Mosel versorgen Trier mit Wein – und im Sommer mit Weinfesten. Das hätte sicher auch den Römern gefallen. Trier versprüht Lebensfreude. Besonders wohl fühlen sich Studenten und Senioren, auch der eine oder andere EU-Beamte pendelt von Luxemburg hierher. Bis zur Grenze sind es nur gut 20 Minuten mit dem Auto.

    Gerne wohnen sie in Trier-Mitte, Heiligkreuz oder Hockweiler. Tarforst liegt nahe an der Universität, Feyen und Weismark gelten als Stadtteile der Zukunft.

    Arbeitsmarkt in Trier

    Bei 4,3 Prozent lag die Arbeitslosenquote in Rheinland-Pfalz. Damit liegt sie sogar noch deutlich unter dem deutschen Schnitt von 4,9 Prozent.

    In der Stadt Trier gibt es nur knapp 3.000 Arbeitslose. Mit der Quote von 4,9 Prozent kann sie sich im Städtevergleich sehen lassen. So liegt die Arbeitslosenquote in der Landeshauptstadt Mainz bei 5,3 Prozent, in Koblenz bei 5,4 Prozent, in Worms bei 6,7 Prozent, in Ludwigshafen bei 7,9 Prozent, in Kaiserslautern bei 8,6 Prozent und in Pirmasens sogar bei 10,9 Prozent.

    Fazit: Trier geht’s gut. Auch der Ausbildungsmarkt ist gesund.

    Laut Agentur für Arbeit Trier wurden für das Ausbildungsjahr 2018/19 deutlich mehr freie Stellen gemeldet als im Vorjahr. Die meisten Angebote gibt es im kaufmännischen Bereich, zum Beispiel für Kaufleute im Einzelhandel und für Büromanagement, sowie für Verkäufer, KfZ-Mechatroniker und Elektroniker.

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Rheinland-Pfalz ist guter deutscher Durchschnitt, wenn es ums Gehalt geht. Im Schnitt verdient ein Arbeitnehmer hier laut gehalt.de 44.235 Euro jährlich. Für ganz Deutschland beträgt der Wert 45.000 Euro. Höher ist das Durchschnittsgehalt nur in Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

    Fach- und Führungskräfte kommen nach Stepstone-Angaben auf 55.275 Euro im Jahr. Das sind 10.000 Euro weniger als in Hessen (dem Erstplatzierten), aber 13.000 mehr als in Mecklenburg-Vorpommern (dem Letztplatzierten). Die Xing-Gehaltsstudie hat für Fach- und Führungskräfte in Rheinland-Pfalz sogar ein Durchschnittsgehalt von 66.528 Euro ermittelt. Die Abstände zu den anderen Bundesländern bleiben aber ähnlich.

    Speziell in Trier ist das Gehaltsniveau eher mäßig. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit verdient ein Arbeitnehmer im Median 3.153 Euro. Das ist weniger als in ganz Deutschland (3.209 Euro). Median heißt, dass 50 Prozent mehr verdienen und 50 Prozent weniger.

    Mit den anderen Großstädten im Umkreis kann Trier nicht mithalten. Sogar Kaiserslautern liegt mit 3.407 Euro deutlich vorne, in der Stadt Koblenz verdient man 3.354 Euro und in Stuttgart 4.351 Euro. Im regionalen Vergleich wiederum sind die Trierer Gehälter gar nicht so schlecht. So beträgt das monatliche Medianeinkommen in Mayen-Koblenz nur 2.978 Euro und in Cochem-Zell 2.876 Euro.

    Wichtige Arbeitgeber in Trier

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Trier:

    • JTI International Germany (Tabakwaren)
    • Heintz van Landewyck (Tabakwaren)
    • Michelin Reifenwerke Trier (Automotive)
    • GKN Driveline Trier (Automotive)
    • Sparkasse Trier
    • Klinikum Mutterhaus
    • Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch
    • Moccamedia (Mediaagentur)
    • SWT Stadtwerke Trier
    • Köhl GmbH (Maschinenbau)
    • Natus (Industrieanlagen)
    • Polybytes (Software)
    • Alta4 AG (Software)
    • Theo Steil GmbH (Schrotthandel)
    • Steil Kranarbeiten
    • Wehrtechnische Dienststelle (Bundeswehr)
    • Finanzamt Trier
    • Volksbank Trier
    • Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.)
    • Landal GreenParks (Ferienparks)
    • Leyendecker Holzland (Handel)
    • Herres Gruppe International (Sektkellerei)
    • BüchnerBarella (Versicherungsmakler)
    • Synlab (Labordienstleistungen)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Trier

    Das schönste Kulturgut Triers ist selbstredend der Wein. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist der Weinbau ebenfalls. Ohnehin sind die Trierer echte Genießer. Mit JT International und Heintz van Landewyck zählen zwei Tabakhersteller zu den größten Arbeitgebern der Stadt.

    Die Industrie hat insgesamt aber wenig Grund zum Feiern. Von 2011 bis 2016 ist die Zahl der verarbeitenden Betriebe in Trier nach offiziellen Zahlen von 60 auf 53 zurückgegangen. Sie beschäftigten 2011 noch rund 6.850 Mitarbeiter, 2016 nur noch ca. 6.180. Während auch der Umsatz in diesem Zeitraum nachgab, stiegen parallel die Ausgaben für Löhne und Gehälter. Aus Arbeitnehmersicht ist das gar nicht so unerfreulich: Die Industriegehälter sind demnach stark gestiegen.

    Speziell die Automobilindustrie ist auch in Trier bedeutsam. Schon seit 1971 lässt Michelin hier Drahtprodukte für die Autoreifen-Produktion fertigen. Heute hat das Werk rund 100 Mitarbeiter und stellt Wulstkerne her, die den Pneu später auf der Felge halten.

    Insgesamt steigt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Trier. 2016 waren es schon fast 55.000. Sie arbeiten in diesen Bereichen:

    • Dienstleistungen: 56,8 Prozent
    • Handel, Verkehr, Gastgewerbe: 23,5 Prozent
    • Verarbeitendes Gewerbe: 11,3 Prozent
    • Land- und Forstwirtschaft: 0,3 Prozent

    Die Zahlen deuten es an. Der Tourismus ist eine tragende Säule in der alten Römerstadt. Nicht nur die Porta Nigra lockt Auswärtige nach Trier. Karl Marx sorgt sogar in Fernost für Trier-Begeisterung. Die Besucherzahlen aus China steigen, weil Marx hier groß wurde. Davon profitieren Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel.

    Weitere Branchen, die Jobs in Trier schaffen, sind:

    • Gesundheitswirtschaft
    • Nahrungs- und Genussmittelindustrie
    • Textilindustrie
    • Feinmechanik
    • Baugewerbe
    • Kunsthandwerk

    Eine Goldgrube für Jobsuchende ist Trier nicht. Im Städteranking des Beratungsunternehmens IW Consult landete Trier auf Platz 53 von 71 untersuchten Großstädten. Vor allem die Auswahl an Arbeitsplätzen ist demnach mangelhaft.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Trier ist kein billiger Standort. Die Medianmiete lag laut Immowelt bei 9,20 Euro pro Quadratmeter – ein Anstieg von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

    100 Kilometer weiter südlich in Saarbrücken wohnt es sich günstiger. In der saarländischen Landeshauptstadt werden nur 7,50 Euro pro Quadratmeter fällig. Auch Koblenz ist mit 7,90 Euro preiswerter. In Bonn (9,70 Euro), Mainz (11,80 Euro), Mannheim (9,50 Euro) und Frankfurt (13,90 Euro) ist das Preisniveau dagegen höher.

    Die niedrigsten Mietpreise weisen Städte in Ostdeutschland (z.B. Chemnitz, Cottbus), im Ruhrgebiet (z.B. Gelsenkirchen, Hagen) und in Norddeutschland (z.B. Salzgitter, Bremerhaven) auf. Am teuersten sind die Städte im Süden des Landes, in Bayern und Baden-Württemberg.

    Vor allem kleinere Wohnungen gibt es auch in Trier nur selten für weniger als zehn Euro pro Quadratmeter. Von 2012 bis 2017 sind die Mietpreise hier um elf Prozent gestiegen – das ist noch vergleichsweise moderat.

    Die Kaufpreise in Trier darf man durchaus als gesalzen bezeichnen. Der Quadratmeter kostete im Jahr 2018 im Median 2.720 Euro. 2017 waren es erst 2.440 Euro – ein Anstieg von elf Prozent innerhalb eines Jahres.

    Zum Vergleich: In Saarbrücken kostet die Immobilie nur 1.540 Euro pro Quadratmeter, in Koblenz dagegen schon 2.560 Euro. In Mannheim werden 2.570 Euro aufgerufen, in Ludwigshafen 1.940 Euro, in Mainz 3.140 Euro und in Frankfurt 4.430 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Trier selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Trier suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Trier finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Trier finden Sie hier.
    • Die IHK Trier finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer Trier finden Sie hier.
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    Jobs in Hanau: Zu schön, um wahr zu sein

    Jobs in Hanau

    Jobs in Hanau gibt es so viele wie Banken in Frankfurt. Sie sind zahlreich. Vor allem die Materialtechnologie fühlt sich in Hessen wohl. Auch Medizin-, Dental-, Energie- und Vakuumtechniker, Chemische Industrie und Textilwirtschaft schaffen viele Jobs in Hanau. Für Fachkräfte klingt das zu schön, um wahr zu sein. Ein Märchen aber ist es nicht. Und das, obwohl auch die meisten Märchen direkt aus Hanau kommen…

    Jobs Hanau: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Am Markt empfangen einen die berühmtesten Brüder Deutschlands. Das Denkmal der Brüder Grimm schmückt den Marktplatz, auf dem sich die Hanauer nicht nur zum Wochenmarkt treffen.

    Beide wurden Ende des 18. Jahrhunderts in Hanau geboren. Heute ist die Stadt drauf und dran, zum ersten Mal in ihrer Geschichte die Schwelle von 100.000 Einwohnern zu knacken. Ländlich ist Hanau aber ohnehin nicht. Bis nach Offenbach am Main sind es nur 15 Kilometer westwärts. Noch mal zehn Kilometer und man ist in Frankfurt.

    Hanau hat nicht nur Märchenerzähler hervorgebracht, sondern insbesondere Fußballer. Rudi Völler ist ein Ehrenbürger der Stadt. Mit Thomas Berthold ist noch ein weiterer Weltmeister von 1990 in Hanau geboren.

    Eine große Rolle in der Geschichte Hanaus, das im Zweiten Weltkrieg nahezu völlig zerstört wurde, spielten die Amerikaner. Die US Army hatte hier einen ihrer größten Stützpunkte außerhalb der Vereinigten Staaten. 2008 zogen die US-Truppen ab. Zurück blieb eine riesige Konversionsfläche, die mit Wohn- und Gewerbegebieten neu gefüllt wird.

    Als gute Wohngegend gilt Hanau-Steinheim, das durch den Main von der Innenstadt getrennt ist. Wer neu nach Hanau zieht, könnte sich auch in Lamboy und Großauheim umsehen – oder weiter auswärts in Bruchköbel. Die Gegend um den Hanauer Hauptbahnhof meiden hingegen immer mehr Hanauer – erst recht als Wohngebiet.

    Arbeitsmarkt in Hanau

    Hanau gehört mit seinen fast 100.000 Einwohnern zum Main-Kinzig-Kreis. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis lag im April 2019 bei 4,1 Prozent.

    Damit ist sie sogar noch besser als in ganz Hessen, das 4,4 Prozent Arbeitslose zählt. In ganz Deutschland liegt die Quote bei 4,9 Prozent.

    In den großen Städten ist die Arbeitslosenquote erfahrungsgemäß höher als auf dem Land. So liegt sie in Darmstadt bei 4,8 Prozent, in Frankfurt bei 5,0 Prozent, in Wiesbaden bei 6,4 Prozent und in Offenbach sogar bei 8,8 Prozent.

    Im Vergleich mit anderen ländlichen Kreisen in Hessen muss sich der Main-Kinzig-Kreis dagegen strecken. So gibt es im Main-Taunus-Kreis sogar nur 3,2 Prozent Arbeitslose, im Hochtaunuskreis 3,4 Prozent, im Odenwaldkreis 4,4 Prozent und im Lahn-Dill-Kreis 4,8 Prozent.

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    In Hessen kann man was werden – vielleicht sogar reich. Nach Angaben des Stepstone-Gehaltsreports verdienen Fach- und Führungskräfte hier 65.296 Euro jährlich. Kein anderes Bundesland zahlt so hohe Durchschnittsgehälter. Laut Xing-Gehaltsstudie 2019 sind es sogar 76.972 Euro im Jahr.

    Nimmt man sämtliche Arbeitnehmer in die Rechnung auf, dann liegt der Schnitt laut gehalt.de bei 51.345 Euro brutto pro Jahr. Für ganz Deutschland kommt die Gehaltsplattform auf 45.000 Euro. Uni-Absolventen steigen demnach in Hessen mit 52.657 Euro in den Job ein, Lehrlinge nach abgeschlossener Ausbildung mit 35.117 Euro.

    Die höchsten Gehälter gibt es erwartungsgemäß in Frankfurt. In der Bankenmetropole wird ein monatliches Mediangehalt von 4.182 Euro gezahlt. Beim Median befindet sich die eine Hälfte aller Gehälter über dem Wert, die andere Hälfte darunter. Darmstadt übertrumpft das Frankfurt Niveau mit 4.185 Euro sogar noch.

    In der Landeshauptstadt Wiesbaden liegt das Mediangehalt bei 3.758 Euro, in Offenbach am Main bei 3.450 Euro. Deutschlandweit sind es 3.209 Euro. Hanau wiederum liegt im Main-Kinzig-Kreis. Hier sind die Gehälter niedriger als in den benachbarten Städten. Das Medianeinkommen beträgt 3.134 Euro im Monat.

    Wichtige Arbeitgeber in Hanau

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Hanau:

    • Heraeus (Technologiekonzern)
    • Umicore (Materialtechnologie- und Recycling)
    • Goodyear Dunlop Tires Germany (Automotive)
    • Evonik Industries (Chemie)
    • Vacuumschmelze GmbH (Magnetische Werkstoffe)
    • ALD Vacuum Technologies (Vakuumtechnik)
    • BVS Industrie-Elektronik
    • Kulzer Mitsui Chemicals Group (Dentaltechnik)
    • Europcell (Papierhandel)
    • Netzsch Trockenmahltechnik
    • Sparkasse Hanau
    • ABB Deutschland (Energietechnik)
    • Hüttig und Rompf AG (Baufinanzierung)
    • Cancom (IT-Dienstleistungen)
    • Schwab Versand (Handel)
    • Wego Systembaustoffe (Handel)
    • Priorit AG (Brandschutz)
    • Mitteldeutsche Hartstein-Industrie AG MIH (Baustoffe)
    • Autoactiva Werbeagentur
    • Degudent (Zahntechnik)
    • Bailly Diehl Textil
    • Lach Diamant (Diamant-Werkzeuge)
    • WKT – Konfektionierte Industrie Dämmstoffe
    • R und S Group AG (Elektrotechnik)
    • GHC Gerling (Spezialgase)
    • Bien-Ries AG (Immobilien)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Hanau

    Hanau ist ein Zentrum der Materialtechnologie. Vier Hanauer Materialtechnikbetriebe zählen zu den 100 größten Unternehmen Hessens.

    So hat etwa der belgische Konzern Umicore sechs Standorte in Deutschland, den größten davon in Hanau. Hier werden Werkstoffe für die Pharma- und Automobilindustrie verarbeitet und zu zahlreichen Produkten veredelt. Viele Smartphones und Tablets weltweit enthalten Umicore-Materialien für wiederaufladbare Batterien. 800 Mitarbeiter beschäftigt Umicore in Hanau, in Produktion, Verwaltung und Forschung.

    Hanau ist eine Industriestadt. Medizin- und Dentaltechnik, Energie- und Vakuumtechnik, Chemie und Textil. Von den insgesamt rund 47.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten 38 Prozent im produzierenden Gewerbe. Viele von ihnen sind in großen Unternehmen tätig. Neben Umicore zählen auch Chemiekonzern Evonik, Reifenhersteller Goodyear Dunlop und Technologiekonzern Heraus zu den wichtigsten Arbeitgebern der Stadt. Evonik stellt im Industriepark Wolfgang in Hanau Antibiotika und Antidepressiva her. Rund 3.500 Mitarbeiter sind am Standort beschäftigt.

    Für Heraeus, das sich mit Edelmetallen, Medizintechnik und Sensoren beschäftigt, ist Hanau der Stammsitz. In ca. 90 Prozent aller Herzschrittmachersysteme weltweit stecken High-Tech-Komponenten von Heraeus. Schon 1851 wurde das Familienunternehmen hier gegründet. Im Mai 2019 suchte Heraeus zum Beispiel Fachkräfte für diese Jobs in Hanau:

    Der industrielle Kern Hanaus wird von einem wachsenden Dienstleistungssektor flankiert. 21 Prozent der Hanauer arbeiten in Handel, Verkehr und Gastgewerbe, 41 Prozent in sonstigen Dienstleistungsberufen. Einen hohen Stellenwert haben für die Stadt speziell die Handels- und Logistikbranche, IT und Gastgewerbe.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Die Mietpreise schießen allerorten in die Höhe. Im Rhein-Main-Gebiet sind sie besonders hoch.

    In Frankfurt kostet der Quadratmeter laut Immowelt 13,90 Euro. Darmstädter wohnen für 11,10 Euro, Wiesbadener für 10,70 Euro und Offenbacher für 10,30 Euro. Auf der rheinland-pfälzischen Seite in Mainz werden 11,80 Euro berechnet.

    Von 2012 bis 2017 sind die Mietpreise in Offenbach um 27 Prozent gestiegen, in Frankfurt um 17 Prozent, in Darmstadt um 16 Prozent und in Wiesbaden um 15 Prozent.

    In Hanau sind Wohnungen vielfach noch für weniger als zehn Euro pro Quadratmeter zu haben. Am günstigsten sind Immowelt-Angaben zufolge Wohnungen mit einer Größe zwischen 100 und 120 Quadratmetern. Sie kosten in Hanau im Schnitt weniger als acht Euro pro Quadratmeter. Für sehr kleine (unter 40 Quadratmeter) und sehr große Wohnungen (über 120 Quadratmeter) müssen Mieter hingegen mit zweistelligen Quadratmeterpreisen rechnen. Insgesamt lag die Medianmiete in Hanau im Jahr 2018 bei 8,90 Euro pro Quadratmeter.

    Auch das Kaufpreisniveau reicht bei Weitem nicht an das der Nachbarstädte heran. Während für eine Immobilie in Frankfurt 4.430 Euro pro Quadratmeter überwiesen werden müssen, zahlt man in Hanau mit 2.360 Euro nur etwas mehr als die Hälfte. In Wiesbaden werden Immobilienkäufer mit 3.350 Euro pro Quadratmeter zur Kasse gebeten, in Darmstadt mit 3.280 Euro und in Offenbach mit 3.110 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Hanau selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Hanau suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Hanau finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Hanau finden Sie hier.
    • Die IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern finden Sie hier.
    • Die Kreishandwerkerschaft Hanau finden Sie hier.
    [Bildnachweis: Shamsiya Saydalieva by Shutterstock.com]

    Jobs in Offenbach: Wo Sie aus dem Schatten treten

    Jobs in Offenbach

    Offenbach meidet das Rampenlicht. Die Stadt kann es einfach nicht mit ihrem großen Bruder Frankfurt aufnehmen, dessen Türme in der Sonne funkeln. Dabei hat Offenbach seinen ganz eigenen Charakter. Früher hatte die Lederindustrie hier ihr Kraftzentrum, heute zieht sie immer mehr Dienstleister an. Viele Jobs in Offenbach werden von Designern besetzt. Und auch für Meteorologen scheint in Offenbach immer die Sonne…

    Jobs Offenbach: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Frankfurts Bankentürme sind nur einen Katzensprung entfernt. Für Offenbach sind sie Fluch und Segen zugleich.

    Der Offenbacher Stadtteil Kaiserlei ist Frankfurts City fast näher als der eigenen. Hier haben sich Finanzdienstleister und Hotels angesiedelt, um das Frankfurter Publikum zu bedienen.

    Gleichzeitig zieht Mainhattan aber auch Unternehmen, Fachkräfte und Kaufkraft ab. Offenbach profitiert vom Frankfurter Flughafen, leidet aber ebenso unter seinem gewaltigen Lärmpegel. Offenbach liegt mitten in der Einflugschneise.

    Den Kampf mit Frankfurt kann Offenbach nicht gewinnen. Zu drastisch ist die Wortwahl nebenbei bemerkt nicht. Die Konkurrenz beider Städte ist historisch bedingt — und Legende. Ihren Ausdruck findet sie in der brodelnden Rivalität der Fanlager von Eintracht Frankfurt und Kickers Offenbach.

    Ein Schmuckstück ist Offenbach nicht. Aber sie baut eines.

    Auf dem Hafengelände entstehen seit 2009 zahlreiche neue Miet- und Eigentumswohnungen in direkter Wasserlage. Generell haben die Offenbacher keinen schlechten Geschmack. Hier sitzt immerhin die Hochschule für Gestaltung. Die vielen Designer, die Offenbach beherbergt, arbeiten in den Bereichen Grafik und Webdesign, Fahrzeug- und Industriedesign.

    Das Westend ist Offenbachs beliebteste Wohngegend. Mit Fluglärm müssen sich aber auch seine Einwohner abfinden. Oder sie ziehen nach Rumpen oder Bürgel im äußersten Nordosten. Das sind die einzigen Stadtteile, die der Flughafen in Ruhe lässt. Ärzte schätzen den Bereich nördlich des Odenwaldrings um die Beethovenstraße. Bis zum Klinikum Offenbach sind es von hier nur wenige Meter.

    Arbeitsmarkt in Offenbach

    Offenbach ist ein Sorgenkind. Die Stadt wies im April 2019 eine Arbeitslosenquote von 8,8 Prozent auf. Damit ist sie doppelt so hoch wie jene in Hessen insgesamt (4,4 Prozent).

    Auch die anderen Städte in der Region sind weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. In Darmstadt liegt die Arbeitslosenquote bei 4,8 Prozent, in Frankfurt bei 5,0 Prozent und in Wiesbaden bei 6,4 Prozent.

    Rechnet man aber die umliegenden Gemeinden mit ein, sieht die Situation gar nicht mehr so düster aus. Im Bezirk Offenbach der Bundesagentur für Arbeit beträgt die Arbeitslosigkeit nur 3,9 Prozent.

    Vor allem gut Qualifizierte haben nach Angaben der Agentur für Arbeit Offenbach die Qual der Wahl. Freie Jobs für sie seien in nahezu allen Wirtschaftszweigen vorhanden.

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Hessen ist die Nummer eins der Geldrangliste. Fach- und Führungskräfte kommen laut Stepstone-Gehaltsreport hier pro Jahr auf 65.296 Euro brutto – damit liegt Hessen sogar relativ deutlich vor Baden-Württemberg und Bayern. Die Xing-Gehaltsstudie geht sogar von einem Durchschnittsgehalt von 76.972 für hessische Fach- und Führungskräfte aus.

    Das Durchschnittsgehalt aller Arbeitnehmer liegt laut Gehaltsplattform gehalt.de bei 51.345 Euro. Als einziges Bundesland überspringt Hessen damit die 50.000-Euro-Marke.

    Aber: Hessen ist nicht gleich Hessen.

    Während die Spitzenverdiener in Frankfurt und Darmstadt sitzen, müssen sich andere mit deutlich weniger zufrieden geben – auch die Offenbacher. Das Medianeinkommen in Offenbach am Main liegt nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 3.450 Euro im Monat. Deutschlandweit sind es 3.209 Euro.

    In Frankfurt können Arbeitnehmer mit 4.182 Euro rechnen, in Darmstadt mit 4.185 Euro und in Wiesbaden mit 3.758 Euro. Immerhin liegt Offenbach vor dem benachbarten Main-Kinzig-Kreis, der die Nachbarstadt Hanau umfasst. Dort kommen Arbeitnehmer auf 3.134 Euro im Monat. Auch Mainz liegt mit 3.554 Euro nur relativ knapp vor Offenbach.

    Wichtige Arbeitgeber in Offenbach

    Bei diesen Arbeitgebern finden Sie Jobs in Offenbach:

    • Siemens AG (Ingenieurdienstleistungen, Vertrieb)
    • GKN Freight Services (Logistik)
    • Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
    • Deutscher Wetterdienst
    • Saint-Gobain Building Distribution Deutschland (Baufachhandel)
    • Honeywell (Industriedienstleistungen)
    • Schramm Coatings (Lacke)
    • Danfoss (Regelungstechnik)
    • Pluradent (Zahntechnik)
    • EVO Energieversorgung Offenbach AG
    • Keller Grundbau (Bau)
    • Alpha Personal-Service (Zeitarbeit)
    • Tecsis (Messtechnik)
    • Soluvia Billing (IT-Dienstleistungen)
    • Vibra Maschinenfabrik Schultheis (Maschinenbau)
    • Flexlink Systems (Förderanlagen)
    • Honda R and D Europe (Automobil)
    • Hyundai Motor Deutschland (Automobil)
    • Kumho Tire Europe (Automotive)
    • Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main
    • Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
    • Doric (Immobilien)
    • Taste (Markenagentur)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Offenbach

    Früher war Offenbach für seine Lederwaren bekannt. In den Siebzigerjahren aber wanderte die Industrie nach Fernost ab und leitete den Strukturwandel ein. Auch die bis dato starke Elektroindustrie kehrte Offenbach den Rücken.

    Und fast scheint es so, als sei das Schlimmste noch gar nicht überstanden. Die Industriebetriebe, die Offenbach halten konnte, geraten zunehmend in Schwierigkeiten. 2011 meldete Druckmaschinenhersteller Manroland Insolvenz an. 2015 verlegte der französische Haushaltsgerätekonzern SEB, bekannt für die Marken Rowenta, Krups und Tefal, seinen Deutschlandsitz von Offenbach nach Frankfurt.

    Vor zwei Jahren zog Kraftwerksbauer Areva einen Schlussstrich unter das Kapitel Offenbach, den bis dahin zweitgrößten deutschen Standort nach Erlangen. Und für Seifenhersteller Kappus ist im Juni 2019 nach 171 Jahren in Offenbach Schluss.

    Die letzte Hiobsbotschaft kam aus dem Hause Siemens. Der Mischkonzern schließt seinen Standort Offenbach und zieht mit 400 Mitarbeitern in das neue Gewerbegebiet Gateway Gardens am Frankfurter Flughafen. Nur noch 14 Prozent der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Offenbacher arbeiten im verarbeitenden Gewerbe.

    Und dennoch hat die Apokalypse Offenbach nicht erreicht. Die Stadt steht noch. Und sie steht gar nicht mal auf so tönernen Füßen, wie man bei all den Schlagzeilen vermuten könnte. Im Städteranking von IW Consult durfte sich Offenbach über Platz 28 von 71 deutschen Großstädten freuen – ein erstaunlich gutes Ergebnis.

    Die Beschäftigungsentwicklung war zuletzt grandios. Viele Banken, Versicherungen und Unternehmensberatungen haben sich hier – in Schlagdistanz zur Finanzmetropole Frankfurt – angesiedelt.

    Die deutsche Automobilindustrie hat Offenbach zwar nicht entdeckt – dafür aber die asiatische. Mit Honda, Hyundai und Reifenhersteller Kumho sitzen gleich drei Asiaten im Offenbacher Stadtteil Kaiserlei.

    Geradezu magnetisch wirkt Offenbach auf Designer. Die Stadt hat eine hohe Dichte an Designbüros für Grafik und Industriedesign – und bildet selbst Designer an ihrer Hochschule für Gestaltung aus. Auch Meteorologen fühlen sich bei Wind und Wetter wohl. Offenbach ist die Heimat des Deutschen Wetterdienstes, der insgesamt 2.500 Mitarbeiter beschäftigt.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    Offenbach liegt im wirtschaftlichen Kraftzentrum Hessens. Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden sind direkte Nachbarn. Diese drei Städte sind ökonomisch stärker – und haben ein höheres Preisniveau als Offenbach.

    Trotzdem ist Offenbach kein Ort, in dem Sparfüche glücklich werden. Die Stadt ist spürbar teurer als etwa Kassel im Norden Hessens.

    Von 2012 bis 2017 sind die Mietpreise in Offenbach nach Angaben der Plattform Immowelt um stolze 27 Prozent gestiegen. In Frankfurt betrug der Preisanstieg im gleichen Zeitraum „nur“ 17 Prozent, in Darmstadt 16 Prozent und in Wiesbaden 15 Prozent.

    Die Medianmiete lag demnach in Jahr 2018 in Offenbach bei 10,30 Euro pro Quadratmeter. Das ist im deutschlandweiten Vergleich nicht wenig. In Ostdeutschland, im Ruhrgebiet, am Niederrhein und in Norddeutschland gibt es zahlreiche Städte, in denen die Medianmiete zwischen 5,50 bis 7,00 Euro beträgt.

    Im regionalen Vergleich aber kann Offenbach mit seinen Preisen punkten. Frankfurter mieten den Quadratmeter für 13,90 Euro, Darmstädter für 11,10 Euro, Wiesbadener für 10,70 Euro. Jenseits der Landesgrenze in Mainz werden 11,80 Euro fällig.

    Käufer können in Offenbach dagegen nicht auf Schnäppchenpreise spekulieren. Der Kauf einer Immobilie belastet das Konto laut Immowelt mit 3.110 Euro pro Quadratmeter – ein hoher Wert. Getoppt wird dieser allerdings locker von Frankfurt (4.430 Euro). Darmstadt ist mit 3.280 Euro nicht sehr viel teurer, Wiesbaden kostet 3.350 Euro. Mainz liegt mit 3.140 Euro nur minimal über Offenbacher Niveau.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Offenbach selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Offenbach suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Offenbach am Main finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Offenbach finden Sie hier.
    • Die IHK Offenbach am Main finden Sie hier.
    • Die Kreishandwerkerschaft Offenbach finden Sie hier.
    • Jobs in Offenbach finden Sie hier.
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    Jobs in Ludwigshafen: Die richtige Verbindung

    Jobs in Ludwigshafen

    Jobs in Ludwigshafen gibt es bei BASF in Hülle und Fülle, so viel ist bekannt. Was weniger bekannt ist: Ludwigshafen ist die Stadt der Pendler. In keine andere deutsche Großstadt fahren so viele Menschen ein und aus. Wohnen möchten sie hier offenbar nicht, Ludwigshafen gilt als das hässliche Entlein unter den Städten. Wer aber einen Blick auf seinen Lohnzettel wirft, vergisst die unschönen Seiten Ludwighafens ganz ganz schnell wieder…

    Jobs Ludwigshafen: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

    Wer Ludwigshafen hört, denkt automatisch an BASF. Der Chemie-Riese hat hier schon Mitte des 19. Jahrhunderts sein Stammhaus errichtet. Heute nimmt das riesige Areal, das im Norden der Stadt am Rhein liegt, zehn Quadratkilometer ein.

    Der eine oder andere Zeitgenosse assoziiert die Stadt auch mit Daniela Katzenberger. Das Trash-TV-Sternchen lebt mittlerweile auf Mallorca, wurde aber in Ludwigshafen geboren. Mit dem Katzinett hat sie nichts zu tun.

    Das Privatmuseum, das sich dem Thema Katze widmet, hat sich seit seiner Gründung zu einem beliebten Ausflugsziel in Ludwigshafen entwickelt.

    Weit größere Relevanz aber hatte der berühmteste Sohn der Stadt: Helmut Kohl. Der verstorbene Altkanzler lebte in Oggersheim im Westen.

    All die großen und kleinen Berühmtheiten können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Ludwigshafen keine Schönheit ist. Kein Reiseblogger weit und breit, der die Stadt als „heimliche Perle“ anpreisen wird. Ludwigshafen ist graue Beton- und Industrielandschaft.

    Spötter sagen, das Beste an Ludwigshafen sei die Nähe zu Mannheim und Heidelberg. Das ist das Gute: Ludwigshafen liegt mitten in der Metropolregion Rhein-Neckar. Pendlern stehen alle Richtungen frei, die Wohnungen sind hier außerdem günstiger.

    Die beliebtesten Wohngegenden Ludwigshafens sind seine Randlagen. Oggersheim, Oppau, Friesenheim oder Mundenheim haben sich mitunter ihren eigenen Charakter bewahrt. Mitten in der City fühlt sich hingegen so mancher unwohl- erst recht in den Abendstunden.

    Arbeitsmarkt in Ludwigshafen

    Über 7.150 Ludwigshafener waren zuletzt arbeitslos. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 7,9 Prozent. Seit dem November 2018 steigt sie an – damals lag sie noch bei 7,0 Prozent.

    Die Industriestadt weist damit einen vergleichsweise schlechten Wert auf. In ganz Rheinland-Pfalz lag die Arbeitslosigkeit im April 2019 bei 4,3 Prozent, in Deutschland bei 4,9 Prozent. Und auch die Landeshauptstadt Mainz mit 5,3 Prozent, Koblenz mit 5,4 Prozent und Worms mit 6,7 Prozent stehen deutlich besser da.

    Regionales Schlusslicht aber ist Ludwigshafen keinesfalls. In Kaiserslautern liegt die Arbeitslosigkeit bei 8,6 Prozent und in Pirmasens sogar bei 10,9 Prozent.

    Freie Jobs in Ludwigshafen gibt es nach Angaben der Agentur für Arbeit vor allem in diesen Bereichen:

    • Rohstoffgewinnung
    • Produktion und Fertigung
    • Naturwissenschaft
    • Geografie
    • Informatik
    • Kaufmännische Dienstleistungen
    • Handel
    • Vertrieb
    • Tourismus

    Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

    Ludwigshafen ist die Heimat des Chemiegiganten BASF. Das wirkt sich auch auf die Gehaltsstruktur in der Stadt aus – ziemlich positiv.

    So liegt das Medianeinkommen in Ludwigshafen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei 4.534 Euro monatlich. Das ist im bundesweiten Vergleich ein überragender Wert. Median bedeutet, dass eine Hälfte aller Gehälter diesen Wert überbietet und die andere nicht.

    In Rheinland-Pfalz nimmt Ludwigshafen damit die Spitzenposition ein – mit weitem Abstand. In der Landeshauptstadt Mainz verdienen Arbeitnehmer 3.554 Euro, in Kaiserslautern 3.407 Euro, in Koblenz 3.354 Euro und in Trier 3.153 Euro.

    Sogar Städte wie Stuttgart (4.351 Euro), Frankfurt (4.182 Euro) und München (4.169 Euro) lässt Ludwigshafen hinter sich. Gute Einstiegsgehälter winken in Ludwigshafen laut gehalt.de insbesondere BWLern und Ingenieuren, aber auch Geisteswissenschaftlern.

    Insgesamt sind die Gehälter in Rheinland-Pfalz auf einem guten Niveau. Das Durchschnittsgehalt aller Arbeitnehmer liegt hier laut Gehaltsplattform gehalt.de bei 44.235 Euro jährlich. In ganz Deutschland sind es 45.000 Euro.

    Fach- und Führungskräfte verdienen laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 in Rheinland-Pfalz 55.275 Euro im Schnitt pro Jahr. 66.528 Euro sind es nach Angaben der Xing-Gehaltsstudie 2019.

    Wichtige Arbeitgeber in Ludwigshafen

    Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Ludwigshafen:

    • BASF SE (Chemie)
    • Abbott GmbH (Pharma)
    • AbbVie (Pharma)
    • Almatis (Chemie)
    • Contargo (Logistik)
    • ICL Performance Products (Chemie)
    • Isolite (Dämmtechnik)
    • Fasihi (IT-Dienstleistungen)
    • Franz Kehl Betriebs GmbH (Gebäudereinigung)
    • GAG Ludwigshafen am Rhein (Immobilien)
    • Gruber (Spedition)
    • ISD – Industrie Service für Datenverarbeitung (IT-Dienstleistungen)
    • J. Engelsmann AG (Maschinenbau)
    • Keipp Elektro-Bau-Technik
    • Klinikum der Stadt Ludwigshafen
    • Kost GmbH (Reinigung)
    • Kübler GmbH (Hallenheizung)
    • M und W Process Automation (Automatisierungslösungen)
    • MD Medicus Holding (Medizinische Dienstleistungen)
    • Medpex Versandapotheke
    • Moster (Elektrogroßhandel)
    • Mühlenberg (Autohandel)
    • Bilfinger Peters Engineering (Ingenieurdienstleistungen)
    • Pfalzwerke AG (Energieversorgung)
    • Raschig (Chemie)
    • Rheinland-Pfälzische Rundfunk GmbH (Medien)
    • Saint-Gobain Isover (Dämmstoffe)
    • Sparkasse Vorderpfalz
    • Türmerlein Holding (Klebstoffe)
    • TWL Technische Werke Ludwigshafen (Energieversorgung)
    • Joseph Vögele AG (Maschinenbau)
    • VR Bank Rhein-Neckar
    • Wöllner (Chemie)
    • Ziegle (Infrastrukturelle Dienstleistungen)

    Karriereaussichten und Wirtschaft in Ludwigshafen

    Die Bande sind eng zwischen Ludwigshafen und chemischer Industrie. 1865 wurde hier die Badische Anilin und Soda-Fabrik gegründet. Heute sind die vier Buchstaben weltbekannt: BASF.

    39.000 Menschen arbeiten in Ludwigshafen auf einer Fläche von zehn Quadratkilometern – auf dem größten Chemieareal der Welt. Im Mai 2019 sucht BASF unter anderem Bewerber für diese Jobs in Ludwigshafen:

    • IT Engineer
    • Recruiter
    • Product Safety Specialist
    • Business Development Manager
    • Laborleiter
    • Ingenieur
    • Anlagenfahrer
    • Customer Service Officer
    • Qualitätsmanager
    • Controller
    • Physiklaborant
    • Ökotoxikologe
    • SAP Consultant
    • Packaging Expert

    BASF ist aber keineswegs das einzige Chemie-Unternehmen der Stadt. Sie alle profitieren vom Hafen Ludwigshafen, einem der größten Binnenhäfen Deutschlands und der Nähe zur Rhein-Neckar-Region. Ludwigshafen zieht viele Arbeitnehmer aus dem Umland an. In keiner anderen Stadt Deutschlands ist der Anteil an Pendlern so groß.

    Mit der Entwicklung Ludwigshafens in den letzten fünf Jahren ist aber nur ein knappes Drittel der Unternehmen zufrieden. Das ergab eine IHK-Umfrage im Sommer 2018. Mit der Pfalz insgesamt ist dagegen fast die Hälfte zufrieden. In keiner pfälzischen Kommune ist der Pessimismus so groß wie in Ludwigshafen.

    Im Städteranking 2018 des Beratungsunternehmens IW Consult belegte Ludwigshafen immerhin noch Platz 34 von 71. Die Abhängigkeit von einem Großkonzern scheint Fluch und Segen zugleich zu sein.

    Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

    In Ludwigshafen winken nicht nur Top-Gehälter, sondern auch niedrige Lebenshaltungskosten.

    Die Medianmiete lag 2018 nach Angaben der Plattform Immowelt bei 8,10 Euro pro Quadratmeter. Damit wohnen die Ludwigshafener sehr viel günstiger als ihre Nachbarn. Mannheimer zahlen für den Quadratmeter 9,50 Euro, Heidelberger sogar 12,00 Euro.

    Weiter südlich in Karlsruhe kostet der Quadratmeter 10,00 Euro, nördlich in Darmstadt 11,10 Euro, westlich in Saarbrücken aber nur 7,50 Euro. In Mainz werden 11,80 Euro fällig, in Stuttgart 12,50 Euro und in Frankfurt 13,90 Euro.

    Von 2012 bis 2017 waren die Mietpreise in der BASF-Stadt um 18 Prozent angewachsen. In Mannheim betrug der Preisanstieg im gleichen Zeitraum 17 Prozent, in Heidelberg aber nur 7 Prozent.

    Wohnungen für weniger als zehn Euro pro Quadratmeter – in Ludwigshafen gibt es sie (noch). Allerdings müssen Mieter speziell für kleinere Wohnungen teilweise mitunter bis zu 15 Euro investieren.

    Günstig ist Ludwigshafen auch für Käufer. Eine Immobilie kostet laut Immowelt 1.940 Euro pro Quadratmeter. In Mannheim kostet sie dagegen 2.570 Euro, in Heidelberg sogar 3.250 Euro.

    Auch die anderen Großstädte in der Region sind für Immobilienkäufer kostspieliger. So kostet sie der Quadratmeter in Karlsruhe 3.250 Euro, in Mainz 3.140 Euro, in Darmstadt 3.280 Euro, in Stuttgart 4.080 Euro und in Frankfurt 4.430 Euro.

    Kontaktdaten und Servicestellen

    Sie wollen sich in Ludwigshafen selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Ludwigshafen suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

    • Das Finanzamt Ludwigshafen finden Sie hier.
    • Die Agentur für Arbeit Ludwigshafen finden Sie hier.
    • Die IHK Pfalz finden Sie hier.
    • Die Handwerkskammer der Pfalz finden Sie hier.